Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 44449
Vorher
WBT Weiterbildungs-Testsysteme GmbHtelc GmbH
Eingetragen
3.2.1998
Branche
Allgemeine und politische ErwachsenenbildungEinrichtungen des tertiären Bildungsbereichs a. n. g.Allgemeinbildende weiterführende Schulen des Sekundarbereichs II
Gegenstand
Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Zweck der Gesellschaft ist die Förderung der Allgemeinheit auf dem Gebiet der Aus-, Weiter- und Fortbildung im Sinne des § 52 Abs. 2 Satz 1 Nr. 7 der Abgabenordnung. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch: a) Die Entwicklung, Herstellung, Durchführung und Auswertung von Tests sowie Test- und Zertifizierungsverfahren zum lebenslangen Lernen in Schulen, in der beruflichen Bildung, in der Weiterbildung und in Hochschulen in Deutschland, Europa und außerhalb Europas. Dies umfasst insbesondere auch die Fort- und Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern sowie Prüferinnen und Prüfern und die Evaluation und Zertifizierung von Prüfungen. b) Die Entwicklung, Herstellung und Veröffentlichung prüfungsvorbereitender und testbegleitender Materialien und Lehrwerke, insbesondere im Sprachenbereich. c) Maßnahmen der Aus-, Weiter- und Fortbildung, insbesondere im Sprachenbereich (z.B. Vorträge, Kurse, andere Veranstaltungen) insoweit, als kein unmittelbarer Bezug zu Tests und Prüfungen besteht. Die Gesellschaft berücksichtigt dabei insbesondere die Interessen ihres Gesellschafters, der Landesverbände der Volkshochschulen und deren Mitglieder als Einrichtungen der öffentlichen Weiterbildung. Wobei nicht alle Zweckverwirklichungsmaßnahmen in jedem Jahr und generell auch nicht alle Maßnahmen in der gleichen Intensität verfolgt werden müssen. Alle vorbezeichneten Maßnahmen können nach Möglichkeit jeweils als Präsenzveranstaltung, online oder zum Herunterladen aus dem Internet angeboten werden. (4) Weitere Zweckverwirklichung der Gesellschaft ist die Weitergabe von Mitteln zugunsten ihres alleinigen Gesellschafters, des Deutschen Volkshochschul-Verbandes e.V. in Bonn, solange dieser wegen Gemeinnützigkeit steuer-begünstigt ist, zur Verwendung für die Förderung der Allgemeinheit auf dem Gebiet der Aus-, Fort- und Weiterbildung im Sinne des § 52 Abs. 2 Satz 1 Nr. 7 AO (Fördertätigkeit nach § 58 Nr. 1 AO).

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ralf Blomeyer
seit 7.2.2024
Prokura
Sibylle Dr. Plassmann
seit 26.1.2010
Prokura
Jürgen Keicher
seit 31.1.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert0.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Deutsche Volkshochschul-Verband e.V.
0.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Anteil
Deutsche Volkshochschul-Verband e.V.
Germany

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

telc gGmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

TELC GGMBH, FRANKFURT AM MAIN

Inhaltsverzeichnis

1 Grundlagen des Unternehmens

1.1 Unternehmensportrait und Geschäftsmodell

1.2 Forschung und Entwicklung

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2.2 Geschäftsverlauf

2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

3 Prognosebericht

4 Chancen- und Risikobericht

1 Grundlagen des Unternehmens

1.1 Unternehmensportrait und Geschäftsmodell

Die Gesellschaft mit Sitz in Frankfurt am Main verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (AO). Zweck der Gesellschaft ist die Förderung der Allgemeinheit auf dem Gebiet der persönlichen und beruflichenAus-, Weiter- und Fortbildung im Sinne des § 52 Abs. 2 Satz 1 Nr. 7 AO. In Deutschland berücksichtigt sie dabei insbesondere die Interessen ihres Gesellschafters, des Deutschen Volkshochschul-Verbands e.V., der Landesverbände der Volkshochschulen und deren Mitglieder, der Volkshochschulen, als Einrichtungen der öffentlichen Weiterbildung. Die Gesellschaft fördert Tests sowie Test- und Zertifizierungsverfahren zum lebenslangen Lernen in Schulen, in der beruflichen Bildung, in der Weiterbildung und in Hochschulen in Deutschland, Europa und außerhalb Europas. Für die Arbeit der telc gGmbH ist die Aufgabe der sprachlichen Integration von Flüchtlingen und Fachkräften in die Gesellschaft sowie in Ausbildung, Studium und Beruf von besonderer Bedeutung.

