Herstellung von militärischen Kampffahrzeugen
TAURUS Systems GmbH
Hagenauer Forst 27, 86529 Schrobenhausen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Joachim Knopf seit 24.9.2019 | Geschäftsführer |
Murat Sagimlar seit 5.3.2018 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
MBDA S.A.S. | 67.00% |
SAAB Dynamics AB | 33.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TAURUS Systems GmbHSchrobenhausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023TAURUS Systems GmbH, SchrobenhausenAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023TAURUS Systems GmbH, Schrobenhausen
Anhang für das Geschäftsjahr 2023mit AnlagenspiegelTAURUS Systems GmbHSchrobenhausenGrundlagen und Methoden Der Jahresabschluss der TAURUS Systems GmbH, Schrobenhausen, eingetragen beim Handelsregister B des Amtsgerichts Ingolstadt unter der HR-Nr. B101587 ist nach den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbHG erstellt. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefassten Posten werden im Anhang gesondert ausgewiesen und soweit erforderlich erläutert. Der Jahresabschluss ist in Euro aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz entspricht dem in § 266 Abs. 2 und 3 HGB vorgesehenen Gliederungsschema. Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Verbund- und Beteiligungsunternehmen bei gleichem Vertragspartner werden unsaldiert ausgewiesen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Umsatzkostenverfahren erstellt (§ 275 Abs. 3 HGB). Nach dem Umsatzkostenverfahren werden die betrieblichen Aufwendungen den Funktionsbereichen Herstellung, Vertrieb und Verwaltung zugeordnet. Die Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter der Bezeichnung Umsatzkosten ausgewiesen. Im Finanzergebnis wird das Beteiligungsergebnis und das Zinsergebnis zusammengefasst, deren einzelne Bestandteile im Anhang erläutert sind. Bilanzierung und Bewertung Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten für immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei den planmäßigen Abschreibungen gehen wir überwiegend von folgenden Nutzungsdauern aus: drei Jahre für immaterielle Vermögensgegenstände, zwei bis zehn Jahre für Andere Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. Mobilien bei einer Anschaffung nach dem 31. Dezember 2010 werden linear abgeschrieben. Die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen erfolgt zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten. Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten. Bestandsrisiken sind im Rahmen der verlustfreien Bewertung berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken und allgemeine Kreditrisiken sind durch entsprechende Wertkorrekturen berücksichtigt. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sonstige Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Als Abzinsungssätze wurden die von der Deutschen Bundesbank ermittelten und monatlich bekanntgegebenen Sätze verwendet. Die Auf- oder Abzinsung während des Jahres und zum Jahresende wurde als Zinsaufwand oder Zinsertrag im Finanzergebnis dargestellt. Bei der Ersterfassung und der Zuführung von sonstigen Rückstellungen findet die "Bruttomethode" Anwendung. Dabei wird der gesamte Erfüllungsbetrag zu Lasten des operativen Ergebnisses und der Abzinsungseffekt zu Gunsten des Finanzergebnisses erfasst. Die Absicherungen von Währungskursrisiken aus der Beauftragung von Unterauftragnehmern durch entsprechende Devisentermingeschäfte wird von der Gesellschaft gemäß § 254 Abs. 1 HGB geschlossen bilanziert (Einfrierungsmethode). Die gebildeten Bewertungseinheiten umfassen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die Aufwendungen aus Währungskurseffekten und die zugehörigen Derivate. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Aktive latente Steuern aus temporären Unterschieden auf Grund von handels- und steuerrechtlich voneinander abweichenden Wertansätzen sowie auf Grund von Verlustvorträgen werden in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 S. 2 HGB nicht angesetzt. Die Berechnung von latenten Steuern erfolgt bei der Gesellschaft mit einem Steuersatz i. H. v. 30 %. Erläuterungen zur Bilanz (1) Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Posten sowie ihre Veränderungen sind im Anlagenspiegel dargestellt (Anlage zum Anhang). Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen wurden nicht vorgenommen. (2) Finanzanlagen Die Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen 8 % am Stammkapital von TEUR 26 der Gesellschaft für die Haltung von Betriebsanlagengenehmigungen im Hagenauer Forst mbH (GHG), Schrobenhausen. Des Weiteren hält TSG 100 % des Stammkapitals in Höhe von TEUR 151 der TAURUS Systems Korea Co., Ltd (TSK), Seoul, Korea.
