La Soie Deutschland GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Textilien
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Roger Peeters seit 2.8.2016 | Geschäftsführer |
Christoph Frank seit 2.8.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PFP Advisory GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
AnhangA. Grundlagen, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die PFP Advisory GmbH, Frankfurt am Main, wurde am 7. Juli 2016 gegründet. PFP Advisory GmbH betrieb im Berichtsjahr unter vorliegender Erlaubnis der BaFin gemäß § 2, Abs. 2, Nr. 3 und 4 WpIG die Anlageberatung und Anlagevermittlung. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses der PFP Advisory GmbH, Frankfurt am Main, waren daher für den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 neben den Regelungen des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes auch die Vorschriften der Kreditinstituts- Rechnungslegungsverordnung - RechKredV - für Finanzdienstleistungsinstitute zu berücksichtigen. Die PFP Advisory GmbH, Frankfurt am Main, ist beim Amtsgericht Frankfurt am Main eingetragen unter HRB 106016. Allgemeine Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und der besonderen Vorschriften der RechKredV aufgestellt. Forderungen an Kreditinstitute und Kunden sowie die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert angesetzt. Wertberichtigungen waren nicht erforderlich. Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibung vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert worden. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. B. Einzelerläuterungen Angaben zur Bilanz Die anderen Forderungen an Kreditinstitute haben eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten. Die Forderungen an Kunden in Höhe von 130 T EUR (Vorjahr 129 T EUR) haben eine Restlaufzeit von bis 3 Monaten. Weiterhin bestehen Forderungen aus gestellten Kautionen in Höhe von 10 T EUR (Vorjahr 14 T EUR), die über die Laufzeit des Mietvertrages einer eingeschränkten Verfügung unterliegen und die unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen werden. Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagespiegel, der dem Anhang als Anlage beigefügt ist. Das immaterielle Anlagevermögen (TEUR 3) betrifft im Wesentlichen EDV-Lizenzen. Die Sachanlagen in Höhe von 6 T EUR (Vorjahr 6 T EUR) bestehen aus eigengenutzter Betriebs- und Geschäftsausstattung, deren Nutzungsdauer zwischen 3 und 10 Jahren liegt. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 48 T EUR (Vorjahr 44 T EUR) setzten sich mit 10 T EUR (Vj.: 10 T EUR) aus der Lohnsteuer für Dezember sowie den entsprechenden Sozialversicherungsbeiträgen von 2 T EUR, (Vj.: 2 T EUR) und mit 5 T EUR (Vj.: 1 T EUR) aus sonstigen Dienstleistungen zusammen. Darüber hinaus besteht eine Verbindlichkeit in Höhe von 30 T EUR (Vj: 30 T EUR) aus der am 01.02.2023 beschlossenen monatlichen Vorab-Gewinnausschüttung an die Gesellschafter. Die Auszahlung für Dezember erfolgt zum 15.01.2024. Die anderen Rückstellungen in Höhe von 220 T EUR (Vorjahr 219 T EUR) beinhalten im Wesentlichen die Kosten für Erstellung, Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses (23 T EUR, Vj.: 21 T EUR), die WpHG Prüfung (4 T EUR, Vj.: 8 T EUR), Personalkosten (184 T EUR, Vj.: 184 T EUR) und die gesetzliche Verpflichtung des § 257 HGB (5 T EUR, Vj.: 4 T EUR). Sämtliche Verbindlichkeiten sind nicht besichert und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag 396 T EUR (Vorjahr 460 T EUR). Es setzt sich aus gezeichnetem Kapital von 25 T EUR, das in voller Höhe einbezahlt ist, Kapitalrücklagen in Höhe von 225 T EUR (Vorjahr 225 T EUR) sowie einem Bilanzgewinn von 146 T EUR zusammen. Die Kapitalrücklage resultiert aus Einlagen der Gesellschafter im Jahr 2017 und dem Gründungsjahr 2016, die über den Nennbetrag hinaus geleistet wurden. Vermögensgegenstände und Schulden, die auf Fremdwährung lauten, bestanden am Bilanzstichtag nicht. C. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Zinserträge in Höhe von 4 T EUR (Vorjahr 0 T EUR) umfassen im Wesentlichen Zinsen aus Termingeldern. Die Provisionserträge in Höhe von 1.559 T EUR (Vorjahr 1.632 T EUR) resultieren aus der Tätigkeit im Rahmen der Fondsberatung an einen inländischen Kunden und an einen Kunden im europäischen Ausland. Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen umfassen neben dem Personalaufwand von 614 T EUR (Vorjahr 616 T EUR) im Wesentlichen folgende andere Verwaltungsaufwendungen
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Bruttomietverpflichtungen für die gemieteten Räume in Frankfurt betragen zum Bilanzstichtag 107 T EUR. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag mit wesentlichem Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage sind nicht bekannt. Sonstige Angaben Die Gesellschaft führt monatliche Vorab-Gewinnausschüttungen auf den Gewinn des laufenden Geschäftsjahres durch. Die Höhe der monatlichen Gewinnausschüttung hat sich im Jahr 2023 folgendermaßen entwickelt: Gemäß Beschluss vom 26.01.2022 haben die Gesellschafter eine monatliche Vorab-Gewinnausschüttung in Höhe von 30 T EUR pro Monat beschlossen. Mit Beschluss vom 01.02.2023 haben die Gesellschafter eine monatliche Vorab-Gewinnausschüttung in Höhe von unveränderten 30 T EUR pro Monat beschlossen. Fällige KapErSt wurde monatlich abgeführt. Das Honorar für den Abschlussprüfer betrug für die Durchführung der Prüfung des Jahresabschlusses 15 T EUR. Im Wirtschaftsjahr 2023 war neben den beiden Geschäftsführern eine (Vj.: 1) weiterer Mitarbeiterin beschäftigt. Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Christoph Frank, Finanzanalyst Roger Peeters, Finanzanalyst Hinsichtlich der Angabe der Bezüge der Geschäftsführer gem. § 285 Nr. 9 HGB wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 146.241,89 EUR in voller Höhe auszuschütten.
