COMSOFT GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Josef Kutschi seit 7.2.2025 | Geschäftsführer |
Daniela Stein seit 13.7.2020 | Prokura |
Heiko Sven Harms seit 31.1.2019 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
FREQUENTIS AG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FREQUENTIS COMSOFT GmbHKarlsruheJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023FREQUENTIS COMSOFT GmbH, KarlsruheI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft: FREQUENTIS COMSOFT GmbH Wachhausstr.5a, 76227 Karlsruhe Registergericht: Mannheim Register-Nr.: HRB 724029 Der Jahresabschluss der FREQUENTIS COMSOFT GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Er ist unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung wurden die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen. Die folgende Aufstellung entspricht in ihrer Reihenfolge dem Postenaufbau des gesetzlich vorgeschriebenen Gliederungsschemas. II. Angaben zur Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden wurden stetig angewendet. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 3 Jahren vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und so weit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei den Anschaffungskosten wurden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Die beweglichen Anlagegegenstände wurden linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer von 3-13 Jahren abgeschrieben. Im Rahmen des Asset Deals im Jahr 2016 wurden Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens und immaterielle Vermögensgegenstände übernommen. Die Abschreibung des übernommenen Sachanlagevermögens erfolgte nach der linearen Methode und entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 3-7 Jahren. Die übernommenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden ebenfalls nach der linearen Methode abgeschrieben, es wurde eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3-5 Jahren für Software und 10 Jahren für Schutz- und Produktrechte angenommen. Im Vorjahr kam es zu einer außerplanmäßigen Abschreibung von Produktrechten in Höhe von € 844.919,20, da die Werthaltigkeit aufgrund der damaligen wirtschaftlichen Krisen, vor allem der Auswirkungen der Corona-Krise und der geänderten Kundennachfrage, nicht mehr gegeben war. Für betragsmäßig kleinere Anschaffungskosten des Anlagevermögens wurde wie folgt vorgegangen: Im Geschäftsjahr wurden geringwertige Anlagegüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG mit Anschaffungskosten von € 250,00 bis zu € 800,00 im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu 250,00 € wurden sofort aufwandswirksam erfasst. Roh-, Hilfs und Betriebsstoffe sowie Waren wurden zu Anschaffungskosten und die fertigen und unfertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Die Anschaffungskosten wurden zum Einstandspreis ermittelt. Die angesetzten Herstellungskosten enthalten die Fertigungs- und Materialeinzelkosten, die Sonderkosten der Fertigung, ferner angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie die Kosten des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit diese durch die Fertigung veranlasst sind, Kosten der allgemeinen Verwaltung, angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, freiwillige soziale Leistungen und Aufwendungen für betriebliche Altersvorsorge. Posten mit verminderter Marktgängigkeit wurden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Im Geschäftsjahr 2023 wurden im Hinblick auf einen für einen Kunden nicht mehr verwendbare Vorräte in Höhe von TEUR 444 außerplanmäßig abgeschrieben (Vorjahr € 20T). Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden mit dem Rückzahlungsbetrag (ohne Umsatzsteuer) offen von dem Posten "Vorräte" abgesetzt, soweit den Anzahlungen Vorräte zugeordnet werden konnten. Zum 31.12.2023 wurden erstmalig Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in Höhe von EUR 404.169,91 separat ausgewiesen. Im Rahmen der Einführung des Moduls SAP Logistik wurde entschieden, diese Differenzierung zukünftig vorzunehmen. Bisher waren die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit der Lagerware zusammen in den fertigen Erzeugnissen und Waren ausgewiesen. Der Ansatz der geleisteten Anzahlungen erfolgte mit dem Nennbetrag (ohne Umsatzsteuer). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betrafen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellten; die Auflösung des Postens erfolgte linear entsprechend dem Zeitablauf. Das Wahlrecht zur Bilanzierung aktiver latenter Steuern nach § 274 (1) S. 2 HGB wurde in Anspruch genommen. Zur Bewertung der Rückstellungen für Jubiläums- und Altersteilzeitverpflichtungen hatte die Gesellschaft zum 31.12.2023 versicherungsmathematische Gutachten unter Berücksichtigung der geltenden Bewertungsvorschriften für Rückstellungen nach der Projected-Unit-Credit-Methode erstellen lassen. Dabei wurde ein Zinssatz von 1,74% sowie erwartete Gehaltssteigerungen von 0,00 % für die Berechnung der Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen zugrunde gelegt. Für die Berechnung der Rückstellung der Altersteilzeitverpflichtung wurde der Rechenzinssatz in Abhängigkeit von der Duration pro Person zugrunde gelegt. Der Zinssatz von 1,74% für Jubiläumsverpflichtungen wurde berechnet aus dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre für Verpflichtungen mit einer Laufzeit von (entsprechend der Vereinfachungsregelung des HGB) einheitlich 15 Jahren. Die Differenz, die sich aus der Änderung des Abzinsungssatzes ergibt, wird im operativen Ergebnis ausgewiesen. Zudem wurden die Sterbetafeln nach Heubeck aus dem Jahr 2018 verwendet. Es wurden gemäß § 246 (2) HGB Vermögensgegenstände, die der Erfüllung von Schulden aus Altersteilzeitverpflichtungen dienen, mit der entsprechenden Rückstellung verrechnet. Entsprechend wurde mit den zugehörigen Aufwendungen und Erträgen verfahren. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen wurden, soweit erforderlich, bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrages berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen, soweit nicht von den Vorräten offen abgesetzt, wurden auf der Passivseite ausgewiesen und sind um die darin enthaltenen Umsatzsteuern vermindert (Nettomethode). Der Ansatz erfolgte mit dem Erfüllungsbetrag. Die Gesellschaft realisiert bei Werkleistungsverträgen Umsatzerlöse nach der Teilgewinnrealisierungsmethode, sofern die Voraussetzungen dafür erfüllt sind. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Abschlussstichtag mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs umgerechnet (§ 256a HGB). Buchverluste aus Kursänderungen am Bilanzstichtag werden bei einer Laufzeit von mehr als einem Jahr berücksichtigt. III. Angaben zur Bilanz Geschäfts- oder Firmenwert Die betriebliche Nutzungsdauer des derivativen Geschäfts- oder Firmenwerts beträgt 5 Jahre. Die Nutzungsdauer ist begründet durch den Lebenszyklus der Produkte des erworbenen Unternehmens und die Stabilität der Branche. Der Geschäfts- oder Firmenwert wurde in den Vorjahren bereits vollständig abgeschrieben. Anlagegegenstände Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Jahre 2023 ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt (Anlagespiegel). Dort werden auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres vermerkt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von € 8.156,00 (Vorjahr: € 6.680,00) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und verteilen sich auf die Bilanzposten wie folgt: Sonstige Vermögensgegenstände € 8.156,00 (Vorjahr: € 6.680,00). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von € 618.649,36 (Vorjahr: € 193.564,58), betreffen i.H.v. € 9.117,36 (Vorjahr: € 188.147,30) Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Gesellschafter Frequentis AG und Lieferungen und Leistungen i.H.v. € 609.532,00 (Vorjahr: € 5.417,28) gegen andere verbundene Unternehmen. Eigenkapital Es ist ein gezeichnetes Kapital in Höhe von € 3.000.000,00 ausgewiesen zzgl. einer Kapitalrücklage von € 1.000.000,00. Der Gewinnvortrag beträgt € 355.754,10 und der Jahresfehlbetrag € 3.875.679,23. Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgte gem. § 272 HGB (unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrags). Die Bilanz wurde ohne Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Es ist die Ausschüttungssperre gem. § 268 Abs. 8 HGB zu beachten, die sich durch den Ansatz von aktiven latenten Steuern i.H.v. € 2.617.097,00 ergibt. Sonstige Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Zum Abschlussstichtag erfolgte eine Verrechnung von Schulden aus Altersteilzeitverpflichtungen mit verrechnungsfähigem Vermögen. Diese basiert auf einer Vereinbarung mit der Allianz Lebensversicherungs-AG, Stuttgart, über eine Zeitkontenrückdeckung mit Garantie. Es wurden die folgenden Werte ermittelt: Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte: € 108.349,05 Beizulegender Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte: € 95.183,08 Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden: € 118.097,00 Verrechnete Erträge und Aufwendungen: € 910,89 Saldo verrechnete Vermögensgegenstände und Schulden: € 22.913,92 Verbindlichkeiten gegenüber und verbundenen Unternehmen und der Gesellschafterin Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen € 5.412.809,28 (Vorjahr: € 3.210.342,14). Darin werden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von €1.052.809,28 (Vorjahr: € 349.923,35) ausgewiesen. Diese betreffen in Höhe von € 775.148,06 (Vorjahr: € 79.584,95) Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin und in Höhe von € 277.661,22 andere verbundene Unternehmen. Des Weiteren ist darin ein Darlehen in Höhe von € 2.860.000,00 (Vorjahr: € 2.860.000,00) und ein kurzfristiger Kredit in Höhe von € 1.500.000,00 (Vorjahr: € 0,00) enthalten, welche die Gesellschafterin gewährt hat. Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten beträgt € 10.113.175,04 (Vorjahr: € 6.081.273,68), davon beläuft sich der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf € 8.681.175,04 (Vorjahr: € 3.221.273,68). Dieser Betrag teilt sich auf die Bilanzposten wie folgt auf:
Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beläuft sich auf T€ 1.432 (Vorjahr T€ 2.860). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind bis auf geschäftsübliche Sicherungsgeschäfte wie Eigentumsvorbehalte u.a. unbesichert. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Der Nutzung der Betriebs- und Geschäftsausstattung liegen Operating-Leasing-Verträge zugrunde. Diese Vorgehensweise trägt zur Verringerung der Kapitalbindung bei. Das Investitionsrisiko liegt beim Leasinggeber. Die Leasingverträge führen zu einem jährlichen Aufwand von T€ 82. Sie haben durchschnittlich noch eine Restlaufzeit von 3 Jahren. Der Gesamtbetrag der Restverpflichtung beträgt T€ 133. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von € 1.693.346,65 sonstige finanzielle Verpflichtungen einschließlich der vorstehend dargestellten Operating-Leasing-Verträge, von jährlich € 918.792,20 vor allem aus einem Mietvertrag. Derivative Finanzinstrumente Die FREQUENTIS COMSOFT GmbH hat zum 31.12.2023 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Fremdwährungen, insbesondere USD, SGD und CZK. Diese Forderungen werden teilweise durch währungsbezogene derivative Finanzinstrumente abgesichert. Es handelt sich bei diesen Finanzinstrumenten um Währungsswaps. Es wurden insgesamt Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 5.930.944,65 durch Währungsgeschäfte abgesichert. Für die Bewertung der Devisenterminkontrakte wurde die Markt-to-Market-Methode verwendet. Es wurden die jeweiligen Stichtagskurse herangezogen. Im Bilanzposten Drohverlustrückstellungen wurden verbleibende negative Marktwerte in Höhe von T€ 64 (Vorjahr T€ 91) berücksichtigt. Die Veränderung der Rückstellung in Höhe von T€ 28 (Vorjahr T€ 27) wird in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Aufwendungen aus Währungsumrechnung belaufen sich im Berichtsjahr auf € 14.355,88 (Vorjahr € 213.417,47) und sind in der Position "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. IV. Sonstige Angaben Vorschlag zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. Rangrücktritt Hinsichtlich des o.g. Gesellschafterdarlehens wurde ein Rangrücktritt in Höhe von € 5.000.000,00 erklärt. Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Der Geschäftsführer hat Einzelvertretungsbefugnis. Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Bezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Bezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Konzernzugehörigkeit Die FREQUENTIS COMSOFT GmbH wird in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft FREQENTIS AG, Wien, einbezogen. Der offengelegte Konzernabschluss ist am Sitz des Mutterunternehmens erhältlich. Die FREQUENTIS AG stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konzernkreis auf. Die FREQUENTIS COMSOFT GmbH wird auch in den Konzernabschluss der Frequentis Group Holding GmbH, Wien, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Dieser Konzernabschluss ist am Sitz der Frequentis Group Holding GmbH erhältlich. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 203. Wesentliche Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Die Auswirkungen der weltweiten Krisen könnten weiterhin zu einer negativen wirtschaftlichen Entwicklung in den Märkten, in denen die Frequentis Gruppe und damit auch die Frequentis Comsoft GmbH aktiv sind, führen, und die Geschäftsentwicklung des Unternehmens nachteilig beeinflussen Diese Auswirkungen können unter anderem dazu führen, dass sich die Abnahme von Projekten im Werk oder die Abnahmen vor Ort beim Kunden verzögern oder für einen noch unbestimmten Zeitraum unmöglich werden. Es können sich auch Logistik- und Lieferprobleme und damit Engpässe in der Lieferkette ergeben. Die für Investitionen vorhandenen Budgets der Kunden könnten kleiner werden, die Entscheidungsfreudigkeit der Kunden könnte angesichts der Unsicherheiten abnehmen. Es ist derzeit unklar welchen Größeneinfluss und welche zeitliche Dimension die anhaltenden Krisen auf die globale Wirtschaftsentwicklung und insbesondere auf die bedienten Märkte haben wird. Für die Gesellschaft besteht nach dem Verlust im Geschäftsjahr 2023 eine positive Prognose. Insbesondere durch den sehr guten Auftragseingang im Jahr 2023 und neue Projekte für militärische Kunden ist mit einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung zu rechnen.
Karlsruhe, 28. März 2024 Unterzeichnender Geschäftsführer Constantin von Reden Anlagenspiegel für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Allgemein Die Frequentis Comsoft GmbH ist ein mittelständisches Technologieunternehmen mit Sitz in Karlsruhe. Als Anbieter individueller Systeme und Dienstleistungen beliefert sie zivile und militärische Flugsicherungsbehörden weltweit. Die Lösungen der Gesellschaft sind in Flugkontrollzentren und Flughäfen in mehr als 80 Ländern im Einsatz und leisten dort einen wichtigen Beitrag zur internationalen Flugsicherheit. Die Marke "COMSOFT" ist seit 1989 eine feste Größe in der Air Traffic Management Branche. Im Bereich der Message Handling Systeme ist die Gesellschaft seit Jahren Weltmarktführer, und auch bei anderen hochkomplexen Technologien ist sie weltweit verbreitet. Seit 2016 ist das Unternehmen Teil der Frequentis AG Firmengruppe, einem global sehr erfolgreich agierenden Konzern mit Hauptsitz in Wien und zahlreichen Niederlassungen weltweit. Kunden im sicherheitskritischen Umfeld sind:
Geschäftsverlauf Das abgelaufene Geschäftsjahr verlief für die Gesellschaft nicht erfolgreich. Der Jahresverlust lag bei -3.876 T€ und damit um -2.442 T€ höher als im Vorjahr. Die prognostizierten Ziele konnten nicht erreicht werden. Ursächlich war hierfür in erster Linie die Entwicklung des Auftragseingangs. Die Auswirkungen der Corona Pandemie haben die Gesellschaft mit Zeitverzögerung getroffen. Die Auftragsvergabe der Behörden lief zu Beginn der Corona Pandemie zunächst nur leicht verzögert weiter. Die Einsparungsmaßnahmen haben sich erst im Verlauf der Geschäftsjahre 2022 und 2023 bei der Auftragsvergabe niedergeschlagen. Die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung, bedingt durch die Auswirkung des Ukraine Krieges hat diesen Trend noch verstärkt und zu weiteren Verzögerungen bei der Auftragsvergabe geführt. Im Vergleich zur Luftfahrtindustrie hat sich das Ergebnis der Gesellschaft schlechter entwickelt als der Markt, die Entwicklung des Flugaufkommens zeigt deutliche Erholungen seit 2020. Dennoch hat die wirtschaftliche Entwicklung in den Märkten, in denen die Frequentis Comsoft GmbH aktiv ist, noch nicht das Niveau von 2019 vor der Corona-Pandemie erreicht. Die Nachwirkungen sind im Markt deutlich zu spüren. Als Tochterunternehmen der Frequentis AG in Wien ist die Frequentis Comsoft GmbH zu einem führenden Anbieter in ihrem Produktumfeld geworden. Damit profitiert die Gesellschaft vom internationalen Geschäft und der starken internationalen Rolle der Frequentis AG. Lage der Gesellschaft Bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren zur Steuerung des Unternehmens sind das Rohergebnis und vor allem das EBIT (Earnings before interests and taxes). Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich um 352 T€ auf 13.385 T€ gegenüber dem Vorjahr reduziert. Hierbei reduzierten sich die immateriellen Vermögensgegenstände durch die Abschreibung der Lizenzrechte um 412 T€ auf 840 T€. Die Vorräte haben sich um 684 T€ auf 2.728 T€ reduziert. Dabei haben sich hauptsächlich die Erzeugnisse und unfertigen Leistungen verringert. Auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 2.114 T€ auf 3.464 T€ reduziert. Dies lag an Zahlungseingängen im Q4 2023.. In beiden Geschäftsjahren sind latente Steuern aktiviert worden. Diese haben sich von TEUR 882 auf TEUR 2.617 erhöht. Das Eigenkapital hat sich von 4.356 T€ auf 480 T€ reduziert. Die bilanzielle Eigenkapitalquote beträgt 3,6 % gegenüber 31,7 % im Vorjahr. Die Rückstellungen haben sich gegenüber dem Vorjahr reduziert um 181 T€ auf 2.235 T€, darunter vor allem die Steuerrückstellungen. Die Verbindlichkeiten haben sich von 6.081 T€ im Vorjahr auf 10.113 T€ erhöht. Davon haben sich vor allem die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von 3.210 T€ auf 5.431 T€ erhöht, insbesondere durch die Aufnahme eines kurzfristigen Darlehens gegenüber der Frequentis AG (siehe Finanzlage). Finanzlage Kassenbestand und Bankguthaben im Sinne der verfügbaren Geldmittel betrugen zum Jahresende 1.607 T€ gegenüber 1.207 T€ im Vorjahr. Des Weiteren ist anzumerken, dass ein kurzfristiges Darlehen gegenüber dem Mutterunternehmen in Höhe von 1.500 T€ aufgenommen wurde. Das langfristige Darlehen gegenüber der Frequentis AG besteht weiterhin in Höhe von 2.860 T€. Der Operative Cashflow betrug -782 T€, der Cashflow aus Investitionstätigkeit -318 T€ und der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ohne Berücksichtigung von Zinsen +1.500 T€. Die Gesellschaft war jederzeit uneingeschränkt in der Lage, die Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Ertragslage Das Rohergebnis ist gegenüber dem Vorjahr von 23.268 T€ auf 18.770 T€ gesunken. Ursächlich war hierfür in erster Linie die Entwicklung des Auftragseingangs. Damit wurde die Prognose des Rohergebnisses nicht erreicht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich um 74 T€ auf 5.386 T€. Die Personalaufwendungen sind im gleichen Zeitraum von 18.054 T€ auf 18.015 T€ gesunken aufgrund der Anzahl der Beschäftigten. Insgesamt wurde ein Verlust vor Steuern von 5.489 T€ im Berichtsjahr erzielt. Die aktivierten latenten Steuern betrugen 1.735 T€ gegenüber 297 T€ im Vorjahr. Der Jahresfehlbetrag (nach Steuern) im Berichtsjahr beträgt 3.875 T€ im Vergleich zu einem Jahresfehlbetrag (nach Steuern) von 1.434 T€ im Vorjahr. Das EBIT (Earnings before interests and taxes) beträgt -5.281 T€ im Vergleich zum Vorjahr von -2.044 T€. Auch beim EBIT wurde die (positive) Prognose des Vorjahres nicht erreicht. Insgesamt war der Geschäftsverlauf im vergangenen Jahr gegenüber dem Vorjahr deutlich schlechter. Trotzdem ist die Lage der Gesellschaft weiterhin stabil aufgrund der positiven Prognose für die folgenden Jahre und wegen des sehr guten Auftragseingangs. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Chancen der zukünftigen Entwicklung liegen vor allem im wieder steigenden Flugaufkommen nach der Corona-Krise. Gemäß aktueller Studien ist davon auszugehen, dass der Luftverkehr weltweit das Vorkrisenniveau 2024 wieder erreichen wird. Dazu gewinnt die Einsparung von CO 2 in der Luftfahrtindustrie immer mehr an Bedeutung. Damit wird der Bedarf der weltweiten Flugsicherungsbehörden, der Flugkontrollzentren, der Flughäfen und der Industriepartner wieder steigen. Folglich werden in diesem Bereich gute Entwicklungschancen gesehen. Unter anderem führen auch weiterhin die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung und die damit verbundene Einschränkungen der Produktion von Waren und Dienstleistungen zu einem nachteiligen Einfluss auf die Entwicklung der bedienten Märkte. Die angeführten Maßnahmen können unter anderem dazu führen, dass sich die Abnahme von Projekten im Werk oder die Abnahmen vor Ort beim Kunden verzögern. Es können sich auch Logistik- und Lieferprobleme und damit Engpässe in der Lieferkette ergeben. Diese Risiken werden als mittleres Risiko eingeschätzt. Die für Investitionen vorhandenen Budgets der Kunden könnten kleiner werden, die Entscheidungsfreudigkeit der Kunden könnte angesichts der Unsicherheiten abnehmen. Es ist derzeit unklar, welchen Größeneinfluss und welche zeitliche Dimension die weltweiten, multiplen Krisen auf die globale Wirtschaftsentwicklung und insbesondere auf die bedienten Märkte haben werden. Die zukünftigen Risiken werden insgesamt als geringer eingeschätzt im Vergleich zu den Vorjahren, allerdings kommen jetzt Kostenbelastungen durch die Inflation, die Energiekrise und die unsicheren Auswirkungen des Russland-Ukraine-Krieges hinzu. Chancen liegen weiterhin in der starken Einbindung des Unternehmens in die Muttergesellschaft Frequentis AG, Wien durch die Kooperationen bei entwicklungstechnischen Fragen. Eventuelle Risiken der zukünftigen Entwicklung sind naturgemäß auch dort angesiedelt, wo die Chancen der zukünftigen Entwicklung liegen, nämlich im Bereich der neusten Technologien. Die Risikoeinschätzung hierzu hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert und wird weiterhin als gering eingeschätzt. Weltwirtschaftliche und politische Risiken können zudem die Entwicklung des Unternehmens beeinträchtigen und einen negativen Einfluss auf die Ertragslage der Gesellschaft haben. Weltwirtschaftliche Risiken bestehen u.a. durch die anhaltende Inflation, die auch 2024 zu einer Rezession führen könnte. Der Vorstand der Frequentis AG hat konzernweit ein aktives Risikomanagement implementiert. Das Risikobewusstsein, die Wachsamkeit innerhalb der Belegschaft und das frühzeitige Erkennen von geschäftlichen und natürlichen Risiken sind durch eine fundierte Risk Policy gut ausgeprägt und verankert. Ein zentrales Risiko liegt in variablen Auslastungsszenarien, denen das Unternehmen durch ein umfassendes Szenarien-Management begegnet. Dieses sichert das rechtzeitige Erkennen und Gegensteuern bei sich ungeplant entwickelnden Wirtschaftssituationen. Die Risiken von Finanzinstrumenten sind aufgrund des Volumens als gering einzuschätzen. Währungssicherungsgeschäfte wurden abgeschlossen mit einem Volumen von 5.931 T€. Liquiditätsrisiken sind durch die gute Liquidität und die zum Jahresabschluss bei weitem nicht ausgeschöpfte Kreditlinie sowie die Liquiditätssteuerung auf Basis der Zahlungsströme in der Vergangenheit ebenfalls als gering einzuschätzen. Die FREQUENTIS COMSOFT GmbH hat das Geschäftsjahr 2023 nicht erfolgreich abgeschlossen. Bestandsgefährdende Risiken traten 2023 jedoch weder aus Einzelrisiken noch aus der Gesamtrisikoposition auf. Forschung und Entwicklung Die Frequentis Comsoft GmbH entwickelt ihre Lösungen im Rahmen projekt- und produktspezifischer Forschung und Entwicklung in Abstimmung mit der Frequentis AG. Voraussichtliche Entwicklung Der Auftragsbestand des Unternehmens für das Jahr 2024 ist sehr gut und gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. Insbesondere durch neue Projekte für militärische Kunden ist mit einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung zu rechnen. Die Prognose für das Rohergebnis für das Jahr 2024 liegt deutlich über derjenigen für das Jahr 2023. Ziel ist es, im Jahr 2024 wieder ein deutlich positives EBIT von über 1 Mio. EUR zu erzielen. Die für das Jahr 2023 prognostizierten Ziele konnten nicht erreicht werden, da sich die Auftragseingänge nicht wie erwartet entwickelt hatten. Mit der derzeitigen wirtschaftlichen Entwicklung sind weiterhin Risiken für das laufende Jahr verbunden. Die genauen Auswirkungen auf das Weltwirtschafts-Wachstum, die Projektabnahmen, die Lieferketten, die zur Verfügung stehenden Budgets der Kunden und die potenzielle Verschiebung von Investitionen - mit entsprechenden Auswirkungen auf Umsatz und Auftragseingang - lassen sich derzeit jedoch noch nicht verlässlich abschätzen. In der Gesamtbeurteilung wird für das Geschäftsjahr 2024 keine bestandsgefährdende Entwicklung erwartet.
Karlsruhe, den 28. März 2024 Constantin von Reden, Geschäftsführer VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, 18. April 2024 BDO
AG
Bauer, Wirtschaftsprüfer Dr. Rosien, Wirtschaftsprüfer Ergänzung zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023: Der Jahresabschluss wurde am 28.05.2024 festgestellt. Folgende Verwendung des Jahresüberschusses 2023 wurde beschlossen: vollständiger Vortrag des Jahresfehlbetrages i.H.v. 3.875.679,23 Euro auf neue Rechnung |
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