Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 237794
Eingetragen
18.1.2022
Branche
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteVerwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für DritteVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
Der Erwerb, die Veräußerung, die Verwaltung und die Vermietung von Immobilien sowie die Verwaltung eigenen Vermögens und das Halten und Verwalten von Beteiligungen an anderen in- und/oder ausländischen Unternehmen einschließlich der Erbringung sämtlicher Dienstleistungen in diesem Zusammenhang.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Inga Stein-Barthelmes
seit 28.4.2026
Geschäftsführer
Ulrike Dr. Hantschel
seit 30.1.2026
Prokura
Petra Stoklasek
seit 30.1.2026
Prokura
Melanie Seuring
seit 30.1.2026
Prokura
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

HOWOGE Herbststraße GmbH (vormals: Vonovia Elbe Berlin IV GmbH)

Berlin (vormals: Nürnberg)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Amtsgericht Charlottenburg / HRB 237794 B

Bilanz zum 31. Dezember 2021

AKTIVA

31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten 9.094.402,22 9.478.825,49
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Zum Verkauf bestimmte Grundstücke und andere Vorräte
1. Unfertige Leistungen 498.929,26 472.355,22
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Vermietung 6.726,97 15.037,54
2. Forderungen aus anderen Lieferungen und Leistungen 0,00 17,40
3. Sonstige Vermögensgegenstände 11.984,40 14.260,24
18.711,37 29.315,18
III. Flüssige Mittel und Bausparguthaben 364.270,62 0,00
881.911,25 501.670,40
C. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG 0,00 14.213,33
Bilanzsumme 9.976.313,47 9.994.709,22
Treuhandvermögen 188.645,85 95.548,51

PASSIVA

31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 2.596.740,00 2.596.740,00
III. Verlustvortrag -2.635.953,33 -2.841.704,55
IV. Jahresüberschuss 106.166,86 205.751,22
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 14.213,33
91.953,53 0,00
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Sonstige Rückstellungen 29.004,04 68.723,02
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Erhaltene Anzahlungen 519.508,02 528.677,74
sämtlich mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr
2. Verbindlichkeiten aus Vermietung 18.732,25 54.139,47
sämtlich mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 17.517,52 70.941,52
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr EUR 17.517,52 (i. Vj. EUR 69.141,52)
davon mit einer Restlaufzeit von einem bis zu fünf Jahren EUR 0,00 (i. Vj. EUR 1.800,00)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren EUR 0,00 (i. Vj. EUR 0,00)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.299.598,11 9.269.385,30
sämtlich mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr
davon aus Lieferungen und Leistungen EUR 0,00 (i. Vj. EUR 2.451,62)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 2.842,17
sämtlich mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr
davon aus Steuern EUR 0,00 (i. Vj.EUR 2.842,17)
9.855.355,90 9.925.986,20
Bilanzsumme 9.976.313,47 9.994.709,22
Treuhandverbindlichkeiten 188.645,85 95.548,51

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

2021 2020
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse
a) aus der Hausbewirtschaftung 1.579.868,89 1.582.614,50
b) aus anderen Lieferungen und Leistungen 120,00 180,00
1.579.988,89 1.582.794,50
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an zum Verkauf bestimmten Grundstücken mit fertigen und unfertigen Bauten sowie unfertigen Leistungen 26.574,04 -6.881,26
3. Sonstige betriebliche Erträge 113.808,17 77.597,51
4. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen
a) Aufwendungen für Hausbewirtschaftung -983.217,19 -896.065,50
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -280.560,77 -438.702,86
davon außerplanmäßige Abschreibungen EUR -50.389,45 (i. Vj.EUR -204.445,55)
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -326.594,61 -100.468,18
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 32,54 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -26.706,38 -12.522,99
davon an verbundene Unternehmen EUR -26.706,38 (i. Vj. EUR -12.522,99)
9. Ergebnis nach Steuern 103.324,69 205.751,22
10. Sonstige Steuern 2.842,17 0,00
11. Jahresüberschuss 106.166,86 205.751,22

Anhang für das Geschäftsjahr 2021 der

HOWOGE Herbststraße GmbH, Berlin

(vormals: Vonovia Elbe Berlin IV GmbH, Nürnberg)

A. Allgemeine Angaben

Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 4. Januar 2022 wurde der Sitz der Gesellschaft von Nürnberg nach Berlin verlegt. Darüber hinaus wurde die Firma der Gesellschaft von Vonovia Elbe Berlin IV GmbH in HOWOGE Herbststraße GmbH geändert.

Die HOWOGE Herbststraße GmbH war bis zum 31. Dezember 2021 ein verbundenes Unternehmen der Vonovia SE, Bochum.

Für die Verwaltung ihres Grundbesitzes sowie für zentralisierte administrative Aufgaben griff die HOWOGE Herbststraße GmbH bis zum 31. Dezember 2021 auf die Serviceleistungen des Vonovia- Konzerns zurück.

Bis zum 22. Dezember 2021 bestand eine Cash-Pooling-Vereinbarung zwischen der Gesellschaft und der Vonovia SE als Hauptkonteninhaberin. Darüber hinaus war die Gesellschaft bis zum 31. Dezember 2021 im umsatzsteuerlichen Organkreis der Vonovia SE enthalten.

Für die Erstellung des Jahresabschlusses gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften.

Der Jahresabschluss der HOWOGE Herbststraße GmbH zum 31. Dezember 2021 wird in den nach IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellten Konzernabschluss der Vonovia SE (kleinster und größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Letzterer wird beim elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2021 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) in Euro aufgestellt. Die betragsmäßigen Angaben im Anhang erfolgen in Euro (EUR) oder in Tausend Euro (TEUR).

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht der Verordnung über die Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen in der Fassung vom 16. Oktober 2020. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewandt.

Die Grundsteuern werden unter den Aufwendungen für Hausbewirtschaftung ausgewiesen.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und - soweit abnutzbar - unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Die Abschreibung auf Bauten erfolgt im Wesentlichen planmäßig linear über 40 oder 50 Jahre.

Die Immobilienbestände werden mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungskosten oder - bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung - dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Soweit der Grund für die Wertminderung entfallen ist, wird das Werthaufholungsgebot gemäß § 253 Abs. 5 HGB beachtet. Die beizulegenden Werte werden aus dem Ertragswert mittels der Discounted Cashflow (DCF) -Methodik abgeleitet. In der DCF-Methodik werden die erwarteten künftigen Jahresreinerträge über einen Zeitraum von zehn Jahren prognostiziert und auf einer jährlichen Basis diskontiert. Darüber hinaus wird der Endwert der Immobilie am Ende des jeweiligen zehnjährigen Betrachtungszeitraums über den zu erwartenden stabilisierten Jahresreinertrag und einen angemessenen Kapitalisierungszinssatz ermittelt. Der Endwert wird zum Bewertungsstichtag als Barwert diskontiert. Bei der Bestimmung von voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen wird auf einen Betrachtungszeitraum von fünf Jahren abgestellt. Dabei werden die auf diesen Zeitraum entfallenden planmäßigen Abschreibungen bei der Ermittlung der Höhe der außerplanmäßigen Abschreibungen mindernd berücksichtigt.

Die Bilanzierung der unfertigen Leistungen (noch abzurechnende Betriebskosten) erfolgt zu Anschaffungs- und Herstellungskosten. Allen erkennbaren Risiken wird durch vorsichtigen Wertansatz Rechnung getragen. Grundsätzlich wurde dabei auf der Basis der vorliegenden Abrechnungen eine Pauschalwertberichtigung in Höhe der nicht umlegbaren Betriebskosten, insbesondere aufgrund von temporärem Leerstand und für Mietverträge mit vereinbarten Inklusivmieten bzw. pauschalen Betriebskosten, gebildet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. Allen erkennbaren Einzelrisiken wird durch vorsichtigen Wertansatz Rechnung getragen. Auf nicht einzelwertberichtigte Forderungen aus Vermietung ist zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 95 % auf Forderungen inaktiver Mieter gebildet worden. Darüber hinaus werden Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen aktiver Mieter gebildet, die zwischen 18 % und 95 % liegen, entsprechend der Forderungsfälligkeit und der Zahlungsfähigkeit der Mieter.

Änderung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Infolge von umfangreichen Digitalisierungsmaßnahmen im Jahresabschlusserstellungsprozess wird insbesondere in Bezug auf den Ausweis der Wahlpflichtangaben die formelle Stetigkeit durchbrochen. Die Wahlpflichtangaben werden nunmehr in der Bilanz der Gesellschaft ausgewiesen und dienen der Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit.

C. Erläuterungen zur Bilanz

(1) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Geschäftsjahr ausschließlich aus dem Finanzverkehr.

(2) Treuhandvermögen / -verbindlichkeiten

Bei dem Treuhandvermögen und den Treuhandverbindlichkeiten handelt es sich ausschließlich um Mietkautionen.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(3) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Im Posten sonstige betriebliche Aufwendungen sind außergewöhnliche Aufwendungen enthalten. Diese resultieren im Wesentlichen aus Verlusten aus dem Abgang von Anlagevermögen in Höhe von TEUR 229.

E. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen resultieren aus Grunderwerbsteuerverpflichtungen in Höhe von zirka TEUR 2.160.

 

Berlin, den 15. August 2022

HOWOGE Herbststraße GmbH

Die Geschäftsführung

Thomas Felgenhauer

Ulrich Schiller

Protokoll der ordentlichen Gesellschafterversammlung der HOWOGE Herbststraße GmbH vom 05. Dezember 2023

1. Anwesenheit

Es erschienen die gemeinsam zur Vertretung Berechtigten des Alleingesellschafters, der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH:

Geschäftsführer, Herr Ulrich Schiller

Geschäftsführerin, Frau Katharina Greis

2. Verzicht auf Form- und Fristvorschriften

Der Gesellschafter verzichtet höchstvorsorglich auf alle nach Gesetz und Gesellschaftsvertrag verzichtbaren Frist- und Formvorschriften zur Einberufung dieser Gesellschafterversammlung.

3. Beschlussfähigkeit

Die Beschlussfähigkeit der Gesellschafterversammlung wird festgestellt.

4. Beschlussfassung

4.1. Jahresabschluss

Der Gesellschafter beschließt:

Der Jahresabschluss der HOWOGE Herbststraße GmbH zum 31.12.2021 wird festgestellt. Der Jahresüberschuss in Höhe von 106.166,86 € wird auf neue Rechnung vorgetragen.

4.2. Entlastung der Geschäftsführung

Dem Geschäftsführer Ulrich Schiller und der Geschäftsführerin Katharina Greis wird für das Geschäftsjahr 2021 Entlastung erteilt.

4.3. Bestellung der PricewaterhouseCoopers GmbH zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2022.

4.4. Weitere Beschlüsse wurden nicht gefasst.

 

Berlin, 06. Dezember 2023

HOWOGE
Wohnungsbaugesellschaft mbH

Ulrich Schiller

Katharina Greis

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

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