Kernkompetenz ist die Entwicklung, Verbreitung und Administration von Sprachprüfungen, vor allem für Deutsch. Die Gesellschaft hat im In- und Ausland insgesamt über 2.500 Lizenzpartner, die mit der Durchführung der Prüfungen betraut sind. In Ungarn unterhält die telc gGmbH dafür eine eigene Tochtergesellschaft, die telc Hungary Nonprofit Kft. mit Sitz in Budapest. Darüber hinaus entwickelt und veröffentlicht die telc gGmbH prüfungsvorbereitende Materialien und (als steuerpflichtiger wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb) Sprachlehrwerke. Zudem bietet die Gesellschaft Fortbildungen und Lehrgänge an, insbesondere für Sprachlehrkräfte sowie lizenzierte Prüferinnen und Prüfer.

1.2 Forschung und Entwicklung

Die telc gGmbH entwickelt ihr qualitativ hochwertiges Gesamtangebot aus Fortbildungen, Unterrichtsmaterialien, Prüfungsvorbereitung und Prüfungsdurchführung laufend weiter. Hierzu zählen auch Angebote und Projekte im Bereich der Digitalisierung (virtuelle Fortbildungen, digitale Prüfungen und E-Books) und der Anwendung von Künstlicher Intelligenz (Autoren-KI und Bewerter-KI).

Forschung und Entwicklung leistet die telc gGmbH mit einem wissenschaftlich qualifizierten und praktisch erfahrenen Team von Testentwicklern. Es werden Prüfungsformate entwickelt, Testversionen generiert, Bewertungen kalibriert und sämtliche Akkreditierungsverfahren durchgeführt. Durch die stetige Entwicklung neuer, sowohl papierbasierter als auch digitaler und hybrider Prüfungsplattformen und Testversionen kann die Gesellschaft ihre Leistungen auch in Zukunft bedarfsorientiert und auf höchstem Niveau anbieten. Das Team Testentwicklung repräsentiert die Gesellschaft in europäischen Gremien sowie durch Vorträge und Publikationen zur Testwissenschaft.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Entwicklung bei Sprachkursen in Deutschland ist zweigeteilt: Englisch und andere Fremdsprachen sind aufgrund des demografischen Wandels, der Sprachkenntnisse junger Menschen und der Digitalisierung von Sprachlernangeboten rückläufig. Dagegen nimmt die Nachfrage nach Deutschkenntnissen auch international zu. Aktuelle Ursachen sind die anhaltende Zuwanderung aus Asien und Afrika, die gewünschte Einwanderung von Fach- und Arbeitskräften sowie die andauernde Fluchtbewegung vor dem Krieg in der Ukraine.

So ist es nicht verwunderlich, dass nach wie vor die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge geförderten Deutsch-Tests einen Großteil der von telc angebotenen und durchgeführten Sprachprüfungen ausmachen. Zwar ist der langjährige umfangreiche Auftrag des Bundesministeriums des Innern bzw. des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge zur Durchführung und Administration des Deutsch-Test für Zuwanderer in Integrationskursen des Bundes mit dem Jahr 2022 ausgelaufen. Doch begann die telc gGmbH Mitte des Jahres 2022 mit der Administration und Durchführung der zuvor von der Gesellschaft im Auftrag des Bundes entwickelten Deutsch-Tests für den Beruf. Hier stieg die Zahl der Teilnehmenden von rund 42.000 im Jahr 2022 auf rund 110.000 im Berichtsjahr 2023.

Angebote für berufliche Zwecke (z.B. Deutsch für ausländische Mediziner und Pflegekräfte) auf höherem Sprachniveau (Deutsch B2) und für akademische Ziele (Deutsch C1 für den Hochschulzugang) werden stärker nachgefragt. Dieser Trend wird gefördert durch die Bemühungen der Bundesregierung dem Fach- und Arbeitskräftemangel in Deutschland durch internationale Zusammenarbeit und bilaterale Abkommen mit einer ganzen Reihe von außereuropäischen Ländern zu begegnen, in bzw. mit denen dann, neben dem Goethe-Institut und der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit auch die telc gGmbH partnerschaftlich tätig werden kann.

2.2 Geschäftsverlauf

Wie zuvor berichtet, profitierte die telc gGmbH im Vorjahr 2022 noch von einem Nachholeffekt, ausgelöst durch die CORONA-Maßnahmen der Vorjahre, ebenso von steigenden Teilnehmerzahlen beim Deutsch-Test für Zuwanderer, durch die Fluchtbewegung nach dem russischen Angriff auf die Ukraine. Da Ende 2022 der Vertrag mit dem BAMF zur Administration und Durchführung des Deutsch-Tests für Zuwanderer ausgelaufen ist, musste die telc gGmbH im Berichtsjahr 2023 von einem deutlichen Umsatzrückgang ausgehen und hat diesen entsprechend bei der Planung berücksichtigt.

Im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales hat die Gesellschaft im Zeitraum 2018 bis 2020 vier neue Deutsch-Prüfungen für sogenannte Berufssprachkurse erstellt. Diese Kurse sind Teil des Gesamtprogramms "Sprache" der Bundesregierung und unterliegen der fachlich-organisatorischen Aufsicht des BAMF. Die telc gGmbH hat zu den Berufssprachkursen ergänzende Fortbildungen und Unterrichtsmaterialien entwickelt. Im Vergabeverfahren des Beschaffungsamtes des Bundesministeriums des Innern zur Durchführung und Administration dieser vier Deutsch-Tests für den Beruf setzte sich die telc gGmbH Ende 2021 durch. Die von der Gesellschaft entwickelten Deutsch-Tests für den Beruf werden seit Juli 2022 durchgeführt. Die Nachfrage nach den neuen Formaten blieb anfangs hinter den Erwartungen zurück. Die Anzahl der Prüfungen erreichte nicht die vom BAMF prognostizierten Teilnehmerzahlen und konnte 2023 die Anzahl der in der Vergangenheit durchgeführten Deutsch-Tests für Zuwanderer nicht ausgleichen.

Im Lauf des Berichtsjahres 2023 konnte dieser Verlust durch den Zugewinn bei anderen, höherstufigen und auch höher dotierten Sprachprüfungsformaten und einem weiteren Zuwachs im Verlagswesen ausgeglichen werden. Hierzu hat auch die begonnene Etablierung der Plattform zur Durchführung von digitalen Sprachprüfungen beigetragen, sodass mit einer Betriebsleistung von TEUR 24.711 das Vorjahr (TEUR 24.689) leicht übertroffen werden konnte.

Trotzdem ist die Anzahl der insgesamt administrierten und durchgeführten Sprachprüfungen im Geschäftsjahr von rund 580.000 auf rund 400.000 gesunken. War noch im Jahr 2022 der vermehrte Einsatz von Zeitarbeitskräften unumgänglich, konnte im Berichtsjahr 2023 im Bereich der Prüfungsverarbeitung auf Zeitarbeitskräfte komplett verzichtet werden. Dies führte zu einer so nicht prognostizierten Einsparung von mehr als TEUR 500 und trägt nicht zuletzt zur deutlichen Reduktion des Materialaufwands bei.

Zur positiven Entwicklung des Verlagsbereichs hat auch die Auslagerung des gesamten Fulfillment-Prozesses beigetragen. Die Umstellung erfolgte Ende des ersten Quartals 2023 und umfasst die Warenlagerung, die automatisierte Auftragsentgegennahme, die zeitnahe Belieferung sowie die Fakturierung und das diesbezügliche Forderungsmanagement. Insbesondere die zeitnahe Belieferung unserer Kunden hat, unserer Meinung nach, zur positiven Absatzentwicklung von knapp 350.000 in Jahr 2022 auf mehr als 400.000 Exemplaren im Jahr 2023 beigetragen.

Die Gesellschaft fokussierte sich weiterhin auf die Verbreitung ihrer Angebote. Insbesondere das Ende 2022 begonnene und im Jahr 2023 fortgeführte Programm zur Etablierung von digitalen Sprachprüfungen trägt hierzu bei. Bei den digitalen Prüfungsformaten konnte ein Umsatzzuwachs von mehr als TEUR 900 realisiert werden. Allem voran konnten internationale Durchführungsorte für Sprachprüfungen in Marokko, Vietnam, Indien und auf den Philippinen gefunden werden. Darüber hinaus konnten neue Geschäftsbeziehungen in Mexiko geknüpft werden.

2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Trotz des Ende 2022 ausgelaufenen Vertrags zur Administration und Durchführung des Deutsch-Tests für Zuwanderer und dem damit einhergehenden Umsatzrückgang von mehr als 5 Mio. EUR konnte im Berichtsjahr insgesamt ein leichter Erlöszuwachs von rund 1% verzeichnet werden. Mit 78% der Gesamterlöse stellt der Prüfungsbereich nach wie vor die Kernkompetenz des Unternehmens dar. Die weiteren Erlöse verteilen sich auf Verlagswesen und Prüfungsvorbereitende Unterlagen (15%), Lizenzmanagement (3%), Training und Qualifikation (3%) sowie Sonstige (1%).

