Grünes Energie Zentrum GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Photovoltaikmodulen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jürgen Dr.rer.pol. Wolf seit 8.4.2021 | Geschäftsführer |
Markus Wolf seit 20.12.2019 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DETAIL Business Information GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Amtsgericht München, HRB 183122Anhang für das Geschäftsjahr 2022I. Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. HGB und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Das gesetzliche Gliederungsschema des § 266 HGB für die Bilanz wurde unverändert angewandt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In die Gewinn- und Verlustrechnung wurde der Posten "Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert" eingefügt. Dies dient einem besseren Einblick in die Ertragslage der Gesellschaft. Die Gesellschaft macht von den Erleichterungsvorschriften nach § 288 Abs. 2 HGB teilweise Gebrauch. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Allgemeines Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Geschäftsjahr beibehalten. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung nach § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer liegt zwischen drei bis zehn Jahren. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine Laufzeit von zehn Jahren linear abgeschrieben. Der Geschäfts- oder Firmenwert basiert auf Kundenverträgen und langlebigen Marken der Gesellschaft. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Sie unterliegen einer planmäßigen linearen Abschreibung. Die Nutzungsdauer liegt zwischen drei bis 13 Jahren. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden. Ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250 bis EUR 1.000 wurde der jährlich steuerlich zu addierende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Von den jährlichen Sammelposten, deren Höhe insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften pauschalisierend jeweils 20 % im Jahr, für dessen Zugänge er gebildet wurde, und den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Vorräte werden zu Anschaffungskosten gemäß Einstandswert und Herstellungskosten angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei die direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhne und Sondereinzelkosten sowie auch die angemessenen Teile der Gemeinkosten die durch die Fertigung veranlasst sind berücksichtigt werden. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Ausfallrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Der Posten Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten ist mit dem Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Zurückgestellt sind abschätzbare, dem Grunde nach bekannte oder erkennbare Risiken mit dem Betrag, der unter Beachtung des Vorsichtsprinzips bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung anzusetzen ist. Künftige Preis- und Kostensteigerungen wurden bei der Rückstellungsbildung berücksichtigt. Für die Abzinsung der Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde der laufzeitadäquate Marktzins nach Maßgabe des Einzelbewertungsgrundsatzes für jede einzelne Rückstellung ermittelt. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt mit dem Erfüllungsbetrag. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 2 HGB Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr Restlaufzeiten bis zu einem Jahr. 3. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalverpflichtungen (EUR 407.348,20; Vorjahr: EUR 478.748,75), ausstehende Rechnungen (EUR 114.963,26; Vorjahr: EUR 189.546,52) und Abschluss- und Prüfungskosten (EUR 62.000,00; Vorjahr: EUR 60.000,00). 4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sowie die sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen mit EUR 2.920.258,24 gegenüber der Gesellschafterin EPP Professional Publishing Group GmbH (Vorjahr: EUR 3.307.607,70). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen mit EUR 1.246.176,75 (Vorjahr: 1.877.182,29) aus sonstigen Verbindlichkeiten und mit EUR 1.674.081,49 (Vorjahr: EUR 1.430.425,41) aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Diese Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 5. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Innerhalb der passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden insbesondere im Voraus erhaltene Zahlungen für Abonnements, die nach dem Stichtag weiter beliefert werden ausgewiesen. IV. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse Die Gesellchaft hat für ihren Geschäftsbetrieb Miet- und Leasingverträge abgeschlossen. Der Gesamtbetrag aufgrund der derzeit gültigen Verträge beträgt EUR 1.407.811,86. Die Gesellschaft wird in das Cashpooling der EPP Professional Publishing Group GmbH, München, einbezogen. Gegenüber der Vorarlberger Landes- und Hypothekenbank, Bregenz, besteht die erstrangige Verpfändung eines Kontos über EUR 67.825,00 zur Sicherung der Mietkaution. 2. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 63 (Vorjahr: 65) Angestellte. Davon entfallen 40 (Vorjahr: 44) auf den Bereich Redaktion/Content, 19 (Vorjahr: 17) auf den Vertrieb und 4 (Vorjahr: 4) auf die Verwaltung. 3. Honorar des Abschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr vom Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar beträgt EUR 29.500,00. Dieses entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. 4. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen. 5. Geschäftsführung Geschäftsführer der DETAIL Business Information GmbH sind Herr Markus Wolf, Kaufmann, und Herr Dr. Jürgen Wolf, Wirtschaftsingenieur. Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. 6. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung im Sinne des § 285 Nr. 33 HGB, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2022 eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt wurden, sind nicht bekannt.
