Motsch GmbH & Co. KG
Selbe AdresseHerstellung von Krafträdern
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Brigitte Gisela Hoffmann seit 18.2.2013 | Prokura |
Walter Hoock seit 21.1.2013 | Geschäftsführer |
Cornelis Johannes Veraart seit 16.8.2012 | Geschäftsführer |
Günter Schrank seit 16.8.2012 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Olaer Industries GmbHBlieskastelJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2011I. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der Olaer Industries GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert von unter 150,00 € werden seit dem Geschäftjahr 2008 im Jahr des Zugangs direkt als Aufwand erfasst. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert zwischen 150,01 € und 1.000,00 € wurde ein Sammelposten gebildet. Der Sammelposten wird im Wirtschaftsjahr der Bildung und in den folgenden vier Wirtschaftjahren jeweils mit 20% abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen werden die Ausleihungen zum Nennwert angesetzt. Die Waren wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Lange Lagerdauern wurden durch Abschläge berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die erkennbaren Risiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen angemessen Rechnung getragen. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Die Bilanzierung latenter Steuern unterbleibt aufgrund nicht vorhandener Differenzen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern sowie die noch nicht veranlagten Mehrsteuern lt. BP 2006-2008. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 2. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Ein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. 3. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung1. Anlagevermögen
2. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt 1.750.000,00 DM (= 894.760,79 €) und ist voll eingezahlt. 3. Angaben zu den Forderungen Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 880.117,28 € (Vorjahr: 1.286.021,56 €). Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 1.022,58 € (Vorjahr: 1.022,58 €). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in vollem Umfang Lieferungen und Leistungen.
4. Angaben zu den Verbindlichkeiten Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 1.167.051,61 € (Vorjahr: 1.351.970,18 €).
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Olaer Industries S.A., Colombes/Frankreich, in Höhe von 452.662,85 € (i. Vj. 632.927,85 €) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen ausschließlich Lieferungen und Leistungen. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Olaer Industries S.A., Colombes/Frankreich, in Höhe von 0,00 € (i. Vj. 8.452,00 €) enthalten. 5. Angaben zu den Rückstellungen Die Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalverpflichtungen, Risiken für Gewährleistungen und sonstige Aufwendungen im Zusammenhang mit dem laufenden Geschäft. 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der jährliche Mietaufwand für die langfristig angemieteten Grundstücke und Gebäude beträgt in 2011 brutto 130.308,96 €, in 2012 brutto 132.905,95 € und im Jahr 2013 brutto 133.142,04 €. Die Mietverträge sind erstmals kündbar am 31. Dezember 2013. Der Fuhrpark der Gesellschaft sowie verschiedene Einrichtungsgegenstände (z. B. Computer, Kaffeemaschine usw.) sind geleast, außerdem wurden Wartungsverträge abgeschlossen. Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt rd. 520.790,00 € und verteilt sich über die Laufzeit wie folgt:
7. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zur vermerken: Die Olaer Industries GmbH haftet als Garant für die Verbindlichkeiten der Olaer Group Limited, Sandycroft/Großbritannien, gegenüber der HSBC Bank (HSBC Holdings plc, London/Großbritannien) aus einem Kreditrahmenvertrag in Höhe ihres das Stammkapital übersteigenden Eigenkapitals. Am Bilanzstichtag 31.12.2011 beträgt die maximal zu leistende Garantie 2.436 T€. 8. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. 9. Gewinnvortrag Der Jahresabschluss wurde nach teilweiser Gewinnverwendung aufgestellt. In den Bilanzgewinn wurde ein Gewinnvortrag von 1.437.416,72 € einbezogen. Nach Vorabausschüttung von 500.000,00 € verbleibt ein Gewinnvortrag nach Verwendung in Höhe von 937.416,72 €. IV. Sonstige Pflichtangaben1. Namen der Geschäftsführer Geschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2011 Herr Jörg Alt, Dipl.-Ingenieur Maschinenbau, 66129 Saarbrücken. 2. Vergütungen der Geschäftsführer Die Angabe über die Bezüge der Geschäftsführer wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. 3. Konzernzugehörigkeit Die Olaer Industries GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Olaer Industries S.A., Colombes/Frankreich. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Olaer Ltd., Flintshire/England, einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich. 4. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Unterschrift der Geschäftsleitung
Blieskastel, den 15. Juni 2012 Jörg Alt, Geschäftsführer Lagebericht zum Geschäftsjahr 2011OLAER Industries GmbH1. Geschäfts- und RahmenbedingungenGrundsätzliches zum Unternehmen: OLAER Industries GmbH ist die Vertriebsvertretung der OLAER Gruppe für Deutschland. Gesellschafter ist die OLAER Industries S.A. in Colombes / Frankreich. Geschäftsinhalt der weltweit vertretenen OLAER Gruppe ist die Fertigung und der Vertrieb von Komponenten in der Fluidtechnik, mit dem Schwerpunkt auf Druckspeicher und Wärmetauscher und damit verwandten Komponenten. Damit ist die Hauptaufgabe von OLAER Industries GmbH definiert, als Vertriebsvertretung der OLAER Gruppe für Deutschland. Die daraus resultierenden Aufgaben liegen im Bereich der Akquisition neuer und Betreuung von bestehenden Kunden, als auch in der Logistik der Produkte, kommend von den Stammhäusern bis zur Belieferung der Kunden. Innerhalb der Firmengruppe OLAER hat dabei die Niederlassung für Deutschland an Bedeutung gewonnen. Der Anteil am Umsatz, der von OLAER Deutschland selbständig und in Eigenverantwortung erwirtschaftet wird ist von etwa 25% im Vorjahr auf ca. 40% gestiegen. Dabei verbleiben etwa 60% Handel der Produkte aus der OLAER Gruppe. Bei den eigenen Produkten handelt es sich dabei weiterhin um kleine Systeme im Bereich Kühl- und Filtrationstechnik im Nebenstrom, als auch in stetig zunehmendem Maße Komponenten sowohl im Druckspeicherbereich als auch im Kühlerbereich, die für die Bedürfnisse von Kunden des deutschen Marktes angepasst werden. 1.1 Entwicklung der Branche und der Gesamtwirtschaft Wie auch bereits während des Jahres 2010 hat die Fluidtechnik ihre starke Position in Bereich der Antriebstechnik innerhalb industrieller und mobiler Anwendungen behauptet. 1.2 Wettbewerbssituation und Marktstellung Der Bekanntheitsgrad und Bezug zu unserem Firmennamen OLAER für die Produkte in der Druckspeichertechnik hat sich weiter gefestigt. Neben nur wenigen andern Marktbegleitern steht der Markenname als Synonym für diese Produkte im Marktsegmente der fluidtechnischen Anwendungen. Es hat sich im Laufe des Geschäftsjahres 2011 sehr bewährt, dass das OLAER Gruppenmanagement während des Jahres 2010 die Entscheidung umgesetzt hat, alle anderen Firmennamen innerhalb der OLAER Gruppe neben dem Namen OLAER nicht mehr zu verwenden. Die Kommunikation der Tatsache dass OLAER nicht nur eine dominierende Marktposition in Bezug auf Druckspeichertechnik hat, sondern auch im Bereich der Fluidkahlung in ähnlichem Maße Produkte anbieten kann, wurde dadurch wesentlich erleichtert. Wie auch in den vergangenen Geschäftsjahren wurden die Beziehungen zu Unternehmen mit marktdominierender Stellung in der Fluid- und Antriebstechnik konsequent ausgebaut. Innerhalb von OLAER Industries GmbH wurde dabei das Key Account Management installiert zur Koordination der weltweiten Aktivitäten der verschiedenen OLAER Niederlassungen. Es hat sich wiederholt bewährt, dass es keine direkten Abhängigkeiten gibt zu bestimmten Marktsegmenten. Es wird auch weiterhin Ziel sein, keine Abhängigkeiten weder zu bestimmten Kunden, noch zu bestimmten Marktsegmenten aufzubauen. 2. Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis2.1. Umsatzentwicklung Der positive Trend seit dem Krisenjahr 2009 in der Umsatzentwicklung konnte weitergeführt werden und zu einem bisherigen Maximalumsatz seit Bestehen der GmbH gesteigert werden. Nachfolgende Grafik zeigt die Umsatzentwicklung (gemäß internem Reporting) und die dazu gehörenden prozentuellen Veränderungen gegenüber dem Vorjahr.
Darstellung 1: Umsatzentwicklung seit Bestehen der OLAER Industries GmbH 2.2 Ertragslage Die für das Geschäftsjahr geplanten Investitionen in Bezug auf Personal zur Erhöhung von Kompetenz und Kapazität wurden durchgeführt. Der Personalaufbau führte zu entsprechenden Kostensteigerungen, so dass der Ertrag nicht in gleichem Maße wie der Jahresumsatz gesteigert werden konnte. Nachfolgende Darstellung zeigt die Entwicklung der Kosten (gemäß internem Reporting).
Darstellung 2: Entwicklung der Kosten In der nachfolgenden Grafik sind die operativen Gewinne (gemäß internem Reporting) dargestellt und die prozentualen Veränderungen zum Vorjahr.
Darstellung 3: Gewinn vor Steuern und prozentuale Entwicklung 2.3 Finanz- und Vermögenslage Wie auch in den vorangegangenen Geschäftsjahren bleibt die Finanzlage der Gesellschaft sehr stabil und berechenbar, von daher entsprechen die folgenden Ausführungen denen der vorangegangenen Geschäftsjahre. Das Stammkapital bleibt unangetastet. Sowohl die Finanzierung des Geschäftes der GmbH selbst, als auch Investitionen oder sonstige Ausgaben können ohne Kreditfinanzierung erfolgen. Es erfolgt in der OLAER Gruppe eine detaillierte Planung und Analyse des Cashflow und der Liquidität. Ein monatliches Finanzreporting auf Basis der Regeln UK GAAP erlaubt ein hohes Maß an Transparenz. Auch werden in vernünftigem Maße und in Rücksprache mit der beauftragten Wirtschaftsprüfung Rückstellungen gebildet. Ausschüttungen sind geplant und werden in Abstimmung von Gesellschafter und Geschäftsführung unter Berücksichtigung der Liquidität und der operativen Gewinnsituation durchgeführt. Das Gesellschaftsvermögen ist im Wesentlichen in einer langfristigen Ausleihung an Olaer Ltd. von TEUR 1.922 sowie in Vorratsvermögen von TEUR 1.374 investiert. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 3.331 (Vj. TEUR 3.355), die Eigenkapitalquote 70,7 % (Vj. 67,4 %). Im Geschäftsjahr wurde eine Ausschüttung an den Gesellschafter in Höhe von 0,5 Mio. EUR vorgenommen, die aus dem operativen Cash Flow erwirtschaftet wurde. 3. NachtragsberichtBzgl. des Eigentümerwechsels auf Ebene der Olaer Gruppe wird auf die Ausführungen im Prognosebericht verwiesen. Weitere wichtige Ereignisse nach Abschluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor. 4. RisikenEs sind keine Anzeichen zu erkennen, die auf eine grundlegende oder entscheidende Veränderung der Rahmenbedingungen für den Bedarf und den Absatz der Produktlinien von OLAER hindeuten. Sowohl technisch als auch kommerziell besteht eine Abhängigkeit zu dem Gesellschafter OLAER S.A. in Paris bzw. zum Eigner der Gesamtfirmengruppe OLAER, die OLAER Ltd. Unwägbarkeiten auf dieser Ebene können die Situation der OLAER GmbH direkt beeinflussen, die Möglichkeiten dem Entgegenzuwirken sind eingeschränkt. Im März 2011 wurde auf Ebene der OLAER Gruppe eine Umfinanzierung einer Liquiditätskreditline durchgeführt. Dazu gibt es vertragliche Bürgschaftsverpflichtungen, die die GmbH auf Beschluss der Gesellschafter eingegangen ist. Aufgrund des Ein- und Verkaufs überwiegend im EURO-Raum sind die Währungskursrisiken zu vernachlässigen. Aufgrund der ausschließlichen Innenfinanzierung bestehen keine Liquiditäts- und Zinsänderungsrisiken. Das Ausfallrisiko der Kundenforderungen wird durch ein Limitsystem sowie durch eine permanente Beobachtung des Forderungsbestands und seiner betragsmäßigen Veränderung minimiert. Außer den beschriebenen Risiken haben sich im Laufe des Geschäftsjahres keine weiteren Risiken erkennen lassen. Siehe dazu auch 1.2 Wettbewerbssituation und Marktstellung. 5. Forschung und EntwicklungGegenüber meinen Erläuterungen im Jahre 2010 haben sich hierzu keine grundsätzlichen Änderungen ergeben, daher seien diese folgend nochmals erwähnt. Die Zuständigkeiten für Forschung und Entwicklung liegen bei den Stammhäusern OLAER Industries S.A. Colombes für den Bereich Druckspeichertechnik und OLAER S.A. Satra / Stockholm, für die Wärmetauschertechnik. In beschränktem Umfang werden Entwicklungen im eigenen Hause betrieben für Sonderprodukte, welche auf kundenspezifische Anforderungen zugeschnitten werden müssen. Dazu verfügt OLAER Industries GmbH über seine Aufgabe als Vertriebsbüro hinaus über Kapazität im Bereich Engineering und CAD 3D Zeichnungserstellung. Wie eingangs schon erwähnt sind hier durch die Strategie des Gruppenmanagements Grenzen gesetzt. Positiv zu ergänzen ist dabei, dass die Kapazitäten im Service Center für Kühlertechnik in Bezug auf Möglichkeiten zum Testen und Prüfen von Kühlem und Pumpen erheblich erhöht wurden. 6. ZweigniederlassungenOLAER Industries GmbH hat keine Niederlassungen. 7. Prognosen und voraussichtliche Entwicklungen, ChancenDie bereits für das Jahr 2010 eingetretene positive Entwicklung der Fluidtechnik in allen Marktsegmenten wird sich auch über das Jahr 2012 hinaus fortsetzen. Es sind keine Anzeichen zu erkennen, die auf eine grundlegende oder entscheidende Veränderung der Rahmenbedingungen für den Bedarf und den Absatz der Produktlinien von OLAER hindeuten können. Verstärkte Vertriebsaktivitäten und besondere Maßnahmen im Bereich der Wärmetauschertechnik, welche bereits schon im Jahr 2011 in Angriff genommen wurden, zielen darauf ab in den Folgejahren einen Umsatzbeitrag leisten zu können und auch die Wertigkeit innerhalb der Umsätze zu erhöhen. Für 2012 wird mit einem zweistelligen Umsatz- und Ergebniswachstum gerechnet. Für 2013 wird ein Ergebnis auf ähnlichem Niveau wie 2012 angestrebt. Es wurde im Jahr ab Mai ein internes Projekt in der GmbH gestartet, welches darauf zielt, eine nachhaltige Unternehmensentwicklung zu gestalten. Dazu wurde eine externe Unternehmensberatung beauftragt. Interne Projektteams beleuchten dabei zunächst jeden Aspekt des Unternehmens unter der Moderation des erfahrenen Beraters. Nach Analyse und Dokumentation eines Ist-Status wurden mögliche Szenarien entwickelt hin zu einem möglichen und gewünschten zukünftigen Soll Status. Dazu notwendige Maßnahmen wurden anhand wissenschaftlicher Methoden entwickelt, bewertet und ihre Auswirkungen mit Hilfe von Rechenmodellen in Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnung für die nächsten Jahre dargestellt. Dieses Projekt wird auch in das Jahr 2012 hinein weiter fortgesetzt. Es wird innerhalb des Jahres 2012 einen Wechsel des Eigentümers geben auf Ebene der OLAER Gruppe. Da es sich nicht um einen Finanzinvestor handelt, sondern um ein operatives Unternehmen welches sich im gleichen Markt bewegt ist mit großer Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass auch das damit möglicherweise eingesetzte neue Management zu einer positiven weiteren Entwicklung beitragen wird.
Blieskastel, 15. Juni 2012 gez. Jörg Alt, Geschäftsführer ANLAGENSPIEGEL ZUM 31.12.2011
F. BestätigungsvermerkZu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Olaer Industries GmbH, Blieskastel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Saarbrücken, 15. Juni 2012 Ernst
& Young GmbH
Witsch, Wirtschaftsprüfer Waldner, Wirtschaftsprüfer |
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