Seturion GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Dr. Vins seit 20.1.2026 | Geschäftsführer |
Stephan Simmang seit 21.8.2025 | Geschäftsführer |
Markus Dr. Röhrig seit 7.4.2025 | Geschäftsführer |
Dominik Rimpp seit 24.1.2024 | Prokura |
Norbert Paul seit 10.7.2023 | Prokura |
Sabine Guske seit 19.3.2019 | Prokura |
Dragan Radanovic seit 27.10.2017 | Geschäftsführer |
Sven Becker seit 20.7.2015 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse e. V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Boerse Stuttgart GmbHStuttgartJahresabschluss zum 31.12.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024 derBoerse Stuttgart GmbH, StuttgartOrganisatorische und rechtliche Struktur der GesellschaftUnter dem Dach der Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse e.V. (Vereinigung, Muttergesellschaft) wird der regulatorische Börsenbetrieb in der Baden-Württembergische Wertpapierbörse GmbH (BWWB GmbH) und der technische Börsenbetrieb in der Boerse Stuttgart GmbH (BSG) und ihren Tochtergesellschaften ausgeführt. Die erlaubnispflichtigen Wertpapierdienstleistungen am Börsenplatz Stuttgart werden größtenteils durch die EUWAX Aktiengesellschaft (EUWAX AG) erbracht. Die BSG hält 84,15 % an der EUWAX AG, die weiteren 15,85 % der Anteile befinden sich im Streubesitz. Die BSG ist Teil der Boerse Stuttgart Group. Die Boerse Stuttgart Group besteht neben dem BSG-Konzern und dem Boerse Stuttgart Digital Holding GmbH-Konzern (Boerse Stuttgart Digital Holding GmbH, Boerse Stuttgart Digital Broker GmbH, Boerse Stuttgart Digital Custody GmbH, Boerse Stuttgart Digital Exchange GmbH sowie BX Digital AG) zusätzlich aus der Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse e. V. (Vereinigung) sowie der Baden-Württembergische Wertpapierbörse GmbH und der Baden-Württembergische Wertpapierbörse AöR. Die EUWAX AG ist aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags verpflichtet, ihren gesamten ausschüttungsfähigen Gewinn an die BSG abzuführen. Die außenstehenden Aktionäre der EUWAX AG erhalten entsprechend den Regelungen in § 304 AktG einen festen Ausgleich von der BSG. Zwischen der BSG (Organträgerin) und der EUWAX AG (Organgesellschaft) besteht eine körperschaft-, gewerbe- und umsatzsteuerliche Organschaft. Mit Ablauf des 31. Dezember 2024 hat die BSG, die zuvor mit 90,01 % an der Boerse Stuttgart cats GmbH (BSc) beteiligt war, die restlichen 9,99 % der Anteile von der Citigroup Global Markets Europe AG erworben und hält seither alle Anteile an der BSc. Die BSc erbringt die Anlagevermittlung gemäß § 2 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 WpIG sowie technische Dienstleistungen im Rahmen von Lizenzverträgen. Weitere Tochtergesellschaften der BSG sind die schwedische Börse Nordic Growth Market NGM AB in Stockholm (NGM AB), an der die BSG sämtliche Anteile hält, sowie die schweizerische Börse BX Swiss AG in Bern (BXS), an der die BSG mit 90,00 % beteiligt ist. Die restlichen 10,00 % der Anteile hält die Leonteq AG. Die Boerse Stuttgart Commodities GmbH (BSCom) ist ebenfalls eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der BSG. Sie begibt Inhaberschuldverschreibungen, die zur Lieferung von Edelmetallen (Gold) verpflichten. Die organisatorische und rechtliche Struktur des BSG-Konzerns wird in folgendem Schaubild dargestellt.
Abbildung 1: Konzernstruktur des Boerse Stuttgart GmbH-Konzerns zum 31.12.2024 Der BSG-Konzern ist Teil der Boerse Stuttgart Group. Die Boerse Stuttgart Group ist die sechstgrößte Börsengruppe in Europa mit strategischen Standbeinen im Kapitalmarktgeschäft sowie im Digital- und Kryptogeschäft. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDie wesentlichen Einflussfaktoren des Vorjahres waren auch im Jahr 2024 weiterhin von großer Bedeutung. Vor allem die geopolitischen Spannungen, namentlich der anhaltende Krieg in der Ukraine sowie bestehende und neue Konflikte im Nahen Osten, sorgten für Unsicherheiten im Jahresverlauf. Im ersten Halbjahr 2024 blieb die Inflation noch auf einem hohen Niveau, während sie im zweiten Halbjahr zurückging und den Zentralbanken die schrittweise Senkung der Leitzinsen erlaubte. Neben der abschwächenden Inflation in Verbindung mit den einhergehenden Zinssenkungen hatten vor allem die Wahlergebnisse der Präsidentschaftswahlen in den USA gegen Ende des Jahres eine positive Auswirkung auf die Kapitalmärkte, die auf Jahressicht abermals eine gute Entwicklung verzeichneten. Nach der Leitzinssenkung im Jahr 2023 auf 4,0 % reduzierte die EZB den Leitzins erneut im Juni 2024 auf 3,75 %. Im weiteren Jahresverlauf trug die EZB der rückläufigen Inflation mit weiteren Zinssenkungen im September 2024 auf 3,5 %, im Oktober 2024 auf 3,25 % und im Dezember 2024 auf 3,0 % Rechnung. Die US-Notenbank FED hat ihren Leitzins im Jahr 2024 ebenfalls gesenkt, erstmalig im September 2024 um 50 Basispunkte auf einen Korridor von 4,75 % bis 5,0 %. Weitere Senkungen um jeweils 25 Basispunkte folgten im November und Dezember 2024 auf eine Spanne von schlussendlich 4,25 % bis 4,5 %. Gleichwohl stellte die FED in Aussicht, im Jahr 2025 nur maximal zwei weitere Zinssenkungen unter strengster Beobachtung der Märkte vorzunehmen. Die Inflationsrate in Deutschland lag im Dezember 2024 bei +2,6 % und damit deutlich unter dem Vorjahreswert von +3,7 % aber dennoch über dem September-Wert von +1,6 %. Ursächlich für den Anstieg im Vergleich zu den Vormonaten waren vor allem die überdurchschnittlich hohen Preissteigerungen für Dienstleistungen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im dritten Quartal 2024 gegenüber dem Vorquartal leicht um 0,1 % gestiegen. Die Arbeitslosenquote in Deutschland lag im Dezember 2024 0,3 %-Punkte höher als im Vorjahresmonat und beträgt 6,0 %. Der Ifo-Geschäftsklimaindex beläuft sich im Dezember 2024 auf 84,7 Punkte und ist damit der niedrigste Wert seit Mai 2020, dem Beginn der Corona-Pandemie. Die Stimmung der Unternehmen