Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 49496
Vorher
alpha metals lötsysteme gmbh
Eingetragen
7.8.2002
Branche
Herstellung von bestückten LeiterplattenHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Lötsystemen und aller damit im Zusammenhang stehenden Erzeugnisse.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Frank Süenger
seit 8.1.2026
Prokura
Prokura
Sabine Nolte
seit 15.10.2025
Prokura
Caroline Simonne Lind
seit 24.3.2025
Geschäftsführer
Gary Cunning
seit 27.11.2023
Geschäftsführer
Chin Leng Goh
seit 31.8.2023
Prokura
Steve Cooper
seit 31.8.2023
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Alent Investments LimitedGBR
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
2.050.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Alpha Assembly Solutions Germany GmbH

Langenfeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhaltsverzeichnis

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

1. Bilanz zum 31. Dezember 2023

2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

3. Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Anlagenspiegel

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen der Gesellschaft

A.1. Geschäftsmodell der Gesellschaft

Die Gesellschaft ("Alpha") ist seit vielen Jahren ausschließlich als Handelsgesellschaft tätig. Sie vertreibt im Konzern eingekaufte Produkte in den Bereichen "Lötsysteme" und "Fernox". Der Einsatzbereich der Lötsysteme liegt u. a. in der Automobilindustrie und in der Elektronikindustrie. Das Fernox Produktportfolio besteht aus chemischen Produkten für die Wasseraufbereitung, Filtern für Zentralheizung, Verbrauchsmaterialien für Sanitärinstallationen und diagnostischen Testdienstleistungen.

Die Alpha Assembly Solutions Germany GmbH in die Element Solution Gruppe aus den USA eingebunden. Die Gruppe ist an der NYSE in den USA unter dem Kürzel ESI gelistet.

Mit notariellem Vertrag vom 21. November 2013 und mit Wirkung zum 1. Januar 2013 wurde zwischen dem Gesellschafter, der Alent Germany GmbH, Langenfeld, als Organträger und der Alpha Assembly Solutions Germany GmbH als Organgesellschaft ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag gemäß § 291 Abs. 1 S. 1 Alt. 2 AktG analog geschlossen und damit die Voraussetzung für eine steuerliche Organschaft geschaffen. Die Alpha verpflichtet sich hiernach, ihren ganzen Gewinn - im Sinne und Umfang des in seiner jeweils gültigen Fassung entsprechend anzuwendenden § 301 AktG - an die Alent Germany GmbH abzuführen und die Alent Germany GmbH einen auftretenden Verlust auszugleichen.

Mit Verschmelzungsvertrag vom 25. August 2022 wurde die Kester GmbH rückwirkend zum 1. Januar 2022 im Wege der Aufnahme zu Buchwerten auf die Gesellschaft verschmolzen. Durch die Verschmelzung ergab sich im Geschäftsjahr 2022 ein Verschmelzungsgewinn in Höhe von TEUR 1.031. Darüber hinaus wurden im Geschäftsjahr 2022 außergewöhnliche Erträge von TEUR 441 aus dem Verkauf des Grundbesitzes der ehemaligen Kester GmbH realisiert.

A.2. Forschung und Entwicklung

Die Forschung und Entwicklung für den Bereich Alpha wird innerhalb der Gruppe im Wesentlichen in den Entwicklungszentren South Plainfield NJ/USA und Bangalore/Indien durchgeführt, so dass sich im Geschäftsjahr die eigenen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung weitgehend auf die Anpassung der Produkte auf die eigenen Märkte beschränkten. Wie bisher ist für die kommenden Jahre weiterhin eine Verstärkung der konzernweiten F&E Projekte im Bereich der Elektronik-, Automobil- und Automobilzulieferindustrie vorgesehen. Weitere Forschungsschwerpunkte sind die Entwicklung von neuen Verbindungstechnologien wie beispielsweise dem Niedertemperatursystem für die LED- sowie Halbleiterindustrie sowie Sinter-Polymer-Hybride.

Im "Die Attach" Labor in Langenfeld ist es möglich zusammen mit Kunden der Gesellschaft praxisrelevante Anwendungen für Die Attach Technologie unter Produktionsbedingungen zu simulieren.

B. Wirtschaftsbericht

B.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 nach wie vor geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine sowie den extremen Energiepreiserhöhungen des Vorjahres. Hinzu kamen weiterhin verschärfte Material- und Lieferengpässe, steigende Preise, beispielsweise für Nahrungsmittel, sowie der Fachkräftemangel.

Die gesamtwirtschaftliche Erholung lag für Europa in 2023 bei rd. 0,5 % 1 , während das preisbereinigte BIP in Deutschland in 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3% niedriger war als im Jahr 2022. Laut des statistischen Bundesamtes nahm die Wirtschaftsleistung kalenderbereinigt in 2023 um 0,1% ab. Die hohe Inflation in nahezu allen Bereichen und gestiegene Finanzierungskosten hatten nach wie vor einen hohen Einfluss auf viele Bereiche der Wirtschaft sowie private Konsumenten und daher auch in wesentlichen Teilen auf die Unternehmen. 2

Nachhaltige neue rechtliche und wirtschaftliche Einflussfaktoren, auch aufgrund von Änderungen der aktuellen Gesetzgebung, bestanden in 2023 für die Gesellschaft nicht.

B.2. Geschäftsentwicklung

Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 erhöhten sich moderat und liegen im Rahmen der ursprünglichen Erwartungen einer moderaten Steigerung. Das Intercompany Geschäft als auch das Geschäft mit externen Kunden, trotz der Unsicherheiten des Ukraine-Kriegs sowie inflationsbedingte Preissteigerungen, führten zu einem Umsatzwachstum.

Moderat gesunkene Einkaufspreise, eine Änderung der Allokation im Bereich des Transferpreismodells der Gruppe und vor allem ein veränderter Absatzmix während des Geschäftsjahres führten insgesamt zu einem unterproportionalen Anstieg der Einstandskosten. Nach Berücksichtigung sonstiger betriebliche Erträge in Hohe von TEUR 52 (im Vorjahr: Verschmelzungsgewinn von TEUR 1.031 und außergewöhnliche Erträge von TEUR 441 aus dem Verkauf des Grundbesitzes der ehemaligen Kester GmbH) konnte das Rohergebnis auf TEUR 11.784 (i. Vj. TEUR 9.403) gesteigert werden. Der Anstieg ist auch Folge der angepassten Transferpreise und Konzernumlagen. Hierdurch werden nun bestimmte Transferpreisanpassungen aus den Materialaufwendungen in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Insgesamt lag das in 2023 erzielte Rohergebnis unter Berücksichtigung der Sondererträge des Vorjahres und des Ausweises der Transferpreisanpassungen leicht über den ursprünglichen Erwartungen.

1 Lt. Eurostat vom 14.2.2024
2 Lt. Pressemitteilung Destatis vom 15.1.2024, Nr. 19

B.3. Ertragslage

Trotz der Erhöhung der Mitarbeiterzahlen und inflationsbedingt höherer Mitarbeitergehälter blieben die Personalaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr nahezu stabil (+ TEUR 1) als Folge deutlich niedrigerer Aufwendungen für Pensionen im Vergleich zum Vorjahr. Die stabilen Personalaufwendungen und ein signifikanter Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR +3.509) führten zu einem positiven Ergebnis nach Steuern in Höhe von TEUR 839 (i. Vj. TEUR 2.678). Der deutliche Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist insbesondere auf die oben erwähnte gestiegene Umlagen und Lizenzgebühren aus der Gruppe, gestiegene Frachtkosten sowie Reisekosten zurückzuführen. Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 682 für Vorjahre haben das Ergebnis vor Ergebnisabführung deutlich negativ beeinflusst.

Das Ergebnis vor Ergebnisabführung ist für die Alpha Assembly Solutions Germany GmbH der bedeutsamste finanzielle Leistungsindikator. Dieser fiel entsprechend im Geschäftsjahr 2023 mit TEUR 833 um TEUR 1.839 deutlich niedriger aus als im Vorjahr.

Unter Berücksichtigung der Sondererträge des Vorjahres (Verschmelzungsgewinn von TEUR 1.031 und außergewöhnliche Erträge von TEUR 441 aus dem Verkauf des Grundbesitzes der ehemaligen Kester GmbH) sowie der ungeplanten Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 682, entspricht der Ergebnisentwicklung der Prognose des Vorjahres ("leichte Verbesserung des Ergebnisses vor Ergebnisabführung aus, jedoch unter Bereinigung der Sondererträge aus 2022").

In einem schwierigen Marktumfeld sind wir mit der Geschäftsentwicklung 2023 insgesamt zufrieden.

B.4. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht um TEUR 525 auf TEUR 16.078 reduziert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um TEUR 284 in Folge leicht höherer Umsatzerlöse im vierten Quartal 2023 im Vergleich zum vierten Quartal in 2022 sowie preisbedingt. Die Vorräte erhöhten sich leicht um TEUR 56 auf TEUR 3.055. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen reduzierten sich, im Wesentlichen durch niedrige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, deutlich um TEUR 859 auf TEUR 8.168; sie bestehen überwiegend aus kurzfristigen Konzerndarlehen und Cash-Pooling. Die Forderungen gegen den Cash Poolführer in den Niederlanden in Höhe von TEUR 7.904 (31.12.2022: TEUR 7.742) haben sich in 2023 erneut leicht erhöht.

Die Pensionsrückstellungen sind gegenüber dem Vorjahr leicht um TEUR 108 auf TEUR 4.366 gesunken.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen reduzierten sich moderat um TEUR 713 auf TEUR 7.279. Diese beinhalten vor allem Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführung für mehrere Jahre in Höhe von TEUR 3.505 (i. Vj. TEUR 6.909). Im Gegenzug erhöhten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen deutlich um TEUR 2.690. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich leicht um TEUR 24 auf TEUR 115. Die Eigenkapitalquote hat sich bei unverändertem Eigenkapital aufgrund der leicht reduzierten Bilanzsumme zum Bilanzstichtag von 21,9% auf 22,6 % erhöht.

Die Eigenkapitalsituation der Gesellschaft wird zudem durch den mit Wirkung zum 1. Januar 2013 geschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag beeinflusst. Die Alpha verpflichtet sich hiernach, ihren Gewinn abzuführen und die Alent Germany GmbH entsprechende Verluste zu übernehmen. Der abzuführende Gewinn beträgt im Geschäftsjahr TEUR 833 nach TEUR 2.672 im Geschäftsjahr 2022.

C. Personal

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter mit 22 Mitarbeitern war gegenüber dem Vorjahr (19 Mitarbeiter) leicht ansteigend. Am Bilanzstichtag waren 24 Mitarbeiter beschäftigt. Der Personalaufwand blieb trotz gestiegener Mitarbeiterzahl in Folge deutlich reduzierten Aufwendungen für Pensionen nahezu stabil und erhöhte sich leicht um insgesamt TEUR 1 auf TEUR 2.550.

Wie in den Vorjahren wurden vielfältige individuelle Schulungsmaßnahmen und Trainings für alle Mitarbeiter durchgeführt. Unser Ziel ist es, auch weiterhin durch die gezielte Weiterbildung die Wettbewerbsfähigkeit unserer Mitarbeiter und unseres Unternehmens zu stärken.

D. Investitionen

Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von TEUR 25 getätigt.

E. Prognose Chancen- und Risikobericht

Als Konzerngesellschaft der Element Solutions Gruppe ist die Alpha Assembly Solutions Germany GmbH in das Risiko-Management der Konzernobergesellschaft integriert und unterliegt auch der internen Revision der Gruppe.

Dieser Abschnitt enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen der Geschäftsführung sowie der ihr derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt als nicht zutreffend erweisen.

E.1. Chancen der zukünftigen Entwicklung

In Zusammenhang mit der Bleifreitechnologie haben wir der Tendenz zu lösemittelfreien Flussmitteln mit unserer neuen "EF"-Reihe Rechnung getragen. Diese wird wie in den Vorjahren weiter kontinuierlich ausgebaut. Hier suchen wir auch weiterhin aktiv Möglichkeiten, den Marktanteil langfristig zu sichern und auszubauen. Die erfolgte Umstellung der Kunden auf die Bleifreitechnologie bringt weiterhin Potenziale zur Ausweitung der Lieferbeziehung, die wir in 2023 genutzt haben und auch in 2024 weiter nutzen wollen. Dies ergibt sich aus dem intensiven Dialog über die gesamten Produktionsschritte der Kunden. Die Neuausrichtungen in Kernsegmente, wie z.B. Automobil- und Luftfahrtelektronik, LED, Halbleitertechnologie, Medizintechnik und Photovoltaik mit einhergehenden Kundenprojekten zeigen durch erzielte Projektfortschritte realistische, zusätzliche Umsatzpotenziale, die teilweise in 2023 realisiert wurden und auch für 2024 erwartet werden.

Auch die Einbindung in die weltweite Element Solutions Gruppe bietet eine Vielzahl von Chancen für unser Unternehmen. Insbesondere die Zusammenarbeit im Bereich der Forschung und Entwicklung bietet viele Möglichkeiten uns noch besser von unseren Mitbewerbern zu differenzieren.

E.2. Risiken der zukünftigen Entwicklung

Die Einschätzung der einzelnen Risiken und Chancen basiert auf einem Bewertungszeitraum von mindestens einem Jahr. Sie sind in der Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Alpha Assembly Solutions Germany GmbH dargestellt und sind untrennbar mit der Entwicklung der Element Solutions Gruppe insgesamt verbunden.

Aufgrund der Einbindung in der Element Solutions Gruppe besteht eine hohe Abhängigkeit insbesondere hinsichtlich Beschaffung, Finanzierung und Zentralfunktionen, die sowohl die wesentlichste Chance als auch das wesentlichste Risiko darstellt.

Die Entwicklung der konjunkturellen Lage und auch Unsicherheiten in der Weltwirtschaft als Folge des Ukraine Kriegs, der angespannten Situation im Nahen Osten, als auch der weiterhin bestehenden Handelskonflikte zwischen den USA und der EU als auch der USA und China und der EU und China sowie weiterhin vor allem auch die Folgewirkungen dieser weltweiten Unsicherheiten nehmen Einfluss auf das Nachfrageverhalten unserer Kunden und stellen somit ebenfalls ein nur schwer kalkulierbares Risiko dar. Die massiv gestiegenen Energiekosten in Europa, deutlich gestiegene Finanzierungskosten und teilweise eine weiterhin hohe Inflation sowie auch die Nachfragerückgänge und Unsicherheiten in diversen Branchen als Folgen des Kriegs haben einen deutlichen Einfluss auf die Weltwirtschaft und somit auch in Teilen auf unser Geschäft. Auch beschaffungsseitig kann es in Folge des Kriegs und der weiterhin gestörten Lieferketten zu Verzögerungen und Engpässen im Rahmen der Produktion und der Beschaffung von Rohstoffen kommen. In 2023 war insgesamt eine starke Erholung der Nachfragen anderer Branchen, wie bspw. Elektronik und Leiterplattentechnologie, zu verzeichnen. Die Auswirkungen des Ukraine Kriegs auf das Nachfrageverhalten der Kunden sind aktuell nur geringfügig. Die Risiken schätzen wir dennoch als wesentlich, jedoch schwer kalkulierbar ein.

Wir rechnen mit einem weiterhin harten Wettbewerb und entsprechendem Druck auf die Margen in einem konjunkturell unsicheren Umfeld. Rohstoff-/Metallpreis-steigerungen sind weiterhin schwer im Markt weiterzugeben. Auf der Seite der Produktionskosten unserer Lieferwerke erwarten wir Unsicherheiten in Folge des Ukraine-Kriegs, des Konfliktes im Nahen Osten, und der gestiegenen Energiekosten aber darüber hinaus keine größeren Risiken. Den Risiken aus hohen Volatilitäten wird grundsätzlich in umfangreichem Maß durch Absicherungsgeschäfte der Herstellwerke Rechnung getragen.

Wir gehen davon aus, dass eine Produktionsverlagerung unserer Kunden nach Asien in Folge der gestiegenen Energiekosten in Europa wieder eine erhöhte Priorität genießen werden.

Das Debitorenmanagement wird weiter eine starke Bedeutung bei der Risikovorsorge erfahren. Intensives Kreditmanagement wird dieses unterstützen. Risiken durch den Ausfall bestimmter Lieferanten sind zu vernachlässigen, da die Belieferung heute zu ca. 95 % durch verschiedene Intercompany-Gesellschaften erfolgt. Die Ausfallrisiken haben sich in Folge des Ukraine Kriegs und der hieraus resultieren Folgewirkungen von stark gestiegenen Energie- und Finanzierungskosten weiter erhöht.

Die Abhängigkeit von einzelnen Kunden ist mit einem Risiko, das wir nicht als bestandsgefährdend ansehen, für das Gesamtergebnis des Unternehmens verbunden.

Die Element Solutions Gruppe ist permanent bestrebt, die Sicherheit der IT-Infrastruktur weiterzuentwickeln. Dies beinhaltet die Etablierung von Abwehrmaßnahmen für Cyber-Risiken inklusive der effizienten Aufdeckung und Behandlung allfälliger Attacken. Für die Aufrechterhaltung der Business Continuity sind umfangreiche Maßnahmen etabliert.

Zins-, Kredit-, Liquiditäts- und sonstigen finanziellen Risiken werden von der Gesellschaft in Übereinstimmung mit den Risikomanagement-Richtlinien der Element Solutions Gruppe zentral gelenkt.

Insgesamt schätzen wir die einzeln genannten Risiken - mit Ausnahme der Unsicherheiten in Folge des Ukraine Kriegs - als gering ein.

E.3. Zukünftige Unternehmensentwicklung

Nach ungeprüften und vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2024 wurde ein moderater Rückgang des Rohergebnisses gegenüber 2023 realisiert. Die Umsatzentwicklung in 2024 liegt auch deutlich unterhalb der ursprünglichen Erwartungen für 2024 aus Ende 2023. Der Umsatzrückgang ist Folge eines angespannten Marktumfeldes, gestiegener Finanzierungs- und Energiekosten, Auftragsrückgängen im Bereich Automotive und der Bauindustrie. Darüber hinaus haben sich teilweise auch gesunkene Edelmetallpreise auf den Umsatzrückgang in 2024 ausgewirkt. Das EBIT der Gesellschaft ist in 2024 nach vorläufigen Zahlen korrespondierend relativ stabil bzw. nur leicht rückläufig, aber weiterhin deutlich positiv. Das Ergebnis vor Ergebnisabführung ist in Folge höherer Zinsaufwendungen hingegen in 2024 moderat rückläufig.

Die Erwartungen für das Geschäftsjahr 2025 sind in Anbetracht des mit Unsicherheiten behafteten Ukraine Kriegs, der vielen weltweiten Konflikte und Handelskonflikte sowie einer sich weiter eintrübenden konjunkturellen Lage in der Elektronik-, Bau- und Automobilindustrie für uns gegenüber dem Jahr 2023 und 2024 schwer einzuschätzen und mit Unsicherheiten behaftet. Für 2025 erwarten wir Belastungen durch eine erhöhte Volatilität der Rohstoffmärkte. Die zeitnahe Weitergabe von stark schwankenden Metall- und Rohstoffpreisen an unsere Kunden ist ein wichtiger Fokus, der auch in 2025 hohe Priorität haben wird. Daher ist dies auch zukünftig erneut ein wichtiges Aufgabenspektrum für den Verkauf. Die Zusammenarbeit in der Element Solutions Gruppe soll ebenfalls ausgebaut werden.

Unter anderem abhängig von der weiteren Entwicklung der Kriegskonflikte, der Handelskonflikte, der Rohstoffpreise und der Preise der Edelmetalle sowie vom weiteren konjunkturellen Verlauf im Inland, der Exportindustrie und der Entwicklung der Märkte in Asien, kann voraussichtlich auf Basis der aktuellen Entwicklung insgesamt mit einem leichten Rückgang des Geschäftsvolumens gerechnet werden. Bei einer zukünftigen Verschärfung der Kriege und Handelskonflikte können sich deutliche Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und unser Geschäft ergeben. Für 2025 gehen wir insgesamt von einem stabilen Rohergebnis sowie einem leicht rückläufigen Ergebnis vor Ergebnisabführung gegenüber 2023 und 2024 aus.

 

Langenfeld, den 31. März 2025

Alpha Assembly Solutions Germany GmbH

-- Geschäftsführung-

John Edward Capps

Gary Cunning

Caroline Lind

E.3. Zukünftige Unternehmensentwicklung

Nach ungeprüften und vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2024 wurde ein moderater Rückgang des Rohergebnisses gegenüber 2023 realisiert. Die Umsatzentwicklung in 2024 liegt auch deutlich unterhalb der ursprünglichen Erwartungen für 2024 aus Ende 2023. Der Umsatzrückgang ist Folge eines angespannten Marktumfeldes, gestiegener Finanzierungs- und Energiekosten, Auftragsrückgängen im Bereich Automotive und der Bauindustrie. Darüber hinaus haben sich teilweise auch gesunkene Edelmetallpreise auf den Umsatzrückgang in 2024 ausgewirkt. Das EBIT der Gesellschaft ist in 2024 nach vorläufigen Zahlen korrespondierend relativ stabil bzw. nur leicht rückläufig, aber weiterhin deutlich positiv. Das Ergebnis vor Ergebnisabführung ist in Folge höherer Zinsaufwendungen hingegen in 2024 moderat rückläufig.

Die Erwartungen für das Geschäftsjahr 2025 sind in Anbetracht des mit Unsicherheiten behafteten Ukraine Kriegs, der vielen weltweiten Konflikte und Handelskonflikte sowie einer sich weiter eintrübenden konjunkturellen Lage in der Elektronik-, Bau- und Automobilindustrie für uns gegenüber dem Jahr 2023 und 2024 schwer einzuschätzen und mit Unsicherheiten behaftet. Für 2025 erwarten wir Belastungen durch eine erhöhte Volatilität der Rohstoffmärkte. Die zeitnahe Weitergabe von stark schwankenden Metall- und Rohstoffpreisen an unsere Kunden ist ein wichtiger Fokus, der auch in 2025 hohe Priorität haben wird. Daher ist dies auch zukünftig erneut ein wichtiges Aufgabenspektrum für den Verkauf. Die Zusammenarbeit in der Element Solutions Gruppe soll ebenfalls ausgebaut werden.

Unter anderem abhängig von der weiteren Entwicklung der Kriegskonflikte, der Handelskonflikte, der Rohstoffpreise und der Preise der Edelmetalle sowie vom weiteren konjunkturellen Verlauf im Inland, der Exportindustrie und der Entwicklung der Märkte in Asien, kann voraussichtlich auf Basis der aktuellen Entwicklung insgesamt mit einem leichten Rückgang des Geschäftsvolumens gerechnet werden. Bei einer zukünftigen Verschärfung der Kriege und Handelskonflikte können sich deutliche Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und unser Geschäft ergeben. Für 2025 gehen wir insgesamt von einem stabilen Rohergebnis sowie einem leicht rückläufigen Ergebnis vor Ergebnisabführung gegenüber 2023 und 2024 aus.

 

Langenfeld, den 31. März 2025

Alpha Assembly Solutions Germany GmbH

-Geschäftsführung-

John Edward Capps

Gary Cunning

Caroline Lind

E.3. Zukünftige Unternehmensentwicklung

Nach ungeprüften und vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2024 wurde ein moderater Rückgang des Rohergebnisses gegenüber 2023 realisiert. Die Umsatzentwicklung in 2024 liegt auch deutlich unterhalb der ursprünglichen Erwartungen für 2024 aus Ende 2023. Der Umsatzrückgang ist Folge eines angespannten Marktumfeldes, gestiegener Finanzierungs- und Energiekosten, Auftragsrückgängen im Bereich Automotive und der Bauindustrie. Darüber hinaus haben sich teilweise auch gesunkene Edelmetallpreise auf den Umsatzrückgang in 2024 ausgewirkt. Das EBIT der Gesellschaft ist in 2024 nach vorläufigen Zahlen korrespondierend relativ stabil bzw. nur leicht rückläufig, aber weiterhin deutlich positiv. Das Ergebnis vor Ergebnisabführung ist in Folge höherer Zinsaufwendungen hingegen in 2024 moderat rückläufig.

Die Erwartungen für das Geschäftsjahr 2025 sind in Anbetracht des mit Unsicherheiten behafteten Ukraine Kriegs, der vielen weltweiten Konflikte und Handelskonflikte sowie einer sich weiter eintrübenden konjunkturellen Lage in der Elektronik-, Bau- und Automobilindustrie für uns gegenüber dem Jahr 2023 und 2024 schwer einzuschätzen und mit Unsicherheiten behaftet. Für 2025 erwarten wir Belastungen durch eine erhöhte Volatilität der Rohstoffmärkte. Die zeitnahe Weitergabe von stark schwankenden Metall- und Rohstoffpreisen an unsere Kunden ist ein wichtiger Fokus, der auch in 2025 hohe Priorität haben wird. Daher ist dies auch zukünftig erneut ein wichtiges Aufgabenspektrum für den Verkauf. Die Zusammenarbeit in der Element Solutions Gruppe soll ebenfalls ausgebaut werden.

