Absolut Bikes GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und Zubehör
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thorsten Vogt seit 15.3.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 3.50% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Gustav Nomac B.V. | 71.60% |
Basso Holding B.V. | 24.90% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CycleFusion GmbHStuttgartKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
PASSIVA
KONZER-GEWINN-UND-VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. Januar 2023 BIS 31. DEZEMBER 2023(VORJAHR: FÜR DIE ZEIT VOM 1. APRIL 2022 BIS 31. DEZEMBER 2022)DER CYCLEFUSION GMBH, STUTTGART
Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023Allgemeine Angaben Inhalt und Gliederung des Konzernabschlusses Der Konzernabschluss der CycleFusion GmbH (nachfolgend auch „CycleFusion“) wird nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Die Gesellschaft mit Sitz in Stuttgart ist beim Amtsgericht Stuttgart im Handelsregister, Abteilung B, unter HRB 783185 eingetragen. Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des HGB unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften des GmbH- Gesetzes aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Soweit die Berichtspflichten wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang erfüllt werden können, erfolgten diese Angaben im Anhang. Hinweis zum Vorjahres-Konzernabschluss Der Konzernabschluss der CycleFusion wurde im Vorjahr für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. April bis zum 31. Dezember 2022 aufgestellt. Die CycleFusion ist im Rahmen der sogenannten Cycle2-Transaktion entstanden. Zunächst hat mit Sales Purchase Agreement vom 16. März 2022 die CycleFusion GmbH 100 % der Anteile an der Absolut International GmbH übernommen. Diese wiederum ist das 100-prozentige Mutterunternehmen der Absolut Bikes GmbH (Absolut International Teilkonzern). Im nächsten Schritt wurden von der Cycle Fusion GmbH mit Sales Purchase Agreement vom 30. März 2022 je 100 % der Anteile an der Absolut Bikes B.V. (vormals EBS Trading B.V.) und an der Merlin Cycles Gruppe (bestehend aus der Merlin Cycles Ltd. und der Merlin Cycles Group Ltd.) erworben. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss der CycleFusion GmbH, Stuttgart, werden alle Unternehmen einbezogen, die die Voraussetzungen des § 290 Abs. 2 HGB erfüllen. Es wurden insgesamt drei inländische und zwei ausländische Gesellschaften nach den Vorschriften über die Vollkonsolidierung einbezogen. Der Konsolidierungskreis umfasst somit neben der Muttergesellschaft fünf rechtlich selbstständige Gesellschaften mit jeweils 100% Anteilsbesitz: Absolut Bikes GmbH, Ostfildern Absolut International GmbH, Ostfildern Merlin Cycles GmbH, Ostfildern (Erstkonsolidierung zum 01.01.2023) Merlin Cycles Ltd., Buckshaw Village, Großbritannien Absolut Bikes B.V, Borculo, Niederlande Konsolidierungsgrundsätze Der Konzernabschluss wird auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens aufgestellt. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 HGB. Der Wertansatz der einbezogenen Tochterunternehmen wird dabei mit dem anteilig neubewerteten Eigenkapital des Tochterunternehmens verrechnet. Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung im Jahr 2022 ergab sich ein positiver Unterschiedsbetrag (Geschäfts- oder Firmenwert) aus der Kapitalkonsolidierung von TEUR 34.169, welcher über eine Nutzungsdauer von zehn Jahren abgeschrieben wird. Diese Nutzungsdauer entspricht den Restnutzungsdauern der wesentlichen Vermögensgegenstände, welche im Rahmen des Unternehmenskaufs erworben und durch die Kaufpreisallokationen festgelegt wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Gesellschaften werden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung gegeneinander aufgerechnet (§ 303 HGB). Die Umsätze zwischen Konzernunternehmen und die übrigen konzerninternen Erträge und Aufwendungen (§ 305 HGB) wurden eliminiert. Währungsumrechnung Die Aktiv- und Passivposten der auf fremde Währung lautenden Bilanzen wurden, mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zum historischen Kurs in Euro umgerechnet wurde, zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gemäß § 308a HGB in Euro umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung wurden zum Jahresdurchschnittskurs in Euro umgerechnet. Die sich ergebende Umrechnungsdifferenz ist innerhalb des Konzerneigenkapitals nach den Rücklagen unter dem Posten „Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung“ ausgewiesen. Bei teilweisem oder vollständigem Ausscheiden des Tochterunternehmens wird der Posten in entsprechender Höhe erfolgswirksam aufgelöst. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen gemäß den HGB-Vorschriften aufgestellt. Bewertungswahlrechte werden, soweit zulässig, im Einzel- und Konzernabschluss einheitlich ausgeübt. Der im Rahmen der Erstkapitalkonsolidierung erfasste Geschäfts- oder Firmenwert wird über einen Zeitraum von zehn Jahren abgeschrieben. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit Ihren Anschaffungskosten bewertet und planmäßig über die jeweilige Nutzungsdauer abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfolgen bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung. Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen grundsätzlich unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte werden mit den durchschnittlichen (Konzern-)Einstandspreisen abzüglich Anschaffungspreisminderungen bewertet., Einzelwertberichtigungen sowie Wertabschläge werden, sofern erforderlich, in Abhängigkeit der Artikelreichweite und der Gängigkeit vorgenommen. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Liquide Mittel werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Die in den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen liegenden Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Die Bewertung von Fremdwährungsforderungen erfolgt unter Berücksichtigung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag. Bei Forderungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden das Anschaffungskostenprinzip des § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB und das Realisationsprinzip des § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB nicht angewendet. Neben der latenten Steuerabgrenzung infolge von Konsolidierungsmaßnahmen (§ 306 HGB) wurden latente Steuerabgrenzungen gemäß § 274 HGB auf Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen sowie der Handelsbilanz I und II gebildet. Soweit aktive latente Steuern in Folgejahren voraussichtlich nicht genutzt werden können, erfolgt eine Wertberichtigung. Die sich aus der Umrechnung von auf fremde Währung lautenden Abschlüssen ergebenden Währungsdifferenzen werden gesondert unter dem Posten „Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung“ ausgewiesen. Zusätzlich werden im Eigenkapital das gezeichnete Kapital, die Kapitalrücklagen, der Konzernverlustvortrag sowie der Konzernjahresfehlbetrag ausgewiesen. Der aktivische Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung wird nach § 301 Abs. 3 HGB auf der Aktivseite als Geschäfts- und Firmenwert ausgewiesen und über zehn Jahre abgeschrieben, da diese Nutzungsdauer dem voraussichtlichen Nutzenverlauf widerspiegelt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Bei der Ermittlung der Rückstellungen werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt, wenn ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden und von der Deutschen Bundesbank herausgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Bewertung von Fremdwährungsverbindlichkeiten erfolgt unter Berücksichtigung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag. Bei Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden das Anschaffungskostenprinzip des § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB und das Realisationsprinzip des § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB nicht angewendet. Erläuterungen zur Konzernbilanz und zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Das Konzernanlagengitter ist als Anlage zum Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Konzern-Forderungsspiegel für das Geschäftsjahr 2023
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen Forderungen aus den Geschäftsbereichen B2B (Business-to-Business) und B2C (Business-to-Consumer). In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 21 enthalten. Aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 1.777 ergaben sich erstmals aus dem Ansatz von latenten Steuern auf steuerliche Verlustvorträge (TEUR 1.643) und temporären Differenzen (TEUR 1349). Die Steuersätze, die für die Berechnung der aktiven latenten Steuern zugrunde gelegt wurden, betragen bei der Absolut International 29,8 %. Passive latente Steuern ergaben sich im Wesentlichen aus den Kaufpreisallokationen, darunter auch durch die Aktivierung der Marke Merlin. Die Steuersätze, die für die Berechnung der passiven latenten Steuer zugrunde gelegt wurden, betragen bei der Absolut International GmbH 29,8 %, bei der Merlin Cycles Ltd. 19 % und bei der Absolut Bikes B.V. 25,8 %. Bei der Bewertung der latenten Steuern für die ausländischen Gesellschaften, liegen die in den einzelnen Ländern zum Realisierungszeitpunkt erwarteten Steuersätze zugrunde. Diese basieren grundsätzlich auf den am Bilanzstichtag gültigen bzw. verabschiedeten gesetzlichen Regelungen. In Deutschland ist bei der Ermittlung des Steuersatzes für die Gewerbesteuer der durchschnittliche Hebesatz aller deutschen CycleFusion Gesellschaften zugrunde gelegt worden. Für körperschaftsteuerliche Zwecke ist der gesetzliche Steuersatz um den Solidaritätszuschlag erhöht worden. Flüssige Mittel Die Flüssigen Mittel beinhalten Bankguthaben und Kassenbestände. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 25.000 und ist voll eingezahlt. Die Kapitalrücklage von TEUR 16.465 setzt sich aus Sacheinlagen der Basso Holding B.V. von TEUR 4.100 und der Gustav Normac B.V. von TEUR 12.365 zusammen. Steuerrückstellung Die Steuerrückstellungen in der Höhe von TEUR 150 (Vorjahr: TEUR 763) betreffen Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer. Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Abschlussprüfungskosten (TEUR 91,5), Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 40) sowie Rückstellungen für Gewährleistungen (TEUR 15) enthalten. Verbindlichkeiten Eine Aufgliederung der Verbindlichkeiten ist im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt.
Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 302 (Vorjahr: TEUR 113) und aus sozialer Sicherheit in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 91). Passive Latente Steuern Die passiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus Konsolidierungsmaßnahmen und haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
Aufgliederung der Umsatzerlöse Nach Tätigkeitsbereichen aufgeteilt, setzen sich die Umsatzerlöse wie folgt zusammen:
Die Umsätze wurden in folgenden Regionen erwirtschaftet:
Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Erträge aus der Währungsumrechnung von TEUR 467 enthalten. Abschreibungen In den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen in Höhe von TEUR 4.765 sind im Berichtsjahr außerplanmäßige Abschreibungen in der Höhe von TEUR 507 auf den niedrigeren beizulegenden Wert (§ 253 Abs. 3 Satz 3 HGB) vorgenommen worden. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind unter anderem Rechts- und Beratungskosten von TEUR 1.043, Werbekosten von TEUR 1.044, Aufwendungen für Ausgangsfrachten von TEUR 673, Aufwendungen für Fremdarbeiten von TEUR 203, periodenfremde Aufwendungen von TEUR 48, Mieten von TEUR 536 sowie Währungsdifferenzen von TEUR 79 enthalten. Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen die Zinsen für die langfristigen Bankdarlehen, Zinsen gegenüber Gesellschaftern sowie für die Kontokorrentlinien bei der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen mit einem Gesamtbetrag von TEUR 3.391 aus Miet- und Leasingverträgen und sind wie folgt fällig: Davon aus Mietverträgen fällig
Davon aus Leasingverträgen fällig
Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat keine Patronatserklärungen, Bürgschaften oder Garantien ausgegeben. Organ der CycleFusion GmbH Als Geschäftsführer der CycleFusion GmbH, Stuttgart abberufen wurde Ende Februar 2023: Herr Dr. Andreas Sachs, Straubing, Diplom Kaufmann, CEO Zum Geschäftsführer der CycleFusion GmbH, Stuttgart, ist seit 16.03.2023 bestellt: Herr Thorsten Vogt, Berlin, Industriemeister, CEO Die Angabe der Geschäftsführerbezüge gemäß § 285 Nr. 9 HGB entfällt unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. Arbeitnehmer Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug im Berichtsjahr:
Abschlussprüferhonorar Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar schlüsselt sich wie folgt auf:
Vorgänge von besonderer Bedeutung Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag bekannt, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens haben können. Befreiungen nach § 264 Abs. 3 HGB Die in den Konzernabschluss der Cycle Fusion GmbH einbezogenen Tochtergesellschaften (Absolut Bikes GmbH und Absolut International GmbH), haben für das Geschäftsjahr von der Vorschrift des § 264 Abs. 3 HGB über die Befreiung von der Verpflichtung zur Erstellung, Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Gebrauch gemacht. Die Cycle Fusion GmbH als Mutterunternehmen hat den Befreiungen ausnahmslos zugestimmt. Die Beschlüsse nach § 264 Abs. 3 HGB der Tochtergesellschaften werden nach § 325 HGB offengelegt. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresfehlbetrag des Mutterunternehmens in Höhe von EUR 5.121.507,18 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Stuttgart, den 29. Februar 2024 Konzern-Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2023
KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023CYCLEFUSION GMBH, STUTTGART
KONZERNEIGENKAPITALSPIEGEL FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023DER CYCLEFUSION GMBH, STUTTGART
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 INHALTSVERZEICHNIS 1. Grundlagen der Gesellschaft a. Geschäftsmodell und organisatorische Struktur b. Forschung und Entwicklung 2. Wirtschaftsbericht a. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen b. Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren c. Wesentliche nicht-finanzielle Leistungsindikatoren d. Geschäftsverlauf e. Vermögens- und Finanzlage f. Ertragslage 3. Chancen- und Risikobericht 4. Prognosebericht 1. Grundlagen der Gesellschaft a. Geschäftsmodell und organisatorische Struktur Die CycleFusion-Gruppe (im Nachfolgenden auch „CycleFusion“ genannt) ist aus mehreren Unternehmenstransaktionen entstanden: Am 16. März 2022 hat die CycleFusion GmbH 100 % der Anteile an der Absolut International GmbH übernommen. Diese wiederum ist die 100-prozentige Muttergesellschaft der Absolut Bikes GmbH. Im nächsten Schritt erfolgte die Akquisition der Anteile an der Absolut Bikes B.V. (vormals EBS Trading B.V.) und an der Merlin Cycles-Gruppe (bestehend aus der Merlin Cycles Group Ltd. und der Merlin Cycles Ltd.). Schließlich wurde die Merlin Cycles GmbH als 100-prozentige Tochtergesellschaft der CycleFusion GmbH gegründet. Zum Konsolidierungskreis der CycleFusion-Gruppe gehören heute sechs Gesellschaften in den Ländern Deutschland, den Niederlanden und dem Vereinigten Königreich. Die Gruppe unterhält unter der deutschen Holding CycleFusion GmbH fünf operativ tätige Tochtergesellschaften: außerhalb der deutschen Tochtergesellschaften Merlin Cycles GmbH und Absolut International GmbH, letztere nebst deren Tochtergesellschaft Absolut Bikes GmbH, existiert unter der Firmierung Absolut Bikes B.V. eine weitere Tochtergesellschaft in den Niederlanden und schließlich mit der Merlin Cycle Gruppe, diese bestehend aus der Merlin Cycles Group Ltd. als Holding und deren operativer Tochtergesellschaft Merlin Cycles Ltd. eine weitere im Vereinigten Königreich (UK). Durch diese Struktur kann der Gesamtmarkt sowohl im Bereich B2B als auch B2C unter einem Dach weltweit bedient werden, auch wenn sich der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit innerhalb der EU und dem Vereinigten Königreich befindet. Die CycleFusion-Gruppe ist eine marktführende, integrierte europäische B2B und B2C E-Commerce Handelsgruppe für Fahrradkomponenten und Verschleißteile. Die Gruppe bedient im B2C-online Bereich über Ihre Marke Merlin in Großbritannien den weltweiten Markt für Fahrräder und Fahrradzubehör mit einer breiten Palette von Markenprodukten. Die in Deutschland ansässigen B2B-Online-Einzelhändler beliefern neben den weltweiten Kunden auch die Schwestergesellschaften innerhalb der Unternehmensgruppe über ihre Marke Absolut. Ferner werden europäische B2B-Großhändler von der Absolut Bikes B.V. beliefert, die ihren Fokus insbesondere im Aufkauf von OEM-Ware hat. Die CycleFusion-Gruppe verfügt über keine eigene Produktion, vielmehr wird die Handelsware bei nationalen und internationalen Lieferanten bzw. deren Handelsvertretern eingekauft und weiterveräußert. Die CycleFusion-Gruppe greift hier auf die Produktpaletten der jeweiligen Hersteller zu. Neben der klassischen Pufferfunktion zwischen Handel und Lieferant steht insbesondere auch die Bündelung und Kommissionierung gem. Kundenwunsch im Fokus der Geschäftstätigkeit. Ein Vergleich mit den aufgeführten Vorjahreswerten ist nur bedingt gegeben, da sich die Vor-Berichtsperiode auf ein Rumpf- Geschäftsjahr und mithin auf einen Zeitraum von neun Monaten, die Berichtsperiode dagegen auf ein volles Jahr erstreckt. b. Forschung und Entwicklung Die CycleFusion-Gruppe hat keine eigenen Aktivitäten in den Bereichen Forschung und Entwicklung. 