Frankfurt am Main, den 24.05.2024 PFP Advisory GmbH Geschäftsführer Anlagespiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen der Gesellschaft • Geschäftsmodell Die pfp Advisory GmbH, Frankfurt am Main (im Folgenden kurz: "pfp"), wurde im Jahr 2016 gegründet. Die Gesellschaft berät Publikums- und/oder Spezialfonds, die in Kapitalverwaltungsgesellschaften verwaltet werden. Die Gesellschaft wird im Einzelfall als Fondsberater beauftragt. Die Fondsberatung basiert im Wesentlichen auf dem persönlichen Know-how der beiden Geschäftsführer Christoph Frank und Roger Peeters. Lange gründete sich das Geschäft der pfp auf der Beratung eines einzigen Fonds, des auch öffentlich zum Vertrieb zugelassenen DWS Concept Platow (zuvor DB Platinum IV Platow) Fonds. Seit August 2021 generiert pfp auch wiederkehrende Umsätze aus der Beratung des pfp Advisory Aktien Mittelstand Premium Fonds. Die für diese Geschäftstätigkeit notwendige Erlaubnis der BaFin als Anlageberater und Abschlussvermittler nach § 2 Abs. 2 Nr. 3 und 4 WpIG lag im Berichtszeitraum vor. • Organisatorische Struktur pfp steht seit Gründung ununterbrochen unter der Leitung der beiden geschäftsführenden Gesellschafter Christoph Frank und Roger Peeters. Darüber hinaus beschäftigt die Gesellschaft seit 2018 noch eine Teilzeitkraft, welche Aufgaben abseits der Beratung übernimmt. • Segmente, Produkte und Dienstleistungen Die pfp ist bislang ausschließlich im folgenden Segment tätig: Geschäftsfeld Anlageberatung für professionelle Investoren Im Geschäftsfeld Anlageberatung schließt die pfp Beratungsverträge, durch die sie die Beratung der professionellen Kunden bei der Verwaltung ihrer Portfolios bzw. Steuerung ihrer Fonds übernimmt. Unter ständiger Beobachtung der Entwicklungen an den Kapitalmärkten spricht die pfp konkrete Empfehlungen für den Kauf oder Verkauf von Vermögensgegenständen aus. • Standorte Die pfp hat ihren Firmensitz in Frankfurt am Main. Niederlassungen bestehen weder im Inland noch im Ausland. • Absatzmärkte Die Beratung wird bislang ausschließlich für die beiden in Luxemburg ansässigen Fonds DWS Concept Platow Fonds und pfp Advisory Aktien Mittelstand Premium Fonds erbracht, deren Fondsmanagement in Frankfurt bzw. Luxemburg lokalisiert ist. • Externe Einflussfaktoren für das Geschäft Das Geschäft der pfp hängt naturgemäß maßgeblich von der Entwicklung auf den Aktienmärkten sowie dem Anlageverhalten der (potenziellen) Fondsanteilseigner ab. Eine positive Entwicklung der Aktienmärkte ist vorteilhaft, da sie tendenziell das Fondsvolumen erhöht und somit auch den davon abhängigen Umsatz der pfp. Gleiches gilt umgekehrt bei sinkenden Aktienkursen. Entsprechend korreliert das Geschäft der pfp Advisory GmbH grundsätzlich mit den Aktienindizes. Ebenso ist für pfp das aggregierte Anlageverhalten existenter und potenzieller Anleger von Relevanz. Umschichtungen in den Aktienmarkt, genauer gesagt in aktiv gemanagte Aktienfonds, sind für pfp grundsätzlich positiv zu werten, während ein Abzug von Mitteln aus diesem relevanten Markt einen nachteiligen Einfluss hat. Gleiches gilt für das spezifische Segment "Deutsche Aktien", auf das pfp spezialisiert ist. Ein wesentlicher Einflussfaktor für den Geschäftsverlauf von pfp ist die Entwicklung und das Verhalten der beiden Vertragspartner der pfp, der DWS Investment GmbH, einer Tochtergesellschaft der DWS Group GmbH & Co. KGaA, sowie der Axxion S.A. 2. Wirtschaftsbericht Geschäftsverlauf • Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen a) Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen 2023 war ein Rezessions-Jahr für die deutsche Volkswirtschaft. Nachdem das statistische Bundesamt auch für das Schlussquartal einen Rückgang der Wirtschaftsleistung vermeldet hat, stand fest, dass auch das Gesamtjahr mit einem Minus bei der Wirtschaftsleistung geendet hat. Insgesamt lag ein Rückgang von 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr vor (Quelle: Destatis). Die Gründe für