Herstellung von Kautschuk, Kautschukmischungen und Halbzeug daraus
Catexel Production GmbH
Kasteler Straße 45, 65203 Wiesbaden, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Horst Snell seit 21.1.2025 | Geschäftsführer |
Konstanze Dr. Mayer seit 17.2.2024 | Prokura |
Norbert Wolf seit 6.1.2023 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
International Chemical Investors XIV S.A. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Catexel Production GmbH (vormals: WeylChem Wiesbaden GmbH)Frankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 20231. Grundlagen des Unternehmens1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Catexel Production GmbH (Catexel Production) betreibt zwei Produktionsbetriebe sowie einen Verarbeitungsbetrieb im Chemiepark Kalle-Albert in Wiesbaden. Die dort hergestellten Produkte werden hauptsächlich über Catexel GmbH (Catexel) als Vertriebsgesellschaft an Endkunden in der Konsumgüterindustrie geliefert. Die Catexel Production produziert als operative Einheit chemische Produkte (Additive), die im Waschmittelbereich Verwendung finden. Hauptanwendungsfelder sind dabei Haushaltsreiniger sowie Wäsche- und Körperpflegeprodukte. Darüber hinaus werden im Auftrag für die Catexel bestimmte Lohnbearbeitungen durchgeführt, wobei wichtige Bestandteile von der Catexel beigestellt werden. Die Catexel verkauft diese dann an die weiterverarbeitende Industrie. Die Catexel Production fakturiert somit an die Catexel. Das vergangene Geschäftsjahr 2023 war gekennzeichnet durch die Ausweitung von Produktionskapazitäten und die Organisationsentwicklung. Mit Eintragung im Handelsregister Frankfurt am Main vom 28. Januar 2024 ist die Gesellschaft umfirmiert von WeylChem Wiesbaden GmbH in Catexel Production GmbH. 1.2 Forschung und Entwicklung Der Bereich Forschung, Entwicklung und Anwendungstechnik wird von der Catexel betreut. 2. Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Geschäftsjahr 2023 insgesamt verhalten und beeinflusst von den Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen. Insbesondere der private Konsum ist in Folge von Energie- und Nahrungsmittelpreisanstiegen und dem damit verbundenen Kaufkraftverlust zurückgegangen. Damit lag er etwas unter dem Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019. Das Geschäft mit der Waschmittelindustrie folgt nach dem Ende der Corona-Pandemie in weiten Teilen der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung. Einkaufs- und Absatzpreisentwicklungen hängen weiterhin stark von den Fracht- und Energiepreisen sowie der Nachfrage und den Preisen des Rohöls und seiner Folgeprodukte ab. 2.2 Geschäftsverlauf Im operativen Geschäft verzeichnen wir eine höhere Nachfrage, wobei sich die Fixkostenbelastung in Relation zu den erzielten Deckungsbeiträgen trotz erhöhter Reparaturaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr verbessert hat. Dies hängt insbesondere mit der besseren Auslastung der vorhandenen Produktionskapazitäten zusammen. Im Allgemeinen hat sich die Preisentwicklung deutlich stabilisiert. Das gilt sowohl für den Energiebereich als auch für die Rohstoffpreise. Verbleibende Effekte konnten vollständig weitergegeben werden. 2.3 Lage 2.3.1 Ertragslage Die Gesellschaft weist für das Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss von 666 TEUR aus (Vorjahr 751 TEUR). Der Materialaufwand beträgt 95.431 TEUR (Vorjahr 99.725 TEUR) bei Umsatzerlösen in Höhe von 128.877 TEUR (Vorjahr 115.693 TEUR), was unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung einer Verringerung der Materialeinsatzquote auf 78% (Vorjahr 79%) entspricht. Der höhere Umsatz ist auf die höhere Nachfrage am Absatzmarkt zurückzuführen und berücksichtigt Einstandspreisentwicklungen in den Bereichen Energie und Rohstoffe. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich auf 454 TEUR (Vorjahr 832 TEUR) verringert. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 17.968 TEUR (Vorjahr 15.680 TEUR) sind insbesondere Aufwendungen für Reparaturen und Instandhaltung, Aufwendungen für Dienstleistungen von verbundenen Unternehmen sowie fremden Dritten, Miet-, Pacht- und Leasingaufwendungen, Entsorgungs- und Reinigungskosten sowie Versicherungen und Gebühren enthalten. Insgesamt wurde ein Ergebnis vor Steuern von 1.050 TEUR (Vorjahr 1.192 TEUR) erzielt. Trotz leicht reduzierter Materialeinsatzquote ist diese Verschlechterung auf höhere Reparatur- und Logistikaufwendungen zurückzuführen. Unter Berücksichtigung der Ertragsteuern in Höhe von -366 TEUR (Vorjahr -440 TEUR) ergab sich ein Jahresüberschuss von 666 TEUR (Vorjahr 751 TEUR). Personal Zum Jahresende beschäftigte die Gesellschaft 112 Mitarbeiter,davon 74 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr 109 Mitarbeiter, davon 76 gewerbliche Arbeitnehmer). Im Vergleich zum Vorjahr ist die Mitarbeiterzahl damit nahezu unverändert. 2.3.2 Finanzlage 2.3.2.1 Kapitalstruktur Es bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 8.541 TEUR (Vorjahr 10.035 TEUR), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 320 TEUR (Vorjahr 2.375 TEUR) sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 1.471 TEUR (Vorjahr 1.796 TEUR). Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten insbesondere Verbindlichkeiten aus Steuern (Umsatz-, Lohn- und Kirchensteuer). Die Rückstellungen belaufen sich auf 11.638 TEUR (Vorjahr 10.498 TEUR). Diese beinhalten vor allem dem langfristigen Bereich zuzuordnende Beträge für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von 5.201 TEUR (Vorjahr 4.039 TEUR). Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 5.420 TEUR (Vorjahr 5.736 TEUR) setzen sich insbesondere aus Rückstellungen für ausstehende Rechnungen von 4.809 TEUR (Vorjahr 5.099 TEUR), sowie aus Personalrückstellungen von 610 TEUR (Vorjahr 637 TEUR) zusammen. Das Eigenkapital liegt bei 3.541 TEUR (Vorjahr 2.875 TEUR), was einer Eigenkapitalquote von 14% (Vorjahr 10%) entspricht. Die Erhöhung des Eigenkapitals resultiert aus dem im Geschäftsjahr 2023 erzielten Jahresüberschuss. 2.3.2.2 Investitionen Die Investitionen im Geschäftsjahr 2023 betrugen 2.179 TEUR (Vorjahr 2.617 TEUR). 2.3.2.3 Liquidität Die Gesellschaft finanziert sich über Warenkredite externer Lieferanten. Zugesagte und nicht genutzte Kreditlinien liegen nicht vor. Liquiditätszuflüsse erfolgen aus dem Ausgleich der Leistungen aus dem Lohnherstellungsvertrag. Liquiditätsprobleme, die die zukünftige Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft gefährden, sind nicht zu erwarten. 2.3.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt 25.511 TEUR (Vorjahr 27.578 TEUR). Die Aktivseite der Bilanz ist durch das Umlaufvermögen von 22.858 TEUR (Vorjahr 26.017 TEUR) geprägt. Die Gesellschaft bilanziert nur in sehr geringem Umfang eigenes Anlagevermögen, da das produktionsnotwendige Sachanlagevermögen von der Catexel gepachtet wird. Auf Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände entfallen 2.837 TEUR (Vorjahr 2.465 TEUR). Weiterhin entfallen auf Bestände des Vorratsvermögens 17.518 TEUR (Vorjahr 23.230 TEUR). Bezogen auf die Bilanzsumme beträgt der Anteil des Umlaufvermögens 90% (Vorjahr 94%). 2.3.4 Gesamtbeurteilung der Lage Unsere wirtschaftliche Lage hat sich nach unseren Erwartungen im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt sehr gut entwickelt. 2.4 Finanzielle Leistungsfaktoren und weitere relevante Kenngrößen 2.4.1 Finanzielle Leistungsfaktoren Das Management steuert die Gesellschaft sowohl nach den Umsatzerlösen als auch dem EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen). 