WINCOR NIXDORF Facility GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexandra Morgner seit 9.10.2025 | Prokura |
Jörn Förster seit 23.11.2023 | Geschäftsführer |
Daniel Saak seit 23.11.2023 | Prokura |
Matthias Gök seit 28.2.2020 | Prokura |
Thomas Forner seit 9.8.2019 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Diebold Nixdorf, Inc. | 57.80% |
Diebold Nixdorf Dutch Holding B.V. | 42.20% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IP Management GmbHPaderbornJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022HGB-Jahresabschluss per 31.12.2022 Bilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Gewinn-
und Verlustrechnung
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| Anhang |
01.01.2022 - 31.12.2022
EUR |
01.01.2021 - 31.12.2021
EUR |
|
| 1. Umsatzerlöse | (10) | 38.631.356,68 | 44.974.356,25 |
| 2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen | -20.956.666,34 | -17.503.997,50 | |
| 3. Bruttoergebnis vom Umsatz | 17.674.690,34 | 27.470.358,75 | |
| 4. Vertriebskosten | -20.315,41 | -121.334,20 | |
| 5. Allgemeine Verwaltungskosten | -688.120,86 | -690.996,49 | |
| 6. Sonstige betriebliche Erträge | 778.475,00 | 0,00 | |
| 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -843.370,22 | 0,00 | |
| 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | (11) | 13.677,76 | 8.893,51 |
| -- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 13.677,76 | |||
| (i. Vj. EUR 8.893,51)-- | |||
| 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | (11) | -1.811,00 | -1.935,00 |
| 10. Ergebnis nach Steuern | 16.913.225,61 | 26.664.986,57 | |
| 11. Auf Grund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn | -16.913.225,61 | -26.664.986,57 | |
| 12. Jahresüberschuss | 0,00 | 0,00 |
| Gründung | 27. Mai 2008 |
| Firma | IP Management GmbH |
| Sitz | Paderborn |
| Registergericht | Amtsgericht Paderborn |
| Handelsregisternummer | HRB 8833 |
| Geschäftstätigkeit | Einkauf, Lizenzierung, Verwaltung und Vertrieb von IP und IP-Rechten und -Lösungen, insbesondere Softwarelösungen für Banken und Handelsunternehmen; ferner Errichtung von und Beteiligung an Gesellschaften, die auf dem Gebiet der Entwicklung, Wartung, Vervielfältigung und des Vertriebs von Softwarelösungen sowie der Beratung und Erbringung von Dienstleistungen für diese Gebiete tätig sind. Die Gesellschaft kann auf den vorbezeichneten Gebieten ihrer Beteiligungen auch selber tätig werden. |
| Geschäftsjahr | Kalenderjahr |
Die WINCOR NIXDORF International GmbH, Paderborn, (im Folgenden "WNI"), ist die alleinige Gesellschafterin der IP Management GmbH, Paderborn, und hält das gezeichnete Kapital im Nennbetrag von EUR 1.225.000,00.
Mit der WNI bestehen eine umsatzsteuerliche und eine gewerbe- und körperschaftsteuerliche Organschaft sowie ein Ergebnisabführungsvertrag. Der Ergebnisabführungsvertrag wurde mit Wirkung zum 28. April 2009 ins Handelsregister eingetragen. Außerdem ist mit der WNI als herrschendem Unternehmen am 26. November 2014 ein Beherrschungsvertrag geschlossen worden. Ihm hat die Gesellschafterversammlung vom 15. Dezember 2014 zugestimmt.
Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 der IP Management GmbH, Paderborn, ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 und 4 HGB und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) und unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt.
Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag bewertet, sofern von einer dauernden Wertminderung auszugehen ist.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag bzw. zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.
Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.
Die Bewertung der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgt nach der Projected-Unit-Credit-Method (PUC-Methode). Dabei werden diese nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit einem gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB von der Deutschen Bundesbank für eine Restlaufzeit von 15 Jahren veröffentlichten Zinssatz abgezinst. Bei der Bewertung werden wie im Vorjahr die Heubeck-Sterbetafeln 2018 G zugrunde gelegt. Per 31. Dezember 2022 wurden folgende Parameter angesetzt:
| Zinssatz: | 1,78 % | (i. Vj. 1,87 %) |
| Gehaltsdynamik: | 2,75 % | (i. Vj. 2,50 %) |
| Rentendynamik: | 2,25 % | (i. Vj. 1,75 %) |
Gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB wurde bei der Abzinsung der Pensionsrückstellungen der durchschnittliche Marktzinssatz verwendet, der sich aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren ergibt. Bis zum 30. September 2016 war demgegenüber der durchschnittliche Marktzinssatz zu verwenden, der sich aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ergeben hatte. Der sich aus diesen unterschiedlichen Zeiträumen ergebende Unterschiedsbetrag beträgt zum 31. Dezember 2022 EUR 3.696,00 (i. Vj. EUR 5.726,00) und ist gemäß § 253 Abs. 6 HGB zur Ausschüttung gesperrt.
Die sonstigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt. Bei den sonstigen Rückstellungen werden zukünftige Kosten- und Preissteigerungen berücksichtigt, soweit ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.
Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet:
Langfristige Fremdwährungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs bei Entstehung umgerechnet und am Abschluss-Stichtag zum niedrigeren bzw. zum höheren Stichtagskurswert unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide M ittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.
Umsatzerlöse werden ausgewiesen, wenn die Lieferungen oder Leistungen ausgeführt sind und der Gefahrenübergang erfolgt ist.
Die Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen umfassen die Einstandskosten der verkauften Handelswaren und Dienstleistungen einschließlich Consultingleistungen sowie anteilige Kosten für externe Mitarbeiter. Sie beinhalten neben den direkt zurechenbaren Kosten, wie Material- und Personalkosten, auch die zurechenbaren Abschreibungen auf das Anlagevermögen.
Die Vertriebskosten enthalten neben den Kosten der Vertriebsabteilungen und des Außendienstes die Kosten der Werbung und der Logistik.
In den allgemeinen Verwaltungskosten werden die Personal- und Sachkosten der Leitungs- und Verwaltungsstellen ausgewiesen.
Alle Verpflichtungen oder Ansprüche, die im Geschäftsjahr entstanden sind, sind nach den für die Gesellschaft maßgeblichen Steuervorschriften berücksichtigt. Die Gesellschaft ist Organgesellschaft einer umsatzsteuerlichen Organschaft mit der Diebold Nixdorf Holding Germany GmbH, Paderborn, und einer ertragsteuerlichen Organschaft mit der WNI. Es ergeben sich insoweit keine im Geschäftsjahr zu berücksichtigenden Erstattungsansprüche oder Nachzahlungsverpflichtungen aus Ertrag- und Umsatzsteuern.
Die Veränderungen der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022 sind im Anlagespiegel dargestellt. Dieser ist dem Anhang beigefügt.
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31.12.2022
EUR |
31.12.2021
EUR |
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| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 14.079.830,05 | 17.476.268,63 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 139.086,84 | 64.522,34 |
| 14.218.916,89 | 17.540.790,97 |
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit EUR 14.079.830,05 (i. Vj. EUR 17.476.268,63) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Darin enthalten sind Forderungen gegen die Gesellschafterin WNI in Höhe von EUR 4.159.724,96 (i. Vj. EUR 31.978,43). In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 10.957.849,30 (i. Vj. EUR 17.476.268,63) enthalten.
Der Ausweis in Höhe von EUR 482.093,69 (i. Vj. EUR 265.226,42) betrifft vorausbezahlte Lizenzen. Die Rechnungsabgrenzungsposten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.
Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 1.225.000,00 (i. Vj. EUR 1.225.000,00). Es ist voll eingezahlt.
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31.12.2022
EUR |
31.12.2021
EUR |
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| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 107.346,00 | 96.856,00 |
| Sonstige Rückstellungen | 94.677,52 | 233.427,44 |
| 202.023,52 | 330.283,44 |
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen beinhalten in voller Höhe Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen.
Folgende Sachverhalte sind in den sonstigen Rückstellungen berücksichtigt:
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31.12.2022
EUR |
31.12.2021
EUR |
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| Personalrückstellungen | 59.037,52 | 15.117,44 |
| Übrige Verpflichtungen | 35.640,00 | 218.310,00 |
| 94.677,52 | 233.427,44 |
Die Personalrückstellungen bestehen im Wesentlichen in Höhe von EUR 55.258,02 (i. Vj. EUR 0,00) für Abfindungen aus Personalstrukturmaßnahmen und in Höhe von EUR 2.466,50 (i. Vj. EUR 14.202,44) für Urlaubsrückstände.
Unter den übrigen Verpflichtungen werden mit EUR 35.640,00 (i. Vj. EUR 14.580,00) sonstige Rückstellungen für Jahresabschlusskosten dargestellt. Im Vorjahr war eine weitere Rückstellung für Verluste aus Einkaufskontrakten mit EUR 203.730,00 enthalten.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben, wie im Vorjahr, in voller Höhe eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind keine (i. Vj. EUR 6.951.235,36) Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin WNI enthalten. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sondern sonstige Verbindlichkeiten enthalten. Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Bei den sonstigen Verbindlichkeiten handelt es sich mit EUR 1.639.428,67 (i. Vj. EUR 405.062,00) überwiegend um Verbindlichkeiten aus Steuern und mit EUR 67.500,00 (i. Vj. EUR 20.802,49) um Verbindlichkeiten aus der Gehaltsabrechnung.
Die sonstigen Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Umsatzkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 3 HGB.
Im Geschäftsjahr wurden Umsatzerlöse in Höhe von EUR 38.631.356,68 (i. Vj. EUR 44.863.659,29) mit verbundenen Unternehmen und keine Umsätze (i. Vj. EUR 110.696,96) mit fremden Dritten erzielt.
Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Bereichen wie folgt auf:
| 2022 | 2021 | |||
| EUR | % | EUR | % | |
| Banking | 21.647.253,65 | 56 | 32.040.808,21 | 71 |
| Retail | 16.984.103,03 | 44 | 12.933.548,04 | 29 |
| 38.631.356,68 | 100 | 44.974.356,25 | 100 | |
Die folgende Übersicht enthält die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Regionen und Bereichen:
| 2022 | Banking | Retail | Summe | |
| EUR | EUR | EUR | % | |
| Deutschland | 4.972.513,03 | 6.570.965,35 | 11.543.478,38 | 30 |
| Übriges Europa | 14.373.688,83 | 9.173.929,97 | 23.547.618,80 | 61 |
| Rest der Welt | 2.301.051,79 | 1.239.207,71 | 3.540.259,50 | 9 |
| 21.647.253,65 | 16.984.103,03 | 38.631.356,68 | 100 | |
| 2021 | Banking | Retail | Summe | |
| EUR | EUR | EUR | % | |
| Deutschland | 4.592.697,21 | 5.283.823,04 | 9.876.520,25 | 22 |
| Übriges Europa | 25.535.475,41 | 6.670.326,40 | 32.205.801,81 | 72 |
| Rest der Welt | 1.912.635,59 | 979.398,60 | 2.892.034,19 | 6 |
| 32.040.808,21 | 12.933.548,04 | 44.974.356,25 | 100 | |
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2022
EUR |
2021
EUR |
|
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 13.677,76 | 8.893,51 |
| --davon aus verbundenen Unternehmen-- | 13.677,76 | 8.893,51 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -1.811,00 | -1.935,00 |
| --Zinsanteil in der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen-- | -1.811,00 | -1.935,00 |
| 11.866,76 | 6.958,51 |
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2022
EUR |
2021
EUR |
|
| Bestandsveränderungen | 0,00 | 124.580,08 |
| Aufwendungen für bezogene Waren | 21.319.719,27 | 18.191.834,60 |
| 21.319.719,27 | 18.316.414,68 |
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2022
EUR |
2021
EUR |
|
| Löhne und Gehälter | 456.545,31 | 375.296,61 |
| Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 66.956,67 | 71.188,47 |
| -- davon für Altersversorgung EUR 8.812,76 (i. Vj. EUR 11.193,76)-- | ||
| 523.501,98 | 446.485,08 |
Im Geschäftsjahr 2022 waren durchschnittlich 4 (i. Vj. 4) Angestellte im Unternehmen beschäftigt.
Im Berichtsjahr wurde der Ausweis der Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung gegenüber dem Vorjahr geändert. Gemäß § 277 Abs. 5 Satz 2 HGB werden diese nun vollständig in den sonstigen betrieblichen Erträgen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen gezeigt. Im Vorjahr wurden die Erträge und Aufwendungen saldiert in den Umsatzkosten ausgewiesen, da diese aus Sicht der Gesellschaft unwesentlich waren. Dies betreffen Erträge in Höhe von EUR 778.475,00 (i. Vj. EUR 270.700,00) und Aufwendungen in Höhe von EUR 843.370,22 (i. Vj. EUR 228.209,74). Wäre der geänderte Ausweis bereits im Vorjahr vorgenommen worden, hätten sich die Umsatzkosten um EUR 42.490,26, die sonstigen betrieblichen Erträge um EUR 270.700,00 und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um EUR 228.209,74 erhöht.
| in TEUR | Eigenkapital | Ergebnis nach Steuern |
Kapitalanteil
(in %) |
| I. Direkte Beteiligungen | |||
| Diebold Nixdorf Retail Solutions s.r.o., Prag (Tschechische Republik) | -5.641 | -632 1) | 100 |
| Diebold Nixdorf Software C.V., Utrecht (Niederlande) | 25.560 | 1.578 1) | 40 |
| II. Indirekte Beteiligungen | |||
| Diebold Nixdorf Global Solutions B.V.. Utrecht (Niederlande) | 2.124 | 520 1) | 40 |
1) US GAAP Jahresabschluss zum 31.12.2022
Die Mitglieder der Geschäftsführung sind:
| Jörn Förster | Senior Vice President Supply Chain (seit dem 1. November 2023) |
| Olaf Heyden | Executive Vice President, Chief Operating Officer (vom 1. Oktober 2022 bis 31. Oktober 2023) |
| Dr. Ulrich Näher | Executive Vice President, Chief Commercial Officer (bis zum 30. September 2022) |
Die Mitglieder der Geschäftsführung erhielten für ihre Tätigkeit von der Gesellschaft im Geschäftsjahr keine Bezüge.
Für die im Geschäftsjahr 2022 erbrachten Dienstleistungen des Abschlussprüfers KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wurden EUR 21.060,00 (i. Vj. EUR 14.175,00) für Abschlussprüfung berechnet.
Die Gesellschaft ist ein 100%-iges Tochterunternehmen der WNI.
Die Berichtsgesellschaft wird über die Muttergesellschaft in den Konzernabschluss der Diebold Nixdorf, Inc. mit Sitz in North Canton, Ohio/USA, (im Folgenden auch "DNI") für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 einbezogen. Der Konzernabschluss und Konzernlagebericht (Management Discussion & Analysis) befreit die Berichtsgesellschaft von der Pflicht, einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen. Der Konzernabschluss wird auf den Internetseiten der DNI sowie im Unternehmensregister veröffentlicht.
Der Konzernabschluss der DNI stellt den kleinsten und größten Konsolidierungskreis dar.
Am 30. Mai 2023 gab das US-Mutterunternehmen, die Diebold Nixdorf, Incorporated (im Folgenden "DNI") bekannt, dass sie mit ihren wesentlichen Fremdkapitalgebern eine Vereinbarung zur Restrukturierungsunterstützung abgeschlossen hat, um eine umfassende, effiziente und schnelle Umschuldungstransaktion durchzuführen. Daraufhin reichte die DNI am 1. Juni 2023 beim US-amerikanischen Insolvenzgericht einen sogenannten "Chapter 11" - Reorganisationsplan im Zusammenhang mit der Einleitung freiwilliger Verfahren gemäß Kapitel 11 des US-Insolvenzgesetzes ein.
Bereits am 11. August 2023 verkündete das US-amerikanische Insolvenzgericht, dass der von der DNI eingereichte Reorganisationsplan in Kraft trat sowie dass alle damit im Zusammenhang stehenden Bedingungen erfüllt oder auf sie verzichtet wurden. Ab diesem Datum unterlag weder die Diebold Nixdorf, Incorporated noch eine ihrer Tochtergesellschaften der Aufsicht des US-amerikanischen Insolvenzgerichts und beendete damit erfolgreich das freiwillige angestrebte Insolvenzverfahren.
Paderborn, den 22. Dezember 2023
IP Management GmbH
Jörn Förster, Geschäftsführer
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | Kumulierte Abschreibungen | Buchwerte | ||||
|
1.1.2022
EUR |
Zugänge
EUR |
31.12.2022
EUR |
1.1.2022
EUR |
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR |
31.12.2022
EUR |
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| Finanzanlagen | ||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 7.275.222,79 | 0,00 | 7.275.222,79 | 7.275.222,79 | 0,00 | 7.275.222,79 |
| 2. Beteiligungen | 1.029.995,00 | 0,00 | 1.029.995,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 8.305.217,79 | 0,00 | 8.305.217,79 | 7.275.222,79 | 0,00 | 7.275.222,79 | |
| Buchwerte | ||
|
31.12.2022
EUR |
31.12.2021
EUR |
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| Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 |
| 2. Beteiligungen | 1.029.995,00 | 1.029.995,00 |
| 1.029.995,00 | 1.029.995,00 | |
In der IP Management GmbH (im Folgenden auch "IPM" oder "Gesellschaft") werden die Lizenzaktivitäten mehrheitlich für den europäischen und asiatischen Markt des Diebold Nixdorf-Konzerns gebündelt. Der Diebold Nixdorf-Konzern zählt zu den weltweit führenden Anbietern von IT-Lösungen und -Services in den Branchen Banken und Handelsunternehmen. Das Kerngeschäft des Diebold Nixdorf-Konzerns besteht in der Optimierung und Neugestaltung von Prozessen durch Informationstechnologie sowie der zugehörigen Hardware und Software.
Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft umfasst: Einkauf, Lizenzierung, Verwaltung und Vertrieb von IP und IP-Rechten und -Lösungen, insbesondere Softwarelösungen für Banken und Handelsunternehmen; ferner Errichtung von und Beteiligung an Gesellschaften, die auf dem Gebiet der Entwicklung, Wartung, Vervielfältigung und des Vertriebs von Softwarelösungen sowie der Beratung und Erbringung von Dienstleistungen für diese Gebiete tätig sind. Die Gesellschaft kann auf den vorbezeichneten Gebieten ihrer Beteiligungen auch selbst tätig werden.
In der Berichterstattung wird im Folgenden nach den Geschäftsbereichen Banking und Retail und nach Regionen unterschieden.
Die IPM wird im Handelsregister Paderborn unter der Registernummer HRB 8833 geführt. Der Unternehmenssitz ist am Heinz-Nixdorf-Ring 1 in 33106 Paderborn. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.
Die Gesellschaft wurde zum 27. Mai 2008 gegründet. Direkte Muttergesellschaft der IPM ist die WINCOR NIXDORF International GmbH, Paderborn (im Folgenden "WNI").
Die Gesellschaft ist Organgesellschaft einer umsatzsteuerlichen Organschaft mit der Diebold Nixdorf Holding Germany GmbH, Paderborn, und einer ertragsteuerlichen Organschaft mit der WNI.
Zudem bestehen mit Wirkung zum 28. April 2009 ein Ergebnisabführungsvertrag mit der WNI. Außerdem ist mit der WNI als herrschendem Unternehmen am 26. November 2014 ein Beherrschungsvertrag geschlossen worden. Ihm hat die Gesellschafterversammlung vom 15. Dezember 2014 zugestimmt.
Die Berichtsgesellschaft wird über die Muttergesellschaft in den Konzernabschluss der Diebold Nixdorf, Inc. mit Sitz in North Canton, Ohio/USA, (im Folgenden "DNI") für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 einbezogen. Der Konzernabschluss wird auf den Internetseiten der DNI veröffentlicht.
Die Gesellschaft ist durch Verrechnungskonten mit anderen Konzerngesellschaften in die Finanzierungsaktivitäten des Konzerns des obersten Mutterunternehmens der Diebold Nixdorf, Inc. eingebunden.
Die Fortführung der Unternehmenstätigkeit der IP Management GmbH in den kommenden 12 Monaten ist nach Beurteilung der Geschäftsführung gegeben.
Darüber hinaus hat die Gesellschaft von der DNI eine Patronatserklärung in Form einer Liquiditätsausstattungsgarantie erhalten. Mittels dieser Patronatserklärung verpflichtet sich die DNI unmittelbar, die Gesellschaft auf Verlangen in einem solchen Maße finanziell auszustatten, dass die Gesellschaft ihrer Geschäftstätigkeit weiter nachgehen und ihre fälligen Zahlungsverpflichtungen erfüllen kann. Die Patronatserklärung hat eine unkündbare Laufzeit bis zum 31. Dezember 2024 und erlischt vorzeitig bei einem Verlust der Kontrolle über die Gesellschaft. Diese Vereinbarung verlängert sich automatisch um jeweils ein Jahr, wenn sie nicht mit einer Frist von drei Monaten vor dem jeweiligen Enddatum gekündigt wird.
Die IPM wird seit dem 1. November 2023 von Jörn Förster (bis zum 31. Oktober 2023 von Olaf Heyden) als Geschäftsführer geleitet. Die Geschäftsführung leitet die Gesellschaft in eigener Verantwortung und führt die Geschäfte auf Basis der gesetzlichen Vorschriften sowie der Satzung bzw. des Gesellschaftsvertrags der IPM. Im Mittelpunkt aller Entscheidungen und Handlungen steht dabei die Wahrung der Unternehmensinteressen. Bestimmte Geschäfte, die im Gesellschaftsvertrag der IPM definiert sind, bedürfen der Zustimmung durch die Gesellschafterversammlung.
Das Geschäftsmodell besteht im Einkauf, der Lizenzierung, Verwaltung und dem Vertrieb von "Intellectual Properties" (kurz IP) und IP-Rechten und -Lösungen, insbesondere Softwarelösungen für Banken und Handelsunternehmen. Die Gesellschaft ist fast ausschließlich für Unternehmen der Diebold Nixdorf-Gruppe tätig und tritt in der Regel nicht als Dienstleister am Markt für fremde Kunden außerhalb der Diebold-Gruppe in Erscheinung.
Im Geschäftsjahr 2022 waren 4 (i. Vj. 4) Angestellte im Unternehmen beschäftigt.
Die Weltwirtschaft befindet sich erneut in einer Phase der Unsicherheit. Grund dafür sind die kumulativen Auswirkungen der negativen Schocks der letzten drei Jahre, insbesondere die Folgen der COVID-19-Pandemie und der russischen Invasion in der Ukraine, so der Internationale Währungsfonds (IWF) in seinem World Economic Outlook vom Oktober 2023. Die negativen Einflüsse dieser Ereignisse sind weiterhin spürbar und wirken auf die gesamte Weltwirtschaft. Der IWF betont dennoch die rückblickend bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit der Weltwirtschaft.
Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen konnte im Kalenderjahr 2022 ein Anstieg des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 3,5 % verzeichnet werden. Gegenüber dem Anstieg des globalen BIP von 6,1 % im Jahr 2021 liegt die Wachstumsrate jedoch deutlich niedriger.
Innerhalb der Industrienationen ermittelte der IWF in seinem Bericht für die Euroländer ein durchschnittliches Wachstum von 3,3 %. Im Vergleich zum gesamten Euroraum weist der IWF für Deutschland ein geringeres Wachstum aus. Für 2022 wird ein Anstieg der Wirtschaftsleistung um 1,8 % ausgewiesen. Verglichen mit dem Jahr 2019, dem Jahr vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie, liegt das BIP in Deutschland jedoch um 0,7 % höher, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Für die USA weisen die Berechnungen des Fonds für das Jahr 2022 einen Anstieg von 2,1 % aus.
Unter den Schwellen- und Entwicklungsländern weisen Indien (7,2 %) und Lateinamerika (4,1 %) ein über dem Weltdurchschnitt liegendes Wachstum der Wirtschaftsleistung auf. Russlands Wirtschaft schrumpft im Jahr 2022 um -2,1 %, bedingt durch den Einmarsch in die Ukraine im Februar. Das zuletzt überdurchschnittliche Wachstum Chinas von 8,1 % im Jahr 2021 schwächt sich im Folgejahr deutlich ab. Der IWF berechnet für 2022 ein Wachstum von 3,0 %.
Die weltweiten Ausgaben für Informationstechnologie (IT) in den Bereichen Banking und Retail steigen trotz der angespannten Gesamtmarktsituation weiter an. Wie aus einer Studie des Marktforschungsunternehmens Pierre Audoin Consultants (PAC) vom März 2023 hervorgeht, lagen die weltweiten IT-Ausgaben im Bankensektor im Jahr 2022 bei 534,9 Mrd. Euro. Dies entspricht einer Steigerung von 7,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Retail Sektor lagen die IT-Ausgaben im gleichen Jahr bei 224,2 Mrd. Euro, was einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr von 8,6 % entspricht.
Stärkster Wachstumstreiber in beiden Branchen war in den letzten Jahren das Geschäft mit Software und softwarebezogenen Dienstleistungen (sog. Software as a Service). Dies ist insbesondere auf die Auswirkungen der immer weiter fortschreitenden Digitalisierung und Automatisierung zurückzuführen, wie aktuelle Studien, z.B. von Capgemini, zeigen.
Quelle: PAC, März 2023;
Quelle; PAC. März 2023;
Banken: Die COVID-19-Pandemie hat bereits begonnene Veränderungen stark beschleunigt. Dies ist insbesondere im Bankensektor zu beobachten, wie der Global Retail Banking Report der Boston Consulting Group (BCG) zeigt. Es findet eine beschleunigte Verlagerung vom traditionellen Filialgeschäft hin zu digitalen Kanälen statt. Die Nutzung von Online- und Mobile-Banking hat stark zugenommen. Dennoch wollen Kunden angesprochen werden, wie der World Retail Banking Report 2022 von Capgemini und Qorus zeigt. Dies erfordert ganzheitliche Omnichannel-Lösungen mit einem hohen Grad an Personalisierung. Diese Entwicklungen eröffnen neue Chancen für das Geschäft mit Software und softwarenahen Dienstleistungen sowie für das Outsourcing-Geschäft.
Retail: Nach Abklingen der Auswirkungen der Corona-Pandemie ist eine Zunahme der Interaktionen mit dem stationären Handel zu beobachten. Dies zeigt die aktuelle Studie "What matters to today's consumer" von Capgemini aus dem Jahr 2022. Gleichzeitig ist eine wachsende Bedeutung der Interaktion mit Online-Kanälen zu beobachten. Eine klare Abgrenzung zwischen Online- und stationärem Handel ist weniger eindeutig als in der Vergangenheit. Kunden können problemlos zwischen beiden Bereichen wechseln, und sie erwarten zunehmend ein vergleichbares Niveau an Service und Interaktionsmöglichkeiten. Um den Kunden einen besseren und zeitgemäßen Service bieten zu können, müssen Handelsunternehmen die Vision des Connected Store umsetzen. Ein Beispiel hierfür sind Click-and-Collect-Angebote, bei denen Verbraucher ihre Waren online bestellen und im Geschäft abholen, was zu einer Erhöhung der Kundenfrequenz führt. Für das gewünschte ganzheitliche Einkaufserlebnis sind den Kunden neben Lieferservices auch Abwicklungsservices wie kontaktlose Bezahlmöglichkeiten wichtig, wie die Studie zeigt.
Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren zur Steuerung der IPM und Grundlage von Managemententscheidungen sind die Umsatzerlöse sowie das operative Ergebnis, kurz "EBITA". Eine Überleitung zum EBITA, ausgehend vom Jahresergebnis, ist in der Erläuterung zur Ertragslage enthalten.
Als ergänzende finanzielle Kennzahlen werden neben dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit auch das Working Capital sowie die Bruttomarge und die Vertriebs- und Verwaltungskosten betrachtet. Die EBITA-Rendite stellt dabei eine weitere ergänzende finanzielle Kennzahl zur Kontrolle und Steuerung des operativen Geschäfts dar. Die ergänzenden finanziellen Kennzahlen gehören selbst jedoch nicht zu den bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren.
Der Umsatz lag im Geschäftsjahr 2022 mit EUR 38.631.356,68 deutlich unter dem Niveau des Vorjahres mit einem Umsatz in Höhe von EUR 44.974.356,25. Im Bereich Retail ist gegenüber dem Vorjahr aufgrund einer höheren Kundennachfrage ein Anstieg zu verzeichnen, während im Bereich Banking die Lizenznachfrage geringer ausgefallen ist, was zu dem Umsatzrückgang führte. Diese Entwicklung entspricht insgesamt dem im Vorjahr beschriebenen deutlichen Rückgang beim Umsatz.
Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Bereichen wie folgt auf:
|
2022
EUR |
% |
2021
EUR |
% | |
| Banking | 21.647.253,65 | 56 | 32.040.808,21 | 71 |
| Retail | 16.984.103,03 | 44 | 12.933.548,04 | 29 |
| 38.631.356,68 | 100 | 44.974.356,25 | 100 |
Die folgende Übersicht enthält die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Regionen und Bereichen:
| 2022 | Banking | Retail | Summe | |
| EUR | EUR | EUR | % | |
| Deutschland | 4.972.513,03 | 6.570.956,35 | 11.543.478,38 | 30 |
| Übriges Europa | 14.373.688,83 | 9.173.929,97 | 23.547.618,80 | 61 |
| Rest der Welt | 2.301.051,79 | 1.239.207,71 | 3.540.259,50 | 9 |
| 21.647.253,65 | 16.984.103,03 | 38.631.356,68 | 100 | |
| 2021 | Banking | Retail | Summe | |
| EUR | EUR | EUR | % | |
| Deutschland | 4.592.697,21 | 5.283.823,04 | 9.876.520,25 | 22 |
| Übriges Europa | 25.535.475,41 | 6.670.326,40 | 32.205.801,81 | 72 |
| Rest der Welt | 1.912.635,59 | 979.398,60 | 2.892.034,19 | 6 |
| 32.040.808,21 | 12.933.548,05 | 44.974.356,25 | 100 | |
Die Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen ("Umsatzkosten") erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 3.452.668,84 auf EUR 20.956.666,34. Im Geschäftsjahr 2021 beliefen sich die Herstellungskosten auf EUR 17.503.997,50. Die Herstellungskostenquote beträgt rund 54,3 % bezogen auf die Umsatzerlöse (i. Vj. 38,9 %).
Im Berichtsjahr wurde der Ausweis der Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung gegenüber dem Vorjahr geändert. Gemäß § 277 Abs. 5 Satz 2 HGB werden diese nun vollständig in den sonstigen betrieblichen Erträgen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen gezeigt. Im Vorjahr wurden die Erträge und Aufwendungen saldiert in den Umsatzkosten ausgewiesen, da diese aus Sicht der Gesellschaft unwesentlich waren. Dies betreffen Erträge in Höhe von EUR 778.475,00 (i. Vj. EUR 270.700,00) und Aufwendungen in Höhe von EUR 843.370,22 (i. Vj. EUR 228.209,74).
Das Bruttoergebnis (Umsatzerlöse abzgl. Umsatzkosten) hat sich von EUR 27.470.358,75 auf EUR 17.674.690,34 verringert, was zugleich eine Verringerung der Bruttomarge (Verhältnis des Bruttoergebnisses zum Umsatz in Prozent) von 61,1 % auf 45,8 % zur Folge hatte.
Die Vertriebskosten betrugen im Geschäftsjahr 2022 EUR 20.315,41 (i. Vj. EUR 121.334,20). Dies entspricht einer Quote von 0,1 % (i. Vj. 0,3 %). Die allgemeinen Verwaltungskosten beliefen sich im gleichen Zeitraum auf EUR 688.120,86 (i. Vj. EUR 690.996,49).
Das operative Ergebnis (EBITA) belief sich auf EUR 16.901.358,85 (i. Vj. EUR 26.658.028,06). Dies entspricht einer EBITA-Marge von 43,8 % (i. Vj. 59,3 %). Diese Entwicklung entspricht insgesamt der im Vorjahr prognostizierten Erwartung eines starken Rückgangs beim EBITA. Zum wirtschaftlichen Ergebnis (EBITA) leiten wir wie folgt über:
| EBITA-Überleitung | 2022 | 2021 |
| Ergebnis nach Steuern laut Gewinn- und Verlustrechnung | 16.913.225,61 | 26.664.986,57 |
| + Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 1.811,00 | 1.935,00 |
| - Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | -13.677,76 | -8.893,51 |
| = EBITA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert) | 16.901.358,85 | 26.658.028,06 |
Das Zinsergebnis (Saldo aus Sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sowie Zinsen und ähnlichen Aufwendungen) belief sich auf EUR 11.866,76 (i. Vj. EUR 6.958,51). Davon entfallen EUR 13.677,76 auf verbundene Unternehmen (i. Vj. EUR 8.893,51). Das Ergebnis nach Ertragsteuern erreichte EUR 16.913.225,61 (i. Vj. EUR 26.664.986,57).
Die Gewinn- und Verlustrechnung der IPM schloss mit einem Jahresüberschuss vor Steuern und vor Gewinnabführung an die WNI in Höhe von EUR 16.913.225,61 (i. Vj. EUR 26.664.986,57) ab.
Zum 31. Dezember 2022 betrug die Bilanzsumme EUR 15.731.005,58 und lag damit um EUR 3.105.006,81 unter dem Wert vom 31. Dezember 2021 in Höhe von EUR 18.836.012,39.
Das langfristig gebundene Vermögen belief sich wie im Vorjahr auf EUR 1.029.995,00 und setzt sich aus den Anteilen an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen zusammen.
Wesentlicher Teil des Umlaufvermögens sind mit EUR 14.079.830,05 (i. Vj. EUR 17.476.268,63) die Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Gegenüber der Gesellschafterin WNI bestanden Forderungen in Höhe von EUR 4.159.724,96 (i. Vj. EUR 31.978,43).
Das Eigenkapital betrug zum 31. Dezember 2022 unverändert EUR 1.225.000,00.
Das langfristige Fremdkapital zum 31. Dezember 2022 erhöhte sich um EUR 10.490,00. Es betrug zum Stichtag EUR 107.346,00 (i. Vj. EUR 96.856,00) und beinhaltet die Pensionsverpflichtungen.
Das kurzfristige Fremdkapital verringerte sich um EUR 3.115.496,81. Es betrug zum Stichtag EUR 14.398.659,58 (i. Vj. EUR 17.514.156,39). Die Veränderung ist überwiegend auf die Verringerung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen auf EUR 5.455.378,84 (i. Vj. EUR 5.995.657,65) und auf die Verringerung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen auf EUR 7.141.609,62 (i. Vj. EUR 10.859.141,88) zurückzuführen. Gegenüber der Gesellschafterin WNI bestanden keine Verbindlichkeiten (i. Vj. EUR 6.951.235,36). Die sonstigen Verbindlichkeiten stiegen in 2022 von EUR 425.929,42 auf EUR 1.706.993,60.
Die Gesellschaft verfügt über ein Bankkonto bei der Deutschen Bank. Das Konto wird im Rahmen der Konzernfinanzierung im Diebold-Konzern entsprechend des täglichen Bedarfs disponiert und mit ausreichenden Finanzmitteln ausgestattet bzw. überschüssige vorhandene Finanzmittel werden entsprechend abgeführt.. Die Gesellschaft hat zum 31. Dezember 2022 Verbindlichkeiten aus der Konzernfinanzierung in Höhe von EUR 7.141.609,62 (i. Vj. EUR 10.859.141,88) und Forderungen aus der Konzernfinanzierung in Höhe von EUR 3.121.980,75 (i. Vj. EUR 0,00).
Darüber hinaus verfügt die Gesellschaft über eine unmittelbare Patronatserklärung von der obersten Muttergesellschaft der DNI. Zu den Details wird auf den Abschnitt 1.1. Struktur und Geschäftstätigkeit, Unterabschnitt Annahme der Unternehmensfortführung verwiesen.
Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr und zum Bilanzstichtag jederzeit gegeben.
Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, der dargestellten Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft und der Ereignisse nach dem Bilanzstichtag ist die Geschäftsentwicklung der IPM im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 insgesamt innerhalb der Erwartungshaltung geblieben.
Die IPM wird regelmäßig mit Chancen und Risiken konfrontiert, die sich sowohl positiv als auch negativ auf die Vermögenswerte des Unternehmens, den Gewinn, den Cashflow, aber auch auf immaterielle Werte wie die Reputation auswirken können und untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind.
In diesem Chancen- und Risikobericht erläutern wir die wesentlichen Chancen und Risiken für das Unternehmen und stellen abschließend das Chancen- und Risikoprofil der IPM dar.
Chancen und Risiken werden kontinuierlich anhand des operativen Geschäftsverlaufs ermittelt und bewertet. Die nachfolgende Aufstellung zeigt die im Rahmen der Analyse identifizierten wesentlichen Chancen und Risiken für den Prognosezeitraum der Gesellschaft. Grundlage der Einschätzung sind die möglichen positiven Ergebnisauswirkungen durch Chancen und negativen Ergebnisauswirkungen durch Risiken innerhalb der nächsten Geschäftsjahre vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024.
Signifikante Auswirkungen auf das budgetierte EBITA können sich dadurch ergeben, dass sich einzelne Volkswirtschaften, aber auch die allgemeine weltwirtschaftliche Lage anders als prognostiziert entwickeln. Gründe hierfür können unterschiedlicher Natur sein. Konjunkturschwankungen in den Absatzmärkten der IPM sind hierunter genauso zu subsumieren wie die nicht vorhersehbare positive oder negative Entwicklung in den Krisenherden der Welt, wie aber auch deren Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum der großen Volkswirtschaften. Insofern ist es plausibel, dass dieser externe und nur begrenzt zu steuernde Einfluss das Schwankungsintervall zur Zielprognose beidseitig öffnet. Konkret wird in Bezug auf die volkswirtschaftliche Entwicklung das bewertete Risiko im Vergleich zu den potenziellen Chancen als deutlich höher eingeschätzt.
Der anhaltende Konflikt in der Ukraine, die generell angespannte geopolitische Lage und die erhöhte Inflation in allen relevanten Märkten hat weiterhin starke Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und die Entwicklung der Aktienmärkte. Vorerst sind keine wesentlichen finanziellen Auswirkungen auf das Geschäft der IPM erkennbar. Allerdings wird die Gesellschaft durch die aktuelle Situation mit operativen Schwierigkeiten und Kostenerhöhungen konfrontiert. Dies gilt insbesondere in Bezug auf die Koordinierung von Lieferketten und Verzögerungen in der Auslieferung von Hardware-Produkten. Dagegen können Software- und Service-Leistungen bislang weiterhin ohne Unterbrechung bereitgestellt werden. Allerdings könnten sich längerfristig Belastungen ergeben, die sich aufgrund der derzeit ständig ändernden Lage allerdings schwer quantifizieren lassen. Weiterhin sind gerade auch unsere Kunden mit ihrem Geschäft teilweise massiv von den ökonomischen Auswirkungen betroffen und werden sich in ihrem Investitionsverhalten anpassen, welches wiederum einen direkten Einfluss auf das Geschäft der Gesellschaft hat.
Unter der Kategorie der strategischen Chancen und Risiken sind neben den volkswirtschaftlichen Faktoren ebenfalls Veränderungen innerhalb der speziell für das Portfolio der IPM relevanten Märkte zu subsumieren. Als relevante Märkte bezeichnen wir diejenigen Absatzräume, in denen wir mit unserem Produktportfolio für Retailbanken und Handelsunternehmen tätig sind. Dieses Portfolio besteht aus Software. Hervorzuheben sind hier auch Chancen sowie Risiken im Zusammenhang mit Trends im Bereich der Automatisierung und Digitalisierung in einigen dedizierten Märkten. Diese können auch Auswirkungen auf Technologieentscheidungen unserer Kunden haben, oder diese auf Grund von gestiegener Projektkomplexität gegebenenfalls verzögern. Darüber hinaus sehen wir Risiken für den Fall, dass sich Firmen mit ähnlichem Produktportfolio für einen regionalen Marktzutritt entscheiden oder mit einer geänderten Vertikalisierungsstrategie den Markt beeinflussen und sich dies in der Folge in einem reduzierten Ergebnis bei der IPM widerspiegelt. Demgegenüber besteht die Möglichkeit einer Ergebnissteigerung, wenn Konkurrenten einzelne Märkte aufgeben oder IPM die eigene Marktposition in dedizierten Segmenten im Vergleich zum Wettbewerb stärken kann.
Ungeachtet der Wettbewerbssituation können sich durch eine hohe Akzeptanz von Produkten am Markt Dynamiken in positiver wie auch negativer Richtung durch die nur begrenzt vorhersehbare Marktreaktion auf einzelne Portfolioelemente ergeben. Konkret bewerten wir die in diesem Zusammenhang zu erfassenden Risiken höher als die aufzuführenden Chancen aufgrund der aktuellen Situation im relevanten Markt.
Die IPM ist als Anbieter von IT-Lösungen und -Services in Deutschland von einer funktionierenden Versorgungskette abhängig. Die Versorgungssicherheit ist - auch bei der Umsetzung neuer Sourcingstrategien - entlang der Wertschöpfungskette sicherzustellen. Obwohl wir im Supply Chain Management konsequent einen durchgängigen Ansatz vom Lieferanten bis zum Kunden verfolgen, können Ergebniswirkungen - ausgelöst durch Ereignisse entlang der Versorgungskette innerhalb der Funktionen Beschaffung, Produktion oder Vertrieb - nicht vollständig ausgeschlossen werden.
Beschaffungsseitig fungiert die IPM gegenüber Dritten als zentrale Einkaufseinheit für IP-Rechte für den Diebold Nixdorf-Konzern. Darüber hinaus verwaltet sie die internen IP-Rechte für den Principal Deutschland. Beschaffungsseitig streben wir danach, Optimierungspotenziale zu identifizieren und zu realisieren, Single Sourcing zu vermeiden und durch eine entsprechende Lieferantenauswahl und Kontrolle die Fehlerquote bei Einkaufsteilen zu minimieren.
Die IPM hat keine eigene Vertriebsstruktur, sondern konzentriert sich auf die Lizenzierung und Bereitstellung von "Intellectual Properties" (kurz IP) und IP-Rechten und -Lösungen innerhalb des Diebold Nixdorf-Konzerns. Die Leistungen erbringt sie ausschließlich gegenüber Unternehmen der Diebold Nixdorf-Gruppe, die als Dienstleister gegenüber den Kunden auftreten. Die Umsatzerlöse werden daher nahezu vollständig mit Unternehmen der Diebold Nixdorf-Gruppe erzielt. Damit unterliegt die IPM lediglich mittelbar den Absatzrisiken der leistenden Gesellschaften innerhalb der Diebold Nixdorf-Gruppe.
Die IPM handelt überwiegend mit IP-Rechten basierend auf Abrufverträgen und unterliegt daher dem Risiko einer Unter- oder Überlizenzierung nur im geringen Umfang. Im Falle von Unterlizenzierungen könnte es zu einer Nachzahlungsforderung und Schadenersatzzahlungen kommen. Dieses Risiko ist gering, da das Unternehmen unterschiedliche Qualitätskontrollen bei der Ermittlung zu lizenzierender IP-Rechte einsetzt und diese fortlaufend überwacht und anpasst.
Kreditrisiken. Die Gesellschaft versucht, das Ausfallrisiko originärer (finanzieller) Vermögensgegenstände wie z.B. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch Handelsauskünfte, Kreditlimits und Debitorenmanagement einschließlich Mahnwesen und Inkassoverfahren zu verringern. Eine Risikokonzentration hinsichtlich Kreditrisiken besteht insofern, als im aktuellen Geschäftsjahr 2022 auf einen Einzelkunden zwischen 80% und 90% der Umsatzerlöse entfielen. Bei dem Kunden handelt es sich um ein nahestehendes Unternehmen. Der Kunde wird als hochgradig kreditwürdig eingeschätzt und ist seinen Verpflichtungen bisher immer nachgekommen. Das maximale Ausfallrisiko ergibt sich aus den Buchwerten der in der Bilanz angesetzten Forderungen.
Liquiditätsrisiken. Die IPM ist über eine in der Schweiz ansässige und mit der Konzernmutter DNI verbundene Tochtergesellschaft, die Diebold Self Service Solutions LLC, in die Finanzierungsaktivitäten des Konzerns eingebunden. Sie stellt finanzielle Mittel an die IPM überwiegend in Euro und US-Dollar bereit. Rückzahlungen sowie Ausleihungen sind innerhalb von wenigen Werktagen möglich.
Das Liquiditätsrisiko wird insgesamt als mittel eingestuft.
Zinsrisiken. Zinsrisiken können sich aus den zinstragenden Forderungen und Verbindlichkeiten sowie aus den Pensionsrückstellungen ergeben. Insgesamt ist das Zinsrisiko für die IPM jedoch als niedrig einzustufen.
Die Bedeutung der vorgenannten Risiken für die IPM schätzen wir wie folgt ein:
| Risikobereich | Bedeutung für die Gesellschaft |
| Volkswirtschaftliche Faktoren | Mittlere Bedeutung |
| Relevanter Markt | Mittlere Bedeutung |
| Supply Chain Management | Mittlere Bedeutung |
| Vertrieb | Niedrige Bedeutung |
| Vertragliche und rechtliche Risiken | Niedrige Bedeutung |
| Finanzwirtschaftliche Risiken | Mittlere Bedeutung |
Die Geschäftsführung der IPM sieht zum Berichtszeitpunkt und in absehbarer Zeit keine Einzelrisiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können.
Auch aus dem Gesamtportfolio der weiteren Chancen und Risiken lässt sich aus Sicht der Geschäftsführung eine Gefährdung der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Berichts nicht erkennen. Die Gesamtrisikolage hat sich gegenüber dem Vorjahr im Hinblick auf die finanzwirtschaftlichen Risiken positiv entwickelt, wenngleich verschiedene andere Herausforderungen wie z.B. mögliche Beeinträchtigungen der Lieferketten, gestiegene Preise und ein verzögertes Investitionsverhalten der Kunden bestehen bleiben.
Die Weltwirtschaft erholt sich weiter von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und der russischen Invasion in der Ukraine. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat im Mai bekannt gegeben, dass sie COVID-19 nicht mehr als "globalen Gesundheitsnotfall" einstuft. Der OECD-Wirtschaftsausblick vom Oktober 2023 bestätigt, dass sinkende Energiepreise und Inflationsraten, nachlassende Versorgungsengpässe und die Wiederbelebung der chinesischen Wirtschaft in Verbindung mit einer hohen Beschäftigung und relativ stabilen Finanzen der privaten Haushalte zu einer erwarteten Erholung beitragen. Diese Erholung ist jedoch nach wie vor mit Unsicherheiten behaftet. Die Faktoren, die ein starkes Wachstum im Jahr 2022 verhindert haben, bestehen fort. Davon sind einige konjunkturell bedingt, wie die Straffung der Geldpolitik durch die Zentralbanken als Reaktion auf steigende Inflationswerte. Andere werden langfristige Folgen haben, wie die russische Invasion in die Ukraine und die zunehmende geoökonomische Fragmentierung. Zudem wirken diese Faktoren uneinheitlich auf verschiedene Regionen und fördern dadurch Wachstumsunterschiede.
Der IWF prognostiziert in seinem World Economic Outlook vom Oktober 2023 für die Kalenderjahre 2023 und 2024 ein Wachstum des weltweiten Bruttoinlandsprodukts von 3,0 % und 2,9 %.
Innerhalb der Industrienationen prognostiziert der IWF für die Euroländer eine deutliche Abschwächung des Wachstums auf 0,7 % im Jahr 2023 und einen Anstieg auf 1,2 % im Jahr 2024. Für Deutschland bedeutet die Schwäche des verarbeitenden Gewerbes eine prognostizierte Schrumpfung der Wirtschaft um -0,5 % im Kalenderjahr 2023. Im Jahr 2024 wird wiederum ein Wachstum von 0,9 % erwartet. Für die USA gehen die Berechnungen des Fonds ebenfalls von einer Wachstumsverlangsamung auf 2,1 % im Jahr 2023 und 1,5 % im Jahr 2024 aus.
Für die Schwellen- und Entwicklungsländer sieht der IWF weiterhin einen stabilen Anstieg des Wachstums um jeweils 4,0 % in den Jahren 2023 und 2024. Dabei wird für Indien ein deutlicher Anstieg auf 6,3 % und für Lateinamerika ein Wachstum von 2,3 % prognostiziert. Für China erwartet der Fonds ein Wachstumspotenzial von 5,0 % im Kalenderjahr 2023 und 4,2 % im Jahr 2024.
Für das Jahr 2023 prognostizieren die Analysten des Marktforschungsunternehmens Pierre Audoin Consultants (PAC) in ihrer Studie vom März 2023 weltweite IT-Ausgaben im Sektor Banking in Höhe von 565,5 Mrd. Euro, was einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr von 5,7 % entspricht. Für den Sektor Retail erwartet PAC im Jahr 2023 weltweite IT-Ausgaben von 236 Mrd. Euro respektive einen Anstieg gegenüber dem Jahr 2022 in Höhe von 5,3 %. Auch in einem weiteren Ausblick erwarten die Analysten ein anhaltendes Wachstum der globalen IT-Ausgaben. Demnach werden die weltweiten Ausgaben im Bankensektor zwischen 2023 und 2026 um 5,4 % p.a. steigen. Für den Retail-Sektor wird im gleichen Zeitraum ein Wachstum von 5,8 % p.a. erwartet. Dieses Wachstum führt im Jahr 2026 zu weltweiten IT-Ausgaben von 661,7 Mrd. Euro im Bankensektor und 279,9 Mrd. Euro im Retail-Sektor.
Stärkster Wachstumstreiber bleibt in beiden Sektoren das Geschäft mit Software und softwarebezogenen Dienstleistungen (Software as a Service). Dies ist insbesondere auf die Auswirkungen der immer weiter fortschreitenden Digitalisierung und Automatisierung zurückzuführen, wie aktuelle Studien, z.B. von Capgemini, zeigen. Auch das Outsourcing-Geschäft wird nach Einschätzung der Marktforscher weiter wachsen.
Quelle: PAC, März 2023;
Quelle: PAC, März 2023;
Die Geschäftsführung sieht die IP Management GmbH wieder vor einem herausfordernden Geschäftsjahr unter teils geänderten Rahmenbedingungen. Obwohl sich die allgemeine Pandemiesituation gegenüber den Vorjahren wesentlich verbessert hat, bleiben die wirtschaftlichen Auswirkungen im Hinblick auf die globale Beschaffungsmarktsituation angespannt. Die Verfügbarkeitssituation für elektronische Bauteile, Kunststoffgranulate, Stahl sowie diverse weitere Rohstoffe sehen wir dennoch als herausfordernd, welche mit weiter steigenden Rohstoffpreisen für Beschaffungsmaterial im Geschäftsjahr 2023 einhergehen wird. Die bereits im Vorjahr sehr angespannte Logistiksituation auf den Haupttransportrouten wird durch den andauernden Russland-Ukraine-Krieg weiterhin negativ beeinflusst und führt zu weiteren Kostensteigerungen für Transporte. Daneben verbleiben die Energiepreise auf einem hohen Niveau. Die Geschäftsführung analysiert stetig die sich ändernden Marktsituationen und modelliert in enger Abstimmung zu den Prioritäten verschiedene Szenarien zur Reaktion auf diese Entwicklungen. Zur Absicherung der finanziellen Stabilität werden wir stetig Maßnahmen zur Kostensenkung verfolgen und entsprechend intensivieren, Investitionsentscheidungen aussetzen oder verschieben und weiter einen starken Fokus auf unser Working Capital legen.
Im weitgehend absolvierten Geschäftsjahr 2023 werden wir voraussichtlich einen leicht niedrigeren Umsatz und ein leicht niedrigeres EBITA als im Geschäftsjahr 2022 realisieren.
Für das Geschäftsjahr 2024 wird sich nach aktuellen Einschätzungen der Geschäftsführung der Umsatz und das EBITA leicht oberhalb des Niveaus von 2023 und somit wieder auf dem Niveau von 2022 bewegen.
Das Ergebnis der Gesellschaft wird wesentlich durch die zuvor beschriebene Entwicklung der Gesellschaft geprägt und trägt der allgemeinen geopolitischen Lage und der anhaltenden Situation bezüglich des Russland-Ukraine-Krieg Rechnung. Allerdings lassen sich deren potenzielle Auswirkungen derzeitig nicht zuverlässig einschätzen.
Darüber hinaus verweisen wir auf die Gesamtaussage zu den Rahmenbedingungen.
Paderborn, den 22. Dezember 2023
IP Management GmbH
Jörn Förster, Geschäftsführer
Der Prognosebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Einschätzungen der Unternehmensleitung der IPM beruhen. Diese Aussagen sind nicht als Garantien dafür zu verstehen, dass sich diese Erwartungen auch als richtig erweisen. Insbesondere steht der Prognosebericht unter dem Vorbehalt, dass aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags Maßnahmen durch die Konzernmuttergesellschaft angeordnet werden können. Die zukünftige Entwicklung sowie die von der IPM und ihren verbundenen Unternehmen tatsächlich erreichten Ergebnisse sind abhängig von einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten und können daher wesentlich von den zukunftsbezogenen Aussagen abweichen. Verschiedene dieser Faktoren liegen außerhalb des Einflussbereichs der IPM und können nicht präzise vorausgesagt werden, wie zum Beispiel das künftige wirtschaftliche Umfeld sowie das Verhalten von Wettbewerbern und anderen Marktteilnehmern. Eine Aktualisierung der zukunftsbezogenen Aussagen ist weder geplant noch übernimmt IPM hierzu eine gesonderte Verpflichtung.
Wir haben den Jahresabschluss der IP Management GmbH, Paderborn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IP Management GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
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entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und |
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vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
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identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
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gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
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beurteilen wir die Angemessenheit der von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der Geschäftsführung dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
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ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
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beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
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beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. |
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führen wir Prüfungshandlungen zu den von der Geschäftsführung dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von der Geschäftsführung zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bielefeld, den 22. Dezember 2023
KPMG
AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Tokple, Wirtschaftsprüfer
Adelt, Wirtschaftsprüfer
Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 09. Januar 2024.
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