dieses Resultat waren vielfältig. Die gerade zu Jahresbeginn hohe Inflation hatte eine lähmende und verunsichernde Auswirkung auf den privaten Konsum. Die deutsche Industrie litt stark unter schwierigen Rahmenbedingungen, etwa den hohen Energiepreisen, aber auch unter dem Fachkräftemangel und einer hohen Steuer- und Abgabenlast. Der Wohnungsbau brach ebenfalls deutlich ein, maßgeblich negativ beeinträchtigt durch hohe Zinsen und sehr hohe Auflagen etwa in puncto Nachhaltigkeit. Erwähnenswert, dass Deutschland auch im Vergleich zu anderen europäischen Ländern und anderen großen Industriestaaten eine Wachstumsschwäche an den Tag gelegt hat. Aus der zwischenzeitlichen "Konjunkturlokomotive Europas" wurde nunmehr eine ökonomische Schwachstelle des alten Kontinents, zumindest gemessen an der Wachstumsstärke. Positiver sieht es bei der Betrachtung der Erwerbstätigkeit aus. Begünstigt durch die Demografie war die Arbeitslosigkeit weiter auf einem moderaten Niveau. Ebenfalls erwähnenswert ist, dass die großen börsennotierten Firmen vergleichsweise besser abschnitten. Auch in diesem Jahr verbuchten die 40 DAX-Konzerne aggregiert über 100 Mrd. Euro Gewinn (-15% zum Vorjahr, Quelle: Handelsblatt). b) Branchenspezifische Rahmenbedingungen Die vom Branchenverband BVI veröffentlichten Daten zeigen ein für das Kerngeschäft der pfp moderat verbessertes Umfeld im Jahr 2023 im Vergleich zur Vorjahresperiode. Nach einem von hohen Verlusten geprägten Jahr 2022 berichtete der Branchenverband BVI in seiner jährlichen Investmentstatistik für das Jahr 2023 bei offenen Publikumsfonds über ein Netto-Mittelaufkommen von knapp 12,9 Mrd. Euro im Bereich der Aktienfonds. Diese Entwicklung war für das Geschäft der pfp Advisory indes nur bedingt vorteilhaft. Denn es gab weiterhin eine Verlagerung aus den Anlageregionen, in denen die pfp Advisory tätig ist. Konkret flossen im Jahr 2023 16,9 Mrd. Euro in global investierende Fonds, während aus Aktienfonds mit Schwerpunkt Deutschland unter dem Strich sogar 3,2 Mrd. Euro Anlegergelder abgezogen wurden (Quelle Asscompact/BVI). Ebenfalls erwähnenswert und für das Geschäft der pfp Advisory GmbH von Nachteil: Der anhaltende Trend von Anlegern, bevorzugt einfache und kostengünstige Nachbildungen von Indizes zu kaufen, was ebenso in den berichteten Zahlen gut ablesbar ist. Von den erwähnten 12,9 Mrd. Euro Nettozuflüssen flossen 10,2 Mrd. Euro in Aktien-ETFs, während lediglich 2,7 Mrd. Euro in aktive Fonds flossen. Generell ist zudem zu konstatieren, dass die erfolgte "Zinswende" dazu geführt hat, dass Rentenprodukte deutlich kompetitiver geworden sind, was sich ebenfalls nachteilig auf das Geschäft mit Aktienfonds auswirkte. Die deutschen Aktienindizes konnten im Jahr 2023 an Wert gewinnen, teilweise durchaus deutlich. Insgesamt war zu konstatieren, dass Aktien von großkapitalisierten Unternehmen ("Blue Chips) deutlich stärker gefragt waren und entsprechend wesentlich bessere Wertenwicklungen aufgezeigt haben. So war der bekannteste deutsche Aktienindex DAX, welcher 40 besonders große Unternehmen des Landes in sich vereinigt, mit einem Plus von 20,3 Prozent von 13.923,59 Punkten zum Ultimo 2022 auf 16.751,64 Punkte zum Jahresende 2023 zugleich auch der renditestärkste unter den großen Indizes. Der MDAX verbuchte ein Plus von 8 Prozent auf 27.137,30 Punkte, der SDAX gewann 17,1 Prozent auf 13.960,36 Punkte, während der TecDAX 14,3 Prozent auf 3.337,41 Punkte zulegen konnte. Die beiden von der pfp Advisory GmbH beratenen Fonds DWS Concept Platow Fonds und pfp Advisory Aktien Mittelstand Premium gewannen mit einem Plus von 7,3 bzw. 2,7 Prozent weniger an Wert. • Entwicklung der Geschäftsbereiche, Analyse und Beurteilung der wesentlichen Ertragsquellen Geschäftsfeld Anlageberatung für professionelle Investoren Im einzigen Geschäftsfeld von pfp hat sich das Geschäft im Verlauf des Jahres 2023 leicht rückläufig entwickelt. Zwar konnten die beiden von pfp beratenen Produkte im Gesamtjahresverlauf an Wert gewinnen, doch lag das durchschnittliche beratene Volumen und davon abgeleitet der Umsatz von pfp insbesondere im ersten Quartal 2023 deutlich unter der entsprechenden Periode im Vorjahr. Erschwerend kam hinzu, dass die Gesellschaft im Jahr 2023 einen moderat negativen Saldo bei den Zu- und Abflüssen ("Flows") verzeichnen musste. Dies führt die Geschäftsführung unter anderem darauf zurück, dass Produkte mit Anlageschwerpunkt Deutschland zurzeit weniger gefragt sind. Das Flaggschiffprodukt von pfp, der DWS Concept Platow, wurde auch 2023 ausgezeichnet: So erhielt der Fonds den "Deutschen Fondspreis 2023", wurde mit "Lipper Awards" als bester Aktienfonds Deutschland über 5 und über 10 Jahre ausgezeichnet und hatte auch weite Teile des Jahres 2203 die Bestnote von 5 Sternen bei der Ratingagentur Morningstar. Insgesamt verbuchte die pfp Advisory GmbH im Jahr 2023 einen moderaten Anstieg der beratenen Fondsvolumina. Per 31.12. stieg diese Kennzahl von 283.084.861,22 Euro zum Jahresende 2022 auf 297.031.773,52 Euro zu Jahresultimo 2023, davon 28.919.010,05 Euro im pfp Advisory Aktien Mittelstand Premium Fonds. Dass das Volumen prozentual etwas weniger stieg als die Preise der einzelnen Anteile, resultiert aus unter dem Strich vorhandenen moderaten Mittelabflüssen. Finanzielle Leistungsindikatoren Das Geschäft der pfp hängt naturgemäß von der Entwicklung der beratenen Fondsvolumen ab. Diese sind maßgeblich von der Entwicklung auf den Aktienmärkten sowie dem Anlageverhalten der (potenziellen) Fondsanteilseigner geprägt. Eine günstige Entwicklung der Aktienmärkte wirkt sich auf die Gesellschaft positiv aus, weil diese die Anlagegelder durch positive Kursentwicklungen direkt erhöht und zudem neue Anleger zumindest potenziell anziehen kann. Negative Entwicklungen der Aktienmärkte sowie der Abzug von Mitteln durch Investoren aus dem Aktienmarkt/aus Aktienfonds wirken sich dagegen nachteilig auf die beratenen Fondsvolumina aus. Auf der Aufwandsseite agiert pfp Advisory seit Jahren mit einer in Relation zum Umsatz vergleichsweise niedrigen Kostenquote, die auch stärkere Rücksetzer bei Fondsvolumina und den daraus abgeleiteten Umsätzen auffängt. Dies ist vor dem Hintergrund des eher geringen Anteils von variablen Kosten relevant. Die pfp in Form der Geschäftsführung überwacht die beratenen Fondsvolumen ebenso laufend wie die daraus abgeleiteten Umsätze und die für den Geschäftsbetrieb nötigen Kosten. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren a) Kundenbelange Im Geschäftsjahr 2023 war die pfp ganzjährig für zwei Kunden tätig. Die Geschäftsführung ist der Überzeugung, dass die Zufriedenheit seitens beider Kunden entscheidend für die Geschäftsbeziehung ist. Die Geschäftsführung der pfp ist daher im kontinuierlichen Austausch mit den relevanten Ansprechpartnern der beiden beratenen Fonds. Mit dem größeren Kunden als Konzern betrachtet erfolgt die Zusammenarbeit durch die pfp-Protagonisten bereits seit der Fondsauflage im Jahr 2006. Das beratene Produkt gehört im langfristigen Vergleich weiterhin zu den Fonds mit der höchsten Renditeentwicklung in der Vergleichsgruppe, dokumentiert etwa über die Morningstar-Benotung. Auch vor dem Hintergrund, dass sich pfp auf sehr wenige und lang anhaltende Kundenbeziehungen konzentriert, hat eine langfristig ausgerichtete Geschäftsbeziehung für pfp einen ausgesprochen hohen Wert. Negatives Feedback von Kundenseite lag im Berichtszeitraum nicht vor. Ebenso gab es im Jahr 2023 bei pfp keinerlei offene oder neue Rechtsstreitigkeiten. b) Umweltbelange Die Geschäftsführung der pfp ist sich der begrenzten Verfügbarkeit von Ressourcen auf der Erde bewusst und agiert im täglichen Geschehen sehr bedacht, was potenziell umweltschädliche Handlungen betrifft. Hier achtet die pfp vor allen Dingen bei den oft unterschätzten "kleinen Dingen des Alltags" auf einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur. So werden beispielsweise Besprechungen