Im Jahr 2023 ist im Bereich der Sprachprüfungen ein Erlösrückgang von 2% im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Der Erlösrückgang durch das Auslaufen der Beauftragung zur Administration und Durchführung des Deutsch-Test für Zuwanderer konnte nahezu kompensiert werden und zwar durch die Beauftragung zur Durchführung des Deutsch-Tests für den Beruf, den Zuwachs bei den sonstigen Deutschsprachprüfungen (12%), den Deutsch-Tests für den Hochschulzugang (52%) und dem Aufbau eines Angebots an digitalen Sprachprüfungen.

Die meisten Prüfungen finden nach wie vor im Inland statt bzw. werden von inländischen Partnern beauftragt und fakturiert. So stammen 85% (Vorjahr 89%) der Prüfungserlöse aus Deutschland, gefolgt von 5% aus der Schweiz. Danach folgt die Türkei mit 3%, Italien mit 2% und die Philippinen, Ungarn und Albanien mit jeweils 1%.

In Ungarn liegt die Anzahl von telc Sprachprüfungen auf Vorjahresniveau. Damit trug die telc Hungary Nonprofit Kft. zu etwa 1% der Prüfungserlöse bei. Wie im Vorjahr erwirtschaftete die Tochtergesellschaft mit Sitz in Budapest ein positives Jahresergebnis. In Polen gingen die Erlöse aus Sprachprüfungen gegenüber dem Vorjahr um 5% zurück. In Südosteuropa herrscht eine gute Zusammenarbeit mit der Dekra-Akademie, die vor Ort Pflegekräfte für den Einsatz in Deutschland fachlich und sprachlich ausbildet.

Auf die Deutsch-Tests für den Beruf (15%) und den Deutsch-Test für Zuwanderer (noch 2%) des BAMF entfielen in Summe 17% aller Erlöse aus Sprachprüfungen (Vorjahr 33%). Dies entspricht 13% (Vorjahr 27%) der gesamten Umsatzerlöse. Der Umsatzanteil und die Abhängigkeit von hoheitlichen Auftraggebern sind somit rückläufig.

Die Umsatzerlöse im Bereich Fortbildungen (Training und Qualifikation) konnten im Jahr 2023 stabilisiert werden und liegen nun 10% über dem Wert des Vorjahres.

Der wirtschaftliche Geschäftsbetrieb der Verlagsredaktion (Lehrwerke) hat sich im Jahr 2023 gut weiterentwickelt und verzeichnete ein neues Umsatzhoch. Im Vergleich zum Vorjahr beträgt der Umsatzzuwachs 22%. Dieser Bereich soll durch Personalaufbau, neue Produktentwicklungen und den Ausbau der Außendienstarbeit weiter gestärkt werden.

Die Gesamtkosten konnten im Berichtsjahr reduziert werden, zum Teil aufgrund nicht mehr benötigter Zeitarbeits- und Honorarkräfte für die Durchführung des Deutsch-Test für Zuwanderer. Darüber hinaus durch die Reduzierung der durchgeführten Prüfungen, dem Umstieg von CDs auf digitale Medien und die begonnene Etablierung von digitalen Prüfungen. Gegenüber dem Vorjahr konnten die Gesamtkosten um nahezu 5% reduziert werden.

Die Gesellschaft beschäftigte zum Jahresende 121 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Personalkosten liegen knapp 9% über dem Vorjahresniveau, jedoch auf Höhe des Wirtschaftsplans für das Jahr 2023. Es wurden neue Stellen geschaffen und besetzt. Die Personalkosten machen 39% der Gesamtkosten aus (2022: 34%). Die Personalkostenquote bezogen auf den Gesamtumsatz liegt bei 27% (2022: 25%).

Die Gesellschaft hat ihre Vermögenswerte auch im Geschäftsjahr 2023 ausgebaut. Die Zugänge im Sachanlagevermögen sind auf weitere Investitionen in das Verwaltungsgebäude in Bad Homburg und dafür notwendige Betriebs- und Geschäftsausstattung zurückzuführen. Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens bestehen vornehmlich aus dem weiteren Ausbau unseres Online-Kundenportal für Geschäftskunden und dem Investieren in unterschiedliche Softwarelösungen zur Abbildung und Durchführung von digitalen Prüfungen bzw. dem digitalen Verarbeiten von papierbasierten Prüfungen.

Die Finanzlage der Gesellschaft ist auch im Berichtsjahr positiv. Die Gesellschaft ist jederzeit in der Lage, den laufenden Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die telc gGmbH bedient sich im Wesentlichen Formen der Innenfinanzierung. Möglichkeiten der Außenfinanzierung wurden nicht in Anspruch genommen.

Der Bestand an Finanzmitteln hat sich von TEUR 26.418 auf TEUR 26.027 nur geringfügig verringert. Dem gestiegenen Unternehmenserfolg standen u.a. weitere Auszahlungen für den Bau der neuen Unternehmenszentrale gegenüber.

Die Gesellschaft hat keine langfristigen Verbindlichkeiten. Der erneute Anstieg der kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ergibt sich in erster Linie aus Bauleistungsrechnungen, die zum Zeitpunkt des Jahresabschlusses zur Zahlung anstanden.

Der Jahresüberschuss der telc gGmbH im Jahr 2023 beläuft sich auf TEUR 7.831.

Vor dem Hintergrund der stabilen Liquiditäts- und Finanzlage sowie des im Ergebnis guten Geschäftsverlaufs beurteilt die Geschäftsführung die wirtschaftliche Lage mittelfristig positiv.

3 Prognosebericht

Auf bessere allgemeine Rahmenbedingungen trifft die bis auf Weiteres hohe Nachfrage u.a. durch Flüchtlinge aus der Ukraine. Auch wenn die telc gGmbH den Deutsch-Test für Zuwanderer nicht mehr selbst administriert, profitiert sie dennoch vom kontextuell hohen Bedarf über ihr breites Portfolio von sprachkurs- und prüfungsbegleitenden Angeboten, wie Lehrwerke, Übungstests und Fortbildungen.

Zusätzliche Potenziale ergeben sich, sollte sich zumindest ein Teil der ukrainischen Flüchtlinge dafür entscheiden, längerfristig in Deutschland zu verbleiben und sich durch einen Deutsch-Test für den Beruf für den Arbeitsmarkt in Deutschland zu qualifizieren.

Die Gesellschaft hat den Entfall des großen Prüfungsvolumens beim Deutsch-Test für Zuwanderer genutzt, um sich im Bereich der Prüfungsverarbeitung neu zu organisieren und sich insbesondere mit Blick auf kürzere Bearbeitungszeiten effizienter aufzustellen. Daneben wird die Entwicklung und Verbreitung von digitalen Prüfungen mit den dazugehörigen automatisierten Verarbeitungsprozessen vorangetrieben.

Die zunehmenden Internationalisierungsbemühungen zeigen bereits positive Auswirkungen. Bis Ende 2024 plant die telc gGmbH ihre Auslandstätigkeiten auf weitere internationale Standorte auszuweiten. Priorisiert werden Länder wie Brasilien, Indien, Mexiko, die Philippinen sowie Vietnam, die die Gesellschaft als strategisch besonders bedeutsam einstuft.

Der Wirtschaftsplan für das Jahr 2024 entstand bereits am Ende des dritten und Anfang des vierten Quartals 2023, als die positive Entwicklung zum Jahresende 2023 noch nicht absehbar war. Deshalb liegt die prognostizierte Gesamtleistung der Gesellschaft für das Wirtschaftsjahr 2024 bei vorsichtig realistisch geschätzten TEUR 25.013. Der im November 2023 genehmigte Wirtschaftsplan prognostiziert für die telc gGmbH einen Jahresüberschuss nach Steuern in Höhe von TEUR 5.743.

4 Chancen- und Risikobericht

Die weitere Diversifizierung bleibt das übergeordnete strategische Ziel. Hierfür werden telc-eigene Prüfungsformate ausgebaut. Im Ausland soll die Fortbildung von Fachkräften weiterentwickelt werden. Das wird unterstützt durch die eigene Infrastruktur in Ungarn, die Pflege der Lizenzbeziehungen in der Schweiz, die Zusammenarbeit mit der Dekra-Akademie in verschiedenen Balkanländern sowie das Projekt der Bearbeitung von außereuropäischen Märkten, u.a. im Rahmen des Projekts "Triple Win" der Bundesagentur für Arbeit. Neben dem Bereich der Sprachprüfungen betreibt die Gesellschaft den Aufbau der Handlungsfelder Weiterbildung und Lehrwerke. Für das Ausland und nach den Erfahrungen mit Lock-down und Homeoffice auch für das Inland sind Digitalisierung und Virtualisierung von Produkten und Dienstleistungen strategisch wichtig.

Langfristig ist die Gesellschaft bestrebt, die ausgelaufene Beauftragung mit dem Deutsch-Test für Zuwanderer mit der nächsten Ausschreibung zurückzugewinnen. Durch eine dann ganz oder teilweise digital abzulegende Sprachprüfung könnte die Effizienz erhöht und der Aufwand der vergangenen Periode gesenkt werden.

Ein Risiko besteht weiterhin in der Abhängigkeit der Gesellschaft von größeren staatlichen Beauftragungen, d.h. von den Deutsch-Tests für den Beruf.

Neuere Ideen der Bundesregierung wie "Job-Turbo" und "Job-BSK" (Arbeitsaufnahme auch ohne Sprachkenntnisse bzw. berufsbegleitender Spracherwerb) sind zwar nachvollziehbar, wenn es um eine schnelle Beschäftigung gehen soll; sie sind gleichzeitig fragwürdig, weil die betreffenden Arbeitskräfte sprachlich nicht vorbereitet sind und die notwendigen sprachintegrativen Maßnahmen sehr früh an die Arbeitgeber delegiert werden. "Job-Turbo" und "Job-BSK" sind ein Geschäftsrisiko für die telc gGmbH, wenn Sprachkompetenzen künftig nicht mehr objektiv festgestellt und als Voraussetzung für eine Ausbildung, eine Arbeitserlaubnis oder eine Berufstätigkeit betrachtet werden sollten.

Bisher nachgeordnete Wettbewerber könnten sich im Markt etablieren, zusätzliche Wettbewerber in einen Markteintritt in Deutschland investieren. Das betrifft alle Handlungsfelder der telc gGmbH.

Die Chancen der Digitalisierung und Internationalisierung bergen auch Risiken in sich: Betrugsversuche bei Prüfungen und ein krimineller Umgang mit Zertifikaten haben auch statistisch zugenommen. Die telc gGmbH kooperiert eng mit Polizei und Staatsanwaltschaft sowohl bei der Strafverfolgung als auch bei der Gefahrenabwehr. Im Ausland, gerade außerhalb Europas, sind bestimmte Risiken noch größer, zumal die Entfernungen groß und eigene Mitarbeitende nicht ständig vor Ort sind. Hier geht es darum mithilfe der Infrastruktur des DVV International und mit Unterstützung der deutschen Vertretungen im Ausland geeignete, d.h. kompetente und zuverlässige Partner zu identifizieren und zu begleiten.

Wie die teilweise langen Vakanzen neu ausgeschriebener Stellen zeigen, liegt auch mit dem allgemeinen Fachkräftemangel auf dem deutschen Arbeitsmarkt ein größeres Risiko vor. Wenn Stellen nicht zeitnah nachbesetzt und neu geschaffene Stellen nicht mit der gewünschten Qualifikation besetzt werden können, kann dies die Entwicklung des Unternehmens beeinträchtigen. Die Gesellschaft ist bestrebt, ihre Attraktivität für alte und neue Mitarbeitende mit zusätzlichen Angeboten wie z.B. einer Betriebskantine oder der Zahlung einer Inflationsausgleichsprämie zu steigern, um auch künftig Mitarbeitende binden und akquirieren zu können.

Abgesehen von den hier genannten Risiken sind derzeit keine weiteren Risiken bekannt, die die Entwicklung der Gesellschaft wesentlich beeinträchtigen könnten.

Aufgrund der wirtschaftlichen Lage der telc gGmbH und der gebildeten Rücklagen ist der Bestand des Unternehmens b.a.w. nicht gefährdet. Mittelfristig ist eine stabile Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu erwarten.

 

Bad Homburg, 03. April 2024

gez. Jürgen Keicher

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

TELC GGMBH, FRANKFURT AM MAIN

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 33.620.934,43 30.709.894,82
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.024.036,00 1.820.088,00
1. Software 2.024.036,00 1.820.088,00
II. Sachanlagen 31.344.120,61 28.637.029,00
1. Grundstücke und Bauten 30.500.264,17 27.736.485,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 843.099,00 900.544,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 757,44 0,00
III. Finanzanlagen 252.777,82 252.777,82
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 150.387,72 150.387,72
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 101.390,10 101.390,10
3. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 1.000,00 1.000,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 30.009.921,99 30.495.168,49
I. Vorräte 753.276,53 702.401,15
1. Fertige Erzeugnisse und Waren 753.276,53 702.401,15
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.229.231,43 3.375.181,49
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.956.723,51 2.698.868,42
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.742,15 5.682,24
3. Sonstige Vermögensgegenstände 269.765,77 670.630,83
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 26.027.414,03 26.417.585,85
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 195.888,05 152.873,98
63.826.744,47 61.357.937,29

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 58.531.653,86 58.200.932,77
I. Gezeichnetes Kapital 51.200,00 51.200,00
II. Kapitalrücklage 214.036,52 214.036,52
III. Gewinnrücklagen 48.691.343,87 46.190.543,54
IV. Bilanzgewinn 9.575.073,47 11.745.152,71
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.221.306,44 807.391,22
1. Steuerrückstellungen 375.706,44 135.260,00
2. Sonstige Rückstellungen 845.600,00 672.131,22
C. VERBINDLICHKEITEN 4.031.999,83 2.314.697,54
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 578,34 74.766,36
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.749.164,13 2.061.278,39
3. Sonstige Verbindlichkeiten 282.257,36 178.652,79
- davon aus Steuern: EUR 59.571,51 (Vorjahr: EUR 80.500,47)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 41.784,34 34.915,76
63.826.744,47 61.357.937,29

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 24.659.935,61 24.494.717,22
2. Erhöhung des Bestands an fertigen Erzeugnissen 50.875,38 193.777,70
3. Gesamtleistung 24.710.810,99 24.688.494,92
4. Sonstige betriebliche Erträge 667.653,29 179.283,88
5. Materialaufwand -3.904.209,98 -4.080.388,74
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -2.333.659,94 -1.787.133,27
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.570.550,04 -2.293.255,47
6. Rohergebnis 21.474.254,30 20.787.390,06
7. Personalaufwand -6.757.446,07 -6.199.902,33
a) Löhne und Gehälter -5.500.177,24 -5.009.453,21
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.257.268,83 -1.190.449,12
- davon aus Altersversorgung: EUR 179.521,60 (Vorjahr: EUR 177.453,13)
8. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.622.092,05 -906.403,17
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.001.095,72 -6.946.456,84
10. Betriebsergebnis 8.093.620,46 6.734.627,72
11. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 44,18 76,00
12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 72.104,35 21.348,84
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.501,00 0,00
14. Finanzergebnis 70.647,53 21.424,84
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -326.850,56 -250.151,50
16. Ergebnis nach Steuern 7.837.417,43 6.505.901,06
17. Sonstige Steuern -6.696,34 -19.528,32
18. Jahresüberschuss 7.830.721,09 6.486.372,74
19. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 11.745.152,71 6.672.015,12
20. Ergebnisverwendung -7.500.000,00 -2.500.000,00
21. Entnahmen aus Gewinnrücklagen 0,00 2.000.000,00
22. Einstellung in Gewinnrücklagen -2.500.800,33 -913.235,15
23. Bilanzgewinn 9.575.073,47 11.745.152,71

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

TELC GGMBH, FRANKFURT AM MAIN

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und wird im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter HRB 44449 unter der Firma telc gGmbH geführt. Der Sitz des Geschäftsbetriebes ist Bad Homburg.

Die telc gGmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde nach den Vorschriften des HGB und des GmbH-Gesetzes erstellt. Der Ausweis und die Gliederung entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgte unverändert zum Vorjahr. Versand- und Verpackungskosten werden ab dem Berichtsjahr 2023 unter dem Materialaufwand ausgewiesen, da diese dem Absatzprozess zuzuordnen sind. Im Vorjahr waren diese in den sonstigen betrieblichen Auswendungen enthalten. Sie betragen in 2023 TEUR 1.058,1 und in 2022 TEUR 1.339,9.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Soweit ein Wahlrecht für die Darstellung gesetzlich bestimmter Sachverhalte in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang besteht, erfolgen die Angaben in der Regel im Anhang. Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Verteilung der Abschreibungen erfolgt linear über die Nutzungsdauer. Bei Geringwertigen Anlagegütern erfolgt die Sofortabschreibung im laufenden Jahr.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellkosten bewertet. Bewertungsabschläge waren nicht erforderlich. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten angesetzt, jeweils gekürzt um notwendige Wertberichtigungen. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Die Bewertung des Vermögens und der Schulden ist nach den gleichen Grundsätzen wie im Vorjahr erfolgt.

IV. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den Anlagenspiegel in der Anlage zu diesem Anhang.

2. Anteilsbesitz

Die Gesellschaft ist zu 100 % an telc Hungary Nonprofit Kft. mit Sitz in Budapest beteiligt. Diese Gesellschaft wurde im Jahr 2019 gegründet. Das Eigenkapital zum 31.12.2023 beträgt 37.788,70 EUR (14.502 THUF). Der Jahresüberschuss beläuft sich auf 14.133,66 EUR (5.424 THUF).

3. Forderungen

Die Forderungen betreffen hauptsächlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr.

4. Eigenkapital

Das Eigenkapital beinhaltet Gewinnrücklagen in Höhe von 48.691.343,87 EUR.

