Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 65887
Vorher
Blitz 08-558 GmbHLD Technik GmbH
Eingetragen
19.12.2008
Branche
BeteiligungsgesellschaftenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von MöbelnManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
sind: a) Herstellung und Verkauf von sowie Handel mit Lehr- und Ausbildungsmitteln, geräten und -systemen, insbesondere für Naturwissenschaft, Technik und Medizin, und die Übernahme von technischen und Ingenieurleistungen auf diesen Gebieten; b) Produktion, Handelund Montage von Möbeln und sonstigen Gegenständen, insbesondere von Einrichtungssystemen für Bildung und Industrie; c) Einkauf und Beschaffung von Waren und Dienstleistungen jeglicher Art, sowie die Vermittlung dieser Leistungen, soweit es hierfür keiner behördlichen Erlaubnis bedarf; d) Überlassung sowie Erwerb und Veräußerung von Produktionsanlagen und Produktionsmitteln, insbesondere in den Bereichen Bildung und Industrie sowie Lehr- und Ausbildungstechnik; e) Erwerb, Halten, Verwalten und Verwerten von Unternehmensbeteiligungen, insbesondere im Bereich Lehr- und Ausbildungstechnik, sowie von sonstigen eigenen Vermögensanlagen, soweit es hierfür jeweils keiner behördlichen Erlaubnis bedarf; f) Beratung anderer oder verbundener Unternehmen, soweit es hierfür jeweils keiner behördlichen Erlaubnis bedarf; g) Erbringung von Managementleistungen für verbundene Unternehmen; h) Überlassung oder Entsendung von Arbeitnehmern an verbundene Unternehmen, soweit es hierfür keiner behördlichen Erlaubnis bedarf;

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Martin Hubert Petzl
seit 6.5.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

51.00% identifiziert49.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
51.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Aurelius Activity Invest GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

LD Didactic GmbH

Hürth

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Die Gesellschaft nimmt größenabhängige Offenlegungserleichterungen in Anspruch. Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen ungekürzten Jahresabschluss bzw. Lagebericht.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss der LD Didactic GmbH, Hürth, - bestehend aus Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LD Didactic GmbH, Hürth, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internem Kontrollsystem, die wir während der Prüfung feststellen.

 

Aachen, 28. Juni 2024

REVISCON GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. Thomas Frings, Wirtschaftsprüfer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die LD DIDACTIC GmbH (LD) entwickelt, produziert und vertreibt Lehrsysteme und Bildungstechnologie (EdTech) für den naturwissenschaftlichen und technischen Unterricht an Schulen, Berufsschulen und Universitäten. LD nutzt die Marken ELWE, Feedback und LEYBOLD.

LD hat ihren Hauptsitz in Hürth bei Köln und verfügt über Produktionsstandorte in Deutschland und Ungarn. LD vertreibt ihre Produkte und Lösungen mit eigenem Fachpersonal in Deutschland und über ein Händlernetzwerk und ausgewählte Partner im europäischen und außereuropäischen Ausland.

2. Forschung und Entwicklung

Das Jahr 2023 war in der Entwicklung und im Produktmanagement stark von der Weiterentwicklung des digitalen Portfolios und der Unterstützung des Vertriebs geprägt. Im Berichtsjahr fielen 2,5 Mio. EUR Aufwendungen für Forschung und Entwicklung an (Vorjahr: 2,5 Mio. EUR). Im Jahresdurchschnitt waren 20 Mitarbeiter in diesem Bereich beschäftigt (Vorjahr: 17 Mitarbeiter).

Hiervon wurden 0 EUR aktiviert (Vorjahr: 1,4 Mio. EUR).

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

(Quelle: z.B. BMWK, Pressemitteilung vom 15.01.2024)

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen:

Trotz einer herausfordernden globalen Wirtschaftslage, geprägt durch anhaltende Inflation und geopolitische Spannungen, zeigte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 eine moderate Erholung. Die Maßnahmen der Bundesregierung zur Unterstützung der Konjunktur sowie die widerstandsfähige Binnenwirtschaft trugen zu einem stabilen Wirtschaftsumfeld bei.

Branchenbezogene Rahmenbedingungen:

Die Bildungsbranche in Deutschland profitierte im Geschäftsjahr 2023 von einer verstärkten Digitalisierung und staatlichen Förderprogrammen, die darauf abzielen, die digitale Infrastruktur und die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten zu verbessern. Diese Initiativen unterstützten das Wachstum und die Modernisierung der Bildungsangebote im Land.

2. Wirtschaftliche Lage

a) Ertragslage

Das Inlandsgeschäft zeigte sich auch im Jahr 2023 stabil.

Sonstige betriebliche Erträge wurden im Berichtszeitraum in Höhe von 541 TEUR (Vorjahr: 60 TEUR) erzielt.

Die Materialaufwendungen reduzierten sich überproportional zu der Minderung der Umsatzerlöse von im Vorjahr 9.592 TEUR um 9 % auf 8.753 TEUR im Jahr 2023.

Die Personalaufwendungen erhöhten sich von 8.245 TEUR im Jahr 2022 auf 8.526 TEUR im Jahre 2023 (+3 %), wobei die durchschnittliche Mitarbeiterzahl mit 107 Mitarbeitern nahezu konstant blieb. Für 2023 wurde eine Tariferhöhung von 3,3 % vereinbart. Die Urlaubs-/Gleitzeitkonten blieben konstant bei 286 TEUR zum Bilanzstichtag.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken gegenüber dem Vorjahr um 566 TEUR (12,9 %) auf 3.829 TEUR (Vorjahr: 4.395 TEUR).

Das EBITDA (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) betrug +1.034 TEUR (Vorjahr: +1.870 TEUR).

Das Ergebnis vor Steuern betrug -467 TEUR (Vorjahr: +537 TEUR).

b) Finanzlage

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 1.975 TEUR (Vorjahr: 1.128 TEUR). Die Veränderung des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit ist im Wesentlichen auf die Verminderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug -224 TEUR (Vorjahr: -1.465 TEUR). Die Investitionen betrafen insbesondere mit 203 TEUR (Vorjahr: 1.424 TEUR) die Anschaffung von Betriebs- und Geschäftsausstattung (Vorjahr: Aktivierte Eigenleistungen von selbstgeschaffenen immateriellen Vermögenswerten).

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit lag bei -1.493 TEUR (Vorjahr: 75 TEUR) und betrifft mit plus 181 TEUR die Tilgung von Krediten und mit -1.674 TEUR die Rückführung von Kontokorrentlinien.

Das Unternehmen verfügte per 31.12.2023 über Zahlungsmittel in Höhe von 859 TEUR (Vorjahr: 601 TEUR). Der Zahlungsmittelbestand des Unternehmens war jederzeit im Rahmen der Planungen und alle finanziellen Verpflichtungen konnten erfüllt werden.

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme der LD Didactic hat sich von 12.163 TEUR im Jahr 2022 auf 11.351 TEUR in 2023 verringert (-6,7 %).

Die Aktivseite besteht zu 26,4 % (Vorjahr: 32,3 %) aus langfristigen und zu 73,6 % (Vorjahr: 67,7 %) aus kurzfristigen Vermögenswerten.

Die Eigenkapitalquote beträgt 3,8 % (Vorjahr: 5,2 %). Der Jahresfehlbetrag beträgt -206 TEUR (Vorjahr: +298 TEUR).

Die langfristigen Verbindlichkeiten, bestehend aus den Tilgungsraten der Darlehen mit Fälligkeit größer ein Jahr, den Pensionsrückstellungen sowie den passiven latenten Steuern, haben ihren Anteil an der Bilanzsumme von 48,8 % im Vorjahr auf 14,4 % verringert.

Der Anteil kurzfristiger Verbindlichkeiten hat mit 5.386 TEUR einen Anteil von 47,4 % an der Bilanzsumme (Vorjahr: 9.773 TEUR, 80,4 %). Hierin sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 2.541 TEUR enthalten.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die LD zieht für die interne Unternehmenssteuerung insbesondere die Betriebsleistung heran. Die Betriebsleistung beinhaltet die Umsatzerlöse, die Bestandsveränderung an unfertigen und fertigen Erzeugnissen, aktivierte Eigenleistungen sowie sonstige betriebliche Erträge.

Daneben sind die Materialquote, die Personalkostenquote sowie die EBITDA-Quote jeweils bezogen auf die Betriebsleistung weitere Leistungsindikatoren.

Für den Berichtszeitraum und das Vorjahr stellen sich die Leistungsindikatoren wie folgt dar:

- Aktivierte Eigenleistung: 0 (2023) vs. 1.424 TEUR (2022)

- Rohertrag: 14.388 TEUR (2023) vs. 14.509 TEUR (2022)

- Jahresüberschuss: -206 TEUR (2023) vs. 298 TEUR (2022)

- Materialintensität: 39,5 % (2023) vs. 39,8 % (2022)

- Personalintensität: 38,5 % (2023) vs. 34,2 % (2022)

- EBITDA: 1.034 TEUR (4,7 % der Betriebsleistung, 2023) vs. 1.870 TEUR (7,8 % der Betriebsleistung, 2022)

Die Materialintensität hat sich um 0,3 Prozentpunkte verringert. Die Personalintensität hat sich um 4,3 Prozentpunkte erhöht.

III. Prognosebericht

1. Ausblick auf die Weltwirtschaft in 2024 (Branche)

(Quelle: z.B. Branchenstudie FOSTEC & Company vom 23.09.2022)

Bis 2027 wird mit einem branchenspezifischen durchschnittlichen Wachstum von 7,2 Prozent pro Jahr gerechnet. Insbesondere in den Schwellenländern in Afrika und Asien wird ein deutlich überdurchschnittliches Wachstum erwartet. Weiterer Wachstumstreiber ist die zunehmende Digitalisierung des Unterrichts und des Experimentierens. Bis 2027 wird davon ausgegangen, dass sich der Anteil digitaler naturwissenschaftlicher Experimentierlösungen um 150 Prozent steigert. Der Konflikt in der Ukraine spielt für die Branche sowohl auf der Warenbezugs- als auch auf der Absatzseite nur eine untergeordnete Rolle, da die einzelnen Bildungsmärkte und -regionen unabhängig voneinander agieren. Durch die Zuwanderung von Flüchtlingen ergibt sich in einzelnen Ländern Europas jedoch gegebenenfalls kurzfristig weiterer Investitionsbedarf in Schulkapazitäten. In diesem hoch fragmentierten Markt, bei dem die 15 größten Unternehmen etwa 27 Prozent Marktanteil auf sich vereinen, nimmt die LD Didactic eine mittlere Position ein.

2. Unternehmensausblick

Für 2024 ist geplant, die Bereiche Kfz und Elektrotechnik weiter auszubauen sowie neue Produkte zum Energiewandel und SMART GRID auf dem Markt zu platzieren. In den Naturwissenschaften liegt der Fokus auf der weiteren Virtualisierung und Digitalisierung des Portfolios sowie auf den Themen Nachhaltigkeit und Klimawandel. Des Weiteren sind zusätzliche Investitionen in den nationalen und unternationalen Vertrieb geplant, um noch besser an dem allgemeinen Marktwachstum zu partizipieren.

Aufgrund des schwachen Auftragseingangs in 2023 und einer moderaten Export-Auftragspipeline wird für 2024 ein gegenüber 2023 gleichbleibender Umsatz erwartet.

IV. Risiko- und Chancenbericht

1. Risikobericht

a) Branchenspezifische Risiken

Da die Kunden der Branche im staatlichen oder im staatsnahen Umfeld anzusiedeln sind, führen politische Veränderungen gegebenenfalls auch zu einer Änderung des Nachfrageverhaltens. Hieraus können Umsatz- und damit Ergebnisrisiken entstehen, die teilweise schwierig zu prognostizieren sind. Mit der weiteren Stärkung des internationalen Händlernetzes und des Vertriebsaußendienstes versucht die LD von einzelnen Regionen und Ländern unabhängiger zu werden und das Risiko zu streuen.

b) Ertragsorientierte Risiken

LD produziert in ihren Werken in Frechen/NRW, Urbach/Thüringen sowie in Cegled (Ungarn) und ist damit stark von der Entwicklung des Lohnniveaus abhängig. Entgeltsteigerungen, wie sie im Jahr 2024 aufgrund der Inflationsentwicklung zu erwarten sind, können damit zu einer Schwächung der Ertragskraft führen.

Auf der Beschaffungsseite entspannte sich die aktuelle Beschaffungskrise im Bereich elektronischer Bauteile. Gleichwohl resultieren Risiken aus den Preiserhöhungen infolge der weltweit gestiegenen Inflation sowie weiterhin durch mögliche Unterbrechungen der Lieferketten. Durch das breite Produktspektrum mit seinen geringen spezifischen Bedarfen konnten bislang immer wieder Beschaffungsnischen erschlossen werden, um die Lieferfähigkeit zu erhalten; allerdings auch teilweise mit erhöhten Kosten. Bei weiteren Erhöhungen der Beschaffungskosten können die Verkaufspreise entsprechend angepasst werden.

Um die steigenden Kosten für Personal wie auch in der Beschaffung zu kompensieren, wurden im Geschäftsjahr 2023 Preisanpassungen analog zur Entwicklung der Herstellungskosten geplant und umgesetzt. Für 2024 ist ähnliches geplant.

Auch wenn ab 2024 die Auswirkungen der Pandemie in LD’s Zielmärkten weltweit wirtschaftlich überwunden sein sollten, könnte es für einzelne Zielmärkte im außereuropäischen Ausland pandemiebedingt aber auch bedingt durch den Ukraine-Krieg weiterhin zu Beeinträchtigungen kommen.

c) Finanzwirtschaftliche Risiken/Bestandsrisiken

Das Unternehmen verfügt über einen Finanzierungsrahmen der Stadtsparkasse Düsseldorf, der durch einen Kontokorrentrahmen der Commerzbank sowie ein Hypothekendarlehen der Kreissparkasse Nordhausen erweitert wurde.

Ebenso steht LD ein von der Gesellschafterin gewährtes Darlehen in Höhe von 1 Mio. EUR sowie 1 Mio. EUR stille Beteiligung zur Verfügung. Weitere 2 Mio. EUR werden bis 2027 durch die ehemalige Gesellschafterin zur Verfügung gestellt.

Nach Einschätzung der Geschäftsführung verfügt die Gesellschaft entsprechend der auf Basis der unter Prognose dargestellten gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Parameter abgeleiteten aktuellen Geschäftsplanung für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 über ausreichende liquide Mittel.

Das Zahlungsausfallrisiko ist sehr begrenzt, da im Inland der Vertragspartner regelmäßig die öffentliche Hand ist und im Ausland größere Geschäfte durch Vorauszahlungen oder Akkreditive abgesichert sind.

Zur weiteren Minimierung des Ausfallrisikos werden Lieferungen bei Bedarf auf Ziel kreditversichert. LD verfügt über ein adäquates Debitorenmanagement und erstellt regelmäßig eine Liquiditätsplanung. Wechselkursrisiken bestehen nicht, da Angebote ausschließlich in Euro abgegeben werden. Weitere wesentliche finanzielle Risiken sind nicht erkennbar.

d) Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten

Derivatives Finanzinstrumente nutzt das Unternehmen nicht.

2. Chancenbericht

Insgesamt war - durch die Homeschooling-Anforderungen während der Pandemie erheblich beschleunigt - eine zunehmende Nachfrage nach Produkten für einen digitalisierten Unterricht zu verzeichnen, welche noch immer anhält. Die „DIGITAL ÜBERZEUGT“-Kampagne hat hierauf aufgesetzt und einem breiten Markt vorgestellt, wie hochqualitativer digitaler Unterricht auch in Zeiten des Lockdowns mit Produkten der LD, u. a. den digitalen Arbeitsgeräten der CASSY-Familie, aber auch den Schülerversuchen aus der SCIENCE LAB durchgeführt werden kann.

Kosteneinsparungspotentiale sieht das Unternehmen in der Optimierung der Fertigungs- und Logistikprozesse, dem Fremdbezug von weniger komplexen Produkten aus Drittländern und der Konzentration auf Fertigungs- und Prüfprozesse mit hoher Komplexität in den eigenen Werken. LD ist ISO-zertifiziert. Dies führt zu stetigen Kontrollen und Verbesserungen der internen Prozesse und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.

V. Bericht über Zweigniederlassungen

Die LD Didactic GmbH hat keine rechtlich selbständigen Zweigniederlassungen.

 

Hürth, den 28.06.2024

Martin Petzl, Geschäftsführer

Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben

Die LD Didactic GmbH (im Folgenden auch „LDD“ genannt) hat ihren Sitz in Hürth und ist beim zuständigen Amtsgericht in Köln unter HRB 65887 eingetragen.

Das Unternehmen ist Entwickler und Hersteller von technischen Lehrsystemen für Schule und Beruf und bietet dabei Komplettlösungen für die Allgemeinbildung im naturwissenschaftlichen Bereich sowie für die berufliche Qualifizierung in den Bereichen Technik und Ingenieurwesen an. Die Kombination von Chemie, Biologie, Physik und Elektrotechnik erlaubt es der LD Didactic GmbH vollständige Lösungen für die Ausbildungssituation im Grundlagen- und Anwendungsbereich technischer und naturwissenschaftlicher Lehranbieter anzubieten.

Die Gesellschaft ist im Geschäftsjahr eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbHG aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear und errechnen sich auf Grundlage der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Anlagegegenstände in Anlehnung, an die von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen.

Die Gesellschaft übte das Ansatzwahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gem. § 248 Abs. 2 S. 1 HGB bis 2022 aus. Die Kosten für Forschung werden eindeutig von der Entwicklung unterschieden und direkt als Aufwand gebucht. Ebenso werden selbst geschaffene Marken, Drucktitel, Verlagsrechte, Kundenlisten oder vergleichbare immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens nicht aktiviert. Wahlbestandteile der Herstellkosten gemäß § 255 Abs. 2 S. 3 HGB werden nicht einbezogen. Stichtag für den Beginn der Aktivierung von Entwicklungskosten ist der Zeitpunkt, an dem mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden kann, dass ein einzeln verwertbarer immaterieller Vermögensgegenstand des Anlagevermögens zur Entstehung gelangt. Die voraussichtliche Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände beträgt 5 Jahre.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu 250,00 EUR werden im Anschaffungsjahr unmittelbar als Aufwand erfasst. Geringwertige Vermögensgegenstände zwischen 250,01 EUR und 1.000,00 EUR wurden in Anlehnung an § 6 Abs. 2a EStG bis zum 31. Dezember 2011 zu einem Sammelposten zusammengefasst und über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Ab dem Anschaffungsdatum 01. Januar 2012 werden diese Wirtschaftsgüter bis 1.000,00 EUR unmittelbar als Aufwand erfasst.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit ihren Anschaffungskosten bzw. ihrem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten nach § 255 Abs. 2 HGB unter Einbeziehung der Material- und Fertigungseinzelkosten sowie der anteiligen Gemeinkosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten sowie Zinsen für Fremdkapital wurden nicht berücksichtigt.

Aufgrund langer Lagerreichweiten wurden Abwertungen der Vorräte vorgenommen. Bestände, welche eine Reichweite von > 2 Jahren aufwiesen, wurden zu 5 %, bei > 3 Jahren zu 10 %, bei > 4 Jahren zu 15 %, bei > 5 Jahren zu 20 %, bei > 6 Jahren zu 25 %, bei > 7 Jahren zu 30 %, bei > 8 Jahren zu 35 %, bei > 9 Jahren zu 40 % und bei mehr als 10 Jahren zu 45 % abgewertet.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Bei inländischen Forderungen ist eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % angesetzt, bei den Auslandsforderungen in Höhe von 3 %. Zweifelhafte Forderungen sind einzelwertberichtigt.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bewertet.

Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist und unter Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen 10 Jahren. Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

Den Pensionsverpflichtungen liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten zugrunde. Die Berechnung wurde anhand der PC-Methode auf Basis der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck vorgenommen. Die Bewertung erfolgte mit einem durchschnittlichen Marktzins von 1,82% (Vorjahr 1,78%). Die Rentendynamik ist mit 2,00% berücksichtigt.

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs.6 S. 1 HGB aus der Bewertung von Altersversorgungsverpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn zu sieben Jahren beträgt 11.656,00 EUR. Die Ausschüttungssperre beträgt gemäß § 253 Abs. 6 S.2 HGB 11.656,00 EUR.

Sonstige Rückstellungen werden zum Erfüllungsbetrag nach dem Grundsatz vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden entsprechend der handelsrechtlichen Regelungen abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls bewertet. Verluste aus Kursänderungen werden zum Stichtag stets berücksichtigt. Gewinne aus Kursänderungen werden zum Stichtag nur bei Forderungen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr berücksichtigt.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Für die Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 verweisen wir auf die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlage zum Anhang).

Die Gesellschaft hält zu 100 Prozent die Anteile an der Feedback Instruments Limited, Crawley, UK. Das Eigenkapital betrug per 31. Dezember 2023 2.347 TEUR. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss von 529 TEUR erwirtschaftet.

2. Vorräte

Die Vorräte beinhalten von der Gesellschaft geleistete Vorauszahlungen auf Bestellungen von Waren und Vorräten in Höhe von 183 TEUR (Vorjahr 87 TEUR).

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen wurden mit einem Betrag von 1.867 TEUR (Vorjahr 2.210 TEUR) auf der Aktivseite der Bilanz offen von den Vorräten abgesetzt.

3. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen zum Stichtag 0 TEUR (Vorjahr -35 TEUR).

4. Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital beträgt per 31. Dezember 2023 26 TEUR. In die Kapitalrücklage sind 3.943 TEUR eingestellt.

5. Rückstellungen

Der Differenzbetrag aus der Erstanwendung BilMoG bei der Ermittlung der Pensionsrückstellung per 01. Januar 2010 betrug 101 TEUR. Die Gesellschaft machte von der Übergangsregelung Gebrauch und führte in den Geschäftsjahren 2010 bis 2023 jeweils1 /15 gleich 7 TEUR der Pensionsrückstellung zu.2 /15 gleich 7 TEUR wurden somit per 31. Dezember 2023 nicht der Pensionsrückstellung zugeführt.

Sonstige Rückstellungen wurden per 31. Dezember 2023 in Höhe von 1.233 TEUR (Vorjahr 996 TEUR) gebildet. Die größten Einzelpositionen waren zum Stichtag:

Ausstehende Lieferantenrechnungen 205 TEUR (Vorjahr 141 TEUR)
Inflationsausgleichsprämie Tarif MA 120 TEUR (Vorjahr 0 TEUR)
Pauschalgewährleistungen 54 TEUR (Vorjahr 55 TEUR)
Ausstehender Urlaub und Gleitzeit 286 TEUR (Vorjahr 286 TEUR)

Die sonstigen Rückstellungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr, Aufwandsrückstellungen (Innenverpflichtungen) wurden nicht gebildet.

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber fremden Dritten betragen zum Bilanzstichtag 801 TEUR (Vorjahr 727 TEUR) und sind sämtlich innerhalb eines Jahres fällig.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen zum Stichtag 2.541 TEUR (Vorjahr 6.017 TEUR). Darauf entfallen 0 TEUR (Vorjahr 3.962 TEUR) auf Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter.

Bezüglich der Restlaufzeitengliederung sowie die Besicherung durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte wird auf den beigefügten Verbindlichkeitenspiegel verwiesen.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Position „Andere aktivierte Eigenleistung“ in Höhe von 0 TEUR (Vorjahr 1.424 TEUR) umfasst immaterielle Vermögenswerte, die durch die Entwicklung neuer Produkte im Berichtsjahr geschaffen wurden. Diese Vermögensposition wurde im Berichtszeitraum mit einem Betrag von 997 TEUR (Vorjahr 842 TEUR) planmäßig abgeschrieben.

Die Summe der im Geschäftsjahr angefallenen Forschungs- und Entwicklungskosten beträgt 2.548 TEUR (Vorjahr 2.492 TEUR).

Sonstige betriebliche Erträge wurden im Berichtszeitraum in Höhe von 541 TEUR (Vorjahr 60 TEUR) gebucht.

Die Materialaufwendungen reduzierte sich von im Vorjahr 9.592 TEUR um 9 % auf 8.753 TEUR im Jahr 2023.

Die Personalaufwendungen stiegen von 8.245 TEUR im Jahr 2022 auf 8.526 TEUR im Jahre 2023 (+3 %). Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl sank von 111 auf 107.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken gegenüber dem Vorjahr um 566 TEUR (-12,9% %) auf 4.829 TEUR (Vorjahr 4.395 TEUR).

Die Zinsaufwendungen beinhalten einen Aufwand aus Abzinsung langfristiger Rückstellungen in Höhe von 17 TEUR (Vorjahr 20 TEUR) sowie einen Zinsaufwand gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 77 TEUR (Vorjahr 223 TEUR).

E. Sonstige Angaben

Eventualverbindlichkeiten und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB gliedern sich entsprechend ihrer Laufzeit wie folgt:

Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen

Fällig < 1 Jahr 764 TEUR
Fällig 1<> 5 Jahre 3.258 TEUR
Fällig > 5 Jahre 1.197 TEUR

1. Ausschüttungssperre

Der nach § 268 Abs. 8 HGB ausschüttungsgesperrte Betrag aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens - abzüglich der dafür gebildeten passiven latenten Steuern in Höhe von 495 TEUR - beträgt 1.759 TEUR.

Der sich beim Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren zum Ansatz nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Jahren ergebene Unterschiedsbetrag in Höhe von 101 TEUR unterliegt einer Ausschüttungssperre.

Insgesamt sind damit Beträge i.H.v. 1.860 TEUR ausschüttungsgesperrt.

1. Aufgliederung der Arbeitnehmerzahlen

Jahr 2023 Q1 Q2 Q3 Q4 Mittelwert
Gesamt 110 110 105 104 107
davon:
Angestellte 85 84 81 80 83
Arbeiter 25 24 24 24 24

4. Geschäftsführer, Prokuristen und Vertretungsbefugnisse

Geschäftsführer ist:

Seit dem 17. September 2021 ist Herr Petzl alleiniger Geschäftsführer der Gesellschaft.

Herr Petzl ist einzelvertretungsberechtigt und übt seine Tätigkeit als Geschäftsführer hauptberuflich aus.

Von den Erleichterungsvorschriften des § 286 IV HGB wurde hinsichtlich der Veröffentlichung der Geschäftsführerbezüge Gebrauch gemacht.

5. Gesellschafterübersicht

Gesellschafter der LD Didactic GmbH, Hürth, sind zu 51% die Argentum Dens Capital GmbH, Bad Mergentheim und zu 49% die S-UBG Aktiengesellschaft Unternehmensbeteiligungsgesellschaft für die Regionen Aachen, Krefeld und Mönchengladbach.

6. Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung der LD Didactic GmbH schlägt vor, das Jahresergebnis in das neue Geschäftsjahr vorzutragen.

7. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt wurden, sind nicht eingetreten. Bezüglich der Restlaufzeitengliederung sowie die Besicherung durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte wird auf den beigefügten Verbindlichkeitenspiegel verwiesen.

 

Hürth, den 28. Juni 2024

Martin Petzl, Geschäftsführer

Bilanz zum 31.Dezember 2023

AKTIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.254.314,45 3.251.641,66
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.487,50 65.502,78
2.263.801,95 3.317.144,44
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 305.597,94 318.265,21
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 396.272,55 260.110,94
701.870,49 578.376,15
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 34.674,68 34.674,68
3.000.347,12 3.930.195,27
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.733.479,34 2.739.806,81
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.210.189,41 1.283.048,62
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 3.779.066,76 3.385.256,02
4. Geleistete Anzahlungen 183.535,79 87.489,63
5. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -1.866.630,60 -2.210.272,83
6.039.640,70 5.285.328,25
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.157.805,60 2.092.532,20
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 -34.624,44
3. Sonstige Vermögensgegenstände 232.274,39 231.327,48
1.390.079,99 2.289.235,24
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 858.948,49 600.661,33
8.288.669,18 8.175.224,82
C. Rechnungsabgrenzungsposten 62.000,00 58.000,00
11.351.016,30 12.163.420,09

PASSIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Kapitalrücklage 3.942.512,68 3.942.512,68
III. Gewinnvortrag -3.335.719,21 -3.633.753,32
IV. Jahresfehlbetrag -206.651,08 298.034,11
426.142,39 632.793,47
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 922.827,00 963.992,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 0,00
3. sonstige Rückstellungen 1.233.312,81 996.067,18
2.156.139,81 1.960.059,18
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 198.112,67 1.872.270,98
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 59.386,58 (Vorjahr: € 1.838.233,26)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 801.014,83 727.446,11
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 801.014,83 (Vorjahr: € 727.446,11)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.540.787,93 6.017.135,78
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 2.540.787,93 (Vorjahr: € 6.017.135,78)
4. sonstige Verbindlichkeiten 4.733.893,30 194.782,57
- davon aus Steuern € 129.170,93 (Vorjahr: € 130.654,77)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 13.275,69 (Vorjahr: € 0,00)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 629.124,77 (Vorjahr: € 194.782,57)
8.273.808,73 8.811.635,44
D. Passive latente Steuern 494.925,37 758.932,00
11.351.016,30 12.163.420,09

Verbindlichkeitenspiegel per 31.12.2023

Restlaufzeit
bis 1Jahr ab 1 Jahr bis 5 Jahre ab 5 Jahre Summe
Verbindlichkeiten gg. Kreditinstituten*) 59.386,58 138.726,09 0,00 198.112,67
Verbindlichkeiten aus Lieferungen u. Leistungen 801.014,83 0,00 0,00 801.014,83
Verbindlichkeiten gg. verbundene Unternehmen 2.540.787,93 0,00 0,00 2.540.787,93
Sonstige Verbindlichkeiten 629.124,77 4.104.768,53 0,00 4.733.893,30
Summe 4.030.314,11 4.243.494,62 0,00 8.273.808,73
*) davon durch Pfandrechte besichert
Eingetragene Grundschuld Immobilie Urbach 38.736,58 0,00 0,00 38.736,58
Verpfändung Vorratsvermögen durch Sicherheiten Poolvertrag 0,00 0 0,00
ab 26.10.2017 38.736,58 0,00 0,00 38.736,58

Verbindlichkeitenspiegel per 31.12.2022

Restlaufzeit
bis 1Jahr ab 1 Jahr bis 5 Jahre ab 5 Jahre Summe
Verbindlichkeiten gg. Kreditinstituten*) 1.838.233,26 34.037,72 0,00 1.872.270,98
Verbindlichkeiten aus Lieferungen u. Leistungen 727.446,11 0,00 0,00 727.446,11
Verbindlichkeiten gg. verbundene Unternehmen 6.017.135,78 0,00 0,00 6.017.135,78
Sonstige Verbindlichkeiten 194.782,57 0,00 0,00 194.782,57
Summe 8.777.597,72 34.037,72 0,00 8.811.635,44
*) davon durch Pfandrechte besichert
Eingetragene Grundschuld Immobilie Urbach 36.564,41 34.037,72 0,00 70.602,13
Verpfändung Vorratsvermögen durch Sicherheiten Poolvertrag 0,00 0 0,00
ab 26.10.2017 36.564,41 34.037,72 0,00 70.602,13

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
1. Umsatzerlöse 21.458.198,73 22.158.724,09
2. Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 141.931,51 458.988,73
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 1.424.050,72
4. Sonstige betriebliche Erträge 541.347,00 59.701,65
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- u. Betriebsstoffe und für bezogene Waren -7.173.664,92 -8.168.274,18
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.579.593,49 -1.424.087,42
-8.753.258,41 -9.592.361,60
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -7.305.536,42 -6.982.844,05
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung
- davon für Altersversorgung: € 61.127,69 (Vorjahr: € 55.191,64) -1.220.938,67 -1.262.034,91
-8.526.475,09 -8.244.878,96
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.154.189,54 -1.002.836,59
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.828.548,74 -4.394.537,06
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -346.521,60 -329.563,13
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 264.006,63 -236.620,00
- davon Erträge/Aufwendungen aus latenten Steuern: € 264.006,63 (Vorjahr: - € 236.620,00)
11. Ergebnis nach Steuern -203.509,51 300.667,85
12. Sonstige Steuern -3.141,57 -2.633,74
13. Jahresfehlbetrag/-überschuss -206.651,08 298.034,11

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