PolyU GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Kautschuk, Kautschukmischungen und Halbzeug daraus
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Esther Breuch seit 28.4.2026 | Prokura |
Bastian Kuhl seit 20.11.2025 | Geschäftsführer |
Christina Elisabeth Fuchs seit 20.11.2025 | Prokura |
Albrecht Klaus Dr. Schwerin seit 1.8.2025 | Geschäftsführer |
Klaus Dr. Schmid seit 11.11.2024 | Prokura |
Oliver Wilhelm Bülters seit 11.11.2024 | Prokura |
Carolina Pricking seit 22.10.2020 | Prokura |
Christoph Dr. Balzarek seit 12.7.2018 | Prokura |
Hans-Peter Imkamp seit 9.8.2016 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
OXEA Holding Drei GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
OQ Services GmbHOberhausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A - Grundlagen Die OQ Services GmbH hat ihren Sitz in Oberhausen und wird beim Amtsgericht Duisburg im Handelsregister unter der Nummer HRB 28758 geführt. Die OQ Services GmbH gehört zum OQ Chemicals Konzern. Gesellschafterin mit 100 % der Anteile ist die OQ Chemicals GmbH mit Sitz in Monheim am Rhein, welche wiederum indirekt zu 100 % von der Oman Oil Holding Europe B.V., Herikerbergweg 88, 1101 CM Amsterdam/Niederlande, kontrolliert wird. Oberste Konzerngesellschaft ist die OQ S.A.O.C., Muscat/Sultanat Oman, die sich über die Oman Investment Authority (OIA) zu 100 % im Besitz der Regierung des Sultanats Oman befindet. Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der chemischen Industrie. Diese umfassen insbesondere die Bereiche Umwelt, Sicherheit, Engineering, Instandhaltung, Analytik, Informationstechnologie und Accounting. Seit dem 1. September 2016 besteht eine umsatzsteuerliche Organschaft mit der OQ Chemicals International Holding GmbH, Monheim am Rhein, als oberste Organträgerin. Die Gesellschaft erfüllt die Größenkriterien einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1, 266 und 275 HGB). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist unverändert nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt (§ 275 Abs. 3 HGB). B - Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die nachstehend dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften wurden unverändert gegenüber dem Vorjahr beibehalten. Immaterielle Vermögensgegenstände: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die Nutzungsdauer beträgt zwischen 3 und 8 Jahren. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert. Sachanlagen: Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten, soweit sie im Zusammenhang mit dem Herstellungsvorgang anfallen. Die planmäßigen Abschreibungen des Sachanlagevermögens erfolgen linear über die wirtschaftliche Nutzungsdauer. Folgende Nutzungsdauern für planmäßige Abschreibungen werden zugrunde gelegt:
Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn eine Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist. Im Berichtsjahr sind wie auch im Vorjahr keine außerplanmäßigen Abschreibungen angefallen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungswerten zwischen € 250,00 und € 1.000,00 wird im Zugangsjahr ein Sammelposten gebildet und dieser linear über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben. Vorräte: Bei den Vorräten handelt es sich um technische Materialien. Diese sind ausschließlich zu Anschaffungskosten am Abschlussstichtag bewertet. Die Anschaffungskosten werden nach der Durchschnittskostenmethode (§ 256 Satz 2 i. V. m. § 240 Abs. 4 HGB) ermittelt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem verbleibenden allgemeinen Ausfallrisiko sowie dem Zinsverlust wird wie im Vorjahr durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % der Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren Wert angesetzt. Auf fremde Währung lautende Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag nach § 256a HGB bewertet. Langfristige Vermögensgegenstände in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Rechnungsdatum oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Guthaben bei Kreditinstituten: Die Bilanzierung der flüssigen Mittel erfolgt zum Nennwert bzw. bei Fremdwährungskonten zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten: Als aktive Rechnungsabgrenzung werden vor dem Bilanzstichtag geleistete Ausgaben, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, angesetzt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie für Jubiläen: Die Pensionsrückstellungen sowie die unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesenen Jubiläumsleistungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2018 G der Heubeck GmbH) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected- Unit-Credit-Methode) ermittelt. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf 1,83 % (Vorjahr: 1,79 %) bzw. für Jubiläum auf 1,75 % (Vorjahr: 1,45 %); es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Geschäftsjahre (Jubiläum: 7 Jahre) für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Die Pensionsrückstellungen betragen zum Jahresende € 19.228.255,33 (Vorjahr: € 16.829.493,41). Dieser Rückstellungsbetrag ist unter Einbeziehung folgender Trendannahmen hinsichtlich des zukünftigen Gehalts- bzw. Rentenniveaus ermittelt worden:
Darüber hinaus wurden alters- und geschlechtsabhängige Fluktuationswahrscheinlichkeiten zwischen 0 % und 12,5 % in die Berechnungen einbezogen. Der Unterschiedsbetrag aus der Zugrundelegung des 10-Jahres-Durchschnittszinssatzes (1,83 %) bzw. eines 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes (1,75%) beträgt zum Stichtag nach § 253 Abs. 6 HGB € 273.968 (Vorjahr: € 1.071.948). Gemäß § 253 Abs. 6 HGB unterliegt der Differenzbetrag grundsätzlich der Ausschüttungssperre. Diese kommt solange nicht zum Tragen, als frei verfügbare Rücklagen in mindestens gleicher Höhe vorliegen. Aus der Ausgliederung des Teilbetriebes "Standortservices", resultierend aus der seinerzeitigen erstmaligen Anwendung der BilMOG-Bestimmungen (Ausübung des Wahlrechts gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB und Verteilung des Unterschiedsbetrags über 15 Jahre) beim übertragenden Rechtsträger zum 1. Januar 2010, wurde ein Unterschiedsbetrag in Höhe von € 619.174,07 übernommen. Der verbleibende Unterschiedsbetrag zum 31. Dezember 2023 in Höhe von € 72.829,67 (Vorjahr: € 145.675,59) wird über ein weiteres Jahr bis zum Jahr 2024 linear zugeführt und jährlich mit einem Betrag von € 72.829,67 p.a. nach BilRUG im sonstigen betrieblichen Aufwand ausgewiesen. Wie im Vorjahr werden die Effekte aus der Auf- und Abzinsung der Pensionsrückstellungen im Finanzergebnis sowie die Effekte aus der Zinsänderung im Personalaufwand gezeigt. Steuerrückstellungen: Die Steuerrückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung berücksichtigt. Sonstige Rückstellungen: Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bilanziert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Wesentliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst. Rückstellungen für Restrukturierung wurden gebildet, sofern einzelne Maßnahmen hinreichend konkret waren und bereits eine faktische Verpflichtung zur Restrukturierung bestand. Aufgrund einer im Dezember 2009 geschlossenen Betriebsvereinbarung können seit dem 1. Januar 2010 Mitarbeiter auf einem vom Unternehmen geführten Konto Arbeitszeiten und Gehaltsbestandteile einbringen, um sich diese zu einem späteren Zeitpunkt in Form von Freizeit wieder auszahlen zu lassen (Demografiefonds). Die Guthaben der Mitarbeiter werden in Rückdeckungsversicherungen angelegt, die dem Zugriff des Unternehmens und seiner Gläubiger entzogen sind. Es handelt sich hierbei um eine sogenannte wertpapiergebundene Versorgungszusage im Sinne des § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB, die entsprechend zum beizulegenden Zeitwert der Rückdeckungsversicherung (Deckungsvermögen) gemäß § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB zu bewerten ist. Der Zeitwert, der im Übrigen den Anschaffungskosten einschließlich einer vorhandener