SWK Energie GmbH
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Dipl.-Ing. Rögele seit 8.2.2013 | Geschäftsführer |
Kerstin Abraham seit 14.5.2012 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SWK Aqua GmbHKrefeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014der SWK AQUA GmbHA. Grundlagen der Gesellschaft1. Geschäftsmodell der Gesellschaft Die SWK AQUA GmbH, im Folgenden SWK AQUA, ist ein Tochterunternehmen der SWK STADTWERKE KREFELD AG, im Folgenden SWK AG. Gegenstand der SWK AQUA ist gem. § 3 des Gesellschaftsvertrages die Erbringung von Versorgungs- und Dienstleistungen von allgemeinem wirtschaftlichen Interesse. Unternehmensgegenstand ist im Einzelnen der Betrieb von Einrichtungen und Anlagen zur Versorgung mit Wasser sowie zur Abwasserbeseitigung. In diesem Rahmen leistet die Gesellschaft einen Beitrag zur Erfüllung gemeinwohlorientierter Aufgaben. Die Gesellschaft hat diese öffentliche Zwecksetzung eingehalten und erreicht. Sie ist als Komplettanbieter für wasserwirtschaftliche Leistungen in der Wasserversorgung und in der Abwasserbeseitigung aufgestellt. Die SWK ENERGIE GmbH, im Folgenden SWK ENERGIE, hat mit der SWK AQUA einen Pachtvertrag über ihr gesamtes Anlagevermögen der Sparte Wasser geschlossen. Dazu gehören das Versorgungsnetz, die Hausanschlüsse, Zähler, Wassergewinnungsanlagen, die dazugehörigen Grundstücke sowie die dem Pachtgegenstand zuzurechnende Betriebs- und Geschäftsausstattung. Auf Basis von Dienstleistungsverträgen nimmt die SWK AQUA zur Erfüllung ihrer Funktion kundenbezogene Dienstleistungen von der SWK ENERGIE und technische Dienstleistungen von der SWK SETEC GmbH, im Folgenden SWK SETEC, in Anspruch. Dazu hat die SWK AQUA mit der SWK SETEC einen Dienstleistungsvertrag über die Erbringung von Betriebs- und Instandhaltungsleistungen für das Wassernetz abgeschlossen. Durch den Personalübergang des Teams Kanal erbringt die SWK AQUA die Betriebs- und Instandhaltungsmaßnahmen für das Abwassernetz seit dem 1. Januar 2014 selbst. Ein weiterer Dienstleistungsvertrag besteht mit der SWK ENERGIE über die Erbringung von Vertriebs-, Kundenbetreuungs- und Kundenserviceleistungen. Ferner hat die Stadt Krefeld mit der SWK AQUA einen Betriebsführungsvertrag geschlossen, in dem sie ihr die Planung, den Bau und den technischen Betrieb der städtischen Abwasseranlagen sowie die kaufmännische Betriebsführung des mit Wirkung zum 1. Januar 2004 errichteten Eigenbetriebs Stadtentwässerung Krefeld übertragen hat. Auf Grundlage der aktuellen Fassung des Servicevertrages Senkenreinigung hat die Stadt Krefeld die SWK AQUA mit der Reinigung von Straßensenken, der Wartung der Pumpwerke im Kanalsystem, der Reparatur defekter Senkenleitungen und der Beseitigung von Verwurzelungen durch städtische Anpflanzungen und Bäume an Abwasseranschlüssen betraut. Weitere Verträge bestehen mit der Muttergesellschaft. Die SWK AG erbringt für die SWK AQUA zentrale Management-, Steuerungs- und Serviceleistungen auf Grundlage eines entsprechenden Vertrages. Darüber hinaus besteht mit der SWK AG ein Organschaftsvertrag. Dort ist unter anderem eine Ergebnisabführung an bzw. ein Ergebnisausgleich durch die Muttergesellschaft SWK AG vereinbart. B. WirtschaftsberichtSowohl das Betriebsergebnis als auch das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung der SWK AQUA 2014 liegen deutlich über dem Niveau des Vorjahres. Damit hat die SWK AQUA im Berichtsjahr besser abgeschnitten als prognostiziert wurde. Dies resultiert aus der Sparte Trinkwasser, da hier zum einen operativ durch einen geringeren Material-/Fremdleistungs- und Personalaufwand bei gleichzeitig höheren Trinkwassererlösen und Erlösen aus technischen Aufträgen Dritter eine Ergebnisverbesserung erzielt werden konnte. Zum anderen spielen auch Veränderungen der Berechnungsgrundlage für die Pauschalwertberichtigung sowie für die Abrechnungsverpflichtungen eine Rolle, die einmalig in 2014 einen positiven Effekt nach sich gezogen haben. 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Von größerer Bedeutung für die SWK AQUA als die allgemeine gesamtwirtschaftliche Entwicklung sind gesellschaftliche und ökologische Entwicklungen sowie branchenspezifische Rahmenbedingungen in rechtlicher und wettbewerblicher Hinsicht. Unter Federführung der SWK AQUA wurde das Projekt Klimawandel am Niederrhein initiiert. Dabei sollen die Auswirkungen des Klimawandels und die demografische Entwicklung für die Trinkwasserversorgung und die Abwasserentsorgung untersucht werden. Der Schwerpunkt liegt auf der Erarbeitung von Strategien im Umgang mit Klimaänderungen und dem demografischen Wandel in der Region Niederrhein. Das Projekt wird vom IWW Rheinisch-Westfälisches Institut für Wasserforschung gemeinnützige GmbH (IWW), Mülheim, und vom Forschungsinstitut für Wasser- und Abfallwirtschaft an der RWTH Aachen e.V., Aachen, geleitet. Projektpartner sind die Stadtwerke Düsseldorf, der Entwässerungsbetrieb Düsseldorf sowie die Stadtwerke Wesel. Die wissenschaftlichen Institute haben ihre Ergebnisse über zukünftig zu erwartende Entwicklungen der Klimaprozesse am Niederrhein vorgelegt. In der Folge sollen nun individuelle Einzelmaßnahmen zur sicheren Trinkwassergewinnung und Abwasserableitung in Krefeld erarbeitet werden. Die kartellrechtlichen Aktivitäten zur Überprüfung von Trinkwasserpreisen bestehen fort. Gegenstand der Prüfung ist die Preisermittlung der WSW Energie & Wasser AG in den zurückliegenden Jahren ab 2011. Die SWK AQUA wurde zur Abgabe von vorbereiteten Vergleichskennzahlen an das Kartellamt aufgefordert und ist dieser Verpflichtung nachgekommen. Die SWK AQUA nimmt seit 2008 jährlich am Landesbenchmarking Trinkwasserversorgung teil, das von Roedl & Partner koordiniert und durchgeführt wird. Aufgrund der hierbei ermittelten Kennzahlen und deren Vergleich mit anderen Unternehmen aus der Versorgung konnten Abweichungen innerhalb der Branche erkannt werden. Auch zukünftig wird die SWK AQUA an den entsprechenden Benchmarkingprojekten teilnehmen, um eine kontinuierliche Verbesserung der Strukturen und Prozesse zu erreichen. 2. Geschäftsverlauf 2.1 Ursächliche Entwicklungen und Ereignisse Im Geschäftsjahr 2014 erreichte die SWK AQUA ein Jahresergebnis vor Ergebnisabführung von 2,9 (Vj. 2,2) Mio. €, das aufgrund des bestehenden Organschaftsvertrages an die SWK AG abgeführt wurde. Die ergebnisbeeinflussenden Entwicklungen sind nachfolgend in den Kapiteln Beschaffung sowie Absatz und Preise dargestellt. Darüber hinaus waren die Betriebsführung für den Eigenbetrieb Stadtentwässerung Krefeld und das Drittgeschäft in der Trinkwasserversorgung wichtig für den operativen Geschäftsverlauf. Der laufende Betrieb für die Stadtentwässerung Krefeld verlief 2014 planmäßig. Entsprechend dem Betriebsführungsvertrag ist eine jährliche Vergütung auf Basis eines Selbstkostenfestpreises festgelegt, die nach Maßgabe einer Preisgleit- und Ersatzbeschaffungsklausel angepasst wird. Darüber hinaus werden dienstleistend durch die SWK AQUA jährlich investive Baumaßnahmen durchgeführt. Diese sind Bestandteil des vom Rat der Stadt Krefeld verabschiedeten Abwasserbeseitigungskonzepts, welches Auskunft über die zukünftigen baulichen Maßnahmen im Abwassernetz der Stadtentwässerung Krefeld gibt. Zum 1. Januar 2014 wurden 24 Mitarbeiter, die für die Instandhaltung und Sanierung des Abwassernetzes sowie die Senkenreinigung zuständig sind, von dem verbundenen Unternehmen SWK SETEC zur SWK AQUA übergeleitet. Das Drittgeschäft für externe Kunden in der Sparte Trinkwasser in 2014 betrug 234 (Vj. 171) T€. Es beinhaltete die Planung und Durchführung von Baumaßnahmen im Bereich der Mess-, Steuer- und Regeltechnik sowie betriebsunterstützende Aufgaben zur Einhaltung von Wasserhaltungsverpflichtungen. Für benachbarte Versorgungsunternehmen hat die SWK AQUA in Teilbereichen den Bereitschaftsdienst übernommen. Die Belange der Mitarbeiter als wichtigster nicht finanzieller Leistungsindikator werden im Kapitel 4.1 dargestellt. 2.2 Beschaffung Die SWK AQUA speiste im Berichtsjahr 12,8 (Vj. 13,5) Mio. m 3 Trinkwasser ins Krefelder Leitungsnetz ein. Dieser relativ starke Rückgang resultiert zum einen aus überdurchschnittlichen Netzverlusten im Vorjahr aufgrund eines mehrmonatigen Schadens an einer Transportleitung. Zum anderen ist der Wasserverbrauch insbesondere bei den Privatkunden in 2014 weiter gesunken. Das Krefelder Trinkwasser stammt aus 41 eigenen Brunnen. Diese verteilen sich auf sieben Wassergewinnungsanlagen. Die Brunnen fördern das Grundwasser aus Tiefen von bis zu 100 Metern und liegen mit Ausnahme der beiden Gewinnungsanlagen im Nierster Rheinbogen alle auf Krefelder Stadtgebiet. Für die Wasserentnahme ist nach dem Wasserentnahmeentgeltgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen (WasEG) seit April 2013 ein Entgelt von 5,0 Cent/m 3 zu entrichten. Die Fremdunternehmerleistungen für die Instandhaltung, Erneuerung und den Bau der Trinkwassergewinnungsanlagen, des -netzes sowie der Abwasseranlagen der Stadtentwässerung Krefeld sind die größten und wichtigsten Aufwandspositionen in der Beschaffung. Die SWK AQUA bezieht 41 (Vj. 53) % der Fremdleistungen von dem verbundenen Unternehmen SWK SETEC. Der Rückgang ist durch die Übernahme des technischen Teams für die Abwasseranlagen von der SWK SETEC zum 1. Januar 2014 und damit verbundenen höheren Eigenleistungen (Personalaufwand) bedingt. Darüber hinaus ist der Elektrizitätsverbrauch für den Betrieb der Trinkwasseranlagen die größte Einzelposition beim Materialaufwand. Die Belieferung erfolgt durch die SWK ENERGIE. 2.3 Absatz und Preise Die Anzahl der Kunden in der Sparte Wasserversorgung betrug zum 31. Dezember 2014 45.925 (Vj. 45.771) und ist damit um 154 bzw. 0,3 % gestiegen. Die Kundenzahl entspricht der Anzahl der Lieferverträge. Der Trinkwasserabsatz lag bei rd. 11,9 (Vj. 12,1) Mio. m 3 (-295 Tm 3 bzw. -2,4 %). Der Rückgang basiert hauptsächlich auf Wassereinsparungen im Privatkundenbereich. In der Sparte Trinkwasser erfolgte zum 1. August 2013 die Erhöhung der Grundpreise um 25 %. Hierdurch wurden die Kostensteigerungen durch die fertiggestellten Wasserenthärtungsanlagen (Entcarbonisierung) abgebildet. Diese Grundpreiserhöhung wirkte sich erst 2014 vollständig aus. Im Oktober 2014 wurde in enger Abstimmung mit der Kartellbehörde ein neues Wasserpreismodell eingeführt. Es entspricht mit der neuen nahezu hälftigen Aufteilung zwischen fixen und variablen Kosten mehr der tatsächlichen Kostenstruktur der Wasserversorgung (80 % Fixkosten, 20 % variable Kosten). Dadurch wurden für den Durchschnittskunden eine stärkere Unabhängigkeit vom Verbrauchsverhalten der Wasserkunden und der Ausstieg aus der Preisspirale erreicht. Ab 1. Oktober 2014 setzt sich der Wasserpreis aus dem Mengenpreis für die gelieferte Wassermenge in Höhe von 1,254 €/m 3 (bisher 1,810 €/m 3) netto, einem Systempreis, der die Kosten für den Betrieb und die Vorhaltung des Wasserversorgungssystems abbildet, und einem optionalen Servicepreis für Zusatzleistungen, die über die im Systempreis enthaltenen Leistungen hinausgehen (Standrohre, zusätzlicher Wasserzähler), zusammen. Der Systempreis für Wohngebäude ist nach der Anzahl der Wohneinheiten und bei Gewerbekunden nach Verbrauchsklassen gestaffelt. 3. Lage 3.1 Ertragslage Die Umsatzerlöse sind um 1,6 Mio. € bzw. 3,2 % auf 52,4 Mio. € gestiegen. Diese verteilen sich mit 32,0 (Vj. 31,4) Mio. € auf die Sparte Wasser und mit 20,4 (Vj. 19,4) Mio. € auf die Sparte Abwasser. Bei den Umsatzerlösen der Sparte Wasser beträgt der Anteil der Erlöse aus dem Trinkwasserverkauf am Gesamtumsatz der SWK AQUA rd. 54 (Vj. 55) %. Sie liegen mit 28,1 (Vj. 27,9) Mio. € um 0,2 Mio. € über dem Vorjahresniveau, was auf die in der zweiten Jahreshälfte 2013 durchgeführte Preiserhöhung zurückzuführen ist. Außerdem wurden Erlöse für die Erstellung von Trinkwassergewinnungs- und -verteilungsanlagen für die SWK ENERGIE in Höhe von 3,5 (Vj. 3,2) Mio. € erzielt. Die Erlöse aus Dienstleistungen für Dritte im Bereich Trinkwasser liegen stabil bei 0,2 Mio. €. Bei den Umsatzerlösen der Sparte Abwasser haben die Erlöse aus der Erstellung von Kanalanlagen für die Stadtentwässerung Krefeld in Höhe von 11,7 (Vj. 10,7) Mio. € mit rd. 22 (Vj. 21) % den höchsten Anteil am Gesamtumsatz. Die Erlöse für die Betriebsführung der SWK AQUA für die Stadtentwässerung Krefeld liegen bei 7,9 (Vj. 7,8) Mio. €. Der Anstieg resultiert aus der vertraglich vereinbarten Preisanpassungsklausel. Die Erlöse aus der Senkenreinigung und der Kostenerstattung für diverse abwasserwirtschaftliche Leistungen liegen bei 0,8 (Vj. 0,9) Mio. €. Für nicht abgerechnete Leistungen resultierte in 2014 eine Bestandserhöhung von 1,0 (Vj. 1,2) Mio. €. Sie ergibt sich fast ausschließlich aus der Sparte Abwasser. Unter Einschluss der Veränderung des Bestandes an nicht abgerechneten Leistungen liegen die Umsatzerlöse bei 53,4 (Vj. 52,0) Mio. € (+2,7 %). Die sonstigen betrieblichen Erträge erreichten 1,0 (Vj. 0,9) Mio. € und umfassen im Wesentlichen Erträge aus Erstattungen für den (Strom) Spitzenlastausgleich und für das Wasserentnahmeentgelt jeweils für Vorjahre, Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen, Erträge aus der Auflösung von dem Grunde und/oder der Höhe nach nicht mehr benötigter Rückstellungen sowie Erträge aus der Weiterberechnung von Laborleistungen an das verbundene Unternehmen SWK SETEC. Die Betriebserträge belaufen sich damit auf 54,4 (Vj. 52,9) Mio. €. Auf der Aufwandseite stellen der Materialaufwand und der Aufwand für Fremdleistungen den größten Anteil der betrieblichen Aufwendungen dar. Diese Aufwendungen sind von 31,1 Mio. € um 1,3 Mio. € bzw. 4,1 % auf 29,8 Mio. € gesunken und resultieren insbesondere aus der Erstellung der Anlagegüter für die Stadtentwässerung Krefeld und für die SWK ENERGIE sowie aus den sonstigen Erneuerungs- und Instandhaltungstätigkeiten für die SWK AQUA selbst sowie für Dritte. Der Rückgang ist durch einen um 0,8 Mio. € bzw. 0,5 Mio. € geringeren Aufwand für bezogene Leistungen bzw. für Material bedingt. Bei beiden Positionen ist dies hauptsächlich auf die Sparte Abwasser zurückzuführen, bei der zum einen für die Investitionsgütererstellung der Stadtentwässerung deutlich weniger Materialaufwand angefallen ist und zum anderen der Aufwand für bezogene Fremdleistungen für die Durchführung der Leistung Senkenreinigung für die Stadt Krefeld aufgrund einer höheren Eigenleistung durch die SWK AQUA deutlich gesunken ist. Die Rohertragsquote (Differenz zwischen Umsatz inkl. Bestandsveränderung und Aufwand für Material und Fremdleistungen in % der Umsatzerlöse) beträgt 44 (Vj. 40) %. Der Personalaufwand stieg von 3,9 Mio. € um 1,5 Mio. € bzw. 39,7 % auf 5,4 Mio. E. Davon entfielen 4,2 (Vj. 3,0) Mio. € auf Entgelte und 1,2 (Vj. 0,8) Mio. € auf soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung. Die Steigerung ist im Wesentlichen durch den starken Anstieg der jahresdurchschnittlichen Mitarbeiterzahl aufgrund der Übernahme von Personal für technische Abwasserdienstleistungen, u. a. auch Senkenreinigung, von der SWK SETEC bedingt (siehe Kapitel 4.1 Mitarbeiter). Darüber hinaus wurden gemäß den tariflichen Vereinbarungen die Entgelte zum 1. August 2013 um 1,4 %, die sich ganzjährig erst in 2014 auswirkte, und zum 1. März 2014 um 3,3 % erhöht. Der für die SWK AQUA geltende Tarifvertrag TV-V hat eine Laufzeit vom 1. März 2014 bis zum 29. Februar 2016. Die Abschreibungen liegen unverändert bei 0,2 Mio. E. Die Konzessionsabgabe ist mit 4,0 Mio. € konstant. Die wesentlichen Positionen der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind unverändert mit einem Anteil von insgesamt rd. 77 (Vj. 75) % Aufwendungen aus dem Geschäftsbesorgungs- bzw. Dienstleistungsvertrag mit der SWK AG bzw. der SWK ENERGIE (Kundenservice- und Vertriebsleistungen) sowie der Pachtaufwand für das von der SWK ENERGIE gepachtete Anlagevermögen der Sparte Trinkwasser. Letztgenannter trug im Wesentlichen zu dem Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 0,5 Mio. € auf 11,6 Mio. € bei. Grund hierfür ist der ab 2014 nun vollständige Einbezug der zweiten fertiggestellten Entcarbonisierungsanlage in die Berechnung des Pachtzinses. Die Betriebsaufwendungen sind infolge des höheren Personalaufwands und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 0,8 Mio. € auf 51,0 Mio. € gestiegen. Das Betriebsergebnis liegt mit 3,4 Mio. € um 0,7 Mio. € bzw. 24,6 % über dem Vorjahr. Dies liegt wie bereits weiter oben beschrieben an einer operativen Verbesserung in der Sparte Trinkwasser, wobei diese zum Teil durch einmalige Effekte bedingt sind. Das Finanzergebnis beträgt -51 T€, nach 48 T€ im Vorjahr. Die sonstigen Steuern und die vom Organträger SWK AG belasteten Ertragsteuern liegen mit insgesamt 0,5 Mio. € um 0,1 Mio. € unter dem Vorjahr. 3.2 Finanzlage Die Daten des handelsrechtlichen Jahresabschlusses wurden für die folgende Bilanzanalyse und für die Ermittlung aussagekräftiger Kennzahlen nach finanzwirtschaftlichen Kriterien aufbereitet. Die SWK AQUA ist im Rahmen des Konzern-Cashmanagements in ein automatisches Cash-Pooling-System eingebunden. Dabei werden die Salden der in das Cash-Pooling einbezogenen Bankkonten bankarbeitstäglich auf die SWK AG übertragen bzw. Unterdeckungen ausgeglichen. Durch den Zugriff auf den Cash-Pool ist die betriebsnotwendige Liquiditätsausstattung der SWK AQUA jederzeit gesichert. Die Gesellschaft hat die Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2014 erstmalig nach dem DRS 21 aufgestellt. Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 2,0 Mio. € resultiert im Wesentlichen aus dem Ergebnis vor Gewinnabführung. Diesem stehen Mittelabflüsse aus der Investitionstätigkeit (-0,1 Mio. €) und aus der Finanzierungstätigkeit (-1,4 Mio. €) gegenüber. Die Differenz aus diesen Mittelzu- und -abflüssen in Höhe von 0,5 Mio. € verbesserte den von der SWK AG finanzierten Cash-Pool. Der Finanzmittelfonds am Anfang der Periode veränderte sich demnach von 11,1 Mio. € auf 10,6 Mio. € am Ende der Periode. Die kurzfristigen Verpflichtungen in Höhe von 19,7 Mio. € sind unverändert zu 105 % durch die im Umlaufvermögen ausgewiesenen unfertigen Leistungen sowie Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände von insgesamt 20,7 Mio. € gedeckt. Das Investitionsvolumen umfasste im Berichtsjahr 0,2 (Vj. 0,1) Mio. € und wurde hauptsächlich für sieben Fahrzeuge und einen Bürocontainer ausgegeben. 3.3 Vermögenslage Eine entsprechende Aufbereitung des Jahresabschlusses analog zur Finanzlage wurde auch für die hier dargestellte Bilanzanalyse vorgenommen. Die Verringerung der Bilanzsumme um 1,1 Mio. € auf 27,4 (Vj. 28,5) Mio. € ist im Wesentlichen auf den Rückgang der Forderungen (-2,8 Mio. €) bei gleichzeitiger Erhöhung der unfertigen Leistungen (1,0 Mio. €) und des aktiven Rechnungsabgrenzungspostens (0,6 Mio. €) zurückzuführen. Dem gegenüber steht auf der Passivseite ein Abbau der Verbindlichkeiten (-1,7 Mio. €) bei gleichzeitiger Erhöhung des passiven Rechnungsabgrenzungspostens (0,6 Mio. €). Bezogen auf das Eigenkapital von unverändert 4,0 Mio. € erreicht die SWK AQUA damit eine Eigenkapitalquote von 14,6 (Vj. 14,0) %. Das Anlagevermögen in Höhe von 3,3 (Vj. 3,3) Mio. € setzt sich aus Beteiligungen an der Gemeindewerke Niederkrüchten GmbH (2,1 Mio. €) und dem IWW (0,1 Mio. €) sowie aus Sachanlagevermögen (1,0 Mio. €) zusammen. Die Anlagenintensität, d. h. der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen, beträgt im Berichtsjahr 11,9 (Vj. 11,4) %. Die Anlagendeckung bezogen auf das Eigenkapital liegt unverändert bei 123 %. Der Bestand an unfertigen Leistungen (Kanalbaumaßnahmen) hat sich um 1,0 Mio. € auf 10,2 Mio. € erhöht. Auf der Aktivseite haben die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit 38,4 (Vj. 46,7) % und die Vorräte mit 37,4 (Vj. 32,4) % der Bilanzsumme weiterhin den höchsten Anteil. Dem gegenüber stellen mit einem Anteil von 72,0 (Vj. 75,3) % der Bilanzsumme die kurzfristigen Verpflichtungen in Höhe von 19,7 (Vj. 21,5) Mio. € den größten Posten auf der Passivseite dar. Dabei handelt es sich mit 16,4 (Vj. 17,7) Mio. € im Wesentlichen um Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, insbesondere gegenüber der SWK AG in Höhe von 14,8 (Vj. 15,3) Mio. €. Von diesen entfallen 10,6 (Vj. 11,1) Mio. € auf das Cash-Pooling, 2,9 (Vj. 2,2) Mio. € auf die Gewinnabführung und 1,1 (Vj. 1,6) Mio. € auf Umsatzsteuer. 4. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 4.1 Mitarbeiter Die Mitarbeiterstärke der SWK AQUA lag zum 31. Dezember 2014 bei rd. 73 (Vj. 49) Vollzeitkapazitäten. Die jahresdurchschnittliche Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer auf Kopfbasis gemäß § 285 Nr. 7 HGB betrug 72 (Vj. 51), was einem Anstieg von 41 % entspricht. Hierin sind die durch die Stadt Krefeld dauerhaft überlassenen vier Mitarbeiter nicht enthalten. Die Erhöhung ist durch den bereits beschriebenen Wechsel des für die Abwasseranlagen (inkl. Senkenreinigung) zuständigen technischen Teams von 24 Mitarbeitern von der SWK SETEC zur SWK AQUA bedingt. Einer unserer vier zentralen Unternehmenswerte lautet: "Wir schätzen, fordern und fördern unsere Mitarbeiter/-innen." Dazu gehört auch die Steigerung der Attraktivität der Arbeitgebermarke SWK. Hierfür wurden verschiedene Aufgabenschwerpunkte definiert, darunter Karriereförderung, Gesundheitsmanagement und Work-Life-Balance. Beim Gesundheitsmanagement geht es insbesondere um Maßnahmen zur Prävention und Gesunderhaltung und um deren positive Wirkung auf Fehlzeitenquoten. Im Fehlzeitenmanagement liegt der Erfolg im Miteinander der Beteiligten/Betroffenen. Mit der Strukturierung des Prozesses "Betriebliche Wiedereingliederung", der auch im Sozialgesetzbuch verankert ist, können vor allem bei Langzeiterkrankungen Verbesserungen festgestellt werden. Ein zentraler Aspekt beim Work-Life-Balance-Konzept ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Neben der Ausweitung von flexiblen (Teilzeit) Arbeitsmodellen und Home-Office-Arbeitsplätzen wurde im Oktober 2014 ein Eltern-Kind-Büro am Standort St. Töniser Straße 124 eingerichtet, das in Notsituationen wie Kindergarten- und Schulausfall oder Krankheit von Betreuungspersonen zur Verfügung steht. Im Januar 2015 startete der SWK Familienservice, der den Mitarbeitern individuelle Lösungsangebote für Problemsituationen anbietet: Beratung rund um die Kinderbetreuung für Dauerangebote und im Notfall, Beratung und Hilfe bei der Organisation von Betreuung für pflegebedürftige Angehörige und Finanz- und Lebensberatung. Für dieses umfangreiche Angebot steht ein externer Dienstleister mit 24-Stunden-Hotline zur Verfügung. Ein wichtiger Baustein zur Erreichung der strategischen Konzernziele ist ein gemeinsames Führungsverständnis. Dazu haben sich der Vorstand und alle Führungskräfte der 1. Führungsebene im SWK Konzern im Berichtsjahr auf ein Führungsleitbild verständigt. Daneben wurde aufbauend auf einem 360 Grad-Führungskräfte-Feedback-Verfahren die Umsetzung eines durchgängigen und dauerhaften Kompetenzmanagements für die Führungskräfte im Konzern auf den Weg gebracht. 4.2 Forschung und Entwicklung Vereinzelt sind im Stadtgebiet, insbesondere in warmen Sommermonaten, Geruchsbelästigungen aus der Kanalisation festzustellen. Diese Beeinträchtigungen sind auf die Bildung von Schwefelwasserstoff zurückzuführen. Die SWK AQUA hat in der Zusammenarbeit mit der Fa. Brenntag, Mülheim, örtliche Versuche zur Minimierung der Geruchsentwicklung durchgeführt. Dazu werden Desinfektionsmittel zum Abwasser dosiert und die anstehende Konzentration der Geruchsstoffe gemessen. Eine Bewertung der Ergebnisse durch die Fa. Brenntag wird bis Mitte 2015 erfolgen. 5. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage Der Wasserverbrauch der Stadt Krefeld ist auch im Jahr 2014 durch einen geringfügigen Rückgang geprägt. Zur Vermeidung von Deckungslücken ist im Berichtsjahr die Umstellung des Wasserpreismodells auf eine verursachungsgerechtere Tarifstruktur erfolgt. Das Betriebsergebnis liegt mit 3,4 Mio. € um 0,7 Mio. € über dem Ergebnis des Vorjahres. Auch das geplante Betriebsergebnis konnte übertroffen werden. In Anbetracht der branchenspezifischen Rahmenbedingungen, die generell durch stagnierende Trinkwasserverkaufserlöse gekennzeichnet ist, war die Geschäftsentwicklung der SWK AQUA 2014 insgesamt zufriedenstellend. C. NachtragsberichtDie Organisation des Eigenbetriebs Stadtentwässerung Krefeld und das damit verbundene Betriebsführungsmodell zwischen der Stadtentwässerung Krefeld und der SWK AQUA ist 2013 beklagt und auf den Prüfstand gestellt worden. Durch ein Urteil des Verwaltungsgerichts Düsseldorf vom 5. Februar 2014 ist die Frage aufgeworfen worden, ob und in welchem Umfang der Eigenbetrieb Stadtentwässerung nun mit eigenem Personal zu bestücken ist. Die Stadt Krefeld hat dazu eine Projektgruppe eingerichtet, die in Zusammenarbeit mit Beratungsfirmen eine rechtssichere Aufgabenverteilung zwischen dem Eigenbetrieb Stadtentwässerung und der SWK AQUA eruiert. Die Aufgabenaufteilung befindet sich seit Anfang 2015 in Abstimmung. Eine Umsetzung ist bis zum 1. Januar 2016 vorgesehen. Ein Teil der bisher an die SWK AQUA beauftragten Leistungen wird zukünftig durch den Eigenbetrieb erbracht. Dazu werden Mitarbeiter der SWK AQUA auf den Eigenbetrieb übergeleitet und der Betriebsführungsvertrag angepasst. D. Prognose-, Chancen- und Risikobericht1. Chancenbericht Vor dem Hintergrund des in 2013 abgeschlossenen Ziel- und Strategiefestlegungsprozesses haben sich die Chancen und Risiken nicht grundlegend verändert. Die Chancen in der zukünftigen Entwicklung liegen für die SWK AQUA weiterhin im Ausbau des externen Dienstleistungsgeschäftes und der Vermarktung des vorhandenen Know-hows in der Wasserwirtschaft. Die SWK AQUA will darüber hinaus über Beteiligungen und Kooperationen mit Ver- und Entsorgern in der Region Niederrhein Chancen zur effizienteren Nutzung der eigenen Ressourcen und zur Kostensenkung realisieren. Auch die Anpassung der Instandhaltungs- und Wartungsstrategie sowie eine Optimierung der Betriebskosten in der Sparte Trinkwasser sollen zu einer Stabilisierung der Ergebnisse beitragen. 2. Risikobericht Das Risikomanagement der SWK AQUA wird im Rahmen des Geschäftsbesorgungsvertrages von der SWK AG durchgeführt. Ziel des Risikomanagementsystems ist es, die Unternehmensrisiken aus dem externen Unternehmensumfeld sowie aus unternehmensinternen Gegebenheiten so früh wie möglich zu erkennen, zu bewerten und gegenzusteuern. Es dient damit der nachhaltigen Sicherung der Unternehmensexistenz. Die bestehende Verfahrensanweisung zum Risikomanagement stellt sicher, dass unternehmensweit eine einheitliche und systematische Methode zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und Kommunikation der Risiken angewendet wird, die Funktionsfähigkeit und die Integration des Risikomanagements in die Unternehmenssteuerung gewährleistet wird und eine effiziente Überwachung des Risikomanagements erfolgt. Die SWK AG führt mit allen in das Risikomanagementsystem einbezogenen Fachbereichen/Gesellschaften systematische Risikoinventuren durch. In Abhängigkeit eines derzeit übergreifenden einheitlichen Schwellenwerts wird regelmäßig über Veränderungen von Risiken berichtet. Bei erstmaligem Eintritt erfolgt - in Abhängigkeit des Schadenspotenzials - die Berichterstattung unmittelbar. Auf Basis der Risikoinventuren ergreifen die Risikoverantwortlichen dann Maßnahmen zur Steuerung, Begrenzung und Minimierung von Risiken. Der Risikoausschuss tagte quartalsweise, analysierte die gemeldeten Risiken und gab den Risikoverantwortlichen Hinweise zum Ansatz, zur Bewertung und zum Umgang mit diesen Risiken der künftigen Geschäftstätigkeit können sich insbesondere aus verwaltungsgerichtlichen, kartellrechtlichen Entwicklungen bzw. Entscheidungen und aus betrieblichen Gegebenheiten ergeben. Aus dem bereits oben beschriebenen Urteil des Verwaltungsgerichts Düsseldorf bezüglich des Betriebsführungsmodells im Bereich Abwasser ergeben sich für die SWK AQUA Risiken. Aufgrund der geplanten Ausgliederung von Aufgaben der SWK AQUA in den Eigenbetrieb Stadtentwässerung entstehen SWK-seitig neue Schnittstellen mit entsprechendem Aufwand. Seitens des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MKUNLV) wird auf ein freiwilliges Landesbenchmarking als Effizienzmotor in der Trinkwasserbranche gesetzt. Dies schützt allerdings nicht vor einer Preismissbrauchskontrolle durch die Landeskartellbehörde NRW oder das Bundeskartellamt. Die Bundeskartellbehörde ist bereits in NRW an ein Unternehmen für ein Auskunftsersuchen herangetreten. Die SWK AQUA nimmt seit 2008 am Landesbenchmarking teil. Nach der Preiserhöhung zum 1. August 2013 mit der Weitergabe der Kosten für die Enthärtung liegen die Wasserbezugskosten der Kunden in Krefeld innerhalb der Vergleichsgruppe im oberen Mittelfeld. Den betrieblichen Risiken wird durch regelmäßige Kontrollen, Qualitätssicherungsverfahren und einen entsprechenden Versicherungsschutz ausreichend Vorsorge getragen. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, waren am Abschlussstichtag nicht bekannt. 3. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Die SWK AQUA hat im Berichtsjahr 2014 keine (derivativen) Finanzinstrumente verwendet. 4. Prognosebericht Die Prognose beruht auf der Wirtschaftsplanung aus 2014 für die Jahre 2015 - 2019. Die Planung ist naturgemäß mit Risiken und Unsicherheiten behaftet, so dass die tatsächliche Geschäftsentwicklung von der Planung bzw. Prognose abweichen kann. Der Planung liegt insbesondere der Status Quo des Betriebsführungsmodells zwischen der SWK AQUA und dem Eigenbetrieb Stadtentwässerung sowie darüber hinaus die Durchführung der investiven Maßnahmen für den Eigenbetrieb Stadtentwässerung in der aufgeführten Höhe zugrunde. In der Trinkwasserversorgung wird das Geschäftsumfeld als stabil angesehen. Für 2015 wird eine Erhöhung der sonstigen Umsatzerlöse - bedingt durch einen höheren Anlagenverkauf an den Eigenbetrieb Stadtentwässerung Krefeld wegen der Erschließung der Hafenringstraße - erwartet. Analog dazu ist von einem Anstieg des Aufwands für Materialverbrauch und Fremdleistungen in der Sparte Abwasser auszugehen. Aufgrund der ab 2015 eingeplanten nachhaltigen Kostenreduzierungen bei den Maßnahmen im Instandhaltungsbereich wird davon ausgegangen, dass das Jahresergebnis vor Ergebnisausgleich 2015 deutlich höher ausfallen wird als 2014. Bilanz zum 31. Dezember 2014der SWK AQUA GmbHAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014der SWK AQUA GmbH
Anhang für das Geschäftsjahr 2014der SWK AQUA GmbHI. Allgemeine AngabenAlleinige Gesellschafterin der SWK AQUA GmbH, Krefeld, im Folgenden SWK AQUA, ist die SWK STADTWERKE KREFELD AG, Krefeld, im Folgenden SWK AG. Zwischen der SWK AG und der SWK AQUA besteht ein Organschaftsvertrag. Aufbau von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Die SWK AQUA erfüllt im Berichtsjahr die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Weiterhin wurden neben den Vorschriften des HGB die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Das nach dem HGB vorgeschriebene Gliederungsschema wurde durch Hinzufügung einzelner Posten der besonderen Struktur eines Versorgungsunternehmens angepasst. Um die Klarheit der Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu verbessern, wurden in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Alle Beträge werden - soweit nicht anders dargestellt - in Tausend Euro (T€) angegeben. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Sie werden linear über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Diese entsprechen den steuerlich zulässigen Nutzungsdauern. Seit 2009 angeschaffte Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 150 € und 1.000 € werden in einen Anlagenpool gebucht und linear über fünf Jahre abgeschrieben. Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Die Bewertung erfolgt bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen mit dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen sonstigen Ausleihungen betreffen an Mitarbeiter gewährte Wohnungsbau- und PKW-Darlehen, die mit dem Nennwert zum Bilanzstichtag angesetzt sind. Unfertige Leistungen werden zu Herstellungskosten einschließlich angemessener Gemeinkosten aktiviert. Soweit erforderlich erfolgen Abschläge, um eine verlustfreie Bewertung sicherzustellen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung des allgemeinen Ausfallrisikos zum Nennwert bilanziert. Soweit erforderlich, werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Soweit nicht gesondert ausgewiesen, haben alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten weist die an die Eigentümerin des Wasserversorgungsnetzes SWK ENERGIE GmbH, Krefeld - im Folgenden SWK ENERGIE - vertragsgemäß weitergeleiteten Baukostenzuschüsse und Beiträge zu Hausanschlusskosten aus. Dem steht ein passiver Rechnungsabgrenzungsposten in gleicher Höhe gegenüber, der die von der SWK AQUA vereinnahmten Baukostenzuschüsse und Hausanschlusskostenbeiträge beinhaltet. Beide Rechnungsabgrenzungsposten werden ratierlich über 20 Jahre aufgelöst (Schreiben der OFD Hannover vom 28.12.2007). Bei der Bemessung der Rückstellungen wird den erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Der Werteansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre laufzeitadäquat abgezinst. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie die unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesenen Rückstellungen für Altersteilzeit und Jubiläumszuwendungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung der "Richttafeln 2005 G" von Klaus Heubeck - die eine generationsabhängige Lebenserwartung berücksichtigen - nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ("Projected Unit Credit Method") gebildet Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie für Jubiläumszuwendungen werden bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren in Höhe von 4,53 (Vj. 4,88) % abgezinst. Die Rückstellung für Altersteilzeit wird in Abhängigkeit von der mittleren Restlaufzeit (0 bis 6,5 Jahre) mit den entsprechenden Rechnungszinssätzen (0,00 bis 3,62 %) abgezinst. Im Rahmen weiterer Rechnungsannahmen wurden folgende jährliche Entgelt-, Renten- und Kostensteigerungen berücksichtigt:
Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. II. Erläuterungen zur Bilanz(1) Anlagevermögen Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel dargestellt. (2) Vorräte
Die unfertigen Leistungen enthalten überwiegend noch nicht abgerechnete Aufträge für Entwässerungsanlagen. (3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultieren im Wesentlichen aus der Erstellung und Lieferung von Abwasseranlagen. Darüber hinaus wird hier ein Abgrenzungsbetrag für die am Bilanzstichtag im Rahmen des rollierenden Verfahrens noch nicht abgelesenen und noch nicht abgerechneten Wasserverkäufe ausgewiesen. Die für das Verbrauchsjahr von den Kunden erhaltenen, noch nicht verrechneten Abschlagsbeträge sind unter Berücksichtigung der abgeführten Umsatzsteuer mit den Forderungen saldiert. Außerdem werden hier Forderungen aus Wasserlieferungen an Jahresverbrauchs- und Monatskunden ausgewiesen Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhalten Forderungen gegen die Gemeindewerke Niederkrüchten GmbH, Niederkrüchten, die im Rahmen von Leistungen für die Wasserproduktion angefallen sind. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten als wesentliche Posten Schadenersatzforderungen in Höhe von 39 T€. (4) Rechnungsabgrenzungsposten Es sind ausschließlich die an die Eigentümerin des Wasserversorgungsnetzes, die SWK ENERGIE, weitergeleiteten Baukostenzuschüsse und Hausanschlusskostenbeiträge in Höhe von 3.347 (Vj. 2.711) T€ ausgewiesen. (5) Gezeichnetes Kapital
(6) Gewinnrücklagen
(7) Rückstellungen
Die unter den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ausgewiesenen Beträge umfassen Sachleistungsverpflichtungen gegenüber Belegschaftsangehörigen. Die sonstigen Rückstellungen mit Einzelbeträgen über 100 T€ sind gebildet für Instandhaltungsverpflichtungen gegenüber der SWK ENERGIE, Abrechnungsverpflichtungen, Verpflichtungen aus Altersteilzeitregelungen, ausstehende Eingangsrechnungen, Jahresabschlusskosten sowie für sonstige Personalkosten. Der Erfüllungsbetrag für Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von 556 T€ wurde mit Geldmarktfonds in Höhe von 281 T€ saldiert. Die Anschaffungskosten der Geldmarktfonds-Anteile zum Bilanzstichtag betragen insgesamt 281 T€. (8) Verbindlichkeiten
Der Ausweis der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erfolgt saldiert mit den fristgleichen Forderungen gegen die jeweilige Gesellschaft. Der Gesamtsaldo in Höhe von 16.423 (Vj. 17.656) T€ setzt sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen vornehmlich Gutschriften und Überzahlungen aus dem Wasserverkauf sowie noch zu zahlende Lohn- und Kirchensteuern für Dezember 2014. (9) Rechnungsabgrenzungsposten Im Rechnungsabgrenzungsposten sind die von den Wassernetzanschlussnehmern vereinnahmten Baukostenzuschüsse und Hausanschlusskostenbeiträge in Höhe von 3.347 (Vj. 2.711) T€ ausgewiesen. III. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDer Ausweis von periodenfremden Aufwendungen und Erträgen erfolgt, soweit sie für die Beurteilung der Ertragslage von Bedeutung sind. (10) Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse der Sparte Wasserversorgung beinhalten Trinkwassererlöse in Höhe von 28,1 (Vj. 27,9) Mio. €, Erlöse aus der Erstellung von Wasseraufbereitungs- und -verteilungsanlagen in Höhe von 3,5 (Vj. 3,2) Mio. € sowie Erlöse aus Dienstleistungen in Höhe von 0,4 (Vj. 0,3) Mio. E. Von den Umsatzerlösen der Sparte Abwasserbeseitigung entfallen 11,7 (Vj. 10,7) Mio. € auf die Lieferung von Kanalanlagen, 7,9 (Vj. 7,8) Mio. € auf die Betriebsführung für die Stadtentwässerung Krefeld und weitere 0,8 (Vj. 0,9) Mio. € auf Senkenreinigungen sowie Kostenerstattungen für diverse abwasserwirtschaftliche Leistungen. (11) Bestandsveränderung Die Bestandsveränderung für nicht abgerechnete Leistungen ist um 0,2 Mio. € auf 1,0 Mio. € gesunken. Sie resultiert hauptsächlich aus der Sparte Abwasser. (12) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 955 (Vj. 878) T€ enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Weiterberechnung von Laborleistungen, aus einer Abgrenzungskorrektur für Vorjahre, aus der Auflösung von Wertberichtigungen, aus Dienstleistungen für die SWK SETEC GmbH, aus der Auflösung von dem Grunde und der Höhe nach nicht mehr benötigten Rückstellungen, aus der Stromsteuervergütung 2013, aus der Erstattung von Wasserentnahmeentgelt 2013 sowie aus Schadenersatzleistungen. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten 337 T€ aperiodische Beträge. (13) Materialaufwand
Der Materialaufwand beinhaltet u. a. Material, Fremd- und Dienstleistungen für Wartungsarbeiten an den Leitungsnetzen und die Erstellung von Abwasseranlagen sowie Aufwendungen aus dem Energieverbrauch. (14) Personalaufwand
(15) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Es handelt sich wie im Vorjahr ausschließlich um planmäßige Abschreibungen. (16) Konzessionsabgabe an die Stadt Krefeld Die Konzessionsabgabe in Höhe von 3.996 (Vj. 3.968) T€ betrifft die Sparte Wasser. (17) Sonstige betriebliche Aufwendungen Wesentliche Posten der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 11.588 (Vj. 11.080) T€ sind das Entgelt an die SWK ENERGIE für das gepachtete Anlagevermögen sowie Aufwendungen gemäß Dienstleistungs-, Geschäftsbesorgungs-, Personalgestellungs- und Personalüberleitungsverträgen. Weitere wesentliche Posten sind Aufwendungen für Wasserentnahmeentgelt, übrige Dienst- und Fremdleistungen, Rechts-, Prüfungs- und Beratungskosten, die Auflösung der an die SWK ENERGIE abgeführten Ertragszuschüsse, Beiträge zu Versicherungen sowie Mieten und Leasingraten. (18) Finanzergebnis
Die Aufwendungen und Erträge aus Altersteilzeitverpflichtungen und zugehörigem Deckungsvermögen beinhalten Zinsaufwendungen aufgrund der Bewertung von Altersteilzeitrückstellungen in Höhe von 21 T€ sowie Zinserträge bei den Geldmarktfonds-Anteilen in Höhe von 1 T€. (19) Sonstige Steuern Dieser Posten beinhaltet gezahlte KFZ-Steuer in Höhe von 4 T€. (20) Von der Obergesellschaft belastete Steuern Für das Geschäftsjahr 2014 hat die SWK AG, mit der eine körperschaft-, gewerbe- und umsatzsteuerliche Organschaft besteht, der SWK AQUA eine Konzernsteuerumlage für Gewerbe- und Körperschaftsteuer in Höhe von insgesamt 468 (Vj. 568) T€ belastet. IV. Ergänzende AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen Für das Wirtschaftsjahr 2015 betragen die voraussichtlichen Verpflichtungen aus Pachtverträgen rd. 4.477 T€. Das Bestellobligo beläuft sich auf 10.158 T€. Die SWK AQUA ist Mitglied der Rheinischen Zusatzversorgungskasse für Gemeinden und Gemeindeverbände (RZVK) in Köln. Die Kasse gewährt Versorgungs- und Versicherungsrenten für Versicherte und deren Hinterbliebene. Der derzeitige Umlagesatz beträgt 4,25 % des zusatzversorgungspflichtigen Entgeltes des jeweiligen Arbeitnehmers zuzüglich 3,5 % Sanierungsgeld. Die nach Art. 28 Abs. 2 EGHGB anzugebende anteilige Kapitalunterdeckung beträgt zum 31. Dezember 2014 laut versicherungsmathematischem Gutachten 2.882 T€. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Die Angaben zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers erfolgen im Konzernanhang der SWK STADTWERKE KREFELD AG zum 31. Dezember 2014. Aufstellung des Anteilsbesitzes An der nachfolgend aufgeführten Gesellschaft ist die SWK AQUA mit mehr als 20 % beteiligt:
Angaben zur Belegschaft
Aufwendungen für Organe Die Geschäftsführerin, Frau Abraham, erhält keine gesonderte Vergütung für ihre Geschäftsführertätigkeit. Die Bezüge des Geschäftsführers Michael Rögele bestehen aus einem festen Jahresgehalt sowie einer erfolgsabhängigen Tantieme. Er erhält keine sonstigen Vergütungsbestandteile. Für Herrn Rögele besteht Versicherungsschutz aus einer D&O Versicherung sowie einer Gruppen-Unfallversicherung. Vergütungskomponenten mit langfristigen Anreizwirkungen wurden nicht vereinbart. Für das Geschäftsjahr 2014 hat Herr Rögele eine Festvergütung von 144,0 T€ erhalten. Für variable Bezüge wurde eine Tantiemerückstellung von 42,1 T€ gebildet. Angaben zum Konzernabschluss Die SWK AQUA wird in den Konzernabschluss der SWK AG einbezogen. Der Konzernabschluss der Muttergesellschaft wird nach dem HGB aufgestellt und beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht sowie bekannt gemacht. V. Organe der SWK AQUA GmbHGeschäftsführung Kerstin Abraham, Krefeld
Michael Rögele, Hamminkeln
Krefeld, den 31. März 2015 SWK AQUA GmbH Die Geschäftsführung K. Abraham M. Rögele Anlagenspiegel 2014der SWK AQUA GmbH
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SWK Aqua GmbH, Krefeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2014 bis zum 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bonn, 15. Mai 2015 BDO
AG
gez. Veldboer, Wirtschaftsprüfer gez. Semelka, Wirtschaftsprüfer Die Gesellschafterversammlung hat den Jahresabschluss 2014 in der vorliegenden Form am 22. Juni 2015 festgestellt. |
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