2.4.2 Weitere relevante Kenngrößen Im Geschäftsjahr 2023 wurde die Catexel Production gemeinsam mit der Catexel wieder von externen Gutachtern im Rahmen eines Überwachungsaudits geprüft und erhielt wieder die Bestätigungen nach dem Standard ISO 9001:2015 (Qualitätsmanagementsystem), außerdem nach ISO 14001:2015 (Umweltmanagementsystem), ISO 45001:2018 OHSAS (Occupational Health and Safety Assessment Services) sowie DIN ISO 50001:2018 (Energiemanagementsystem). Die gezielte Verwendung von Energie und die Reduzierung des Verbrauches ist zentraler Gegenstand unseres Managementsystems und unserer Managementorientierung und wird darüber hinaus in der Verantwortung eines separaten Energiemanagers in unserem Unternehmen koordiniert. Kontinuierliche Verbesserungen in den Bereichen Sicherheit und Produktqualität sind zentrale Unternehmensziele der WeylChem-Gruppe. Die sparsame Verwendung von Ressourcen und die Reduzierung unserer absoluten und relativen Energieverbräuche sind Gegenstand separater Zielsetzung und im direkten Verantwortungsbereich der Geschäftsführung. Ein nachhaltiger Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen und die Fokussierung auf Umweltschutz als Umweltziel in allen Bereichen gehören zu den Eckpfeilern unserer Unternehmenspolitik. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht3.1 Prognosebericht Mit einem Umsatzwachstum von 11% gegenüber dem Vorjahr wurde die Vorjahresprognose (Wachstum von ca. 33% gegenüber dem Vorjahr) infolge des insgesamt niedrigeren Preisniveaus verfehlt. Mit einem EBITDA von 1.251 TEUR (Vorjahr 1.293 TEUR) liegt das EBITDA unter dem Niveau des Vorjahres. Nach Umsatzerlösen im Jahr 2023 von 128.877 TEUR (Vorjahr 115.693 TEUR) planen wir für das Geschäftsjahr 2024 einen moderaten Umsatzrückgang um ca. -4% der sich aber nicht negativ auf das EBITDA auswirken wird, welches auf dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres erwartet wird. 3.2 Chancen- und Risikobericht Die von der Geschäftsführung gesehenen Chancen und Risiken, welche gegenüber dem Vorjahr unverändert sind, werden im Folgenden in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft beschrieben. Ukraine-Konflikt Der Ukraine-Krieg wirkt sich weiterhin nur in sehr begrenztem Umfang direkt auf das Geschäft von Catexel aus. Die sanktionsbedingt entfallenen Lieferungen in die Russische Föderation sowie die negativen Auswirkungen auf die Verfügbarkeit von Rohstoffen und Transportkapazitäten konnten vollständig kompensiert werden. Nahost-Konflikt Die Auswirkungen durch den Nahost-Konflikt auf unser Geschäft sind sehr begrenzt und betreffen Unsicherheiten auf den Seetransportwegen von und nach Asien. Marktentwicklung Der Markt für Waschmittel wächst grundsätzlich aufgrund der zunehmenden Weltbevölkerung und des steigenden Wohlstandes und der damit verbundenen Hygieneansprüche. Die Entwicklung unserer Produktsegmente hängt zusätzlich auch von der Zusammensetzung der Waschmittel ab, die sich aufgrund von spezifischen (Marketing-) Anforderungen der Hersteller sowie geänderten Gesetzesvorschriften verschieben kann. Das schließt aktuelle Entwicklungen im Zusammenhang mit Nachhaltigkeitsinitiativen ein. Grundsätzlich herrscht im Waschmittelmarkt, ebenso wie in anderen Märkten, ein kontinuierlicher Druck auf bestehende Margen, dem durch Produktinnovationen und einer Steigerung der Produktqualität entgegengewirkt wird. Aktuell ist von unserer Seite keine deutliche Veränderung in der Marktentwicklung erkennbar. Deshalb wird auch im neuen Jahr wieder der Focus verstärkt auf die Entwicklung neuer Produkte gelegt sowie die weitere Optimierung bewährter Produkte. Synergiepotenziale Durch die Integration in die International Chemical Investors-Gruppe sowie die weiterhin enge Zusammenarbeit mit der WeylChem-Unternehmensgruppe entstehen Synergiepotenziale für Kostenreduktionen und Organisationseffizienz, z.B. in den Bereichen Einkauf, Marketing, IT und Administration. Rohstoffpreise Für Rohstoffe liegen überwiegend längerfristige Liefervereinbarungen vor, deren Preise jedoch teilweise auf Basis von Indizes gebildet werden und sich somit nach der Marktentwicklung verändern. Liquiditätsrisiko Es erfolgt eine tägliche Kontenprüfung der Zahlungsströme und eine regelmäßige Liquiditätsrechnung und -vorschau. Liquiditätsrisiken lassen sich damit rechtzeitig erkennen, entsprechende Gegenmaßnahmen könnten somit bei Bedarf kurzfristig eingeleitet werden. Die Liquiditätsplanung und -steuerung erfolgt zentral durch die Finanzabteilung. Gesamtaussage Insgesamt überwiegen die Risiken für die Unternehmung, die aber durch gezielte Steuerung kontrolliert werden. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.