München, den 10. März 2023 Geschäftsführung der DETAIL Business Information GmbH Lagebericht zum 31. Dezember 2022der DETAIL Business Information GmbH, München1) Geschäftsmodell des Unternehmens Die DETAIL Business Information GmbH, München, hat den Zweck der Produktion und des Vertriebs von digitalen Fachinformationen, Fachzeitschriften und -büchern. Die Aktivitäten des Unternehmens konzentrieren sich insbesondere auf die Marktsegmente Bau mit Schwerpunkt Architektur und die Kreislaufwirtschaft. Die im Segment "Architektur" vertriebene, zweisprachige Fachzeitschrift DETAIL vermittelt aktuelles sowie fundiertes Wissen zu Architektur und Baukonstruktion. Sie bietet Architekten, Fachplanern, Ingenieuren und Studierenden im In- und Ausland auf hohem Niveau Anregungen und konkrete Unterstützung bei der täglichen Arbeit und regt zur Diskussion über das aktuelle Baugeschehen an. Daneben gibt es ein umfangreiches digitales Medienportfolio, das in den letzten Jahren stetig erweitert wurde. Mit der Online Datenbank DETAIL Inspiration, der Videostreaming- und Marktforschungsplattform ARCHIPINION, dem Webportal detail.de sowie den Auftritten auf den verschiedenen Social Media-Plattformen werden eine Vielzahl an digitalen Kommunikations- und Informationskanälen weltweit angeboten. Abgerundet wird das Produktportfolio durch Fachbuchpublikationen sowie Veranstaltungs- und Corporate Publishing-Angebote. Im Segment Kreislaufwirtschaft berichtet das RECYCLING Magazin seit über 70 Jahren unabhängig und aktuell über die wirtschaftlichen, politischen und technischen Entwicklungen in der Recycling- und Entsorgungswirtschaft. Das RECYCLING Magazin wird sowohl als deutsch- wie auch als englischsprachige Zeitschrift vermarktet. Mit der Webpräsenz, den Newslettern und der RECYCLING Magazin App werden auch hier digitale Dienstleistungen angeboten. 2) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen a) Gesamtwirtschaftliche Situation Trotz Energiekrise und Lieferkettenproblemen konnte in Deutschland im Jahr 2022 ein gesamtwirtschaftliches Wachstum von 1,9% erzielt werden. Mit einer Inflationsrate von 6,9% im Jahresmittel wurde der höchste Wert seit der Ölkrise zu Beginn der 1970er-Jahre verzeichnet. Der Arbeitsmarkt blieb trotz angespannter wirtschaftlicher Lage in 2022 stabil. Im Dezember 2022 waren 2,45 Mio. Menschen arbeitslos und damit 124.000 mehr als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote lag bei 5,4%. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten lag im Oktober 2022 bei 34,90 Mio. b) Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Werbewirtschaft in Deutschland wird nach der Prognose des Dachverbandes der Werbewirtschaft (ZAW) 2022 um EUR 1,4 Milliarden und damit rund 2,8% auf EUR 48,7 Milliarden wachsen. Der Ausblick für 2023 ist aufgrund der rezessiven Konjunkturdaten und den weiter hohen Inflationsraten verhalten. Das Bauhauptgewerbe musste laut dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie in 2022 einen realen Umsatzrückgang von 5,1% verzeichnen. Für 2023 wird ein weiterer Rückgang um 6% prognostiziert. Bei einer Preisentwicklung in gleicher Höhe entspricht dies nominal einer Stagnation der Umsatzerlöse bei einer Größenordnung von EUR 160 Milliarden. Bei der Entwicklung der Einkaufspreise wurde der Höhepunkt im Juni 2022 erreicht, seither gingen die meisten Preise zurück und für 2023 ist insgesamt mit einem niedrigeren Niveau im Vergleich zum Vorjahr zu rechnen. Im für DETAIL relevanten Markt für Fach- und Wirtschaftsmedien im Bereich Architektur wurden im Geschäftsjahr 2022 nach Angaben des mediaSkop-Reports der Vertriebsunion Meynen insgesamt EUR 9,69 Millionen an Bruttowerbeausgaben getätigt. Das entspricht einer Steigerung von 0,5% zum Vorjahr. 