Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 761032
Vorher
Schwarz Global Sourcing GmbH
Eingetragen
19.5.2017
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: jegliche Tätigkeiten im Zusammenhang mit dem Einkauf von Gütern und Leistungen, vorrangig für Unternehmen der Schwarz Gruppe, daneben die Vermittlung von Leistungen die Erbringung von Beratungsleistungen in diesem Zusammenhang sowie die Überlassung der Güter und deren Verwaltung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Mareike Dreher
seit 22.4.2026
Prokura
Matthias Förstner
seit 31.7.2025
Prokura
Denis Cichuta
seit 26.8.2024
Geschäftsführer
Rebecca Löhmann
seit 13.2.2024
Prokura
Sebastian Garn
seit 24.2.2022
Geschäftsführer
Sven Klimmer
seit 5.6.2020
Prokura
Benedict Hack
seit 5.6.2020
Prokura
Oliver Menke
seit 5.6.2020
Prokura
Prokura
Jens Schwärmer
seit 28.3.2019
Prokura
Marko Wiechert
seit 28.3.2019
Prokura
Marco Dubil
seit 28.3.2019
Prokura
Stefan Veith
seit 9.1.2019
Prokura
Christian Martin
seit 4.7.2018
Prokura
Övünc Cinar
seit 2.3.2018
Prokura
Mark Schmid
seit 2.3.2018
Prokura
Sven Paulsen
seit 2.3.2018
Prokura
André Köhler
seit 2.3.2018
Prokura
Simon Biedermann
seit 2.3.2018
Prokura
Michael Mayer
seit 2.3.2018
Prokura
Steffen Kantenwein
seit 2.3.2018
Prokura
Ivan Tadic
seit 2.3.2018
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Schwarz Zentrale Dienste KG

Neckarsulm

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.03.2021 bis zum 28.02.2022

Vermerk

In den beigefügten, zur Offenlegung bestimmten Unterlagen - Konzernbilanz und Anlage zur Konzernbilanz sowie Konzernanhang und Konzernlagebericht - wurden die Erleichterungen nach §§ 13 Abs. 3 Satz 2 i. V. m. 5 Abs. 5 Satz 3 PubIG zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Konzernabschluss und dem Konzernlagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Schwarz Zentrale Dienste KG

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Schwarz Zentrale Dienste KG, Neckarsulm, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 28. Februar 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. März 2021 bis zum 28. Februar 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Schwarz Zentrale Dienste KG für das Geschäftsjahr vom 1. März 2021 bis zum 28. Februar 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den für Unternehmen i.S.d. § 11 PubIG, die unter § 13 Abs. 3 Satz 2 PubIG fallen, geltenden deutschen handelsrechtlichen Vorschriften. Der Konzernabschluss vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 28. Februar 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. März 2021 bis zum 28. Februar 2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den für Unternehmen i.S.d. § 11 PublG, die unter § 13 Abs. 3 Satz 2 PublG fallen, geltenden deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen -beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher -beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt;

holen wir ausreichende, geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile;

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Heilbronn, 8. Juni 2022

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Holzmann, Wirtschaftsprüfer

Boz, Wirtschaftsprüfer

Für die Offenlegung gem. § 15 PublG

Inhalt

Konzernbilanz zum 28. Februar 2022

Anlage zur Konzernbilanz zum 28. Februar 2022

Konzernanhang

Erläuterung der Grundlagen und Methoden des Konzernabschlusses

Erläuterungen zur Konzernbilanz

Sonstige Angaben

Kreis der einbezogenen Unternehmen

Konzernlagebericht

Grundlagen des Konzerns

Geschäftsentwicklung

Chancen- und Risikobericht

Rechnungslegungsbezogenes internes Kontroll- und Risikomanagementsystem

Prognosebericht

Konzernbilanz zum 28. Februar 2022

Aktivseite

T€ Anhang 28.02.2021 28.02.2022
Anlagevermögen S.6 847.124 849.254
Immaterielle Vermögensgegenstände 30 15
Sachanlagen 376.975 378.573
Finanzanlagen 470.119 470.666
Umlaufvermögen 112.796 112.606
Vorräte S. 8 16.294 6.446
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände S. 8 90.241 105.250
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 6.261 910
Rechnungsabgrenzungsposten 457 922
960.377 962.782

Passivseite

T€ Anhang 28.02.2021 28.02.2022
Eigenkapital S. 8 218.872 219.208
Kommanditeinlage 103 103
Rücklagen 218.769 219.105
Rückstellungen S. 8 7.444 9.675
Verbindlichkeiten S. 9 734.061 733.899
960.377 962.782

Gemäß §§ 13 Abs. 3 i.V.m. § 5 Abs. 5 PublG

T€ GJ 2020 GJ 2021
1. Umsatzerlöse 370.540 330.725
2. Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 3.477 2.959
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 30.028 34.099
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 4.645 5.318
4. Durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer 406 437

Die Bewertungs- und Abschreibungsmethoden werden im Anhang angegeben.

