UPM Sales GmbH
Augsburg
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
LAGEBERICHT
DER GESCHÄFTSFÜHRUNG FÜR DAS
GESCHÄFTSJAHR 2023
1. Geschäftstätigkeit
2. Geschäftsverlauf
2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen 2.2
Umsatz- und Auftragsentwicklung 2.3 Strategie 2.4
Wertmanagement von UPM und wesentliche finanzielle
Steuerungskennzahl 2.5 Mitarbeiter
3. Lage der Gesellschaft
3.1 Vergleich des prognostizierten und des
tatsächlichen Geschäftsverlaufs 3.2 Ertragslage
3.3 Vermögenslage 3.4 Finanzlage
4. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht
4.1 Prognosebericht 4.2 Risikomanagement 4.3 Chancen
bzw. Erfolgspotentiale
1. Geschäftstätigkeit
Der Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb von
in konzerneigenen Fabriken hergestellten Papieren und
Holzprodukten insbesondere auf dem deutschen Markt sowie
den zentraleuropäischen Märkten und alle damit
zusammenhängenden Geschäfte als Agent. Daneben
übernimmt die Gesellschaft im Papierbereich Aufgaben
für die Supply Chain. Beide Leistungen werden im
Rahmen der Cost Plus Methode realisiert.
Die Gesellschaft ist eine 100%-ige
Tochtergesellschaft der UPM-Kymmene Beteiligungs GmbH.
2. Geschäftsverlauf
2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen
Die Weltkonjunktur hielt sich angesichts des
Inflationsschocks und der massiven Straffung der
Geldpolitik im Jahr 2023 besser als erwartet, auch wenn die
wirtschaftliche Expansion moderat war. Die Inflation geht
inzwischen zügig zurück, und die Geldpolitik
beginnt voraussichtlich bereits im ersten Halbjahr 2024 mit
Zinssenkungen. Eine konjunkturelle Belebung zeichnet sich
aber derzeit noch nicht ab. In den fortgeschrittenen
Volkswirtschaften bremsen eine hohe Unsicherheit über
die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, und
finanzpolitische Impulse fallen weg. In China bleibt die
wirtschaftliche Dynamik angesichts struktureller Probleme
verhalten.
Die deutsche Wirtschaft müht sich aus der
Stagnation. Im Jahr 2024 dürfte die
Wirtschaftsleistung wieder zulegen. Eine große
konjunkturelle Dynamik ist aber nicht absehbar. Vor allem
die recht kräftigen Zuwächse des real
verfügbaren Einkommens werden den privaten Konsum
anschieben. Die Zinswende belastet jedoch weiterhin die
Baubranche und größere Impulse seitens der
Weltwirtschaft lassen auf sich warten. Zudem wird die sich
nach dem Bundesverfassungsgerichtsurteil zum
Nachtragshaushalt 2021 abzeichnende Konsolidierung die
wirtschaftliche Expansion bremsen. Bezüglich der
genauen Ausgestaltung der Einsparungen besteht ebenso
Unsicherheit wie über deren wirtschaftliche
Auswirkungen. In der Prognose senken die zusätzlichen
Einsparungen die Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts um
gut 0,3 Prozentpunkte im Jahr 2024. Die Inflation ist
deutlich gesunken. Für das laufende Geschäftsjahr
2024 und das kommende Jahr 2025 rechnen wir mit Raten von
2,3 Prozent (2024) und 1,8 Prozent (2025), nach 5,9 Prozent
im vergangenen Jahr 2023. Die geringe wirtschaftliche
Dynamik hinterlässt Spuren am Arbeitsmarkt. Der
demographische Wandel und damit verbunden der
Fachkräftemangel wirken dem aber entgegen. Das
Finanzierungsdefizit des Staates dürfte von 2,5
Prozent in Relation zum Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2022
auf 0,7 Prozent im Jahr 2025 zurückgehen. Der
Schuldenstand wird im gleichen Zeitraum von 66,1 Prozent
auf 62,4 Prozent sinken.
2.2 Umsatz- und Auftragsentwicklung
Der Nachfragerückgang nach grafischen Papieren
in unseren Kernmärkten Europa und den USA zeigte sich
im Jahr 2023 in einem noch nie gesehenen Ausmaß.
Nachdem 2022 im Vergleich zu 2021 einen Rückgang um
10% zeigte, was etwas über dem langjährigen Trend
liegt, ist der Rückgang von 2023 zu 2022 bei 24%. In
den USA zeigte sich im Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 ein
Rückgang um 26%. Die von der Industrie vorgenommenen
Kapazitätsreduzierungen kompensieren diesen
Nachfragerückgang bei weitem nicht, so dass in der
Folge alle Hersteller mit niedriger
Kapazitätsauslastung arbeiteten.
2.3 Strategie
Die Gesellschaft ist in die Konzernstrategie
eingebunden. Die Geschäftsleitung der UPM Gruppe
richtet ihre Unternehmensstrategie auf die nachhaltige
Steigerung des Ergebnisses aus. Zu den wesentlichen
Elementen der Strategie der UPM Gruppe in Deutschland
gehören:
| ― |
Technologie- und
Kostenführerschaft
|
| ― |
Kundenorientierte Produkt- und
Prozessinnovation durch Investitionen
|
| ― |
Umweltverträgliche
Produktion
|
| ― |
Optimierung der
Organisationsstrukturen
|
2.4
Wertmanagement von UPM und wesentliche finanzielle
Steuerungskennzahl
Wir wollen den Unternehmenswert von UPM weiter
steigern. Ein wesentlicher Bestandteil unserer Strategie
ist es, ein einheitliches, länder- und
divisionsübergreifendes Incentive-System zu
etablieren, das gleichzeitig die Motivation der Mitarbeiter
erhöht. Daher hat die Konzernzentrale seit 2008 ein
auf dem Konzern-EBITDA basierendes Bonus-System
eingeführt.
