Adapteo GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Leopold Hensel seit 15.5.2024 | Prokura |
Theodor Feldmann seit 31.10.2023 | Vorstandsmitglied |
Michael Dr. Hippler seit 11.4.2018 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rigaku Europe SENeu-IsenburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 20231. Grundlagen des Unternehmens Rigaku Europe SE (im Folgenden "RESE") ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Rigaku Holdings Corporation (im Folgenden "RH"). Innerhalb der RH ist die Rigaku Corporation (im folgenden RC) mit Sitz in Tokio, Japan, zuständig für die Produktion, und den Vertrieb von wissenschaftlichen analytischen Instrumenten basierend auf dem Einsatz von Röntgenstrahlung. Als zentraler Businessstandort für Europa, den Nahen Osten, den ehemaligen Sowjetstaaten und Afrika ("EMEA") ist die RESE in den Bereichen Marketing und Vertriebsunterstützung für die RC tätig. Dies umfasst die Zusammenarbeit mit Vertriebspartnern, den Direktvertrieb bestimmter Produkte in definierten Ländern sowie den Service, einschließlich des Ersatzteilvertriebs in der gesamten Region. Die Produkte von RESE basieren auf verschiedenen Röntgentechnologien wie Röntgendiffraktion (XRD), Röntgenbildgebung (XRI), Röntgenfluoreszenz (XRF) und Röntgenkristallographie (SCX). XRD ist eines der wichtigsten zerstörungsfreien Methoden zur Analyse aller möglichen Stoffe - von Flüssigkeiten über metallische Feststoffe und Kristalle bis zu Pulvern aus kleinen Kristallen. Die Rigaku-Gruppe bietet eine breite Palette an Diffraktometern an, die sowohl modernste High-End- als auch kostengünstige Lösungen umfassen. XRI bezeichnet die Röntgen-Computertomographie (CT) bzw. XI eine Röntgen-Bildgebungstechnik, die die Dichteverteilung eines Objekts in 3D zerstörungsfrei erfasst und interne Strukturen sichtbar macht. Dies ist besonders im Bereich Materialforschung von großer Bedeutung. RESE vertreibt dieses Produkt seit dem Jahr 2021. XRF bietet eine der einfachsten, genauesten und wirtschaftlichsten Analysemethoden zur Bestimmung der Elementzusammensetzung verschiedenster Materialien. Seit August 2018 vertreibt RESE auch SCX-Produkte. SCX-Produkte wie Einkristall-Röntgendiffraktometer (SCXRD) sind die gängigste experimentelle Methode, zur Ermittlung der detaillierten Struktur eines Moleküls. Die Dienstleistungen umfassen Reparaturen und Wartung, den Verkauf von Ersatzteilen und bestimmte vertraglich festgelegte sonstige Leistungen. Das Servicegeschäft betrifft After-Sales-Aktivitäten für XRD-, XRF- und SCX-Systemprodukte. Geschäftsmodell Das Hauptgeschäft der RESE besteht vor allem in dem Vertrieb von Rigaku-Produkten in den zugeordneten Ländern, sowohl im Direktvertrieb als auch im Agenturservice für RC, sowie der Erbringung von Dienstleistungen wie Reparaturen und Wartungen, Ersatzteile und Serviceverträge mit verschiedenen Kunden. Die RESE erzielt eine Bruttogewinnmarge durch den Weiterverkauf von Systemprodukten an Kunden in Direktvertriebsgebieten und Provisionseinnahmen aus den Verkäufen von RC an Distributoren. Die RESE erzielt außerdem eine Bruttomarge aus Reparatur und Wartung, dem Verkauf von Ersatzteilen und den vertraglichen Serviceleistungen. F&E- und Marketing-Aktivitäten Die RESE führt keine F&E-Tätigkeiten durch; ihre Aktivitäten konzentrieren sich auf Marketingaktionen, bei denen Labor-Demogeräte genutzt werden. RESE verfügt über mehrere hochmoderne Labor-Demogeräte, darunter SmartLaB 3KW und SmartLaB 9KW für XRD-Produkte, Synergy-S und Synergy-DW für SCX-Produkte, Primus IV und Supermini für die Röntgenfluoreszenz (XRF) und CT Lab HX für Röntgenbildgebung (XRI). Die RESE beschäftigt mehr als 14 Wissenschaftler im Bereich Anwendung, die eng mit ihren Kunden zusammenarbeiten. Sie führen Produktvorführungen durch, bieten Schulungen zur Anwendung der Produkte an und entwickeln neue Anwendungen für die Zielmärkte. 