ARE Capital GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wadim Tokarev seit 14.8.2025 | Prokura |
Christian Heger seit 14.8.2025 | Prokura |
Wolfgang Dr. Sawaszki seit 28.2.2025 | Prokura |
Michael Schneider seit 18.7.2024 | Prokura |
Patrick Hutfles seit 17.1.2024 | Prokura |
Sebastian Stein seit 15.6.2023 | Prokura |
Arnold Lindenau seit 5.1.2023 | Geschäftsführer |
Julia Miethe seit 28.12.2022 | Prokura |
Christoph Delleré seit 31.10.2022 | Prokura |
Emil Letzelter seit 21.7.2022 | Prokura |
Regine Recke-Hegewald seit 21.7.2022 | Prokura |
Miriam Schmidt seit 13.7.2021 | Prokura |
Tilo Croonenberg seit 3.11.2017 | Prokura |
Frank Wellendorf seit 4.5.2017 | Prokura |
Barthel Pünder seit 15.11.2016 | Prokura |
Michael Schütz seit 29.6.2016 | Prokura |
Timo Puder seit 27.9.2013 | Prokura |
Frank Lämmle seit 27.9.2013 | Prokura |
Robert Becker seit 27.12.2011 | Prokura |
Ulrich Brökelschen seit 30.3.2011 | Prokura |
Jörg Renz seit 22.9.2010 | Prokura |
Thomas Wolfram seit 22.9.2010 | Prokura |
Niels-Peter Hahn seit 28.7.2010 | Prokura |
Tim Schmiel seit 26.2.2003 | Geschäftsführer |
Thomas Härdter seit 6.3.2002 | Geschäftsführer |
Jörg Schlatter seit 6.3.2002 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Cinerius Financial Partners AG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 25.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
VM Vermögens-Management GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023der VM Vermögens-Management GmbH, Düsseldorf1. Grundlagen der Gesellschaft Die VM Vermögens-Management GmbH, Düsseldorf (im Folgenden: VM) ist ein Wertpapierinstitut gemäß § 2 Abs. 1 Wertpapierinstitutsgesetz (WpIG). Im Rahmen der ihr erteilten Erlaubnis erbringt sie als bankenunabhängige Vermögensverwaltungsgesellschaft, neben Fondsberatungsleistungen für Kapitalverwaltungsgesellschaften, im Wesentlichen die Finanzportfolioverwaltung für Privatkunden. Die VM betreibt das Vermögensverwaltungsgeschäft mit Hauptsitz in Düsseldorf und in den Niederlassungen in Stuttgart, Dortmund und München. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und kapitalmarktbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 setzten sich "gefühlt" die "Krisen ohne Ende" fort. Der Krieg in der Ukraine ist unverändert weitergegangen und dazu gekommen ist der Krieg, den Israel als Reaktion auf den bestialischen Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 im Gazastreifen führt. Im Bankensektor gab es, mit dem Zusammenbruch der Silicon Valley Bank im März 2023 und der Krise amerikanischer Regionalbanken, der Notrettung der Credit Suisse AG, Zürich (Schweiz), durch die Schweizer Zentralbank sowie deren anschließende Übernahme durch die UBS Switzerland AG, Zürich (Schweiz), erhebliche Erschütterungen. Die Börsen ließen sich davon im Jahresverlauf nur temporär beeindrucken, der DAX stieg letztlich um 20,0% und der MSCI World stieg ebenfalls knapp über 20,0%. Ursächlich dafür war dabei nicht ein Anstieg der Aktien auf breiter Basis, sondern insbesondere einiger weniger Aktien. In den USA trieben besonders die "Magnificent 7" die Indices an. Die Marktgewichtung dieser Titel im MSCI World beträgt mittlerweile gut 20,0%. Antrieb gab den Märkten dabei die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen von EZB und FED. Im Kampf gegen die Inflation, die in Deutschland 2023 immer noch 5,9% betrug, hatte die EZB die Zinsen kräftig erhöht. Gemäß den aktuellen Prognosen soll die Teuerungsrate dieses Jahr wieder auf 2,3% fallen. Die Inflation ist im März 2024 auf den tiefsten Stand seit fast 3 Jahren gesunken und lag nur noch bei 2,2%. Dies gibt der EZB mehr Spielraum für Zinssenkungen ab Juni 2024. Vor zwölf Monaten