Der EBITDA
[1]
der Gesellschaft ist die zentrale Ziel- und
Steuerungskennzahl und der wesentliche finanzielle
Leistungsindikator für unsere Gesellschaft. Als
Hilfsindikator werden die Umsatzerlöse herangezogen.
Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren werden zur
Steuerung nicht herangezogen.
2.5 Mitarbeiter
Der Personalbestand beinhaltete im Jahresdurchschnitt
298 Angestellte, keine gewerblichen Mitarbeiter und 2
Auszubildende (Vj.: 339 Angestellte, keine gewerblichen
Mitarbeiter und 2 Auszubildende). Zum Stichtag waren 277
(Vj.: 327) Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt.
3. Lage der Gesellschaft
3.1 Vergleich des prognostizierten und des
tatsächlichen Geschäftsverlaufs
Für das Jahr 2023 war die Gesellschaft in ihrem
Lagebericht 2022 von einem leicht sinkenden EBITDA
ausgegangen. Das EBITDA liegt 2023 mit T€ 5.011
über dem des Vorjahres (Vj.: T€ 4.270). Der
Anstieg ist insbesondere auf gesunkene sonstige
betriebliche Aufwendungen aufgrund von gesunkenen
Restrukturierungsaufwendungen zurückzuführen.
3.2 Ertragslage
Die Gegenüberstellung der Erfolgsrechnungen
für die Jahre 2023 und 2022 zeigt die derzeitige
Ertragslage und die Veränderungen gegenüber dem
Vorjahr.
|
2023 |
2022 |
Veränderung |
|
T€ |
T€ |
T€ |
| Umsatzerlöse |
42.044 |
48.658 |
-6.614 |
| Sonstige betriebliche
Erträge |
5.924 |
7.936 |
-2.012 |
| Betriebliche
Erträge insgesamt |
47.968 |
56.594 |
-8.626 |
| Personalaufwand |
-30.870 |
-38.652 |
7.782 |
| Planmäßige
Abschreibungen |
-9 |
-31 |
22 |
| Sonstige betriebliche
Aufwendungen |
-12.491 |
-14.076 |
1.585 |
| Betriebliche
Aufwendungen insgesamt |
-43.370 |
-52.759 |
9.389 |
| Operatives Ergebnis |
4.598 |
3.835 |
763 |
| Erträge aus
Finanzanlagen |
404 |
404 |
0 |
| Zinsergebnis |
1.349 |
-261 |
1.610 |
| Ergebnis nach
Steuern |
6.351 |
3.978 |
2.373 |
| Sonstige Steuern |
-105 |
-10 |
-95 |
| Ergebnis vor
Ergebnisabführung |
6.246 |
3.968 |
2.278 |
| Aufwand aus
Gewinnabführung |
-6.246 |
-3.968 |
-2.278 |
| Jahresergebnis |
0 |
0 |
0 |
Die Umsatzerlöse sind um T€ 6.614 auf
T€ 42.044 gesunken. Der Rückgang resultiert im
Wesentlichen aus niedrigeren Provisionserlösen aus der
Agententätigkeit.
Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren
insbesondere aus der Auflösung von Rückstellungen
mit T€ 2.208 (Vj.: T€ 141) sowie aus
Erträgen aus der Weiterbelastung von
Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von T€
3.675 (Vj.: T€ 6.948).
Der Personalaufwand in Höhe von T€ 30.870
(Vj.: T€ 38.652) ist im Vergleich zum Vorjahr
gesunken. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus
geringeren Aufwendungen für Altersversorgung. Im
Vorjahr hat der gestiegene Rententrend zu einer
Erhöhung geführt.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten
hauptsächlich Aufwendungen für interne
Servicekosten (Office Kosten Supply Chain) in Höhe von
T€ 2.735 (Vj.: T€ 3.124), Aufwendungen für
Reisekosten T€ 1.163 (Vj.: T€ 717) sowie Mieten
und Leasing in Höhe von T€ 470 (Vj.: T€
466). Der Rückgang um T€ 1.585 resultiert im
Wesentlichen aus den gesunkenen
Restrukturierungsaufwendungen.
Das Zinsergebnis beinhaltet insbesondere
Zinsaufwendungen für Pensions-, Altersteilzeit- und
Jubiläumsrückstellungen sowie Zinserträge
aus dem Cashpool-Guthaben.
3.3 Vermögenslage
Folgende Darstellung zeigt die wesentlichen
Veränderungen der Vermögenslage der Gesellschaft:
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
Veränderung |
|
T€ |
% |
T€ |
% |
T€ |
| A k t i v a |
|
|
|
|
|
| Anlagevermögen |
1.280 |
2 |
1.353 |
2 |
-73 |
| Umlaufvermögen und
Rechnungsabgrenzungsposten u.a. |
73.514 |
98 |
68.383 |
98 |
5.131 |
| Gesamte Aktiva |
74.794 |
100 |
69.736 |
100 |
5.058 |
| P a s s i v a |
|
|
|
|
|
| Eigenkapital |
13.319 |
18 |
13.319 |
19 |
0 |
| Fremdkapital |
61.475 |
82 |
56.417 |
81 |
5.058 |
| Gesamte Passiva |
74.794 |
100 |
69.736 |
100 |
5.058 |
Anlagevermögen
Der Rückgang des Anlagevermögens ist im
Wesentlichen auf die geringeren Finanzanlagen
zurückzuführen. Diese stehen vor allem im
Zusammenhang mit der Abdeckung von
Pensionsrückstellungen.
Umlaufvermögen und Rechnungsabgrenzungsposten
u.a.
Das Umlaufvermögen inkl.
Rechnungsabgrenzungsposten ist im Vergleich zum Vorjahr um
T€ 5.131 gestiegen, was im Wesentlichen auf den
Anstieg der Forderungen aus Cash-Pooling gegen verbundene
Unternehmen zurückzuführen ist.
Rückstellungen
Die Rückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr
um T€ 4.076 gesunken, was im Wesentlichen auf den
Rückgang der sonstigen Rückstellungen um T€
3.395 auf T€ 11.783 zurückzuführen ist. Des
Weiteren sind die Pensionsrückstellungen um T€
826 gesunken. Der Rückgang der sonstigen
Rückstellungen ist im Wesentlichen auf die gesunkene
Rückstellung für Restrukturierungsmaßnahmen
zurückzuführen.
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten haben sich im
Vorjahresvergleich im Wesentlichen aufgrund der gestiegenen
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
bedingt durch die höhere Ergebnisabführung an die
UPM-Kymmene Beteiligungs GmbH und die stichtagsbedingt
höheren konzerninternen Verrechnungen erhöht
Die Fremdkapitalquote liegt mit rund 82 % auf dem
Niveau des Vorjahres (Vj.: 81 %).
3.4 Finanzlage
Aus der folgenden Darstellung sind die wesentlichen
Veränderungen der Finanzlage unserer Gesellschaft
ersichtlich:
|
2023 |
2022 |
|
T€ |
T€ |
| Jahresergebnis vor
Gewinnabführung |
6.246 |
3.968 |
| Abschreibungen |
9 |
31 |
| Jahres-Cashflow |
6.255 |
3.999 |
| Zahlungswirksame
Veränderung des Finanzmittelfonds |
6.544 |
5.347 |
| Finanzmittelfonds am
Anfang der Periode |
51.622 |
46.275 |
| Finanzmittelfonds am
Ende der Periode |
58.166 |
51.622 |
Der Finanzmittelfonds setzt sich zusammen aus T€
58.166 (Vj.: T€ 51.622) Cashpooling-Guthaben
gegenüber der UPM-Kymmene Beteiligungs GmbH.
Der Jahres-Cashflow liegt mit T€ 6.254 deutlich
über dem Vorjahresniveau (T€ 3.999).
Die Liquidität der Gesellschaft ist durch die
Integration in das Cash Pooling des UPM Konzerns jederzeit
sichergestellt.
Insgesamt wird die Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage als gut eingeschätzt.
4. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht
4.1 Prognosebericht
Insgesamt rechnet das IfW für das Jahr 2024 mit
einem Anstieg der Weltproduktion - gemessen auf Basis von
Kaufkraftparitäten - um 2,8 Prozent, nach 3,1 Prozent
im Jahr 2023. Für das kommende Jahr 2025 erwartet das
IfW ein Anziehen der Weltkonjunktur auf eine Zuwachsrate
von 3,2 Prozent.
Im Falle von Deutschland rechnet das IfW mit einem
Anstieg des Bruttoinlandsprodukts für das laufende
Jahr 2024 von 0,9 Prozent. Im Jahr 2025 dürfte die
Wirtschaftsleistung um 1,2 Prozent zulegen und im
vergangenen Jahr 2023 fiel das Minus mit 0,3 Prozent etwas
niedriger aus als im Herbst erwartet (-0,5 Prozent).
Die Geschäftsführung erwartet, dass sich
der Nachfragerückgang nach graphischen Papieren weiter
fortsetzt, jedoch nicht im gleichen Maße wie im Jahr
2023, sondern im hohen einstelligen Prozentbereich. So
wurde im Mai 2024 die geplante Schließung der
Papiermaschine PM3 der Nordland Papier GmbH sowie die
Schließung des Standortes Hürth der Rhein Papier
GmbH zum Jahresende 2024 bekanntgegeben. Weitere
Kapazitätsreduzierungen in der Papierindustrie
können nicht ausgeschlossen werden, eine Aussage dazu
ist jedoch zu diesem Zeitpunkt nicht möglich.
Die Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf den Rest des
Jahres sind unsicher. Aus derzeitiger Sicht ist ein
weiteren Nachfragerückgang zu erwarten. Da das
Ergebnis auf einem Cost-Plus-Vertrag basiert, ist die
Entwicklung des EBITDA im Wesentlichen von der
Kostenentwicklung abhängig. Wir rechnen mit einem
leichten Rückgang des EBITDA gegenüber dem
Vorjahr (aufgrund möglicherweise höherer
weiterbelasteter Kosten).
4.2 Risikomanagement
Die UPM Sales GmbH ist als international tätiges
Unternehmen einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Diese
Risiken sind untrennbar mit unserer
Geschäftstätigkeit verbunden, die darauf
ausgerichtet ist, Geschäftschancen optimal zu nutzen.
Gleichzeitig ist unsere Risikostrategie integraler
Bestandteil der umfassenden Konzern-Risikostrategie von
UPM.
Um dies sicherzustellen, haben wir die Risikopolitik
der UPM Sales GmbH formuliert und mit der Festlegung von
Organisations- und Verantwortungsstrukturen ein umfassendes
Risikomanagementsystem eingerichtet. Das Risikomanagement
ist dabei sowohl auf zentraler Ebene als auch dezentral in
den Fachabteilungen und Funktionsbereichen angesiedelt. Als
Risiken definieren wir alle Beeinträchtigungen, die
den Unternehmenserfolg gefährden.
Ziel ist es, sowohl strategische und globale als auch
geschäftsspezifische Risiken aufzudecken, zu
überwachen und durch geeignete Maßnahmen zu
beherrschen. Bei der UPM Sales GmbH bestehen umfangreiche
und etablierte Planungs-, Genehmigungs-,
Berichterstattungs- und Frühwarnsysteme, die in ihrer
Gesamtheit das Risikomanagementsystem bilden. Dieses
Risikomanagementsystem und seine Funktionsweise sind
dokumentiert.
Für die UPM Sales GmbH besteht nur ein
begrenztes Risiko hinsichtlich der Deckung der Fixkosten
durch die im Sales Agency Agreement vereinbarten Margen.
Alle Risiken aus dem Warengeschäft werden von den
liefernden Werken abgedeckt. Die Gesellschaft trägt
wirtschaftlich keinerlei Bonitätsrisiken, da
Aufwendungen an die Produktionsgesellschaften
weiterbelastet werden.
Die Gesellschaft bedient sich bei den Prozessen und
bei den globalen Funktionen weitestgehend
konzerneinheitlicher, globaler IT Systeme. Diese werden
durch die IT-Konzernfunktion betreut. Ein konzernweites
User Access Management System gewährleistet die
abgestimmte Nutzung der Systeme.
Ukraine-Krieg Geopolitische Spannungen, darunter der
anhaltende Krieg Russlands in der Ukraine, die
jüngsten Konflikte im Nahen Osten und die Spannungen
zwischen wichtigen Volkswirtschaften, z. B. zwischen China
und den USA, sorgen weiterhin für große
Unsicherheit im Umfeld, was sich auf das
Wirtschaftswachstum, die Inflation und den Welthandel
auswirken kann.
Als Reaktion auf den Angriff Russlands auf die
Ukraine haben die Europäische Union sowie mehrere
Länder umfangreiche Sanktionen insbesondere gegen
Russland und Weißrussland verhängt. Die
Wirtschaftssanktionen und die Gegenmaßnahmen
Russlands haben es für UPM unmöglich gemacht,
seine Geschäftstätigkeit in Russland fortzusetzen
oder mit russischen Geschäftspartnern zu handeln.
Die vollständigen Auswirkungen der aktuellen und
potenziellen neuen Sanktionen, Gegensanktionen und
Marktentwicklungen werden erst mit der weiteren Entwicklung
der Situation bekannt werden. UPM beobachtet die Situation
genau und trifft seine Entscheidungen entsprechend.
Die Liquidität der Gesellschaft ist durch die
Integration in das Cash Pooling des UPM Konzerns jederzeit
sichergestellt. Die UPM-Kymmene Beteiligungs GmbH als
Muttergesellschaft des deutschen Teilkonzerns
übernimmt das Cash Pooling der deutschen
Gesellschaften und damit auch der UPM Sales GmbH. Die
UPM-Kymmene Beteiligungs GmbH ist selbst wiederum in das
Cash Pooling der Konzernmutter UPM Kymmene Oyj eingebunden.
Die UPM Kymmene Oyj hat die Sicherstellung der finanziellen
Mittel der UPM-Kymmene Beteiligungs GmbH durch einen Letter
of Support vom 12. April 2024 für den Fall bis zum 30.
Juni 2025 garantiert sofern und soweit notwendig.
Durch das Cash Pooling werden die allgemeinen und
spezifischen Zahlungsstromschwankungen ausgeglichen. Die
diesbezügliche Verzinsung erfolgt zu
marktüblichen Bedingungen. Eine kurzfristige
Finanzmittelbeschaffung über die Finanzmärkte ist
nicht notwendig, sodass die UPM Sales GmbH unmittelbar
keinen Finanzierungsrisiken ausgesetzt ist.
Die finanzielle Position der UPM-Gruppe ist auch
trotz der Ukraine-Krise stark. Der Verschuldungsfaktor
(Nettoverschuldung im Verhältnis zum EBITDA)
beträgt 1,55. Zudem bestehen zum 31. Dezember 2023
Barmittel und zugesagte ungenutzte Kreditlinien in
Höhe von 3,6 Mrd. EUR auf Ebene des UPM Konzerns.
Diese Risiken werden in der
Eintrittswahrscheinlichkeit als eher unwahrscheinlich und
die Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage als gering eingestuft.
Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht.
4.3 Chancen bzw. Erfolgspotentiale
Der UPM Konzern beschäftigt sich intensiv mit
detaillierten Marktanalysen, Marktszenarien und
-projektionen, den relevanten Treibern und kritischen
Erfolgsfaktoren und leitet daraus konkrete
geschäftsfeld- und marktspezifische Erfolgspotentiale
ab.
Chancen und Risiken können sich aus der
Entwicklung der Marge und der Zinsen ergeben.
1 EBITDA: Ergebnis nach Steuern + Steuern vom
Einkommen und Ertrag + Zinsaufwendungen - Zinserträge
+ Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und
Sachanlagen
Augsburg, den 7. Juni
2024
UPM
Sales GmbH
Die
Geschäftsführung
Christian
Thaler
Bilanz zum 31. Dezember 2023
| AKTIVA |
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
T€ |
T€ |
| A.
Anlagevermögen |
|
|
| I.
Sachanlagen |
|
|
| Andere
Anlagen, Betriebs- und |
|
|
| Geschäftsausstattung |
7 |
16 |
|
7 |
16 |
| II.
Finanzanlagen |
|
|
| Rückdeckungsansprüche
aus Lebensversicherungen |
1.273 |
1.337 |
|
1.273 |
1.337 |
|
1.280 |
1.353 |
| B.
Umlaufvermögen |
|
|
| I.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
|
|
| 1.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
|
|
| davon
gegen Gesellschafter T€ 58.219 (Vj.: T€
51.656) |
73.201 |
68.292 |
| 2.
Sonstige Vermögensgegenstände |
138 |
72 |
|
73.339 |
68.364 |
|
73.339 |
68.364 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
21 |
0 |
|
21 |
0 |
| D.
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der |
154 |
19 |
| Vermögensverrechnung |
154 |
19 |
|
74.794 |
69.736 |
| PASSIVA |
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
T€ |
T€ |
| A.
Eigenkapital |
|
|
| I.
Gezeichnetes Kapital |
2.620 |
2.620 |
| II.
Kapitalrücklage |
10.686 |
10.686 |
| III.
Gewinnrücklagen |
|
|
| Andere
Gewinnrücklagen |
13 |
13 |
|
13.319 |
13.319 |
| B.
Rückstellungen |
|
|
| 1.
Rückstellungen für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen |
33.902 |
34.728 |
| 2.
Steuerrückstellungen |
152 |
7 |
| 3.
Sonstige Rückstellungen |
11.783 |
15.178 |
|
45.837 |
49.913 |
| C.
Verbindlichkeiten |
|
|
| 1.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
189 |
347 |
| 2.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
|
|
| davon
gegenüber Gesellschafter T€ 7.107 (Vj.:
T€ 4.991) |
14.030 |
5.302 |
| 3.
Sonstige Verbindlichkeiten |
|
|
| davon
aus Steuern T€ 995 (Vj.: T€ 421) |
1.419 |
855 |
|
15.638 |
6.504 |
|
74.794 |
69.736 |
Gewinn-
und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar bis zum 31. Dezember 2023
|
2023 |
2022 |
|
TEUR |
TEUR |
| 1.
Umsatzerlöse |
42.044 |
48.658 |
| 2.
Sonstige betriebliche Erträge |
5.924 |
7.936 |
|
47.968 |
56.594 |
| 3.
Personalaufwand |
|
|
| a)
Löhne und Gehälter |
-26.198 |
-28.375 |
| b)
Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für
Unterstützung, |
-4.672 |
-10.277 |
| davon
für Altersversorgung T€ 1.085 (Vj.: T€
6.531) |
-30.870 |
-38.652 |
| 4.
Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände |
|
|
| des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
-9 |
-31 |
| 5.
Sonstige betriebliche Aufwendungen |
-12.491 |
-14.076 |
| 6.
Erträge aus Finanzanlagevermögen |
404 |
404 |
| 7.
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
1.908 |
255 |
| davon
aus verbundenen Unternehmen T€ 1.872 (Vj.:
T€ 255) |
|
|
| 8.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
-559 |
-516 |
| 9.
Ergebnis nach Steuern |
6.351 |
3.978 |
| 10.
Sonstige Steuern |
-105 |
-10 |
| 11.
aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages
abgeführte Gewinne |
-6.246 |
-3.968 |
| 12.
Jahresergebnis |
0 |
0 |
Anhang
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar
bis 31. Dezember 2023 (Registergericht Augsburg, HRB
25416)
A. Allgemeine Angaben
Die Gesellschaft ist eine große
Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB.
Der Jahresabschluss ist nach den handelsrechtlichen
Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§
264 bis 288 HGB) und den weiteren rechtsformspezifischen
Vorschriften (z.B. § 42 GmbHG) aufgestellt. Die
Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem
Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2
HGB aufgestellt. Die Zahlenangaben erfolgen in tausend Euro
(T€).
B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Entgeltlich erworbene immaterielle
Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten
vermindert um planmäßige lineare und, soweit
erforderlich, um außerplanmäßige
Abschreibungen bewertet. Selbst erstellte immaterielle
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
werden nicht angesetzt. Die Nutzungsdauern entsprechen den
erwarteten wirtschaftlichen Nutzungsdauern und liegen
grundsätzlich zwischen 3 und 10 Jahren. Die
Nutzungsdauer für einen entgeltlich erworbenen
Geschäfts- oder Firmenwert beträgt 15 Jahre und
basiert auf den Lebenszyklus der Produkte.
Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs-
oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige
und, falls erforderlich, außerplanmäßige
Abschreibungen angesetzt. Die Nutzungsdauern entsprechen
den erwarteten wirtschaftlichen Nutzungsdauern und liegen
zwischen 3 und 25 Jahren.
Für Zugänge ab dem 01.01.2010 wird nur noch
die lineare Abschreibungsmethode angewendet.
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs-
oder Herstellungskosten bis zu EUR 250,00 werden im Jahr
der Anschaffung voll abgeschrieben. Für geringwertige
Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder
Herstellungskosten von EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wurde
ein Sammelposten gebildet und um 1/5 gewinnmindernd
aufgelöst.
Niedrigere Wertansätze von
Vermögensgegenständen, die auf Abschreibungen
nach den §§ 254 bzw. 279 Abs. 2 HGB a.F. beruhen,
die in Geschäftsjahren vorgenommen wurden, die vor dem
1. Januar 2010 begonnen haben, werden nach Art. 67 Abs. 4
Satz 1 EGHGB unter Anwendung der für sie geltenden
Vorschriften des HGB i.d.F. vor Inkrafttreten des BilMoG
fortgeführt.
Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten
bilanziert; im Falle von Ansprüchen aus
Rückdeckungsversicherungen erfolgt die Bewertung zu
fortgeführten Anschaffungskosten.
Grundsätzlich werden zum Bilanzstichtag die
Buchwerte überprüft sowie die beizulegenden Werte
ermittelt und im Falle einer voraussichtlich dauernden
Wertminderung die erforderlichen Wertberichtigungen
vorgenommen. In dem Geschäftsjahr, in dem sich
herausstellt, dass die Gründe für die
Wertminderung nicht mehr bestehen, wird der Betrag der
Abschreibung im Umfang der Werterhöhung zugeschrieben.
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände sind zum Nennwert
bilanziert.
Forderungen gegen und Verbindlichkeiten
gegenüber denselben verbundenen Unternehmen werden
unsaldiert ausgewiesen.
Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum
Nominalbetrag angesetzt.
Rechnungsabgrenzungen sind mit den anteilig
abgegrenzten Auszahlungsbeträgen angesetzt.
Sofern sich bei der Verrechnung von zum Zeitwert
bewerteten Deckungsvermögen mit Verpflichtungen aus
Altersteilzeit oder Langzeitkonten gegenüber
Arbeitnehmern positive Unterschiedsbeträge ergeben,
werden diese aktivisch unter einem gesonderten Posten
ausgewiesen
Das gezeichnete Kapital, die Kapitalrücklage und
die Gewinnrücklagen sind zum Nennwert angesetzt.
Den Pensionsrückstellungen liegen
versicherungsmathematische Gutachten zugrunde. Die
Berechnung erfolgt nach der projizierten
Einmalbeitragsmethode (Projected Unit Credit Method) mit
einem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn
Geschäftsjahre von 1,83 % (bei einer angenommenen
Restlaufzeit von 15 Jahren), einer erwarteten Lohn- und
Gehaltssteigerung von 2,50 % und unter Anwendung der
Richttafeln 2018 G der Heubeck Richttafeln GmbH. Bei der
Ermittlung der Pensionsrückstellungen wurden
Rentensteigerungen von jährlich 2,00 % und eine
unternehmensspezifische Fluktuationswahrscheinlichkeit
zwischen 0,0 % und 5,10 % zugrunde gelegt. Der
Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 Satz 3 HGB
beträgt T€ 414.
Ansprüche aus Deckungsvermögen werden
teilweise mit den Pensionsrückstellungen saldiert, da
die Voraussetzungen für saldierungspflichtiges
Vermögen im Sinne des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB
erfüllt sind. Die Bewertung des Deckungsvermögens
erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Gleiches gilt für
verpfändetes Deckungsvermögen für
Verpflichtungen aus Altersteilzeit und Langzeitkonten.
Für die Berechnungen der
Altersteilzeitverpflichtungen (versicherungsmathematische
Gutachten) liegen ebenso die Richttafeln 2018 G der Heubeck
Richttafeln GmbH, ein durchschnittlicher Marktzinssatz der
vergangenen sieben Jahre bei einer Restlaufzeit von drei
Jahren von 1,08% sowie eine erwartete Lohn- und
Gehaltssteigerung von 2,50% zu Grunde.
Die fondsakzessorischen Verpflichtungen aus
Lebensarbeitskonten werden in Höhe der
korrespondierenden Wertpapiere angesetzt. Da die
Voraussetzungen für saldierungspflichtiges
Vermögen im Sinne des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB
erfüllt sind, werden die Verpflichtungen mit den
Vermögenswerten saldiert, sodass es zu keinem
Bilanzausweis kommt.
Die Steuerrückstellungen werden zum
geschätzten Erfüllungsbetrag finanziert.
Die sonstigen Rückstellungen
berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung
erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten sowie
drohende Verluste aus schwebenden Geschäften; sie
werden nur insoweit gebildet, als sie nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig
sind. Die Bewertung erfolgt in Höhe des
Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung zu
erwartender Kosten- und Preissteigerungen.
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als
einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten
durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben
Jahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und
bekannt gegeben wird, abgezinst.
Latente Steuern werden aufgrund der Einbeziehung in
die ertragsteuerliche Organschaft der UPM-Kymmene
Beteiligungs GmbH als Organträgerin nicht bilanziert.
Steuerumlagen werden nicht vorgenommen.
Verbindlichkeiten werden zum jeweiligen
Erfüllungsbetrag angesetzt.
Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder
Währung sind mit dem jeweiligen Mittelkurs
(Devisenkassamittelkurs) unter Beachtung des
Anschaffungswert- bzw. Imparitätsprinzips am
Entstehungstag bewertet. Zum Bilanzstichtag sich ergebende
Verluste aus Kursänderungen sind berücksichtigt.
Bei Restlaufzeiten unter einem Jahr wurden auch Gewinne aus
Kursänderungen am Bilanzstichtag berücksichtigt.
Währungsgewinne und -verluste werden in der Gewinn-
und Verlustrechnung unsaldiert ausgewiesen.
Die Umsätze der UPM Sales GmbH werden
ausschließlich durch Intercompany Geschäfte
erzielt. Das Unternehmen vertreibt in konzerneigenen
Fabriken hergestellte Papiere und Holzprodukte und
erhält für diese Dienstleistung eine
Agentenprovision. Des Weiteren werden Management und Supply
Chain Dienstleistungen an die Partnergesellschaften
erbracht. Beide Leistungen werden im Rahmen der Cost Plus
Methode realisiert. Infolge der bestehenden Cost Plus
Vereinbarungen wird der Umsatz im Zeitpunkt des Anfalls der
Aufwendungen gelegt.
C. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz
und der Gewinn- und Verlustrechnung
Zur Bilanz
AKTIVA
Anlagevermögen
Die Zusammensetzung und Entwicklung des
Anlagevermögens ist dem Anlagespiegel am Ende des
Anhangs zu entnehmen.
Immaterielle Vermögensgegenstände
Die Restbuchwerte der immateriellen
Vermögensgegenstände betreffen
ausschließlich Firmenwerte.
Sachanlagen
Die im Berichtsjahr getätigten Investitionen
entfallen auf andere Anlagen.
Finanzanlagen
Die Position beinhaltet
Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen
und Wertpapiere zur Insolvenzsicherung von Langzeitkonten
in Höhe von T€ 1.273 (Vj.: T€1.337).
Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Sämtliche Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von
weniger als einem Jahr.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen
betreffen mit T€ 58.166 (Vj.: T€ 51.622) Cashpool
Forderungen gegen den Alleingesellschafter, die UPM-Kymmene
Beteiligungs GmbH, Augsburg, und Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 14.982
(Vj.: T€ 16.636) gegen weitere verbundene Unternehmen.
Der Betrag der Forderungen gegen den Gesellschafter
betrifft Forderungen aus Cashpooling und Forderungen aus
der Umsatzsteuerorganschaft mit T€ 53 (Vj. T€
34).
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der
Vermögensverrechnung
Der aktive Unterschiedsbetrag entsteht aufgrund eines
positiven Unterschiedsbetrags bei der Verrechnung von
Deckungsvermögen mit Verpflichtungen für
Langzeitkonten. Zum Bilanzstichtag beträgt der
beizulegende Zeitwert der verrechneten
Vermögensgegenstände T€ 698, der
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden T€
544.
