NORMA Group SE
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Birgit Irene Seeger seit 7.11.2025 | Geschäftsführer |
Athanassios Sotiriou seit 13.12.2024 | Prokura |
Daniel Jürgen Dr. Heymann seit 8.8.2023 | Geschäftsführer |
Okan Celiker seit 6.4.2023 | Prokura |
Gerrit Dr. von Breitenbach seit 30.11.2022 | Prokura |
Andreas Müller seit 17.2.2015 | Prokura |
Ingo Hinrichs seit 6.6.2014 | Prokura |
Marc Mathias Köhler seit 15.3.2013 | Geschäftsführer |
Andreas Belz seit 20.2.2012 | Prokura |
Wolfgang Geiger seit 20.2.2012 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
NORMA Group
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| In % | 2011 | 2012 | 2013 |
| Welt | +3,9 | +3,1 | +3,0 |
| USA | +1,8 | +2,8 | +1,9 |
| China | +9,3 | +7,7 | +7,7 |
| Eurozone | +1,5 | -0,7 | -0,4 |
| Deutschland 1) | +3,3 | +0,7 | +0,4 |
Quellen: IWF, 1) Deutsche Bundesbank
Euroraum verließ Rezession - Trendwende ohne Schwung
Nach dem Einbruch Anfang 2013 konnte sich die Wirtschaft in Europa sukzessive von den Belastungen der Staatschuldenkrise lösen. Zwar bremsten die Reformen und Anstrengungen zur Konsolidierung der Staatsbudgets in den Peripherieländern die Erholung, aber die Maßnahmen begannen strukturell positiv zu greifen. Nach sechs aufeinander folgenden Quartalen mit schrumpfender Wirtschaftsleistung überwand der Euroraum im Frühjahr die Rezession. Die Auftriebskräfte waren jedoch sehr gering, im Jahresvergleich verblieb ein Minus für die Wachstumsrate. Nach IWF-Angaben fiel das BIP im Euroraum 2013 nochmals um 0,4 % (2012: -0,7 %). Angesichts der noch nicht tragfähigen, schwachen Konjunktur und der rückläufigen Inflationsrate senkte die EZB den Leitzins in zwei Schritten auf das historisch niedrige Niveau von 0,25 %. In den einzelnen Ländern Europas verlief die Wirtschaftsentwicklung 2013 wiederum sehr heterogen. In Portugal, Spanien, Italien, Griechenland sowie auch in den Niederlanden schrumpfte die Wirtschaftsleistung weiter. Frankreichs Wirtschaft stagnierte nahezu (+0,2 %). Deutschland ist minimal gewachsen. Großbritannien verzeichnete gestützt auf die Erholung des Immobilienmarkts und Einkommenssteigerungen ein auf 1,7 % belebtes Wachstum.
Die kraftlose konjunkturelle Lage Europas ohne eine nachhaltige Belebung im Jahresverlauf spiegelte sich in der seit April 2013 auf Rekordniveau verharrenden Arbeitslosigkeit im Euroraum wider. In der EU waren nach Angaben des Statistisches Amts der Europäischen Union (Eurostat) im Dezember 26,2 Mio. Menschen arbeitslos, davon allein im Euroraum 19,0 Mio. Die schwache Binnenkonjunktur war zudem durch Investitionszurückhaltung und eine bis zum Hochsommer rückläufige Industrieproduktion gekennzeichnet. Seit September reflektieren die Eurostat-Statistiken jedoch eine allmählich positive Entwicklung. Ganzjährig fiel die Industrieproduktion 2013 in der EU um 0,5 % und im Euroraum um 0,8 %. Für den Euroraum verbesserte sich die Kapazitätsauslastung im 4. Quartal auf 79,3 % (Ende 2012: 77,6 %). In Deutschland stieg die Auslastung von 81,0 % Ende 2012 auf 83,7 % im Schlussquartal 2013.
Deutschlands Konjunktur allmählich erholt, Zuversicht am Jahresende
Für 2013 war das BIP-Wachstum in Deutschland mit lediglich 0,4 % (Deutsche Bundesbank) schwächer als in den durch die Eurokrise belasteten Vorjahren. Die Gründe waren ein niedrigerer Außenbeitrag, nochmals geringere Ausrüstungsinvestitionen sowie Investitionskürzungen im Wirtschaftsbau und im öffentlichen Bau. Die Stützen der Binnenkonjunktur waren aufgrund der niedrigen Zinsen, des hohen Beschäftigungsstands und der guten Einkommenssituation erneut der expandierende Wohnungsbau und der robuste private Verbrauch. Der Jahresbeginn 2013 war infolge des extrem kalten und langen Winters kraftlos. Das BIP stagnierte auf dem Niveau des schwachen Vorquartals, im Jahresvergleich fiel die Wirtschaftsleistung sogar um 1,6 %. Auf die Nachholeffekte im Frühjahr folgte ein Dämpfer durch einen enttäuschenden Außenhandel. Nur sehr zögerlich setzten sich die Auftriebskräfte durch. Mit der Erholung der Industrieproduktion ab der Jahresmitte verbesserte sich die Kapazitätsauslastung der Industrie. Damit setzte eine Erholung der Ausrüstungsinvestitionen ein. Sowohl die konjunkturelle Lage als auch die Erwartungen hellten sich Ende 2013 auf. Wichtige Frühindikatoren, wie der Ifo-Geschäftsklimaindex und der ZEW-Index, verbesserten sich spürbar und signalisierten zum Jahreswechsel 2013/14 eine kräftige Belebung für die nächsten Monate.
Maschinenbau global ohne Schwung, Produktionsminus in Deutschland
Der weltweite Maschinenbau ist 2013 nach einer Schätzung des Branchenverbandes VDMA mit einem realen Umsatzplus von 1 % nur geringfügig gewachsen. Dies ist auf die beiden größten Standorte China (+5 %) und USA (+1 %) zurückzuführen. Japanische und italienische Hersteller verbuchten Umsatzeinbußen von 2 % bzw. 4 %. Der Umsatz des deutschen Maschinenbaus stagnierte bei EUR 207 Mrd. Dabei ging die Produktion real um 1 % zurück. Infolge des schwachen Jahresbeginns wurde die Erwartung eines leichten Wachstums für 2013 nicht erreicht. Die Investitionszurückhaltung Westeuropas und vor allem Deutschlands bremste die Branchenkonjunktur. Das Europageschäft stagnierte, aber die Exporte sanken vor allem nach Asien (bis Oktober 2013: nominal -4,5 %) und Lateinamerika (-3,2 %). Nach China wurden im selben Zeitraum 4,2 %, in die USA 0,7 % weniger Maschinen exportiert.
Die global schwache Konjunktur spiegelte sich 2013 auch in den Aufträgen des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus wider. Die Erholung der Bestelleingänge aus dem Ausland setzte sich 2013 nicht fort. Der Trend zeigte hier im Berichtsjahr zeitweise deutlich nach unten. Zum Jahresbeginn brachen auch die Inlandsorders ein, konnten sich aber im weiteren Verlauf erholen. Impulse kamen von der anziehenden Industrieproduktion und den verbesserten Konjunkturperspektiven. Im Gesamtjahr 2013 verfehlten sowohl der Auftragseingang insgesamt als auch die Inlandsaufträge und die Bestellungen aus dem Ausland das Vorjahresniveau um jeweils 2 %.
Autoindustrie weiter gewachsen - Westeuropa fasste Fuß
Der Automobilmarkt befand sich weltweit auch 2013 auf Wachstumskurs. Nach Angaben des deutschen Branchenverbandes VDA und des Marktforschungsinstituts IHS Automotive (Polk) stiegen die Neuzulassungen (Pkw, Light Trucks) weltweit um rund 5 %. Das Wachstum wurde nahezu ausschließlich durch die beiden größten Einzelmärkte USA und China getragen. In den USA stiegen die Neuzulassungen um 7,5 %, der chinesische Markt expandierte um 23,1 % (VDA). In Japan stagnierte der Markt. Wichtige Schwellenländer verzeichneten infolge des schwachen Konjunkturumfelds rückläufige Pkw-Verkäufe. So gingen nach VDA-Angaben die Marktvolumina in Brasilien um 1,5 %, in Indien um 7,5 % und in Russland um 5,5 %, zurück.
Der westeuropäische Pkw-Markt hat sich nach dem mehrjährigen Rückgang in der zweiten Jahreshälfte 2013 stabilisiert. Zum Jahresende setzte eine Erholung ein. Ganzjährig sanken die Neuzulassungen 2013 nach Angaben des europäischen Dachverbandes ACEA im Euroraum um 1,8 % und in Westeuropa insgesamt um 1,9 % auf 11,55 Mio. Pkw. Unter den Volumenmärkten verzeichneten Frankreich (-5,7 %) und Italien (-7,1 %) die größten Einbußen. Dagegen kehrten Spanien (+3,3 %) und auch Portugal (+11,1 %) auf einen Wachstumspfad zurück. Infolge der guten Binnenkonjunktur wuchs der Markt in Großbritannien deutlich um 10,8 %. In Deutschland sanken die Pkw-Neuzulassungen um 4,2 %. Deutsche Hersteller profitierten jedoch von den internationalen Märkten, vor allem vom Wachstum in den USA und China. Somit konnten die Exporte und die Produktion im Inland nach einer Schätzung des VDA jeweils um 1 % gesteigert werden. Die Fertigung an den Auslandsstandorten wurde sogar um 6 % ausgeweitet.
Der europäische Markt für Nutzfahrzeuge (NFZ) konnte sich 2013 stabilisieren. Auf das Gesamtjahr gesehen, stiegen die Zulassungen von Lkw und Bussen in Westeuropa nach ACEA-Angaben um 0,2 % und im Euroraum um 0,4 %. Der Einbruch des italienischen Marktes setzte sich dabei fort (-11,7 %). In Frankreich (-3,7 %) und Deutschland (-2,0 %) gingen die NFZ-Zulassungen nur leicht zurück. Deutliches Wachstum zeigten Großbritannien, Spanien und Portugal. 2013 stiegen die Zulassungen vor allem in dem von deutschen NFZ-Herstellern dominierten Segment der schweren Lkw (über 16 t) mit 6,8 % im Euroraum und 8,6 % in der EU deutlich. Das Segment für Lkw bis 3,5 t war leicht rückläufig, die Zulassungszahlen bei Bussen erhöhten sich moderat.
Europas Bau auf Talfahrt, starker Wohnungsbau in Deutschland
Die Bauindustrie in Europa schrumpfte auch 2013, allerdings mit unterschiedlichen Trends in den einzelnen Ländern. Das Branchennetzwerk Euroconstruct und das Ifo-Instituts schätzen den Rückgang der Bauproduktion in Westeuropa auf real knapp 3 %. Dabei sanken die Investitionen in Wohnungsneubauten auf den niedrigsten Stand seit 20 Jahren. Kräftige Einbrüche mussten Italien und Portugal hinnehmen. Zudem schrumpfte die Bautätigkeit in den Niederlanden. In Frankreich verzeichnete die Bauindustrie moderate Einbußen. Andererseits konnten sich die Märkte in Spanien und Irland erholen. Großbritanniens Baukonjunktur konnte im Jahresverlauf zulegen.
In Deutschland litt die Bauwirtschaft unter dem langen, kalten Winter. Gemäß Eurostat erholte sich die Bauproduktion erst ab Juli, so dass der Rückstand trotz einer guten Auftragslage nicht kompensiert werden konnte. Nach Einschätzung des Kieler IfW sanken die Bauinvestitionen 2013 real um 0,3 %. Ursächlich waren Einbußen im Wirtschaftsbau (-3,2 %) und im öffentlichen Bau (-1,1 %). Dagegen entwickelte sich der Wohnungsbau erneut positiv, die Zahl der Baugenehmigungen stieg weiter kräftig an. Trotz der Witterungseinbußen und der hohen Auslastung wuchsen die Wohnungsbauinvestitionen real um 1,3 % (IfW, Deutsche Bundesbank). Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stiegen die Aufträge im Bauhauptgewerbe bis November um real 1,2 % und der Gesamtumsatz um 1,9 %. Die beiden großen Branchenfachverbände ZDB und HDB schätzen, dass der Umsatz im deutschen Bauhauptgewerbe 2013 um 2,5 % auf EUR 95,3 Mrd. gewachsen ist.
Personalbereich
Die Arbeit unserer Mitarbeiter, die täglich ihre Fähigkeiten und ihre Leidenschaft für Verbindungstechnologie einbringen, bildet die Grundlage für unseren Unternehmenserfolg.
Die NORMA Group Holding GmbH beschäftigte zum Bilanzstichtag insgesamt 165 Mitarbeiter (im Vorjahr: 154 Mitarbeiter). Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 158 Mitarbeiter (im Vorjahr 88). Der wesentliche Grund für die gegenüber dem Vorjahr gestiegene durchschnittliche Mitarbeiterzahl ist die schrittweise Übernahme des Bereichs Business Development im Zeitraum vom 1. Juli 2012 bis zum 1. November 2012 von der Norma Germany GmbH. Insgesamt sind in diesem Zusammenhang 99 Mitarbeiter von der NORMA Germany GmbH zur NORMA Group Holding GmbH gewechselt. Darüber hinaus hat die Gesellschaft vorhandene Verwaltungsfunktionen weiter verstärkt, um entsprechende Dienstleistungen für die gleichfalls wachsende NORMA Group noch besser erbringen zu können.
Forschung & Entwicklung
In unseren vertriebs- und produktorientierten Entwicklungsabteilungen Application Development und Product Development waren zum Jahresende 57 (Vorjahr: 56) Mitarbeiter tätig. Unsere Mitarbeiter in den Entwicklungsabteilungen sind überwiegend Ingenieure, Techniker sowie technische Zeichner. Sie erbringen Dienstleistungen für in- und ausländische Gruppengesellschaften.
Vermögenslage der NORMA Group Holding GmbH
Die Norma Group Holding GmbH weist zum Bilanzstichtag eine um EUR 23,8 Mio. auf EUR 449,7 Mio. gestiegene Bilanzsumme aus.
Im Bereich der Aktiva entfällt die Erhöhung der Bilanzsumme im Wesentlichen auf einen Anstieg der Anteile an verbundenen Unternehmen von EUR 138,7 Mio. auf EUR 243,5 Mio. sowie der Guthaben bei Kreditinstituten von EUR 6,9 Mio. auf EUR 101,6 Mio. Gegenläufig wirkte insbesondere der Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen von EUR 268,4 Mio. auf EUR 92,7 Mio.
Die Erhöhung der Anteile an verbundenen Unternehmen ist insbesondere auf den im Zuge der Verschmelzung der NORMA Beteiligungs GmbH zu verzeichnenden Zugang von Beteiligungen mit einem Buchwert von EUR 182,0 Mio zurückzuführen, der den verschmelzungsbedingten Abgang der Beteiligung an der NORMA Beteiligungs GmbH mit einem Buchwert von EUR 1,1 Mio. deutlich überkompensierte. Gegenläufig wirkte sich im Wesentlichen die Abspaltung der durch die Verschmelzung zugegangenen Beteiligung an der NORMA Pennsylvania Inc. mit einem Buchwert in Höhe von EUR 82,2 Mio. auf die NORMA Group SE aus.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 92,7 Mio. (Vorjahr: EUR 268,4 Mio.) sind Ausdruck der gruppeninternen Finanzierungsfunktion der NORMA Group Holding GmbH. Der wesentliche Grund für den Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um EUR 175,7 Mio. ist der verschmelzungsbedingte Untergang der Forderungen gegen die NORMA Beteiligungs GmbH, die zum 31. Dezember 2012 EUR 175,5 Mio. betrugen.
Die Guthaben bei Kreditinstituten haben sich zum Bilanzstichtag um EUR 94,7 Mio. auf EUR 101,6 Mio. erhöht. Wesentlicher Grund für den Anstieg ist die Begebung eines Schuldscheindarlehens durch die NORMA Group SE in Höhe von EUR 125,0 Mio., welches als Darlehen in gleicher Höhe an die NORMA Group Holding GmbH durchgeleitet wurde. Gegenläufig wirkten Zahlungsabflüsse für die Tilgung der revolvierenden Kreditlinie um EUR 13,0 Mio. sowie die planmäßige Tilgung des SFA Loans um EUR 10 Mio.
Auf der Passivseite spiegelt sich die um EUR 23,8 Mio. gestiegene Bilanzsumme insbesondere in dem um EUR 20,0 Mio. erhöhten Eigenkapital wider. Der Anstieg des Eigenkapitals resultiert im Wesentlichen aus dem im Geschäftsjahr 2013 erzielten Jahresüberschuss in Höhe von EUR 29,9 Mio., der den Bilanzgewinn der NORMA Group Holding GmbH entsprechend erhöhte. Darüber hinaus haben insbesondere die im November 2013 in Höhe von EUR 70,0 Mio. erfolgte Einzahlung der NORMA Group SE in die Kapitalrücklage der NORMA Group Holding GmbH, mit welcher der Rückgang der Kapitalrücklage im Zuge der Abspaltung der NORMA Pennsylvania Inc. um EUR 82,2 Mio. weitgehend kompensiert wurde, zur Erhöhung der Kapitalrücklage beigetragen. Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31. Dezember 2013 25,8 % (Vorjahr: 22,5 %).
Die Steuerrückstellungen haben sich infolge der Bildung von Rückstellungen für die das Geschäftsjahr 2013 betreffenden Ertragsteuern von EUR 5,7 Mio. auf EUR 11,7 Mio. erhöht.
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere personalbezogene Rückstellungen sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Sie sind mit EUR 2,3 Mio. auf Vorjahresniveau (Vorjahr: EUR 2,1 Mio.).
Innerhalb der Verbindlichkeiten ergab sich ein Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um EUR 22,8 Mio. auf EUR 83,7 Mio. Wesentliche Ursache hierfür ist die Tilgung der revolvierenden Kreditlinie mit EUR 13,0 Mio. sowie die planmäßige Tilgung des SFA Loans mit EUR 10,0 Mio. Die revolvierende Kreditlinie in Höhe von EUR 125 Mio. steht der Gesellschaft unbeschränkt für die Finanzierung des laufenden Geschäfts und etwaiger Akquisitionen innerhalb der vereinbarten Kreditvertragsregelungen zur Verfügung.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind dagegen um EUR 21,2 Mio. auf EUR 234,8 Mio. gestiegen. Sie beinhalten im Wesentlichen Darlehen und Zinsabgrenzungen der NORMA Group SE in Höhe von EUR 178,0 Mio. (Vorjahr: EUR 172,0 Mio.) und Darlehen der NORMA Germany GmbH in Höhe von EUR 27,2 Mio. (Vorjahr: EUR 22,0 Mio.).
Finanzlage der NORMA Group Holding GmbH
Die Finanzlage der NORMA Group Holding GmbH ist im Wesentlichen durch ihre gruppeninterne Finanzierungs- und Holdingfunktion geprägt. Zur Wahrnehmung dieser Finanzierungsfunktion stehen der NORMA Group Holding GmbH neben externen Bankverbindlichkeiten auch Darlehen ihrer Muttergesellschaft, NORMA Group SE, zur Verfügung.
Zum 31. Dezember 2013 betragen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten EUR 83,7 Mio. (Vorjahr: EUR 106,5 Mio.). Davon weisen Darlehen im Volumen von EUR 72,0 Mio. zum 31. Dezember 2013 vertraglich definierte Restlaufzeiten von mehr als einem und weniger als fünf Jahren auf. Im Januar 2014 wurden diese Darlehen zur Optimierung der Finanzierungsstruktur der NORMA Group vorzeitig zurückgeführt.
Zur weiteren Sicherung der Liquidität steht der NORMA Group Holding GmbH zudem eine revolvierende Kreditlinie in Höhe von EUR 125 Mio. zur Verfügung, die zum Bilanzstichtag mit EUR 5,5 Mio. (Vorjahr EUR 18,5 Mio.) in Anspruch genommen wurde.
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 234,8 Mio. (Vorjahr: EUR 213,6 Mio.) sind Darlehen und entsprechende Zinsabgrenzungen der NORMA Group SE in Höhe von EUR 178,0 Mio. (Vorjahr: EUR 172,0 Mio.) enthalten. Davon entfallen EUR 125,0 Mio. auf Darlehen mit Laufzeiten zwischen 5 und 10 Jahren, welche die NORMA Group SE aus dem in 2013 begebenen Schuldscheindarlehen an NORMA Group Holding GmbH zu gleichen Konditionen weitergereicht hat. Die übrigen Darlehen der NORMA Group SE sind kurzfristig, werden jedoch revolvierend prolongiert.
Die Guthaben bei Kreditinstituten haben sich gegenüber dem Vorjahr von EUR 6,9 Mio. auf EUR 101,6 Mio. erhöht. Diese Erhöhung resultiert aus der Weiterreichung der Mittel, welche die NORMA Group SE im Zuge des Schuldscheindarlehens aufgenommen hat, an NORMA Group Holding GmbH. Im Januar 2014 wurden diese Mittel zur vorzeitigen Rückführung der Bankverbindlichkeiten verwendet.
Auf Grund der soliden Finanzlage der NORMA Group Holding GmbH war diese während des Geschäftsjahres 2013 jederzeit in der Lage, ihre fälligen Verbindlichkeiten zu erfüllen.
Ertragslage der NORMA Group Holding GmbH
Der Anstieg der Umsatzerlöse um EUR 5,4 Mio. auf nunmehr EUR 33,8 Mio. steht im Zusammenhang mit der weiteren Ausweitung der gruppeninternen Service-Funktion der NORMA Group Holding GmbH, insbesondere in den Tätigkeitsbereichen IT und Business Development. Die Gesellschaft berechnet Management-Dienstleistungen aus den Tätigkeitsbereichen IT, Business Development, Operations (beinhaltet auch Logistik, Qualitätssicherung und Einkauf), Finance, HR sowie separat erbrachte Management Services für die Region EMEA an verbundene Unternehmen.
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von EUR 1,4 Mio. (Vorjahr: EUR 0,8 Mio.) beinhalten neben Erträgen aus der PKW-Nutzung der Mitarbeiter und der Auflösung von Rückstellungen im Wesentlichen Leistungen Dritter, die verursachungsgerecht an Konzerngesellschaften weiterbelastet werden.
Der Personalaufwand ist bedingt durch die signifikant gestiegene Mitarbeiterzahl um EUR 6,1 Mio. auf EUR 16,2 Mio. angewachsen.
Der Anstieg der Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen auf EUR 3,8 Mio. (Vorjahr: EUR 0,6 Mio.) ist im Wesentlichen auf im Laufe des Vorjahres getätigte Investitionen und deren erstmals ganzjährige Auswirkung auf die Abschreibungen zurückzuführen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von EUR 17,6 Mio. (Vorjahr: EUR 18,7 Mio.) beinhalten im Wesentlichen externe Beratungsdienstleistungen inklusive IT Dienstleistungen sowie konzerninterne Verrechnungen.
Die Erträge aus Beteiligungen und Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen in Höhe von EUR 43,5 Mio. (Vorjahr: EUR 36,5 Mio.) bestehen aus Ausschüttungen von Tochtergesellschaften im Ausland sowie Ergebnisabführungen von inländischen Tochtergesellschaften.
Der Rückgang der sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge um EUR 1,2 EUR auf EUR 2,9 Mio. resultiert im Wesentlichen aus dem verschmelzungsbedingten Untergang der Forderung gegen die NORMA Beteiligungs GmbH, deren Bestand zum 31. Dezember 2012 EUR 175,5 Mio. betrug.
Der Jahresüberschuss stieg von EUR 18,0 Mio. auf EUR 29,9 Mio. an.
Auf Grund ihrer Funktion als Holding- und Dienstleistungsgesellschaft für Gesellschaften der NORMA Group ist Chancen- und Risikoprofil der NORMA Group Holding GmbH eng mit dem der operativen Gesellschaften der NORMA Group verbunden.
Strategische und operative Risiken und Chancen
Volkswirtschaftliche und konjunkturelle Risiken und Chancen
Der Erfolg der NORMA Group hängt nicht unwesentlich von den makroökonomischen Entwicklungen ihrer Absatzmärkte und der Absatzmärkte ihrer Kunden ab. Deshalb berücksichtigen wir sowohl in der Planung als auch im Chancen- und Risikomanagement die Indikatoren für die wirtschaftliche Entwicklung weltweit. Für die Abschätzung der makroökonomischen Entwicklung nutzen wir hauptsächlich Prognosen allgemein anerkannter Institutionen wie etwa dem IWF, der Bundesbank und renommierten Wirtschaftsforschungsinstituten. Demnach ist 2014 mit einem globalen Wachstum von 3,7 % zu rechnen. Eine positive Entwicklung über dieses Maß hinaus sehen wir als Chance an. Durch unsere flexiblen Produktionsstrukturen können wir kurzfristig Kapazitäten ausbauen und so auf eine erhöhte allgemeine Nachfrage reagieren. Dass sich die konjunkturelle Lage weltweit deutlich verbessert, halten wir für möglich, in einem Rahmen, der unser Ergebnis moderat beeinflussen kann. Darüber hinaus, halten wir für die Region Asien-Pazifik die Möglichkeit einer positiven Abweichung, der für unsere Planung zu Grunde liegenden Annahmen, für wahrscheinlich.
Dennoch sehen wir Risiken, die den Prognosen entgegenwirken können und berücksichtigen diese im Rahmen des konzernweiten Risikomanagements. Wir bewerten eine Abschwächung der weltweiten Konjunktur, unter der Berücksichtigung der angespannten Haushaltslage zahlreicher Staaten in EMEA und Amerika sowie der politisch ungewissen Lage in einigen Staaten der Region Asien-Pazifik, als unwahrscheinlich. Sollten diese Faktoren dennoch die weltweite Nachfrage beeinflussen, wären die finanziellen Auswirkungen für die NORMA Group, gegenüber unserer Planung, moderat.
Branchenspezifische und technologische Risiken und Chancen
Branchenspezifische Risiken können sich für die NORMA Group insbesondere aus technologischen und wettbewerblichen Veränderungen ergeben. Die zunehmende Bedeutung neuer Technologien, wie beispielsweise umweltfreundlicher Antriebstechnologien, kann zudem zu einer Verschärfung des Wettbewerbsdrucks und zu verstärktem Preisdruck führen. Diesen Risiken begegnen wir durch kontinuierliche Initiativen zur Sicherung und zum Ausbau der Technologie- und Innovationsführerschaft sowie durch eine Fokussierung auf Kunden und Märkte. Hierdurch können wir unsere Kunden effektiv bei der Reduktion von Emissionen, Leckagen, Gewicht, Raum und Montagezeit unterstützen und verhelfen ihnen durch die Kompatibilität mit modularisierten Produktionsprozessen sowie durch die Reduktion der Montagezeit zu einer prozessoptimierten Produktion. Ein weiteres Element zur Risikominimierung ist die starke Kundendiversifikation in unterschiedlichen Abnehmerbranchen. Langfristige branchenspezifische und technologische Risiken versuchen wir durch eine konsequente Innovationspolitik und regelmäßige Marktbeobachtungen zu minimieren. Infolgedessen betrachten wir die Eintrittswahrscheinlichkeit branchenspezifischer und technologischer Risiken als unwahrscheinlich. Die potenziellen finanziellen Auswirkungen beurteilen wir als gering.
Globale Megatrends, wie zum Beispiel "grüne" Technologien, stellen Herausforderungen an viele unserer Kunden und deren Endprodukte und bieten sehr gute Wachstumsaussichten für die NORMA Group. Daher konzentrieren sich unsere Produktentwicklungen auf diese Innovationschancen. Auch im Automobilbau rücken neben emissionsreduzierten Motoren alternative Antriebskonzepte wie Hybrid- und Elektromotoren zunehmend in den Vordergrund. Es ist davon auszugehen, dass in einigen Ländern weitere politische regulatorische Maßnahmen und Anreizprogramme aufgesetzt werden, was zu einer verstärkten Nachfrage nach umweltfreundlichen Technologien und Produkten führen wird. Durch anspruchsvolle Entwicklungen in diesen Bereichen konnten wir uns bereits weiteres Auftragspotential sichern und somit an der Entwicklung dieser Märkte partizipieren. Zudem bietet die Übertragung der alternativen bzw. emissionsreduzierten Antriebskonzepte auf weitere Regionen und andere Märkte (z.B. Schiffsbau, Stationäre Generatoren, Baumaschinen) zusätzliche Wachstumschancen.
Wachstumschancen durch Akquisitionen, Neueröffnungen und Erweiterungen
Die globale Präsenz der NORMA Group ist ein zentraler Erfolgsfaktor, um an den sich weltweit bietenden Wachstumschancen zu partizipieren. Das Ziel ist hierbei die Ausweitung unserer Präsenz in den bestehenden Märkten sowie die Erschließung neuer Schwellenmärkte mit attraktivem Wachstumspotenzial. In diesem Zusammenhang verfolgen wir eine Strategie des Wachstums aus eigener Kraft und aus gezielten Akquisitionen. Zudem können wir durch unsere globale Ausrichtung Produktionsprozesse, die einen höheren manuellen Montageaufwand erfordern, in Ländern mit geringeren Lohnkosten ansiedeln und somit unsere Profitabilität absichern oder weiter steigern.
Wir beobachten auch weiterhin kontinuierlich die Märkte auf Chancen für strategische Akquisitionen oder Eigenkapitalbeteiligungen als Ergänzung zum organischen Wachstum. Durch gezielte Akquisitionen sind wir ständig bestrebt, die Technologieführerschaft zu stärken, Marktpotenziale zu erschließen, die Serviceleistungen gegenüber den Kunden zu verbessern oder unser Produktportfolio zu erweitern.
Wachstumspotenzial in Schwellenländern
Auch in den kommenden Jahren wird erwartet, dass die Schwellenländer deutlich schneller wachsen werden als die Industrienationen. Um an diesen Wachstumschancen partizipieren zu können, hat die NORMA Group bereits in der Vergangenheit weitere entsprechende Schritte eingeleitet. Hierzu zählen unter anderem die Erweiterung der Produktionskapazitäten in China sowie die Eröffnung eines neuen Distributionszentrums in Russland. Auch in Zukunft werden wir entsprechende Maßnahmen ergreifen, um sowohl Umsatz als auch Marktanteil und Marktpräsenz insbesondere in den BRIC-Staaten Brasilien, Russland und China sowie in weiteren Emerging Markets kontinuierlich auszubauen.
Risiken und Chancen des Personalmanagements
Unser Erfolg hängt wesentlich von der Einsatzbereitschaft, der Innovationsfähigkeit, dem Know-how und der Integrität unserer Mitarbeiter ab. Die Personalarbeit im Konzern dient dem Erhalt und dem Ausbau dieser Kernkompetenzen. Der Austritt von Mitarbeitern mit Schlüsselkompetenzen sowie ein Engpass geeigneter Arbeitskräfte könnten sich nachteilig auf unsere Geschäftstätigkeit auswirken. Zudem wird der Wettbewerb um die talentiertesten Mitarbeiter, bedingt durch die demographische Entwicklung und den Fachkräftemangel in den westlichen Industriestaaten, immer intensiver. Diesen Risiken treten wir mit weitreichenden Weiterbildungs-, Schulungs- und Förderungsprogrammen entgegen. Wir fördern durch variable Entgeltsysteme die Ausrichtung unserer Mitarbeiter auf den Unternehmenserfolg. Im Gegenzug wirken unsere Mitarbeiter im Rahmen von Mitarbeiterbefragungen und Verbesserungsinitiativen an der kontinuierlichen Weiterentwicklung der NORMA Group mit. Umfangreiche Vertretungsregelungen und eine Aufgabenverteilung, die den gegenseitigen Austausch fördert, sichern uns gegenüber Risiken ab, die durch den Austritt eines Mitarbeiters eintreten können. Bei der Identifizierung von potenziellen neuen Mitarbeitern, die entscheidend zum Unternehmenserfolg beitragen können, lassen wir uns von dritter Seite durch Personalberater unterstützen. Insgesamt schätzen wir die Eintrittswahrscheinlichkeit von Personalrisiken zwar als möglich ein, während die potenziellen finanziellen Auswirkungen aufgrund der eingeleiteten Gegenmaßnahmen als gering eingestuft werden.
IT bezogene Risiken und Chancen
Funktions- und leistungsfähige IT-Systeme sind für ein innovatives und globales Unternehmen wie der NORMA Group von zentraler Bedeutung. Ein weitreichender Ausfall könnte zu Störungen des Geschäftsbetriebes oder Enthüllung sensibler Unternehmensinformationen führen. Daher haben wir geeignete Maßnahmen zur Vermeidung und Reduktion derartiger Risiken implementiert. Die Gesamtheit dieser Maßnahmen ist in unseren IT-Risikomanagementprozess eingebettet und wird in diesem Zusammenhang fortlaufend an sich ändernde Gegebenheiten angepasst.
Rechtliche Risiken und Chancen
Zukünftige Gesetzes- und Vorschriftsänderungen im allgemeinen Handelsrecht, Haftungsrecht, Umweltrecht, Steuer- und Zollrecht sowie Arbeitsrecht und sämtliche damit verbundenen Normenänderungen können sich negativ auf die Entwicklung der NORMA Group auswirken. Mit den vorhandenen Compliance- und Risikomanagementsystemen überwachen wir die Einhaltung der sich ständig ändernden Gesetze und Vorschriften. Infolgedessen schätzen wir die Eintrittswahrscheinlichkeit von Risiken aus Verstößen gegen Standards als unwahrscheinlich und das Ausmaß der potenziellen finanziellen Auswirkungen als moderat ein.
Durch Verletzungen von Sozial- und Umweltstandards könnte die Reputation der NORMA Group beschädigt werden. Daher haben wir "Corporate Responsibility" als integralen Bestandteil unserer Konzernstrategie implementiert. Zudem investieren wir in die Bereiche Arbeits- und Gesundheitsschutz, um die Arbeitssicherheit kontinuierlich zu verbessern. Infolgedessen schätzen wir die Eintrittswahrscheinlichkeit negativer Entwicklungen aufgrund von Sozial- und Umweltrisiken weiterhin als unwahrscheinlich und die potenziellen finanziellen Auswirkungen hieraus als moderat ein.
Aufgrund der Stellung der NORMA Group als Technologie- und Innovationsführer besteht das Risiko, dass Verletzungen unseres geistigen Eigentums zu Umsatzeinbußen und Reputationsverlust führen können. Daher sichern wir unsere Technologien und Innovationen rechtlich ab. Die potenziellen Auswirkungen werden zusätzlich durch die hohe Innovationsgeschwindigkeit sowie durch die Entwicklung kundenspezifischer Lösungen minimiert. Gleichzeitig kann es auch durch die NORMA Group zu der Verletzung des geistigen Eigentums Dritter kommen. Deshalb prüfen wir unsere frühzeitig Entwicklungen auf potenzielle Patentrechtsverletzungen. Wir schätzen die Wahrscheinlichkeit von Verletzungen des geistigen Eigentums als möglich ein. Aufgrund der eingeleiteten Gegenmaßnahmen beurteilen wir die potenziellen Auswirkungen hieraus als gering.
Wir tragen den bekannten rechtlichen Risiken, denen wir ausgesetzt sind, durch Rückstellungen ausreichend Rechnung. Weitere wesentliche Risiken sind nicht bekannt.
Finanzwirtschaftliche Risiken und Chancen
Aufgrund unserer Geschäftstätigkeit sind wir einer Reihe von Finanzrisiken, einschließlich Ausfall-, Liquiditäts- und Marktrisiken ausgesetzt. Das Finanzrisikomanagement der Gruppe konzentriert sich auf die Risikoidentifikation, Risikobewertung und -begrenzung und ist darauf ausgerichtet, mögliche nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu minimieren. Hierzu setzen wir derivative Finanzinstrumente zur Absicherung bestimmter Risikopositionen ein. Das Finanzrisikomanagement wird von einer zentralen Treasury-Abteilung durchgeführt (Group Treasury). Die Verantwortungsbereiche und notwendigen Kontrollen, die im Zusammenhang mit dem Risikomanagement stehen, werden vom Management der Gruppe festgelegt. Die Group-Treasury-Abteilung ist in enger Absprache mit den operativen Einheiten des Konzerns für die Feststellung, Bewertung und Absicherung von Finanzrisiken verantwortlich.
Kapitalrisikomanagement
Die Zielsetzung der NORMA Group bei der Verwaltung ihres Kapitals besteht primär darin, nachhaltig ihre Schulden bedienen zu können und die finanzielle Stabilität zu erhalten. Im Rahmen unserer Finanzierungsverträge sind wir zur Einhaltung bestimmter Finanzkennziffern (Financial Covenants) für den Zinsdeckungsgrad, den Total Net Debt Cover (Verschuldung im Verhältnis zum bereinigten Konzern-EBITDA) und die Eigenkapitalquote im Konzern verpflichtet. Diese Kennzahlen und deren Einhaltung werden kontinuierlich überwacht. Wir steuern im Rahmen des Kapitalrisikomanagements unsere Nettoverschuldung auf gesondert geführten Konten.
Ausfallrisiken
Das Ausfallrisiko besteht darin, dass unsere Vertragspartner ihren aus der Geschäftstätigkeit und den Finanztransaktionen entstehenden Verpflichtungen nicht nachkommen. Das Ausfallrisiko entsteht aus Einlagen und anderen abgeschlossenen Geschäften bei Kredit- und Finanzinstituten sowie hauptsächlich aus dem Ausfallrisiko von Kunden, einschließlich ausstehender Forderungen und zugesagter Geschäfte. Zur Minimierung der Ausfallrisiken aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen überprüfen wir Neukunden auf ihre Bonität. Zudem beliefern wir Kunden, deren Bonität den Konzernanforderungen nicht genügt bzw. die in Zahlungsverzug geraten sind, in der Regel nur gegen Vorkasse. Wir verfügen über ein diversifiziertes Kundenportfolio, was die finanziellen Auswirkungen der Ausfallrisiken reduziert. Daher schätzen wir die Eintrittswahrscheinlichkeit von Ausfallrisiken als möglich ein, während wir die potenziellen finanziellen Auswirkungen aufgrund der eingeleiteten Gegenmaßnahmen als gering einstufen.
Liquiditätsrisiken und -chancen
Umsichtiges Liquiditätsrisikomanagement verlangt das Halten von ausreichenden Zahlungsmitteln oder marktgängigen Wertpapieren, die Verfügbarkeit von Finanzierungen über zugesagte Kreditlinien in angemessener Höhe und die Fähigkeit zur Glattstellung von Marktpositionen. Aufgrund der Dynamik des zugrunde liegenden Geschäfts ist das Group-Treasury bestrebt, die Flexibilität bei Finanzierungen durch Aufrechterhaltung der Verfügbarkeit zugesagter Kreditlinien zu gewährleisten. Wir verfolgen dabei als oberstes Ziel die Sicherstellung der kontinuierlichen Zahlungsfähigkeit aller Konzernunternehmen. Verantwortlich für das Liquiditätsmanagement und damit für die Minimierung der Liquiditätsrisiken ist das Group-Treasury.
Finanzwirtschaftliche Chancen sehen wir u.a. in der hohen Bonität sowie der soliden Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der NORMA Group, welche uns eine schrittweise Reduzierung der Kapitalkosten ermöglichen. So gelang es uns im Sommer 2013 den finanziellen Handlungsspielraum der NORMA Group durch die Begebung eines Schuldscheindarlehens in Höhe von EUR 125 Mio. weiter zu optimieren. Das Schuldscheindarlehen ermöglichte uns zum einen den Zugang zu einer neuen Investorengruppe, zum anderen konnten wir das Fälligkeitsprofil unserer Verbindlichkeiten auf 5, 7 und 10 Jahre ausweiten. Mittels derivativer Sicherungsinstrumente wurden die Finanzierungskonditionen des Schuldscheindarlehens aus Konzernsicht vollständig auf einen attraktiven Festzinssatz gedreht, so dass ein künftiges Zinsänderungsrisiko ausgeschlossen werden kann. Wir schätzen die finanzwirtschaftlichen Chancen aufgrund unserer guten Reputation am Kapitalmarkt als möglich mit einem moderaten Einfluss auf das Ergebnis ein.
Die Finanzierungsverträge des Konzerns beinhalten marktübliche Kreditrahmenbedingungen (Financial Covenants). Sollten wir diese nicht einhalten, hätten die Banken das Recht, die Verträge neu zu bewerten sowie eine vorzeitige Rückzahlung zu verlangen. Die Nichteinhaltung der Kreditrahmenbedingungen hätte hohe potenzielle finanzielle Auswirkungen. Daher überwachen wir kontinuierlich die Einhaltung der Financial Covenants, um bei Bedarf frühzeitig geeignete Maßnahmen ergreifen zu können und Verletzungen der Bedingungen zu vermeiden. Die Eintrittswahrscheinlichkeit, dass die Liquiditätsrisiken die Aktivitäten der NORMA Group negativ beeinflussen, konnten durch die Erhöhung der finanziellen Flexibilität gegenüber dem Vorjahr weiter minimiert werden. Auch sehen wir das Risiko, dass Financial Covenants nicht eingehalten werden, aufgrund der hohen Profitabilität und eines starken operativen Cashflow, nach wie vor als unwahrscheinlich an.
Währungskursentwicklungen
Als international agierendes Unternehmen sind wir in mehr als 100 Ländern tätig und demzufolge Fremdwährungsrisiken ausgesetzt. Als wesentliche risikobehaftete Fremdwährungspositionen sehen wir die Währungen US-Dollar, Britisches Pfund, Chinesische Renminbi, Polnische Zloty, Tschechische Krone, Schwedische Krone, Thailändische Baht und Türkische Lira an.
Da unsere Distributionsstandorte in der Türkei und in Thailand ihre Geschäfte weitgehend in lokaler Währung abwickeln, erhöht sich aufgrund der aktuellen politischen Lage der Einfluss von Wechselkursentwicklungen des Thailändischen Baht sowie der Türkischen Lira zum Euro. Allerdings nehmen wir angesichts des überschaubaren Beitrags dieser Länder zum Gesamtumsatz der NORMA Group an, dass die hieraus resultierenden Fremdwährungseffekte vergleichsweise moderat ausfallen werden.
Fremdwährungsrisiken werden, soweit sie nicht gegeneinander aufgerechnet werden können, nach Bedarf durch Terminkontrakte bzw. Optionen abgesichert (u. a. US-Dollar, Schwedische Kronen, Japanische Yen und Britisches Pfund). Die hohe Volatilität vieler Hauptwährungen sowie der besondere Einfluss des US-Dollar auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Konzern stellen ein wesentliches Risiko dar, dass nur teilweise und nur für eine kurzfristige Periode abgesichert werden kann. Mittelfristig reduzieren wir das Risiko durch eine zunehmend regionale Produktion.
Da der Konzern mit seinen Landesgesellschaften operativ in den wichtigsten Fremdwährungsländern vertreten ist, sind ausreichende Cash-In- und Cash-Out-Möglichkeiten zum Abfangen kurzfristiger Währungsschwankungen durch gezielte Einnahmen- und Ausgabensteuerung gegeben. Darüber hinaus werden die Fremdwährungsrisiken in der Gruppe überwacht und im Falle von Risikoüberschreitungen mittels derivativer Sicherungsinstrumente zeitlich rollierend in den Euro überführt. Translationsrisiken, d.h. das Risiko von Wertschwankungen des Reinvermögens unserer Gruppengesellschaften infolge von Wechselkursveränderungen, werden dabei aufgrund des langfristigen Engagements der NORMA Group bewusst nicht über Sicherungsinstrumente abgesichert. Umrechnungseffekte von Positionen aus der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung der Tochtergesellschaften in Fremdwährungsgebieten zudem in Euro aufgestellten Konzernabschluss sind unvermeidlich. Aufgrund der andauernden Währungsvolatilität ist der Eintritt von Währungsrisiken sehr wahrscheinlich. Zudem bedeutet der erwartete steigende Anteil unserer Geschäftstätigkeit im Fremdwährungsraum, insbesondere in Schwellenländern, für die NORMA Group zusätzliche Währungsrisiken. Dennoch stufen wir unter der Berücksichtigung unserer Gegenmaßnahmen die potenziellen finanziellen Auswirkungen von Währungsrisiken als moderat ein. Die Chancen für eine vorteilhafte Entwicklung der Wechselkurse von Fremdwährungen gegenüber dem Euro bewerten wir hingegen vorsichtiger, wir stufen daher die Wahrscheinlichkeit für einen positiven Einfluss auf den Unternehmenserfolg als möglich und den finanziellen Umfang als moderat ein. Darüber hinaus bauen wir unsere Chancen im Währungsbereich gezielt durch die weitere Lokalisation unserer Produktion und des Zahlungs- und Währungsstroms äquivalenter interner Finanzierung aus und können so das Währungs-Exposure weiter senken.
Zinsänderungen
Veränderungen der Marktzinsen weltweit wirken sich auf zukünftige Zinszahlungen für variabel verzinsliche Verbindlichkeiten aus und können daher zu Beeinträchtigungen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führen. Das Zinsänderungsrisiko der NORMA Group entsteht vor allem aus langfristigen Fremdkapitalaufnahmen.
Es ist jedoch auf die Ziehung der revolvierenden Kreditlinie beschränkt. Da sowohl die bestehende Bankenfinanzierung als auch die einzelnen Tranchen (5, 7, und 10 Jahre) des begebenen Schuldscheindarlehens keinem Zinsänderungsrisiko unterliegen. Zur weiteren Senkung der Zinsrisiken sind wir bestrebt, mittelfristig überschüssige Cashflows aus der betrieblichen Tätigkeit zur Begrenzung des Verschuldungsgrads oder zur Reduktion der Nettofinanzverbindlichkeiten aufzuwenden. Bei künftigen mittelfristigen Inanspruchnahmen der zugesagten revolvierenden Kreditlinie sind wir bestrebt, das Zinsänderungsrisiko zu ca. 80 % zu sichern.
Aufgrund des aktuell niedrigen Zinsniveaus und der ersten Anzeichen für eine restriktivere Geldpolitik, stufen wir das Risiko von Zinsanhebungen mittelfristig als sehr wahrscheinlich ein, was allerdings aufgrund der dargestellten Finanzierungsstruktur der NORMA Group nur geringe Auswirkungen haben wird. Demnach sehen wir auch das Potenzial für Chancen, die sich aus einem sinkenden Zinsniveau ergeben können, als unwahrscheinlich und die finanziellen Auswirkungen einer solchen Entwicklung als gering an.
Risiken und Chancen bei Beteiligungserträgen und Erträgen aus Ergebnisabführungsverträgen
Eine bedeutende Einnahmequelle der NORMA Group Holding GmbH stellen Beteiligungserträge und Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen dar. Durch die Holdingfunktion ist unsere Gesellschaft daher dem Risiko ausgesetzt, durch sinkende Gewinne der Tochtergesellschaften geringere Beteiligungserträge bzw. Ergebnisabführungen zu vereinnahmen. Bei steigenden Gewinnen der Tochtergesellschaften ergeben sich analog höhere Beteiligungserträge bzw. Ergebnisabführungen. Verminderte Beteiligungserträge aus einzelnen Märkten können allerdings durch Beteiligungserträge anderer Märkte kompensiert werden. Durch die globale Stärke und die Technologie- und Innovationsführerschaft der NORMA Group sowie durch die Konzentration auf Kunden und Märkte schätzen wir die Wahrscheinlichkeit sinkender Beteiligungserträge als eher unwahrscheinlich ein. Die potenzielle finanzielle Auswirkung sinkender Beteiligungserträge wird als hoch eingestuft.
Beurteilung des Gesamtrisikoprofils
Die Gesamtsituation der NORMA Group Holding GmbH als Teil der NORMA Group ergibt sich aus der Aggregation der Chancen und Einzelrisiken aller Kategorien der Geschäftseinheiten und Funktionen. Der Vorstand der NORMA Group erwartet unter Berücksichtigung der Eintrittswahrscheinlichkeiten und potenziellen finanziellen Auswirkungen sowie vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Geschäftsaussichten keine einzelnen oder aggregierten Risiken, welche die Fortführung der Unternehmenstätigkeit der Gruppe und einzelner Konzerngesellschaften gefährden könnten. Unter der Berücksichtigung der aggregierten Chancen sind wir sowohl mittel- als auch langfristig sehr gut aufgestellt, um unsere Marktposition weiter auszubauen und global zu wachsen. Diese Einschätzung wird durch die guten Deckungsmöglichkeiten unseres Finanzierungsbedarfs bekräftigt. Die NORMA Group hat sich daher nicht um ein offizielles Rating einer führenden Ratingagentur bemüht.
Nach wie vor bestehen für die NORMA Group gesamtwirtschaftliche Risiken in allen Bereichen, weshalb Rückschläge auf dem Weg zur nachhaltigen Realisierung unserer angestrebten Wachstums- und Renditeziele nicht ausgeschlossen werden können. Dem gegenüber stehen klare Chancen, die wir durch unsere Strategie und konsequentes Chancenmanagement nutzen, so dass eine Übererfüllung unserer Renditeziele möglich ist.
Im Vorjahresvergleich haben sich die Risiken aus Währung, volkswirtschaftlichem Umfeld und der Strategie reduziert. Alle weiteren Risiken sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Die Veränderungen der einzelnen Chancen und Risiken haben allerdings keine wesentlichen Auswirkungen auf das Gesamtrisikoprofil der NORMA Group. Daher kommen wir zu der Einschätzung, dass das Gesamtprofil der NORMA Group im Vorjahresvergleich nahezu unverändert bleibt.
Aufgrund der Holdingfunktion besteht der wesentliche Teil der Erträge der NORMA Group Holding GmbH aus Beteiligungserträgen und Erträgen aus Ergebnisabführungsverträgen. Die Höhe dieser Einnahmen wird dabei wesentlich von der wirtschaftlichen Lage der verbundenen Unternehmen beeinflusst.
Derzeit gehen wir für 2014 im Vergleich zu 2013 von gleichbleibenden oder moderat steigenden Beteiligungserträgen und Ergebnisabführungen aus. Die Erträge aus Managementvergütungen werden leicht oberhalb der anfallenden Kosten erwartet.
Für das Jahr 2015 erwarten wir eine Fortsetzung des Trends aus 2014.
Im Januar 2014 hat die NORMA Group Holding GmbH Bankdarlehen in Höhe von EUR 78,0 Mio. vorzeitig zurückgezahlt, so dass sich die Guthaben bei Kreditinstituten und die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten entsprechend vermindert haben. Die mit den zurückgeführten Darlehen in Zusammenhang stehenden Zinssicherungsgeschäfte wurden im Zeitpunkt der Rückzahlung aufgelöst, woraus sich ein Aufwand in Höhe von EUR 5,2 Mio. ergab.
Im zweiten Quartal 2014 wurde beschlossen, die Geschäftstätigkeit der Nordic Metalblok S.r.l. aus wirtschaftlichen Überlegungen einzustellen. Der bei der NORMA Group Holding GmbH ausgewiesene Beteiligungsbuchwert an Nordic Metalblok S.r.l. beträgt rund EUR 3,1 Mio. und die Forderungen an diese Gesellschaft liegen bei rund EUR 1,1 Mio. Derzeit ist nicht damit zu rechnen, dass diese Aktiva in wesentlichem Umfang durch Erlöse gedeckt sind, so dass im Geschäftsjahr 2014 mit hoher Wahrscheinlichkeit entsprechende Wertberichtigungen erforderlich werden.
AKTIVA
| in TEUR | 31. Dez. 2013 | 31. Dez. 2012 |
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 4.724 | 4.816 |
| 2. in Entwicklung befindliche Software | 2.588 | 2.289 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Bauten auf fremden Grundstücken | 683 | 687 |
| 2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.611 | 1.045 |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 243.513 | 138.728 |
| 253.119 | 147.565 | |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 92.674 | 268.377 |
| 2. sonstige Vermögensgegenstände | 2.247 | 2.988 |
| II. Guthaben bei Kreditinstituten | 101.630 | 6.935 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 0 | 1 |
| Summe Aktiva | 449.670 | 425.866 |
|
Passiva |
||
| in TEUR | 31. Dez. 2013 | 31. Dez. 2012 |
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 25 | 25 |
| II. Kapitalrücklage | 84.101 | 93.973 |
| III. Bilanzgewinn | 31.803 | 1.952 |
| 115.929 | 95.950 | |
| B. Rückstellungen | ||
| 1. Steuerrückstellungen | 11.746 | 5.680 |
| 2. Sonstige Rückstellungen | 2.296 | 2.139 |
| 14.042 | 7.819 | |
| C. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 83.742 | 106.500 |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 762 | 503 |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 234.794 | 213.575 |
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten | 401 | 1.235 |
| davon aus Steuern TEUR 352 (Vorjahr: TEUR 23), | ||
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 49 (Vorjahr: TEUR 97) | ||
| 319.699 | 321.812 | |
| D. Passive latente Steuern | 0 | 286 |
| Summe Passiva | 449.670 | 425.866 |
| (Angaben in TEUR) | 2013 | 2012 |
| 1. Umsatzerlöse | 33.840 | 28.437 |
| 2. sonstige betriebliche Erträge | 1.354 | 798 |
| davon aus der Währungsumrechnung TEUR 191 (Vorjahr: TEUR 83) | ||
| 3. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | -14.473 | -8.811 |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -1.743 | -1.299 |
| davon für Altersversorgung TEUR 95 (Vorjahr: TEUR 4) | ||
| 4. Abschreibungen | ||
| a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -3.789 | -640 |
| 5. sonstige betriebliche Aufwendungen | -17.588 | -18.688 |
| davon aus der Währungsumrechnung TEUR 140 (Vorjahr: TEUR 115) | ||
| 6. Erträge aus Beteiligungen | 3.359 | 0 |
| davon aus verbundenen Unternehmen TEUR 3.359 (Vorjahr: TEUR 0) | ||
| 7. Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen | 40.110 | 36.515 |
| davon aus verbundenen Unternehmen TEUR 40.110 (Vorjahr: TEUR 36.515) | ||
| 8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 2.984 | 4.097 |
| davon aus verbundenen Unternehmen TEUR 2.726 (Vorjahr: TEUR 4.093) | ||
| 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -14.124 | -14.123 |
| davon aus verbundenen Unternehmen TEUR 10.098 (Vorjahr: TEUR 9.361) | ||
| 10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 29.930 | 26.285 |
| 11. außerordentliche Erträge | 8.241 | 0 |
| 12. außerordentliches Ergebnis | 8.241 | 0 |
| 13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -8.320 | -8.333 |
| davon aus latenten Steuern TEUR 286 (Vorjahr: TEUR -286) | ||
| 14. Jahresüberschuss | 29.851 | 17.952 |
Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.
Die Berichtsfirma ist nach den Umschreibungen der Größenklassen des § 267 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch.
Die Bilanz ist nach den Vorschriften des § 266 HGB gegliedert. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt; die Gliederung entspricht § 275 Abs. 2 HGB.
Mit Wirkung zum 1. Januar 2013 wurde die NORMA Beteiligungs GmbH im Wege der Verschmelzung zur Aufnahme auf die alleinige Gesellschafterin NORMA Group Holding GmbH verschmolzen. Ebenfalls mit Wirkung zum 1. Januar 2013 wurden die im Zuge der Verschmelzung zugegangenen Anteile an der NORMA Pennsylvania Inc. im Wege der Abspaltung zur Aufnahme auf die NORMA Group SE übertragen. Die Verschmelzung und die Abspaltung erfolgten jeweils zu Buchwerten. Die Vorjahreszahlen sind auf Grund dieser Maßnahmen nur eingeschränkt mit den Werten des Berichtsjahres vergleichbar.
Der Jahresabschluss der Berichtsfirma wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert und werden im Folgenden erläutert.
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert.
Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich der planmäßigen linearen Abschreibungen bewertet. Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens mit einem Anschaffungswert bis zu EUR 410 werden im Zugangsjahr sofort abgeschrieben. Erforderliche außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen. Die wesentlichen Abschreibungsdauern sind der folgenden Tabelle zu entnehmen:
| Art der Anlage | Dauer in Jahren |
| Lizenzen | 3 bis 5 |
| Mietereinbauten | 10 bis 20 |
| Hardware | 3 |
Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.
Umlaufvermögen
Die Bewertung des Umlaufvermögens erfolgt grundsätzlich zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken. Sofern erforderlich, wurde auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Langfristige, unverzinsliche Forderungen werden abgezinst. Forderungen, die auf fremde Währung lauten, werden unterjährig zum Geldkurs am Entstehungstag angesetzt. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die Bewertung langfristiger Fremdwährungsforderungen erfolgt ebenfalls mit dem Devisenkassamittelkurs zum Stichtag, jedoch nur sofern dieser niedriger ist als der Entstehungskurs.
Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.
Rückstellungen
Die Rückstellungen berücksichtigen in angemessener Weise ungewisse Verpflichtungen und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften sowie unterlassene Instandhaltungsaufwendungen, die im folgenden Geschäftsjahr innerhalb von drei Monaten nachgeholt werden. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind, soweit vorhanden, mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgt bei den Verbindlichkeiten mit dem Briefkurs am Entstehungstag. Zum Bilanzstichtag werden kurzfristige Währungsverbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs zum Stichtag angesetzt. Langfristige Währungsverbindlichkeiten werden ebenfalls mit dem Devisenkassamittelkurs zum Stichtag bewertet, jedoch nur, sofern dieser höher ist als der Entstehungskurs.
Latente Steuern
Für temporär abweichende Wertansätze zwischen Handels- und Steuerbilanz werden nur dann latente Steuern angesetzt, wenn sich insgesamt ein Überhang der passiven über die aktiven latenten Steuern ergibt. Hierbei werden auch die aus den Organgesellschaften der NORMA Group Holding GmbH resultierenden Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz berücksichtigt. Bei der Berechnung der latenten Steuern wird ein kombinierter Steuersatz von 30,175% zugrunde gelegt. Abweichungen ergeben sich im Wesentlichen bei den Rückstellungen. Der sich aus der Berechnung ergebende aktive latente Steuerüberhang wird nicht bilanziert.
Bewertungseinheiten
Zum Ausgleich gegenläufiger Wertänderungen oder Zahlungsströme aus Zins-, Wechselkurs- und Preisrisiken werden Vermögensgegenstände, Schulden, schwebende Geschäfte und mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Transaktionen mit Finanzinstrumenten zusammengefasst (Bewertungseinheit). Sicherungsinstrumente werden als eine Bewertungseinheit mit dem Grundgeschäft betrachtet, sofern die Voraussetzungen für die Bildung von Bewertungseinheiten erfüllt sind. Soweit sich aus der Verrechnung der Wertänderungen von Grundgeschäft und Sicherungsinstrument, die sich auf das abgesicherte Risiko beziehen, ein Verlustüberhang ergibt, wird dieser aufwandswirksam als Rückstellung passiviert. Soweit die Voraussetzungen für Bewertungseinheiten mit den jeweiligen Grundgeschäften nicht erfüllt sind, erfolgt die Bilanzierung nach allgemeinen Bewertungsgrundsätzen.
Anlagevermögen
Die Zugänge zu den immateriellen Vermögensgegenständen beinhalten mit TEUR 2.399 Zugänge durch Erwerb von betriebsbereiter Software.
Die Zugänge zu den Sachanlagen beinhalten mit TEUR 708 Zugänge durch Erwerb von IT Ausrüstungsgegenständen.
Die Finanzanlagen (Anteile an verbundenen Unternehmen) werden zu Anschaffungskosten, erforderlichenfalls berichtigt um Abschreibungen auf den beizulegenden Wert, angesetzt. Gründe für den Ansatz eines niedrigeren beizulegenden Zeitwerts ergaben sich zum Bilanzstichtag nicht. Bezüglich des Beteiligungsspiegels wird auf die Anlage zum Anhang verwiesen.
Die Erhöhung der Finanzanlagen resultiert im Wesentlichen aus der Verschmelzung der NORMA Beteiligungs GmbH auf die NORMA Group Holding GmbH. In diesem Zusammenhang wurden 13 Beteiligungen mit einem Buchwert von TEUR 181.979 übernommen. Als Anschaffungskosten der Beteiligungen wurden nach § 24 UmwG die bisherigen Buchwerte der NORMA Beteiligungs GmbH angesetzt. Im Anlagenspiegel wurden die fortgeführten Anschaffungskosten (Anschaffungskosten abzüglich kumulierte Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert) als Zugang bei den Anschaffungs- und Herstellungskosten ausgewiesen. Gegenläufig war der Abgang der Beteiligung an der NORMA Beteiligungs GmbH mit einem Buchwert von TEUR 1.050 zu verzeichnen. Durch die Abspaltung der im Zuge der Verschmelzung zugegangenen Anteile an der NORMA Pennsylvania Inc. verminderten sich die Anteile an verbundenen Unternehmen um TEUR 82.244.
Eine Übersicht der Entwicklung des Anlagevermögens wird im nachfolgenden Anlagespiegel gegeben:
| in TEUR | Anschaffungs- und Herstellungskosten | Kumulierte Abschreibungen | |||||||||
| 1.1.2013 | Zugang |
Verände-
rungen aus Ver- schmel- zung und Abspal- tung |
Abgang |
Umbu-
chung |
31.12.2013 | 1.1.2013 | Zugang | Ab-gang | An-pas-sung | 31.12.2013 | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||||||||
| *E2*1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 5.296 | 2.399 | 0 | 0 | 465 | 8.160 | 480 | 2.956 | 0 | 0 | 3.436 |
| *E2*2. in Entwicklung befindliche Software | 2.289 | 908 | 0 | -144 | -465 | 2.588 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 7.585 | 3.307 | 0 | -144 | 0 | 10.748 | 480 | 2.956 | 0 | 0 | 3.436 | |
| II. Sachanlagen | |||||||||||
| *E2*1. Bauten auf fremden Grundstücken | 715 | 61 | 0 | 0 | 0 | 776 | 28 | 65 | 0 | 0 | 93 |
| *E2*2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.215 | 1.334 | 0 | 0 | 0 | 2.549 | 170 | 768 | 0 | 0 | 938 |
| 1.930 | 1.395 | 0 | 0 | 0 | 3.325 | 198 | 833 | 0 | 0 | 1.031 | |
| III. Finanzanlagen | |||||||||||
| *E2*1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 138.728 | 7.215 | -7.215 | 0 | 0 | 138.728 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Summe | 148.243 | 11.917 | -7.215 | -144 | 0 | 152.801 | 678 | 3.789 | 0 | 0 | 4.467 |
| in TEUR | Buchwerte | |
| 31.12.2013 | 31.12.2012 | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| *E2*1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 4.724 | 4.816 |
| *E2*2. in Entwicklung befindliche Software | 2.588 | 2.289 |
| 7.312 | 7.105 | |
| II. Sachanlagen | ||
| *E2*1. Bauten auf fremden Grundstücken | 683 | 687 |
| *E2*2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.611 | 1.045 |
| 2.294 | 1.732 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| *E2*1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 138.728 | 138.728 |
| Summe | ||
Umlaufvermögen
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 92.674 (Vorjahr: TEUR 268.377) resultieren im Wesentlichen aus Darlehensforderungen in Höhe von TEUR 47.748 (Vorjahr: TEUR 228.159) und Forderungen aus Ergebnisabführungsverträgen in Höhe von TEUR 40.110 (Vorjahr: TEUR 36.514). Der Rückgang um TEUR 175.703 beruht nahezu ausschließlich auf der Verschmelzung mit der NORMA Beteiligungs GmbH, denn gegenüber dieser Gesellschaft bestand zum Ende des Vorjahres eine Darlehensforderung in Höhe von TEUR 175.466. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten weder im Berichtsjahr noch im Vorjahr Forderungen gegen die Gesellschafterin.
Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 2.247 (Vorjahr: TEUR 2.988) beinhalten vor allem Forderungen aus Versicherungsentschädigungen (TEUR 1.149) und Steuerforderungen (TEUR 599).
Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr und sind nicht besichert.
Eigenkapital
Die Reduzierung der Kapitalrücklage um TEUR 9.872 resultiert vor allem aus der Abspaltung der NORMA Pennsylvania Inc., Saltsburg/USA auf die NORMA Group SE, welche zu einem Rückgang der Kapitalrücklage um TEUR 82.244 führte. Gegenläufig wirkte sich eine Einzahlung der NORMA Group SE in die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 70.000 aus.
Mit dem Gesellschafterbeschluss vom 01. Juli 2013 wurde beschlossen, den zum 31. Dezember 2012 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 1.952 auf neue Rechnung vorzutragen. Unter Berücksichtigung dieses Gewinnvortrags und des Jahresüberschusses des laufenden Geschäftsjahres in Höhe von TEUR 29.851 ergibt sich zum 31. Dezember 2013 ein Bilanzgewinn von TEUR 31.803 (Vorjahr: TEUR 1.952).
Rückstellungen
Die Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 11.746 (Vorjahr: TEUR 5.680) betreffen die Ertragsteuern des laufenden und des vorangegangenen Geschäftsjahres.
Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 2.296 (Vorjahr: TEUR 2.139) beinhalten neben personalbezogenen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.527 (Vorjahr: TEUR 1.363) vor allem Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen in Höhe von TEUR 560 (Vorjahr: TEUR 410).
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 83.742 (Vorjahr: TEUR 106.500) beinhalten Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 72.000, deren vertragliche Restlaufzeit zum 31. Dezember 2013 mehr als ein und weniger als fünf Jahre beträgt. Diese Darlehen wurden jedoch im Januar 2014 im Rahmen einer Sondertilgung vorzeitig zurückgeführt.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 762 (Vorjahr: TEUR 503) haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 234.794 (Vorjahr: TEUR 213.575) beinhalten neben Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 232.252 (Vorjahr: TEUR 209.550) insbesondere Verbindlichkeiten aus dem gruppeninternen Cash-Pooling in Höhe von TEUR 2.047 (Vorjahr: TEUR 0) und Verbindlichkeiten aus Steuerverrechnungen in Höhe von TEUR 383 (Vorjahr: TEUR 119).
Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stellen sich wie folgt dar:
| Laufzeit | ||||
|
Gesamt
in TEUR |
bis zu 1 Jahr | 1 bis 5 Jahre | mehr als 5 Jahre | |
| aus Darlehen | 232.252 | 107.252 | 52.000 | 73.000 |
| aus Cash Pooling | 2.047 | 2.047 | 0 | 0 |
| sonstige Verbindlichkeiten | 495 | 495 | 0 | 0 |
| Summe der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 234.794 | 109.794 | 52.000 | 73.000 |
Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 401 (Vorjahr: TEUR 1.235) resultieren im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus der Lohn- und Gehaltsverrechnung im Dezember 2013; diese Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr.
Für Verbindlichkeiten wurden keine Sicherheiten gestellt.
Umsatzerlöse / sonstige betriebliche Erträge
Die ausgewiesenen Umsatzerlöse sind aus Beratungs- und Serviceverträgen mit anderen Konzerngesellschaften erwirtschaftet worden. Die Position der sonstigen betrieblichen Erträge beinhaltet im Wesentlichen Leistungen Dritter, welche an die Konzerngesellschaften weiterbelastet werden.
Im Berichtsjahr beinhalten die sonstigen betrieblichen Erträge periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 355 (Vorjahr: TEUR 0), die im Wesentlichen aus der Auflösung nicht in Anspruch genommener Rückstellungen resultieren.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Beratungsaufwendungen, IT-Beratungen und Konzernumlagen. Im Berichtsjahr beinhalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 155 (Vorjahr: TEUR 36).
Erträge aus Beteiligungen und Ergebnisabführungsverträgen
Die Erträge aus Beteiligungen stammen aus Ausschüttungen von verbundenen Unternehmen. Die Erträge aus Ergebnisabführungen resultieren aus Gewinnabführungen der NORMA Germany GmbH und der NORMA Distribution Center GmbH.
Außerordentliches Ergebnis
Diese Position enthält das Verschmelzungsergebnis aus der zum 01. Januar 2013 zu Buchwerten erfolgten Verschmelzung der NORMA Beteiligungs GmbH auf die NORMA Group Holding GmbH.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betragen TEUR 8.320 und betreffen mit TEUR 124 das außerordentliche Ergebnis.
Bewertungseinheiten
Zur Absicherung von Zinsrisiken setzt die Gesellschaft derivative Finanzinstrumente ein. Es handelt sich dabei um außerhalb der Börse gehandelte Zinssicherungsinstrumente. Ihr Einsatz erfolgt nach einheitlichen Richtlinien, unterliegt strengen internen Kontrollen und bleibt auf die Absicherung des operativen Geschäfts der Gesellschaft bzw. der damit verbundenen Finanzierungsvorgänge beschränkt. Ziel des Einsatzes von derivativen Finanzinstrumenten ist, in Bezug auf Ergebnis und Zahlungsmittelflüsse, eine stabilere und bessere Planbarkeit der Zinszahlungen zu erreichen und darüber hinaus das allgemeine Zinsänderungsrisiko zu begrenzen.
Zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos variabel verzinslicher Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 78.000 (Vorjahr: TEUR 88.000) und variabel verzinslicher Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 49.000 (Vorjahr: TEUR 0) bestehen Zinsswaps mit Nominalvolumina in entsprechender Höhe. Bezüglich dieser Swaps sind alle wertbestimmenden Faktoren zwischen dem jeweils abgesicherten Teil des Grundgeschäfts und dem absichernden Teil des Sicherungsinstruments abgestimmt, so dass davon ausgegangen werden kann, dass sich die gegenläufigen Zahlungsströme künftig ausgleichen. Die beizulegenden Zeitwerte der in Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehenden Zinsswaps betragen TEUR -5.127 (Vorjahr: TEUR -5.807). Die beizulegenden Zeitwerte der in Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen abgeschlossen Zinsswaps betragen TEUR -245 (Vorjahr: TEUR 0). Die Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte erfolgte jeweils mittels der Barwertmethode.
Darüber hinaus bestehen in geringem Umfang mit Gruppengesellschaften abgeschlossene Devisentermingeschäfte, die spiegelbildlich mit externen Kontrahenten abgeschlossen wurden. Diese dienen dazu, das jeweilige Fremdwährungsrisiko aus der operativen Geschäftstätigkeit der Gesellschaften abzusichern. Das Nominalvolumen dieser Geschäfte beträgt zum 31. Dezember 2013 TEUR 3.100 (Vorjahr: TEUR 2.750) und die mittels Barwertmethode bestimmten beizulegenden Zeitwerte TEUR 92 (Vorjahr: TEUR 103).
Da die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind, werden für die oben genannten Geschäfte Bewertungseinheiten i.S.d. § 254 HGB gebildet (Micro Hedges). Zur bilanziellen Abbildung der wirksamen Teile der gebildeten Bewertungseinheiten wird die sog. Einfrierungsmethode (kompensatorische Bewertung) angewendet. Die Effektivität der Sicherungsbeziehungen wird zu jedem Bilanzstichtag prospektiv und retrospektiv anhand der Critical Terms Match Methode festgestellt. Auf Grund der bestehenden Bewertungseinheiten wurde für die negativen Marktwerte der oben genannten Geschäfte keine Rückstellung angesetzt, soweit diese den wirksamen Teil der Bewertungseinheit betreffen.
Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern, Angabe nach § 42 Abs. 3 GmbHG
Zum Stichtag bestehen gegenüber der Gesellschafterin NORMA Group SE Verbindlichkeiten aus Darlehen und Zinsabgrenzungen in Höhe von TEUR 178.024 (Vorjahr TEUR 172.000), die in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen sind.
Mitarbeiter
Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 158 Mitarbeiter (Vorjahr: 88). Sämtliche Mitarbeiter sind in der Verwaltung tätig.
Haftungsverhältnisse
Die Gesellschaft haftet mit weiteren Gesellschaften der NORMA Gruppe für Darlehen gegenüber einem Bankenkonsortium, vertreten durch den Agent Commerzbank AG in Höhe von nominal EUR 195 Mio. (Vorjahr: EUR 220 Mio.). Die Gesellschaft haftet außerdem für Avale der NORMA Germany GmbH in Höhe von TEUR 2.547 (Vorjahr: TEUR 2.547), der NORMA Group Products India Pvt. Ltd. in Höhe von TEUR 177 (Vorjahr: TEUR 694), der NORMA Korea Inc. in Höhe von TEUR 65 (Vorjahr: TEUR 65), der NORMA Group Asia Pacific Holding Pte. Ltd in Höhe von TEUR 860 (Vorjahr: TEUR 860) und der NORMA Group South East Europe d.o.o in Höhe von TEUR 3.166 (Vorjahr: TEUR 1.531).
Das Risiko der Inanspruchnahme aus den vorgenannten Haftungsverhältnissen erscheint gering, da die wirtschaftliche Situation des Gesamtkonzerns stabil ist. Die Liquidität ist gesichert und die Cash-Flow Situation ist solide.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die zukünftigen sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Sinne des § 285 Nr. 3a HGB aus Miet- bzw. Leasingverträgen gliedern sich wie folgt:
| Restlaufzeiten | ||||
| Art der Verpflichtung |
Gesamt
in TEUR |
bis zu 1 Jahr | 1 bis 5 Jahre | mehr als 5 Jahre |
| aus Mietverträgen | 4.572 | 457 | 1.829 | 2.286 |
| davon gegenüber verbundenen Unternehmen | 4.572 | 457 | 1.829 | 2.286 |
| aus Leasingverträgen | 372 | 214 | 158 | 0 |
| davon gegenüber verbundenen Unternehmen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Summe | 4.944 | 671 | 1.987 | 2.286 |
Die Mietverträge betreffen das Verwaltungsgebäude in Maintal und die Leasingverträge den Fuhrpark. In allen Fällen handelt es sich um sogenannte Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt.
Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen sowie Haftungsverhältnissen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären.
Angabe des Vorschlages über die Verwendung des Ergebnisses
Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von TEUR 31.803, der sich aus dem Jahresüberschuss von TEUR 29.851 und dem Bilanzgewinn zum Ende des Vorjahres in Höhe von TEUR 1.952 ergibt, auf neue Rechnung vorzutragen.
Konzernzugehörigkeit und Offenlegung
Die NORMA Group SE, Maintal, stellt den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht für den kleinsten und zugleich größten Kreis von Unternehmen auf. Dieser wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.
Dieser nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellte Konzernabschluss und der Konzernlagebericht befreien die NORMA Group Holding GmbH gemäß § 291 HGB von der Verpflichtung, selbst einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen.
Gesamthonorar des Abschlussprüfers
Das Abschlussprüferhonorar wird im Konzernabschluss der NORMA Group SE angegeben, daher wird hier auf die Angabe gemäß § 285 Nr.17 HGB verzichtet.
Angabe zu den Organen der Gesellschaft
Geschäftsführer:
|
Werner Deggim Dipl. Ingenieur, Chief Executive Officer (CEO) |
|
|
Dr. Othmar Belker Dipl. Volkswirt, Chief Financial Officer (CFO) |
|
|
Bernd Kleinhens Dipl. Ingenieur, Managing Director Business Development |
|
|
John Stephenson Master of Science, Chief Operating Officer (COO) |
|
|
Stephan König (ab 12. März 2013) Dipl. Kaufmann, Executive Vice President HR |
|
|
Mathias Köhler (ab 15. März 2013) Dipl. Kaufmann, Executive Vice President Group Accounting, Finance & Reporting |
|
|
Antonius Deelen (ab 01. Mai 2014) Dipl. Ingenieur, President EMEA |
|
|
Gerard Patrick Doyle (bis 30. September 2013) Master of Science, President EMEA |
Es wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht, da im Berichtsjahr nur zwei Mitglieder der Geschäftsführung Bezüge von der Gesellschaft erhalten haben.
Maintal, den 15. Juli 2014
NORMA Group Holding GmbH
Werner Deggim
Dr. Othmar Belker
Bernd Kleinhens
John Stephenson
Mathias Köhler
Stephan König
Antonius Deelen
| Anteil
in % |
|||||
| Nr. | Gesellschaft | Sitz | gehalten durch | der unmittel- baren Mutter- gesellschaft | der NORMA Group AG |
| Zentralfunktionen | |||||
| 01 | NORMA Group Holding GmbH | Maintal, Deutschland | |||
| 02 | NORMA Distribution Center GmbH | Marsberg, Deutschland | 01 | 94,80 | 100,00 |
| 03 | DNL GmbH & Co KG | Maintal, Deutschland | 01 | 100,00 | 100,00 |
| 04 | NORMA Germany GmbH | Maintal, Deutschland | 01 | 94,90 | 100,00 |
| 05 | NORMA Türkei Verwaltungs GmbH | Maintal, Deutschland | 01 | 100,00 | 100,00 |
| 06 | DNL France S.A.S | Briey, Frankreich | 01 | 100,00 | 100,00 |
| 07 | NORMA Distribution France S.A.S. | La Queue En Brie, Frankreich | 06 | 100,00 | 100,00 |
| 08 | NORMA France S.A.S. | Briey, Frankreich | 06 | 100,00 | 100,00 |
| 09 | DNL UK Ltd. | Newbury, Großbritannien | 01 | 100,00 | 100,00 |
| 10 | NORMA UK Ltd. | Newbury, Großbritannien | 09 | 100,00 | 100,00 |
| 11 | Nordic Metalblok S.r.l. | Riese Pio X, Italien | 01 | 100,00 | 100,00 |
| 12 | NORMA Italia SpA | Gavardo, Italien | 17 | 100,00 | 100,00 |
| 13 | Groen Bevestigingsmaterialen B.V. | Pumerend, Niederlande | 01 | 60,00 | 90,00 |
| 14 | NORMA Netherlands B.V. | Ter Apel, Niederlande | 17 | 100,00 | 100,00 |
| 15 | NORMA Polska Sp. z o.o. | Slawniów, Polen | 01 | 100,00 | 100,00 |
| 16 | NORMA Group CIS LLC | Togliatti, Russland | 01 | 99,96 | 100,00 |
| 17 | DNL Sweden AB | Stockholm, Schweden | 01 | 100,00 | 100,00 |
| 18 | NORMA Sweden AB | Anderstorp, Schweden | 17 | 100,00 | 100,00 |
| 19 | Connectors Verbindungstechnik AG | Tagelswangen, Schweiz | 01 | 100,00 | 100,00 |
| 20 | NORMA Group South East Europe d.o.o | Belgrad, Serbien | 01 | 100,00 | 100,00 |
| 21 | Fijaciones NORMA S.A. | Barcelona, Spanien | 01 | 100,00 | 100,00 |
| 22 | NORMA Czech, s.r.o. | Hustopece, Tschechien | 17 | 99,90 | 100,00 |
| 23 | NORMA Turkey Baglanti ve Birlestirme Teknolojileri Sanayi ve Ticaret Limited Sirketi | Besiktas, Istanbul, Turkei | 05 | 100,00 | 100,00 |
| 24 | NORMA Group Distribution Polska Sp. z.o.o. | Krakau, Polen | 15 | 100,00 | 100,00 |
| 25 | NORMA China Co., Ltd. | Qingdao, China | 01 | 100,00 | 100,00 |
| Nr. | Gesellschaft | Währung** | Eigenkapital* | Ergebnis* | ||
| Zentralfunktionen | ||||||
| 01 | NORMA Group Holding GmbH | |||||
| 02 | NORMA Distribution Center GmbH | TEUR | 2.175 | 0 | 1) | 2) |
| 03 | DNL GmbH & Co KG | TEUR | 6.537 | -6 | 1) | |
| 04 | NORMA Germany GmbH | TEUR | 56.306 | 0 | 1) | 2) |
| 05 | NORMA Türkei Verwaltungs GmbH | TEUR | 26 | -5 | 1) | |
| 06 | DNL France S.A.S | TEUR | 12.529 | -967 | ||
| 07 | NORMA Distribution France S.A.S. | TEUR | 3.728 | 705 | ||
| 08 | NORMA France S.A.S. | TEUR | 6.120 | 132 | ||
| 09 | DNL UK Ltd. | TGBP | 3.931 | -359 | ||
| 10 | NORMA UK Ltd. | TGBP | 20.199 | 6.419 | ||
| 11 | Nordic Metalblok S.r.l. | TEUR | 670 | -100 | ||
| 12 | NORMA Italia SpA | TEUR | 6.256 | 1.286 | ||
| 13 | Groen Bevestigingsmaterialen B.V. | TEUR | 1.639 | 782 | 3) | |
| 14 | NORMA Netherlands B.V. | TEUR | 6.268 | 1.360 | ||
| 15 | NORMA Polska Sp. z o.o. | TPLN | 154.029 | 38.190 | ||
| 16 | NORMA Group CIS LLC | TRUR | 21.869 | -31.482 | ||
| 17 | DNL Sweden AB | TSEK | 78.100 | 10.865 | ||
| 18 | NORMA Sweden AB | TSEK | 115.095 | 17.827 | ||
| 19 | Connectors Verbindungstechnik AG | TCHF | 9.387 | 2.446 | ||
| 20 | NORMA Group South East Europe d.o.o | TRSD | 1.538.155 | -591.830 | ||
| 21 | Fijaciones NORMA S.A. | TEUR | 4.190 | 1.012 | ||
| 22 | NORMA Czech, s.r.o. | TCZK | 255.633 | 25.135 | ||
| 23 | NORMA Turkey Baglanti ve Birlestirme Teknolojileri Sanayi ve Ticaret Limited Sirketi | TTRL | 1.514 | 828 | ||
| 24 | NORMA Group Distribution Polska Sp. z.o.o. | TPLN | 4.567 | -433 | ||
| 25 | NORMA China Co., Ltd. | TCNY | 79.689 | 7.386 | ||
* Die Daten beziehen sich auf nach den IFRS-Rechnungslegungsvorschriften gemeldeten Werte der Gesellschaften zum 31.12.2013, da außer in den gesondert angegebenen
Fällen entweder für 2013 noch keine landesrechtlichen Abschlüsse vorliegen oder keine solchen erforderlich sind.
** siehe Umrechnungstabelle
1) Die Daten beziehen sich auf die nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellten Jahresabschlüsse per 31.12.2013.
2) Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag.
3) Die Gesellschaft wurde zum 31.12.2012 erworben.
| Kassakurs | Durchschnittskurs | |||
| je
EUR |
31. Dez 13 | 31. Dez 12 | 2013 | 2012 |
| Australischer Dollar | 1,5396 | 1,2683 | 1,3748 | 1,2408 |
| Brasilianischer Real | 3,1929 | 2,69 | 2,9411 | 2,5601 |
| Chinesische Renminbi Yuan | 8,3342 | 8,2129 | 8,1614 | 8,1063 |
| Schweizer Franken | 1,2269 | 1,2084 | 1,231 | 1,2051 |
| Tschechische Krone | 27,399 | 25,13 | 25,9518 | 25,1404 |
| Pfund Sterling | 0,8328 | 0,8175 | 0,8495 | 0,8107 |
| Indische Rupie | 85,1004 | 72,1682 | 77,5964 | 68,5293 |
| Japanische Yen | 144,5 | 113,44 | 129,4232 | 102,3973 |
| Malaysischer Ringgit | 4,5133 | 4,0354 | 4,1786 | 3,9664 |
| Mexikanischer Peso | 18,027 | 17,124 | 16,9383 | 16,9001 |
| Polnische Złoty | 4,1502 | 4,076 | 4,1973 | 4,1848 |
| Russischer Rubel | 45,2515 | 40,15 | 42,2848 | 39,926 |
| Serbische Dinar | 114,197 | 113,5898 | 112,52 | 113,0708 |
| Schwedische Krone | 8,8263 | 8,5863 | 8,6391 | 8,7042 |
| Singapur Dollar | 1,7391 | 1,6119 | 1,6605 | 1,6052 |
| Südkoreanischer Won | 1.453,36 | 1.403,00 | 1.451,32 | 1.446,20 |
| Thailändischer Baht | 45,0853 | 40,3409 | 40,7419 | 39,9223 |
| Türkische Lira | 2,9453 | 2,3625 | 2,5269 | 2,3139 |
| US-Dollar | 1,3768 | 1,3176 | 1,3272 | 1,2846 |
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der NORMA Group Holding GmbH, Maintal, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grund-sätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, den 15. Juli 2014
PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Dr. Ulrich Störk, Wirtschaftsprüfer
ppa. Benjamin Hessel, Wirtschaftsprüfer
Der Jahresabschluss zum 31.12.2013 wurde am 01.08.2014 festgestellt.
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