in hohem Maße digital abgehalten und vorzunehmende Dienstreisen nahezu ausschließlich mit Mitteln des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs durchgeführt. Bei der Nutzung der Geschäftsräume achtet pfp darauf, dass der Verbrauch von Strom und Heizwärme moderat ist. Ebenso wird versucht, im Büroalltag möglichst digital zu arbeiten und den Papierverbrauch in einem vernünftigen Rahmen zu halten. c) Arbeitnehmerbelange Die pfp beschäftigt seit 2018 im Teilzeitverhältnis eine weitere Mitarbeiterin neben der Geschäftsführung. pfp steht für eine Arbeit in einem angenehmen Betriebsklima, in der auch die Belange der Arbeitnehmer eine hohe Relevanz haben. Eine täglich gelebte Arbeitsweise der "offenen" Tür wird gelebt. Auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie legt pfp hohen Wert. Die Gesellschaft unterstreicht, dass sie Menschen unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft wertschätzt. d) Personalentwicklung Das Kerngeschäft der pfp besteht aus der erfolgreichen Analyse von Bilanz- und Erfolgsrechnungsdaten und der Beurteilung von Geschäftsmodellen. pfp arbeitet stetig daran, das Know-how in diesen Bereichen weiter auszubauen. Die Erbringung der Dienstleistungen ist in der pfp Advisory GmbH in hohem Maße von der fachlichen Qualifikation des Teams abhängig. Beide geschäftsführende Gesellschafter verfügen nicht nur über eine abgeschlossene akademische Ausbildung und ein Postgraduiertenstudium, sondern auch über jeweils mehr als 25 Jahre Kapitalmarkterfahrung. Auch bei der seit Mitte 2018 beschäftigten Assistenzkraft handelt es sich um eine versierte Spezialistin mit einer über 20 Jahre umfassenden Berufserfahrung. Trotz dieser vorhandenen sehr starken Qualifikation erachten wir stetige Weiterbildung insbesondere "on the job" als essenziell für die Firma. • Darstellung der Lage der pfp a) Ertragslage Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023 weist einen Jahresüberschuss in Höhe von 506.241,89 Euro aus. Im Vorjahr 2022 betrug der Jahresüberschuss 569.877,29 Euro. Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen (816.253,95 Euro nach 796.661,20 Euro im Vorjahr) betreffen maßgeblich den angefallenen Personalaufwand in Höhe i. H. v. 613.799,44 Euro, der leicht unter dem Vorjahreswert von 615.514,84 Euro lag. Ursächlich waren im Wesentlichen leichte Anpassungen bei den variablen Vergütungen. Darüber hinaus fielen andere Verwaltungsaufwendungen in Höhe von 202.454,51 Euro an, verglichen mit 181.146,36 Euro im Vorjahr. Die weitere Normalisierung in der Reisetätigkeit nach der Corona-Pandemie war ein wesentlicher Faktor für diese Erhöhung, ebenso regulatorische Kosten wie erhöhte Aufwendungen für Prüfungen und auch erhöhte Umlagen für die Aufsicht. Den operativen Kosten stehen Provisionserträge in Höhe von 1.558.898,95 (Vj. 1.631.701,63) Euro gegenüber. Damit verzeichnete die pfp Advisory GmbH gegenüber dem Rekordwert aus dem Vorjahr einen moderaten Rückgang. Die Höhe der Provisionen ist eng mit den beratenen Fondsvolumina verknüpft, die zwar auf Jahressicht stiegen, aber im relevanten Jahresdurchschnitt moderat unter dem Vergleichswert des Vorjahres lagen. b) Finanzlage Kapitalstruktur Die Gesellschaft verfügt per Jahresultimo 2023 über liquide Mittel in Form von täglich fälligen Forderungen an Kreditinstitute) von 319.949.92 Euro. Weitere 200.000 Euro waren in Festgeld mit Fälligkeit unter einem Jahr angelegt. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Jahresende 2023 58,5% (Vorjahr: 57,2%). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. Liquidität Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Aufgrund der komfortablen Eigenkapitalausstattung und der gegebenen Liquiditätssituation ist die Lage der Gesellschaft insgesamt als gut zu bezeichnen. Vor dem Hintergrund der Finanzierungs- und Liquiditätsstruktur sowie der Unternehmensplanung ist die Fortführung der Unternehmenstätigkeit auch zukünftig gewährleistet. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 beträgt 677.057,54 Euro (Vorjahr: 803.448,48 Euro). Die Aktiva bestanden im Wesentlichen zu 76,8% (Vorjahr: 80,1%) aus Guthaben bei Kreditinstituten sowie mit 19,1% (Vorjahr: 16,0%) Forderungen an Kunden. Die Passiva bestehen wesentlich aus dem ausgewiesenen Eigenkapital in Höhe von 396.241,89 Euro, davon 25.000 Euro gezeichnetes Kapital. Planerreichung Aufgrund der beschriebenen Einflussfaktoren, maßgeblich der erreichten Performance, konnte die pfp im Jahr 2023 ihre geplanten Ziele weitgehend erreichen. Das beratene Volumen stieg leicht, der Umsatz ging lediglich moderat zurück und unter dem Strich war die pfp Advisory GmbH auf 2023 mit einem generierten Jahresüberschuss von 506.241,89 Euro (Vorjahr 569.877,29 Euro) ein hochprofitables Unternehmen. 3. Prognose-Chance-Risikobericht (1-Jahres-Prognose) a) Risikomanagement und -bericht Das auf die Beratung zweier Fonds fokussierte Geschäft der pfp erlaubt eine sehr kontinuierliche und transparente Überwachung der relevanten Risiken. Die Geschäftsleitung erachtet die bestehenden Risiken als überschaubar und identifiziert diese vor allem in Form von Marktrisiken, operationalen Risiken, Liquiditätsrisiken und dem allgemeinen Geschäftsrisiko. Zur Steuerung und Überwachung dieser Risiken dienen insbesondere die Unternehmens- und Liquiditätsplanung sowie das Risikomanagement durch die Geschäftsführung. Nachhaltigkeitsrisiken Bei der Bewertung des Einflusses von Nachhaltigkeitsrisiken unterscheidet die Gesellschaft zwischen Risiken aus internen Prozessen und externen Risiken im Rahmen des Fondsadvisory. Die internen Nachhaltigkeitsrisiken schätzt die pfp als gering ein. Den internen Nachhaltigkeitsrisiken begegnet die pfp durch entsprechende interne Maßnahmen wie z. B. die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel bei Dienstreisen oder die Reduzierung von Energie. Zur Steuerung der externen Nachhaltigkeitsrisiken im Zusammenhang mit den beiden betreuten Fonds hat die pfp im Investitionsprozess bestimmte Ausschlusskriterien verankert. Die Bewertung der Nachhaltigkeitsrisiken erfolgt bei den einzelnen Risikokategorien. • Marktpreisrisiken Marktrisiken als negative Kursentwicklungen an den Aktienmärkten wirken sich im Geschäftsmodell der pfp unmittelbar auf das beratene Fondsvermögen und somit auch auf die Umsatzerlöse der pfp aus. Die Geschäftsführung begegnet diesen Risiken durch eine stetige Beobachtung des Marktes und durch eine bewusst niedrig gehaltene Kostenbasis, so dass das Geschäft auch bei deutlichen Verlusten an den Aktienmärkten reibungslos betrieben werden kann. Die Anlage eigener Mittel erfolgte im Berichtszeitraum in Kontoguthaben als auch auf Tages- und Festgeldkonten mit Fälligkeit unter 12 Monaten. Darüber hinaus weist die Bilanz kurzfristige Kundenforderungen auf. Positionen in Aktien, Schuldverschreibungen oder anderen Wertpapieren bestanden nicht. Marktpreisrisiken bestehen daher auf Vermögensseite keine. • Liquiditätsrisiken Liquiditätsrisiken könnten vor allem aus dem marktbedingten Rückgang oder Verzug beim Eingang der Forderungen an Kunden oder unerwarteten Kosten (z. B. Schadensersatz) resultieren. Sie werden vor dem Hintergrund der Bonität der Kunden insgesamt als nicht wesentlich eingestuft. Zudem wird die Liquidität ausschließlich in Sichtguthaben bei Banken mit erstklassiger Bonität risikolos in Form von Kontokorrentkonten bzw. Tagesgeld- und Festgeldkonten angelegt. • Ausfallrisiken Das Adressenausfallrisiko ist aufgrund der Forderungsstruktur als gering anzusehen. Forderungen bestehen stets nur sehr kurzfristig gegenüber den beiden bestehenden Kunden, die diese Provisionen wiederum aus geschützten Sondervermögen speisen. Zwar liegt in der Kundenstruktur ein Klumpenrisiko vor, insgesamt sieht die Geschäftsführung die Gefahr aber als beherrschbar an. Gleichwohl verfolgt die Geschäftsführung die monatlichen Zahlungseingänge ausgesprochen aufmerksam. Zu relevanten