WM GROUP GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hans-Wilhelm Löhr seit 10.4.2019 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LB GmbHBocholtKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2017A. Darstellung des Geschäftsverlaufs Als Besitz- und Konzernführungsgesellschaft bestimmt die LB GmbH über die geschäftspolitische Ausrichtung der Unternehmensgruppe. Im August 2017 hat sich bei der Lebo GmbH die Eigentümerfamilie der LB GmbH aus der Geschäftsführung zurückgezogen und ein von außen kommender Geschäftsführer hat übernommen. In Bezug auf ihre Marktausrichtung sind die Unternehmen der LB GmbH in folgende Divisionen aufgeteilt:
*) Einbezogene verbundene Unternehmen sowie ein
assoziiertes Unternehmen Stand 31.12.2017
1. Entwicklung der Beteiligungsverhältnisse Die Beteiligungsverhältnisse der LB GmbH haben sich gegenüber 2016 nicht wesentlich verändert. Am 24.04.2017 wurde die Gesellschaft LB Business Development GmbH, Bocholt, gegründet und am 27.04.2017 in das Handelsregister eingetragen worden. Gegenstand des Unternehmens ist das Generieren von Vertriebskontakten für die im Sinne der §§ 15 ff. AktG mit der LB GmbH verbundenen Unternehmen. Das Stammkapital beträgt T€ 100. Es wird zum 31. Dezember 2017 in voller Höhe von der LB GmbH, Bocholt, gehalten. Zwischen der LB GmbH als herrschendem Unternehmen und der LB Business Development GmbH besteht ein am 21. Juni 2017 abgeschlossener Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag, dem die Gesellschafterversammlung am selben Tag zugestimmt hat und der am 07. Juli 2017 in das Handelsregister eingetragen worden ist. Zwischen der LB GmbH, Bocholt, als herrschendem Unternehmen und der Lebt (Krakau am See) GmbH, Krakow am See, als beherrschtes Unternehmen, ist in 2017 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag rückwirkend zum 1. Januar 2017 abgeschlossen worden. 2. Entwicklung der Geschäftsbereiche Division Logistik Die WM GROUP GmbH als wesentlicher Bestandteil der Division Logistik erwirtschaftete im Vergleich zum Vorjahr mit T€ 577 in diesem Geschäftsjahr mit T€ -869 einen deutlich negativen Jahresfehlbetrag. Im Berichtsjahr konnten weder umsatz- noch ertragsmäßig die sehr ambitionierten Zielwerte erreicht werden. Insbesondere gelang es nicht, die geplanten Neukundenumsätze zu realisieren. Größere Neukunden ohne verfügbare Flächen zu akquirieren ist äußerst schwierig. Aus diesem Grund wurde im August 2017 der Standort Mülheim angemietet. Ziel war es einen großen Potentialkunden aus dem B2C-Bereich zu gewinnen. Der Entscheidungsprozess des potentiellen Kunden hat sich leider immer wieder verzögert, so dass wir diesen Standort letztendlich im Jahr 2017 nicht angemessen bewirtschaften konnten. Größere Kundenverluste bei Bestandskunden gab es 2017 nicht und das Geschäftsvolumen der Bestandskunden konnte weitgehend auf dem erwarteten Niveau gehalten werden, wobei wir als Dienstleister keinerlei Einfluss auf das Handlingsvolumen bei unseren Kunden haben und auf Schwankungen nur mit Kapazitätsanpassungen reagieren können. Am Standort Bocholt, Schlavenhorst, konnte der geplante Jahresüberschuss nicht erreicht werden, lag aber mit einem 6% höherem Umsatz und einem um ca. 40% höherem operativen Ergebnis weit über dem Vorjahr. Ein wesentlicher Grund dafür war, dass sich das Geschäft des Hauptkunden im Jahr 2017 stabilisiert hat und die Aufwendungen für Personal und Leiharbeiter unterproportional gewachsen sind. Die neuen Produktbereiche, Restrukturierungsmaßnahmen und verstärkte Verkaufsmaßnahmen des Großkunden unter neuer Führung brachten erste spürbare Erfolge. Neukundenumsätze konnten für den Standort aber nicht in nennenswertem Umfang realisiert werden. Weiterhin erfreulich war die positive Entwicklung im Bereich einiger Kleinkunden, die z.T. komplexe Dienstleistungen mit gut auskömmlichen Margen abrufen. Der Standort erwirtschaftete nach Restrukturierung im Jahr 2017 nun das zweite Jahr in Folge ein operativ positives Ergebnis. Am zweiten Standort in Bocholt, Hindenburgstraße, der ein "Dedicated Warehouse" für eine namhafte Baumarkt-Gesellschaft zur logistischen Abwicklung ihres Online-Geschäftes ist, verlief das zweite komplette Geschäftsjahr deutlich verhaltener als vom Kunden eingeschätzt. Der Standort erwirtschaftete ein positives Ergebnis. Auch der Standort Duisburg konnte 2017 nicht die erwarteten Umsätze und Ergebnisse erbringen und schloss mit einem hohen operativen Verlust ab. Ursächlich hierfür war der verfehlte Logistikumsatz sowohl bei Bestandskunden als auch aus Neukundenakquise. Der Geschäftsbereich Inhouse-Logistik für einen Kunden aus der Maschinenbaubranche an den Standorten Voerde und Mussum lief sehr zufriedenstellend und konnte sowohl beim Umsatz als auch im Ergebnis über Vorjahr abgeschlossen werden. Der Ergebnisbeitrag dieses Geschäftsbereiches blieb weiterhin konstant positiv. Das Ergebnis der Niederlassung Hamminkeln, in der die WM GROUP GmbH vor allem die logistische Abwicklung für die Schwestergesellschaft Lebo GmbH durchführt, hängt im Wesentlichen vom verkauften Volumen der Lebo GmbH ab. Das Ergebnis lag auf Vorjahresniveau. Die Niederlassung Velpe konnte weder ihre geplanten Umsätze noch ihre Ergebnisse erreichen. Nicht realisierbare Neukundenakquisitionen, Verlust von Kleinkunden und ein gleichzeitig schwacher Geschäftsverlauf des Hauptkunden erbrachten einen Umsatzrückgang zum Vorjahr. Der Geschäftsbereich der Verpackungslogistik lag beim Ergebnis auf Vorjahresniveau. Das Ergebnis der Niederlassung Ingolstadt mit den beiden operativen Betriebsstätten in Gaimersheim und Kolbermoor lag weit über dem prognostizierten Rahmen. Zentrale Kosten der WM GROUP GmbH für die Geschäftsführung, den Vertrieb, Qualitätsmanagement und die Managementumlage an die LB GmbH werden nicht auf die einzelnen Niederlassungen umgelegt. Mit Zielsetzung einer nachhaltigen Umsatzsicherung und Neukundengewinnung wurden im Laufe des Berichtsjahres Investitionen in ein Bündel von Vertriebs- und Marketingmaßnahmen getätigt. Dies soll mittelfristig zum einen einer weiteren sichtbaren Positionierung des Unternehmens am Markt dienen und andererseits ein strukturiertes Aufgreifen der vorhandenen Marktchancen ermöglichen. Wie in den vergangenen Jahren trat das Unternehmen auch dieses Jahr im Oktober als Premiumsponsor auf dem "34. Deutschen Logistik Kongress" in Berlin auf. Erstmals präsentierte man sich hier mit einem Gemeinschaftsstand der LB GmbH einem großen Entscheiderpublikum der Logistikbranche. Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen steht weiterhin im Jahr 2018 auf der Agenda, sowohl in den operativen als auch in den administrativen Bereichen. Ein weiterer Baustein zur Digitalisierung der Prozesse und Kommunikation wird in der Vernetzung der gesamten Flurförderfahrzeugflotte gesehen. Dieses Projekt wird gemeinsam mit einem der führenden deutschen Staplerhersteller als strategischem Partner umgesetzt. Die im Juni 2014 operativ gegangene WM-Distributions GmbH, Bocholt, schloss das Geschäftsjahr 2017 auf Vorjahres-Niveau mit einem ausgeglichenen Ergebnis ab. Die englische Beteiligungsgesellschaft, WM-International Ltd., Birmingham/England, betreibt ein nationales und internationales Stückgut-, Ladungs- und Teilladungsgeschäft. Auch in diesem Berichtsjahr konnte die solide und erfolgreiche Geschäftsentwicklung fortgesetzt werden und ein Ergebnis auf Vorjahresniveau erwirtschaftet werden. Division IT Innerhalb der Logata Digital Solutions GmbH hat sich der Geschäftsbereich Systemhaus als weiterhin stabil gezeigt und den Umsatz um knapp 17% gegenüber Vorjahr gesteigert. In unserem Geschäftsbereich Logistic Mall konnte unsere für die Digitalisierung von Logistik-Prozessen als Eigenentwicklung betriebene Logistic Mall Plattform durch die Entwicklung weiterer Applikationen und die Anbindung zusätzlicher Partner weiter vorangebracht werden. Als weiterer wesentlicher Schritt wurde mit der Deutschen Telekom AG eine Partnerschaft im Bereich Open Telekom Cloud vereinbart. Allerdings ist im Jahr 2017 insgesamt noch keine ausreichende Kommerzialisierung erfolgt, so dass den hohen Entwicklungsaufwendungen nur geringe Erlöse gegenüberstanden. Trotz des herrschenden erheblichen Preisdrucks konnte sich die Lanfer Automation GmbH & Co. KG am Markt weiterhin behaupten und ihre Umsatzleistung um 10% ausbauen. Durch erhöhte Personalkosten (Management) konnte der Jahresüberschuss aus 2016 (T€ 750) nicht wiederholt werden, das Ergebnis im Jahr 2017 belief sich auf T€ 681. Die Logata Digital Solutions GmbH weist im Jahr 2017, unter Berücksichtigung des Beteiligungsergebnisses der Lanfer Automation GmbH & Co. KG, einen Jahresfehlbetrag von T€ -609 aus. Division Produktion In der Division Produktion erwirtschaftete die Gesellschaft Lebo GmbH im Vergleich zum Vorjahr mit T€ 106 im Jahr 2017 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ -970. Die Lebo GmbH konnte im Jahr 2017 keine Umsatzsteigerung erreichen. Der Verdrängungswettbewerb setzte sich im Jahr 2017 ungebremst fort, insbesondere in der zweiten Jahreshälfte. Der daraus folgende Preiskampf wurde neben dem Preiseinstiegs- und Standardbereich auch auf einfache Lacktüren ausgeweitet. Auch die Konsolidierung im Markt durch Übernahmen hat sich fortgesetzt. Die hohen veröffentlichten Investitionsvorhaben einzelner großer Marktteilnehmer können diesen Prozess zu Lasten der kleineren mittelständischen Anbieter verstärken. Spürbar ist dies in erster Linie nach wie vor in der Preisentwicklung im Bereich der CPL-Standardware. Mit Großinvestitionen werden gleichzeitig auch Innovationssprünge in bisher unbesetzte Produktbereiche angestrebt. In der Folge ist mit hochwertigeren Produkten in größerer Angebotszahl auf dem Markt zu rechnen, ohne dass die Nachfrage wesentlich steigen wird. Zur Kompensation von steigenden Rohstoff- und Energiepreisen hat die Lebo GmbH im ersten Quartal 2017 eine Preisanpassung vorgenommen und die Verkaufspreise im Durchschnitt um 1,9% (Türen) und 3,8% (Zargen) im Jahr 2017 erhöhen können. Dies führte zu einer verbesserten Marge. Positive Einflüsse hatte das Exportgeschäft, insbesondere außerhalb des für die Lebo GmbH sehr wichtigen Marktes der Schweiz, wo ein Umsatzrückgang zu verzeichnen war. Insgesamt aber stieg der Exportanteil auf 25,4% am Gesamtumsatz. Die neue Positionierung der Marke LEBO auf der Branchenleitmesse BAU in München im Januar 2017 ist gelungen. Ziel des Marken-Relaunch ist, die Fokussierung auf die spezifische Kundenstruktur zu legen und die emotionale Wirkung auf den Kunden in der Produktpräsentation zu verbessern. In Verbindung zum Leitthema der Digitalisierung sind hier neue Potentiale eröffnet worden. Die hierzu gut passende Anbindung an das ERP-System der Lebo GmbH zu den elektronischen Schnittstellen der Kunden und zum Produktinformationssystem sind umgesetzt worden. Aus den Signalen des starken Auftragseingangs aus dem Jahresende 2016 und der guten Resonanz auf der BAU haben wir uns zunächst mit einem Lageraufbau für mehr Umsatzpotential gerüstet. Nachdem im 2. Quartal 2017 die Auftragslage nicht mehr so stark war, haben wir die Bestandspolitik neu bewertet und den Bestandsaufbau gestoppt und eine Lagersortiments- und -bestandsbereinigung durchgeführt. In diesem Zusammenhang wurden die Bestände im Laufe des zweiten Halbjahres 2017 signifikant reduziert, was sich auf die Ergebnisentwicklung im Jahr 2017 ausgewirkt hat. Die Lieferperformance war wie die Nachfrage im Jahresverlauf sehr wechselhaft. Nach einem verbesserten Start geriet die für die Kundenzufriedenheit relevante Kennzahl im Verlauf des 3. Quartals 2017 massiv unter Druck. Durch erhebliche Anstrengungen im Bereich der Auftragssteuerung und der Mehrarbeit gelang im Durchschnitt eine Steigerung zu 2016. Wesentliche Treiber der Verbesserung waren unsere Anstrengungen im Bereich Implementierung des Lean Managements in der Produktion und den Supportfunktionen. Diese führten zu verbesserter Wahrnehmung der Wertschöpfungstreiber "Durchlaufzeiten" und "Qualitätsverbesserung". Die Investitionen bei der Lebo GmbH konzentrierten sich auf kleinere Ersatz- und Modifizierungsinvestitionen. Die Gesellschaft Lebo (Krakow am See) GmbH konnte ihren Jahresüberschuss im Vorjahr mit T€ 457 im Jahr 2017 mit T€ 46 nicht wiederholen. Einzig unsere Gesellschaft DCT-Door Consumer Trade GmbH konnte ihren Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2017 deutlich auf T€ 185 (Vorjahr T€ 135) verbessern. Division Beteiligungen Der Geschäftszweck der Euregio Personaldienstleistungen GmbH, Bocholt (EPDL), an dem die LB GmbH zu 24,9% beteiligt ist, ist die Arbeitnehmerüberlassung nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz sowie andere verwandte Geschäfte im Bereich der Personaldienstleistungen. Das Unternehmen hat auch im Berichtsjahr erneut einen stabilen Geschäftsverlauf verzeichnet und verfügt aufgrund seiner guten Reputation im Markt über langfristige Geschäftskundenbeziehungen in den unterschiedlichsten Branchen. Die Geschäftsentwicklung ist auch im abgelaufenen Geschäftsjahr positiv und im Rahmen der Planungserwartungen der Geschäftsführung verlaufen. Insgesamt wird das Geschäft aufgrund der zunehmenden Schwierigkeiten der Personalbeschaffung, auch in Osteuropa, und der größeren Fluktuation durch vermehrte Übernahmen der Mitarbeiter durch Kunden nicht einfacher. Die EPDL ist trotz allem auf weiterem Wachstumskurs. Die WM-Services GmbH sowie die ipacenter GmbH fungieren als interne Dienstleistungsgesellschaften, welche die Unternehmen der LB-Gruppe in den Bereichen Finanz- und Lohnbuchhaltung sowie Facility-Management unterstützen. Die Aufwendungen der Gesellschaften werden gemäß dem Beschäftigungs- und Nutzungsgrad zu Marktpreisen in Rechnung gestellt. Im Jahr 2016 wurde die Fulino GmbH gegründet. Hier sollten die in der LB-Gruppe vorhandenen Kompetenzen in Logistik und IT verbunden werden. Geschäftszweck war es, E-Commerce Firmen die gesamte Wertschöpfungskette von WebShop-Frontend über Online-Marketing und weiteren multimedialen Dienstleistungen bis hin zum logistischen Fulfillment anzubieten. Dieses Geschäftsmodell hat so in unserer Gruppe nicht funktioniert. Insgesamt hat die Fulino GmbH einen Jahresfehlbetrag von T€ -701 im Jahr 2017 erwirtschaftet. Unter einer neuen Geschäftsführung wurde das Geschäft zum größten Teil Ende 2017 zurückgeführt. Über die Fulino GmbH wurde im dritten Quartal 2017 auch ein Auftrag eines E-Commerce Zahlungsdienstleisters für die Programmierung sogenannter "Plug-Ins" für die Integration der Zahlungsfunktion in Online-Shops, akquiriert. 3. Beschaffung Die Unternehmen der LB-Gruppe tätigen die Beschaffung von Investitions- und Verbrauchsgütern unter Berücksichtigung der Vorgaben der Konzernobergesellschaft. Auch die Bewertungskriterien für die Auswahl von Lieferanten und Dienstleistern werden zentral vorgegeben. Auf Grund des mit dem Einkauf von Großinvestitionen verbundenen Finanzierungsbedarfes erfolgt dieser grundsätzlich unter enger Begleitung der LB GmbH und der WM-Services GmbH. 4. Investitionen Die Investitionen des Geschäftsjahres 2017 beliefen sich auf insgesamt T€ 1.932 und gliedern sich wie folgt:
Diese Investitionstätigkeit fand in allen operativen Divisionsbereichen statt. Im Bereich der Logistik waren Schwerpunkte die Modernisierung und technische Umrüstung von betrieblichen Vorrichtungen in den Betriebsstätten. In der Division IT wurde weiter in Entwicklungsleistungen für die Logistic Mall und die darauf aufbauende App-Technologie investiert sowie in die technische Weiterentwicklung der eigenen Warehouse-Management-Software WM-WPS. In der Division Produktion ist die Investitionstätigkeit auf die weitere Modernisierung und Leistungssteigerung der Fertigung durch die Implementierung neuer Anlagen sowie durch Materialfluss-Optimierungen ausgerichtet. Insgesamt wurden nahezu sämtliche Forschungsund Entwicklungskosten von T€ 744 im Berichtsjahr aktiviert. Es wurden Abschreibungen auf selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in Höhe von T€ 381 vorgenommen. 5. Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben Ersatz-, Rationalisierungs- und Erweiterungsinvestitionen wurden aus dem freien Cash-Flow innenfinanziert oder - sofern fremdfinanziert - vornehmlich im Wege von Leasingverträgen oder Mietkauf eingedeckt. Im Geschäftsjahr 2017 wurden bestehende Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 3.162 planmäßig getilgt und ferner wurde gegenüber Investitionslieferanten ein Kapitaldienst über T€ 1.055 für bestehende Darlehensabsprachen erbracht. Zur Finanzierung von getätigten Investitionen wurden im Berichtsjahr Darlehen über T€ 329 (Investitionslieferantendarlehen) neu aufgenommen. 6. Sozial- und Personalbereich Zum 31. Dezember 2017 waren in den Unternehmen der LB-Gruppe insgesamt 746 Mitarbeiter (Basis Full Time Equivalents) beschäftigt. Die Gesamtmitarbeiterzahl gliedert sich wie folgt:
