CHECK24 Services für Finanzvergleiche GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Elisa de Rocca-Serra ép Roche seit 12.2.2024 | Geschäftsführer |
Ian Patrick David McBrinn seit 12.2.2024 | Geschäftsführer |
David Michael Heffernan seit 12.6.2023 | Prokura |
Gerhard Josef Gerner seit 13.4.2022 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Netcentric AG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Netcentric Deutschland GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens Die Netcentric GmbH mit Sitz in München ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Netcentric AG mit Sitz in Zürich/Schweiz. Damit gehört das Unternehmen zum an der NASDAQ notierten Cognizant Konzern, der Cognizant Technology Solutions Corporation, Teaneck, New Jersey, USA. Der Cognizant Konzern ist ein weltweit tätiger Anbieter von IT-Dienstleistungen, der ca. 260.000 Mitarbeiter beschäftigt. Geschäftszweck der Netcentric-Gruppe ist die Erbringung von IT-Dienstleistungen, insbesondere Planung und Aufbau von maßgeschneiderten und skalierbaren Adobe Cloud-Lösungen für industrielle Kunden. Neben München werden Niederlassungen in Dresden und Berlin unterhalten. 2. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte insgesamt im Jahr 2022, trotz des Krieges in der Ukraine und der damit zusammenhängenden Energiekrise, um 1,9 % (Vj.: 2,7 %) zu. Gründe für den vergleichsweise positiven Verlauf waren vor allem Nachholeffekte beim privaten Konsum und der Produktion nach dem Corona-Einbruch sowie im Jahresverlauf nachlassende Lieferengpässe. Die Inflationsrate ist im November um 10,0 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, es gibt aber Anzeichen einer Stabilisierung. Im Vergleich zum Vormonat ist die Inflationsrate um 0,5 Prozent gesunken. Für die nächsten Monate werden weiter anhaltend hohe Inflationsraten erwartet. Auch wenn die Industrie im Durchschnitt bislang vergleichsweise gut mit den gestiegenen Energiepreisen klarkommt, sind die Auswirkungen der Energiepreiskrise insbesondere in den energieintensiven Bereichen sichtbar. Zusätzlich sorgten die unsicheren wirtschaftlichen Perspektiven und steigende Zinsen dafür, dass viele Investitionsprojekte zunächst zurückgestellt wurden. Die Unternehmen der IT-Branche zählen zu den langfristigen Gewinnern der Corona-Krise und sind in den kommenden Jahren voraussichtlich eine der wachstumsstärksten Branchen in Deutschland. Das Aufholpotential ist in vielen Teilen der Wirtschaft und insbesondere in der Verwaltung sehr hoch, gleichzeitig nehmen die Anwendungsgebiete im Zeitverlauf zu. Wegen des hohen Bedarfs an digitalen Beratungsleistungen haben auch Unternehmensberater dieses Feld für sich mitentdeckt und schöpfen damit einen Teil der Nachfrage ab. Das größte langfristige Wachstumshemmnis ist allerdings der anhaltende Fachkräftemangel, der sich angesichts der hohen Nachfrage nach IT-Spezialisten aus allen Teilen der Wirtschaft so schnell nicht auflösen wird. Geschäftsverlauf Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Netcentric GmbH lag wie in den Vorjahren auch in der Erbringung von Dienstleistungen für Konzerngesellschaften auf der Grundlage von Rahmenverträgen. Als Adobe Global Alliance-Partner sind wir darauf spezialisiert, maßgeschneiderte und skalierbare Adobe Experience Cloud-Lösungen für langfristigen Markenerfolg bereitzustellen, unterstützen bei der digitalen Transformation von der digitalen Strategie über die Lösungsentwicklung bis hin zur operativen Unterstützung. Dabei bieten wir folgende Dienstleistungen und Services: Beratung: Transformationsmanagement Digital Marketing Expertise Marketing-Technologie-Expertise User Experience: Nutzerforschung/Datenanalyse UX / UI-Design Design Operations Umsetzung: Projektmanagement Anforderungs-Engineering Lösungsentwicklung Qualitätsmanagement Anwendung und Support: Anwendungs- und Infrastrukturbetrieb Support-Services Marketing-Operationen Inhaltsverwaltung Finanzielle Leistungsindikatoren Die Leistungsindikatoren (KPIs) der Netcentric GmbH sind die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr ihre Position im Großen und Ganzen behaupten können. Parallel zu leicht rückläufigen Umsatzerlösen (- 6,8% ggü. Vorjahr), hat sich das Ergebnis vor Steuern ebenfalls leicht verringert (- 6,8% ggü. Vorjahr). Ertragslage Der Umsatz und damit die Gesamtleistung der Netcentric GmbH lag im Jahr 2022 mit 22,61 Mio. € deutlich unter dem Vorjahresniveau (24,25 Mio. €), was einer Minderung von 1,64 Mio. € oder -6,8 % entspricht. Die Anzahl der Mitarbeiter ist ebenfalls leicht gesunken. Im Jahresdurchschnitt waren im Jahr 2022 169 Mitarbeiter (2021: 174) beschäftigt. Das Ergebnis vor Steuern der Netcentric GmbH betrug in 2022 2,15 Mio. € gegenüber 2,30 Mio. € im Jahr 2021. Mit der Verminderung der Umsatzerlöse gehen einher Minderungen bei den Personalkosten (-0,24 Mio. €) und bei den Aufwendungen für bezogenen Leistungen (-0,68 Mio. €). Bezogen auf dem Umsatz machen die Personalkosten nun 77,4% (Vorjahr: 73,1%) aus. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen haben sich auf 7,8% (Vorjahr: 9,9%) der Gesamtleistung vermindert. Bei den sonstigen Aufwendungen waren ggü. dem Vorjahr Einsparungen bei den Raumkosten zu verzeichnen (0,59 Mio. €). Im Jahr 2022 ergab sich für die Netcentric GmbH ein Jahresüberschuss in Höhe von € 1.453.630,47 (Vorjahr: € 1.560.562,31). Dies entspricht einer Umsatzrendite nach Steuer von 6,4% (Vj.:6,4%). Vermögens- und Finanzlage Die Mittelbindung im Unternehmen hat sich auf der Grundlage einer deutlich gesunkenen Bilanzsumme, die nunmehr 12,78 Mio. € (Vorjahr: 16,4 Mio. €) beträgt, vermindert. Ursächlich dafür ist die Entwicklung der Forderungen gegenüber anderen Konzernunternehmen, die sich am Bilanzstichtag von 14,7 Mio. € auf 11,3 Mio. € vermindert haben. Die liquiden Mittel haben sich zum Stichtag T€ 433 (Vj. T€ 415) geringfügig erhöht. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte im Geschäftsjahr über ein konzerninternes cash-pooling System. Da die Abschreibungen etwas niedriger ausfielen wie die Investitionen, erhöhte sich das Sachanlagevermögen auf nunmehr T€ 632 (Vj. T€ 593). Das Eigenkapital erhöhte sich im Berichtszeitraum um den Jahresüberschuss auf 9,4 Mio. €. Es ergibt sich zum Stichtag aufgrund der reduzierten Bilanzsumme eine Eigenkapitalquote von 73,6% (Vorjahr: 48,6 %). Bei den Verbindlichkeiten wurden die Verbindlichkeiten gegenüber Konzernunternehmen auf 0,71 Mio.€ (Vorjahr: 4,32 Mio. €) abgebaut. 3. Zukünftige Entwicklung der Gesellschaft mit Ihren Chancen und Risiken Chancen Rahmenverträge mit Konzerngesellschaften mit einem hohen Anteil an monatlich pauschal abzurechnenden Leistungen sichert der Netcentric insbesondere die Deckung der monatlichen fixen Kosten. Der fortschreitende Ausbau der IT-Systeme, die Internationalisierung und die Digitalisierung der Geschäftsprozesse führt tendenziell zu einer Ausweitung des Geschäftsvolumens der Netcentric GmbH. Darüber hinaus bietet die Einbindung in den Cognizant Konzern die Möglichkeit dem Kunden umfassendere Dienstleistungen anzubieten und so das Geschäft auszubauen. Prognose Aufgrund der Nachwirkungen der globalen Coronavirus-Pandemie und der aufgetretenen internationalen militärischen Konflikte herrscht eine außergewöhnlich hohe Unsicherheit über die weitere gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Die Prognosefähigkeit ist daher beeinträchtigt. Für das Jahr 2023 werden Umsatzerlöse und Jahresergebnis auf dem Niveau des Jahres 2022 erwartet. Risiken Das Risikomanagementsystem der Netcentric lässt derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken erkennen. Da die Netcentric ihre Dienstleistungen in erster Linie an Konzerngesellschaften erbringt, sind typische Kundenrisiken von untergeordneter Bedeutung. Aufgrund der hohen Nachfrage nach Personal, insbesondere nach IT-Spezialisten, besteht das Risiko, dass wichtige Mitarbeiter abgeworben und freiwerdende Stellen kurzfristig nicht adäquat nachbesetzt werden können. Risiken werden durch Einbindung in den Cognizant Konzern deutlich verringert, da hiermit auch der Zugang zu anderen Kunden und Ressourcen ermöglicht wird. Ungewissheit besteht jedoch aufgrund des russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und die damit verbundenen Preissteigerungen auf vielen Ebenen. Da keine direkten Geschäftsbeziehungen zur Ukraine, Russland und Belarus bestehen, ergeben sich keine besonderen Risiken bei der Gesellschaft im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg.
München, 20.12.2023 gez. Manojkumar Mehta gez. Gregor Benedikt Bieler gez. Ian Patrick David McBrinn gez. Elisa de Rocca-Serra BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Allgemeine Angaben und Gliederung Die Netcentric Deutschland GmbH, München, wird vom Registergericht Amtsgericht München unter der Nummer HRB 199373 geführt. Bei der Netcentric Deutschland GmbH handelt es sich zum Stichtag um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 HGB. Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der Rechnungslegungsvorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Bestimmungen des HGB gegliedert. Abweichungen zum Vorjahr sind nicht gegeben; weitere Anpassungen im Ausweis waren daher nicht erforderlich. Aus Gründen der Übersichtlichkeit wurden Angaben gemäß § 268 Abs. 4 S.1 HGB und § 268 Abs. 5 S. 1 HGB im Anhang dargestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert zum Vorjahr die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des deutschen Handelsgesetzbuches maßgebend. Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden unter Beachtung der erwarteten wirtschaftlichen Nutzungsdauer und der handelsrechtlichen Bestimmungen festgelegt. Die Abschreibungen erfolgten nach der linearen Methode. Ab dem Geschäftsjahr 2018 wurden geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten über € 250,00 und bis zu € 800,00 im Zugangsjahr voll abgeschrieben und im Anlagengitter als Abgang gezeigt. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände, flüssige Mittel sind mit den Nennwerten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet worden. Rechnungsabgrenzungsposten Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen im Berichtsjahr ausgewiesen, soweit sie Ertrag der Folgejahre darstellen. Der Ansatz erfolgt zum Nennwert. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sonstige Angaben Währungsumrechnung: Posten des Anlage- und Umlaufvermögens sowie Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, wurden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs angesetzt. II. Erläuterungen und Angaben zu einzelnen Posten in der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens ist aus Anlage 1 zum Anhang zu ersehen, die Bestandteil des Anhangs ist. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von € 209.358,81 (Vj. € 214.774,38). Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Mitzugehörigkeit zu anderen Bilanzposten ist nachstehend angegeben:
Hiervon betreffen Forderungen gegen Gesellschafter:
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind teilweise durch den branchenüblichen Eigentumsvorbehalt gesichert. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Mitzugehörigkeit zu anderen Bilanzpositionen ist nachstehend angegeben:
Hiervon betreffen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern:
III. Ergänzende Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt € 1.307.021,23 und setzt sich aus Miet- und Pachtverträgen mit Laufzeiten zwischen 1 und 48 Monaten sowie aus Leasingverträgen mit Laufzeiten zwischen 4 und 39 Monaten zusammen. Angabe gemäß § 327 Nr. 1 HGB
Arbeitnehmer Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 169 angestellte Arbeitnehmer beschäftigt.
Angaben zu Leitungsorganen Geschäftsführer waren im Berichtszeitraum: Herr Manojkumar Mehta, kaufmännischer Geschäftsführer Herr Armin Strauss, kaufmännischer Geschäftsführer (bis 20. Oktober 2023) Herr Gregor Benedikt Bieler, kaufmännischer Geschäftsführer (ab 20. Oktober 2023) Herr Ian Patrick David McBrinn, kaufmännischer Geschäftsführer (ab 23. Oktober 2023) Frau Elisa de Rocca-Serra, kaufmännische Geschäftsführerin (ab 23. Oktober 2023) Die Geschäftsführer sind jeweils einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die im Geschäftsjahr tätigen Geschäftsführer haben keine Bezüge erhalten. Mutterunternehmen der Kapitalgesellschaft Die Netcentric Deutschland GmbH, München, wird in den Konzernabschluss der Netcentric AG, Zürich, Schweiz, die den kleinsten Konsolidierungskreis darstellt und in den Konzernabschluss der Cognizant Worldwide Limited, London, United Kingdom, die den größten Konsolidierungskreis bildet, einbezogen. Nachtragsbericht Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die nicht in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind. Unterzeichnung des Jahresabschlusses gemäß § 245 HGB:
München, 12. Januar 2023 Netcentric
Deutschland GmbH
Geschäftsleitung gez. Manojkumar Mehta gez. Gregor Benedikt Bieler gez. Ian Patrick David McBrinn gez. Elisa de Rocca-Serra Entwicklung des AnlagevermögensAnschaffungs- und Herstellungskosten:
Abschreibungen:
Buchwerte:
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 05.04.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSFür den vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden gesetzlich zulässige Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der Abschlussprüfer hat zum vollständigen Jahresabschluss nebst Lagebericht der Netcentric Deutschland GmbH mit einer Bilanzsumme von € 12.784.818,55 und einem Jahresüberschuss von € 1.453.630,47 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: An die Netcentric Deutschland GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Netcentric Deutschland GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Netcentric Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Fürth, den 18. März 2024 DÜNKEL
& KOLLEGEN GmbH
gez. Florian Bletschacher, Wirtschaftsprüfer |
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