2. Wirtschaftliche Lage Wie 2022 war auch das Jahr 2023 weltweit und in der EU wirtschaftlich herausfordernd. Der anhaltende Ukrainekrieg und die stark gestiegenen Zinsen beeinträchtigten das wirtschaftliche Klima in der Region massiv. Die Inflationsrate in der EU betrug 6,4 % während des Jahres und war somit 0.5 Punkte höher als Anfang 2023 vorhergesagt (5,9 %). Auf die einzelnen Länder bezogen betrug sie im Jahr 2023 für Deutschland 5,9 %, für Frankreich 5,7 % und für UK 7,3 %. Die voraussichtliche Inflationsrate für 2024 (2,6 %) liegt unter dem Wert für 2023, aber höher als zuvor prognostiziert. Obwohl das BIP-Wachstum in der EU Anfang dieses Jahres mit 1,0 % prognostiziert wurde, wird es für 2023 nun auf 0,4 % geschätzt, 0,6 % niedriger als die ursprüngliche Prognose, hauptsächlich aufgrund der anhaltend hohen Inflationsrate, die durch den Krieg in der Ukraine verursacht wurde, wodurch insbesondere die Energiepreise sprunghaft angestiegen sind. Die BIP-Wachstumsrate für den Markt in Deutschland, in dem einer von RESEs Geschäftsschwerpunkten liegt, verringerte sich um 2,1 Prozentpunkte auf -0,3% (Vorjahr: 1,8 %). Frankreich erzielte ein Wachstum von 0,7 % (Vorjahr 2022: 2,6 %) und Großbritannien ein Wachstum von 0,3 % (Vorjahr 2022: 4,1 %). Für 2024 erwartet die EU eine BIP-Wachstumsrate von 1,0 % und somit eine leichte Zunahme im Vergleich zum Jahr 2023 (+0,6 %). 3. Finanzlage Die RESE hatte auch in 2023 noch mit Lieferproblemen aus Asien zu kämpfen, wenn auch in einem wesentlichen geringeren Ausmaß als in 2022. Die Lieferschwierigkeiten waren im Wesentlichen Nachwehen der COVID-19 Pandemie und wurden zum Jahresende nochmal weniger. In unserem Hauptgeschäft, dem XRD-Segment (Röntgendiffraktometer), konnten wir im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 62 % des Umsatzes für Direktkunden erzielen. Der Direktumsatz im Segment SCX stieg um 65 % und bei XRF verdreifachte er sich. Im Servicegeschäft wurde sowohl der direkt abgerechnete Service als auch der vertraglich vereinbarte Service wie geplant deutlich ausgebaut und stieg insgesamt um 13 %. Gewinn- und Verlustrechnung
Der erzielte Umsatz stieg im Vergleich zu 2022 von 22.539 TEUR auf 34.058 TEUR, hauptsächlich aufgrund eines Anstiegs im Direktverkauf um 9.602 TEUR, während die Dienstleistungen um 1.038 TEUR anstiegen. Ersteres resultierte auch aus dem guten Auftragseingang in 2022 und 2023 und besserer Lieferbedingungen als in 2022, letzteres ergab sich aus steigenden Einnahmen aus den vertraglichen Dienstleistungen im Laufe des Jahres. Die Provisionseinnahmen stiegen im Vergleich zu 2022 ebenfalls um 50 %, hauptsächlich im XRD Segment, was auch im Wesentlichen auf die Beseitigung von Lieferproblemen zurückzuführen ist. Der erzielte Bruttogewinn betrug 15.979 TEUR, was einer Bruttogewinnmarge von 47 % entspricht und damit einem Anstieg um 5.012 TEUR, vor allem aufgrund des Anstiegs der Direktverkäufe während des Geschäftsjahres. Die betrieblichen Aufwendungen lagen bei 15.399 TEUR und wiesen somit eine Erhöhung um 3.761 TEUR im Vergleich zum Vorjahr aus. Diese Erhöhung ergibt sich im Wesentlichen aus einem Anstieg der sonstigen Kosten um 3.748 TEUR. Diese setzten sich insbesondere zusammen aus den Reisekosten, den Mietkosten und den Kosten durch die operative Inbetriebnahme der Tochterfirma im Vereinigten Königreich. Bedingt durch die deutliche Erhöhung der Umsätze und des damit einhergehenden Anstiegs des operativen Bruttogewinns konnte trotz der erhöhten Kosten im Gegensatz zum Vorjahr ein Gewinn vor Steuern von 580 TEUR erzielt werden. Bilanz
