Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 192096
Vorher
Via Transportation GmbHViaVan GmbH
Eingetragen
24.5.2017
Branche
Personenbeförderung mit Fahrzeug mit Fahrer auf AbrufVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels CarsharingBetrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Gegenstand
Die Einführung und der Betrieb von Mitfahrsystemen auf Abruf sowie die Eingehung von Partnerschaften rnit privaten und öffentlichen Partnern, um Transportlösungen für die Entwicklung neuer Verkehrsprojekte auf Abruf zu lizenzieren.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Nils Dr. Köster
seit 17.1.2025
Geschäftsführer
Xanthi Doubara
seit 24.4.2023
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Via Technologies Europe B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Via Technologies Europe B.V.
Netherlands
25.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Via Mobility DE GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Via Mobility DE GmbH ("Via Mobility" oder "das Unternehmen") bietet innovative Transit-Software an und sorgt für hocheffiziente Abläufe, die es ihren Kunden ermöglichen, ihre bestehenden Transportsysteme in intelligente, datengesteuerte und technologiegestützte Netzwerke umzuwandeln. Die Via Mobility ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von der Via Technologies Europe B.V. in den Niederlanden. Die Muttergesellschaft der Via Technologies Europe B.V. ist die Via Transportation, Inc. ("Via") mit Sitz in den Vereinigten Staaten.

Geschäftsbereiche und Ziele des Unternehmens

Das Hauptgeschäft der Via Mobility ist die Bereitstellung von Software und Dienstleistungen für Mikrotransitsysteme in Städten und Gemeinden in ganz Deutschland.

Die Via Mobility hat Büros in Berlin.

Forschung und Entwicklung

Die Via Mobility lizenziert ihre Software von Via und ist daher nicht direkt an Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten beteiligt.

2. Wirtschaftsbericht

Makroökonomische, sektorspezifische Rahmenbedingungen

Im Haushaltsjahr 2023 verzeichnete die deutsche Wirtschaft einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 0,3%1. Die Wirtschaft verzeichnete weiterhin eine hohe Inflation, allerdings verringerte sich die Inflationsrate von 6,9% im Jahr 2022 auf 5,9% im Jahr 20232. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote stieg von 5,3% im Jahr 2022 auf 5,7% im Jahr 2023.3

Der deutsche Verkehrsmarkt verzeichnete im Jahr 2023 ein anhaltendes Wachstum, da sich die Fahrgastzahlen von den Rückgängen während der Coronavirus-Pandemie weiter erholten. Der deutsche öffentliche Personennahverkehr verzeichnete im Jahr 2023 einen Anstieg der Fahrgastkilometer um 7,5% im Vergleich zu 20224. Das Marktsegment des Mikroverkehrs in Deutschland wuchs weiterhin stark von 2019 bis 2023 mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von etwa 25%.5

1 https://www.destatis.de/EN/Press/2024/02/PE24 066 811.html

2 https://www.destatis.de/EN/Press/2024/01/PE24 020 611.html

3 https://www.destatis.de/EN/Themes/Labour/Labour-Market/Unemployment/Tables/lrarb001.html#242346

4 https://www-genesis.destatis.de/genesis//online?operation=table&code=46181-0005

5 https://www.linkedin.com/pulse/on-demand-transit-market-report-2023-recap-lukas-foljanty-ngyzc/

Geschäftsentwicklung

Die Via Mobility verzeichnete im Jahr 2023 ein kontinuierliches Wachstum ihrer Aktivitäten. Dieses Wachstum wurde zu einem großen Teil durch Vertragserweiterungen bei bestehenden Kunden über den Einsatz zusätzlicher Fahrzeugstunden für deren Mikrotransitbetriebe getrieben. Darüber hinaus verzeichnete das Unternehmen ein starkes Wachstum der Leistung seiner Tochtergesellschaften der Via Betriebsgesellschaft mbH und aus dem ersten Jahr des Betriebs der Via Rhein Main Mobility GmbH.

Das Unternehmen wird auf der Grundlage seiner wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren der Umsatzerlöse, Materialkostenquote (berechnet als Quotient aus Materialaufwand und Umsatzerlösen) und Jahresüberschuss oder -verlust gesteuert. Das Unternehmen verfügt über keine wesentlichen nichtfinanziellen Leistungsindikatoren.

Ertragslage

Die Geschäftsführung stellt fest, dass sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Via Mobility im Geschäftsjahr 2023 positiv entwickelt hat und die Geschäftsentwicklung günstig verlaufen ist. Alle angegebenen Beträge sind in Tausend Euro (T€) ausgewiesen.

Änderung

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2023 2022 zum Vorjahr
T€ T€ T€
Umsatzerlöse 36.098 22.267 13.831
sonstige betriebliche Erträge 5 312 307 -
Materialaufwand aus bezogenen Leistungen 30.631 - 19.278 - 11.353 -
Personalaufwand 4.085 - 3.845 - 240 -
Abschreibungen 88 - 53 - 35 -
sonstige betriebliche Aufwendungen 2.795 - 1.723 - 1.072 -
Betriebsergebnis 1.496 - 2.320 - 824
Erträge aus der Gewinnabführung
im Rahmen derGewinngemeinschaft 891 490 401
Nettoverlust des Jahres (-) 605 - 1.830 - 1.225

Die Umsatzerlöse stiegen im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr und erreichten ein Gesamtvolumen von 36.098 T€ (Vorjahr: 22.267 T€). Dieser Anstieg ist auf die Ausweitung der Geschäftstätigkeit mit bestehenden Kunden im Berichtszeitraum zurückzuführen, die sich aus der Erhöhung des Volumens der im jeweiligen Mikrotransitbetrieb eingesetzten Fahrzeugstunden ergibt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich im Geschäftsjahr auf 5 T€ (Vorjahr: 312 T€). Diese Erträge ergeben sich durch den Verkauf von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens und durch Erträge aus Währungsumrechnung.

Der Materialaufwand belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf 30.631 T€ (Vorjahr: 19.278 T€). Die Materialaufwandsquote sank leicht von 87 % im Vorjahr auf 85 % im Geschäftsjahr, da wir aufgrund des wachsenden Geschäftsvolumens von der Kosteneffizienz bei unseren Lieferanten profitieren.

Die Personalkosten stiegen im Geschäftsjahr 2023 auf 4.085 T€ (Vorjahr: 3.845 T€), was auf eine Erhöhung des Personalbestands zurückzuführen ist, um das Wachstum der Geschäftstätigkeit zu unterstützen.

Der planmäßige Abschreibungsaufwand belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf 88 T€ (Vorjahr: 53 T€). Der Anstieg resultiert aus Investitionen in neue Sachanlagen, die zur Unterstützung des operativen Wachstums erforderlich sind.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im Geschäftsjahr 2023 auf 2.795 T€ (Vorjahr: 1.723 T€). Dieser Anstieg bezieht sich in erster Linie auf von verbundenen Unternehmen bezogene Unterstützungsleistungen.

Die Erträge aus der Gewinnabführung im Rahmen der Ergebnisabführungsverträge betrugen im Geschäftsjahr 2023 891 T€ (Vorjahr: 490 T€). Der Anstieg steht im Zusammenhang mit dem Wachstum der Via Betriebsgesellschaft mbH und dem ersten Jahr der Tätigkeit der Via Rhein Main Mobility GmbH. Beide Tochtergesellschaften profitierten von neuen Partnerschaften mit renommierten Verkehrsbetrieben.

Vermögens- und Finanzlage

Durch die anhaltend positive Geschäftsentwicklung wird die Vermögens- und Finanzlage nachhaltig gestärkt. Das Unternehmen verfügt über ausreichende finanzielle Mittel und eine solide Eigenkapitalausstattung. Bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts haben sich keine wesentlichen nachteiligen Veränderungen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergeben.

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31.12.2023 31.12.2022 Veränderung zum Vorjahr
T€ T€ T€
A. Anlagevermögen
Sachanlagen 223 178 45
Anteile an verbundenen Unternehmen 50 25 25
B. Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.441 5.724 1.717
Guthaben bei Kreditinstituten 3.106 2.795 311
C. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 60 103 43 -
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0 320 320 -
Bilanzsumme 10.880 9.145 1.735

Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Bilanzsumme von 9.145 T€ auf 10.880 T€.

Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus einer Erhöhung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände auf 7.441 T€ (Vorjahr: 5.724 T€). Der Saldo setzt sich in erster Linie aus Kundenforderungen in Höhe von 6.574 T€ (Vorjahr: 5.269 T€) zusammen, die aufgrund des Umsatzwachstums und der zeitlichen Abfolge der Zahlungen von Kunden gestiegen sind.

Die Sachanlagen stiegen auf 223 T€ (Vorjahr: 178 T€), was auf Investitionen in neue Anlagen zur Unterstützung des Unternehmenswachstums zurückzuführen ist.

Die langfristigen Finanzanlagen erhöhten sich durch die Beteiligung am Eigenkapital der neu gegründeten Tochtergesellschaft Via Rhein Main Mobility GmbH auf 50 T€ (Vorjahr: 25 T€).

Die Guthaben bei Kreditinstituten erhöhten sich auf 3.106 T€ (Vorjahr: 2.795 T€) infolge von Kapitalzuführungen in Höhe von 5.300 T€, denen Mittelabflüsse aus dem operativen Geschäft gegenüberstanden, die zur Unterstützung des Geschäftswachstums erforderlich waren.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten verringerte sich auf 60 T€ (Vorjahr: 103 T€), was auf den Zeitpunkt der Zahlungen für vorausbezahlte Betriebskosten zurückzuführen ist.

Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag wurde durch die Kapitalzuführungen des Jahres auf 0 T€ (Vorjahr: 320 T€) reduziert.

Änderung zum

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31.12.2023 31.12.2022 Vorjahr
T€ T€ T€
Eigenkapital 4.375 0 4.375
Rückstellungen 1.907 1.115 792
Verbindlichkeiten passiver 4.581 7.743 3.162-
Rechnungsabgrenzungsposten 17 287 270-
Bilanzsumme 10.880 9.145 1.735

Die Erhöhung des Eigenkapitals resultiert aus Kapitalzuführungen in Höhe von 5.300 T€ im Jahr 2023. Der Jahresfehlbetrag von 605 T€ im Jahr 2023 steht der Erhöhung durch die Kapitalzuführung teilweise entgegen.

Die sonstigen Rückstellungen stiegen auf 1.907 T€ (Vorjahr: 1.115 T€) infolge höherer Rückstellungen für Betriebskosten bzw. ausstehende Eingangsrechnungen sowie infolge höherer Rückstellungen für Verkaufsprovisionen, die sich aus der erweiterten Geschäftstätigkeit ergeben.

Die Verbindlichkeiten reduzierten sich auf 4.581 T€ (Vorjahr: 7.743 T€). Dieser Rückgang ergibt sich vor allem aus dem im Vergleich zum Vorjahr geringeren Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten verringerte sich auf 17 T€ (Vorjahr: 287 T€). Dieser Rückgang resultierte daraus, dass im Vorjahr noch Rechnungen für schwebende Geschäfts im passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten waren. Wir verweisen hierzu auf die Angaben unter „Korrekturen in laufender Rechnung“ im Anhang.

Ziel des operativen Finanzmanagements ist es, die jederzeitige Zahlungsfähigkeit des Unternehmens zu gewährleisten und Mittel für Investitionsvorhaben bereitzustellen. Es wird sowohl eine operative, tagesaktuelle Liquiditätsplanung als auch eine strategische, langfristige Liquiditätsplanung erstellt. Im Laufe des Jahres erhielt die Via Mobility 5.300 T€ an Kapitalzuführungen von der Muttergesellschaft Via Technologies Europe B.V. zur Unterstützung des laufenden Liquiditätsbedarfs.

3. Prognosebericht

Die Via Mobility verzeichnete im Jahr 2023 ein positives Umsatzwachstum, das sich 2024 und 2025 durch das Wachstum mit bestehenden und neuen Kunden fortsetzen soll. Das Unternehmen erwartet, dass die Umsatzerlöse im Jahr 2024 zwischen 30 % und 40 % steigen werden. Für 2025 wird ein Umsatzniveau auf dem Wert von 2024 erwartet.

Im Jahr 2023 liegt die Materialaufwandsquote des Unternehmens mit 85 % leicht unter dem Niveau von 2022. Das Unternehmen geht davon aus, dass sich die Materialaufwandsquote im Jahr 2024 und 2025 in etwa auf dem Niveau von 2023 befinden wird.

Das Ziel des Unternehmens ist es, eine kontinuierliche Rentabilität zu erreichen. Im Jahr 2023 hat das Unternehmen mit einem Jahresfehlbetrag von 605 T€ Fortschritte in Richtung dieses Ziels gemacht. Das Unternehmen erwartet, dass sich diese Dynamik fortsetzt und im Geschäftsjahr 2024 die Rentabilität erreicht wird und im Geschäftsjahr 2024 die Gewinnzone erreicht wird. Im Geschäftsjahr 2025 wird die positive finanzielle Entwicklung beibehalten und der Jahresüberschuss weiter leicht gesteigert werden.

4. Chancen- und Risikobericht

Die Via Mobility und ihre Tochtergesellschaften sind einer der führenden Anbieter von Mikromobilitätsdiensten in Deutschland und gut positioniert, um von einer Expansion in diesem Markt zu profitieren, da die Kommunen weiterhin auf einen technologiegestützten öffentlichen Verkehr umsteigen.

Das Unternehmen setzt wirksame Management- und Kontrollsysteme ein, um bestehende und zukünftige Risiken zu erfassen. Dazu gehören die Anwendung standardisierter Richtlinien, der Einsatz zuverlässiger Software, die Auswahl und Schulung des Personals sowie laufende Kontrollen und Audits. All diese Maßnahmen ermöglichen es der Geschäftsleitung, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Es bestehen die üblichen allgemeinen Markt- und Wettbewerbsrisiken. Marktrisiken und -chancen.

Die Wettbewerbsintensität wird derzeit als moderat eingeschätzt, aber laufend beobachtet, um auf etwaige Marktbewegungen frühzeitig reagieren zu können.

Das Unternehmen profitiert weiterhin vom Wachstum des deutschen ÖPNV-Marktes, der von 2019 bis 2023 mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate von rund 25 % wuchs.

Im Laufe des Jahres 2023 musste die GHT Mobility GmbH („Clevershuttle“), ein führender Wettbewerber auf dem deutschen Markt für öffentlichen Personennahverkehr auf Abruf, für bestimmte Geschäftsbereiche Insolvenz anmelden, nachdem ihr Hauptinvestor, die Deutsche Bahn AG, ihre Unterstützung zurückgezogen hatte. Die Via Mobility und ihre Tochtergesellschaften konnten von dem Ausstieg von Clevershuttle aus mehreren regionalen Märkten profitieren. Das Unternehmen geht davon aus, dass es aufgrund seiner marktführenden Position auch weiterhin die Möglichkeit haben wird, das Geschäft mit neuen Kommunen zu erweitern.

Es ist davon auszugehen, dass das Unternehmen auch weiterhin unter Preisdruck stehen wird, wenn es sich um neue Ausschreibungen bewirbt. Da viele unserer Kunden aus öffentlichen Mitteln finanziert werden, ist die Preissensibilität auf dem Markt hoch.

Finanzierungsrisiken

In den Vorjahren sowie im Geschäftsjahr 2023 hat die Gesellschaft Verluste erzielt. Es handelt sich dabei um planmäßige Verluste, die sich durch den Markteintritt und das Wachstum des jungen Unternehmens ergeben. Der hierfür erforderliche Liquiditätsbedarf wurde bisher durch die Gesellschafter gedeckt. Die Via Mobility DE GmbH, Berlin, bildet mit der Via Betriebsgesellschaft mbH, Berlin, und der Via Rhein Main Mobility GmbH, Berlin, einen Teilkonzern der Via Technologies Europe B.V., Amsterdam/Niederlande. Gemäß den Erwartungen der Gesellschaft wird der Teilkonzern bei Erreichung der Planannahmen im Jahr 2025 einen positiven Jahresüberschuss erzielen. Für das Jahr 2024 wurde bereits ein Jahresüberschuss auf Teilkonzernebene erreicht. Die Finanzierung der Via Mobility DE GmbH, Berlin, als Mutterunternehmen im Teilkonzern wird über eine unbefristete Verpflichtungserklärung seitens der Via Betriebsgesellschaft mbH, Berlin, und der Via Rhein Main Mobility GmbH, Berlin, sichergestellt. Bei Abweichung von den Planannahmen besteht ein Finanzierungsrisiko, welches zum jetzigen Stand jedoch als gering betrachtet wird.