Konzernanhang

Erläuterung der Grundlagen und Methoden des Konzernabschlusses

Allgemeine Hinweise

Der Konzernabschluss der Schwarz Zentrale Dienste KG, Neckarsulm (Amtsgericht Stuttgart, HRA Nr. 730251) zum 28. Februar 2022 wurde nach den Vorschriften des PublG aufgestellt.

Der Kreis der einbezogenen Unternehmen sowie der Hinweis auf die Inanspruchnahme von Erleichterungsvorschriften sind ab S. 11 dargestellt.

Zur Klarheit und Übersichtlichkeit des Konzernabschlusses wurden einzelne Posten der Konzernbilanz zusammengefasst. Die Posten sind im Konzernanhang gesondert erläutert. Die für die einzelnen Posten geforderten Zusatzangaben wurden ebenfalls in den Konzernanhang übernommen. Die Angaben im Konzernanhang erfolgen in T€.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Geringwertige Vermögensgegenstände wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang erfasst. Finanzanlagen wurden zu (fortgeführten) Anschaffungskosten angesetzt.

Beteiligungen an assoziierten Unternehmen wurden nach der At-Equity-Methode unter Anwendung des Buchwertverfahrens bilanziert. Die Fortschreibung des At-Equity-Ansatzes erfolgte in Höhe des anteiligen Jahresergebnisses abzüglich der Ausschüttungen.

Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Durch die angewandten Bewertungsverfahren wurde die Einhaltung des strengen Niederstwertprinzips sichergestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten bilanziert.

Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit einem Zinssatz von 1,3% abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Aus Bankdarlehen sowie Zinsderivaten wurden Bewertungseinheiten gebildet. Die sich ausgleichenden Wertschwankungen von Grund- und Sicherungsgeschäft wurden bilanziell nicht erfasst.

Die vermerkpflichtigen Haftungsverhältnisse wurden mit dem am Stichtag valutierten Betrag des besicherten Grundgeschäfts ausgewiesen. Soweit Gewährleistungen für Rahmenkredite Dritter gewährt wurden, erfolgte der Ausweis in Höhe des Haftungshöchstbetrages. Mithaftungen aufgrund sonstiger Verträge wurden mit einem Jahresbetrag der laufenden Verpflichtung angesetzt.

Bei der Ermittlung latenter Steuern gem. § 274 HGB wurden temporäre Differenzen zwischen handels- und steuerbilanziellen Wertansätzen sowie werthaltige Verlustvorträge berücksichtigt. Die sich ergebenden Steuerbe- und-entlastungen wurden mit einem Steuersatz von 14,0% bewertet. Die sich im Wesentlichen aus Verlustvorträgen ergebenden latenten Steuern wurden verrechnet. Ein verbleibender Überhang aktiver latenter Steuern wurde in Ausübung des gesetzlichen Wahlrechts nicht angesetzt.

Konsolidierungsgrundsätze und Währungsumrechnung

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode zum Erwerbszeitpunkt.

Bei den assoziierten Unternehmen wurde das Wahlrecht gem. § 310 HGB nicht ausgeübt.

Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Erträge und Aufwendungen innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert.

Die Bewertung von auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenständen und Schulden erfolgte gem. § 256a HGB. Erträge und Aufwendungen, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden zum Devisenkurs im Zeitpunkt der Entstehung umgerechnet.