in Deutschland hat sich weiter eingetrübt und spiegelt die Schwäche der deutschen Wirtschaft wider. Die weiterhin rückläufige Inflation in Verbindung mit dem gemäßigten Kurswechsel der Zentralbanken sowie der positive Aufschwung infolge der Präsidentschaftswahlen in den USA trieben die Märkte abermals nach oben. Die Aktienindizes weltweit legten im Verlauf des Jahres 2024 zu, wobei der US-Technologie Index Nasdaq mit ca. 25 % am stärksten stieg. Der amerikanische Leitindex S&P 500 erzielte auf Jahressicht mit einem Plus von ca. 24 % ein ähnliches Ergebnis wie im Vorjahr. Der deutsche Leitindex DAX notierte Ende Dezember mit 19.909 Punkten ca. 19 % über dem Schlusswert aus 2023. Der Volatilitätsindex (VDAX-NEW) war im Jahresverlauf stark in Bewegung und schloss Ende Dezember 2024 bei rund 16 Punkten. Er spiegelt die Dynamik des Marktumfelds wider, das durch eine Vielzahl substanzieller Ereignisse mit globalen Effekten geprägt ist. Neben den anhaltenden geopolitischen Spannungen spielen dabei vor allem Ereignisse mit wirtschaftspolitischer Relevanz eine große Rolle, wie beispielsweise die Präsidentschaftswahl in den USA im November 2024. Der positive Trend am Kryptomarkt aus dem vierten Quatral 2023 setzte sich auch im Jahr 2024 fort und erfuhr nach dem Ausgang der Präsidentschaftswahlen in den USA einen weiteren Aufschwung. Ausgehend von einem schwierigen Jahr 2023 stieg der Bitcoin (BTC) im Jahr 2024 zwischenzeitlich auf über 100 TUSD. Das Jahr 2024 beendete die Krypto-Leitwährung mit einem Kurs von 93,4 TUSD und einem Jahresplus von ca. 121 %. Ethereum (ETH) schloss Ende 2024 bei 3,3 TUSD und einem Jahresplus von ca. 46 %. WettbewerbDie Börsenlandschaft sowie die diversen Handelsplattformen, welche Wertpapieraufträge der Banken und ihrer Kunden handeln, sind in Deutschland so vielfältig wie in keinem anderen Land. Der sich daraus ergebende intensive Wettbewerb unter den Börsen, multilateralen sowie außerbörslichen bilateralen Handelsplattformen betrifft auch die BSG und wird maßgeblich über Kosten und Handelsqualität geführt. Neben dem von hoher Handelsqualität geprägten und immer noch sehr gut angenommen entgeltlichen Dienstleistungsangebot hat die BSG zusammen mit ihren Tochterunternehmen ein ergänzendes, die Besonderheiten der jeweiligen Assetklassen berücksichtigendes, unentgeltliches Dienstleistungsangebot entwickelt und im Jahr 2024 weiter ausgebaut. Die Handelsumsätze der Börsen in Deutschland sind im Jahr 2024 wieder leicht gestiegen und lagen über den Umsätzen des Vorjahres. Das Brokerage- und Market Making-Geschäft verzeichnete ebenfalls eine positive Entwicklung, welche insbesondere durch die stetige Zunahme von Sparplänen sowie der steigenden Beliebtheit von ETFs getrieben wurde. Die Handelstransaktionen von Flatex Degiro fallen im 3. Quartal 2024 um 7 % höher aus als im Vergleich zum Vorjahresquartal. Die Aktie der Baader Bank stieg im Jahr 2024 aufgrund der guten Geschäftsperformance um rund 18 %. Die Ankündigung ihres größten Kunden Scalable Capital, zukünftig einen eigenen Handelsplatz betreiben zu wollen, belastete die Aktie jedoch im 4. Quartal. Der Handelsumsatz der Börse Stuttgart betrug im Jahr 2024 95,8 Mrd. € und lag damit rund 15 % über dem Vorjahr. Die höchsten Zuwächse verzeichnete dabei der Handel mit aktiv und passiv gemanagten Fonds um 30 % sowie mit Aktien um 28 %. Der Handelsumsatz mit strukturierten Wertpapieren stieg um 11 % auf 33,9 Mrd. €. Damit konnte die Börse Stuttgart ihre Marktführerschaft im börslichen Handel mit Strukturierten Wertpapieren auch im Jahr 2024 behaupten. Der Wettbewerb wird durch die steigende Anzahl an Transaktionsplattformen jedoch zunehmend intensiver. Aufgrund des gesunkenen Zinsniveaus sank der Handelsumsatz mit Anleihen um 4 % auf 19,1 Mrd. €. Davon entfielen über 40 % auf Unternehmensanleihen. Durch die steigende Beliebtheit von ETFs und Sparplänen haben insbesondere Neobroker wie Trade Republic Marktanteile im deutschen Brokerage-Markt gewonnen, wovon auch deren Partner-Handelsplattformen profitierten. Es bleibt allerdings abzuwarten, ob sich dieser Trend auch im Jahr 2025 fortsetzen wird. So hat unter anderem der Neobroker Scalable Capital Ende 2024 verkündet, einen eigenen Handelsplatz betreiben zu wollen, um die eigene Wertschöpfungskette zu verlängern. Geschäftsverlauf
Abbildung 2: Börslicher Handelsverlauf am Börsenplatz Stuttgart Der Geschäftsverlauf der Gesellschaft wird einerseits von den direkt vereinnahmten Transaktionsentgelten als größter Teil der Wertpapierhandelserträge sowie andererseits von dem mit der EU-WAX AG geschlossenen Gewinnabführungsvertrag bzw. den Gewinnausschüttungen der weiteren Tochtergesellschaften bestimmt. Die Transaktionsentgelte sind insbesondere von der Anzahl und dem Volumen der am Platz ausgeführten Orders in den einzelnen Assetklassen abhängig. Sowohl die Transaktionstätigkeit, die über alle Assetklassen hinweg bei 9,4 Mio. (Vj. 7,6 Mio.) ausgeführten Orders lag, als auch das Handelsvolumen sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Zum Jahresende 2024 waren insgesamt 2,3 Mio. handelbare Wertpapiere (+8 %) an der Börse Stuttgart gelistet, wovon 98 % auf die Assetklasse der strukturierten Wertpapiere entfielen. Daneben hat sich die Erbringung von Serviceleistungen an die Gesellschaften der Boerse Stuttgart Group zu einem weiteren Standbein der Gesellschaft entwickelt. ErtragslageDie BSG erzielte im Geschäftsjahr 2024 ein Ergebnis vor Steuern 1 in Höhe von 17,4 Mio. € (Vj. 16,3 Mio. €) und einen Jahresüberschuss in Höhe von 11,2 Mio. € (Vj. 12,1 Mio. €), der entgegen den Erwartungen nur leicht unter dem des Vorjahres liegt. Die Gesamterträge lagen in einem von steigenden Handelsumsätzen geprägten Marktumfeld mit 92,9 Mio. € (Vj. 86,9 Mio. €) entsprechend der abgegebenen Prognose über dem Vorjahresniveau.
1 Ergebnis vor Steuern: Ergebnis nach Steuern
bereinigt um die Steuern vom Einkommen und Ertrag.