dominierte der Krieg in der Ukraine die Nachrichten. Konsumenten und Unternehmen fürchteten sich vor einer Energiekrise. Die Unternehmen blickten pessimistisch auf das Jahr 2023. Die Konjunktur begann sich abzuschwächen und endete mit einem Rückgang um 0,3% mit einer Rezession. Für 2024 erwartet die Bundesregierung nur noch ein Miniwachstum von +0,2%. Firmen halten sich mit Investitionen zurück, manche wandern gar ab oder verlegen die Produktion ins Ausland. Der Bau steckt in der Flaute und die Nachfrage nach "Made in Germany" schwächelt. Positiv ist ein stabiler Arbeitsmarkt, allerdings herrscht nach wie vor "Fachkräftemangel". Die Kaufkraft der Arbeitnehmer ist nicht zuletzt durch die hohen Lohnabschlüsse wieder gestiegen und davon kann der private Konsum letztlich profitieren. Die wieder sinkende Inflation sollte sich dabei auch positiv auswirken. Die Regierung versucht mit dem "Wachstumschancengesetz" wieder Impulse für die Wirtschaft zu setzen. Angesichts der politischen und ökonomischen Entwicklungen der vergangenen zwölf bis fünfzehn Monate fällt es schwer, Optimismus zu bewahren. Die Welt ist unsicherer geworden. Die Interessen aufstrebender Länder wie China, Indien oder auch die der Golfstaaten sind nicht die Gleichen wie die der westlichen Industrienationen. Die Welthandelsordnung zeigt sich brüchig wie lange nicht. Die Herausforderungen sind gewaltig z.B. Entwicklung und Umgang mit "KI", Abbau von Bürokratie und Digitalisierung. Die amerikanische Wahl mit einer möglichen Wiederwahl von Donald Trump wirft ihre Schatten voraus und eine mögliche Eskalation im Nahostkonflikt nach dem direkten Angriff des Irans auf Israel ist nicht ausgeschlossen. Es bleibt also weiterhin herausfordernd! 2.2. Geschäftsverlauf VM Die VM erbringt als bankenunabhängige Vermögensverwaltungsgesellschaft, neben Fondsberatungsleistungen für Kapitalverwaltungsgesellschaften, im Wesentlichen die Finanzportfolioverwaltung für Privatkunden. Die Anzahl der Niederlassungen wurde 2023 beibehalten. Wesentlich für den Geschäftsverlauf der VM ist daher das betreute Kundenvermögen, das trotz der oben genannten Herausforderungen nahezu auf dem Stand des Vorjahres gehalten werden konnte. Insgesamt reduzierte es sich marginal von Mrd. EUR 4,26, Ende 2022, auf zuletzt knapp Mrd. EUR 4,24 oder um ca. 0,47%. Die Anzahl der Kunden liegt mit 2.211 Kunden leicht unter dem Vorjahresniveau. Diese Entwicklung spiegelt sich auch im Provisionsergebnis wider, das von Mio. EUR 19,5 um Mio. EUR 0,1 auf Mio. EUR 19,4 gesunken ist. Um die Effizienz der operativen Prozesse stetig zu steigern, hat die VM im Jahr 2023 zusätzliche Investitionen in die IT-Infrastruktur und die Digitalisierung getätigt. Diese Maßnahmen sind dazu geeignet, von künftigen Entwicklungen im Rahmen der Portfoliomangementsysteme zu profitieren. 2.3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 2.3.1 Ertragslage Das Netto-Provisionsergebnis (Provisionserträge abzgl. Provisionsaufwendungen) ist im Berichtsjahr mit Mio. EUR 19,45 nach Mio. EUR 19,53 um 0,4% gesunken. Gleichzeitig ist der Verwaltungsaufwand für Personal- und Sachkosten um rund TEUR 11 bzw. 0,9% gesunken. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit ist von Mio. EUR 7,22 auf Mio. EUR 7,62 gestiegen. Insgesamt hat die VM das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von Mio. EUR 5,18 abgeschlossen. 