Erläuterungen zur Konzernbilanz

Anlagevermögen

T€ AHK 01.03.2021 Zugänge Abgänge AHK 28.02.2022
Konzessionen, Schutzrechte, Lizenzen 71 4 0 75
Immaterielles Vermögen 71 4 0 75
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 9 79 0 88
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 446.289 162.518 -137.921 470.886
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 78 1.285 -78 1.285
Sachanlagen 446.376 163.882 -137.999 472.259
Beteiligungen 0 25 0 25
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 119 522 0 641
sonstige Ausleihungen 470.000 0 0 470.000
Finanzanlagen 470.119 547 0 470.666
916.566 164.433 -137.999 943.000
T€ kum. AfA 01.03.2021 Zugänge Abgänge kum. AfA 28.02.2022
Konzessionen, Schutzrechte, Lizenzen 41 19 0 60
Immaterielles Vermögen 41 19 0 60
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 6 2 0 8
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 69.395 64.900 -40.617 93.678
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0
Sachanlagen 69.401 64.902 -40.617 93.686
Beteiligungen 0 0 0 0
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0 0 0 0
sonstige Ausleihungen 0 0 0 0
Finanzanlagen 0 0 0 0
69.442 64.921 -40.617 93.746
T€ Buchwert 28.02.2021 Buchwert 28.02.2022
Konzessionen, Schutzrechte, Lizenzen 30 15
Immaterielles Vermögen 30 15
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 3 80
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 376.894 377.208
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 78 1.285
Sachanlagen 376.975 378.573
Beteiligungen 0 25
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 119 641
sonstige Ausleihungen 470.000 470.000
Finanzanlagen 470.119 470.666
847.124 849.254

Die Veränderungen im Sachanlagevermögen beinhalten im Wesentlichen den Erwerb und den Verkauf von Personenkraftwagen.

Vorräte

Die Vorräte beinhalten ausschließlich zur Verwertung bestimmte Personenkraftwagen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

T€ 28.02.2021 28.02.2022
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 87.505 98.607
Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen * 179 4.164
sonstige Vermögensgegenstände 2.557 2.479
davon mit einer Restlaufzeit > 1 Jahr 708 706
90.241 105.250

* Ausschließlich sonstige Vermögensgegenstände betreffend

Eigenkapital

Der Jahresüberschuss des Mutterunternehmens wurde vollständig dem Verrechnungskonto der Kommanditistin zugewiesen.

Rückstellungen

T€ 28.02.2021 28.02.2022
Steuerrückstellungen 108 2.461
sonstige Rückstellungen 7.336 7.214
7.444 9.675

Von den Rückstellungen haben T€ 1.241 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Verbindlichkeiten

28.02.2021 28.02.2022
T€ < 1 Jahr Gesamt < 1 Jahr 1 - 5 Jahre > 5 Jahre Gesamt
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 470.000 0 470.000 0 470.000
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 22.196 22.196 17.568 0 0 17.568
Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen * 8.077 8.077 49.654 0 0 49.654
sonstige Verbindlichkeiten 233.764 233.788 196.677 0 0 196.677
davon aus Steuern 10.667 10.667 8.619 0 0 8.619
264.037 734.061 263.899 470.000 0 733.899

* Ausschließlich sonstige Verbindlichkeiten betreffend.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestanden außer den branchenüblichen Eigentumsvorbehalten keine weiteren Sicherheiten.

Haftungsverhältnisse

T€ 28.02.2021 28.02.2022
aus Bürgschaften 491 491
aus Gewährleistungen 3.633 3.575
4.124 4.066

Sonstige Angaben

Derivative Finanzinstrumente

Zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken wurden derivative Finanzinstrumente eingesetzt. Die Ermittlung der Marktwerte erfolgte nach allgemein anerkannten Bewertungsmethoden.

Für eine Zinsswap-Vereinbarung mit einem Nominalvolumen von T€ 470.000 wurde auf Einzelvertragsebene eine Bewertungseinheit gebildet. Für diese Bewertungseinheit stimmten während der gesamten Laufzeit des jeweiligen Derivats die wesentlichen bewertungsrelevanten Konditionen in Grund- und Sicherungsgeschäft überein. Damit lagen hochwirksame Sicherungsbeziehungen vor, aus denen während der Laufzeit der Sicherungsbeziehung keine bilanziell relevanten Unwirksamkeiten entstanden sind. Der Marktwert wurde nach allgemein anerkannten Bewertungsmethoden ermittelt und beträgt T€ 3.906.

Honorare des Konzernabschlussprüfers

Die Honorare des Konzernabschlussprüfers für im Geschäftsjahr erbrachte Leistungen betrugen für Abschlussprüfung T€ 101.

Nachtragsbericht

Im Hinblick auf die möglichen Auswirkungen des Ukraine Kriegs auf den Konzern verweisen wir auf unsere Ausführungen im Konzernlagebericht.

