Stammdaten

Register
Amtsgericht Tostedt HRB 201524
Eingetragen
29.12.2008
Branche
Herstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen MetallenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Profilblechen aller Art und alle sonstigen, mit dem vorgenannten Geschäftszweck im Zusammenhang stehenden Handelsgeschäfte, Handlungen und Rechtsgeschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Weckman Steel OyFIN
50.00%
50.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Weckman Steel Oy
Finland
50.00%
Friedrich von Lien AG
Germany
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

JHW-Profiles GmbH

Zeven

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz zum 31.12.2022

AKTIVA

Geschäftsjahr 2022 Vorjahr 2021
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. übrige immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 2,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 121.460,00 99.699,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 13.992.933,23 6.313.253,79
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 23.418,84 176.498,27
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.360.807,70 1.923.312,46
C. Rechnungsabgrenzungsposten 22.860,00 7.116,00
Summe AKTIVA 15.521.481,77 8.519.881,52

PASSIVA

Geschäftsjahr 2022 Vorjahr 2021
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Gewinnvortrag 2.382.544,21 1.675.078,83
III. Jahresüberschuss 483.735,21 3.066.279,42 761.794,76
B. Rückstellungen 345.006,00 253.475,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.024.836,79 3.002.854,16
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr (GJ 7.024.836,79 / VJ 3.002.854,16)
2. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 57.736,61 26.112,61
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr (GJ 57.736,61 / VJ 26.112,61)
3. übrige Verbindlichkeiten 5.027.622,95 12.110.196,35 2.600.566,16
- davon aus Steuern (GJ 129.320,31 / VJ 16.542,27)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (GJ 693,10 / VJ 5.908,63)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr (GJ 5.027.622,95 / VJ 2.600.566,16)
Summe PASSIVA 15.521.481,77 8.519.881,52

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2022 bis 31.12.2022

Geschäftsjahr 2022 Vorjahr 2021
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 3.702.112,70 3.779.703,82
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.107.618,18 1.024.552,47
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 237.730,60 1.345.348,78 227.136,91
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 37.251,76 27.889,76
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.492.748,40 1.353.622,47
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 392,32 418,57
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 142.581,68 69.281,68
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 196.839,19 315.684,34
8. Ergebnis nach Steuern 487.735,21 761.954,76
9. sonstige Steuern 4.000,00 160,00
10. Jahresüberschuss 483.735,21 761.794,76

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

A. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft firmiert als JHW-Profiles GmbH und hat ihren Sitz in Zeven. Sie ist beim Amtsgericht Tostedt unter der Nummer HRB 201524 eingetragen.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2022 wurden die Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes für mittelgroße Kapitalgesellschaften und die Grundsätze ordnungsmäßiger Bilanzierung angewendet.

Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die keinen Betrag ausweisen, werden gemäß § 265 Abs. 8 HGB nicht angegeben.

B. Grundsätze der Bilanzierung

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Der Abschreibungsplan orientiert sich an der geschätzten Nutzungsdauer der Anlagegüter, wobei die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung kommt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00) werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Erstjahr voll abgeschrieben, wobei aus Vereinfachungsgründen im Anlagenspiegel im fünften Jahr nach Zugang ein Abgang unterstellt wird.

Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wird grundsätzlich mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Eine Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfolgt nach den Grundsätzen der verlustfreien Bewertung.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bilanziert. Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen werden angemessene Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zu erwartenden Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Bilanzierung erfolgt grundsätzlich vor Verwendung des Jahresergebnisses.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Die horizontale Entwicklung des Anlagevermögens ist diesem Anhang als Anlage beigefügt.

Forderungen gegenüber Gesellschafter bestehen keine.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personal- sowie Abschluss- und Prüfungskosten.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von rd. EUR 57.800,00 (Vorjahr: EUR 26.200,00) handelt es sich wie im Vorjahr vollständig um kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Gesellschaftern.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen nicht.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von rd. EUR 7.024.900,00 durch Sicherungsübereignungen gesichert.