verzögerten Geldeingängen kam es im Berichtsjahr nie. • Operationale Risiken Bei den operationalen Risiken muss zwischen den Risiken durch Systeme, beispielsweise IT, und der Abhängigkeit von Schlüsselpersonen, unterschieden werden. Die Risiken aus dem Versagen von IT-Systemen stuft die Geschäftsführung als recht gering ein. Sämtliche Daten werden nicht lokal gespeichert. Für einen ordnungsgemäßen Ablauf des Geschäfts benötigt die Geschäftsführung lediglich einen Internetzugang. Somit wird das Risiko, dass der Beratung nicht mehr nachgegangen werden kann, als ausgesprochen gering angesehen. pfp Advisory ist Im Stande auch abseits des Firmensitzes, dezentral und digital agieren. Gleichwohl wurde auch 2023 erfolgreich ein Notfalltest absolviert. Die Abhängigkeit von den beiden Geschäftsführern als Schlüsselpersonen ist als Risiko gegeben. pfp begegnet dem mit einer sehr breiten Abdeckung der Tätigkeit beider Geschäftsführer, wodurch der temporäre Ausfall eines Geschäftsführers jederzeit gut aufgefangen werden kann. Mit der Beratung von nur zwei Fonds unterliegt das Geschäft von pfp einem Klumpenrisiko. Auch aufgrund der hohen Qualität der Geschäftspartner sieht die Geschäftsführung dieses Risiko als beherrschbar an. Durch die 2021 erfolgreich gestartete zweite Kundenbeziehung wurde das Risiko bereits spürbar verringert. • Haftungsrisiko Haftungsrisiken können sich aus Beratungsfehlern ergeben. Da pfp ausschließlich professionelle Marktteilnehmer berät und beide Geschäftsführer mit den Verkaufsprospekten der beratenen Fonds sehr gut vertraut sind, wird dieses Risiko als moderat angesehen. Darüber hinaus verfügt pfp über entsprechenden Versicherungsschutz. • Allgemeines Geschäftsrisiko Ein allgemeines Geschäftsrisiko kann aufgrund veränderter Rahmenbedingungen entstehen; dazu gehören beispielsweise das Marktumfeld, das Kundenverhalten, der technische Fortschritt sowie die aufsichtsrechtliche Regulierung. Auch wird das Geschäft unverändert durch eine weiter zunehmende Verlagerung von Anlagegeldern weg von "aktiven" Produkten wie dem DWS Concept Platow Fonds hin zu "passiven" Produkten, die einfach einen Aktienindex abbilden, erschwert. Zudem können externe negative Schocks wie Wirtschaftskrisen, Naturkatastrophen, kriegerische Konflikte oder auch starke Abschwünge an den Märkten die Gesellschaft treffen. Die Überwachung und Beobachtung dieser Risiken werden laufend durch die Geschäftsführung getätigt. Die Gesellschafterversammlung wird zudem in regelmäßig stattfindenden Sitzungen informiert. Derzeit und für die weitere Entwicklung sind keine bestandsgefährdenden bzw. sonstigen Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage zu erkennen. Zur Deckung von Risiken verfügt die pfp zum Bilanzstichtag am 31.12.2023 über ein bilanzielles Eigenkapital in Höhe von 396.241,89 Euro. b) Chancen- und Prognosebericht • Chancenbericht Die pfp verfolgt im Rahmen ihres integrierten Chancenmanagements die systematische und frühzeitige Identifizierung von Chancen und deren Bewertung. Dieses findet stetig im Zuge der Überprüfung des Umfelds durch die Geschäftsleitung und auch im Zuge des Austauschs in der Gesellschafterversammlung statt. Grundlage des Prozesses ist eine umfangreiche und fortlaufende Analyse des Umfelds. Diese schließt unter anderen die gesamtwirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen, Entwicklungen im Produktbereich und Kundenbereich wie auch den Wettbewerb ein. Die Chancen im Hinblick auf die Unternehmensstrategie können sowohl externen als auch internen Einflüssen unterworfen sein. Jüngere Perioden wie 2022, aber auch 2018 und 2020 mit gravierenden Einbrüchen am Aktienmarkt, und dem direkt an diesen Sektor gekoppelten Produktportfolio der pfp Advisory lassen erkennen, dass der wirtschaftliche Erfolg der Gesellschaft maßgeblich vom Aktienmarkt beeinflusst ist. Im Gegenzug partizipiert pfp nahezu "automatisch" von Aufwärtsbewegungen am Aktienmarkt, welche historisch deutlich nachhaltiger waren als die Abwärtstrends. Eine stärkere Verschiebung von Anlagegeldern vom Aktien- in den Rentenmarkt" ist ebenfalls ein möglicher negativer Einflussfaktor, genauso wie eine Verlagerung von aktiven zu passiven Geldanlagen oder eine Umschichtung von Anlagen in deutsche Unternehmen in andere Regionen. Die genannten Aspekte können indes auch umgekehrt wirken: Stärkere Aufmerksamkeit für Aktien, aktiv gesteuerte oder lokal ausgerichtete Produkte wirken tendenziell positiv auf das Geschäft von pfp. Die zunehmende Regulierung der Finanzdienstleistungsbranche in Deutschland mit dem begrüßenswerten Ziel der Steigerung des Anlegerschutzes ist für pfp Herausforderung und Chance zugleich. Steigende Regulierungsanforderungen führen zunächst zu zusätzlichen Kosten und zu einer Verringerung der Produktivität, da die administrative Belastung steigt und interne Prozesse im Unternehmen ggf. angepasst werden müssen. Allerdings erhöht die Regulierung auch die Qualitätsanforderungen an die Marktteilnehmer. Dies kann zur Konsolidierung des Marktes führen und pfp zumindest im Kosmos der kleineren, unabhängigen Anbieter stärken. Unverändert sieht die Geschäftsführung unverändert Chancen darin, durch die über die Jahre aufgebaute Bekanntheit und Reputation neue Anlagegelder zu generieren und somit die Basis des Geschäfts weiter zu verbreitern. Die von pfp beratenen Produkte, insbesondere der seit 2006 verfügbare DWS Concept Platow, haben nach Wahrnehmung der Geschäftsleitung einen ausgezeichneten Ruf. Diese subjektive Einschätzung wurde auch 2023 durch mehrere Awards (etwa Refinitiv Lipper, Deutscher Fondspreis) und sehr gute Platzierungen in Rankings (Morningstar) bestätigt. Auch die persönliche Reputation der beiden Entscheidungsträger wird grundsätzlich als Chance für weitere Mittelzuflüsse verstanden. • Prognosebericht Die Geschäftsführung der pfp verweist bei ihren Planungen für das Jahr 2024 auf die umschriebene Abhängigkeit vom Aktienmarkt. Auch die Vorjahre haben gezeigt, dass starke Einbrüche am Aktienmarkt mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit das Geschäft von pfp negativ beeinflussen, da das fallende beratene Volumen automatisch zu geringeren Provisionseinnahmen führt. Davon losgelöst besteht unverändert das Ziel einer weiterhin qualitativ hochwertigen Beratung. Durch weiter gute Leistungen soll den beratenen Produkten noch mehr Bekanntheit verliehen und auch auf diesem Wege das beratene Fondsvolumen zumindest langfristig weiter gesteigert werden. Das Jahr 2024 startete an den Börsen insgesamt freundlich. Die moderat angezogenen Aktienkurse sind tendenziell dem Geschäft der pfp zuträglich. Gleichwohl kann nicht ausgeschlossen werden, dass es auch im Jahr 2024 wie im Vorjahr zu Nettomittelabflüssen kommen wird, zumal das relevante Segment aktiver Fonds mit Ausrichtung Deutschland unverändert sehr unbeliebt zu sein scheint. In diesem Kontext ist ein auf Jahressicht stabiler Umsatz (+/-10%) eine realistische Zielgröße. Bei unveränderter Kostenstruktur rechnet die Geschäftsführung indes selbst bei möglichen Rückgängen des betreuten Volumens mit einem unverändert deutlich profitablen Geschäft und einer EBT-Marge von erneut über 30%. Dabei wird nach Einschätzung der Geschäftsführung auch 2024 ein deutlich positiver Cashflow erzielt, so dass die Liquidität über das gesamte Jahr auf einem jederzeit komfortablen Niveau bleiben sollte.
Frankfurt am Main, 24.05.2024 Christoph Frank, Geschäftsführer Roger Peeters, Geschäftsführer "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die PFP Advisory GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PFP Advisory GmbH, Frankfurt am Mainbestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PFP Advisory GmbH, Frankfurt am Main für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Schwalbach am Taunus, den 24. Mai 2024 WPG
Müller GmbH
Stephan Müller, Wirtschaftsprüfer |
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