Insbesondere die in den Umsatzerlösen (82,4 Mio. €; Vj. 70,5 Mio. €) enthaltenen Handelserträge (53,8 Mio. €; Vj. 47,5 Mio. €) profitierten von der volatilen Marktlage. Auch die Umlageerträge nahmen im Vergleich zum Vorjahr (15,9 Mio. €; Vj. 12,9 Mio. €) merklich zu, was vor allem auf die Weiterberechnung von Medialeistungen aus dem Kryptobereich zurückzuführen ist. Aus den gehaltenen Anteilen an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen wurden Erträge aus Gewinnausschüttungen in Höhe von 1,8 Mio. € (Vj. 5,3 Mio. €) realisiert. Die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen schlagen mit 6,4 Mio. € (Vj. 7,3 Mio. €) zu Buche und enthalten das Jahresergebnis der EUWAX AG, vermindert um die den außenstehenden Aktionären zustehende und von der BSG zu zahlende Garantiedividende (2,7 Mio. €; Vj. 2,7 Mio. €). Die Gesamtaufwendungen in der Berichtsperiode lagen mit 75,4 Mio. € erwartungsgemäß über denen des Vorjahres (70,6 Mio. €). Der Materialaufwand sank auf 12,1 Mio. € (Vj. 16,3 Mio. €), was hauptsächlich auf den Wegfall der Vergütung an die EUWAX AG für ihre Tätigkeit als Quality-Liquidity-Provider zurückzuführen ist. Dieser Kostenrückgang konnte jedoch die wie erwartet eingetretene Zunahme der sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf 49,7 Mio. € (Vj. 41,6 Mio. €) nicht kompensieren. Vor allem stiegen die Aufwendungen für den IT-Betrieb aufgrund der Reorganisation der Rechenzentren (19,4 Mio. €; Vj. 16,1 Mio. €) und die Werbe- und Repräsentationskosten (7,0 Mio. €; Vj. 3,0 Mio. €). Der Personalaufwand nahm im Wesentlichen durch höhere variable Vergütungen aufgrund des gestiegenen Konzernergebnisses leicht zu (11,2 Mio. €.; Vj. 10,9 Mio. €). Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen legten wie prognostiziert aufgrund der im Geschäftsjahr getätigten Investitionen ebenfalls zu (2,4 Mio. €; Vj. 1,7 Mio. €). In Folge der überproportionalen Zunahme des Ergebnisses vor Steuern im Vergleich zum durchschnittlichen Eigenkapital verbesserte sich die Eigenkapitalrentabilität vor Steuern 2 auf 15 % (Vj. 14 %) und die Gesamtkapitalrentabilität vor Steuern 3 auf 13 % (Vj. 12%). Die EBT-Marge 4 (19 %; Vj. 19 %) blieb entgegen der Prognose hingegen konstant. VermögenslageDie Bilanzsumme der Gesellschaft lag zum 31.12.2024 mit 136,2 Mio. € (Vj. 132,6 Mio. €) leicht über Vorjahresniveau. Die Finanzanlagen (98,6 Mio. €; Vj. 94,1 Mio. €) beinhalten größtenteils Anteile an verbundenen Unternehmen (90,4 Mio. €; Vj. 85,9 Mio. €) und erhöhten sich im Geschäftsjahr zum einen durch den Kauf von Anteilen an der BSc um 2,1 Mio. € und zum anderen durch Zuzahlungen in die Kapitalrücklage der BXS um 2,4 Mio. €. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen enthalten wie im Vorjahr ein Darlehen in Höhe von 8,0 Mio. €, welches der Boerse Stuttgart Digital Broker GmbH (BSDB) gewährt wurde. Mit einem Anteil von 72 % (Vj. 71 %) bestimmte der Posten weiterhin die Aktivseite der Bilanz. Die Sachanlagen (6,3 Mio. €; Vj. 2,9 Mio. €) erhöhten sich im Wesentlichen durch Investitionen in EDV-Hardware im Zuge der erfolgten Reorganisation der Rechenzentren. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände nahmen im Berichtszeitraum ebenfalls von 16,2 Mio. € im Vorjahr auf 18,2 Mio. € zu, hauptsächlich durch den Anstieg der darin enthaltenen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (11,8 Mio. €; Vj. 9,1 Mio. €). Die Guthaben bei Kreditinstituten enthalten tägliche fällige Sichteinlagen und betrugen inklusive des Kassenbestands zum Bilanzstichtag 5,7 Mio. € (13,0 Mio. €). Der Rückgang ist hauptsächlich auf die erfolgten Ausschüttungen an die Vereinigung (13,2 Mio. €) und Investitionen in Sachanlagen (5,6 Mio. €) zurückzuführen. Die Passivseite der Bilanz wird mit einem Anteil von 85 % (Vj. 89 %) vom Eigenkapital in Höhe von 115,5 Mio. € (Vj. 117,5 Mio. €) dominiert. Der Rückgang ist auf den erwirtschafteten Jahresüberschuss (11,2 Mio. €) abzüglich der im Geschäftsjahr getätigten Ausschüttungen an die Vereinigung (13,2 Mio. €) zurückzuführen. Weitere Ausführungen befinden sich im Anhang.
4 Berechnung der EBT-Marge: Ergebnis der
gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in % zu den
Erträgen.
Die Rückstellungen (16,6 Mio. €; Vj. 10,5 Mio. €) erhöhten sich vor allem durch die Zunahme der Steuerrückstellungen (8,2 Mio. €; Vj. 4,2 Mio. €) sowie der Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (4,7 Mio. €; Vj. 2,6 Mio. €). Die Verbindlichkeiten (4,1 Mio. €; Vj. 4,5 Mio. €) lagen annähernd auf Vorjahresniveau. FinanzlageDie zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 5 um -7,3 Mio. € auf 5,7 Mio. € im Berichtsjahr 2024 wird nachfolgend erläutert. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 7,5 Mio. € (Vj. -1,0 Mio. €) enthält im Wesentlichen das Jahresergebnis 2024 (+11,2 Mio. €; Vj. +12,1 Mio. €), welches hauptsächlich um die Beteiligungserträge (-9,0 Mio. €; Vj. -12,8 Mio. €) und die sonstigen zahlungsunwirksamen Aufwendungen und Erträge (+6,1 Mio. €; Vj. +3,6 Mio. €) bereinigt wurde. Aus der Investitionstätigkeit resultiert im Berichtsjahr ein Cashflow von -1,6 Mio. € (Vj. 11,1 Mio. €). Dieser beinhaltet Mittelzuflüsse aus Beteiligungserträgen (+8,9 Mio. €; Vj. +10,3 Mio. €), welche aus der Gewinnabführung der EUWAX AG und den Ausschüttungen weiterer Tochterunternehmen resultieren. Zu Mittelabflüssen kam es durch Investitionen in Sachanlagen (-5,6 Mio. €; Vj. -1,2 Mio. €), Finanzanlagen (-4,5 Mio. €; Vj. -3,9 Mio. €) und immaterielle Vermögensgegenstände (-0,6 Mio. €; Vj. -0,1 Mio. €). Die Finanzierung der getätigten Investitionen erfolgte aus liquiden Mitteln der Gesellschaft. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von -13,2 Mio. € (Vj. -8,4 Mio. €) betrifft in voller Höhe die Ausschüttungen an die Vereinigung. Der Finanzmittelfonds in Höhe von 5,7 Mio. € (Vj. 13,0 Mio. €) unterstreicht weiterhin die gute Liquidität und Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft, die im Berichtszeitraum zu jederzeit gegeben war. Die Cashquote 6 der Gesellschaft betrug zum Jahresende 4 % (Vj. 10 %). Das Eigenkapital in Höhe von 115,5 Mio. €, welches die Kapitalstruktur dominierte, enthält neben dem gezeichneten Kapital (5,0 Mio. €) die Kapitalrücklage (37,5 Mio. €; Vj. 37,5 Mio. €;) sowie andere Gewinnrücklagen (65,5 Mio. €; Vj. 62,9 Mio. €) und den Bilanzgewinn (7,5 Mio. €; Vj. 12,1 Mio. €). Nichtfinanzielle LeistungsindikatorenWir sind davon überzeugt, dass der Erfolg des Unternehmens entscheidend von den Mitarbeitern einschließlich der überwiegend gruppeninternen Auslagerungen und Fremdbezüge abhängt. Wir glauben daran, dass Arbeitszufriedenheit, Engagement für das Unternehmensziel und eine starke Identifikation mit dem Unternehmen wesentliche Erfolgsfaktoren sind. Über den sogenannten Employee Net Promoter Score, der auf einer Skala von eins bis zehn in den letzten zwei Jahren konstant bei durchschnittlich 6,6 lag, holen wir uns regelmäßig das Feedback der Mitarbeiter zu diesen Faktoren ein, um Verbesserungen umzusetzen und so ein attraktiver Arbeitgeber zu bleiben. Zudem werden die Fähigkeiten und Qualifikationen der Mitarbeiter durch fortlaufende Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen gestärkt. Die Boerse Stuttgart Group leistet einen Beitrag zur gesellschaftspolitischen Bildung durch den Anlegerclub, der beispielsweise lehrreiche Online-Seminare, ein informatives Anlegermagazin, sowie Marktnewsletter beinhaltet. Am 31.12.2024 zählte der Anlegerclub 68.485 Mitglieder (+9,8 % im Vgl. zum Vorjahr). Wir sind der Ansicht, dass die Aufklärung und Bildung das Vertrauen der Anleger in die Kapitalmärkte stärkt und die Bindung zum Börsenplatz Stuttgart festigt. Resümee Geschäftslage 2024Die Geschäftsführung der BSG blickt auf ein Börsenjahr zurück, das von rückläufiger Inflation und einer gelockerten Geldpolitik der EZB geprägt war. Diese Entwicklung beflügelte die Kapitalmärkte zu neuen Höchstmarken trotz der nach wie vor schwierigen geopolitischen Lage. Vor diesem Hintergrund konnte die BSG ihre Umsatzerlöse aus dem Wertpapiergeschäft im Vergleich zum Niveau des Vorjahrs deutlich steigern, da sowohl das Transaktionsaufkommen als auch das Handelsvolumen zunahmen. Dank dieses Ertragszuwachses konnte ein Großteil der prognostizierten Erhöhung der Gesamtaufwendungen kompensiert werden, so dass die BSG ein Ergebnis erzielte, das entgegen den Erwartungen nur leicht unter dem des Vorjahres lag. Die Geschäftsleitung beurteilt die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der BSG insgesamt als zufriedenstellend.
5 Finanzmittelfonds: Zahlungsmittel (Barmittel
und täglich fällige Sichteinlagen).
6 Berechnung der Cashquote: Finanzmittelfonds in
% zur Bilanzsumme.
RisikoberichtDer nachfolgende Risikobericht beschreibt das Risikomanagementsystem der BSG sowie die aktuellen Risikoschwerpunkte. Das Risikomanagementsystem der BSG ist eingebettet in das übergreifende Risikomanagementsystem der Boerse Stuttgart Group. Im Hinblick auf mögliche zukünftige Chancen wird auf das Kapitel "Prognosebericht" verwiesen. Aufgrund der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft sind die Chancen, die sich im Wesentlichen aus positiven Marktentwicklungen und aus für das Börsenwesen positiven regulatorischen Entwicklungen ergeben, nicht in das Risikomanagementsystem einbezogen. Das RisikomanagementsystemDie Gesamtverantwortung für ein funktionierendes Risikomanagementsystem innerhalb der Boerse Stuttgart Group trägt der Vorstand der Vereinigung. Mit der operativen Umsetzung, der Einrichtung und dem Betrieb ist die Abteilung Group Risk Management & Regulatory Reporting beauftragt, welche ebenfalls in der Vereinigung verortet ist. Das Risikomanagementsystem ist als Summe aller betrieblichen Regelungen, Prozesse und Methoden zu verstehen und dient der Unternehmung bei der Steuerung ihrer Risiken. Die übergeordnete Zielsetzung der Risikostrategie ist die langfristige Sicherstellung der Überlebensfähigkeit der Unternehmung. Das Risikomanagementsystem wird durch die Interne Revision regelmäßig geprüft. Das Risikomanagement der BSG entspricht dem Risikomanagementsystem, welches auf Gruppenebene umgesetzt wird. RisikostrategieDie Geschäftsleitungen der einzelnen Gesellschaften erarbeiten eine aus der Geschäftsstrategie abgeleitete Risikostrategie für das Geschäftsjahr, die auch die Finanzplanung berücksichtigt. Hierbei legen die Geschäftsleitungen auf Basis der grundsätzlichen Risikoeinstellung der Boerse Stuttgart Group den Risikoappetit und die damit einhergehende Risikolimitierung der Risikotragfähigkeit fest und leiten daraus Zielvorgaben für die Geschäftsbereiche ab. Der Planungsprozess berücksichtigt die gesamte Gruppe. Der Prozess unterliegt naturgemäß den Risiken fehlerhafter Zukunftsannahmen, die allen Planungsprozessen zu eigen sind. RisikomanagementprozesseEs existieren standardisierte Methoden und Verfahren für alle wesentlichen Risikoarten, die es den Geschäftsbereichen erlauben, Risiken zu erkennen und nach einheitlichen Standards zu bewerten. Die Risikoowner verantworten die Risikosteuerung der ihnen zugewiesenen Risiken und sollen diese, basierend auf der durch die Geschäftsleitung vorgegebene Risikostrategie, managen. Das Group Risk Management & Regulatory Reporting hat neben der Methodenhoheit die Aufgabe, den Risikomanagementprozess zu begleiten und zu beurteilen, sowie die Umsetzung beschlossener Maßnahmen nachzuhalten. Die Risikomanagementprozesse und -methoden der BSG zur Quantifizierung von Risiken, die dabei eingesetzten Anwendungen und die Prozessabläufe folgen denen der Boerse Stuttgart Group. GovernanceUnabhängig von der Behandlung spezifischer Risiken bestehen Governance-Elemente, die allgemein dazu beitragen, die von der Geschäftsleitung gewünschte Steuerung und Überwachung sicherzustellen. So existieren klare Verantwortlichkeitsregelungen für jedes einzelne Risiko. Es existiert eine Funktionstrennung zwischen Risikosteuerung und -überwachung. Ein Risikohandbuch legt die im Risikomanagement zur Anwendung kommenden branchenüblichen Prozesse und Methoden unter Berücksichtigung gesetzlicher und aufsichtsrechtlicher Standards verbindlich fest. Die im Unternehmen existierenden Prozesse werden risikoorientiert so ausgestaltet, dass Risiken soweit möglich reduziert oder vermieden werden. Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem bezogen auf den RechnungslegungsprozessDie Geschäftsleitung trägt die Gesamtverantwortung für das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem in der Gesellschaft. Über eine fest definierte Führungs- und Berichtsorganisation sind alle Bereiche eingebunden. Bei der Gesellschaft sind nachfolgend beschriebene Strukturen und Prozesse implementiert. Durch Funktionstrennungen ist sichergestellt, dass miteinander nicht vereinbare Tätigkeiten personell oder funktionell voneinander getrennt sind. Kontrollhandlungen, wie beispielsweise das Vier-Augenprinzip, kommen zum Einsatz. Interne Sicherungsmaßnahmen (z.B. Vergabe von Zugriffsberechtigungen) dienen dem Schutz vor unberechtigtem Zugriff. Die Grundsätze, die Aufbau- und Ablauforganisation sowie die Prozesse des rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystems sind in Arbeitsanweisungen und Prozessbeschreibungen niedergelegt, die in regelmäßigen Abständen an aktuelle externe und interne Entwicklungen angepasst werden. Die Interne Revision überwacht die Einhaltung dieser Regelungen. RisikoreportingDas Group Risk Management & Regulatory Reporting berichtet regelmäßig an die Geschäftsleitungen und die Risikomanager über die aktuelle Risikosituation. Ergänzt wird das Berichtswesen durch eine anlassbezogene, außerhalb der regulären Berichtszyklen liegende Ad hoc-Berichterstattung an die Geschäftsleitung, sofern dies geboten erscheint. Die Risikosteuerung erfolgt aus einer ökonomischen Sicht. Die Risikotragfähigkeitsberechnung aus der ökonomischen Sicht erfolgt in Ausblick auf die wirtschaftliche Überlebensfähigkeit. Hierbei wird die Angemessenheit der Kapitalausstattung gesteuert. Der Betrachtungshorizont beträgt ein Jahr und zur Quantifizierung der Risiken wird ein Konfidenzniveau von 99,9 % angesetzt. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von FinanzinstrumentenDie BSG bedient sich zur Anlage eigener Mittel gegebenenfalls der Verwendung von Finanzinstrumenten im Sinne des Deutschen Rechnungslegungs Standards (DRS) 20.11. Aus diesen resultieren vollumfänglich die möglichen Marktpreis- und Adressenausfallrisiken der BSG. Die Einzelheiten werden bei diesen beiden Risikoarten beschrieben. Dies gilt insbesondere für die Darstellung von Art und Umfang, der Notwendigkeit des Eingehens von Risiken und der Risikosteuerung. Veränderungen gegenüber dem VorjahrDie Methoden der Quantifizierung von Risiken, die dabei eingesetzten Anwendungen und die Prozessabläufe wurden gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Die oben beschriebenen Grundsätze des Risikomanagementsystems wurden in diesem Rahmen unverändert beibehalten. Die RisikoartenNachfolgend werden die relevanten Risikoarten erläutert. In Abbildung 3 ist eine Übersicht der auf die jeweiligen Risikoarten entfallenden Value-at-Risk dargestellt, die sich aufgrund einer einheitlichen Bewertungsmethodik ergeben. Die Betrachtung der Risikosituation der ökonomischen Perspektive erfolgt dabei immer auf Basis des verbleibenden Risikos nach bestehenden Risikobegrenzungsmaßnahmen (Nettobetrachtung). MarktpreisrisikenUnter Marktpreisrisiken werden potenzielle Verluste aufgrund von nachteiligen Veränderungen der Marktpreise oder der preisbeeinflussenden Parameter verstanden. Dies beinhaltet Zinsänderungsrisiken, Währungsrisiken, Aktien- und Fondsrisiken, Edelmetallrisiken, Optionsrisiken, CVA-Risiken, Credit Spread Risiken, Rohwarenrisiken, Handelsbuchrisiken sowie Kryptowährungsrisiken. Die Marktpreisrisiken beziehen sich ausschließlich auf Finanzinstrumente gemäß DRS 20.11. AdressenausfallrisikenUnter Adressenausfallrisiken sind potenzielle Verluste oder entgangene Gewinne aufgrund des Ausfalls oder einer Bonitätsverschlechterung eines Geschäftspartners zu verstehen. Die Adressenausfallrisiken beziehen sich ausschließlich auf Finanzinstrumente gemäß DRS 20.11. Grundsätzlich unterliegt die BSG aus ihrer Geschäftstätigkeit heraus nur moderaten Adressenausfallrisiken. Diese ergeben sich im Wesentlichen aus Kontokorrentbeziehungen, Bankanlagen und gruppeninternen Ausleihungen. Es erfolgt eine laufende Bewertung der Adressenausfallrisikopositionen in Form eines Value-at-Risk mit einem Konfidenzniveau von 99,9 %, der mit dem Gordy-Verfahren nach Art. 153 CRR auf der Basis ratingbasierter Ausfallraten (Probability of Default, PD) und ebenfalls ratingbasierter Ausfallquoten (Loss given Default, LGD) berechnet wird. Für die operative Risikosteuerung wird ein Betrachtungszeitraum von einem Jahr zu Grunde gelegt. Für die Berechnung der Risikotragfähigkeit wird ebenfalls ein Betrachtungszeitraum von einem Jahr zu Grunde gelegt. Die operative Steuerung der Risiken erfolgt ergänzend über ein Kreditlimit-System und unterliegt dadurch einer laufenden elektronischen Überwachung. Im Rahmen des Managements von Adressenausfallrisiken werden auch Risikokonzentrationen betrachtet. Dies geschieht durch eine Berechnung der Diversifizierung des Risikoportfolios in Bezug auf bestimmte Merkmale, wie Gegenparteien, Länder, Ratingklassen und Branchen. Hier werden weiterhin die betroffenen Positionen hinsichtlich ihrer Sensitivität auf Stressszenarien bewertet. LiquiditätsrisikenLiquiditätsrisiken können für die Unternehmung in zweifacher Hinsicht bestehen. Einerseits als operatives Liquiditätsrisiko (Risiken im Zusammenhang mit der operativen Allokation von Liquiditätsbeständen), andererseits als strategisches Liquiditätsrisiko (Allokation der verfügbaren Liquidität innerhalb der Boerse Stuttgart Group). Die eigene Liquiditätslage der Gesellschaft ist konstant gut. Es bestehen laufend ausreichend hohe Barmittelbestände. Veränderungen werden auch für das kommende Geschäftsjahr nicht erwartet, so dass beide Erscheinungsformen für die BSG nur von untergeordneter Bedeutung sind. Dennoch erfolgt eine fortlaufende Überwachung der Finanzsituation der Gesellschaft und der Gruppe im Hinblick auf die Ausprägung aufsichtsrechtlicher Kennziffern und wesentlicher Gruppenkennzahlen wie Finanzmittelbestand und Risk Adjusted Net Cash, damit die frühzeitige Feststellung von Liquiditätsengpässen und die rechtzeitige Einleitung von Gegenmaßnahmen gewährleistet bleiben. Operationelle und strategische RisikenUnter operationellen Risiken versteht die Unternehmung in Anlehnung an Basel II mögliche Verluste, die aufgrund der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder in der Folge externer Ereignisse eintreten. Weiterhin zählen auch Reputationsrisiken und strategische Risiken zu dieser Risikokategorie. Diese Risiken nehmen in der Gesellschaft einen hohen Stellenwert ein, da hier das größte Gefahrenpotenzial besteht. ESG-Risiken werden als Risikotreiber und nicht als eine gesonderte Risikoart betrachtet. Als Gesellschaft mit gleichartigen Strategien und Geschäftsmodellen und auch einer Vielzahl von Auslagerungsverhältnissen, strahlen Risiken von Tochter- und Schwestergesellschaften oftmals auf die BSG aus. Insofern kann die Betroffenheit durch die im Folgenden genannten Risiken auch mittelbar bestehen. Zur Quantifizierung der operationellen und strategischen Risiken verwendet die Unternehmung ebenfalls ein auf eine Monte-Carlo-Simulation gestütztes Value-at-Risk-Konzept mit einem Betrachtungszeitraum von einem Jahr. Das Konfidenzniveau liegt hier ebenfalls bei 99,9 %. Die Grundlage hierfür sind regelmäßige Expertenschätzungen hinsichtlich der Eintrittswahrscheinlichkeiten, der potenziellen Schadenshöhen und Schadensverläufe. Die operationellen und strategischen Risiken sind durch akzeptierte Risikotoleranzen durch die Geschäftsleitung begrenzt und werden durch die vierteljährliche Risikoberichterstattung überwacht. Weitere potenzielle Risiken ergeben sich aus dem Bereich Informationstechnologie, aus externen Ereignissen, die aber über zahlreiche aufbau- und ablauforganisatorische Maßnahmen sowie im Rahmen eines laufenden Business Continuity Management (BCM) kontinuierlich bearbeitet werden. Beeinträchtigungen der IT-Systeme, z.B. durch Hardware- oder Systemausfälle, können zu unmittelbaren Schäden führen. Weiterhin können sich bei Lieferanten und Betreibern von IT-Systemen Veränderungen ergeben, die umfangreiche Anpassungsmaßnahmen erforderlich machen. Gleichzeitig ist der Produktlebenszyklus aller eingesetzten Systeme laufend zu überwachen, um einen effizienten und sicheren Betrieb sicherzustellen und entsprechende Pflegemaßnahmen einzuleiten. Die wesentlichen IT-Systeme werden von der Unternehmung selbst verantwortet. Sofern Störungen oder Angriffe auftreten, werden die Probleme umgehend analysiert und behoben und sollen dadurch die Sicherheit verbessern. Zahlreiche aufbau- und ablauforganisatorische Maßnahmen stellen den fortwährenden IT-Betrieb sicher. Prognosegüte (Backtesting)Bei der Quantifizierung von Risiken anhand eines Value-at-Risk handelt es sich um eine Prognose von in der Zukunft möglicherweise eintretenden Verlusten. Das Group Risk Management überprüft für alle quantifizierten Risikoarten im Nachgang die Zuverlässigkeit der Prognosen. Die Überprüfung geschieht jährlich mittels dezidierter Validierungskonzepte. Die Ergebnisse werden in einem Validierungsbericht festgehalten und Optimierungen umgesetzt. Für alle Risikoarten gilt, dass bisher noch keine Verluste zu verzeichnen waren, die über dem zuvor ermittelten Value-at-Risk lagen. Zusammenfassende RisikobeurteilungDie Risikosituation der BSG ist weiterhin gut. Das zur Abdeckung der Risiken vorhandene Risikodeckungspotential ist aufgrund der guten Ertragslage langfristig stabil. Die Risikotragfähigkeit der BSG war im Berichtszeitraum fortwährend gegeben. Die Risikodeckungsmasse lag zum Stichtag bei 14 Mio. €. Die Risikodeckungsmasse entspricht der Risikolimitierung der BSG. Es erfolgt keine Limitierung auf Einzelrisikoebene.