1 Umrechnung erfolgt zum Stichtagskurs.
(3) Roh-, Hilf- und Betriebsstoffe Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe betreffen Unterauftragnehmerleistungen (Komponenten) für die Serienproduktion.
(4) Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen Unfertige Erzeugnisse und Leistungen betreffen Lieferungen und Leistungen für zukünftig abzurechnende Liefer- und Vertragsmeilensteine und setzen sich wie folgt zusammen:
(5) Geleistete Anzahlungen Anzahlungen wurden an Unterauftragnehmer für bestehende Lieferverträge geleistet. Die Verrechnung der geleisteten Anzahlung erfolgt gemäß den vertraglichen Einzelregelungen. Von den geleisteten Anzahlungen werden durch ratierliche Verrechnung mit den zu erwarteten Umsatzrechnungen im Jahr 2024 voraussichtlich TEUR 242 verrechnet.
(6) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
(7) Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Finanzforderungen aus dem Cash-Pooling in Höhe von TEUR 6.906 (i. Vj. TEUR 7.473) und Zinsforderungen in Höhe von TEUR 89 (i. Vj. TEUR 26) gegen die MBDA Treasury Private Company Limited by Shares, Ballsbridge/Irland, Forderungen gegen die MBDA Deutschland GmbH resultieren aus der Umsatzsteuerorganschaft in Höhe von TEUR 52 (i.Vj. TEUR 0) sowie sonstige Forderungen in Höhe von TEUR 39 (i. Vj. TEUR 37). Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.
(8) Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen Forderungen gegen ausländische Behörden für zu viel abgeführte Steuern in Höhe von TEUR 6 (i. Vj. TEUR 3.591).
(9) Eigenkapital Das Stammkapital beträgt TDM 1.000 (TEUR 511) 2 , die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB weist einen Betrag in Höhe von TEUR 1.023 auf. Der Jahresfehlbetrag beläuft sich auf TEUR 604. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 Eigenkapital in Höhe von TEUR 2.584 aus. (10) Rückstellungen Die Rückstellungen umfassen u. a. Steuerrückstellungen (TEUR 65, i. Vj. TEUR 0) sowie Rückstellungen für Nachlaufkosten (TEUR 9.975, i. Vj. TEUR 11.363), Garantieleistungen (TEUR 0, i. Vj. TEUR 1.641) und übrige nicht projektbezogene Rückstellung (TEUR 319, i. Vj. TEUR 512).
(11) Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen Im Rahmen von bestehenden Verträgen erhielt die Gesellschaft keine Anzahlungen auf die beauftragten Lieferungen und Leistungen.
(12) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen insgesamt TEUR 16 (i. Vj. TEUR 38). Die Verbindlichkeiten werden alle im Jahr 2024 ausgeglichen.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen TEUR 897 (i. Vj. TEUR 519) und setzen sich aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie aus Umsatzsteuerverbindlichkeiten zusammen. Diese Umsatzsteuerverbindlichkeiten sind aufgrund der umsatzsteuerlichen Organschaft an die Gesellschafterin MBDA Deutschland GmbH zu leisten.
