Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 87821
Vorher
Hanseatic Trading Company HaTraCo GmbHHaTraCo Hamburg Trading Company GmbH
Eingetragen
12.7.2003
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von MöbelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und SpirituosenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und Bekleidungszubehör
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb einer Full-Service-eCommerce-Agentur, insbesondere die Entwicklung, Programmierung und der Betrieb umfassender D2C-eCommerce-Lösungen für Markenhersteller (die Programmierung des Onlineshops, der Betrieb des Onlineshops, die Artikelpflege, der Kundenservice, das Debitorenmanagement, Fulfillment und Retouren-Management etc.) einschließlich der kompletten D2C-Wertschöpfungskette, sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten, ausgenommen erlaubnispflichtige Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Oliver Baden
seit 5.7.2021
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Kai Christian Vollrath
51.00%
Oliver BadenBaden Beteiligungs GmbH
49.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Kai Christian Vollrath
51.000 €
51.00%
Baden Beteiligungs GmbH
Germany
49.000 €
49.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hatraco GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Hatraco GmbH, Hamburg

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 22.448,00 30.695,00
22.448,00 30.695,00
22.448,00 30.695,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 6.200,00 13.800,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.207.441,93 2.602.483,15
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.436.156,95 3.200.207,38
4.649.798,88 5.816.490,53
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.931,72 12.220,39
4.685.178,60 5.859.405,92

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Bilanzgewinn/-verlust 2.436.137,72 2.071,276,74
2.536.137,72 2.171.276,74
B. Rückstellungen 316.608,57 1.079.494,77
C. Verbindlichkeiten 1.832.432,31 2.604.350,41
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 4.284,00
4.685.178,60 5.859.405,92

Gewinn- und Verlustrechnung 2023

Hatraco GmbH, Hamburg

2023 2022
1. Rohergebnis 9.751.438,10 12.525.990,28
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.159.491,87 -3.312.596,36
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -537.749,33 -544.402,67
- davon für Altersversorgung: € 3.033,11 (Vorjahr: € 6.921,99)
-3.697.241,20 -3.856.999,03
3. Abschreibungen -22.895,72 -21.402,30
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.496.762,95 -6.457.706,63
5. Betriebsergebnis 534.538,23 2.189.882,32
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.598,13 2.995,43
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2,31 -11.433,72
8. Finanzergebnis -5.595,82 -8.438,29
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag / erstattete Steuern vom Einkommen und Ertrag -175.063,07 -692.854,11
10. Ergebnis nach Steuern 365.070,98 1488.589,92
11. Sonstige Steuern -210,00 -163,92
12. Jahresüberschuss 364.860,98 1.488.426,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft wird unter der Firma Hatraco GmbH geführt. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Hamburg unter der Nummer HRB 87821 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB wurden unverändert angewandt. Bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB beibehalten.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Einzelnen wurden die folgenden, gegenüber dem Vorjahr unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um die linearen Abschreibungen (bei betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern von 1 bis 15 Jahren) angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis € 800 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Ausfallrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden durch individuelle Bewertungsabschläge berücksichtigt sowie für das allgemeine Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung von 1%.

Der Posten der aktiven Rechnungsabgrenzung beinhaltet Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand der Folgeperioden darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist vollständig eingezahlt und wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

3. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist als Anlage beigefügt.

Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen Geschäftsführer in Höhe von T€ 66 beinhalten ausschließlich eine verzinsliche Darlehensforderung gegen Herrn Oliver Baden. Diese sind den sonstigen Vermögensgegenständen zugehörig.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten in Höhe von rd. T€ 639 Steuererstattungsansprüche aus Gewerbe- und Körperschaftsteuer. Darüber hinaus bestehen Forderungen aus Mitarbeiterdarlehen (T€ 2).

Un den Rückstellungen sind sonstige Rückstellungen in Höhe von T€ 317 enthalten.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 516 enthalten.

4. Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt wurden 64 Mitarbeiter, davon 10 Teilzeitkräfte

(Vorjahr: 63 Mitarbeiter, davon 13 Teilzeitkräfte) beschäftigt. Die Anzahl der Mitarbeiter wird gemäß § 267 Abs. 5 HGB ermittelt.

In 2023 wurden im Jahresdurchschnitt 24 gewerbliche Mitarbeiter sowie 40 Angestellte beschäftigt.

Treuhandvermögen

Die Gesellschaft verfügt zum 31. Dezember 2023 über nicht in der Bilanz enthaltenes Vermögen auf treuhänderisch gehaltenen Bankkonten in Höhe von T€ 854. Dieser Posten resultiert aus Geldern, die für die Kunden der Gesellschaft auf deren Rechnung vereinnahmt wurden und entsprechend auch an diese weitergeleitet werden. Dementsprechend steht diesen Geldern eine nicht in der Bilanz enthaltene Treuhandverbindlichkeit in gleicher Höhe aus dem entsprechenden Herausgabeanspruch der Kunden entgegen.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von € 2.436.137,72 auf neue Rechnung vorzutragen.

Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch die Geschäftsführer:

Kai Vollrath, Hamburg - Kaufmännischer Geschäftsführer

Oliver Baden, Barum - Technischer Geschäftsführer

Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen besteht aus Mietverpflichtungen für Gebäude in Höhe von T€ 849 (Laufzeit bis 31. August 2025).

Nachtragsbericht

Seit Beginn des Geschäftsjahres 2024 haben sich keine wesentlichen Änderungen der Unternehmenssituation oder Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben.

 

Hamburg, den 19. April 2024

Kai Vollrath, Geschäftsführer

Oliver Baden, Geschäftsführer

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am: 8. Mai 2024

Entwicklung des Anlagevermögens

Hatraco GmbH, Hamburg

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 26.497,98 0,00 0,00 26.497,98
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
Betriebs- und Geschäftsausstattung 295.705,66 19.596,72 9.900,00 305.402,38
322.203,64 19.596,72 9.900,00 331.900,36
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 26.497,98 0,00 0,00 26.497,98
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
Betriebs- und Geschäftsausstattung 265.010,66 22.895,72 4.952,00 282.954,38
291.508,64 22.895,72 4.952,00 309.452,36
NETTOBUCHWERTE
31.12.2023 31.12.2022
Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
Betriebs- und Geschäftsausstattung 22.448,00 30.695,00
22.448,00 30.695,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 der Hatraco GmbH

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Hatraco GmbH betreibt eine Full-Service-eCommerce-Agentur, insbesondere die Entwicklung, Programmierung und der Betrieb umfassender D2C-eCommerce-Lösungen für Markenhersteller (die Programmierung des Onlineshops, der Betrieb des Onlineshops, die Artikelpflege, der Kundenservice, das Debitorenmanagement, Fulfillment und Retouren-Management etc.) einschließlich der kompletten D2C-Wertschöpfungskette, sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten, ausgenommen erlaubnispflichtige Tätigkeiten.

2. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Das Jahr 2023 war durch eine hohe Unsicherheit im Bereich des privaten Konsums geprägt. Zum einen aufgrund der weiterhin hohen Inflation und zum anderen wegen des Krieges in der Ukraine und seit Hebst 2023 in Gaza. Parallel stieg die Unzufriedenheit mit der politischen Entwicklung in Deutschland in Bezug auf das Erstarken der AfD, was zu etlichen Demonstrationen führte.

Es waren im Grunde alle Bereiche der Gesellschaft von Unsicherheit betroffen, was zu einer Konsumzurückhaltung der Endverbraucher führte, welche auch den B2C-eCommerce betrifft. Der eCommerce erlebt seit 2022 seine erste Krise seit seiner Existenz überhaupt und diese Krise zog sich über das komplette Jahr 2023 hin. Amazon hat in 2022 seine erste Kündigungswelle angekündigt (12.000 Beschäftigte) und in 2023 die 2. Welle. Auch eBay und Otto haben Personalmaßnahmen vollzogen. Etliche andere Unternehmen im eCommerce haben ebenfalls Personal abgebaut oder sind in die Insolvenz gerutscht. Wachstumsprojekte wurden von der Agenda gestrichen.

3. Geschäftsverlauf der Hatraco GmbH

2003 wurde die Hatraco GmbH gegründet. Die Hatraco GmbH ist eine eCommerce Agentur und verfügt über eine langjährige, umfangreiche und professionelle Erfahrung im kommerziellen Vertrieb von Waren über die verschiedenen eCommerce Vertriebswege. Die Hatraco GmbH bietet seinen Mandanten den kompletten Online-Auftritt aus einer Hand an: von der Entwicklung des eCommerce-Auftritts im gewünschten Design des Auftraggebers bis zum umfassenden Betrieb der eCommerce-Aktivitäten im Namen des Mandanten.