Abbildung 3: Risikosituation der BSG in der ökonomischen Perspektive zum Stichtag Die Auslastung der Einzelrisikoarten ist der folgenden Tabelle zu entnehmen:
PrognoseberichtDer Prognosebericht beschreibt die Entwicklung der BSG aus Sicht der Geschäftsführung als Teil des BSG-Konzerns für das Jahr 2025. Diese zukunftsbezogenen Aussagen können mit bekannten oder unbekannten Risiken und Ungewissheiten verbunden sein. Die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen können deshalb wesentlich von den derzeitig erwarteten abweichen. Erwartete Entwicklung der wirtschaftlichen und branchenbezogenen RahmenbedingungenDie weitere Kapitalmarktentwicklung wird von der Geldpolitik der Zentralbanken, aber auch stark von der US-Politik abhängen. Das gilt insbesondere in Bezug auf die geopolitischen Ereignisse, wie den Ukrainekrieg, den Nahostkonflikt aber auch die wirtschaftliche Beziehung zwischen China und den USA. Generell ist festzuhalten, dass die Zentralbanken der Industrieländer die Zinsen in den nächsten Jahren voraussichtlich weiter senken werden. Dies ist in den USA insbesondere auf die nachlassende Inflation und schwächer werdende Arbeitsmarktlage zurückzuführen. Auch im Euroraum wird die EZB aller Voraussicht nach die Zinsen weiterhin senken, um dem stagnierenden Wirtschaftswachstum entgegenzuwirken. Sofern Donald Trump seine US-Importzölle durchsetzt, dürfte es für europäische Aktien unter der neuen US-Präsidentschaft ein schwierigeres Umfeld werden und könnte zu einer Rezession in Europa führen. Darüber hinaus ist zu bemerken, dass das Verhältnis mit China sowie der damit verbundene Absatzmarkt weiterhin wegweisend bleibt für die Zukunft Europas. Die zukünftigen geopolitischen Ereignisse und die anhaltenden Spannungen tragen weiterhin zu einer größeren Unsicherheit auf den globalen Märkten bei. Das Jahr 2025 könnte daher kurzfristig deutliche Marktreaktionen und weiterhin eine erhöhte Volatilität erleben. Erwartete Entwicklung der Ertrags- und FinanzlageDie Geschäftslage der Gesellschaft wird auch im Geschäftsjahr 2025 von den direkt vereinnahmten Wertpapierhandelserträgen, den Umlageerträgen, dem Gewinnabführungsvertrag mit der EU-WAX AG und den Beteiligungserträgen der Tochtergesellschaften bestimmt. Das Ergebnis ist insbesondere von der Anzahl und dem Volumen ausgeführter Kundenorders abhängig. Die Geschäftsführung rechnet für das Jahr 2025 insgesamt mit einem Handelsvolumen wie im Jahr 2024, wobei eine deutliche Verschiebung der Handelstätigkeit zugunsten der gebührenfreien Plattform TradeREBEL erwartet wird. Somit werden die Handelserträge unter dem Vorjahr liegen. Für das Beteiligungsergebnis sowie für die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen wird im Wesentlichen durch einen positiven Geschäftsverlauf der EUWAX AG mit einem Anstieg gerechnet, der die rückläufigen Handelserträge aufwiegt, so dass Gesamterträge auf dem Niveau des Vorjahres erwartet werden. Die Gesamtaufwendungen werden im Geschäftsjahr 2025 leicht über dem Vorjahresniveau kalkuliert. Im Wesentlichen begründet sich die Steigerung in zunehmenden Kosten für den IT-Betrieb, den Dateneinkauf sowie weiteren allgemeinen Preissteigerungen. Dem wirkt die Erwartung sinkender Aufwendungen für externe Dienstleistungen entgegen. Insgesamt prognostiziert die Geschäftsleitung für das Geschäftsjahr 2025 ein Jahresergebnis, welches aufgrund einer geringeren Steuerbelastung leicht über dem Vorjahr liegen wird. Aufgrund der prognostizierten Entwicklung wird die EBT-Marge leicht unter dem Vorjahresniveau erwartet. Für das Geschäftsjahr 2025 sind Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen geplant, die maßgeblich unter denen des Vorjahres liegen. Die Finanzierung der Investitionsvorhaben erfolgt aus den liquiden Mitteln. Die solide Ertrags- und Finanzlage ermöglicht der BSG die Erbringung ihrer Zahlungsverpflichtungen sowie die Erfüllung ihrer Aufgaben. Wesentliche Chancen und Gesamtaussage für die voraussichtliche Entwicklung der GesellschaftDas Handelsaufkommen hängt erfahrungsgemäß maßgeblich von der Volatilität der Aktienmärkte ab. Dabei korreliert die Schwankungsbreite an den Börsen regelmäßig mit exogenen, unerwarteten Schocks. Das Jahr 2025 wird von geopolitischen Faktoren, wie dem weiteren Verlauf des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine und den Kampfhandlungen im Nahen Osten, geprägt sein. In der neuen US-Präsidentschaft liegt weiteres Potenzial für eine temporär höhere Volatilität der Märkte. Hingegen könnten die geldpolitischen Maßnahmen von Staaten und Zentralbanken, die aufgrund der nachlassenden Inflation weitere Leitzinssenkungen erwarten lassen, die Schwankungen an den Märkten verringern. Zudem wird erwartet, dass sich die europäische Wirtschaft erholt und im Laufe des Jahres 2025 wächst. Damit einhergehend dürfte die Nachfrage am Kapitalmarkt und somit auch das Handelsvolumen zunehmen. Mittelfristig erwarten wir ein gemäßigtes Volatilitätsniveau, verbunden mit einem leichten Aufschwung des börslichen Marktumfelds im Jahr 2025. Aus Sicht der Geschäftsführung ist die BSG organisatorisch, technisch und finanziell solide aufgestellt, um ihre Ziele erfolgreich verfolgen zu können. Sonstige AngabenDer vorliegende Jahresabschluss der BSG zum 31.12.2024 wurde gemäß den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die BSG stellt als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss gemäß § 290 HGB auf. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht. Die BSG unterhält keine Zweigniederlassungen. Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen erfolgen im Anhang der Gesellschaft. Vorbehalt bei ZukunftsaussagenDieser Bericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen basieren auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen der Geschäftsführung sowie den ihr derzeit verfügbaren Informationen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nichtzutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in diesem Bericht gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren.
