Gebr. von Lien KG
Selbe AdresseVeredlung von Holzwaren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Weckman Steel Oy | 50.00% |
| 50.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
JHW-Profiles GmbHZevenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bilanz zum 31.12.2022AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2022 bis 31.12.2022
Anhang für das Geschäftsjahr 2022A. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft firmiert als JHW-Profiles GmbH und hat ihren Sitz in Zeven. Sie ist beim Amtsgericht Tostedt unter der Nummer HRB 201524 eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2022 wurden die Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes für mittelgroße Kapitalgesellschaften und die Grundsätze ordnungsmäßiger Bilanzierung angewendet. Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die keinen Betrag ausweisen, werden gemäß § 265 Abs. 8 HGB nicht angegeben. B. Grundsätze der Bilanzierung Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Der Abschreibungsplan orientiert sich an der geschätzten Nutzungsdauer der Anlagegüter, wobei die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung kommt. Geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00) werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Erstjahr voll abgeschrieben, wobei aus Vereinfachungsgründen im Anlagenspiegel im fünften Jahr nach Zugang ein Abgang unterstellt wird. Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wird grundsätzlich mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Eine Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfolgt nach den Grundsätzen der verlustfreien Bewertung. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bilanziert. Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen werden angemessene Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zu erwartenden Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Bilanzierung erfolgt grundsätzlich vor Verwendung des Jahresergebnisses. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. C. Erläuterungen zur Bilanz Die horizontale Entwicklung des Anlagevermögens ist diesem Anhang als Anlage beigefügt. Forderungen gegenüber Gesellschafter bestehen keine. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personal- sowie Abschluss- und Prüfungskosten. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von rd. EUR 57.800,00 (Vorjahr: EUR 26.200,00) handelt es sich wie im Vorjahr vollständig um kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Gesellschaftern. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen nicht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von rd. EUR 7.024.900,00 durch Sicherungsübereignungen gesichert. Weitere Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, liegen nicht vor. Es bestehen jedoch die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Waren, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind außergewöhnliche Aufwendungen und Erträge in Höhe von jeweils rd. EUR 271.800,00 angefallen, die den vorübergehenden Erwerb von Anlagevermögen und dessen sofortige Weiterveräußerung an den Leasinggeber betreffen. E. Sonstige Angaben Aus abgeschlossenen Miet- und Leasingverträgen über bewegliche und unbewegliche Vermögensgegenstände mit Restlaufzeiten von teilweise mehr als fünf Jahren ergeben sich insgesamt finanzielle Verpflichtungen in Höhe von rd. EUR 1.369.000,00. Im Geschäftsjahr 2022 wurden durchschnittlich 46 Arbeitnehmer beschäftigt. Die Arbeitnehmer sind wie folgt zu unterteilen:
Geschäftsführer sind die Kaufleute Wolfgang von Lien und Heiko von Lien. Zur Angabe der Organbezüge wird die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht zu verzeichnen. Die Geschäftsführung der JHW-Profiles GmbH schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Zeven, 13.07.2023 gez. Wolfgang von Lien gez. Heiko von Lien Der Jahresabschluss wurde am 28.08.2023 festgestellt. Anlagenspiegel
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022I. Geschäftsmodell des Unternehmens II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage b) Finanzlage c) Vermögenslage 3. Gesamtaussage III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht I. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Gesellschaft ist mit der Herstellung und dem Vertrieb von Profilblechen aller Art und alle sonstigen, mit dem vorgenannten Geschäftszweck im Zusammenhang stehenden Handelsgeschäften, Handlungen und Rechtsgeschäften beschäftigt. Die JHW Profiles GmbH beliefert ausschließlich die Friedrich von Lien AG in Zeven. Es werden keine Zweigniederlassungen unterhalten. II. Wirtschaftsbericht 1.Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Trotz Inflation, Ukraine-Krieg und anhaltender Lieferprobleme ist die deutsche Wirtschaft im vergangenen Jahr gewachsen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg um 1,9 Prozent, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach ersten Berechnungen mitteilte. Kalenderbereinigt habe das Wirtschaftswachstum 2,0 Prozent betragen. "Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen", sagte Ruth Brand, seit 1. Januar 2023 Präsidentin des Statistischen Bundesamtes, bei einer Pressekonferenz. "Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten", so Brand weiter. Im Jahr 2021 war die deutsche Wirtschaft noch um 2,6 Prozent gewachsen. Im Baugewerbe hätten Material- und Fachkräftemangel, hohe Baukosten und zunehmend schlechtere Finanzierungsbedingungen dagegen zu einem deutlichen Rückgang der Bruttowertschöpfung um 2,3 Prozent geführt. Die hohen Energiepreise und die immer noch eingeschränkte Verfügbarkeit von Vorprodukten haben den Fachleuten zufolge auch die Wirtschaftsleistung im Verarbeitenden Gewerbe gebremst. Diese habe im Vergleich zum Vorjahr kaum zugenommen (+0,2 Prozent). Das Verarbeitende Gewerbe habe dabei vor allem in der ersten Jahreshälfte 2022 wie schon im Jahr 2021 unter gestörten internationalen Lieferketten gelitten. Hinzu sei der massive Anstieg der Energiepreise infolge des Kriegs in der Ukraine gekommen. Erste Zahlen zeigen für die Baumarkt- u. Gartencenterbranche, dass das vergangene Jahr zu einem insgesamt durchwachsenen Ergebnis für die Branche geführt hat. Während einige Unternehmen überdurchschnittlich gut gewachsen sind, mussten andere Rückgänge bei ihren Umsätzen verzeichnen. Gleichzeitig galt es für alle Baumarktbetreiber im Jahr 2022, im Umfeld einer extremen Inflation von im Jahresdurchschnitt in Deutschland 7,9 Prozent, in der EU 10,4 Prozent und im Euroraum 9,2 Prozent. In Deutschland alleine legten die Brutto-Umsätze der Top 20 Unternehmen 2022 laut der Statistik um 6,2 Prozent zu. Gleichzeitig wuchsen die Umsätze bezogen auf das deutsche und europaweite Geschäft gemeinsam um 5,8 Prozent auf 38,4 Mrd. Euro, während die Umsätze der Top 10 deutschen Baumarktbetreiber im europäischen Ausland nur um 3,1 Prozent stiegen. 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage Die Gesamtleistung lag rund 8,63% oberhalb des Vorjahres. Wesentlich für diese Steigerung war der preisbedingte Effekt im abgelaufenen Wirtschaftsjahr. Die Materialaufwandsquote erhöhte sich vor dem Hintergrund von Preissteigerungen auf 84,91% (Vj. 81,77%). Die Vorräte haben sich gegenüber dem Vorjahr sowohl mengenmäßig als auch preisbedingt um 7.679 TE auf 13.992 TE erhöht. Im 1. Quartal 2023 erfolgte hier bereits ein planmäßiger Abbau. Die Personalaufwendungen i.H. von 1.345 TE sind gegenüber dem Vorjahr (1.252 TE) leicht erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Preissteigerungen im Vorjahresvergleich ebenfalls angestiegen. Die Zinsaufwendungen haben sich auf Grund der erhöhten Vorräte und einhergehender Finanzierungsausweitung, sowie des veränderten Zinsniveaus, von 69 TE auf 143 TE erhöht. Der Jahresüberschuss in Höhe von 484 TE (Vj. 762 TE) liegt somit unterhalb der Planung. b) Finanzlage Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist geordnet. Alle laufenden Verbindlichkeiten können bedient werden. Forderungen werden innerhalb der gesetzten Zahlungsziele realisiert. c) Vermögenslage Das Eigenkapital hat sich auf 3.066 TE (Vj. 2.637 TE) erhöht. Trotz der Gewinnthesaurierung hat sich die Eigenkapitalquote, auf Grund der erheblichen Ausweitung der Bilanzsumme, von 8.520 TE in 2021 auf 15.521 TE in 2022, auf rd. 20% (Vj. 30,9%) verringert. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 7.680 TE auf 13.993 TE erhöht. Hier handelt es sich sowohl um mengenmäßige als auch preisbedingte Effekte. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch das monetäre Umlaufvermögen und Warenlager gedeckt. 3.Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist geordnet. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist vor dem Hintergrund der Corona Auswirkungen und veränderten wirtschaftlichen, sowie geopolitischen Spannungen als stabil zu bezeichnen. III. Prognosebericht Der Höhepunkt der Inflationswelle dürfte mittlerweile erreicht sein. Insbesondere ist von den Energiepreisen im Verlauf der kommenden Monate kein weiterer Schub mehr zu erwarten. Die Beschaffungspreise für Strom und Gas sind seit dem Spätsommer des vergangenen Jahres spürbar gesunken und seit Januar wirken die staatlichen Preisbremsen. Dies entlastet zunächst vor allem die Unternehmen, deren Energiekosten von den Marktpreisen bestimmt werden. Im Verarbeitenden Gewerbe sind daher den ifo Konjunkturumfragen zufolge in den kommenden Monaten spürbar weniger Preisanhebungen geplant, so dass sich der Anstieg der Erzeugerpreise weiter verlangsamen dürfte. Ein merklicher Rückgang beim Verbraucherpreisanstieg wird jedoch noch etwas auf sich warten lassen, da die Energieversorger die gesunkenen Beschaffungskosten erst mit Verzögerung an ihre Abnehmer weitergeben. Für die privaten Haushalte werden daher die Energiepreise erst frühestens ab Ende 2023 unter ihren Vorjahreswert sinken. Ähnliches gilt für die Betriebe in konsumnahen Wirtschaftsbereichen, die ihre Energie auch überwiegend von den Versorgungsunternehmen beziehen. Der Preisdruck von Seiten der Lohnkosten wird zunehmen, da im Laufe dieses Jahres mit spürbaren Anstiegen der Tarifverdienste zu rechnen ist. Insgesamt dürfte daher vor allem die Kerninflationsrate (also der Anstieg der Verbraucherpreise ohne Energie) im weiteren Verlauf nur langsam sinken und im Jahresdurchschnitt 2023 mit 6,3% sogar deutlich höher liegen als noch im Vorjahr (4,9%). Da jedoch der Inflationsbeitrag der Energiepreise in den kommenden Monaten stark abnimmt, dürfte die Gesamtinflationsrate von 6,9% im Jahr 2022 auf 6,2% im Jahr 2023 zurückgehen. Erst im kommenden Jahr dürfte sich der Preisanstieg allmählich wieder normalisieren. Unter der Annahme, dass sich Rohstoffe und Energie entsprechend der derzeitigen Markterwartung im Prognosezeitraum nicht wesentlich verteuern und dass die Europäische Zentralbank ihre Leitzinsen weiter anhebt, dürfte die Inflationsrate im Jahr 2024 auf 2,2% und die Kernrate auf 2,8% zurückgehen. Im weiteren Verlauf des Jahres wird sich die Konjunktur in nahezu allen Wirtschaftsbereichen erholen. Darauf deutet die spürbare Verbesserung der ifo Geschäftserwartungen seit Oktober 2022 hin. Die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe nehmen seit Jahresbeginn wieder zu, und die globale Konjunktur dürfte an Fahrt gewinnen. Langsam sinkende Inflationsraten und steigende Löhne dürften spätestens ab Jahresmitte wieder zu einem Reallohnplus führen und die Binnenkonjunktur stützen. Bremsen dürfte hingegen die Bauwirtschaft, auch wenn dort zu Jahresbeginn ein überraschend hoher Produktionszuwachs verzeichnet wurde. Die Nachfrage nach Bauleistungen ist kräftig eingebrochen, nicht zuletzt als Folge der rasch steigenden Finanzierungskosten. In den ersten Monaten 2023 war der Auftragseingang verhalten und lag unterhalb der vergleichbaren Vorjahreswerte. Die Rohwarenbeschaffung ist weitgehend stabil, jedoch sind bis ins Frühjahr weitere Preissteigerungen zu verzeichnen. Die weitere Entwicklung der bereits erhöhten Energiekosten ist schwer einschätzbar und im europäischen Vergleich ein erheblicher Wettbewerbsnachteil. Durch den Ukraine-Konflikt ist von einer weiteren Belastung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auszugehen. Eine Rezession liegt weiter im Bereich des Möglichen. Die insgesamt angespannte und unsichere geopolitische Lage erschwert eine belastbare Jahresplanung. Die sehr hohen Vorratsbestände wurden in den ersten Monaten planmäßig zurückgeführt, womit eine deutliche Reduzierung der beanspruchten Kreditlinien einherging. Auch wenn die vorstehenden Punkte und die aktuellen Nachrichten weitere Unsicherheit vermuten lassen, sind wir auf Grund der stabilen Ausgangslage unserer Gesellschaft vorsichtig optimistisch. Die schwierige Rohwarenbeschaffung, eine mögliche Unterbrechung der Logistikwege und Lieferketten, sowie eine weitere Straffung der Geldpolitik der EZB lassen diese Einschätzung jedoch schnell trüben. Vor diesem Hintergrund wird seitens der Geschäftsleitung für das lfd. Geschäftsjahr eine mengenmäßig und monetär reduzierte Gesamtleistung erwartet. IV. Chancen- und Risikobericht Das wesentliche Risiko ist die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung vor dem Hintergrund der Nachwirkungen der Corona Pandemie. Die Auswirkungen des seit Februar 2022 andauernden Angriffskrieg von Russland auf die Ukraine sind deutlich spürbar. Die Energiepreise haben sich weiter extrem entwickelt und belasten die Ertragsseite spürbar. Die derzeit noch hohen Inflationsraten dürften die Nachfrage weiter belasten. In der Jahresplanung für das Wirtschaftsjahr gehen wir von einer gegenüber dem Vorjahr moderateren Ertragslage aus. Weitere Risiken liegen in der Beschaffung der Stahlbleche sowie der weiteren Roh,-Hilfs- und Betriebsstoffe. War bisher die Balance zwischen schlanker Lagerhaltung und der Reaktion auf unerwartete Nachfrageschübe der prägende Faktor, so steht aktuell weiter die Verfügbarkeit im Fokus. Bei der Lagerhaltung bedarf es ebenfalls die Bestände vor dem Hintergrund der gestiegenen Finanzierungskosten auf einem angemessenen Niveau zu planen. Gleiches gilt für nicht vorhersehbare Preisentwicklungen und somit eventuellen Abwertungspotenzial im Vorratsvermögen. Zinserhöhungen, Wegfall von Fördermöglichkeiten (KfW Programme) und hohe Baukosten belasten den Auftragseingang in der Bauwirtschaft deutlich, was wir in unserer Jahresplanung berücksichtigt haben. Die Anzahl der Baugenehmigungen hat sich zu Beginn des Jahres 2023 weiter reduziert, wobei eine Trendumkehr derzeit nicht absehbar ist. Eine weitere Verknappung bzw. massive Preissteigerungen bei den Rohstoffen und Vormaterialien erwarten wir derzeit nicht. In den Wintermonaten ist ein witterungsbedingtes Risiko vorhanden. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Produktionsanlagen entsprechen den derzeitigen technischen und vertrieblichen Marktanforderungen. Die kundenorientierte Logistik der von Lien Gruppe wird weiter optimiert und als Wettbewerbsvorteil gesehen. Die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft sind geordnet. Erhöhte Risiken im Forderungsbestand bzw. der Geschäftsverbindung sind nicht erkennbar. Die ständig wachsende Bedeutung der Informationstechnologie und die damit einhergehende Abhängigkeit von der Verfügbarkeit und der Verlässlichkeit der EDV-Systeme stellen Risikopotenzial dar. Neben den bestehenden werden laufend geeignete Maßnahmen ergriffen um die Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit, Sicherheit und Effizienz der Anwendungen sicher zu stellen. Aufgrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die aktuellen und künftigen Herausforderungen gut aufgestellt. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.
Zeven, den 13.07.2023 gez. Wolfgang von Lien gez. Heiko von Lien Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht habe ich den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS An die JHW-Profiles GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der JHW-Profiles GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der JHW-Profiles GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) und von wp.net festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) und von festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Rotenburg, 13.07.2023 Thorsten
Behrens GmbH
gez. Behrens, Wirtschaftsprüfer |
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