Staufer Textilpflege GmbH
Taunusstraße 42, 80807 München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Schöll seit 26.3.2019 | Geschäftsführer |
Ulrich Schöll seit 12.11.2001 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
U***** S***** | 5.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Staufer Textilpflege GmbHEigenbeteiligung | 12.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 12.00% | |
| 6.60% | |
| 5.26% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Staufer Textilpflege GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Staufer Textilpflege GmbH, MünchenA. Allgemeine Angaben und Erläuterungen
Der Jahresabschluss ist nach den Regelungen des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften gem. § 267 Abs. 2 HGB sowie des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt worden. Die Gliederung entspricht den Vorschriften der §§ 266 HGB. Größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses (§ 288 HGB) wurden zum Teil in Anspruch genommen. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und zeitanteilig vorgenommen. Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu 1.000 EUR (netto) wurden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Im Finanzanlagevermögen werden Beteiligungen und Wertpapiere des Anlagevermögens ausgewiesen, sofern sie dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauerhaft zu dienen. Der Ansatz der Finanzanlagen erfolgt zum Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten. Sofern zum Abschlussstichtag bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens von einer voraussichtlich dauernden Wertminderung auszugehen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren Wert vorgenommen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Einstandspreisen oder zu niedrigeren Stichtagspreisen bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu ihren Nennwerten angesetzt. Für das allgemeine Ausfallrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Kassenbestand und Bankguthaben sind zu Nominalwerten angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung der Posten erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Der Ausweis und die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gem. § 272 HGB unter Berücksichtigung der zum Abschlussstichtag vorliegenden Beschlüsse. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Bilanz wurde unter vollständiger Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Bei dem Sonderposten für Zuwendungen handelt es sich um öffentlich gewährte Bezuschussung von materiellen und immateriellen aktivierungspflichtigen Neuinvestitionen in das abnutzbare Anlagevermögen. Der Sonderposten wird über die Nutzungsdauer der damit geförderten Anlagegüter aufgelöst. Pensionsrückstellungen sind nach dem modifizierten Teilwertverfahren angesetzt. Dabei erfolgt die Berechnung gem. § 253 Abs. 2 S. 2 und S. 3 HGB auf Basis eines durchschnittlichen Marktzinses (zehn Jahre) mit einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe der entsprechenden Rechtsverordnung ermittelt und monatlich bekannt gegeben wird. Pauschal-Zinssatz nach der RückAbzinsV: 1,83 %; Anwartschaftstrend p.a. 0,0 %; Rententrend p.a. 0,0 % bzw. 1,5 %, Fluktuation 0,0 %; Sterbetafel nach Heubeck 2018 G. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. B.Angaben und Erläuterungen zur Bilanz (1) Anlagevermögen Auf den Anlagenspiegel als Bestandteil des Anhangs wird verwiesen. Der Textilbestand wird zum Zeitpunkt des Einkaufs sofort als geringwertiger Vermögensgegenstand vollständig in Höhe der Anschaffungskosten abgeschrieben. Wesentliche Teile des Anlagevermögens (technische Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung sowie die Gewerbeimmobilie sind durch einen Betriebs-/Pachtvertrag gepachtet und insoweit nicht in der Bilanz enthalten. Unter den Finanzanlagen des Anlagevermögens werden folgende Beteiligungen mit einem Anteil am Kapital von mindestens 20 % ausgewiesen:
(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, Verbindlichkeiten Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben mit Ausnahme der Forderungen aus Kautionen in Höhe von TEUR 182 (i. Vj. TEUR 173) eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus Verrechnungskonten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 4.133 (VJ TEUR 4.687) bilanziert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von TEUR 361 (i. Vj. TEUR 299) eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und in Höhe von TEUR 618 (i. Vj. TEUR 79) eine Restlaufzeit von einem bis fünf Jahre. Die gesamten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte gesichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. (3) Pensionsrückstellungen
Die für Arbeitnehmer der österreichischen Betriebsstätte zu bildenden Rückstellungen für Abfertigungen werden unter den sonstigen Rückstellungen (sonstige Personalkosten) ausgewiesen. Es handelt sich dabei um Einmalzahlungen bei Beendigung eines Arbeitsverhältnisses, die nicht eindeutig den Altersversorgungsverpflichtungen nach deutschem Recht zuzuordnen sind. (4) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten überwiegend Personalrückstellungen und Rückstellungen für Reklamationen. C. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen befinden sich periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 104 (VJ TEUR 37) insbesondere aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen und Rückstellungen sowie Buchgewinnen aus Anlagenverkäufen. Des Weiteren werden Aufwandszuschüsse und Auflösungen des Sonderpostens in Höhe von insgesamt TEUR 131 (VJ TEUR 31) ausgewiesen. Zudem enthalten die sonstigen betrieblichen Erträge Kursgewinne in Höhe von TEUR 27 (i. Vj. TEUR 0). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 82 (i. Vj. TEUR 28) im Wesentlichen aus der Ausbuchung von Forderungen sowie Buchverlusten aus Anlagenverkäufen enthalten. Des Weiteren werden Aufwendungen aus der Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 24 (VJ TEUR 0) ausgewiesen. D. Sonstige Angaben (1) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen voraussichtlich folgende finanzielle Verpflichtungen Folgejahre:
Die Miet-/Pachtverträge haben eine unbestimmte Laufzeit. Eine Kündigung ist mit einer Monatsfrist spätestens zum jeweiligen Halbjahr möglich. Die abgeschlossenen Versicherungsverträge haben in der Regel eine Laufzeit von jeweils einem Jahr, die sich automatisch verlängert, sofern eine dreimonatige Kündigungsfrist nicht eingehalten wird. (2) Organe der Gesellschaft Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr:
Auf die Angabe der Bezüge wird aufgrund von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. (3) Arbeitnehmer Zahl der Arbeitnehmer/innen
Die Teilzeitkräfte sind pro Kopf gezählt und nicht in Vollzeitkräfte umgerechnet. (4) Angaben zu Vorgängen nach dem Bilanzstichtag Wesentliche Ereignisse nach Schluss des Geschäftsjahres mit wesentlicher Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben sich nicht ereignet. (5) Ergebnisverwendungsvorschlag der GeschäftsleitungDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss i.H.v. EUR 1.938.620,39 auf neue Rechnungen vorzutragen. (6) Unterzeichnung des Jahresabschlusses
München, den 25. Oktober 2024 Herr Ulrich Schöll, Geschäftsführer Herr Matthias Schöll, Geschäftsführer Der Jahresabschluss 2023 wurde am 23.04.2025 festgestellt. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Staufer Textilpflege GmbH, MünchenI. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die Staufer Textilpflege GmbH betreibt eine Wäscherei und erbringt Textildienstleistungen in folgenden Geschäftsfeldern: Vermietung, Pflege und Instandhaltung von Berufskleidung für alle Bedarfsträger, Wäscheausstattung und Pflege von Textilien für Hotels und Gastronomie, Mietservice für Schmutzfangmatten sowie Logomatten und Waschraumhygiene. Die Staufer Textilpflege GmbH ist Gesellschafter des bundesweiten Verbundes DBL (Deutsche Berufskleider Leasing GmbH). Neben dem Stammsitz des Unternehmens in München besteht eine Zweigniederlassung mit eigenem Bearbeitungsbetrieb in Linz, Österreich. Von den Standorten werden Kunden in großen Teilen Südbayerns sowie flächendeckend in ganz Österreich bedient. II. Wirtschaftsbericht Im Jahr 2023 hat sich das BIP in Deutschland preisbereinigt um 0,3% reduziert. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung kam auch aufgrund der hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen und steigender Zinsen ins Stocken. (Quelle statistisches Bundesamt). Trotzdem erfolgte mit +6% die stärkste Nominallohnerhöhung in Deutschland seit 2008. Eine wesentliche Rolle spielten hierbei die Mindestlohnerhöhung im Oktober 2022 auf 12,00 €/Std. und die Zahlung von Inflationsausgleichsprämien (Quelle statistisches Bundesamt). Gerade die Mindestlohnerhöhung hat sich auf unsere Lohnkosten in der Produktion ausgewirkt, obwohl wir bestrebt sind, auch in den niedrigeren Lohngruppen einen Abstand zum Mindestlohnniveau zu halten. Aufgrund deutlich gestiegener Umsätze in allen Dienstleistungssparten konnten die Mehrkosten bei Löhnen und Gehältern gut kompensiert werden. Der starke Anstieg der Energiekosten im Vorjahr hat sich im Verlauf des Jahres 2023 nicht fortgesetzt. Vielmehr konnte hier eine wieder rückläufige Entwicklung festgestellt werden, die zur Ergebnisverbesserung beigetragen hat. Gegenläufig hierzu entwickeln sich unsere Beiträge zum DBL-Verbund. Die Umstellung auf Fremdgeschäftsführer, die Bestrebungen zu einer noch größeren Vereinheitlichung von Verwaltungsvorgängen innerhalb der Vertragswerke und im Austausch zur Zentrale ist mit einer deutlich gestiegenen Kostenumlage verbunden. Ertragslage
Das Rohergebnis der Staufer Textilpflege GmbH betrug TEUR 30.801 und liegt damit um 15,0% über dem Vorjahr. Die Personalkostenquote (Personalkosten im Verhältnis zum Umsatz) hat sich zum Vorjahr aufgrund gestiegener Umsätze trotz deutlicher Personalkostenerhöhungen um 1,5% Punkte reduziert. Die Abschreibungen die sich insbesondere aus Textileinkäufen ergeben und aufgrund der GWG-Regelung größtenteils zu 100% im Jahr der Anschaffung erfolgen, blieben trotz des gestiegenen Umsatzvolumens etwa gleich zum Vorjahr. Der Großteil des betriebsnotwendigen Vermögens wird auf Basis langfristiger Verträge gepachtet. Der Miet- und Pachtaufwand für Gebäude, Maschinen und Anlagen belief sich dabei im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 2.071 (i. Vj. TEUR 2.158 TEUR). Die Investitionen des Verpächter Unternehmens wurden vor allem für die Erweiterung der Waschkapazität in München, Personal und Containerschleusen sowie die Erneuerung des Fuhrparks (PKW, Sprinter und LKW) eingesetzt. Finanzlage Verbindlichkeiten können stets planmäßig beglichen werden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stehen in einem angemessenen Verhältnis zum Umsatz. Die Rückführung der fälligen Darlehensraten konnte im Berichtsjahr planmäßig durchgeführt werden. Vermögenslage Unser Eigenkapital beträgt TEUR 11.792 (i. Vj. TEUR 9.853) und ist gegenüber dem Vorjahr um den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.939 gestiegen. Es umfasst 66,6% (i.Vj. 65,4%) der Bilanzsumme. Für die geplanten Investitionen steht damit auch der erforderliche Anteil an Eigenmitteln zur Verfügung. Das Betriebsgrundstück und der Großteil der Betriebsanlagen werden auf der Grundlage eines langfristigen Pachtvertrages überlassen. Der Anstieg der Finanzanlagen um TEUR 3.864 ist überwiegend auf ein ausgereichtes Darlehen an ein Beteiligungsunternehmen zurückzuführen. Der Anstieg der Rückstellungen um TEUR 970 ist im Wesentlichen durch höhere Steuerrückstellungen und Rückstellungen für Reklamationen begründet. Die Vermögenslage beurteilen wir als sehr stabil. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur internen Unternehmenssteuerung setzen wir neben der monatlichen betriebswirtschaftlichen Auswertung, den Quartalsergebnissen und einer Kostenstellenrechnung, auf die Ermittlung von Kennzahlengrößen. Die relevanten Steuerungskennzahlen sind insbesondere der Umsatz sowie das Periodenergebnis. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Alle bereits vorhandenen Zertifizierungen (ISO 9001:2008, RAL-GZ 992/2, Hygienepass, RABC Hygienemanagement System gem. DIN 10524 die Mitgliedschaft im Umweltpakt Bayern sowie das Umweltmanagement System gem. 14001:2015) wurden für beide Betriebsstätten fortgeführt. Gesamtaussage Die positive Umsatzentwicklung des Jahres 2022 hat sich auch für 2023 fortsetzten lassen. Dies betrifft alle Dienstleistungssparten, allerdings handelt es sich bei der Flachwäsche im Wesentlichen um das Aufholen von, in der Coronazeit weggebrochener Umsätze. Die Kostenstruktur konnte insgesamt verbessert werden. Dies betrifft insbesondere Personal - und Energiekosten. So führten vor allem die im Vergleich zu den Personal- und Materialaufwendungen sowie den sonstigen betrieblichen Aufwendungen überproportional gestiegene Umsatzerlöse zu einem im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.701 höheren Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.939. Die Prognose hinsichtlich der Umsatz- und Ergebnisentwicklung wurde erfüllt. III. Prognosebericht Es zeichnet sich eine erhebliche Verlangsamung des Wachstums in allen Dienstleistungssparten ab. Löhne und Gehälter steigen überproportional zur Umsatzentwicklung. Ebenfalls rechnen wir mit steigenden Aufwendungen für den Textileinkauf. Gegenüber 2023 sehen wir eine spürbare Ergebnisverschlechterung. Der Spielraum für Preiserhöhungen ist wieder geringer, der Druck auf Löhne und Gehälter unverändert hoch. Die konjunkturellen Rahmenbedingungen verschlechtern sich, die angekündigten bzw. schon erfolgten Verlagerungen von Arbeitsplätzen ins Ausland und, in Schlüsselindustrien ins Auge gefasste Werksschließungen werden auch für uns spürbar werden. Wir gehen weiterhin von einer gesicherten Liquiditätslage aus. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir leicht steigende Umsatzerlöse und einen deutlichen niedrigeren Jahresüberschuss. IV. Chancen und Risikobericht Risikobericht Das Risikomanagement der Gesellschaft ist darauf ausgerichtet, relevante Risiken zu erkennen und Strategien zur Vermeidung von Vermögensverlusten zu finden. Bei der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft besteht grundsätzlich ein Forderungsausfallrisiko, dem mit einem aktiven Forderungsmanagement begegnet wird. Der Sachverständigenrat für Wirtschaft geht für 2024 von einem sehr geringen BIP-Wachstum von 0,2% aus, 2025 wird mit 0,9% gerechnet. Hinzu kommt die bereits angesprochene Tendenz, Arbeitsplätze im produzierenden Gewerbe ins Ausland zu verlagern oder ganz zu streichen. Da für unseren Berufskleidungsservice gerade auch dieser Bereich die Marktentwicklung stark beeinflusst, ist mit einer rückläufige Nachfragesituation und starkem Preisdruck zu rechnen. Chancenbericht Durch unsere unterschiedlichen Dienstleistungssparten decken wir mehrere Branchensegmente mit teilweise eigenen Zielgruppen ab, sodass eine Risikostreuung vorhanden ist. So sehen wir z.B. in dem wachsenden Markt für Pflegeeinrichtungen guten Chancen für die Ausstattung dieser Berufsgruppen mit spezifischer Kleidung und ergänzenden Dienstleistungen. Auch die weiterhin intensive Zusammenarbeit mit namhaften Konfektionären, deren Produkte im Rahmen der DBL-Gruppe teilweise exklusiv vertrieben werden, ermöglichen in der Zukunft ein sehr wettbewerbsfähiges Produktportfolio. Die Zugehörigkeit zur DBL-Gruppe (Deutsche Berufskleider Leasing GmbH, Zirndorf) gewährleistet ein deutschlandweites Angebot von Kollektionen und Dienstleistungen. Wir sehen in der der technischen Weiterentwicklung und Digitalisierung von Textilbearbeitungsmaschinen die Möglichkeit einer zunehmenden Automatisierung von Arbeitsabläufen. V. Bericht über Zweigniederlassung in Linz Das erreichte Wachstum ist in vollem Umfang zufriedenstellend, ein Ausbau der räumlichen Bearbeitungskapazitäten ist beauftragt und wird 2024 umgesetzt.
München, den 25. Oktober 2024 Herr Ulrich Schöll, Geschäftsführer Herr Matthias Schöll, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Staufer Textilpflege GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Staufer Textilpflege GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Staufer Textilpflege GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 25. Oktober 2024 PKF
Industrie- und Verkehrstreuhand GmbH
Hirschmann, Wirtschaftsprüfer Schretzenmayr, Wirtschaftsprüfer |
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