Operative Risiken und Chancen

Die Fähigkeit, unsere Dienstleistungen zu erbringen, hängt unter anderem davon ab, ob wir in der Lage sind, Fahrer und Fahrzeuge für den Betrieb unserer Mikrotransitdienste zu beschaffen. Arbeitskonflikte oder Schwierigkeiten bei der Einstellung geeigneter erfahrener Fahrer können dazu führen, dass uns nicht genügend Fahrer zur Verfügung stehen, um Fahrzeuge für unsere Dienstleistungen zu betreiben. Engpässe in den globalen Versorgungsketten können unsere Fähigkeit beeinträchtigen, zusätzliche Fahrzeuge der für unseren Betrieb benötigten Art zu beschaffen.

Um diesen Risiken entgegenzuwirken, verfügt das Unternehmen über gut entwickelte Einstellungs-, Beschaffungs- und Beschaffungsmanagementprozesse. Das Unternehmen rechnet derzeit nicht mit einem Personal- oder Fahrzeugmangel, der sich negativ auf unsere Fähigkeit zur Erbringung unserer Dienstleistungen auswirken würde. Umgekehrt bieten uns unsere gut entwickelten Prozesse die Möglichkeit, unsere Geschäftstätigkeit mit neuen und bestehenden Kunden weiter auszubauen.

Technologische Risiken und Chancen

Zur Erbringung unserer Dienstleistungen gehört die von der Muttergesellschaft Via bereitgestellte Technologieplattform. Die Abhängigkeit von dieser Plattform birgt inhärente Risiken in Bezug auf die Belastbarkeit und Sicherheit der Technologie sowie der von Dritten gehosteten Datenzentren.

Via unterhält eine Wiederherstellungs- und Backup-Umgebung, die es uns ermöglicht, wichtige Daten im Notfall schnell wiederherzustellen. Via unterhält auch eine Reihe von Redundanzfunktionen, um die Stabilität der Plattform zu gewährleisten.

Via wendet modernste Verfahren an, um die Sicherheit und den Schutz der Daten auf der Plattform zu gewährleisten.

Die Cloud-basierte Natur unserer Technologieplattform bietet uns die Möglichkeit, unser Produkt bei Bedarf schnell bereitzustellen und zu aktualisieren.

Rechtliche und steuerliche Risiken und Chancen

Das Unternehmen unterliegt Vorschriften und Regeln, von denen sich einige weiterentwickeln, zum Beispiel im Zusammenhang mit der Zulassung von Fahrzeugen für Mikromobilitätsdienste. Jede nachteilige Änderung könnte das Geschäft und die Betriebsergebnisse beeinträchtigen. Gleichzeitig könnte eine Lockerung der Vorschriften zu einer Vereinfachung der internen Prozesse und damit zu einer Kostenreduzierung führen.

 

Berlin, den 16. Juni 2025

gez. Christopher Snyder

gez. Jan Lüdtke

gez. Nils Köster

gez. Xanthi Doubara

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVSEITE

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31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 223.198,35 177.761,66
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 50.000,00 25.000,00
273.198,35 202.761,66
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.574.194,12 5.269.367,24
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 231.717,48 132.813,22
3. sonstige Vermögensgegenstände 635.035,18 321.370,01
7.440.946,78 5.723.550,47
II. Guthaben bei Kreditinstituten 3.106.027,22 2.795.370,75
10.546.974,00 8.518.921,22
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 60.011,02 103.477,65
D. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG 0,00 320.212,30
10.880.183,37 9.145.372,83

PASSIVSEITE

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31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 30.200.000,00 24.900.000,00
III. Verlustvortrag (25.245.212,30) (23.415.605,05)
IV. Jahresfehlbetrag (604.366,15) (1.829.607,25)
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 320.212,30
4.375.421,55 0,00
B. RÜCKSTELLUNGEN
sonstige Rückstellungen 1.907.210,05 1.115.370,15
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.856.622,79 988.319,79
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 122.302,04 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.462.754,10 6.699.435,90
4. sonstige Verbindlichkeiten 139.195,31 55.712,49
- davon aus Steuern: EUR 11.505,85 (Vj.: EUR 0,00)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 31.847,13 (Vj.: EUR 0,00)
4.580.874,24 7.743.468,18
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 16.677,53 286.534,50
10.880.183,37 9.145.372,83