2. Wirtschaftsberichta. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenentwicklung Die Fahrradsaison war in der Berichtsperiode geprägt von etlichen Hiobsbotschaften. Nach für die Branche sehr erfolgreichen Corona-Jahren ist der Markt derzeit alles andere als stabil: Zwar sind die während der Pandemie gerissenen Lieferketten wieder weitgehend intakt, aber die von vielen Händlern panikartig bestellten und von den Herstellern inzwischen gefertigten und gelieferten Fahrräder und Fahrradteile belasten die Lager der Groß- und Einzelhändler und blockieren Betriebsmittel. Die entsprechenden Gegenmaßnahmen führten zu einer erheblichen Flutung des Marktes mit Rädern und Komponenten zu teilweise drastischen, für die Händler existenzbedrohenden Margenerosionen. Solches traf kleine Fahrradhändler ebenso wie die großen Player der Branche: Die US-amerikanische Radmarke Specialized bspw. kündigte an, ihren Mitarbeiterstamm um bis zu 10% kürzen zu müssen. Giant, der größte Fahrradhersteller der Welt mit Sitz in Taiwan musste seine Geschäftspartner um eine Verlängerung der Zahlungsfrist ersuchen. Das deutsche Traditionsunternehmen Prophete, das seit 115 Jahren in Reda-Wiedenbrück Fahrräder unter anderem der Marken Kreidler, Rabeneick und VSF Fahrradmanufaktur herstellt, musste einen Insolvenzantrag stellen. Ebenso Müsing, eine Marke, die sich mit hochwertigen Rennradrahmen aus Aluminium in den 1990er-Jahren einen Namen gemacht hat. Die für die Branche dramatischste Nachricht stammte sicherlich von der Internetstores GmbH: Das Unternehmen, das seit Beginn der 2000er-Jahre einen rasanten Aufstieg erfuhr, betreibt mehrere Online-Plattformen im Fahrrad- und Outdoor-Segment: bspw. fahrrad.de, Probikeshop, Bikester, Brügelmann und Campz. Internetstores, ebenso wie der britische Fahrradhändler Wiggle mit dessen Marke Chain Reaction Cycles ist Teil der Unternehmensgruppe Signa Sports United des österreichischen Investors René Benko; Ende November 2023 hat die Signa Holding aufgrund von Zahlungsunfähigkeit den Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens mit Eigenverwaltung angemeldet. Auch Komponenten-Hersteller Shimano berichtet in seinen jüngsten Unternehmenszahlen von hohen Lagerbeständen und einem Umsatzeinbruch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 24,8 Prozent.1 b. Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren Die CycleFusion-Gruppe wird anhand der Leistungsindikatoren Umsatz, Rohertragsmarge und der operativen Ertragskennzahl EBITDA-Marge gesteuert. Im Geschäftsjahr konnte die Unternehmensgruppe einen Umsatz von rd. 55.321 TEUR (Vorjahr: rd. 53.268 TEUR) erzielen. Ausschlaggebend dafür war insbesondere das B2C-Volumen bei der Tochtergesellschaft in UK, wodurch viele der oben genannten marktseitigen Nachfrageeffekte im B2B-Umfeld kompensiert werden konnten. Die Realisierung einer Rohertragsmarge in Höhe von rd. 13,3% (Vorjahr: rd. 19,6%) zeigt zum einen die Auswirkungen und Folgeerscheinungen eines im Berichtsjahr ausgesprochen schwierigen Marktumfelds, bestätigt gleichzeitig anschaulich die Möglichkeiten des integrierten Geschäftsmodells der Unternehmensgruppe; kontinuierliche Effekte durch Intercompany- Transaktionen konnten die Rohertragsmarge zumindest in Teilen auffangen. Auch hier war insbesondere der bestehende B2C-Umsatz von essenzieller Bedeutung für die Realisierung derartiger Roherträge. Allerdings muss in Summe dennoch ein Zurückbleiben hinter den Erwartungen einer leicht gesteigerten Rohertragsmarge konstatiert werden. Mit der Realisierung einer EBITDA-Marge in Höhe von rd. -0,4% (Vorjahr: rd. 10,2%) hat die Unternehmensgruppe das ursprünglich prognostizierte Ziel einer leicht reduzierten EBITDA-Marge - vor dem Hintergrund eines extrem veränderten Marktumfelds - im Laufe des Geschäftsjahres deutlich anpassen müssen. Allerdings, bereits zu Beginn des Jahres und damit noch deutlich vor Materialisierung der Krisensituation in der Branche und Realisierung dessen im Gesamtmarkt konnte das Management der CycleFusion Maßnahmen zur Stabilisierung der Gruppe ergreifen. Selbst diese insgesamt erheblich geschwächte Ertragskraft konnte lediglich durch eine unmittelbare und konsequente Überprüfung und Nachjustierung aller organisatorischer und prozessualer Strukturen im Innen- und Außenverhältnis über sämtliche Unternehmensstandorte und Gesellschaften hinweg erreicht werden. Der Abbau des Vorratsvermögens im Bereich der Waren auf ein Niveau von rd. 14.740 TEUR (Vorjahr: rd. 22.605 TEUR) war Teil dieser unumgänglichen Maßnahmen und erfolgte vor dem Hintergrund einer Situation von bis in den Sommer 2022 bestehenden dramatischen Lieferengpässen bei den einschlägigen Herstellern und im Ergebnis dessen durch verzögerte Auslieferungen und signifikante Bestellobligos gebundene finanzielle Mittel in erheblicher Größenordnung. In Zusammenhang mit dem Nachfragerückgang nach dem „COVID-19 Fahrrad-Boom“, gepaart mit einem Überangebot an Fahrradartikeln durch eine teilweise bis zu zwei Jahren verzögerte Lieferfähigkeit der Hersteller litt zudem die Werthaltigkeit der Lagerware aller Händler, auch jener der CycleFusion-Gruppe, weshalb im Rahmen des zur Stützung der Liquiditätssituation notwendigen Lagerabbaus nicht unerhebliche Margenabschläge in Kauf genommen werden mussten. c. Geschäftsverlauf Die Konzernumsätze für das Geschäftsjahr 2023 der CycleFusion-Gruppe liegen bei rd. 55.321 TEUR (Vorjahr: rd. 53.268 TEUR). Der deutsche Markt hatte mit rd. 20,7% (Vorjahr: rd. 34,4%) eine geringere Relevanz für den Konzernumsatz. Die Produkte werden weltweit vertrieben. Nach Tätigkeitsbereichen aufgeteilt, setzen sich die Umsatzerlöse wie folgt zusammen:
Regionale Aufteilung der Umsatzerlöse:
Die Auftragslage verlief auch im Berichtsjahr saisonal, mit stärkeren Sommermonaten und schwächeren Wintermonaten. Das Geschäftsjahr 2023 war zudem durch die oben genannten Sondereffekte Nachfragerückgang und Überangebot geprägt, wodurch das Volumen langfristiger Auftragsvolumina, sogenannte Vorordern, vor allem im Bereich B2B rückläufig war und ist. Der weiterhin ertragsstarke B2C-Absatz auf vergleichbarem Niveau konnte diesen Rückgang nur teilweise kompensieren. Insofern konnte die Vorjahres-Prognose einer leichten Steigerung der Rohertragsmarge und leichten Reduzierung der EBITDA-Marge nicht erreicht werden, während die Vorjahres-Prognose eines stark steigenden Konzernumsatzes unter Berücksichtigung der bedingten Periodenvergleichbarkeit nur teilweise erreicht wurde. d. Vermögens- und Finanzlage Vermögenslage Die Konzernbilanzsumme der CycleFusion GmbH beträgt rd. 51.529 TEUR (Vorjahr: rd. 65.594 TEUR), das Eigenkapital beträgt rd. 9.679 TEUR (Vorjahr: rd. 15.647 TEUR). In den immateriellen Vermögensgegenständen wird die im Rahmen der Kaufpreisallokation bewertete Marke Merlin mit einem Wert in Höhe von rd. 4.981 TEUR (Vorjahr: rd. 5.352 TEUR), ein Auftragsbestand in Höhe von 0 TEUR (Vorjahr: rd. 914 TEUR) sowie ein Geschäfts- und Firmenwert in Höhe von rd. 28.180 TEUR (Vorjahr: rd. 31.597 TEUR) ausgewiesen. Unter den Sachanlagen werden Technische Anlagen und Maschinen in Höhe von rd. 62 TEUR (Vorjahr: rd. 58 TEUR) sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von rd. 42 TEUR (Vorjahr: rd. 59 TEUR) ausgewiesen. Wesentliche Unterschiede zwischen Buchwerten und Zeitwerten bestehen nicht. Investitionen werden in einem zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes erforderlichen Umfang durchgeführt. Unter den Fertigen Erzeugnissen und Waren wird der Lagerbestand an Fahrrad Ersatz- und Verschleißteilen in Höhe von rd. 14.740 TEUR (Vorjahr: rd. 22.605 TEUR) ausgewiesen. Der Lagerbestand befindet sich damit zum Bilanzstichtag aufgrund der bereits dargelegten marktseitigen Entwicklungen auf einem sinnvollen, der Vorjahres-Prognose entsprechendem Niveau. Die Forderungen beinhalten hauptsächlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von rd. 780 TEUR (Vorjahr: rd. 2.735 TEUR). Effekte aus Wechselkursen sowie inflationäre Effekte hatten auf die Vermögenslage keinen wesentlichen Einfluss. Finanzlange Im Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit spiegelt sich insbesondere der Abbau des Working Capital wider, der wesentlich durch den konsequenten Abbau der Lagerbestände beeinflusst war. Aufgrund der Maßnahmen zum weiteren Abbau des Working Capital sowie unserer Umsatz- und Ergebniserwartungen geht die Gesellschaft für das Jahr 2024 von einer weiter positiven Entwicklung des operativen Cashflows und mithin einer nachhaltigen Verbesserung der Finanzlage aus. Kapitalstruktur Das Eigenkapital der CycleFusion GmbH beträgt rd. 9.679 TEUR (Vorjahr: rd. 15.646 TEUR) (Eigenkapitalquote 18,8% (Vorjahr: rd. 23,9%)). Das Gezeichnete Kapital beträgt 25 TEUR. Das Fremdkapital in Höhe von rd. 41.850 TEUR (Vorjahr: rd. 49.947 TEUR) (Fremdkapitalquote rd. 81,2% (Vorjahr: rd. 76,1%)) beinhaltet als wesentliche Position Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Zur Finanzierung der Akquisitionen und des weiteren Wachstums der Absolut International GmbH, der Merlin Cycles Group Ltd. und der Absolut Bikes B.V. (vormals EBS Trading B.V.) hat die CycleFusion GmbH bereits in 2022 eine langfristige Finanzierung mit der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen über nominal 30.300 TEUR abgeschlossen. Der Zinssatz für die Inanspruchnahme unter den Kreditlinien setzt sich aus der anfänglichen Marge bzw. nach einer Margenanpassung anwendbaren Marge und dem für die jeweilige Zinsperiode geltenden EURIBOR zusammen. Die anfängliche Marge für die in Anspruch genommenen Geldmarktkredite beträgt zwischen 3,0% und 3,5% p.a. Die Kreditlinien haben eine Laufzeit bis zum jeweilen Endfälligkeitstag der Gesamtfinanzierung. Die CycleFusion-Gruppe konnte in der Berichtsperiode sämtliche Zahlungsverpflichtungen gegenüber ihren Fremdkapitalgebern frist- und formgerecht erfüllen. Weitere Verbindlichkeiten bestehen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von rd. 2.053 TEUR (Vorjahr: rd. 4.525 TEUR), gegenüber Gesellschaftern in Höhe von rd. 8.773 TEUR (Vorjahr: rd. 8.370 TEUR) sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von rd. 2.971 TEUR (Vorjahr: rd. 3.352 TEUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern enthalten auch die Verbindlichkeiten aus Zinsen. Neben den üblichen Verpflichtungen aus den laufenden Verträgen mit Lieferanten bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen der CycleFusion GmbH gegenüber Dritten. Die bestehenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen u.a. folgende Sachverhalte:
Investitionen Im Berichtsjahr erfolgten ausschließlich Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe 33 TEUR. Dies waren im Wesentlichen Ersatzinvestitionen. Notwendige Investitionen zur Sicherstellung der geplanten Umsatzentwicklung erstreckten sich ausschließlich auf die Weiterentwicklung der bestehenden Onlineshop-Lösungen. Die Betreuung dieser Weiterentwicklungen erfolgte durch die eigenen IT-Mitarbeiter in Deutschland und UK. Ferner kam es im Rahmen von kleineren Renovierungsarbeiten an den Standorten zu geringfügigen Investitionen. Es bestehen keine Investitionsnotwendigkeiten oder -verpflichtungen. Liquidität Im Hinblick auf die operative Liquiditätsentwicklung stand insbesondere die gruppenweite Lagerbestandsentwicklung im Fokus. Warenzugänge aus alten und neuen Bestellungen sowie dem gleichzeitig rückläufigen Nachfragevolumen konnten erfolgreich durch Abverkäufe überkompensiert werden und führten zu einer Liquiditätsentlastung. Auf der Basis eines Konzernergebnisses in Höhe von rd. -6.053 TEUR (Vorjahr: rd. -399 TEUR) ergibt sich ein Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von rd. 6.498 TEUR (Vorjahr: rd. -3.115 TEUR), wesentlich beeinflusst durch Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind in Höhe von rd. 10.636 TEUR (Vorjahr: rd. -6.113 TEUR) sowie Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens in Höhe von rd. 4.764 TEUR (Vorjahr: rd. 3.175 TEUR). Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten in Höhe von rd. -1.740 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) und Gezahlte Zinsen in Höhe von rd. -2.338 TEUR (Vorjahr: rd. -1.224 TEUR) führen zu einem Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von rd. -4.078 TEUR (Vorjahr: rd. 23.651 TEUR) und in Summe zu einem Cashflow, unter Berücksichtigung des Cashflows aus der Investitionstätigkeit, in Höhe von rd. 2.458 TEUR (Vorjahr: rd. -5.805 TEUR). Die Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt finanziert; u.a. steht eine Kreditlinie in Höhe von 6.000 TEUR zur Verfügung, die kurzfristig im Rahmen des Cashpoolings in Anspruch genommen werden kann. Der Bestand an Guthaben bei Kreditinstituten beläuft sich am Abschlussstichtag auf rd. 1.402 TEUR (Vorjahr: rd. 858 TEUR). e. Ertragslage Die CycleFusion-Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2023 ein Konzernergebnis vor Steuern in Höhe von rd. -7.740 TEUR (Vorjahr: rd. 815 TEUR) und ein EBITDA in Höhe von rd. -246 TEUR (Vorjahr: rd. 5.432 TEUR). Wesentliche Aufwendungen stellen der Materialaufwand in Höhe von rd. 47.982 TEUR (Vorjahr: rd. 42.895 TEUR), Personalaufwand in Höhe von rd. 2.462 TEUR (Vorjahr: rd. 2.468 TEUR) sowie sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von rd. 5.529 TEUR (Vorjahr: rd. 2.559 TEUR) dar. Die Geschäftsführung blickt insbesondere vor dem Hintergrund der erheblichen marktseitigen Herausforderungen und der Volatilität im internationalen Umfeld auf einen insgesamt noch zufriedenstellenden Geschäftsverlauf im Berichtsjahr zurück. Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage ist vor den genannten Herausforderungen akzeptabel und belegt die krisenfeste Ausgangslage der Unternehmensgruppe. Insgesamt hat die Geschäftsentwicklung angesichts diverser wirtschaftspolitischer, geopolitischer und ökologischer Herausforderungen die angepassten Erwartungen der Unternehmensleitung erfüllt. Diese Einschätzung berücksichtigt auch Erkenntnisse nach dem Ende des Geschäftsjahres. Die erwarteten Auswirkungen aus dem veränderten Marktumfeld sind in der Unternehmensplanung und dem Prognosebericht für das Jahr 2024 berücksichtigt. 3. Chancen- und Risikobericht Das operative Management ist verantwortlich für die Aufrechterhaltung wirksamer interner Kontrollen und bildet die erste Stufe zur Risikovermeidung bei ihrer täglichen Umsetzung von Kontroll- und Korrekturmaßnahmen. Der Bereich Controlling bildet die zweite Stufe zur Risikovermeidung. Einerseits durch die Erstellung des monatlichen Berichtswesens und deren Überprüfung. Andererseits wird die Geschäftsentwicklung der Verbundgesellschaften und des Konzerns durch den Dialog zwischen dem zentralen Management der Unternehmensgruppe und dem operativen Management der Einzelgesellschaften (etablierte „Business-Review“-Struktur) kontrolliert. Die dritte Stufe besteht aus einer unabhängigen Überwachungs- und Beratungsfunktion, verkörpert durch die Gesellschafter. Sie soll den Leitungsgremien ein Höchstmaß an Objektivität und Unabhängigkeit innerhalb der Organisation bieten. Risiken und Chancen Aus Firmensicht wurden die wesentlichen Chancen und Risiken den nachfolgenden Risikokategorien zugeordnet: Geschäftsrisiken:
Produktionsrisiken: Die CycleFusion-Gruppe überprüft ihr Logistikkonzept regelmäßig und gewährleistet damit gleichbleibend hohe Standards bei Sicherheit, Liefer- und Produktqualität sowie Effizienz. Parallel dazu arbeiten die Logistikverantwortlichen an der Verbesserung des Notfallkonzepts, um einen Ausfall des Logistikstandorts in Deutschland, den Niederlanden und in UK zu vermeiden. Das Risiko wird daher als gering beurteilt. Versicherungsschutz und dessen Risiken: Versicherbare Unternehmensrisiken werden versichert. Die CycleFusion-Gruppe prüft jährlich auf Basis von Meldungen der Gesellschaften - oder bei relevanten Veränderungen auch während des Geschäftsjahres - die Angemessenheit des Versicherungsschutzes und veranlasst notwendige Anpassungen. Das Risiko hieraus wird als gering beurteilt. Verwendung von Finanzinstrumenten und deren Risiken: Der Einsatz von Finanzinstrumenten wird im Rahmen des Risikomanagementsystems durch interne Richtlinien geregelt, die grundgeschäftsorientierte Limite festlegen, Genehmigungsverfahren definieren, den Abschluss derivativer Instrumente zu spekulativen Zwecken ausschließen, Kreditrisiken minimieren und das interne Meldewesen sowie die Funktionstrennung regeln. Sicherungsgeschäfte würden ausschließlich über die Finanzabteilung des Mutterunternehmens zur Absicherung der Marktzinsänderungen abgeschlossen. Im Geschäftsjahr 2023 und auch aktuell wurden keine Sicherungsgeschäfte eingegangen. Im Einzelnen werden folgende Finanzrisiken gesteuert: Preisänderungsrisiken resultieren daraus, dass sich der Wert eines Finanzinstruments wegen höherer oder niedrigerer Marktzinssätze oder Wechselkurse ändert. Die Konzernfinanzierung ist darauf ausgerichtet, das niedrige Zinsniveau langfristig zu sichern. Ausfallrisiken ergeben sich, wenn der Vertragspartner bei einem Geschäft seinen Verpflichtungen gar nicht oder nicht fristgerecht nachkommen kann und dadurch finanzielle Verluste verursacht. Bereits identifizierten Ausfallrisiken wurde durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Insgesamt kann das Risiko aufgrund einer regelmäßigen Risikovorsorge sowie der Kundenstruktur als begrenzt angesehen werden. Liquiditätsrisiken können entstehen, wenn die Gruppe nicht in der Lage sein sollte, die notwendigen Finanzmittel zu beschaffen, um Verpflichtungen einzuhalten, die sich im Zusammenhang mit Finanzinstrumenten ergeben. Der Fortbestand des Konzerns ist auf Grund einer sehr soliden Finanzierungsstruktur gesichert. Die Gruppe unterliegt Zahlungsstromschwankungen, die sich aus der Saisonabhängigkeit des Geschäfts ergeben würden. Als Konzern, der auch in nicht EU-Ländern operiert, ist die Gruppe den Auswirkungen von Währungsschwankungen ausgesetzt, da sie auch in Euro einkauft, und in fremder Währung fakturiert. Änderungen des zukünftigen Zinsniveaus können bei variabel verzinslichen Vermögensgegenständen und Schulden Schwankungen der Zahlungsströme hervorrufen. Dieses Risiko wird bei Bedarf durch den Einsatz von Zinsswaps und Zinscaps abgesichert. Regelmäßig wird analysiert, wie sich Änderungen des Zinsniveaus auf die Zahlungsströme auswirken. Derzeit ergibt sich kein nennenswertes Zinsänderungsrisiko. Risiken für die Vermögenswerte "Geschäfts - und Firmenwerte" sowie "aktive latente Steuern" Im Rahmen der vorgenannten Unternehmenstransaktionen in 2022 und der damit einhergehenden Kaufpreisallokation für die CycleFusion-Gruppe kam es bereits in der Vorperiode zur Aktivierung von u.a. Geschäfts- und Firmenwerten für den Konzern. Im Geschäftsjahr 2023 kam es zudem zur Aktivierung von aktiven latenten Steuern auf steuerliche Verlustvorträge. Naturgemäß basiert die Werthaltigkeit des Geschäfts- und Firmenwerts sowie der aktiven latenten Steuern von der zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung der Konzerngesellschaften; im Falle eines Nichteintretens der getroffenen Annahmen besteht das Risiko der Notwendigkeit zur Vornahme von außerplanmäßigen Abschreibungen. Das Risiko wird als mittel beurteilt. Chancen: Grundsätzlich werden die Chancen der CycleFusion-Gruppe im Zusammenhang mit dem Strategieprozess sowie Workshops ermittelt bzw. bewertet. Als Chancen werden solche Entwicklungen angesehen, die zu einer positiven Abweichung von der strategischen Planung und somit zu einer zusätzlichen Verbesserung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führen können. Um sowohl kurzfristig Kosteneinsparungen zu erzielen als auch langfristig das volle Potenzial des Unternehmens auszuschöpfen, wurde bspw. ein gruppenweites Reorganisations- und Kostensenkungsprogramm zur Optimierung und Effizienzsteigerung aller Strukturen und Prozesse gestartet. Dieses Kostensenkungsprogramm wird im kommenden Geschäftsjahr in einen alle Funktionsbereiche umfassenden KVP-Prozess überführt. Eine große Rolle spielt hierbei auch die Realisierung von gruppenweiten Synergiepotenzialen. Ein gruppenweites Bestandsmanagement runden das Aufgabenspektrum hierbei ab. Die CycleFusion-Gruppe wird im Geschäftsjahr 2024 ihre Aktivitäten im B2C-Bereich mithilfe des in der Berichtsperiode erweiterten Online-Shops weiter ausbauen und somit eine deutlich breitere Streuung ihrer Produkte, einhergehend mit einer deutlich effizienteren Ansprache der Kunden möglich machen. Hierdurch erwartet die Unternehmensgruppe mittel- und langfristig weitere Umsatz- und Margensteigerungen. Gesamtbeurteilung der Risikolage: Mit der anhaltenden Gefährdungslage in Zusammenhang mit den Krisen um die Ukraine und im Nahen Osten, den daraus resultierenden behördlichen und wirtschaftlichen Einschränkungen, den Hemmnissen in den internationalen Lieferketten, der Preisentwicklung für Rohstoffe sowie der Inflationsentwicklung, hat sich die Risikolage verändert. Sowohl die systematische Identifikation, Bewertung und Steuerung der Risiken als auch das zentrale Controlling und Rechnungswesen sowie der umfassende Versicherungsschutz tragen dazu bei, den Fortbestand der CycleFusion-Gruppe zu sichern. In der Gesamtbetrachtung werden die vorhandenen Chancen und Risiken überwacht und es wurden Initiativen sowie Maßnahmen eingeleitet, um bestandsgefährdende Risiken zu vermeiden. Bestandsgefährdende sowie nennenswerte, über das normale unternehmerische Risiko hinausgehende Risiken, sind nicht bekannt. Nachtragsbericht: Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag bekannt, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens haben können. 4. PrognoseberichtGesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die wirtschaftliche Dynamik in Deutschland war im vergangenen Jahr noch deutlich von den Nachwirkungen der vorangegangenen, sich überlappenden Krisen (Corona-Pandemie und der Energiepreiskrise infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine) geprägt. Der massive Energiepreisanstieg, der sich mit Verzögerung auch in nachgelagerten Wertschöpfungsstufen niederschlug, mündete in einem starken Verbraucherpreisanstieg auf breiter Front. Insbesondere die dadurch auftretenden erheblichen Kaufkraftverluste dämpften die binnenwirtschaftliche Nachfrage spürbar. Die geldpolitischen Reaktionen der Zentralbanken auf die hohe Inflation schwächten die wirtschaftliche Dynamik auch bei wichtigen Handelspartnern, was die außenwirtschaftliche Nachfrage spürbar belastete. Hinzu kam ein außergewöhnlich hoher Krankenstand der Erwerbstätigen im vergangenen Jahr, der sich über ein verringertes Arbeitsvolumen auch negativ auf die Wertschöpfung ausgewirkt haben dürfte. Nachdem die Wirtschaftsleistung in Deutschland im Jahresverlauf 2023 nahezu stagnierte, war sie zum Jahresende nach vorliegendem Datenstand rückläufig. Für das Gesamtjahr ergibt sich damit im Vorjahresvergleich ein Rückgang des preisbereinigten BIP um 0,3 Prozent. Zu Beginn des Jahres 2024 befindet sich die deutsche Volkswirtschaft weiterhin in einem schwierigen Fahrwasser. Die Stimmung in der Wirtschaft, gemessen am ifo Geschäftsklima, dem Einkaufsmanagerindex der Industrie oder dem GfK Konsumklimaindex, liegt zum Jahreswechsel 2023/24 weiterhin auf sehr niedrigem Niveau. Zwar lassen einige belastende Faktoren aus dem Vorjahr wie die hohen Verbraucherpreissteigerungen und die daraus folgenden Kaufkraftverluste nach, die Inflation dürfte unter anderem infolge von Basiseffekten durch das Auslaufen temporärer Entlastungsmaßnahmen aber noch einige Zeit oberhalb der Zwei-Prozent-Schwelle liegen. Vor allem die wieder steigenden Reallöhne und die robuste Arbeitsmarktentwicklung dürften eine binnenwirtschaftliche Erholung im Jahresverlauf befördern. Dagegen bleibt die Perspektive für den Außenhandel angesichts vielfältiger geopolitischer Krisen und Spannungen sowie der nachwirkenden, wachstumsdämpfenden Effekte der geldpolitischen Straffungen bei wichtigen Handelspartnern verhalten. Hinzu kommen neue, nationale Herausforderungen, wie die aus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts resultierende Notwendigkeit zur Anpassung bzw. Priorisierung der Finanzplanung des Bundes. Die Bundesregierung geht dennoch davon aus, dass die belastenden Einflüsse im Jahresverlauf 2024 tendenziell nachlassen werden und die positiven, binnenwirtschaftlichen Faktoren zunehmend zum Tragen kommen. Für das Gesamtjahr 2024 wird ein leichter Zuwachs des preisbereinigten BIP um 0,2 Prozent erwartet. Für eine vor allem binnenwirtschaftlich getragene Erholung sprechen die günstige Lohn- und Beschäftigungsentwicklung. Nach einem historischen Höchststand der Erwerbstätigenzahl von knapp 46 Millionen Personen im vergangenen Jahr dürfte sich der Beschäftigungsaufbau in diesem Jahr fortsetzen, wenn auch vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels mit einem etwas geringeren Zuwachs von 110 Tsd. Personen. Mit Verzögerung wird im Jahresverlauf 2024 auch ein leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit erwartet, die im Jahresdurchschnitt allerdings aufgrund des statistischen Überhangs aus dem Jahr 2023 noch um etwa 85 Tsd. Personen über dem Vorjahr liegen dürfte.2 Die Fahrradbranche sah sich in 2023 mit einer Reihe von Insolvenzen konfrontiert, die ihre ursächliche Kausalkette in Lieferengpässen, Nachfragerückgang, Überbeständen, Abverkäufen i.V.m. Margenerosion fanden und aber in dem tatsächlichen Umfang nicht absehbar waren. Allerdings gibt es mit Krisen im Allgemeinen und dieser im Besonderen individuelle Chancen, bspw. aus der Marktkonsolidierung oder Anpassungen von Marktstandards und Prozessabläufen. Grundsätzlich lag die Branche größtenteils auf dem Umsatzniveau, welches vor Corona für das Jahr 2023 prognostiziert wurde - Marktwachstum ist also durchaus vorhanden und bereits zur Jahreswende sind wiedererstarkende Umsätze und Margen deutlich erkennbar und geben begründete Hoffnung für eine Rückkehr des Marktes auf ein für die Branche gesundes Niveau.3
2
https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Publikationen/Wirtschaft/jahreswirtschaftsbericht-2024.pdf?__blob=publicationFile&v=6 Prognose der Geschäftsentwicklung Die nachfolgenden Aussagen zur Geschäftsentwicklung des Konzerns basieren auf einer von der Geschäftsführung beauftragten und jährlich aktualisierten operativen 12-Monatsplanung. Die Aussagen wurden unter der Annahme getroffen, dass es im Jahr 2024 zu keinen neuen Restriktionen außerhalb des Machtbereichs der CycleFusion-Gruppe kommt und sich hieraus keine weiteren Auswirkungen auf den zukünftigen Geschäftsverlauf ergeben. Zudem wurde die Prognose unter der Annahme getroffen, dass sich keine wesentlichen Auswirkungen auf den Beschaffungs- und Absatzprozess ergeben, welche über das derzeitige Niveau hinausgehen. Expansion und Investitionen Die Expansion der CycleFusion-Gruppe wird sich in den kommenden Jahren weiterhin auf strategisch ausgewählte Märkte konzentrieren. Darüber hinaus stehen die geplanten Investitionen im Zeichen der Anpassung des Geschäftsmodells im Hinblick auf den Ausbau der Marke sowie den weiteren Ausbau des Online-Shops im B2C-Umfeld. Umsatz- und Ertragsprognose Vor dem Hintergrund der oben geschilderten gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen, einhergehend mit hinter den Vorjahres-Prognosen zurückgebliebenen Erwartungen, sieht die CycleFusion-Gruppe nach vorn einen geringfügig steigenden Konzernumsatz, bedingt durch marktseitige Effekte und operative Maßnahmen. Im Hinblick auf das Marktumfeld erwartet die Gesellschaft eine moderat wiedererstarkende Nachfrage im Endkundenbereich. Die operativen Effekte resultieren insbesondere aus dem weiteren Ausbau des B2C-Geschäfts (Produkte und Absatzmärkte); Nutzung gruppenweiter Synergien und Ausbau des B2C fördern eine geringfügige Steigerung der Rohertragsmarge. Aufgrund weiterer Maßnahmen zur Kostenreduktion in Verbindung mit dem erwarteten steigenden Gesamtvolumen wird sich die EBITDA-Marge geringfügig erholen. Bereits gestartete Maßnahmen zur Reorganisation, Effizienzsteigerung und Nutzung von gruppenweiten Synergien werden zusätzliche Chancen und Potenziale ermöglichen.
Stuttgart, den 29. Februar 2024 CycleFusion GmbH Thorsten Vogt, Geschäftsführer „BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGI GEN ABSCHLUSSPRÜFERS An die CycleFusion GmbH, Stuttgart Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der CycleFusion GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der CycleFusion GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.“
Frankfurt, den 29. Februar 2024 Nexia GmbH Santosh Varughese, Wirtschaftsprüfer Frank Weber, Wirtschaftsprüfer |
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