2.3.2 Finanzlage Die Steuerung und Überwachung der finanziellen Lage der VM obliegt direkt der Geschäftsführung. Eine wesentliche Grundlage für die Steuerung bilden, neben täglich eingehenden Kontoauszügen, monatliche Erfolgsrechnungen. Als Grundlage dienen zudem die erstellten Monatsabschlüsse. Im Berichtsjahr 2023 war die Liquiditätssituation der Gesellschaft zu jeder Zeit geordnet, die Zahlungsfähigkeit war stets gewährleistet. Zum Jahresultimo betrug die Liquidität in Form von täglich fälligen Bankguthaben Mio. EUR 5,35 und machte damit 25,0% der Bilanzsumme aus. Darüber hinaus bestanden kurzfristige Forderungen an die 2.211 Kunden in Höhe von Mio. EUR 14,67, das entsprach weiteren 68,6% der Bilanzsumme. Bankverbindlichkeiten bestehen weiterhin keine. 2.3.3 Vermögenslage Die Vermögenslage der VM zeigt zum Ende des Geschäftsjahres 2023 eine robuste und gesunde finanzielle Position. Trotz eines herausfordernden Marktumfelds konnten die Erträge auf Vorjahresniveau gehalten werden. Insgesamt betrug die Bilanzsumme zum Jahresultimo Mio. EUR 21,4 und hat sich gegenüber dem Vorjahr um Mio. EUR 2,4 reduziert. Auf der Aktivseite betragen die Forderungen gegenüber Kreditinstituten und Kunden Mio. EUR 19,9 bzw. 93,6% der Bilanzsumme. Im Vorjahr betrugen die Forderungen insgesamt Mio. EUR 23,1. Der Rückgang resultiert in erster Linie aus der zusätzlichen Ausschüttung an die Gesellschafterin in Höhe von Mio. EUR 2. Die Investitionen in die Digitalisierung spiegeln sich in den geleisteten Anzahlungen in Höhe von TEUR 52 wieder. Weitere TEUR 25 entfallen auf die Beteiligung an der Cinerius Service GmbH, die zukünftig Serviceleistungen im Bereich Regulatorik für die deutschen Partnergesellschaften der Cinerius-Gruppe erbringen sollen. Die Erhöhung der sonstigen Vermögensgegenstände resultiert im Wesentlichen aus Forderungen gegenüber dem Finanzamt. Auf der Passivseite deckt das Eigenkapital in Höhe von Mio. EUR 15,6 die Bilanzsumme zu 68,1% ab. Im Vorjahr betrug das Eigenkapital Mio. EUR 17,3. Der Rückgang in Höhe von Mio. EUR 1,7 ergibt sich aus der zusätzlichen Ausschüttung an die Gesellschafterin. 2.4. Gesamtaussage Die Vermögenslage der VM zeigt zum Ende des Geschäftsjahres 2023 eine solide finanzielle Basis. Die starke Eigenkapitalposition, die hohe Liquidität und die Investitionen in Digitalisierung sowie die nahezu gleichbleibenden betreuten Kundenvolumina (Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 0,47%) bieten eine stabile Grundlage für weiteres potenzielles Wachstum und Stabilität. 3. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht 3.1. Risikobericht Die Verantwortung für die Risikosteuerung und -überwachung in Einklang mit der verabschiedeten Geschäfts- und Risikostrategie trägt die Geschäftsleitung der Gesellschaft. Sie erstellt quartalsweise einen Risikobericht, der sich an den Anforderungen der MaRisk orientiert. Ziel des Risikomanagements ist es, die Erträge der Gesellschaft so weit wie möglich zu verstetigen und eine Risikokumulation zu vermeiden. Darüber hinaus soll das Personal langfristig an das Unternehmen gebunden werden. Zur Verstetigung der Erträge trägt bei, dass sich das Honorarvolumen rein am verwalteten Volumen orientiert. Erfolgsabhängige Gebühren, die im Zeitablauf erheblich schwanken könnten, werden grundsätzlich nicht erhoben. Aufgrund der langen Kundenbeziehungen und der hohen Anzahl verwalteter Depots sind Abzüge, die das Überleben des Unternehmens gefährden könnten, eher unwahrscheinlich. Die defensive Anlagestrategie soll zudem allzu starke Schwankungen in der Performance und damit eine gleichzeitige Unzufriedenheit vieler Kunden verhindern. Dennoch sind rechtliche Risiken aus den Kundenverbindungen für die Zukunft nicht auszuschließen. Im Moment gibt es keine laufenden oder angedrohten juristischen Auseinandersetzungen mit Kunden. Auch in der Vergangenheit hielten sich diese Belastungen in engen Grenzen, selbst im Zuge der Finanzkrise 2008, dem Corona-Jahr 2020 sowie nach dem Ausbruch des Ukraine-Konflikts in 2022. Darüber hinaus hat die VM eine Berufshaftpflichtversicherung für Finanzinstitute abgeschlossen, die Schäden bis zu Mio. EUR 28 pro Fall und Versicherungsperiode mit einem Selbstbehalt von TEUR 200 abdeckt. Zudem hat die VM eine Vertrauensschadenversicherung über Mio. EUR 1,0 pro Fall und Mio. EUR 2,0 pro Versicherungsperiode bei einem Selbstbehalt von 10% pro Fall abgeschlossen. Vermögensverwaltung ist generell ein sehr personenbezogenes Geschäft. Meist existieren langjährige Verbindungen von Berater und Kunde. Eine Beeinträchtigung der Kundenverbindung beim längerfristigen Ausfall eines Betreuers kann demnach nicht ausgeschlossen werden. Dem trägt die VM dadurch Rechnung, dass sich die Kundenbetreuung auf 30 Berater - davon vier Geschäftsführer - verteilt und in der Regel mehrere Betreuer den Kunden persönlich kennen. Das Risikocontrolling beinhaltet die Identifizierung, Quantifizierung, Limitierung und Überwachung sowie die Berichterstattung über die Risiken. Neben der fortlaufenden Messung und Steuerung von Risiken im Tagesgeschäft werden regelmäßig Risikotragfähigkeitsanalysen und ein festgelegtes Stressszenario durchgeführt. Als Gesamtrisikolimit wird der Teil der Risikodeckungsmasse berücksichtigt, der unter Aufrechterhaltung der wirtschaftlichen Selbstständigkeit und unter Sicherstellung der Existenz des Instituts zur Deckung schlagend werdender Risiken in Anspruch genommen werden kann. Dazu werden die quantifizierbaren Einzelrisiken zu einem Gesamtrisiko zusammengefasst, wobei insbesondere Ertragsrisiken im Fokus der Betrachtung stehen. In einem Standardszenario und in einem Stressszenario werden für die quantifizierbaren Einzelrisikoarten die Auswirkungen auf das Gesamtrisikodeckungspotenzial als Auslastungsquote ermittelt. Risikoarten Eine für die VM wesentliche Risikokategorie sind die "Risiken für die Kunden". In dieser Risikokategorie werden diejenigen Risiken abgebildet, die einem Kunden des Wertpapierinstituts aus deren Wertpapierdienstleistung entstehen können und bei denen ein Schaden für den Kunden möglich ist. Hierunter versteht die Gesellschaft u.a. das Risiko einer Falschberatung. Dieses klassische Risiko im Bereich der Vermögensverwaltung versucht die Gesellschaft durch eine klare Definition der Absichten und Ziele des Kunden, ein ständiges Hinterfragen seiner Wünsche und einer darauf zugeschnittenen Anlagepolitik sowie durch die langjährig erprobten Anlagestrategien der erfahrenen Berater zu minimieren. Einer möglichen mangelnden Diskretion im Umgang mit Kundendaten versucht die Gesellschaft durch eine geringe personelle Fluktuation und klare Prozessabläufe so weit wie möglich entgegenzuwirken. Die Marktpreisrisiken bei Wertpapieren betreffen die Gesellschaft mittelbar über das verwaltete Kundenvermögen, da bei einem starken Rückgang des Kundenvermögens infolge von Verlusten sich dieses in sinkenden Provisionserträgen widerspiegelt. Um die Risiken auch im Kundeninteresse steuern zu können, verfolgt die Gesellschaft für die Kunden eine Anlagestrategie, die zumindest gegen überproportionale Rückschläge schützt bzw. eine deutliche Risikoreduzierung ermöglicht. Ferner wird regelmäßig gemessen, welche Ertragsrisiken sich ergeben, wenn 20,0% des betreuten Kundenvolumens wegfallen würden. Es ist festzustellen, dass sich derzeit keine wesentlichen Konzentrationsrisiken aus wenigen Kundenbeziehungen für die Gesellschaft ergeben. Ein Wegfall würde nicht zu einer Verlustsituation im Jahresabschluss führen. Die VM selbst betreibt kein Eigenhandel oder Eigengeschäfte. Eine weitere wesentliche Risikokategorie bildet für die VM daher die "Risiken für das Wertpapierinstitut" selbst. Die Adressausfallrisiken