Stuttgart, 14. März 2025 Die Geschäftsführung der Boerse Stuttgart GmbH Dragan Radanovic, Sprecher Michael Jaeggi Dr. Manfred Pumbo Bilanz zum 31. Dezember 2024AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01. Januar bis 31. Dezember 2024
Anhang für das Geschäftsjahr 2024der Boerse Stuttgart GmbH, StuttgartA. Allgemeine Erläuterungen zum Jahresabschluss1. Allgemeine HinweiseDie Boerse Stuttgart GmbH, Stuttgart, (BSG) ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 Handelsgesetzbuch (HGB). Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Stuttgart unter der Registernummer HRB 753383 geführt. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff., den §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die BSG stellt als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss gemäß § 290 HGB auf. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht. Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, werden gem. § 265 Abs. 8 HGB nicht angegeben. Bei der tabellarischen Aufstellung von Zahlen in T€ (insbesondere Vorjahreswerte) können Rundungsdifferenzen auftreten. 2. Allgemeine Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgen im Falle einer dauerhaften Wertminderung. Den linearen Abschreibungen werden die folgenden Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens werden gemäß § 6 Abs. 2a Einkommensteuergesetz (EStG) bis zu einem Gegenwert von 250,00 € (geringwertige Wirtschaftsgüter) im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter ab 250,00 € bis 1.000,00 € Anschaffungskosten werden zu einem Sammelposten zusammengefasst und im Rahmen der "Poolbewertung" über fünf Jahre linear abgeschrieben. Anteile und Ausleihungen an verbundenen Unternehmen sowie Beteiligungen werden mit den Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung mit dem beizulegenden Wert am Abschlussstichtag angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bzw. zu Anschaffungskosten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nennwerten angesetzt. Aktive latente Steuern wurden aufgrund der Inanspruchnahme des Bilanzierungswahlrechts gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB in der Bilanz nicht aktiviert. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, ungewisse Verpflichtungen und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden gem. IDW RS HFA 30 Tz. 60 b) mit dem Barwert angesetzt. Die Bewertung erfolgte nach der kollektiven Methode. Als Rechnungsgrundlage dienten die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Als Rechnungszins wurde gemäß RückAbzinsV Stand 12.2024 1,90 % p.a. verwendet. Künftige Anpassungen der laufenden Renten werden gem. § 16 BetrAVG mit 2,0 % p.a. verzinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Alle Verbindlichkeiten sind unbesichert und vor Ablauf eines Jahres fällig. B. Erläuterungen zur Bilanz3. Anlagevermögen
Anteile an verbundenen Unternehmen
Aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages zwischen der BSG und der EUWAX Aktiengesellschaft, Stuttgart, (EUWAX AG) weist die EUWAX AG keinen Jahresüberschuss aus. Die Umrechnung des Eigenkapitals der ausländischen Tochtergesellschaften Nordic Growth Market NGM AB, Stockholm/ Schweden, (NGM AB) und BX Swiss AG, Bern/ Schweiz, (BXS) in Euro erfolgt zu historischen Kursen, die Umrechnung des Jahresergebnisses zum Durchschnittskurs des Geschäftsjahres. Im Geschäftsjahr wurden Zuzahlungen in die Kapitalrücklage der BXS in Höhe von insgesamt 2.378 T€ (Vj. 571 T€) geleistet. Mit notariell beurkundetem Vertrag vom 23.12.2024 hat die BSG die bisher von der Citigroup Global Markets Europe AG, Frankfurt am Main, gehaltenen Geschäftsanteile an der Boerse Stuttgart cats GmbH, Stuttgart, (BSc) zu einem Kaufpreis in Höhe von 2.140 T€ erworben. Ausleihungen an verbundene UnternehmenGegenüber der Boerse Stuttgart Digital Broker GmbH, Stuttgart, (BSDB), einem Tochterunternehmen der Boerse Stuttgart Digital Holding GmbH, Stuttgart, (BSDH, Schwesterunternehmen der BSG) bestehen Forderungen aus einem ausgereichten Darlehen in Höhe von 8.000 T€ (Vj. 8.000 T€) mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Beteiligungen
4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen im Wesentlichen aus Forderungen gegenüber der EUWAX AG (7.127 T€; Vj. 6.980 T€), welche hauptsächlich den noch abzuführenden Gewinn der EUWAX AG in Höhe von 5.863 T€ für das Geschäftsjahr 2024 (Vj. 6.571 T€) nebst der Ertragssteuerumlage in Höhe von 1.054°T€ (Vj. 252 T€) enthalten. Des Weiteren umfasst der Posten Forderungen gegenüber der BSDB in Höhe von insgesamt 4.302 T€ (Vj. 1.174 T€), die größtenteils aus der Weiterberechnung von erbrachten Medialeistungen der Axel Springer SE, Berlin, für BISON in Höhe von 3.186 T€ (Vj. 909 T€) resultieren. Zudem sind Zinsforderung in Höhe von 1.116 T€ (Vj. 265 T€) für das in den Finanzanlagen ausgewiesene Darlehen enthalten. Die Zinsen haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und beinhalten Nachberechnungen aus Vorperioden in Höhe von 322 T€. Gegenüber der Vereinigung Baden-Württembergischen Wertpapierbörse e.V., Stuttgart, (Vereinigung, Mutterunternehmen) bestehen Ansprüche in Höhe von 329 T€ (Vj. 898 T€). Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten überwiegend Steuererstattungsansprüche (566 T€; Vj. 758 T€). 5. Aktive RechnungsabgrenzungspostenDer aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben, welche als Aufwendungen der Folgeperioden zu werten sind. 6. EigenkapitalDas Eigenkapital der BSG hat sich im Geschäftsjahr 2024 auf 115.534 T€ (Vj. 117.489 T€) verringert, was auf den im Geschäftsjahr erzielten Jahresüberschuss in Höhe von 11.245 T€ (Vj. 12.062 T€) abzüglich der im Berichtsjahr getätigten Ausschüttungen an die Muttergesellschaft in Höhe von insgesamt 13.200 T€ (Vj. 8.356 T€) zurückzuführen ist. Die ordentliche Gesellschafterversammlung der BSG hat am 30.04.2024 beschlossen, aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von 12.062 T€ einen Teilbetrag in Höhe von 5.000 T€ an die Vereinigung auszuschütten. Im November 2024 wurde eine Vorabausschüttung aus dem Jahresüberschuss 2024 in Höhe von 3.700°T€ vorgenommen, aus den Gewinnrücklagen erfolgte im Dezember 2024 eine weitere Ausschüttung in Höhe von 4.500 T€ an die Muttergesellschaft. 7. Rückstellungen
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betreffen eine laufende Pensionszusage an ein ausgeschiedenes Organmitglied der ehemaligen Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse zu Stuttgart e.V., Stuttgart. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 und 2 HGB auf Basis einer pauschal angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangen sieben Jahren beträgt im Berichtsjahr -6 T€ (Vj. 9 T€). Die sonstigen Rückstellungen (6.803 T€; Vj. 4.602 T€) umfassen im Wesentlichen Aufwendungen für ausstehende Rechnungen (4.665 T€; Vj. 2.846 T€), Bonifikationen für Geschäftsleitung und Mitarbeiter (1.583 T€; Vj. 1.293 T€), sonstige Verpflichtungen aus dem Personalbereich (191 T€; Vj. 193 T€) sowie Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von 180 T€ (Vj. 122 T€). In den Rückstellungen für ausstehende Rechnungen sind hauptsächlich Aufwendungen für noch nicht abgerechnete Leistungen aus den Bereichen Sales und Marketing (3.038 T€; Vj. 1.247 T€), IT (673 T€; Vj. 459 T€) sowie aus der Projekttätigkeit (503 T€; Vj. 131 T€) enthalten. Die Restlaufzeiten der sonstigen Rückstellungen, mit Ausnahme der Aufbewahrungsrückstellung (49 T€) und der Rückstellung für zukünftige Betriebsprüfungen (18 T€), sind voraussichtlich kürzer als ein Jahr. Gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB sind Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren abzuzinsen. Die Höhe der Abzinsung beträgt im Geschäftsjahr 5 T€ (Vj. 3 T€). 8. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen im Wesentlichen gegenüber der EUWAX AG und resultieren aus Verbindlichkeiten im Zuge der umsatzsteuerlichen Organschaft (128 T€; Vj. 276 T€). Die sonstigen Verbindlichkeiten umfassen vorwiegend die Garantiedividende für außenstehende Aktionäre der EUWAX AG in Höhe von 2.662 T€ (Vj. 2.662 T€), zum Bilanzstichtag noch nicht beglichenen Rückvergütungen an Kunden (737 T€; Vj. 873 T€) sowie Verbindlichkeiten gegenüber Finanzbehörden (374 T€; Vj. 169 T€). C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung9. Umsatzerlöse
10. Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 1.094 T€ (Vj. 3.363 T€) beinhalten überwiegend Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (707 T€; Vj. 710 T€) sowie sonstige Erträge aus Vorperioden in Höhe von 36 T€ (Vj. 357 T€). 11. Materialaufwand
12. PersonalaufwandIm Berichtsjahr sind Personalaufwendungen in Höhe von 11.164 T€ (Vj. 10.941 T€) angefallen. 13. Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von insgesamt 49.688 T€ (Vj. 41.608 T€) beinhalten im Wesentlichen IT-Kosten (19.409 T€; Vj. 16.108 T€), Rechts- und Beratungskosten (16.467 T€; Vj. 15.136 T€), Werbe- und Repräsentationskosten (7.014 T€; Vj. 2.953 T€) sowie Miet- und Mietnebenkosten (4.987 T€; Vj. 5.289 T€). Zudem sind Nachberechnungen für Leistungen aus Vorperioden in Höhe von 135 T€ (Vj. 669 T€) enthalten. 14. Erträge aus GewinnabführungsverträgenAus dem bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der EUWAX AG resultieren Erträge in Höhe von 6.406 T€ (Vj. 7.263 T€). Das abgeführte Jahresergebnis der EUWAX AG in Höhe von 5.863 T€ wurde um die den außenstehenden Aktionären der EUWAX AG zustehende und von der BSG zu zahlende Garantiedividende (2.662 T€) vermindert. Ferner werden im Rahmen des steuerlichen Organschaftsverhältnisses fiktive Ertragssteuern von der EUWAX AG als Organgesellschaft erhoben. Diese führten im Geschäftsjahr zu Erträgen in Höhe von 3.205 T€. Die BSG ist als Organträgerin zur Abführung der Steuern an die Finanzbehörden verpflichtet. 15. GewinnverwendungsvorschlagDer ordentlichen Gesellschafterversammlung der BSG wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2024 in Höhe von 7.545 T€ sowie aus den Gewinnrücklagen einen Teilbetrag in Höhe von 1.422 T€, insgesamt 8.967 T€ an die Muttergesellschaft auszuschütten. D. Sonstige Angaben16. Arbeitnehmer und OrganeArbeitnehmer
Angaben gerundet und im JahresdurchschnittDie durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer i.S.d. § 285 Nr. 7 HGB betrug im Berichtsjahr 93 (Vj. 99). Geschäftsführung
Die Vergütungen für die Mitglieder der Geschäftsführung betrugen gemäß § 285 Nr. 9a und 9b HGB für das Berichtsjahr 2024 insgesamt 896 T€ (Vj. 846 T€). Frau Bincy Kochalumottil, bis zu ihrem Austritt zuständig für den Bereich CGO, ist mit Wirkung zum 31.12.2024 aus der Geschäftsführung der BSG ausgeschieden. 17. Sonstige finanzielle Verpflichtungen/ HaftungsverhältnisseZum Bilanzstichtag bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen:
Die Muttergesellschaft erbringt Dienstleistungen aus dem Bereich Verwaltung sowie für die aufsichtsrechtlichen Funktionen 1 an die BSG. Die Vereinbarungen gelten für unbestimmte Zeit und sind mit einem Kündigungsrecht, unter Einhaltung festgelegter Fristen, ausgestattet. Für diese Dienstleistungen entrichtet die BSG eine jährliche, dem tatsächlichen Leistungsbezug entsprechend anzupassende Vergütung. Im Berichtszeitraum betrug diese insgesamt 14.310 T€ (Vj. 13.424 T€). Die BSG gewährt den außenstehenden Aktionären der EUWAX AG für die Dauer des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages (GAV) für jedes volle Geschäftsjahr der Gesellschaft als angemessenen Ausgleich im Sinne des § 304 AktG die Zahlung eines Bruttobetrages in Höhe von 3,85 € je Inhaber-Stückaktie. Mit Rahmenvertrag vom 21.06.2005, ersetzt durch den überarbeiteten Rahmenvertrag vom 15.12.2017, hat die Baden-Württembergische Wertpapierbörse GmbH, Stuttgart, (BWWB) Funktionen und Tätigkeiten nach Maßgabe von § 5 Abs. 3 BörsG auf die BSG (ursprünglich Boerse Stuttgart AG, Stuttgart) ausgelagert. Gleichzeitig steht die BSG dafür ein, dass die BWWB ihre Ausstattungsverpflichtung gegenüber der Baden-Württembergische Wertpapierbörse, Stuttgart, jederzeit erfüllen kann. Die BSG ist somit verpflichtet, die zur Durchführung und angemessenen Fortentwicklung des Börsenbetriebs erforderlichen finanziellen, personellen und sachlichen Mittel zur Verfügung zu stellen. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird aufgrund der zufriedenstellenden Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der BWWB als gering eingeschätzt. 18. DevisentermingeschäfteZur Absicherung von Fremdwährungsrisiken aus Beschaffungsvorgängen wurden Devisentermingeschäfte mit einem Nominalwert von 1.130 TUSD (Vj. 1.048 TUSD) mit unterschiedlichen Fälligkeiten im Jahr 2025 abgeschlossen. Zum Bilanzstichtag beläuft sich der Gegenwert auf insgesamt 1.092 T€ (Vj. 949 T€). 19. Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und PersonenIm Geschäftsjahr 2024 bestanden folgende Leistungsbeziehungen zwischen der BSG und anderen verbundenen Unternehmen.
Geschäfte mit weiteren nahe stehenden Unternehmen oder nahe stehenden Personen fanden im Berichtszeitraum nicht statt (Vj. 0 T€). 20. Honorar für den Abschlussprüfer
21. Aktive latente SteuernDie temporären Differenzen, auf die keine latenten Steuern gebildet wurden, betreffen Bewertungsunterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz bei der Bildung von Rückstellungen. Für die Berechnung wurde ein Steuersatz in Höhe von 30,53 % zugrunde gelegt.
Stuttgart, 14. März 2024 Die Geschäftsführung der Boerse Stuttgart GmbH Dragan Radanovic, Sprecher Michael Jaeggi Dr. Manfred Pumbo BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Boerse Stuttgart GmbH, Stuttgart PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Boerse Stuttgart GmbH, Stuttgart, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Boerse Stuttgart GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 18. März 2025 Deloitte
GmbH
Andreas Koch, Wirtschaftsprüfer Martina Mietzner, Wirtschaftsprüferin Gewinnverwendungsvorschlag und -beschlussDer ordentlichen Gesellschafterversammlung wurde vorgeschlagen, aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2024 in Höhe von 7.545.083,95 EUR sowie aus den anderen Gewinnrücklagen einen Teilbetrag in Höhe von 1.421.916,05 EUR - insgesamt 8.967.000,00 EUR an die Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse e. V. auszuschütten. Die ordentliche Gesellschafterversammlung hat am 04.04.2025 beschlossen, aus dem Jahresüberschuss 2024 in Höhe von 7.545.083,95 EUR sowie aus den anderen Gewinnrücklagen einen Teilbetrag in Höhe von 1.421.916,05 EUR - insgesamt 8.967.000,00 EUR an die Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse e. V. auszuschütten. Feststellung JahresabschlussDer Jahresabschluss 2024 der Boerse Stuttgart GmbH wurde am 04.04.2025 durch die Gesellschafterin festgestellt. |
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Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Beteiligungsgesellschaften
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Kreditinstitute mit Sonderaufgaben
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen