Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 33513 HB
Vorher
Nemetschek Bausoftware GmbH
Eingetragen
28.8.2006
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieDatenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten a. n. g.
Gegenstand
Entwicklung von Informationstechnologien, die Herstellung und Vermarktung von Soft- und Hardware für das Baugewerbe, die Bauwirtschaft und vergleichbare Wirtschaftszweige sowie sonstige im Zusammenhang stehende Dienstleistungen wie Consultingleistungen, Schulungen, Seminare und Einzelberatung, ferner die Datenverarbeitung für andere Unternehmen.

Historie

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Management

NameRolle
Fabian Haasis
seit 2.7.2025
Prokura
Ruth Schiffmann
seit 25.7.2022
Geschäftsführer
Roland Sommer
seit 5.6.2018
Prokura
Timo Rathjen
seit 5.6.2018
Prokura
Holger Sommer
seit 5.6.2018
Prokura
Ruth Dengler
seit 5.6.2018
Prokura

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

NEVARIS Bausoftware GmbH

Bremen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die NEVARIS Bausoftware GmbH

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der NEVARIS Bausoftware GmbH, Bremen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NEVARIS Bausoftware GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2017 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunfts-orientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunfts-orientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 26. September 2018

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Bostedt, Wirtschaftsprüfer

Weininger, Wirtschaftsprüferin

Bilanz

Aktiva

31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.782.394,00 42.418,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung 221.656,00 220.906,00
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 5.000,00
3.004.050,00 268.324,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.888.841,75 2.835.439,94
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.147.285,51 744.558,88
3. Sonstige Vermögensgegenstände 234.218,35 13.994,21
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 375.632,31 399.012,31
4.645.977,92 3.993.005,34
C. Rechnungsabgrenzungsposten 159.980,53 143.298,97
7.810.008,45 4.404.628,31

Passiva

31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 350.000,00 350.000,00
II. Kapitalrücklagen 61.775,13 61.775,13
III. Gewinnvortrag 2.082.586,45 879.158,10
IV. Jahresüberschuss 618.332,80 1.203.428,35
3.112.694,38 2.494.361,58
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 128.440,00
2. Sonstige Rückstellungen 1.036.670,68 1.012.511,93
1.036.670,68 1.140.951,93
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 668.432,86 537.960,93
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.874.576,52 119.914,27
3. Sonstige Verbindlichkeiten 84.834,22 75.752,00
- davon aus Steuern TEUR 84,8 (Vorjahr: TEUR 42,8)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 0 (Vj.: TEUR 0)
3.627.843,60 733.627,20
D. Rechnungsabgrenzungsposten 32.799,79 35.687,60
7.810.008,45 4.404.628,31

Gewinn- und Verlusrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017

2017
EUR
2016
EUR
1. Umsatzerlöse 13.617.712,60 12.327.808,62
2. Sonstige betriebliche Erträge 286.513,08 170.308,97
Betriebliche Erträge 13.904.225,68 12.498.117,59
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- u. Betriebsstoffe und bezogene Waren - 1.074.651,03 - 1.098.263,90
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen - 2.619.691,91 - 2.185.208,18
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 5.213.076,93 - 4.257.541,06
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung - 946.597,50 - 763.913,42
davon für Altersversorgung TEUR -55 (Vj.: TEUR -39)
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 140.968,43 - 144.677,53
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen - 2.998.696,44 - 2.341.605,00
Betriebliche Aufwendungen - 12.993.682,24 - 10.791.209,09
Betriebsergebnis 910.543,44 1.706.908,50
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9,70 32,03
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 - 1.419,79
davon an verbundene Unternehmen TEUR 0 (Vj.: TEUR -1)
9. Ertragsteuern - 292.220,44 - 502.092,39
10. Ergebnis nach Steuern 618.332,70 1.203.428,35
11. Jahresüberschuss 618.332,70 1.203.428,35

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017

der NEVARIS Bausoftware GmbH, Bremen

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die NEVARIS Bausoftware GmbH hat ihren Sitz in Bremen und wird beim Amtsgericht Bremen unter der HRB Nr. 33513 geführt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des §267 (2) HGB.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und den Sondervorschriften des GmbHG aufgestellt.

In der Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen gem. § 288 (2) HGB vollständig Gebrauch gemacht. Ebenso wurde auf die Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB wegen der untergeordneten Bedeutung der Beteiligung gem. § 286 (3) S.1 Nr. 1 HGB verzichtet.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über einen Zeitraum von drei bis zwölf Jahren linear abgeschrieben.

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die beweglichen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden, soweit steuerlich zulässig, degressiv abgeschrieben. Der Übergang zur linearen Methode erfolgt in dem Jahr in dem die lineare Methode erstmals zu einem höheren Jahresabschreibungsbetrag führt. Die übrigen Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben.

Nutzungsdauer in Jahren
Software 3 - 12
EDV Geräte 3 - 7
Betriebsvorrichtung 10
Büroeinrichtung 10

Zugänge beweglicher Wirtschaftsgüter werden pro rata temporis abgeschrieben.

Zugegangene geringwertige bewegliche und immaterielle Wirtschaftsgüter werden mit einem Nettowert von bis zu € 410 gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen auf die jeweilige Nettoforderung berücksichtigt.

Die liquiden Mittel werden zu Nennwerten angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Auf der Passivseite werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Bewertung des gezeichneten Kapitals erfolgt zum Nennwert.

Bei den Steuerrückstellungen sowie den sonstigen Rückstellungen werden alle erkennbaren bilanzierungspflichtigen Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten berücksichtigt. Sie werden mit dem zur vernünftigen kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Soweit der Jahresabschluss auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten enthält, erfolgt die Umrechnung in Euro auf Basis des Kurses zum Transaktionszeitpunkt. Zum Abschlussstichtag werden die auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit dem beizulegenden Stichtagskurs bewertet, wobei bei auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenständen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr die Umrechnung nur auf einen niedrigeren Wert als zum Transaktionszeitpunkt vorgenommen wird (Niederstwertprinzip), während entsprechend bei auf fremde Währung lautenden Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr eine Umrechnung nur auf einen höheren Wert als zum Transaktionszeitpunkt vorgenommen wird (Höchstwertprinzip).

III. Angaben zur Bilanz

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Die immateriellen Vermögensgegenstände umfassen im Wesentlichen die im Dezember 2017 von der Schwestergesellschaft Nevaris BIM Software GmbH, Berlin, erworbene BIM-Software. Die Software wird über 12 Jahre abgeschrieben.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegenüber verbunden Unternehmen enthalten Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 791 (Vj.: T€ 583) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Weiterhin enthalten die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 356 (Vj.: T€ 161). Die Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen T€ 0 (Vj.: T€ 320).

3. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen aus Mitarbeiter Bonus Vergütungen, nicht genommenen Urlaubstagen und ausstehenden Rechnungen.

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten weisen alle eine Restlaufzeit von unter einem Jahr aus.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen T€ 27 (Vj.: T€ 18) auf Gesellschafter und bei T€ 2.843 (Vj.: T€ 102) handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Der Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen resultiert im Wesentlichen aus dem Erwerb der BIM-Software von der Schwestergesellschaft Nevaris BIM Software GmbH, Berlin. Es bestehen keine Besicherungen der zum Bilanzstichtag bestehenden Verbindlichkeiten.

IV. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestanden keine Vertragserfüllungsbürgschaften. Darüber hinaus bestanden zum Bilanzstichtag keine weiteren Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 in Verbindung mit § 268 Abs. 7 HGB.

2. Angaben zu den Mitgliedern der Geschäftsführung der Gesellschaft

Name Ort Ausgeübter Beruf Position Zeitraum
Michael Homscheid Achim Dipl. Ingenieur Geschäftsführer Bis 06.03.2017
Wolfgang Götz Steinmauern Dipl. Ingenieur Geschäftsführer Bis 30.09.2017
Daniel Csillag Holzkirchen Dipl. Volkswirt Geschäftsführer Ab 07.03.2017

Die Geschäftsführergehälter haben in 2017 T€ 622 (Vj.: T€ 489) betragen.

3. Konzernverhältnis

Die Anteile des Stammkapitals der Gesellschaft werden zu 100,0 % (Vj. 98,5 %) von der Nemetschek SE, München, gehalten.

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Nemetschek SE, München, einbezogen. Der Konzernabschluss kann in den Räumen der Nemetschek SE, Konrad-Zuse-Platz 1, 81829 München, oder unter www.nemetschek.de eingesehen werden.

4. Personal

Die NEVARIS Bausoftware GmbH beschäftigte im Jahresdurchschnitt 85 Mitarbeiter (Vj.: 73). Davon werden 9 Mitarbeiter (Vj.: 6) als Leitende Angestellte, 71 Mitarbeiter (Vj.: 62 Mitarbeiter (Vj.: 5) als Teilzeitbeschäftigte geführt.

