Trifunovic & Vukovic oHG
Selbe AdresseGüterbeförderung im Straßenverkehr
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Liana Yvonne Sebastian seit 8.8.2022 | Geschäftsführer |
Paul Terence Manicle seit 22.10.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Google Germany Holdings Inc. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Google Germany GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Google Germany GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Google Germany GmbH, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Google Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die in Abschnitt B.5. des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die oben genannte Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 22. August 2024 EY
GmbH & Co. KG
Horn, Wirtschaftsprüfer Haeger, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben und Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Google Germany GmbH hat ihren Sitz in Hamburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg (HRB Reg. Nr. 86891). Zum 31. Dezember 2023 ist die Google Germany GmbH eine große Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 3 HGB. Die Gliederung der Bilanz erfolgte im Rahmen der Vorschriften des § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die gesetzlichen Gliederungsvorschriften wurden beachtet. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde teilweise der Vermerk im Anhang gewählt. Der Jahresabschluss der Google Germany GmbH wird nach den für große Kapitalgesellschaften maßgeblichen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes für Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) in Millionen Euro aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften wurden unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beachtet. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Bilanzierungswahlrechte wurden nicht in Anspruch genommen. Im Einzelnen erfolgen Bilanzierung und Bewertung nach folgenden Grundsätzen: Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden entsprechend der vertraglichen Laufzeit oder einer voraussichtlichen kürzeren Nutzungsdauer der erworbenen Rechte vorgenommen. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten gemäß § 255 HGB und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 HGB angesetzt. Die beweglichen Vermögensgegenstände (z. B. Büroausstattung) werden linear über einen Zeitraum zwischen drei und fünf Jahren abgeschrieben. Selbstgenutzte Gebäude werden über einen Zeitraum von maximal 50 Jahren abgeschrieben. In den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Wertansätzen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 und 6 HGB angesetzt. Die Bewertung von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt zum Nennwert. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Langfristige Rückstellungen werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern, die sich aus zeitlich oder sachlich begrenzten Unterschieden zwischen den Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten in Handels- und Steuerbilanz oder aus steuerlichen Verlustvorträgen ergeben, werden die sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Unterschiede bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Das Wahlrecht, keine aktiven latenten Steuern anzusetzen, wurde ausgeübt. Im Jahr 2023 ergeben sich keine Differenzen aus handels- und steuerrechtlichen Bewertungsunterschieden. Allen am Bilanzstichtag bestehenden Risiken, soweit sie bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses erkennbar waren, ist durch Bildung ausreichender Rückstellungen und Wertberichtigungen Rechnung getragen. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. II. Erläuterungen zu den Bilanzposten Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel gesondert dargestellt. Anteile an verbundenen Unternehmen Zum 31. Dezember 2023 besteht eine Beteiligung an der GFI Gesellschaft zur Förderung der Internetforschung mbH (gemeinnützig), Hamburg, in Höhe von EUR 0,1 Mio. (Vorjahr: EUR 0,1 Mio.). Der Anteil entspricht dem Stammkapital und der Kapitalrücklage der Gesellschaft. Das Jahresergebnis beträgt TEUR 1.543 (Vorjahr: TEUR 5) und das Eigenkapital TEUR 1.643 (Vorjahr: TEUR 100). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten:
Die Forderungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den Forderungen gegen die Alphabet Capital International DAC sind Beträge in Höhe von EUR 81,9 Mio. enthalten, die aus der Teilnahme der Gesellschaft an einem konzerninternen Cash-Pooling-Programm resultieren. Bis auf die Forderung gegen die Alphabet Capital International DAC handelt es um Forderungen aus Lieferung und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten:
Die übrigen sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und bestehen hauptsächlich aus Zuschüssen zu Ausstattungskosten, die sich aus bestehenden Mietverträgen ergeben. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird zum Bilanzstichtag zu 100% von der Google Germany Holdings Inc., Mountain View, Kalifornien, USA, gehalten. Im Geschäftsjahr wurde eine Ausschüttung in Höhe von EUR 75 Mio. an die alleinige Gesellschafterin vorgenommen. Rückstellungen Die Rückstellungen enthalten:
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen (EUR 131,8 Mio.) sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (EUR 108,3 Mio.). Diese haben eine Laufzeit von unter einem Jahr. Darüber hinaus wurde erstmalig im Geschäftsjahr 2023 eine langfristige Drohverlustrückstellung gebildet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen, wie im Vorjahr, im Wesentlichen aufgrund von Lieferungen und Leistungen (EUR 1,7 Mio., Vorjahr: EUR 1,6 Mio.). Wie im Vorjahr haben die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit von unter 1 Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 47,7 Mio. (Vorjahr: EUR 36,7 Mio.). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt EUR 149,2 Mio. mit folgenden Restlaufzeiten:
Die oben genannten sonstigen finanziellen Verpflichtungen beziehen sich hauptsächlich auf Operating- Leasingverträge. Die Miet- und Leasingverträge wurden abgeschlossen, um das deutsche Geschäft aufzubauen und zu betreiben, ohne dass zusätzliche Mittel zur Finanzierung von Investitionen in Deutschland benötigt werden. Aufgrund der derzeit laufenden großen Investitionen in die Büros hat die Google Germany GmbH zum Abschlussstichtag eine offene Abnahmeverpflichtung in Höhe von EUR 54,6 Mio. Eventualverbindlichkeiten Es bestehen keine Eventualverbindlichkeiten oder außerbilanzielle Geschäfte zum Abschlussstichtag. III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen und werden ausschließlich in Deutschland erwirtschaftet:
Der Posten sonstiger betrieblicher Aufwand beinhaltet insbesondere die Aufwendungen für Werbekosten, Fremdarbeiten/Fremdleistungen sowie Reisekosten und Mieten für Büroräume sowie Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 0,5 Mio. (Vorjahr: EUR 0,3 Mio.). Von den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind EUR 2,1 Mio. EUR (Vorjahr: EUR 0,4 Mio.) von verbundenen Unternehmen. Von den sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind EUR 0,5 Mio. (Vorjahr: TEUR 34) an verbundene Unternehmen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen in Höhe von EUR 85,3 Mio. (Vorjahr: EUR 79,7 Mio.) auf das laufende Ergebnis der Google Germany GmbH. Im Vorjahr waren EUR 4,2 Mio. Steuern aus Vorjahren enthalten. IV. Sonstige Angaben Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Google Germany GmbH in 2023 3.052 Angestellte (Vorjahr: 2.924). Diese unterteilen sich auf die Gruppen General & Administration 257, Sales Support & Marketing 1.394 und Forschung & Entwicklung (R&D) 1.401. Nicht berücksichtigt sind die Geschäftsführer und Auszubildende. Honorare an Abschlussprüfer Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers, das für das Geschäftsjahr berechnet wurde, beläuft sich auf EUR 0,1 Mio. und bezieht sich ausschließlich auf die Prüfung des Jahresabschlusses. Gesellschaftsorgane Gemäß den Beschlüssen der Gesellschafter wurden die folgenden Personen als Geschäftsführer bestellt:
Die Vergütung der Mitglieder der Geschäftsführung erfolgte im Geschäftsjahr ausschließlich durch verbundene Unternehmen. Alle Mitglieder der Geschäftsführung sind berechtigt, die Gesellschaft allein zu vertreten. Zum Abschlussstichtag bestanden keine von der Google Germany GmbH an die oben genannten Mitglieder der Geschäftsführung ausgegebenen Darlehen. Des Weiteren wurden keine Haftungsverhältnisse eingegangen. Nachtragsbericht Weitere Vorgänge, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich sind und nach Schluss des Geschäftsjahres 2023 erfolgt sind, haben sich nicht ergeben. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung der Google Germany GmbH schlägt vor, den Jahresüberschuss der Gesellschaft in Höhe von EUR 172,4 Mio. auf neue Rechnung vorzutragen. V. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss der Google Germany GmbH wird in den Konzernabschluss der Alphabet Inc. einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis der Unternehmen aufstellt. Die Alphabet Inc. hat ihren Sitz in Mountain View, Kalifornien, USA. Gemäß § 290 Abs. 5 HGB i. V. m. § 296 Abs. 2 HGB wird auf die Aufstellung eines Konzernabschlusses der Google Germany GmbH wegen Unwesentlichkeit aller angeschlossenen Unternehmen verzichtet. Die Alphabet Inc. veröffentlicht ihre Quartals- und Jahresabschlüsse bei der United States Securities and Exchange Commission (SEC).
Hamburg, 15. August 2024 Google Germany GmbH Paul Terence Manicle Liana Sebastian Anlagenspiegel 31.12.2023Google Germany GmbH, Hamburg
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundsätzliche Information über die Gesellschaft 1. Geschäftsmodell Die Gesellschaft gehört zur weltweiten Alphabet-Gruppe und fungiert im Wesentlichen als Servicegesellschaft für Google LLC, USA, Google Ireland Ltd., Irland und Google Cloud EMEA Ltd., Irland. Sie erbringt Dienstleistungen für den deutschen Markt im Bereich Marketing sowie Forschung und Entwicklung. Die Google Germany GmbH erzielt im Rahmen dieser Aktivitäten Umsätze auf der Grundlage der Erbringung von Dienstleistungen für andere Konzernunternehmen. Die Gesellschaft agiert im Rahmen des globalen Alphabet-Konzerns. Als Dienstleistungsunternehmen ist sie generell in hohem Maße von der Entwicklung des Konzerns und insbesondere von der Entwicklung der Marke Google auf dem deutschen Markt abhängig. 2. Konzernstruktur Die Google Germany Holdings Inc. , Mountain View, Kalifornien, USA, hält sämtliche Geschäftsanteile an der Google Germany GmbH und wird in den Konzernabschluss der Alphabet Inc., Mountain View, Kalifornien, USA, einbezogen. 3. Ziele und Strategien Das Unternehmen ist bestrebt, ein kontinuierliches und nachhaltiges Wachstum zu gewährleisten. Das lokale Management hat sich Ziele für die Beschaffung und den Betrieb von technischen Einrichtungen gesetzt, um effiziente und effektive Telekommunikationsgateways zu gewährleisten. Diese Ziele treiben das Unternehmen an, sein Geschäft zu entwickeln. Diese Ziele werden auf lokaler Ebene überprüft und fließen in die übergeordnete Metrik zur Messung der Unternehmensleistung ein. Anhand dieser Informationen kann die Unternehmensleitung die Fortschritte und Leistungen des Unternehmens bewerten. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist das (preisbereinigte) Bruttoinlandsprodukt in 2023 um 0,3% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. 2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Geschäftserwartungen des ICT Sektors für das Jahr 2024 sind neutral. Der BITKOM-ifo-Digital-Index ist seit Anfang des Jahres 2024 leicht rückläufig. 3. Geschäftsverlauf Der Umfang der für die Kunden erbrachten Dienstleistungen ist 2023 gegenüber 2022 gestiegen. 4. Finanz-, Vermögens- und Ertragslage der Google Germany GmbH 4.1 Ertragslage Umsätze und operative Aufwendungen Die Umsätze sind von EUR 1.384,1 Mio. in 2022 auf EUR 1.518,3 Mio. in 2023 um EUR 134,2 Mio. gestiegen, welches einen Anstieg von 9,7 % bedeutet und resultieren im Wesentlichen aus Marketing & Sales. Dies ist auf die gesteigerte Nachfrage nach Leistungen der Gesellschaft zurückzuführen. Da der daraus resultierende Anstieg der normalen Betriebskosten die Grundlage für die Intercompany-Vereinbarungen bildet, stiegen die Umsatzerlöse der Google Germany GmbH entsprechend. Die betrieblichen Aufwendungen betreffen hauptsächlich Werbekosten, Abschreibungen auf das Anlagevermögen sowie die Personalkosten. Die Personalkosten stiegen im Jahr 2023 um 17,3 % auf EUR 896,6 Mio. (2022: EUR 762,0 Mio.) aufgrund der Erhöhung der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl sowie höherer Vergütung. Investitionen in das Anlagevermögen betrugen in 2023 EUR 123,3 Mio. Die Abschreibungen im Jahr 2023 für Sachanlagen betrugen EUR 27,7 Mio. Im Jahr 2022 beliefen sich diese Kosten auf EUR 30,9 Mio. Ergebnis Im Jahr 2023 belief sich das Ergebnis vor Steuern auf EUR 259,6 Mio. gegenüber einem Verlust von EUR 19,0 Mio. im Vorjahr. Der Gewinn nach Steuern beläuft sich auf EUR 174,3 Mio. (Vorjahr: Verlust EUR 102,9 Mio.). Der Jahresfehlbetrag im Vorjahr war eine direkte Folge des Verschmelzungsverlustes, der nicht durch einen konzerninternen Dienstleistungsvertrag erstattet wurde. 4.2 Vermögenslage Die Bilanzsumme belief sich zum 31. Dezember 2023 auf EUR 955,6 Mio. gegenüber EUR 781,5 Mio. zum 31.12.2022. Dies ist vor allem auf den Anstieg der Anlagen im Bau um EUR 78 Mio. sowie auf die positive Geschäftsentwicklung zurückzuführen. Das Eigenkapital stieg um EUR 97,4 Mio. auf EUR 592,5 Mio. Die Eigenkapitalquote betrug 62,0% (Vorjahr: 63,3%). Anlagevermögen Mit der Verschmelzung der drei Projektgesellschaften in 2022 ist die Gesellschaft Eigentümerin von Grundstücken und Gebäuden in den Innenstädten von München und Berlin geworden. Bei den Gebäuden handelt es sich um Bürogebäude, die renoviert und von der Google Germany GmbH selbst genutzt werden sollen. Ziel ist es, die Bauarbeiten bis 2025 abzuschließen. Sonstige Vermögensgegenstände Diese Position in Höhe von EUR 65,2 Mio. (Vorjahr: EUR 30,4 Mio.) besteht aus noch nicht erstatteten Umsatzsteuerforderungen in Höhe von EUR 61,2 Mio. und sonstigen Forderungen in Höhe von EUR 4,0 Mio. 4.3 Finanzlage Finanzstruktur Die konservative Kapitalstruktur der Google Germany GmbH zielt darauf ab, dem Unternehmen ein hohes Maß an finanzieller Flexibilität zu verschaffen. Das Corporate Treasury ist für das Liquiditätsmanagement des gesamten Alphabet-Konzerns verantwortlich. Die Finanzierung des Unternehmens basiert hauptsächlich auf dem Mittelzufluss aus der operativen Tätigkeit. Darüber hinaus stellt der Konzern die Finanzierung des Unternehmens durch die Bereitstellung von Eigenkapital und Darlehen innerhalb des Konzerns sicher. Das Unternehmen nimmt an einem Cash-Pooling-Programm teil. Das Programm beinhaltet die Übertragung von Barbeträgen, die das Unternehmen zuvor bei externen Banken gehalten hatte, auf eine konzerninterne Cash-Pooling-Einheit als Teil der effizienten Verwaltung von Barguthaben innerhalb des größeren Konzerns. Zuvor hatte das Unternehmen seine Bargeldpositionen direkt bei einem externen Bankanbieter gehalten und diese daher als liquide Mittel eingestuft. Zum 31. Dezember 2023 bestanden gegen die Alphabet Capital International DAC, Dublin/Irland, Cash-Pool-Forderungen in Höhe von EUR 81,9 Mio. Diese Beträge sind ungesichert, verzinslich und auf Verlangen rückzahlbar. Des Weiteren werden laufende Verrechnungskonten mit anderen Konzerngesellschaften (u. a. mit der Google LLC, Mountain View, Kalifornien, USA, Google Cloud EMEA Ltd., Dublin, Irland, Google Ireland Ltd., Dublin, Irland, etc.) unterhalten. Zum Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 1,7 Mio. (Vorjahr: EUR 1,6 Mio.) bzw. Forderungen aus der laufenden Verrechnung in Höhe von EUR 282,4 Mio. (Vorjahr: EUR 240,6 Mio.) gegen andere Konzerngesellschaften. Derivative Finanzinstrumente Das Unternehmen wickelt seinen laufenden Geschäftsverkehr sowie seine Finanztätigkeiten hauptsächlich in Euro ab. Zudem bestehen derzeit keine Schwierigkeiten, notwendige technische Ausstattung zu beschaffen. Folglich werden bei dem Unternehmen keine derivativen Finanzinstrumente zur Absicherung von Währungsrisiken oder Materialbeschaffung eingesetzt. 5. Personal Die Anzahl der Mitarbeiter verringerte sich leicht aufgrund des im Januar 2023 angekündigten Personalabbaus um 0,8 % von 3.091 Mitarbeitern zum 31. Dezember 2022 auf 3.066 Mitarbeiter zum 31. Dezember 2023 (jeweils auf Basis von Vollzeitkräften). Dieser Abschnitt ist kein prüfungspflichtiger Bestandteil des Lageberichts Die Bundesrepublik Deutschland hat ein Gesetz verabschiedet, um den Frauenanteil in Vorständen und den beiden obersten Führungsebenen von Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten zu erhöhen. Diese Unternehmen müssen ihr Ziel veröffentlichen, das sie in Bezug auf einen höheren Anteil von Frauen in Führungspositionen erreichen wollen. In Deutschland sind die Geschäftsführer unseres Unternehmens zu 50% weiblich, was bedeutet, dass wir das Ziel unserer Aktionäre weiterhin erfüllen. Im vergangenen Jahr hat sich der Frauenanteil bei Google Deutschland insgesamt leicht erhöht, von 31,4% auf 31,6%. In den Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführer liegt der Frauenanteil im Dezember 2023 bei 23,2%, was einen Anstieg gegenüber Dezember 2022 bedeutet, als der Anteil bei 22,2% lag. Innerhalb dieser Ebenen liegt der Frauenanteil in der ersten Führungsebene bei 26,4% und in der zweiten Führungsebene bei 22,9%. Wir sind unserem Ziel, bis 2027 einen Frauenanteil von 25 % in Führungspositionen zu erreichen, ein gutes Stück näher gekommen, sind uns aber auch bewusst, dass noch weitere Anstrengungen erforderlich sind. Aufbauend auf unseren früheren Initiativen haben wir langfristige Programme wie Mentoring und Sponsoring eingeführt, um die Förderung von Frauen bei Google zu unterstützen. Darüber hinaus arbeiten wir mit externen Organisationen zusammen, um branchenweite Herausforderungen anzugehen und einen vielfältigeren und repräsentativeren Talentpool zu fördern. Wir wissen auch, dass wir größere Veränderungen bewusst vorantreiben müssen. Wir müssen weiter daran arbeiten, eine Kultur zu schaffen, die Frauen und andere unterrepräsentierte Gruppen ohne Wenn und Aber einbezieht. Dies ist der Schlüssel, um zu besseren Ergebnissen bei der Einstellung von Mitarbeitern, deren Beförderung und ihrer Betriebszugehörigkeit zu kommen. Wir möchten, dass Google ein Arbeitsplatz ist, der Frauen und Männern gleichermaßen die Möglichkeit gibt, ihr volles Potenzial zu entfalten. Dass Frauen in Führungs- und Entwicklerpositionen unterrepräsentiert sind, ist eine große Herausforderung für uns und die gesamte Branche - eine Herausforderung, an der wir hart arbeiten. Wir schätzen vielfältige Teams und wissen, dass eine vielfältige Belegschaft entscheidend für unseren zukünftigen Erfolg ist. 6. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die Gesellschaft verpflichtet sich, hochqualifizierte Mitarbeiter einzustellen und langfristig an das Unternehmen zu binden. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Bilanzierungs- und Bewertungsoptionen, Schätzungen und Ermessensspielräume Einige der Bilanzierungsregeln erfordern kritische Einschätzungen, denen komplexe und subjektive Schätzungen und Annahmen zugrunde liegen, die bereits aus sich heraus unsicher sind und Änderungen unterliegen. Diese kritischen Einschätzungen in der Rechnungslegung können sich von Jahr zu Jahr ändern und können einen wesentlichen Einfluss auf die Finanz- oder Ertragslage der Gesellschaft haben. Kritische Einschätzungen zur Rechnungslegung beinhalten auch Schätzungen, bei denen die Geschäftsleitung andere vernünftige Annahmen in dem aktuellen Geschäftsjahr hätte zugrunde legen können. Die Geschäftsleitung weist ausdrücklich darauf hin, dass zukünftige Ereignisse oftmals von Prognosen abweichen und Schätzungen demzufolge angepasst werden müssen. Geschäftsprognose und Investitionen Im vergangenen Jahr prognostizierten wir für das Geschäftsjahr 2023 eine deutliche Steigerung der Rentabilität sowie konstante Einnahmen. Das Unternehmen hat beide Prognosen erreicht. Im Jahr 2024 beabsichtigt das Unternehmen, weiterhin Dienstleistungen für andere Konzernunternehmen zu erbringen. Das Management erwartet, dass der Umsatz im Jahr 2024 um 7% steigen wird. Das Unternehmen wird weiterhin nach Entwicklungs- und Wachstumsmöglichkeiten Ausschau halten. Das Management erwartet außerdem, dass der Konzern seine Rentabilität im Jahr 2024 steigern wird, da die Alphabet-Gruppe bis dato weiterhin starke Ergebnisse liefert. Das Management erwartet daher einen Anstieg des Gewinns vor Steuern von etwa 3%. 2. Risikobericht Risikomanagement Dem Grundsatz des Risikomanagements der Google Germany GmbH entsprechend werden ein nachhaltiges Wachstum und die Generierung von Wertschöpfung bei gleichzeitiger Vermeidung und Minimierung von unangemessenen Risiken angestrebt. Da das Risikomanagement einen integralen Bestandteil der Planung und Umsetzung der Geschäftsstrategien darstellt, werden die internen Richtlinien zum Risikomanagement von der Alphabet-Gruppe im Einklang mit den Anforderungen des "Sarbanes Oxley Act" aus dem Jahr 2002 bestimmt. Der "Sarbanes Oxley Act" stellt strenge Regeln bezüglich angemessener interner Kontrollen auf, die durch Dritte auf Einhaltung geprüft werden. Die Alphabet-Gruppe hat ein aufeinander abgestimmtes Risikomanagement- und Kontrollsystem etabliert, das bei der Früherkennung von Entwicklungen, die die zukünftige Existenz der Gesellschaft bedrohen könnten, unterstützt. Zu den wichtigsten Prozessen dieses Systems gehören die konzernweiten Prozesse der strategischen Planung und internen Revision. Ersteres soll bei der Berücksichtigung potenzieller Risiken wesentlicher Geschäftsentscheidungen unterstützen, während Letzteres ermöglicht, solche Risiken im Zeitablauf näher zu beobachten. Die interne Revision der Alphabet-Gruppe überprüft zudem regelmäßig das Risikomanagement-System auf Angemessenheit und Effektivität. Dadurch werden Defizite aufgedeckt und geeignete Maßnahmen zu deren Beseitigung ergriffen. Diese Koordinierung der Prozesse und Verfahren soll dazu beitragen, dass die Geschäftsleitung vollständig und rechtzeitig über wesentliche Risiken informiert wird. Risikoklassen Nachstehend werden Risiken beschrieben, die erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die finanzielle Lage oder das Betriebsergebnis haben können. Die hier beschriebenen Risiken sind nicht notwendigerweise die Einzigen, denen die Google Germany GmbH ausgesetzt ist. Zusätzliche Risiken, die der Geschäftsleitung unbekannt sind oder die die Geschäftsleitung als gegenstandslos betrachtet, könnten die Geschäftstätigkeit ebenfalls beeinträchtigen. • Geschäftsrisiken Das Geschäftsumfeld der Gesellschaft ist von in- und ausländischen Volkswirtschaften beeinflusst. Zahlreiche Faktoren beeinflussen weiterhin makroökonomische Parameter und internationale Kapitalmärkte. Die Unsicherheit ökonomischer und politischer Verhältnisse kann Auswirkungen auf die Nachfrage nach den Google-Produkten und -Dienstleistungen haben und die Erstellung eines Finanzplans und Prognosen erschweren. Das Geschäftsrisiko der Google Germany GmbH wird daher indirekt von den genannten Marktbedingungen der Alphabet-Gruppe beeinflusst. • Personalrisiken In den Marktbereichen, in denen die Gesellschaft tätig ist, herrscht weiterhin ein hoher Wettbewerb um hochqualifizierte Führungskräfte sowie technisches Personal. Der zukünftige Erfolg der Gesellschaft hängt teilweise von der Fähigkeit zur Rekrutierung, Einarbeitung und Beschäftigung von qualifiziertem Personal ab. Es gibt keine Garantie, dass die Gesellschaft auch zukünftig erfolgreich hochqualifizierte Angestellte für sich gewinnen und halten kann. Sollte dies nicht der Fall sein, könnten sich nachteilige Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit ergeben. • Marktrisiken Die Gesellschaft agiert indirekt in einem Markt, der kontinuierlichen Veränderungen unterworfen ist. Dadurch ist die Gesellschaft Risiken und Unsicherheiten ausgesetzt, die einen bedeutenden Einfluss auf die Fähigkeit zur Erzielung eines nachhaltigen Erfolges haben. Diese Risiken und Unsicherheiten lassen sich wie folgt zusammenfassen:
• Finanzwirtschaftliche Risiken Forderungsrisiken
Zahlungsfähigkeit
Devisenkursrisiken
3. Chancenbericht Die oben beschriebenen Risiken - speziell die Markt- und Geschäftsrisiken - beinhalten gleichzeitig auch Chancen für die Gesellschaft. Google ist weltweit als eine der führenden Suchmaschinen bekannt und hat daher gute Voraussetzungen, ihre Umsätze mit Internet-Werbung zu erhöhen. Die Alphabet-Gruppe geht davon aus, dass selbst bei einer Volkswirtschaft mit negativem Wachstum die Internet-Werbung nicht entsprechend abnehmen wird, da dieser Bereich gegenüber dem traditionellen Marketing auch zukünftig weiter an Bedeutung gewinnen wird. Dies würde sich entsprechend positiv auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Google Germany GmbH auswirken. Solange Nutzer das Internet als Informationsquelle nutzen, werden für die Google-Gruppe und damit auch für die Google Germany GmbH die Chancen zur Steigerung der Umsätze weiter steigen.
Hamburg, 15. August 2024 Google Germany GmbH Paul Terence Manicle Liana Sebastian Klärung der Berichterstattung: In Übereinstimmung mit der lokalen Gesetzgebung werden die Ebenen unterhalb der Geschäftsführer als 1. und 2. Managementebene bezeichnet, was bei Google Germany bedeutet, dass L8+ die 1. Ebene und L6-7 die 2. Ebene darstellt. Bericht zur Geschlechtergerechtigkeit 2024(deckt das Jahr 2023 ab)
Nach dem in 2017 eingeführten Gesetz ("Entgelttransparenzgesetz"), ist die Google Germany GmbH verpflichtet, alle 3 Jahre einen Bericht zu erstellen, der Informationen über die Geschlechterverteilung im Personal sowie über die Maßnahmen enthält, die zugunsten der Gewährleistung von Lohngleichheit und zur Förderung der Geschlechtergleichstellung ergriffen wurden, sowie Updates zur Zielerreichung vorzulegen. VERTRETUNG VON FRAUEN BEI GOOGLE Bei der GoogleGermany GmbH entwickeln wir nachhaltige, verantwortungsvolle und wirkungsvolle Technologien, die den Menschen helfen, ihre großen und kleinen Ziele zu erreichen. Ob Suchmaschine, YouTube oder Google Cloud - Menschen nutzen KI und digitale Tools, um neue Dinge zu lernen, mit neuen Zielgruppen in Kontakt zu treten, ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren und ihre Produktivität zu steigern. Wir glauben, dass Technologie am besten funktioniert, wenn jeder die Chance hat, sie mitzugestalten und wenn die Zusammensetzung unserer Belegschaft die Vielfalt der Welt um uns herum widerspiegelt. In Deutschland sind 50% der Geschäftsführer unseres Unternehmens weiblich, was bedeutet, dass wir weiterhin das Ziel unserer Anteilseigner erfüllen. Im vergangenen Jahr hat sich der Frauenanteil bei der Google Germany GmbH insgesamt leicht erhöht, von 31,4% auf 31,6%. In den Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung liegt der Frauenanteil im Dezember 2023 bei 23,2%, was einen Anstieg gegenüber Dezember 2022 bedeutet, wo der Anteil bei 22,2% lag. Innerhalb dieser Ebenen liegt der Frauenanteil in der ersten Führungsebene bei 26,4% und in der zweiten Führungsebene bei 22,9%. Wir sind unserem Ziel, bis 2027 einen Frauenanteil von 25 % in Führungspositionen zu erreichen, ein gutes Stück nähergekommen, sind uns aber auch bewusst, dass noch weitere Anstrengungen erforderlich sind. Aufbauend auf unseren früheren Initiativen haben wir langfristige Programme wie Mentoring und Sponsoring eingeführt, um die Förderung von Frauen bei Google zu unterstützen. Darüber hinaus arbeiten wir mit externen Organisationen zusammen, um branchenweite Herausforderungen anzugehen und einen vielfältigeren und repräsentativeren Talentpool zu fördern. Google hat eine Reihe von Programmen zur Unterstützung der Karriereentwicklung und des Aufstiegs von weiblichen Führungskräften aufgelegt. Speziell für Deutschland bieten wir Polaris an, ein einjähriges, gemeinschaftsbasiertes, globales Karriereentwicklungsprogramm, bei dem die Teilnehmerinnen ihre Selbstwahrnehmung vertiefen, ihre Karriere bewusst steuern, eine Gemeinschaft mit einem Peer-Netzwerk aufbauen, Sponsoring kultivieren und mit einem Executive Coach arbeiten. Darüber hinaus haben wir das Programm My Story ins Leben gerufen, das sich an weibliche Führungskräfte in Deutschland richtet und eine Schulung zum Thema Storytelling und Aufbau einer professionellen persönlichen Marke bietet. Unsere Mitarbeiter engagieren sich mit umfangreichen Coaching- und Mentorenprogrammen, Veranstaltungen und Initiativen zur Stärkung der Rolle der Frau, Sponsoring und mehr. Darüber hinaus tragen unsere Employee Resource Groups (ERGs) dazu bei, die Zugehörigkeit zu ihren Gemeinschaften und zu Google insgesamt zu stärken. In Deutschland sind Google Women@ und Google Women of Engineering (GWE) in unseren vier Büros in Berlin, Hamburg, Frankfurt und München organisiert. Sie alle arbeiten zusammen, um viele Initiativen zur Förderung von Frauen bei Google voranzutreiben, indem sie weibliche Talente zusammenbringen, entwickeln und an das Unternehmen binden. Bei unseren Einstellungs- und Schulungsbemühungen bauen wir aktiv Wege auf, um Frauen in Führungspositionen sowohl in technischen als auch in nicht-technischen Bereichen zu gewinnen und zu fördern. Unser Rekrutierungsteam entwickelt weiterhin Strategien und Initiativen, um sicherzustellen, dass bei unseren Einstellungsbemühungen die Gleichberechtigung im Vordergrund steht. Darüber hinaus setzen wir uns jährliche Ziele für unsere integrativen Lern- und Entwicklungsangebote. Wir wissen, dass Sensibilisierung und Aufklärung der Schlüssel sind, und haben im vergangenen Jahr das regionale Pilotprojekt "Men Advocating for Real Change (MARC)" für Manager und Führungskräfte ausgeweitet. Um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erleichtern und die Bewältigung schwieriger Alltagssituationen zu erleichtern, haben wir eine neue Leistung für Mitarbeiter eingeführt, um sie bei verschiedenen familienbezogenen Themen zu unterstützen, insbesondere bei der Kindergartensuche, aber auch bei der Beratung zu Themen wie Adoption, Familienplanung, Kinderwunschbehandlung oder Altenpflege. Die insgesamt unterproportionale Vertretung von Frauen in technischen Berufen ist eine systemische und branchenweite Herausforderung und erfordert daher, dass wir einen tiefgreifenden Wandel vorantreiben. Wir setzen uns dafür ein, junge Mädchen zu inspirieren, die Möglichkeiten einer Karriere in der Technologie zu erkunden und ihre Leidenschaft für MINT-Fächer zu entfachen. Ein Flaggschiff-Event, das Google Women@ jedes Jahr organisiert, ist der Girls Day in allen deutschen Büros. Im Jahr 2023 haben wir 175 Mädchen im Alter von 10 bis 15 Jahren eingeladen, an einem Tag mit Präsentationen, Demos und Aktivitäten bei Google teilzunehmen, um mehr über Informatik zu erfahren und zu erleben, wie das Leben bei Google ist. Wir wissen, dass wir noch mehr tun müssen, um den Anteil von Frauen in Führungspositionen zu erhöhen, und wir sind entschlossen, dies zu tun. Wir verpflichten uns, die Vielfalt unserer Belegschaft zu verbessern, ein integratives Arbeitsumfeld zu schaffen und sicherzustellen, dass sich jeder einbezogen fühlt. Wir werden diese Prinzipien aufrechterhalten, indem wir uns mit talentierten Personen zusammenschließen und mit unserer Gemeinschaft zusammenarbeiten. Besuchen Sie diversity.google.com, um mehr über unsere Bemühungen zur Verbesserung der Repräsentation, der Einstellung von Mitarbeitern und der Reduzierung der Fluktuation zu erfahren. MASSNAHMEN ZUR FÖRDERUNG VON LOHNGLEICHHEIT Die globalen Vergütungsprozesse von Google sind auf Fairness und Ausgewogenheit ausgelegt. Fairness ist bei allem, was wir bei Google tun, von entscheidender Bedeutung. Das gilt auch für unsere Vergütungsprozesse. Themen wie Vergütung, Leistungsbewertungen und Beförderungen müssen darauf basieren, was Sie leisten, nicht darauf, wer Sie sind. Entwicklung von Personalprozessen, die fair und gerecht sind Gerechte Vergütung entsteht nur bei soliden Vergütungsverfahren. Unsere Personalprozesse funktionieren wie ein Zahnrad, sodass auch andere Entscheidungen - wie Einstufung, Leistungsbewertung und Beförderung - Auswirkungen auf die Vergütung haben. Um Lohngerechtigkeit zu erreichen, haben wir unsere Personalprozesse mit Fairnessprüfungen ausgestattet. Dazu gehören unter anderem:
Methodik der Gehaltsanalyse 2012 haben wir unsere erste Lohngleichheitsanalyse durchgeführt und diese seitdem jährlich wiederholt. Wir stützen uns dabei auf bewährte Verfahren zur Durchführung statistischer Analysen und haben die neuesten Theorien zur Durchführung von Lohngleichheitsanalysen eingehend untersucht. Auf Grundlage unserer Forschung haben wir Analysen entwickelt, die höchste Ansprüche an die Standhaftigkeit mit der Möglichkeit verbinden, relevante Maßnahmen zu ergreifen. Nachdem die Manager die Vergütung geplant haben, aber bevor die neuen Vergütungsbeträge endgültig feststehen, führen wir gründliche Analysen durch, um etwaige Unterschiede zwischen Gruppen von Mitarbeitern zu ermitteln, die die gleiche Arbeit auf dem gleichen Niveau leisten. Bei diesen Analysen werden Faktoren berücksichtigt, die sich legitimerweise auf die Vergütung auswirken sollten. Wir führen diese Analysen durch, bevor die Gehaltsänderungen für das folgende Jahr endgültig festgelegt werden, und wenn wir Unterschiede feststellen, nehmen wir Gehaltsanpassungen nach oben vor, um diese Unterschiede zu beseitigen, bevor die Vergütung endgültig festgelegt wird. |
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