PASSIVA
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital
Das gezeichnete Kapital beträgt T€2.620 und
ist voll eingezahlt.
Kapitalrücklage
Die Kapitalrücklage in Höhe von T€
10.686 resultiert aus Kapitalerhöhungen mittels
Sacheinlage in den Jahren 1997 (T€ 3.053) und 2002
(T€ 2.400) sowie aus der Verschmelzung der UPM-Kymmene
Wood in 2009 (T€ 2.577) und der Verschmelzung der
UPM-Raflatac GmbH in 2010 (T€ 2.656). In dem Betrag
der Kapitalrücklage, der aus den beiden
Verschmelzungen resultiert, ist ein Betrag von T€
2.388 enthalten.
Gewinnrücklagen
Der sich aus der Neubewertung der
Jubiläumsrückstellungen aufgrund des
Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes ergebende
Auflösungsbetrag in Höhe von T€13 wurde in
die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.
Rückstellungen
Pensionsrückstellungen
Die Rückstellungen für Pensionen in
Höhe von T€ 33.902 (Vj.: T€ 34.728) setzen
sich zusammen aus Anwartschaften und laufenden Renten. Sie
enthalten ungedeckte und durch ein Deckungsvermögen
gedeckte Verpflichtungen. Zu den gedeckten Verpflichtungen
ergeben sich folgende Werte:
Der beizulegende Zeitwert der verrechneten
Vermögensgegenstände beträgt T€ 2.304
und der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden
T€ 4.957. In den Zinsaufwendungen sind Erträge
aus dem Deckungsvermögen in Höhe von T€ 96
saldiert enthalten.
Sonstige Rückstellungen
Die Sonstigen Rückstellungen entfallen
insbesondere auf Rückstellungen für
Restrukturierung, Incentive-Rückstellungen für
Boni, Altersteilzeit und für Zeitguthaben.
Beim Ausweis der Rückstellung werden
Vermögensgegenstände, welche zur
Insolvenzsicherung für Altersteilzeit und
Langzeitkonten auf Depotsperrkonten angelegt sind,
verrechnet.
Zum Bilanzstichtag beträgt der beizulegende
Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände
T€ 3.083 und der Erfüllungsbetrag der
verrechneten Schulden T€ 3.459. Die Anschaffungskosten
des Deckungsvermögens betrugen T€ 3.757.
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen betreffen mit T€ 7.107 (Vj.: T€
4.991) Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter
UPM-Kymmene Beteiligungs GmbH, davon T€ 6.246 (Vj.:
T€ 3.968) aus der Ergebnisabführung, aus
Lieferungen und Leistungen T€ 861 (Vj.: T€
1.023). Die übrigen Verbindlichkeiten entstanden aus
Lieferungen und Leistungen.
Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine
Restlaufzeit von unter einem Jahr.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es ergeben sich sonstige finanzielle Verpflichtungen
aus Miet- und Leasingverträgen von T€ 1.530 (Vj.:
T€ 831).
|
T€ |
| 2024 |
636 |
| 2025 |
448 |
| 2026 |
284 |
| 2027 |
162 |
| 2028 |
0 |
| 2029 |
0 |
Zur Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Die Umsätze wurden ausschließlich in
Deutschland erzielt.
Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen:
|
2023 |
2022 |
|
Betrag in T€ |
Anteil in % |
Betrag in T€ |
Anteil in % |
|
Kommissionserlöse |
15.570 |
37,0 |
20.110 |
41,3 |
| Sonstige
Dienstleistungen |
26.474 |
63,0 |
28.548 |
58,7 |
Summe |
42.044 |
100,0 |
48.658 |
100,0 |
Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im
Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der
Auflösung von Rückstellungen von insgesamt
T€ 2.208 (Vj.: T€ 141) sowie Erträge aus der
Weiterbelastung von Restrukturierungsaufwendungen in
Höhe von T€ 3.675 (Vj.: T€ 6.948).
Personalaufwand
In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung sind
T€ 7 für die Sozialabgaben aus Kurzarbeitergeld
saldiert enthalten.
Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände und Sachanlagen
Zur Aufgliederung der planmäßigen
Abschreibungen verweisen wir auf den Anlagenspiegel.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten
im Wesentlichen Restrukturierungsaufwendungen mit T€
3.786 sowie im Übrigen Verwaltungsaufwendungen, Mieten
und Leasing sowie Aufwendungen für Reisekosten.
Wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind nicht
angefallen.
Erträge aus Finanzanlagevermögen
Der Posten enthält Erträge aus der
Rückdeckungsversicherung in Höhe von T€ 404
(Vj.: T€ 404).
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Die Erträge betreffen im Wesentlichen
Guthabenzinsen aus der Cashpool-Forderung.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Der Zinsaufwand aus der Aufzinsung von
Rückstellungen für Pensionen, Altersteilzeit,
Jubiläumsverpflichtungen beläuft sich auf T€
558 (Vj.: T€ 507).
Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages
abgeführter Gewinn
Aufgrund des mit der UPM-Kymmene Beteiligungs GmbH
abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages wird der
Gewinn in Höhe von T€ 6.246 (Vj.: T€ 3.968)
abgeführt.
D. Sonstige Angaben
Angaben zu Organen der Gesellschaft
Geschäftsführer der Sales GmbH bis 31.
Dezember 2023 Herr Massimo Reynaudo, Fossano, Italien. Zum
1. Januar 2024 wurde Herr Christian Thaler zum neuen
Geschäftsführer bestellt.
Die Angabe zu den Gesamtbezügen der
Geschäftsführung unterbleibt, da die
Geschäftsführung von der Gesellschaft keine
Bezüge erhält.
Für die Pensionsverpflichtungen gegenüber
früheren Mitgliedern der Geschäftsführung
und ihren Hinterbliebenen sind insgesamt T€ 1.896
(Vj.: T€ 1.884) zurückgestellt. Rentenzahlungen
an ehemalige Geschäftsführer erfolgten in
Höhe von T€ 105 (Vj.: T€ 100).
Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers
Auf die Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers
wird gem. § 285 Nr. 17 dritter Teilsatz HGB
verzichtet, da diese Angaben im Konzernanhang des
befreienden Konzernabschlusses der UPM-Kymmene Oyj,
Helsinki, Finnland, erfolgen.
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem
31.12.2023
Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses
sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem
31.12.2023 bekannt.
Mitarbeiter
Der Personalbestand beinhaltete im Jahresdurchschnitt
298 Angestellte, keine gewerblichen Mitarbeiter und 2
Auszubildende (Vj.: 339 Angestellte, keine gewerblichen
Arbeitnehmer und 2 Auszubildende).
Konzernrechnungslegung
Der Jahresabschluss der UPM Sales GmbH wird in den
befreienden Konzernabschluss und Konzernlagebericht der
UPM-Kymmene Oyj, Helsinki, Finnland, zum 31. Dezember 2023
einbezogen, die den Konzernabschluss und Konzernlagebericht
für den größten und kleinsten
Konsolidierungskreis aufstellt. Der Konzernabschluss und
Konzernlagebericht werden im elektronischen Bundesanzeiger
in englischer Sprache bekannt gemacht.
Augsburg, den 7. Juni
2024
UPM
Sales GmbH
Die
Geschäftsführung
Christian
Thaler
Entwicklung
des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1.
Januar bis 31. Dezember 2023
|
Anschaffungskosten |
Abgänge |
Anschaffungskosten |
|
01.01.2023 |
|
31.12.2023 |
|
TEUR |
TEUR |
TEUR |
| I.
Sachanlagen |
|
|
|
| Andere
Anlagen, Betriebs- und |
|
|
|
| Geschäftsausstattung |
270 |
9 |
261 |
|
270 |
9 |
261 |
| II. Finanzanlagen |
|
|
|
| Rückdeckungsansprüche
aus Lebensversicherungen |
1.337 |
64 |
1.273 |
|
1.337 |
64 |
1.273 |
|
1.607 |
73 |
1.534 |
|
Abschreibungen |
Zugänge |
Abgänge |
Abschreibungen |
|
01.01.2023 |
|
|
31.12.2023 |
|
TEUR |
TEUR |
TEUR |
TEUR |
| I.
Sachanlagen |
|
|
|
|
| Andere
Anlagen, Betriebs- und |
|
|
|
|
| Geschäftsausstattung |
254 |
9 |
9 |
254 |
|
254 |
9 |
9 |
254 |
| II.
Finanzanlagen |
|
|
|
|
| Rückdeckungsansprüche
aus Lebensversicherungen |
0 |
0 |
0 |
0 |
|
0 |
0 |
0 |
0 |
|
254 |
9 |
9 |
254 |
|
Buchwert |
Buchwert |
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
TEUR |
TEUR |
| I.
Sachanlagen |
|
|
| Andere
Anlagen, Betriebs- und |
|
|
| Geschäftsausstattung |
7 |
16 |
|
7 |
16 |
| II. Finanzanlagen |
|
|
| Rückdeckungsansprüche
aus Lebensversicherungen |
1.273 |
1.337 |
|
1.273 |
1.337 |
|
1.280 |
1.353 |
BESTÄTIGUNGSVERMERK
DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die UPM Sales GmbH, Augsburg
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der UPM Sales GmbH,
Augsburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023
und der Gewinn- und Verlustrechnung für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der UPM Sales
GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum
31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― |
entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und
vermittelt unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der
Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für
das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31.
Dezember 2023 und
|
| ― |
vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der
Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen
steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, entspricht den deutschen
gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
dar.
|
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen
wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| ― |
identifizieren und beurteilen
wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen
im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und
führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf
diese Risiken durch sowie erlangen
Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet
sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher
als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt
werden, da dolose Handlungen kollusives
Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende
Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen
interner Kontrollen beinhalten können.
|
| ― |
gewinnen wir ein
Verständnis von dem für die Prüfung
des Jahresabschlusses relevanten internen
Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu
planen, die unter den gegebenen Umständen
angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein
Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme
der Gesellschaft abzugeben.
|
| ― |
beurteilen wir die
Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die
Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern
dargestellten geschätzten Werte und damit
zusammenhängenden Angaben.
|
| ― |
ziehen wir Schlussfolgerungen
über die Angemessenheit des von den gesetzlichen
Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes
der Fortführung der Unternehmenstätigkeit
sowie, auf der Grundlage der erlangten
Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche
Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung
der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können.
Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine
wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir
verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die
dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen
unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis
zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu
führen, dass die Gesellschaft ihre
Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen
kann.
|
| ― |
beurteilen wir Darstellung,
Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt
einschließlich der Angaben sowie ob der
Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung
der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft vermittelt.
|
| ― |
beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild
von der Lage der Gesellschaft.
|
| ― |
führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben
im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender
geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir
dabei insbesondere die den zukunftsorientierten
Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde
gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die
sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten
Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges
Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten
Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen
geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
|
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
München, den 7. Juni
2024
PricewaterhouseCoopers
GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Alexander
Fiedler, Wirtschaftsprüfer
ppa.
Uta Menne, Wirtschaftsprüferin
Feststellung des
Jahresabschlusses
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 26.
Juni 2024 festgestellt.
Beschluss
über die Ergebnisverwendung
Die Fassung eines Gewinnverwendungsbeschlusses
unterbleibt, da es aufgrund des
Ergebnisabführungsvertrages mit der UPM-Kymmene
Beteiligungs GmbH am Vorliegen eines
verwendungsfähigen Gewinns mangelt.
|