Wiesbaden, den 29. Mai 2024 Catexel Production GmbH Dr. Andreas Maier Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. VorbemerkungDie Weylchem Wiesbaden GmbH wurde zum 28.01.2024 in die Firma Catexel Production GmbH umbenannt, sie wird weiterhin den Sitz in Frankfurt am Main haben und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main (HRB 81048) eingetragen. Gegenstand des Unternehmens ist unverändert die Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Rohstoffen für die Herstellung von Wasch- und Reinigungsmitteln sowie von Zwischenprodukten und deren Handel. Die Unternehmensstruktur in der International Chemical Investors-Group sieht aus Transparenz- und Haftungsgründen eine rechtliche Trennung von Produktions- und Serviceeinheiten vor. Vor diesem Hintergrund wurden mit notariell beurkundetem Vertrag vom 19. Juli 2017 sowie Ergänzungsvereinbarung vom 11. August 2017 Teilbereiche (u.a. die Vertriebs-, Finanz- und Administrations-Abteilungen) der Catexel Produciton GmbH rückwirkend zum 1. Januar 2017 auf die Catexel GmbH abgespalten. Weiterhin wurde zwischen der Catexel Production GmbH (Pächterin und Lohnherstellerin) und der Catexel GmbH (Verpächterin) ein Pachtvertrag über zwei Produktionsbetriebe sowie ein Lohnherstellungsvertag abgeschlossen. B. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie Catexel Production GmbH hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main (HRB 81048). Die Catexel Production GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung sowie den Anhang (einschließlich Anlagenspiegel) und wurde gemäß §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist unverändert zum Vorjahr nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte in EUR. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. C. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeZur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sachanlagen wird auf den Anlagenspiegel verwiesen. Die ausschließlich entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauern von drei bis fünf Jahren um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Im Zugangsjahr erfolgen die Abschreibungen zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist gemäß § 253 Abs. 1 und 3 HGB i.V.m. § 255 Abs. 1 und 2 HGB zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Anschaffungskosten umfassen auch die einzelnen Anschaffungsnebenkosten und die eventuellen nachträglichen Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die direkt zurechenbaren Kosten sowie angemessene Teile der Gemeinkosten. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe ihrer voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern wie folgt abgeschrieben:
Sämtliche Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Im Zugangsjahr erfolgen die Abschreibungen zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Geringwertige Anlagengüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die geleisteten Anzahlungen sind zum Nennwert bilanziert. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt anhand des gleitenden gewogenen Durchschnittsverfahrens. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse umfasst neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung. Von dem Wahlrecht, Fremdkapitalzinsen in die Herstellungskosten einzubeziehen, wird kein Gebrauch gemacht. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, welche sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten oder Veräußerungserlösen ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert aktiviert. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert. Zur Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie der Guthaben bei Kreditinstituten in Fremdwährung wird der Stichtagskurs im Entstehungszeitpunkt oder der niedrigere beizulegende Wert unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag verwendet. Für Ausgaben bzw. Einnahmen, die Aufwendungen bzw. Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, werden Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von steuerlichen Verlustvorträgen sowie temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen sowie Schulden und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastung mit den sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergebenden Steuersätzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet, der Saldo aktiviert oder passiviert. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 31,715 % zugrunde (15,825 % Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 15,89 % Gewerbesteuer). Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sog. davon-Vermerk ausgewiesen. Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage sind zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method = projizierte Einmalbeitragsmethode) auf der Basis der Heubeck-Richttafeln 2018 G bewertet. Der Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank zum 31. Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre, der sich bei einer angenommenen pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 1 und 2 HGB). Es wurden folgende Bewertungsparameter verwendet:
Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Langfristige Rückstellungen werden laufzeitadäquat abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Stichtagskurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Stichtagskurs bei Entstehen und zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. D. Erläuterungen zum JahresabschlussI. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen belaufen sich auf TEUR 1.993 (Vorjahr TEUR 1) und betreffen, wie zum Bilanzstichtag des Vorjahres, ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Es bestehen keine Forderungen gegenüber Gesellschafter. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben, wie zum Bilanzstichtag des Vorjahres, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel bestehen aus Kontokorrentguthaben in Höhe von TEUR 2.502 (Vorjahr TEUR 328). Aktive latente Steuern Der Überhang an aktiven latenten Steuern beläuft sich auf TEUR 741 (Vorjahr TEUR 552). Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus temporären Bilanzierungsdifferenzen bei langfristigen Rückstellungen.
Eigenkapital - gezeichnetes Kapital Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt TEUR 25. Das Stammkapital wird zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 zu 100% von der International Chemical Investors III S.E., Luxemburg, (bis 2018 International Chemical Investors XI S.A., Luxemburg) gehalten. Eigenkapital - Kapitalrücklage Im Jahr 2014 wurde im Rahmen des Erwerbsvorgangs der den Kaufpreis abzüglich eines gewährten Darlehens des Verkäufers übersteigende Teil der übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden in Höhe von insgesamt TEUR 5.246 in die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB eingestellt. Durch die Abspaltung der Vertriebs-, Finanz- und Administrations-Abteilungen auf die Catexel GmbH ergab sich im Geschäftsjahr 2017 eine Minderung der Kapitalrücklage um TEUR 4.019 auf TEUR 1.227. Ausschüttungsgesperrte Beträge i. S. d. §§ 253 Abs. 6 S. 2, 268 Abs. 8 HGB Zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2023 unterliegen der Ausschüttungssperre:
Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 übersteigt die frei verfügbare Kapitalrücklage zuzüglich des vorhandenen Gewinnvortrags den Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 5.201 (Vorjahr TEUR 4.039). Der Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung der Pensionsrückstellungen basierend auf dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und der Bewertung der Pensionsrückstellungen basierend auf dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 53 (Vorjahr TEUR 185). Der Unterschiedsbetrag unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 S. 2 HGB. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen TEUR 4.809 (Vorjahr TEUR 5.039). Weiterhin sind Personalrückstellungen für Prämien, Gleitzeitguthaben, Berufsgenossenschafts- und Sozialversicherungsbeiträge sowie für Resturlaub von insgesamt TEUR 532 (Vorjahr TEUR 538) und Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen in Höhe von TEUR 78 (Vorjahr TEUR 99) enthalten. Die Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Verwendung der Heubeck-Richttafeln 2018 G sowie dem von der deutschen Bundesbank per 31. Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre von 1,75 % p.a. bei einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren bewertet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2023 weisen folgende Fälligkeiten auf:
Die Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2022 wiesen folgende Fälligkeiten auf:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren ausschließlich, wie zum Bilanzstichtag des Vorjahres, aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafterin. II. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse aus dem Verkauf chemischer Produkte belaufen sich auf TEUR 123.050 (Vorjahr TEUR 109.130). Davon entfallen TEUR 1.762 (Vorjahr TEUR 1.991) auf fremde Dritte im Inland und TEUR 44 (Vorjahr TEUR 56) auf Dritte im Ausland. Es ergaben sich Umsätze gegenüber verbundenen Unternehmen im Inland in Höhe von TEUR 121.243 (Vorjahr TEUR 107.083). Weiterhin wurden aus Dienstleistungen gegenüber fremden Dritten Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 196 (Vorjahr TEUR 278) und für verbundene Unternehmen Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 5.632 (Vorjahr TEUR 6.160) sowie Umsatzerlöse aus Vermietung und Verpachtung an fremde Dritte in Höhe von TEUR 123 (Vorjahr TEUR 125) erzielt. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 454 (Vorjahr TEUR 832) resultieren insbesondere aus Anlagenverkäufen in Höhe von TEUR 360 (Vorjahr TEUR 756, Erträge aus Kursgewinnen in Höhe von TEUR 90 (Vorjahr TEUR 77) sowie sonstige periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr TEUR 0). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Geschäftsjahres in Höhe von TEUR 17.968 (Vorjahr TEUR 15.680) resultieren aus Aufwendungen für Dienstleistungen Dritter in Höhe von TEUR 6.095 (Vorjahr TEUR 5.678), Reparaturen und Instandhaltungsaufwendungen in Höhe von TEUR 3.477 (Vorjahr TEUR 3.692), Miet-, Pacht- und Leasingaufwendungen in Höhe von TEUR 3.029 (Vorjahr TEUR 2.522), Entsorgungs- und Reinigungskosten in Höhe von TEUR 1.674 (Vorjahr TEUR 1.483), Beratungskosten in Höhe von TEUR 403 (Vorjahr TEUR 603), Aufwendungen für Versicherungen und Gebühren TEUR 738 (Vorjahr TEUR 559), Aufwendungen für Dienstleistungen von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1.487 (Vorjahr TEUR 489), Logistikkosten in Höhe von TEUR 484 (Vorjahr TEUR 94), Personalbeschaffung TEUR 51 (Vorjahr TEUR 157), periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 16 (Vorjahr TEUR 22), Reise- und Bewirtungskosten in Höhe von TEUR 22 (Vorjahr TEUR 17), Kursverlusten in Höhe von TEUR 33 (Vorjahr TEUR 3) und übrigen Aufwendungen in Höhe von TEUR 493 (Vorjahr TEUR 361). Die Aufwendungen für Dienstleistungen Dritter resultieren im Wesentlichen aus Aufwendungen für Sicherheits- und IT-Dienstleistungen, Aufwendungen für Fremdpersonal sowie aus Aufwendungen für Dienstleistungen, welche die an den Standorten der Gesellschaft gelegenen Fremdunternehmen weiterbelasten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind periodenfremde Aufwendungen für Ertragsteuern für das Vorjahr in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 0). E. Sonstige AngabenDurchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 14.257 bestehen im Wesentlichen aus Pachtverhältnissen gegenüber der Standortverwaltung in Höhe von TEUR 7.923 sowie aus den Pacht- und Dienstleistungsverhältnissen mit der Catexel GmbH in Höhe von TEUR 1.533 sowie Dienstleistungen für Lager und Logistik in Höhe von TEUR 3.438. Die restlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen entfallen auf Miet- und Leasingverhältnissen für Hardware und Infrastruktur. Das wirtschaftliche Eigentum der gepachteten, gemieteten und geleasten Gegenstände verbleibt beim Verpächter bzw. Vermieter und Leasinggeber, so dass es zu keiner Bilanzierung bei der Gesellschaft kommt. Der Vorteil der Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Investitions- und Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die gepachteten Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden können, wofür es derzeit keine Anzeichen gibt. Weitere außerbilanzielle Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären, bestehen nicht. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Es sind keine wesentlichen, marktunüblichen Geschäfte im Sinne des § 285 Nr. 21 HGB getätigt worden. Nachtragsbericht Nach dem Abschlussstichtag sind keine konkreten Sachverhalte eingetreten, die sich auf die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens negativ auswirken. Abschlussprüferhonorar Für Leistungen des Abschlussprüfers fielen im Geschäftsjahr 2023 für Abschlussprüfungsleistungen Aufwendungen in Höhe von TEUR 38 (Vorjahr TEUR 38) an, sowie für sonstige Leistungen TEUR 0 (Vorjahr TEUR 8). Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von TEUR 666 auf neue Rechnung vorzutragen. Konzernzugehörigkeit Die Catexel Production GmbH wird in den Konzernabschluss der ICI Group GmbH einbezogen, der entsprechend den Vorschriften der IAS/IFRS des IASB aufgestellt wird. Kleinster und größter Konsolidierungskreis im Konzern ist die ICI Group GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht. Geschäftsführung Der Geschäftsführung der Catexel Production GmbH gehörten im Berichtszeitraum folgende Personen an:
Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung verzichtet.
Wiesbaden, den 31. Mai 2024 Dr. Andreas Maier Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Catexel Production GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Catexel Production GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Catexel Production GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 31. Mai 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Martin Flür, Wirtschaftsprüfer ppa. Lucas Frank, Wirtschaftsprüfer PROTOKOLLGesellschafterjahresversammlung der Catexel Production GmbHDie International Chemical Investors XIV S.A. mit Sitz in Luxemburg, eingetragen im Handels- und Firmenregister Luxemburg unter B209036 ist die alleinige Gesellschafterin der im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt unter HRB 81048 eingetragenen Catexel Production GmbH (vormals Weylchem Wiesbaden GmbH) mit Sitz in Wiesbaden. Unter Verzicht auf sämtliche Frist- und Formvorschriften hält die Gesellschafterin, vertreten durch die Unterzeichner, die Gesellschafterjahresversammlung ab und beschließt:
Luxemburg, den 31. Oktober 2024 International
Chemical Investors XIV S.A. 2A,
Eduard Koster Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 31. Oktober 2024 festgestellt. |
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