Das Gesamtvermögen betrug zum 31. Im Dezember 2023 17.753 TEUR, ein Anstieg gegenüber 2022 um 2.590 TEUR. Das gesamte Umlaufvermögen erhöhte sich aufgrund einer Zunahme der Forderungen sonstiger Vermögensgegenstände. Die Forderungen stiegen an, da aufgrund der verbesserten Liefersituation im 4. Quartal 2023 erheblich mehr direkte Umsatzerlöse verbucht wurden. Der Kassenbestand sank von 6.325 TEUR im Jahr 2022 auf 4.683 TEUR, hauptsächlich aufgrund des Anstiegs der offenen Forderungen. Das Eigenkapital stieg aufgrund des Jahresgewinns 2023 um 492 TEUR und die Verbindlichkeiten stiegen um 225 TEUR. Der Anteil der Verbindlichkeiten an der Bilanzsumme sank hingegen im Vergleich zum Vorjahr um 4 Prozentpunkte. Cashflow Der Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit betrug -1.006 TEUR; 637 TEUR entfielen auf Investitionen. Der Gesamt-Cashflow im Jahr 2023 betrug -1.624 TEUR, ein Rückgang um 953 TEUR im Vergleich zu 2022. Infolge des Rückgangs des Netto-Cashflows verfügt das Unternehmen Ende 2023 über 4.683 TEUR Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente. Investitionsaufwand Entsprechend der Marketingstrategie investierte RESE im Jahr 2023 einen Betrag von 656 TEUR. Dieser setzt sich im Wesentlichen zusammen aus 402 TEUR an neuen Systemen für die Kundenvorführungen und Schulungen. So entfielen hier für SCX, 95 TEUR für den Bereich IT sowie 14 TEUR für geringwertige Wirtschaftsgüter und 12 TEUR für Software für die Abteilung Dienstleistungen. Zusätzlich zu den Investitionsaufwendungen investierte das Unternehmen 60 TEUR in Finanzanlagen für die 2023 gegründete Rigaku France SARL. Die französische Tochtergesellschaft war 2023 noch nicht operativ tätig. Wichtige Leistungsindikatoren Das Geschäftsmodel der "RESE" besteht aus dem Wiederverkauf von RC-Produkten in den zugeordneten Gebieten sowie dem Marketing- und Servicegeschäft als After Sales. Entsprechend definiert die RESE als wichtige Kennzahlen (1) Auftragseingang (Buchung) nach Produkten, (2) Bruttogewinn in % für Systemverkäufe und Dienstleistungen sowie (3) Operative Marge in % insgesamt. Durch die Bewertung dieser Leistungsindikatoren kann die RESE die Geschäftstätigkeit und die Finanzlage selbst daraufhin überprüfen, ob sie mit dem Budget oder der Prognose im Einklang stehen. Vergleich mit der Prognose der Vorjahre Die eingegangenen Bestellungen bzw. Buchungen waren mit 37.993 TEUR in 2023 24% höher als im Jahr davor und damit 3 Prozentpunkte höher als im Prognosebericht 2022 geplant. Der Umsatz lag mit 34.058 TEUR und damit genau in der Mitte der Erwartungen aus dem vergangenen Jahr die einen Umsatz zwischen 32.000 und 37.000 TEUR vorhersagten. Innerhalb der einzelnen Geschäftsfelder übererfüllte SCX und XRD die Erwartungen, während XRF unter den Prognosen lag. Die Rohertragsquote lag mit 47 % im geplanten Korridor. Der operative Gewinn wurde allerdings verfehlt. Grund hierfür waren u.a. einmalige außerordentliche Kostenpositionen. 4. Prognosebericht Die EU geht von einem Wirtschaftswachstum von 1,0 % im Jahr 2024 aus, wobei eine Inflationsrate für 2024 von 2,8 % unterstellt wird. Der Krieg in der Ukraine dauerte weiter an und die Auswirkungen des Krieges in Israel sowie durch den anhaltenden Arbeitskräftemangel auch in der EU steigen Löhne und Gehälter weiter. Infolge der gestiegenen Inflation hat die Europäische Zentralbank in 2023 die Leitzinsen auf 4,25 % erhöht, was u.a. auch zu einer Eintrübung des wirtschaftlichen Ausblicks geführt hat. In Deutschland - dem Heimatmarkt des RESE - kommt gesondert noch eine angespannte Haushaltslage hinzu, die sich in verminderten Investitionen der öffentlichen Hand auswirkt. Vor diesem Hintergrund ergeben sich Unsicherheiten für unser Geschäft. Die Buchungszahlen für Systemprodukte werden um ca. 5 % bis 10 % steigen, Direktumsätze und Vertriebsumsätze zusammengenommen auf alle Produktsegmente. Der Gesamtumsatz der RESE wird um ca. 10 % steigen Die Bruttogewinnmarge wird voraussichtlich zwischen 45 % und 48 % liegen, und der Betriebsgewinn wird wieder im rentablen Bereich liegen, wobei die Umsatzrendite in % zwischen 3 % bis 4 % geplant wird. In 2024 zahlt die RESE erstmals Lizenzgebühren an die Rigaku Holding, was die operative Marge schmälert.