Weitere Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, liegen nicht vor. Es bestehen jedoch die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Waren, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind außergewöhnliche Aufwendungen und Erträge in Höhe von jeweils rd. EUR 271.800,00 angefallen, die den vorübergehenden Erwerb von Anlagevermögen und dessen sofortige Weiterveräußerung an den Leasinggeber betreffen.

E. Sonstige Angaben

Aus abgeschlossenen Miet- und Leasingverträgen über bewegliche und unbewegliche Vermögensgegenstände mit Restlaufzeiten von teilweise mehr als fünf Jahren ergeben sich insgesamt finanzielle Verpflichtungen in Höhe von rd. EUR 1.369.000,00.

Im Geschäftsjahr 2022 wurden durchschnittlich 46 Arbeitnehmer beschäftigt. Die Arbeitnehmer sind wie folgt zu unterteilen:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 34
Aushilfen 12
46

Geschäftsführer sind die Kaufleute Wolfgang von Lien und Heiko von Lien.

Zur Angabe der Organbezüge wird die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht zu verzeichnen.

Die Geschäftsführung der JHW-Profiles GmbH schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Zeven, 13.07.2023

gez. Wolfgang von Lien

gez. Heiko von Lien

Der Jahresabschluss wurde am 28.08.2023 festgestellt.

Anlagenspiegel

Anschaffungs- Herstellungs-kosten 01.01.2022 Zugänge (davon Zinsen für Fremdkapital) Abgänge Umbuchungen Anschaffungs-Herstellungskosten 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. übrige immaterielle Vermögensgegenstände 3.828,50 0,00 0,00 0,00 3.828,50
Zwischensumme 3.828,50 0,00 0,00 0,00 3.828,50
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 403.216,80 59.012,76 540,72 0,00 461.688,84
Zwischensumme 403.216,80 59.012,76 540,72 0,00 461.688,84
Summe Anlagevermögen 407.045,30 59.012,76 540,72 0,00 465.517,34
kumulierte Abschreibungen 01.01.2022 Abschreibungen Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen kumulierte Abschreibungen 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. übrige immaterielle Vermögensgegenstände 3.826,50 0,00 0,00 0,00 3.826,50
Zwischensumme 3.826,50 0,00 0,00 0,00 3.826,50
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 303.517,80 37.251,76 540,72 0,00 340.228,84
Zwischensumme 303.517,80 37.251,76 540,72 0,00 340.228,84
Summe Anlagevermögen 307.344,30 37.251,76 540,72 0,00 344.055,34
Zuschreibungen Geschäftsjahr Buchwert 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. übrige immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 2,00
Zwischensumme 0,00 2,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 121.460,00
Zwischensumme 0,00 121.460,00
Summe Anlagevermögen 0,00 121.462,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

I. Geschäftsmodell des Unternehmens

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf und Lage

a) Ertragslage

b) Finanzlage

c) Vermögenslage

3. Gesamtaussage

III. Prognosebericht

IV. Chancen- und Risikobericht

I. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Gesellschaft ist mit der Herstellung und dem Vertrieb von Profilblechen aller Art und alle sonstigen, mit dem vorgenannten Geschäftszweck im Zusammenhang stehenden Handelsgeschäften, Handlungen und Rechtsgeschäften beschäftigt.

Die JHW Profiles GmbH beliefert ausschließlich die Friedrich von Lien AG in Zeven. Es werden keine Zweigniederlassungen unterhalten.

II. Wirtschaftsbericht

1.Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Trotz Inflation, Ukraine-Krieg und anhaltender Lieferprobleme ist die deutsche Wirtschaft im vergangenen Jahr gewachsen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg um 1,9 Prozent, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach ersten Berechnungen mitteilte. Kalenderbereinigt habe das Wirtschaftswachstum 2,0 Prozent betragen. "Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen", sagte Ruth Brand, seit 1. Januar 2023 Präsidentin des Statistischen Bundesamtes, bei einer Pressekonferenz. "Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten", so Brand weiter. Im Jahr 2021 war die deutsche Wirtschaft noch um 2,6 Prozent gewachsen.

Im Baugewerbe hätten Material- und Fachkräftemangel, hohe Baukosten und zunehmend schlechtere Finanzierungsbedingungen dagegen zu einem deutlichen Rückgang der Bruttowertschöpfung um 2,3 Prozent geführt. Die hohen Energiepreise und die immer noch eingeschränkte Verfügbarkeit von Vorprodukten haben den Fachleuten zufolge auch die Wirtschaftsleistung im Verarbeitenden Gewerbe gebremst. Diese habe im Vergleich zum Vorjahr kaum zugenommen (+0,2 Prozent). Das Verarbeitende Gewerbe habe dabei vor allem in der ersten Jahreshälfte 2022 wie schon im Jahr 2021 unter gestörten internationalen Lieferketten gelitten. Hinzu sei der massive Anstieg der Energiepreise infolge des Kriegs in der Ukraine gekommen.

Erste Zahlen zeigen für die Baumarkt- u. Gartencenterbranche, dass das vergangene Jahr zu einem insgesamt durchwachsenen Ergebnis für die Branche geführt hat. Während einige Unternehmen überdurchschnittlich gut gewachsen sind, mussten andere Rückgänge bei ihren Umsätzen verzeichnen. Gleichzeitig galt es für alle Baumarktbetreiber im Jahr 2022, im Umfeld einer extremen Inflation von im Jahresdurchschnitt in Deutschland 7,9 Prozent, in der EU 10,4 Prozent und im Euroraum 9,2 Prozent.

In Deutschland alleine legten die Brutto-Umsätze der Top 20 Unternehmen 2022 laut der Statistik um 6,2 Prozent zu. Gleichzeitig wuchsen die Umsätze bezogen auf das deutsche und europaweite Geschäft gemeinsam um 5,8 Prozent auf 38,4 Mrd. Euro, während die Umsätze der Top 10 deutschen Baumarktbetreiber im europäischen Ausland nur um 3,1 Prozent stiegen.

2. Geschäftsverlauf und Lage

a) Ertragslage

Die Gesamtleistung lag rund 8,63% oberhalb des Vorjahres. Wesentlich für diese Steigerung war der preisbedingte Effekt im abgelaufenen Wirtschaftsjahr.

Die Materialaufwandsquote erhöhte sich vor dem Hintergrund von Preissteigerungen auf 84,91% (Vj. 81,77%). Die Vorräte haben sich gegenüber dem Vorjahr sowohl mengenmäßig als auch preisbedingt um 7.679 TE auf 13.992 TE erhöht. Im 1. Quartal 2023 erfolgte hier bereits ein planmäßiger Abbau.

Die Personalaufwendungen i.H. von 1.345 TE sind gegenüber dem Vorjahr (1.252 TE) leicht erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Preissteigerungen im Vorjahresvergleich ebenfalls angestiegen.

Die Zinsaufwendungen haben sich auf Grund der erhöhten Vorräte und einhergehender Finanzierungsausweitung, sowie des veränderten Zinsniveaus, von 69 TE auf 143 TE erhöht. Der Jahresüberschuss in Höhe von 484 TE (Vj. 762 TE) liegt somit unterhalb der Planung.

b) Finanzlage

Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist geordnet. Alle laufenden Verbindlichkeiten können bedient werden. Forderungen werden innerhalb der gesetzten Zahlungsziele realisiert.

c) Vermögenslage

Das Eigenkapital hat sich auf 3.066 TE (Vj. 2.637 TE) erhöht. Trotz der Gewinnthesaurierung hat sich die Eigenkapitalquote, auf Grund der erheblichen Ausweitung der Bilanzsumme, von 8.520 TE in 2021 auf 15.521 TE in 2022, auf rd. 20% (Vj. 30,9%) verringert.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 7.680 TE auf 13.993 TE erhöht. Hier handelt es sich sowohl um mengenmäßige als auch preisbedingte Effekte.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch das monetäre Umlaufvermögen und Warenlager gedeckt.

3.Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist geordnet. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist vor dem Hintergrund der Corona Auswirkungen und veränderten wirtschaftlichen, sowie geopolitischen Spannungen als stabil zu bezeichnen.

