HFB Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bernard John seit 18.6.2024 | Geschäftsführer |
Klaus Forsthofer seit 9.1.2024 | Prokura |
Dominik Kügeler seit 13.8.2020 | Prokura |
Roland Heinemann seit 19.2.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 45.00% | |
| 45.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ACE Handels- & Entwicklungs GmbHFreilassingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023ACE Handels- & Entwicklungs GmbHI. Grundlagen der Unternehmenstätigkeit Geschäftsmodell Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft umfasst die Herstellung und den Handel (An- und Verkauf) von Waren aller Art im Bereich von Sicherheitstechnik, persönlicher Schutzausrüstung und Meßtechnik sowie die Durchführung eigener Entwicklungen im Bereich der persönlichen Schutzausrüstung und den Vertrieb von Konsumartikeln (aller Versandhausartikel) aller Art. Unser Schutz-Konzept teilt sich in drei Sektoren: Alkoholmesstechnik, Gaswarntechnik, Arbeitsschutz und taktische Schutzausrüstung. Dabei verkaufen wir natürlich nur Produkte, die in Deutschland bzw. der EU nach den gängigen EN-Normen zugelassen sind. In allen vier Bereichen bieten wir nicht nur ein umfangreiches Produktsortiment, sondern auch diverse Serviceleistungen. In unserem Service-Labor am Standort in Freilassing kalibrieren wir Alkoholtester, und über unseren Partner Move Orange vermitteln wir Schulungen zu Gaswarngeräten. Das neu hinzugefügte Segment "Taktische Schutzausrüstung" umfasst spezielle Ausrüstungen für den Einsatz in sicherheitsrelevanten Bereichen, die besonderen Anforderungen an Schutz und Funktionalität gerecht werden. Grundlage für die Unternehmenstätigkeit ist der seit Gründung gültige notarielle Gesellschaftsvertrag vom 05.02.2004. Die Unternehmenstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft tätigt im branchenüblichen Umfang eigene Forschung und Entwicklung. Zweigniederlassungen Es wurden wie im Vorjahr keine Zweigniederlassungen unterhalten. II. Wirtschaftsbericht Leistungsindikatoren Die Gesellschaft zieht für die interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen EBIT, Gesamtkapitalrendite und den Cash Flow (Jahresüberschuss zuzüglich der Abschreibungen) heran. Bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren für die Gesellschaft stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Die Gesamtkapitalrendite hat sich durch eine höhere Bilanzsumme geändert. Die Eigenkapitalquote hat sich gesteigert und liegt in einem sehr zufriedenstellenden Bereich. Die höhere Bilanzsumme hängt u.a. mit einem deutlichen Lageraufbau zusammen, der eine hohe Lieferfähigkeit gewähren soll. Die Quote der flüssigen Mittel bleibt trotz Lageraufbau und Investitionen in einem ähnlichen Bereich und stellt für geplante zukünftige Investitionen eine wichtige Größe dar. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen blieben auch im Jahr 2023 herausfordernd. Der Internationale Währungsfonds (IWF) berichtete von einer weiterhin schwachen globalen Wirtschaftsentwicklung, bedingt durch anhaltend hohe Inflation, geopolitische Spannungen und die Nachwirkungen der COVID-19-Pandemie. Besonders belastend wirkten sich die gestiegenen Energiekosten und die schwache Konjunktur in vielen Industrieländern aus, insbesondere in Europa. Der B2B-Absatzmarkt unserer Branche ist durch diese Entwicklungen stark betroffen. Unternehmen sind aufgrund der hohen Inflation und explodierender Energiekosten gezwungen, ihre Ausgaben zu reduzieren. Dies führt zu einer spürbar geringeren Nachfrage nach Investitionsgütern, insbesondere im Bereich der Arbeitsschutzausrüstung. Die Bauindustrie, ein wichtiger Abnehmer unserer Produkte, befindet sich in einer tiefen Krise. Gestiegene Material- und Finanzierungskosten sowie Unsicherheiten im Wohnungsbau führen zu einem deutlichen Rückgang der Bautätigkeit und in der Folge zu einem verminderten Bedarf an Arbeitsschutzausrüstung. Die allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit und die hohe Belastung durch Energiekosten haben auch in anderen Branchen zu einer vorsichtigeren Investitionspolitik geführt. Diese Entwicklung spiegelt sich in einer schwächeren Nachfrage nach unseren Produkten wider, insbesondere im Bereich der persönlichen Schutzausrüstung. Trotz dieser Herausforderungen arbeiten wir daran, durch gezielte Maßnahmen wie optimierte Produktionsprozesse und verstärkte Marktanalysen unsere Position zu halten und die Effizienz zu steigern. Geschäftsverlauf und Lage Das Jahr 2023 war für unser Unternehmen, wie auch für die deutsche Wirtschaft insgesamt, von einer Vielzahl von Herausforderungen geprägt. Die anhaltend hohe Inflation, trotz eines leichten Rückgangs gegenüber dem Vorjahr, und die Nachwirkungen der Energiekrise belasteten sowohl Unternehmen als auch Verbraucher. Diese schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen führten in unserem B2B-Absatzmarkt zu einer verminderten Nachfrage, insbesondere im Bereich der Arbeitsschutzausrüstung. Trotz dieser widrigen Umstände entwickelten sich unsere Roherträge unterschiedlich. Das neu hinzugekommene Segment der taktischen Schutzausrüstung zeigte bisher keine wesentlichen Effekte auf das Gesamtergebnis, da es sich noch in der Aufbauphase befindet. Andere Bereiche, wie der Absatz von Arbeitsschutzausrüstung, waren stärker von der schwächeren Nachfrage betroffen. Im Zuge einer Optimierung unserer Kostenstruktur haben wir entschieden, ausgeschiedenes Personal nicht sofort nachzubesetzen. Dadurch konnten wir unsere Fixkosten reduzieren und die Effizienz in unseren bestehenden Teams steigern. Diese Maßnahme hat dazu beigetragen, unsere Kosten stabil zu halten, auch wenn dies in einigen Bereichen zu einer höheren Arbeitsbelastung geführt hat. Der Personalbestand wurde weiterhin den betrieblichen Erfordernissen angepasst, wobei die Qualifikation unserer Mitarbeiter auch in diesem Jahr den hohen Anforderungen der Branche entsprach. Die geplanten Roherträge für das Geschäftsjahr 2023 konnten jedoch nicht erreicht werden und haben weitgehend stagniert. Diese Entwicklung ist vor allem auf die schwächere Nachfrage im Bereich Arbeitsschutzausrüstung zurückzuführen, die durch die allgemein schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen beeinflusst wurde. Der Jahresüberschuss betrug im Berichtszeitraum EUR 1.239.395,40 (Jahresüberschuss Vorjahr: EUR 1.109.046,71). Die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2023 wurden insbesondere durch stagnierende Umsätze und die vorgenommene Anpassung der Personalstruktur beeinflusst. Das Rohergebnis beläuft sich auf EUR 10.753.618,42 (Vorjahr: EUR 10.539.743,84). III. Vermögen-, Finanz- und Ertragslage Ertragslage Der Geschäftsverlauf mit einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.239.395,40 entsprach den zu Beginn des Geschäftsjahres gesetzten Erwartungen. Der Personalaufwand stieg von 1.715 TEUR im Vorjahr um 11,4% auf 1.911 TEUR. Deutlich gestiegene Auftragseingänge bei fortgesetztem Fachkräftemangel führten zu einer deutlichen Anhebung der Löhne und Gehälter. Resultierend auf geringeren Anschaffungen im Bereich der GWG mit Sofortabschreibung reduzierten sich die Abschreibungen von 117,2 TEUR (2022) um 40,8 TEUR (34,8%) auf 76,4 TEUR in 2023. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen blieben weitgehend konstant mit geringfügiger Steigerung von 7.008 TEUR in 2022 um 101 TEUR (1,4%) auf 7.109 TEUR. Der leichte Anstieg beruht hauptsächlich auf gestiegenen Aufwendungen für die Miete aufgrund von Mieterhöhung, sowie gestiegenen Ausgaben für Reisekosten. Das Betriebsergebnis lag in Summe mit 1.658 TEUR in 2023 um 41 TEUR (2,4%) niedriger als im Vorjahr (1.699 TEUR). Finanzlage und Liquidität Investitionen und Lageraufbau wurden aus dem Cashflow finanziert. Zusätzliche Finanzierungen wurden nicht benötigt. Die Kreditlinen bei den Hausbanken bestehen unverändert weiter. Der Cashflow ergibt sich aus dem Jahresergebnis und den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und des Sachanlagevermögens. Der Cashflow beträgt EUR 1.315.750,45 (Vorjahr: EUR 1.226.264,09). Das Finanzergebnis hat sich von -119 TEUR um 141 TEUR auf 22 TEUR verbessert. Die Finanzierung erfolgt fast ausschließlich durch Eigenkapital. In Summe wurde in 2023 ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 1.734 TEUR (im Vorjahr 1.816 TEUR), ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 1.658 TEUR (im Vorjahr 1.699 TEUR) und ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von 1.679 TEUR (im Vorjahr 1.580 TEUR) erzielt. Nach Abzug der Steuern ergibt sich ein Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung von 1.239 TEUR in 2023 gegenüber 1.109 TEUR in 2022. Wir halten an unserer risikobewussten Strategie zur Unternehmensfinanzierung mit einer soliden Finanzstruktur fest. Hierzu streben wir eine hohe Eigenkapitalquote, eine ausreichend hohe kurzfristige Liquidität und einen positiven operativen Cash-Flow an, um auch in wirtschaftlich anspruchsvollen Marktphasen erfolgreich sein zu können. Die Finanzierungskonditionen der Finanzverbindlichkeiten haben sich im Berichtsjahr nicht wesentlich gegenüber dem Vorjahr verändert. Alle außerbilanziellen finanziellen Verpflichtungen sind im Anhang angegebenen. Es bestehen derzeit keine Finanzierungsvorhaben mit erheblichem Einfluss auf unsere wirtschaftliche Lage. Wir sehen uns in der Lage, unseren derzeitigen und zukünftigen Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können. Eingetretene oder aufgrund der bekannten Geschäftsentwicklung absehbare Liquiditätsengpässe bestehen nach unserer Einschätzung nicht. Vermögenslage und Kapitalstruktur Die Eigenkapitalquote ist trotz einer deutlichen Erhöhung der Bilanzsumme von 65% auf 73% leicht gestiegen. Dem Eigenkapital der ACE GmbH in Höhe von EUR 6.144.932,67 steht ein Anlagevermögen von EUR 977.136,00 gegenüber. Die Anlagenintensität liegt bei 12% (Vorjahr: 11%), die Vorratsintensität bei 62% (Vorjahr: 60%). Die Anlagenintensität ergibt sich aus dem Verhältnis Anlagevermögen zur Bilanzsumme, die Vorratsintensität ergibt sich aus dem Verhältnis Vorräte zur Bilanzsumme. Gleichzeitig trugen die gesunkenen Umsätze zu einer Senkung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (EUR -148.441,44) bei, weswegen sich die Forderungsquote (9,89%) reduziert hat (Vj. 12,49%). Die Wertpapiere und flüssigen Mittel entsprechen 8,07 % (Vj. 9,02 %) der Bilanzsumme und haben sich absolut um EUR 28.674,01 gegenüber dem Vorjahr verringert. Insgesamt ist die Vermögenslage der Gesellschaft als sehr stabil zu bezeichnen. IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Prognose und Chancen Für 2024 bleibt die Digitalisierung unserer Branche ein zentrales Thema, jedoch haben sich die Marktbedingungen in einigen Bereichen geändert. Während der E-Commerce-Markt in den vergangenen Jahren ein kontinuierliches Wachstum verzeichnete, ist dieser Markt im Jahr 2023 erstmals in seiner Geschichte geschrumpft. Diese Entwicklung war in dieser Form nicht absehbar und hat den Onlinehandel vor neue Herausforderungen gestellt. Trotzdem sehen wir weiterhin Chancen, insbesondere durch neue Technologien und Entwicklungen in der künstlichen Intelligenz (KI). Die rasanten Fortschritte in der KI haben im Jahr 2023 neue Möglichkeiten eröffnet. Wir arbeiten aktiv an der Integration von KI in unsere Unternehmensstrukturen, um effizienter zu arbeiten und innovative Lösungen zu bieten. Beispiele hierfür sind die Nutzung von KI zur Verbesserung der Dokumentation, der Wissensvermittlung sowie der Erstellung von Bild- und Videomaterial. Diese Maßnahmen sollen uns helfen, sowohl unsere internen Prozesse zu optimieren als auch unseren Kundenservice weiter zu verbessern. Unsere partnerschaftlichen Beziehungen zu Lieferanten bleiben ein wichtiger Faktor. Wir erwarten auch für 2024 konstante und teilweise verbesserte Einkaufskonditionen, die uns helfen, bei den Beschaffungspreisen eine gewisse Stabilität zu erreichen. Wir rechnen für 2024 mit einem leicht steigenden EBIT. In Bezug auf die Ertragslage gehen wir davon aus, dass diese sich durch gezielte Maßnahmen stabil halten oder sogar verbessern wird. Durch den Einsatz von KI und die Möglichkeit, durch natürliche Fluktuation freiwerdende Stellen nicht sofort nachzubesetzen, sehen wir Einsparpotenziale im Personalbereich, ohne die Effizienz unserer Abläufe zu beeinträchtigen. Um das Unternehmen weiter zukunftssicher aufzustellen, planen wir, auch 2024 in den Ausbau unserer Infrastruktur zu investieren. Insbesondere unsere ERP-Systeme und Websoftware werden kontinuierlich weiterentwickelt, um eine schnelle und effiziente Auftragsabwicklung zu gewährleisten. Risiken Das Kontrollumfeld, Risikobeurteilungen, Kontrollaktivitäten, Information und Kommunikation sowie die Überwachung bilden die wesentlichen Bestandteile des IKS. Das Risikomanagement ist als kontinuierliche Aufgabe in die Aufbau- und Ablauforganisation integriert. Für die einzelnen Risikoaspekte wird eine detaillierte Risikomatrix erstellt, in der auch konkrete Maßnahmen definiert sind. Die Risikoberichterstattung an die Gesellschafter erfolgt im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Sitzungen durch den Führungskreis 1. Wesentliche Veränderungen des Risikomanagementsystems und des IKS haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht ergeben. Unser Risikomanagementsystem zielt darauf ab, die Erfüllung der satzungsmäßigen Aufgaben und den Unternehmenserfolg in allen Geschäftsfeldern nachhaltig zu wirtschaftlichen Konditionen unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben sicherzustellen. Als Risiken gelten alle Entwicklungen, die sich negativ auf das Erreichen dieses übergeordneten Unternehmensziels auswirken können. Im Rahmen des Risikomanagements werden Risiken regelmäßig erhoben und analysiert. Dabei erfolgt eine Einteilung in die drei Risikokategorien: (1) entwicklungsbeeinträchtigende und bestandsgefährdende Risiken mit akutem Handlungsbedarf, (2) Risiken mit wesentlichen Einfluss auf Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bei denen ein Maßnahmenplanung erforderlich ist und (3) unwesentliche Risiken und allgemeine Geschäftsrisiken deren Risikosituation lediglich zu beobachten ist. Bei der Bewertung der identifizierten Risiken werden Einschätzungen hinsichtlich der Eintrittswahrscheinlichkeit und der Schadenshöhe im Falle des Schadenseintritts vorgenommen. Dabei werden auch Möglichkeiten rechtlich abgesicherter Risikoabwälzung (z.B. durch Versicherung, Gewährleistung) berücksichtigt. Marktrisiken Um uns im zunehmend wettbewerbsintensiven Markt zu differenzieren, haben wir in personalisierte Maschinen für Druck und Stick investiert. Diese Technologien ermöglichen es uns, unseren Kunden maßgeschneiderte Lösungen anzubieten und uns von der Konkurrenz abzuheben. Die Fähigkeit, individuelle Produkte anzubieten, schafft für uns einen Mehrwert, der in einem preissensitiven Marktumfeld zunehmend an Bedeutung gewinnt. Der Markt wird jedoch schwieriger, und die Zukunft wird stark von der Fähigkeit abhängen, neue Technologien wie künstliche Intelligenz (KI) schnell und effizient zu integrieren. Unternehmen, die KI erfolgreich in ihre Prozesse einbinden - sei es in der Automatisierung, der Kundenkommunikation oder der Optimierung der Produktion - werden langfristig die größten Chancen haben, sich durchzusetzen. Dies gilt auch für unsere Branche, in der derjenige, der KI frühzeitig einsetzt, Wettbewerbsvorteile in Effizienz und Anpassungsfähigkeit erlangen kann. Eine positive Konjunkturentwicklung und ein wieder wachsender Markt im E-Commerce sind entscheidend, um unsere Ziele umzusetzen. Wir erwarten, dass eine Erholung in diesen Bereichen unser Umsatzwachstum nachhaltig unterstützen könnte. Allerdings bleibt die Unsicherheit hoch, und die Geschwindigkeit, mit der sich der Markt und die Konjunktur erholen, wird entscheidend dafür sein, wie erfolgreich wir in den kommenden Jahren operieren können. Die in unserer Branche feststellbare Marktkonzentration auf wenige Vertriebsunternehmen, die vermehrt durch ausländische Konzerne dominiert wird, bedeutet weiterhin eine verstärkte Konkurrenzsituation. Diese Marktentwicklung hat Auswirkungen auf unsere Preisstrategie und Gewinnmargen. Um dem entgegenzuwirken, setzen wir weiterhin auf Treueprogramme, einen schnellen Lieferservice und kompetente Beratung, um uns im Wettbewerb zu behaupten und neue Kunden zu gewinnen. Beschaffungsrisiken Im Beschaffungsbereich haben sich einige der zuvor kritischen Faktoren im Jahr 2023 etwas entspannt. Die Inflation ist mittlerweile besser unter Kontrolle, und die globalen Lieferketten haben sich weitgehend stabilisiert. Dennoch bestehen weiterhin Risiken durch schwankende Energie- und Materialpreise, die vor allem im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Lage und geopolitischen Unsicherheiten stehen. Diese Kostensteigerungen könnten in Zukunft wieder zu höheren Einkaufspreisen führen, was sich auf unsere Margen auswirken könnte, falls diese nicht vollständig an die Kunden weitergegeben werden können. Wir beobachten weiterhin sorgfältig die Preisentwicklungen im Bereich der persönlichen Schutzausrüstung und Messtechnik, um Einkaufspreisrisiken zu minimieren und um unsere Kunden zuverlässig mit diesen Produkten versorgen zu können. Unsere strategischen Partnerschaften mit langjährigen Lieferanten bleiben dabei ein zentraler Bestandteil unserer Beschaffungsstrategie. Um möglichen Engpässen vorzubeugen und eine durchgängig hohe Lieferfähigkeit sicherzustellen, halten wir unser Lager weiterhin auf Vorrat. Durch unsere optimierten Lagerkapazitäten und ein vorausschauendes Bestellwesen können wir auch bei kurzfristigen Schwankungen in der Nachfrage flexibel reagieren und gegenüber Wettbewerbern eine bessere Verfügbarkeit gewährleisten. Absatzrisiken Das wesentliche Risiko im Absatzbereich liegt weiterhin in der Möglichkeit, dass insbesondere Großkunden und Wiederholungskäufer zu Konkurrenzunternehmen abwandern. Im Jahr 2023 haben wir festgestellt, dass einige unserer ehemals großen Kunden aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage und des Kostendrucks unsere notwendigen Preiserhöhungen nicht akzeptiert haben. Dies hat dazu geführt, dass manche Kunden entweder zur Konkurrenz gewechselt sind, ihre Geschäftsaktivitäten reduziert haben oder sich für eine Selbstbeschaffungsstrategie entschieden haben. Als Chance sehen wir unseren verstärkten Fokus auf den Ausbau unseres eigenen Webshops sowie die Weiterentwicklung unserer Eigenmarkenstrategie. Durch die gezielte Platzierung von Eigenmarkenartikeln, die zu einem Best-Price angeboten werden, können wir eine breite Kundenschicht ansprechen und Umsatzwachstum generieren. Zudem optimieren wir kontinuierlich unsere Bestellplattformen, um Bestellvorgänge zu erleichtern und den Kunden ein benutzerfreundliches Einkaufserlebnis zu bieten. Dieser verstärkte Fokus auf den Direktverkauf über unseren Webshop hilft uns, Abhängigkeiten von Großkunden zu reduzieren und neue Absatzmärkte zu erschließen. Schadens- und Haftungsrisiken Schadens- und Haftungsrisiken und daraus eventuell resultierende finanzielle Folgen werden weitestgehend durch Versicherungen gedeckt. Produkt- und Umweltrisiken Umweltrisiken bestehen nicht. Haftungen für mangelhafte Produkte und daraus eventuell resultierender finanzieller Folgen werden weitestgehend durch Versicherungen gedeckt. Derartige Risiken in größerem Umfang sind derzeit nicht bekannt. Wir wollen uns stetig verbessern und unsere Prozesse effizienter, nachhaltiger und kundenfreundlicher gestalten. Deshalb haben wir ein Qualitätsmanagement-System nach DIN EN ISO 9001 sowie ein Umweltmanagement-System nach DIN EN ISO 14001 eingeführt. Liquiditätsrisiken Liquiditätsrisiken wird mit einer laufenden Liquiditätsplanung und ausreichenden Kontokorrentlinien begegnet. Der Liquiditätsbedarf wird sich in 2024 in den bestehenden Kontokorrentlinien bewegen, die Beschaffung von evtl. zusätzlich benötigten finanziellen Mitteln für Investitionen gilt als gesichert. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich der Zugang zu darüberhinausgehendem Fremdkapital erschweren kann. Das im Zuge der derzeitigen weltwirtschaftlichen Lage bestehende Zinsniveau wurde in den Planungen auf dem bestehenden Niveau fortgeschrieben. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Wir tätigen operative Geschäfte im Wesentlichen auf Euro-Basis. Währungsrisiken sind damit sehr gering. Insgesamt sind wir aufgrund der Struktur der Geschäftstätigkeit nur geringen Zins- und Kreditrisiken ausgesetzt. Auf den Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten zur Begrenzung der Finanzrisiken konnte verzichtet werden. Forderungsausfall- und Bonitätsrisiken Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind bisher nicht zu verzeichnen gewesen. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Teil der Kunden. In besonderen Fällen wird bei Bedarf die Zahlungsfrist umgestellt, z.B. auf Vorkasse. Forderungsausfallrisiken werden darüber hinaus durch Versicherungen gedeckt. Soweit bei den Forderungen Ausfall und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen umfangreichen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Personalrisiken Qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen, zu entwickeln und langfristig zu binden bleibt auch im Jahr 2024 ein entscheidender Erfolgsfaktor. In unserer Region bleibt es jedoch weiterhin schwierig, Fachkräfte zu akquirieren. Um diesem Risiko zu begegnen, setzen wir vermehrt darauf, unsere Fachkräfte selbst auszubilden und durch gezielte Entwicklungsprogramme zu fördern. Eine starke Bindung dieser Mitarbeiter an unser Unternehmen ist essenziell, um künftigen Personalengpässen entgegenzuwirken. Die ständige Veränderung der Marktbedingungen und der technologischen Anforderungen erfordert zudem eine hohe Selbstmotivation und Eigenverantwortung unserer Mitarbeiter. Wir legen daher großen Wert darauf, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das Motivation und Engagement fördert, und stellen sicher, dass unsere Mitarbeiter die notwendige Flexibilität und Unterstützung erhalten, um den Herausforderungen der modernen Arbeitswelt gerecht zu werden. Durch diese Maßnahmen hoffen wir, nicht nur Fluktuation zu minimieren, sondern auch eine starke, qualifizierte Belegschaft aufzubauen, die uns langfristig unterstützt. Wir begegnen dem Risiko von Fluktuation durch attraktive Gestaltung des Arbeitsumfelds mit dem Ziel einer hohen Mitarbeiterzufriedenheit. Die Ausbildung von Lehrlingen im handwerklichen und kaufmännischen Bereich sollte uns zusätzlich helfen, künftigen Personalengpässen zu begegnen. Gesamtrisiko Insgesamt wurden im Berichtsjahr keine den Fortbestand gefährdende Risiken identifiziert. Wir haben die nach unseren Erkenntnissen notwendigen Maßnahmen ergriffen, um potenziell zu erwartende Risiken zu beherrschen. V. Versicherung der gesetzlichen Vertreter Wir versichern nach bestem Wissen, dass im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Unternehmens so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Unternehmens beschrieben sind.
Freilassing den 11.12.2024 Roland Heinemann, Geschäftsführer Bernhard John, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1 Allgemeine Angaben Die ACE Handels- & Entwicklungs GmbH hat ihren Sitz in Freilassing und ist eingetragen im Registergericht Traunstein, HRB 18204. Die Tätigkeit der Gesellschaft umfasst insbesondere Handel (An- und Verkauf) mit Waren aller Art im Bereich von Sicherheitstechnik und Meßtechnik sowie Durchführung eigener Entwicklungen im Bereich der Sicherheitstechnik. Weiterer Unternehmensgegenstand ist der Vertrieb von Konsumartikeln (alle Versandhausartikel) aller Art. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss ist daher prüfungspflichtig gemäß §§ 316 HGB. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wird entsprechend dem gesetzlichen Gliederungsschema gemäß §§ 266 und 275 HGB vorgenommen. Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Der Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Der Jahresabschluss wird in Euro (EUR) aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ("Going-Concern") erstellt. 2 Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2.1 Grundlagen des Jahresabschlusses Im Jahresabschluss müssen in einem begrenzten Umfang Schätzungen vorgenommen und Annahmen getroffen werden, die Auswirkungen auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden, der Erträge und Aufwendungen sowie der Eventualverbindlichkeiten haben. Dabei werden sämtliche aktuell verfügbaren Erkenntnisse berücksichtigt. Schätzungen und Annahmen wurden insbesondere bei der Bestimmung von Nutzungsdauern von Gegenständen des Anlagevermögens und der Bewertung der Vorräte vorgenommen. Die tatsächlichen Werte können von den Schätzungen abweichen. Änderungen von Schätzungen werden zum Zeitpunkt einer besseren Kenntnis erfolgswirksam berücksichtigt. Die im Vorjahr angewandten Bewertungsvorschriften und Abschreibungsmethoden werden unverändert beibehalten. 2.2 Verbundene Unternehmen Als verbundene Unternehmen werden unabhängig von ihrer Rechtsform und ihrem Sitz neben dem obersten Mutterunternehmen solche Unternehmen angesehen, auf die das oberste Mutterunternehmen beherrschenden Einfluss im Sinne § 290 I Nr. 1-4 HGB ausüben kann egal ob unmittelbar oder mittelbar über eine andere Tochtergesellschaft. Alle mit dem Mutterunternehmen verbundenen Unternehmen sind auch untereinander verbunden. Auf die Konzernabschlusspflicht kommt es entgegen dem Wortlaut gemäß § 271 HGB nicht an. 2.3 Grundlagen der Fremdwährungsumrechnung Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Ersteinbuchung erfasst. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei Fremdwährungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wird, soweit im Vergleich zum Kurs am Bilanzstichtag der Devisenkassamittelkurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber liegt, dieser angesetzt. 2.4 Sachanlagen Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu den historischen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um die kumulierten, planmäßigen Abschreibungen. In die Herstellungskosten sind die Material- und Fertigungseinzelkosten und die notwendigen Gemeinkosten (ohne Verwaltungs- und Vertriebskosten) sowie durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Bei der Bemessung der Nutzungsdauer wird auf die betrieblichen Erfahrungen zurückgegriffen, die sich weitgehend mit den Angaben in den steuerlichen AfA-Tabellen decken. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt, sobald letztere zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Geringwertige Wirtschaftsgüter des beweglichen Sachanlagevermögens, für die nach Steuerrecht eine Sofortabschreibung zulässig ist, werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgesetzt und als Abgang gebucht. Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgen bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung. Zuschreibungen werden vorgenommen, soweit die Gründe für eine in den Vorjahren vorgenomme Abschreibung nicht mehr bestehen. Die Abschreibung der Sachanlagen erfolgt über eine Nutzungsdauer von 5 bis 50 Jahren. Die Nutzungsdauer beträgt bei Technischen Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 50 Jahre. 2.5 Finanzanlagen Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. soweit es sich um Ausleihungen handelt zum Nennwert angesetzt und bewertet. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn die Wertminderung dauerhaft ist. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen. 2.6 Vorräte Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger sind, sind diese angesetzt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Beim Vorratsvermögen wurde von den Bewertungsvereinfachungsverfahren nach § 256 HGB (Verbrauchsfolgeverfahren) und § 240 Abs. 3 (Festwert) oder Abs. 4 HGB (Gruppenbewertung) kein Gebrauch gemacht. In die Herstellungskosten der Vorräte sind die Material- und Fertigungskosten und die notwendigen Gemeinkosten (ohne Verwaltungs- und Vertriebskosten) sowie durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. 2.7 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden ggf. durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. 2.8 Liquide Mittel Die Kassenbestände, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zum Nennwert bilanziert. 2.9 Aktive Rechnungsabgrenzung Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Nennwert bilanziert. Ausgewiesen werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. 2.10 Latente Steuern Die Gesellschaft macht von ihrem Ansatzwahlrecht für aktive latente Steuern Gebrauch. Latente Steuern gemäß § 274 HGB werden nicht gebildet. 2.11 Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. 2.12 Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten alle Steuern, die bis zum Ablauf des Geschäftsjahres entstanden sind aber bis zur Bilanzaufstellung noch nicht veranlagt wurden. 2.13 sonstige Rückstellungen Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Bei den sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre vorgenommen. 2.14 Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Abzinsungen waren nicht erforderlich. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen liegen, werden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. 3 Angaben zur Bilanz 3.1 Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt, der Bestandteil dieses Anhangs ist. 3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Forderungen gegenüber Gesellschaftern bestanden in Höhe von 0,00 € (i.Vj. 19.062,07 €). In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Umsatzsteuerforderungen und noch nicht erhaltene Boni enthalten, die das Geschäftsjahr 2023 betreffen. In der Position "Sonstige Vermögensgegenstände" sind keine Beträge größeren Umfangs enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. 3.3 Eigenkapital Das Stammkapital beträgt 25.000,00 € (i.Vj. 25.000,00 €) und stimmt mit dem Gesellschaftsvertrag überein. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von 5.070.537,27 € enthalten. 3.4 Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren zukünftigen Zahlungsverpflichtungen, Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten der Gesellschaft. Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere Personalkosten, ausstehende Rechnungen und Gewährleistungen sowie die Rückstellung für Aufbewahrungspflichten. 3.5 Verbindlichkeiten
Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten und Eigentumsvorbehalte. 4 Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gewählt. 4.1 Sachverhalte von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung Im Geschäftsjahr 2023 sind im Jahresabschluss keine Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung enthalten. 4.2 Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Im Zusammenhang mit dem Abschluss der steuerlichen Betriebsprüfung für die Veranlagungszeiträume 2018-2021 wurden periodenfremde Erträge in Höhe von 1.120,16 € in der Position "sonstige Steuern" erfasst. Im Zusammenhang mit dem Abschluss der steuerlichen Betriebsprüfung für die Veranlagungszeiträume 2018-2021 wurden periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 33.825,00 € in der Position "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" erfasst. 4.3 Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnung In der Gewinn- und Verlustrechnung sind Erträge in Höhe von 3.104,53 € (i.Vj. 13.104,31 €) und Aufwendungen in Höhe von 30.679,47 € (i.Vj. 21.874,54 €) aufgrund von Währungsumrechnung enthalten. 4.4 Angaben zum Finanzergebnis Aus der Abzinsung von Rückstellungen sind in der Gewinn- und Verlustrechnung weder Erträge noch Aufwendungen enthalten. 4.5 Angaben zu Steuern vom Einkommen und Ertrag Das Ergebnis nach Steuern ist mit Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von TEUR 440 (i.Vj.: TEUR 471) belastet. In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind latente Steuern in Höhe von TEUR 0 (i.Vj.: TEUR 0) enthalten. Mit Ausnahme von periodenfremden Aufwendungen aus der Betriebsprüfung für die Veranlagungszeiträume 2018-2021 in Höhe von 33.825,00 € betreffen die Steuern vom Einkommen und Ertrag die gewöhnliche Geschäftstätigkeit. 5 Sonstige Angaben 5.1 Angaben zur Geschäftsführung Während des Geschäftsjahres bis zum Bilanzaufstellungstag gehörten folgende Personen dem Geschäftsführungsorgan an: - Roland Heinemann, Geschäftsführer - Bernard John, Geschäftsführer (seit 01.04.2024) - Klaus Forsthofer, Geschäftsführer (bis 21.12.2023) Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Inanspruchnahme von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da durch eine Durchschnittsbildung die Vergütung der einzelnen Mitglieder der Geschäftsführung annähernd bestimmbar wäre. Den Mitgliedern der Geschäftsführung wurden im Berichtszeitraum keine Vorschüsse und Kredite gewährt und es bestehen auch keine Haftungsverhältnisse. 5.2 Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in keinen Konzernabschluss einbezogen. 5.3 Nahestehende Personen Sämtliche Geschäfte der Gesellschaft mit verbundenen Unternehmen und nahestehenden Personen erfolgen zu marktüblichen Bedingungen. 5.4 Angabe zu Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Die Gesamtzahl der durchschnittlich Mitarbeitenden beträgt im Geschäftsjahr 30. Davon waren 12 im gewerblichen Bereich und 18 in der Verwaltung tätig. 5.5 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden finanziellen Verpflichtungen zu vermerken:
Darüber hinaus existieren KFZ-Leasingverträge, die nach Vertragsende regelmäßig erneuert werden, in Höhe von TEUR 50. Haftungsverhältnisse bestanden zum Bilanzstichtag nicht. 5.6 Honorar des Abschlussprüfers Das auf das Geschäftsjahr 2023 entfallende Honorar des Abschlussprüfers beträgt:
5.7 ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresabschluss ist nach vollständiger Ergebnisverwendung aufgestellt. Die Ergebnisverwendung ist in die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Posten Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag darstellt. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn zum 31.12.2023 in Höhe von 6.119.932,67 € (Vorjahr: 5.070.537,27 €) auf neue Rechnung vorzutragen. 6 Nachtragsbericht Zwischen dem Bilanzstichtag und dem Zeitpunkt der Berichterstattung ergaben sich keine neuen Erkenntnisse über Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz-, oder Ertragslage. 7 Versicherung der gesetzlichen Vertreter und Unterzeichnung Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Unterzeichnung
Freilassing, 11.12.2024 gez. Roland Heinemann, Geschäftsführer gez. Bernhard John, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 11.12.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersDen vollständigen Jahresabschluss auf den 31.12.2023 und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 der ACE Handels- & Entwicklungs GmbH, Freilassing haben wir geprüft. Für die Offenlegung nimmt die Gesellschaft die gemäß § 327 HGB eingeräumten größenabhängigen Erleichterungen in Anspruch. Dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir nachfolgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ACE Handels- & Entwicklungs GmbH, Freilassing, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ACE Handels- & Entwicklungs GmbH, Freilassing, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Traunstein, 11. Dezember 2024 AGP
GmbH
Thomas Göntgen, Wirtschaftsprüfer Daniela Auer, Wirtschaftsprüferin |
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