stuft die VM vor dem Hintergrund, dass es sich bei den Forderungen im Wesentlichen um kurzfristige Guthaben bei inländischen Kreditinstituten oder um Honorarforderungen aus langjährigen Kundenbeziehungen handelt, als gering ein. Die Überwachung der Adressausfallrisiken bei den Forderungen erfolgt mittels Kontrolle der Zahlungseingänge auf den einzelnen Bankkonten. Bei der Bewertung der Adressausfallrisiken orientiert sich die Gesellschaft am Kreditrisikostandardansatz (KSA) gemäß der Verordnung (EU) Nr. 575/2013. Per 31. Dezember 2023 ergibt sich unter Berücksichtigung einer Unterlegung von 8,0% der gewichteten Risikoaktiva nur ein geringes Adressenausfallrisiko von TEUR 320. Aufgrund der vorgesehenen Überwachungstätigkeiten ist sichergestellt, dass die Geschäftsleitung jederzeit über den Stand der Adressenausfallrisiken informiert ist und bei Bedarf rechtzeitig entsprechende Maßnahmen einleiten könnte. Die Provisionseinnahmen der VM resultieren im Wesentlichen aus der Höhe des verwalteten Kundenvermögens. Eine Häufung von Kündigungen oder eine erhebliche Volumenreduzierung durch Kursverluste könnten die Einnahmen der VM daher theoretisch stark reduzieren und in letzter Konsequenz den Fortbestand des Unternehmens in Frage stellen. Die beste Absicherung dagegen ist eine breite Diversifikation des betreuten Vermögens, da es in diesem Falle eher unwahrscheinlich ist, dass sehr viele Kunden gleichzeitig kündigen. Die Höhe des verwalteten Vermögens beträgt zum 31. Dezember 2023 Mrd. EUR 4,24 verteilt auf 2.211 Kundendepots. Die Größe des durchschnittlichen Depots beträgt somit Mio. EUR 2,01 bzw. 0,47 % des Gesamtbestands. Auch wenn man berücksichtigt, dass teilweise mehrere Depots zu einem Familienverbund gehören und bei einer Kündigung gemeinsam abgezogen werden könnten, ist - aufgrund der geringen Konzentrationsrisiken - das betreute Vermögen statistisch breit gestreut. Unmittelbare Marktpreisrisiken sind grundsätzlich von untergeordneter Bedeutung, da von der Gesellschaft weder Eigenhandel betrieben noch Eigengeschäfte getätigt werden. Die Anlage von Liquiditätsüberschüssen erfolgt über Tagesgelder oder kurzfristige Termingelder bei inländischen Kreditinstituten. Im Vordergrund der durchgeführten Geschäfte stehen liquiditäts- und ertragsorientierte Anlagen; Geldaufnahmen werden angesichts der guten Liquiditätslage nicht getätigt. Da einem evtl. sinkenden Zinsertrag kein zu erbringender Zinsaufwand gegen- übersteht, verzichtet die Gesellschaft auf eine explizite Beurteilung eines Zinsänderungsrisikos. Des Weiteren werden, um Währungsrisiken auszuschließen, nur Geschäfte auf Euro-Basis getätigt. Den operationellen Risiken, insbesondere möglichen personellen Ausfällen und damit verbundenen Unsicherheiten in der Kundenbeziehung, versucht die Gesellschaft neben einer geringen Fluktuation dadurch zu begegnen, dass jeder Kunde immer mindestens zwei Berater persönlich kennt und indem die Anlagestrategien in Teilen gleichgerichtet sind. Zur Minimierung der EDV-Risiken hat die Gesellschaft eine Reihe an sicherheitstechnischen Maßnahmen ergriffen. Liquiditätsrisiken sind aufgrund der laufenden Überwachung und der hohen Bestände an liquiden Mitteln nicht zu erwarten. Zusammenfassende Darstellung der Risikolage Unternehmerisches Handeln ist stets mit Chancen und Risiken verbunden. Trotz des eingesetzten Risikokontrollsystems können nicht alle potenziellen Risiken vollständig ausgeschlossen werden. Besondere, ausschließlich die VM betreffende Risiken, sind derzeit nicht bekannt. Auch sind derartige Risiken zum heutigen Zeitpunkt nicht zu erkennen. Die Geschäftsführung überwacht die für einen Finanzdienstleister typischen Risiken ständig und sieht derzeit keine Risiken, die das Fortbestehen der Gesellschaft bedrohen könnten. Das unter den oben genannten Prämissen abgeleitete Risikodeckungspotenzial der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2023 Mio. EUR 9,45. Resultierend ergeben sich für die vorhergehend dargestellten Risiken in der Standardbetrachtung eine Auslastung des Gesamtrisikodeckungspotentials von 42,8% und eine Auslastung in der Szenariobetrachtung von 64,2%. Die Risikotragfähigkeit der VM war im Geschäftsjahr jederzeit gegeben. 3.2. Chancen- und Prognosebericht Für die weitere Entwicklung der VM gibt es externe und interne Einflussfaktoren. Nicht zu beeinflussen sind die Verhältnisse an den Finanzmärkten, die sich in der Entwicklung der Kundenvermögen und damit der Ertragsbasis niederschlagen können. Diesem Risiko versucht die Gesellschaft mit einer breiten Vermögensstreuung und einer defensiven Anlagestrategie so weit wie möglich vorzubeugen. Langfristige Performancevergleiche zeigen, dass dies der VM in der Vergangenheit sowohl im Hinblick auf eine geringere Volatilität der Kundenportefeuilles als auch bei einer Mehrperformance im Vergleich zu den vereinbarten Benchmarks gelungen ist. An dieser Ausrichtung soll sich auch in Zukunft nichts ändern. Eine Anlage in spekulativen oder intransparenten Anlageformen erfolgt nicht oder allenfalls nur auf ausdrücklichen Kundenwunsch. Dies gilt auch für den in den letzten Jahren ausgebauten Bereich der institutionellen Kundenbetreuung. Die VM kommt damit dem Bedürfnis einiger Kunden nach, die VM-Anlagepolitik auch in Form von Fonds umzusetzen. Dies kann zum Beispiel institutionelle Gründe haben wie bei der Verwaltung von Firmenvermögen. Die VM tritt hierbei nicht als Konkurrent klassischer Fondskonzepte auf, sondern kleidet ihre Konzeption dabei in eine andere rechtliche Form. Diese vorsichtige Ausrichtung ist nach Ansicht der Geschäftsleitung der VM auch in Zukunft ausgesprochen wichtig, weil die Unsicherheiten an den Finanzmärkten unvermindert hoch bleiben. Schwankungen in den verschiedenen Marktsegmenten, trotz der mittlerweile wieder bestehenden Attraktivität der Beimischung von Rentenpapieren, legen keine Veränderung des defensiven Risikoprofils nahe. Das kommt auch in den jeweiligen Absprachen mit den Kunden zum Ausdruck. Zu den internen Einflussfaktoren für die weitere Geschäftsentwicklung gehört insbesondere eine Stabilität im Personalbestand und ein weiterer Ausbau der personellen Basis. Die Geschäftsführung beobachtet den Personalmarkt daher aufmerksam, um gestandenen und solide arbeitenden Beratern ein attraktives Arbeitsfeld anzubieten, die sich bei ihren alten Arbeitgebern - vornehmlich Banken - nicht mehr gut aufgehoben fühlen. Für solche Kundenbetreuer möchte die VM mit ihrem Modell der individuellen Kundenbetreuung ohne eigene Anlageprodukte und vernünftigen Leistungsanreizen eine attraktive Adresse sein. Maßgeblich für die Ertragslage der VM ist die Höhe des verwalteten Anlagevolumens in Verbindung mit den jeweils vereinbarten Honorarsätzen. Aufgrund der voraussichtlich auch in 2024 herausfordernden wirtschafts- und geopolitischen Lage, die stark vom weiteren Verlauf des Ukrainekriegs, einer möglichen Zuspitzung des Nahostkonflikts sowie der Inflationsentwicklung mit der einhergehenden Zinspolitik der Notenbanken abhängig ist, rechnen wir einem verwalteten Anlagevolumen etwa auf Vorjahresniveau. Hinsichtlich der individuell vereinbarten vertraglichen Honorarregelungen erzielen wir insbesondere im Neugeschäft oder bei einem Depotbankwechsel grundsätzlich moderat steigende Margen. Die Geschäftsleitung geht daher derzeit für das Geschäftsjahr 2024 von einem leicht steigenden Ergebnis aus.
Düsseldorf, den 29.05.2024 Thomas Härdter Arnold Lindenau Dr. Andreas Schmidt- von Rhein (seit dem 1. März 2024) Tim Schmiel Michael Schneider BILANZ zum 31.12.2023VM Vermögens-Manangement GmbH, DüsseldorfAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- und VERLUSTRECHNUNG zum 31.12.2023VM Vermögens-Management GmbH, Düsseldorf
ANHANG zum 31.12.2023VM Vermögens-Management GmbH, DüsseldorfAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der VM Vermögens-Management wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs, des GmbH-Gesetzes, der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und der Finanzdienstleistungs- bzw. Wertpapierinstitute und der Satzung aufgestellt; es wurden die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften angewendet. Die Ausweis- und Gliederungsbestimmungen wurden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften befolgt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt die Gliederung nach Formblatt 3 (Staffelform) gemäß RechKredV. Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung des Vorschlags der Geschäftsführung über die Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die immateriellen Anlagewerte und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die im Berichtsjahr angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von EUR 250,01 bis einschl. EUR 800,00 wurden entsprechend dem Wahlrecht gem. § 6 Abs. 2 Satz 1 EStG im Jahr der Anschaffung sofort in voller Höhe abgeschrieben. Anteile an verbundenen Unternehmen werden in der Bilanz zum Nennwert ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde periodengerecht abgegrenzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt und mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind. Die in der Bilanz ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden werden einzeln bewertet (§ 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB). Latente Steuern sind gem. § 274 Abs. 1 HGB zu bilden, sowie handelsrechtliche Wertansätze und ihre steuerlichen Wertansätze Differenzen aufweisen. Das Wahlrecht gem. § 247 Abs. 1 S. 2 HGB wurde nicht ausgeübt. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen und Abschreibung Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus der Anlage "Anlagespiegel" zu entnehmen. Die Gesellschaft besitzt keine eigengenutzten Grundstücke oder Gebäude. Der Gesamtbetrag der Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt Euro 248.560,00. Derivative Finanzinstrumente und Finanzanlagen Die Gesellschaft hat Finanzanlagevermögen i.H.v. EUR 25.000,00. Es handelt sich hierbei um erworbene Anteile an der Cinerius Service GmbH. Sonstige Vermögensgegenstände Die "Sonstigen Vermögensgegenstände" bestehen im Wesentlichen aus Steuerrückforderungen (EUR 753.436,00) sowie Kautionen (EUR 172.616,56). Angaben zum gezeichneten Kapital Das gezeichnete Kapital von EUR 520.000,00 ist eingeteilt in einen Geschäftsanteil im Nennbetrag von EUR 520.000,00. Gewinnrücklagen In der Bilanz wurde eine Gewinnrücklage i.H.v. EUR 480.000,00 (Vorjahr: EUR 480.000,00) bilanziert. Rückstellungen Der Betrag der "Rückstellungen" beläuft sich auf EUR 3.236.449,30 (Vorjahr: EUR 4.001.184,85) und setzt sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für Personalkosten (EUR 3.092.975,87) zusammen. Aufgliederung von Forderungen und Verbindlichkeiten Der Betrag der "Sonstigen Verbindlichkeiten" beläuft sich auf EUR 2.598.081,75 (Vorjahr: EUR 2.527.244,52) und setzt sich im Wesentlichen aus "Steuerverbindlichkeiten" (EUR 1.994.240,23) zusammen. Die "Sonstigen Verbindlichkeiten" haben eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten i.H.v. EUR 2.598.081,75. Fristengliederung bestimmter Bilanzposten nach Restlaufzeiten gemäß § 9 RechKredV Der Wert der Forderungen an Kunden beläuft sich auf EUR 14.672.432,34. Die Forderungen an Kunden mit einer Restlaufzeit von bis zu drei Monaten betragen EUR 11.126.150,14, mehr als drei Monate bis ein Jahr EUR 3.546.282,20, mehr als ein Jahr bis fünf Jahre EUR 0,00 und mehr als fünf Jahre EUR 0,00. Der Wert der sonstigen Verbindlichkeiten beläuft sich auf EUR 603.835,52 und haben eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten i.H.v. EUR 603.835,52, mehr als drei Monate bis ein Jahr i.H.v. EUR 0,00 und mehr als ein Jahr bis fünf Jahre bzw. mehr als fünf Jahre EUR 0,00. Latente Steuern Latente Steuern wurden nicht bilanziert. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Es bestehen zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Wartungsverträgen i.H.v. TEUR 1.509; davon sind TEUR 625 innerhalb des nächsten Geschäftsjahres fällig. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Zinserträge Die Zinserträge i.H.v. TEUR 223 resultieren im Wesentlichen aus Zinserträgen aus Kredit- und Geldmarktgeschäften. Aufgliederung der Zinserträge Die sonstigen betrieblichen Erträge werden gemäß § 34 (2) S. 1 Nr. 1 a) RechKredV wie folgt aufgegliedert:
Provisionserträge Die Provisionserträge i.H.v. TEUR 20.637 resultieren im Wesentlichen aus Vermögensverwaltungsgebühren sowie Fondsberatungshonoraren. Aufgliederung der Provisionserträge Die Provisionserträge werden gemäß § 34 (2) S. 1 Nr. 1 c) RechKredV wie folgt aufgegliedert:
Provisionsaufwendungen Bei den Provisionsaufwendungen i.H.v. TEUR 1.190 handelt es sich um entstandene Provisionsaufwendungen im Zusammenhang mit Fonds. Aufgliederung der sonstigen betrieblichen Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge werden gemäß § 34 (2) S. 1 Nr. 1 e) RechKredV wie folgt aufgegliedert:
Personalaufwand Der Personalaufwand i.H.v TEUR 9.147 resultiert im Wesentlichen aus Löhnen und Gehältern. Sonstige Verwaltungsaufwendungen Wesentliche Bestandzeile der Sonstige Verwaltungsaufwendungen i.H.v. TEUR 3.208 stellen Mietaufwendungen TEUR 597, Versicherungen TEUR 268, Beiträge TEUR 299 und Aufwendungen für sonstige Informationsgeräte TEUR 447 dar. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte inkl. Geschäftsführer durchschnittlich 45 Angestellte.
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 45,00. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Gesamtbezüge der Geschäftsführer Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer in dem Geschäftsjahr 2023 betrugen TEUR 2.362 (Vorjahr: TEUR 2.327). Muttergesellschaft Die VM Vermögens-Management GmbH ist in den Konzernabschluss der Alleingesellschafterin Cinerius Financial Partners AG, Zug, Schweiz, einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss ist bei der Cinerius Financial Partners AG in Zug, Schweiz, erhältlich. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt EUR 62.500,00 und gliedert sich wie folgt:
Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2023 (EUR 14.567.112,80) sollen EUR 4.500.000,00 ausgeschüttet werden. Der verbleibende Betrag i.H.v. EUR 10.067.112,80 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres i.S.v. § 285 Nr. 33 HGB haben sich nicht ereignet. Unterschrift der Geschäftsführung
Düsseldorf, den 29. Mai 2024 Thomas Härdter Arnold Franz Lindenau Dr. Andreas Schmidt- von Rhein (seit dem 1. März 2024) Tim Schmiel Michael Schneider ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023VM Vermögens-Management GmbH, DüsseldorfEntwicklung des Anlagevermögens
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die VM Vermögens-Management GmbH, Düsseldorf VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der VM Vermögens-Management GmbH, Düsseldorf am Main, - bestehend aus Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der VM Vermögens-Management GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 31. Mai 2024 Baker
Tilly GmbH & Co. KG
Ralph Hüsemann, Wirtschaftsprüfer Dr. Stefan Fischer, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 11. Juni 2024 festgestellt. Die Veröffentlichung des Offenlegungsberichts nach Art. 46 ff. EU (VO) 2019/2033 IFR erfolgt auf der Homepage der VM Vermögensmanagement GmbH (www.vmgruppe.de). |
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