3) Geschäftsverlauf Die Umsatzerlöse der DETAIL Business Information GmbH haben sich zum 31. Dezember 2022 im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 8.849 auf TEUR 8.932 leicht erhöht. Dies begründet sich im Wesentlichen durch höhere Vertriebserlöse in Folge des Relaunchs des Onlineshops. Es wird im Geschäftsjahr - unter Berücksichtigung der planmäßigen Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwertes in Höhe von TEUR 1.426 - ein Jahresfehlbetrag für die DBI in Höhe von TEUR 599 ausgewiesen. Im Vorjahr lag der Jahresfehlbetrag bei TEUR 695. Ohne die planmäßige Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwerts würde sich in 2022 ein positives Ergebnis von TEUR 827 ergeben. Das EBITDA als wesentlicher finanzieller Leistungsindikator stieg in 2022 von TEUR 1.329 auf TEUR 1.481. In Anbetracht der konjunkturellen Entwicklung und insbesondere der negativen Auswirkungen der hohen Inflationsraten in Folge des Krieges in der Ukraine auf die Bauindustrie ist die Unternehmensführung mit dem Geschäftsverlauf 2022 zufrieden, da gegenüber dem Vorjahresergebnis eine Steigerung erzielt werden konnte. 4) Vermögens-, Finanz- und Ertragslage a) Vermögenslage Die Bilanzsumme verringerte sich um TEUR 1.075 auf TEUR 12.571. Das Anlagevermögen zeigte eine Reduzierung um TEUR 1.330 auf TEUR 8.171. Diese resultiert im Wesentlichen aus der planmäßigen Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwertes von TEUR 1.426. Das Vorratsvermögen erhöhte sich leicht um TEUR 124 auf TEUR 2.656. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um TEUR 176 auf TEUR 667. Dies resultiert aus im Vergleich zum Vorjahr später eingehenden Kundenzahlungen. Das Eigenkapital zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 6.686 (Vorjahr: TEUR 7.285) umfasst das gezeichnete Kapital in Höhe von TEUR 25, eine Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 6.630, einen Gewinnvortrag von TEUR 630 und den Jahresfehlbetrag in 2022 von TEUR 599. Das Eigenkapital hat sich infolge des Jahresfehlbetrags 2022 weiter vermindert. Die Eigenkapitalquote ist trotz geringerem Eigenkapital infolge der verminderten Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr fast unverändert. Die Rückstellungen (sonstige Rückstellungen) reduzierten sich um TEUR 119 auf TEUR 658. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen reduzierten sich um TEUR 387 auf TEUR 2.920 und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegen mit TEUR 703 nahezu auf dem Vorjahresniveau von TEUR 699. Die sonstigen Verbindlichkeiten reduzierten sich von TEUR 162 auf TEUR 131. Die passive Rechnungsabgrenzung stieg um TEUR 56 auf TEUR 1.472. Charakteristisch für die Vermögens- und Kapitalstruktur der DETAIL Business Information GmbH zum 31. Dezember 2022 sind eine Anlagenintensität von 64,99% (Vorjahr: 69,62%), eine konstante Eigenkapitalquote von 53,19% (Vorjahr: 53,38%) sowie ein leicht gestiegener Verschuldungsgrad von 88,02% (Vorjahr: 87,32%). b) Finanzlage Die DETAIL Business Information GmbH ist in das konzerninterne Cash-Pooling der EPPG eingebunden. Durch den konzerninternen Liquiditätsausgleich sollen die Zahlungsfähigkeit der DBI jederzeit aufrechterhalten und gesichert sowie die finanzwirtschaftlichen Risiken und Kosten minimiert werden. Es bestanden wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die liquiden Mittel blieben mit TEUR 843 (Vorjahr: TEUR 853) nahezu unverändert. c) Ertragslage Die Umsatzerlöse der DETAIL Business Information GmbH haben sich zum 31. Dezember 2022 im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 8.849 auf TEUR 8.932 leicht erhöht. Dies begründet sich vor allem durch höhere Vertriebserlöse in Folge des Relaunchs des Onlineshops. Wesentliche Erlöskategorien sind Vertriebserlöse aus Abonnements und Einzelverkauf von digitalen und gedruckten Produkten (2022: TEUR 5.279; 2021: TEUR 5.190), Werbeerlöse (2022: TEUR 2.751; 2021: TEUR 2.916) sowie Dienstleistungserlöse aus Kundenveranstaltungen und Corporate Publishing-Projekten (2022: TEUR 503; 2021: TEUR 433). Die sonstigen betrieblichen Erträge sind mit TEUR 94 gegenüber TEUR 58 im Vorjahr höher. Der Materialaufwand stieg in 2022 vor allem wegen höherer Rohstoffpreise für Papier mit TEUR 1.270 gegenüber TEUR 1.048 an. Die Personalaufwendungen sind von TEUR 3.629 im Vorjahr auf TEUR 3.552 im