Überschussbeteiligung entspricht, beträgt € 9.092.208,90 (Vorjahr: € 8.488.567,38). Die mit den Aufwendungen aus der Verpflichtung zu verrechnenden Erträge aus der Rückdeckungsversicherung betragen € 53.601,55 (Vorjahr: € 33.375,02). Verpflichtung und Deckungsvermögen sind nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB im Ausweis zu verrechnen. Da sie in gleicher Höhe bestehen, kommt es zu einem Null-Ausweis in der Bilanz. Verbindlichkeiten: Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag nach § 256a HGB bewertet. Langfristige Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Rechnungsdatum oder dem jeweils höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Passive Rechnungsabgrenzungsposten: Als passive Rechnungsabgrenzung werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Latente Steuern: Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen (36,1 %) im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Zum Bilanzstichtag ergeben sich aktive latente Steuern insbesondere aus einem im Vergleich zur Steuerbilanz höheren Ansatz von Pensions- und Jubiläumsrückstellungen sowie sonstigen langfristigen Personalrückstellungen. Passive latente Steuern sind keine entstanden. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB. Erträge und Aufwendungen in der Gewinn- und Verlustrechnung werden periodengerecht erfasst. Umsatzerlöse werden im Zeitpunkt der Übertragung des wirtschaftlichen Eigentums bzw. Erbringung der Leistung an den Kunden realisiert. C - Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen: Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagengitter (als Anlage zum Anhang) zu entnehmen. Im Geschäftsjahr 2023 betreffen die Zugänge im Anlagevermögen mit € 2.227.033,33 überwiegend Ersatz- und Ergänzungsprojekte am Standort Oberhausen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: Die Einzelwertberichtigungen zu Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen € 8.000,00 (Vorjahr: € 8.000,00). Für das allgemeine Ausfallrisiko sowie den Zinsverlust wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von € 96.000,00 (Vorjahr: € 68.000,00) gebildet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen € 13.640.514,56 (Vorjahr: € 8.908.461,25), die im Wesentlichen aus der Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der chemischen Industrie, insbesondere die Betreuung von Standorten durch Zurverfügungstellung von Infrastruktur sowie der Erbringung von sonstigen Dienstleistungen, insbesondere in den Bereichen Umwelt, Sicherheit, Engineering, Instandhaltung, Analytik, Informationstechnologie und Accounting entstanden sind. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen € 9.399.137,16 (Vorjahr: € 21.710.824,61). Diese resultieren mit € 8.777.736,78 (Vorjahr: € 10.308.954,03) aus dem Liefer- und Leistungsverkehr, davon gegen die Gesellschafterin OQ Chemicals GmbH, Monheim am Rhein, € 4.933.910,43 (Vorjahr: € 162.230,09 ) sowie mit € 621.400,38 (Vorjahr: € 11.401.870,85) aus sonstigen Vermögensgegenständen, im Wesentlichen aus der Umgliederung debitorischer Kreditorenposten in Höhe von € 406.652,68 (Vorjahr: € 9.966.743,57), davon gegen die Gesellschafterin OQ Chemicals GmbH, Monheim am Rhein, € 0,00 (Vorjahr: € 9.756.771,59) sowie aus Umsatzsteuerforderungen im Rahmen der umsatzsteuerlichen Organschaft für den Monat Dezember 2023 in Höhe von € 214.747,70 (Vorjahr: € 1.435.127,01). Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von € 739.199,94 (Vorjahr: € 1.616.695,09) enthalten im Wesentlichen geleistete Anzahlungen im Geschäftsjahr 2023 in Höhe von € 560.789,14 (Vorjahr: € 1.185.643,92). Alle Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten: Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von € 192.540,14 (Vorjahr: € 134.975,02) sind zum Stichtag im Wesentlichen Ausgaben für zeitraumbezogene Softwaredienstleistungen ausgewiesen, die Aufwand späterer Perioden darstellen und über die individuellen Zeiträume ratierlich aufgelöst werden. Eigenkapital: Das gezeichnete Kapital der OQ Services GmbH beträgt unverändert € 26.000,00 und ist in voller Höhe eingezahlt. Die Kapitalrücklage in Höhe von € 5.277.649,65 ist unverändert zum Vorjahr. Laut Gesellschafterbeschluss vom 28.11.2023 wurde der Gewinnvortrag in Höhe von € 12,1 Mio an die Alleingesellschafterin OQ Chemicals GmbH ausgeschüttet. Über die Ergebnisverwendung bestimmt die Gesellschafterversammlung durch Beschluss. Die Gesellschafter schlagen vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres in Höhe von € 1.609.844,32 (Vorjahr: € 1.395.305,51) auf neue Rechnung vorzutragen. Steuerrückstellungen: Die Steuerrückstellungen in Höhe von € 1.048.458,63 (Vorjahr: € 678.191,00) betreffen im Wesentlichen Gewerbesteuerverbindlichkeiten in Höhe von € 784.354,00 (Vorjahr: € 707.191,00). Sonstige Rückstellungen: Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von € 12.657.994,02 (Vorjahr: € 9.069.789,27) betreffen im Wesentlichen Restrukturierungskosten mit € 4.070.393,66 (Vorjahr: € 106.662,20), Jubiläumszuwendungen mit € 3.141.535,00 (Vorjahr: € 2.603.581,00) und übrige Personalrückstellungen mit € 2.457.254,56 (Vorjahr: € 3.085.172,47). Des Weiteren beinhalten die sonstigen Rückstellungen übrige Rückstellungen in Höhe von € 1.401.983,43 (Vorjahr: € 1.341.411,79) sowie ausstehende Rechnungen in Höhe von € 776.461,37 (Vorjahr: € 1.106.147,81). Verbindlichkeiten: Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen in Höhe von € 13.539.412,95 (Vorjahr: € 16.150.517,43). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, die im Vorjahr im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen bestanden, bestehen dieses Jahr vorrangig aus sonstigen Verbindlichkeiten. Diese betreffen die folgenden Gesellschaften:
Alle in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie gegenüber verbundenen Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Pfandrechte und ähnliche Besicherungsrechte der Verbindlichkeiten bestanden zum Stichtag nicht. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten i. H. v. € 2.290.440,29 (Vorjahr: € 2.406.122,69) werden im Wesentlichen die Verbindlichkeiten aus Lohnsteuer in Höhe von € 563.051,15 (Vorjahr: € 555.505,86) sowie erhaltene Baukostenzuschüsse in Höhe von € 1.675.022,08 (Vorjahr: € 1.782.616,96) ausgewiesen. Die Baukostenzuschüsse werden analog zur Nutzungsdauer der entsprechenden Vermögensgegenstände ertragswirksam aufgelöst.
Die Restlaufzeiten der sonstigen Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt:
Pfandrechte und ähnliche Besicherungsrechte der sonstigen Verbindlichkeiten bestanden zum Stichtag nicht. Passive Rechnungsabgrenzungsposten: Der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von € 464.615,44 (Vorjahr: € 813.076,96) umfasst Einnahmen für ausstehende Leistungen, die Erträge späterer Perioden darstellen. Haftungsverhältnisse: Zum Bilanzstichtag sind wesentliche Teile des Anlagevermögens, der Beteiligungen, der gewerblichen Schutzrechte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, der Vorräte sowie der Guthaben bei Kreditinstituten im Rahmen der bestehenden Gruppenfinanzierungsverträge des OQ Chemicals Konzerns verpfändet bzw. sicherungsübereignet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen: Neben den Rückstellungen, Verbindlichkeiten und Haftungsverhältnissen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen, die sich wie folgt zusammensetzen:
Die Miet-, Pacht- und Leasingverträge bestehen im Wesentlichen aus der Anmietung von technischen Anlagen und von Kraftfahrzeugen. Hauptgrund hierfür sind die Optimierung unseres Working Capitals und operative Notwendigkeiten. Mit der OQ Chemicals GmbH besteht ein Vertrag bezüglich Dienstleistungen in den Bereichen Buchhaltung, Finanzen, Controlling, IT etc. Die Gebühren beinhalten die Ist-Kosten zuzüglich eines Gewinnaufschlages. In 2023 hat die Gesellschaft € 3.008.119,34 (Vorjahr: € 3.369.601,55) an Gebühren bezahlt. Umsatzerlöse: Die Umsatzerlöse in Höhe von € 153.487.796,00 (Vorjahr: € 145.678.907,86) beinhalten Vergütungen für erbrachte Dienstleistungen an Konzerngesellschaften in Höhe von € 111.711.891,06 (Vorjahr: € 114.873.630,85) und Standortpartner in Höhe von € 41.775.904,94 (Vorjahr: € 30.805.277,01) im Inland. Sonstige betriebliche Erträge: Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von € 444.748,09 (Vorjahr: € 1.783.256,80) enthalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge in Höhe von € 288.369,22 (Vorjahr: € 1.597.106,17). Diese beinhalten insbesondere Erträge aus Forschungszulagen in Höhe von € 154.974,00 (Vorjahr: € 364.494,00) sowie die Auflösung von Rückstellungen in Höhe von € 92.989,15 (Vorjahr: € 1.021.414,75), davon aus Bonusaufwendungen für Mitarbeiter € 0,00 (Vorjahr: € 953.257,03). Außerdem enthalten in den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus vereinnahmten Baukostenzuschüssen € 107.594,88 (Vorjahr: € 102.017,46) sowie Erträge aus Subvention in Höhe von € 13.562,32 (Vorjahr: € 15.950,52). Sonstige betriebliche Aufwendungen: Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen € 4.548.438,68 (Vorjahr: € 334.775,63). Davon entfallen im Wesentlichen € 4.248.862,91 auf eine Restrukturierungsrückstellung (Vorjahr: € 60.088,77) und € 72.845,92 (Vorjahr: € 72.845,92) auf die jährliche Zuführung zu den Pensionsrückstellungen nach Art. 67 Abs. 1 und 2. EGHGB. Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind € 180.476,18 (Vorjahr: € 214.722,79) periodenfremde Aufwendungen. Zinsen und ähnliche Erträge: Die Zinserträge in Höhe von € 27.708,32 betreffen hauptsächlich Erstattungszinsen der Nord LB und Zinsen für die Ertragsteuer aus der Betriebsprüfung (Vorjahr: € 4.300,13). Zinsen und ähnliche Aufwendungen: Die Zinsaufwendungen in Höhe von € 404.708,22 (Vorjahr: € 317.890,04) betreffen im Wesentlichen die Zinsen aus der Aufzinsung der Pensionsverpflichtung in Höhe von € 347.312,00 (Vorjahr: € 298.327,00). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag: Die im Geschäftsjahr 2023 angefallenen Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von € 1.599.309,29 (Vorjahr: € 1.792.735,54) betreffen im Wesentlichen den Gewerbesteueraufwand für das Veranlagungsjahr 2023 in Höhe von € 900.325,00 (Vorjahr: € 1.010.229,00) sowie den Körperschaftsteueraufwand inkl. Solidaritätszuschlag in Höhe von € 698.984,29 (Vorjahr: € 781.004,34) ebenfalls für das Veranlagungsjahr 2023. Außerdem sind noch Aufwendungen aus Ertragsteuern Vorjahre betreffend mit € 0,00 (Vorjahr: Erträge € 1.502,20) enthalten. Materialaufwand:
Personalaufwand/Mitarbeiter:
Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter (ohne Geschäftsführung und Auszubildende) beträgt:
Honoraraufwand Abschlussprüfer: Auf die Angabe des Honorars des Abschlussprüfers wird verzichtet, da diese im Konzernabschluss der Oman Oil Holding Europe B.V., Herikerbergweg 88, 1101 CM, Amsterdam/Niederlande, der im Bundesanzeiger in deutscher Sprache veröffentlicht wird, enthalten ist. D - Sonstiges Gesellschafterin und Konzernabschluss: Die OQ Services GmbH wird in den Konzernabschluss der Oman Oil Holding Europe B.V ., Herikerbergweg 88, 1101 CM, Amsterdam/Niederlande, einbezogen. Die Oman Oil Holding Europe B.V. stellt als Mutterunternehmen den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt und wird bei der Oman Oil Holding Europe B.V ., Herikerbergweg 88, 1101 CM, Amsterdam/Niederlande, erhältlich sein. Der Konzernabschluss der Oman Oil Holding Europe B.V. wird zudem in deutscher Sprache im Bundesanzeiger unter der OQ Chemicals International Holding GmbH, Monheim am Rhein, veröffentlicht. Die OQ Services GmbH wird zudem in den Konzernabschluss der OQ S.A.O.C ., Muscat/Sultanat Oman, einbezogen. Die OQ S.A.O.C. stellt als oberstes Mutterunternehmen den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Nachtragsbericht: Aufgrund einer erheblichen Betriebsstörung bei einem Rohstofflieferanten erklärte OQ Chemicals Force Majeure ("Höhere Gewalt") für bestimmte Produkte, die am Standort Oberhausen hergestellt werden. Am 27. Februar 2024 kam es in der Synthesegasproduktion eines Rohstofflieferanten auf dem Werksgelände von OQ Chemicals in Oberhausen zu einer signifikanten Betriebsstörung. Der Standortpartner produziert in Oberhausen technische Gase, darunter Synthesegas, das als Rohstoff an OQ Chemicals zur Weiterverarbeitung geliefert wird. Der Stillstand der Synthesegasproduktion führte zu Liefereinschränkungen bei den in Oberhausen hergestellten Produkten von OQ Chemicals und hat gut zwei Monate gedauert. Hieraus haben sich keine Auswirkungen auf die Bilanzierung und Bewertung von Vermögensgegenstände ergeben. Im April 2024 erklärte der Anteilseigner der OQ Chemicals-Gruppe, die OQ S.A.O.C. in Muscat / Oman, dass sie entgegen vorheriger Zusagen eine Refinanzierung der OQ Chemicals-Gruppe nicht mit eigenen Finanzmitteln unterstützt. Dadurch wurde die nahezu unterschriftsreife Refinanzierung obsolet. Als Konsequenz nahm die OQ Chemicals-Gruppe im Juni 2024 zunächst eine neue Super Priority-Finanzierung in Höhe von € 78,9 Millionen (EUR-Gegenwert) auf. Im September 2024 verlängerte sie die bestehende langfristige Finanzierung sowie die bestehende kurzfristige Betriebsmittellinie bis Ende 2026. In diesem Zusammenhang erhöhte sich die Inanspruchnahme der langfristigen Finanzierung per Ende September auf € 555,4 Millionen sowie auf US$ 478,2 Millionen; die Höhe der Betriebsmittellinie verringerte sich von € 102,5 Millionen auf € 33,4 Millionen, die per Ende September vollständig in Anspruch genommen waren. Im Rahmen einer Restrukturierungsvereinbarung stimmte der Anteilseigner OQ S.A.O.C. einem Verkaufsprozess zu, im Rahmen dessen ein neuer Eigentümer für die OQ Chemicals-Gruppe gesucht wird. Per Ende Dezember 2024 lief dieser Prozess noch. Energiewirtschaftsgesetz (EnWG): Die OQ Services GmbH hat Teile des Vermögens der OQ Chemicals GmbH, und zwar den Teilbetrieb "Standortservices", zu dem auch das Energieversorgungsnetz gehört, als Gesamtheit im Wege der Ausgliederung zur Aufnahme im Geschäftsjahr 2016 übernommen. Die OQ Services GmbH ist ein vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen im Sinne von § 3 Nr. 38 EnWG. Im Bereich Elektrizität übt sie die Funktionen Vertrieb und Verteilung aus. Das von der Gesellschaft betriebene Energieversorgungsnetz unterliegt den vollständigen Pflichten des Energieregulierungsrechts, wozu unter anderem die Entflechtungsvorgaben und die Netzentgeltregulierung gehören. Etwas anderes gilt zum Teil nur dann, wenn das bisherige Objektnetz entweder als "geschlossenes Verteilernetz" oder als "Kundenanlage" einzustufen ist. Die OQ Services GmbH betreibt im Bereich Elektrizität am Standort Oberhausen ein geschlossenes Verteilernetz gemäß § 110 Abs. 3 EnWG. Für die Anerkennung als geschlossenes Verteilernetz ist zwingend ein behördlicher Bescheid erforderlich, der nur auf Antrag ergeht. Der entsprechende Antrag wurde am 14. November 2016 gestellt und die Regulierungskammer des Landes Nordrhein-Westfalen hat dem Antrag mit Datum vom 25. November 2016 zugestimmt. Geschäftsführung: Die Mitglieder der Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2023 Herr Dr. Oliver Borgmeier und Herr Stefan Schmidt waren in der OQ Chemicals Holding GmbH angestellt. Die Geschäftsführer haben von der Gesellschaft keine Bezüge erhalten. Im Geschäftsjahr 2023 waren folgende Personen Mitglieder der Geschäftsführung:
Im Geschäftsjahr 2024 sind folgende Personen Mitglieder der Geschäftsführung:
Ergebnisverwendung: Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von € 1.609.844,32 auf neue Rechnung vorzutragen. Angaben über Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen (Angabe nach § 6b Abs. 2. EnWG) Im Folgenden werden Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen aufgeführt • Erbrachte Leistungen
• Empfangene Leistungen
Sämtliche Geschäfte mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen wurden zu marktüblichen Bedingungen getätigt, so dass sich Leistung und Gegenleistung entsprechen.
Oberhausen, den 7. Januar 2025 Die Geschäftsführung Hans-Joachim Ziems Elmar Geissinger Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell Die OQ Services GmbH, mit Sitz in Oberhausen, wurde in 2016 gegründet und erbringt Dienstleistungen im Bereich der chemischen Industrie. Die OQ Services GmbH (kurz: OQ Services) gehört zum OQ Konzern (OQ). Gesellschafterin mit 100 % der Anteile ist die OQ Chemicals GmbH mit Sitz in Monheim am Rhein, die von der Oman Oil Holding Europe B.V., Amsterdam/Niederlande, kontrolliert wird. Oberste Konzerngesellschaft ist die OQ S.A.O.C, Muscat/ Sultanat Oman, die sich über die Oman Investment Authority (OIA) zu 100 % im Besitz der Regierung des Sultanats Oman befindet. Die OQ Services hat in 2016 den Teilbetrieb "Standortservices" der OQ Chemicals GmbH als Gesamtheit im Wege der Ausgliederung zur Aufnahme nach § 123 Abs. 3 Nr. 1 und § 131 Abs. 1 Nr. 1 UmwG i. V. m. § 20 Abs. 2 Satz 3 UmwStG und § 131 Abs. 1 Nr. 1 UmwG übernommen. Angaben gemäß Energiewirtschaftsgesetz (EnWG): Die OQ Services hat Teile des Vermögens OQ Chemicals GmbH, und zwar den Teilbetrieb "Standortservices", zu dem auch das Energieversorgungsnetz gehört, als Gesamtheit im Wege der Ausgliederung zur Aufnahme übernommen. Die OQ Services ist ein vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen im Sinne von § 3 Nr. 38 EnWG. Im Bereich Elektrizität übt sie die Funktionen Vertrieb und Verteilung aus. Das von der OQ Services betriebene Energieversorgungsnetz unterliegt den vollständigen Pflichten des Energieregulierungsrechts, wozu unter anderem die Entflechtungsvorgaben und die Netzentgeltregulierung gehören. Etwas anderes gilt zum Teil nur dann, wenn das bisherige Objektnetz entweder als "geschlossenes Verteilernetz" oder als "Kundenanlage" einzustufen ist. Die OQ Services GmbH betreibt im Bereich Elektrizität am Standort Oberhausen ein geschlossenes Verteilernetz gemäß § 110 Abs. 3 EnWG. Für die Anerkennung als geschlossenes Verteilernetz ist zwingend ein behördlicher Bescheid erforderlich, der nur auf Antrag ergeht. Der entsprechende Antrag wurde am 14. November 2016 gestellt, und die Regulierungskammer des Landes Nordrhein-Westfalen hat dem Antrag mit Datum vom 25. November 2016 zugestimmt. Geschäftstätigkeit und Geschäftsfelder Die OQ Services ist am Standort in Oberhausen als Dienstleister für die chemische Industrie tätig. Das Geschäft ist primär auf den Standort in Oberhausen ausgerichtet und es werden sowohl konzernexterne ansässige Unternehmen als auch konzerninterne Kunden zu Marktpreisen am Standort Oberhausen bedient. Wesentliche Leistungsempfänger der technischen Dienstleistungen sind die OQ Chemicals GmbH und OQ Chemicals Produktion GmbH & Co. KG. Aufgrund der engen Einbindung in den Konzern ist die Geschäftsentwicklung der OQ Services GmbH erheblich von der Entwicklung des Konzerns abhängig, daher enthält der Lagebericht auch konzernbezogene Angaben. Die von der Gesellschaft angebotenen Standortservices umfassen im Wesentlichen folgendes Leistungsspektrum: Engineering, Umwelt-, Sicherheits- und Arbeitsschutz, Infrastruktur und technischer Service, Werksfeuerwehr, Analytik, Globale Technologie und das Stromverteilnetz. Des Weiteren alle werksnahen Service-Bereiche, wie Site Services Abrechnungen, Kundeninnendienst (Customer Relations Europe), Werks-IT, Werksinfrastruktur, Kreditoren- und Debitorenbuchhaltung, operative HR- Funktionen, Yield Accounting und Technischer Einkauf. 1.2. Nachhaltigkeit Die OQ Services GmbH ist in das konzernweite Nachhaltigkeitsprogramm der OQ Chemicals eingebunden. Wir verstehen uns als nachhaltiges Unternehmen, das die drei Wirkungskreise des Nachhaltigkeitskonzeptes ganzheitlich durch viele Facetten und Projekte in den Bereichen ökologische Verantwortung, soziale Kompetenz und ökonomische Stärke verwirklicht. Für uns ist die Gleichwertigkeit der drei Wirkungskreise die Basis für die erfolgreiche Umsetzung des Nachhaltigkeitskonzeptes.
Alle Bereiche entlang der Wertschöpfungskette sind in das ganzheitliche Konzept eingebunden und wirken bei der kontinuierlichen Verbesserung aktiv mit. So nutzen wir die Innovationen unserer Mitarbeiter durch unser IMPULSE-Programm (Ideenmanagement), um weitere nachhaltige Ideen zu generieren. Dem ökonomischen Grundprinzip folgend - effizient und schonend mit allen Ressourcen umzugehen - basiert unser Geschäftsmodell darauf, dass alle unsere Anlagen im Produktionsverbund effektiv verknüpft sind. Unser langfristiges, wirtschaftlich orientiertes Handeln verbunden mit Innovationen und Investitionen bildet die Basis sicherer Arbeitsplätze, finanzieller Stabilität des Unternehmens und globaler Wettbewerbsfähigkeit. Unsere ökologische Verantwortung umfasst den Schutz von Mensch und Umwelt - bei OQ Chemicals weltweit. Durch unsere Methoden zur Risikobewertung versuchen wir, mögliche Risiken unserer Produkte und Verfahren frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden. Wir unterstützen den globalen Klimaschutz durch unsere energieeffizienten Anlagen, ressourcen-schonenden Verfahren und innovativen Entwicklungen. Wir tragen aktiv zum globalen Klimaschutz bei, indem wir unsere Produktionsprozesse kontinuierlich optimieren, energieeffiziente Technologien einsetzen und ressourcenschonende Verfahren entwickeln. Unsere innovativen Ansätze zielen darauf ab, den CO 2 -Fußabdruck unserer Anlagen zu minimieren und die Umweltbelastung nachhaltig zu reduzieren. Neben dem hohen Innovationspotenzial von OQ Chemicals können sich unsere Geschäftspartner zudem auf unsere langjährige Erfahrung, die konstant hohe Qualität unserer Produkte sowie unsere verlässliche Lieferkette verlassen. Wir stellen sicher, dass alle Anforderungen mit höchster Sorgfalt und unter Einhaltung unserer Nachhaltigkeitsziele erfüllt werden. Diese Faktoren machen OQ Chemicals zu einem zuverlässigen Partner am Markt. Der globale Klimawandel und seine Folgen sind eine der größten Herausforderungen unserer Über die Klimaziele von OQ Chemicals inklusive der Ziele zur Senkung unserer Abfälle, unseres Energieverbrauchs berichten wir in unserem jährlich erscheinenden Nachhaltigkeitsberichts. Unser Konzernweites Programm reduce beschäftigt sich dediziert mit unserem Ziel und Weg bis Mitte zum Jahr 2045 ein klimaneutrales Unternehmen zu werden. Die Erreichung dieser Reduktionsziele wird durch eine Roadmap für die nächsten Jahre unterstützt. Um die Treibhausgasemissionen deutlich zu senken und bis zur Mitte des Jahrhunderts klimaneutral zu werden, hat OQ Chemicals ein unternehmensweites Projekt unter Einbezug verschiedener Fachgremien und Arbeitskreise ins Leben gerufen. OQ Chemicals beteiligt sich aktiv an den weltweiten und europäischen Bemühungen hinsichtlich nachhaltiger Chemie. Nach unserem Selbstverständnis als Teil der Weltgemeinschaft befürworten wir die Prinzipien verantwortlichen unternehmerischen Handelns (Corporate Social Responsibility - CSR) und streben nach deren Umsetzung. Dabei setzen wir bewusst bestimmte, für die B2B-Zusammenarbeit entwickelte Instrumente aus diesem Bereich ein und bewerten unsere Nachhaltigkeitsperformance jährlich mithilfe der EcoVadis-Plattform und -Bewertung. Bereits zum dritten Mal in Folge wurde OQ Chemicals mit einer "Goldmedaille" von EcoVadis ausgezeichnet. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die wirtschaftliche Entwicklung der OQ Services ist im Wesentlichen geprägt von der Branchenentwicklung der chemischen Industrie und vom Geschäftsverlauf und der Ausrichtung der QQ Chemicals Gruppe abhängig. Bei der Analyse der weltwirtschaftlichen Entwicklung bezieht sich OQ Chemicals auf Zahlenangaben und Prognosen renommierter Institutionen wie u.a. der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), der EU Kommission und des Internationalen Währungsfonds (IWF). Mehr als drei Jahre nachdem die Weltwirtschaft den größten Schock der letzten 75 Jahre erlitten hat, sehen wir weiterhin Wachstumsunterschiede zwischen den Regionen. Nach einer anfänglich starken Erholung vom Tiefpunkt der COVID-19-Pandemie hat sich das Tempo der Erholung verlangsamt. Die Erholung wird durch mehrere Faktoren gebremst. Einige spiegeln die langfristigen Folgen der Pandemie, des Krieges in der Ukraine und der zunehmenden geoökonomischen Fragmentierung wider. Andere sind eher konjunkturell bedingt, darunter die Auswirkungen der zur Senkung der Inflation notwendigen geldpolitischen Straffung, die Rücknahme der fiskalischen Unterstützung angesichts der hohen Verschuldung und extreme Wetterereignisse. Trotz der Anzeichen wirtschaftlicher Widerstandsfähigkeit zu Beginn dieses Jahres und der Fortschritte bei der Senkung der Gesamtinflation bleibt die Wirtschaftstätigkeit im Allgemeinen hinter den Prognosen vor der Pandemie zurück, insbesondere in den Schwellen- und Entwicklungsländern. Das Wachstum im Euroraum ist im dritten Quartal 2023 gegenüber dem Vorquartal um 0,1 % gesunken. Die Unsicherheit hat mit der Verschlechterung der geopolitischen Lage weiter zugenommen. Zukunftsweisende Indikatoren für Stimmung und Vertrauen haben sich verschlechtert. Die erwarteten Verbesserungen im dritten Quartal 2023 haben sich verflüchtigt, da die Produktion im verarbeitenden Gewerbe weiter zurückging, während sich das Vertrauen und die Produktion im Dienstleistungssektor abschwächten. Der Arbeitsmarkt ist nach wie vor angespannt, und die die Zahl der offenen Stellen liegt nur geringfügig unter ihrem jüngsten Höchststand. Die europäischen Unternehmen haben die Energiekrise gut überstanden, was zum Teil auf den starken Rückgang der Energienachfrage zurückzuführen ist. Das BIP-Wachstum für 2023 verlangsamte sich weiter auf 3,1 %, nach 3,5 % im Jahr 2022. Die deutsche chemisch-pharmazeutische Industrie blickt auf ein besonders schwieriges Jahr zurück. Die Hoffnungen auf einen wirtschaftlichen Aufschwung haben sich nicht erfüllt. Die gesamte deutsche Wirtschaft leidet unter dem schwachen Geschäftsklima und strukturellen Problemen. Insgesamt ist die chemisch-pharmazeutische Produktion im Jahr 2023 um 8,0 % gesunken. Ohne das Pharmageschäft lag der Rückgang bei 11,0 %. Den Unternehmen fehlten zunehmend Aufträge. Mit durchschnittlich rund 77% waren die Kapazitäten der Industrie nicht ausgelastet. Mit rund € 230,0 Milliarden lag der Umsatz der Branche um 12 % niedriger als noch 2022. Besonders ausgeprägt war der Rückgang im Inlandsgeschäft, wo der Umsatz um 16 % auf € 86 Milliarden zurückging. Der Auslandsumsatz belief sich auf € 144 Milliarden und lag damit 10 % unter dem Vorjahreswert. Auch die sinkenden Preise für Chemikalien trugen zu dem Umsatzrückgang bei. Im Jahr 2023 lagen die Erzeugerpreise für chemisch-pharmazeutische Produkte im Durchschnitt rund 1 % niedriger als ein Jahr zuvor. Die chemisch-pharmazeutische Industrie in Deutschland verzeichnete im Jahr 2024 eine moderate Erholung. Trotz eines schwierigen wirtschaftlichen Umfelds stieg die Produktion um 3,5 %, wobei insbesondere das Pharmageschäft eine Schlüsselrolle spielte und mit einem Umsatzwachstum von 6 % den Sektor stützte. Der Gesamtumsatz der Branche wird voraussichtlich um 1,5 % auf etwa 231 Milliarden Euro zulegen, trotz eines leichten Rückgangs der Erzeugerpreise um durchschnittlich 4 % im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch bleibt die Kapazitätsauslastung mit rund 78 % unter dem Normal-wert, was die weiterhin vorhandenen strukturellen Herausforderungen verdeutlicht. Während das Auslandsgeschäft leichte Zuwächse verzeichnete, zeigte sich das Inlandsgeschäft weiterhin schwach, mit einem Umsatzrückgang von 5 %. Die hohen Energiepreise und eine anhaltende bürokratische Belas-tung stellen dabei zentrale Standortprobleme dar, die auf eine notwendige politische Unterstützung hinweisen. 2.2. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren 2.2.1. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Steuerungsgrößen zur Messung des Erfolgs der Gesellschaft sind die Umsatzerlöse und das EBT (Ergebnis vor Steuern) in Prozent vom Umsatz. Zur Entwicklung wesentlicher Kennzahlen verweisen wir auf das Kapitel 2.4.1. Ertragslage. 2.2.2. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die im Folgenden erläuterten Erfolgsfaktoren setzen wir zurzeit nicht im Sinne quantifizierter Zielvorgaben zur Steuerung unseres Unternehmens ein. Diese sind jedoch für uns von wesentlicher Bedeutung und haben deshalb Einfluss auf unser unternehmerisches Handeln. Als nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sehen wir die Sicherheit unserer Mitarbeiter und die jederzeitige Erfüllung der Umweltauflagen an. Als Dienstleister für die chemische Industrie tragen wir die Verantwortung für die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, der Nachbarn und Nachbarinnen sowie den Schutz der Umwelt. Jede Investition geht deshalb immer einher mit der Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen. Dabei arbeiten wir mit den Behörden und unabhängigen Sachverständigen zusammen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in Sachen Sicherheit kontinuierlich weitergebildet. Für ergänzende Informationen hierzu verweisen wir auf die Kapitel Nachhaltigkeit (Kapitel: 1.2.), und Mitarbeiter (Kapitel: 2.4.4.) sowie auf das Kapitel Umwelt, Gesundheit und Sicherheit (Kapitel: 2.4.7.). 2.3. Geschäftsverlauf der OQ Chemicals Gruppe Ein schwaches externes Umfeld kennzeichnete die chemische Industrie im Jahr 2023. Der rückläufige Trend, insbesondere in der europäischen Chemieindustrie, der in der zweiten Jahreshälfte 2022 begann, setzte sich auch 2023 fort. Die für das zweite Halbjahr 2023 prognostizierte Erholung der globalen Chemieindustrie ist nicht eingetreten. Die weltweite Chemieproduktion ohne China ging im dritten Quartal 2023 gegenüber dem Vorjahreszeitraum weiter zurück. Die europäische Chemieproduktion wurde durch die hohe Inflation, steigende Zinssätze und die im Vergleich zu anderen Regionen ungünstigen Gaspreise beeinträchtigt. Das Geschäftsjahr 2023 war mit einem EBITDA € 93,0 Millionen eines der schwächsten Jahre in der Geschichte der Gruppe, gekennzeichnet durch eine schwache Nachfrage und eine Kombination verschiedener außerordentlicher, einmaliger Ereignisse, die sich negativ auf die Ergebnisse auswirkten. 2.4. Ergebnisentwicklung der OQ Services GmbH 2.4.1. Ertragslage Die im Geschäftsjahr 2023 erzielten Umsätze lagen mit € 153,5 Millionen über dem Vorjahreswert von € 145,7 Millionen und beinhalten die Aufwandserstattungen von Konzerngesellschaften (auf Cost-Plus- Basis) und externen Standortunternehmen für erbrachte Dienstleistungen. Der Umsatzanstieg in Höhe von € 7,8 Millionen resultiert im Wesentlichen aus höheren Umsätzen an externen Standortunternehmen. Für die Erbringung der abgerechneten Leistungen sind die nachfolgenden Kosten als wesentlicher Bestandteil der Herstellungskosten angefallen: Materialaufwand in Höhe von € 18,2 Millionen (Vorjahr: € 22,9 Millionen), Personalkosten in Höhe von € 50,2 Millionen (Vorjahr: € 50,8 Millionen). Das erwirtschaftete Bruttoergebnis vom Umsatz beläuft sich auf € 9,7 Millionen (Vorjahr: € 4,3 Millionen). Die Allgemeinen Verwaltungskosten sind gegenüber dem Vorjahr um € 0,2 Millionen auf € 2,0 Millionen gesunken. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von € 1,8 Millionen auf € 0,4 Millionen zurückgegangen. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus im Vorjahr erfassten periodenfremden Erträgen, insbesondere Erträge aus Auflösung von Rückstellungen in Höhe von € 1,0 Millionen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um € 4,2 Millionen auf € 4,5 Millionen angestiegen. Der Steueraufwand beläuft sich auf € 1,6 Millionen (Vorjahr: € 1,8 Millionen). Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr beläuft sich auf € 1,6 Millionen (Vorjahr: € 1,4 Millionen). Die wesentlichen Kennzahlen stellen sich wie folgt dar:
2.4.2. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um € 7,1 Millionen auf € 58,9 Millionen zurückgegangen. Auf der Aktivseite reduzierte sich das Anlagevermögen um € 0,7 Millionen. Des Weiteren erhöhten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritter um € 4,7 Millionen. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen nahmen zum Stichtag um € 12,3 Millionen ab, insbesondere aus dem sonstigen Bereich. Die sonstigen Vermögensgegenstände sanken zum Stichtag um € 0,9 Millionen. Die Veränderung der flüssigen Mittel ist in den Darstellungen zur Finanzlage erläutert. Aufgrund der im Geschäftsjahr vorgenommene Ausschüttung aus dem Gewinnvortrag an die Alleingesellschafterin OQ Chemicals GmbH in Höhe von €12,1 Millionen reduzierte sich das Eigenkapital auf der Passivseite um € 10,5 Millionen. Die Rückstellungen für Pensionen betrugen zum Bilanzstichtag € 19,2 Millionen nach € 16,8 Millionen im Vorjahr. Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg des Abzinsungsfaktors für Pensionsverpflichtungen. Die Steuerrückstellungen nahmen im Vergleich zum Vorjahr um € 0,4 Millionen auf € 1,0 Millionen zu. Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus Körperschaftssteuer 2023 sowie Gewerbesteuer 2023. Die sonstigen Rückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr um € 3,6 Millionen auf € 12,6 Millionen angestiegen. Die Zunahme resultiert im Wesentlichen aus Restrukturierungskosten in Höhe von € 4,1 Millionen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Dritten sind zum Stichtag um € 2,6 Millionen auf € 13,5 Millionen zurückgegangen, wohin gegen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen auf € 1,3 Millionen konstant blieben. Die sonstigen Verbindlichkeiten nahmen zum Stichtag um € 0,1 Millionen auf € 2,3 Millionen ab. Die Eigenkapitalquote beträgt am Bilanzstichtag 14,2 % (Vorjahr: 28,5 %). 2.4.3. Finanzlage Der aus liquiden Mitteln bestehende Finanzmittelbestand hat sich um € 2,0 Millionen auf € 2,7 Millionen erhöht. Die Zunahme ergibt sich aus einem positiven Cashflow aus der operativen Tätigkeit in Höhe von € 16,4 Millionen sowie aus Mittelabflüssen aus der Investitionstätigkeit von € 2,2 Millionen. 2.4.4. Mitarbeiter Im Berichtsjahr beschäftigte die OQ Services GmbH durchschnittlich 481 (Vorjahr: 496) Mitarbeiter. Wir sind uns bewusst, dass zufriedene, motivierte und engagierte Mitarbeiter zu den wesentlichen Erfolgsfaktoren eines wachstumsorientierten Unternehmens gehören. Unsere Unternehmenskultur, gekennzeichnet durch unsere Kernwerte Care, Share und Dare, schafft eine Umgebung, die es uns ermöglicht, ein attraktiver Arbeitgeber für unsere Mitarbeiter zu sein. Durch unsere internen Ausbildungsprogramme bieten wir unseren Mitarbeitern vielfältige Entwicklungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten. Durch eine zukunftsorientierte und ebenso konsequente Personalstrategie stärken wir unsere Wettbewerbsfähigkeit. Die Personalstrategie besteht aus fünf strategischen Elementen:
2.4.5. Finanzierungspolitik Die OQ Services GmbH verfügt über keine eigene externe Finanzierung. Die Gesellschaft ist eng in die Prozesse, Richtlinien und den Finanzierungsrahmen des OQ Chemicals Konzerns eingebunden und wird bei Bedarf über kurzfristige Ausleihungen von verbundenen Unternehmen finanziert. 2.4.6. Investitionspolitik Die OQ Services GmbH ist in die Investitionspolitik, in die Prozesse und Richtlinien des OQ Chemicals Konzerns eingebunden. Investitionen werden durch die OQ Chemicals Gruppe freigegeben. 2.4.7. Umwelt, Gesundheit und Sicherheit In der Werteskala von OQ Chemicals stehen die Bereiche Umweltschutz, Gesundheit und Sicherheit gemeinsam an oberster Stelle. Sogenannte EHS-Ziele (Environment, Health and Safety- Umwelt, Gesundheit und Sicherheit) wurden für den Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 festgelegt. Die folgende Tabelle zeigt die Anzahl der Ereignisse in jeder Kategorie im Jahr 2023: Die folgende Tabelle zeigt die Anzahl der Ereignisse in jeder Kategorie im Jahr 2023:
Im Jahr 2023 gab es keine ernsthaften oder größeren Brände oder Explosionen. Der TOC (Organischer Kohlenstoffgehalt) eines Frischwasserkanals wurde durch den Eintrag von Spülwasser erhöht und führte zu dem einen Umweltereignis (KII). Es gab keine Auswirkungen außerhalb des Werkes. Grenzwerte wurden nicht überschritten. Die Indikatoren der US-Behörde OSHA (Occupational Safety and Health Administration) dienen als international verwendeter Standard für arbeitsbedingte Verletzungen. Für Mitarbeitende von OQ Chemicals wurde eine OIR-Quote (OSHA Incident Rate; Arbeitsunfälle je 200.000 Arbeitsstunden) von 0,25 (i. Vj.: 0,41) erreicht, mit einer Lost Time Injury Rate (LTIR; Unfälle mit Ausfallzeit von einem Tag und mehr pro 200.000 Arbeitsstunden) von 0,17 (i. Vj.: 0,08). Die Tausend-Mann-Quote (TMQ, meldepflichtige Unfälle pro 1.000 Mitarbeitende) betrug für die deutschen Standorte im Jahr 2023 Null (i. Vj.: 0,94). Für Mitarbeitende von OQ Chemicals und von Auftragnehmern wurde eine Total Recordable Injury Frequency (TRIF; Arbeitsunfälle je eine Million Arbeitsstunden für OQ Chemicals Mitarbeiter und externen Auftragnehmern) von 1,1 (i. Vj.: 1,8) bei einer Lost Time Injury Rate (LTIR; Unfälle mit Ausfallzeit von einem Tag und mehr pro eine Million Arbeitsstunden für OQ Chemicals Mitarbeiter und externe Auftragnehmern) von 0,9 (i. Vj.: 0,6) erzielt. Unsere solide Sicherheitsbilanz setzte sich im Jahr 2023 fort. Dennoch liegt unser Ziel auch weiterhin bei null Unfällen. OQ Chemicals verstärkte und intensivierte die Initiative "I-Safety" (auch als "Safety = I" kommuniziert). Diese Initiative zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass jeder Mitarbeitende konsequent und kontinuierlich in die Bereiche Umwelt, Gesundheit und Sicherheit (EHS) einbezogen wird. Das EHS-Leitindikatorenprogramm und die EHS-Tage sind als Teil dieser Initiative darauf ausgerichtet, die proaktive EHS-Arbeit zu unterstützen und zu intensivieren. 3. Risiko- und Chancenbericht 3.1 Grundsätzliche Risiken und Chancen Allgemeines Der Erfolg von OQ Chemicals hängt wesentlich davon ab, dass Risiken in unseren Geschäftstätigkeiten erkannt und aktiv gesteuert werden. Ziel des Risikomanagementsystems ist die langfristige Sicherstellung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie die Gewährleistung der erfolgreichen laufenden Entwicklung durch die Identifizierung von Risiken sowie, je nach Risikoart, deren angemessene Berücksichtigung in strategischen und operativen Entscheidungen. Risiken werden als unsichere Ereignisse verstanden, die eine Verfehlung der Geschäftsziele aufgrund von internen oder externen Faktoren nach sich ziehen können. Zu unserem Risikomanagementsystem gehört ein Modul für die strategische Geschäftsplanung, kombiniert mit Instrumenten zur detaillierten Risikobewertung, -beurteilung, -überwachung und -berichterstattung, welche als internes Frühwarn- und Kontrollsystem dienen. Sämtliche Unternehmensbereiche berichten mögliche Risiken über ein Risikomanagementsystem direkt an die Abteilung Risikomanagement. Risikoupdates werden halbjährlich erstellt und die Ergebnisse dem Management-Team und dem Prüfungs- und Risikoausschuss der Geschäftsführung übermittelt. Die nachfolgenden Risiken und Chancen sind der Reihe nach ihrer Wichtigkeit zugeordnet beginnend mit dem wesentlichsten Risiko. Risiken in Zusammenhang mit der Restrukturierung der OQ Chemicals-Gruppe ("OQC") - Liquiditätsrisiken Als Dienstleister für die Gesellschaften oder OQC hängt die wirtschaftliche Entwicklung der OQ Services GmbH maßgeblich von der Entwicklung der OQC ab. Auf Grund des Entzugs der Unterstützung durch den Shareholder im Frühjahr 2024 und der daraufhin eingeleiteten, von den kreditgebenden Banken eng begleiteten Restrukturierungsmaßnahmen, hat die Geschäftsführung ein externes Sanierungsgutachten in Anlehnung an IDW S6 durch einen externen Berater erstellen lassen. Das Sanierungsgutachten geht davon aus, dass OQC durch die im Oktober 2024 erfolgte Verlängerung und Erweiterung der bestehenden Kreditlinien sanierungsfähig ist und eine positive Fortbestehensprognose hat. Es basiert auf der Budget- und Mittelfristplanung für 2024 bis 2026, berücksichtigt das schwierige Marktumfeld und enthält bestimmte Liquiditäts- und Restrukturierungsmaßnahmen. Auf Grund der allgemein negativen wirtschaftlichen Entwicklung im Jahr 2024 und deren negativen Auswirkungen auf die Umsatz-, Ertrags- und Finanzlage hat sich das Liquiditätsrisiko als ein wesentliches Risiko für die Fähigkeit von OQC zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit dargestellt. Abweichungen von geplanten Umsätzen und Ergebnissen könnten die Liquidität gefährden, insbesondere aufgrund geopolitischer Unsicherheiten und den damit zusammenhängenden gesamtwirtschaftlichen Veränderungen. Probleme bei der Umsetzung von Liquiditäts- und Restrukturierungsmaßnahmen können das Sanierungskonzept ebenfalls gefährden. Mögliche unkalkulierbare Effekte können zu großen Unsicherheiten hinsichtlich des operativen Geschäftsverlaufs führen. Gleichzeitig können diese negativen Effekte, wenn diese weit über die Planungsprämissen hinausgehen oder gleichzeitig andere negative Effekte auf die Liquidität eintreten, zu einem Risiko für die Fähigkeit von OQC zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit führen. Die Geschäftsführung überprüft fortlaufend den Fortschritt der Umsetzung der Restrukturierungsmaßnahmen. Sie geht zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass im Prognosezeitraum keine Liquiditätslücken entstehen werden. Die Liquidität wird zentral gesteuert, und es gibt regelmäßige Liquiditätsplanungen und -prognosen. Marktbetrachtung Auf Beschaffungsseite liegen die Hauptrisiken in der hohen Volatilität der Rohstoff- und Energiepreise. Eine Zu- oder Abnahme der Preise für die von uns eingesetzten Materialien führt unmittelbar zu höheren oder niedrigeren Produktionskosten. Bei einem Preisrückgang müssen möglicherweise Abschreibungen auf das Vorratsvermögen vorgenommen werden. Zudem schlagen sich Änderungen bei Rohstoffpreisen in höheren oder niedrigeren Absatzpreisen nieder - entweder unmittelbar oder mit zeitlicher Verzögerung. Derartigen Situationen begegnen wir durch die Verfolgung einer bewussten Vorrats- und Beschaffungspolitik. Der Rohstoff- und Energiebedarf der Gesellschaft wird größtenteils durch langfristige Lieferverträge und Verträge mit Preisgleitklauseln abgedeckt. Viele Kundenverträge enthalten ebenfalls Preisgleitklauseln. Wir suchen ständig nach Wegen, unsere Ressourcen effizienter einzusetzen, um gestiegene Kosten durch eine höhere Produktion abzufangen. Zusätzlich zu den Risiken aus der Entwicklung der Gesamtkonjunktur stellen Nachfrageschwankungen wichtiger Kunden Risiken auf dem Absatzmarkt dar. Diesen Gefährdungen wirkt OQ Chemicals durch aktives Customer Relationship Management sowie strategische Maßnahmen und Produktoptimierung entgegen. Sollte es jedoch erneut zu einer weltweiten Finanzkrise bzw. einem Konjunktureinbruch und damit einhergehend auch zu verschlechterten Produktionsauslastungen inklusive Rückgang der Absatzmengen kommen, würde dies auch die OQ Chemicals GmbH und damit auch die OQ Services GmbH nachhaltig treffen. Unsere Chancen liegen insbesondere in der starken Ausrichtung von Strategie und Marketingmaßnahmen. Die Tatsache, dass sich OQ Chemicals auch auf die Wachstumsmärkte der chemischen Industrie fokussiert und hier bereits frühzeitig Kooperationsmöglichkeiten und Vertriebswege analysiert, schafft die Basis für eine gute Positionierung in diesen Regionen. So könnten sich zusätzliche interessante Wachstumspotenziale ergeben. Die bereits umgesetzten bzw. in die Wege geleiteten umfangreichen Investitionen in neue Anlagen bzw. Kapazitätserweiterungen bei bestehenden Anlagen stärken unsere Möglichkeiten, noch flexibler auf Änderungen der Nachfrage reagieren und weiteres Umsatzwachstum in Mengen realisieren zu können. Betreiberrisiken OQ Chemicals verfügt über hohe Sicherheitsstandards für den Anlagenbetrieb zum Schutz von Menschen und Umwelt sowie einen klaren Verhaltenskodex und Unternehmensgrundsätze. Weiterhin wurden organisatorische Maßnahmen ergriffen, um Richtlinien- oder gesetzeswidriges Verhalten zu verhindern. Die europäische Chemikalienverordnung, in der die Bedingungen für die Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe und für die Schaffung eines Europäischen Amts für chemische Stoffe (REACH) dargelegt sind, trat am 1. Juli 2007 in Kraft. Die Einhaltung der Complianceanforderungen umfassten Erstregistrierungen, Dossieraktualisierungen und neue Studien, um den gesetzlichen Verpflichtungen nachzukommen. Als international tätiges Unternehmen ist die OQ Chemicals unterschiedlichen Risiken ausgesetzt. Um die finanziellen Auswirkungen eines möglichen Schadens gering zu halten, wurden - soweit verfügbar und wirtschaftlich vertretbar - Versicherungsverträge abgeschlossen. Elementarversicherungsverträge schützen uns vor den Folgen einer vollständigen oder teilweisen Zerstörung der Produktionsanlagen durch externe Ursachen, beispielsweise durch Feuer oder Explosionen, sowie vor den Folgen der daraus resultierenden Betriebsunterbrechungen. Des Weiteren verfügen wir über Versicherungspolicen zum Schutz vor Produkt-, Umwelt- und allgemeinen Haftpflichtrisiken, die sich aus unserer Tätigkeit ergeben. Der Umfang und die Höhe des Versicherungsschutzes werden von OQ Chemicals laufend in Zusammenarbeit mit externen Beratern überprüft. OQ Chemicals produziert in größeren Verbundstandorten wo mehrere Chemieunternehmen in unterschiedlichen Teilen der Wertschöpfungsketten ihre Produkte herstellen. Jedes dieser Unternehmen kann hierdurch eine Rolle als Produzent oder Abnehmer für andere Standortunternehmen haben. Durch die Integration entstehen viele produktionslogistische Vorteile. Bedingt durch diesen engen Verbund können Risiken bei Standortpartner stärker auf OQ Chemicals einwirken. Betriebsunterbrechungen dort, können auch bei OQ Chemicals zu Störungen im Betriebsablauf führen. Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess Das interne Kontrollsystem umfasst Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen zur Sicherung der Wirksamkeit, der Wirtschaftlichkeit und der Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung sowie der Einhaltung der maßgeblichen rechtlichen Vorschriften. Dazu gehört auch das interne Kontrollsystem, soweit es sich auf die Rechnungslegung bezieht. OQ Chemicals hat unter Beachtung branchenüblicher Standards und gesetzlicher Bestimmungen ein internes Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess eingerichtet, um potenzielle Risiken erfassen und mit geeigneten Maßnahmen minimieren zu können. Die geeignete personelle und materielle Ausstattung, die Verwendung adäquater Software sowie klare gesetzliche und unternehmensinterne Vorgaben stellen die Grundlage für einen ordnungsgemäßen, einheitlichen und kontinuierlichen Rechnungslegungsprozess dar. OQ Chemicals verfügt über klar abgegrenzte Verantwortungsbereiche sowie verschiedene Kontroll- und Überprüfungsmechanismen (insbesondere Plausibilitätskontrollen und Vier-Augen-Prinzip). Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass die Rechnungslegung bei der OQ Chemicals im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben, den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung, nationalen Rechnungslegungsstandards und konzerninternen Richtlinien erfolgt. Außerdem ist auf diese Weise die einheitliche und korrekte Erfassung und Bewertung von Geschäftsvorfällen bei OQ Chemicals auf der Basis der gesetzlichen Offenlegungsanforderungen gewährleistet. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Die Absicherung finanzwirtschaftlicher Risiken ist ein wesentlicher Bestandteil des Risikomanagementsystems der OQ Chemicals und basiert auf detaillierten Richtlinien und Vorgaben und einer zentralen Steuerung durch die Geschäftsleitung. Die OQ Services hat keine Währungsänderungsrisiken in nennenswertem Umfang; sofern sie aufkommen würden, würden sie gruppenintern abgesichert werden. Liquiditätsrisiken aus Zahlungsstromschwankungen erkennt das Unternehmen im Rahmen der Liquiditätsplanung frühzeitig, so dass wir gegebenenfalls gegensteuern können. Bonitäts- oder Ausfallrisiken wirkt OQ Chemicals durch das Einholen externer professioneller Informationen z. B. durch Wirtschaftsauskunfteien, Ratingagenturen oder Kreditversicherungen entgegen. Counterparty-Risiken im Rahmen der Geldanlage prüfen wir im Vorfeld sorgfältig. Außerdem tätigt OQ Chemicals Geldanlagen nur in risikoarme Anlageformen sehr guter oder guter Bonität. 4. Prognosebericht Unsere im Folgenden beschriebenen Prognosen beruhen auf Annahmen, Schätzungen, Vorhaben und Erwartungen im Hinblick auf künftige Entwicklungen oder das Eintreffen künftiger Ereignisse. Diese können im Nachhinein deutlich von den tatsächlich eingetroffenen Ergebnissen abweichen. Wir weisen daher darauf hin, dass die im Lagebericht dargestellten Prognosen von den künftigen Ergebnissen abweichen können. Das globale BIP-Wachstum, das für 2023 auf 3,1 % geschätzt wird, wird den Projektionen zufolge 2024 bei 3,1 % bleiben und leicht auf 3,2 % im Jahr 2025 ansteigen. Diese Prognosen beruhen auf der Annahme, dass die Preise für Brennstoffe und andere Rohstoffe in den Jahren 2024 und 2025 sinken werden und dass die Zinssätze in den großen Wirtschaftsräumen zurückgehen werden. Die Ölpreise werden im Jahresdurchschnitt 2024 voraussichtlich um etwa 2,3 % sinken, während die Preise für andere Rohstoffe als Brennstoffe um 0,9 % zurückgehen dürften. Das IMF (International Monetary Fund) geht davon aus, dass die Leitzinsen der Federal Reserve, der Europäischen Zentralbank und der Bank of England bis zur zweiten Hälfte des Jahres 2024 auf dem derzeitigen Niveau bleiben werden, bevor sie allmählich sinken, wenn sich die Inflation ihren Zielen nähert. Gesamtaussage Zusammengefasst bleibt festzuhalten, dass wir auf der Basis der derzeit verfügbaren Informationen für die OQ Services GmbH für 2024 einen starken Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr erwarten. Durch das bestehende Geschäftsmodell und das angebotene Leistungsspektrum - vorwiegend auf Basis von langfristigen Serviceverträgen - ist die Ergebnisentwicklung der OQ Services GmbH planbar. Auf der Basis aktueller Planrechnungen und der laufenden Kosteneinsparprojekte sowie der deutlichen Investitionsreduzierungen der OQ Chemicals Tochtergesellschaften gehen wir für das Geschäftsjahr 2024 von einem Umsatzrückgang von ca. 30-40% im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 aus, ohne Sondereinflüsse. Das Ergebnis (EBT - Ergebnis vor Steuern) wird voraussichtlich stabil zwischen 2 % bis 3 % des Umsatzes liegen. Die Gesellschaft weist per November 2024 einen Umsatz von EUR 91,8 Mio. und ein positives EBT von EUR 0,4 Mio aus. Die Einschätzung zur stabilen Ergebnislage wurde von PWC durch ein unabhängiges IDW S6 Gutachten bestätigt. Die Geschäftsführung und das Risikomanagement der Gesellschaft überwacht fortlaufend die Einhaltung der IDW S6 Prämissen und leitet gegebenenfalls notwendige Maßnahmen ein, um die Annahmen nicht zu gefährden.
