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| Name | Anteil |
|---|---|
Intendis Dermatologie GmbHAufgelöst | 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Intendis GmbHBerlinJahresabschluss zum 31. Dezember 2006Lagebericht für das Geschäftsjahr 2006Zum 31,12.2004 hat die ehemalige Schering AG (im folgenden SAG), heutige Bayer Schering Pharma AG (im folgenden BSP AG), ihr Dermatologiegeschäft abgespalten und in die Intendis GmbH (im folgenden ITG) eingelegt. Die Einlage erfolgte im Rahmen einer Kapitalerhöhung, nach der die SAG, heutige BSP AG weiterhin mit 100 % alleiniger Gesellschafter der Intendis GmbH ist. Die ITG hat alle Rechte und Pflichten der ehemaligen SAG aus dem Dermatologiegeschäft übernommen und fungiert seit dem 1.1.2005 als Holding der neu geschaffenen Intendis Gruppe. Mit der Übernahme der Schering AG durch die Bayer AG gehört die ITG als Tochter der BSP AG dem Bayer Konzern an. Die ITG übt alle Funktionen einer operativen Holdinggesellschaft aus, auch wenn bis heute noch nicht alle Anteile an den weltweit operierenden Intendis Gesellschaften bei der lTG liegen. Die Aufgaben der ITG umfassen im Wesentlichen die Entwicklung, die Produktion, die weltweite Vermarktung und den Vertrieb dermatologischer Produkte. Die Produktion wird maßgeblich unter der Gesamtverantwortung der ITG durch die Intendis Manufacturing S.p.A. in Segrate/Italien ausgeführt (so genanntes Contract Manufacturing). Die Gesellschaft wird von den beiden Geschäftsführern Prof. Dr. Wolfgang Kehr (Vorsitzender der Geschäftsführung) und Dr. Detlev Hessenbruch (Leiter Finanzen und Verwaltung) geführt. Die gesamte Intendis Gruppe wird von einem Management Board gesteuert, dem zusätzlich zu den beiden genannten Geschäftsführern vor allem die anderen Funktionsleiter der ITG angehören. Diese leiten die Funktionen Forschung & Entwicklung, Personal, Vermarktung und Vertrieb sowie Recht. Darüber hinaus gehört der Vertriebsleiter für die Region Nord- und Südamerika sowie der Leiter der italienischen Produktionsgesellschaft diesem Gremium an. Im Jahr 2006 hat die Intendis GmbH den angestrebten Personalaufbau weitgehend abgeschlossen und die vollständige Funktionsfähigkeit aller Unternehmensbereiche hergestellt. Es gab verschiedene strategische Projekte, bei denen auch unterschiedliche Kooperations- und Einlizenzierungsprojekte geprüft wurden. Zum anderen wurde durch die Aufnahme der Geschäftstätigkeit in den neuen Tochtergesellschaften in Portugal und Polen sowie in der neuen Niederlassung in Russland die globale Präsenz von Intendis gestärkt. Geschäftsentwicklung Markt und Umsatz In einem stagnierenden Marktumfeld konnte der weltweite Umsatz der Intendis Gruppe um 6,1 %, wechselkursbereinigt um 8 %, gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Zum einen wurde dies durch eine Ausweitung der regionalen Präsenz erreicht. Durch eine Steigerung der Vertriebseffizienz konnten aber auch in einigen großen etablierten Märkten wie Italien, Türkei oder Spanien deutliche Umsatzzuwächse erzielt werden. Daneben wurden in Polen und Russland eine Tochter bzw. eine Niederlassung gegründet, welche den Vertrieb der ITG-Produkte an regionale Händler (fremde Dritte) durch geeignete Vertriebs- und Marketingmaßnahmen unterstützt. Größere Einbußen aufgrund signifikanter Veränderungen im jeweiligen Marktumfeld mussten wir in den Märkten Mexiko und Deutschland hinnehmen. Insgesamt konnte Intendis seine weltweite Marktposition auf den 16. Rang verbessern. Wie die folgende Tabelle zeigt, konnte der Umsatz der Intendis GmbH im Jahr 2006 um über 5 % gesteigert werden:
Die deutliche Zunahme des gruppenfremden Umsatzes (+ 418 %) zu Lasten des Umsatzes mit Konzerngesellschaften liegt vor allem darin begründet, dass Intendis GmbH die direkte Fakturierung gegenüber asiatischen Kunden sowie Kunden in den Märkten Russland und Polen übernommen hat und nicht mehr über Vertriebsgesellschaften des ehemaligen Schering Konzerns abwickelt. Zudem konnten die Umsätze in diesen Märkten durch eine Intensivierung der Vertriebs- und Marketingaktionen deutlich gesteigert werden. Für einen Vergleich des Umsatzes mit Konzerngesellschaften muss der Umsatz im Jahr 2005 um einen Einmaleffekt von knapp € 20 Mio. aus der Fakturierung der Konsignationslagerbestände der BSP AG bereinigt werden. Die Warenbestände der BSP AG in den Ländern wurden im Zuge der Abspaltung in das Eigentum der ITG übertragen und anschließend sofort an die Vertriebsgesellschaften fakturiert. Der bereinigte Umsatz von € 116,5 Mio. ist entsprechend um ca. 12,4 % gestiegen. Die Verteilung des Umsatzes auf die wichtigsten Produkte geht aus der folgenden Grafik hervor:
Der Umsatz im Dermatologie-Chemikaliengeschäft ist um 36,6 % auf € 25,7 Mio. gestiegen. Der überwiegende Teil dieses Geschäftes resultiert aus dem Verkauf an produzierende Konzerngesellschaften im Ausland. Hier erklärt sich der Umsatzanstieg vor allem daraus, dass in 2005 ein Teil dieses Verkaufs aus rechtlichen Gründen (Anpassung der Importgenehmigungen, regulatorische Gründe etc.) noch von der BSP AG durchgeführt wurde. Aus dem gleichen Grunde ist der Umsatz im Dermatologie-Chemikaliengeschäft mit Konzernfremden auf € 2,5 Mio. gestiegen. Vertrieb und Marketing Die gesamten Aufwendungen für Marketing und Vertrieb sind von € 16,0 Mio. auf € 23,0 Mio. gestiegen. Der Anstieg ist zu einem kleineren Teil im Personalaufbau begründet. Vor allem aber ist er auf die gestiegenen Aktivitäten im direkten Marketing der Zentrale in Berlin (+ 0,9 Mio.) und auf die zusätzlichen Aktivitäten in der Niederlassung in Russland (+ 1,9 Mio.) zurückzuführen. Die Vertriebskosten bestehen wie schon im letzten Jahr zum einen aus den Personalkosten für die Vertriebsmitarbeiter, den Transportkosten für die Waren in die Abnehmerländer und aus Ausgleichszahlungen an einige Tochtergesellschaften. Ein Anstieg in diesem Bereich ergibt sich im Wesentlichen aus der Besetzung der Positionen der Vertriebsleiter für die Regionen Asien/Pazifik und Lateinamerika (+ 0,3 Mio.). Im letzten Jahr wurden Ausgleichzahlungen an Tochtergesellschaften in Höhe von 9,0 Mio. (Vj. € 7,7 Mio.) geleistet. Der Anstieg erklärt sich hauptsächlich durch eine Zahlung an die Tochtergesellschaft in Mexiko, die erforderlich wurde, weil Sonderaufwendungen im Zusammenhang mit zwei Produktneueinführungen sowie ein deutlich gesunkener Umsatz aufgrund unerwarteter Veränderungen des Abnehmerverhaltens zu einer Verlustsituation geführt haben. Verwaltung Die Verwaltungsaufwendungen sind in 2006 trotz der gestiegenen Mitarbeiterzahl von 6,5 Mio. auf € 6,1 Mio. gesunken, was auf den Einmalaufwand zur Anpassung des SAP-Systems der Intendis GmbH in 2005 zurückzuführen ist. Der Umfang des im Verwaltungsbereich von der BSP AG in Anspruch genommenen Services ist weitgehend unverändert und umfasst vor allem das handelsrechtliche und das betriebliche Rechnungswesen, die SAP-Wartung, IT und weitere Infrastrukturservices, Steuern, die Beschaffung sowie die Entgeltabrechnung. Entwicklung Neben verschiedenen Studien zur weiteren Unterstützung des aktuellen Produktportfolios (Life-Cycle-Management) wurde in 2006 unser Projekt zur Entwicklung einer topischen Formulierung zur Anwendung bei atopischer Dermatitis und anderen entzündlichen Hauterkrankungen in der vorklinischen Entwicklung weiter vorangetrieben. Wir setzen große Hoffnungen in die Substanz, da aufgrund der Dissoziation der Arznei und der damit verbundenen Verbesserung des Risiko-Nutzen-Profils gegenüber herkömmlichen Glucocorticoiden dieses Produkt auch zur Anwendung bei Kleinkindern und Neugeborenen geeignet sein könnte. Ein weiteres wesentliches Projekt beschäftigt sich mit der Entwicklung eines Nagellackes zur Behandlung von Nagelpilzerkrankungen und befindet sich mittlerweile in der Vorbereitung zur ersten Phase der klinischen Entwicklung. Die Aufwendungen im Bereich F&E betrugen in 2006 für projektbezogene und andere Entwicklungsaufwendungen € 11,5 Mio. und sind damit um 1,2 % gegenüber den Aufwendungen des letzten Jahres gestiegen.
Sonstige Erträge und Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge entsprechen mit 6,3 Mio. fast dem Vorjahr (€ 6,4 Mio.). Niedrigere Lizenzerlöse aus den USA (- € 0,7 Mio.) wurden durch Erlöse aus dem Verkauf von Vertriebsrechten für bestimmte Märkte (€ 0,9 Mio.) kompensiert. Weitere wesentliche Ertragspositionen stammen vor allem aus den Kursgewinnen aus Zahlungsverkehr (€ 0,8 Mio.) und der Auflösung von Rückstellungen (€ 0,1 Mio.). Neu hinzu kommen die Erträge aus Kurssicherung in Höhe von € 0,6 Mio., denn seit September 2006 schließt die ITG mit der BSP AG Kurssicherungsgeschäfte zur Sicherung des Währungsrisikos aus dem Zahlungsverkehr ab. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von 3,7 Mio. auf € 5,8 Mio. vor allem durch die Rückstellungen für das Intendis LTI-Programm (€ 0,2 Mio.) sowie den Auszahlungen für die BSP AG LTI-Programme (€ 1,5 Mio.) gestiegen, was in der sofortigen Ausübung nahezu aller Optionen in diesem Geschäftsjahr infolge der Aktienkursentwicklung und des Change of Control begründet ist. Aufgrund negativer Kursbewegungen in den wichtigen Währungen liegen die Verluste aus Zahlungsverkehr (€ 2,9 Mio.) im Vergleich zum Vorjahr (€ 0,8 Mio.) ebenfalls deutlich höher. Aus den Kurssicherunggeschäften haben sich Verluste in Höhe von € 0,2 Mio. ergeben. Ergebnis nach Steuern Aus der Verlustübernahme aufgrund des Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrags mit der Intendis Dermatologie GmbH entsteht im Beteiligungsergebnis ein Aufwand in Höhe von € 2,9 Mio. Da die ITG wiederum einen Erlösabführungs- und Beherrschungsvertrag mit der BSP AG abgeschlossen hat, ist der ausgewiesene Jahresüberschuss gleich Null. Der an die BSP AG übertragene Gewinn beträgt € 24,1 Mio. und ist damit gegenüber dem Vorjahr um 18,9 % gestiegen. Die Intendis GmbH befindet sich in einer steuerlichen Organschaft mit der BSP AG und ist daher auf Ebene der Einzelgesellschaft nicht steuerpflichtig. Vermögenslage Der Anstieg der Aktiva um € 15,9 Mio. auf eine Bilanzsumme von 84,9 Mio. ist zum einen auf die Zunahme der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (+ € 4,8 Mio.) zurückzuführen. Begründet liegt diese Entwicklung im Wesentlichen in den Forderungen gegen eine ausländische Vertriebsgesellschaft, der zur Unterstützung der angespannten Liquiditätslage vorübergehend ein erweitertes Zahlungsziel eingeräumt wurde. Zum anderen stiegen die immateriellen Vermögenswerte um € 5,5 Mio., verursacht durch den Erwerb und die Aktivierung von Lizenzrechten im Berichtsjahr, an. Die Lizenzzahlungen wurden für die weltweiten Vertriebsrechte des Nagelpflasters Finevin ® von der Firma Trommsdorf GmbH & Co. KG Arzneimittel, den Erwerb der Vertriebsrechte für das Produkt Zarzenda ® von dem Unternehmen Sinclair Pharmaceuticals Ltd. sowie als Milestone Zahlungen an den Vertragspartner FOAMIX Ltd. für die Überlassung einer Technologie zur Entwicklung eines dermatologischen Schaums geleistet. Als dritter Grund für den Anstieg der Aktiva sind die gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu nennen, welche maßgeblich auf die Forderungen gegen die russischen Kunden zurückzuführen sind, zu denen im letzten Jahr noch keine direkte Geschäftsbeziehung bestand. Wesentliche Veränderungen der Passiva haben sich wie folgt ausgewirkt. Das Eigenkapital der ITG ist unverändert, die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen belaufen sich insgesamt auf € 5,8 Mio. Sonstige Rückstellungen bestehen vor allem für Bonuszahlungen, Urlaubsentgelte und andere Verpflichtungen in Höhe von insgesamt 2,4 Mio. Entsprechend den höheren Umsatzerlösen stieg der Wareneinsatz an, was zu um € 8,6 Mio. höheren Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zum Stichtag führt. Ein gleichlaufender Effekt ist bei den Verbindlichkeiten aus Darlehen gegenüber der Schering Austria Ges.m.b.H, Wien, zu verzeichnen. Bereits im Vorjahr musste ein gestiegener Finanzierungsbedarf der ITG durch ein Konzerndarlehen von der Schering Austria Ges.m.b.H, Wien, überbrückt werden. Durch einen Anstieg der Umsatzerlöse erhöhte sich auch dieser Betrag zum Stichtag um 10,0 Mio. auf € 17,0 Mio. Daneben erhöhte sich die Verbindlichkeit gegenüber der BSP AG vor allem durch die höhere Gewinnabführung entsprechend dem in 2006 höheren erzielten Ergebnis. Auch die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich deutlich von € 2,2 Mio. auf € 8,5 Mio. Diese Entwicklung ist maßgeblich auf zukünftige Zahlungsverpflichtungen gegenüber verschiedenen Lizenzgebern aus Einlizensierungsprojekten zurückzuführen, die teilweise mittelfristiger Natur sind. Investitionen Neben den bereits benannten Investitionen in Lizenzen wurde zusätzlich vor allem in Firmenwagen für den Außendienst und in die Betriebs- und Geschäftsausstattung der Niederlassung der Intendis GmbH in Moskau investiert. Wesentliche darüber hinaus gehende Investitionen gab es in 2006 nicht. Finanzkennzahlen Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über wesentliche Finanzkennzahlen der Intendis GmbH im Vergleich zum Vorjahr:
Der Anstieg der Bruttomarge hat verschiedene Ursachen. Die Vergleichbarkeit zum Vorjahr ist nur bedingt möglich, da in den ersten sechs Monaten des letzten Jahres die Produktion in Verantwortung der damaligen Schering AG durchgeführt und die Waren mit Aufschlag an Intendis verkauft wurden. Echte Einsparungen resultierten aus durchschnittlich gesunkenen Einkaufskosten für die Arbeitsleistung aus Italien sowie für die Wirkstoffe von der BSP AG. Darüber hinaus führt die zunehmende direkte Fakturierung von konzernfremden Vertriebspartnern zu einem höheren durchschnittlichen Erlös. Die beschriebenen Effekte schlagen sich in verminderter Form auch in der Nettomarge nieder. Der Anstieg des Vertriebskostenanteils ist auf die zunehmenden Aktivitäten im Bereich Vertrieb und Marketing in Russland sowie in der Zentrale zurückzuführen. Da der absolute Betrag des Eigenkapitals aufgrund des Gewinnabführungsvertrages unverändert bleibt, sinkt bei einer steigenden Bilanzsumme automatisch die Eigenkapitalquote. Der Anstieg der Forderungsreichweite erklärt sich wiederum aus dem zunehmenden Geschäftsanteil mit nicht verbundenen Unternehmen. Finanzmanagement In der Abwicklung des Zahlungsverkehrs hat es keine Änderungen zum Vorjahr gegeben. Neben dem US-Dollar-Konto wurde in 2006 noch ein EUR-Konto für die laufenden Geschäfte in Russland eingerichtet sowie ein in polnischen Zloty geführtes Konto in Polen, das aufgrund steuerlicher Anforderungen dort erforderlich ist. Zur Sicherung des Währungsrisikos wird von der Intendis GmbH das bilanzielle Exposure seit September 2006 gesichert. Das bilanzielle Exposure bezeichnet das Risiko aus Währungsschwankungen im Zeitraum zwischen der Einbuchung von Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen einerseits sowie deren Zahlung andererseits. Dieses Risiko wird von der Intendis GmbH für die bedeutendsten Währungen auf monatlicher Basis erruiert und über Forward Contracts mit der BSP AG gesichert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden der US-Dollar, der japanische Yen, die schwedische Krone, die türkische Lira und der südafrikanische Rand gesichert. Produktion Die Produktion der Fertigprodukte findet weiterhin zum überwiegenden Teil (Wertanteil ca. 86 %) bei der Intendis Manufacturing S.p.A. in Segrate/Italien statt. Weitere Produktionsstandorte, die die Intendis GmbH innerhalb des Konzerns beliefern, sind die Berlimed S.A. in Madrid, die NewProd SAIC in Buenos Aires und die Schering Mexicana in Mexico City. Einzelne Produkte oder Vorprodukte werden zudem in kleinerem Umfang von konzernfremden Produktionsgesellschaften in Auftragsfertigung hergestellt. Die starke Konzentration auf einen Hauptproduktionsstandort schafft zum einen deutliche Größenvorteile und vereinfacht Prozesse, vor allem in der Produktionsplanung und Logistik. Auf der anderen Seite ergeben sich aus der erhöhten Abhängigkeit gewisse Risiken im Falle eines Produktionsausfalls. Diese Risiken sind über eine Gruppenversicherung versichert. Die Wirkstoffe für die Produktion werden bisher ausschließlich von der BSP AG bezogen und abgesehen von wenigen Ausnahmen auch von ihr hergestellt. Es besteht weiterhin eine langfristige Liefervereinbarung, so dass keine bedeutenden Risiken für die Beschaffung der Rohstoffe gesehen werden. Personal Bei der Intendis GmbH waren zum 31.12.2006 83 Mitarbeiter sowie 45 Mitarbeiter in der russischen Niederlassung beschäftigt. In der Gesamtsumme entspricht dies gegenüber dem Vorjahr einem Zuwachs von ca. 80 %, der aber hauptsächlich auf die Eröffnung der Niederlassung in Russland zurückzuführen ist:
Am Standort Berlin wurden im letzten Jahr vor allem noch unbesetzte Stellen im Marketing & Vertrieb aufgebaut. Zusätzlich war in der Verwaltung und im Bereich Regulatory Affairs zur Sicherung der aktuellen Zulassungen ein Aufbau von Mitarbeitern erforderlich, der in der obigen Tabelle aufgrund einiger zum Jahreswechsel unbesetzten Stellen in der Entwicklung nicht sichtbar wird. Der erforderliche Aufbau an Mitarbeitern ist in allen Bereichen weitgehend abgeschlossen, so dass wir im nächsten Jahr deutlich geringere Veränderungen erwarten. Zum Ende des Jahres waren noch fünf Stellen unbesetzt, die mittlerweile alle besetzt werden konnten. Für die von der BSP AG übergegangenen Mitarbeiter gelten die laufenden Betriebsvereinbarungen, für neue Mitarbeiter wurden neue Betriebsvereinbarungen abgeschlossen. Diese orientieren sich an den alten Regelungen und sind im Wesentlichen um nicht relevante Teile gekürzt. Regelungen zu außertariflichen Leistungen (Gratifikation/Bonus etc.) werden weitergeführt. Ansprüche von Mitarbeitern aus dem Altersteilzeitprogramm werden über die treuhänderische Verwaltung eines Wertpapierkontos bei einer führenden deutschen Geschäftsbank abgesichert. Die Ansprüche der übergegangenen Mitarbeiter auf Betriebsrente sind durch übertragene Pensionsrückstellungen abgedeckt. Die Ansprüche neuer Mitarbeiter werden in einen Pensionsfonds eingezahlt, der treuhänderisch durch den Schering Beitragsorientierte Altersversorgung 2004 Treuhand e. V. verwaltet wird. Die lTG verfügt über einen Betriebsrat mit drei nicht zu 100 % freigestellten Mitgliedern, die die Mitbestimmungsrechte der Mitarbeiter entsprechend dem Betriebsverfassungsgesetz ausüben. Risikomanagement Eine regelmäßige Beurteilung von Risiken wird von der Geschäftsführung im Rahmen eines Risikomanagementsystems und einer quartalsweisen Konzernberichterstattung durchgeführt. Zur Bewertung von Umsatz- und Kostenrisiken stehen der Geschäftsführung umfassende Auswertungsmöglichkeiten über die Berichtssysteme des Unternehmens zur Verfügung (Kostenrechnung in SAP, Score etc.). Das ursprünglich von der ehemaligen SAG implementierte Risikomanagementsystems wurde im Berichtsjahr überprüft und an die Bedürfnisse der ITG angepasst. Der Prozess sieht eine quartalsweise Prüfung und Aktualisierung der Planung an festgestellte Veränderungen vor. In diesem Zusammenhang werden Risiken erfasst und bewertet. Zudem wird die Geschäftsführung durch regelmäßige Sitzungen des Management Boards über wesentliche Vorkommnisse in den Fachbereichen informiert. Zur Absicherung von eventuellen Produkthaftungsrisiken bis zu einer Höhe von € 50 Mio. hat die Intendis GmbH eine separate Produkthaftpflichtversicherung abgeschlossen. Für Beträge bis zu einer Höhe von € 100 Mio. ist die Gesellschaft über den Gruppenversicherungsvertrag abgesichert. Zur Absicherung eines Produktionsausfallrisikos bei einer der produzierenden Gesellschaften ist die Intendis Gruppe in den Gruppenversicherungsvertrag des Konzerns eingebunden. Die Prüfungen im Rahmen des MAIC Prozesses zur Erfüllung der Anforderungen aus dem "Sarbanes-Oxley-Act" wurden auch in diesem Jahr durch ein unabhängiges Beratungs- und Prüfungsunternehmen vorgenommen und die Dokumentation wurde entsprechend aktualisiert. Für eine allgemeine Begrenzung des Geschäftsrisikos hat die Intendis GmbH den "Code of Business Conduct" der BSP AG als verbindliche Leitlinie für alle Aktivitäten übernommen. Durch die Übernahme der Schering AG (heutige BSP AG) wird für 2007 eine Überarbeitung dieser Leitlinien für den neuen Gesamtkonzern vorgenommen. Zur weiteren Reduzierung von Risiken sind folgende Unternehmens- bzw. Konzernfunktionen eingerichtet:
Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Es sind keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag aufgetreten. Chancen und Risiken Das Jahr 2006 hat gezeigt, dass für Intendis regionale Wachstumspotenziale vornehmlich in sich entwickelnden Märkten wie Russland, Polen oder Südafrika bestehen. Wir nutzen diese Potenziale und sehen vor allem in den sich stabilisierenden Märkten in Osteuropa, Asien und Lateinamerika noch deutliche Wachstumsmöglichkeiten. Wir werden die Nutzung dieser Potenziale gegebenenfalls auch durch die Gründung weiterer Tochtergesellschaften vorantreiben. Die bei der Gründung von Intendis angestrebten Verbesserungen im Vertrieb realisieren sich in Form eines fortgesetzten Wachstums auch der reifen Marken und Produkte (z. B. Advantan ®, Scheriproct ® oder Travocort ®) in den bereits etablierten Märkten. Auch diese Potenziale sind noch nicht voll ausgeschöpft und werden von uns durch konsequente Life-Cycle-Management Maßnahmen weiter vorangetrieben. Wir haben im letzten Jahr eine Vielzahl von Optionen für ein zusätzliches externes Wachstum durch Akquisitionen, Kooperationen oder Einlizenzierungen geprüft. Aus diesen Aktivitäten resultieren z. B. die Einlizenzierungen der neuen Produkte Zarzenda ® und Finevin ®, die wir im Laufe des nächsten Jahres in verschiedenen Ländern auf den Markt bringen werden. Weitere Projekte und Kooperationen befinden sich aktuell in Prüfung oder Verhandlung. Wir werden diesen Fokus beibehalten und intensivieren, um unabhängig von den langfristigen Entwicklungsprojekten bereits kurz- und mittelfristig die Verjüngung unseres Produktportfolios weiter voranzutreiben. Wir sind uns bewusst, dass unsere Geschäftsaktivitäten nicht frei von Risiken sind. Sofern Lizenzen zum Vertrieb von Produkten derivativ erworben werden und sich im Nachhinein herausstellt, dass die damit verbundenen Produkte nicht vermarktet werden können, sind die aktivierten Lizenzen aufwandswirksam abzuschreiben, was zu einer Belastung der Ertragslage führt. Ebenso werden andere Aufwendungen für Markteinführungen, die vor der Einführung aus bestimmten Gründen gestoppt werden müssen, zu Aufwendungen ohne korrespondierende Erträge. So mussten wir in 2006 die geplante Einführung des für die USA einlizensierten Produktes Binora ® absagen und haben unsere Aktivitäten diesbezüglich eingestellt, weil Probleme in der Stabilität der Formulierung nicht behoben werden konnten. Darüber hinaus wächst das Preisrisiko in den stark regulierten, vor allem europäischen Gesundheitsmärkten. Der wachsende Kostendruck in den Gesundheitssystemen wird zunehmend über staatlich diktierte Preissenkungen und Rabatte abgefangen. Außerdem ist in vielen Märkten ein zunehmender Druck erkennbar, wo möglich, auf günstigere Nachahmerpräparate (Generika) auszuweichen. Da der Großteil unserer Produkte keinen oder nur eingeschränkten Patentschutz hat, besteht das Risiko, wenn auch im Vergleich zu anderen therapeutischen Gebieten nur reduziert, einer zunehmenden Konkurrenz durch Generika. Die laufenden Umstrukturierungen innerhalb des Bayer Konzerns bergen zudem Risiken vor allem durch die erforderlichen Anpassungen im IT-Umfeld und in der Produktion und im regulatorischen Umfeld. Auch Veränderungen hinsichtlich der Bereitstellung von Liquidität durch den neuen Bayer Konzern könnten für die ITG zu einem Risiko werden. Im Rahmen von verschiedenen Projekten sind wir zurzeit dabei, diese Risiken zu analysieren und Lösungen zu erarbeiten. Wir sind zuversichtlich, angemessene Antworten auf die sich ergebenen Fragen zu finden. All diese Punkte zusammen stellen Risiken für die Ertragslage des Unternehmens dar. Wir sind uns dieser Risiken bewusst, gehen aber davon aus, dass wir potenzielle negative Entwicklungen durch entsprechende Gegenmaßnahmen in den nächsten Jahren kontrollieren können. Ausblick 2007 und 2008 Die Intendis Gruppe wird voraussichtlich weiterhin als separate Geschäftseinheit in dem Bayer Konzern geführt werden. Die organisatorischen Veränderungen im Rahmen der Integration in den Bayer Konzern zwingen uns zu einigen Anpassungen und Investitionen bei Tochtergesellschaften, vor allem in die lokalen IT-Systeme. Daraus werden möglicherweise auch für die Intendis GmbH verschiedene Einmalaufwendungen in den folgenden Jahren entstehen. Eventuell geplante Umstrukturierungen in der Produktionsstrategie des Konzerns müssen in ihren Auswirkungen untersucht und entsprechende Schritte zur Sicherung der Dermatologieproduktion werden wir einleiten. Die Zugehörigkeit zum Bayer Konzern eröffnet aber auch Chancen in Bezug auf eine weitergehende regionale Kooperation oder Synergien in der Vermarktung und der Produktion dermatologischer Produkte. Basierend auf den oben genannten Entwicklungen erwarten wir, bereinigt um strukturelle Effekte, für die nächsten beiden Jahre einen Anstieg der Umsätze im oberen einstelligen Bereich. Dieser Anstieg ergibt sich aus der erwarteten positiven Umsatzentwicklung der Intendis Gruppe, d. h. zum einen aus den steigenden Umsätzen mit den Konzernvertriebsgesellschaften sowie aus einem Anstieg der Umsätze mit konzernfremden Vertriebspartnern. Auf Basis der aktuellen Planung sind wir zuversichtlich, trotz der anstehenden notwendigen finanziellen Zusatzbelastungen zur Anpassung der Infrastruktur der lTG auch einen Anstieg in der Gewinnabführung an die BSP AG zu erreichen. Bei den gemachten Angaben über die Geschäftsjahre 2007 und 2008 handelt es sich um Erwartungen über die zukünftige Entwicklung unserer Gesellschaft. Naturgemäß sind diese Erwartungen mit Unsicherheiten belastet, die wir zum heutigen Zeitpunkt nicht vorhersehen können. Sie enthalten aufgrund ihres Charakters Risiken und Unwägbarkeiten, z. B. bezüglich Veränderungen des regulatorischen Umfelds in unseren Vertriebsländern und Unsicherheiten bezüglich des Eintritts von generischer Konkurrenz. Diese Faktoren müssen zur Bewertung der von uns gemachten erwarteten Zahlen hinzugezogen werden und wurden von uns auf der Grundlage derzeitiger Kenntnisse und Einschätzungen vorgenommen. Anhang 2006(1) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die immateriellen Vermögensgegenstände (Vertriebs- und Produktrechte) werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibung ab dem Zeitpunkt der Nutzungsbereitschaft bewertet. Bei erworbenen immateriellen Vermögensgegenständen wird die Werthaltigkeit unterstellt, solange keine gegenteiligen Erkenntnisse vorliegen. Als Nutzungsdauer werden 5 bis 6 Jahre zugrunde gelegt. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen, die Nutzungsdauer beträgt 3 bis 10 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Die Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung der Durchschnittsmethode oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit Anschaffungskosten bewertet. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Wertpapiere sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Börsenkursen bewertet. Die Pensionsrückstellungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Berücksichtigung von zukünftigen Entgelt- und Rentenanpassungen, mindestens jedoch in Höhe des nach § 6a EStG zulässigen Wertes errechnet. Rechnungsgrundlagen und Parameter:
Der Dienstzeitaufwand für die Versorgungsanwärter ergibt sich aus der planmäßigen Entwicklung der Anwartschaftsrückstellungen. Unterschiedsbeträge zwischen den planmäßig ermittelten Pensionsverpflichtungen und dem Anwartschafts- bzw. Rentenbarwert am Jahresende werden auf die durchschnittliche Restdienstzeit der Anwärter verteilt, soweit sie 10% des Verpflichtungsumfangs überschreiten. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Kurzfristige Verbindlichkeiten werden zum Rückzahlungsbetrag und langfristige Verbindlichkeiten mit dem abgezinsten Wert angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls oder niedrigeren Kursen zum Bilanzstichtag bewertet. Bilanzerläuterungen(2) Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Berichtsjahr ist auf Seite 3 dargestellt. (3) Anteile an verbundenen Unternehmen (Stand 31.12.2006)
1 Nach einer Kapitalerhöhung durch die
Intendis GmbH ist der Anteil der Schering AG an der
Intendis Ilac Ticret Ltd. unter 0,1% gesunken.
(4) Vorräte (Angabe in TEUR)
(5) Forderungen gegen verbundene Unternehmen (Angabe in TEUR) Die Forderungen bestehen gegenüber unser Muttergesellschaft, der Bayer Schering Pharma AG (vormals Schering AG), Berlin, sowie gegenüber unseren Tochtergesellschaften und anderen verbundenen Gesellschaften. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen betragen für das Jahr 2006: 59.259
Die wesentlichen 1 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen gegenüber:
1 Alle Forderungen über 5,0 Mio Euro
Die sonstigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen für das Jahr 2006: 830 Die wesentlichen 1 sonstigen Forderungen bestehen gegen:
1 Alle Forderungen über 100 TEUR
Die ausgewiesenen Forderungen sind alle innerhalb eines Jahres fällig. (6) Sonstige Vermögensgegenstände (Angabe in TEUR)
(7) Gezeichnetes Kapital Hier wird die Stammeinlage unserer Muttergesellschaft, der Bayer Schering Pharma AG, Berlin, ausgewiesen. (8) Kapitalrücklage Die Einzahlung über 14.863.273 EUR erfolgte im Jahre 2005 über die Einbringungsbilanz durch den Gesellschafter Bayer Schering Pharma AG (vormals Schering AG). (9) Sonstige Rückstellungen (Angabe in TEUR) Die sonstigen Rückstellungen enthalten folgende Beträge:
(10) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Angabe in TEUR) Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind nicht grundpfandrechtlich gesichert und wie folgt fällig:
(11) Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen (Angabe in TEUR)
Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen sind alle innerhalb eines Jahres fällig und nicht grundpfandrechtlich gesichert. (12) Sonstige Verbindlichkeiten (Angabe in TEUR)
(13) Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Forschungs-, Miet- und Leasingverträgen betragen für das Jahr 2007 EUR 545.005 und für die Jahre 2008-2011 EUR 117.162. Aus Serviceverträgen heraus bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen folgende Verpflichtungen für das Jahr 2007:
Das Obligo aus offenen Bestellungen für das Jahr 2007 beträgt EUR 2.415.300. Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung(14) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden wie folgt erzielt:
(15) Materialaufwand (Angabe in TEUR) Hier werden die Aufwendungen für bezogenen Waren, die Lohnveredelung in Italien und Spanien ausgewiesen. Der Materialaufwand nach dem Gesamtkostenverfahren gliedert sich wie folgt:
(16) Kosten für Vertrieb (Angabe in TEUR) Die Kosten für den Vertrieb setzten sich hauptsächlich aus den Personalkosten für die Vertriebs- und die Marketingmitarbeiter, den Lizenzkosten, Ausgleichszahlungen an Tochtergesellschaften, den Kosten für den Vertriebsservice ausländischer Gruppengesellschaften, den Abschreibungen für die Produktrechte, den Beratungs- und Marktforschungskosten, Logistikkosten für Fremdläger sowie Frachtkosten zusammen.
(17) Kosten für Technik und Verwaltung (Angabe in TEUR) Hier werden die Personalkosten für die Mitarbeiter der zentralen Holding-Verwaltungsfunktionen, die IT-Kosten, die Kosten für Beratungs- und Prüfungsleistungen, die Kosten für das Service Agreement mit der Bayer Schering Pharma AG und Versicherungsaufwendungen ausgewiesen.
(18) Kosten für Forschung und Entwicklung (Angabe in TEUR) Hier werden die Personalkosten für die Mitarbeiter des Forschungs- und Entwicklungsbereiches aufgeführt. Des Weiteren die Aufwendungen für projektbezogene und andere Entwicklungsaufwendungen.
(19) Sonstige betriebliche Erträge (Angabe in TEUR) In den sonstigen betrieblichen Erträgen werden hauptsächlich Erlöse aus dem Verlustausgleich durch die SDG (vormals AWAG) (T€ 473), Lizenzerlöse (T€ 1.790), der Ertrag aus dem Verkauf der Vertriebsrechte für Großbritannien an die Fa. Valeant (T€ 915 ), Erlöse aus weiterberechneten Leistungen (T€ 338), der Erstattung Zwangsrabatt von Leo Pharmaceuticals (T€ 282), Reconciliation Psorctuan von Leo Pharma (T€ 175), sowie Erträge aus Auflösungen von Rückstellung (T€ 74) und Kursgewinne (T€ 1.369) ausgewiesen. (20) Sonstige betriebliche Aufwendungen (Angabe in TEUR) In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen Aufwendungen für LTI Programme (T€ 1.700) und Kursverluste (T€ 3.105) enthalten. Darüber hinaus werden hier die Aufwendungen aus der Einstellung in die Pauschalwertberichtigungen (T€ 113) ausgewiesen. (21) Aufwendungen aus Verlustübernahmen Ab dem 01.01.2005 besteht ein Gewinn- und Verlustübernahmevertrag zwischen der Intendis Dermatologie GmbH und der Intendis GmbH. (22) Aufwendungen aus Gewinnabführungsverträgen Ab dem 01.01.2004 besteht ein Gewinnabführungsvertrag zwischen der Bayer Schering Pharma AG (vormals Schering AG) und der Intendis GmbH. (23) Personalaufwand/Mitarbeiter (Angabe in TEUR)
Die Intendis GmbH hat zum 01.01.05 das Modell der beitragsorientierten Altersversorgung (AV04) von der Schering AG übernommen. Dieses Altersvorsorgemodell gilt für alle Mitarbeiter die seit dem 01.01.04 in das Unternehmen Schering eingetreten sind und zum 01.01.05 zur Intendis GmbH gewechselt haben bzw. zukünftig noch eintreten werden. Für alle Mitarbeiter, die vor dem 01.01.04 eingetreten sind und zum 01.01.05 zur Intendis GmbH gewechselt haben, gelten weiterhin die Regelungen der Alters-und Hinterbliebenenversorgung (AHiV). (24) Derivative Finanzinstrumente (Angabe in TEUR) Als international tätiges Unternehmen unterliegt die lntendis GmbH diversen Marktrisiken. Zur Sicherungen des Währungsrisikos aus Bilanzpositionen werden seit September diesen Jahres Kurssicherungsgeschäfte mit unserer Muttergesellschaft der Bayer Schering Pharma AG (vormals Schering AG) abgeschlossen. Die Bewertung der Sicherungsinstrumente mit dem beizulegenden Zeitwert erfolgt zum Terminkurs am Bilanzstichtag. Am Bilanzstichtag bestanden folgende offen Positionen: Devisentermingeschäfte zur Währungssicherung von Bilanzpositionen
Mitglieder der Organe Geschäftsführung: Prof. Dr. Wolfgang Kehr, Berlin (Vorsitzender) Beruf: Mediziner Dr. Detlev Hessenbruch, Berlin Beruf: Wirtschaftsingenieur Auf die Angaben der Bezüge gemäß §285 Nr.9 HGB i.V.m. §286 Abs.4 wurde verzichtet. Konzernabschluss Unsere Muttergesellschaft ist die Bayer Schering Pharma AG (vormals Schering AG), Berlin. Der Abschluss der Intendis GmbH ist Teil des von der Bayer Schering Pharma AG aufgestellten Konzernabschlusses, welcher in den Konzernabschluss der Bayer AG einbezogen wird. Dieser Konzernabschluss ist über Banken erhältlich sowie bei der Abteilung Unternehmenskommunikation der Bayer Schering Pharma AG, Berlin und der Bayer AG, Leverkusen.
Berlin Intendis GmbH Dr. Hessenbruch Prof. Dr. Kehr Bilanz (in EUR)Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung (in EUR)
Entwicklung des Anlagevermögens
GesellschafterbeschlussWir beschließen hiermit in unserer Eigenschaft als alleinige Gesellschafterin der Intendis Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Berlin ("Gesellschaft"):
Berlin, den 17. August 2007 Bayer Schering Pharma AG Dr. Muráti-Laebe Alburg |
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