5. Nachtragsbericht

Mit Wirkung zum 2. Juli 2018 hat die NEVARIS Bausoftware GmbH 100,0 % der Anteile an der 123erfasst.de GmbH, Lohne, erworben.

6. Ergebnisverwendung

Es wird vorgeschlagen den Gewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Bremen, den 26. September 2018

NEVARIS Bausoftware GmbH

Daniel Csillag, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017

Entwicklung der Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 01.01.2017
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2017
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 528.427,72 2.768.392,45 0,00 3.296.820,17
528.427,72 2.768.392,45 0,00 3.296.820,17
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung 720.104,63 113.301,98 15.960,19 817.446,42
720.104,63 113.301,98 15.960,19 817.446,42
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 5.000,00 0,00 5.000,00 0,00
5.000,00 0,00 5.000,00 0,00
1.253.532,35 2.881.694,43 20.960,19 4.114.266,59
Entwicklung der aufgelaufenen Abschreibungen
Stand 01.01.2017
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2017
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 486.009,72 28.416,45 0,00 514.426,17
486.009,72 28.416,45 0,00 514.426,17
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung 499.198,63 112.551,98 15.960,19 595.790,42
499.198,63 112.551,98 15.960,19 595.790,42
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
985.208,35 140.968,43 15.960,19 1.110.216,59
Restbuchwerte
Stand 31.12.2017
EUR
Stand 31.12.2016
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.782.394,00 42.418,00
2.782.394,00 42.418,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung 221.656,00 220.906,00
221.656,00 220.906,00
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 5.000,00
0,00 5.000,00
3.004.050,00 268.324,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017

der NEVARIS Bausoftware GmbH, Bremen

Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Vorbemerkung

Die NEVARIS Bausoftware GmbH (im Folgenden: Nevaris) mit Sitz in Bremen gehört seit 1999 zum Konzern der NEMETSCHEK SE, München. Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, von Informationstechnologien, die Herstellung und Vermarktung von Soft- und Hardware für das Baugewerbe, die Bauwirtschaft und vergleichbare Wirtschaftszweige sowie sonstige im Zusammenhang stehende Dienstleistungen wie Consultingleistungen, Schulungen, Seminare und Einzelberatung, ferner die Datenverarbeitung für andere Unternehmen.

Allgemeine wirtschaftliche Lage und Entwicklung der Branche

Unternehmensentwicklung

Die Umsatzströme der Nevaris teilen sich auf in die Bereiche Direct Sales, SMB Sales & Channel und Professional Service.

Im Bereich Direct Sales bieten wir unseren Kunden komplexe Projekte aus den Produktsparten BIM, Build und Finance an. Der überwiegende Teil der Umsätze wird hier in diesem Bereich auf Basis von Lizenzverträgen erzielt.

Der Bereich SMB Sales & Channel richtet sich primär an kleine und mittelständische Kunden. Ein wesentlicher Teil der Umsätze wird hier in Österreich durch das Produkt AUER SUCCESS sowie in Deutschland durch das Produkt Bau für Windows erzielt.

Beide Bereiche konnten im abgelaufenen Jahr zusammen ein Wachstum von 5 % erzielen.

Der Bereich Professional Service dient der Implementierung und Umsetzung der Projekte bei unseren Kunden. In diesem Bereich konnte ein Wachstum von 18 % erzielt werden.

Unsere Kunden kommen nahezu ausschließlich aus der Region Deutschland, Österreich, Schweiz (DACH), wobei mehr als die Hälfte der Umsätze in Deutschland erzielt werden.

Auf der Kostenseite wurde viel in Personal investiert. In 2017 wurden insgesamt 12 neue Mitarbeiter eingestellt, wodurch die Mitarbeiterzahl um 16 % gewachsen ist. Damit wurden die geplanten Stellen nicht komplett besetzt.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2017 konnte die Nevaris die Umsatzerlöse um 10,5 % von T€ 12.328 auf T€ 13.618 steigern. Das Umsatzwachstum resultierte im abgelaufenen Geschäftsjahr insbesondere aus den um 18,0 % auf T€ 3.648 gestiegenen Beratungserlösen. Bei den Softwareserviceverträgen ist ein Anstieg von 8,8 % auf T€ 6.182 zu verzeichnen. Der Verkauf von Software Lizenzen konnte von T€ 3.017 auf T€ 3.173 gesteigert werden.

Der Personalaufwand ist im Berichtsjahr, aufgrund der Einstellung von neuen Mitarbeitern und der Anpassung von Gehältern, mit T€ 6.160 (Vorjahr: T€ 5.021) deutlich erhöht im Vergleich zum Vorjahr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Berichtsjahr auf T€ 2.999 nach T€ 2.342 im Vorjahr. Der Anstieg ist dabei im Wesentlichen auf höhere Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie gestiegene Rechtskosten zurückzuführen.

Der Jahresüberschuss beläuft sich auf T€ 618,3 nach T€ 1.203 im Vorjahr.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich von T€ 4.405 auf T€ 7.810 erhöht. Ursächlich hierfür war waren Investitionen im Anlagevermögen auf Grund der Übernahme der Technologie der Schwestergesellschaft Nevaris BIM Software GmbH, Berlin, im Dezember 2017. Hierbei wurde im Wesentlichen die selbstentwickelte BIM-Software zum Kaufpreis von T€ 2.750 übernommen. Das Anlagevermögen hat sich dementsprechend von T€ 268 auf T€ 3.004 erhöht.

Das Umlaufvermögen ist bedingt durch höhere Forderungen gegenüber der NEMETSCHEK SE aus dem Cash-pooling mit der Nevaris sowie Forderungen gegenüber Allplan Deutschland von T€ 3.993 auf T€ 4.646 angestiegen.

Auf der Passivseite erhöhten sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von T€ 120 auf T€ 2.875 im Wesentlichen bedingt durch die Verpflichtungen auf Grund der Übernahme der Technologie von der Nevaris BIM GmbH.

Das Eigenkapital erhöhte sich auf Grund des Jahresergebnisses 2017 von T€ 2.494 auf T€ 3.113. Die Eigenkapitalquote verringerte sich auf Grund der gestiegenen Bilanzsumme von 56,6 % auf 39,9 %.

Finanzlage

Am Ende der Berichtsperiode verfügt die Gesellschaft über liquide Mittel in Höhe von T€ 376 (Vorjahr: T€ 399) und hat keine Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten. Die Forderungen aus dem Cash-pooling sind im Geschäftsjahr von T€ 583 auf T€ 791 angestiegen.

Insgesamt wurden im Geschäftsjahr 2017 T€ 2.882 in das Anlagevermögen investiert, davon resultierten T€ 2.750 aus dem Erwerb der Technologie von der Nevaris BIM GmbH.

Gesamtaussage

Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung

Die Branche wird bestimmt durch den Trend zu mobilen Lösungen. Hier erwarten wir, national wie international, eine steigende Investitionsbereitschaft unserer Kunden. Durch strategische Investitionen erwarten wir hier die Möglichkeit zur Erschließung neuer Kunden aber auch zur Erschließung neuer Märkte.

Zur frühzeitigen Erkennung und zur Bewertung potentieller Risiken ist die Nevaris in das Risikofrüherkennungssystem der NEMETSCHEK SE eingebunden. Grundlage dieses Systems ist die konzerneinheitlich Definition eines Risikos sowie dessen Bewertung. Die im Zuge dieses Risikofrüherkennungssystems erkannten Risiken sind aus heutiger Sicht für unsere Gesellschaft nicht als bestandsgefährdend anzusehen.

Prognosebericht

Nachdem die Umsatz- und EBITA-Ziele für das Geschäftsjahr 2017 erreicht werden konnten, gehen wir auch für das Geschäftsjahr 2018 von guten Wachstum aus. Insgesamt planen wir mit einem Umsatzwachstum von 10 - 15 %. Im Bereich Direct Sales rechnen wir mit einem guten Wachstum >10 %. Der Bereich SMB Sales & Channel wird in 2018 voraussichtlich ein um rund 30 % wachsenden Umsatz verzeichnen. Auch im Bereich des Professional Service gehen wie von einem gesunden Wachstum von 5 - 10 %. Die hierzu notwendigen Investitionen in Personal und Infrastruktur führen dazu, dass das Ergebnis des Jahres 2018 in Höhe von 65 - 75 % des Vorjahres ausfällt. Bei einer stetigen Entwicklung der Märkte gehen wir jedoch für 2019 davon aus die Umsätze und das Ergebnis des Geschäftsjahres nochmal deutlich steigern zu können.

 

Bremen, den 26. September 2018

NEVARIS Bausoftware GmbH

Daniel Csillag, Geschäftsführer

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