Stammdaten

Register
Amtsgericht Oldenburg HRB 151551
Eingetragen
31.1.2006
Branche
Gewinnung von Kaolin und anderem kaolinhaltigen Ton und LehmTorfgewinnungGewinnung von anderen Natursanden und Kies
Gegenstand
Der Erwerb und die Gewinnung von Bodenstoffen über Tage, z.B. Torf, Ton, Sand, Kies etc., der Vertrieb und die Verarbeitung dieser Rohstoffe und die Herstellung, der Vertrieb und die Reparatur von Maschinen sowie die landwirtschaftliche Nutzung von Betriebsflächen. Darüber hinaus die Gewinnung, Verarbeitung, Veredelung, Lagerung, Verpackung und der Vertrieb von Energieträgern jeder Art, insbesondere jegliche Biomasse (inklusive Torf, Baumschnitt, Gärreste, (Hühner-) Kot, Pilzkompost usw.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Albert Ruiters
seit 21.3.2024
Vorstandsmitglied
Jan Hermanus Schram
seit 4.9.2019
Prokura
Jennifer Herzog
seit 4.9.2019
Prokura

Beteiligungen

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Griendtsveen AG

Saterland-Scharrel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 13.553.787,77 11.833.245,74
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 124.192,00 116.899,25
II. Sachanlagen 6.571.040,28 5.489.444,45
III. Finanzanlagen 6.858.555,49 6.226.902,04
B. Umlaufvermögen 7.521.107,22 6.788.003,55
I. Vorräte 1.269.654,60 1.116.749,63
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.204.908,09 5.665.466,32
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.046.544,53 5.787,60
C. Rechnungsabgrenzungsposten 19.263,00 8.459,48
Bilanzsumme, Summe Aktiva 21.094.157,99 18.629.708,77

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 11.279.809,96 7.947.413,60
I. gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Gewinnrücklagen 873.712,95 873.712,95
III. Bilanzgewinn 10.206.097,01 6.873.700,65
B. Rückstellungen 2.444.385,00 2.105.276,00
C. Verbindlichkeiten 7.369.163,03 8.577.019,17
D. Rechnungsabgrenzungsposten 800,00 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 21.094.157,99 18.629.708,77

Anhang

Allgemeine Angaben

Die Griendtsveen AG hat ihren Sitz in Saterland-Scharrel. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Oldenburg unter HRB 151551 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der zum Bilanzstichtag gültigen Fassung aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des Aktiengesetzes beachtet.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens für die Gewinn- und Verlustrechnung aufgestellt.

Torfvorräte werden unter den Vorräten, die Rückstellungen für Rekultivierungsverpflichtungen unter den Rückstellungen in einem eigenen Posten mit entsprechender Bezeichnung ausgewiesen.

Aus rechentechnischen Gründen können in Tabellen und bei Verweisen Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch exakt ergebenden Werten (Geldeinheiten, Prozentangaben usw.) auftreten.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Anlagevermögen
Die immateriellen Vermögensgegenstände werden linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Abbaurechte werden über die Dauer der Abbaugenehmigung oder nach Substanzverbrauch abgeschrieben.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibung des Sachanlagevermögens erfolgt grundsätzlich nach der linearen Abschreibungsmethode. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis.

Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800,00 EUR werden im Jahr ihres Zugangs in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang gezeigt.

Nutzungsdauer der Sachanlagen

Fabrik- und Geschäftsbauten
25 bis 33 Jahre
übrige Bauten
5 bis 10 Jahre
technische Anlagen und Maschinen
4 bis 15 Jahre
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
3 bis 15 Jahre


Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet.

Auf die Gegenstände des Anlagevermögens werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Bei den Finanzanlagen werden außerplanmäßige Abschreibungen auch bei voraussichtlich vorübergehenden Wertminderungen vorgenommen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für die Wertminderung nicht mehr bestehen.

Umlaufvermögen
Die Vorräte werden zu Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Einzelwertberichtigungen auf Forderungen werden entsprechend der Wahrscheinlichkeit des Ausfalls gebildet. Unverzinsliche oder unterhalb der marktüblichen Verzinsung liegende Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr sind abgezinst.

Flüssige Mittel werden mit dem Nennbetrag bilanziert.

Rückstellungen
Die Steuerrückstellungen beinhalten die tatsächlichen Verpflichtungen.

Die Rückstellungen für Rekultivierungsverpflichtungen sowie die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen. Wesentliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst.

Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt.

Derivative Finanzinstrumente und Bewertungseinheiten
Derivative Finanzinstrumente werden ausschließlich zu Sicherungszwecken eingesetzt und mit den abgesicherten Grundgeschäften zu Bewertungseinheiten zusammengefasst, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind. Bei der Bildung von Bewertungseinheiten werden die Wertänderungen oder Zahlungsströme aus den Grund- und Sicherungsgeschäften gegenübergestellt und nur ein negativer Überhang aus dem ineffektiven Teil der Marktwertveränderungen zurückgestellt. Die unrealisierten Gewinne und Verluste aus dem effektiven Teil gleichen sich vollständig aus und werden weder bilanziell noch ergebniswirksam erfasst (sog. Einfrierungsmethode). Die Bilanzierung von derivativen Finanzinstrumenten, für die keine Bewertungseinheit mit dem Grundgeschäft gebildet wird, erfolgt dagegen imparitätisch, d.h. für negative Marktwerte werden Rückstellungen gebildet, positive Marktwerte werden nicht angesetzt.

Latente Steuern
Auf temporäre Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlust- und Zinsvorträgen wird ein Überhang an passiven latenten Steuern angesetzt, wenn insgesamt von einer Steuerbelastung in künftigen Geschäftsjahren auszugehen ist. Sofern insgesamt eine künftige Steuerentlastung erwartet wird, erfolgt der Ansatz von aktiven latenten Steuern. Soweit die aktiven latenten Steuern den vorhandenen passiven latenten Steuern entsprechen, werden diese insoweit verrechnet dargestellt. Verlust- und Zinsvorträge sowie Steuergutschriften werden insoweit berücksichtigt, als eine Verrechnung mit steuerpflichtigem Einkommen innerhalb der nächsten fünf Jahre realisierbar ist. Die Bewertung von latenten Steuern erfolgt auf der Grundlage der geltenden Steuersätze für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag sowie Gewerbesteuer.

Erläuterungen der Bilanz

1. Grundkapital

Das Grundkapital zum 31. Dezember 2022 besteht aus 1.000 Inhaberaktien von je 200,00 EUR.

2. Rücklagen

Die Gewinnrücklagen betragen 873.712,95 EUR.

3. Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn beinhaltet einen Gewinnvortrag von 6.873.700,65 EUR.

4. Verbindlichkeiten


Geschäftsjahr
Vorjahr

Euro
Euro
Restlaufzeiten


- bis 1 Jahr
1.669.471,40
2.540.560,86
- größer 1 Jahr
3.854.741,63
3.716.666,72
- über 5 Jahre
1.844.950,00
2.319.791,59

Geschäftsjahr
Vorjahr

Euro
Euro
insgesamt gesichert
6.822.234,14
7.895.689,87


Art der Sicherung:
Grundschulden, Sicherungsübereignung

Sonstige Angaben

1. Arbeitnehmer

Im Berichtsjahr wurden im Durchschnitt 30 Arbeitnehmer beschäftigt.

2. Haftungsverhältnisse


TEUR
Verbindlichkeiten aus Bürgschaften
375
- davon zugunsten verbundener Unternehmen
375
2021:
442
- davon zugunsten verbundener Unternehmen
442


3. Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Bilanzgewinn von 10.206.097,01 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

4. Bewertungseinheiten zur Absicherung des Zinsrisikos

Die Griendtsveen AG hat bestimmte Grundgeschäfte, die einem Zinsänderungsrisiko ausgesetzt sind, mit Zinsderivaten in Bewertungseinheiten zusammengefasst, soweit die Voraussetzungen erfüllt sind. Um das Zinsänderungsrisiko zu reduzieren, bestanden im Zinsbereich per 31. Dezember 2022 Sicherungsgeschäfte in Form von Zinsswaps mit einem Nominalwert von 5.250 TEUR (Vorjahr: 6.000 TEUR). Die Zinsderivate als Sicherungsgeschäfte werden mit den entsprechenden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten als Grundgeschäft zu einer wirtschaftlichen Bewertungseinheit zusammengefasst. Für diese Grundgeschäfte werden die Zinsänderungsrisiken hierdurch ausgeschlossen. Die Zinsderivate haben zum Stichtag einen Marktwert von 507 TEUR (Vorjahr -80 TEUR). Die unrealisierten Gewinne und Verluste aus den gegenläufigen Posten werden nicht bilanziert.

 

Saterland-Scharrel, den 16. Mai 2023

gez. Drs. Augustinus Henricus Paulus van Berckel, Vorstand

Bericht des Aufsichtsrats

der Griendtsveen AG , Saterland-Scharrel vom 16. Juni 2023

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss der Griendtsveen AG zum 31.12.2022, der von der Treuhand Weser-Ems GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft nebst Gewinn- und Verlustrechnung einer prüferischen Durchsicht unterzogen worden ist, sowie den Lagebericht des Vorstandes geprüft.

Die Überprüfung der vorstehend aufgeführten Unterlagen durch den Aufsichtsrat hat zu keinen abweichenden Feststellungen oder Beanstandungen geführt. Vielmehr kam auch der Aufsichtsrat zum Ergebnis, dass der Jahresabschluss den gesetzlichen und satzungsgemäßen Vorschriften entspricht.

Über die Geschäftsführung des Vorstandes hat sich der Aufsichtsrat insbesondere in mündlichen Besprechungen laufend unterrichtet. Den Grundsätzen einer ordnungsmäßigen Geschäftsführung ist nach Auffassung des Aufsichtsrates in vollem Umfang Rechnung getragen worden.

Der Aufsichtsrat billigt den ihm vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss 2022, der damit als festgestellt im Sinne des Gesetzes gilt.

gez. Thomas Jan van Wijk
gez. Hendrik Dirk Nanninga
gez. Johann Hermann Brinkmann
DER AUFSICHTSRAT DER GRIENDTSVEEN AG



Gewinnverwendungsvorschlag, Gewinnverwendungsbeschluss

Dem Vorschlag des Aufsichtsrates entsprechend hat die ordentliche Hauptversammlung 2022 beschlossen, den für das Geschäftsjahr 2022 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von 10.206.097,01 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 16.06.2023 festgestellt.

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