Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 590406
Eingetragen
5.2.2001
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von MehrzweckindustrieroboternHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
Gegenstand grammatikalisch neu gefasst: Die Entwicklung, Fertigung und der Vertrieb von Sensorsystemen sowie alle Tätigkeiten, die damit im Zusammenhang stehen. Dies gilt insbesondere, aber nicht ausschließlich, für eigenständige Beratungstätigkeiten.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Konzern- und Jahresabschlüsse

Sensovation AG

Radolfzell am Bodensee

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

BILANZ



AKTIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
TEuro

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

111.555,11

213

II. Sachanlagen

247.321,39

187

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

1.696.766,41

685

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1.132.160,29

516

III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

376.908,37

366

C. Rechnungsabgrenzungsposten

1.391,88

1

Summe Aktiva

3.566.103,45

1.968



PASSIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
TEuro

A. Eigenkapital

I. Grundkapital

742.848,00

743

II. Kapitalrücklage

9.953.018,36

9.953

III. Bilanzverlust

-7.981.142,29

-9.524

B. Rückstellungen

404.786,11

222

C. Verbindlichkeiten

446.593,27

574

Summe Passiva

3.566.103,45

1.968

ANHANG

I. Allgemeines

Die Sensovation AG hat ihren Sitz in Radolfzell. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg unter HRB Nr. 590406 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsvorschriften nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Vorschiften aufgestellt worden (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB).

Die Angaben im Anhang erfolgen in Tausend Euro sofern nicht anders vermerkt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das handelsbilanzielle Aktivierungswahlrecht nach § 248 II 1 HGB n.F. für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird von der Gesellschaft wahrgenommen. Die Aktivierung erfolgt somit nicht erst dann, wenn der selbst zu schaffende Vermögensgegenstand fertig gestellt ist, sondern nach § 255 IIa HGB n.F. bereits ab dem Zeitpunkt in der Entwicklungsphase, in dem mit hinreichender Wahrscheinlichkeit das Entstehen eines einzeln verwertbaren immateriellen Vermögensgegenstands gegeben ist.

Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt nach § 255 IIa HGB n.F. zu Herstellungskosten. Herstellungskosten sind die bei dessen Entwicklung anfallenden Aufwendungen nach § 255 II HGB n.F. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich linear unter Zugrundelegung einer Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben, soweit diese verlässlich geschätzt werden können. Ansonsten wird die Nutzungsdauer gemäß § 253 III HGB mit zehn Jahren angenommen.

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Den Abschreibungen beim beweglichen Anlagevermögen liegt im Wesentlichen eine Nutzungsdauer von drei bis dreizehn Jahren zugrunde. Die Abschreibungen werden nur nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von € 150,00 bis € 1.000,00 werden in einem Sammelposten zusammengefasst und losgelöst vom Zeitpunkt des Zugangs linear über fünf Jahre abgeschrieben. Bewegliche Gegenstände mit Einzelanschaffungskosten bis € 150,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgesetzt. Die Abschreibung auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgt grundsätzlich zeitanteilig.

Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten bewertet. In den Herstellungskosten sind neben den Einzelkosten auch angemessene Fertigungsgemeinkosten enthalten.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten (sog. Standardpreisen) bewertet. Diese umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten (§ 255 II HGB).

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB).

Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen gebildet. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden, falls wesentlich, mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 II 2 HGB).

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umge­rechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

III. Erläuterungen zum Jahresabschluss

Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen oder sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Hierin sind im Wesentlichen die Kosten für Flaschenmiete über T€ 1 enthalten.

Latente Steuern werden grundsätzlich auf zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen gebildet, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Das Aktivierungswahlrecht für aktive latente Steuern des § 274 I 2 HGB wird auf die steuerlichen Verlustvorträge nur soweit in Anspruch genommen, um die passiven latenten Steuern auf die aktivierten Entwicklungskosten nach § 274 I 3 HGB vollständig zu saldieren.