Im kommenden Geschäftsjahr wird die Schwarz Zentrale Dienste KG auf ein anderes Unternehmen der Schwarz Gruppe verschmolzen. Weitere Vorgänge, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage des Konzerns wesentlich wären, sind nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

Kreis der einbezogenen Unternehmen

Einbezogen wurden alle Gesellschaften, auf die ein beherrschender Einfluss ausgeübt werden konnte.

Der Kreis der einbezogenen Unternehmen zum 28. Februar 2022 ist im Folgenden tabellarisch dargestellt. Die mit 1 gekennzeichneten Gesellschaften nehmen die Erleichterungen des § 264 Abs. 4 i.V.m. Abs. 3 HGB in Anspruch.

 

Neckarsulm, den 7. Juni 2022

Epsilon-Stiftung

Carsten Theurer, Vorstand

Jörg Siegel, Vorstand

PVG Geschäftsführungs-KG

Hermann-Josef Hoffmann, Geschäftsführer der PVG Geschäftsführungs- und Verwaltungs-GmbH (phG)

Name der Gesellschaft Sitz
Vollkonsolidierung (100% Anteilsbesitz)
Schwarz Zentrale Dienste KG Neckarsulm Deutschland
Schwarz Mobility Solutions GmbH 1 Neckarsulm Deutschland
SBG H1 GmbH Neckarsulm Deutschland
Schwarz Beschaffung GmbH 1 Neckarsulm Deutschland
Assoziierte Unternehmen (100% Anteilsbesitz, 50% Stimmrechte)
Schwarz Restaurantbetriebe GmbH & Co. KG Neckarsulm Deutschland
Schwarz Immobilien Service GmbH & Co. KG Neckarsulm Deutschland
Keine Einbeziehung aufgrund §296 HGB Abs. 2 HGB
Schwarz Beschaffung Trading GmbH Neckarsulm Deutschland

Konzernlagebericht

Grundlagen des Konzerns

Geschäftstätigkeit

Der Konzern erbringt unterschiedliche Vermietungs-, Beschaffungs- und Verwertungsdienstleistungen fast ausschließlich für Unternehmen der Schwarz Gruppe.

Bei den Vermietungsdienstleistungen handelt es sich im Wesentlichen um die Vermietung von Personenkraftwagen. Diese werden zentral eingekauft und den einzelnen Unternehmen der Schwarz Gruppe über Mietverträge zur Verfügung gestellt.

Bei den Beschaffungs- und Verwertungsdienstleistungen handelt es sich insbesondere um die Beschaffung von Mobilien für Unternehmen der Schwarz Gruppe sowie die Verwertung von Personenkraftwagen.

Die Schwarz Gruppe ist ein international agierendes Handelsunternehmen und hat im abgelaufenen Geschäftsjahr unter den Marken "Lidl" und "Kaufland" Einzelhandelsumsätze in 31 Ländern erzielt. Aufgrund der engen Kundenbeziehung zu diesen Handelsunternehmen wird im Wirtschaftsbericht ausschließlich auf die Branchenentwicklung im Einzelhandel eingegangen.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 1

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in 2021 waren weltweit weiterhin durch wiederkehrende Einschränkungen infolge der Corona-Pandemie sowie durch angebotsseitige Engpässe geprägt. Die Weltkonjunktur war in der zweiten Jahreshälfte 2021 aufwärtsgerichtet und konnte gegenüber der ersten Jahreshälfte leicht an Dynamik gewinnen. Vor allem China und USA verzeichneten beschleunigte Wachstumsraten, während sich das Wachstum im Euro-Raum im 4. Quartal verlangsamte. Insgesamt wuchs die Weltwirtschaft um ca. 6,0%.

Der Euro-Raum verzeichnete in 2021 einen Anstieg um 5,3% - nach dem deutlichen Rückgang um 6,8% im Vorjahr. Dämpfend wirkten sich Engpässe bei Arbeitskräften und Produktionsvorleistungen auf die Erholung der Konjunktur aus. Ursächlich für die Engpässe waren bei den Arbeitskräften eine geringere Migration infolge der Pandemie sowie bei Materialien und Vorprodukten pandemiebedingte Produktionsausfälle und Störungen im Seetransport. Von den vier größten Volkswirtschaften innerhalb des Euro-Raums lagen Deutschland und Spanien mit einem Anstieg von 2,9% bzw. 5,0% unter dem Durchschnitt, während Frankreich und Italien mit 7,0% bzw. 6,6% darüber lagen. Die privaten Konsumausgaben sind im Euro-Raum wieder gestiegen. Die Erwerbslosenquote ging leicht von 8,0% auf 7,7% zurück. Weiterhin sind die Verbraucherpreise mit durchschnittlich 2,6% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Der Verbraucherpreisanstieg hat sich in den vergangenen Monaten beschleunigt, wobei dies wesentlich auf den rasanten Anstieg der Energiepreise zurückzuführen ist. Die Preise für Lebensmittel, Alkohol und Tabak stiegen um 4,2%, hauptsächlich getrieben durch wetterbedingte Faktoren, höhere Transportkosten und Düngemittelpreise.

