freenet Shop GmbH
Selbe AdresseEinzelhandel mit Telekommunikationsgeräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jochen Otterbach seit 6.5.2009 | Vorstandsmitglied |
Hubert Wilhelm Kluske seit 22.2.2008 | Prokura |
Oliver Jaenicke seit 1.6.2007 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
debitel AG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
dug telecom aktiengesellschaftOberkrämerJahresabschluss zum 31. Dezember 2007Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. August bis 31. Dezember 2007dug telecom aktiengesellschaft, OberkrämerA. Darstellung des Unternehmens- und GeschäftsverlaufsTätigkeitsgebiet Die dug telecom aktiengesellschaft, Oberkrämer (_dug) war auch im zweiten Rumpfgeschäftsjahr zum 31.12.2007 auf dem Gebiet des Vertriebs sowie der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Telekommunikations-, Multimedia- und Informationstechnologien in Deutschland tätig. Die Schwerpunkte der Tätigkeit lagen in der Vermittlung von Telekommunikationsprodukten über die eigene Filialstruktur und dem angeschlossenen Fachhandel sowie in der Distribution und dem Repair von Endgeräten. Allgemeine Marktentwicklung Die Umsätze im deutschen Telekommunikationsmarkt gingen um 2,8% auf 63,4 Milliarden Euro zurück. Bei einem Preisverfall im Gesamtmarkt von 10% (tbd Bundesamt f. Statsitik) ergaben sich im Jahr 2007 Volumensteigerungen bei den Verbindungsminuten im Festnetz und Mobilfunk. Ein Treiber hierbei war auch die Ausweitung der Breitband- und Voice-over-IP Anschlüsse. Der deutsche Mobilfunkmarkt verzeichnete bis zum Ende des 3. Quartals 2007 (Quelle: Bundesnetzagentur 11/2007) einen Teilnehmeranstieg um 7,6 Millionen Teilnehmer von 85,7 Millionen auf 93,2 Millionen Teilnehmer. Nach Schätzung des VATM liegt die Gesamtteilnehmerzahl am Jahresende 2007 bei 96,4 Millionen Teilnehmern. Die Marktpenetration lag bei 117%, d.h. statistisch hat jeder Bundesbürger durchschnittlich 1,2 Mobilfunkverträge. Bei anhaltend fallenden Minutenpreisen und der zunehmenden Vermarktung von sogenannten Flatrates und Budget-Tarifen legte die Zahl der Verbindungsminuten pro Tag von 127 Millionen im Jahr 2006 auf 202 Millionen zu. Der positive Mengeneffekt wurde überkompensiert durch den negativen Preiseffekt: Die Mobilfunkumsätze inklusive der Endgeräteumsätze waren rückläufig und bezifferten sich auf 26,4 (2006: 26,8) Milliarden Euro. Die Verteilung der Umsätze auf Netzbetreiber und Service Provider liegt nach Schätzungen des VATM bei 81,1% und 18,9%. Unverändert ist die mobile Sprachtelefonie der Hauptumsatztreiber. Demnach wurden 77% der Erlöse (2006: 79,4%) mit Voice erzielt. Die Non-Voice-Anteile am Umsatz legten um 2,4 Prozentpunkte von 20,6% auf 23,0% zu. Geschäftsverlauf Seit dem 09.02.2007 ist die _dug eine 100%ige Gesellschaft der debitel Gruppe. Mit der debitel Konzernfinanzierungs GmbH besteht mit Eintragung in das Handelregister seit dem 1. August 2007 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Die Eingliederung in den Firmenverbund der debitel mit der Aufnahme des debitel Angebots in der Vermarktung sowie der weitere Ausbau des bundesweiten Filialnetzes, gehörte weiter zu den größten Herausforderungen des abgelaufenen zweiten Rumpfgeschäftsjahres. _dug positioniert sich als Handelsmarke der debitel Gruppe. Seit dem 01.08.2007 wurden 118 neue Shops und Partnercenter eröffnet. Alle bestehenden 85 debitel