III. Prognosebericht

Der Höhepunkt der Inflationswelle dürfte mittlerweile erreicht sein. Insbesondere ist von den Energiepreisen im Verlauf der kommenden Monate kein weiterer Schub mehr zu erwarten. Die Beschaffungspreise für Strom und Gas sind seit dem Spätsommer des vergangenen Jahres spürbar gesunken und seit Januar wirken die staatlichen Preisbremsen. Dies entlastet zunächst vor allem die Unternehmen, deren Energiekosten von den Marktpreisen bestimmt werden. Im Verarbeitenden Gewerbe sind daher den ifo Konjunkturumfragen zufolge in den kommenden Monaten spürbar weniger Preisanhebungen geplant, so dass sich der Anstieg der Erzeugerpreise weiter verlangsamen dürfte. Ein merklicher Rückgang beim Verbraucherpreisanstieg wird jedoch noch etwas auf sich warten lassen, da die Energieversorger die gesunkenen Beschaffungskosten erst mit Verzögerung an ihre Abnehmer weitergeben. Für die privaten Haushalte werden daher die Energiepreise erst frühestens ab Ende 2023 unter ihren Vorjahreswert sinken. Ähnliches gilt für die Betriebe in konsumnahen Wirtschaftsbereichen, die ihre Energie auch überwiegend von den Versorgungsunternehmen beziehen. Der Preisdruck von Seiten der Lohnkosten wird zunehmen, da im Laufe dieses Jahres mit spürbaren Anstiegen der Tarifverdienste zu rechnen ist.

Insgesamt dürfte daher vor allem die Kerninflationsrate (also der Anstieg der Verbraucherpreise ohne Energie) im weiteren Verlauf nur langsam sinken und im Jahresdurchschnitt 2023 mit 6,3% sogar deutlich höher liegen als noch im Vorjahr (4,9%). Da jedoch der Inflationsbeitrag der Energiepreise in den kommenden Monaten stark abnimmt, dürfte die Gesamtinflationsrate von 6,9% im Jahr 2022 auf 6,2% im Jahr 2023 zurückgehen. Erst im kommenden Jahr dürfte sich der Preisanstieg allmählich wieder normalisieren. Unter der Annahme, dass sich Rohstoffe und Energie entsprechend der derzeitigen Markterwartung im Prognosezeitraum nicht wesentlich verteuern und dass die Europäische Zentralbank ihre Leitzinsen weiter anhebt, dürfte die Inflationsrate im Jahr 2024 auf 2,2% und die Kernrate auf 2,8% zurückgehen.

Im weiteren Verlauf des Jahres wird sich die Konjunktur in nahezu allen Wirtschaftsbereichen erholen. Darauf deutet die spürbare Verbesserung der ifo Geschäftserwartungen seit Oktober 2022 hin. Die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe nehmen seit Jahresbeginn wieder zu, und die globale Konjunktur dürfte an Fahrt gewinnen. Langsam sinkende Inflationsraten und steigende Löhne dürften spätestens ab Jahresmitte wieder zu einem Reallohnplus führen und die Binnenkonjunktur stützen. Bremsen dürfte hingegen die Bauwirtschaft, auch wenn dort zu Jahresbeginn ein überraschend hoher Produktionszuwachs verzeichnet wurde. Die Nachfrage nach Bauleistungen ist kräftig eingebrochen, nicht zuletzt als Folge der rasch steigenden Finanzierungskosten.

In den ersten Monaten 2023 war der Auftragseingang verhalten und lag unterhalb der vergleichbaren Vorjahreswerte. Die Rohwarenbeschaffung ist weitgehend stabil, jedoch sind bis ins Frühjahr weitere Preissteigerungen zu verzeichnen. Die weitere Entwicklung der bereits erhöhten Energiekosten ist schwer einschätzbar und im europäischen Vergleich ein erheblicher Wettbewerbsnachteil.

Durch den Ukraine-Konflikt ist von einer weiteren Belastung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auszugehen. Eine Rezession liegt weiter im Bereich des Möglichen. Die insgesamt angespannte und unsichere geopolitische Lage erschwert eine belastbare Jahresplanung.

Die sehr hohen Vorratsbestände wurden in den ersten Monaten planmäßig zurückgeführt, womit eine deutliche Reduzierung der beanspruchten Kreditlinien einherging.

Auch wenn die vorstehenden Punkte und die aktuellen Nachrichten weitere Unsicherheit vermuten lassen, sind wir auf Grund der stabilen Ausgangslage unserer Gesellschaft vorsichtig optimistisch. Die schwierige Rohwarenbeschaffung, eine mögliche Unterbrechung der Logistikwege und Lieferketten, sowie eine weitere Straffung der Geldpolitik der EZB lassen diese Einschätzung jedoch schnell trüben.

Vor diesem Hintergrund wird seitens der Geschäftsleitung für das lfd. Geschäftsjahr eine mengenmäßig und monetär reduzierte Gesamtleistung erwartet.

IV. Chancen- und Risikobericht

Das wesentliche Risiko ist die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung vor dem Hintergrund der Nachwirkungen der Corona Pandemie. Die Auswirkungen des seit Februar 2022 andauernden Angriffskrieg von Russland auf die Ukraine sind deutlich spürbar. Die Energiepreise haben sich weiter extrem entwickelt und belasten die Ertragsseite spürbar. Die derzeit noch hohen Inflationsraten dürften die Nachfrage weiter belasten. In der Jahresplanung für das Wirtschaftsjahr gehen wir von einer gegenüber dem Vorjahr moderateren Ertragslage aus.

Weitere Risiken liegen in der Beschaffung der Stahlbleche sowie der weiteren Roh,-Hilfs- und Betriebsstoffe. War bisher die Balance zwischen schlanker Lagerhaltung und der Reaktion auf unerwartete Nachfrageschübe der prägende Faktor, so steht aktuell weiter die Verfügbarkeit im Fokus. Bei der Lagerhaltung bedarf es ebenfalls die Bestände vor dem Hintergrund der gestiegenen Finanzierungskosten auf einem angemessenen Niveau zu planen. Gleiches gilt für nicht vorhersehbare Preisentwicklungen und somit eventuellen Abwertungspotenzial im Vorratsvermögen.

Zinserhöhungen, Wegfall von Fördermöglichkeiten (KfW Programme) und hohe Baukosten belasten den Auftragseingang in der Bauwirtschaft deutlich, was wir in unserer Jahresplanung berücksichtigt haben. Die Anzahl der Baugenehmigungen hat sich zu Beginn des Jahres 2023 weiter reduziert, wobei eine Trendumkehr derzeit nicht absehbar ist. Eine weitere Verknappung bzw. massive Preissteigerungen bei den Rohstoffen und Vormaterialien erwarten wir derzeit nicht.

In den Wintermonaten ist ein witterungsbedingtes Risiko vorhanden.

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Produktionsanlagen entsprechen den derzeitigen technischen und vertrieblichen Marktanforderungen.

Die kundenorientierte Logistik der von Lien Gruppe wird weiter optimiert und als Wettbewerbsvorteil gesehen.

Die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft sind geordnet. Erhöhte Risiken im Forderungsbestand bzw. der Geschäftsverbindung sind nicht erkennbar.

Die ständig wachsende Bedeutung der Informationstechnologie und die damit einhergehende Abhängigkeit von der Verfügbarkeit und der Verlässlichkeit der EDV-Systeme stellen Risikopotenzial dar. Neben den bestehenden werden laufend geeignete Maßnahmen ergriffen um die Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit, Sicherheit und Effizienz der Anwendungen sicher zu stellen.

Aufgrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die aktuellen und künftigen Herausforderungen gut aufgestellt. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

 

Zeven, den 13.07.2023

gez. Wolfgang von Lien

gez. Heiko von Lien

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht habe ich den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die JHW-Profiles GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der JHW-Profiles GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der JHW-Profiles GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) und von wp.net festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) und von festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße, betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Rotenburg, 13.07.2023

Thorsten Behrens GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Behrens, Wirtschaftsprüfer

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