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

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2023 Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 36.098.492,57 22.267.126,44
2. sonstige betriebliche Erträge 4.715,97 311.211,49
- davon aus der Währungsumrechnung: EUR 187,62 (Vj.: EUR 0,00)
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen (30.631.372,82) (19.277.815,48)
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter (3.663.951,91) (3.411.732,80)
b) soziale Abgaben (420.880,82) (433.123,18)
(4.084.832,73) (3.844.855,98)
5. Abschreibungen auf Sachanlagen (87.672,49) (52.746,71)
6. sonstige betriebliche Aufwendungen (2.795.286,53) (1.722.460,06)
- davon aus der Währungsumrechnung: EUR 2.904,62 (Vj.: EUR 701,24)
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 501,00 0,00
8. Ergebnis nach Steuern (1.495.455,03) (2.319.540,30)
9. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 891.088,88 489.933,05
10. Jahresfehlbetrag (604.366,15) (1.829.607,25)

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR 2023 BIS 31. DEZEMBER 2023

A. Allgemeine Informationen über das Unternehmen

Das Unternehmen firmiert unter Via Mobility DE GmbH, Berlin, und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Berlin (Charlottenburg) unter der Nummer HRB 192096 B eingetragen.

B. Allgemeine Informationen zu den Jahresabschlüssen

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 des Handelsgesetzbuches.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

Das Geschäftsjahr des Unternehmens ist das Kalenderjahr.

In den Vorjahren sowie im Geschäftsjahr 2023 hat die Gesellschaft Verluste erzielt. Es handelt sich dabei um planmäßige Verluste, die sich durch den Markteintritt und das Wachstum des jungen Unternehmens ergeben. Der hierfür erforderliche Liquiditätsbedarf wurde bisher durch die Gesellschafter gedeckt. Die Via Mobility DE GmbH, Berlin, bildet mit der Via Betriebsgesellschaft mbH, Berlin, und der Via Rhein Main Mobility GmbH, Berlin, einen Teilkonzern der Via Technologies Europe B.V., Amsterdam/Niederlande (vgl. hierzu auch die Angaben zu den verbundenen Unternehmen unter „Andere Informationen“). Gemäß den Erwartungen der Gesellschaft wird der Teilkonzern bei Erreichung der Planannahmen im Jahr 2025 einen positiven Jahresüberschuss erzielen. Für das Jahr 2024 wurde bereits ein Jahresüberschuss auf Teilkonzernebene erreicht. Die Finanzierung der Via Mobility DE GmbH, Berlin, als Mutterunternehmen im Teilkonzern wird über eine unbefristete Verpflichtungserklärung seitens der Via Betriebsgesellschaft mbH, Berlin, und der Via Rhein Main Mobility GmbH, Berlin, sichergestellt. Der Jahresabschluss wird daher unter der Prämisse der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) erstellt.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die gesetzlich vorgeschriebenen Vermerke zu den Bilanzpositionen, soweit möglich, im Anhang aufgeführt.

C. Informationen über Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bewertet und, soweit es der Abnutzung unterliegt, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßige Abschreibung erfolgte nach der linearen Methode auf der Grundlage der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt erfasst und bewertet:

Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten.

Die Finanzanlagen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

Die liquiden Mittel werden mit dem Nominalwert angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst Ausgaben des Berichtszeitraums, die Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennwert angesetzt.

Für alle anderen ungewissen Verbindlichkeiten wurden sonstige Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Allen erkennbaren Risiken wurde Rechnung getragen.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst Einnahmen des Berichtszeitraums, die Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht grundlegend geändert.

D. Informationen zur Bilanz

Die Aufteilung und Entwicklung des Anlagevermögens sind in der nachstehenden Tabelle dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 40.208,43 EUR (Vorjahr: 40.208,43 EUR) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Rückstellungen

Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich um Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und andere wesentliche Geschäftsvorfälle, die nicht das Personal, Garantien oder Rücknahmeverpflichtungen betreffen. Die sonstigen Rückstellungen belaufen sich auf 1.907.210,05 EUR und setzen sich aus 1.733,230,69 EUR für ausstehende Rechnungen und 173.979,36 EUR für Verkaufsprovisionen zusammen.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten in Höhe von 4.580.874,24 EUR (Vorjahr: 7.743.468,18 EUR) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Der Gesamtbetrag der in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 2.462.754,10 EUR (Vorjahr: 6.699.435,90 EUR). Es handelt sich wie im Vorjahr um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Andere Informationen

Verbundene Unternehmen

Das Unternehmen ist zu 100% an der Via Betriebsgesellschaft mbH, Berlin, und zu 100% an der Via Rhein Main Mobility GmbH, Berlin, beteiligt. Die Via Betriebsgesellschaft mbH verfügt zum 31. Dezember 2023 über ein Stammkapital von 25.000,00 EUR (Vorjahr: 25.000,00 EUR) und erzielte einen Jahresüberschuss von 812.249,45 EUR (Vorjahr: 489.933,05 EUR). Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 beträgt 25.000,00 EUR.

Die Via Rhein Main Mobility GmbH hat ihren Betrieb im Jahr 2023 aufgenommen und verfügt über ein Stammkapital von 25.000,00 EUR und erzielte einen Jahresüberschuss von 78.839,43 EUR. Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 beträgt 25.000,00 EUR.

Beide Gesellschaften haben einen Ergebnisabführungsvertrag mit der Via Mobility DE GmbH geschlossen.

Sonstige nicht in der Bilanz ausgewiesene finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 1.907.733,55 EUR aus Mietverhältnissen und Leasingverpflichtungen.

Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten während des Geschäftsjahres

Im Durchschnitt beschäftigte das Unternehmen während des Geschäftsjahres 33 Mitarbeiter. Von den 33 Mitarbeitern sind 32 Vollzeitbeschäftigte und 1 Teilzeitbeschäftigter.

Korrekturen in laufender Rechnung

Zum 31. Dezember 2022 waren schwebende Geschäfte bereits bilanziert. Entsprechend waren die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum 31. Dezember 2022 um 341 TEUR und der passive Rechnungsabgrenzungsposten um 287 TEUR zu hoch ausgewiesen.

Geschäftsführung

Xanthi Doubara - Geschäftsführerin

Jan Lüdtke - Geschäftsführer

Christopher William Snyder - Geschäftsführender Direktor

Dr. Lorenz Wiedemann (abbestellt zum 25.11.2024) - Geschäftsführer

Nils Köster (bestellt zum 06.01.2025) - Geschäftsführer

Hinsichtlich der Vergütung der Geschäftsführer wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Gruppenzugehörigkeit

Die Via Mobility DE GmbH wird in den Konzernabschluss der Via Technologies Europe B.V., Amsterdam/Niederlande, einbezogen, welche den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist bei der niederländischen Handelskammer erhältlich. Die Via Technologies Europe B.V., Amsterdam/Niederlande, wird wiederum in den Konzernabschluss der Via Transportation Inc., Wilmington/Delaware /United States, einbezogen, welche den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist nicht öffentlich zugänglich.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von 604.366,15 EUR zusammen mit dem bisherigen Verlustvortrag in Höhe von 25.245.212,30 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Berlin, den 16. Juni 2025

gez. Christopher Snyder

gez. Jan Lüdtke

gez. Nils Köster

gez. Xanthi Doubara

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 16.06.2025 festgestellt.

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Via Mobility DE GmbH

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kumulierte Anschaffungskosten
Stand 01.01.23 Zugänge Abgänge Stand 31.12.23
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 280.418,79 149.941,53 - 25.495,21 404.865,11
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00 0,00 50.000,00
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kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.23 Zugänge Abgänge Stand 31.12.23
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -102.657,13 -87.672,49 8.662,86 -181.666,76
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
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Buchwerte
Stand 01.01.23 Stand 31.12.23
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 177.761,66 62.269,04 - 16.832,35 223.198,35
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00 50.000,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Via Mobility DE GmbH, Berlin:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Via Mobility DE GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Via Mobility DE GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt (Erstprüfung)

Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Via Mobility DE GmbH für das vorherige, am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr, der Grundlage für die Vergleichsangaben im Jahresabschluss und Lagebericht zum 31. Dezember 2023 ist, wurden nicht geprüft.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 16. Juni 2025

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Stramitzer, Wirtschaftsprüfer

gez. Ahlering, Wirtschaftsprüferin

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