A-Frame Capital GmbH
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Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Irmtraud Elke Beyer seit 15.3.2014 | Prokura |
Torsten Poels seit 19.5.2008 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Fast Lane Institute for Knowledge Transfer GmbHBerlinJahresabschluss zum 31. Dezember 2016Lagebericht FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2016FAST LANE INSTITUTE FOR KNOWLEDGE TRANSFER GMBH, BERLIN1. Darstellung des Geschäftsverlaufes In 2016 hat sich die Weltkonjunktur in den meisten westlichen Ländern stabilisiert. Die instabile wirtschaftliche und politische Situation in China, Brasilien, Venezuela, Spanien und Portugal, Middle East und vor allem in Osteuropa bleibt angespannt und schwierig. Die Krisen in Russland, Ukraine und Kriege im Mittleren Osten beeinträchtigen zunehmend unser Auslandsgeschäft. Auch die Entwicklung in Asien und Brasilien und ganz Lateinamerika ist weiter rückläufig. In Europa gibt es Unsicherheit in Bezug auf den Brexit und die anhaltende Staatsschuldenkrise belastet die wirtschaftliche Entwicklung nachhaltig. Allerdings gibt es in 2016 endlich wieder positive Entwicklungen in Italien, Frankreich und Österreich und vor allem in Deutschland, wo die Prognosen von einem Wachstum des Bruttoinlandsproduktes um die 2% ausgehen. Dabei entwickeln sich die Volkswirtschaften in EMEAR sehr unterschiedlich, weshalb wir unsere Geschäftstätigkeiten auf für uns positive Länder konzentrieren. Die deutsche Wirtschaft konnte trotz des schwierigen Umfeldes in 2016 weiter langsam wachsen. Der deutsche Export erwies sich trotz der angespannten Lage auf den internationalen Märkten als sehr robust. Auch der Arbeitsmarkt in Deutschland konnte sich trotz der Krisen in EMEAR weiterhin positiv entwickeln. In 2016 konnte die Fast Lane Institute for Knowledge Transfer GmbH ihre Geschäftstätigkeit auch bedingt durch das europäische Ausland positiv entwickeln, wobei sich unser Herstellermix und unsere Geschäftsfelder (lines of business) stark verändern. Themen wie Cloud und Services werden in der Zukunft eine wesentlich wichtigere Rolle spielen. Durch die wesentlich Erweiterung unser Hersteller von 12 auf über 30 konnten wir die Geschäfte mit einigen neuen Herstellern positiv entwickeln. Insbesondere die Neuausrichtung auf große Hersteller wie Cisco, AWS, VMware, IBM, Veeam und Microsoft haben sich positiv ausgewirkt. Der Erfolg des Unternehmens wurde, wie in den Vorjahren, erneut mit zahlreichen Awards gewürdigt. In 2016 zählen hierzu der Global Partner of the Year von Cisco Systems. Weiterhin wurden wir erneut zum achten Mal in Folge zu den Top 20 IT Trainingsunternehmen der Welt von Trainingsindustries.com ausgezeichnet. Zurückzuführen sind diese Ergebnisse auf unsere Marktführerschaft bei den Herstellern Cisco, Netapp RedHat, VMware und neuerdings auch Microsoft. Für alle fünf wichtigen Hersteller hat die Fast Lane sich zum dominanten Player in Deutschland entwickelt. In 2016 haben wir erneut die Entwicklung unseres eigenen Portfolios mit neuen Expertenkursen stark ausgebaut. Diese Weitsicht wird sich 2017 besonders extrem positiv auswirken. 2. Darstellung der Lage Insgesamt hat sich die Ertragslage der Gesellschaft in 2016 im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert. Einen Rückgang der Umsatzerlöse um rd. 6 % auf 19,4 Mio. € stand ein nur unterproportionaler Rückgang der Materialeinsatzkosten und der Personalkosten gegenüber. Bei deutliche verringerten Remote Lab-Kosten ergab sich ein Betriebsergebnis von rd. T€ 100. Zusammen mit den Zinsaufwendungen, Steuererstattungen und einer Abschreibung auf Beteiligungen wird ein Jahresfehlbetrag von rd. T€ 50 ausgewiesen. Die Vermögens- und Finanzlage ist durch einen Bestand an liquiden Mitteln von rd. 1,6 Mio. € und einer Eigenkapitalquote von rd. 20 % gekennzeichnet. Investitionen wurden in 2016 in Höhe von rd. € 155 getätigt. 3. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf die wesentlichen Chancen und Risiken der künftigen Geschäftsentwicklung in 2017 Der Umsatz mit Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik wird in 2017 laut der BITCOM um 2,4 % auf 160 Mrd Euro steigen. Das Geschäft mit IT Services wie Beratung und Outsourcing steigt um 2 % auf 39 Mrd Euro. Am stärksten wird mit knapp 5 % Wachstum der Softwarebereich gewinnen. Für das Wachstum bei Software und Services spielt Cloud Computing und Cyber-Security eine wichtige Rolle. Weitere starke Wachstumsfelder für die Fast Lane sind Professional Services und OnDemand Learning aus der Cloud. Für die Folgezeit rechnen wir mit einer sehr deutlichen Verbesserung der Ertragslage. Zu unseren großen Herstellern Cisco Systems, Netapp, VMware, Microsoft, AWS, IBM und unserem eigenen Portfolio mit fast 100 Kursen sind neue Hersteller wie Pivotal, Barracuda und Oracle dazugekommen. Zusätzlich fokussieren wir uns auch auf eigene Kursentwicklungen im Bereich der Softskills und Management Seminare und deutlich mehr Consulting Services im In- und Ausland. Die Umsatzerlöse in 2017 werden daher über den Ergebnissen des Vorjahres liegen. Insgesamt wird in 2017 mit einem positiven Jahresergebnis gerechnet. 4. Sonstige Angaben Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Abschlussstichtag nicht ergeben.
Berlin, 2. Januar 2018 Fast Lane Institute for Knowledge Transfer GmbH Geschäftsleitung gez. Torsten Poels Bilanz zum 31. DEZEMBER 2016FAST LANE INSTITUTE FOR KNOWLEDGE TRANSFER GMBH, BERLINAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2016
Anhang für das Geschäftsjahr 2016FAST LANE INSTITUTE FOR KNOWLEDGE TRANSFER GMBH, BERLINI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Bilanzierungsmethoden Die Fast Lane Institute for Knowledge Transfer GmbH, Berlin, ist eingetragen im Register des Amtsgerichts Charlottenburg HRB 88453 B. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 wurde unter Berücksichtigung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) i.d.F. des BilRUG und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Vorschriften des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sind erstmals auf das Geschäftsjahr ab 1. Januar 2016 angewendet worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz oder im Anhang aufgeführt werden können, sind im Anhang zu finden. Von bestehenden Ansatzwahlrechten wird nur Gebrauch gemacht, soweit aufgrund steuerrechtlicher Vorschriften eine Aktivierungs- bzw. Passivierungspflicht besteht. Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände werden linear über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Dabei werden die Zugänge pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden sofort abgeschrieben. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesene Beteiligung wird zu Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der Forderungen erfolgt zum Nennwert. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen. Die liquiden Mittel werden zu Nennwerten bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Vermögenswerte und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag ausgewiesen. II. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Anlagevermögen Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2016 ist im Anschluss dargestellt. Die Vortragswerte der historischen Anschaffungskosten und der kumulierten Abschreibungen wurden im Vergleich zum Vorjahr angepasst. Forderungen und sonstige Vermögensgegenständen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der Posten enthält im Wesentlichen Vorauszahlungen für zukünftige Trainingsleistungen, Reisekosten sowie Leasingsraten für PKW. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt € 25.000 und ist in voller Höhe eingezahlt. Im Zusammenhang mit der Hingabe privater Anteile des Hauptgesellschafters für den Kauf einer Beteiligung wurde im Vorjahr eine Einstellung in die Kapitalrücklage in Höhe von T€ 70 vorgenommen. Sonstige Rückstellungen Bei den sonstigen Rückstellungen sind hervorzuheben:
Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind durch Pfandrechte an Gegenständen der Betriebs- und Geschäftsausstattung gesichert. Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens Die Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens betreffen Forderungen. Die Höhe der Abschreibungen ergibt sich aufgrund von diversen Sachverhalten. Periodenfremde Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten keine wesentlichen periodenfremden Erträge. Periodenfremde Aufwendungen Wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind nicht angefallen. III. ERGÄNZENDE ANGABEN Sonstige finanzielle Verpflichtungen Bei der Gesellschaft bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von rd. T€ 5.500. Haftungsverhältnisse Es liegen keine Haftungsverhältnisse vor. Zahl der Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen (ohne Geschäftsführer und Auszubildende) 105 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 95). Ergebnisverwendungsvorschlag Das Jahresergebnis soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Geschäftsführungsvergütung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Geschäftsführer Alleiniger Geschäftsführer ist Herr Torsten Poels.
Berlin, 2. Januar 2018 Fast Lane Institute for Knowledge Transfer GmbH Geschäftsführung gez. Torsten Poels
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Fast Lane Institute for Knowledge Transfer GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetz-lichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Lübeck, 2. Januar 2018 Treuhand-Gesellschaft
für Handel und Industrie m.b.H.
gez. Dr. Schreiber, Wirtschaftsprüfer gez. Fricke, Wirtschaftsprüfer |
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