Center wurden auf den _dug Standard überführt, sodass die Gesamtvertriebsoberfläche zum Stichtag 428 Shops beträgt. Zum 31.07.2007 betrug die Anzahl der Shops 310. Erfreuliche Zuwächse wurden ebenfalls im Bereich Fachhandel erzielt. Einhergehend mit dem Aufbau der Shops ergab sich ein Anstieg der Mitarbeiterzahlen um 437 auf 1.485. B. FinanzkennzahlenDeutliches Umsatzwachstum Die Umsatzerlöse der Gesellschaft lagen zum 31.12.2007 mit 251.529 TEUR über dem Umsatz zum 31.07.2007 von 205.432 TEUR. Den wesentlichen Beitrag zum Umsatzwachstum lieferte erneut das Distributionsgeschäft, welches mit rund 65,1% weiterhin den größten Umsatzanteil beisteuert. Einhergehend mit dem Ausbau des Filialnetzes trugen die Umsatzerlöse aus Provisionen und Werbekostenzuschüsse der Hersteller und Netzbetreiber sowie die Erlöse aus dem Fachhandel, den Filialen sowie aus dem Bereich Reparaturen zum Umsatzwachstum bei. Seit Konzernzugehörigkeit wurden hauptsächlich im Rahmen des Hardwaregeschäfts mit der debitel AG Umsatzerlöse von 134.531 TEUR (Rumpfgeschäftsjahr 31.07.2007: 78.839 TEUR) erzielt. Ergebnis Dem Umsatzanstieg um 23,2% stand eine Zunahme der Materialaufwendungen um 24,6% gegenüber. Die Aufwendungen für bezogene Waren und Leistungen stiegen um 43.113 TEUR auf 218.335 TEUR (31.07.2007 175.222 TEUR). Hierfür sind zwei Effekte wesentlich: Einerseits waren vergleichsweise höhere Prämien an den Fachhandel zu leisten, andererseits wurden höherwertige Handys mit einem Vertrag vermarktet. Bedingt durch das um zwei Monate kürzere Rumpfgeschäftsjahr ist der Personalaufwand um 679 TEUR auf 17.016 TEUR (31.07.2007 17.695 TEUR) gesunken. Im Zuge der Ausweitung der Geschäftstätigkeit ergaben sich Abschreibungen auf Sachanlagen von 2.626 TEUR (31.07.2007 3.435 TEUR). Der Jahresüberschuss betrug zum Stichtag plus 2.017 TEUR nach einem Verlust im Rumpfgeschäftsjahr vom 01.01. bis 31.07.2007 von 3.912 TEUR. Diese Entwicklung ist überwiegend saisonal bedingt. Ergebnisverwendung Der Jahresgewinn des Rumpfgeschäftsjahres vom 1.08.2007 bis zum 31.12.2007 wird mit dem bestehenden Verlustvortrag verrechnet. Vermögens- und Finanzlage Die Ausdehnung der Geschäftstätigkeit resultierte in einer Erhöhung der Bilanzsumme der _dug auf 127.997 TEUR (31.07.2007 67.742 TEUR). Zu der Veränderung von 60.255 TEUR beigetragen hat die Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 38.703 TEUR auf 63.715 TEUR (31.07.2007 25.012 TEUR). Ferner ergab sich ein Anstieg der Vorräte um 17.262 TEUR auf 31.171 TEUR (31.07.2007 13.909 TEUR). Hauptgrund für diese Entwicklung war die Aufnahme des Hardwaregeschäfts mit der debitel AG. Die liquiden Mittel der _dug verbesserten sich um 418 TEUR von 849 TEUR auf 1.267 TEUR. Geringere Veränderungen ergaben sich im Bereich des Anlagevermögens (31.12. 18.393 TEUR/31.07. 17.307 TEUR). Dort standen Zugängen von 3.871 TEUR Abgänge und Abschreibungen von 2.785 TEUR gegenüber. Die Ausdehnung der Geschäftstätigkeit ist durch einen Cash-Pooling Vertrag mit der debitel AG refinziert. Entsprechend der Gewinne im Rumpfgeschäftsjahr vom 1.08.2007 bis zum 31.12.2007 verbesserte sich das Eigenkapital auf 6.327 TEUR (31.07.2007 4.310 TEUR). C. RisikoberichtDie im Folgenden genannten Risiken könnten die Ziele der dug telecom aktiengesellschaft wesentlich beeinträchtigen. Darüber hinaus können sich aus dem konsequenten Managen der Risiken auch Chancen ergeben.
D. Ausblick - ChancenZum Ende des zweiten Rumpfgeschäftsjahrs 2007 konnten wir unsere angestrebten Ziele, bedingt durch eine starkes Weihnachtsgeschäft, fast vollumfänglich erreichen. Die Bereiche Fachhandel, Distribution und Repair haben sich positiv entwickelt. Das Tempo im Ausbau der Filialkette wurde im zweiten Rumpfgeschäftsjahr entsprechend der Planung beibehalten. Bedingt durch die Ausweitung des Hardwaregeschäftes mit der debitel sind die Vorräte überproportional gestiegen. Der erhöhte Lagerbestand wird durch gezielte Abverkaufsmaßnahmen sowie Vermarktung über debitel-Vertriebslinien reduziert. Eine weitere Differenzierung erwarten wir aus dem Ausbau unseres Repair-Geschäfts mit zusätzlich 30 Standorten im Jahr 2008. Mit unserer Markenstrategie unter dem Dach der debitel mit den Produktmarken "debitel", "Talkline" und "callmobile" einerseits sowie der Handelsmarke "dug" anderseits sehen wir uns im Markt bestens vertreten. Bei aller Marktorientierung und dem Ausbau der Vertriebspräsenz wird im Jahr 2008 ein Schwerpunkt unserer Aktivitäten in der weiteren Integration in die debitel Gruppe liegen. Mit der Umsetzung des "TriStar-Programms" und der Bündelung der jeweiligen Kompetenzen an den Standorten wird eine weitere Herausforderung im schrittweise Zusammenführen der Systemlandschaft liegen. Als zentrales ERP-System haben wir uns für die SAP Software entschieden. Ein entsprechender Phasenplan für System- und Datenmigration ist in Bearbeitung und wird zum ersten Quartal 2008 vorliegen. E. Wesentliche Veränderungen nach dem 31.12.2007Es gibt keine wesentlichen Veränderungen/Geschäftsvorfälle nach dem Bilanzstichtag.
Oberkrämer, den 30. Januar 2008 Lars Dittrich, Vorstand Alexander Grella, Vorstand Mike Estelmann, Vorstand Matthias Felder, Vorstand Bilanz zum 31. Dezember 2007dug telecom aktiengesellschaft, OberkrämerAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. August bis 31. Dezember 2007dug telecom aktiengesellschaft, Oberkrämer
Entwicklung des Anlagevermögens
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| Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten | ||||
| 01.08.2007
€ |
Zugänge
Umbuchungen
€ |
Abgänge
€ |
31.12.2007
€ |
|
| A. Anlagen | ||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | 1.103.522,51 | 644.679,90 | 17.769,64 | 1.747.900,26 |
| 17.467,49 | ||||
| 1.103.522,51 | 662.147,39 | 17.769,64 | 1.747.900,26 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken | 317.185,80 | 40.373,28 | 4.498,28 | 0,00 |
| -353.060,80 | ||||
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 23.794.813,35 | 3.074.895,30 | 2.230.791,59 | 24.989.826,37 |
| 350.909,31 | ||||
| 3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 48.140,00 | 110.941,00 | 15.500,00 | 128.265,00 |
| -15.316,00 | ||||
| 24.160.139,15 | 3.208.742,09 | 2.250.789,87 | 25.118.091,37 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Wertpapiere des Anlagevermögens | 1.000.000,00 | 0,00 | 0,00 | 1.000.000,00 |
| 1.000.000,00 | 0,00 | 0,00 | 1.000.000,00 | |
| 26.263.661,66 | 3.870.889,48 | 2.268.559,51 | 27.865.991,63 | |
| Abschreibungen | |||||
| 01.08.2007
€ |
Zugänge
Umbuchungen
€ |
Zuschreibungen
€ |
Abgänge
€ |
31.12.2007
€ |
|
| A. Anlagen | |||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | 363.942,55 | 326.104,36 | 0,00 | 17.639,64 | 672.914,76 |
| 507,49 | |||||
| 363.942,55 | 326.611,85 | 0,00 | 17.639,64 | 672.914,76 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken | 39.805,53 | 28.119,55 | 0,00 | 55,28 | 0,00 |
| -67.869,60 | |||||
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 8.485.774,89 | 2.272.176,20 | 0,00 | 2.082.539,49 | 8.742.773,91 |
| 67.362,31 | |||||
| 3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 8.525.580,42 | 2.299.788,26 | 0,00 | 2.082.594,77 | 8.742.773,91 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Wertpapiere des Anlagevermögens | 67.500,00 | 0,00 | 10.000,00 | 0,00 | 57.500,00 |
| 67.500,00 | 0,00 | 10.000,00 | 0,00 | 57.500,00 | |
| 8.957.022,97 | 2.626.400,11 | 10.000,00 | 2.100.234,41 | 9.473.188,67 | |
| Restbuchwerte | ||
| 31.12.2007
€ |
01.08.2007
€ |
|
| A. Anlagen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | 1.074.985,50 | 739.579,96 |
| 1.074.985,50 | 739.579,96 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken | 0,00 | 277.380,27 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 16.247.052,46 | 15.309.038,46 |
| 3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 128.265,00 | 48.140,00 |
| 16.375.317,46 | 15.634.558,73 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Wertpapiere des Anlagevermögens | 942.500,00 | 932.500,00 |
| 942.500,00 | 932.500,00 | |
| 18.392.802,96 | 17.306.638,69 | |
Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.
Der Abschluss des Rumpfgeschäftsjahres 01.08. bis 31.12.2007 wird nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften und ergänzenden Vorschriften für Aktiengesellschaften aufgestellt.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die gesetzlich geforderten Angaben zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden im Anhang erläutert.
Durch die Wahl des Zahlenformates (TEUR) kann es rundungsbedingt zu Abweichungen von den tatsächlich gebuchten Beträgen kommen.
Aufgrund des Rumpfgeschäftsjahres sind die Vergleichszahlen vom 31.07.2007 nur bedingt aussagefähig.
AKTIVA
Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, angesetzt.
Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um geometrisch degressive bzw. lineare Abschreibungen, angesetzt.
Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.
Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegendem Wert zum Abschlussstichtag angesetzt.
Die Vorräte werden auf der Basis der Durchschnittseinkaufspreise bewertet. Für bestimmte Arten von Waren wurden wertminderungsbedingte Abwertungen vorgenommen.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden unter Berücksichtigung von Einzelwertberichtigungen mit dem Nennwert angesetzt. Bereits erbrachte noch nicht abgerechnete Provisionsleistungen und Ansprüche auf Werbekostenzuschüsse werden als Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind zu ihrem Nennwert angesetzt.
Sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt.
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet die vor dem Abschlussstichtag gebuchten Ausgaben, die ein späteres Geschäftsjahr betreffen.
PASSIVA
Die Rückstellungen werden in der Höhe gebildet, die notwendig ist, um alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten zu berücksichtigen.
Die Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.
Der passive Rechnungsabgrenzungsposten wird über die Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände bzw. über den Zeitraum der durch die Gesellschaft zu erbringenden Leistungen aufgelöst.
Anlagevermögen
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.
Die Wertpapiere des Anlagevermögens in Höhe von 943 TEUR (Vorjahr: 933 TEUR) wurden zur Absicherung von Avalbürgschaften an die Mittelbrandenburgische Sparkasse verpfändet.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.
In den sonstigen Vermögensgegenständen ist eine zu erwartende Erstattung von Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer für das Jahr 2007 in Höhe von 1.527 TEUR ausgewiesen.
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
In dieser Position sind zugunsten von Vermietern zur Sicherheit übertragene Sparbücher in Höhe von 95 TEUR (Vorjahr: 97 TEUR) enthalten.
Eigenkapital
Zum Bilanzstichtag beträgt das gezeichnete Kapital 1.223 TEUR und ist eingeteilt in 1.223.160 nennwertlose Namensaktien. Die Kapitalrücklage hat sich zum Vorjahr nicht verändert. Die anderen Gewinnrücklagen haben sich aufgrund des Jahresüberschusses des Jahres 2006 auf 6.748.239,15 EUR erhöht.
Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen (15.775 TEUR) beinhalten insbesondere Rückstellungen für das Risiko der Rückzahlung von Werbekostenzuschüssen (1.430 TEUR) und für Provisionsrückbelastungen (1.308 TEUR), weiterhin für Gewährleistungsansprüche (345 TEUR), für bisher nicht ausgezahlte Tantiemen (2.424 TEUR) und für Renovierungsverpflichtungen der Shops (400 TEUR). Die noch nicht abgerechnete Fachhandelsprovision wurde bisher unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen. Da es sich um ungewisse Verbindlichkeiten handelt, werden diese nun unter den Rückstellungen ausgewiesen.
Verbindlichkeitenspiegel
| 31.12.2007
TEUR |
31.07.2007
TEUR |
|
| Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten | 0 | 1 |
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellung | 4.884 | 3.462 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 34.393 | 22.970 |
| Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen | 58.053 | 19.893 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 3.134 | 3.475 |
| davon aus Steuern | 0 | 1.072 |
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit | 2 | 30 |
| Gesamt | 100.464 | 49.801 |
Die Verbindlichkeiten haben alle eine Restlaufzeit kleiner als ein Jahr.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren vor allem aus dem konzerninternen debitel-Cashpooling (51.832 TEUR) sowie im Übrigen aus Lieferungen und Leistungen.
Rechnungsabgrenzungsposten
Der passive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst Zuschüsse für Vermögensgegenstände, die im Rahmen der Expansion bzw. des Umbrandingprozesses gewährt wurden, sowie Vorauszahlungen für zu erbringende Vermittlungsleistungen für Mobilfunkverträge. Die Auflösung erfolgt linear gemäß den vertraglichen Vereinbarungen anhand der erfolgten Vertragsaktivierungen.
Umsatzerlöse
Bei den fast ausschließlich im Inland erzielten Erlösen handelt es sich um folgende Posten:
| 01.08.-31.12.07
Mio. EUR |
01.01.-31.07.07
Mio. EUR |
|
| Distributionsgeschäft | 164,8 | 117,7 |
| Provisionserlöse und Werbekostenzuschüsse | 64,1 | 61,6 |
| Fachhandelsumsätze | 9,4 | 12,3 |
| Filialumsatzerlöse | 10,7 | 10,6 |
| Reparaturen | 1,7 | 1,8 |
| Sonstige Umsatzerlöse | 0,8 | 1,4 |
| Gesamt | 251,5 | 205,4 |
Sonstige betriebliche Erträge
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Weiterberechnungen von Anlagevermögen an die debitel Vertriebs GmbH (1.279 TEUR) und an die go4mobile GmbH (339 TEUR), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (942 TEUR), Sachbezüge (397 TEUR), Lohnkostenzuschüsse (140 TEUR), PKW Eigenleistungen der Mitarbeiter (124 TEUR) und Versicherungsentschädigungen (41 TEUR) enthalten.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Neben den Werbekosten 4.571 TEUR sind in dieser Position insbesondere Mietaufwendungen einschließlich Nebenkosten 4.471 TEUR, Kfz-Kosten 794 TEUR, Kosten der Kommunikation 778 TEUR, Kosten der Warenabgabe 840 TEUR sowie Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen 112 TEUR enthalten.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Der Jahresüberschuss durch Gewerbe- und Körperschaftsteuererstattungen für die Vorjahre in Höhe von 108 TEUR entlastet.
Im Geschäftsjahr 2007 hat die Gesellschaft für Verbindlichkeiten der DEG Logistik, Oberkrämer, gegenüber der CC-Bank (11.000 TEUR) sowie für die go4mobilie GmbH, Oberkrämer, in Höhe von 200 TEUR gegenüber der Mittelbrandenburgischen Sparkasse eine Bürgschaft übernommen. In den Jahren 2008 bis 2012 wird die Gesellschaft mit sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Shopmieten von rund 43 Mio EUR belastet werden.
Gemäß § 301 AktG wird der Jahresüberschuss (2.017 TEUR) mit dem Verlustvortrag (3.911 TEUR) verrechnet. Somit ergibt sich keine Gewinnabführung aus dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der debitel Konzernfinanzierungs GmbH, Stuttgart, vom 01.08.2007.
Angaben zum Mutterunternehmen
Die m & p 24. Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Sandau, ist die Muttergesellschaft der dug telecom aktiengesellschaft. Der Rumpfgeschäftsjahresabschluss der dug telecom aktiengesellschaft wird in den Konzernabschluss der debitel Konzernfinanzierungs GmbH, Stuttgart, über m & p 24. Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH einbezogen, der nach § 325 HGB beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht und im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht wird. Die oberste Muttergesellschaft ist die Telco Holding S.à.r.l., Luxemburg.
Mitarbeiter
Im Geschäftsjahr waren neben dem Vorstand durchschnittlich 1.315 (Vorjahr: 1.048) angestellte Mitarbeiter bei der Gesellschaft beschäftigt.
Vorstand
Zu Mitgliedern des Vorstands waren im Rumpfgeschäftsjahr 2007 bestellt:
| Lars Dittrich, Wandlitz (Vorsitzender) | Strategie, Marketing |
| Alexander Grella, Birkenwerder | Vertrieb, Handel |
| Mike Estelmann, Hohen Neuendorf | Service, Operation |
| Matthias Felder, Berlin | Einkauf, Großhandel |
Die Bezüge des Vorstandes betrugen insgesamt 275 TEUR.
Aufsichtsrat
Dem Aufsichtsrat gehören folgende Mitglieder an:
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Herr Joachim Preisig,
München,
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|
Herr Oliver Steil, München
|
|
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Herr Werner Renz, wohnhaft in
Unkel,
|
Bezüge für den Aufsichtsrat fielen im Rumpfgeschäftsjahr nicht an.
Oberkrämer, den 30. Januar 2008
Lars Dittrich, Vorstand
Alexander Grella, Vorstand
Mike Estelmann, Vorstand
Matthias Felder, Vorstand
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der dug telecom aktiengesellschaft, Oberkrämer, für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. August bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Berlin, den 27. Februar 2008
PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Wilfried Westphal, Wirtschaftsprüfer
Arnd Meyer, Wirtschaftsprüfer
Der Aufsichtsrat nahm während des gesamten Berichtsjahrs die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahr. Dabei haben wir die Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht und den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens beraten. In Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden.
Im Geschäftsjahr 2007 fanden drei ordentliche Aufsichtsratssitzungen (April, August und Dezember) statt. Bei besonders bedeutenden und eilbedürftigen Angelegenheiten erhielt der Aufsichtsrat auch zwischen den Sitzungen Informationen und fasste - sofern erforderlich - Beschlüsse im schriftlichen Verfahren.
Während der Berichtszeit hat uns der Vorstand schriftlich und mündlich über die Lage der Gesellschaft und die wesentlichen Geschäftsvorgänge regelmäßig und umfassend unterrichtet. Der Aufsichtsrat hat die Berichte des Vorstands in seinen Sitzungen geprüft, bei Bedarf weitere Informationen angefordert und gemeinsam mit dem Vorstand diskutiert. Themen der regelmäßigen Beratungen waren insbesondere die Umsatz-, Shop-, Ergebnis- und die Mitarbeiterentwicklung der dug telecom aktiengesellschaft, die Finanzlage, die Unternehmensplanung, die Risikolage und die Integration der dug telecom aktiengesellschaft in die debitel Group.
Zwischen den Sitzungsterminen hat der Aufsichtsrat außerdem Stand und Entwicklung des Unternehmens gemeinsam mit dem Vorstand laufend erörtert. Daneben hat der Vorsitzende des Aufsichtsrats regelmäßig persönlich und telefonisch aktuelle Themen und Probleme mit dem Vorstand besprochen. In gesonderten Strategiegesprächen hat der Vorsitzende des Aufsichtsrats mit dem Vorstand die künftige Ausrichtung des Konzerns erörtert.
Da der Aufsichtsrat satzungsgemäß aus drei Mitgliedern besteht, wurden keine Ausschüsse gebildet.
Die PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat den Jahresabschluss zum 31.07.2007 (1. Rumpfgeschäftsjahr 2007) und den Lagebericht für das 1. Rumpfgeschäftsjahr 2007 der dug telecom aktiengesellschaft sowie den Jahresabschluss zum 31.12.2007 (2. Rumpfgeschäftsjahr 2007) und den Lagebericht für das 2. Rumpfgeschäftsjahr 2007 der dug telecom aktiengesellschaft geprüft und jeweils mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Aufsichtsrat hat sämtliche Abschlussunterlagen und die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers erhalten und geprüft.
In der Sitzung vom 22. Juli 2008 befassten sich die Aufsichtsratsmitglieder eingehend mit den Prüfungsberichten der dug telecom aktiengesellschaft, die im Beisein des Abschlussprüfers behandelt wurden. Der Aufsichtsrat erhob keine Einwendungen und stimmte den Ergebnissen der Prüfungen zu. Der Aufsichtsrat stellte die vom Vorstand aufgestellten Jahresabschlüsse der dug telecom aktiengesellschaft jeweils zum 31. Juli 2007 (1. Rumpfgeschäftsjahr 2007) und 31. Dezember 2007 (2. Rumpfgeschäftsjahr 2007) fest.
Im Jahr 2007 haben sich folgende Änderungen der Besetzung im Aufsichtsrat ergeben. Im Zuge der Übernahme der dug-Gruppe durch den debitel-Konzern sind Herr Andreas Müller, Herr Rayk Heidamke und Herr Christian Meyer mit Wirkung zum 9. Februar 2007 aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Die außerordentliche Hauptversammlung am 9. Februar 2007 wählte Herrn Joachim Preisig, Herrn Oliver Steil und Herrn Werner Renz zu Mitgliedern des Aufsichtsrats der Gesellschaft. In der konstituierenden Aufsichtsratssitzung am 19. April 2007 wurde Herr Joachim Preisig zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats und Herr Oliver Steil zu seinem Stellvertreter gewählt.
Wir danken Herrn Andreas Müller, Herrn Rayk Heidamke und Herrn Christian Meyer für ihre konstruktive und engagierte Mitarbeit.
Abschließend dankt der Aufsichtsrat dem Vorstand und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der dug telecom aktiengesellschaft für die im abgelaufenen Geschäftsjahr geleistete Arbeit.
Oberkrämer, den 22.07.2008
Der Aufsichtsrat
Joachim Preisig, Vorsitzender
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