Unter anderem abhängig von der weiteren Entwicklung der Kriegskonflikte, der Handelskonflikte, der Rohstoffpreise und der Preise der Edelmetalle sowie vom weiteren konjunkturellen Verlauf im Inland, der Exportindustrie und der Entwicklung der Märkte in Asien, kann voraussichtlich auf Basis der aktuellen Entwicklung insgesamt mit einem leichten Rückgang des Geschäftsvolumens gerechnet werden. Bei einer zukünftigen Verschärfung der Kriege und Handelskonflikte können sich deutliche Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und unser Geschäft ergeben. Für 2025 gehen wir insgesamt von einem stabilen Rohergebnis sowie einem leicht rückläufigen Ergebnis vor Ergebnisabführung gegenüber 2023 und 2024 aus.

 

Langenfeld, den 31. März 2025

Alpha Assembly Solutions Germany GmbH

- Geschäftsführung-

John Edward Capps

Gary Cunning

Caroline Lind

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Rechte und Werte 10.873,98 10.873,98 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 645.950,85 752.954,09
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 645.950,85 6.568,00 759.522,09
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 175.870,56 175.870,56 175.870,56 175.870,56
832.695,39 935.392,65
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Waren 2.939.499,92 2.999.591,85
2. Geleistete Anzahlungen 115.715,41 3.055.215,33 0,00 2.999.591,85
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.901.561,63 3.617.434,51
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 8.167.585,30 9.026.332,01
3. Sonstige Vermögensgegenstände 93.787,95 12.162.934,88 0,00 12.643.766,52
15.218.150,21 15.643.358,37
C. Rechnungsabgrenzungsposten 27.019,62 24.250,14
16.077.865,22 16.603.001,16

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.050.000,00 2.050.000,00
II. Kapitalrücklage 1.585.004,83 1.585.004,83
3.635.004,83 3.635.004,83
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 4.366.386,00 4.474.584,00
2. Sonstige Rückstellungen 307.797,47 264.722,67
4.674.183,47 4.739.306,67
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 114.942,61 138.955,10
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.279.427,23 7.992.728,23
3. Sonstige Verbindlichkeiten 374.307,08 97.006,33
7.768.676,92 8.228.689,66
16.077.865,22 16.603.001,16

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 11.784.095,31 9.402.559,64
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.059.303,68 -1.817.278,60
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -490.541,74 -731.496,74
- davon Aufwand aus Altersversorgung EUR 7.021,09 (i. Vj. EUR 369.633,52)-
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -128.152,43 -103.223,08
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -7.516.854,35 -4.007.614,39
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.760,29 10.062,51
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -761.380,62 -79.181,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 4.081,68
8. Ergebnis nach Steuern 838.622,78 2.677.910,02
9. Sonstige Steuern -5.826,06 -5.759,93
10. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne -832.796,72 -2.672.150,09
11. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben

Die Alpha Assembly Solutions Germany GmbH, Langenfeld, ist beim Amtsgericht Düsseldorf unter der Nummer HRB 49496 im Handelsregister eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes erstellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB beibehalten.

Das Geschäftsjahr der Gesellschaft entspricht dem Kalenderjahr.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Größenabhängige Erleichterungen der §§ 276 Satz 1 und 288 Abs. 2 HGB wurden in Anspruch genommen.

Die dem Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden unverändert zum Vorjahr angewendet.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode entsprechend der erwarteten wirtschaftlichen Nutzungsdauer ermittelt. Als Nutzungsdauer werden für das Sachanlagevermögen vier bis zehn Jahre angesetzt. Entgeltlich erworbene Software wird über drei Jahre linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Geleistete Anzahlungen sind zum Nennwert angesetzt. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen werden nur bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren beizulegenden Werten unter Berücksichtigung des Prinzips der verlustfreien Bewertung. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Erkennbare Risiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Forderungen in fremder Währung werden mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst und zum Stichtag - sofern kurzfristig - gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen von TEUR 4.366 werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt und werden nach dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) ermittelt. Für die Abzinsung wurde der prognostizierte durchschnittliche Marktzinssatz aus den vergangenen 10 Jahren bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,83 % (Vj. 1,79%) verwendet. Zum Stichtag beträgt der von der Bundesbank veröffentlichte Zins 1,82 %. Die sich ergebende Abweichung ist unwesentlich. Bei einer Anwendung des prognostizierten durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen 7 Jahren von 1,76 % (Vj. 1,44 %) würde sich eine Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 4.406 zum 31. Dezember 2023 ergeben. Zum Stichtag beträgt der von der Bundesbank veröffentlichte Zins 1,74 %. Die sich ergebende Abweichung ist unwesentlich. Entsprechend beträgt der ausschüttungsgesperrte Betrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB TEUR 40 (Vj. TEUR 212). Die Bilanzierung erfolgt gem. des BMF-Schreibens vom 23. Dezember 2016 und es liegt entsprechend keine Abführungssperre vor, so dass der Ergebnisabführungsvertrag vollständig durchgeführt wird. Bei den Sterbe- und Invalidisierungswahrscheinlichkeiten wurden für die Bewertung der Verpflichtungen die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck angesetzt. Darüber hinaus wurden bei der Rückstellungsbewertung, eine Rentendynamik von 2,2 %, ein Gehaltstrend von 0,0 % sowie eine Fluktuation von 0,0 % berücksichtigt. Erfolgswirkungen aus einer Änderung des Diskontierungszinssatzes werden im operativen Ergebnis erfasst.

Die übrigen Rückstellungen sind zu dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei ihrer Bemessung wird den erkennbaren Risiken unter Berücksichtigung von Preis- und Kostensteigerungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung getragen.

Rückstellungen für Verpflichtungen aus Jubiläen werden nach Maßgabe des Anwartschaftsbarwertverfahrens gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 1,76% (i. Vj. 1,44%).

Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Die Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst und zum Stichtag - sofern kurzfristig - gemäß § 256a HGB bzw. mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Es besteht eine steuerliche Organschaft für Körperschafts-, Gewerbe- und Umsatzsteuer mit der Alent Germany GmbH als Organträger. Nach der formalen Betrachtungsweise ist alleinige Steuerschuldnerin die Muttergesellschaft Alent Germany GmbH als Organträgerin, d.h. auch tatsächliche und latente Steuern der Organgesellschaften sind vollständig in dem Jahresabschluss der Organträgerin auszuweisen, da sie allein die Besteuerungsfolgen treffen. Dementsprechend werden die temporären Differenzen der Organgesellschaften im Abschluss der Organträgerin erfasst.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Als Anlage zum Anhang wird eine von den gesamten Anschaffungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens wiedergegeben.

Finanzanlagen

Unter dem Posten Finanzanlagen werden folgende Beteiligungen an verbundenen Unternehmen ausgewiesen:

Anteil Eigenkapital 31.12.2022 Jahresergebnis
in % TEUR TEUR
Unmittelbare Beteiligungen
MacDermid Performance Solutions, Inc., Alabang, Muntinlupa City, Phillipinen 99.97 168 24

Die MacDermid Performance Solutions, Inc. ,Alabang, Muntinlupa City, Phillipinen, wurde am 10. September 2020 mit einem Stammkapital in Höhe von 10,09 Mio Philippinische Peso ("PHP") gegründet. Bisher werden keine nennenswerten Aktivitäten entfaltet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - ausschließlich Restlaufzeiten bis zu einem Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 7.904 (i. Vj. TEUR 7.742) Forderungen aus Cash Pooling zzgl. Zinsen gegen den Cash Poolführer MacDermid European Holdings B.V. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten ferner Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 264 (i. Vj. TEUR 1.284).

Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind überwiegend Rückstellungen für Mitarbeiterboni in Höhe von TEUR 186 (i. Vj. TEUR 137) und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 75 (i. Vj. TEUR 50) enthalten.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - ausschließlich Restlaufzeiten bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i. H. v. TEUR 2.331 (i. Vj. TEUR 807). Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen weitere TEUR 4.948 (i. Vj. TEUR 7.186) auf den Gesellschafter Alent Germany GmbH, Langenfeld. Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.505 resultieren aus dem Ergebnisabführungsvertrag für die Jahre 2022 und 2023 (i. Vj. TEUR 6.909 für die Jahre 2020, 2021 und 2022). Ferner bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.443 gegenüber dem Gesellschafter (i. Vj. TEUR 277).

Sonstige Verbindlichkeiten

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind mit TEUR 140 (i. Vj. TEUR 91) Verbindlichkeiten aus Steuern ausgewiesen.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Rohergebnis

Im Vorjahr waren außergewöhnliche Erträge aus der Verschmelzung der Kester GmbH in Höhe von TEUR 1.031 und dem Verkauf des Grundbesitzes der ehemaligen Kester GmbH in Höhe von TEUR 441 im Rohergebnis enthalten.

Bestimmte Transferpreisanpassungen wurden aus den Materialaufwendungen in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnung

Den im Rohergebnis enthaltenen Erträgen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 44 (i. Vj. TEUR 1) stehen in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltene Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 24 (i. Vj. TEUR 149) entgegen.

Zinsergebnis

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge betreffen solche aus verbundenen Unternehmen.

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen mit TEUR 78 (i. Vj. TEUR 79) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen für Pensionen sowie für Jubiläen. Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 683 (i. Vj. TEUR 0) entfallen auf solche aus verbundenen Unternehmen.

Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn

Mit notariellem Vertrag vom 21. November 2013 und mit Wirkung zum 1. Januar 2013 haben die Alent Germany GmbH, Langenfeld, als Organträger und die Alpha Assembly Solutions Germany GmbH als Organgesellschaft einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag gemäß § 291 Abs. 1 S. 1 Alt. 2 AktG analog geschlossen. Im Geschäftsjahr 2023 resultiert hieraus ein Aufwand aus Gewinnabführung in Höhe von EUR 832.796,72 (i. Vj. EUR 2.672.150,09).

E. Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Die Zahl der Mitarbeiter beträgt ohne Geschäftsführer im Durchschnitt 22 (i. Vj. 19). Es handelt sich ausschließlich um Angestellte.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen/Haftungsverhältnisse

Bei den Verbindlichkeiten für Waren bestehen Eigentumsvorbehalte.

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 bestehen aus Miet-, Service- und Leasingverträgen (für Bürogebäude bzw. Kraftfahrzeuge) finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 284. Davon entfallen in Höhe von TEUR 99 finanzielle Verpflichtungen auf verbundene Unternehmen. Zweck der Service- und Leasingverträge ist die Minimierung des Aufwands für die Verwaltung. Die Miet- und Leasingvereinbarungen werden grundsätzlich zur Optimierung der Finanzierungsstruktur abgeschlossen. Die Vorteile aus den Leasingverträgen bestehen im Liquiditätsvorteil zu Beginn der Leasingverträge. Möglicher Nachteil ist die Verpflichtung zur Leasingzahlung auch bei fehlender betrieblicher Nutzung.

Zusammensetzung der Geschäftsführung

Zur Geschäftsführung bestellt waren die folgenden Herren:

John Edward Capps, Element Solutions' Executive Vice President, General Counsel und Secretary, Fort Lauderdale/USA,

Filippo Mercalli, Vice President Finance EMEA, Novara/Italien (bis zum 15. Februar 2023),

Frau Caroline Lind, Vice President Legal, Corporate & Securities der Element Solutions Inc., Mount Pleasant/USA (ab dem 28. Februar 2025)

Gary Cunning, Vice President Commercial, Europe & Americas of MacDermid Alpha Electronics Solutions, Glasgow, Vereinigtes Königreich (seit dem 15. Februar 2023).

Die im Berichtsjahr verantwortlichen Geschäftsführer erhalten von der Gesellschaft keine Bezüge.

Frühere Geschäftsführer bzw. deren Hinterbliebene haben im Geschäftsjahr Gesamtbezüge in Höhe von TEUR 19 erhalten. Für diese Personengruppe gebildete Rückstellungen für laufende Pensionen beliefen sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 150.

Konzernzugehörigkeit

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wird in den Konzernabschluss der Element Solutions Inc., Fort Lauderdale, Florida/USA, einbezogen. Dieser Konzernabschluss, der den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis darstellt, ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich und wird zudem im Internet unter www.elementsolutionsinc.com bereitgestellt.

Ereignisse nach dem Stichtag

Vorgänge, die für die Beurteilung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Alpha Assembly Solutions Germany GmbH von besonderer Bedeutung wären, sind nicht eingetreten.

 

Langenfeld, den 31. März 2025

Alpha Assembly Solutions Germany GmbH

- Die Geschäftsführung -

John Edward Capps

Gary Cunning

Caroline Lind

Konzernzugehörigkeit

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wird in den Konzernabschluss der Element Solutions Inc., Fort Lauderdale, Florida/USA, einbezogen. Dieser Konzernabschluss, der den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis darstellt, ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich und wird zudem im Internet unter www.elementsolutionsinc.com bereitgestellt.

Ereignisse nach dem Stichtag

Vorgänge, die für die Beurteilung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Alpha Assembly Solutions Germany GmbH von besonderer Bedeutung wären, sind nicht eingetreten.

 

Langenfeld, den 31. März 2025

Alpha Assembly Solutions Germany GmbH

- Die Geschäftsführung -

John Edward Capps

Gary Cunning

Caroline Lind

Konzernzugehörigkeit

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wird in den Konzernabschluss der Element Solutions Inc., Fort Lauderdale, Florida/USA, einbezogen. Dieser Konzernabschluss, der den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis darstellt, ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich und wird zudem im Internet unter www.elementsolutionsinc.com bereitgestellt.

Ereignisse nach dem Stichtag

Vorgänge, die für die Beurteilung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Alpha Assembly Solutions Germany GmbH von besonderer Bedeutung wären, sind nicht eingetreten.

 

Langenfeld, den 31. März 2025

Alpha Assembly Solutions Germany GmbH

- Die Geschäftsführung -

John Edward Capps

Gary Cunning

Caroline Lind

Anlagenspiegel

Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge Umbuchung 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Rechte und Werte 0,00 12.310,17 814,00 0,00 11.496,17
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.342.179,30 13.145,00 0,00 6.568,00 1.361.892,30
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.568,00 0,00 0,00 -6.568,00 0,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 175.870,56 0,00 0,00 0,00 175.870,56
Summe 1.524.617,86 25.455,17 814,00 0,00 1.549.259,03
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Rechte und Werte 0,00 1.436,19 814,00 622,19
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 589.225,21 126.716,24 0,00 715.941,45
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe 589.225,21 128.152,43 814,00 716.563,64
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Rechte und Werte 10.873,98 0,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 645.950,85 752.954,09
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 6.568,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 175.870,56 175.870,56
Summe 832.695,39 935.392,65

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Alpha Assembly Solutions Germany GmbH, Langenfeld

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Alpha Assembly Solutions Germany GmbH, Langenfeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Alpha Assembly Solutions Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 31. März 2025

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hedwig Schürmeyer, Wirtschaftsprüferin

ppa. Richard Hindmarsh, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 wurde am 04. Juni 2025 festgestellt. / The company's annual financial statements as of 31 December 2023 were adopted on 4 June 2025.

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