Risikobewertung Politisch und makroökonomisch ergeben sich zur Zeit für die RESE im Besonderen folgende Risiken: - Der anhaltende Ukrainekrieg und die sich daraus ergebenden Verwerfungen insbesondere an den Energiemärkten, aber auch die weltwirtschaftlichen Risiken und der Wegfall von potentiellen Kunden in politisch instabilen Ländern mit Bezug zu Russland. - Die anhaltende Inflation und die gestiegenen Zinsen können die Investitionsbereitschaft insbesondere von Industriekunden senken. Da RESEs Produkte für die Kunden Anlagegüter sind, kann das RESEs Geschäft beeinträchtigen. - Die angespannte Situation in den öffentlichen Haushalten können insbesondere in RESEs Heimatmarkt die Verkaufszyklen bei öffentlichen Forschungseinrichtungen verlängern. Des Weiteren ist nach unserer Einschätzung einer der Schlüsselfaktoren für unseren Erfolg die Verfügbarkeit einer ausreichenden Anzahl qualifizierter Mitarbeiter in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Service, um die Basis für zukünftiges Wachstum zu schaffen. Generell besteht das Risiko, qualifizierte Mitarbeiter zu verlieren bzw. nicht in der Lage zu sein, qualifizierte Mitarbeiter zu rekrutieren, weiterzubilden oder im Unternehmen zu halten. Ein Mangel an Fach- und Führungskräften kann zukünftiges Wachstum behindern und sich negativ auf die Finanzlage des Unternehmens auswirken. (Hohes Risiko) Der rasante technologische Wandel auf dem Markt führt zu einer größeren Replizierbarkeit von Produkten. Der Marktwettbewerb beinhaltet den Preiswettbewerb, den Ersatz von Produkten oder den Verlust von Aufträgen. (Mittleres Risiko) Zur Vermeidung von Risiken arbeitet die RESE intensiv mit dem Kunden zusammen, um die hohe Qualität bei Hardware sowie neuen Anwendungen zu gewährleisten. Die Verzögerung bei der Entwicklung neuer Produkte kann sich auf deren Einführung auf dem EMEA-Markt auswirken, was zu einem Verlust der Wettbewerbsfähigkeit auf dem Markt und neuer Chancen führen kann. (Geringes Risiko) 5. Chancenbericht Um weiter zu wachsen, sind Marketingaktivitäten der Schlüssel zum Erfolg; daher intensiviert die RESE ihre Marketingaktivitäten und fokussiert sich auf ihre Zielmärkte und -branchen, um die Auftragslage zu verbessern. Zur Stärkung der Marketingaktivitäten haben die RESE und die RC gemeinsam ein Marketing-Taskforce-Team für priorisierte Märkte eingerichtet und arbeiten bei der Entwicklung neuer Anwendungen und der Vermarktung von Produkten eng zusammen. Die jüngsten Auftragssteigerungen im Halbleitersegment sind eine der Erfolgsgeschichten dieser Aktivitäten. Neben der Stärkung der Marketingaktivitäten gibt es mehrere Bereiche zur Steigerung von Umsatz und Profitabilität, wie den Ausbau von Vertriebsgebieten und den Ausbau der vertraglichen Serviceleistungen mit Kunden und Distributoren. Die RESE beabsichtigt, das Direktvertriebsgebiet in Großbritannien für das XRD-Geschäft zu verstärken. Die RESE wird die Erweiterung des Vertriebsgebiets und die aktive Ausweitung der Serviceverträge für den Verkauf neuer Systeme intensiv in Erwägung ziehen. Als starkes Wachstumsfeld identifiziert RESE in den kommenden Jahren die Materialprüfung im Halbleitergeschäft, in dem Rigaku mit seinem Produkt XRT momentan eine Alleinstellung innehat. Die RESE erwartet durch den EU Chip Act ein positives Signal vom Markt. Zusätzliche Geschäftsressourcen wie Demogeräte für neue Produkte werden das Produktportfolio erweitern. Schulungen und die Entwicklung neuer Anwendungen sollen die Kundenzufriedenheit steigern und dazu beitragen Umsatz und Rentabilität zu erhöhen.
Neu-Isenburg, den 22. August 2024 Vorstand Dr. Michael Hippler Herr Theodor Feldmann BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang ZUM 31.12.2023Angaben gemäß § 264 Abs. 1a HGB:
Allgemeines Der Jahresabschluss der RESE wurde entsprechend den für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), den ergänzenden Vorschriften des SE-Ausführungsgesetzes (SEAG), des Aktiengesetzes (AktG) sowie unter Beachtung der Vorschriften des Gesellschaftsvertrages (der Satzung) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung der RESE wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Grundlegende Ansatz- und Bewertungsprinzipien Die Bilanzierung und Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte nach den maßgebenden handelsrechtlichen Vorschriften (§§ 238 - 288 HGB) unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung. Sämtliche handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsprinzipien, insbesondere der Grundsatz der wirtschaftlichen Vermögenszugehörigkeit, das Realisations-, das Imparitäts-, das Niederstwert- und das Going-Concern-Prinzip, wurden beachtet. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten wurden vorbehaltlich § 256a Satz 2 HGB mit dem Devisenmittelkurs zum Zeitpunkt der Einbuchung bzw. Forderungen mit dem ggf. niedrigeren und Verbindlichkeiten mit dem ggf. höheren Fremdwährungskurs am Bilanzstichtag bewertet. Erläuterung wesentlicher Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Die immateriellen Vermögensgegenstände setzen sich aus einem von der Muttergesellschaft Rigaku Corporation im Jahr 2010 erworbenen Vertreterrecht sowie aus entgeltlich erworbener EDV-Software zusammen. Alle immateriellen Güter wurden im Geschäftsjahr linear über ihre vorsichtig geschätzte Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Sachanlagen wurden im Geschäftsjahr ebenfalls linear über ihre Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Finanzanlagen bestehen aus einer 100%-igen Beteiligung an der Rigaku UK, Limited mit Sitz in Liverpool (Eigenkapital per 31.12.2022: 150.000 GBP (ca. 173.000 Euro), Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2022: 0,00 GBP (0,00 Euro), aus einer 100%-igen Beteiligung an der Rigaku France SARL mit Sitz in Strasbourg (Neugründung am 24.01.2023 mit einem gezeichneten Kapital von 60.000 Euro) sowie aus Kautionen und wurden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem am Ende dieses Anhangs beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Vorräte bestehen aus Waren, bei denen die von RESE auszuführende Installation beim Kunden am Bilanzstichtag noch nicht abgeschlossen war (708.432,53 Euro), aus Lagerwaren (881.419,72) sowie aus geleisteten Anzahlungen (185.511,99 Euro). Die Vorräte wurden im Zugangszeitpunkt mit den Anschaffungskosten bewertet. Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert wurden vorgenommen, soweit dies am Abschlussstichtag gemäß § 253 Abs. 4 HGB erforderlich war. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Position "Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände" enthält Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (6.092.902,62 Euro inkl. einer einprozentigen Pauschalwertberichtigung in Höhe von 61.535,24 Euro sowie inkl. Einzelwertberichtigungen auf zweifelhafte Forderungen in Höhe von 139,49 Euro), Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (785.420,54 Euro), Forderungen gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht (10.737,00 Euro) sowie sonstige Vermögensgegenstände (2.021.335,33 Euro). Bei den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, welche zu ca. 4,1% gegenüber der japanischen Muttergesellschaft Rigaku Holdings Corporation bestehen (32.540,54 Euro). Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen in erster Linie aus kurzfristigen Steuererstattungsansprüchen sowie aus kurzfristigen Kautionsforderungen. Von Seiten der Geschäftsleitung wurde bestätigt, dass bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen über die vorgenommenen Einzelwertberichtungen und Pauschalwertberichtigung hinaus kein weiterer Abwertungsbedarf existiert. Das gezeichnete Kapital der RESE beträgt 120.000,00 Euro ist in 120.000 Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von jeweils 1,00 Euro eingeteilt. Die sonstigen Rückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und enthalten in erster Linie Rückstellungen für Bonuszahlungen (402.148,52 Euro), für ausstehenden Urlaub (150.826,47 Euro), für Gewährleistungsansprüche (347.831,72 Euro), für Rechts- und Beratungskosten (insgesamt 135.371,46 Euro), für Fracht-/Warenkosten (170.426,39 Euro), für Fremdleistungen (50.421,27 Euro), für Miet- und Raumkosten (55.110,37 Euro) sowie Rückstellungen für die Erfüllung öffentlich-rechtlicher Verpflichtungen, wie z.B. für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses (insgesamt 64.058,00 Euro). Aufgrund des Vorliegens sowohl aktiver als auch passiver Wertansatzdifferenzen in den Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie in den sonstigen Vermögensgegenständen, den sonstigen Verbindlichkeiten und den sonstigen Rückstellungen, wurden aktive latente Steuern in Höhe von 8.739,62 Euro (Erträge aus der Zuführung im laufenden Geschäftsjahr 7.411,23 Euro) und passive latente Steuern in Höhe von 8.082,99 Euro (Aufwand aus der Zuführung im laufenden Geschäftsjahr 4.884,29 Euro) gebildet (angewendeter Steuersatz 27,38%). Für die Differenz aus aktiven latenten Steuern und passiven latenten Steuern (656,63 Euro) besteht gemäß § 268 Abs. 8 Satz 2 HGB eine Ausschüttungssperre. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Innerhalb der Position "Verbindlichkeiten" wurde entsprechend der gewählten Vorgehensweise auf der Aktivseite zwischen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (982.201,66 Euro), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (4.380.697,53 Euro) sowie zwischen sonstigen Verbindlichkeiten (625.503,33 Euro) differenziert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen zu ca. 0,6% aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der japanischen Muttergesellschaft Rigaku Holdings Corporation. Außerdem enthält die Position "Verbindlichkeiten" erhaltene Anzahlungen auf noch nicht installierte Waren (2.387.324,13 Euro). Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Lohn- und Kirchensteuerverbindlichkeiten, Umsatzsteuerverbindlichkeiten sowie Verbindlichkeiten aus Sozialversicherungsbeiträgen ausgewiesen. Die Position "Rechnungsabgrenzungsposten" in den Passiva beinhaltet im Wesentlichen passive Rechnungsabgrenzungen (3.973.240,92 Euro), welche aus Leistungen resultieren, die gegenüber den Kunden vertragskonform und im Voraus in Rechnung gestellt worden sind. Die Umsatzerlöse der RESE resultieren zu ca. 10,94% aus zu marktüblichen Bedingungen ausgeführten Leistungsbeziehungen mit verbundenen Unternehmen. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 51.550,58 Euro (im Vorjahr 119.523,22 Euro). Größte Kostenpositionen waren Wareneinsatzaufwendungen (18.386.896,93 Euro), Löhne und Gehälter inklusive Sozialabgaben und Altersversorgungsaufwendungen (6.574.925,48 Euro), Abschreibungen (631.403,30 Euro) sowie sonstige betriebliche Aufwendungen (8.199.107,88 Euro). Diese setzen sich in erster Linie aus Fremdleistungen (3.812.263,72 Euro), Raummiete inkl. Nebenkosten (409.561,64 Euro), Werbe- und Reisekosten (960.510,64 Euro), Frachtkosten (604.765,88 Euro), Personalbeschaffungskosten (340.996,74 Euro), Aufwendungen aus Währungsumrechnungen (136.526,12 Euro / im Vorjahr 212.038,82 Euro), Rechts- und Beratungskosten sowie aus Abschluss- und Prüfungskosten (insgesamt 502.533,13 Euro) zusammen. Zum Bilanzstichtag wurde das Vorratsvermögen auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Hierbei ergaben sich Abschreibungen in Höhe von 52.254,16 Euro. In Erfüllung der Angabepflicht