Bei dem assoziierten Unternehmen Euregio Personaldienstleistungen GmbH waren zum 31. Dezember 2017 insgesamt 2.040 Mitarbeiter beschäftigt. 7. Wertschöpfung In unserer Unternehmensgruppe betreiben wir ein nachhaltiges Wertschöpfungssystem zur Verbesserung der Prozesse auf Arbeitsplatz-, Bereichs-/Abteilungs- und Unternehmensebene. Bei der Lebo GmbH wurde das Thema "Wertschöpfung/Lean-Management" durch den Einsatz externer Berater inkl. eines Spezialisten aus Japan weiter forciert. Unter enger Einbeziehung der Mitarbeiter in der Fertigung wurden hier erhebliche Effizienz-Steigerungen an einzelnen Arbeitsstationen erreicht. 8. Umweltschutz Im Berichtszeitraum 2017 entstanden unserer Unternehmensgruppe keine Kosten durch verursachte Havarien oder Umweltschäden. Die WM GROUP GmbH ist nach DIN EN ISO 9001: 2015 (Qualitätsmanagement) sowie nach DIN EN ISO 14001:2015 (Umweltmanagement) zertifiziert. Am Standort Velpe befindet sich ein Gefahrstofflager nach BlmSchG. Hier werden hauptsächlich Gasfeuerzeuge sowie Ethanol und Alkohol unter Aufsicht eines Gefahrgutbeauftragten gelagert. Die bestimmungsgemäße Entsorgung von Reststoffen und Verpackungsmaterialien etc. wird von Entsorgungsdienstleistern durchgeführt. Darüber hinaus hat die WM GROUP GmbH das Prüfungsverfahren zum Zollstatus AEOF (vereinfachtes Zollverfahren innerhalb der EU) erfolgreich abgeschlossen. Für das Projekt Energiemanagement in Zusammenarbeit mit der VEA wurde das Audit abgeschlossen und anschließend die Lebo GmbH nach ISO 50001 erfolgreich rezertifiziert. Bei der Logata Digital Solutions GmbH wird ein besonderes Augenmerk auf den Energieverbrauch des Rechenzentrums gelegt. Kontinuierlich wird hier in neue energieeffiziente Technologie investiert. Der Bauten- und Brandschutz wird durch externe Fachkundige ausgeübt. B. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage Die Konzernbilanzsumme senkte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 9.260 auf T€ 46.850 per 31. Dezember 2017. Das Anlagevermögen hat sich um T€ 1.386 auf T€ 30.655 verringert und das Umlaufvermögen ist um T€ 7.767 auf T€ 15.991 gesunken. Das Vorratsvermögen ist um T€ 1.080 gegenüber dem Vorjahr gesunken, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um T€ 270. Der liquide Kassenbestand hat sich gegenüber dem vorherigen Bilanzstichtag um T€ 4.215 auf T€ 1.800 verschlechtert. Das Anlagevermögen hat sich bedingt durch planmäßige Abschreibungen in Höhe von insgesamt T€ 3.218, Abgängen in Höhe von T€ 100 sowie Zugängen aus der Investitionstätigkeit in Höhe von T€ 1.932 gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.385 verringert. Hierbei haben sich die immateriellen Vermögensgegenstände um T€ 11 und die Finanzanlagen um T€ 15 verringert. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme hat sich von 57,1% per 31.12. 2016 auf 65,4% per 31.12. 2017 erhöht. Bedingt durch das gegenüber dem Vorjahr gesunkene Konzerneigenkapital hat sich der Anlagendeckungsgrad von 66,3% (2016) auf nunmehr 53,7% verschlechtert. Die Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung sind überwiegend im Rahmen von Leasingverträgen und somit als off-balance-Positionen finanziert. Das Konzerneigenkapital hat sich um T€ 4.784 gegenüber dem Vorjahresausweis verringert und beträgt zum Stichtag T€ 16.480. Die Konzerneigenkapitalquote beläuft sich auf 35,2% zum Ende des Berichtsjahres und hat sich somit gegenüber dem Vorjahresausweis um 2,7% Punkte verringert. Die Rückstellungen sind gegenüber dem Bilanzausweis im Jahr 2017 bei gestiegenem Geschäftsumfang um T€ 775 gesunken und betreffen im Wesentlichen die periodengerechte Abgrenzung von fehlenden Eingangsrechnungen zum Zeitpunkt des Buchungsschlusses. Die Verbindlichkeiten belaufen sich im Konzern auf T€ 27.508 und fallen damit gegenüber dem Vorjahr um T€ 3.663 geringer aus. Innerhalb dieser Bilanzposition sind die Bankverbindlichkeiten um T€ 3.162 reduziert worden. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben um T€ 1.019 abgenommen und die erhaltenen Anzahlungen sind um T€ 133 gestiegen. Die Abnahme der sonstigen Verbindlichkeiten resultiert aus den Tilgungen von langfristigen Herstellerfinanzierungen von Maschineninvestitionen im Bereich unserer Produktion. 2. Finanzlage Der Finanzmittelfonds entwickelte sich wie folgt:
Die Liquiditätsversorgung ist durch den eigenen Cashflow der Unternehmensgruppe, Bankguthaben sowie durch bestehende und genutzte Bankfazilitäten sichergestellt. Am 31. Dezember 2017 verfügte die LB-Gruppe über entsprechende Rahmenkreditlinien in Vorjahreshöhe. Bei einem unserer Kreditinstitute kam es in 2017 und 2018 zu Covenants-Verstößen, die aber zwischenzeitlich durch erhaltene Waiver geheilt wurden. Im Jahr 2018 wurde durch das gleiche Institut ein weiteres Investitionsdarlehn für unsere LB-Gruppe kreditiert. 3. Ertragslage
Die LB-Gruppe weist für das Berichtsjahr 2017 einen Konzernjahresfehlbetrag nach Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von T€ -2.760 aus, die Veränderung gegenüber dem Vorjahr beträgt T€ -4.837. Die Vorjahresprognose einer deutlichen Umsatz- und Ergebnisverbesserung konnte im Wesentlichen in den Divisionen Logistik (u.a. Projektverschiebungen), IT und Produktion nicht erzielt werden. Die Umsatzerlöse des Konzerns im Geschäftsjahr 2017 in Höhe von T€ 78.303 wurden im Wesentlichen im Inland erzielt und verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Divisionen:
Trotz des Rückgangs der Gesamtleistung um T€ -636 (-0,8%) ist der Rohertrag gegenüber dem Vorjahr um T€ 473 (+1%) gestiegen. Der Betriebsaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 2.824 angestiegen. Diese Kostensteigerungen sind insbesondere auf T€ 2.654 höhere Personalaufwendungen zurückzuführen, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 229 gestiegen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass mit dem Anstieg der Personalkosten gleichzeitig der Aufwand für Leiharbeiter von T€ 2.519 auf T€ 1.768 zurückgegangen ist. In diesem Zeitraum haben u.a. drei Geschäftsführer der operativen Gesellschaften das Unternehmen verlassen, die nicht bzw. nur vorübergehend durch einen Interimsmanager ersetzt wurden. C. Chancen und Risiken Vorschriften des Handelsgesetzbuches verlangen über die zukünftige Entwicklung und die damit verbundenen Risiken im Lagebericht zu informieren. Das Managementsystem der LB-Gruppe ist durch gruppenweite Standards sowie durch Berichts- und Informationssysteme geprägt. In jährlichen Planungsrunden werden alle Divisionen auf Chancen und Risiken geschäftsübergreifend untersucht und bewertet. Unterjährig wird die Zielerreichung durch das gruppenweite Controlling, insbesondere über aktuelle Forecasts, überwacht und gesteuert. Die verantwortlichen Geschäftsführer der Divisionen werden regelmäßig über alle identifizierten Risiken und Chancen ihres Verantwortungsbereiches informiert und informieren ihrerseits die LB Geschäftsführung über Risiken und Chancen. Darüber hinaus werden die Gesellschafter regelmäßig in den Gesellschafterversammlungen oder bei Bedarf auch direkt in Kenntnis über relevante Risiken und Chancen gesetzt. Die LB-Gruppe ist den typischen Geschäftsrisiken ausgesetzt, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können. Dazu gehören insbesondere Nachfragerückgänge und die weiteren hier aufgezeigten allgemeinen und unternehmensspezifischen Risiken. Sie werden in absteigender Reihenfolge der Bedeutung für den Konzern aufgelistet. Gesamtwirtschaftliche Risiken Die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen haben maßgebliche Auswirkungen auf Risiken für die Unternehmensgruppe. Eine Konjunktureintrübung könnte die Nachfrage nach Investitions- und Konsumgütern und letztlich nach Logistik- und Produktionsleistungen deutlich schwächen. Darüber hinaus ergeben sich direkte und indirekte Auswirkungen durch wirtschaftliche Risiken der Kunden (siehe auch Punkt "Kundenspezifische Risiken"). Beispielsweise in unserer Tochtergesellschaft WM GROUP GmbH können negative Auswirkungen aus den Branchen Consumer und Consumer Electronics auch die LB-Gruppe treffen. Des Weiteren könnte ein konjunktureller Einbruch im Bereich Consumer Electronics auf Grund von Exportschwierigkeiten durch die Verbundenheit mit Kunden dieser Branche, negative Auswirkungen auf die Umsatz- und Ergebnissituation der LB-Gruppe haben. Sollte sich die gesamtwirtschaftliche Entwicklung verändern, müssen beispielsweise in der Logistik und/oder der Produktion Kapazitätsanpassungen vorgenommen werden. Es besteht das Risiko, dass diese Anpassungen nur zeitverzögert möglich sind. Umsatzrückgänge und Kostensteigerungen hätten dadurch negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zur Folge. 1. Kundenspezifische Risiken Eine verschlechterte Bonität von Kunden birgt entsprechende Forderungsausfallrisiken. Des Weiteren sind steigende Forderungslaufzeiten, nicht fristgerecht bediente Forderungen bzw. Forderungsausfälle möglich. Ausfallrisiken begegnet die LB-Gruppe zum einen mit einem stringenten Forderungsmanagement. Jedoch kann dieses nicht gänzlich ausschließen, dass bei einem Ausfall von Großkunden Risiken für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der gesamten LB-Gruppe bestehen. Strukturelle Veränderungen des Produktionsverbundes von Großkunden können ebenfalls Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der gesamten LB-Gruppe haben. Kundenseitige Rationalisierungsprogramme und Restrukturierungsmaßnahmen führen beispielsweise in vielen Fällen gegenüber den Logistikdienstleistern zu einem verschärften Kostendruck und damit verbunden zu Forderungen nach Preisreduktionen der Dienstleister. Die Folgen können auch eine Überprüfung bestehender Logistikverträge und eine steigende Zahl an Neuausschreibungen sein. Zudem können in der Vertragsgestaltung Risiken, beispielsweise Haftungs- oder Investitionsrisiken, teilweise auf die Dienstleister übertragen werden. Weitreichende Verbindungen mit den Abläufen der Kunden stellen eine vergleichsweise hohe Sicherheit im Hinblick auf bestehende Geschäfte und zukünftige Aufträge dar. Die sich hieraus ergebenden Abhängigkeiten bestehen sowohl vom Kunden zum Logistikdienstleister als auch in umgekehrter Richtung. Dennoch können auch Verträge, die nicht verlängert oder vom Kunden mit den entsprechenden Fristen gekündigt werden, entsprechende Auswirkungen (beispielsweise Standortschließungen) nach sich ziehen. Für die LB-Gruppe besteht das Risiko, dass durch die Kostensensibilität der Kunden die Ertragssituation negativ beeinflusst werden kann. 2. Risiken aus dem Management von Projektanläufen Projektanläufe beinhalten grundsätzlich finanzielle und operative Risiken. Zu den finanziellen Risiken zählen insbesondere Finanzierungs- und Kalkulationsrisiken. Risiken können sich darüber hinaus bereits im Vorfeld eines Projektes als auch aus der Gestaltung der Kundenverträge ergeben. Die operativen Risiken beinhalten Abwicklungs-, Kapazitäts- und Haftungsrisiken. Dabei bestehen bei jedem Projektanlauf auch Risiken im Bereich der Personalgestellung, der eingesetzten Betriebsmittel, der Infrastruktur und möglicherweise auch durch eingesetzte Dienstleister. Insbesondere durch Neuprojekte und neue Standorte der Unternehmensgruppe können operative und finanzielle Risiken verstärkt auftreten. Durch interdisziplinäres Projektmanagement und intensives Projektcontrolling werden diese Risiken abgeschätzt. Auf Basis dieser Einschätzungen ergeben sich Maßnahmen zur Reduktion der Risiken. 3. Finanzielles Risikomanagement Das Liquiditätsrisiko beschreibt die Gefahr, dass die LB-Gruppe nicht in der Lage ist finanzielle Verpflichtungen gegenüber Dritten zu erfüllen. Im Falle einer Verschlechterung der Geschäftsentwicklung besteht zusätzlich das Risiko, die für die Kreditzusagen bestehenden Verpflichtungen (Covenants) nicht vollständig zu erfüllen. Aus diesem Grunde führt die LB GmbH für sich und für ihre Tochtergesellschaften rollierende Liquiditätsplanungen durch, um Liquiditätsengpässe frühzeitig zu erkennen. Parallel dazu verfügt die LB-Gruppe über entsprechende Kreditlinien zur Deckung von Zahlungsansprüchen. Die Entwicklung der Gruppe wird kontinuierlich überwacht und entsprechende Pläne zur Vermeidung von Liquiditätsproblemen bestehen ebenfalls. Damit wird sichergestellt über ausreichende Mittel zu verfügen, um selbst unter schwierigen Rahmenbedingungen Zahlungsverpflichtungen bei Fälligkeit nachkommen zu können. Ein Refinanzierungsrisiko kann nicht vollständig ausgeschlossen werden, wird aber durch den fortwährenden Dialog mit den Banken und den Finanzpartnern eingegrenzt. In unserem Geschäftsbereich Logistic Mall in der Logata Digital Solution GmbH konnte unsere für die Digitalisierung von Logistik-Prozessen als Eigenentwicklung betriebene Logistic Mall Plattform durch die Entwicklung weiterer Applikationen und die Anbindung zusätzlicher Partner weiter vorangebracht werden. Allerdings erfolgte im Jahr 2017 noch keine ausreichende Kommerzialisierung, so dass den bisherigen hohen Entwicklungsaufwendungen nur geringe Erlöse gegenüberstanden. Hier besteht die Möglichkeit eines Risikos, dass die erbrachten Entwicklungsleistungen zukünftig nicht vollständig erlöst werden können. 4. Regulatorische Risiken Änderungen der Gesetzgebung oder der Auslegung von Gesetzen können die Umsätze und Profitabilität der LB-Gruppe und ihrer Divisionen beeinträchtigen. Sollten sich die gesetzlichen Voraussetzungen in Deutschland, z. B. im Bereich der Steuern und Sozialabgaben, des Arbeitsrechts oder des Werkvertragsrechts ändern, so kann dies zu einem höheren Aufwand oder zu höheren Haftungsrisiken der Unternehmen führen. Hier sind insbesondere die politischen Debatten zur Befristung von Arbeitsverhältnissen zu nennen. Zum 1. April 2017 ist das neue AÜG in Kraft getreten. Dieses sieht verschiedene Vorschriften für die Zeitarbeit in Deutschland vor; insbesondere sind dabei die Einführung einer Höchstüberlassungsdauer von 18 Monaten und "Equal Pay" nach neun Monaten zu nennen. Die Umsetzung des Gesetzes ist mit steigendem administrativem Aufwand sowie steigenden Arbeitsentgelten in der Leiharbeitsbranche verbunden. Diese Kostenbelastungen haben - wenn sie nicht vollständig weitergegeben werden können - negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der LB-Gruppe zur Folge. 5. IT-Risiken Die Vernetzung aller Prozessbeteiligten beispielsweise in den logistischen Abwicklungen erfordert funktions- und anpassungsfähige IT-Systeme. Durch die zentrale Stellung der IT in allen Projekten der LB-Gruppe entstehen vielfältige Risiken in diesem Bereich. Insbesondere bestehen Ausfallrisiken, die durch Systeminstabilitäten hervorgerufen werden können, das Risiko von Datenverlusten, Herausforderungen in Bezug auf die Datensicherheit, Beeinflussung der Servicequalität bis hin zu Schnittstellenrisiken zur IT des Kunden. Die Unternehmensgruppe schützt IT-Systeme beispielsweise durch Firewalls, Virenscans, technische Frühwarnsysteme und Dopplung von Systemen. Außerdem setzt die LB-Gruppe über ihre Tochtergesellschaft Logata Digital Solution GmbH organisatorische und technische Notfallmaßnahmen ein, um das Risiko eines möglichen Scheiterns zu mindern. Die Gesellschaften der LB-Gruppe führen darüber hinaus regelmäßig Maßnahmen durch, um die eingesetzten IT-Systeme und die komplette IT-Infrastruktur an die sich ändernden Kundenbedürfnisse und neue organisatorische Anforderungen anzupassen. Des Weiteren können, insbesondere im Bereich der Durchdringung der Gesellschaftsprozesse mit Informationstechnologien (z. B. durch die Digitalisierung), technologische Entwicklungen sowohl Chancen als auch Risiken beinhalten. 6. Personalrisiken Engagierte und kompetente Fach- und Führungskräfte sind ein zentraler Erfolgsfaktor für die LB-Gruppe. Deshalb bestehen Risiken, offene Stellen in der Unternehmensgruppe mit Leistungsträgern nicht schnell bzw. adäquat besetzen zu können oder bereits vorhandenes Personal zu verlieren. Beispielsweise ist für die Erbringung von Kontraktlogistikdienstleistungen an verschiedenen Standorten der Tochtergesellschaft WM GROUP GmbH (aber auch für andere Tochtergesellschaften/Divisionen) die Verfügbarkeit von Arbeitskräften von zentraler Bedeutung. Sollte es in bestimmten Bereichen zu Engpässen bei der Verfügbarkeit von Arbeitskräften kommen, besteht das Risiko, dass die Unternehmensgruppe ihre Dienstleistungen auf Grund erhöhter Personalkosten nicht vereinbarungsgemäß oder nur auf unwirtschaftliche Weise erbringen kann. Dies könnte sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der LB-Gruppe auswirken. In bestimmten Teilbereichen werden insbesondere auf Grund wirtschaftlicher und rechtlicher Gegebenheiten externe Dienstleister eingesetzt. Damit können Phasen mit erhöhtem Leistungsaufkommen aufgefangen werden. Zunehmend werden Mitarbeiter aller Leistungsebenen in risikorelevanten Bereichen sensibilisiert, um so wirtschaftlichen Schaden durch beispielsweise Beschädigungen, Arbeitsunfälle oder ggf. Missachtung sicherheitsrelevanter Vorschriften von der LB-Gruppe abzuwenden. Trotz ausreichender Sensibilisierungen und Schulungen können Risiken aus Beschädigungen oder Unfällen nicht ausgeschlossen werden. Auf Grund der demografischen Entwicklung wird das Angebot an qualifizierten Fachkräften sinken. Eine frühzeitige Ansprache Interessierter auf Messen und Praktika sowie ein attraktives unternehmensübergreifendes Ausbildungssystem an den Standorten der LB-Gruppe sollen die Gewinnung neuer Mitarbeiter sicherstellen. Der wirtschaftliche Erfolg der Divisionen beruht zu einem wesentlichen Teil auf den Fähigkeiten und Qualifikationen der Mitarbeiter. Aus diesem Grund werden die Mitarbeiter bedarfsgerecht geschult, um zu gewährleisten, dass die Qualität der Leistungen den Anforderungen der Kunden entspricht. Eine zielgruppenorientierte Personalförderung im Bereich der Führungskräfte stärkt darüber hinaus die Identifikation mit dem Unternehmen. 7. Gesamtrisikosituation Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen Risikofelder bzw. Einzelrisiken. Die Gesamtrisikosituation hat sich Stand 2017 gegenüber dem Vorjahr erhöht. Zu den Risiken der LB-Gruppe gehören zum einen die nicht von der Gesellschaft unmittelbar beeinflussbaren Faktoren, wie beispielsweise die allgemeine Entwicklung der Wirtschaftslage, die regelmäßig beobachtet wird. Zum anderen gehören dazu von der LB-Gruppe unmittelbar beeinflussbare, zumeist operative Risiken, die frühzeitig analysiert werden und gegen die, falls notwendig, Maßnahmen eingeleitet werden. Organisatorisch hat die LB-Gruppe Voraussetzungen geschaffen, um frühzeitig über mögliche Risikosituationen informiert zu sein und um entsprechende Steuerungsmaßnahmen ergreifen zu können. Chancenbericht Die politische Lage in Deutschland und einigen europäischen Ländern, die notwendige finanzielle und wirtschaftliche Stabilisierung im Euroraum und der demografische Wandel können Staat, Wirtschaft und Gesellschaft vor bedeutende Herausforderungen stellen. Für das weitere Wachstum der Unternehmensgruppe geht das Management von der Annahme aus, dass die konjunkturelle Lage weiterhin stabil bleibt, so dass die LB-Gruppe Marktchancen für die Zukunft erschließen kann. Im Fokus der Marktchancen steht neben der weiteren Stabilisierung der Geschäftsmodelle der einzelnen Tochtergesellschaften die Erschließung von neuen Absatzpotenzialen durch Neukundengewinnung und den Ausbau bestehender Kundenbeziehungen der Divisionen. Dabei sieht die Unternehmensgruppe Möglichkeiten des Wachstums. Auf sich ändernde Marktgegebenheiten wird durch operative und strategische Maßnahmen proaktiv reagiert. Dadurch werden langfristige Erfolgspotentiale geschaffen. Die Erschließung neuer Marktchancen erfolgt im Kern durch die Steuerung und Weiterentwicklung der Kernbranchen sowie die kontinuierliche Anpassung des Angebots von Produkten und Dienstleistungen an die Kundenbedürfnisse. Um kundenspezifische Dienstleistungen zu erbringen, müssen viele interne Abläufe integriert erbracht werden. Hierzu zählen neben den grundlegenden operativen Abläufen auch unterstützende Funktionen, wie Einkauf, Vertrieb, HR, IT, Finanz- und Rechnungswesen sowie Management-Dienstleistungen. Sofern es gelingt, interne Abläufe auf die Anforderungen der Kunden auszurichten und gleichzeitig Kosten zu senken, kann dies zu positiven Effekten führen. Ein wesentlicher Vorteil der Personalentwicklung besteht darin, sich unabhängiger vom Arbeitsmarkt zu machen und unternehmenseigene Potenziale zu heben. In Zeiten des demographischen Wandels ist auch die Ausbildung ein nicht zu unterschätzender Faktor. Die in den Geschäftsbereichen getätigten Investitionen folgen dem Ziel, die Ertragslage im Wettbewerb zu sichern und kontinuierlich zu verbessern. Beispielhaft dafür stehen Investitionen in zukunftsorientierte Technologien an den Standorten der LB-Gruppe. Darüber hinaus bietet die Digitalisierung enorme Wachstumschancen und Potenziale für zusätzliche Wertschöpfung. Daher wird auch künftig zielgerichtet in die IT-Struktur der Unternehmensgruppe investiert werden. Als Voraussetzung für einen profitablen Geschäftserfolg wird kontinuierlich an den Unternehmensstrukturen gearbeitet. Um Kosten und Kapazitäten entsprechend der Nachfrage flexibel anzupassen, werden die bestehenden Strukturen weiter effizient entwickelt und ausgestaltet. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Die Gesellschaft DCT-Door Consumer Trade GmbH, Bocholt, wurde mit Ablauf des 31. Dezember 2018 an Gesellschafter der LB GmbH veräußert. Ab 1. März 2019 ist die Geschäftsführung der LB GmbH neu geordnet worden. Der vorher einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer Ulrich Blessing führt die LB GmbH zusammen mit den geschäftsführenden Gesellschaftern Hans-Wilhelm Löhr und Matthias Löhr. Alle Geschäftsführer sind gemeinschaftlich vertretungsberechtigt. Voraussichtliche Entwicklung Aus heutiger Sicht gehen wir für das laufende Geschäftsjahr von einer ausgeglichenen, leicht positiven Ergebnisentwicklung aus. Für die Einhaltung der zuvor genannten Ergebnis-Prognosen ist es aber essenziell, dass sich die Auftragssituation im Stammkundengeschäft unserer Divisionen im weiteren Jahresverlauf stabil verhält.
Bocholt, den 25. April 2019 LB GmbH gez. Matthias Löhr, Geschäftsführer gez. Hans-Wilhelm Löhr, Geschäftsführer gez. Ulrich Blessing, Geschäftsführer KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
KonzernanhangHandelsregister: Amtsgericht Coesfeld
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Anteile am Kapital 31.12.2017 | |
| % | |
| Inländische Gesellschaften | |
| WM GROUP GmbH, Bocholt | 100,0 |
| Lebo GmbH, Bocholt | 100,0 |
| Logata Digital Solutions GmbH, Bocholt | 100,0 |
| wm.tv GmbH i.L., Münster | 100,0 |
| DCT-Door Consumer Trade GmbH, Bocholt | 100,0 |
| WM-Services GmbH, Bocholt | 100,0 |
| ipacenter GmbH, Bocholt | 100,0 |
| Lanfer Automation GmbH & Co. KG, Borken | 100,0 |
| WM-Distributions GmbH, Bocholt | 100,0 |
| Fulino GmbH, Bocholt | 100,0 |
| LB Business Development GmbH, Bocholt | 100,0 |
| Lebo (Krakow am See) GmbH, Krakow am See | 94,0 |
| VR-LEASING MANEGA GmbH & Co. Immobilien KG, Eschborn | 94,0 |
| BIL Leasing Verwaltungs-GmbH & Co. 883 KG, Pullach im Isartal | 94,0 |
| Ausländische Gesellschaften | |
| A.S. Distributions-Service Gesellschaft mbH, St. Pölten, Österreich | 100,0 |
| WM-International Ltd., Birmingham, Großbritannien | 100,0 |
Mit Gesellschaftsvertrag vom 24. April 2017 wurde die LB Business Development GmbH, Bocholt, mit einem Stammkapital von TEUR 100 errichtet. Die Eintragung ins Handelsregister des Amtsgerichts Coesfeld erfolgte am 27. April 2017.
Durch die Veränderung des Konsolidierungskreises ist die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr nicht beeinträchtigt.
Die zum 24. März 2016 neu errichtete Fulino GmbH, Bocholt, wurde in 2016 erstmalig in den Konzernabschluss einbezogen. Die INTABO Datendienstleistungsgesellschaft mbH, Bocholt, wurde zum 1. Januar 2016 auf die Logata Digital Solutions GmbH, Bocholt, verschmolzen. Zum 31. August 2016 ist die Lanfer Systemhaus GmbH & Co. KG, Bocholt, bei der Logata Digital Solutions GmbH, Bocholt, angewachsen.
Gemäß § 311 Abs. 1 HGB wurde die Euregio Personaldienstleistungen GmbH, Bocholt, auf deren Geschäfts- oder Finanzpolitik mit einem Stimmrechts- und Kapitalanteil von 24,9 % ein maßgeblicher Einfluss ausgeübt wird (assoziiertes Unternehmen), nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen. Die Anteile an assoziierten Unternehmen wurden gemäß § 312 Abs. 1 Satz 1 HGB nach der Buchwertmethode bewertet. Die zusammengefasste Bilanz setzt sich zusammen aus Anlagevermögen von TEUR 83, Umlaufvermögen von TEUR 7.576 und sonstige Aktiva von TEUR 12, Eigenkapital von TEUR 680 sowie Fremdkapital von TEUR 6.991. Einer Gesamtleistung von TEUR 55.009 stehen Aufwendungen von TEUR 52.604 gegenüber.
Darüber hinaus bestehen zum 31. Dezember 2017 an zwei inländischen Unternehmen unmittelbare Mehrheitsbeteiligungen, die aufgrund untergeordneter Bedeutung (§ 296 Abs. 2 HGB) nicht in den Konzernabschluss einbezogen werden. Die Jahresergebnisse betragen jeweils weniger als ein Prozent der Konzern-Umsatzerlöse bzw. des Konzernjahresüberschusses. Im Einzelnen handelt es sich hierbei um folgende Gesellschaften:
| Anteile am Kapital 31.12.2017 | Bilanzielles Eigenkapital 31.12.2017 | Jahresergebnis 2017 | |
| % | TEUR | TEUR | |
| Inländische Gesellschaften | |||
| Nahverkehr-Westmünsterland Spedition GmbH & Co. KG, Bocholt | 100,0 | 72 | 0 |
| Lanfer Automation Beteiligungs GmbH, Borken | 100,0 | 40 | 1 |
Die ipacenter GmbH, Bocholt, ist unbeschränkt haftender Gesellschafter der Nahverkehr-Westmünsterland Spedition GmbH & Co. KG, Bocholt.
Es besteht eine Beteiligung am Kommanditkapital der Stadtmarketing Bocholt GmbH & Co. KG, Bocholt, in Höhe von 2 %. Das Eigenkapital der Gesellschaft zum 31. Dezember 2017 beträgt TEUR 893 das Jahresergebnis 2017 TEUR 152.
b) Konsolidierungsmethoden
Bei der nach § 301 HGB vorzunehmenden Kapitalkonsolidierung ist, für ab dem 1. Januar 2010 erstmals zu konsolidierende Tochterunternehmen, die Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 HGB) durch Verrechnung des Beteiligungsbuchwerts mit dem anteiligen neubewerteten Eigenkapital des Tochterunternehmens angewendet worden. Die Verrechnung wird auf der Grundlage der Wertansätze zu dem Zeitpunkt durchgeführt, zu dem das jeweilige Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Ein nach der Verrechnung verbleibender aktiver Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und aufgrund der Produktlebenszyklen über eine Nutzungsdauer von maximal fünf Jahren abgeschrieben. Ein sich ergebender passivischer Unterschiedsbetrag wurde gemäß § 309 HGB a. F. direkt mit den Gewinnrücklagen verrechnet.
Die seit der erstmaligen Aufstellung des Konzernabschlusses aus der Kapitalkonsolidierung nach der Buchwertmethode (§ 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB a. F.) resultierenden aktiven Unterschiedsbeträge sind ebenfalls als Geschäfts- oder Firmenwert erfasst und werden im Konzern linear über eine Nutzungsdauer von bis zu fünf Jahren abgeschrieben. Unwesentliche Geschäfts- oder Firmenwerte werden im Zeitpunkt ihrer Entstehung sofort aufwandswirksam erfasst.
Die Schuldenkonsolidierung erfolgt nach § 303 Abs. 1 HGB durch Eliminierung der Forderungen mit den entsprechenden Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Rückstellungen und Eventualverbindlichkeiten sind, soweit erforderlich, konsolidiert worden.
Eine Zwischenergebniseliminierung wird gemäß § 304 Abs. 1 HGB für konzerninterne Lieferungen und Leistungen aus Absatzgeschäften vorgenommen. Soweit sich aus der Veräußerung bzw. Übertragung von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens zwischen einzelnen Tochterunternehmen des Konzerns Buchgewinne bzw. Buchverluste ergeben haben, werde diese im Rahmen der Zwischenergebniseliminierung zurückgenommen.
Gemäß § 305 Abs. 1 HGB sind Innenumsatzerlöse und andere Erträge mit den auf sie entfallenden Aufwendungen der empfangenen Konzernunternehmen verrechnet worden (Aufwands- und Ertragskonsolidierung).
Auf Konsolidierungsmaßnahmen, die zu Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen führen, werden latente Steuern nach § 306 HGB abgegrenzt, wenn sich diese Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder abbauen, und soweit es sich nicht um einen nach § 301 Abs. 3 HGB verbleibenden Unterschiedsbetrag handelt. Steuerbe- und Steuerentlastungen werden stets miteinander verrechnet.
Für nicht dem Mutterunternehmen gehörende Anteile an in den Konzernabschluss einbezogene Tochterunternehmen wurde ein Ausgleichsposten für "nicht beherrschende Anteile" in Höhe ihres Anteils am Eigenkapital des Tochterunternehmens innerhalb des Eigenkapitals gesondert ausgewiesen. Der im Konzernergebnis enthaltene, auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinn bzw. auf sie entfallender Verlust wird nach dem Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag gesondert ausgewiesen.
Die Anteile an assoziierten Unternehmen wurden gemäß § 312 Abs. 1 Satz 1 HGB nach der Buchwertmethode bewertet. Als Erstbewertungszeitpunkt für die Equity-Bilanzierung wurde der Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung als assoziiertes Unternehmen in den Konzernabschluss gewählt.
3. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Ausübung von Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweiswahlrechten erfolgt unverändert zum Vorjahresabschluss.
Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Tochterunternehmen und des assoziierten Unternehmens werden in den Konzernabschluss entsprechend den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie des GmbH-Gesetzes einheitlich nach den bei der LB GmbH, Bocholt, geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt.
Die Ausübung von Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweiswahlrechten erfolgt unverändert zum Vorjahresabschluss.
Die in den Konzernabschluss einbezogenen Abschlüsse sind nach den folgenden einheitlichen Grundsätzen aufgestellt:
Fremdwährungsumrechnung
Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Aus Vereinfachungsgründen erfolgt die unterjährige Verbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs vom letzten Tag des Vormonats. Bilanzposten werden wie folgt bewertet.
Die funktionale Währung des Konzerns ist der Euro. Die Fremdwährungsumrechnung der einbezogenen, in fremder Währung aufgestellten Abschlüsse, erfolgte nach der modifizierten Stichtagsmethode. Danach werden alle Bilanzansätze mit Ausnahme des Eigenkapitals mit dem am Bilanzstichtag geltenden Stichtagskurs umgerechnet. Die Umrechnung des Eigenkapitals mit Ausnahme des Jahresergebnisses erfolgt mit dem historischen Kurs. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Jahresüberschuss wurden mit dem Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. Die Umrechnungsdifferenzen wurden innerhalb des Eigenkapitals in den Ausgleichsposten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" eingestellt.
Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit bis zu einem Jahr) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährung werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.
Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeiten oder zum höheren Stichtagskurs, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit bis zu einem Jahr) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.
Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung aufgetretene Währungsdifferenzen wurden erfolgswirksam korrigiert.
Aktiva
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden zu Herstellungskosten (Entwicklungskosten) aktiviert, sofern zum Abschlussstichtag zumindest eine hohe Wahrscheinlichkeit der tatsächlichen Entstehung eines Vermögensgegenstandes besteht. Zu den Herstellungskosten zählen die einzeln zurechenbaren Kosten durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Diensten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des durch den Entwicklungsprozess veranlassten Werteverzehrs von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden planmäßig nach der linearen Methode pro rata temporis über die jeweilige voraussichtliche Nutzungsdauer zwischen drei und sieben Jahren abgeschrieben.
Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger linearer Abschreibungen bilanziert. In den Herstellungskosten sind neben den Material- und Fertigungseinzel- und -gemeinkosten, der Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, auch allgemeine Verwaltungsgemeinkosten enthalten. Die Anschaffungskosten umfassen auch Nebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die Abschreibungen werden linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer zwischen drei und 50 Jahren vorgenommen.
Abgänge von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und aufgelaufenen Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens ausgebucht.
Für mittelwertige Anlagegüter (Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00) im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG wurde für die Jahre 2008 und 2009 ein jahrgangsbezogener Sammelposten gebildet, der linear über fünf Jahre abgeschrieben wird. Geringwertige Anlagegüter zwischen EUR 150,00 und EUR 410,00, die nach dem 1. Januar 2010 zugegangen sind, werden in der Anlagenbuchhaltung erfasst und im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Anlagegüter bis EUR 150,00 werden sofort ergebniswirksam als Betriebsaufwand ohne Bestandsführung erfasst.
Die Finanzanlagen werden mit Ausnahme der Anteile an assoziierten Unternehmen mit ihren Anschaffungskosten oder bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips. In den Herstellungskosten der fertigen und unfertigen Erzeugnisse sowie unfertigen Leistungen sind neben den Material- und Fertigungseinzel- und -gemeinkosten, der Wertverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, als auch allgemeine Verwaltungsgemeinkosten enthalten. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Mit Ausnahme der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurde das Vorratsvermögen verlustfrei bewertet, d. h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert abzüglich gegebenenfalls erforderlicher Einzelwertberichtigungen angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos werden Pauschalwertberichtigungen auf den nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestand in Höhe von 1 % bzw. 3 % gebildet.
Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Der Finanzmittelfonds der Kapitalflussrechnung setzt sich in voller Höhe aus den in der Bilanz ausgewiesenen flüssigen Mitteln zusammen.
Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wurde als aktive latente Steuer in der Bilanz angesetzt.
Passiva
Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert bilanziert.
Der Sonderposten enthält passivisch abgegrenzte Investitionszuschüsse. Die ertragswirksame Auflösung erfolgt korrespondierend zur durchschnittlichen Nutzungsdauer der entsprechenden Vermögensgegenstände.
Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags; sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Künftige Preis- und Kostensteigerungen werden bei der Ermittlung der Rückstellungen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Effekte aus der Änderung des Abzinsungssatzes werden im operativen Ergebnis ausgewiesen.
Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Unter der Position der passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag abgegrenzt, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
4. Angaben zur Konzernbilanz
Anlagevermögen
Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Konzernbilanz erfassten Anlagegegenstände ist in dem Konzern-Anlagenspiegel als Bestandteil des Anhangs (Anlage I, Seite 16) dargestellt.
Von den in der Bilanz ausgewiesenen Geschäfts- oder Firmenwerten entfallen TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 11) auf Geschäfts- oder Firmenwerte aus den Jahresabschlüssen der einbezogenen Unternehmen.
Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten beläuft sich auf TEUR 744 (Vorjahr: TEUR 628), welche vollständig auf aktivierte Entwicklung von Logistikprozessen und selbst geschaffener Software entfallen.
Der Buchwert des Anteils an assoziierten Unternehmen entspricht dem anteiligen Eigenkapital.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind - wie im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig.
Eigenkapital
Die Entwicklung des Eigenkapitals ist im gesonderten Eigenkapitalspiegel dargestellt. Aufgrund einer teilweisen Ergebnisverwendung wird ein Konzernbilanzverlust/-gewinn ausgewiesen. Dieser beinhaltet einen Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 2.645 (Vorjahr: TEUR 1.029).
Das Stammkapital der LB GmbH beträgt wie im Vorjahr TEUR 12.000.
Zum Bilanzstichtag unterliegen folgende Beträge der Ausschüttungssperre des § 268 Abs. 8 HGB:
| 31.12.2017 | Vorjahr | |
| TEUR | TEUR | |
| Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 1.087 | 1.171 |
| Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in der Entwicklung | 613 | 179 |
| Aktive latente Steuern | 41 | 41 |
| 1.741 | 1.391 |
Zum Bilanzstichtag steht den Gesellschaftern des Mutterunternehmens ein Betrag in Höhe von TEUR 7.062 (Vorjahr: TEUR 11.380) zur Ausschüttung zur Verfügung, der dem Bilanzgewinn des Mutterunternehmens entspricht.
Verbindlichkeiten
Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben zu Restlaufzeiten und Besicherung der Verbindlichkeiten im Verbindlichkeitenspiegel als Bestandteil des Anhangs (Anlage I, Seite 17) dargestellt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Unternehmen, die wegen untergeordneter Bedeutung nicht konsolidiert wurden. Sie resultieren - wie im Vorjahr - aus Liefer- und Leistungsbeziehungen.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren in Höhe von TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 11) aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 746 (Vorjahr: TEUR 772) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 20).
Latente Steuern
Latente Steuern beruhen gemäß § 274 und § 306 HGB auf folgenden Sachverhalten:
| • |
Differenzen zwischen Handels- und Steuerrecht bei Drohverlustrückstellungen, Altersteilzeitrückstellungen und der Fortschreibung von Betriebsprüfungssachverhalten (überwiegend aktive temporäre Differenzen) |
| • |
Unterschiede zwischen den Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden in den Einzelabschlüssen und den Wertansätzen im Konzern (HB II-Anpassungen) |
| • |
Erfolgswirksame Konsolidierungsmaßnahmen im Rahmen des Konzernabschlusses (überwiegend passive temporäre Differenzen) |
| • |
Steuerliche Verlustvorträge (aktive temporäre Differenzen) |
Die latenten Steuern zeigen per Saldo einen Überhang an aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 41 (Vorjahr: TEUR 41).
Der Berechnung latenter Steuern liegt jeweils der landesindividuelle Steuersatz zugrunde. Dieser beträgt für die deutschen Gesellschaften 29,825 %. Aktive und passive latente Steuern werden soweit wie möglich saldiert. Das Wahlrecht zur Aktivierung eines sich gegebenenfalls ergebenden Aktivüberhangs an latenten Steuern gemäß § 274 HGB wird von der Gesellschaft ausgeübt.
5. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse des Konzerns werden im Wesentlichen im Inland erzielt und verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Tätigkeitsbereiche:
| 2017 | Vorjahr | |
| TEUR | TEUR | |
| Produktion | 40.004 | 40.024 |
| Logistik und Handelslogistik | 21.982 | 22.233 |
| Informations- und Automationstechnologie | 12.081 | 10.751 |
| Netzwerke/Transporte | 3.257 | 3.129 |
| Sonstige | 979 | 978 |
| 78.303 | 77.115 |
Sonstige betriebliche Erträge
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 388 (Vorjahr: TEUR 352) enthalten, die in Höhe von TEUR 190 (Vorjahr: TEUR 142) auf die Auflösung von Rückstellungen entfallen. Weitere periodenfremde Erträge entfallen auf Versicherungserstattungen TEUR 184 (Vorjahr: TEUR 202) und Erträge aus der Auflösung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen TEUR 14 (Vorjahr: TEUR 8). Außerdem sind Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen in Höhe von TEUR 139 (Vorjahr: TEUR 25) periodenfremde Aufwendungen. Darüber hinaus sind Forderungsverluste bzw. Zuführungen zu Einzelwertberichtigungen mit TEUR 31 (Vorjahr: TEUR 37) verrechnet worden. Sie enthalten Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 32).
Abschreibungen
Von den Abschreibungen des Geschäftsjahres in Höhe von TEUR 3.218 (Vorjahr: TEUR 3.236) entfallen TEUR 36 (Vorjahr: TEUR 64) auf Geschäfts- oder Firmenwerte.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis nach Steuern.
6. Sonstige Angaben
Derivate Finanzinstrumente
| Art |
Volumen nominal
in TEUR |
Laufzeit |
Beizulegender Zeitwert
in TEUR |
Abschlussposten des Derivats |
Buchwert des Derivats
in TEUR |
| SWAP | 600 | 30.12.2021 | -43 | Zinsaufwendungen | - |
Die Bewertung der derivativen Finanzinstrumente liegt die "Black/Barwertberechnung" für Zinsswaps zu Grunde.
Den derivativen Finanzinstrumenten liegen gleichlaufende Finanzierungsgeschäfte zu Grunde, für die ein variabler in einen festen Zins umgewandelt wird. Die Struktur der derivativen Finanzinstrumente ist der Struktur der Finanzierung angepasst. Als Methode zur bilanziellen Abbildung der wirksamen Teile der gebildeten Bewertungseinheiten wird die Durchbuchungsmethode angewendet. Die Effektivität wird durch einen Critical Term Match sichergestellt.
Sale-and-rent-back-Geschäfte
Zur Entlastung der Bilanz und damit einhergehender Verbesserung der Eigenkapitalquote infolge reduzierter Bilanzsumme wurden in 2016 die Logistikgebäude in Hamminkeln und Duisburg verkauft und auf zehn Jahre mit Verlängerungsoptionen zurück gemietet. Die aus dieser Maßnahme frei gewordene Liquidität eröffnete die Chance zum weiteren strategischen Unternehmenswachstum.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedert sich wie folgt:
| 31.12.2017 | Vorjahr | |
| TEUR | TEUR | |
| Finanzielle Verpflichtungen aus Leasinggeschäften | ||
| Bis zu einem Jahr | 1.426 | 1.263 |
| Von einem bis fünf Jahre | 2.728 | 2.289 |
| Über fünf Jahre | 154 | 140 |
| 4.308 | 3.692 | |
| Finanzielle Verpflichtungen aus Mieten | ||
| Bis zu einem Jahr | 2.235 | 1.585 |
| Von einem bis fünf Jahre | 6.841 | 5.767 |
| Über fünf Jahre | 4.688 | 5.908 |
| 13.764 | 13.260 | |
| Übrige finanzielle Verpflichtungen | ||
| Bis zu einem Jahr | 291 | 316 |
| Von einem bis fünf Jahre | 205 | 240 |
| Über fünf Jahre | 132 | 162 |
| 628 | 718 | |
| 18.700 | 17.670 | |
| Davon betreffend assoziierte Unternehmen | 0 | 0 |
Abschlussprüferhonorar
In 2017 beträgt das Gesamthonorar des Abschlussprüfers des Konzernabschlusses und des Jahresabschlusses der LB GmbH sowie aller vollkonsolidierter deutscher Tochterunternehmen TEUR 138 Davon entfallen TEUR 123 auf Abschlussprüfungsleistungen und TEUR 15 auf Steuerberatungsleistungen.
Veröffentlichung
Für 2017 werden die Befreiungsvorschriften gemäß §§ 264 Abs. 3 und 264b HGB im Hinblick auf die Offenlegung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für die nachstehenden Gesellschaften in Anspruch genommen:
| • |
WM GROUP GmbH, Bocholt |
| • |
WM-Services GmbH, Bocholt |
| • |
Logata Digital Solutions GmbH, Bocholt |
| • |
Lanfer Automation GmbH & Co. KG, Borken |
| • |
Lebo GmbH, Bocholt |
| • |
Lebo (Krakow am See) GmbH, Krakow am See |
| • |
wm.tv GmbH i.L., Münster |
| • |
ipacenter GmbH, Bocholt |
| • |
Fulino GmbH, Bocholt |
| • |
BIL Leasing Verwaltungs-GmbH & Co. 883 KG, Pullach im Isartal |
| • |
DCT-Door Consumer Trade GmbH, Bocholt |
| • |
LB Business Development GmbH, Bocholt |
Ergebnisverwendungsvorschlag
Es wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn des Mutterunternehmens in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.
Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Konzerngeschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor.
Finanzmittelfonds
Der in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene Finanzmittelfonds beinhaltet die Kassenbestände, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks gemäß Bilanzausweis.
Anzahl der Beschäftigten
Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten betrug im Berichtsjahr:
| Inland | Ausland | Insgesamt | |
| Anzahl | Anzahl | Anzahl | |
| Gewerbliche Mitarbeiter | |||
| Vollzeitbeschäftigte | 410 | 0 | 410 |
| Geringfügig Beschäftigte | 144 | 0 | 144 |
| 554 | 0 | 554 | |
| Kaufmännische Mitarbeiter | |||
| Vollzeitbeschäftigte | 258 | 8 | 266 |
| Geringfügig Beschäftigte | 5 | 0 | 5 |
| 263 | 8 | 271 | |
| 817 | 8 | 825 |
Darüber hinaus sind 35 Auszubildende im Konzern beschäftigt.
Geschäftsführung des Mutterunternehmens
Geschäftsführer des Mutterunternehmens sind die Herren:
Matthias Löhr, Kaufmann (bis 30. April 2017; ab 1. März 2019)
Hans-Wilhelm Löhr, Kaufmann (bis 30. April 2017; ab 1. März 2019)
Ulrich Blessing, Kaufmann (ab 1. Mai 2017)
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung des Mutterunternehmens wird in Anwendung des § 314 Abs. 3 Satz 2 HGB i. V. m. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Bocholt, 25. April 2019
LB GmbH
gez. Matthias Löhr
gez. Hans-Wilhelm Löhr
gez. Ulrich Blessing
| Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten | ||||||
| 1.1.2017 | Differenzen aus der Währungsumrechnung | Zugang | Umbuchung | Abgang | 31.12.2017 | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 1.926.983,40 | 0,00 | 300.663,75 | -6.399,37 | 0,00 | 2.221.247,78 |
| 2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 6.528.728,18 | 0,00 | 224.069,18 | 241.254,67 | 234.977,46 | 6.759.074,57 |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 8.533.809,20 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 8.533.809,20 |
| 4. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in der Entwicklung | 178.908,00 | 0,00 | 443.373,50 | -9.551,25 | 0,00 | 612.730,25 |
| 5. Geleistete Anzahlungen | 291.871,28 | 0,00 | 7.523,00 | -225.304,05 | 66.567,23 | 7.523,00 |
| 17.460.300,06 | 0,00 | 975.629,43 | 0,00 | 301.544,69 | 18.134.384,80 | |
| II. Sachanlagen | ||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 38.492.040,83 | 0,00 | 65.219,23 | 2.800,00 | 9.209,39 | 38.550.850,67 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 22.392.601,89 | 0,00 | 173.882,23 | 16.232,79 | 639.614,46 | 21.943.102,45 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 9.954.718,59 | -2.247,94 | 717.359,50 | 35.323,41 | 1.565.244,14 | 9.139.909,42 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 78.958,25 | 0,00 | 0,00 | -54.356,20 | 0,00 | 24.602,05 |
| 70.918.319,56 | -2.247,94 | 956.460,96 | 0,00 | 2.214.067,99 | 69.658.464,59 | |
| III. Finanzanlagen | ||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 1.773.437,34 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.773.437,34 |
| 2. Anteile an assoziierten Unternehmen | 184.503,27 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 15.211,00 | 169.292,27 |
| 3. Beteiligungen | 4.988,03 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 4.988,03 |
| 4. Wertpapiere des Anlagevermögens | 20.510,55 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 20.510,55 |
| 1.983.439,19 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 15.211,00 | 1.968.228,19 | |
| 90.362.058,81 | -2.247,94 | 1.932.090,39 | 0,00 | 2.530.823,68 | 89.761.077,58 | |
| Abschreibungen | ||||||
| 1.1.2017 | Differenzen aus der Währungsumrechnung | Zugang | Umbuchung | Abgang | 31.12.2017 | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 755.803,40 | 0,00 | 381.322,00 | -3.102,62 | 0,00 | 1.134.022,78 |
| 2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 5.271.343,18 | 0,00 | 498.546,23 | 3.102,62 | 234.586,46 | 5.538.405,57 |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 8.486.691,61 | 0,00 | 40.071,59 | 0,00 | 0,00 | 8.526.763,20 |
| 4. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in der Entwicklung | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 5. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 14.513.838,19 | 0,00 | 919.939,82 | 0,00 | 234.586,46 | 15.199.191,55 | |
| II. Sachanlagen | ||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 18.582.244,20 | 0,00 | 858.927,36 | 0,00 | 6.472,39 | 19.434.699,17 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 15.589.956,89 | 0,00 | 693.911,02 | 0,00 | 639.614,46 | 15.644.253,45 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 7.935.322,96 | -2.096,30 | 745.341,76 | 0,00 | 1.550.587,14 | 7.127.981,28 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 42.107.524,05 | -2.096,30 | 2.298.180,14 | 0,00 | 2.196.673,99 | 42.206.933,90 | |
| III. Finanzanlagen | ||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 1.699.633,59 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.699.633,59 |
| 2. Anteile an assoziierten Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 3. Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 4. Wertpapiere des Anlagevermögens | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 1.699.633,59 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.699.633,59 | |
| 58.320.995,83 | -2.096,30 | 3.218.119,96 | 0,00 | 2.431.260,45 | 59.105.759,04 | |
| Nettobuchwerte | ||
| 31.12.2017 | 31.12.2016 | |
| EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 1.087.225,00 | 1.171.180,00 |
| 2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 1.220.669,00 | 1.257.385,00 |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 7.046,00 | 47.117,59 |
| 4. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in der Entwicklung | 612.730,25 | 178.908,00 |
| 5. Geleistete Anzahlungen | 7.523,00 | 291.871,28 |
| 2.935.193,25 | 2.946.461,87 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 19.116.151,50 | 19.909.796,63 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 6.298.849,00 | 6.802.645,00 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.011.928,14 | 2.019.395,63 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 24.602,05 | 78.958,25 |
| 27.451.530,69 | 28.810.795,51 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 73.803,75 | 73.803,75 |
| 2. Anteile an assoziierten Unternehmen | 169.292,27 | 184.503,27 |
| 3. Beteiligungen | 4.988,03 | 4.988,03 |
| 4. Wertpapiere des Anlagevermögens | 20.510,55 | 20.510,55 |
| 268.594,60 | 283.805,60 | |
| 30.655.318,54 | 32.041.062,98 | |
| Davon mit einer Restlaufzeit | ||||
| Gesamtbetrag | bis zu 1 Jahr | über 1 Jahr | davon über 5 Jahre | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| (Vorjahr EUR) | (Vorjahr EUR) | (Vorjahr EUR) | (Vorjahr EUR) | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 17.355.835,43 | 4.411.654,81 | 12.944.180,62 | 1.584.638,11 |
| (20.518.062,20) | (6.738.565,08) | (13.779.497,12) | (5.252.288,36) | |
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 1.374.511,05 | 1.374.511,05 | 0,00 | 0,00 |
| (1.241.403,81) | (1.241.403,81) | (0,00) | (0,00) | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 3.447.549,26 | 3.447.549,26 | 0,00 | 0,00 |
| (3.134.956,54) | (3.134.956,54) | (0,00) | (0,00) | |
| gegenüber verbundenen Unternehmen | 73.677,69 | 73.677,69 | 0,00 | 0,00 |
| (73.744,30) | (73.744,30) | (0,00) | (0,00) | |
| gegenüber Gesellschaftern | 199.603,13 | 199.603,13 | 0,00 | 0,00 |
| (126.437,71) | (126.437,71) | (0,00) | (0,00) | |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 5.056.427,18 | 3.153.735,55 | 1.902.691,63 | 0,00 |
| (6.075.990,12) | (3.414.844,28) | (2.661.145,84) | (41.862,94) | |
| 27.507.603,74 | 12.660.731,49 | 14.846.872,25 | 1.584.638,11 | |
| (31.170.594,68) | (14.729.951,72) | (16.440.642,96) | (5.294.151,30) | |
Als Sicherheiten für die gesamten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten dienen Grundschulden und -pfandrechte in Höhe von TEUR 14.620, die Globalabtretung von Forderungen der Lebo GmbH, der Lebo (Krakow am See) GmbH, der WM GROUP GmbH, die Sicherungsübereignung der Warenlager der Lebo (Krakow am See) GmbH und der Lebo GmbH sowie Covenantsvereinbarungen.
| 2017 | 2016 | |
| TEUR | TEUR | |
| Periodenergebnis | -2.760 | +2.076 |
| Abschreibungen (+)/Zuschreibungen (-) auf Gegenstände des Anlagevermögens | +3.218 | +3.236 |
| Zunahme (+)/Abnahme (-) der Rückstellungen | -155 | +1.209 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+)/Erträge (-) | +5 | +67 |
| Gewinn (-)/Verlust (+) aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen (netto) | -37 | -3.330 |
| Zunahme (-)/Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva | +3.659 | -2.144 |
| Zunahme (+)/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva | +148 | -337 |
| Zinsaufwendungen (+)/Zinserträge (-) | +868 | +1.053 |
| Sonstige Beteiligungserträge (-) | -598 | -533 |
| Ertragsteueraufwand (+)/-ertrag (-) | -80 | +492 |
| Ertragsteuerzahlungen (Saldo) (+/-) | -540 | -553 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | +3.728 | +1.236 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen | ||
| Immaterielle Vermögensgegenstände | -976 | -1.502 |
| Sachanlagen | -956 | -1.338 |
| Einzahlungen aus dem Abgang von | ||
| immateriellen Vermögensgegenständen | 0 | +91 |
| Sachanlagen | +121 | +9.815 |
| Erhaltene Dividenden | +614 | +523 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -1.197 | +7.589 |
| Einzahlungen aus der Darlehensgewährung durch die Gesellschafter | +73 | -74 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanz- und Betriebsmittelkrediten | 0 | +644 |
| Auszahlungen aus der Tilgung von Finanz- und Betriebsmittelkrediten | -3.920 | -3.296 |
| Gezahlte Zinsen (-) | -870 | -1.063 |
| Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens | -1.969 | -414 |
| Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter | -43 | -15 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -6.729 | -4.218 |
| Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds | -4.198 | +4.607 |
| Wechselkurs- und konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | -17 | -42 |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | +6.015 | +1.450 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | +1.800 | +6.015 |
| Gesellschafter des Mutterunternehmens | ||||
| Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Andere Gewinnrücklagen | Konzernergebnisvortrag | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| Stand 1.1.2016 | 12.000.000,00 | 184.995,43 | 6.372.044,79 | -206.100,59 |
| Umbuchungen des Vorjahresergebnisses | 1.235.416,49 | |||
| Gewinnausschüttungen/Entnahmen | -413.782,57 | |||
| Veränderung der Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung | ||||
| Übrige Veränderungen | ||||
| Konzernjahresüberschuss | ||||
| Stand 31.12.2016/Stand 1.1.2017 | 12.000.000,00 | 184.995,43 | 6.372.044,79 | 615.533,33 |
| Umbuchungen des Vorjahresergebnisses | 2.029.327,69 | |||
| Gewinnausschüttungen/Entnahmen | -1.969.487,95 | |||
| Veränderung der Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung | ||||
| Konzernjahresfehlbetrag | ||||
| Stand 31.12.2017 | 12.000.000,00 | 184.995,43 | 6.372.044,79 | 675.373,07 |
| Gesellschafter des Mutterunternehmens | |||
| Konzernjahresergebnis | Übriges Konzernergebnis | Gesamt | |
| Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung | |||
| EUR | EUR | EUR | |
| Stand 1.1.2016 | 1.235.416,49 | 80.784,97 | 19.667.141,09 |
| Umbuchungen des Vorjahresergebnisses | -1.235.416,49 | 0,00 | |
| Gewinnausschüttungen/Entnahmen | -413.782,57 | ||
| Veränderung der Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung | -56.463,11 | -56.463,11 | |
| Übrige Veränderungen | 0,00 | ||
| Konzernjahresüberschuss | 2.029.327,69 | 2.029.327,69 | |
| Stand 31.12.2016/Stand 1.1.2017 | 2.029.327,69 | 24.321,86 | 21.226.223,10 |
| Umbuchungen des Vorjahresergebnisses | -2.029.327,69 | 0,00 | |
| Gewinnausschüttungen/Entnahmen | -1.969.487,95 | ||
| Veränderung der Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung | -11.762,52 | -11.762,52 | |
| Konzernjahresfehlbetrag | -2.780.996,29 | -2.780.996,29 | |
| Stand 31.12.2017 | -2.780.996,29 | 12.559,34 | 16.463.976,34 |
| Nicht beherrschende Anteile | Gesamt | |||
| Minderheitenkapital | Übriges Konzernergebnis | Gesamt | ||
| Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung | ||||
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| Stand 1.1.2016 | 5.521,06 | 0,00 | 5.521,06 | 19.672.662,15 |
| Umbuchungen des Vorjahresergebnisses | 0,00 | 0,00 | ||
| Gewinnausschüttungen/Entnahmen | -15.375,23 | -15.375,23 | -429.157,80 | |
| Veränderung der Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung | 0,00 | -56.463,11 | ||
| Übrige Veränderungen | 122,00 | 122,00 | 122,00 | |
| Konzernjahresüberschuss | 47.326,11 | 47.326,11 | 2.076.653,80 | |
| Stand 31.12.2016/Stand 1.1.2017 | 37.593,94 | 0,00 | 37.593,94 | 21.263.817,04 |
| Umbuchungen des Vorjahresergebnisses | 0,00 | 0,00 | ||
| Gewinnausschüttungen/Entnahmen | -42.816,61 | -42.816,61 | -2.012.304,56 | |
| Veränderung der Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung | 0,00 | -11.762,52 | ||
| Konzernjahresfehlbetrag | 20.834,92 | 20.834,92 | -2.760.161,37 | |
| Stand 31.12.2017 | 15.612,25 | 0,00 | 15.612,25 | 16.479.588,59 |
Wir haben den von der LB GmbH, Bocholt, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach S 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Rechnungslegungsinformationen der in den Konzernabschluss einbezogenen Teilbereiche, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, 14. Juni 2019
BDO
AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
gez. Winkler, Wirtschaftsprüfer
gez. Bruckhaus, Wirtschaftsprüfer
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
15 nahegelegene Organisationen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Personenbeförderung im Gelegenheitsverkehr auf der Straße
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
Herstellung von Küchenmöbeln
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln
Großhandel mit Lederwaren, Reisegepäck, Geschenk- und Werbeartikeln
Ambulante Betreuungsdienste für Menschen mit Behinderung
Großhandel mit Anstrichmitteln
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen