Beyond Lease GmbH
Selbe AdresseUnternehmensberatung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Klaus Heger seit 9.4.2021 | Prokura |
Johannes Kuschel seit 4.4.2017 | Geschäftsführer |
Matthias Soller seit 3.11.2015 | Prokura |
Michael Mätschke seit 3.11.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Sonepar International SAS | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sonepar Deutschland GmbHDüsseldorfJahres- und Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht für das Geschäftsjahr 20211. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell Die Sonepar Deutschland GmbH ist die deutsche Holding der Sonepar Deutschland-Gruppe und befindet sich im Eigentum der Otra N.V. (Niederlande), die zur französischen Sonepar S.A.S. mit Sitz in Paris gehört. Die Sonepar Deutschland-Gruppe vertreibt Elektroartikel führender nationaler und internationaler Lieferanten an Kunden aus Handwerk, Handel und Industrie. Als Marktführer setzt sie auf qualitativ hochwertige Produkte und Systeme nationaler und internationaler Lieferanten, gepaart mit wertschöpfenden Serviceleistungen. Sie bietet ihren Kunden innovative Lösungen und hochwertige Produkte. Die Sonepar Deutschland-Gruppe ist in operativen Regionalgesellschaften organisiert, die für die nötige Kundennähe sorgen. Neben Beteiligungen in Deutschland gehören zum Konsolidierungskreis der Sonepar Deutschland-Gruppe Unternehmen in Österreich, Luxemburg, Ungarn und der Tschechischen Republik. Sie setzen sich für die Bedürfnisse und Anforderungen der Kunden ein und erarbeiten gemeinsam mit ihnen optimale Lösungen. Die Sonepar Deutschland-Gruppe ist ein dezentral organisiertes Unternehmen, das Entscheidungen immer kundennah vor Ort ermöglicht. Neben den von der Holding gehaltenen Beteiligungen an den in- und ausländischen Gesellschaften übernimmt diese für die deutschen Gesellschaften der Gruppe Zentralfunktionen wie Einkauf, Finanzierung (als Cashpool-Führerin für ihre Beteiligungen), Marketing sowie Verwaltungsfunktionen. Wesentliche Ertragsquellen der Holding sind die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen, die mit den wesentlichen deutschen Tochtergesellschaften bestehen, sowie die Einnahmen aus zentralen Lieferantenvereinbarungen betreffenden Umsatzerlöse. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die allgemeinen Rahmenbedingungen in Deutschland waren auch im Jahr 2021 durch die Corona-Pandemie und den damit verbundenen Schutzmaßnahmen gekennzeichnet. Das preisbereinigte BIP lag im Jahr 2021 gegenüber dem Vorjahr um 2,7 % höher (Quelle: Destatis, 01/2022). Die Konjunkturumfrage des Zentralverbandes der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) aus Herbst 2021 zeigte, dass 74,0 % der teilnehmenden Unternehmen die Geschäftsentwicklung als "gut" einschätzten. Wesentlichen Einfluss hat hierbei die positive Umsatzentwicklung. 44,9 % der Umfrage-Teilnehmer verzeichneten eine Umsatzsteigerung und 42,0 % keine Veränderungen beim Umsatz. Das Geschäftsjahr 2021 war geprägt von gestiegenen Rohstoff- und Kupferpreisen sowie zu bewältigenden Herausforderungen in der Warenbeschaffung bei Engpässen in den Lieferketten. Trotz des erhöhten Wettbewerbsdrucks innerhalb des branchenbezogenen Umfeldes weist die Sonepar Deutschland-Gruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr eine gute Geschäftsentwicklung vor. 2.2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 2.2.1. Geschäftsverlauf Im Jahr 2021 wurden innerhalb der Sonepar Deutschland-Gruppe folgende maßgebliche Projekte realisiert:
2.2.2. Erklärung der Unternehmensführung Der Beirat der Gesellschaft hat bereits in seiner Sitzung vom 1. Juni 2017 gemäß § 52 Abs. 2 GmbHG beschlossen, dass für den Anteil von Frauen im Aufsichtsrat eine Zielgröße von 0-20 % und unter den Geschäftsführern eine Zielgröße von 0 % festgelegt wird. Die Zielgrößen sind bis zum 30. Juni 2022 zu erreichen. An diesem Beschluss wird nach wie vor festgehalten. Das gilt ebenso hinsichtlich des Beschlusses der Geschäftsführer der Gesellschaft, die bereits durch Beschluss vom 1. Juni 2017 für den Frauenanteil in den beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführer eine Zielgröße von 0-20 % festgelegt haben. Danach ist diese Zielgröße bis zum 30. Juni 2022 zu erreichen. Sowohl die festgesetzten Zielgrößen innerhalb der Geschäftsführung als auch innerhalb der beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung sind innerhalb des Geschäftsjahres 2021 erreicht worden. 2.2.3. Ertragslage Die Umsatzerlöse der Sonepar Deutschland GmbH beliefen sich im Jahr 2021 auf EUR 424,8 Mio. und lagen damit 20,0 % über dem Vorjahreswert (Vj.: EUR 353,9 Mio.). Ursächlich für den Anstieg ist im Wesentlichen ein gegenüber dem Vorjahr gestiegenes Einkaufsvolumen mit einer entsprechenden Entwicklung der zentralen Einkaufsrückvergütungen. Die Aufwendungen für bezogene Waren sind im Vergleich zum Vorjahr um EUR 49,0 Mio. gestiegen und betragen zum 31. Dezember 2021 EUR 307,3 Mio. (Vj.: EUR 258,3 Mio.). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Weitergabe eines Großteils der Einkaufsrückvergütungen an die operativen Gesellschaften zurückzuführen. Die Personalaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr von EUR 20,4 Mio. auf EUR 21,4 Mio. gestiegen. Die Veränderung ergibt sich durch die gestiegene Zahl der Mitarbeiter. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen weisen zum Bilanzstichtag einen Saldo von EUR 31,7 Mio. aus und sind im Vergleich zum Vorjahr um EUR 5,3 Mio. gestiegen. Die Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen beliefen sich in 2021 auf EUR 199,4 Mio. gegenüber EUR 141,5 Mio. in 2020. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr resultiert vor allem aus den guten Geschäftsverläufen der Tochtergesellschaften. Der Jahresüberschuss stieg gegenüber dem Vorjahr an und betrug zum Jahresende EUR 231,0 Mio. (Vj.: EUR 140,0 Mio.). Ursächlich für die Steigerung sind die bereits zuvor beschriebenen guten Geschäftsverläufen der Tochtergesellschaften. Der für das Jahr 2021 prognostizierte und geplante Geschäftsverlauf konnte übertroffen werden. 2.2.4. Finanzlage Die Finanzierung der Sonepar Deutschland-Gruppe erfolgt innerhalb des deutschen Teilkonzerns über ein langfristiges festverzinsliches Darlehen aus Konzernmitteln. Darüber hinaus wurden kurzfristige Mittel im Rahmen des täglichen Cash-Poolings mit der Sonepar S.A.S., Paris, zur Verfügung gestellt. Die Verzinsung für Geldaufnahmen und Geldanlagen erfolgte auf EURIBOR-Basis. Das sog. "asset-backed securitization program" stellt einen wesentlichen Bestandteil des konzernweiten Finanzierungskonzepts dar. Als Teil dieses Programms verkaufen Tochtergesellschaften einen Großteil ihrer Forderungen an ihren Sonepargruppeneigenen französischen Fonds "FCT SSP". Der Zahlungsmittelzufluss aus dem Verkauf der Forderungen wird der gesamten Gruppe im Rahmen des gruppenweiten Cash-Pools zur Verfügung gestellt. Im Geschäftsjahr 2021 wurde eine Dividende i.H.v. EUR 140,0 Mio. (Vj.: EUR 148,6 Mio.) an die Gesellschafterin ausgeschüttet. Die Kreditlinien der Sonepar Deutschland GmbH sind angemessen und ausreichend. Die Abdeckung des Liquiditätsbedarfs wird über ein tägliches Cash-Clearing innerhalb der Sonepar Deutschland-Gruppe sichergestellt. 2.2.5. Vermögenslage Die Finanzanlagen betrugen zum Jahresende EUR 333,0 Mio. (Vj.: EUR 323,6 Mio.), Der Anstieg von EUR 9,4 Mio. resultiert aus den Akquisitionen. Die liquiden Mittel erhöhten sich aufgrund verschiedener Effekte gegenüber dem Vorjahr um EUR 4,5 Mio. und betrugen zum 31. Dezember 2021 EUR 21,9 Mio. (Vj.: EUR 17,4 Mio.). Die Bilanzsumme stieg gegenüber dem Vorjahr um EUR 164,4 Mio. auf EUR 739,2 Mio. (Vj.: EUR 574,8 Mio.). Dies ist im Wesentlichen auf den Zuwachs der Forderungen ggü. verbundenen Unternehmen um EUR 131,0 Mio. auf EUR 264,6 Mio., sowie auf den Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um EUR 19,5 Mio. auf EUR 117,8 Mio. zurückzuführen. Die Veränderung ergibt sich durch den gestiegenen Refinanzierungsbedarf der Tochtergesellschaften, maßgeblich aus der Ergebnisabführung (Anstieg gegenüber Vj. + EUR 57,9 Mio.), und einem Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Das Eigenkapital betrug zum Bilanzstichtag EUR 354,5 Mio. und ist im Vergleich zum Vorjahr um EUR 91,0 Mio. gestiegen (Vj.: EUR 263,5 Mio.). Die Rückstellungen sind gegenüber dem Vorjahr um EUR 14,6 Mio. auf EUR 33,9 Mio. (Vj.: EUR 19,3 Mio.) gestiegen. Die wesentliche Veränderung entfällt auf den Zuwachs der Steuerrückstellungen in 2021. Die Verbindlichkeiten weisen zum 31. Dezember 2021 einen Saldo von EUR 350,8 Mio. (Vj.: EUR 292,0 Mio.) aus und beinhalten im Wesentlichen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, welche zum Bilanzstichtag EUR 320,9 Mio. betrugen (Vj.: EUR 284,0 Mio.). Die sonstigen Verbindlichkeiten sind um EUR 14,1 Mio. auf EUR 21,3 Mio. (Vj.: EUR 7,2 Mio.) gestiegen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um EUR 7,7 Mio. auf EUR 8,6 Mio. angestiegen (Vj.: EUR 0,9 Mio.). 2.3. Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Geschäftsführung schätzt den Geschäftsverlauf im Jahr 2021 vor allem vor dem Hintergrund von COVID-19 insgesamt als sehr gut ein. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1. Prognosebericht Die Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleibt abzuwarten. Die derzeit noch nicht abschätzbaren Auswirkungen des Virus COVID-19 und der Ukraine Krise auf die konjunkturelle Situation können einen Einfluss auf die Risikolage und Entwicklung der Sonepar Deutschland-Gruppe in 2022 haben. Die unter anderem daraus resultierenden gesamtwirtschaftlichen Wachstumsprognosen für das Jahr 2022 stimmen uns vorsichtig. Um Risiken innerhalb der Vermögens- und Finanzlage entgegenzuwirken, hat die Sonepar Deutschland-Gruppe bereits Maßnahmen eingeleitet. Darüber hinaus ist aufgrund der Unsicherheiten an den Rohstoffmärkten und der damit verbundenen Kursentwicklung für Kupfer sowie der unsicheren gesamtpolitischen Entwicklung die Ertragsentwicklung der Sonepar Deutschland-Gruppe mit Risiken behaftet. Aufgrund des guten Starts in das neue Geschäftsjahr in Deutschland, Österreich, der Tschechischen Republik und Ungarn erwarten wir für das Jahr 2022 trotz der konjunkturell herausfordernden Aussichten für alle Gesellschaften, an denen die Sonepar Deutschland GmbH beteiligt ist, eine Entwicklung des Jahresüberschusses auf oder leicht über Vorjahresniveau und damit mindestens gleichbleibende Erträge aus Gewinnabführungsverträgen sowie mindestens gleichbleibende Umsatzerlöse, woraus sich auch ein prognostizierter Jahresüberschuss auf oder leicht über Vorjahresniveau der Sonepar Deutschland GmbH ergibt. 3.2. Chancen- und Risikobericht 3.2.1. Organisation und Risikomanagement Die Sonepar Deutschland GmbH ist an das Rechenzentrum der Tochtergesellschaft Sonepar Deutschland Information Services GmbH in Holzwickede angebunden. Zudem verfügt die Gesellschaft über ein integriertes Managementsystem, in dem die Normen zur Qualität, Energie, Umwelt und zum Arbeitsschutz erfüllt werden. Bezüglich des Risikos einer Betriebsunterbrechung in einzelnen Standorten der mit der Sonepar Deutschland GmbH verbundenen Unternehmen existiert ein entsprechendes flächendeckendes Notfallkonzept, so dass der Ausfall einer Niederlassung durch andere Standorte weitestgehend aufgefangen werden kann. Für Betriebsunterbrechungsrisiken besteht im Übrigen eine hinreichende Versicherungsdeckung. Die Sonepar Deutschland GmbH als Muttergesellschaft verfügt neben einem detaillierten Reportingsystem über verschiedene mehrstufige Controllingsysteme, ein auf alle Prozesse und Abläufe fokussiertes Qualitätsmanagement sowie einer eigenen Konzernrevision. Um den Risiken, die sich aus der Nichteinhaltung rechtlicher Regelungen und Vorgaben ergeben können, entgegenzuwirken, sind Funktionen der "Internen Kontrollen" und der "Internen Revision" für die Sonepar Deutschland-Gruppe installiert. Sie tragen zur Einhaltung der maßgeblichen internen und externen Vorgaben bzw. zur Überwachung der mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken bei und sind damit Bestandteile des internen Kontrollsystems. Darüber hinaus hat die Geschäftsführung der Sonepar Deutschland GmbH eine Compliance-Funktion installiert. Steuerliche Risiken bestehen für die Sonepar Deutschland GmbH durch mögliche Verstöße gegen gesetzliche Bestimmungen. Die Beachtung der aktuellen Gesetzeslage sowie bevorstehende Gesetzesänderungen stehen dabei im Fokus der Gesellschaft. Durch interne Maßnahmen, den Einsatz entsprechender Systeme und die Einbindung externer Berater können das Risiko minimiert und regelmäßig notwendige Anpassungen an die sich stets ändernde Gesetzeslage vorgenommen werden. Im Rahmen der unternehmensinternen Organisation werden die rechtlichen Anforderungen zum Datenschutz auf Einhaltung überwacht. 3.2.2. Chancen und Risiken Die weitere Entwicklung der Sonepar Deutschland GmbH basiert auf den Chancen und Risiken, die das Marktumfeld und die wirtschaftliche Lage in der Zukunft bieten. Bei den dargestellten Risiken werden auch ergriffene Risikobegrenzungsmaßnahmen geschildert. Aufgrund der maßgebenden Entwicklung der Erträge aus den Gewinnabführungsverträgen ist das Ergebnis der Sonepar Deutschland GmbH stark abhängig von der Entwicklung der operativen Gesellschaften. Diese Chancen und Risiken werden nachfolgend beurteilt. Allgemeines Umfeld Die Ukraine Krise sowie die in Deutschland und Europa getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus COVID-19 werden das zukünftige Wirtschaftswachstum in Deutschland beeinflussen. Die damit einhergehenden Auswirkungen auf die Sonepar Deutschland-Gruppe sind nur schwer zu beurteilen. Der Umsatz im Bereich Kabel und Leitungen ist stark abhängig von der Entwicklung des Kupferpreises. Die unvorhersehbare Entwicklung des Kupferpreises birgt Risiken für die Erlöse aus diesem Geschäft. Dagegen bieten der weitere Ausbau von kundenindividuellen Serviceleistungen und des Bereichs Erneuerbare Energien neue Wachstumschancen für die Sonepar Deutschland-Gruppe. Branchenumfeld Die Sonepar Deutschland-Gruppe bedient im Bereich des Elektrogroßhandels unterschiedliche Kundengruppen mit diversen Produkten. Das Geschäft mit einzelnen Produktgruppen ist teilweise von staatlichen Regelungen abhängig, so zum Beispiel das Geschäft im Bereich der Produkte zur Nutzung von erneuerbaren Energien. Änderungen in der Gesetzgebung können dazu führen, dass sich der Absatz einzelner Produktgruppen rückläufig entwickelt. Insgesamt nimmt der Druck auf die Marge im Elektrogroßhandel deutlich zu. Daraus ergeben sich Risiken für die zukünftige Ertragsentwicklung. Die zunehmende Digitalisierung des Handels ermöglicht es branchenfremden Unternehmen, in den Elektrogroßhandelsmarkt einzutreten. Die Sonepar Deutschland-Gruppe wird die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen und die sich daraus ergebenden Chancen für neue Vertriebsformen im dreistufigen Vertrieb nutzen. Leistungswirtschaftliches Umfeld Das Geschäft der Sonepar Deutschland-Gruppe ist eng an die Entwicklung des konjunkturellen Umfeldes der Bundesrepublik Deutschland gebunden. Die Auswirkungen des Virus COVID-19 sowie der Ukraine Krise auf die volkswirtschaftliche Situation in Deutschland sind nur sehr schwer abschätzbar. Sie werden aber für alle Bereiche der Wirtschaft signifikant sein. Finanzwirtschaftliches Umfeld Zur Reduzierung des finanzwirtschaftlichen Risikos wird die gesamte Finanzierung der Sonepar Deutschland-Gruppe durch ein Cash-Pooling sichergestellt. Darüber hinaus wird durch eine gruppenweite Finanzplanung und einen gruppenweiten Cash-Forecast ein laufendes Monitoring des Geldmittelbedarfes sichergestellt. Sonstige Risiken und Chancen Die Forderungen gegenüber Kunden unterliegen im Allgemeinen einem Ausfallrisiko. Das intensiv betriebene Debitorenmanagement in Verbindung mit einem internen Kunden-Informationssystem leisten eine wertvolle Hilfe zur Früherkennung und Verhinderung von Forderungsausfallrisiken. Nach wie vor werden darüber hinaus die Außenstände weitestgehend über Warenkreditversicherungen abgesichert. Um die Umsetzung der Unternehmenspolitik sicherzustellen, hat die Geschäftsführung der Sonepar Deutschland GmbH ein integriertes Management-System implementiert, das den gesteckten Qualitäts-, Sicherheits-, Energie-, Klima- und Umweltzielen unserer Kunden, Mitarbeiter und Partner gerecht wird. Mit unseren prozessorientierten, integrierten Managementsystemen erfüllen wir die Anforderungen der nachfolgenden Normen:
Der Geltungsbereich des Managementsystems erstreckt sich auf alle Standorte der Sonepar Deutschland GmbH in Deutschland und Luxemburg. Die Zertifizierungen nach ISO 14001 und ISO 45001 sind auf die Zentrallager begrenzt. Die "KTA 1401"-Anforderungen sind auf die Standorte begrenzt, die auf der Eignungsbestätigung aufgeführt sind. 3.3. Zusammenfassende Darstellung der Risiko- und Chancenlage Die Sonepar Deutschland GmbH sieht sich auf Basis der gefestigten Strukturen der Gruppe (Zentralisierung von Logistik, Einkauf, Verwaltung und Datenverarbeitung) und der in den Vorjahren getätigten Akquisitionen gut gerüstet für die positive Weiterentwicklung der Gesamtgruppe in den folgenden Geschäftsjahren, wenngleich die konjunkturellen Rahmenbedingungen im Jahr 2022 eine besondere Herausforderung darstellen. Die Stellung als Marktführer im deutschen Elektrogroßhandel wird der Sonepar Deutschland GmbH helfen, diese Position auch in den Folgejahren beibehalten zu können.
Düsseldorf, den 27. Juni 2022 Sonepar Deutschland GmbH, vertreten durch Dr. Stefan Stegemann ,Vorsitzender der Geschäftsführung Ingolf Coers, Geschäftsführung Alexander Gießwein, Geschäftsführung Bernhard Weber, Geschäftsführung Dieter Lautz, Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021
Anhang für das Geschäftsjahr 2021Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist unverändert zum Vorjahr nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Sonepar Deutschland GmbH mit Sitz in Düsseldorf ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter HRB 14274 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren grundsätzlich unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer in Anlehnung an die steuerlich anerkannten Höchstsätze um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer in Anlehnung an die steuerlich anerkannten Höchstsätze linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von bis zu EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder im Falle einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken - sofern vorhanden - werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sowie das Eigenkapital sind zum Nennwert bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen werden mit einem Anwartschaftsbarwertverfahren, der Projected-Unit-Credit-Methode, unter Verwendung der Heubeck "Richttafeln 2018 G" ermittelt. Bei diesem Verfahren werden die am Stichtag laufenden Renten und der auf die bisherige Dienstzeit entfallende (sogenannte verdiente) Teil der Anwartschaften bewertet. Zusätzlich berücksichtigt werden die hierauf entfallenden, künftig zu erwartenden Erhöhungen durch Gehaltssteigerungen oder Rentenanpassungen. Die erwarteten zukünftigen Versorgungsleistungen (der Erfüllungsbetrag im Sinne von § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB) gemäß § 253 Abs. 2 HGB werden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst. Dabei wird von der Vereinfachungsregelung nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht und pauschal der Zinssatz für eine Restlaufzeit von 15 Jahren angesetzt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Jahren und aus den vergangenen sieben Jahren beträgt zum 31. Dezember 2021 TEUR 28 (i. Vj. TEUR 48). Bei der Ermittlung der Pensionsverpflichtungen wurden folgende Annahmen verwendet:
Zu den wesentlichen Pensionszusagen bestehen verpfändete Rückdeckungsversicherungen, die Deckungsvermögen im Sinne von § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB darstellen und daher mit der Pensionsverpflichtung saldiert wurden. Da ein Zeitwert für Lebensversicherungsverträge nicht verlässlich ermittelt werden kann, werden die Rückdeckungsversicherungen mit dem steuerlichen Aktivwert bewertet, der den fortgeführten Anschaffungskosten entspricht. Aufwendungen und Erträge aus dem Deckungsvermögen werden mit Aufwendungen und Erträgen aus der Abzinsung der Rückstellungen verrechnet, das Ergebnis wird im Zinsergebnis ausgewiesen. Der verbleibende Aufwand wird als Aufwendungen für Altersversorgung im Personalaufwand ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Angaben zum Anteilsbesitz
Die Sonepar Industrie-Elektrohandel GmbH, Essen, wurde am 30. September 2021 mit Wirkung zum 1. Januar 2021 auf die Sonepar Deutschland / Region West GmbH verschmolzen. Die Sonepar Deutschland GmbH, Düsseldorf, hat am 5. Juli 2021 alle Anteile an der Götz Elektrotechnik GmbH, Weilheim an der Teck, zum 1. Januar 2021 erworben. Sonepar Deutschland GmbH, Düsseldorf hat am 23. August 2021 die Anteile im Anschluss daran an die Sonepar Deutschland Technical Solutions GmbH, Soest, übertragen.
1 direkte und indirekte Beteiligung
Die Sonepar Deutschland GmbH, Düsseldorf hat am 17. Dezember 2021 die Anteile an der Weniger GmbH Elektrogroßhandel, Cunewalde, zum 31. Dezember 2021 erworben. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Wie im Vorjahr bestehen keine Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen handelt es sich um Bonusansprüche an Lieferanten. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um sonstige Forderungen aus dem Verrechnungsverkehr einschließlich Gewinnabführungen, Darlehen und Cash-Management. Wie im Vorjahr sind keine Forderungen gegenüber Gesellschaftern enthalten. Pensionsrückstellungen Die Pensionsverpflichtungen betragen TEUR 7.109 (i. Vj. TEUR 7.394). Damit saldiert wurde ein Deckungsvermögen von TEUR 6.576 (i. Vj. TEUR 6.779). Die resultierende Rückstellung beträgt somit TEUR 533 (i. Vj. TEUR 615). Es sind hieraus wie im Vorjahr Aufwendungen für Altersversorgung (ohne Zahlungen an den Pensionssicherungsverein und Aufwendungen für Unterstützung) in Höhe von TEUR 38 (i. Vj. TEUR 35) entstanden. Der Netto-Aufwand für Zinsen und ähnliche Aufwendungen beträgt TEUR 12 (i. Vj. TEUR 16). Hierbei wurde der Aufwand aus der Aufzinsung in Höhe von TEUR 338 (i. Vj. TEUR 350) mit dem Ertrag aus dem Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 326 (i. Vj. TEUR 334) verrechnet. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen den Verrechnungsverkehr und das Cash-Management sowie Darlehen gegenüber einem ausländischen Konzernunternehmen. Die Restlaufzeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Sämtliche Verbindlichkeiten sind nicht besichert. Wie im Vorjahr bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Verbindlichkeitenspiegelin TEUR
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse betrugen TEUR 424.769 (i. Vj. TEUR 353.864) und betreffen im Wesentlichen Lieferantenboni im Inland. Die Aufwendungen für bezogene Waren sind in Höhe von TEUR 307.262 ausgewiesen (i. Vj. TEUR 258.345). In der Gewinn- und Verlustrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 22.013 (i. Vj. TEUR 9.362, die im Wesentlichen aus Lieferantenboni und Werbekostenzuschüssen resultieren), enthalten. Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen betragen TEUR 337 (i. Vj. TEUR 1.113). Covid-19 Die aufgrund von Covid-19 verhängten Einschränkungen haben zu Reduzierungen von insgesamt TEUR 1.129 in den Bereichen Reise- und Bewirtungskosten, sowie bei den Kosten für Marketing und Kommunikation geführt. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Aus Bürgschaften gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 3.254 (i. Vj. TEUR 2.054) für die Verbindlichkeiten von verbundenen Unternehmen wird das Risiko einer Inanspruchnahme aufgrund der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der betreffenden Tochterunternehmen als gering eingeschätzt. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 27 (i. Vj. TEUR 26) und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Anzahl der Arbeitnehmer Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten beträgt für das Jahr 2021 ohne Auszubildende und Geschäftsführer 161 (i. Vj. 150).
Ausschüttungsgesperrte Beträge Es bestehen gemäß § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von TEUR 28 (i. Vj. TEUR 48), die dem Unterschiedsbetrag aus der Bewertungsänderung der Pensionsrückstellungen entsprechen. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in voller Höhe an die Gesellschafterin auszuschütten. Vorgänge nach dem Abschlussstichtag Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag mit wesentlichen Auswirkungen auf den Jahresabschluss 2021 bekannt. Zu den derzeit noch nicht abschätzbaren Auswirkungen des Virus Covid-19 auf die konjunkturelle Situation und deren potenziellen Einfluss auf die Risikolage und Entwicklung der Sonepar Deutschland-Gruppe in 2021 verweisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht. Am 24. Februar 2022 hat Russland die Ukraine angegriffen, und ein Ende der militärischen Auseinandersetzung ist gegenwärtig noch nicht abzusehen. Die westliche Staatengemeinschaft reagierte mit umfangreichen Sanktionen, die in ihrer Schärfe fast ohne Vorbild sind. Weltwirtschaftliche Auswirkungen ergeben sich hieraus hinsichtlich Handelskanälen, Lieferengpässen sowie einem drastischen Anstieg der Rohstoffpreise, der die Produktion verteuert und über die Lieferketten auch auf die übrige Wirtschaft ausstrahlen wird. Wir verweisen hierzu auch auf unsere Ausführungen im Risikobericht im Lagebericht. Geschäftsführung
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr 2021 TEUR 4.006. Darin sind der Geschäftsführung in 2021 gewährte Aktienbezugsrechte in einer Summe von TEUR 735 (insgesamt 5.250 Aktien mit einem Wert von EUR 140 pro Aktie zum 31. Dezember 2021) enthalten. Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung sind in voller Höhe gebildet und belaufen sich zum 31. Dezember 2021 auf TEUR 7.109 (vor Verrechnung mit Planvermögen). Beirat
Im abgelaufenen Geschäftsjahr erhielt der Beirat Bezüge von insgesamt TEUR 12. Konzernverhältnisse Die Sonepar Deutschland GmbH stellt einen Konzernabschluss auf, in den ihre verbundenen Unternehmen einbezogen werden. Das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen erstellende Mutterunternehmen ist die Sonepar S.A.S., Paris/Frankreich, (Handelsregister RSC Saint-Quentin B 585 580 202). Das den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen erstellende Mutterunternehmen ist die Otra N.V., Amstelveen/Niederlande, (Handelsregister Amsterdam Nr. 33158492). Der Konzernabschluss ist erhältlich am Sitz der Otra N.V., Amstelveen/Niederlande.
Düsseldorf, den 27. Juni 2022 Sonepar Deutschland GmbH Geschäftsführung Dr. Stefan Stegemann Ingolf Coers Alexander Gießwein Bernhard Weber Dieter Lautz Der Jahresabschluss zum 31.12.2021 wurde am 20. September 2022 festgestellt. Anlagespiegel für das Geschäftsjahr 2021
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Sonepar Deutschland GmbH, Düsseldorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Sonepar Deutschland GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sonepar Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die in Abschnitt 2.2.2 des Lageberichts enthalten ist, haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 30. Juni 2022 KPMG
AG
Sperling, Wirtschaftsprüfer Fuhrländer, Wirtschaftsprüfer Konzern-Lagebericht für das Geschäftsjahr 20211. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell Die Sonepar Deutschland GmbH ist die deutsche operative Holding der Sonepar Deutschland-Gruppe und befindet sich im Eigentum der Otra N.V. (Niederlande), die zur französischen Sonepar S.A.S. mit Sitz in Paris gehört. Die Sonepar Deutschland-Gruppe vertreibt Elektroartikel führender nationaler und internationaler Lieferanten an Kunden aus Handwerk, Handel und Industrie. Als Marktführer setzt sie auf qualitativ hochwertige Produkte und Systeme nationaler und internationaler Lieferanten, gepaart mit wertschöpfenden Serviceleistungen. Sie bietet ihren Kunden innovative Lösungen und hochwertige Produkte. Die Sonepar Deutschland-Gruppe ist in operativen Regionalgesellschaften organisiert, die für die nötige Kundennähe sorgen. Neben Beteiligungen in Deutschland gehören zum Konsolidierungskreis der Sonepar Deutschland-Gruppe Unternehmen in Österreich, Luxemburg, Ungarn und der Tschechischen Republik. Sie setzen sich für die Bedürfnisse und Anforderungen der Kunden ein und erarbeiten gemeinsam mit ihnen optimale Lösungen. Die Sonepar Deutschland-Gruppe ist ein dezentral organisiertes Unternehmen, das Entscheidungen immer kundennah vor Ort ermöglicht. Neben den von der Holding gehaltenen Beteiligungen an den in- und ausländischen Gesellschaften übernimmt diese für die deutschen Gesellschaften der Gruppe Zentralfunktionen wie Einkauf, Finanzierung (als Cashpool-Führerin für ihre Beteiligungen), Marketing sowie Verwaltungsfunktionen. Wesentliche Ertragsquellen der Holding sind die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen, die mit den wesentlichen deutschen Tochtergesellschaften bestehen, sowie die Einnahmen aus zentralen Lieferantenvereinbarungen betreffenden Umsatzerlöse. 1.2. Steuerungssystem des Konzerns Die Sonepar Deutschland GmbH nutzt wie in den Vorjahren neben den sich unmittelbar aus dem Jahresabschluss ergebenden Größen, wie den Umsatzerlösen und dem Jahresüberschuss, die folgenden finanziellen Leistungsindikatoren zur Steuerung des Konzerns:
Als nicht-finanziellen Leistungsindikator nutzt die Sonepar Deutschland GmbH die Mitarbeiterfluktuation, definiert als Anzahl der Mitarbeiter, die den Konzern im Geschäftsjahr verlassen haben, im Verhältnis zur durchschnittlichen Mitarbeiterzahl des Geschäftsjahres. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die allgemeinen Rahmenbedingungen in Deutschland waren auch im Jahr 2021 durch die Corona-Pandemie und den damit verbundenen Schutzmaßnahmen gekennzeichnet. Das preisbereinigte BIP lag im Jahr 2021 gegenüber dem Vorjahr um 2,7 % höher (Quelle: Destatis, 01/2022). Die Konjunkturumfrage des Zentralverbandes der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) aus Herbst 2021 zeigte, dass 74,0 % der teilnehmenden Unternehmen die Geschäftsentwicklung als "gut" einschätzten. Wesentlichen Einfluss hat hierbei die positive Umsatzentwicklung. 44,9 % der Umfrage-Teilnehmer verzeichneten eine Umsatzsteigerung und 42,0 % keine Veränderungen beim Umsatz. Das Geschäftsjahr 2021 war geprägt von gestiegenen Rohstoff- und Kupferpreisen sowie zu bewältigenden Herausforderungen in der Warenbeschaffung bei Engpässen in den Lieferketten. Trotz des erhöhten Wettbewerbsdrucks innerhalb des branchenbezogenen Umfeldes weist die Sonepar Deutschland-Gruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr eine gute Geschäftsentwicklung vor. 2.2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 2.2.1. Geschäftsverlauf Im Jahr 2021 wurden innerhalb der Sonepar Deutschland-Gruppe folgende maßgebliche Projekte realisiert:
2.2.2. Ertragslage Der Konzernumsatz der Sonepar Deutschland GmbH belief sich im Jahr 2021 auf EUR 4.028,0 Mio. und lag damit um 18,3 % über dem Vorjahreswert (Vj.: EUR 3.403,5 Mio.). Neben der höheren Anzahl an Bestellungen unserer Kunden haben auch die erheblichen Preissteigerungen zu dem genannten Umsatzanstieg beigetragen. Aufgrund der angespannten Situation in den Lieferketten war die Sicherstellung der Verfügbarkeit des angebotenen Artikelspektrums herausfordernd. Der Umsatz verteilte sich wie folgt auf die in den Konsolidierungskreis einbezogenen Länder:
Die Bruttomarge ist von EUR 811,8 Mio. in 2020 auf EUR 944,8 Mio. in 2021 gestiegen. Die Handelsspanne (Rohertrag bezogen auf den Umsatz) lag mit 23,5 % leicht unter dem Vorjahresniveau (23,9%) insbesondere wegen dem Druck auf operative Vertriebsspanne. Der stabile und vergleichsweise hohe Kupferpreis hat zusätzlich im Verlauf des Jahres zu einer Stabilisierung der Handelsspanne beigetragen. In Österreich ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 36,5 % gestiegen. Dies ist insbesondere auf die erhöhten Lagerbestände und Verfügbarkeiten von Produkten, während der durch Lieferengpässe geprägten Zeit sowie die Preiserhöhungen während des Geschäftsjahres zurückzuführen. In Ungarn setzt sich die positive Geschäftsentwicklung der vergangenen Jahre fort. Der Umsatz konnte gegenüber dem Vorjahr um 24,4 % gesteigert werden. In der Tschechischen Republik betrug die Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr 20,0%. Diese Steigerung wurde durch mehr Bestellungen der Kunden sowie durch Preiserhöhungen erzielt. Der Jahresüberschuss i. H. v. EUR 214,8 Mio. (Vj.: EUR 143,8 Mio.) liegt über dem Niveau des Vorjahres. Ursächlich hierfür sind insb. die gestiegenen Umsätze auf Basis der stabilen Handelsspanne. 2.2.3. Finanzlage Die Finanzierung des deutschen Teilkonzerns erfolgte über ein langfristig ausgelegtes, festverzinsliches Darlehen aus Konzernmitteln, das revolvierend verlängert wird. Darüber hinaus wurden kurzfristige Mittel, im Rahmen des täglichen Cash-Poolings mit der Sonepar S.A.S., Paris, zur Verfügung gestellt. Die Verzinsung für Geldaufnahmen und Geldanlagen erfolgte auf EURIBOR-Basis. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich im Vergleich zum Vorjahr um EUR 102,1 Mio. gesenkt und beträgt zum Stichtag EUR 132,6 Mio. (Vj.: EUR 234,7 Mio.). Die Veränderung ergibt sich im Wesentlichen aus der Zunahme der Vorräte. Gegenüber dem Vorjahr ist der Cashflow aus Investitionstätigkeit von EUR 34,1 Mio. auf EUR 50,8 Mio. gestiegen. Die Entwicklung ist auf die Investitionen in das Sachanlagevermögen i.H.v. EUR 22,7 Mio. sowie in das immaterielle Anlagevermögen i.H.v. EUR 24,7 Mio. zurückzuführen. Die Auszahlungen für Investitionen betreffen u.a. das Projekt SNEW sowie die Käufe der Unternehmen Weniger GmbH Elektrogroßhandel und Götz Elektrotechnik GmbH. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrug im Jahr 2021 EUR 146,9 Mio. (Vj.: EUR 155,2 Mio.) und beinhaltet die Auszahlung der Dividende für das Geschäftsjahr 2020 i. H. v. EUR 140,0 Mio. (Vj.: EUR 148,6 Mio.) an die Gesellschafter sowie Zinszahlungen. Das sog. "asset-backed securitization program" stellt einen wesentlichen Bestandteil des konzernweiten Finanzierungskonzepts dar. Als Teil dieses Programms verkaufen Tochtergesellschaften einen Großteil ihrer Forderungen an ihren Sonepar-Gruppen-eigenen französischen Fonds "FCT SSP". Der Zahlungsmittelzufluss aus dem Verkauf der Forderungen wird der gesamten Gruppe im Rahmen des gruppenweiten Cash-Pools zur Verfügung gestellt. Die Kreditlinien der Sonepar Deutschland GmbH sind angemessen und ausreichend. Die Abdeckung des Liquiditätsbedarfs der Sonepar Deutschland GmbH wird über ein tägliches Cash-Clearing innerhalb der Sonepar Deutschland-Gruppe sichergestellt. 2.2.4. Vermögenslage Das Sachanlagevermögen beläuft sich zum Jahresende auf EUR 140,5 Mio. und ist gegenüber dem Vorjahr aufgrund von Investitionen um EUR 3,5 Mio. gestiegen (Vj.: EUR 137,0 Mio.). Die Vorräte sind gegenüber dem Vorjahresstichtag um EUR 100,1 Mio. gestiegen. Ursächlich für den Anstieg waren die Sicherstellung der Artikelverfügbarkeit sowie die Preissteigerungen während des Geschäftsjahres 2021. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen weisen zum 31. Dezember 2021 einen Saldo i. H. v. EUR 368,3 Mio. aus und sind im Vergleich zum Vorjahr um EUR 47,6 Mio. gestiegen. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen ein gestiegenes Volumen bei dem Asset Backed Securitization (ABS) Programm. Die liquiden Mittel sind gegenüber dem Vorjahr um EUR 4,3 Mio. gestiegen und betrugen zum 31. Dezember 2021 EUR 23,1 Mio. (Vj.: EUR 18,8 Mio.). Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um EUR 277,8 Mio. auf EUR 1.555,4 Mio. gestiegen. Dies ist insbesondere auf die höheren Vorräte zurückzuführen. Auf der Passivseite sind die Rückstellungen gegenüber dem Vorjahr um insgesamt EUR 43,9 Mio. gestiegen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich aufgrund eines gesteigerten Einkaufsvolumens zum Ende des Geschäftsjahres um EUR 34,5 Mio. und betrugen zum Bilanzstichtag EUR 469,7 Mio. (Vj.: EUR 435,2 Mio.). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wiesen zum Bilanzstichtag einen Saldo von EUR 324,1 Mio. (Vj.: EUR 255,0 Mio.) aus. Die Veränderung ergibt sich durch die gestiegene Refinanzierung der Sonepar Deutschland-Gruppe über das Cash-Pooling mit der Sonepar S.A.S. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind im Vergleich zum Vorjahr um EUR 46,9 Mio. auf EUR 293,6 Mio. (Vj.: EUR 246,7 Mio.) gestiegen. Dies liegt den höheren Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer aufgrund der gestiegenen Umsatzerlöse zugrunde. 2.3. Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Geschäftsführung schätzt den Geschäftsverlauf im Jahr 2021 vor allem vor dem Hintergrund von COVID-19 insgesamt als gut ein. 2.4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 2.4.1. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Bruttomarge lag bei 23,5% (Vj.: 23,9%), womit die prognostizierte leicht rückläufige Entwicklung eingetroffen ist. Der Umsatz je Mitarbeiter ist auf Basis der geschilderten Umsatzsteigerungen im Jahresverlauf angestiegen (Berichtsjahr: TEUR 648; Vj.: TEUR 562) und lag damit über der im Vorjahr prognostizierten Erwartung einer leichten Steigerung. Der Verschuldungsgrad war mit 0,8 leicht unter Vorjahr (0,9) und ist ein Zeichen der sehr guten Eigenkapitalausstattung. Die prognostizierte leicht rückläufige Entwicklung ist eingetroffen. Die Eigenkapitalquote lag mit 16,6% über dem Vorjahresniveau (Vj.: 14,4%), womit die prognostizierte leichte Erhöhung der Eigenkapitalquote realisiert wurde. Beide Kennzahlen lagen auf einem sehr guten Niveau. Das Eigenkapital wies zum Stichtag einen Saldo i. H. v. EUR 258,2 Mio. (Vj.: EUR 183,5 Mio.) aus. Das Working Capital (im Verhältnis zum Umsatz) ist entgegen der erwarteten gleichbleibenden Entwicklung um 3,4 %-Punkte auf 10,7% gestiegen (Vj.: 7,3%). Dies ist insbesondere auf den Anstieg der Vorräte und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen. Der als finanzieller Leistungsindikator berichtete Free Cashflow betrug zum Geschäftsjahresende EUR 81,8 Mio. Er ist im Vergleich zum Vorjahr um EUR 112,3 Mio. gesunken (Vj.: EUR 194,1 Mio.) und hat nicht die prognostizierte gleichbleibende Entwicklung genommen, was auf den Anstieg des Working Capitals zurückzuführen ist. Der Return on Capital Employed (ROCE) i. H. v. 39,5% liegt wie erwartet über dem Vorjahresniveau (Vj.: 37,4%). 2.4.2. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Um dem demographischen Wandel und dem fortschreitenden Fachkräftemangel noch besser begegnen zu können, hat Sonepar Deutschland sich entschieden, die bereits seit 2012 bestehende Kampagne zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität durch Übernahme und Adaptierung der globalen Employer Branding-Aktivitäten zu forcieren. Die Mitarbeiterfluktuation lag mit 7,8% um 0,5%-Prozentpunkte unterhalb des Vorjahres, womit die Prognose einer leichten Verringerung der Mitarbeiterfluktuation eingetroffen ist. Damit bewegt sich die Fluktuationsrate weiterhin erheblich unterhalb des bundesdeutschen Durchschnitts. Dieser solide Zustand soll auch in den kommenden Jahren durch eine auf die Belegschaft und Unternehmensinteressen bestmöglich abgestimmte Personalentwicklung zielgerichtet fortgeschrieben werden, da die kommenden Jahre, insbesondere ab dem Jahr 2025, durch eine größer werdende Anzahl von Mitarbeitern, die das Unternehmen durch Erreichen der Altersgrenzen in den Ruhestand verlassen werden, geprägt sein wird. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1. Prognosebericht Die Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleibt abzuwarten. Die derzeit noch nicht abschätzbaren Auswirkungen des Virus COVID-19 und des russischen Kriegs gegen die Ukraine auf die konjunkturelle Situation können einen Einfluss auf die Risikolage und Entwicklung der Sonepar Deutschland-Gruppe in 2022 haben. Die unter anderem daraus resultierenden gesamtwirtschaftlichen Wachstumsprognosen für das Jahr 2022 stimmen uns vorsichtig. Um Risiken innerhalb der Vermögens- und Finanzlage entgegenzuwirken, hat die Sonepar Deutschland-Gruppe bereits Maßnahmen eingeleitet. Darüber hinaus ist aufgrund der Unsicherheiten an den Rohstoffmärkten und der damit verbundenen Kursentwicklung für Kupfer sowie der unsicheren gesamtpolitischen Entwicklung die Ertragsentwicklung der Sonepar Deutschland-Gruppe mit Risiken behaftet. Aufgrund des guten Starts in das neue Geschäftsjahr in Deutschland, Österreich, der Tschechischen Republik und Ungarn erwarten wir für das Jahr 2022 trotz der konjunkturell herausfordernden Aussichten für alle Gesellschaften, an denen die Sonepar Deutschland GmbH beteiligt ist, eine Entwicklung des Jahresüberschusses auf oder über Vorjahresniveau und damit mindestens gleichbleibende Erträge aus Gewinnabführungsverträgen sowie mindestens gleichbleibende Umsatzerlöse, woraus sich auch ein prognostizierter Konzernjahresüberschuss auf oder über Vorjahresniveau der Sonepar Deutschland GmbH ergibt. Bezüglich der weiteren finanziellen Leistungsindikatoren und des nicht-finanziellen Leistungsindikators werden folgende Entwicklungen erwartet:
3.2. Chancen- und Risikobericht 3.2.1. Organisation und Risikomanagement Die Sonepar Deutschland GmbH ist an das Rechenzentrum der Tochtergesellschaft Sonepar Deutschland Information Services GmbH in Holzwickede angebunden. Zudem verfügt die Gesellschaft über ein integriertes Managementsystem, in dem die Normen zur Qualität, Energie, Umwelt und zum Arbeitsschutz erfüllt werden. Um die Umsetzung der Unternehmenspolitik sicherzustellen, hat die Geschäftsführung der Sonepar Deutschland GmbH ein integriertes Management-System implementiert, das den gesteckten Qualitäts-, Sicherheits-, Energie-, Klima- und Umweltzielen unserer Kunden, Mitarbeiter und Partner gerecht wird. Mit unseren prozessorientierten, integrierten Managementsystemen erfüllen wir die Anforderungen der nachfolgenden Normen: - Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001- Umweltmanagement nach DIN EN ISO 14001- Arbeitsschutzmanagementsystem nach DIN EN ISO 45001-Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001-Qualitätssicherung nach Regeln des Kerntechnischen Ausschusses KTA 1401. Der Geltungsbereich des Managementsystems erstreckt sich auf alle Standorte der Sonepar Deutschland GmbH in Deutschland und Luxemburg. Die Zertifizierung nach ISO 14001 und ISO 45001 ist auf die Zentrallager begrenzt. Die "KTA 1401"-Anforderungen sind auf die Standorte begrenzt, die auf der Eignungsbestätigung aufgeführt sind. Bezüglich des Risikos einer Betriebsunterbrechung in einzelnen Standorten der mit der Sonepar Deutschland GmbH verbundenen Unternehmen existiert ein entsprechendes flächendeckendes Notfallkonzept, so dass der Ausfall einer Niederlassung durch andere Standorte weitestgehend aufgefangen werden kann. Für Betriebsunterbrechungsrisiken besteht im Übrigen eine hinreichende Versicherungsdeckung. Die Sonepar Deutschland GmbH als Muttergesellschaft verfügt neben einem detaillierten Reporting-System über verschiedene mehrstufige Controlling-Systeme, ein auf alle Prozesse und Abläufe fokussiertes Qualitätsmanagement sowie einer eigenen Konzernrevision. Um den Risiken, die sich aus der Nichteinhaltung rechtlicher Regelungen und Vorgaben ergeben können, entgegenzuwirken, sind Funktionen der "Internen Kontrollen" und der "Internen Revision" für die Sonepar Deutschland-Gruppe installiert. Sie tragen zur Einhaltung der maßgeblichen internen und externen Vorgaben bzw. zur Überwachung der mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken bei und sind damit Bestandteile des internen Kontrollsystems. Darüber hinaus hat die Geschäftsführung der Sonepar Deutschland GmbH eine Compliance-Funktion installiert. Steuerliche Risiken bestehen für die Sonepar Deutschland GmbH durch mögliche Verstöße gegen gesetzliche Bestimmungen. Die Beachtung der aktuellen Gesetzeslage sowie bevorstehende Gesetzesänderungen stehen dabei im Fokus der Gesellschaft. Durch interne Maßnahmen, den Einsatz entsprechender Systeme und die Einbindung externer Berater können das Risiko minimiert und regelmäßig notwendige Anpassungen an die sich stets ändernde Gesetzeslage vorgenommen werden. Im Rahmen der unternehmensinternen Organisation werden die rechtlichen Anforderungen zum Datenschutz auf Einhaltung überwacht. 