ADMEDES GmbH
93mHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mathias Diener seit 25.7.2014 | Geschäftsführer |
Roland Alfred Pfeiffer seit 4.8.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
UNISERV GmbHPforzheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Firma UNISERV GmbH, PforzheimAktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023Firma UNISERV GmbH, Pforzheim
ANHANG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023Firma UNISERV GmbH, PforzheimI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die UNISERV GmbH hat ihren Sitz in Pforzheim und ist im Handelsregister (Amtsgericht Mannheim) unter HRB 501535 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss und der Lagebericht für das am 31. Dezember 2023 abgeschlossene Geschäftsjahr sind nach den Vorschriften des §§ 242 ff i. V. m. 264 ff HGB sowie des GmbHG aufgestellt. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB) aufgestellt. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Bilanzierungswahlrechte hat die Gesellschaft nicht in Anspruch genommen. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze stehen im Einklang mit dem HGB. 3. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III HGB). Die Finanzanlagen sind grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bewertet. In Vorjahren wurden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßige Wertberichtigungen vorgenommen. 4. Die Abschreibungen werden bei Sachanlagen nach linearer Methode vorgenommen. 5. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. 6. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten angesetzt. Das Kreditrisiko ist durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt worden. 7. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. 8. Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. IV. Erläuterungen zur Bilanz 9. Anlagevermögen Der Anlagespiegel ist in einer gesonderten Anlage dargestellt. 10. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die unter den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Beträge sind - wie im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig. 11. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von TEUR 189 (Vorjahr: TEUR 179). 12. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 13. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. VI. Sonstige Angaben 14. Durchschnittlich beschäftige Arbeitnehmer (§ 285 Nr. 7 HGB):
Zum 31. Dezember 2023 sind insgesamt 131 Mitarbeiter (Vorjahr: 131) beschäftigt. 15. Der Geschäftsführung gehörte im Geschäftsjahr 2023 an:
16. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen. 17. Angaben zum Anteilsbesitz
18. Nach dem Bilanzstichtag lagen keine berichtspflichtigen wesentlichen Ereignisse vor.
Pforzheim, 28. März 2024 gez. Roland Pfeiffer, CEO gez. Mathias Diener, CFO Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023Firma UNISERV GmbH
Lageberichtder UNISERV GmbHA. Darstellung des Geschäftsverlaufs 2023 1. Darstellung 2023 Branche Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2023 um -0,3% gegenüber 2022 gesunken. In Frankreich, den für Uniserv zweitwichtigsten Markt, stieg das BIP um 1,0 % gegenüber Vorjahr. Das Bruttoinlandsprodukt der Eurozone ist um 0,6% gegenüber Vorjahr gestiegen. Der IT-Markt ist im Jahr 2023 im Bereich Software um 3,6 Milliarden Euro auf ein Volumen von 41,5 Milliarden Euro gestiegen. Auch die IT-Services sind im Jahr 2023 um 2,4 Milliarden Euro auf 49,4 Milliarden Euro gestiegen. Der IT-Markt soll im Jahr 2024 weiter wachsen. Mit einem Volumen von 45,4 Milliarden Euro legt das Software-Segment in 2024 kräftig zu. Auch die IT-Services verzeichnen mit einem Plus von 4,7% ein ordentliches Wachstum auf ein Marktvolumen von 51,7 Milliarden Euro. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Der Umsatz 2023 ist um 2,5 % gegenüber 2022 gestiegen. 3. Investitionen Im Berichtsjahr wurden TEUR 767 (Vorjahr: TEUR 698) in Sachanlagen und immaterielle Wirtschaftsgüter investiert: davon in sonstige Einrichtungsgegenstände wie Notebooks, Lichtwerbeanlage, PKW, diverse GWG u.a. TEUR 275 (Vorjahr: TEUR 523), ERP-Software und Homepage TEUR 491 (Vorjahr: TEUR 175). Die planmäßigen Abschreibungen erhöhten sich auf TEUR 394 (Vorjahr TEUR 382). 4. Personal Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 127 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 126). Zum 31.12.2023 befanden sich insgesamt 131 Mitarbeiter in einem Arbeitsverhältnis (Vorjahr: 131). Die Personalaufwendungen beliefen sich auf EUR 11,4 Mio. (Vorjahr: EUR 10,8 Mio.). 5. Forschung und Entwicklung Im Innovationsmanagement haben wir folgende Projekte durchgeführt:
Für das Data-Quality-Lösungsportfolio wurden folgende Entwicklungen durchgeführt:
Für die Smart-Customer-MDM-Lösung wurden folgende Entwicklungen durchgeführt:
Im Consulting wurde das Angebot wie folgt erweitert:
Bereichsübergreifend haben wir folgendes Projekt durchgeführt:
B. Darstellung der Lage der Gesellschaft 1. Vermögenslage Das Gesamtvermögen verringerte sich um 0,9% auf EUR 11,3 Mio. (Vorjahr: EUR 11,4 Mio.). Der Bestand an Forderungen aus Lieferung und Leistungen verringerte sich auf EUR 1,2 Mio. (Vorjahr: EUR 1,7 Mio.). 2. Finanzlage Die liquiden Mittel erhöhten sich auf EUR 5,1 Mio. (Vorjahr: EUR 5,0 Mio.). Die Gesellschaft finanziert ihre Investitionen aus dem Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit. Das Eigenkapital beträgt EUR 4,3 Mio. (Vorjahr: EUR 4,2 Mio.). 3. Ertragslage Die Umsatzerlöse erhöhten sich im Berichtsjahr um ca. 2,5% auf EUR 18,91 Mio. (Vorjahr: EUR 18,45 Mio.). Der Jahresüberschuss erhöhte sich um 4,2% auf EUR 1,6 Mio. (Vorjahr: Mio. 1,5). 4. Summarische Betrachtung der wirtschaftlichen Lage Die Gesellschaft befindet sich in einer wirtschaftlich gesunden Verfassung und finanziert sich aus dem laufenden Cashflow. Die Umstellung auf mobile Arbeitsplätze ist bereits im Jahr 2019 vollständig erfolgt, so dass alle Mitarbeiter sehr gut von zu Hause arbeiten konnten. Der Einsatz von moderner Software ermöglicht uns unsere Leistungen an unsere Kunden auch von zu Hause vollumfänglich zu erbringen. Erfreulicherweise konnten wir den Umsatz um 2,5% gegenüber dem Vorjahr steigern. Zur gesunden Verfassung des Unternehmens tragen neben einer klaren Unternehmensstrategie insbesondere die qualifizierten und motivierten Mitarbeiter, das marktgerechte Produkt- und Service-Portfolio, die große internationale Kundenbasis, sowie die stabile Auftrags- und Liquiditätssituation bei. Im Jahr 2023 wurde eine Vorsteuerumsatzrendite von 12,3% (Vorjahr: 12,1%) erreicht. C. Risikobericht und Chancenbericht 1. Markt Megatrends wie Digitalisierung, Cloud-Computing, und grundsätzliche Business Themen wie Single View of Customer, Optimierung der Kundenprozesse, Risikoreduzierung und Erfüllung von Compliance-Anforderungen bieten Wachstumschancen für die Gesellschaft. Im Rahmen unserer Lösung "Customer Data Hub" bilden wir aus einer Vielzahl von heterogenen Datenquellen den Golden Record, der eine grundlegende Voraussetzung für eine personalisierte Kundenkommunikation in der realen und digitalen Welt darstellt. Das Thema Cloud Computing hat nach übereinstimmender Meinung von Analysten ein hohes Wachstumspotential. Vor diesem Hintergrund bemerken wir eine gestiegene Nachfrage nach SaaS und nach individuellen Managed Solutions. Da Uniserv diesen Trend schon sehr frühzeitig erkannt hat, verfügen wir heute über ein umfangreiches Cloud- und Managed Solutions-Angebot. Deshalb sind wir optimistisch, dass wir in diesem Geschäftsfeld weiterhin deutlich wachsen werden. Da die Bedeutung von Data Quality- und Customer Data Management im Rahmen der digitalen Transformation erheblich zugenommen hat, treten verstärkt neue Anbieter in diesen attraktiven Markt ein. Vor diesem Hintergrund und der gestiegenen Nachfrage nach individuellen Customer Data Management Lösungen haben wir uns als Customer Data Experts positioniert, um so durch die Kombination unserer umfangreichen Beratungsexpertise und unserer exzellenten Customer Data Management Produkte den Kunden und Interessenten überzeugende Mehrwerte bieten zu können. Dennoch könnte ein verschärfter Wettbewerb, zu Auftragsverlusten, höheren Vertragskündigungen oder zu niedrigeren Margen führen. Die Uniserv GmbH betreibt seit mehreren Jahren ein nachhaltiges Strategiemanagement. Die Unternehmensstrategie wird in einem definierten Prozess jährlich überprüft. Dieser fest verankerte Prozess erhöht die Wahrscheinlichkeit, frühzeitig Veränderungen der Markt- und Wettbewerbssituation zu identifizieren und durch entsprechende Maßnahmen zu reagieren. 2. Lösungsportfolio Innovationen sind ein strategischer Erfolgsfaktor für die Gesellschaft. Um die Innovationskraft zu stärken, implementiert die Gesellschaft entsprechende Prozesse und investiert in qualifizierte Ressourcen. Obwohl vor dem Entwicklungsstart von neuen Produkt- und Lösungsangeboten entsprechende Markt- und Wettbewerbsanalysen gemacht werden, können die tatsächlich realisierten Umsätze hinter den erwarteten Umsätzen zurückbleiben. Trotz detaillierter Projektplanung und laufendem Projektcontrolling können die tatsächlichen Entwicklungskosten die geplanten Entwicklungskosten übersteigen. 3. Personalwirtschaftliche Risiken Sofern es Uniserv nicht gelingt, die zur Umsetzung seiner Strategie notwendigen, hochqualifizierten Mitarbeiter zeitnah zu gewinnen bzw. langfristig zu binden, kann dies die Entwicklung der Gesellschaft beeinträchtigen. Durch erhebliche Investitionen in das Recruiting, Active sourcing, Employer Branding und umfangreichen Maßnahmen, um die Attraktivität von Uniserv als Arbeitgeber für die eigenen Mitarbeiter und für neue Talente zu steigern, wirken wir diesem Risiko entgegen. 4. Lieferantenrisiken Uniserv benötigt für einen wesentlichen Teil seiner Umsätze zugekaufte Produkte bzw. Leistungen. Wenn solche Lieferungen ausbleiben, kann dies zu Umsatzausfällen führen. Wir minimieren das Risiko, in dem wir gute Verbindungen zu unseren Lieferanten pflegen und wo immer möglich alternative Lieferantenbeziehungen vorsehen. Außerdem haben wir in bestimmten Bereichen langfristige Lieferantenverträge geschlossen. 5. Cyber Risiken Das BSI und die deutschen Sicherheitsbehörden warnen vor Cyberattacken, Russland gilt weltweit als eine der führenden und gleichzeitig aggressivsten Cybermächte. Insgesamt spitzte sich im Berichtszeitraum die bereits zuvor angespannte Lage weiter zu. Die Bedrohung im Cyber-Raum ist damit so hoch wie nie. Cyber-Resilienz und der Schutz der digitalen Infrastruktur ist von zentraler Bedeutung für Unternehmen. Wir investieren erheblichen Sach- und Personalaufwand, um das Risiko eines erfolgreichen Cyber Angriffs zu minimieren. 6. Haftungsrisiken Obwohl durch entsprechende interne Mechanismen bei der Entwicklung unserer Produkte wie auch bei der Erbringung unserer Leistungen allergrößten Wert auf Qualität gelegt wird, kann es dennoch beim Kunden zu Schadensfällen kommen. Uniserv hat diese Risiken durch eine entsprechende Betriebshaftpflichtversicherung abgedeckt. Bestandgefährdende Risiken sind aus heutiger Sicht nicht zu erkennen. D. Prognosebericht 1. Voraussichtliche gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Branchenaussichten Die Wirtschaftsforschungsinstitute erwarten für Deutschland im Jahr 2024 ein leichtes Wachstum des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 0,2%. Für Frankreich, unseren zweitwichtigsten Absatzmarkt, gehen die Prognosen von einem geringen Wachstum von ca. 1,0% aus. Umfragen und Studien ergeben, dass die IT-Budgets im Jahr 2024 im Durchschnitt gegenüber dem Vorjahr steigen werden. 2. Forschung und Entwicklung Geplant sind im Jahr 2024 unter anderem folgende Aktivitäten im Innovationsmanagement:
Folgende Punkte stehen für 2024 auf der Lösungs-Roadmap:
3. Personalentwicklung Wir werden im Jahr 2024 weitere Einstellungen insbesondere in dem Bereich Softwareentwicklung vornehmen. 4. Künftige Entwicklung der Gesellschaft Für das Geschäftsjahr 2023 haben wir ein Vorsteuerergebnis von EUR 1,5 Mio. Euro prognostiziert, dass wir deutlich übertroffen haben. Wir konnten den Umsatz um 3,8% gegenüber unseren Erwartungen steigern und durch ein erfolgreiches Kostenmanagement Kosteneinsparungen über nahezu alle Kostenarten durchsetzen. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit einem leichten Umsatzrückgang. Investitionen werden in erster Linie in zusätzliches Personal, in IT-Infrastruktur, in künstliche Intelligenz Projekte und in der Modernisierung der Arbeitsplätze erfolgen. Vor diesem Hintergrund planen wir ein Vorsteuerergebnis in Höhe von EUR 1,5 Mio. Euro. Auf mittlere Sicht verfolgen wir weiterhin das Ziel eine Vorsteuerrendite in zweistelliger Höhe zu erreichen und führender Anbieter von Customer Data Management-Lösungen zu werden.
Pforzheim, den 28.03.2024 Roland Pfeiffer, CEO Mathias Diener, CFO Für den vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden gesetzlich zulässige Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der Abschlussprüfer hat zum vollständigen Jahresabschluss nebst Lagebericht der UNISERV GmbH, Pforzheim mit einer Bilanzsumme von EUR 11.335.364,34 und einem Jahresüberschuss von EUR 1.580.860,30 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die UNISERV GmbH, Pforzheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der UNISERV GmbH, Pforzheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der UNISERV GmbH, Pforzheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 8. April 2024 Differt
Siegel GmbH
Dorothea Siegel, Wirtschaftsprüfer Timo Differt, Wirtschaftsprüfer |
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