Bewertungseinheiten Zur Absicherung von Währungskursrisiken aus beauftragten Leistungen an einen Unterauftragnehmer zu Festpreisen in lokaler Währung werden Devisentermingeschäfte (über TEUR 250) zu den fixierten Terminen zu einem festen Kurs (Sicherungskurs) abgeschlossen. Zum Stichtag bestanden keine beauftragten Leistungen an Unterauftragnehmer in Fremdwährungen (über TEUR 250), somit wurden keine Devisentermingeschäfte abgeschlossen. Die nachfolgende Darstellung und die Erläuterung werden trotzdem zu Vergleichszwecken zu den Vorjahresberichten aufgeführt. Bewertungseinheiten 2023:
Um keine Ergebniseffekte über die Laufzeit der Grund- und Sicherungsgeschäfte auszuweisen, bildet die TAURUS Systems GmbH Bewertungseinheiten nach § 254 HGB. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten, welche in Bewertungseinheiten zusammengefasst sind, werden zum Sicherungskurs des zugehörigen Sicherungsgeschäfts eingebucht. Die prospektive Effektivität wird anhand der Critical Terms Match Methode vorgenommen und die retrospektive Effektivität wird anhand der Dollar-Offset Methode in Verbindung mit der hypothetischen Derivate-Methode nachgewiesen. Die gegenläufigen Wertänderungen der Zahlungsströme aus Grund- und Sicherungsgeschäften gleichen sich voraussichtlich über die Laufzeit der Sicherungsinstrumente sukzessive aus. Zum Stichtag wurden keine ineffektiven Beträge ermittelt. Die buchhalterische Abbildung erfolgt mittels der Einfrierungsmethode. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Gegenüber der Gesellschafterin MBDA Deutschland GmbH bestehen Zahlungsverpflichtungen aus einem für ein Kalenderjahr fest geschlossenen Mietvertrag für Büroräume in Schrobenhausen in Höhe von TEUR 191 und mit einem externen Vermieter für ein Außenbüro in Mayen in Höhe von TEUR 12. Erläuterungen zu der Gewinn- und Verlustrechnung (13) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 26.078 (i. Vj. TEUR 21.136) wurden sowohl mit nationalen als auch Exportkunden erzielt. Der Umsatzerlös des Berichtsjahres wurde in folgenden Regionen erzielt: Deutschland TEUR 4.700, Europa ohne Deutschland: TEUR 18.514 sowie Asien TEUR 2.864. (14) Umsatzkosten In den Umsatzkosten ist ein Materialaufwand von TEUR 18.983 (i. Vj. TEUR 14.412) enthalten.
(15) Vertriebskosten In den Vertriebskosten in Höhe von TEUR 3.071 (i. Vj. TEUR 2.595) sind Agentenprovisionen in Höhe von TEUR 30 (i. Vj. TEUR 0) enthalten. (16) Allgemeine Verwaltungskosten Die allgemeinen Verwaltungskosten betragen TEUR 3.246 (i. Vj. TEUR 3.078). (17) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 1.965 (i. Vj. TEUR 2.909) resultierten unter anderem aus der Auflösung von Rückstellungen nach Ablauf der vertraglichen Garantieverpflichtung in Höhe von TEUR 1.641 (i. Vj. TEUR 2.461), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen für Nachlaufkosten in Höhe von TEUR 314 (i. Vj. TEUR 385) und aus der Auflösung von Rückstellungen für Gemeinkosten TEUR 10 (i. Vj. TEUR 58). (18) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 5 (i. Vj. TEUR 10) resultieren im Wesentlichen aus Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 5 (i. Vj. TEUR 9). (19) Finanzergebnis Beteiligungsergebnis
Zinsergebnis
Finanzergebnis gesamt
(20) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Latente Steuern fallen bei sonstigen Rückstellungen aufgrund temporärer Differenzen an. Die Ermittlung der latenten Steuern nach § 274 Abs. 1 HGB ergibt bei der TAURUS Systems GmbH eine Steuerentlastung und wird nicht bilanziert. Für die Bewertung der latenten Steuer wurde der Körperschaftsteuersatz von 15 % angesetzt. Hierauf wird noch ein Solidaritätszuschlag von 5,5 % erhoben. Es wird ein Gewerbesteuersatz von 12,25 % angesetzt. Insgesamt beläuft sich der Steuersatz im Zeitpunkt des voraussichtlichen Abbaus der Differenzen für latente Steuern auf ca. 30 %. Sonstige Angaben Abschlussprüferhonorar Es wird von der Befreiungsvorschrift des § 285 Nr. 17 HGB Gebrauch gemacht. Die entsprechenden Angaben zum Abschlussprüferhonorar sind im Konzernabschluss der MBDA Deutschland GmbH, Schrobenhausen, enthalten, in welche die TAURUS Systems GmbH einbezogen wird. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigt keine eigenen Mitarbeiter. Organe
Die Beiräte oder frühere Mitglieder des Beirates erhielten von der TAURUS Systems GmbH, Schrobenhausen, im Berichtsjahr keine Vergütung für ihre Tätigkeit. Vorschlag für die Verwendung des BilanzgewinnDas Geschäftsjahr der TAURUS Systems GmbH schließt mit einem Jahresfehlbetrag von TEUR 604 ab. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 604 mit dem Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 1.654 zu verrechnen und den verbleibenden Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 1.050 auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag ereigneten sich keine besonderen Vorgänge, die eine wesentliche Auswirkung auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft haben. Mutterunternehmen MBDA Deutschland GmbH (MBDA-D) Hagenauer Forst 27 86529 Schrobenhausen Amtsgericht Ingolstadt HR-Nr. HRB4365 Saab Dynamics AB (SBD) SE-691 80 Karlskoga Schweden Die Gesellschaft ist ein (mittelbares) Tochterunternehmen der MBDA SAS, Paris/Frankreich. Der Abschluss der MBDA SAS einschließlich der vollkonsolidierten Tochtergesellschaften wird in den Konzernabschluss der Airbus Group SE (früher Airbus Group N.V., davor European Aeronautics Defence and Space Company EADS N.V.) Amsterdam/Niederlande, einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt und wird einschließlich des Konzernlageberichts im elektronischen Bundesanzeiger in deutscher Sprache bekannt gemacht. Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Konzernunternehmen aufstellt, ist die MBDA Deutschland GmbH, Schrobenhausen. Dieser nach den handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellte Konzernabschluss sowie der Konzernlagebericht werden im Unternehmensregister in deutscher Sprache bekannt gegeben.
