Webfleet Solutions Development Germany GmbH

Inselstraße 22, 04103 Leipzig, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Leipzig HRB 22234
Vorher
TomTom Work GmbHTomTom Development Germany GmbH
Eingetragen
28.2.2006
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Gegenstand
Planung, Entwicklung, Bereitstellung und der Vertrieb von innovativer Software, Hardware und Informationsdiensten, die Erbringung von Beratungs-, Schulungs- und Dienstleistungen im Bereich der Informationstechnologie sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Jan Maarten de Vries
seit 24.2.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Bridgestone Mobility Solutions B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Bridgestone Mobility Solutions B.V.
Netherlands
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Webfleet Solutions Development Germany GmbH

Leipzig

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.925,00 20.128,77
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 740.880,24 1.211.036,09
742.805,24 1.231.164,86
B. Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 31.206,67
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.359.319,81 7.680.796,63
3. Sonstige Vermögensgegenstände 423.132,01 378.323,67
7.782.451,82 8.090.326,97
C. Rechnungsabgrenzungsposten 714.395,19 485.089,14
9.239.652,25 9.806.580,97

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 75.750,00 75.750,00
II. Kapitalrücklage 2.304.410,21 2.304.410,21
III. Gewinnvortrag 3.087.167,16 2.722.187,89
IV. Jahresüberschuss 2.135.921,83 1.955.327,78
7.603.249,20 7.057.675,88
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 9.935,25 804.217,21
2. Sonstige Rückstellungen 969.815,67 964.232,73
979.750,92 1.768.449,94
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 285.094,29 460.804,55
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 364.058,10 517.236,15
3. Sonstige Verbindlichkeiten 7.499,74 2.414,45
656.652,13 980.455,15
9.239.652,25 9.806.580,97

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 22.719.642,15 21.303.046,99
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.012.800,62 236.682,90
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 11.227.223,88 9.133.383,60
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.170.629,56 13.397.853,44 1.765.412,01 10.898.795,61
- davon für Altersversorgung EUR 167.170,08 (i. Vj. EUR 152.545,51) -
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des. auf immaterielle Vermögensgegenstände 825.948,42 1.027.580,70
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.416.862,17 6.719.304,04
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 103.658,56 6.201,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 273,00 0,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.059.242,47 944.922,76
9. Ergebnis nach Steuern 2.135.921,83 1.955.327,78
10. Jahresüberschuss 2.135.921,83 1.955.327,78

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Webfleet Solutions Development Germany GmbH, Leipzig (Amtsgericht Leipzig HRB 22234) wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist unter der Firma Webfleet Solutions Development Germany GmbH mit Sitz in Leipzig im Handelsregister des Amtsgerichts Leipzig unter der Nummer HRB 22234 eingetragen.

Die Gesellschaft ist gemäß den Größenmerkmalen des § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen des § 288 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer liegt zwischen zwei und fünf Jahren.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer für das Sachanlagevermögen liegt zwischen drei und zehn Jahren. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten, ist soweit erforderlich, durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Auflösung der im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzten Beträge erfolgt zeitanteilig nach der wirtschaftlichen Inanspruchnahme.

Das Eigenkapital ist mit dem Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag, d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen, angesetzt. Da mit einer Erfüllung innerhalb eines Jahres gerechnet wird, ist eine Abzinsung nicht vorzunehmen.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Erläuterungen zur Bilanz

3.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt (Anlage 1 zum Anhang).

3.2 Umlaufvermögen

Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen gegenüber

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Webfleet Solutions Sales B.V., Leipzig 424.903,28 8.566,27
Bridgestone Mobility Solutions B.V., Amsterdam (Gesellschafter) 6.934.416,53 7.672.230,36
7.359.319,81 7.680.796,63

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegenüber Gesellschafterin in Höhe von EUR 6.934.416,53 (Vj. EUR 7.672.230,36). Die Forderungen gegenüber Gesellschafterin beinhalten CashPool-Forderungen in Höhe von EUR 4.091.808,17 (Vj. EUR 3.060.318,48) und Forderungen aus Lieferung und Leistung in Höhe von EUR 2.969.282,62. Die Forderungen gegenüber Webfleet Solutions Sales B.V. betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3.3 Eigenkapital

Die Gesellschafterversammlung vom 12. Juni 2023 hat beschlossen, eine Dividende in Höhe des Jahresüberschusses 2021 von EUR 1.590.348,51 auszuschütten. Die Differenzen zwischen dem Jahresüberschuss 2022 von EUR 1.955.327,78 und der Ausschüttung der Dividende von EUR 1.590.348,51 erhöht den Gewinnvortrag um EUR 364.979,27.

3.4 Steuerrückstellung

Die Steuerrückstellungen beinhalten den Steueraufwand für das Jahr 2021. Im Jahr 2020 wurde mit einer steuerlichen Außenprüfung für die Jahre 2015 bis 2018 begonnen. Die Ergebnisse dieser Prüfung lagen zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses 2023 noch nicht abschließend vor.

3.5 Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Bonuszahlungen (EUR 524.433,92), Urlaubsansprüche (EUR 314.266,64), ausstehende Lieferantenrechnungen (EUR 96.916,14) und Berufsgenossenschaftsbeiträge (EUR 34.200,00).

3.6 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von EUR 301.079,64 (Vj. EUR 353.369,73) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und bestehen gegenüber Gesellschafterin in Höhe von EUR 301.079,64 (Vj. EUR 351.639,73).

Sämtliche Verbindlichkeiten haben unverändert zum Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

4.1 Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 62759,05, die im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen resultieren (EUR 425.515,04) enthalten sowie Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 1.019,31.

4.2 Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 291.660,72 sowie Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 665,01 enthalten.

5. Ergänzende Angaben

5.1 Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung wird dem Gesellschafter vorschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.135.921,83 an den Gesellschafter auszuschütten.

5.2 Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251 und 268 Abs. 7 HGB.

5.3 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen in Höhe von TEUR 1.921 sonstige finanzielle Verpflichtungen resultierend aus Büromieten, die bis 2028 fällig werden.

5.4 Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 154 Arbeitnehmer (Vj. 151). Im Geschäftsjahr waren sämtliche Arbeitnehmer in Leipzig beschäftigt.

5.5 Geschäftsführung

Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen:

Herr Jan Maarten de Vries, kaufmännischer Geschäftsführer (CEO), Amsterdam (Niederlande)

Herr Michiel Wesseling, Master of Science Controlling, Geschäftsführer Finanzen (CFO), Amsterdam (Niederlande)

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt. Michiel Wesseling ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angabe der Bezüge gemäß § 285 Nr. 9a) und b) HGB wird in Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

5.6 Konzernverhältnisse

Alleinige Gesellschafterin ist die Bridgestone Mobility Solutions B.V., Amsterdam / Niederlande.

Der Jahresabschluss der Webfleet Solutions Development Germany GmbH wird in den Konzernabschluss der Bridgestone Corporation, Tokyo, Japan, einbezogen, welche den Konzernabschluss für den größten und für den kleinsten Kreis der Unternehmen aufstellt. Kopien des Konzernabschlusses können auf der Internetseite des Unternehmens unter folgenden Link eingesehen werden: https://www. bridgestone. com/ir/library/integrated_report/.

6. Nachtragsbericht

In der Gesellschafterversammlung am 23. Mai 2024 wurde beschlossen den Jahresüberschuss 2022 in Höhe von TEUR 1.955 als Dividende an die Gesellschafterin auszuschütten.

 

Leipzig, 6.11.2024

Geschäftsführung

Jan Maarten de Vries

Michiel Wesseling

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge 31.12.2023
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen 113.756,09 2.100,00 115.856,09
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.817.558,72 335.488,80 6.153.047,52
5.931.314,81 337.588,80 6.268.903,61
Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
1.1.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres 31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen 93.627,32 20.303,77 113.931,09 1.925,00 20.128,77
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.606.522,63 805.644,65 5.412.167,28 740.880,24 1.211.036,09
4.700.149,95 825.948,42 5.526.098,37 742.805,24 1.231.164,86

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen der Gesellschaft

Die Webfleet Solutions Development Germany GmbH ("die Gesellschaft") ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Bridgestone Mobility Solutions B.V, einer Private Limited Company mit Sitz in Amsterdam/Niederlande.

Der Jahresabschluss der Webfleet Solutions Development Germany GmbH wird in den Konzernabschluss der Bridgestone Corporation (zusammen im Folgenden als "Bridgestone" bezeichnet), Tokyo, Japan, einbezogen, welche den Konzernabschluss für den größten und für den kleinsten Kreis der Unternehmen aufstellt. Kopien des Konzernabschlusses können auf der Internetseite des Unternehmens unter folgenden Link eingesehen werden: https://www.bridgestone.com/ir/library/integrated_report/. Die Bridgestone ist eine Aktiengesellschaft nach japanischem Recht und an der Tokioter Börse unter dem Code 51080 notiert.

Die Haupttätigkeit des Unternehmens ist die Forschung und Entwicklung (F&E) im Auftrag der direkten Muttergesellschaft (Auftragsforschung und -entwicklung) sowie der Betrieb von Rechenzentren und Hosting-Diensten. Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten betreffen vor allem Hardware- und Softwarelösungen im Zusammenhang mit den von der Bridgestone Mobility Solutions-Gruppe angebotenen Telematik- und Flottenmanagementsystemen. Die Vergütung für die Dienstleistungen des Unternehmens erfolgt auf der Grundlage einer Kosten-Plus-Vereinbarung im Konzern.

Wesentlicher Leistungsindikator für die Unternehmenssteuerung ist der Umsatz und das Ergebnis der Gesellschaft.

2. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach den wirtschaftlichen Herausforderungen der frühen 2020er Jahre war das Jahr 2023 eine Zeit der Stabilisierung mit niedriger Inflation, sinkenden Zinsen und verbesserten Lieferketten. Diese Faktoren haben das Vertrauen der Verbraucher und die Nachfrage nach Fahrzeugen gestärkt und damit den Markt für Telematiklösungen erweitert.

Branchenspezifische Trends

1. Fuhrparkmanagement und kommerzielle Telematik

Fuhrparkbetreiber setzen zunehmend auf Telematik, um die Effizienz, Sicherheit und Einhaltung von Vorschriften zu verbessern. Es wird erwartet, dass der kommerzielle Telematikmarkt wachsen wird, angetrieben durch den Bedarf an Echtzeit-Einblicken, Kosteneffizienz und das Aufkommen autonomer Fahrzeuge.

2. Video-Telematik

Die Videotelematik wird immer beliebter, wobei die installierte Basis in Nordamerika bis 2029 voraussichtlich über 13,8 Millionen Einheiten erreichen wird. In Europa wird erwartet, dass die installierte Basis bis 2029 auf 3,3 Millionen Einheiten ansteigt, was einer Wachstumsrate von 15,2 % entspricht. 1

3. Telematik für Off-Highway-Fahrzeuge

Telematik wird in Sektoren wie Bauwesen, Bergbau, Land- und Forstwirtschaft immer häufiger eingesetzt. Die weltweit installierte Basis von Telematiksystemen für Off-Highway-Fahrzeuge wird voraussichtlich von 8,8 Millionen Einheiten im Jahr 2023 auf 16,1 Millionen Einheiten im Jahr 2028 ansteigen, wobei der Bausektor bei der Einführung führend sein wird.

Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung (F&E) sind ein entscheidender Faktor für das Wachstum und den Erfolg des Unternehmens. Sie umfasst die Erforschung neuer Ideen, die Entwicklung neuer Produkte und die Verbesserung bestehender Produkte. F&E ist für das Unternehmen unerlässlich, um wettbewerbsfähig zu bleiben, Kundenbedürfnisse zu erfüllen und sich an veränderte Marktbedingungen anzupassen. Unsere strategischen F&E-Investitionen im Jahr 2023 konzentrierten sich in erster Linie auf Softwareverbesserungen, die kritische Bereiche wie Kameralösungen, Kühlkettenlösungen und Auftragsmanagement abdecken. Diese Bemühungen unterstreichen unser Engagement für die Nutzung von Technologien, um Innovationen voranzutreiben und die sich verändernden Marktanforderungen zu erfüllen.

Die Investitionen in F&E werden auf der Ebene von Bridgestone Mobility Solutions B.V. verwaltet, wobei ein wesentlicher Teil vom Unternehmen selbst durchgeführt wird.

Geschäftsverlauf

Die Entwicklung der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ist aufgrund des Geschäftsmodells von der Entwicklung der Gruppe insbesondere der Gesellschafterin Bridgestone Mobility Solutions B.V. abhängig.

Der Umsatz der Gesellschaft stieg von TEUR 21.303 auf TEUR 22.720 (7 % Wachstum) und lag damit wie geplant über dem Vorjahreswert. Das Umsatzwachstum ist hauptsächlich auf die verstärkte Entwicklungstätigkeit der Gesellschaft zurückzuführen. Die Rentabilität in % bleibt stabil, da die Aktivitäten der Gesellschaft auf Kostenbasis erstattet werden.

Aufgrund des Umsatzanstiegs lag auch das Ergebnis mit TEUR 2.136 über dem Vorjahresergebnis von TEUR 1.955 und dem Planwert für das Geschäftsjahr.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.417 auf TEUR 22.720 gestiegen und resultieren wie die Vorjahre aus der internen Weiterbelastung der im Bereich Forschung und Entwicklung für Telematik entstanden Aufwendungen.

Die Personalaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 10.899 auf TEUR 13.398 gestiegen. Dies resultiert aus dem Anstieg des Mitarbeiterbestands und den individuell vereinbarten Gehaltserhöhungen.

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Die gesunkenen Abschreibungen (TEUR 202) resultieren aus den deutlich geringeren Investitionen im Geschäftsjahr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich insgesamt um TEUR 302 verringert. Zwar sind die Kosten im Bereich der IT-Wartung deutlich gestiegen, gegenläufig haben sich die Kosten für Zeitarbeitskräfte und Beratungsaufwendungen deutlich verringert.

Der Anstieg der sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen um TEUR 97 auf TEUR 104 resultiert aus der Verzinsung des Cash-Pools.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag haben sich um TEUR 114 erhöht und beinhalten die für das laufenden Geschäftsjahr geleisteten Vorauszahlungen abzüglich der sich zum Stichtag ergebenden Forderung.

Insgesamt weist die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss von TEUR 2.136 (Vj. TEUR 1.955) aus.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 567 auf TEUR 9.240 verringert.

Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 1.231 auf TEUR 743 gesunken. Im Geschäftsjahr wurden weniger Investitionen als im Vorjahr (TEUR 338; Vj. TEUR 554) vorgenommen und bezogen sich im Wesentlichen auf Investitionen in IT-Hardware. Die laufende planmäßige Abschreibung betrug TEUR 826 und lag damit deutlich über den vorgenommenen Investitionen.

Das Umlaufvermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 308 auf TEUR 7.782 gesunken. Die resultiert im Wesentlichen aus stichtagsbedingt geringeren Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten ist gegenläufig von TEUR 485 auf TEUR 714 gestiegen und beinhaltet im Wesentlichen Versicherungszahlungen mit Leistungszeitraum im neuen Geschäftsjahr.

Das Eigenkapital ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 545 auf TEUR 7.603 gestiegen. Dies resultiert aus der Differenz zwischen der im Geschäftsjahr vorgenommen Ausschüttung des Jahresüberschuss 2021 in Höhe von TEUR 1.590, der Einstellung des Jahresüberschuss 2022 TEUR 1.955 in den Gewinnvortrag und dem im Geschäftsjahr 2023 erzielt Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.136.

Die Steuerrückstellung des Vorjahres beinhaltet den Steueraufwand für die Jahre 2021 und 2022. Im Geschäftsjahr besteht noch eine Rückstellung für Gewerbesteuer 2021 in Höhe von TEUR 10.

Die Verbindlichkeiten sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 324 auf TEUR 657 gesunken. Die Reduzierung resultiert im Wesentlichen aus stichtagsbedingt gesunkenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

Finanzlage

Der Finanzierungsbedarf des Unternehmens ist begrenzt. Erforderliche Finanzmittel können bei Bedarf von der Muttergesellschaft beschafft werden, und es bestehen Cash-Pooling-Vereinbarungen mit der gesamten Bridgestone EMEA-Organisation. Das Unternehmen hat keine externen Darlehen.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beläuft sich auf TEUR 2.959 und resultiert aus dem Anstieg der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen, die sich auf Lieferung und Leistung beziehen. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt TEUR 338 und resultiert aus den im Geschäftsjahr vorgenommenen Investitionen ins Anlagevermögen. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt TEUR -2.622 und beinhalte die positive Veränderung des Cash-Pool-Forderung sowie die im Geschäftsjahr vorgenommenen Ausschüttung an den Gesellschafter.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hat sich stabil entwickelt.

3. Risiko- und Chancenbericht

Die Geschäftsrisiken des Unternehmens ergeben sich aus den Aktivitäten der BMS BV-Gruppe und werden daher auf Konzernebene gesteuert.

