Krampnitz Energie GmbH
Selbe AdresseElektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur Verteilung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Buchholz seit 6.1.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 65.00% | |
| 35.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
|
Berichtigungsvermerk, hinzugefügt am 21.02.2017: Neufassung, ersetzt die Offenlegung vom 23.12.2016 |
Energievertrieb Babelsberg GmbHPotsdamJahresabschluss zum 31. Dezember 2015 und LageberichtLagebericht
der Energievertrieb Babelsberg GmbH
|
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| 1 . Grundlagen der EVB und Wirtschaftsbericht 2015 |
| Wirtschaftliche Rahmenbedingungen |
| EVB im Stadtwerkeverbund |
| Energiewirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen |
| Absatz- und Umsatzentwicklung |
| Personal |
| Vermögens- und Finanzlage |
| Ertragslage |
| Angaben gemäß § 6b Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) |
| 2. Nachtragsbericht |
| 3. Chancen- und Risikobericht |
| 4. Prognosebericht |
1. Grundlagen der EVB und Wirtschaftsbericht 2015
1
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr
2015 gekennzeichnet durch ein solides und stetiges
Wirtschaftswachstum. Den ersten Berechnungen des
Statistischen Bundesamtes zufolge ist das reale
Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2015 um 1,7 % gestiegen.
Auf der Verwendungsseite des Bruttoinlandsprodukts war der
Konsum im Jahr 2015 wichtigster Wachstumsmotor der
deutschen Wirtschaft: Die privaten Konsumausgaben waren
preisbereinigt um 1,9 %, die Konsumausgaben des Staates
sogar um 2,8 % höher als im Jahr zuvor. Auf der
Entstehungsseite des Bruttoinlandsprodukts trugen sowohl
das Produzierende Gewerbe ohne Baugewerbe als auch die
Dienstleistungsbereiche insgesamt zur wirtschaftlichen
Belebung im Jahr 2015 bei.
Die bundesweite Arbeitslosenquote, welche im Dezember
2015 bei 6,1 % lag, ist gegenüber dem Vorjahr (6,4 %)
leicht gesunken. Im Jahresdurchschnitt 2015 erhöhten
sich die Verbraucherpreise in Deutschland gegenüber
2014 um 0,3 %.
Die Tariflöhne haben sich bundesweit im
Jahresdurchschnitt um 2,5 % (3. Quartal 2015) erhöht,
was auch zu einem Anstieg des verfügbaren Einkommens
der privaten Haushalte im 3. Quartal 2015 um 2,8 %
gegenüber dem Vergleichszeitraum in 2014 führte.
Der Geschäftsklimaindex Berlin-Brandenburg der
Industrie- und Handelskammern (IHK), der sich aus der
aktuellen Geschäftslage und den Erwartungen ergibt,
liegt bei 135 Punkten und damit deutlich höher als im
Vorjahr (128 Punkte). Die überwiegende Mehrheit der
Unternehmen (93 %; im Vorjahr 90 %) berichten von guten
oder zufriedenstellenden Geschäften. Die
berlin-brandenburgische Wirtschaft bleibt damit auf
Erfolgskurs.
Die Landeshauptstadt Potsdam gehört weiterhin zu
den Städten mit dem größten
Wachstumspotenzial. Die Anziehungskraft von Potsdam auf gut
ausgebildete und junge Menschen, aber auch auf Senioren,
ist ungebrochen, was sich auch in einem weiteren
Bevölkerungsanstieg um 3.837 Einwohner auf 167.505
Einwohner/innen zeigt.
1 Quellen: Deutsche Bundesbank, Statistisches
Bundesamt, Konjunkturreport 2015 der Industrie- und
Handelskammern in Berlin und Brandenburg, Bundesagentur
für Arbeit
EVB im Stadtwerkeverbund
Die Energievertrieb Babelsberg GmbH (EVB) ist aus der
am 01.09.2014 vollzogenen Abspaltung des
Geschäftsbereiches Fernwärme und Stromversorgung
im Gebiet Medienstadt Babelsberg der Danpower Energie
Service GmbH hervorgegangen. Am 23.12.2014 hat die Energie
und Wasser Potsdam GmbH (EWP) alle Anteile an der EVB
erworben.
Da die EVB über kein eigenes Personal
verfügt, sind die Geschäftsbeziehungen zwischen
der EVB und den Unternehmen des Stadtwerkeverbundes
vielschichtig. Die Ausgestaltung der
Dienstleistungsverträge zwischen der EWP und der EVB
soll im Geschäftsjahr 2016 erfolgen.
Energiewirtschaftliche und rechtliche
Rahmenbedingungen
Die EVB wird unter anderem in den Marktrollen
Stromhändler und Verpächter des Stromnetzes
tätig und unterliegt insoweit dem
Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) und mittelbar auch der
Anreizregulierungsverordnung (ARegV).
Absatz- und Umsatzentwicklung
Wärme
Die witterungsbedingt höheren Absätze
werden durch geringere Wärmeverbräuche der
Filmbranche überlagert, so dass der Absatz 2015 (12,9
GWh) insgesamt unter den Erwartungen lag. Angesichts
allgemein sinkender Kosten für den
Primärenergieeinsatz konnten außerdem für
2015 vorgesehene Preisanpassungen nicht vorgenommen werden,
so dass die Umsatzerlöse aus Fernwärme daher
deutlich niedriger als geplant ausfallen.
Strom
Der Stromabsatz (1,4 GWh) liegt unter dem Planansatz.
Personal
Die EVB hat neben dem Geschäftsführer kein
eigenes Personal.
Vermögens- und Finanzlage
Zum Bilanzstichtag ist das langfristige Vermögen
vollständig durch Eigenkapital gedeckt. Der Anteil des
Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 30,5 %
(im Vorjahr: 26,6 %).
Die bilanzielle Eigenkapitalquote beträgt 35,8 %
(im Vorjahr 29,7 %).
Das Fremdkapital resultiert überwiegend aus
Verbindlichkeiten und Rückstellungen aus dem
Energiebezug.
Die Finanzlage war stabil und die Liquidität
jederzeit gesichert.
Ertragslage
Der Vergleich der Ertragslage mit der des
Rumpfgeschäftsjahres 2014 ist nur eingeschränkt
möglich. Die folgenden Leistungsindikatoren geben
einen Überblick über den Verlauf des
Geschäftsjahres, wobei für die interne
Unternehmenssteuerung auf den Umsatz und das Ergebnis vor
Steuern abgestellt wird.
Der Betriebsleistung in Höhe von 1.483 T€
(im Vorjahr 591 T€), bestehend aus Umsatzerlösen
aus dem Energievertrieb und den sonstigen betrieblichen
Erträgen, stehen Aufwendungen in Höhe von 1.444
T€ (im Vorjahr 593 T€) gegenüber. Die
Aufwendungen betreffen überwiegend den Energiebezug.
Entsprechend der vorgenannten Entwicklungen wird
für das Geschäftsjahr 2015 ein Jahresergebnis vor
Steuern und Ergebnisabführung in Höhe von 39
T€ ausgewiesen (im Vorjahr: Jahresfehlbetrag in
Höhe von 2 T€).
Angaben gemäß § 6b
Energiewirtschaftsgesetz (EnWG)
Nach den Vorschriften des EnWG ist die EVB als
Verpächter des Stromnetzes verpflichtet, für
diese Tätigkeit eine gesonderte Bilanz und Gewinn- und
Verlustrechnung zu erstellen. In der internen
Buchführung werden jeweils getrennte Konten für
diese Tätigkeit geführt und Umsätze und
Aufwendungen soweit wie möglich direkt zugeordnet bzw.
sachgerecht geschlüsselt.
Die Vermögens- und Finanzlage der
Verpachtungssparte Stromnetz ist in 2015 stabil. Die
Bilanzsumme der Verpachtungssparte Stromnetz beträgt
251 T€ (im Vorjahr 203 T€). Der Anteil des
Anlagevermögens liegt in der Verpachtungssparte bei 60
% (im Vorjahr 77 %). Die Finanzlage war stabil und die
Liquidität jederzeit gesichert.
Die Ertragslage in der Verpachtungssparte hat sich im
Geschäftsjahr 2015 erwartungsgemäß
entwickelt. Die sonstigen betrieblichen Erträge
enthalten Pachtentgelte der Stromkontor Netzgesellschaft
mbH. Insgesamt hat die Netzsparte ein positives Ergebnis
aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
erwirtschaftet.
2. Nachtragsbericht
Es haben sich keine Vorgänge von besonderer
Bedeutung bei der EVB nach dem Schluss des
Geschäftsjahres ergeben.
3. Chancen- und Risikobericht
Unternehmerisches Handeln ist mit Chancen und Risiken
verbunden. Aufgabe des Risikomanagements ist es, diese
Risiken frühzeitig zu erkennen und systematisch zu
erfassen, zu bewerten und Maßnahmen zu ihrer
Steuerung zwecks Vermeidung bzw. Minimierung zu ergreifen.
Zur Reduzierung von Abrechnungsrisiken wird die
Messung und Abrechnung ab dem Geschäftsjahr 2016 von
der Muttergesellschaft übernommen. Zur Konzentration
auf das Wärmegeschäft hat die Gesellschaft die
Tätigkeiten eines Stromhändlers zum 01.01.2016
eingestellt und auf die Muttergesellschaft
übertragen.
4. Prognosebericht
Die EVB wird sich künftig auf die
Geschäftsbeziehungen mit den Wärmekunden
konzentrieren. Für das Geschäftsjahr 2016
erwartet die EVB steigende Umsätze. Das Ergebnis vor
Steuern wird leicht über dem Niveau von 2015
prognostiziert.
Potsdam, 18. März 2016
Andreas
Buchholz
| AKTIVA | 31.12.2015 | 31.12.2014 |
|
|
- € - | - € - |
| A. Anlagevermögen |
|
|
| Sachanlagen |
|
|
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten |
|
|
| einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 667 | 1.067 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 219.240 | 228.358 |
|
|
219.907 | 229.425 |
| B. Umlaufvermögen |
|
|
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände |
|
|
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 133.329 | 272.705 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 115.468 | 0 |
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 0 | 334.766 |
|
|
248.797 | 607.471 |
| II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 252.689 | 25.000 |
|
|
501.486 | 632.471 |
|
|
721.393 | 861.896 |
| PASSIVA | 31.12.2015 | 31.12.2014 |
|
|
- € - | - € - |
|
|
|
|
| A. Eigenkapital |
|
|
| I. Gezeichnetes Kapital | 25.000 | 25.000 |
| II. Kapitalrücklage | 233.374 | 233.374 |
| III. Bilanzverlust | 0 | -2.091 |
|
|
258.374 | 256.283 |
| B. Rückstellungen |
|
|
| Sonstige Rückstellungen | 201.217 | 299.100 |
|
|
201.217 | 299.100 |
| C. Verbindlichkeiten |
|
|
| 1. Erhaltene Anzahlungen | 0 | 100.745 |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 26.555 | 20.782 |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 164.497 | 174.986 |
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten | 70.750 | 10.000 |
|
|
261.802 | 306.513 |
|
|
721.393 | 861.896 |
|
|
2015 | 2014 | ||
|
|
- € - | - € - | ||
| 1. Umsatzerlöse | 1.390.234 |
|
562.630 |
|
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | 92.267 | 1.482.501 | 27.884 | 590.514 |
| 3. Materialaufwand |
|
|
|
|
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und |
|
|
|
|
| Betriebsstoffe | 1.384.747 |
|
569.994 |
|
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 5.928 | 1.390.675 | 4.883 | 574.877 |
| 4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen- |
|
|
|
|
| stände des Anlagevermögens und Sachanlagen |
|
11.860 |
|
3.949 |
| 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen |
|
41.035 |
|
13.378 |
| 6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
|
623 |
|
0 |
| davon aus verbundenen Unternehmen: T€ 0 |
|
|
|
|
| (2014 T€ 0) |
|
|
|
|
| 7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
|
308 |
|
0 |
| davon an verbundene Unternehmen: T€ 0 |
|
|
|
|
| (2014 T€ 0) |
|
|
|
|
| 8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit |
|
39.246 |
|
-1.690 |
| 9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
|
6.200 |
|
0 |
| 10. Sonstige Steuern |
|
0 |
|
401 |
| 11. Gewinnabführung |
|
30.955 |
|
0 |
| 12. Jahresergebnis |
|
2.091 |
|
-2.091 |
| 13. Verlustvortrag aus dem Vorjahr |
|
-2.091 |
|
0 |
| 14. Bilanzverlust |
|
0 |
|
-2.091 |
Inhaltsverzeichnis
| Allgemeine Angaben |
| Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden |
| Erläuterungen zur Bilanz |
| Anlagevermögen |
| Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände |
| Bilanzverlust |
| Rückstellungen |
| Verbindlichkeiten |
| Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung |
| Umsatzerlöse |
| Sonstige betriebliche Erträge |
| Abschreibungen |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
| Jahresergebnis |
| Tätigkeitenabschlüsse gemäß § 6 b Energiewirtschaftsgesetz |
| Grundlagen |
| Abgrenzung der Tätigkeiten |
| Regeln, nach denen Bilanzposten, Aufwendungen und Erträge zugewiesen werden |
| Sonstiges |
| Sonstige Angaben |
| Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten |
| Angabe zum Mutterunternehmen |
| Sonstige finanzielle Verpflichtungen |
| Abschlussprüferhonorare |
| Entsprechenserklärung |
| Geschäftsführung |
| Anlage 1 |
| Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2015 |
| Anlage 2 |
| Tätigkeitenabschlüsse gemäß § 6 b Energiewirtschaftsgesetz |
Allgemeine Angaben
Die Energievertrieb Babelsberg GmbH (EVB), Potsdam,
ist eine Kleinstkapitalgesellschaft im Sinne des §
267a Abs. 1 HGB.
Der Jahresabschluss der EVB wurde unter Anwendung der
Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für
große Kapitalgesellschaften, des GmbH-Gesetzes und
des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) aufgestellt. Die
Gewinn- und Verlustrechnung beruht auf dem
Gesamtkostenverfahren.
Zwischen der EVB und der Muttergesellschaft Energie
und Wasser Potsdam GmbH (EWP), Potsdam, besteht ein
Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag.
Die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr ist
eingeschränkt, da die Gesellschaft ihre operative
Tätigkeit zum 01.09.2014 aufgenommen hat.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten, unter Einbeziehung anteiliger
Gemeinkosten, bewertet. Abschreibungen wurden
grundsätzlich linear über die
betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen.
Die übrigen Vermögensgegenstände sind
grundsätzlich mit dem Nennbetrag bilanziert.
Von den Forderungen aus der Verbrauchsabgrenzung
wurden, soweit geboten, erhaltene Abschlagszahlungen
abgesetzt. Erkennbare Ausfallrisiken bei den Forderungen
wurden, durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen,
berücksichtigt.
Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen werden unsaldiert ausgewiesen.
Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen
erfolgt in Höhe des nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrages. Künftige Preis- und
Kostensteigerungen wurden bei der Ermittlung der
Rückstellungen berücksichtigt.
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von
über einem Jahr, werden mit dem von der Deutschen
Bundesbank veröffentlichten fristenkongruenten,
durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben
Geschäftsjahre abgezinst. Zuführungen und
Auflösungen von Rückstellungen, werden im
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit, Erträge und Aufwendungen
aus der Auf- bzw. Abzinsung gesondert im Zinsergebnis
ausgewiesen (Bruttomethode).
Verbindlichkeiten wurden mit ihrem
Erfüllungsbetrag angesetzt.
Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen
Zur Entwicklung der einzelnen Posten des
Anlagevermögens einschließlich der
Abschreibungen verweisen wir auf Anlage 1.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
wurden Risiken durch angemessene Wertberichtigungen
berücksichtigt.
Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen
handelt es sich ausschließlich um Forderungen gegen
den Gesellschafter Energie und Wasser Potsdam GmbH. Die
Forderungen betreffen mit 115 T€ (im Vorjahr 0 €)
Lieferungen und Leistungen.
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von
unter einem Jahr.
Bilanzverlust
Gemäß den Regelungen des
Ergebnisabführungsvertrages wird der um den
Verlustvortrag des Vorjahres geminderte
Jahresüberschuss an die EWP abgeführt.
Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im
Wesentlichen Verpflichtungen aus ausstehenden Rechnungen
sowie Aufwendungen für Abrechnungskosten und
Aufwendungen für Abschluss-, Prüfungs- und
Archivierungskosten.
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten haben folgende
Restlaufzeiten:
|
|
2015 | 2014 | |||
| Verbindlichkeiten | Gesamt | bis zu 1 Jahr | über 5 Jahre | Gesamt | bis zu 1 Jahr |
|
|
T€ | T€ | T€ | T€ | T€ |
| Erhaltene Anzahlungen | 0 | 0 | 0 | 101 | 101 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 27 | 27 | 0 | 21 | 21 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1), 2) | 164 | 164 | 0 | 175 | 175 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 71 | 71 | 0 | 10 | 10 |
|
|
262 | 262 | 0 | 307 | 307 |
1) davon 76 T€ (im Vorjahr 175 T€)
gegenüber dem Gesellschafter EWP
2) davon 15 T€ (im Vorjahr 175 T€)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und im
Übrigen sonstige Verbindlichkeiten
149 T€ (im Vorjahr 0 T€)
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse betreffen:
|
|
2015 | 2014 |
|
|
T€ | T€ |
| Erlöse Fernwärmelieferungen | 1.084 | 431 |
| Erlöse Stromlieferungen | 306 | 132 |
|
|
1.390 | 563 |
Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen
vor allem Erlöse aus der Verpachtung des Stromnetzes.
Abschreibungen
Die Abschreibungen wurden planmäßig
vorgenommen.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im
Wesentlichen Aufwendungen für Zuführungen zu
Rückstellungen sowie für allgemein übliche
Aufwendungen für Vertrieb und Verwaltung.
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Die Zinserträge betreffen mit 1 T€
ausschließlich Erträge aus der Abzinsung von
Rückstellungen (im Vorjahr 0 €).
Jahresergebnis
Das Jahresergebnis wurde durch periodenfremde und
neutrale Erträge insgesamt um 3 T€ positiv
beeinflusst (im Vorjahr 0 €).
Tätigkeitenabschlüsse gemäß §
6 b Energiewirtschaftsgesetz
Grundlagen
Der Tätigkeitenabschluss wurde gemäß
den Bestimmungen des § 6 b Energiewirtschaftsgesetzes
aufgestellt. Infolge der rechtlichen Entflechtung der
Stromnetzaktivitäten und der Verpachtung der
Stromnetze an die Stromkontor Netzgesellschaft mbH (SKN)
hat die EVB für die Aktivität Verpachtung
Stromnetz eine getrennte Bilanz und eine getrennte Gewinn-
und Verlustrechnung, nebst Anlagenspiegel (siehe Anlage 2),
in den Anhang aufzunehmen.
Abgrenzung der Tätigkeiten
Die Tätigkeit Verpachtung Stromnetz umfasst die
Verpachtung des Stromnetzes an die SKN.
Davon abgegrenzt werden die sonstigen
Tätigkeiten, zu denen die Bereiche Stromvertrieb und
Fernwärme gehören.
Regeln, nach denen Bilanzposten, Aufwendungen und
Erträge zugewiesen werden
Die Zuweisung der Bilanzposten, Aufwendungen und
Erträge erfolgte überwiegend direkt über die
Führung getrennter Konten und Kostenstellen, ansonsten
im Wesentlichen nach Primärkosten- und
Umsatzschlüssel. Der Primärkostenschlüssel
ergibt sich aus dem Verhältnis der den
Tätigkeiten direkt zugeordneten Aufwendungen
abzüglich Abschreibungen und Energiebezugskosten. Das
Spartenergebnis wird unter dem Posten Zugeordnetes
Eigenkapital ausgewiesen. Die Forderungen gegen andere
Unternehmensaktivitäten ergeben sich aus dem Saldo der
Zuordnungen der Vermögens- und Schuldposten.
Abweichend zum Tätigkeitenabschluss 2014 wurde der
Bankbestand zum Stichtag gemäß dem
Umsatzschlüssel den Aktivitäten zugeordnet.
Sonstiges
Die EVB ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der
Energie und Wasser Potsdam GmbH. Die EWP ist ein
verbundenes Unternehmen der SWP. Zu den Geschäften
größeren Umfangs zählen die von der EWP
bezogenen Wärmelieferungen.
Sonstige Angaben
Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten
Die EVB hat neben dem Geschäftsführer kein
eigenes Personal.
Angabe zum Mutterunternehmen
Die EVB ist über das Mutterunternehmen Energie
und Wasser Potsdam GmbH (EWP), Potsdam, in den
Konzernabschluss der Stadtwerke Potsdam GmbH (SWP), Potsdam
einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen
Bundesanzeiger veröffentlicht.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen keine sonstigen finanziellen
Verpflichtungen gemäß § 285 HGB (im Vorjahr
140 T€).
Abschlussprüferhonorare
Die Angabe der Abschlussprüferhonorare erfolgt
im Konzernanhang der SWP.
Entsprechenserklärung
Die Geschäftsführung der EVB hat in 2015
für das Geschäftsjahr 2014 am 05.06.2015 eine
Entsprechenserklärung zur Anwendung der Leitlinien
guter Unternehmensführung (Public Corporate Governance
Kodex) der Landeshauptstadt Potsdam abgegeben. Für das
Geschäftsjahr 2015 wird beabsichtigt eine
Entsprechenserklärung abzugeben.
Geschäftsführung
Andreas Buchholz, Strausberg
Auf die Angabe der
Geschäftsführerbezüge wird gem. § 286
Abs. 4 HGB verzichtet.
Potsdam, 18. März 2016
Andreas Buchholz, Geschäftsführer
|
|
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten | ||||
|
|
Stand zum | Zugänge | Abgänge | Umbuchungen | Stand zum |
|
|
01.01.2015 |
|
|
|
31.12.2015 |
|
|
|
|
- € - |
|
|
| Sachanlagen |
|
|
|
|
|
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche |
|
|
|
|
|
| Rechte und Bauten einschließlich |
|
|
|
|
|
| der Bauten auf fremden Grundstücken | 1.200 | 0 | 0 | 0 | 1.200 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 232.174 | 2.342 | 0 | 0 | 234.516 |
|
|
233.374 | 2.342 | 0 | 0 | 235.716 |
|
|
|
|
Abschreibungen |
|
|
|
|
Stand zum | Zugänge | Abgänge | Um- | Stand zum |
|
|
01.01.2015 |
|
|
buchungen | 31.12.2015 |
|
|
|
|
- € - |
|
|
| Sachanlagen |
|
|
|
|
|
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche |
|
|
|
|
|
| Rechte und Bauten einschließlich |
|
|
|
|
|
| der Bauten auf fremden Grundstücken | 133 | 400 | 0 | 0 | 533 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 3.816 | 11.460 | 0 | 0 | 15.276 |
|
|
3.949 | 11.860 | 0 | 0 | 15.809 |
|
|
Buchwerte | |
|
|
Stand zum | Stand zum |
|
|
31.12.2015 | 31.12.2014 |
|
|
- € - | - € - |
| Sachanlagen |
|
|
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche |
|
|
| Rechte und Bauten einschließlich |
|
|
| der Bauten auf fremden Grundstücken | 667 | 1.067 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 219.240 | 228.358 |
|
|
219.907 | 229.425 |
|
|
Verpachtung
Stromnetz |
Verpachtung
Stromnetz |
| AKTIVA | 31.12.2015 | 31.12.2014 |
|
|
- € - | - € - |
| A. Anlagevermögen |
|
|
| Sachanlagen | 150.500 | 155.628 |
|
|
150.500 | 155.628 |
| B. Umlaufvermögen |
|
|
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände |
|
|
| Forderungen gegen andere Unternehmensaktivitäten | 74.373 | 30.634 |
|
|
74.373 | 30.634 |
| II. Guthaben bei Kreditinstituten | 25.907 | 16.958 |
|
|
100.280 | 47.592 |
|
|
250.780 | 203.220 |
|
|
|
|
|
|
Verpachtung
Stromnetz |
Verpachtung
Stromnetz |
| PASSIVA | 31.12.2015 | 31.12.2014 |
|
|
- € - | - € - |
| A. Zugeordnetes Eigenkapital | 240.280 | 190.230 |
| B. Rückstellungen | 858 | 2.990 |
| C. Verbindlichkeiten | 9.642 | 10.000 |
|
|
250.780 | 203.220 |
|
|
|
|
| Verbindlichkeiten Laufzeiten bis 1 Jahr (einschl. abzuf. Gewinn) | 74.658 | 10.000 |
| Verbindlichkeiten Laufzeiten über 5 Jahre | 0 | 0 |
|
|
Verpachtung
Stromnetz |
Verpachtung
Stromnetz |
|
|
2015 | 2014 |
|
|
- € - | - € - |
| 1. Sonstige betriebliche Erträge | 70.074 | 22.051 |
| 2. Materialaufwand | 0 | 1.210 |
| 3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen- |
|
|
| stände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 7.469 | 2.485 |
| 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 3.201 | 2.990 |
| 5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1) | 74 | 0 |
| 6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 37 | 0 |
| 7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 59.441 | 15.366 |
| 8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 9.390 | 0 |
| 9. Sonstige Steuern | 0 | 401 |
| 10. Gewinnabführung | 65.016 | 0 |
| 11. Jahresergebnis | -14.965 | 14.965 |
| 12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 14.965 | 0 |
| 13. Bilanzgewinn | 0 | 14.965 |
| 1) davon Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen | 74 | 0 |
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Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten | ||||
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Stand zum | Zugänge | Abgänge | Um-buchungen | Stand zum |
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01.01.2015 |
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31.12.2015 |
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- € - |
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| I. Sachanlagen |
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| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche |
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| Rechte und Bauten einschließ- |
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| lich der Bauten auf fremden Grundstücken | 1.200 | 0 | 0 | 0 | 1.200 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 156.913 | 2.341 | 0 | 0 | 159.254 |
|
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158.113 | 2.341 | 0 | 0 | 160.454 |
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|
Abschreibungen | ||||
|
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Stand zum | Zugänge | Abgänge | Um-
buchungen |
Stand zum |
|
|
01.01.2015 |
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31.12.2015 |
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|
- € - |
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|
| I. Sachanlagen |
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|
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche |
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|
|
| Rechte und Bauten einschließ- |
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|
|
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| lich der Bauten auf fremden Grundstücken | 133 | 400 | 0 | 0 | 533 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 2.352 | 7.069 | 0 | 0 | 9.421 |
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2.485 | 7.469 | 0 | 0 | 9.954 |
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Buchwerte | |
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Stand zum | Stand zum |
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31.12.2015 | 31.12.2014 |
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- € - | - € - |
| I. Sachanlagen |
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| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche |
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|
| Rechte und Bauten einschließ- |
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| lich der Bauten auf fremden Grundstücken | 667 | 1.067 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 149.833 | 154.561 |
|
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150.500 | 155.628 |
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz,
Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter
Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der
Energievertrieb Babelsberg GmbH, Potsdam, für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015
geprüft. Nach § 6b Abs. 5 EnWG umfasste die
Prüfung auch die Einhaltung der Pflichten zur
Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für
die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte
Konten zu führen und Tätigkeitsabschlüsse
aufzustellen sind. Die Buchführung und die Aufstellung
von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen
handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden
Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags sowie die Einhaltung
der Pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG liegen in der
Verantwortung der Geschäftsführung der
Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der
von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung
über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der
Buchführung und über den Lagebericht sowie
über die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung
nach § 6b Abs. 3 EnWG abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die
Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass
Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die
Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten
Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt
werden und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt
werden kann, ob die Pflichten zur Rechnungslegung nach
§ 6b Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen
erfüllt sind. Bei der Festlegung der
Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die
Geschäftstätigkeit und über das
wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft
sowie die Erwartungen über mögliche Fehler
berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die
Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen
Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in
Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht sowie
für die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung
nach § 6b Abs. 3 EnWG überwiegend auf der Basis
von Stichproben beurteilt.
Die Prüfung umfasst die Beurteilung der
angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der
wesentlichen Einschätzungen der
Geschäftsführung sowie die Würdigung der
Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts sowie die Beurteilung, ob die Wertansätze
und die Zuordnung der Konten nach § 6b Abs. 3 EnWG
sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der
Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Wir sind der
Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend
sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter
Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts hat
zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den
ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und
vermittelt unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild
von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur
Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für
die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte
Konten zu führen und Tätigkeitsabschlüsse
aufzustellen sind, hat zu keinen Einwendungen geführt.
Berlin, den 27. April 2016
KPMG
AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Marquordt, Wirtschaftsprüfer
Winkeler, Wirtschaftsprüfer
Der Jahresabschluss wurde am 28. April 2016
festgestellt.
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