Stammdaten

Register
Amtsgericht Potsdam HRB 24435
Eingetragen
28.7.2011
Branche
Erbringung von allen anderen Dienstleistungen der Unterhaltung und der Erholung a. n. g.Erbringung von Reservierungsdienstleistungen für Theater-, Sport- und UnterhaltungsveranstaltungenSpielstätten für Schauspiel und Musiktheater
Gegenstand
Die Entwicklung und der Betrieb von Entertainmenteinrichtungen und -zentren aller Art sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte, Maßnahmen und Dienstleistungen.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

LHL Entertainment GmbH

Zossen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2018 bis zum 30.06.2019

BILANZ ZUM 30. JUNI 2019

LHL ENTERTAINMENT GMBH, ZOSSEN

A K T I V A

30.6.2019 
EUR
30.6.2018 
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 609.150,00 782.168,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 261.880,00 404.698,00
II. Sachanlagen 347.270,00 377.470,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 3.546.175,56 3.177.782,91
I. Vorräte 21.104,33 16.266,82
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.488.396,99 1.535.704,65
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.036.674,24 1.625.811,44
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 408.530,63 492.585,05
4.563.856,19 4.452.535,96

P A S S I V A

30.6.2019 
EUR
30.6.2018 
EUR
A. EIGENKAPITAL 914.135,20 914.135,20
I. Gezeichnetes Kapital 157.500,00 157.500,00
II. Gewinnvortrag 756.635,20 756.635,20
B. RÜCKSTELLUNGEN 2.565.543,00 1.484.637,95
C. VERBINDLICHKEITEN 1.084.177,99 2.053.762,81
- davon aus Steuern: EUR 607.575,35 (Vorjahr: EUR 977.293,03)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 33,05)
4.563.856,19 4.452.535,96

LHL Entertainment GmbH, Zossen
ANHANG FÜR DAS Geschäftsjahr 2018/19

LHL Entertainment GmbH, Zossen

I. ALLGEMEINE ANGABEN

Der Jahresabschluss der LHL Entertainment, Zossen, (Amtsgericht Potsdam, HR B 24435 P) wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Die größenabhängigen Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

Die Vergnügungssteuer wird in der Gewinn- und Verlustrechnung in einer gesonderten Position nach den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen, da es sich um eine branchenspezifische Kostensteuer handelt.

Die zwischen der Gesellschaft und zwei verbundenen Unternehmen bestehenden Aufstellverträge endeten mit Wirkung vom 30. April 2018. Seit dem 1. Mai 2018 sind die beiden verbundenen Unternehmen jeweils Aufsteller des durch sie betriebenen Entertainmentcenters. Dies schränkt die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr ein.

II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Immaterielle Vermögensgegenstände

Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßiger Abschreibungen (auf den niedrigeren beizulegenden Wert) bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear vorgenommen und berücksichtigen den technischen und wirtschaftlichen Wertverzehr. Die betriebswirtschaftliche Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände beläuft sich in der Regel auf bis zu zehn Jahre. Aufgrund der politisch und rechtlich unsicheren Situation ist der unveränderte Weiterbetrieb bei einem Entertainmentcenter ab dem Jahr 2021 derzeit als unsicher einzustufen. Daher erfolgte im Vorjahr eine entsprechende Verkürzung der Restnutzungsdauer.

Sachanlagen

Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßiger Abschreibungen (auf den niedrigeren beizulegenden Wert) bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear vorgenommen und berücksichtigen den technischen und wirtschaftlichen Wertverzehr.

Die betriebswirtschaftliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens beläuft sich im Einzelnen für:

Bauten, Bauten auf fremden Grundstücken und Einbauten  3 - 10 Jahre

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung   3 - 13 Jahre

Aus Vereinfachungs- und unter Wesentlichkeitsaspekten werden abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten € 410,00 (bei Zugang bis zum 31.12.2017) bzw. € 800,00 (bei Zugang ab dem 01.01.2018) nicht übersteigen, im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Vorräte

In den Vorräten werden Waren mit den Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände sowie flüssige Mittel werden mit dem Nennwert bewertet. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind die erkennbaren Risiken durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Für Ausgaben, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, werden aktive Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.

Rückstellungen

Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren bilanzierungspflichtigen Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungs- und Sachleistungsverpflichtungen abzudecken.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten Marktzins entsprechend der Veröffentlichung der Deutschen Bundesbank abgezinst. Mögliche Preis- und Kostensteigerungen sind bei der Ermittlung der Rückstellungen entsprechend berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. BILANZ

Anlagevermögen

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengestellten Posten des Anlagevermögens und ihre Entwicklung sind im Anlagespiegel, als Anlage zum Anhang, dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig.

Ausschüttungsgesperrte Beträge

In Höhe der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände liegt eine Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB vor.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten sind ungesichert.

Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter

Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag Forderungen gegen die Gesellschafter in Höhe von T€ 2.235 (Vorjahr T€ 1.139) aus. Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern bestehen, wie im Vorjahr, nicht. Die Forderungen resultieren aus einer kurzfristigen Kontokorrentvereinbarung nach Saldierung mit der zum Bilanzstichtag erfassten Verbindlichkeit aus Gewinnabführung.

IV. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten außerordentliche Aufwendungen in Höhe von T€ 44 (Vorjahr T€ 0), die aus einer Betriebsprüfung resultieren.

V. NACHTRAGSBERICHT

Wesentliche Ereignisse, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ergeben.

VI. SONSTIGE ANGABEN

Haftungsverhältnisse

Die Eventualverbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

30.06.2019 30.06.2018
T€ T€
Verbindlichkeiten aus Bürgschaften gegenüber Kreditinstituten 13.846 20.000
13.846 20.000

Die Eventualverbindlichkeiten aus Bürgschaften bestehen vollumfänglich für Verpflichtungen verbundener Unternehmen. Die Bürgschaften wurden gewährt, um diesen Gesellschaften die Möglichkeit der Finanzierung zu eröffnen. Das grundsätzliche Risiko der Haftungsverhältnisse besteht in der Inanspruchnahme, wobei zum Bilanzstichtag keine konkreten Anhaltspunkte für eine Inanspruchnahme gesehen werden.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzen sich zum 30. Juni 2019 nach ihrer Fälligkeit wie folgt zusammen:

bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
T€ T€ T€
Mietverträge 978 2.846 2.835
978 2.846 2.835

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beruhen im Wesentlichen auf langfristigen Mietverhältnissen für Entertainmentcenter und Büromöglichkeiten.

Mitarbeiter

Die LHL Entertainment GmbH beschäftigte im Geschäftsjahr 2018/19, wie im Vorjahr, keine Mitarbeiter.

Übrige Angaben

Als Geschäftsführer bestellt ist:

Katarzyna Großer, Kauffrau, Zossen

Die Gesellschaft wird als 100%ige Tochtergesellschaft in den freiwillig erstellten Konzernabschluss der Blitz 999 GmbH, Stemwede, zum 30. Juni 2019 einbezogen.

Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Bilanzgewinn zum 30. Juni 2019 auf neue Rechnung vorzutragen.

Zossen, den 25. September 2019

Katarzyna Großer

Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2019 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 26. November 2019 festgestellt. Der Bilanzgewinn wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

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