Kiesel Nord GmbH & Co.KGLiquidiert

88255 Baienfurt, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRA 721017
Vorher
Kiesel-Preissler GmbH & Co. KGKiesel Berobau GmbH & Co.KG
Eingetragen
11.3.1957

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Kiesel Nord GmbH & Co.KG

Baienfurt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Bilanz zum 31. Dezember 2012

AKTIVA

EUR EUR EUR Vorjahr
TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
I. entgeltlich erworbene Software 2,00 0
1. Geschäftswert 2.676.668,00 2.920
2.676.670,00 2.920
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 16.596,50 18
2. Baumaschinen und - geräte 10.574,50 12
3. andere Anlagen. Betriebs- und Geschäftsausstattung 927.053,50 760
954.224,50 790
3.630.894,50 3.710
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 7.251.746,00 9.141
II. Forcierungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.245.160,07 5.459
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 220.518,98 127
3. sonstige Vermögensgegenstände 22.155,83 30
5.487.834,88 5.616
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 70.509,78 337
12.810.090,66 15.094
16.440.985,16 18.804

PASSIVA

EUR EUR Vorjahr
TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Kapitalanteile - 3.248.905,04 - 4.900
II. Kapitalrücklage 5.500.000,00 5.500
2.251.094,96 600
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.094.201,56 995
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 580.397,60 640
2. erhaltene Anzahlungen 0,00 1.157
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 750.765,00 1.277
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 11.073.321,14 12.808
5. sonstige Verbindlichkeiten 689.743,52 1.326
davon aus Steuern: EUR 637.959,04 (Vj. TEUR 682,31)
13.094.227,26 17.208
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1.461,38 1
16.440.985,16 18.804

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2012

EUR EUR EUR Vorjahr
TEUR
1. Rohergebnis 11.224.388,57 11.408
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.855.859,57 5.801
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.178.243,64 1.184
7.034.103,21 6.985
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 523.911,03 519
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.521.622,18 3.487
11.079.636,42 10.991
144.752,15 417
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 42.158,24 46
davon an verbundene Unternehmen: EUR 29.166,66 (Vj. 0,00 TEUR)
davon Erträge aus der Abzinsung: EUR 1.350,92 (Vj. 31,0/ TEUR)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 496.484,78 508
davon an verbundene Unternehmen: EUR 425.585,55 (Vj. 413,19 TEUR)
davon Aufwendungen aus der Abzinsung: EUR 10.100,00 (Vj. 0,00 TEUR)
- 454.326,54 - 462
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - 309.574,39 - 45
8. sonstige Steuern 39.392,69 41
9. Jahresfehlbetrag - 348.967,08 - 86
10. Belastung auf Kapitalkonten 348.967,08 86
11. Bilanzgewinn 0,00 0

Anhang 2012

Allgemeine Hinweise

Die Gesellschaft ist gem. § 264 a Abs. 1 HGB verpflichtet, einen Jahresabschluss unter Beachtung der für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften zu erstellen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde hiernach gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Gesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkosten verfahr en aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Die Abschreibung der EDV Software erfolgt linear entsprechend ihrer Nutzungsdauer von drei Jahren. Der entgeltlich erworbene Geschäftswert wird über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Seine Nutzungsdauer ist durch die Art und die voraussichtliche Bestandsdauer des erworbenen Unternehmens bestimmt.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Es kommt sowohl die lineare als auch die degressive Methode zur Anwendung.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig zum Zugangsdatum.

Im Geschäftsjahr zugegangene geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten im Einzelwert bis EUR 150,00 werden sofort als Aufwand erfasst. Bei Zugängen mit Anschaffungskosten über EUR 150,00 bis EUR 410,00 wird von dem Wahlrecht gemäß § 6 Abs. 2 EStG Gebrauch gemacht. Hiernach werden Vermögensgegenstände im Jahr ihres Zugangs voll abgeschrieben; ihr Abgang wird im Zugangsjahr unterstellt.

Bei den Vorräten werden die Handelswaren zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch Abwertungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentums vorbehalten sind die Vorräte an Kreditinstitute im vollen Umfang sicherungsübereignet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen umfasst sowohl Erfüllungsrückstände als auch Aufstockungsbeträge. Die Bewertung erfolgte unter den folgenden Prämissen: Rechnungszins 3,69 % p.a., Gehaltserhöhungen 0,0 % p.a., Erhöhungen der Beitragsbemessungsgrenzen 0,0 % p.a.. Zur Insolvenzsicherung wurde von der Gesellschaft eine Sicherheitsleistung angespart, deren Aktivwert entsprechend § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit der Rückstellung verrechnet wurde. Der Bilanzausweis hat sich zum Bilanzstichtag wie folgt entwickelt:

EUR
Altersteilzeitrückstellung 38.600,00
Planvermögen Sicherheitsleistung - 18.398,44
20.201,56

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Trotz der in der Vergangenheit entstanden Verluste geht die Gesellschaft weiter von der Beibehaltung der going concern Prämisse aus, weil nach der Veränderung der Vertriebsstrukturen mit positiven Ergebnissen gerechnet wird. Darüber hinaus haben die Kommanditisten durch einen Kapitalerhöhungsbeschluss im Geschäftsjahr das Eigenkapital um EUR 2.000.000,00 erhöht.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter der Abschreibung des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt.

Umlaufvermögen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Eigenkapital

Das Haftkapital der Kommanditisten beträgt im Geschäftsjahr TEUR 2.659,11.

sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR Vorjahr
TEUR
Personalbereich 481,60 513,24
Vertriebsbereich 342,70 293,60
Übrige 269,90 188,00
1.094,20 994,84

Die Rückstellungen im Personalbereich werden im Wesentlichen für Berufsgenossenschaftsbeiträge TEUR 148,70 (Vj. TEUR 146,90), Tantieme TEUR 135,10 (Vj. TEUR 146,02), Provisionen TEUR 100,00 (Vj. TEUR 98,10) und Urlaubsansprüche TEUR 69,50 (Vj.TEUR 69,10) gebildet.

Die Rückstellungen im Vertriebsbereich betreffen eine Garantierückstellung und eine Rückstellung für Rücknahmeverpflichtungen.

Die übrigen Rückstellungen werden im Wesentlichen für Prozesskosten und Prozessrisiken TEUR 183,30 (Vj. TEUR 131,80), ausstehende Eingangsrechnungen TEUR 29,60 (Vj. TEUR 0,00), Jahresabschlusskosten TEUR 22,90 (Vj. 22,90) und für Archivierungskosten TEUR 33,70 (Vj. TEUR 33,00) gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel in TEUR (Vorjahreswerte in Klammern) im Einzelnen dargestellt:

Gesamtbetrag
TEUR
Restlaufzeit
bis 1 Jahr
TEUR
über 1- 5 Jahre
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 580,40 62,84 517,56 0,00
(Vorjahr) (640,29) (59,98) (580,31) (0,00)
2. erhaltene Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (1.157,50) (1.157,50) (0,00) (0,00)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 750,77 750,77 0,00 0,00
(Vorjahr) (1.277,28) (1.277,28) (0,00) (0,00)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 11.073,32 8.573,32 2.500,00 0,00
(Vorjahr) (12.807,81) (10.307,81) (2.500,00) (0,00)
5. sonstige Verbindlichkeiten 689,74 689,74 0,00 0,00
(Vorjahr) (1.326,48) (1.326,48) (0,00) (0,00)
gesamt 13.094,22 10.076,66 3.017,56 0,00
(Vorjahr) (17.209,36) (14.129,05) (3.080,31) (0,00)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignungen der finanzierten Baumaschinen, Abtretung der Mietpreisforderungen und durch Abtretungen der Forderungen aus dem Verkauf und der Reparatur von Baumaschinen gesichert.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen TEUR 10.479,90 (Vj. TEUR 12.691,54) Gesellschafter und sind in Höhe von TEUR 11.882,48 (Vj. TEUR 9.521,55) über die Rahmenvereinbarungen Dresdner Cash -Concentrating abgesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.248,42 (Vj. TEUR 1.576,54) und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 9.824,89 (Vj. TEUR 11.231,26).

Haftungsverhältnisse

Aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten (gleichzeitig Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsvertragen) TEUR 86.335,87.

sämtlich zugunsten verbundener Unternehmen

davon durch Globalzession aus Warenlieferungen und Leistungen und Sicherungsübereignung der Vorräte gesichert TEUR 12.720,61.

Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme dieser Verbindlichkeiten schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den Haftungsverhältnissen bestehen in Höhe von TEUR 10.005,96 sonstige finanzielle Verpflichtungen (davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 3.844,40).

gesamt
TEUR
Restlaufzeit
bis 1 Jahr
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
Zahlungsverpflichtungen aus Leasingverträgen 5.762,63 3.021,77 0,00
Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen 4.243,33 764,30 1.098,40
10.005,96 3.786,07 1.098,40

Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Die Leasingverträge für gewisse Bau - und Umschlagmaschinen sowie für Kfz wurden zu Finanzierungszwecken abgeschlossen.

Die Miet- und Pachtverhältnisse sind auf unbestimmte Zeit oder fix bis zum 31. Dezember 2019 geschlossen.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

sonstige betriebliche Aufwendungen

Dieser Sammelposten enthält insbesondere Raumkosten, Versicherungen und Beiträge, Verwaltungs- und Vertriebskosten sowie sonstige Personalkosten und sonstige Betriebskosten.

Die aperiodischen Erträge und Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR
aperiodische Erträge
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 16
Erträge aus dem Abgang von Anlagegütern 21
Zahlungseingänge einzelwertberichtigte Forderungen 46
sonstige 98
aperiodische Aufwendungen
Verluste aus dem Abgang von Anlagegütern 6
sonstige 86

Geschäftsführung und persönlich haftende Gesellschafter

Die persönlich haftende Gesellschafterin, die Kiesel Verwaltungs GmbH, Baienfurt ist zur Geschäftsführung und Vertretung berechtigt und verpflichtet.

Geschäftsführer der Kiesel Verwaltungs GmbH sind die Herren:

 

Toni Kiesel, Dipl.-Betriebswirt (FH), (Kaufmann), Ravensburg,

 

Michael Koops, (Kaufmann), Bösel und

 

Helmut Wieczorek, (Kaufmann) Hamburg.

Die Geschäftsführer vertreten gemeinsam oder mit einem Prokuristen.

Herr Toni Kiesel ist einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Die für die Tätigkeit als Geschäftsführer gewährten Gesamtbezüge im Geschäftsjahr betragen TEUR 270,34.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beträgt:

gewerbliche Arbeitnehmer 67,00
Angestellte 61,00
128,00
Auszubildende 17,50
145,50

Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft wird als Tochterunternehmen in einen Konzernabschluss einbezogen. Die Muttergesellschaft des größten Konsolidierungskreises ist die Kiesel GmbH, Baienfurt.

Ergebnisverteilung

Die Gesellschaft hat das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2012 bis 31. Dezember 2012 mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 348.967,08 abgeschlossen. Dieses Jahresergebnis ist

entsprechend den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages den Kapitalkonten II der Kommanditisten zugerechnet worden.

 

Baienfurt, 12. September 2013

Kiesel Nord GmbH & Co. KG
vertreten durch
Kiesel Verwaltungs GmbH

Dipl.-Betriebswirt (FH) Toni Kiesel

Michael Koops

Helmut Wieczorek

Entwicklung des Anlagevermögens im Jahr 2012

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.
EUR
Zugänge U = Umbuchungen
EUR
Abgänge U = Umbuchungen
EUR
31.12.
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltliche erworbene Software 7.040,00 0,00 0,00 7.040,00
2. Geschäftswert 3.650.000,00 0,00 0,00 3.650.000,00
3.657.040,00 0,00 0,00 3.657.040,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 59.722,70 0,00 0,00 59.722,70
2. Baumaschinen und - geräte 353.463,64 0,00 7.844,35 345.619,29
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.812.595,78 465.508,03 194.548,01 2.083.555,80
2.225.782,12 465.508,03 202.392,36 2.488.897,79
5.882.822,12 465.508,03 202.392,36 6.145.937,79
Kumulierte Abschreibungen
01.01.
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge Z = Zuschreibung
EUR
31.12.
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltliche erworbene Software 6.986,50 51,50 0,00 7.038,00
2. Geschäftswert 729.999,00 243.333,00 0,00 973.332,00
736.985,50 243.384,50 0,00 980.370,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 41.348,20 1.778,00 0,00 43.126,20
2. Baumaschinen und - geräte 341.472,14 1.416,00 7.843,35 335.044,79
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.052.186,28 277.332,53 173.016,51 1.156.502,30
1.435.006,62 280.526,53 180.859,86 1.534.673,29
2.171.992,12 523.911,03 180.859,86 2.515.043,29
Buchwerte
31.12.
EUR
01.01.
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltliche erworbene Software 2,00 53,50
2. Geschäftswert 2.676.668,00 2.920.001,00
2.676.670,00 2.920.054,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 16.596,50 18.374,50
2. Baumaschinen und - geräte 10.574,50 11.991,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 927.053,50 760.409,50
954.224,50 790.775,50
3.630.894,50 3.710.830,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012

der Kiesel Nord GmbH & Co. KG, in Baienfurt

INHALT

1.

Darstellung des Geschäftsverlaufs

2.

Darstellung der Lage der Gesellschaft

3.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

4.

Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft mit Chancen und Risiken

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1.1 Entwicklung der Branche

Nach einem sehr guten Jahr 2011 konnten die deutschen Baumaschinenhändler und -Vermieter laut einer bbi-Umfrage unter den bedeutendsten Branchenunternehmen auch im Jahr 2012 leichte Umsatzzuwächse erwirtschaften. So betrug die Umsatzsteigerung insgesamt gut 1,5 % und lag damit etwas unter den Anfang des Jahres 2012 geäußerten Erwartungen der Branchenunternehmen. Auffällig bei den Meldungen war die große Spanne der Angaben: Während die Hälfte der Unternehmen Zuwächse erwirtschaftete, gaben jeweils ein Viertel der Befragten Umsatzrückgänge bzw. eine Stagnation der Umsatzzahlen an.

Erfreulich waren, den Befragten zufolge, die Umsatzentwicklungen bei den Neumaschinen für den Hochbau mit einem Zuwachs von 5 % im vergangenen Jahr. Demgegenüber konnten bei den Neumaschinen für den Tief- und Straßenbau keine Zugewinne erzielt werden, die Umsätze stagnierten hier auf dem Niveau des zugegebenermaßen guten Vorjahres. Insgesamt erreichten die Konjunkturtestteilnehmer mit neuen Baumaschinen und Baugeräten um 1 % höhere Umsätze als im Vorjahr.

Ein ähnliches Bild zeigt sich auch bei den Ergebnissen für Gebrauchtmaschinen: Hier konnten die Händler 2012 im Vergleich zum Vorjahr ein Umsatzplus von gut 1,5 % erwirtschaften. Höhere Zuwächse konnten zum Teil wegen fehlender geeigneter Gebrauchtmaschinen nicht realisiert werden. Hinzu kam, dass einige der bisher wichtigen Absatzländer 2012 weiterhin stark von der Finanzkrise betroffen waren und der Handel mit ihnen dadurch einbrach. Im Teilehandel gab es 2012 eine Stagnation auf dem Niveau von 2011. Leichte Steigerungen des Umsatzes um jeweils gut 2,5 % konnten sowohl in der Vermietung als auch im Technischen Service realisiert werden. Der Branchenumsatz erreichte damit einen Wert von 5,916 Mrd. EUR (2011: 5,829 Mrd. EUR).

Umsatzentwicklung 2012 / Umsatzprognose 2013 im Baumaschinen- und Baugerätehandel (in % gegenüber Vorjahr)

2012 2013
Gesamtumsatz + l,5 ± 0
Baumaschinen/ Baugeräte (neu): Gesamt + 1 - 2
davon Hochbau + 5 + 1
davon Tief- und Straßenbau ± 0 - 4
Gebrauchtmaschinen Gesamt + 1,5 ± 0
Vermietung + 2,5 + 2
Technischer Service + 2,5 + 1
Teile ± 0 ± 0

1.2 Umsatzentwicklung

Die Kiesel Nord GmbH & Co. KG ist in folgenden Geschäftsfeldern tätig:

Baumaschinen für die Bauhauptgewerbe und -nebengewerbe

Umschlagmaschinen

für den Umschlag von Industriegütern, Schrott, Recyclingmaterial, Abfall, Holz sowie Hafenumschlag

Vermietung

Technik und Service

Die Kiesel Nord GmbH & Co. KG erzielte mit TEUR 64.521 höhere Umsatzerlöse als im Vorjahr (2011: TEUR 58.740).

Alle wesentlichen Bereiche haben positiv zum Umsatzwachstum beigetragen.

1.3 Beschaffungsbereich

Im Beschaffungsbereich gab es keine Lieferengpässe.

1.4 Investitionen

In 2012 wurden Investitionen in normalem Umfang in die Optimierung der technischen Ausstattung in Werkstatt und Büro getätigt.

1.5 Personal- und Sozialbereich

Die Mitarbeiterzahl war im Vergleich zum Vorjahr konstant. Der Personalaufwand stieg um 0,6 %, bzw. TEUR 41 im Vergleich zu 2011 an. Die Personalaufwandsquote dagegen verminderte sich von 12,0 % in 2011 auf 11,4 % in 2012.

1.6 Kostenstruktur

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen i.e.S. haben sich um TEUR 25 erhöht. Prozentual zum Umsatz sind diese Kosten von 5,2 % in 2011 auf 5,0 % in 2012 zurückgegangen.

2. Darstellung der Lage der Gesellschaft

Der Marktzugang wurde durch die Umsatzausweitung weiter vorangetrieben. Durch den Ausbau und die Verstärkung der Maschinenpopulation wird der Bereich Technik und Service deutlich an Bedeutung gewinnen und somit seinen Beitrag zu einem positiven Ergebnis leisten können.

2.1 Vermögenslage

Das Eigenkapital hat sich durch den Jahresfehlbetrag und die Erhöhung der Kapitalanteile auf TEUR 2.251 erhöht.

2.2 Finanzlage

Der cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit i.e.S. hat sich von TEUR 433 in 2011 auf TEUR 175 in 2012 verringert. Dies ist hauptsächlich auf den Rückgang des Periodenergebnisses von TEUR - 86 in 2011 auf TEUR -349 in 2012 zurückzuführen.

2.3 Ertragslage

Der Jahresfehlbetrag hat TEUR -349 betragen.

3. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres, die Einfluss auf den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2012 haben, sind nicht eingetreten.

4. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft mit Chancen und Risiken

Das Risikomanagement als Führungsinstrument und das Erkennen und Beeinflussen von Einzelrisiken ebenso wie die Nutzung von Chancen haben im Unternehmen einen hohen Stellenwert. Das Risikomanagement wurde in den vergangenen Jahren den wachsenden Anforderungen angepasst und laufend verbessert. Kern des Risikomanagements ist ein detailliertes Planungs- und Berichtswesen. Den Schwerpunkt bildet das monatliche Controlling der wesentlichen Kennzahlen zum Geschäftsverlauf. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei Risiken in den das Handelsgeschäft prägenden Vorräten und Forderungen. Liquiditätsrisiken, die den Fortbestand der Kiesel Nord GmbH & Co. KG GmbH gefährden könnten, werden über den Cashpool der Kommanditistin Kiesel GmbH abgesichert, wobei davon ausgegangen wird, dass die Kommanditistin, die über den Cashpool aufgelaufenen Verbindlichkeiten, trotz fehlender schriftlicher Vereinbarung, nicht kurzfristig zur Rückzahlung fällig stellen wird.

Durch das breite Spektrum der Branchen und Aktivitäten, in denen die Kiesel Nord GmbH & Co. KG engagiert ist, ergibt sich eine Streuung der gesamtwirtschaftlichen wie auch branchenbezogenen Risiken. Dem Risiko der grundsätzlich volatilen deutschen Bauwirtschaft wird mit einem laufend verbesserten Leistungsangebot, sowie einer Ausweitung des Produkt-Portfolios begegnet.

Die Gewinnung, Integration und langfristige Bindung von qualifizierten Fach- und Führungskräften sind für die Kiesel Nord GmbH & Co. KG das Fundament des Unternehmenserfolges. Neuen Mitarbeitern werden die Ziele und Strategie des Unternehmens in mehrtägigen Einführungsveranstaltungen näher gebracht. Detaillierte Einarbeitungspläne sichern die schrittweise Integration ins Unternehmen. Die Kiesel-Akademie steht für Qualität im Bereich Aus- und Weiterbildung mit strategisch ausgerichteten Qualifizierungsmaßnahmen. Das hohe Niveau der Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern bei technischen und kaufmännischen Schulungen, Vertriebstrainings, Förderprogrammen für Nachwuchskräfte und Vertiefung des Managementwissens für Führungskräfte wird weiter ausgebaut.

In 2013 wird unsere e-learning Plattform um weitere Inhalte ergänzt und ermöglicht individuelles, zeit- und ortsunabhängiges Lernen für alle Mitarbeiter. Es stehen zahlreiche Lerninhalte für verschiedene Mitarbeitergruppen zur Verfügung. Im Bereich Weiterbildung setzten wir auf blended learning, einer Mischung aus Präsenzveranstaltungen und Online-Lernen und versuchen somit die jeweiligen Vorteile der beiden Formen zu nutzen und miteinander zu kombinieren.

Unsere Social Media Präsenz mit eigenen Auftritten bei Facebook, Twitter, YouTube, Xing, Wikipedia und Google+ verbessert die Kommunikation über unser Unternehmen, und hilft dabei unsere Produkte und Dienstleistungen professionell zu präsentieren.

Die finanziellen Risiken sollen durch eine angestrebte Eigenkapitalquote von 25 Prozent und darüber begrenzt werden. Die Bonitätsprüfung der Kunden wird online oder telefonisch in Zusammenarbeit mit Auskunfteien laufend aktualisiert, der Forderungseinzug mit einem effizienten Mahnwesen und der Einschaltung von Inkassoinstituten konsequent gehandhabt. Zur Absicherung der finanziellen Folgen von großen Haftungsrisiken und hohen Schadensfällen sind Versicherungen abgeschlossen, deren Deckungsumfang regelmäßig überprüft wird.

Prognose

Laut der bbi-Umfrage fallen die Umsatzerwartungen der Händler und Vermieter von Baumaschinen in Bezug auf das Jahr 2013 sehr verhalten aus. So rechnen die Befragten insgesamt mit einer Stagnation des Gesamtumsatzes, gehen aber für einzelne Bereiche zum Teil von Umsatzeinbußen aus.

Erwartet werden teilweise deutliche Umsatzrückgänge beim Neumaschinengeschäft. Für das Gebrauchtmaschinengeschäft und das Teilegeschäft erwarten die Teilnehmer eine Stagnation der Umsätze, die Aussichten für die Vermietung werden mit einem voraussichtlichen Plus von 2 % etwas positiver eingeschätzt.

Um weiter erfolgreich am Markt tätig zu sein, werden wir unsere klare strategische Ausrichtung mit der Fokussierung auf unsere Geschäftsfelder Baumaschinen, Materialumschlagmaschinen, Gebrauchtmaschinen und Technik / Service fortsetzen. Unser Ziel ist durch Spezialisierung in diesen Bereichen und mit einem Dienstleistungsangebot, das an die Kundenbedürfnisse angepasst ist, unsere Marktposition weiter auszubauen.

Im Bereich Baumaschinen rechnen wir mit rückläufigen Umsätzen. Der lang anhaltende Winter führte im ersten Quartal zu Umsatzrückgängen. Die Bauma im April wirkte sehr positiv und belebend, doch wird es schwierig sein, die Einbrüche zu Jahresbeginn über das Jahr hinaus zu kompensieren, vor allem in den Segmenten Straßenbau- und Erdbewegungsmaschinen. Generell geht die Tendenz im Bereich Bau weg von Infrastrukturmaßnahmen hin zu lokalem Industrie- und Hausbau. Damit einhergehend ist ein Trend zu kompakteren Maschinen zu beobachten.

Unsere etablierte Vertriebs- und Servicestruktur bietet uns sehr gute Voraussetzungen um die geplanten Marktanteile zu erzielen. Als Exklusivpartner von Hitachi, innovativer Partner für Branchen-Systemlösungen und Anbieter von Kunden-Speziallösungen bieten wir entscheidende Wettbewerbsvorteile. Zusätzlich ergänzen neue Marken das Produktangebot: die schweren Gewinnungsmaschinen von Terex, die Multifunktionsmaschinen von Mecalac und die Kiesel Kompaktradlader auf Giant-Basis. Dadurch verstärken wir uns speziell im Bereich Kompaktmaschinen und kommen so unserem Ziel des Komplettanbieters, des Anbieters von Systemlösungen, noch näher. Mit spezialisierten Produkten, die zur Optimierung von Prozessen beitragen, können Arbeitsabläufe optimiert und Kosten gespart werden.

Der Bereich Umschlagmaschinen ist abhängig von der Preisentwicklung der Rohstoffmärkte, die sich unmittelbar auf das Investitionsverhalten der Branchen Schrottumschlag und Recycling auswirkt. Wir rechnen in diesem Bereich mit einer Seitwärtsbewegung der Rohstoffmärkte und einer damit verbundenen leicht rückläufigen Investitionsbereitschaft unserer Kunden.

Die Einbettung in das nationale Konzept der Kiesel GmbH erweist sich als vorteilhaft, vor allem unser Kiesel Produkt Engineering für innovative Praxis-Lösungen bietet unseren Kunden passgenaue Lösungen und damit einen hohen Mehrwert.

Weiter im Focus steht der konsequente Ausbau des Dienstleistungsangebotes an die Kundenbedürfnisse. Mit einem breiten Spektrum an Dienstleistungen und unseren Spezialisten-Teams bieten wir den Kunden einen echten Mehrwert und stellen wertorientiertes Wachstum in den Mittelpunkt.

Mit dem Bezug der neuen Niederlassung Rostock Mitte 2013 kommen wir unserem Ziel einer flächendeckenden Verkaufs- und Servicestruktur bei der Kiesel Nord GmbH & Co. KG ein Stück näher.

Im Bereich Technik / Service erwarten wir leichte Umsatzsteigerungen. Auch hier wirkt sich das nationale Konzept der Kiesel GmbH positiv aus. Zur Verbesserung der Servicequalität wurde Mitte 2012 auf 13.000 qm Grundfläche unser Logistikzentrum in Stockstadt bei Frankfurt in Betrieb genommen. Mit über 45.000 lagernden Artikel und Arbeit im Zweischicht-Betrieb werden die Teileverfügbarkeit und die Reaktionszeit im Servicebereich über alle vertretenen Hersteller hinweg in 2013 weiter verbessert.

Im Rahmen des IT-Netzwerk der Kiesel-Unternehmensgruppe soll das Netzwerk der Kiesel Nord GmbH unter Berücksichtigung aktueller IT-Sicherheitskriterien weiter ausgebaut und verbessert werden. Ziel ist es den Vertrieb wirkungsvoll zu steuern und die Effizienz der Arbeitsabläufe zu erhöhen. Verbesserte Datenkommunikation und Informationsflüsse auf der Basis einer geschützten Kommunikationslösung schaffen die Grundlage für weitere Leistungssteigerungen.

 

Baienfurt, 13. September 2013

Kiesel Nord GmbH & Co. KG

Gez. Toni Kiesel, Geschäftsführer

Gez. Helmut Wieczorek, Geschäftsführer

Gez. Michael Koops, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK

" Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Kiesel Nord GmbH & Co. KG, Baienfurt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weise ich auf die Ausführungen im Lagebericht hin. Dort ist im 4. Abschnitt ausgeführt, dass Liquiditätsrisiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, über den Cashpool der Kommanditistin Kiesel GmbH abgesichert werden, wobei davon ausgegangen wird, dass die Kommanditistin, die über den Cashpool aufgelaufenen Verbindlichkeiten, trotz fehlender schriftlicher Vereinbarung, nicht kurzfristig zur Rückzahlung fällig stellen wird. "

 

Friedrichshafen, 12. September 2013

Dipl. oec. Christoph Kübler, Wirtschaftsprüfer

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