3.2.2. Chancen und Risiken Die weitere Entwicklung der Sonepar Deutschland GmbH basiert auf den Chancen und Risiken, die das Marktumfeld und die wirtschaftliche Lage in der Zukunft bieten. Bei den dargestellten Risiken werden auch ergriffene Risikobegrenzungsmaßnahmen geschildert. Aufgrund der maßgebenden Entwicklung der Erträge aus den Gewinnabführungsverträgen ist das Ergebnis der Sonepar Deutschland GmbH stark abhängig von der Entwicklung der operativen Gesellschaften. Diese Chancen und Risiken werden nachfolgend absteigend nach ihrer Bedeutung beurteilt. Allgemeines Umfeld Der russische Krieg gegen die Ukraine sowie die in Deutschland und Europa getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus COVID-19 werden das zukünftige Wirtschaftswachstum in Deutschland beeinflussen. Die damit einhergehenden Auswirkungen auf die Sonepar Deutschland-Gruppe sind nur schwer zu beurteilen. Der Umsatz im Bereich Kabel und Leitungen ist stark abhängig von der Entwicklung des Kupferpreises. Die unvorhersehbare Entwicklung des Kupferpreises birgt Risiken für die Erlöse aus diesem Geschäft. Dagegen bieten der weitere Ausbau von kundenindividuellen Serviceleistungen und des Bereichs Erneuerbare Energien neue Wachstumschancen für die Sonepar Deutschland-Gruppe. Branchenumfeld Die Sonepar Deutschland-Gruppe bedient im Bereich des Elektrogroßhandels unterschiedliche Kundengruppen mit diversen Produkten. Das Geschäft mit einzelnen Produktgruppen ist teilweise von staatlichen Regelungen abhängig, so zum Beispiel das Geschäft im Bereich der Produkte zur Nutzung von erneuerbaren Energien. Änderungen in der Gesetzgebung können dazu führen, dass sich der Absatz einzelner Produktgruppen rückläufig entwickelt. Insgesamt nimmt der Druck auf die Marge im Elektrogroßhandel deutlich zu. Daraus ergeben sich Risiken für die zukünftige Ertragsentwicklung. Die zunehmende Digitalisierung des Handels ermöglicht es branchenfremden Unternehmen, in den Elektrogroßhandelsmarkt einzutreten. Die Sonepar Deutschland-Gruppe wird die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen und die sich daraus ergebenden Chancen für neue Vertriebsformen im dreistufigen Vertrieb nutzen. Leistungswirtschaftliches Umfeld Das Geschäft der Sonepar Deutschland-Gruppe ist eng an die Entwicklung des konjunkturellen Umfeldes der Bundesrepublik Deutschland gebunden. Die Auswirkungen des Virus COVID-19 sowie des russischen Kriegs gegen die Ukraine auf die volkswirtschaftliche Situation in Deutschland sind nur sehr schwer abschätzbar. Sie werden aber für alle Bereiche der Wirtschaft signifikant sein. Finanzwirtschaftliches Umfeld Zur Reduzierung des finanzwirtschaftlichen Risikos wird die gesamte Finanzierung der Sonepar Deutschland-Gruppe durch ein Cash-Pooling sichergestellt. Darüber hinaus wird durch eine gruppenweite Finanzplanung und einen gruppenweiten Cash-Forecast ein laufendes Monitoring des Geldmittelbedarfes sichergestellt. Sonstige Risiken und Chancen Die Forderungen gegenüber Kunden unterliegen im Allgemeinen einem Ausfallrisiko. Das intensiv betriebene Debitorenmanagement in Verbindung mit einem internen Kunden-Informationssystem leisten eine wertvolle Hilfe zur Früherkennung und Verhinderung von Forderungsausfallrisiken. Nach wie vor werden darüber hinaus die Außenstände weitestgehend über Warenkreditversicherungen abgesichert. In vorangegangenen Geschäftsjahren wurden IT-Projekte mit umfangreichem Einfluss auf die Geschäftsprozesse der Sonepar Deutschland-Gruppe initiiert und in 2021 fortgesetzt. Durch stringentes Projektmanagement und einer transparenten Projektorganisation ist die Minimierung der allgemein vorhandenen Risiken derartiger Projekte sichergestellt. Die Modernisierung von Software und Prozessen bildet die solide Grundlage für zukünftiges Wachstum und die Möglichkeit der Wahrnehmung neuer Marktchancen. 3.3. Zusammenfassende Darstellung der Risiko- und Chancenlage Die Sonepar Deutschland GmbH sieht sich auf Basis der gefestigten Strukturen der Gruppe (Zentralisierung von Logistik, Einkauf, Verwaltung und Datenverarbeitung) und der in den Vorjahren getätigten Akquisitionen gut gerüstet für die positive Weiterentwicklung der Gesamtgruppe in den folgenden Geschäftsjahren, wenngleich die konjunkturellen Rahmenbedingungen im Jahr 2022 eine Herausforderung darstellen. Die Stellung als Marktführer im deutschen Elektrogroßhandel wird der Sonepar Deutschland GmbH helfen, diese Position auch in den Folgejahren beibehalten zu können.
Düsseldorf, 30. September 2022 Sonepar Deutschland GmbH vertreten durch Dr. Stefan Stegemann, Vorsitzender der Geschäftsführung Ingolf Coers, Geschäftsführung Alexander Gießwein, Geschäftsführung Bernhard Weber, Geschäftsführung Dieter Lautz, Geschäftsführung Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Passiva
Konzerngewinn- und -verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021I. Allgemeine Angaben und Erläuterungen Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht 2021 wurden unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie der einschlägigen Vorschriften des GmbHG und der Deutschen Rechnungslegungs Standards (DRS) erstellt. Die Angaben zu den Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten wurden zur besseren Übersichtlichkeit in einem Verbindlichkeitenspiegel im Anhang zusammengefasst. Soweit der besseren Übersichtlichkeit dienend wurde zudem das gesetzlich vorgegebene Gliederungsschema erweitert. Für die Gliederung der Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren beibehalten. 1. Konsolidierungskreis Die Jahresabschlüsse der folgenden Tochtergesellschaften wurden in die Konsolidierung einbezogen (Angabe der Beteiligungen nach dem Stand vom 31. Dezember 2021):
1 direkte und indirekte Beteiligung
Die in den Konzernabschluss einbezogenen deutschen Tochterunternehmen machen von der Befreiungsmöglichkeit nach § 264 Abs. 3 HGB vollumfänglich Gebrauch. Nicht in die Konsolidierung einbezogen wurde wegen untergeordneter Bedeutung (§ 296 Abs. 2 HGB) die Unterstützungskasse der Elektroböhmer GmbH e.V., Holzwickede. Deren Eigenkapital betrug zum 31. Dezember 2021 TEUR 1.166, der Gewinn für das Geschäftsjahr 2021 TEUR -1. Aus demselben Grund wurde die zum 8. November 2021 durch die Sonepar Magyarorszäg Kft. erworbene Ujfa Vill Kft, Nyiregyhäza/Ungarn, nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Die Sonepar Industrie-Elektrohandel GmbH, Essen, wurde am 30. September 2021 mit Wirkung 1. Januar 2021 auf die Sonepar Deutschland / Region West GmbH verschmolzen. Die Sonepar Deutschland GmbH, Düsseldorf hat am 5. Juli 2021 die Anteile an der Götz Elektrotechnik GmbH, Weilheim an der Teck, zum 1. Januar 2021 erworben. Sonepar Deutschland GmbH, Düsseldorf, hat am 23. August 2021 die Anteile im Anschluss daran an die Sonepar Deutschland Technical Solutions GmbH, Soest, übertragen. Sonepar Deutschland GmbH hat am 17. Dezember die Weniger GmbH Elektrogroßhandel in Cunewalde zum 31. Dezember 2021 erworben. Die Weniger GmbH Elektrogroßhandel wurde mit Wirkung 1. Januar 2022 auf die Sonepar Deutschland / Region Nord-Ost GmbH, Hannover, verschmolzen. 2. Stichtag des Konzernabschlusses Der Stichtag des Konzernabschlusses stimmt mit dem Stichtag des Einzelabschlusses des Mutterunternehmens Sonepar Deutschland GmbH, Düsseldorf, überein. Sämtliche in den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen haben ein mit dem Kalenderjahr übereinstimmendes Geschäftsjahr. 3. Währungsumrechnung Die Umrechnung der in ausländischer Währung aufgestellten Einzelabschlüsse in Euro erfolgt unverändert nach der modifizierten Stichtagskursmethode gemäß § 308a HGB. Fremdwährungsbeträge von monetären Posten wurden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Insgesamt wurden nur unwesentliche Umrechnungsdifferenzen im Periodenergebnis erfasst. 4. Konsolidierungsgrundsätze Die Konsolidierung erfolgt auf die gemeinsame Obergesellschaft Sonepar Deutschland GmbH. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt in der Weise, dass der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile an den in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen mit dem auf diese Teile entfallenden Betrag des Eigenkapitals der Tochterunternehmen verrechnet wird (§ 301 Abs. 1 Satz 1 HGB). Entsprechend der Buchwertmethode wurde das Eigenkapital der Tochterunternehmen für Konsolidierungen bis zum 31. Dezember 2007 mit dem Betrag angesetzt, der dem Buchwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Bilanzierungshilfen und Sonderposten entspricht. Die Kapitalkonsolidierung für nach dem 31. Dezember 2007 erstmals konsolidierte Gesellschaften wurde nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 HGB) vorgenommen. Die zu aktivierenden bzw. passivierenden Beträge wurden soweit wie möglich den betreffenden Aktiv- bzw. Passivposten zugeordnet; der Restbetrag wurde als Firmenwert ausgewiesen. Die Verrechnung nach § 301 Abs. 1 HGB wird auf der Grundlage der Wertansätze zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung dieser Vorschrift (Artikel 27 Abs. 2 EGHGB) und, für spätere Erwerbe, zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile (§ 301 Abs. 2 HGB) vorgenommen. Der aus Anwendung der Buchwertmethode bis zum 31. Dezember 2007 entstandene aktive Unterschiedsbetrag (TEUR 7.938) wurde in der Konzernbilanz mit den Rücklagen verrechnet. Durch die Konsolidierung wurden ferner eliminiert: In der Bilanz:
In der Gewinn- und Verlustrechnung:
Auf eine Zwischengewinneliminierung im Vorratsbestand wurde wegen der untergeordneten Bedeutung verzichtet. Latente Steuerabgrenzungen nach § 306 HGB wurden für alle wesentlichen Konsolidierungsmaßnahmen mit den Ertragsteuersätzen des Mutterunternehmens (Organschaft) oder den unternehmensindividuellen Ertragsteuersätzen der betroffenen Tochterunternehmen vorgenommen, soweit sich der jeweils induzierte höhere oder niedrigere Steueraufwand in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich ausgleicht. Die sich hieraus ergebenden aktiven und passiven Steuerabgrenzungen wurden saldiert ausgewiesen. Einheitliche Wertgrundlage sind die übereinstimmenden Wertansätze in den Einzelbilanzen der in die Konsolidierung einbezogenen Gesellschaften. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Sämtliche in den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen haben den Jahresabschluss 2021 nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Gliederungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich der kumulierten plan- und außerplanmäßigen Abschreibungen bilanziert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der linearen Methode verrechnet. Die Nutzungsdauern der Konzessionen, gewerblichen Schutzrechte und ähnlichen Rechte sind sämtlich begrenzt und reichen von zwei bis fünf Jahren. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellkosten abzüglich der kumulierten plan- und außerplanmäßigen Abschreibungen bilanziert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden sowohl linear als auch arithmetisch degressiv mit Wechsel zur linearen Methode verrechnet. Die inländischen Gesellschaften haben die Abschreibungen in Anlehnung an die steuerlich anerkannten Höchstsätze vorgenommen. Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Dabei wurden grundsätzlich im Konzern einheitlich definierte Reichweitenabschläge vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten bilanziert. Erkennbare Risiken im Forderungsbestand sind durch ausreichende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos und von Skontoabzügen wurde grundsätzlich eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von unverändert 3,5 % des um einzelwertberichtigte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und enthaltene Umsatzsteuer gekürzten Forderungsbestandes angesetzt. Der auf die Skontoabzüge der Kunden entfallende Teil der Pauschalwertberichtigung in Höhe von TEUR 9.630 wird zur Anpassung an konzerneinheitliche Bilanzvorschriften als Rückstellung für Skonto ausgewiesen. Die Rückstellungen für Pensionen werden mit einem Anwartschaftsbarwertverfahren, der Projected-Unit-Credit-Methode, unter Verwendung der Heubeck'schen "Richttafeln 2018 G" ermittelt. Bei diesem Verfahren werden die am Stichtag laufenden Renten und der auf die bisherige Dienstzeit entfallende (sogenannte erdiente) Teil der Anwartschaften bewertet. Zusätzlich berücksichtigt werden die hierauf entfallenden, künftig zu erwartenden Erhöhungen durch Gehaltssteigerungen oder Rentenanpassungen. Die erwarteten zukünftigen Versorgungsleistungen (der Erfüllungsbetrag im Sinne von § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB) gemäß § 253 Abs. 2 HGB werden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst und nicht mehr wie bis 2015 aus den vergangenen sieben Jahren. Dabei wird von der Vereinfachungsregelung nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht und pauschal der Zinssatz für eine Restlaufzeit von 15 Jahren angesetzt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Jahren und aus den vergangenen sieben Jahren beträgt zum 31. Dezember 2021 TEUR 1.101, wovon TEUR 28 (i. Vj. TEUR 48) die Sonepar Deutschland GmbH betreffen und aufgrund des § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrt sind. Bei der Ermittlung der Pensionsverpflichtungen wurden folgende Annahmen verwendet:
Zu den wesentlichen Pensionszusagen bestehen verpfändete Rückdeckungsversicherungen, die Deckungsvermögen im Sinne von § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB darstellen und daher mit der Pensionsverpflichtung saldiert wurden. Da ein Zeitwert für Lebensversicherungsverträge nicht verlässlich ermittelt werden kann, werden diese Rückdeckungsversicherungen mit dem steuerlichen Aktivwert bewertet, der den Anschaffungskosten entspricht. Aufwendungen und Erträge aus dem Deckungsvermögen werden mit Aufwendungen und Erträgen aus der Ab- bzw. Aufzinsung der Rückstellungen verrechnet, das Ergebnis wird im Finanzergebnis ausgewiesen. Der übrige Aufwand wird als Aufwendungen für Altersversorgung im Betriebsergebnis ausgewiesen. Die anderen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken ab und sind in Höhe ihres Erfüllungsbetrages nach vernünftigen kaufmännischen Grundsätzen ermittelt worden. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Positionen des Anlagevermögens sowie die Abschreibung des Geschäftsjahres sind im Anlagenspiegel (Entwicklung des Konzernanlagevermögens 2021) dargestellt. Die sich aus der Kapitalkonsolidierung der in 2008 neu erworbenen Gesellschaften ergebenden Geschäfts- oder Firmenwerte betrugen zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung TEUR 139.841. Um den im Kaufpreis berücksichtigten zukünftigen Erträgen Rechnung zu tragen, werden die Firmenwerte grundsätzlich planmäßig über 15 Jahre nach der linearen Methode abgeschrieben. Dies spiegelt die lokalen regionalen Verhältnisse der Branche in der Vergangenheit wider und wurde durch den entsprechenden Faktor bei Erwerb der Rexel Deutschland und Hagemeyer bestätigt. Um den seit den Akquisitionen eingetretenen wirtschaftlichen Entwicklungen und konzerninternen Umstrukturierungen Rechnung zu tragen, wurden in den vorangegangenen Geschäftsjahren außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Zum Bilanzstichtag betragen diese kumuliert TEUR 58.768 und sind damit gegenüber dem Vorjahr unverändert. Ferner ist aus dem Anteilserwerb an der Otto Kuhmann GmbH & Co. KG im Jahr 2010 ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 13.117 entstanden, der über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben wird. Der aus dem Erwerb von Anteilen an der im Geschäftsjahr 2012 verschmolzenen I-Center s.r.o., Prag/Tschechien, im Jahr 2011 entstandene Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 1.353 wird ebenfalls über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Der aus dem Erwerb der ETS Elektrotechnische Großhandels- u. Service-GmbH im Jahr 2014 entstandene Firmenwert in Höhe von TEUR 2.792 wird über sieben Jahre abgeschrieben. Der Firmenwert der ebenfalls in 2014 erworbenen BTF-Gruppe in Höhe von TEUR 10.531 wird über elf Jahre abgeschrieben. Die BTF-Gruppe (BTF GmbH & Co. KG, Cölbe, deren Tochtergesellschaft Joh. Bähr Großhandels-Gesellschaft für elektrotechnische Produkte mbH, Mannheim, die HEG Elektro-Ingenieur Kühn GmbH & Co. KG, Marburg) wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2015 auf die Sonepar Deutschland / Region West GmbH, Holzwickede verschmolzen. Die in 2015 entstandenen Firmenwerte für die Akquisition Solar Deutschland GmbH in Höhe von TEUR 4.334 werden über 15 Jahre abgeschrieben. Durch den Erwerb der Firma Doll KG ist bei Sonepar Deutschland/Region Süd GmbH ein Firmenwert von TEUR 350 entstanden, der über 15 Jahre abgeschrieben wird. In 2015 wurde die Firma Willy Heidkamp GmbH erworben und mit der Firma Sonepar Deutschland / Region West GmbH verschmolzen. Durch den Erwerb ist ein Firmenwert von TEUR 1.916 entstanden, der ebenfalls über 15 Jahre abgeschrieben wird. Durch den Erwerb der Fa. Götz GmbH ist ein Firmenwert von TEUR 6.741 entstanden der über neun Jahre abgeschrieben wird. Durch den Erwerb der Weniger GmbH ist ein Firmenwert von 6.280 TEUR entstanden, der über sieben Jahre abgeschrieben wird. Bei der Schätzung der voraussichtlichen Nutzungsdauern wurden die Kundenstruktur, das Geschäftsmodell der übertragenden Gesellschaften sowie das Know-how der Mitarbeiter berücksichtigt. 2. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit Restlaufzeiten über einem Jahr sind in der Bilanz ausgewiesen. Die Tochtergesellschaften Sonepar Deutschland/Region Nord-Ost GmbH, Sonepar Deutschland / Region West GmbH und Sonepar Deutschland/Region Süd GmbH nehmen zudem am sog. "asset-backed securitization program" der Sonepar-Gruppe teil, das seit Juli 2010 durchgeführt wird. Das Programm stellt einen wesentlichen Bestandteil des konzernweiten Finanzierungskonzeptes dar. Als Teil dieses Programms verkaufen Tochtergesellschaften einen Großteil ihrer Forderungen (zum 31. Dezember 2021 TEUR 105.612) - mit Ausnahme von Forderungen insbesondere gegen "key accounts" oder ähnliche Kunden - an ihren Sonepar-gruppeneigenen französischen Fonds "FCT SSP", der eigens zu diesem Zweck gegründet wurde. Mit dem Verkauf der Forderungen gehen alle Rechte und Risiken auf den Fonds über. Der Zahlungsmittelzufluss aus dem Verkauf der Forderungen wird der gesamten Gruppe im Rahmen des gruppenweiten Cash-Pools zur Verfügung gestellt. Daraus resultieren Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 365.178 (i. Vj. TEUR 320.657). 3. Latente Steuern Die im Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften, mit Ausnahme der Sonepar Österreich GmbH, Wien (Österreich), machen von dem Wahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 S. 2 HGB auf Einzelabschlussebene Gebrauch, keine aktiven latenten Steuern anzusetzen. Die im Konzernabschluss angesetzten aktiven latenten Steuern resultieren daher aus den latenten Steuern der vorgenannten Gesellschaft und aus Konsolidierungsmaßnahmen gemäß § 306 HGB. Für die inländischen Gesellschaften wurde ein Steuersatz von 30,5 % (i. Vj. 31,2 %) angewendet. Bei ausländischen Tochtergesellschaften kam ein Steuersatz von 9 % bis 25 % zur Anwendung. Der deutsche Körperschaftsteuersatz betrug 15,0 % zuzüglich 5,5 % Solidaritätszuschlag. Daraus resultiert ein nomineller Steuersatz von 15,825 %. Die Gewerbesteuerbelastung betrug bei einem durchschnittlichen Hebesatz von 440 % rund 15,75 %. Nachfolgende Tabelle zeigt eine Überleitung des erwarteten Ertragsteueraufwands zum in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Ertragsteueraufwand:
4. Eigenkapital Bezüglich des Konzerneigenkapitalspiegels gemäß den Vorschriften des DRS 22 verweisen wir auf die Anlage Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2021. 5. Pensionsrückstellungen Die Pensionsverpflichtungen betragen TEUR 27.738 (i. Vj. TEUR 28.257). Damit saldiert wurde ein Deckungsvermögen von TEUR 6.873 (i. Vj. TEUR 7.079). Die resultierende Rückstellung beträgt somit TEUR 20.865 (i. Vj. TEUR 21.178). Der Aufwand für Zinsen und ähnliche Aufwendungen beträgt TEUR 465 (i. Vj. TEUR 563). Hier wurde der Aufwand aus der Aufzinsung in Höhe von TEUR 804 (i. Vj. TEUR 909) mit dem Ertrag aus dem Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 339 (i. Vj. TEUR 346) verrechnet. Zudem enthält dieser Bilanzposten ähnliche Verpflichtungen in Höhe von TEUR 5.438 (i. Vj. TEUR 5.086) und den aktiven Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung in Höhe von TEUR 7 (i. Vj. TEUR 16). 6. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen:
7. Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel in TEUR
Sämtliche Verbindlichkeiten sind ungesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Darlehensverbindlichkeiten (TEUR 173.677, i. Vj. TEUR 173.672) sowie aus dem Verrechnungsverkehr und dem Cash-Management (TEUR 150.414; i. Vj. TEUR 81.377). 8. Haftungsverhältnisse
Das Risiko einer Inanspruchnahme aus der Bürgschaft für die Verbindlichkeiten von verbundenen Unternehmen gegenüber Kreditinstituten wird aufgrund der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des deutschen Teilkonzerns als gering eingeschätzt. 9. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen aus Miet- und Leasingverpflichtungen. Gegenstand der Miet- und Leasingverträge sind Betriebsstätten, Fahrzeuge und Büroausstattung. Die Betriebs- und Geschäftsausstattung über Leasing anzuschaffen, ermöglicht es dem Unternehmen die Kapitalbindung zu reduzieren. Wesentliche Risiken hieraus sind nicht erkennbar. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Gliederung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) gegliedert. 2. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden mit Ausnahme von in Österreich, Ungarn, Luxemburg und in der Tschechischen Republik erzielten Umsätzen (TEUR 571.803) im Wesentlichen im Inland getätigt. Die Umsätze entfallen im Wesentlichen auf folgende Sortimentsgruppen:
3. Periodenfremde Erträge In der Konzerngewinn- und -Verlustrechnung sind folgende wesentliche periodenfremde Erträge enthalten:
4. Außergewöhnliche Erträge Durch den Verkauf der Grundstücke und Bertriebsvorrichtungen nebst Industriehalle mit Bürotrakt der Sonepar Industrie-Elektrohandel GmbH, Essen, wurden in 2021 außergewöhnliche Erträge in Höhe von EUR 5,1 Mio erzielt. 5. Latente Steuern Innerhalb der Ertragsteuern werden latente Steuererträge aus Konsolidierungsvorgängen in Höhe von TEUR -25 (i. Vj. TEUR 1.198) ausgewiesen. V. Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung Die Zusammensetzung des Finanzmittelfonds ergibt sich aus der Kapitalflussrechnung. Der Finanzmittelfonds ist definiert als der Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten. VI. Sonstige Angaben Mutterunternehmen Die Sonepar Deutschland GmbH (Handelsregister Amtsgericht Düsseldorf HRB 14274) ist eine Tochtergesellschaft der OTRA N.V., Amstelveen/Niederlande (Handelsregister Amsterdam Nr. 33158492), welche wiederum eine Tochtergesellschaft der Sonepar S.A.S., Paris/ Frankreich (Handelsregister RCS Paris B 585 580 202), ist. Gewinnverwendung Der handelsrechtliche Jahresüberschuss der Sonepar Deutschland GmbH in Höhe von EUR 230.998.492,99 wird gemäß Gesellschafterbeschluss vom 22. September 2022 auf neue Rechnung vorgetragen. Vorgänge nach dem Abschlussstichtag Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag mit wesentlichen Auswirkungen auf den Jahresabschluss 2021 bekannt. Zu den derzeit noch nicht abschätzbaren Auswirkungen des Virus Covid-19 auf die konjunkturelle Situation und deren potenziellen Einfluss auf die Risikolage und Entwicklung der Sonepar Deutschland-Gruppe in 2021 verweisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht. Am 24. Februar 2022 hat Russland die Ukraine angegriffen, und ein Ende der militärischen Auseinandersetzung ist gegenwärtig noch nicht abzusehen. Die westliche Staatengemeinschaft reagierte mit umfangreichen Sanktionen, die in ihrer Schärfe fast ohne Vorbild sind. Weltwirtschaftliche Auswirkungen ergeben sich hieraus hinsichtlich Handelskanälen, Lieferengpässen sowie einem drastischen Anstieg der Rohstoffpreise, der die Produktion verteuert und über die Lieferketten auch auf die übrige Wirtschaft ausstrahlen wird. Wir verweisen hierzu auch auf unsere Ausführungen im Risikobericht im Lagebericht. Geschäftsführung
Beirat
Bezüge der Geschäftsführung Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr 2021 TEUR 4.006. Darin sind der Geschäftsführung in 2021 gewährte Aktienbezugsrechte in einer Summe von TEUR 735 (insgesamt 5.250 Aktien mit einem Wert von 140 EUR pro Aktie zum 31. Dezember 2021) enthalten. Bezüge ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung sind in voller Höhe gebildet und belaufen sich zum 31. Dezember 2021 auf TEUR 7.109 (vor Verrechnung mit Planvermögen). Gesamtbezüge des Beirats Im abgelaufenen Geschäftsjahr erhielt der Beirat Bezüge in Höhe von insgesamt TEUR 12. Arbeitnehmerzahl Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten beträgt für das Geschäftsjahr 2021 ohne Auszubildende und Geschäftsführer 6.213 (i. Vj. 6.051).
Prüfungs- und Beratungshonorare Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers beträgt für
Die Abschlussprüfungsleistungen umfassen die Honorare für die Jahresabschlussprüfung und die Konzernabschlussprüfung der Sonepar Deutschland GmbH, Düsseldorf, sowie die Prüfung der Konzernpackages inländischer und ausländischer Tochtergesellschaften. Fehlbeträge aus mittelbaren Pensionszusagen Der Fehlbetrag aus von Unterstützungskassen zugesagten Pensionen (Teilwert der zugesagten Versorgungsbezüge abzüglich Kassenvermögen) beträgt TEUR 8.843 (i. Vj. TEUR 8.985). Konzernverhältnisse Die Sonepar Deutschland GmbH stellt einen Konzernabschluss auf, in den ihre verbundenen Unternehmen einbezogen werden. Das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen erstellende Mutterunternehmen ist die Sonepar S.A.S., Paris/Frankreich, (Handelsregister RCS Paris B 585 580 202). Das den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen erstellende Mutterunternehmen ist die Otra N.V., Amstelveen/Niederlande, (Handelsregister Amsterdam Nr. 33158492). Der Konzernabschluss ist erhältlich am Sitz der Otra N.V., Amstelveen/ Niederlande.
Düsseldorf, den 30. September 2022 Sonepar Deutschland GmbH Geschäftsführung Dr. Stefan Stegemann, Vorsitzender der Geschäftsführung Ingolf Coers Alexander Gießwein Bernhard Weber Dieter Lautz Der Konzernabschluss zum 31.12.2021 wurde am 31. Oktober 2022 gebilligt. Entwicklung des Konzernanlagevermögens für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021
Konzerneigenkapitalspiegel für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021
Aus dem kumulierten Konzernjahresüberschuss in Höhe von TEUR 128.220 steht ein Betrag in Höhe von TEUR 230.998 (Jahresüberschuss der Sonepar Deutschland GmbH) für eine mögliche Ausschüttung zur Verfügung. Konzernkapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Sonepar Deutschland GmbH, Düsseldorf Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Sonepar Deutschland GmbH, Düsseldorf, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspeigel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Sonepar Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Konzern unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 30. September 2022 KPMG
AG
Sperling, Wirtschaftsprüfer Fuhrländer, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
99 nahegelegene Organisationen
Unternehmensberatung
Großhandel mit Mehl und Getreideprodukten
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Luftfahrt a. n. g.
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Beteiligungsgesellschaften
Vermittlung von Arbeitskräften
Vermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Bereitstellung von Datenverarbeitungsdiensten
Sonstige mit Finanzdienstleistungen verbundene Tätigkeiten a. n. g.
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Personenbeförderung im Linienverkehr auf der Straße
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation
Personenbeförderung mit Fahrzeug mit Fahrer auf Abruf
Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
Bereitstellung von IT-Infrastruktur, einschließlich Cloud-Infrastruktur
Vermietung von Schienenfahrzeugen
Personenbeförderung mit Fahrzeug mit Fahrer auf Abruf
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Zahnarztpraxen
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Verwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für Dritte
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wasser- und Luftfahrzeugen
Personenbeförderung im Linienverkehr auf der Straße
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Zahnarztpraxen
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Großhandel mit Schuhen
Zahntechnische Laboratorien
Großhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Großhandel mit chemischen Erzeugnissen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Großhandel mit Bergwerks-, Bau- und Baustoffmaschinen
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Vermittlungstätigkeiten für Erziehung und Unterricht
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Großhandel mit Möbeln, Teppichen, Lampen und Leuchten
Zahnarztpraxen
Beteiligungsgesellschaften
Sonstige Überlassung von Arbeitskräften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Bauträger für Wohngebäude
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Bauträger für Wohngebäude
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Architekturbüros für Orts-, Regional- und Landesplanung
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen