TK Familien Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Anton Sauter seit 29.8.2025 | Geschäftsführer |
Ludwig Fidelis Vetter seit 5.12.2023 | Geschäftsführer |
Toni Christoph Kiesel seit 15.11.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 80.00% | |
| 50.10% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KTEG GmbHBaienfurtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2018der KTEG GmbH, BaienfurtI. Geschäftsmodell des UnternehmensDie KTEG GmbH ist (im Folgenden: KTEG) ein Hersteller von Sondermaschinen in den Bereichen Abbruch, Tiefbau, Spezialtiefbau sowie Schrott und Recycling. Die Basis für diese von der KTEG gebauten Maschinen bilden Basisgeräte bzw. teilweise fertiggestellte Maschinen der Marken HITACHI und FUCHS. Die Konstruktionsabteilung der KTEG entwickelt hydraulische Unterwagen, die jeweils passenden Ausrüstungen sowie weitere Komponenten für diese Maschinen. Außerdem erfolgen Dienstleistungen im Bereich Konstruktion für externe Kunden (Contract-Engineering). Im deutschen Markt wurde mit den Sondermaschinen der KTEG im Laufe der letzten fünf Jahre ein Marktanteil von bis zu 50 % erzielt. II. Wirtschaftsbericht1. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die ungebrochen stabile konjunkturelle Lage und die weiter anhaltende gute Auftragslage der Bauwirtschaft 2018 in Deutschland aber auch in anderen europäischen Ländern führten zu einer erneut regen Nachfrage im Bereich Rückbau. Die Erstellung von neuer Infrastruktur erfordert immer mehr den Rückbau bestehender Infrastruktur. Hier spricht man über ca. 70 % - 80 %. Außerdem werden die Anforderungen (zum Teil auch gesetzlicher Natur) an den kontrollierten Rückbau - insbesondere im innerstädtischen Bereich - sowie beim Rückbau von Kraftwerken, Brücken etc. immer anspruchsvoller. Dadurch steigt die Nachfrage nach Produkten, die diesen Anforderungen Genüge leisten. 2. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens Die KTEG ist mit der Entwicklung dieser Sondermaschinen Innovationstreiber und teilweise auch Innovationsführer. Dadurch konnte die KTEG an dieser Entwicklung partizipieren und ihren Umsatz auf hohem Niveau halten. Aufgrund von Lieferschwierigkeiten seitens der Zulieferer konnten nicht alle Aufträge in 2018 fertiggestellt werden. Der Umsatz sank im Geschäftsjahr 2018 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 983 bzw. 6,2 % auf TEUR 14.869 (2017: TEUR 15.852). Der Personalaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 365 bzw. 14,4 % erhöht, was insbesondere auf die Erhöhung der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter zurückzuführen ist. Der Jahresüberschuss ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 47 bzw. 27,0 % gesunken. Das Eigenkapital beträgt TEUR 1.435 (2017: TEUR 1.308). Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 10,8 % (2017: 16,5 %). 3. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Im Rahmen der Rechnungslegung werden folgende finanzielle und nicht finanzielle Kennzahlen für die Steuerung der Gesellschaft verwendet.
III. Bericht über ZweigniederlassungenDie KTEG hat neben Ihrem Stammsitz in Baienfurt Niederlassungen in Bad Friedrichshall, in Koblenz, in St. Wendel und in Stockstadt am Rhein. Die Standorte in Bad Friedrichshall und Koblenz dienen der (End-)Montage, der Standort St. Wendel erbringt Ingenieurleistungen und der Standort Stockstadt fungiert als Technikzentrale. Insgesamt sind am Stammsitz und in den einzelnen Niederlassungen 46 Mitarbeiter beschäftigt. IV. Chancen- und RisikoberichtEin Risiko im Hinblick auf das angestrebte Umsatzwachstum stellt der Fachkräftemangel dar, sowohl bei der KTEG und ihren strategischen Partnern als auch bei den Lieferanten. Die Unternehmen arbeiten weiter unter Vollauslastung und stoßen an ihre Kapazitätsgrenzen. Lieferverzögerungen bei den Zulieferern können das geplante Umsatzwachstum hemmen. Aufgrund der langjährigen Vorarbeit im Bereich Entwicklung und der intensiven und erfolgreichen Marktbearbeitung in Deutschland sowie der damit verbundenen Positionierung zum Wettbewerb hat die KTEG sehr gute Chancen, diesen Weg erfolgreich weiterzugehen und sich auch in den ausländischen Märkten weiterzuentwickeln. Kernpunkte der zukünftigen Geschäftsstrategie sind auch weiterhin die konsequente und bedarfsspezifische Neu- und Weiterentwicklung der Produkte sowie die strategische Marktbearbeitung in enger Abstimmung mit HITACHI. Damit wird die Position als einer der führenden Anbieter von Sonderbaumaschinen im Bereich Abbruch/Rückbau gefestigt und weiter ausgebaut. V. RisikomanagementDas Risikomanagement als Führungsinstrument und das Erkennen und Beeinflussen von Einzelrisiken ebenso wie die Nutzung von Chancen haben bei der KTEG einen hohen Stellenwert. Das Risikomanagement wurde in den vergangenen Jahren den wachsenden Anforderungen angepasst und laufend verbessert. Kern des Risikomanagements ist ein detailliertes, einheitliches Planungs- und Berichtswesen. Die KTEG verfügt über ein monatliches Reporting. Mittels Budgetvorgaben ist eine monatliche Kostenkontrolle gewährleistet. Ferner werden die Einbringlichkeiten und Werthaltigkeiten von Forderungen sowie die freie Liquidität laufend überwacht. Hierdurch wird sichergestellt, dass die Geschäftsführung nicht nur über mögliche Risiken regelmäßig und zeitnah informiert wird, sondern auch die Erfolgskontrolle der umgesetzten Maßnahmen unmittelbar kontrollieren kann. Der Forderungseinzug mit einem effizienten Mahnwesen und die gegebenenfalls notwendige Einschaltung von Inkassoinstituten wird konsequent gehandhabt. Zur Absicherung der finanziellen Folgen von großen Haftungsrisiken und hohen Schadensfällen sind Versicherungen abgeschlossen, deren Deckungsumfang regelmäßig überprüft und bedarfsgerecht angepasst wird. Grundsätzlich ist darauf hinzuweisen, dass selbst bei einem ausgereiften Früherkennungs- und Steuerungsinstrumentarium die Möglichkeit besteht, dass der tatsächliche Geschäftsverlauf durch Veränderungen im politischen oder wirtschaftlichen Umfeld von den dargestellten Erwartungen abweicht. VI. PrognoseberichtFür das Jahr 2019 gehen wir von moderat steigenden Umsätzen und Gewinnen aus.
Der Fokus bei der Entwicklung und beim Bau von Sondermaschinen liegt im Bereich Abbruch/Rückbau. Hier wird mit steigenden Umsätzen gerechnet. Die KTEG gilt als Spezialist in diesem Bereich und bietet das weltweit größte Produktprogramm im Bereich High-Reach-Abbruchmaschinen mit verschiedenen Größen von 30 t bis 240 t Gesamtgewicht an.
Baienfurt, 08.07.2019 KTEG GmbH gez. Toni Kiesel gez. Dominik Erath BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
ANHANG für das Geschäftsjahr 2018der KTEG GmbH, Baienfurt1. Allgemeine AngabenDie KTEG GmbH hat ihren Sitz in Baienfurt. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ulm unter der Reg.-Nr. HRB 725762 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB aufgestellt. Im Geschäftsjahr wurden die zum Bilanzstichtag noch nicht fertiggestellten Sondermaschinen nebst Zubehör unter der Position "unfertige Erzeugnisse" ausgewiesen. Das Vorjahr wurde aus Vergleichbarkeitsgründen entsprechend angepasst. Ferner wurde im Geschäftsjahr die Veränderung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse nicht im Materialaufwand, sondern in der entsprechenden Position in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Der Vorjahresausweis wurde ebenfalls entsprechend angepasst. 2. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie einer Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer von 1 - 4 Jahre um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit es sich um abnutzbares Sachanlagevermögen handelt, um planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 1-15 Jahren linear abgeschrieben. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut EUR 800 nicht übersteigen. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Bei Wegfall der Gründe für Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. In die Herstellungskosten wurden keine Fremdkapitalzinsen, die im Herstellungszeitraum auf deren Finanzierung entfallen, einbezogen. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Der Ausweis der liquiden Mittel erfolgt zum Nennwert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitpunkt nach dem Bilanzstichtag darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Erläuterungen zur Bilanz3.1. Anlagevermögen Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird gemäß § 253 Abs. 3 S. 1 HGB planmäßig linear über drei Jahre abgeschrieben. Die Schätzung der Nutzungsdauer basiert auf der dem Erwerb zu Grunde liegenden Unternehmensplanung. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.
3.2. Eigenkapital Der Gewinnvortrag beträgt TEUR 308 (Vj. TEUR 133). 3.3. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden, Globalzessionen und Sicherungsübereignungen des Vorratsvermögens gesichert. 4. Sonstige PflichtangabenSonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen zum Bilanzstichtag setzen sich wie folgt zusammen:
Mitarbeiteranzahl Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt:
Angabe zu den Organmitgliedern Mitglieder der Geschäftsführung
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Zum 1. April 2019 hat die KTEG GmbH ihren Standort in St. Wendel aufgegeben. Mit Kaufvertrag vom 29. März 2019 beteiligte sich die Gesellschaft in Höhe von 50 % am Kapital der Kiesel Engineering GmbH (Stammkapital: TEUR 250). ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 127.171,65 auf neue Rechnung vorzutragen. Anlagespiegel
sonstige Berichtsbestandteile
Baienfurt, 08.07.2019 KTEG GmbH gez. Toni Kiesel gez. Dominik Erath Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 10.01.2020 festgestellt. Bestätigungsvermerk"Vorstehender, zur Veröffentlichung bestimmter Jahresabschluss wurde unter Inanspruchnahme der Erleichterungen nach § 327 HGB erstellt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:" BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die KTEG GmbH PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der KTEG GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KTEG GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Neu-Ulm, 29.08.2019 SGP
Schneider Geiwitz GmbH
Baier, Wirtschaftsprüfer Käfferlein, Wirtschaftsprüfer |
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