des § 158 Absatz 1 Satz 1 und 2 AktG wurde der Jahresüberschuss in Höhe von 491.660,05 Euro mit dem Gewinnvortrag aus dem Geschäftsjahr 2022 (1.789.619,04 Euro) zusammengefasst und auf neue Rechnung vorgetragen. Der Bilanzgewinn beträgt daher 2.281.279,09 Euro. Weitere Anhangangaben Zum Bilanzstichtag haben sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen und aus Leasingverträgen mit Laufzeiten über den Bilanzstichtag hinaus in Höhe von insgesamt ca. 6,61 Millionen Euro bestanden, die erst in Zukunft aufwandswirksam zu erfassen sind. Die RESE ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Rigaku Holdings Corporation, mit Sitz in Tokio, Japan. Der Jahresabschluss der RESE wurde zum 31.12.2023 in den Konzernabschluss der Rigaku Holdings Corporation, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird nicht in Japan veröffentlicht. Der Vorstand der RESE besteht aus zwei Personen. Dies sind seit dem 24.09.2016 Herr Dr. Michael Hippler, ausgeübter Beruf Vorstand der Rigaku Europe SE sowie seit dem 31.10.2023 Herr Theodor Feldmann, ausgeübter Beruf Vorstand der Rigaku Europe SE (Leiter der Strategieabteilung). Die Offenlegung der in § 285 Nr. 9 Buchstabea und b HGB verlangten Angaben unterbleibt unter Bezugnahme auf § 286 Absatz 4 HGB. Der Aufsichtsrat der RESE bestand im Geschäftsjahr 2023 aus sieben Personen. Dies waren Herr Jun Kawakami, ausgeübter Beruf Präsident und Geschäftsführer der Rigaku Holdings Corporation und der Rigaku Corporation, Herr Akihiko Miki, ausgeübter Beruf geschäftsführender Vizepräsident und Finanzvorstand der Rigaku Holdings Corporation, Herr Reji Terasaka, ausgeübter Beruf Geschäftsführer der Carlyle Group, Herr Takashi Nagato, ausgeübter Beruf Vizepräsident und Leiter der Abteilung Recht und Compliance der Rigaku Holdings Corporation, Herr Kosuke Kawakyu, ausgeübter Beruf Hauptabteilungsleiter der Abteilung "X-Ray Instruments (XRF)" der Rigaku Corporation, Herr Hiroyuki Kanda, ausgeübter Beruf Hauptabteilungsleiter der Abteilung "X-Ray Instruments (XRD)" der Rigaku Corporation sowie Herr Sei Yoshihara, ausgeübter Beruf Hauptabteilungsleiter der Abteilung "Semiconductor Metrology" der Rigaku Corporation. Seit dem 01.01.2024 besteht der Aufsichtsrat der RESE aus nur noch fünf Personen. Dies sind Herr Jun Kawakami, ausgeübter Beruf Präsident und Geschäftsführer der Rigaku Holdings Corporation und der Rigaku Corporation, Herr Kiyoshi Ogata, ausgeübter Beruf geschäftsführender Vizepräsident Global Product der Rigaku Holdings Corporation, Herr Akihiko Miki, ausgeübter Beruf geschäftsführender Vizepräsident und Finanzvorstand der Rigaku Holdings Corporation, Herr Reji Terasaka, ausgeübter Beruf Geschäftsführer der Carlyle Group, Herr Takashi Nagato, ausgeübter Beruf Vizepräsident und Leiter der Abteilung Recht und Compliance der Rigaku Holdings Corporation. Der Aufsichtsrat hat keine Bezüge erhalten. Die RESE beschäftigte im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 74 Arbeitnehmer. Hierbei handelte es sich um durchschnitttlich 65 Vollzeit- und durchschnittlich 9 Teilzeitkräfte. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Bilanzstichtag eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben. Anlagenspiegel zum 31.12.2023Rigaku Europe SE, Neu-Isenburg
Bericht des Aufsichtsratsder Rigaku Europe SE für das Geschäftsjahr 2023 an die Hauptversammlung Sehr geehrter Aktionär, der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr eng mit dem Vorstand der Rigaku Europe SE zusammengearbeitet. Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2023 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Der Aufsichtsrat war in alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen unmittelbar eingebunden und hat, soweit erforderlich, seine Zustimmung zu Geschäftsführungsmaßnahmen erteilt. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat im Berichtszeitraum umfassend über die Geschäftsentwicklung, die wirtschaftliche Situation des Unternehmens sowie über die Finanz- und Investitionsplanung informiert. In Einzelgesprächen hat sich der Aufsichtsratsvorsitzende vom Vorstand über wesentliche Entwicklungen und Entscheidungen unterrichten lassen. Soweit notwendig, hat der Aufsichtsrat im Umlaufverfahren Beschlüsse gefasst und Telefonkonferenzen abgehalten. Der Vorstand hat den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 nach dem Handelsgesetzbuch (HGB) aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde von der FALK GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft einer Prüfung unterzogen und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Jahresabschluss lag allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vor und wurde ausführlich behandelt. Der Aufsichtsrat hatte keine Einwendungen. Nach eigener Prüfung des Jahresabschlusses und nach Durchsicht des Prüfungsberichts des Abschlussprüfers hat der Aufsichtsrat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss gebilligt und damit festgestellt. Der Aufsichtsrat hat ferner auch den Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG für das Geschäftsjahr 2023 geprüft. Nach der Prüfung durch den Aufsichtsrat sind gegen die Erklärung des Vorstands am Schluss des Berichts über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen nach § 312 AktG keine Einwendungen zu erheben. Nach pflichtgemäßer Prüfung und Beurteilung kam der Aufsichtsrat zu dem Ergebnis, dass nach seiner Kenntnis die tatsächlichen Angaben des Berichts zutreffend sind und bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war. Der Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG für das Geschäftsjahr 2023 wurde von dem Abschlussprüfer FALK GmbH & Co. KG geprüft und mit folgendem Bestätigungsvermerk versehen: "Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass 1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind, 2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war." Der Aufsichtsrat hat den Prüfungsbericht des Abschlussprüfers FALK GmbH & Co. KG über die Prüfung des Berichts des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG für das Geschäftsjahr 2023 durchgesehen und geprüft und kommt zu dem Ergebnis, dass keine Einwendungen zu dem Ergebnis der Prüfung bestehen. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstandsmitgliedern Dr. Michael Hippler und Theodor Feldmann sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Rigaku Europe SE für die von ihnen geleistete Arbeit.
Tokyo, den 18. Dezember 2024 The Supervisory Board Jun Kawakami Chairman sonstige BerichtsbestandteileUNTERZEICHNUNG des vorstehenden Jahresabschlusses gemäß § 245 HGB
Neu-Isenburg, den 22.08.2024 Dr. Michael Hippler Herr Theodor Feldmann Persönliche Unterschrift der Vorstandsvorsitzenden der Rigaku Europe SE Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 18.12.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Rigaku Europe SE, Neu-Isenburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Rigaku Europe SE, Neu-Isenburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rigaku Europe SE, Neu-Isenburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Heidelberg, den 9. Oktober 2024 FALK GmbH & Co KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Gerhard Meyer, Wirtschaftsprüfer Anke Baumgartl, Wirtschaftsprüferin |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
15 nahegelegene Organisationen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Einzelhandel mit Bekleidung
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Unternehmensberatung
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und Bekleidungszubehör
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Unternehmensberatung
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen