Energievertrieb Babelsberg GmbHLiquidiert

14480 Potsdam, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Potsdam HRB 27505
Eingetragen
18.9.2014
Branche
Wärme- und KältehandelTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklernSpeichern von Gas zu Versorgungszwecken
Gegenstand
Die Planung, die Errichtung, der Erwerb und der Betrieb von Anlagen, die der Versorgung mit Elektrizität, Gas, Wärme und Kälte im Bereich der Medienstadt Babelsberg in Potsdam dienen, der Handel mit Elektrizität, Gas, Wärme und Kälte sowie die Vornahme aller damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte.

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Buchholz
seit 6.1.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
65.00%
35.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Berichtigungsvermerk, hinzugefügt am 21.02.2017:

Neufassung, ersetzt die Offenlegung vom 23.12.2016

Energievertrieb Babelsberg GmbH

Potsdam

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 und Lagebericht

Lagebericht der Energievertrieb Babelsberg GmbH
für das Geschäftsjahr 2015

Inhaltsverzeichnis

1 . Grundlagen der EVB und Wirtschaftsbericht 2015
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
EVB im Stadtwerkeverbund
Energiewirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen
Absatz- und Umsatzentwicklung
Personal
Vermögens- und Finanzlage
Ertragslage
Angaben gemäß § 6b Energiewirtschaftsgesetz (EnWG)
2. Nachtragsbericht
3. Chancen- und Risikobericht
4. Prognosebericht


1. Grundlagen der EVB und Wirtschaftsbericht 2015 1

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen


Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2015 gekennzeichnet durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum. Den ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes zufolge ist das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2015 um 1,7 % gestiegen. Auf der Verwendungsseite des Bruttoinlandsprodukts war der Konsum im Jahr 2015 wichtigster Wachstumsmotor der deutschen Wirtschaft: Die privaten Konsumausgaben waren preisbereinigt um 1,9 %, die Konsumausgaben des Staates sogar um 2,8 % höher als im Jahr zuvor. Auf der Entstehungsseite des Bruttoinlandsprodukts trugen sowohl das Produzierende Gewerbe ohne Baugewerbe als auch die Dienstleistungsbereiche insgesamt zur wirtschaftlichen Belebung im Jahr 2015 bei.

Die bundesweite Arbeitslosenquote, welche im Dezember 2015 bei 6,1 % lag, ist gegenüber dem Vorjahr (6,4 %) leicht gesunken. Im Jahresdurchschnitt 2015 erhöhten sich die Verbraucherpreise in Deutschland gegenüber 2014 um 0,3 %.

Die Tariflöhne haben sich bundesweit im Jahresdurchschnitt um 2,5 % (3. Quartal 2015) erhöht, was auch zu einem Anstieg des verfügbaren Einkommens der privaten Haushalte im 3. Quartal 2015 um 2,8 % gegenüber dem Vergleichszeitraum in 2014 führte.

Der Geschäftsklimaindex Berlin-Brandenburg der Industrie- und Handelskammern (IHK), der sich aus der aktuellen Geschäftslage und den Erwartungen ergibt, liegt bei 135 Punkten und damit deutlich höher als im Vorjahr (128 Punkte). Die überwiegende Mehrheit der Unternehmen (93 %; im Vorjahr 90 %) berichten von guten oder zufriedenstellenden Geschäften. Die berlin-brandenburgische Wirtschaft bleibt damit auf Erfolgskurs.

Die Landeshauptstadt Potsdam gehört weiterhin zu den Städten mit dem größten Wachstumspotenzial. Die Anziehungskraft von Potsdam auf gut ausgebildete und junge Menschen, aber auch auf Senioren, ist ungebrochen, was sich auch in einem weiteren Bevölkerungsanstieg um 3.837 Einwohner auf 167.505 Einwohner/innen zeigt.

  1 Quellen: Deutsche Bundesbank, Statistisches Bundesamt, Konjunkturreport 2015 der Industrie- und Handelskammern in Berlin und Brandenburg, Bundesagentur für Arbeit


EVB im Stadtwerkeverbund

Die Energievertrieb Babelsberg GmbH (EVB) ist aus der am 01.09.2014 vollzogenen Abspaltung des Geschäftsbereiches Fernwärme und Stromversorgung im Gebiet Medienstadt Babelsberg der Danpower Energie Service GmbH hervorgegangen. Am 23.12.2014 hat die Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) alle Anteile an der EVB erworben.

Da die EVB über kein eigenes Personal verfügt, sind die Geschäftsbeziehungen zwischen der EVB und den Unternehmen des Stadtwerkeverbundes vielschichtig. Die Ausgestaltung der Dienstleistungsverträge zwischen der EWP und der EVB soll im Geschäftsjahr 2016 erfolgen.

Energiewirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen

Die EVB wird unter anderem in den Marktrollen Stromhändler und Verpächter des Stromnetzes tätig und unterliegt insoweit dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) und mittelbar auch der Anreizregulierungsverordnung (ARegV).

Absatz- und Umsatzentwicklung

Wärme


Die witterungsbedingt höheren Absätze werden durch geringere Wärmeverbräuche der Filmbranche überlagert, so dass der Absatz 2015 (12,9 GWh) insgesamt unter den Erwartungen lag. Angesichts allgemein sinkender Kosten für den Primärenergieeinsatz konnten außerdem für 2015 vorgesehene Preisanpassungen nicht vorgenommen werden, so dass die Umsatzerlöse aus Fernwärme daher deutlich niedriger als geplant ausfallen.

Strom

Der Stromabsatz (1,4 GWh) liegt unter dem Planansatz.

Personal

Die EVB hat neben dem Geschäftsführer kein eigenes Personal.

Vermögens- und Finanzlage

Zum Bilanzstichtag ist das langfristige Vermögen vollständig durch Eigenkapital gedeckt. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 30,5 % (im Vorjahr: 26,6 %).

Die bilanzielle Eigenkapitalquote beträgt 35,8 % (im Vorjahr 29,7 %).

Das Fremdkapital resultiert überwiegend aus Verbindlichkeiten und Rückstellungen aus dem Energiebezug.

Die Finanzlage war stabil und die Liquidität jederzeit gesichert.

Ertragslage

Der Vergleich der Ertragslage mit der des Rumpfgeschäftsjahres 2014 ist nur eingeschränkt möglich. Die folgenden Leistungsindikatoren geben einen Überblick über den Verlauf des Geschäftsjahres, wobei für die interne Unternehmenssteuerung auf den Umsatz und das Ergebnis vor Steuern abgestellt wird.

Der Betriebsleistung in Höhe von 1.483 T€ (im Vorjahr 591 T€), bestehend aus Umsatzerlösen aus dem Energievertrieb und den sonstigen betrieblichen Erträgen, stehen Aufwendungen in Höhe von 1.444 T€ (im Vorjahr 593 T€) gegenüber. Die Aufwendungen betreffen überwiegend den Energiebezug.

Entsprechend der vorgenannten Entwicklungen wird für das Geschäftsjahr 2015 ein Jahresergebnis vor Steuern und Ergebnisabführung in Höhe von 39 T€ ausgewiesen (im Vorjahr: Jahresfehlbetrag in Höhe von 2 T€).

Angaben gemäß § 6b Energiewirtschaftsgesetz (EnWG)

Nach den Vorschriften des EnWG ist die EVB als Verpächter des Stromnetzes verpflichtet, für diese Tätigkeit eine gesonderte Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zu erstellen. In der internen Buchführung werden jeweils getrennte Konten für diese Tätigkeit geführt und Umsätze und Aufwendungen soweit wie möglich direkt zugeordnet bzw. sachgerecht geschlüsselt.

Die Vermögens- und Finanzlage der Verpachtungssparte Stromnetz ist in 2015 stabil. Die Bilanzsumme der Verpachtungssparte Stromnetz beträgt 251 T€ (im Vorjahr 203 T€). Der Anteil des Anlagevermögens liegt in der Verpachtungssparte bei 60 % (im Vorjahr 77 %). Die Finanzlage war stabil und die Liquidität jederzeit gesichert.

Die Ertragslage in der Verpachtungssparte hat sich im Geschäftsjahr 2015 erwartungsgemäß entwickelt. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Pachtentgelte der Stromkontor Netzgesellschaft mbH. Insgesamt hat die Netzsparte ein positives Ergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erwirtschaftet.


2. Nachtragsbericht

Es haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung bei der EVB nach dem Schluss des Geschäftsjahres ergeben.


3. Chancen- und Risikobericht

Unternehmerisches Handeln ist mit Chancen und Risiken verbunden. Aufgabe des Risikomanagements ist es, diese Risiken frühzeitig zu erkennen und systematisch zu erfassen, zu bewerten und Maßnahmen zu ihrer Steuerung zwecks Vermeidung bzw. Minimierung zu ergreifen.

Zur Reduzierung von Abrechnungsrisiken wird die Messung und Abrechnung ab dem Geschäftsjahr 2016 von der Muttergesellschaft übernommen. Zur Konzentration auf das Wärmegeschäft hat die Gesellschaft die Tätigkeiten eines Stromhändlers zum 01.01.2016 eingestellt und auf die Muttergesellschaft übertragen.


4. Prognosebericht

Die EVB wird sich künftig auf die Geschäftsbeziehungen mit den Wärmekunden konzentrieren. Für das Geschäftsjahr 2016 erwartet die EVB steigende Umsätze. Das Ergebnis vor Steuern wird leicht über dem Niveau von 2015 prognostiziert.

 

Potsdam, 18. März 2016

Andreas Buchholz

Bilanz zum 31. Dezember 2015


AKTIVA 31.12.2015 31.12.2014

- € - - € -
A. Anlagevermögen

Sachanlagen

1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten

einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 667 1.067
2. Technische Anlagen und Maschinen 219.240 228.358

219.907 229.425
B. Umlaufvermögen

I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 133.329 272.705
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 115.468 0
3. Sonstige Vermögensgegenstände 0 334.766

248.797 607.471
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 252.689 25.000

501.486 632.471

721.393 861.896


PASSIVA 31.12.2015 31.12.2014

- € - - € -



A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000
II. Kapitalrücklage 233.374 233.374
III. Bilanzverlust 0 -2.091

258.374 256.283
B. Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen 201.217 299.100

201.217 299.100
C. Verbindlichkeiten

1. Erhaltene Anzahlungen 0 100.745
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 26.555 20.782
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 164.497 174.986
4. Sonstige Verbindlichkeiten 70.750 10.000

261.802 306.513

721.393 861.896


Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum
vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2015



2015 2014

- € - - € -
1. Umsatzerlöse 1.390.234
562.630
2. Sonstige betriebliche Erträge 92.267 1.482.501 27.884 590.514
3. Materialaufwand



a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und



Betriebsstoffe 1.384.747
569.994
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 5.928 1.390.675 4.883 574.877
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen-



stände des Anlagevermögens und Sachanlagen
11.860
3.949
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen
41.035
13.378
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
623
0
davon aus verbundenen Unternehmen: T€ 0



(2014 T€ 0)



7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
308
0
davon an verbundene Unternehmen: T€ 0



(2014 T€ 0)



8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
39.246
-1.690
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
6.200
0
10. Sonstige Steuern
0
401
11. Gewinnabführung
30.955
0
12. Jahresergebnis
2.091
-2.091
13. Verlustvortrag aus dem Vorjahr
-2.091
0
14. Bilanzverlust
0
-2.091

Anhang


Inhaltsverzeichnis

Allgemeine Angaben
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Bilanzverlust
Rückstellungen
Verbindlichkeiten
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge
Abschreibungen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Jahresergebnis
Tätigkeitenabschlüsse gemäß § 6 b Energiewirtschaftsgesetz
Grundlagen
Abgrenzung der Tätigkeiten
Regeln, nach denen Bilanzposten, Aufwendungen und Erträge zugewiesen werden
Sonstiges
Sonstige Angaben
Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten
Angabe zum Mutterunternehmen
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Abschlussprüferhonorare
Entsprechenserklärung
Geschäftsführung
Anlage 1
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2015
Anlage 2
Tätigkeitenabschlüsse gemäß § 6 b Energiewirtschaftsgesetz





Allgemeine Angaben


Die Energievertrieb Babelsberg GmbH (EVB), Potsdam, ist eine Kleinstkapitalgesellschaft im Sinne des § 267a Abs. 1 HGB.

Der Jahresabschluss der EVB wurde unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für große Kapitalgesellschaften, des GmbH-Gesetzes und des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung beruht auf dem Gesamtkostenverfahren.

Zwischen der EVB und der Muttergesellschaft Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP), Potsdam, besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag.

Die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr ist eingeschränkt, da die Gesellschaft ihre operative Tätigkeit zum 01.09.2014 aufgenommen hat.


Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, unter Einbeziehung anteiliger Gemeinkosten, bewertet. Abschreibungen wurden grundsätzlich linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen.

Die übrigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag bilanziert.

Von den Forderungen aus der Verbrauchsabgrenzung wurden, soweit geboten, erhaltene Abschlagszahlungen abgesetzt. Erkennbare Ausfallrisiken bei den Forderungen wurden, durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen, berücksichtigt.

Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden unsaldiert ausgewiesen.

Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Künftige Preis- und Kostensteigerungen wurden bei der Ermittlung der Rückstellungen berücksichtigt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr, werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten fristenkongruenten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Zuführungen und Auflösungen von Rückstellungen, werden im Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, Erträge und Aufwendungen aus der Auf- bzw. Abzinsung gesondert im Zinsergebnis ausgewiesen (Bruttomethode).

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.


Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen


Zur Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens einschließlich der Abschreibungen verweisen wir auf Anlage 1.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Risiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt.

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich ausschließlich um Forderungen gegen den Gesellschafter Energie und Wasser Potsdam GmbH. Die Forderungen betreffen mit 115 T€ (im Vorjahr 0 €) Lieferungen und Leistungen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von unter einem Jahr.

Bilanzverlust

Gemäß den Regelungen des Ergebnisabführungsvertrages wird der um den Verlustvortrag des Vorjahres geminderte Jahresüberschuss an die EWP abgeführt.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus ausstehenden Rechnungen sowie Aufwendungen für Abrechnungskosten und Aufwendungen für Abschluss-, Prüfungs- und Archivierungskosten.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:


2015 2014
Verbindlichkeiten Gesamt bis zu 1 Jahr über 5 Jahre Gesamt bis zu 1 Jahr

T€ T€ T€ T€ T€
Erhaltene Anzahlungen 0 0 0 101 101
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 27 27 0 21 21
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1), 2) 164 164 0 175 175
Sonstige Verbindlichkeiten 71 71 0 10 10

262 262 0 307 307

1) davon 76 T€ (im Vorjahr 175 T€) gegenüber dem Gesellschafter EWP
2) davon 15 T€ (im Vorjahr 175 T€) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und im Übrigen sonstige Verbindlichkeiten
149 T€ (im Vorjahr 0 T€)


Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse


Die Umsatzerlöse betreffen:


2015 2014

T€ T€
Erlöse Fernwärmelieferungen 1.084 431
Erlöse Stromlieferungen 306 132

1.390 563


Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen vor allem Erlöse aus der Verpachtung des Stromnetzes.

Abschreibungen

Die Abschreibungen wurden planmäßig vorgenommen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Zuführungen zu Rückstellungen sowie für allgemein übliche Aufwendungen für Vertrieb und Verwaltung.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die Zinserträge betreffen mit 1 T€ ausschließlich Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen (im Vorjahr 0 €).

Jahresergebnis

Das Jahresergebnis wurde durch periodenfremde und neutrale Erträge insgesamt um 3 T€ positiv beeinflusst (im Vorjahr 0 €).


Tätigkeitenabschlüsse gemäß § 6 b Energiewirtschaftsgesetz

Grundlagen


Der Tätigkeitenabschluss wurde gemäß den Bestimmungen des § 6 b Energiewirtschaftsgesetzes aufgestellt. Infolge der rechtlichen Entflechtung der Stromnetzaktivitäten und der Verpachtung der Stromnetze an die Stromkontor Netzgesellschaft mbH (SKN) hat die EVB für die Aktivität Verpachtung Stromnetz eine getrennte Bilanz und eine getrennte Gewinn- und Verlustrechnung, nebst Anlagenspiegel (siehe Anlage 2), in den Anhang aufzunehmen.

Abgrenzung der Tätigkeiten

Die Tätigkeit Verpachtung Stromnetz umfasst die Verpachtung des Stromnetzes an die SKN.

Davon abgegrenzt werden die sonstigen Tätigkeiten, zu denen die Bereiche Stromvertrieb und Fernwärme gehören.

Regeln, nach denen Bilanzposten, Aufwendungen und Erträge zugewiesen werden

Die Zuweisung der Bilanzposten, Aufwendungen und Erträge erfolgte überwiegend direkt über die Führung getrennter Konten und Kostenstellen, ansonsten im Wesentlichen nach Primärkosten- und Umsatzschlüssel. Der Primärkostenschlüssel ergibt sich aus dem Verhältnis der den Tätigkeiten direkt zugeordneten Aufwendungen abzüglich Abschreibungen und Energiebezugskosten. Das Spartenergebnis wird unter dem Posten Zugeordnetes Eigenkapital ausgewiesen. Die Forderungen gegen andere Unternehmensaktivitäten ergeben sich aus dem Saldo der Zuordnungen der Vermögens- und Schuldposten. Abweichend zum Tätigkeitenabschluss 2014 wurde der Bankbestand zum Stichtag gemäß dem Umsatzschlüssel den Aktivitäten zugeordnet.

Sonstiges

Die EVB ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Energie und Wasser Potsdam GmbH. Die EWP ist ein verbundenes Unternehmen der SWP. Zu den Geschäften größeren Umfangs zählen die von der EWP bezogenen Wärmelieferungen.


Sonstige Angaben

Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten

Die EVB hat neben dem Geschäftsführer kein eigenes Personal.

Angabe zum Mutterunternehmen

Die EVB ist über das Mutterunternehmen Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP), Potsdam, in den Konzernabschluss der Stadtwerke Potsdam GmbH (SWP), Potsdam einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 HGB (im Vorjahr 140 T€).

Abschlussprüferhonorare

Die Angabe der Abschlussprüferhonorare erfolgt im Konzernanhang der SWP.

Entsprechenserklärung

Die Geschäftsführung der EVB hat in 2015 für das Geschäftsjahr 2014 am 05.06.2015 eine Entsprechenserklärung zur Anwendung der Leitlinien guter Unternehmensführung (Public Corporate Governance Kodex) der Landeshauptstadt Potsdam abgegeben. Für das Geschäftsjahr 2015 wird beabsichtigt eine Entsprechenserklärung abzugeben.

Geschäftsführung

Andreas Buchholz
, Strausberg

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

 

Potsdam, 18. März 2016

Andreas Buchholz, Geschäftsführer

Anlage 1
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2015



Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten

Stand zum Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand zum

01.01.2015


31.12.2015



- € -

Sachanlagen




1. Grundstücke, grundstücksgleiche




Rechte und Bauten einschließlich




der Bauten auf fremden Grundstücken 1.200 0 0 0 1.200
2. Technische Anlagen und Maschinen 232.174 2.342 0 0 234.516

233.374 2.342 0 0 235.716





Abschreibungen


Stand zum Zugänge Abgänge Um- Stand zum

01.01.2015

buchungen 31.12.2015



- € -

Sachanlagen




1. Grundstücke, grundstücksgleiche




Rechte und Bauten einschließlich




der Bauten auf fremden Grundstücken 133 400 0 0 533
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.816 11.460 0 0 15.276

3.949 11.860 0 0 15.809



Buchwerte

Stand zum Stand zum

31.12.2015 31.12.2014

- € - - € -
Sachanlagen

1. Grundstücke, grundstücksgleiche

Rechte und Bauten einschließlich

der Bauten auf fremden Grundstücken 667 1.067
2. Technische Anlagen und Maschinen 219.240 228.358

219.907 229.425

Anlage 2
Tätigkeitenabschlüsse gemäß § 6 b Energiewirtschaftsgesetz

Tätigkeiten - Bilanz zum 31. Dezember 2015



Verpachtung
Stromnetz
Verpachtung
Stromnetz
AKTIVA 31.12.2015 31.12.2014

- € - - € -
A. Anlagevermögen

Sachanlagen 150.500 155.628

150.500 155.628
B. Umlaufvermögen

I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen gegen andere Unternehmensaktivitäten 74.373 30.634

74.373 30.634
II. Guthaben bei Kreditinstituten 25.907 16.958

100.280 47.592

250.780 203.220




Verpachtung
Stromnetz
Verpachtung
Stromnetz
PASSIVA 31.12.2015 31.12.2014

- € - - € -
A. Zugeordnetes Eigenkapital 240.280 190.230
B. Rückstellungen 858 2.990
C. Verbindlichkeiten 9.642 10.000

250.780 203.220



Verbindlichkeiten Laufzeiten bis 1 Jahr (einschl. abzuf. Gewinn) 74.658 10.000
Verbindlichkeiten Laufzeiten über 5 Jahre 0 0


Tätigkeiten - Gewinn- und Verlustrechnung 2015



Verpachtung
Stromnetz
Verpachtung
Stromnetz

2015 2014

- € - - € -
1. Sonstige betriebliche Erträge 70.074 22.051
2. Materialaufwand 0 1.210
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen-

stände des Anlagevermögens und Sachanlagen 7.469 2.485
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.201 2.990
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1) 74 0
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 37 0
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 59.441 15.366
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 9.390 0
9. Sonstige Steuern 0 401
10. Gewinnabführung 65.016 0
11. Jahresergebnis -14.965 14.965
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 14.965 0
13. Bilanzgewinn 0 14.965
1) davon Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen 74 0

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2015
Verpachtung Stromnetz




Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten

Stand zum Zugänge Abgänge Um-buchungen Stand zum

01.01.2015


31.12.2015



- € -

I. Sachanlagen




1. Grundstücke, grundstücksgleiche




Rechte und Bauten einschließ-




lich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.200 0 0 0 1.200
2. Technische Anlagen und Maschinen 156.913 2.341 0 0 159.254

158.113 2.341 0 0 160.454



Abschreibungen

Stand zum Zugänge Abgänge Um-
buchungen
Stand zum

01.01.2015


31.12.2015



- € -

I. Sachanlagen




1. Grundstücke, grundstücksgleiche




Rechte und Bauten einschließ-




lich der Bauten auf fremden Grundstücken 133 400 0 0 533
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.352 7.069 0 0 9.421

2.485 7.469 0 0 9.954



Buchwerte

Stand zum Stand zum

31.12.2015 31.12.2014

- € - - € -
I. Sachanlagen

1. Grundstücke, grundstücksgleiche

Rechte und Bauten einschließ-

lich der Bauten auf fremden Grundstücken 667 1.067
2. Technische Anlagen und Maschinen 149.833 154.561

150.500 155.628


Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Energievertrieb Babelsberg GmbH, Potsdam, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Nach § 6b Abs. 5 EnWG umfasste die Prüfung auch die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen und Tätigkeitsabschlüsse aufzustellen sind. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags sowie die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht sowie über die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt sind. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht sowie für die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts sowie die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten nach § 6b Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen und Tätigkeitsabschlüsse aufzustellen sind, hat zu keinen Einwendungen geführt.

 

Berlin, den 27. April 2016

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Marquordt, Wirtschaftsprüfer

Winkeler, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde am 28. April 2016 festgestellt.

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