Die mittel- und osteuropäischen EU-Mitgliedsstaaten verzeichneten einen durchschnittlichen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 5,5%. In Großbritannien ist die Wirtschaftsleistung um 7,5% angestiegen und lag damit deutlich über dem Niveau des Euro-Raums.

Branchenentwicklung im Einzelhandel 2

Der Anstieg des privaten Konsums spiegelt sich auch in den Umsätzen im Einzelhandel wider, die sich im Euro-Raum im Vergleich zum Vorjahr um 5,0% erhöht haben. Deutlich über dem Niveau des Euroraums lagen Griechenland und Frankreich mit Zuwächsen von 10,5% bzw. 9,8%, wohingegen Spanien und Deutschland mit 3,2% bzw. 0,8% geringere Zunahmen verzeichnen konnten. Von den osteuropäischen Ländern konnten Slowenien mit 18,9%, Rumänien mit 10,2% und Polen mit 9,3% sehr hohe Zuwächse aufweisen.

Die Umsätze im Lebensmitteleinzelhandel entwickelten sich wesentlich zurückhaltender. Im Euro-Raum stiegen diese in 2021 um 0,9% nach 3,6% im Vorjahr. Die Umsätze im deutschen Lebensmitteleinzelhandel lagen mit einem Rückgang um 1,5% sogar im negativen Bereich. Deutlich über dem Durchschnitt liegende Zuwächse erzielten Bulgarien mit 7,6% und Kroatien mit 7,1%. In Frankreich konnten die Lebensmittelumsätze um 4,8% gesteigert werden.

1 Angaben gem. Konjunkturprognose des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung vom 30. März 2022.
2 Angaben gem. EuroStat mit Stand 8. April 2022.

Geschäftsentwicklung

Vermögenslage

Das Gesamtvermögen stieg von T€ 960.377 auf T€ 962.782. Das entspricht einer Steigerung von T€ 2.405.

28.02.2021 28.02.2022 Veränderung
T€ % T€ % absolut in %
Anlagevermögen 847.124 88,2 849.254 88,2 2.130 0,3
Immaterielles Vermögen 30 0,0 15 0,0 -15 -50,0
Sachanlagen 376.975 39,3 378.573 39,3 1.598 0,4
Finanzanlagen 470.119 48,9 470.666 48,9 547 0,1
Umlaufvermögen 112.796 11,8 112.606 11,7 -190 -0,2
Vorräte 16.294 1,7 6.446 0,7 -9.848 -60,4
Forderungen 90.241 9,4 105.250 10,9 15.009 16,6
Liquide Mittel 6.261 0,7 910 0,1 -5.351 -85,5
Rechnungsabgrenzungsposten 457 0,0 922 0,1 465 >100,0
Gesamtvermögen 960.377 100,0 962.782 100,0 2.405 0,3

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2021 lag das Investitionsvolumen um T€ 30.233 unter dem Vorjahresniveau und resultiert im Wesentlichen aus geringeren Investitionen in Personenkraftwagen.

GJ 2020 GJ 2021 Veränderung
T€ T€ absolut in %
Investitionen 194.666 164.433 -30.233 -15,5
davon Sachanlagen 194.634 163.882 -30.752 -15,8

Im Geschäftsjahr 2021 wird das Anlagevermögen mit 25,8% durch Eigenkapital gedeckt. Unter Einbeziehung des lang- und mittelfristigen Fremdkapitals ergibt sich eine Anlagendeckung in Höhe von 81,3%.

28.02.2021 28.02.2022 Veränderung
T€ T€ absolut in %
Eigenkapital 218.872 219.208 336 0,2
Anlagevermögen 847.124 849.254 2.130 0,3
Deckungsgrad I 25,8% 25,8%
lang- und mittelfristiges Fremdkapital 471.022 471.241 219 0,0
Deckungsgrad II 81,4% 81,3%

Das Umlaufvermögen verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 190. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen durch die Abnahme des Bestands zum Verkauf bestimmter Personenkraftwagen sowie gegenläufig dem Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen geprägt.

Finanzlage

Der Konzern weist zum Bilanzstichtag ein Eigenkapital von T€ 219.208 aus. Die Eigenkapitalquote blieb unverändert auf Vorjahresniveau.

28.02.2021 28.02.2022 Veränderung
T€ % T€ % absolut in %
Eigenkapital 218.872 22,8 219.208 22,8 336 0,2
lang- und mittelfristiges Fremdkapital 471.022 49,0 471.241 48,9 219 0,0
kurzfristiges Fremdkapital 270.483 28,2 272.333 28,3 1.850 0,7
Gesamtkapital 960.377 100,0 962.782 100,0 2.405 0,3

Das kurzfristige Fremdkapital nahm um T€ 1.850 zu. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen durch die Zunahme der kurzfristigen Rückstellungen geprägt.

Liquidität

Die Finanzierung der Investitionen erfolgte im Wesentlichen aus dem laufenden Cash-Flow sowie aus der Aufnahme von kurzfristigem Fremdkapital.

Plan-Ist-Vergleich

Im Vorjahr wurde von einem leichten Umsatzrückgang ausgegangen. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Umsatzerlöse um T€ 39.815 auf T€ 330.725 gesunken und liegen damit deutlich unter dem Plan.

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Die Umsätze sind im Jahresverlauf gegenüber dem Vorjahr um T€ 39.815 auf T€ 330.725 gesunken.

Chancen- und Risikobericht

Branchenbezogene Chancen und Risiken

Als Dienstleister innerhalb der Schwarz Gruppe ist der Konzern vor allem von der wirtschaftlichen Entwicklung der Schwarz Gruppe abhängig. In Folge dessen kann es zu Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit des Konzerns kommen.

Durch die internationale Ausrichtung sowie die geplante Erschließung neuer Länder durch die Schwarz Gruppe hat der Konzern die Möglichkeit, sein Dienstleistungsangebot weiter auszubauen. Aufgrund wirtschaftspolitischer Entscheidungen sowie der Expansion in neue Länder durch die Schwarz Gruppe können sich Auswirkungen auf das Ergebnis des Konzerns ergeben.

Weiterhin kann es bei der Verwertung von Mobilien zu Preisschwankungen am Absatzmarkt kommen, die sich auf die Umsätze und das Jahresergebnis des Konzerns auswirken können.

Finanzwirtschaftliche Chancen und Risiken

Die Liquidität des Konzerns wird kontinuierlich beobachtet, um Chancen und Risiken daraus frühzeitig zu erkennen. Über den erwirtschafteten Cash Flow, den Abschluss von Darlehen sowie über Kapitaleinlagen der Gesellschafter wird die Liquiditätsversorgung sichergestellt.

Bei kurzfristigen Zinsbindungen kann ein verändertes Zinsniveau das Ergebnis beeinflussen. Die Zinsentwicklung wird aus diesem Grund kontinuierlich analysiert. Um mögliche Risiken daraus zu begrenzen, sind Finanzkredite mit Zinsswap-Geschäften in Höhe von T€ 470.000 versehen.

Personalchancen und -risiken

Bedingt durch die demografische Entwicklung und den immer intensiveren Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte, können sich Engpässe bei der Rekrutierung von qualifizierten Mitarbeitern ergeben.

Ein attraktives Arbeitsumfeld sowie regelmäßige Weiterbildungen schaffen Entwicklungsmöglichkeiten sowohl für die berufliche als auch die persönliche Entwicklung der Mitarbeiter und tragen somit zu einer langfristigen Bindung an das Unternehmen bei.

Rechtliche und steuerliche Risiken

Rechtliche Risiken resultieren vor allem aus arbeits- und zivilrechtlichen Verfahren. Für diese Risiken wurden, sofern die Verpflichtungen hinreichend konkretisiert sind, Rückstellungen gebildet.

Steuerliche Risiken entstehen vornehmlich im Zusammenhang mit Außenprüfungen, in deren Verlauf Sachverhalte und Transaktionen unterschiedlich gewürdigt werden können. Diese Risiken werden regelmäßig geprüft und bei hinreichender Konkretisierung durch eine angemessene Risikovorsorge berücksichtigt.

Informationstechnische Risiken

Die Anforderungen unserer Geschäftsprozesse an die Informationstechnologie steigen kontinuierlich, unter anderem durch zunehmende Regulierung wie beispielsweise beim Datenschutz. Hieraus resultieren unterschiedliche Risiken, z.B. hinsichtlich der Verfügbarkeit, Vertraulichkeit und Integrität von Informationen.