Die Risikomanagementstrategie des Unternehmens ist darauf ausgerichtet, die potenziellen negativen Auswirkungen finanzieller Risiken auf die Leistung des Unternehmens zu minimieren. Das Unternehmen wendet eine Reihe von Risikomanagementmaßnahmen an, die im nachfolgenden Abschnitt beschrieben werden.

Das Unternehmen setzt keine Derivate ein. Das Fremdwährungsrisiko wird auf Ebene der BSEU N.V., der Muttergesellschaft von Bridgestone Mobility Solutions B.V., gesteuert. Es bestehen Cash-Pool- Vereinbarungen zwischen BSEU N.V. und Bridgestone Mobility Solutions B.V. sowie zwischen Bridgestone Mobility Solutions B.V. und Webfleet Solutions Development Germany GmbH. Da das Unternehmen keine externen Schulden hat, wird keine Absicherung des Zinsrisikos vorgenommen.

In der nachstehenden Tabelle sind die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten, die Risikobereitschaft, die Reaktionen und die getroffenen Maßnahmen aufgeführt.

Risiko-Typ Risikobewertung Beschreibung des Risikos Risikoreaktion und durchgeführte Maßnahmen
Strategisches Risiko Mittel Unzureichendes Wachstum Wir könnten nicht in der Lage sein, unser Geschäft zu vergrößern und somit Marktanteile an die Konkurrenz verlieren. Die Gruppe ist gut positioniert, um die zukünftigen Bedürfnisse unserer Kunden zu erfüllen. Mit unserer technologischen Innovation entwickeln wir kontinuierlich neue Produkte und Dienstleistungen für unsere Kunden, die es uns ermöglichen, auf dem Automobilmarkt wettbewerbsfähig zu bleiben.
Operationelles Risiko Niedrig Nichtverfügbarkeit der Plattform Wir bieten rund um die Uhr eine Vielzahl von Online-Diensten für unsere Kunden an. Um diese Dienstleistungen für unsere Kunden zu erbringen, sind wir auf Informationstechnologie, Telekommunikation und andere Infrastruktursysteme angewiesen. Eine erhebliche Unterbrechung der Verfügbarkeit dieser Systeme könnte zu Unterbrechungen unserer Dienstleistungen für Kunden führen, die dem Ruf schaden und Vertragsstrafen nach sich ziehen könnten, was wiederum erhebliche negative Auswirkungen auf unsere Finanz- und Ertragslage haben könnte. Wir haben einen Prozess für die Geschäftskontinuität in Bezug auf unsere interne Infrastruktur eingeführt, einschließlich einer vollständigen Redundanz für wichtige Dienste wie standortbezogene Dienste und einige Plattformen zur Bereitstellung von Datenverkehr. Außerdem haben wir unsere Dienste in die Cloud verlagert, was sowohl die Verfügbarkeit als auch die Qualität unserer Systeme verbessert.
Rechtliches und Compliance- Risiko Niedrig Privatsphäre der Kunden Wir bieten standortbezogene Produkte und Dienstleistungen für einzelne Kunden an Angesichts des wachsenden öffentlichen Bewusstseins und der verstärkten Kontrolle durch die Aufsichtsbehörden bedeutet dies, dass die Einhaltung von Datenschutzbestimmungen und Kundenerwartungen immer wichtiger wird, um unsere Wettbewerbsposition zu halten. Darüber hinaus haben verschiedene Regierungen auf der ganzen Welt Gesetze eingeführt oder sind dabei, sie einzuführen, die Strafverfolgungsbehörden und Nachrichtendiensten einer direkten Zugang zu den Daten von Unternehmen ermöglichen. Je nach Land und kulturellem Hintergrund könnte dies zu zusätzlichen Bedenken hinsichtlich der Nutzung unserer Produkte und Dienstleistungen führen. Unser Ruf und unsere Marke können Schaden nehmen und es können behördliche Sanktionen verhängt werden, wenn wir die Datenschutzgesetze und - vorschriften nicht einhalten oder die Erwartungen unserer Kunden in Bezug auf den Datenschutz nicht erfüllen. Risikobewältigung Bei der Entwicklung und dem Betrieb unserer Produkte und Dienstleistungen wenden wir das Prinzip des "eingebauten Datenschutzes" an, um sicherzustellen, dass unsere Datenschutzgrundsätze sowie die Verpflichtungen aus den geltenden Datenschutzgesetzen und -vorschriften bei der Entwicklung unserer Produkte und Dienstleistungen und in unserem gesamten Betrieb strukturell beachtet werden.
Finanzielles Risiko Niedrig Liquiditäts- und Cashflow- Risiko Das Liquiditätsrisiko ist das Risiko, dass wir nicht in der Lage sind, unsere finanziellen Verpflichtungen im Zusammenhang mit Finanzinstrumenten bei Fälligkeit zu erfüllen. Handlungen von Vertragspartnern, die ihren Verpflichtungen nicht nachkommen, können unseren Cashflow und unsere Liquidität beeinträchtigen. Der gesamte Finanzierungsbedarf des Unternehmens wird von seiner Muttergesellschaft gedeckt. Mit unserem Liquiditätsmanagement wollen wir sicherstellen, dass wir über ausreichende Mittel verfügen, um unsere finanziellen Verpflichtungen bei Fälligkeit sowohl unter normalen als auch unter angespannten Bedingungen zu erfüllen, ohne dabei unannehmbare Verluste zu erleiden oder unseren Ruf zu gefährden. Eine angemessene Liquiditätsposition wird durch die kontinuierliche Überwachung der prognostizierten und tatsächlichen Cashflows und die Abstimmung der Fälligkeitsprofile von finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten gewährleistet.

Die wichtigsten Chancen für das Unternehmen bestehen zum einem darin, führend in der Technologieentwicklung zu sein, um hervorragende, moderne Lösungen anbieten zu können, die von den derzeitigen und neuen Kunden geschätzt werden. Das Unternehmen ist dazu gut positioniert, da es über ein starkes Team von Technologieexperten und sofortiges Feedback von den Kunden verfügt. Die andere Chance für das Unternehmen besteht in dem Ausbau eines Wettbewerbsvorteils durch die Synergien, die sich aus der Zugehörigkeit zur Bridgestone-Gruppe ergeben.

4. Prognosebericht

Für die Zukunft erwarten wir einen dynamischen Geschäftsverlauf an verschiedenen Stellen. Wie in unserer F&E-Roadmap dargelegt, werden wir unsere strategischen Investitionen weiterhin in den Ausbau unserer technologischen Fähigkeiten, insbesondere in der Softwareentwicklung, lenken. Im Einklang mit unserer Verpflichtung zur Innovation planen wir, Ressourcen für Entwicklungsinitiativen bereitzustellen, die darauf abzielen, die Produktdifferenzierung und Marktführerschaft voranzutreiben.

Wir rechnen mit einem robusten Umsatzwachstum von rund 6 % gegenüber dem Vorjahr, was unsere strategischen Initiativen und die Marktdynamik widerspiegelt. Darüber hinaus rechnen wir mit einer stabilen Rentabilität aufgrund der Anwendung der Kosten-Plus-Methode zur Berechnung des Umsatzes des Unternehmens, sodass entsprechend auch mit einem leicht höheren Jahresergebnis gerechnet wird.

Unsere Finanzierungstätigkeit wird eingeschränkt sein, wobei wir uns verpflichten, einen positiven Cashflow aufrechtzuerhalten und auf externe Schulden oder Finanzierungen durch Aktionäre zu verzichten. Dieser konservative Ansatz spiegelt unser Engagement für finanzielle Vorsicht und die Erhaltung des Shareholder Value wider.

Das Personalwesen wird ein Schwerpunkt bleiben, wobei der Schwerpunkt auf der Gewinnung, Entwicklung und Bindung von Talenten liegt, die für den Antrieb unseres Innovationsmotors entscheidend sind. Wir gehen davon aus, dass die Zahl der Mitarbeiter relativ stabil bleiben wird.

Auf der Grundlage der gegenwärtigen Informationen und Kenntnisse geht das Unternehmen bei der Erstellung seines Jahresabschlusses weiterhin von der Annahme der Unternehmensfortführung aus.

 

Leipzig, 6.11.2024

Geschäftsführung

Jan Maarten de Vries

Michiel Wesseling

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Webfleet Solutions Development Germany GmbH, Leipzig

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Webfleet Solutions Development Germany GmbH, Leipzig, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Webfleet Solutions Development Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Leipzig, den 28. Mai 2025

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Burkhard Lauer, Wirtschaftsprüfer

Josephine Conrad, Wirtschaftsprüferin

Die Gesellschafterversammlung der Webfleet Solutions Development Germany GmbH hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 am 5. Juni 2025 festgestellt.

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