Die Hatraco GmbH arbeitet für viele namhafte Unternehmen und bietet seinen Mandanten ein fokussiertes Know-how und Methodenwissen. Die Bereitstellung individueller Lösungen für die Mandanten steht dabei immer im Mittelpunkt der Arbeit. Die Hatraco GmbH hat den Anspruch, ein Höchstmaß an Mandantenzufriedenheit durch herausragende Qualität in der Arbeit und eine partnerschaftliche Beziehung zu den Mandanten zu erreichen.

4. Ertragslage

Der Umsatz der Hatraco GmbH ist im Geschäftsjahr 2023 deutlich von 35,6 Mio Euro auf 29,7 Mio Euro zurückgegangen. Wir haben zum einen den Abgang von Mandanten im Bereich "Betrieb des Hersteller-Onlineshops", welches der profitabelste Bereich ist, zu verkraften und zum anderen haben wir bei den anderen Mandanten Umsatzrückgänge, welches auch zu Rückgängen des Agenturgeschäftes führt.

Mit dem Umsatzrückgang ist auch der Jahresüberschuss der Gesellschaft auf etwa 1 Mio. Euro von 1,49 Mio auf 0,36 Mio Euro zurückgegangen. Grund dafür sind die gestiegenen Fixkosten, welche wir bei gleichzeitigem Umsatzrückgang nicht mehr in ausreichendem Maße kompensieren konnten.

Höhere Kosten hatte die Gesellschaft im Bereich Materialeinkauf, Personal, Marktplatzgebühren, etc.. Die Gesellschaft verfügte stets über ausreichende Liquidität.

Wir konnten uns in dem turbulenten Jahr auf unsere Belegschaft voll verlassen.

Die Hatraco GmbH hat keine der öffentlich zugänglichen Covid-19-Beihilfen in Anspruch genommen und keine Kurzarbeit angemeldet. Somit müssen auch keine staatlichen Hilfen zurückgezahlt werden.

Alles in allem sind wir mit dem Geschäftsverlauf in 2023 vor dem Hintergrund der eCommerce Marktentwicklung zufrieden. Das Jahr hätte besser laufen können, aber im Vergleich zu unseren Marktbegleitern beispielsweise bei uns im Verband (BVOH) sind wir noch gut durch das Jahr 2023 gekommen.

5. Finanz- und Vermögenslage

Die Gesellschaft verfügte stets über ausreichende Liquidität, was vor allem auf das Geschäftsmodell (Kommission) zurückzuführen ist. Die Hatraco GmbH zahlte bei seinen Banken negative Zinsen für die hohen Bestände an Liquidität. Die finanzielle Lage ist somit als ausgesprochen gut einzustufen. Außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente wurden nicht genutzt. Zum Stichtag weisen wir Mandantenforderungen von 1,44 Mio EUR aus. Ein konkretes Forderungsausfallrisiko ist derzeit nicht erkennbar.

6. Kapitalstruktur

Die Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote liegt bei 54,1 % (VJ. 37,1 %), ermittelt aus dem Eigenkapital im Verhältnis zur Bilanzsumme. Die Hatraco GmbH benötigt keine Finanzierungen aus Bankdarlehen und war jederzeit in der Lage, alle fälligen Verbindlichkeiten fristgerecht zu zahlen.

7. Leistungsindikatoren

Die Entwicklung der Ertragslage wird intern beispielsweise mit der Kennzahl der Umsatzrentabilität gemessen. Diese Rentabilitätskennzahl berechnen wir dabei anhand des Vorsteuerergebnisses in Relation zum Umsatz. Die Umsatzrentabilität sank im laufenden Geschäftsjahr von 6,15 % auf 1,80 %. Ferner werden als Indikatoren für die Leistungsfähigkeit unseres Unternehmens das Rohergebnis sowie das Jahresergebnis vor Steuern zu Grunde gelegt. Das Rohergebnis sank im Geschäftsjahr um 7,8 % auf 9,75 Mio EUR (Vorjahr 12,5 Mio EUR). Das Jahresergebnis vor Steuern verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um 2,2 Mio EUR auf 0,53 Mio EUR.

Entscheidende nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sind für uns die Mitarbeiterzufriedenheit. Diese messen wir durch Befragungen in jährlichen Entwicklungsgesprächen. Unser Personalstand ist im Berichtsjahr mit 64 Mitarbeitern im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen (VJ: 63 Mitarbeiter). Wir weisen weiterhin einen gesunden Mix aus langjährigen und erfahrenen Mitarbeitern sowie jungen Nachwuchskräften auf.

