Stammdaten

Register
Amtsgericht Gelsenkirchen HRB 3377
Eingetragen
25.11.1994
Branche
Montage, Installation und Aufbau von Ständen auf Märkten, Ausstellungen und MessenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Montage, der Vertrieb und die Lagerung von Werbeanlagen, Orientierungssystemen, Transparenten, Buchstaben, Neon-Leuchtwerbung und Schildern sowie die Herstellung von Teilen für solche Anlagen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Axel Kirchhausen
seit 13.2.2025
Prokura
Klaudia Jordan
seit 13.2.2025
Prokura
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Klostermann Service GmbH

Gelsenkirchen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 57.475,00 22.427,00
II. Sachanlagen 331.396,00 218.579,00
III. Finanzanlagen 5.000,00 5.000,00
393.871,00 246.006,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1.965.995,48 2.389.609,17
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.144.733,68 4.150.577,74
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.797.895,95 808.911,66
8.908.625,11 7.349.098,57
9.302.496,11 7.595.104,57

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.600,00 25.600,00
II. Gewinnvortrag 4.588.923,58 4.918.776,86
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 1.014.387,19 -329.853,28
5.628.910,77 4.614.523,58
B. Rückstellungen 1.243.400,00 124.900,00
C. Verbindlichkeiten 2.430.185,34 2.855.680,99
9.302.496,11 7.595.104,57

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 5.543.774,89 3.794.595,39
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.336.762,50 -2.193.837,72
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -461.536,25 -440.554,96
(davon für Altersversorgung: EUR -35,00; 2022: EUR 830,00)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -112.017,60 -66.200,22
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -1.567.470,70 -1.419.504,26
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 830,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.871,94 0,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -42.999,15 -0,85
8. Ergebnis nach Steuern 1.021.116,75 -324.672,62
9. sonstige Steuern -6.729,56 -5.180,66
10. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 1.014.387,19 -329.853,28

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Klostermann Service GmbH hat ihren Sitz in Gelsenkirchen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Gelsenkirchen unter HRB 3377 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde auf Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Beachtung der Bilanzkontinuität und der Gliederungs- und Bewertungsstetigkeit aufgestellt.

Der Anhang enthält die vom Gesetz geforderten Pflichtangaben für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Größenabhängige Erleichterungen des § 288 Absatz 2 sowie § 286 Absatz 3 und 4 HGB werden in Anspruch genommen.

Die Gliederung der Bilanz und die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung änderten sich nicht gegenüber dem Vorjahr. Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 HGB. Gemäß § 265 Absatz 6 HGB wurde die Bezeichnung eines Bilanzpostens geändert (Posten A. I. Software). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Absatz 2 HGB gegliedert.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden (Ausnahme § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB).

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital sowie die Schulden wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB gebildet.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne von § 6 Absatz 2 EStG werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Für außerplanmäßige Abschreibungen bestand keine Veranlassung.

Für die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe ist ein Festwert gebildet. Die Warenvorräte wurden zu Anschaffungskosten gemäß § 255 Absatz 1 HGB bewertet. Die Bestandsbewertung der Waren erfolgte nach dem Grundsatz der Einzelbewertung. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgte überwiegend zu Herstellungskosten. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen, abzüglich Pauschalberichtigung.

Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag ausgewiesen.

Der Wert der Rückstellungen für Pensionen bestimmt sich gemäß § 252 Absatz 1 Satz 3 HGB nach dem Zeitwert der zu ihrer Absicherung dienenden Wertpapiere; dabei wurden ein Rechnungszinssatz und ein Ertragszins von 2,25 % zugrunde gelegt. Bei einem Durchschnittszeitraum von 7 Jahren ergibt sich kein Unterschiedsbetrag.

Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich, ebenso wie die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind EUR 417,50 gegen verbundene Unternehmen enthalten (Vorjahr: EUR 4.186,93). In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 334.746,65 (Vorjahr: EUR 814.512,24 enthalten. Bei den verbundenen Unternehmen handelt es sich um die Gesellschafterin.

Gemäß § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB wurden Rückstellungen für Pensionen mit dem beizulegenden Wert der Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 621 und Aufwendungen mit Erträgen in Höhe von TEUR 14 verrechnet.

Wesentliche Rückstellungen bestehen für Personalaufwendungen.

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 74.706,82 (Vorjahr: EUR 319.964,50) gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten. Bei den verbundenen Unternehmen handelt es sich um die Gesellschafterin.

Die gesamten Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 2.430.185,34 (Vorjahr: EUR 2.855.680,99) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr

Die Gesellschaft hat zu Gunsten ihrer Muttergesellschaft gegenüber einem Kreditinstitut die Haftung für bestehende Darlehen (valutiert zum Bilanzstichtag mit TEUR 600) übernommen. Das Risiko der Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt.

Die Gesellschaft hat zugunsten der Klostermann Immobilien GmbH & Co. KG, Gelsenkirchen, eine Bürgschaft in Höhe von TEUR 1.000 für ein Darlehen (valutiert zum Bilanzstichtag mit EUR 1,3 Mio.) übernommen. Das Risiko der Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen liegen im branchenüblichen Rahmen.

V. Sonstige Angaben

Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2023 die Herren

 

Dipl.-Ökonom Ludger Klostermann, Kaufmann, Witten, und

 

Dipl.-Ökonom Wilhelm Nierhoff, Kaufmann, Hagen.

Im Durchschnitt des Jahres 2023 beschäftigte die Gesellschaft 44 Arbeitnehmer, davon 24 Angestellte und 20 Arbeiter.

Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Auf die Angaben der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Absatz 4 HGB verzichtet.

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.014 und den Gewinnvortrag von TEUR 4.589 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Gelsenkirchen, den 28. März 2024

gez. Klostermann, Geschäftsführer

gez. Nierhoff, Geschäftsführer

Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 erfolgte am 11. Dezember 2024.

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

Entwicklung der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 70.724,87 48.086,69 0,00 118.811,56
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.112.394,78 246.474,91 247.319,54 1.111.550,15
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 5.000,00 0,00 0,00 5.000,00
Gesamt 1.188.119,65 294.561,60 247.319,54 1.235.361,71
Entwicklung der kumulierten Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 48.297,87 13.038,69 0,00 61.336,56
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 893.815,78 98.978,91 212.640,54 780.154,15
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt 942.113,65 112.017,60 212.640,54 841.490,71
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 57.475,00 22.427,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 331.396,00 218.579,00
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 5.000,00 5.000,00
Gesamt 393.871,00 246.006,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Klostermann Service GmbH verfügt über langjährige Erfahrung in allen Servicebereichen im Zusammenhang mit Leuchtwerbung und anderen Design- und technischen Elementen. Von der Planung über Genehmigungsabwicklung, Beschaffung, Montage und anschließender Wartung und Instandhaltung werden in Abstimmung mit unseren Kunden komplette Lösungen erarbeitet. Eine Anzahl von Projekten erledigt das Unternehmen auch als Generalunternehmer.

Jahrelange Erfahrungen auch bei großen bundesweiten Umrüstungsaktionen, sorgen für eine transparente Abwicklung innerhalb von vereinbarten Zeit- und Kostenbudgets.

Seit einigen Jahren erweitert der Service für den Aufbau sowie die Wartung von e-mobility Infrastrukturen das Service Portfolio.

Vom Firmensitz im nordrhein-westfälischen Gelsenkirchen aus werden die Geschäftsaktivitäten kontinuierlich weiterentwickelt.

2. Forschung und Entwicklung

Aufwendungen für Forschung und Entwicklung fallen im branchenüblichen Rahmen an. Hierbei gewinnt die Entwicklung von projektspezifischen Datenbanklösungen eine immer größere Bedeutung. Aktuell werden neue Einrichtungen zur Verbesserung der Sicherheit im Bereich Verladung und Logistik konstruiert.

Es stehen aber nicht nur die Prozesse im Fokus, die als Kernkompetenzen des Unternehmens anzusehen sind, sondern auch neue technische Entwicklungen und neue Geschäftsfelder werden berücksichtigt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach einem schwachen Anstieg der Wirtschaftsleistung in Deutschland um 1,9 % in 2022, ist sie in 2023 in Deutschland preisbereinigt sogar um 0,3 % gesunken, während sie im Euroraum noch um 0,5 % gestiegen ist. Gleichzeitig betrug die Inflationsrate in Deutschland durchschnittlich 5,9 % und fiel damit geringer aus als im Jahr zuvor. Im Euroraum lag die Inflationsrate 2023 bei rund 5,4 %. Mit einem weiteren Abklingen der Inflationsrate wird für 2024 gerechnet.

Nach wie vor ist der Lohnanstieg deutlich aufgrund der ausgeprägten Arbeitskräfteknappheit.

Unter dem Oberbegriff Nachhaltigkeit werden die Rahmenbedingungen für die Gesamtwirtschaft und damit auch für die Branche konkreter. Nicht nur für industrielle Großunternehmen sondern auch für den Mittelstand und die Leuchtwerbebranche wird es immer wichtiger, nachhaltig zu arbeiten.

2. Geschäftsverlauf

Die Gesellschaft hat sich in 2023 besser an die veränderten Rahmenbedingungen anpassen können, was sich im Umsatz und Ergebnis widerspiegelt.

Der Umsatz liegt wie prognostiziert über dem Vorjahresniveau.

Hierbei verzeichnen die Tätigkeiten für den e-mobility Bereich zum wiederholten Mal eine besonders dynamische Entwicklung. Die gute Auftragslage wird im Rahmen der verfügbaren Kapazitäten abgewickelt.

Im Personalbereich wurden Maßnahmen zur Arbeitszeitflexibilisierung umgesetzt. Der Fachkräftemangel ist anhaltend, sodass sich Kapazitätserweiterungen im Personalbereich schwierig gestalten.

Aufgrund der immer größer werdenden Bedeutung des Nachhaltigkeitsthemas, hat sich das Unternehmen erfolgreich einem Nachhaltigkeitsaudit unterzogen. Bei der Erreichung von Klimazielen hat die Klostermann Group in 2023 in Deutschland mehr als 400 Tonnen CO 2 eingespart.

Investitionen erfolgen im Wesentlichen aufgrund der Betriebsaufspaltung durch die Besitzgesellschaft.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

a) Ertragslage

Kennzeichnend für die Ertragslage ist der deutlich gestiegene Umsatz, der in Verbindung mit einer im Vergleich zum Vorjahr annähernd gleich hohen Materialeinsatzquote, zu einem höheren Rohergebnis geführt hat.

Diese Entwicklung hat bei leicht gestiegenem Personalaufwand und sonstigen betrieblichen Aufwendungen zu einem ebenfalls verbesserten Betriebsergebnis geführt.

Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Rohergebnis 5.544 3.794 1.750 46,1
Betriebsergebnis 1.066 -326 1.392 427,0
Finanzergebnis -2 1 -3 -300,0
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 1.014 -330 1.344 407,3

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitsplätze ist mit 44 gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant geblieben.

b) Finanzlage

Die Finanzlage ist als gut zu bezeichnen.

Die Gesellschaft konnte jederzeit vollumfänglich ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen.

Kreditlinien bei Kreditinstituten stehen zur Verfügung. Am Bilanzstichtag bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

c) Vermögenslage

Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Aktiva TEUR TEUR TEUR %
Anlagevermögen 393 246 147 59,8
kurzfristige Vermögenswerte 6.111 6.540 -429 -6,5
Liquide Mittel 2.798 809 1.989 245,9
Passiva
Eigenkapital 5.629 4.615 1.014 22,0
langfristige Verbindlichkeiten 0 0 0 -

Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Hauptgrund auf der Aktivseite ist der Anstieg der Vorräte und der liquiden Mittel. Das Anlagevermögen ist ebenfalls gestiegen.

Auf der Passivseite sind die sonstigen Rückstellungen stark gestiegen, während die kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gesunken sind.

Die Eigenkapitalquote des Unternehmens ist trotz des Jahresüberschusses aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme nahezu unverändert.

Das Fremdkapital ist gleichmäßig verteilt auf Rückstellungen, kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten.

Die Vermögenslage war jederzeit geordnet.

4. finanzielle Leistungsindikatoren

Bestandteil unserer Unternehmenssteuerung sind unsere tagesaktuellen Controllingtools und unsere monatlichen Auswertungen. Hieraus werden die Indikatoren für die finanzielle Leistung bestimmt.

5. Gesamtaussage

Das Unternehmen befindet sich in einer guten wirtschaftlichen Verfassung.

Das Rechnungswesen begleicht Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen möglichst unter Ausnutzung des Skontoabzugs. Es wird ein konsequentes Forderungsmanagement betrieben mit dem Ziel, Forderungen innerhalb der eingeräumten Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Forderungen gedeckt.

Das Ziel der Geschäftsleitung ist, die Ertragslage weiter zu stabilisieren.

III. Prognosebericht

Die Geschäftsentwicklung 2024 der Leuchtwerbebranche ist aufgrund der in Deutschland bestehenden Rezession schwer zu prognostizieren. Demgegenüber wird die Nachfrage nach Dienstleistungen im Zusammenhang mit e-mobility weiterhin hoch bleiben.

Aufgrund der breiten Kundenstreuung und des breiten Dienstleistungsspektrums wird für 2024 mit einem ähnlich hohen Umsatzniveau gerechnet. Die Auftragslage ist wie auch im Vorjahr gut. Hierzu tragen insbesonders die Aufträge aus dem e-mobility Bereich bei.

Es wird aber auch erwartet, dass dieser positive Effekt zumindest teilweise kompensiert wird, durch weitere Preissteigerungseffekte auf den Beschaffungsmärkten und im Personalbereich.

Im Personalbereich werden für das nächste Jahr weitere Maßnahmen zur Arbeitszeitflexibilisierung vorbereitet.

Es wird ein positives Ergebnis in Vorjahreshöhe angestrebt.

IV. Chancen- und Risikobericht

Risiken hinsichtlich der Umsatzentwicklung ergeben sich aufgrund der Preissteigerungen auf den Beschaffungsmärkten für Dienstleistungen sowie dem Risiko von erneuten Kapazitätsengpässen in den Lieferantenketten. Durch eine breitere Streuung des Kundenkreises wird das Risiko durch konjunkturelle Rückschläge in einzelnen Branchen reduziert.

Das Risiko eines Ausfalls der Energieversorgung ist Bestandteil der Notfallplanung des Unternehmens. Um sich auf dieses Risiko vorzubereiten und gleichzeitig die Eintrittswahrscheinlichkeit zu mindern, nimmt das Unternehmen nach wie vor an Arbeitskreisen bestehend aus Industrie, Verbänden und Energieversorgern teil.

Um die IT-Sicherheit zu erhöhen und die Gefahren von Cyberattacken zu mindern wurden erhebliche Investitionen in die IT-Strukturen umgesetzt. Zusätzlich sorgt eine Cyberversicherung nicht nur für mögliche Schadensregulierungen nach Cyberattacken, sondern sie würde auch aktiv unterstützend im konkreten Fall eingreifen.

Die Verbesserung der CO 2 -Bilanz bleibt auch zukünftig ein wichtiges Ziel. Im Sinne einer nachhaltigen Unternehmensführung soll das entsprechende Nachhaltigkeitsmanagement weiter verstärkt werden. Neben den Einsparungen von CO 2 können wir hierdurch auch den stärker auftretenden Anfragen unserer Kunden und Lieferanten hinsichtlich der von ihnen geforderten Daten gerecht werden.

Die Liquiditätslage des Unternehmens ist jederzeit gesichert; es sind keine Engpässe zu erwarten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzposten wird eine konservative Risikopolitik verfolgt. Um Ausfallrisiken bei Debitoren zu minimieren, verfügt das Unternehmen über ein adäquates Mahnwesen.

 

Gelsenkirchen, den 28. März 2024

gez. Klostermann, Geschäftsführer

gez. Nierhoff, Geschäftsführer

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Klostermann Service GmbH, Gelsenkirchen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Klostermann Service GmbH, Gelsenkirchen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Klostermann Service GmbH, Gelsenkirchen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hagen, den 6. November 2024

WWP Weckerle Wilms Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Hegemann, Wirtschaftsprüfer

gez. Fischer, Wirtschaftsprüferin

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

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Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

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