Berichtsjahr gesunken. Die Abschreibungen von TEUR 1.929 (Vorjahr: TEUR 1.866) beinhalten mit TEUR 1.426 insbesondere die planmäßigen Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert. Im Geschäftsjahr zeigt sich bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ein Rückgang um TEUR 163 auf TEUR 2.847. Hauptgrund hierfür sind rückläufige Aufwendungen aus Intercompany-Verrechnungen. Das Finanzergebnis betrug im Geschäftsjahr TEUR -144 (Vorjahr: TEUR -152). Nach sonstigen Steuern i. H. v. TEUR 6 ergibt sich ein Jahresfehlbetrag von TEUR 599. Ohne die planmäßige Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwerts würde sich für 2022 ein Jahresüberschuss von TEUR 827 ergeben. d) Vorjahresvergleich Die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis sind gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. 5) Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren a) Finanzielle Leistungsindikatoren Die interne Steuerung läuft bei der DETAIL Business Information GmbH über das EBITDA. Das EBITDA stieg in 2022 von TEUR 1.329 im Vorjahr auf TEUR 1.481. Das um Sondereffekte und Gesellschafterumlagen bereinigte EBITDA lag im Geschäftsjahr 2022 bei TEUR 2.008 (Vorjahr: TEUR 1.825). b) Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Kundenzufriedenheit wird in regelmäßigen Abständen überwacht, dies gilt online wie offline. Die Steigerung der Kundenzufriedenheit ist eines der obersten Ziele der Unternehmensführung. Weiterhin sind die Mitarbeiter als wichtigster Leistungsträger der Gesellschaft identifiziert. Eine Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit fördert das nachhaltige Unternehmenswachstum. 6) Prognose-, Risiko- und Chancenbericht a) Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2023 wird ein leicht verbessertes EBITDA erwartet. Die Baubranche steht aufgrund des in Folge der hohen Inflationsraten gestiegenen Zinsumfeldes vor einem weiteren herausfordernden Jahr. Der DETAIL Business Information GmbH gelang es in den vergangenen beiden Jahren, die Marktpositionierung - insbesondere bei den digitalen Geschäftsmodellen - nachhaltig zu verbessern. 2023 sind weitere umfangreiche Investitionen in die Weiterentwicklung der digitalen Produkte und Dienstleistungen, insbesondere der DETAIL Inspirationsdatenbank geplant, um das geplante Wachstum zu erreichen und den margenstärkeren Digitalanteil am Gesamtumsatz von ca. 30% auf rund 35% zu steigern. Für 2023 ist zudem davon auszugehen, dass nach dem Ende der Covid-19-Pandemie das Event- und Messegeschäft wieder anzieht und daraus wachsende Umsatzerlöse resultieren. So findet die Weltleitmesse der Bauindustrie, die "Bau 2023", im April erstmals seit 2019 wieder in gewohnter Form statt. Der Ausbau von kundenspezifischen Corporate Publishing-Produkten in Print und digitaler Form steht weiter im Fokus, da der Bedarf und die Nachfrage nach einer spezifischen und individuellen Kundenansprache mittels hochwertigem Content steigen. Die Umsatzerlöse und das EBITDA lagen 2022 in Folge der negativen Auswirkungen der hohen Inflationsraten und des dadurch gestiegenen Zinsniveaus auf die Bauindustrie etwas unter dem ursprünglichen Plan. Die gute Marktpositionierung und die Investitionen in den Ausbau der digitalen Geschäftsmodelle lassen für 2023 steigende Umsatzerlöse und ein leicht verbessertes Ergebnis erwarten. Die Gesellschaft zielt auch in 2023 darauf ab, eine nachhaltige Zufriedenheit der Kunden sowie der Mitarbeiter zu erreichen. b) Risikobericht I) Risikomanagementsystem Die mit der unternehmerischen Tätigkeit der DETAIL Business Information GmbH verbundenen Risiken werden im Rahmen eines Risikomanagement-Systems gesteuert. Eine Bestandsaufnahme wesentlicher und potenziell bestandsgefährdender Risiken erfolgt im Rahmen regelmäßiger Plan-Ist-Vergleiche für alle Geschäftsbereiche und sämtliche Erlös- und Kostenpositionen. Außerdem werden die Entwicklungen der Anzeigen-Vorbuchungsstände und der Abonnement-Zahlen als Frühindikatoren für die Erlösentwicklung laufend verfolgt. Als wesentliches Steuerungsinstrument verfügt die Gruppe über ein Berichtswesen mit umfangreichen Controllinginstrumenten. II) Zahlungsausfälle Dem Risiko von Zahlungsausfällen begegnet die DBI durch ein Debitorenmanagement. Dabei kommen die gängigen Zahlungssicherungsinstrumente bei entsprechender Risikolage konsequent zum Einsatz. Die Einzel- und Pauschalwertberichtigung in der Bilanz decken das verbleibende Debitorenrisiko ab. Das Ausfallrisiko von Kundenforderungen schätzen wir als eher gering ein. III) Liquiditätsrisiko Das Liquiditätsrisiko der DBI wird zentral und permanent überwacht und gesteuert, um somit jederzeit den Verpflichtungen des Unternehmens Rechnung zu tragen. Zudem ist die DBI in das konzerninterne Cash-Pooling der EPPG eingebunden. IV) Rohstoffrisiko Rohstoffpreisrisiken bestehen in geringem Maße hinsichtlich der Beschaffungspreise für Papier. Diese sind seit dem 2. Halbjahr 2021 angestiegen und die Entwicklung wurde entsprechend in der Unternehmensplanung berücksichtigt. Seit dem 4. Quartal 2022 ist eine Stabilisierung des Preisniveaus, wenngleich auf höherem Niveau, zu verzeichnen. V) Marktrisiken Marktrisiken können aus der Korrelation von Werbe- und Kommunikationsausgaben der Kundenzielgruppe mit der konjunkturellen Entwicklung entstehen. Das Unternehmen bedient neben den Werbekunden mit den Usern und Lesern des Contents eine weitere Zielgruppe, die weniger sensitiv auf konjunkturelle Einflüsse reagiert, sodass sich mögliche Risiken hier ausgleichen können. Das Risiko der zunehmenden Verdrängung klassischer Printmedien durch elektronische Angebote erachtet die Gesellschaft als sehr gering, da sie im Vergleich zum Wettbewerb über ein umfassendes Portfolio digitaler Dienstleistungen verfügt. Zudem verfügt die DETAIL über eine treue Leserschaft mit einem USP (DETAIL-Zeichnungen realisierter Projekte), welcher so einzigartig im Bereich der Architekturzeitschriften ist. VI) IT-Risiken Die Geschäftsprozesse sowie die interne und externe Kommunikation des Unternehmens basieren zunehmend auf Informationstechnologien. Eine Störung oder Unterbrechung der Geschäftssysteme kann zu einem Datenverlust und zu einer Beeinträchtigung der Geschäftsprozesse führen. Durch die Definition von Verantwortlichkeiten, fortlaufende Investitionen in Sicherheitsprojekte und den Abschluss entsprechender Versicherungen hat die DBI die Grundlage für ein Risikomanagementsystem in diesem Bereich gelegt. c) Chancenbericht Die zukünftigen Chancen der DETAIL Business Information GmbH sind - nach Ansicht der Geschäftsleitung - weiterhin vor allem im Aus- und Aufbau von digitalen Geschäftsmodellen und den damit verbundenen Erlöspotenzialen zu sehen. In Verbindung mit den starken etablierten Marken DETAIL, ARCHIPINION und RECYCLING bieten digitale Produkte und Vertriebskanäle, insbesondere die Onlinedatenbank DETAIL Inspiration, hohe Umsatzpotenziale. Die Nachfrage nach individuellen, maßgeschneiderten Kommunikationskonzepten und -dienstleistungen für die Begleitung von Produktinnovationen steigt weiter und bietet Anbietern von ganzheitlichen Kommunikationslösungen Wachstumspotenziale. Des Weiteren besitzt insbesondere die DETAIL mit ihrem hohen Renommee noch Umsatzpotenzial durch eine stärkere Internationalisierung des Geschäfts. Basierend auf diesen Potenzialen sieht die Geschäftsführung in den kommenden Jahren Chancen auf eine nachhaltige Umsatz- und Ergebnisverbesserung für die DETAIL Business Information GmbH und blickt optimistisch in die Zukunft.
München, den 10. März 2023 Dr. Jürgen Wolf, Geschäftsführer Markus Wolf, Geschäftsführer BilanzAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die DETAIL Business Information GmbH, München PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der DETAIL Business Information GmbH, München - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DETAIL Business Information GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 17. April 2023 BDO
AG
Wörl, Wirtschaftsprüfer Hornischer, Wirtschaftsprüfer |
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