Gemeinnützigkeitsrechtlich enthält dieser Betrag die Betriebsmittelrücklage, die Reinvestitionsrücklage, die Rücklage aus dem Finanzergebnis und die Rücklage aus freien Überschüssen.

5. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für den Personalbereich (226 TEUR) und für ausstehende Rechnungen (436 TEUR).

6. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert und haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

7. Finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen keine finanziellen Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung und nicht aus der Bilanz ersichtlich sind.

V. Sonstige Angaben

Mitarbeiter Jahresdurchschnitt

Vollzeitangestellte
2023: 96,5
2022: 85,5
Teilzeitangestellte
2023: 24,5
2022: 23,0
Gesamt
2023: 121,0
2022: 108,5

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Jürgen Keicher M.A., Kaufmann, Friedrichsdorf. Er vertritt die Gesellschaft allein.

Aufsichtsrat

Vorsitzende des Aufsichtsrates ist Frau Susanne Deß, Geschäftsführerin Abendakademie und Volkshochschule, Mannheim. Stellvertretender Vorsitzender war bis 28.02.2023 Herr Christoph Jost, Institutsleiter DVV International, Bonn. Nachfolger von Herrn Jost ist Herr Winfried Krüger, Geschäftsführer Kreisvolkshochschule Ammerland, Westerstede.

Weitere Mitglieder sind:

Frau Prof. Dr. Karin Aguado Padilla, Universitätsprofessorin, Kassel;

Herr Uwe Gartenschläger, Institutsleiter DVV International, Bonn;

Herr Dr. Christoph Köck, Vorsitzender des Organisations- & Finanzausschusses des Deutschen Volkshochschul-Verbands, Frankfurt am Main, bis 15.09.2023;

Herr Jürgen Küfner, Direktor Volkshochschule, Dresden;

Herr Prof. Dr. Rudolf Tippelt, Lehrstuhlinhaber i.R., München;

Frau Julia von Westerholt, Direktorin Deutscher Volkshochschulverband, Bonn;

Herr Karsten Schneider, Vorsitzender des Organisations- & Finanzausschusses des Deutschen Volkshochschul-Verbands, Kiel, ab 15.09.2023.

Auf die Angabe der Organbezüge wird aufgrund der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die Auswirkungen auf die Finanzlage haben, sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

Vorschlag für die Verwendung des Ergebnisses

Für das Geschäftsjahr wird ein Jahresüberschuss von 7.830.721,09 EUR ausgewiesen. Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, entsprechend den satzungsrechtlichen Bestimmungen, den Jahresüberschuss in die Rücklagen einzustellen und einen Teil an den Gesellschafter auszuschütten.

 

Frankfurt am Main, 03. April 2024

gez. Jürgen Keicher

Der Jahresabschluss wurde am 12. Juni 2024 von der Gesellschafterversammlung unverändert festgestellt.

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Software 2.723.718,57 1.005.296,77 94.412,50 3.634.602,84
2.723.718,57 1.005.296,77 94.412,50 3.634.602,84
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke und Bauten 27.835.008,34 3.368.246,85 0,00 31.203.255,19
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.026.136,37 174.830,60 0,00 2.200.966,97
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 757,44 0,00 757,44
29.861.144,71 3.543.834,89 0,00 33.404.979,60
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 150.387,72 0,00 0,00 150.387,72
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 101.390,10 0,00 0,00 101.390,10
3. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 1.000,00 0,00 0,00 1.000,00
252.777,82 0,00 0,00 252.777,82
32.837.641,10 4.549.131,66 94.412,50 37.292.360,26
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Software 903.630,57 785.348,77 78.412,50 1.610.566,84
903.630,57 785.348,77 78.412,50 1.610.566,84
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke und Bauten 98.523,34 604.467,68 0,00 702.991,02
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.125.592,37 232.275,60 0,00 1.357.867,97
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.224.115,71 836.743,28 0,00 2.060.858,99
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
2.127.746,28 1.622.092,05 78.412,50 3.671.425,83
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Software 2.024.036,00 1.820.088,00
2.024.036,00 1.820.088,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke und Bauten 30.500.264,17 27.736.485,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 843.099,00 900.544,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 757,44 0,00
31.344.120,61 28.637.029,00
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 150.387,72 150.387,72
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 101.390,10 101.390,10
3. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 1.000,00 1.000,00
252.777,82 252.777,82
33.620.934,43 30.709.894,82

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der telc gGmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der telc gGmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Eschborn, 05. April 2024

LPS GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

J. Finke, Wirtschaftsprüfer

G. Hespelt, Wirtschaftsprüfer

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