8. Chancen- und Risikobericht

Seit der Gründung sind wir jedes Jahr gewachsen, auch weil der Online-Anteil am Einzelhandelsumsatz jedes Jahr gewachsen ist. Dies war nur erstmals nicht der Fall und auch der Markt ist in Summe zurück gegangen. Die Konsumenten gehen nach der Covid-Krise wieder nach draußen in den stationären Handel, welches gegenüber dem Onlinehandel ein ganz leichtes Wachstum verzeichnet.

Wir sind als Gesellschaft nach wie vor von wenigen Mandanten abhängig. Mit weniger als 20 % der Mandanten erzielen wir 80 % des Umsatzes, somit haben wir immer eine gewisse Abhängigkeit von unseren Auftraggebern. Dieser Effekt nimmt gerad weiter zu und wir werden zur Jahresmitte 2024 einen weiteren bedeutenden Mandanten verlieren.

Die Personalkosten sind in 2023 weiterhin Inflationsbedingt gestiegen.

Wir versuchen durch die Optimierung der Abläufe und Reorganisation der Prozesse das Gebäude bestmöglich zu nutzen. Unser Mietvertrag läuft noch bis zum August 2025. Aktuell sind wir in Vertragsverhandlungen mit unserem Vermieter, der HPA (Hamburg Port Authority GöR).

Im Bereich der Paketdienstleister (DHL, GLS, DHL-2-Mann-Handling etc.) kam es zu Preiserhöhungen, welche wir nicht an unsere Auftraggeber weitergeben konnten.

Auch die Kosten für Kartonage sind in 2023 gestiegen und es zeichnet sich ab, dass diese Kosten in 2024 weiter steigern werden.

Zusätzlich besteht immer das Risiko, dass wir Mandanten verlieren, weil diese das Online-Geschäft gern selbst abwickeln wollen, da der Online-Umsatzanteil für unsere Mandanten immer wichtiger wird. Wir können Abgänge von Mandanten nicht mehr vollständig durch Neukunden und Wachstum bei Bestandskunden kompensieren.

Neben den vorstehenden Risiken bestehen naturgemäß auch weitere Marktchancen für das Geschäftsmodell von Hatraco, insbesondere hinsichtlich des Ausbaus des Online-Handels. Dies hängt maßgeblich von der weiteren Entwicklung von Markt und Wettbewerbern in den kommenden Zeiträumen ab. Beispielsweise sind die Potentiale im Bereich der FMCG (Fast Moving Consumer Goods) erst am Anfang der Entwicklung im D2C-eCommerce.

9. Prognosebericht

Wir gehen angesichts der bisherigen Entwicklung in 2024 davon aus, dass sich der Umsatzrückgang fortsetzen wird. Und dieses wird zu einer angespannten Ertragslage führen. Vor diesem Hintergrund haben wir im 1. Quartal 2024 eine Personalmaßnahme durchgeführt, um die Personalkosten zu senken, welches unsere größte Fixkosten-Position ist. Ob diese Maßnahmen ausreichen werden, können wir zum Ende des 2. Quartals abschätzen. Dann werden sich die Maßnahmen zur Kostensenkung niederschlagen und wir können die allgemeine Marktentwicklung besser absehen. Bisher geht die Inflation in 2024 weiter runter und die Konsumlaune wird langsam besser. Auch die Indices für die deutsche Wirtschaft zeigen eine leichte Erholung der deutschen Wirtschaftslage an.

Angesichts des erwarteten Umsatzrückganges und angespannten Lage rechnen wir damit, dass die Leistungsindikatoren auf selben Niveau verbleiben bis leicht rückläufig sein werden. Insgesamt rechnet Hatraco auch in 2024 mit einer angespannten Ertragslage.

 

Hamburg, den 19. April 2024

In dem veröffentlichten Jahresabschluss macht die Gesellschaft von Offenlegungserleichterungen Gebrauch. Der im Folgenden wiedergegebene Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Hatraco GmbH, Hamburg:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hatraco GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hatraco GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Die Prüfung des Jahresabschlusses haben wir unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 19. April 2024

Hamburger Treuhand Gesellschaft
Schomerus & Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Reinecke, Wirtschaftsprüfer

Inzelmann, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

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Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

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