Oberhausen, 7. Januar 2025 Die Geschäftsführung Hans-Joachim Ziems Elmar Geissinger Tätigkeitsabschluss 2023, EnWG Bilanz zum 31. Dezember 2023
Tätigkeitsabschluss 2023, EnWGGewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Tätigkeitsabschluss gemäß § 6b Abs. 3 EnWG Zusätzliche Angaben zu dem Tätigkeitsabschluss gemäß § 6b Abs. 3 EnWG Nach Maßgabe des Ausgliederungs- und Übernahmevertrages vom 22. August 2016 hat die OQ Services GmbH Teile des Vermögens der OQ Chemicals GmbH, und zwar den Teilbetrieb "Standortservices", zu dem auch das Energieversorgungsnetz gehört, als Gesamtheit im Wege der Ausgliederung zur Aufnahme nach § 123 Abs. 3 Nr. 1 und § 131 Abs. 1 Nr. 1 UmwG i. V. m. § 20 Abs. 2 S. 3 UmwStG und § 131 Abs. 1 Nr. 1 UmwG übernommen. Die OQ Services GmbH als Betreiber eines eigenen Energieversorgungsnetzes, musste im Anschluss daran einen eigenen neuen Antrag auf die Einstufung als geschlossenes Verteilnetz gem. § 110 Absatz 3 EnWG stellen. Mit Datum vom 14. November 2016 hat die OQ Services GmbH den Antrag auf den Status "geschlossenes Verteilernetz" gestellt, der im Vergleich zum Objektnetzstatus zwar mit eingeschränkten, aber erheblichen Erleichterungen im Vergleich zu Netzen der allgemeinen Versorgung verbunden ist. Die Regulierungskammer des Landes Nordrhein-Westfalen Landesregulierungsbehörde hat dem Antrag mit Datum vom 25. November 2016 zugestimmt. OQ Services GmbH hat die Verpflichtung, einen separaten Tätigkeitsabschluss gemäß den Vorgaben des EnWG zu erstellen. Die Regelungen wurden im Einklang mit den Anforderungen der Bundesnetzagentur erstmals für den Jahresabschluss des Rumpfgeschäftsjahres 2016 angewendet. Angaben über die Zuordnungsregeln einschließlich der Abschreibungsmethoden nach § 6b Abs. 3 Satz 7 EnWG 1. Allgemeines Gemäß § 6b Abs. 3 Satz 7 EnWG sind die Regeln, einschließlich der Abschreibungsmethoden, anzugeben, nach dem die Gegenstände des Aktiv- und Passivvermögens sowie die Aufwendungen und Erträge den gemäß § 6b Abs. 3 Satz 1 bis 4 EnWG geführten Konten zugeordnet worden sind. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden einschließlich der Abschreibungsmethoden, die dem Tätigkeitsabschluss zugrunde gelegt werden, sind im Anhang des Jahresabschlusses der OQ Services GmbH angegeben. 2. Zu separierende Tätigkeiten Für die OQ Services GmbH ergeben sich gemäß § 6b Absatz 3 EnWG folgende Unternehmenstätigkeiten:
3. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen: Die Aufgliederung des Anlagevermögens ist der Bilanz des Tätigkeitsabschlusses zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: Alle Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten: Alle in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben eine Fälligkeit von bis zu einem Jahr. Haftungsverhältnisse: Als Bestandteil der Gesamtunternehmung haften die einzelnen Aktivitäten des Unternehmens gesamtschuldnerisch. Daher wird auf die Ausführung im Jahresabschluss der OQ Services GmbH hingewiesen. Sonstiges: Im Geschäftsjahr 2016 sind im Zuge der Ausgliederung des Teilbetriebes "Standortservices" die einzelnen Netzverträge (Netznutzungsvertrag, Netzanschluss- und Anschlussnutzungsvertrag) aller Standortpartner zum 1. Juli 2016 auf die OQ Services GmbH übergegangen. 4. Methoden der Zuordnung 4.1. Gewinn- und Verlustrechnung Im Regelfall erfolgt bei der Erstellung der Tätigkeits-, Gewinn- und Verlustrechnung eine direkte Zuordnung von Aufwendungen und Erlösen zu den einzelnen Unternehmensaktivitäten. In Fällen, in denen dies nicht möglich ist oder mit nicht vertretbar hohem Aufwand verbunden wäre, wird die Zuordnung durch Schlüssel auf der Basis sachgerechter Bezugsgrößen vorgenommen. In der ersten Stufe wird auf Basis der Kosten- und Leistungsrechnung eine Tätigkeiten-, Gewinn- und Verlustrechnung aus dem Buchhaltungssystem (SAP R/3) generiert, deren Posten direkt den einzelnen Tätigkeiten zugeordnet werden. Die Aufwendungen und Erlöse werden entsprechend den Kostenstellen der Buchungen, den einzelnen Tätigkeiten zugeordnet. In der zweiten Stufe werden die verbleibenden "allgemeinen" Aufwendungen und Erlöse in einem MS-Excel-Modell und durch sachgerechte Schlüsselungen manuell den Tätigkeiten zugeordnet. 4.2. Bilanz Die Erstellung der Bilanz erfolgt auf Grundlage der Zuordnung bebuchter SAP Konten zu Bilanzpositionen. Eine sachgerechte Zuordnung des Sachanlagevermögens zu dem Tätigkeitsbereich "Stromnetz" erfolgt auf Grundlage der dem Anlagevermögen entsprechend zugeordneten Kostenstellen. Forderungen und Verbindlichkeiten konnten im Wesentlichen direkt zugeordnet werden. Andere Posteninhalte der Bilanz werden durch sachgerechte Schlüsselungen entwickelt, die eine möglichst verursachungsgerechte Zuordnung gewährleisten. 4.3. Grundsätze der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung Leistungsbeziehungen zwischen den Unternehmensaktivitäten werden zu angemessenen Vollkosten bewertet. 5. Darstellung der Schlüssel Grundsätzlich werden für die Schlüsselbildung die im Rahmen der Jahresabschlusserstellung der OQ Services GmbH 2023 zur Verfügung stehenden Basiswerte verwendet. Für die Schlüsselung der GuV- und Bilanzposten gemeinsamer Bereiche auf die einzelnen Sparten werden insbesondere folgende Verteilschlüssel verwendet: Anlagevermögen-Schlüssel: wird zur Verteilung des nicht direkt in der Bilanz zuordenbaren Postens Guthaben bei Kreditinstituten verwendet. Personalmengenschlüssel: wird insbesondere angewendet für die Schlüsselung der nicht direkt zuordenbaren personalbezogenen Aufwendung, Verbindlichkeiten und Rückstellungen.
Oberhausen, 20. Dezember 2024 Hans-Joachim Ziems Elmar Geissinger Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die OQ Services GmbH, Oberhausen Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der OQ Services GmbH, Oberhausen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der OQ Services GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. im Abschnitt "Sonstige Informationen" unseres Bestätigungsvermerks genannten Bestandteile des Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft, Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen den nicht inhaltlich geprüften Abschnitt 1.2 "Nachhaltigkeit bei OQ Chemicals GmbH" des Lageberichts." Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir den Tätigkeitsabschluss für die Tätigkeit Elektrizitätsverteilung (Stromnetz) nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 - geprüft.
Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und des Tätigkeitsabschlusses in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist nachfolgend weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft den IDW Qualitätsmanagementstandard: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG zu dienen. Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung des Tätigkeitsabschlusses nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten. Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Tätigkeitsabschluss entspricht der im Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht. Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,
Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Unsere Verantwortung für die Prüfung des Tätigkeitsabschlusses entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.
Düsseldorf, den 7. Januar 2025 KPMG
AG
Dr. Markus Uhde, Wirtschaftsprüfer Kai Krecher, Wirtschaftsprüfer |
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