Schrobenhausen, 28. März 2024 TAURUS Systems GmbH Die Geschäftsführung Joachim Knopf Entwicklung des Anlagevermögens (Bruttodarstellung) für das Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023TAURUS Systems GmbH, Schrobenhausen1. Grundlagen der Gesellschaft TAURUS Systems GmbH, Schrobenhausen (im Folgenden kurz TSG), ein Gemeinschaftsunternehmen der MBDA Deutschland GmbH (im Folgenden kurz MBDA-D GmbH), Schrobenhausen (67 %) und der Saab Dynamics AB (im Folgenden kurz SBD), Karlskoga/ Schweden (33 %), wurde im Jahr 1998 als Systemfirma gegründet. Unternehmensgegenstand ist die Programmleitung, die Systemauslegung, die Systemintegration und -erprobung, die Koordination von Unterauftragnehmern, die Produktunterstützung sowie das Marketing und der Vertrieb für definierte Abstandswaffensysteme. Der einzige Hauptstandort befindet sich im Hagenauer Forst, Schrobenhausen. In Mayen wurde ein Außenbüro zur Vertriebsunterstützung als Betriebsstätte gegründet. Hier werden die Vertriebsmaßnahmen gegenüber dem Deutschen Kunden intensiviert. Durch die Besonderheit der Produkte, die die Gesellschaft vertreibt, werden die wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen durch Gesetze und Verordnungen wie das Außenwirtschaftsgesetz, das Kriegswaffenkontrollgesetz, das Raketentechnologie-Kontrollregime, die nationalen und internationalen Re-Export Regularien, aber auch durch das öffentliche Preisrecht der nationalen und internationalen Kunden beeinflusst. Die TSG arbeitet eng mit ihren Anteilseignern MBDA-D GmbH und SBD zusammen und nutzt deren personelle Ressourcen. Durch die Ansiedelung der TSG am Standort Schrobenhausen ergeben sich zwischen der MBDA-D GmbH und der TSG Bereiche intensiver Zusammenarbeit. Die Gesellschaft nutzt die Abteilungen und Ressourcen der MBDA-D GmbH wie zum Beispiel Einkauf und Beschaffung, Personalabteilung, Rechtsabteilung, Buchhaltung etc. Über die MBDA-D GmbH ist die TSG auch in die Strukturen des Europäischen Lenkflugkörper- und Verteidigungssystemkonzerns MBDA eingebunden. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Rahmenbedingungen Die Verteidigungsbudgets der Kunden, insbesondere in den Heimatmärkten, haben sich in Folge des andauernden russischen Angriffs auf die Ukraine, deutlich erhöht. Dies führte zu erhöhten Vertriebsaktivitäten in Deutschland. Zudem wurden die Vertriebsaktivitäten in Asien und Nordeuropa entsprechend fortgeführt. Die von der TSG angebotene Produktfamilie zeichnet sich durch ihre überlegene Technologie gegenüber den internationalen Konkurrenten aus. Die TSG betrachtet ihre Positionierung im internationalen Wettbewerb speziell nach der Unterzeichnung von Beschaffungsverträgen mit Südkorea und mit Spanien für das Produkt TAURUS KEPD 350K als vorteilhaft. Mittelfristig haben mehrere Nationen in ihren Beschaffungsplanungen die In-Dienst-Stellung eines Stand-Off-Waffensystems vorgesehen. Zur Absicherung des Geschäftes und zur Unterstützung weiterer Akquisition von Folgeaufträgen in Südkorea hat TSG im Jahr 2014 ein Tochterunternehmen gegründet. TSG ist alleiniger Anteilseigener an der TAURUS Systems Korea Co., Ltd. 2.2 Geschäftsverlauf 2.2.1. Auftragslage Das Geschäftsjahr 2023 war von technischen und entwicklungstechnischen Betreuungsaufträgen durch die Nato Support and Procurement Agency (im Folgenden kurz NSPA), Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (im Folgenden kurz BAAINBw) und Defense Acquisition Program Administration (im Folgenden kurz DAPA) geprägt. Der Auftragsbestand der TSG zum Jahresende 2023 hat eine Reichweite bis ins Jahr 2025, wobei der wesentliche Anteil davon auf 2024 fällt. Der Umsatz in 2024 wird sich mit der Abarbeitung der akquirierten Verträge gegenüber dem Umsatz des Jahres 2023 auf ähnlichem Niveau bewegen und entspricht vertragskonformer Abarbeitung und den Planungen der Geschäftsführung. 2.2.2. Finanzieller Leistungsindikator Das Unternehmen wird nach der Kennziffer Earnings Before Interest and Taxes (EBIT) auf Basis des IFRS Ergebnisses gesteuert. 2.3. Ertragslage Der Umsatz des Jahres 2023 wurde durch die Abarbeitung von Verträgen mit nationalen und internationalen Kunden erzielt. Hierunter fallen wesentlich Leistungen wie Inspektionen von Flugkörpern und die technische und entwicklungstechnische Betreuung des Waffensystems. Wie im Vorjahr ist der Umsatz des Jahres 2023 durch die vertragskonforme Abarbeitung bestehender Verträge gekennzeichnet. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr erklärt sich dabei im Wesentlichen durch die Aquirierung und Abarbeitung von höheren Aufträgen für entwicklungstechnische Betreuung.
Das Bruttoergebnis beträgt mit 3,1 Mio. Euro prozentual vom Umsatz 11,7 % (i. Vj. 1,8 Mio. Euro oder 8,7 %). Das prozentuale Ergebnis des aktuellen Jahres ist im Vergleich zum Vorjahr aufgrund von Einmaleffekten erhöht, jedoch entspricht das den kalkulierten und erwarteten Werten.
Das EBIT nach IFRS beträgt für das Berichtsjahr 2023 0,1 Mio. Euro (i. Vj. 0,0 Mio. Euro) und erfüllt die Erwartungen der Gesellschaft. Das vergleichbare HGB Ergebnis vor Steuern und Zinsen fällt um 1,4 Mio. EUR geringer aus, was im Wesentlichen auf die Unterschiede in der Umsatzrealisierung und der Berücksichtigung von Erträgen aus Beteiligungengesellschaften der beiden Rechnungslegungsstandards zurückzuführen ist. Für eventuell auftretende Risiken wurde entsprechende bilanzielle Vorsorge getroffen. Die weltweiten Vertriebsaktivitäten führten zu Vertriebskosten in Höhe von 3,1 Mio. Euro, die etwas über dem Niveau des Vorjahres (2,6 Mio. Euro) lagen und den üblichen Vertriebskosten der Jahre zuvor entsprechen. Die Vertriebsaktivitäten wurden mit Unterstützung der Gesellschafter und deren Anteilseigner durchgeführt bzw. durch die Benutzung der vorhandenen Infrastruktur und Netzwerke vorangetrieben. Durch das negative Ergebnis vor Steuern im abgelaufenen Geschäftsjahr ist gegenüber dem Fiskus eine Forderung i. H. v. 0,2 Mio. Euro gebucht worden. Gleichzeitig ist aus der Betriebsprüfung für die Jahre 2013 bis 2016 eine Verbindlichkeit gegenüber dem Fiskus i. H. V. 0,4 Mio. Euro gebucht worden. Die Gesellschafter haben in der ordentlichen Gesellschafterversammlung des Jahres 2023 beschlossen, den Jahresfehlbetrag aus 2022 mit dem Gewinnvortrag in Höhe von 2,4 Mio. Euro zu verrechnen und den verbleibenden Betrag auf neue Rechnung vorzutragen. Das Ergebnis des Geschäftsjahres ist durch Sondereffekte, wie Risikovermeidung bzw. Vorsorge für ungewisse Verbindlichkeiten, sowohl positiv als auch negativ beeinflusst, bewegt sich jedoch im Rahmen der Planung. Zusammenfassend zeigt sich die Geschäftsführung mit dem Geschäftsverlauf des Geschäftsjahres 2023 zufrieden. 2.4. Vermögenslage Mit der Abarbeitung der in den Vorjahren akquirierten Verträge für die deutsche, koreanische und spanische Luftwaffe, haben sich die Bilanzposten insgesamt entsprechend dem Abarbeitungsgrad der Verträge mit den Kunden im Geschäftsjahr 2023 entwickelt. Entsprechend der Auftragslage ist auch die Bilanzsumme des Geschäftsjahres mit 13,9 Mio. Euro geringer als die des Vorjahres in Höhe von 17,3 Mio. Euro. Die Investitionen ins Anlagevermögen bewegen sich im betriebsüblichen Rahmen. Der Geschäftsbetrieb findet in angemieteten Räumlichkeiten statt, für deren Instandsetzung der Vermieter zuständig ist. Im Geschäftsjahr wurde keine eigenfinanzierte Forschung und Entwicklung durchgeführt. Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffbeständen, an unfertigen Erzeugnissen und unfertigen Leistungen sowie geleisteten Anzahlungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr etwas reduziert (1,6 Mio. Euro, i. Vj. 2,4 Mio. Euro), was im Wesentlichen auf die Abarbeitung der Aufträge und der damit verbundenen Reduzierung der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen zurückzuführen ist. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (2,5 Mio. Euro, i. Vj. 2,7 Mio. Euro) bestehen aus vertragskonformen Zahlungszielen. Die TSG weist zum 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital in Höhe von 2,6 Mio. Euro (i. Vj. 3,2 Mio. Euro) aus. Die Entwicklung des Eigenkapitals resultiert aus der Hinzurechnung des Jahresfehlbetrages des Berichtsjahres (-0,6 Mio. Euro). Die Rückstellungen (10,4 Mio. Euro, i. Vj. 13,5 Mio. Euro) bilden die jeweiligen Risiken entsprechend dem Erkenntnisstand ab und wurden im Wesentlichen für nachlaufende Kosten gebildet. Der Rückgang ist überwiegend durch Vermeidung von Risiken und die damit verbundene Auflösung von Gewährleistungsrückstellungen sowie auf den Verbrauch von Nachlaufkosten zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen (0,9 Mio. Euro, i. Vj. 0,5 Mio. Euro). Die Verbindlichkeiten entsprechen den vertraglichen Zahlungszielen. 2.5. Finanzlage Die kurzfristige und mittelfristige Zahlungsfähigkeit wird durch die Teilnahme am internen MBDA-Finanzierungsmanagement sichergestellt. Zum 31. Dezember 2023 bestehen aus dem Cash-Pooling Finanzforderungen in Höhe von 7,0 Mio. Euro (i. Vj. 7,5 Mio. Euro) gegen die Treasury Gesellschaft innerhalb der MBDA Gruppe. Das Guthaben bei Kreditinstituten beträgt 2,2 Mio. Euro (i. Vj. 0,5 Mio. Euro). Die gesamten Finanzmittel sind im Vergleich zum Vorjahr auch bedingt durch eine Steuerrückerstattung gestiegen. Dies spiegelt sich ebenfalls in der Entwicklung der sonstigen Vermögensgegenstände und der Vorratsbestände wider. Zur Absicherung des gezeichneten Kapitals wurde auch im Jahr 2023 weiterhin der äquivalente Betrag (0,5 Mio. Euro) auf einem inländischen Bankkonto angelegt. 2.6. Personalpolitik Die Gesellschaft beschäftigt keine eigenen Mitarbeiter. Das Personal wird von den Muttergesellschaften gegen Bezahlung an die Firma TSG abgestellt. Die TSG wird von einem Geschäftsführer vertreten. 3. Chancen- und Risikobericht Die Grundprinzipien für die Steuerung und Führung der Gesellschaft sind im TSG Management Handbuch definiert. Die Prinzipien für die Sicherstellung der Qualität in der Akquisition und Abwicklung von Vorhaben und Verträgen hat die Gesellschaft im Qualitätssicherungshandbuch niedergelegt. Durch die Unterbeauftragung von Betreuungsleistungen, dem Bau von Komponenten, der Lagerhaltung sowie der Endintegration von Lenkflugkörpern an die MBDA-D GmbH ist die Gesellschaft sehr stark in die Geschäftsprozesse der MBDA-D GmbH eingebunden. Ein regelmäßiges und strukturiertes Berichtswesen (wie z. B. Plan-Ist Berichte für das Management und die Gesellschafter, Estimate at Completion für Projektergebnisse und deren Prognosen, Meilenstein-Erfüllungsberichte, Datenbank für Projekt- und Unternehmensrisiken) sichert eine kontinuierliche Überwachung und eröffnet die Möglichkeit zur rechtzeitigen Einleitung notwendiger Gegenmaßnahmen im Falle von Abweichungen. Als Risikomanagementsystem in Bezug auf Finanzkennzahlen wird ein monatlicher Kennzahlenbericht für sämtliche relevanten Kennzahlen erstellt und gegen die Budgetplanung des laufenden Jahres gespiegelt. Diese Kennzahlen werden regelmäßig (monatlich) analysiert, veröffentlicht, der Geschäftsführung vorgestellt und gegebenenfalls bei Planabweichungen entsprechende Gegenmaßnahmen durchgeführt. Als Input dienen die aktuellen Daten aus dem SAP. Ferner betreibt die TSG ein Risikomanagement. Die relevanten Risiken werden regelmäßig an den Beirat berichtet. Durch die Ausrichtung der rechnungslegungsrelevanten Prozesse sowohl an den gesetzlichen, steuerlichen und preisprüfungsrelevanten Vorgaben als auch an Erfolgsregeln der MBDA für die Finanzprozesse wird eine größtmögliche Einhaltung der Vorschriften angestrebt. Für die Gesellschaft ergeben sich derzeit insbesondere Branchenrisiken und Absatzmarktrisiken. Die Unsicherheiten über die im Rahmen der Verteidigungshaushalte zur Verfügung stehenden investiven Mittel, erhöhte Inflation auf allen Märkten, ein intensiver Wettbewerb und die derzeitigen Exportregularien bergen Risiken für die geplante und die weitere Geschäftsentwicklung in sich. Trotzdem geht die Geschäftsführung davon aus, dass sowohl das Waffensystem als auch die damit nachlaufenden verbundenen logistischen Dienstleistungen in den nächsten Jahren am Markt gute Chancen haben, auch mit einem Fokus auf den Exportbereich. Der Inlandsmarkt wird, durch den auf politischer Ebene gefassten Beschluss über eine generelle Erhöhung der Verteidigungsausgaben in Deutschland auf Grund der militärischen Auseinandersetzungen zwischen Russland und der Ukraine, zu einem Anstieg des Verteidigungsetats führen. Dies wird sich positiv auf die Geschäftsentwicklung der Verteidigungsindustrie und damit auch auf die MBDA Gruppe auswirken. Die mittel- und langfristigen Auswirkungen auf die TSG selbst sind aber aus heutiger Perspektive nur unzureichend abschätzbar. Schon heute unterbrechen oder behindern die Auswirkungen des Krieges Lieferketten und führen hier aufgrund von hohen Nachfragen zu Engpässen, von denen alle deutschen Unternehmen abhängen. Darüber hinaus ist die Wirtschaft Deutschlands durch Import und Export eng mit anderen Staaten verzahnt. In diesem Umfeld stellt die nun als notwendig erkannte Erhöhung der Einsatzbereitschaft und Abschreckungsfähigkeit der Bundeswehr aber eine wirtschaftliche Chance für die gesamte MBDA Gruppe dar. Falls zutreffend, finden im Rahmen der Kundenaufträge zur Absicherung von Währungskursrisiken aus beauftragten Leistungen an Unterauftragnehmer in lokaler Währung Devisentermingeschäfte zu fixierten Terminen und zu festen Kursen statt (für nähere Informationen siehe Anhang Anlage 1.3). Es werden grundsätzlich keine Geschäfte zu Handels- oder Spekulationszwecken eingegangen. Für die Gesellschaft ergeben sich insbesondere Branchen- und Absatzmarktrisiken durch die Abhängigkeit vom Ausgabeverhalten öffentlicher Haushalte im Inland und in ausländischen Kundenländern sowie durch Risiken in der Lieferkette. Für Risiken wurde insgesamt ausreichend Vorsorge getroffen. Bestandsgefährdende Risiken sind zurzeit nicht erkennbar. 4. Prognosebericht Die angespannte weltpolitische Lage scheint dazu zu führen, dass der Heimatmarkt der TSG Deutschland schrittweise mehr Verantwortung in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik übernimmt. Die Bundesregierung hat in Folge des russischen Angriffs auf die Ukraine beschlossen, dass Deutschland angesichts der Bedrohung signifikant mehr Mittel in die Verteidigung investieren wird. Um die Auswirkungen dieser Änderungen der inländischen Rahmenbedingungen auf die TSG abzuschätzen, bleibt jedoch abzuwarten, inwiefern sich diese Veränderungen in Form von neuen Aufträgen niederschlagen werden. Der inländische Markt für Penetrationsabstandswaffen ist durch die TSG mit dem Produkt TAURUS KEPD 350 besetzt. Vom nationalen Kunden sind, unabhängig von potentiellen neuen Aufträgen, wie von anderen Bestandskunden auch, weitere Aufträge für die logistische Betreuung des Waffensystems über dessen gesamte Lebensdauer sowie Verträge für die Weiterentwicklung und Modifikationen des Systems zu erwarten, damit diese zukünftigen operativen Anforderungen gerecht werden kann. Für das kommende Geschäftsjahr erwartet die Geschäftsführung, dass der Umsatz gegenüber dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 gleich bleiben wird. Dies entspricht den üblichen Geschäftszyklen der TSG. Im Rahmen von After-Sales-Support Verträgen für die Kunden aus Deutschland, Spanien und Südkorea werden Unterstützungsleistungen für die Nutzung des Waffensystems erbracht. Weiterhin erwartet die Geschäftsführung in den kommenden Jahren Verträge für entsprechende Überholungsaufträge und die Beschaffung von Flugkörpern durch Neu- und Bestandskunden. Diese Aufträge sichern in den kommenden Jahren voraussichtlich die Finanzlage und lassen in Zukunft Umsatz mit angemessenen Margen realisieren. Aus der Abarbeitung bereits akquirierter und noch erwarteter Aufträge rechnet die Geschäftsführung der TSG für das Jahr 2024 mit einem geringen Jahresüberschuss. Das EBIT nach IFRS als Kennzahl für die Messung des Unternehmenserfolges wird sich ebenfalls auf einem geringen positiven Niveau bewegen. Das Management ist zuversichtlich, dass die Gesellschaft, wie bisher, den operativen Herausforderungen der laufenden Vorhaben in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Kunden gerecht werden wird. Kundenorientierung, Produktoptimierung und gezielte Akquisitionsbemühungen um Serviceverträge sowie Exportaufträge sollen die langfristige Profitabilität der Gesellschaft gewährleisten. Auch in den kommenden Jahren möchte das Management die guten Kundenbeziehungen durch termingerechte und vertragskonforme Abarbeitung der vorhandenen Aufträge erhalten und weiter ausbauen. Die Geschäftsführung weist darauf hin, dass die tatsächlichen Ergebnisse, gerade durch die mit Unsicherheiten verbundene weitere Entwicklung in der Ukraine, wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können.
Schrobenhausen, den 28. März 2024 TAURUS Systems GmbH Die Geschäftsführung Joachim Knopf Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die TAURUS Systems GmbH, Schrobenhausen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TAURUS Systems GmbH, Schrobenhausen , - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TAURUS Systems GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 29. April 2024 KPMG
AG
David, Wirtschaftsprüfer Junghänel, Wirtschaftsprüfer Resolution of the Shareholders Assembly("Gesellschafterversammlung")of TAURUS Systems GmbHThe Shareholders of TAURUS Systems GmbH, by waiving any formal and notice requirements, adopt the following resolution:
15.07.2024 MBDA Deutschland GmbH Thomas Gottschild
06.08.2024 Saab Dynamics AB Görgen Johansson |
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