SICON GmbH & Co. KG
50170 Kerpen, DEUStammdaten
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Historie
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Management
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Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SICON GmbH & Co. KGKerpenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die SICON GmbH & Co. KG wurde am 16. Oktober 2001 gegründet und hat ihren Sitz in Kerpen. Die Gesellschaft ist ein inhabergeführtes Unternehmen. Seit der Gründung hat sich das Unternehmen auf die Entwicklung und Produktion von maßgeschneiderten, qualitativ hochwertigen Verpackungen für Kunden aus den Bereichen Kosmetik, Mineralöl, Farben, Lack, Nahrungsmittel, Konsumgüter, Pharma und Chemie spezialisiert. Die SICON GmbH & Co. KG ist in der industriellen Produktion von Verpackungen aus Kunststoffen sowie deren Vertrieb tätig. Die Produkte der SICON GmbH & Co. KG werden an den Standorten in Kerpen, Staßfurt und Eisenberg produziert und deutschlandweit vertrieben. Die Produktpalette umfasst hauptsächlich Verpackungen aus Kunststoff für Füllgüter aller Art für verschiedene Industriezweige, insbesondere für Chemikalien, Farben, Lacke, Klebstoffe, Reinigungsmittel, Mineralöle, Nahrungsmittel sowie kosmetische und pharmazeutische Produkte. Die Beschaffungs- und Vorratspolitik ist darauf ausgerichtet, die zur Fertigung erforderlichen Einsatzstoffe mit geringstmöglichen Beschaffungs-, Lager- und Fehlmengenkosten zum Bedarfszeitpunkt rechtzeitig bereitzustellen. Das Unternehmen hat sich zur kontinuierlichen Verbesserung im Bereich des Umweltschutzes und der betrieblichen Sicherheit seiner Mitarbeitern verpflichtet. Umfassende Umweltschutzmaßnahmen und hohe Sicherheitsstandards sind daher für das Unternehmen von hoher Bedeutung. Dies zeigt sich unter anderem in der Nutzung thermischer Abluftreinigungsanlagen, welche die gesetzlichen Normen des Umweltamtes erfüllen, sowie in der Optimierung von Energieeinsparpotentialen. Geschäftsverlauf Entwicklung der Gesamtwirtschaft Nach Angaben der Deutschen Bundesbank im Geschäftsbericht 2023 war das Jahr 2023 ein schwieriges Jahr für die deutsche Wirtschaft. Neben den Nachwirkungen der stark gestiegenen Energiekosten belastete die schwache Auslandsnachfrage die industrielle Erzeugung. Darüber hinaus drückte die hohe Inflation den privaten Verbrauch. Die hohen Lohnsteigerungen führten daher noch nicht zu einer spürbaren Belebung der Konsumausgaben. Auch die straffere Geldpolitik des Eurosystems bremste die Konjunktur. Die gestiegenen Finanzierungskosten dämpften die Investitionen, vor allem im Wohnungsbau. Schließlich ging der Staatskonsum kräftig zurück, da pandemiebedingte Ausgaben, etwa für Impfungen und Tests, entfielen. Stützend wirkten hingegen die Normalisierung der Lieferketten, die hohen Auftragsbestände in Industrie und Bau sowie der nach wie vor stabile Arbeitsmarkt. Insgesamt ging die deutsche Wirtschaftsleistung, gemessen am preis- und kalenderbereinigten Bruttoinlandsprodukt (BIP), im Jahr 2023 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um 0,1 ?% gegenüber dem Vorjahresstand leicht zurück. Der Preisdruck in Deutschland schwächte sich 2023 ab. Gemessen am Harmonisierten Verbraucherindex (HVPI) betrug die Inflationsrate im Jahresdurchschnitt 6 ?%, nachdem die Verbraucherpreise im Jahr 2022 um 8,7 ?% gestiegen waren. Rückläufige Energiepreise trugen entscheidend zu diesem geringeren Preisauftrieb bei. Im Jahr 2024 setzte sich diese Entwicklung fort. Die Inflation schwächte sich 2024 weiter deutlich ab. Gemessen am Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) ist die Teuerungsrate von 6 % im Durchschnitt des Jahres 2023 auf 2,5 % im Jahr 2024 gesunken. Im Jahresdurchschnitt 2023 waren in Deutschland durchschnittlich rund 2,608 Millionen Personen arbeitslos gemeldet, was eine Verschlechterung gegenüber dem Vorjahr darstellt. Die Arbeitslosenquote im Jahr 2023 betrug durchschnittlich rund 6,2 % (Vorjahr 5,8 %). Entwicklung der Branche Die kunststofferzeugende Industrie in Deutschland verzeichnete laut PlasticsEurope Deutschland e. ?V. im Jahr 2023 bereits zum zweiten Mal in Folge einen deutlichen Produktionsrückgang. Der Umsatz brach um 21,9 ?% ein, die Nachfrage nach Kunststoffen sank um 16 ?%. Auch die Kunststoffverpackungsindustrie war 2023 von rückläufiger Nachfrage, gestiegenen Energiekosten und anhaltend hohen regulatorischen Anforderungen geprägt. Laut der Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e. ?V. (IK) sank die Produktion im Vergleich zum Vorjahr sowohl mengen- als auch wertmäßig. Mengenmäßig wurde ein Rückgang von etwa 10 ?% und beim Umsatz ein Rückgang von rund 8 ?% festgestellt. Die Nachfrage war insbesondere im Konsumgüterbereich rückläufig, während Industriekunden stabiler nachfragten. Die Zahl der Beschäftigten blieb nach einem leichten Anstieg im Frühjahr 2023 bis zur Jahresmitte relativ stabil. Im Herbst 2023 war jedoch ein Rückgang zu verzeichnen. Im Jahresdurchschnitt 2023 waren im Sektor "Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen" 41.440 Personen und im Sektor "Herstellung von Platten, Folien usw. aus Kunststoffen" 76.220 Personen beschäftigt. Ab dem zweiten Quartal 2024 ist ein leichter Beschäftigungsanstieg zu verzeichnen; im April 2024 liegt die Beschäftigung in beiden Sektoren jedoch noch unter dem Vorjahresniveau. Einschätzung der Unternehmensleitung Im Geschäftsjahr 2023 wurde die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft insbesondere durch eine anhaltend schwache Nachfrage und deutlich gestiegene Energiekosten belastet. Positiv wirkte sich hingegen die im Vergleich zum Vorjahr verbesserte Verfügbarkeit von Rohstoffen aus. Die Geschäftsleitung beurteilt den Geschäftsverlauf des Geschäftsjahres 2023 als zufriedenstellend. Die Umsatzerlöse blieben hinter den ursprünglichen Erwartungen zurück und verzeichneten einen leichten Rückgang. Auch der Materialaufwand entwickelte sich entgegen der Planung rückläufig. Die Personalaufwendungen entsprachen weitgehend den Prognosen, während die sonstigen betrieblichen Aufwendungen unterhalb der Erwartungen lagen. Der Finanzaufwand ist deutlich gestiegen. Wesentliche Ursache hierfür ist die Anpassung der Zinssätze für bestehende Verbindlichkeiten gegenüber einem Unternehmen aus der SIEPE-Unternehmensgruppe an das aktuelle Marktzinsniveau. Mit 210,0 TEUR lag der Jahresüberschuss deutlich unter dem Vorjahreswert von 1.675,7 TEUR und blieb damit auch hinter den Erwartungen zurück. Die Investitionsschwerpunkte des abgelaufenen Geschäftsjahres lagen hauptsächlich auf Ersatzinvestitionen in bereits vorhandene Produktionsanlagen sowie auf der Installation einer Photovoltaikanlage. Der Personalbestand wies im abgelaufenen Geschäftsjahr einen durchschnittlichen Personalbestand von 99 Mitarbeitenden auf. Die Belegschaftsstärke befindet sich damit unter dem Vorjahresniveau (106 Mitarbeiter). B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der SICON GmbH & Co. KG hat sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt entwickelt: 1. Ertragslage
Die Ertragslage verschlechterte sich, bedingt durch einen Rückgang der Umsatzerlöse. Der Materialaufwand verringerte sich trotz gestiegener Energiekosten, während die Personalaufwendungen einen leichten Anstieg von 1,3 % auf 3.777,7 TEUR verzeichneten. Die Abschreibungen reduzierten sich um 6,3 % auf 841,7 TEUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gingen um 11,3 % auf 1.409,3 TEUR zurück, während der Finanzaufwand aufgrund von gestiegenen Zinsen deutlich auf 550,3 TEUR anstieg. Der Anstieg des Finanzaufwands ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass bei den Verbindlichkeiten gegenüber einem Unternehmen aus der SIEPE-Unternehmensgruppe eine Anpassung der vertraglich vereinbarten Zinssätze an das aktuelle Marktzinsniveau vorgenommen wurde. Insgesamt ergab sich aus diesen Entwicklungen ein Jahresüberschuss von 210,0 TEUR, was einen deutlichen Rückgang von 87,5 % im Vergleich zum Vorjahr (1.675,7 TEUR) bedeutet. 2. Finanzlage 2. Finanzlage Die Finanz- und Liquiditätsstruktur stellt sich wie folgt dar:
Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr geordnet. Die Fähigkeit der Gesellschaft zur Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit gesichert. Die SICON GmbH & Co. KG weist keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus. Darüber hinaus bestehen weiterhin nur im geringen Umfang Verbindlichkeiten gegenüber Dritten, sondern nahezu ausschließlich Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen der SIEPE-Unternehmensgruppe. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. 3. Vermögenslage 3. Vermögenslage Die Vermögens- und Kapitalstruktur der SICON GmbH & Co. KG stellt sich wie folgt dar:
Das Gesamtvermögen des Berichtsjahres (27.130,0 TEUR) hat sich gegenüber dem Vorjahr (27.488,0 TEUR) um 358,0 TEUR bzw. 1,3 % verringert. Die Vermögensstruktur ist durch einen relativ hohen Anteil des kurzfristig gebundenen Vermögens an der Bilanzsumme in Höhe von 88,4 % (Vorjahr: 87,1 % %) gekennzeichnet. Das Anlagevermögen hat einen Anteil an der Bilanzsumme in Höhe von 11,5 % (Vorjahr: 12,9 %). Die bilanzielle Eigenkapitalquote beträgt 27,3 % (Vorjahr: 23,3 %). 4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage 4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage war insgesamt zufriedenstellend. C. Prognosebericht C. Prognosebericht Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken Im Jahr 2024 verharrte die deutsche Wirtschaft in einer ausgeprägten Schwächephase. Insgesamt ist die Wirtschaftsaktivität in Deutschland seit zweieinhalb Jahren nicht gestiegen. Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes schrumpfte das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 preis- und kalenderbereinigt um 0,2 %. Die wirtschaftliche Aktivität in der Industrie und in der Baubranche ging stark zurück. Dies war teilweise auf die schwache Nachfrage nach Bauleistungen und Investitionsgütern aufgrund stark gestiegener Finanzierungskosten zurückzuführen. Darüber hinaus wurden die deutschen Industrieerzeugnisse weniger im Ausland nachgefragt, auch wegen der geringeren Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Nicht zuletzt nahmen die privaten Konsumausgaben ungeachtet stark steigender Löhne nur leicht zu. Die Bundesregierung erwartet für das Jahr 2025 einen Zuwachs des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,3 Prozent. Dies geht aus dem von der Bundesregierung als Unterrichtung vorgelegten Jahreswirtschaftsbericht 2025 hervor. In dem Bericht heißt es, die deutsche Wirtschaft befinde sich seit inzwischen zwei Jahren in einer Stagnation, was konjunkturelle, vor allem aber strukturelle Ursachen habe. Konjunkturell erhole sich die deutsche Wirtschaft zögerlicher als erwartet von den wirtschaftlichen Folgen der Schocks der jüngeren Vergangenheit. "Gleichzeitig befindet sich Deutschland in einer strukturellen Wachstumsschwäche", stellt die Regierung fest. Das ifo Institut hat seine Wachstumsprognose für Deutschland aufgrund der neuen Zölle nach unten korrigiert und erwartet für 2025 nur noch ein minimales Wachstum von 0,2 ?%. Einige Analysten befürchten sogar ein drittes Jahr in Folge mit wirtschaftlicher Schrumpfung. Laut Angaben von Plastics Europe Deutschland stieg im Jahr 2024 die Kunststoffproduktion in Deutschland zwar um drei Prozent, das Vorkrisenniveau aus dem Jahr 2021 wurde allerdings weiterhin klar untertroffen. Aufgrund rückläufiger Erzeugerpreise sank der Branchenumsatz von 27,5 Milliarden auf 26,7 Milliarden Euro, um 3 Prozent. Die Exporte gingen um 0,8 Prozent zurück, während die Importe um 4,9 Prozent sanken. Insbesondere die Auftragseingänge in Deutschland fielen schwach aus, während die Bestellungen aus dem Ausland leicht zunahmen. Für das Jahr 2025 wird für die kunststoffverarbeitende Industrie mit einer weiterhin angespannten Marktsituation gerechnet. Zwar zeigen einzelne Segmente, insbesondere im Verpackungsbereich, eine stabile Grundnachfrage, doch belasten strukturelle Herausforderungen wie hohe Energie- und Rohstoffkosten, zunehmende regulatorische Anforderungen und ein intensiver Wettbewerbsdruck die Branche spürbar. Der Verband Plastics Europe Deutschland geht davon aus, dass sich die Erholungstendenzen der Jahre 2023 und 2024 nur verlangsamt fortsetzen. Insbesondere energieintensive Unternehmen sehen sich weiterhin mit eingeschränkter Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich konfrontiert. Nach den vorläufigen Berechnungen bewegten sich die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2024 auf dem Niveau des Vorjahres. Der Materialaufwand stieg leicht an. Auch die Personalaufwendungen lagen geringfügig über dem Vorjahreswert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten hingegen leicht reduziert werden. Insgesamt lag der Jahresüberschuss nach derzeitigem Stand leicht unter dem Ergebnis des Vorjahres. Für das Geschäftsjahr 2025 erwartet die Geschäftsführung einen Umsatz auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2024, allerdings verbunden mit einem leichten Anstieg sowohl der Material- und Betriebskosten als auch der Personalaufwendungen. Aufgrund dieser Entwicklungen prognostiziert die Geschäftsführung einen leichten Rückgang des Betriebsergebnisses für das Geschäftsjahr 2025. Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in: • Sinkende Rohstoffpreise: Eine Reduzierung der Kosten für Rohstoffe, die zur Herstellung von Kunststoffprodukten benötigt werden, kann die Produktionskosten signifikant senken. Dies verbessert die Gewinnmargen und ermöglicht es dem Unternehmen, die Preise wettbewerbsfähiger zu gestalten und entsprechend höhere Gewinne zu realisieren. • Innovation und Nachhaltigkeit: Die Entwicklung von umweltfreundlichen und biologisch abbaubaren Kunststoffen kann neue Märkte erschließen und dem Bedarf nach nachhaltigen Verpackungslösungen gerecht werden. Innovationen, die Recycling vereinfachen oder die Lebensdauer von Produkten verlängern, können ebenfalls positive Auswirkungen haben. • Belebende Konjunktur: Eine starke Wirtschaftslage fördert den Konsum und die Investitionen von Unternehmen, was die Nachfrage nach Verpackungen in verschiedenen Sektoren wie Einzelhandel, Lebensmittel und Getränke sowie E-Commerce steigert. Eine belebende Konjunktur kann auch die Expansion in neue Märkte erleichtern und das Wachstum durch erhöhte Auftragsvolumina vorantreiben. • Regierungspolitik und Subventionen: Förderprogramme oder Steuererleichterungen für umweltfreundliche Verpackungslösungen können die Entwicklung und Implementierung neuer Technologien unterstützen. Risiken für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in: • Umweltvorschriften und Verbraucherbewusstsein: Strenge Umweltgesetze und ein steigendes Bewusstsein der Verbraucher für Umweltfragen können die Nachfrage nach herkömmlichen Kunststoffprodukten verringern und Unternehmen zwingen, in teurere alternative Materialien zu investieren. • Technologischer Wandel und Wettbewerb: Neue Technologien können die existierenden Herstellungsprozesse obsolet machen. Zudem kann der Markteintritt von Wettbewerbern mit innovativeren oder kostengünstigeren Lösungen die Marktanteile bedrohen. • Globale Lieferkettenrisiken: Ereignisse wie Pandemien, politische Unruhen oder Naturkatastrophen können zu Unterbrechungen in den globalen Lieferketten führen, was die Beschaffung von Rohstoffen erschwert und die Kosten erhöht. • Rohstoffverfügbarkeit: Abgesehen von den Preisschwankungen kann auch die Verfügbarkeit von Rohstoffen, insbesondere von Erdöl, von dem viele Kunststoffe abgeleitet werden, ein Risiko darstellen. Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben. Unsere Investitionstätigkeit im Geschäftsjahr 2024 und 2025 wird sich auf Ersatzinvestitionen bereits vorhandener Produktionsanlagen konzentrieren. D. Risikobericht D. Risikobericht Risikomanagementziele und -methoden Im Rahmen des Risikomanagements (Risikoerkennung, -analyse und -kommunikation) sind interne Kontrollen installiert, die ein frühzeitiges Erkennen von Risiken ermöglichen. Hierbei wird entsprechend der risikopolitischen Grundsätze weitgehend risikoneutral und nur geringfügig risikofreudig vorgegangen. Risiken werden kontrolliert und nur dann eingegangen, wenn dadurch ein entsprechender Mehrwert erwartet werden kann. Das Risikofrüherkennungssystem wird kontinuierlich weiterentwickelt. Teil des Risikofrühwarnsystems ist zum einen das seit mehreren Jahren bestehende Qualitätsmanagementsystem, welches nach DIN ISO 9001:2015 zertifiziert ist. Zum anderen sind hier die ständig weiterentwickelten Verfahren zur Überprüfung der Fertigung und der Qualitätskontrollen zu nennen. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Im Produktionsbereich haben wir die Wahrscheinlichkeit eines nicht optimalen Betriebes der Fertigungsanlagen durch Implementierung von diversen Qualitätssicherungsmaßnahmen reduziert. Die Liquiditätsrisiken sind als gering einzuschätzen. Die SICON GmbH & Co. KG weist keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus. Darüber hinaus bestehen weiterhin nur im geringen Umfang Verbindlichkeiten gegenüber Dritten, sondern nahezu ausschließlich Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen der SIEPE-Unternehmensgruppe. Weitere wesentliche Risiken Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Die für die SICON GmbH & Co. KG wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung zu sehen. Insgesamt hat sich die Risikolage im Vergleich zum Vorjahr durch die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs potenziell erhöht. Eine weitere Verschlechterung der Rahmenbedingungen könnte das Erreichen der Umsatz- und Ergebnisziele gefährden. Abgabenerhöhungen und Preissteigerungen können zu einer weiteren Reduzierung der Nachfrage führen und sich somit negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken. Mögliche Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung bestehen in einem weiteren Anstieg der Rohstoffpreise. Produktrisiken Die zukünftige Unternehmensentwicklung hängt in besonderem Maße davon ab, innovative Produkte zu entwickeln. Diesem Risiko begegnen wir durch kontinuierliche Weiterentwicklung von bestehenden Produkten sowie Entwicklung von neuen Produkten unter Beachtung von Kundenbedürfnissen. Personalrisiken Die SICON GmbH & Co. KG ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals. Bestandsgefährdende Risiken Bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht erkennbar. E. Forschung und Entwicklung E. Forschung und Entwicklung Aufgrund unter anderem neuer bzw. verschärfter Gesetzesauflagen, werden immer höhere Anforderungen an die Produkte gestellt. Die Geschäftsführung und die Entwicklungsabteilung verfolgen daher kontinuierlich die Verbesserung der Produkteigenschaften des bereits bestehenden Produktsortiments und der damit verbundenen Verfahrenstechniken. Gleichzeitig wird auch die Entwicklung neuer Produkte, unter Beachtung der Kundenbedürfnisse, weiter vorangetrieben. F. Bestehende Zweigniederlassungen F. Bestehende Zweigniederlassungen Die SICON GmbH & Co. KG verfügt zwar über keine Zweigniederlassungen, betreibt jedoch neben ihrem Hauptsitz in Kerpen zusätzliche Produktionsstandorte in Staßfurt und Eisenberg. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss I.1 Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften und Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 267 i.V.m. § 264a HGB aufgestellt. Gleichzeitig erfüllt der Jahresabschluss die Anforderungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages. Die Bilanz wurde nach dem allgemeinen Gliederungsschema des § 266 HGB erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. I.2 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden II.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die entgeltlich erworbenen immateriellen Anlagewerte wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen wurden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, die sich grundsätzlich an den von der Finanzverwaltung veröffentlichen Abschreibungstabellen orientiert, vorgenommen. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert. Der aktivierte Geschäfts- oder Firmenwert wurde entsprechend seiner geschätzten Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Sachanlagen wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. In die Herstellungskosten sind auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten, der Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit er durch die Fertigung veranlasst ist, Kosten der allgemeinen Verwaltung, Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebes, für freiwillige soziale Leistungen und für betriebliche Altersversorgung einbezogen worden, soweit sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Die Abschreibungen wurden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, die sich grundsätzlich an den von der Finanzverwaltung veröffentlichen Abschreibungstabellen orientiert, vorgenommen. Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 EUR wurden im Zeitpunkt des Zugangs sofort vollständig abgeschrieben. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Für die Vorratsbewertung kam eine Kombinationsmethode zum Einsatz, die für den Basisbestand die Lifo-Methode (Last-in, First-out) und für den Mehrbestand die Durchschnittsmethode miteinander verbindet. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Die erkennbaren Risiken sind durch angemessene Einzelwertberichtigungen gedeckt. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Eine Abzinsung der Rückstellungen wurde nicht vorgenommen, da keine Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr vorhanden sind. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. III. Angaben zur Bilanz III.1 Entwicklung der Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt.
III.2 Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 15 Jahre festgelegt. Diese Nutzungsdauerschätzung ist durch Lebenszyklus der Produkte und die Laufzeit wichtiger Absatz- und Beschaffungsverträge begründet. III.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten zum Bilanzstichtag Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 14.200 TEUR (Vorjahr: 14.200 TEUR). Zusätzlich besteht eine Forderung in Höhe von 6.240 TEUR (Vorjahr: 6.240 TEUR) gegenüber der SIEPE GbR Grundstücksunternehmen Eisenberg, an der die beiden Kommanditisten der SICON GmbH & Co. KG jeweils zur Hälfte beteiligt sind. Alle genannten Forderungen sind unverzinslich. III.4 Eigenkapital Die Bilanz wurde unter vollständiger Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. III.5 Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
III.6 Verbindlichkeitenspiegel
III.7 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 98 TEUR (Vorjahr: 99 TEUR). IV. Sonstige Angaben IV.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
IV.2 Geschäftsführer Die Geschäftsführung erfolgte im Berichtsjahr durch die persönlich haftende Gesellschafterin SICON Verwaltung GmbH, Kerpen, die durch ihren Geschäftsführer Herrn Dipl.-Kfm. Dipl.-Ing. Josef Siepe vertreten wird. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. IV.3 Persönlich haftende Gesellschafterin
IV.4 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Grundstücksmietverträgen gegenüber den Kommanditgesellschaftern in Höhe von 563 TEUR pro Jahr. Die Laufzeit verlängert sich jeweils um ein Jahr, sofern keiner der Beteiligten kündigt. Bericht des AufsichtsratsN/A sonstige Berichtsbestandteile
SICON
GmbH & Co. KG
vertreten durch Dipl.-Kfm. Dipl.-Ing. Josef Siepe Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 17.04.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SICON GmbH & Co. KG Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SICON GmbH & Co. KG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SICON GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nordhorn, den 17. April 2025 NorCon
Revision GmbH
Anja Gaubitz, Wirtschaftsprüferin Sebastian Derr, Wirtschaftsprüfer |
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