Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 98613
Vorher
Brilliant 175. GmbHGSW Erste Invest GmbHFACILITA Berlin GmbH Facility Management für die Wohnungswirtschaft
Eingetragen
27.9.2005
Branche
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteBetrieb von Datenverarbeitungseinrichtungen für DritteVerwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für Dritte
Gegenstand
Die Erbringung von infrastrukturellen, kaufmännischen und technischen Facility Management-(FM-)Leistungen für Immobilienobjekte; Erwerb, Halten und Verwaltung von Beteiligungen im Inland im eigenen Namen, auf eigene Rechnung, nicht für Dritte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Lisa Pfeil
seit 16.12.2025
Prokura
Sören Kauer
seit 25.4.2024
Prokura
Stephen Guhr
seit 28.4.2023
Prokura
Jan-Ole Kosch
seit 28.4.2023
Prokura
Matthias Strachardt
seit 28.4.2023
Prokura
Agapi Karpouzidis
seit 28.4.2023
Prokura
Torsten Akelbein
seit 28.4.2023
Prokura
Kerstin Intek
seit 28.4.2023
Prokura
Stefan Bode
seit 28.4.2023
Prokura
Ulrich Kolck
seit 28.4.2023
Prokura
Prokura
Jens Koglin
seit 28.4.2023
Prokura
Prokura
Lars Urbansky
seit 29.11.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

FACILITA Berlin GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 und Lagebericht

Lagebericht 2021

der FACILITA Berlin GmbH, Berlin

Inhaltsverzeichnis

1. Grundlagen der Gesellschaft

2. Wirtschaftliche Lage

2.1 Branchenbezogene Rahmenbedingungen

2.2 Geschäftsverlauf

2.3 Lage der Gesellschaft

2.3.1 Ertragslage

2.3.2 Finanzlage

2.3.3 Vermögenslage

3. Personal

4. Management

5. Risiko- und Chancenbericht, Prognose

1 Grundlagen der Gesellschaft

Die FACILITA Berlin GmbH, Berlin, (FACILITA) wurde im Jahre 2006 gegründet. Im Geschäftsjahr 2021 hielt die GSW Immobilien AG, Berlin, (GSW) 100% der Geschäftsanteile.

Die Gesellschaft erbringt Hausmeister-Dienstleistungen für den gesamten Immobilienbestand des Deutsche Wohnen Konzerns (Deutsche Wohnen) in der Hauptstadtregion mit insgesamt ca. 113.000 (ca. 114.000) Nutzeinheiten. Das Geschäftsmodell der FACILITA beinhaltet, dass alle regelmäßig anfallenden Verkehrssicherungs-, Steuerungs- und Qualitätssicherungsaufgaben sowie sonstige Hausmeistertätigkeiten mit eigenen Mitarbeitern erbracht werden. Die übrigen infrastrukturellen Facility-Management-Dienstleistungen werden weitestgehend nicht von der FACILITA, sondern von dritten fachkundigen Unternehmern für die Deutsche Wohnen erbracht und im Rahmen der Qualitätssicherung durch die FACILITA begleitet.

Die FACILITA hat ihren Geschäftssitz in der Tino-Schwierzina-Straße 32 in 13089 Berlin (Pankow). Neben der Geschäftsführung, den kaufmännischen und administrativen Mitarbeitern sowie der kaufmännischen Bereichsleitung haben auch die Teamleiter ihre Büros am zentralen Firmensitz.

Im Geschäftsjahr 2021 waren durchschnittlich 321 (324) Mitarbeiter bei der FACILITA beschäftigt.

2 Wirtschaftliche Lage

2.1 Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Nachfrage nach Wohnimmobilien und die Wohnungsknappheit hält insbesondere in den Metropolregionen und damit auch auf dem Berliner Markt unvermindert an. Gleichzeitig gewinnt die kontinuierliche Steigerung der Qualität der Wohnimmobilien und damit auch der immobiliennahen Dienstleistung im Rahmen der Bewirtschaftung der Immobilien weiter an Bedeutung.

2.2 Geschäftsverlauf

Die FACILITA betreut sämtliche Bestände der Deutsche Wohnen in der Hauptstadtregion mit ihren Mitarbeitern. Im Zuge der Übernahme der Deutsche Wohnen durch den Vonovia Konzern (Vonovia) wurde ein Verkauf von ca. 11.000 Nutzeinheiten an Wohnungsbaugesellschaften des Landes Berlin zum 31.12.2021 vollzogen. Für ein Portfolio mit ca. 4.000 Nutzeinheiten wird die Bewirtschaftung bis zum 31.12.2022 fortgeführt.

Mit der Übernahme der Bewirtschaftung des Zinshausportfolios der Deutsche Wohnen mit mehr als 7.000 Nutzeinheiten in 2020 hat die FACILITA ihr Dienstleistungsspektrum erweitert. Mit eigenen Mitarbeitern erbringt die FACILITA in den neuen Wirtschaftseinheiten zusätzlich Leistungen im Rahmen der Grün- und Außenanlagenpflege. Das Pilotprojekt Kleinstreparaturen in den Wohnungen der Mieter wurde zum 31. Oktober 2021 beendet. Seit Juni 2021 beseitigt die FACILITA im Auftrag der Deutsche Wohnen Graffiti in den Wohngebieten sowohl mit eigenen Mitarbeitern als auch einem externen Dienstleister für besondere Aufgaben.

Die FACILITA setzt weiterhin auf Nachhaltigkeit. Im aktuellen Geschäftsjahr wurde der bestehende Elektro-PKW-Fuhrpark der Hausmeister und Teamleiter um weitere 3 auf 45 Fahrzeuge vergrößert. Gleichzeitig werden E-Bikes sowie Fahrräder eingesetzt.

2.3 Lage der Gesellschaft

2.3.1 Ertragslage

Die Umsatzerlöse stammen mit TEUR 18.371 (TEUR 16.957) aus der Erbringung von infrastrukturellen Dienstleistungen und TEUR 7 (TEUR 0) aus sonstigen Leistungen. Davon entfallen TEUR 16.416 (TEUR 15.328) auf Hausmeisterleistungen, TEUR 1.716 (TEUR 1.629) auf das Qualitätsmanagement und TEUR 239 auf das neue Geschäftsfeld Graffitibeseitigung. In den Hausmeisterleistungen enthalten sind Umsätze für Grün- und Außenanlagenpflege in Höhe von TEUR 466 (TEUR 119) sowie Kleinreparaturen in Höhe von TEUR 72 (TEUR 20) in ausgewählten Wohnungsbeständen. Die Umsatzerhöhung in Höhe von TEUR 1.421 (TEUR 1.070) gegenüber dem Vorjahr resultiert aus der Bewirtschaftung der ca. 4.000 im November 2020 hinzugewonnenen Nutzeinheiten über volle 12 Monate sowie aus dem neuen Geschäftsfeld Graffitibeseitigung. Zudem konnte ein Teil der tariflichen Lohnerhöhung zum 1. Januar 2021 durch Preisanpassungen kompensiert werden.

Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen werden periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 42 (TEUR 10) und die zeitanteiligen Zuwendungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz zur Förderung der Elektromobilität in Höhe von TEUR 81 (TEUR 0) ausgewiesen sowie Erträge aus Versicherungsentschädigungen in Höhe von TEUR 12 (TEUR 7) und aus Anlagenverkäufen in Höhe von TEUR 22 (TEUR 0). Des Weiteren enthält der Posten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen für Personal TEUR 55 (TEUR 27) und sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 18 (TEUR 4).

Der Materialaufwand enthält im Wesentlichen das Verbrauchsmaterial der Hausmeister und verbaute Leuchtmittel sowie in den bezogenen Leistungen den Einkauf von Dienstleistungen für Außenreinigung, Grünflächenpflege und Graffitibeseitigung. Außerdem wird hier der Fremdpersonalaufwand in Höhe von TEUR 3 (TEUR 5) dargestellt. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Materialaufwand von TEUR 257 auf TEUR 606 erhöht. Neben dem erhöhten Materialverbrauch durch die neuen Leistungen Kleinreparaturen und Graffitibeseitigung wurden auch zusätzliche bezogene Leistungen zur Unterstützung der Hausmeister in den Bereichen Müllplatzmanagement sowie für die Grün- und Außenanlagepflege in den neuen Wirtschaftseinheiten beansprucht.

Der Personalaufwand hat sich gegenüber 2020 auf TEUR 14.262 (TEUR 13.226) erhöht. Ursächlich dafür ist unter anderem der Aufbau zusätzlicher Stellen für die zentrale Qualitätssicherung in den Bereichen Reinigung, Grünflächenmanagement und Baumpflege. Darüber hinaus stiegen die Löhne und Gehälter zum 1. Januar 2021 gemäß Tarifabschluss um 2,75 %. Im Vorjahr wirkte sich der Einmaleffekt der Sozialversicherungsfreiheit der Corona-Sonderzahlung in 2020 aus.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen insbesondere durch um TEUR 374 höhere IT-Kosten sowie erstmals ganzjährig enthaltene und weitere KFZ-Leasingkosten.

Das Ergebnis vor Steuern 2021 fällt mit TEUR 216 (TEUR 708) rund TEUR 112 höher aus als zu Beginn des Geschäftsjahres geplant. Die neue Dienstleistung Graffitibeseitigung und die Zuwendungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz für die Anschaffung von Elektrofahrzeugen waren in der Wirtschaftsplanung noch nicht enthalten.

2.3.2 Finanzlage

Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Zu Beginn des Geschäftsjahres 2021 standen der Gesellschaft liquide Mittel in Höhe von TEUR 6.336 zur Verfügung. Zum Ende des Geschäftsjahres 2021 beliefen sich die liquiden Mittel durch den positiven laufenden Cashflow sowie die erhaltenen Zuwendungen auf TEUR 6.783. Forderungen und Verbindlichkeiten der FACILITA liegen auf dem Niveau des Vorjahres. Der Anstieg der flüssigen Mittel ist im Wesentlichen auf den Ausgleich der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen aus dem Vorjahr und den Jahresgewinn zurückzuführen.

Die Liquidität 1. Grades (flüssige Mittel / kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen) liegt mit 340,7 % (366,5 %) auf einem sehr guten Niveau. Die Liquidität 2. Grades (kurzfristiges Umlaufvermögen / kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen) liegt mit 359,9 % (388,5 %) weiterhin über dem gewöhnlichen Rahmen.

2.3.3 Vermögenslage

Das Vermögen der Gesellschaft besteht im Wesentlichen aus flüssigen Mitteln. Aus der nachfolgenden Übersicht wird die Entwicklung des Vermögens ersichtlich:

in TEUR 31.12.2021 31.12.2020 Veränderung
Anlagevermögen 811 751 8,0%
Unfertige Leistungen 0 3 -100,0%
Forderungen 437 432 1,2%
Flüssige Mittel 6.783 6.336 7,1%
Rechnungsabgrenzungsposten 105 134 -21,6%
Bilanzsumme 8.136 7.656 6,3%
Eigenkapital 5.871 5.741 2,3%
Rückstellungen 1.979 1.698 16,5%
Verbindlichkeiten 226 217 4,1%
Rechnungsabgrenzungsposten 60 0 100%
Bilanzsumme 8.136 7.656 6,3%

Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von unter einem Jahr.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen durch früheren Zahlungsausgleich Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 1 (TEUR 70).

Bei gestiegenem Eigenkapital und durch höhere Rückstellungen gestiegener Bilanzsumme liegt im Geschäftsjahr 2021 die Eigenkapitalquote bei 72,2 % (75,0 %).

3 Personal

Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 286 (296) gewerbliche Mitarbeiter und 34 (27) Angestellte sowie unverändert einen leitenden Angestellten (Prokurist). Per 31. Dezember 2021 waren bei der Gesellschaft 314 (332) eigene Mitarbeiter beschäftigt. In Folge der mit dem Land Berlin vereinbarten Immobilienverkäufe wurden ab Ende Mai 2021 freie Stellen planmäßig nicht mit neuen Mitarbeitern besetzt, um Kündigungen nach dem Nutzen-Lasten-Wechsel zum 31.12.2021 zu vermeiden. Um die vertraglich vereinbarte Qualität der Leistungserbringung dennoch abzusichern, wurden Überstunden angeordnet und Nachunternehmer eingesetzt.

Die Krankenquote mit Lohnfortzahlung lag im Jahresdurchschnitt bei 4,09 % (4,47 %).

Die in 2021 durchgeführten Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen umfassten im Wesentlichen gezielte, für die jeweilige Stelle erforderliche Wissensvermittlung und individuelle Schulung. Die gesetzlich vorgeschriebenen bzw. vertraglich vereinbarten Maßnahmen wurden durchgeführt. Dies umfasste u.a. die Schulung der Hausmeister zu elektrisch unterwiesenen Personen. Außerdem fanden Kommunikationsschulungen für alle Hausmeister statt. Die neu eingestellten Hausmeister wurden in zentralen internen Schulungen und im Rahmen eines internen Mentorenprogramms im betreuten Bestand vor Ort sorgfältig auf ihre Aufgaben vorbereitet. Weitere Schulungsmaßnahmen wurden für das neu gebildete Graffiti-Team sowie den Betriebsrat durchgeführt.

4 Management

Die Geschäfte wurden in 2021 von der Geschäftsführerin Nadine Degen und dem Geschäftsführer Ingo Kühl geführt.

5 Risiko- und Chancenbericht, Prognose

Die organisatorischen Sicherungsmaßnahmen der Gesellschaft bestehen aus Überwachungsmaßnahmen, wie z.B. der Einhaltung des Grundsatzes der Funktionstrennung, dem Vier-Augen-Prinzip, der organisatorischen Sicherungen in der EDV, detaillierten Arbeitsanweisungen für die Mitarbeiter und einer geregelten Belegablage.

Die sonstigen Kontrollinstrumente finden bei der Gesellschaft ihren Niederschlag in Form von regelmäßig stattfindenden Besprechungen, Erstellung eines jährlichen Wirtschaftsplanes sowie einer Mittelfristplanung. Das Erreichen der Wirtschaftsplandaten wird durch regelmäßige Berichte, Monats- und Quartalsabschlüsse sowie die Fortschreibung der Prognosewerte kontinuierlich überwacht. Durch monatsscharfe Leistungsabgrenzungen können unterjährige Abweichungen rechtzeitig erkannt und gegebenenfalls Gegenmaßnahmen zeitnah eingeleitet werden. Insbesondere die kontinuierliche Verfolgung der Plan-Ist-Werte auf Grundlage der Monatsabschlüsse hat sich als Steuerungsinstrument bewährt.

Die Gesellschaft hat darauf hingewiesen, dass das wesentliche Risiko die Abhängigkeit von der Hauptauftraggeberin, der Deutsche Wohnen, darstellt. Mit dieser wird der größte Teil der Umsatzerlöse erzielt. Gleichzeitig bietet dies eine gesicherte Auftragslage. Die FACILITA ist in das Risikomanagementsystem der Deutsche Wohnen eingebunden.

Die Gesamtrisikolage hat sich im Geschäftsjahr 2021 durch die Fokussierung auf die Erbringung von Hausmeisterleistungen für die Deutsche Wohnen nicht verändert. Es bestehen keine bestandsgefährdenden Risiken. Die Einbindung in die Vonovia seit dem 30. September 2021 führt aus heutiger Sicht nicht zu einer Erhöhung der Risiken.

Die Planung für das Jahr 2022 geht bei unveränderter Geschäftstätigkeit und Reduzierung des bewirtschafteten Bestands um 11.000 Nutzeinheiten von einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 133 aus. Ohne Berücksichtigung der in 2021 erhaltenen Zuwendungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz für die Anschaffung von Elektrofahrzeugen liegt das geplante Ergebnis in 2022 auf dem Niveau des Vorjahres. Gemäß Tarifabschluss steigen die Personalkosten ab dem 1. Januar 2022 um 2,75 %.

Die Chancen der Gesellschaft liegen in der Zugehörigkeit zur Deutsche Wohnen. Die FACILITA ist ein signifikanter Baustein im Konzernverbund der Deutsche Wohnen und Vonovia für eine kundenorientierte Qualitätsoffensive.

 

Berlin, den 6. Mai 2022

FACILITA Berlin GmbH

Geschäftsführung

Nadine Degen

Ingo Kühl

Bilanz zum 31. Dezember 2021

Aktiva

31.12.2021
31.12.2020
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Software 5,00 5,00
II. Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 811.191,00 750.395,00
  811.196,00 750.400,00
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
Unfertige Leistungen 142,44 2.833,01
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 79.075,35 36.767,11
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.455,22 252.238,13
(davon aus Lieferungen und Leistungen € 7.455,22; Vorjahr € 252.238,13)    
(davon gegen die Gesellschafterin € 1.377,15; Vorjahr € 69.604,38)    
3. Sonstige Vermögensgegenstände 350.103,80 143.253,41
(davon aus Steuern € 294.125,00; Vorjahr € 88.470,00)    
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 6.783.141,99 6.336.010,56
  7.219.918,80 6.771.102,22
C. Rechnungsabgrenzungsposten 104.451,86 134.458,26
  8.135.566,66 7.655.960,48

Passiva

   
31.12.2021
31.12.2020
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 264.541,00 264.541,00
III. Gewinnvortrag 5.451.168,80 4.954.208,58
IV. Jahresüberschuss 130.261,57 496.960,22
  5.870.971,37 5.740.709,80
B. Rückstellungen    
1. Sonstige Rückstellungen 1.978.662,66 1.697.678,70
  1.978.662,66 1.697.678,70
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 188.818,87 154.207,90
(davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr € 188.818,87; Vorjahr € 154.207,90)    
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 37.596,63 60.543,06
(davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr € 37.596,63; Vorjahr € 60.543,06)    
3. Sonstige Verbindlichkeiten 0,40 2.821,02
(davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr € 0,40; Vorjahr € 2.821,02)    
  226.415,90 217.571,98
D. Rechnungsabgrenzungsposten 59.516,73 0,00
  8.135.566,66 7.655.960,48

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021

2021
2020
1. Umsatzerlöse 18.377.985,96 16.957.020,14
2. Verminderung (-) oder Erhöhung (+) des Bestands an unfertigen Leistungen -2.690,57 1.311,87
3. Sonstige betriebliche Erträge 251.345,07 73.690,66
  18.626.640,46 17.032.022,67
4. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 163.587,20 119.822,09
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 442.519,57 137.358,69
  606.106,77 257.180,78
5. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 11.261.280,85 10.549.158,06
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.001.087,81 2.676.678,76
(davon für Altersversorgung € 457.938,49; Vorjahr € 430.699,73)    
  14.262.368,66 13.225.836,82
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 285.488,44 240.077,06
  285.488,44 240.077,06
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.222.809,77 2.595.755,82
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge -31.190,69 -738,68
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.611,16 4.264,39
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 85.190,40 211.054,90
11. Ergebnis nach Steuern 130.874,57 497.114,22
12. Sonstige Steuern 613,00 154,00
13. Jahresüberschuss 130.261,57 496.960,22

Anhang zum Jahresabschluss 2021

der FACILITA Berlin GmbH, Berlin

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Geschäftsjahr der Gesellschaft ist das Kalenderjahr.

Vergleichswerte des Vorjahres werden in Klammern dargestellt.

Die FACILITA Berlin GmbH hat ihren Sitz in 13089 Berlin, Tino-Schwierzina-Straße 32 und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg unter HRB 98613 B eingetragen.

II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

a) Immaterielle Vermögenswerte

Immaterielle Vermögenswerte sind zu Anschaffungskosten - vermindert um die planmäßige lineare Abschreibung - bilanziert. Die Software wird entsprechend ihrer betrieblichen Nutzungsdauer über drei Jahre abgeschrieben.

b) Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten - vermindert um planmäßig nutzungsbedingte Abschreibungen - angesetzt. Die Abschreibung erfolgt über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, die im Wesentlichen den steuerlichen AfA-Tabellen entspricht. Die Abschreibungen wurden linear vorgenommen. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten kleiner EUR 250,00 wurden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 wurden entsprechend der steuerlichen Regelung in einem Sammelposten erfasst und mit jeweils 20% im Geschäftsjahr der Anschaffung und den folgenden vier Geschäftsjahren abgeschrieben. Auf das mögliche Wahlrecht, geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 im Jahr der Anschaffung als voll abzugsfähige Betriebsausgabe zu erfassen, wurde verzichtet.

c) Umlaufvermögen

Die Vorräte betreffen noch nicht abgerechnete Leistungen und sind unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips zu Herstellungskosten, die neben den handelsrechtlichen Pflichtbestandteilen einen angemessenen Teil der Verwaltungskosten umfassen, bewertet.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Flüssige Mittel sind mit dem Nennwert zum Bilanzstichtag ausgewiesen.

d) Rechnungsabgrenzungsposten

In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. In den passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

e) Eigenkapital

Der als gezeichnetes Kapital ausgewiesene Posten ist das bilanzierte und vollständig eingezahlte Stammkapital und wird zum Nennwert bilanziert. Die Kapitalrücklage wurde von der Gesellschafterin GSW Immobilien AG, Berlin, erbracht.

f) Rückstellungen

Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Marktzinssätze werden den von der Deutschen Bundesbank zu diesem Zweck monatlich veröffentlichten Statistiken entnommen. Die Abzinsung der Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen erfolgte gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB über die angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren.

Zusätzlich ist die FACILITA Berlin GmbH Mitglied der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder. Daraus resultieren finanzielle Verpflichtungen für soziale Leistungen.

Die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder ist eine Anstalt öffentlichen Rechtes, die für Mitarbeiter öffentlicher Körperschaften sowie bestimmter juristischer Personen des Privatrechts eine zusätzliche Altersversorgung gewährt. Aufgrund der bestehenden Satzung und Regelungen ist die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder als leistungsorientierter Plan zu klassifizieren, der durch mehrere Träger finanziert wird. Da eine Berechnung aufgrund fehlender Informationen nicht möglich ist, werden die über die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder gewährten Zusagen als beitragsorientierter Plan bilanziert. Die Aufwendungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung als Altersversorgung ausgewiesen.

g) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Zur Entwicklung der Verbindlichkeiten wird auf den Verbindlichkeitenspiegel verwiesen.

h) Latente Steuern

Latente Steuern werden für zeitliche, sich in der Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen sowie auf steuerliche Verlustvorträge gebildet, soweit dies nach § 274 HGB geboten ist. Aktive latente Steuern auf temporäre Differenzen bzw. Verlustvorträge werden nur angesetzt, sofern ihre Realisierung hinreichend gesichert erscheint. Die latenten Steuern werden mit den Steuersätzen zum Zeitpunkt des voraussichtlichen Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Bei einem Aktivüberhang latenter Steuern wird auf den Ansatz eines Aktivpostens in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB verzichtet.

III. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

a) Anlagevermögen

Im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung sind Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 366 (TEUR 300) zugegangen, u.a. Kleintransporter mit Anhänger, Notebooks für die mobile Arbeitsorganisation, Großwerkzeuge, E-Bikes und Möbel. Darin enthalten sind als Sammelposten Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 in Höhe von ca. TEUR 48 (TEUR 67). Im Wesentlichen sind dies Arbeitsmittel der Hausmeister sowie Möbel für die Stützpunkte und die Zentrale. Der Posten ist durch die planmäßige Abschreibung des Pools für geringwertige Vermögensgegenstände und der Betriebs- und Geschäftsausstattung mit TEUR 285 (TEUR 240) und Lizenzen mit TEUR 0 (TEUR 0) gekennzeichnet.

b) Umlaufvermögen

Im Berichtsjahr werden noch nicht abgerechnete Leistungen in Höhe von TEUR 0 (TEUR 3) für Hausmeisterdienstleistungen ausgewiesen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 79 (TEUR 37) haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 7 (TEUR 252) bestehen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Mietkautionen für Geschäftsräume in der Tino-Schwierzina-Straße in Höhe von TEUR 55 (TEUR 55) sowie gegenüber dem Finanzamt aus Überzahlungen für Einkommen- und Ertragsteuern gemäß den Steuerberechnungen für 2020 und 2021 in Höhe von TEUR 294 (TEUR 88).

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 104 (TEUR 134) enthält im Wesentlichen eine Sonderzahlung für die 21 in 2020 angeschafften Elektrofahrzeuge. Diese Position wird mit den Leasingzahlungen über die Laufzeit von 48 Monaten linear abgetragen und in den Aufwand überführt.

Aus der Berechnung der latenten Steuern ergab sich ein Aktivüberhang in Höhe von TEUR 20 (TEUR 9), auf dessen Ausweis in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB verzichtet wurde. Die Abweichung entsteht im Wesentlichen aus steuerlich nicht abzugsfähigen Rückstellungen und ist mit einem Steuersatz von 30,175% ermittelt.

c) Eigenkapital

in EUR 01.01.2021 Veränderung 31.12.2021
Gezeichnetes Kapital 25.000,00 - 25.000,00
Kapitalrücklage 264.541,00 - 264.541,00
Gewinnvortrag 4.954.208,58 496.960,22 5.451.168,80
Jahresüberschuss 496.960,22 -366.698,65 130.261,57
Summe 5.740.709,80 130.261,57 5.870.971,37

Im Berichtsjahr erfolgte keine Ausschüttung an die Gesellschafterin. Der Bilanzgewinn des Vorjahres in Höhe von TEUR 5.451 wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Das Eigenkapital erhöht sich gegenüber dem Vorjahr um den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 130 (TEUR 497). Ausschüttungsgesperrte Beträge im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB bestehen nicht.

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterin den Vortrag des Gewinns auf neue Rechnung vor.

d) Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen

Die Rückstellung für Jubiläumszuwendungen wurde mit dem Erfüllungsbetrag laut Gutachten in Höhe von TEUR 64 (TEUR 54) angesetzt. Bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrages wurden ein Rechnungszins von 1,35 % (1,60 %) sowie eine Einkommensdynamik von 2,50 % (2,50 %) und die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Im Geschäftsjahr ergab dies einen Zuführungsbetrag von TEUR 12 (TEUR 13). Die Zuführung des Zinsanteils betrug TEUR 1 (TEUR 1), der im Zinsaufwand ausgewiesen ist.

e) Übrige sonstige Rückstellungen

Die Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr für den Sozialfonds, die Erfüllung der Aufbewahrungspflichten und Rückbauverpflichtungen wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten laufzeitadäquaten Zinssatz abgezinst. Aus der Barwertberechnung der Rückstellungen nach § 253 Abs. 2 HGB ergab sich ein Zinsaufwand in Höhe von TEUR 2 (TEUR 3).

Die Rückstellungen für Personalaufwand betreffen im Wesentlichen Bonuszahlungen mit TEUR 1.182 (TEUR 1.114), den Beitrag zur Berufsgenossenschaft mit TEUR 232 (TEUR 206), drohende Aufwendungen im Zusammenhang mit Kündigungsschutzklagen in Höhe von TEUR 28 (TEUR 5) sowie Urlaubsverpflichtungen mit TEUR 23 (TEUR 53).

Im Bereich EDV wurden in Höhe von TEUR 159 (TEUR 31) Rückstellungen für ausstehende Rechnungen gebildet.

Unter den Rückstellungen für sonstige Aufwendungen mit TEUR 67 (TEUR 55) wurden vor allem ausstehende Rechnungen für Dienstleistungen eingestellt.

f) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um TEUR 35 auf insgesamt TEUR 189 (TEUR 154) erhöht. Dabei handelt es sich ausschließlich um Rechnungen aus Dezember 2021. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen mit TEUR 0 (TEUR 0) aus Lieferungen und Leistungen und mit TEUR 38 (TEUR 27) aus Umsatzsteuer im Rahmen der Umsatzsteuerorganschaft.

Verbindlichkeitenspiegel

davon mit einer Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeiten Gesamtbetrag
EUR
von 1 Jahr
EUR
von 1 Jahr bis 5 Jahre
EUR
mehr als 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 188.818,87 188.818,87 - -
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 37.596,63 37.596,63 - -
Sonstige Verbindlichkeiten 0,40 0,40 - -
  226.415,90 226.415,90 - -

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 60 (TEUR 0) enthält den Anteil der Zuwendungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz für E-Autos (Umweltbonus), welcher auf die Monate nach dem Bilanzstichtag entfällt. Diese Position wird über eine Laufzeit von 23 Monaten ab Anschaffungsdatum linear abgetragen und in den Ertrag überführt.

IV. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Aufwendungen und Erträge werden periodengerecht abgegrenzt.

Personalaufwand: Aufwendungen im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung wurden ausschließlich an die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) geleistet.

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und der auf diese entfallenden Abschreibungen ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang).

Zinsaufwendungen von TEUR 3 (TEUR 4) resultieren aus der Abzinsung von langfristigen Rückstellungen gemäß § 253 Abs. 2 HGB. In den Zinserträgen sind Negativzinsen für Verwahrkosten des Bankguthabens in Höhe von TEUR 31 (TEUR 6) enthalten.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betragen TEUR 85 (TEUR 211).

V. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt TEUR 2.272 (TEUR 1.906), davon TEUR 1.558 für 2022 (TEUR 1.271). Gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen Verpflichtungen von insgesamt TEUR 134 (TEUR 125).

Sonstige finanzielle Verpflichtungenbestehen für das folgende Geschäftsjahr aus Dienstleistungsverträgen gegenüber Dritten in Höhe von TEUR 1.211 (TEUR 727). Davon entfallen TEUR 252 (TEUR 216) auf Kraftfahrzeugleasing und Kfz-Versicherung. Zudem bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus der Anmietung von Geschäftsräumen in Höhe von TEUR 347 (TEUR 328). Davon beträgt der Anteil der Miete von Hausmeisterstützpunkten bei verbundenen Unternehmen TEUR 134 (TEUR 125).

Die Miete für den Geschäftssitz in der Tino-Schwierzina-Straße beträgt für 2022 TEUR 210 und für das Jahr 2023 TEUR 105. Dieses Mietverhältnis hat eine Festmietlaufzeit bis zum 30. Juni 2023. Die Verpflichtung aus Leasingverträgen für die Elektroautos beträgt TEUR 220 in 2023, TEUR 212 in 2024, TEUR 120 in 2025 sowie TEUR 57 in 2026.

Im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung besteht für die FACILITA Berlin GmbH auch in Zukunft die Verpflichtung, für ihre Mitarbeiter Beiträge an die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder zu leisten.

VI. Sonstige Angaben

Im neuen Geschäftsjahr werden für in 2022 neu abgeschlossene Verträge außerplanmäßige Aufwendungen in Höhe von TEUR 969 entstehen, die in der ursprünglichen Wirtschaftsplanung als außerplanmäßiger Sachverhalt nicht berücksichtigt sind.

Gesellschafter

Die FACILITA Berlin GmbH wird als 100%ige Tochtergesellschaft in den (kleinsten) Konsolidierungskreis der GSW Immobilien AG mit Sitz in Berlin einbezogen. Die Muttergesellschaft, welche den Konzernabschluss mit dem größten Konsolidierungskreis aufstellt, ist die Vonovia SE mit Sitz in Bochum (2020: Deutsche Wohnen SE mit Sitz in Berlin). Hinterlegt sind beide Konzernabschlüsse unter https://www.bundesanzeiger.de.

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft sind Frau Nadine Degen mit Wohnsitz in Berlin und Herr Ingo Kühl mit Wohnsitz in Wandlitz. Frau Degen ist Geschäftsführerin bei Gesellschaften im Deutsche Wohnen Konzern. Herr Kühl ist Aufsichtsratsmitglied in verschiedenen Unternehmen.

In 2021 erhielt kein Geschäftsführer von der Gesellschaft Bezüge.

Arbeitnehmer

Die Zahl der Beschäftigten belief sich im Jahresdurchschnitt auf:

15 (1) Leitender Angestellter (Prokurist)
34 (27) Angestellte
286 (296) Gewerbliche Arbeitnehmer
321 (324) Summe

 

Berlin, den 6. Mai 2022

FACILITA Berlin GmbH

Geschäftsführung

Nadine Degen

Ingo Kühl

Anlagenspiegel

Historische Anschaffungskosten
Stand 01.01.2021
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Software 44.549,57 0,00 0,00 44.549,57
II. Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.356.831,28 366.292,44 285.279,34 1.437.844,38
  1.401.380,85 366.292,44 285.279,34 1.482.393,95
Abschreibungen
Stand 01.01.2021
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Software 44.544,57 0,00 0,00 44.544,57
II. Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 606.436,28 285.488,44 265.271,34 626.653,38
  650.980,85 285.488,44 265.271,34 671.197,95
Buchwerte
Stand 31.12.2021
Stand 31.12.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Software 5,00 5,00
II. Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 811.191,00 750.395,00
  811.196,00 750.400,00

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die FACILITA Berlin GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der FACILITA Berlin GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FACILITA Berlin GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 17. Mai 2022

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Drotleff, Wirtschaftsprüfer

Kunisch, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss der FACILITA Berlin GmbH zum 31. Dezember 2021 wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 17. Mai 2022 festgestellt.

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