Grundkapital

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt € 742.848,00 und ist in 742.848 Stammaktien in Form nennwertloser Stückaktien eingeteilt.

Das bedingte Kapital beträgt zum Bilanzstichtag € 0,00 (Vj. € 0,00)

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage hat sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:

01.01.2018 = 31.12.2018

9.953.018,36

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen personalbedingte Rückstellungen, Rückstellungen für Gewährleistungen, ausstehende Rechnungen sowie Abschluss- und Prüfungskosten.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

Verbindlichkeitenspiegel in T€:

Restlaufzeit

gesichert

Gesamt

bis

über 1

über 5

mit/

31.12.2018

1 Jahr

Jahr

Jahre

1. erhaltene Anzahlungen

0

0

0

0

0

(Vorjahr

5

0

0

0)

2. Verbindlichkeiten aus

0

0

0

Lieferungen und Leistungen

191

191

(Vorjahr

103

0

0

0)

3. Verbindlichkeiten gegenüber

verbundenen Unternehmen

-192

380

0

0

188

(Vorjahr

37

380

0

0)

4. Sonstige Verbindlichkeiten

68

0

0

0

68

(Vorjahr

49

0

0

0)

- davon aus Steuern

68

0

0

0

68

(Vorjahr

48

0

0

0)

- davon im Rahmen der

sozialen Sicherheit

0

0

0

0

0

(Vorjahr

1

0

0

0)

Gesamt

31.12.2017

1. erhaltene Anzahlungen

5

(Vorjahr

2. Verbindlichkeiten aus

Lieferungen und Leistungen

103

(Vorjahr

3. Verbindlichkeiten gegenüber

verbundenen Unternehmen

417

(Vorjahr

4. Sonstige Verbindlichkeiten

49

(Vorjahr

- davon aus Steuern

48

(Vorjahr

- davon im Rahmen der

sozialen Sicherheit

1

(Vorjahr

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern

Das Aktivierungswahlrecht für aktive latente Steuern aus Verlustvorträgen wurde gemäß Vorsichtsprinzip nur für die Verrechnung in Höhe der passiven latenten Steuern (Aktivierung Entwicklungskosten) in Anspruch genommen.

Ausschüttungssperre

Für die aktivierten selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe von T€ 75 (Vj. T€ 172). Der Buchwert der selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände beträgt zum Bilanzstichtag T€ 75 (Vj. T€ 172).

Haftungsverhältnisse

Abgesehen von den branchenüblichen Eigentumsvorbehalten der Lieferanten bestanden keine weiteren Eventualverbindlichkeiten und aus der Bilanz nicht ersichtliche Haftungsverhältnisse.

IV. Sonstige Angaben

Aufsichtsrat

Dem Aufsichtsrat gehören am Bilanzstichtag an:

Stefan Miltenyi, Dipl.-Physiker, Bergisch Gladbach (Vorsitzender ab 2. Juni 2017)

Nobert Hentschel, Dipl.-Volkswirt, Bergisch Gladbach, (stv. Vorsitzender ab 2. Juni 2017) , Michael Teckentrup, Rechtsanwalt, Bergisch Gladbach (ab 2. Juni 2017)

Vorstand

Dem Vorstand gehören am Bilanzstichtag an:

Frank Jäger, Rösrath, (Vorstandsvorsitzender)

Dr. Matthias Hinzpeter, München

Paul Hing, Owingen

Für die Sensovation AG besteht eine Konzernzugehörigkeit zur Muttergesellschaft Miltenyi Biotec GmbH, Bergisch Gladbach.

Radolfzell, im März 2019

Frank Jäger, Vorstandsvorsitzender

Dr. Matthias Hinzpeter, Vorstand

Paul Hing, Vorstand

 

Radolfzell, den 31. März 2019

gez. Frank Jäger, Dr. Matthias Hinzpeter, Paul Hing

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 20. Juni 2019

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

11 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.