MiDi Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hartmut Bischofs seit 9.9.2011 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sport-Concept GmbHOberhausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.03.2008 bis zum 28.02.2009Lagebericht1. Generelle Information: Die Sport-Concept GmbH betreibt den Großhandel mit Marken-Sportartikeln sowie mit Artikeln aus dem Bereich Private Label. a. Umsatz- und Ertragsentwicklung Der Umsatz liegt 1.304 T€ über Vorjahresniveau. Der Jahresfehlbetrag vermindert sich mit 1.664 T€ gegenüber dem Vorjahresfehlbetrag. b. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit 123 T€ über dem Vorjahresniveau. c. Investitionen Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von 60 T€ im Rahmen der Jahresplanung getätigt. d. Personal Die Gesellschaft beschäftigte zum 28.02.2009 22 Vollzeitkräfte 2 Auszubildender 66 Aushilfen 2. Bilanzstruktur- und Liquidität a. Vermögenslage Die Bilanzsumme beläuft sich per 28.02.2009 auf 12.945 T€. Damit liegt die Bilanzsumme 3.576 T€ über dem Vorjahresniveau. Die Fehlkapitalsituation des Unternehmens wurde im Vorjahr durch Nachrangerklärung in Höhe von 2.200 T€ ausgeglichen. Die in diesem Geschäftsjahr getroffenen Investitionen sind Grundlage für die überaus positive betriebswirtschaftliche Entwicklung des Folgejahres. b. Finanzlage Die Gesellschaft ist ihren Zahlungsverpflichtungen stets pünktlich nachgekommen. c. Ertragslage Die Ertragslage in Verbindung mit der Kostenstruktur, die mit der Expansion verbunden ist, liegt über dem Vorjahresniveau. 3. voraussichtliche Entwicklung Für das Geschäftsjahr 2009/2010 wird vor dem Hintergrund einer deutlichen Expansion ein positives Jahresergebnis erwartet und mit einem deutlichen operativen Jahresergebnis gerechnet. Dabei haben sich die getätigten Investitionen der Vorjahre, insbesondere im Bereich der EDV, der Logistik und des Einkaufs ausgezahlt. Der Rohertrag hat sich deutlich verbessert und die Kostensituation ist dabei erwartungsgemäß stabil geblieben. Für das laufende Geschäftsjahr 2009/2010 erwartet die Gesellschaft einen Brutto-Jahresumsatz von 47.000 T€ mit einem Jahresergenis von ca. 2.500 T€ bis 3.000 T€ vor Steuern. Damit haben sich die Planungen und Investitionen der Vergangenheit deutlich positiv ausgewirkt und das Unternehmen in die Situation versetzt, langfristige Lieferverträge mit führenden deutschen Discountern, SB-Warenhäusern sowie Filialisten einzugehen. Durch die international aufgestellten Beschaffungen und kontinuierliche Warenbereitstellungsmöglichkeiten ist eine deutliche Verbesserung der Rohertragssituation im laufenden Geschäftsjahr erkennbar.
Oberhausen, 11.12.09 Sport-Concept GmbH Hartmut Bischofs, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss der Sport-Concept GmbH, Oberhausen, wurde nach den handelsrechtlichen und gesellschaftsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Dabei entspricht die Darstellungsform den handelsrechtlichen Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften und zeigt eine entsprechende Untergliederung nach Restlaufzeiten. 1.1 Immaterielle Vermögensgegenstände Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Bei der Ermittlung der planmäßigen Abschreibungen kommt ausschließlich die lineare Abschreibungsmethode unter Berücksichtigung der Laufzeit des Nutzungsrechts oder der kürzeren betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zur Anwendung. Die Entwicklung und Zusammensetzung ergibt sich aus dem als Anlage beigefügten Anlagengitter. 1.2 Sachanlagevermögen Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und - soweit es sich um abnutzbare Wirtschaftsgüter handelt - vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Bei der Ermittlung der planmäßigen Abschreibungen kommt generell die lineare Abschreibungsmethode - und zwar im steuerlich zulässigen Rahmen zur Anwendung. Außerplanmäßige handelsrechtliche Abschreibungen wurden einschließlich etwaiger steuerrechtlicher Sonderabschreibungen nicht vorgenommen. Die Anschaffungskosten der geringwertigen Wirtschaftsgüter werden grundsätzlich nach der linearen Abschreibungsmethode abgeschrieben. Soweit die Anschaffungskosten für das einzelne, dem Anlagevermögen zuzuordnende Wirtschaftsgut nicht mehr als € 60,00 betragen haben, werden diese als sofort abzugsfähige Betriebsausgaben erfasst. Betragen die Anschaffungskosten zwischen 150,00 € und 1.000,00 € werden die Wirtschaftsgüter als Sammelposten geführt und über fünf Jahre planmäßig abgeschrieben. Die Entwicklung und Zusammensetzung des Sachanlagevermögens ergibt sich aus dem der Anlage beigefügten Anlagengitter. 1.3 Vorräte Der Bestandsnachweis erfolgt in Form von Inventurlisten, die auf der Grundlage einer körperlichen Bestandsaufnahme durch Arbeitnehmer der Gesellschaft sowie auf Grund des Warenwirtschaftssystems der Gesellschaft erstellt werden. An der körperlichen Bestandsaufnahme hat Herr Wirtschaftsprüfer Wolfgang Hohl persönlich teilgenommen und sich von der Ordnungsmäßigkeit der aufgenommenen Mengen und der Bewertung überzeugt. Der Bestand an Waren wurde zu durchschnittlichen Anschaffungskosten, d. h. zu fortgeschriebenen Einstandspreisen, unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Soweit Gründe für eine Wertaufholung gem. § 280 Abs. 1 HGB i.V.m. § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 3 EStG gegeben waren, wurden die Anschaffungskosten angesetzt. 1.4 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert bilanziert. Soweit das Risiko einer Forderung über das allgemeine Kreditrisiko hinausgeht, wird jedoch eine Einzelwertberichtigung in Form einer außerplanmäßigen Abschreibung nach § 253 Abs. 3 HGB vorgenommen. Soweit Gründe für eine Wertaufholung gem. § 280 Abs. 1 HGB i.V.m. § 6 Abs. 1Nr. 2 Satz 3 EStG gegeben waren, wurden die Anschaffungskosten angesetzt. 1.5 Rückstellungen Rückstellungen werden unter Beachtung des Vorsichtsprinzips in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. 1.6 Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden grundsätzlich zu ihrem Rückzahlungsbetrag, jedoch unter Beachtung des Höchstwertprinzips, angesetzt. 2. Erläuterungen zur Bilanz 2.1 Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist gemäß § 268 Abs. 2 im beiliegenden Anlagengitter dargestellt. 2.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Pauschalwertberichtigung zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beträgt im Berichtsjahr € 42.500,00. 2.3 Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag Am 17. April 2008 wurde zwischen der Sport-Concept GmbH und der Stadtsparkasse Oberhausen eine Rangrücktrittsvereinbarung über 2,2 Mio. € geschlossen. Aufgrund der betriebswirtschaftlichen Auswertungen war bereits eine deutlich positivere Entwicklung des Geschäftsverlaufs erkennbar, die letztlich zu einem voraussichtlich positiveren Jahresergebnis im Folgejahr führen wird. Wir gehen aus diesem Grund von einer positiven Fortführungsprognose aus. Die Gesellschaft wird daher zum 30.11.2009 einen Zwischenabschluss aufstellen und prüfen lassen. 2.4 Rückstellungen Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich um Rückstellungen im Sinne § 249 Abs. 1 HGB für ungewisse Verbindlichkeiten. Rückstellung für Abschluss und Steuererklärungen Es handelt sich um die Kosten für die Prüfung des Jahresabschlusses und die Erstellung der Steuererklärungen des Geschäftsjahres 2007/2008 und 2008/2009. Rückstellung für Aufbewahrungkosten Grundlage der Rückstellung ist die gesetzliche Verpflichtung zur Aufbewahrung der Geschäftsunterlagen. Rückstellung für Urlaubsentgelte Basis der Berechnung sind die nicht genommenen Urlaubstage umgerechnet auf die Vergütung zuzüglich eines durchschnittlichen Arbeitgeberanteils zur Sozialversicherung. Rückstellung für Provisionszahlungen Es handelt sich um die Kosten der Handelsvertreter für Auslandsgeschäfte, die in den Folgejahren abgerechnet werden. Rückstellung für Retourenrisiko Hierin sind die Margenverluste aus Retourenvorgänge enthalten, die nach Wirtschaftsjahresende entstanden sind. Rückstellung für Beiratsvergütungen Hierbei handelt es sich um die Tätigkeitsvergütung eines Beiratsmitglieds für den Zeitraum Juli 2008 bis Februar 2009. Rückstellung für Prozesskosten Es wurden für laufende Prozesse anteilige Prozess- und Anwaltsgebühren passiviert. 3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 3.1 Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen im Wesentlichen die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und der Weiterberechnung von Kosten, wie zum Beispiel die Untervermietung von betrieblichen Räumen und Nutzungsüberlassung von Kraftfahrzeugen. 3.2 Materialaufwand Hinsichtlich der Bewertung der Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und bezogenen Waren verweisen wir auf die Erläuterungen unter Tz. 1.3 "Vorräte". 3.3 Abschreibungen Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen wurden grundsätzlich nach Maßgabe von § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB vorgenommen. Außerplanmäßige handelsrechtliche Abschreibungen wurden einschließlich etwaiger steuerrechtlicher Sonderabschreibungen nicht vorgenommen. 3.4 Sonstige betriebliche Aufwendungen Die Position "Sonstige betriebliche Aufwendungen" umfasst im Wesentlichen die Aufwendungen aus Beratungsverträgen und Mietaufwendungen. 3.5 Außerordentliche Erträge Der außerordentliche Ertrag setzt sich gemäß Vereinbarung vom 08.05.2008 aus dem Darlehensverzicht von Herrn Nürnberg zusammen. 4. Sonstige Angaben Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 Abs. 2 HGB. Demzufolge ist sie gemäß § 316 Abs. 1 HGB zur Prüfung und gemäß § 325 HGB zur Offenlegung verpflichtet. 4.1 Organe der Gesellschaft Es haben folgende Geschäftsführerwechsel im Berichtsjahr stattgefunden: Herr Dipl.-Kfm. Claus Peter Nürnberg, Mariengartengartenstraße 29, 52428 Jülich wurde mit der Handelsregistereintragung vom 09.05.2008 beim Amtsgericht Duisburg unter HRB 13839 als Geschäftsführer durch Herrn Frank Ringleb, Im Kuckucksfeld 2, 47624 Kevelaer ersetzt. Im Folgewirtschaftsjahr 2009/2010 ergab sich folgende Änderung: Laut Handelsregistereintragung vom 28. Mai 2009 unter HRB 13839 beim Amtsgericht Duisburg ist als Geschäftsführer bestellt: Herr Hartmut Bischofs, Hugo Schlimm-Str. 8, 40882 Ratingen. Herr Bischofs ist gesamtvertretungsberechtigt. 4.2 Prokura Es sind keine Prokuristen bestellt. 4.3 Beschäftigte Die Gesellschaft beschäftigte zum 28.02.2009 durchschnittlich 90 Mitarbeiter einschließlich Auszubildende und Aushilfen. Zusammensetzung zum 28.02.2009: Angestellte 22 Auszubildende 2 Aushilfen und Teilzeitkräfte 66 4.4 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die zum Abschlussstichtag bestehenden, gem. § 285 Nr. 3 HGB, angabepflichtigen sonstigen finanziellen Verpflichtungen - hier in Form von Dauerschuldverhältnissen - sind in der Übersicht zu den Leasing-, Miet- und sonstigen Verträgen als Anlage dargestellt. Es bestand bis zum 30.03.2009 eine selbstschuldnerische Bürgschaft gegenüber der Netto Marken-Discount GmbH & Co. OHG in Höhe von 250.000,00 €. Diese wurde am 05.06.2009 mit einer neuen befristeteten Bürgschaft zum 30.05.2010 auf 510.000,00 € erhöht. Gegenstand der Bürgschaft ist die Vereinbarung über eine Retourenoption zu Gunsten der Netto Marken Discount GmbH & Co. OHG, das heißt, die Sport-Concept GmbH hat sich verpflichtet nicht verkaufte Ware zum gleichen Preis zurückzunehmen. Die Sicherung der Zahlung im Rahmen der Retourenoption ist durch eine Bankbürgschaft sichergestellt. 4.5 Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss in Höhe von € 422.628,92 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Anlagespiegel
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Sport-Concept GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. März 2008 bis 28. Februar 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 15. Dezember 2009 Franz
Reißner, Treuhandgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfer, Wolfgang Hohl |
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