Daher wurde, angelehnt an das international anerkannte Rahmenwerk ISO/IEC 27001, ein Managementsystem zur Erkennung und Minimierung dieser Risiken etabliert. Modernste Sicherheitstechnologien werden zum Schutz unserer Systeme und Daten eingesetzt. Darüber hinaus wurden Vorkehrungen getroffen, um Ausfallzeiten unserer Systeme auf ein Minimum zu verkürzen.

Beurteilung der Gesamtrisiken

Auf den obersten Verantwortungs- und Entscheidungsinstanzen werden wesentliche Chancen und Risiken diskutiert und grundsätzliche Entscheidungen zur Risikovermeidung bzw. Risikoreduzierung getroffen, die durch die operativen Ebenen umgesetzt und durch die interne Revision überwacht werden.

Aus derzeitiger Sicht ergeben sich keine erkennbaren Risiken, die eine direkte Auswirkung auf den Fortbestand und die Liquidität des Konzerns haben. Grundlegende Änderungen der Risikolage werden derzeit nicht erwartet.

Rechnungslegungsbezogenes internes Kontroll- und Risikomanagementsystem

Das rechnungslegungsbezogene interne Kontroll- und Risikomanagementsystem des Konzerns dient der Sicherung der Ordnungsmäßigkeit der externen Rechnungslegung, indem mögliche Risiken, die zu einem fehlerhaften Abschluss führen können, erkannt und minimiert werden. Das interne Kontrollsystem unterteilt sich dabei in vorgelagerte Steuerungskontrollen, Kontrollen im Rahmen des Abschlusserstellungs- bzw. Konsolidierungsprozesses sowie in unabhängige Kontrollen durch interne bzw. externe Revisoren.

Kontrollen im Rahmen des Steuerungsprozesses

Kern dieser Kontrollen sind die konzernweit gültigen Bilanzierungs- und Konsolidierungsrichtlinien. Diese werden jährlich überarbeitet, mit dem Konzernabschlussprüfer abgestimmt und den Tochterunternehmen vorgestellt. Innerhalb dieser Richtlinien werden konzernweite Mindestvorgaben zur Durchführung von rechnungslegungsbezogenen Kontrollen definiert, die von den jeweiligen Tochterunternehmen zu berücksichtigen sind. Weiterhin wird zur Planung und Steuerung der Abschlusserstellung ein zentraler Terminplan definiert. Dabei werden die Erstellungs- und Prüfungszeiträume mit den Tochterunternehmen und dem Abschlussprüfer im Vorfeld abgestimmt. Die Termineinhaltung wird zentral überwacht, so dass jederzeit eine Statusverfolgung der Abschlusserstellung sichergestellt ist.

Um die Sicherheit der Informationstechnik zu gewährleisten, sind Zugriffsregelungen in den rechnungslegungsbezogenen EDV-Systemen definiert, die zentral verwaltet werden. Durch die zentrale Vergabe von Berechtigungen wird sichergestellt, dass die Nutzer nur auf die Systeminformationen Zugriff haben, die sie zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigen.

Kontrollen im Rahmen des Abschlusserstellungs- und Konsolidierungsprozesses

Die Erstellung der Abschlüsse der einbezogenen Unternehmen erfolgt in SAP ERP-Systemen. Haupt- und Nebenbuchhaltungen, wie zum Beispiel die Anlagen- oder Materialbuchhaltung, sind organisatorisch getrennt. Durch die konsequente Umsetzung von Funktionstrennungen in Verbindung mit definierten Genehmigungsprozessen wird das Vier-Augen-Prinzip bei allen wesentlichen rechnungslegungsrelevanten Prozessen gewährleistet.

Die originäre Erstellung des Konzernabschlusses erfolgt in einem zentralen SAP-Konsolidierungssystem (SEM-BCS). Die Datenbereitstellung aus den SAP ERP-Systemen erfolgt durch automatisierte Datenflüsse ohne Möglichkeit manueller Eingriffe. Im SEM-BCS werden auf allen Ebenen des Erstellungsprozesses umfangreiche Prüf- und Validierungsroutinen durchgeführt. Darüber hinaus werden die einzelnen Konsolidierungsschritte sowohl systemtechnischen als auch manuellen Kontrollen unterzogen, die in einem SAP basierten Risiko- und Kontrollsystem hinterlegt sind. Diese Kontrollen werden jährlich überarbeitet und stehen dem Abschlussprüfer zur Verfügung. Weiterhin werden vom Konzernabschluss Analysen erstellt und Veränderungen einzelner Positionen im Vergleich zum Vorjahr auf Plausibilität geprüft.

Kontrollen durch interne Revision und externe Prüfung

In Abstimmung mit den Vorständen entwickelt die Interne Revision einen jährlichen Prüfungsplan, der rollierend die wesentlichen Führungs- und Geschäftsprozesse beinhaltet. Darin enthalten ist die Prüfung des Abschlusserstellungsprozesses dahingehend, ob die konzernweit vorgegebenen Mindestvorgaben an Kontrollen durchgeführt und die Bilanzierungs- und Konsolidierungsrichtlinien angewendet wurden.

Der Konzernabschlussprüfer der Schwarz Zentrale Dienste KG prüft die wesentlichen Abschlüsse der einbezogenen Unternehmen daraufhin, ob die anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften eingehalten wurden und bestätigt schriftlich deren vollständige Anwendung. Danach prüft der Konzernabschlussprüfer den Konzernabschluss der Schwarz Zentrale Dienste KG und erteilt den Bestätigungsvermerk.

Prognosebericht

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung 3

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung wird als weiterhin robust erachtet, wobei sowohl der Ukraine Krieg als auch das in einigen Regionen wieder ansteigende Infektionsgeschehen das Wachstum kurzfristig eintrüben könnten. Perspektivisch sollten die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie aber immer weiter abnehmen. Die angespannte Situation bei den Liefer- und Wertschöpfungsketten wird sich angesichts des Ukraine Kriegs erneut verschärfen. Die Wirtschaftsleistung soll aufgrund dessen weltweit um 3,3% steigen. Für das globale Welthandelsvolumen wird für 2022 mit einem Anstieg von 1,8% gerechnet.

Die Wirtschaftsleistung im Euro-Raum sieht sich für das Jahr 2022 mit Wachstumshemmnissen konfrontiert. Angebotsseitige Engpässe werden das Wirtschaftswachstum stark belasten. Ebenso dürften sich negative Auswirkungen aus dem Ukraine Krieg ergeben. Internationale Lieferketten werden hierdurch gestört und die bereits hohen Preise für Energieträger werden weiter steigen. Positive Wachstumseffekte sollten von den hohen Auftragsbeständen der Industrie, einem soliden Arbeitsmarkt sowie einem expansiven Staatskonsum ausgehen. Mit der Aufhebung der Eindämmungsmaßnahmen gegen die Corona-Pandemie dürfte außerdem eine Normalisierung des Konsumverhaltens eintreten. Insgesamt wird für das Jahr 2022 im Euro-Raum ein Wirtschaftswachstum von 2,9% erwartet. Die Erwerbslosenquote wird voraussichtlich auf 6,9% sinken und die Verbraucherpreise dürften in 2022 um 6,2% zulegen.

Die Entwicklung des Pandemiegeschehens sowie des Ukraine Kriegs haben die Aussichten für die deutsche Wirtschaft deutlich verschlechtert, so dass die Wirtschaftsleistung in 2022 lediglich um 1,9% zunehmen soll. Die Verbraucherpreise dürften aufgrund der hohen Energiekosten um 6,1% steigen. Die Exporte sollen voraussichtlich um 2,8% zunehmen und die privaten Konsumausgaben um 3,2%.

Entwicklung des Konzerns

Der Ukraine Krieg kann Auswirkungen auf die Preisentwicklung und Verfügbarkeit bestimmter Waren und Rohstoffe haben. Der Verlauf der Corona-Pandemie beinhaltet weiterhin Unsicherheiten bei bestehenden Lieferketten sowie dem Konsumverhalten der Verbraucher. Die Planung für das Geschäftsjahr 2022 unterliegt aus diesen Gründen sowie aufgrund der weltweit steigenden Inflation zahlreichen unvorhersehbaren Faktoren, welche die aktuelle Prognose beeinflussen können.

Im kommenden Geschäftsjahr wird die Schwarz Zentrale Dienste KG auf ein anderes Unternehmen der Schwarz Gruppe verschmolzen. Im Rahmen dieser Reorganisation wird für die bisher in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen eine leichte Umsatzsteigerung erwartet.

 

Neckarsulm, den 7. Juni 2022

3 Angaben gem. Konjunkturprognose des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung vom 30. März 2022.

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