Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 76628
Eingetragen
24.10.2005
Branche
Herstellung von elektrischen HaushaltsgerätenHerstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikGroßhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
Import und Export sowie der Vertrieb von elektrischen und elektronischen Geräten und Vorrichtungen, die die Unternehmensgruppe und die verwandten Unternehmen der SANYO DENKI CO. LTD., Tokyo, herstellen, sowie der Kundendienst.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Fuyuhiko Takamoto
seit 23.6.2022
Geschäftsführer
Naoki Maejima
seit 27.6.2018
Geschäftsführer
Shigeo Yamamoto
seit 17.2.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
SANYO DENKI CO. LTD.JPN
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

SANYO DENKI CO. LTD.
Japan
815.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SANYO DENKI GERMANY GmbH

Eschborn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht Sanyo DENKI GERMANY GmbH, Eschborn

A. Grundlagen

1. Darstellung der Geschäftstätigkeit

Die SANYO DENKI GERMANY GmbH ist eine 100 % Tochtergesellschaft des obersten Mutterunternehmens SANYO DENKI CO., LTD., Japan.

Nach der Konzernphilosophie engagiert sich SANYO DENKI auf der Grundlage von drei technischen Konzepten, um neue Technologien und Produkte zu entwickeln. Die SANYO DENKI GERMANY GmbH vertreibt Kühlsysteme mit dem Marke San Ace, elektrische Antriebstechnik der Marke SANMOTION und Power Systems der Marke SANUPS. Das Vertriebsgebiet umfasst neben Deutschland und Österreich auch den deutschsprachigen Raum in der Schweiz.

Die von dem Konzernverbund der SANYO DENKI CO., LTD., Tokyo, Japan hergestellten Kühlsysteme beinhalten hochwertige Lüfter, ölresistente und spritzwassergeschützte Lüfter, Zentrifugal- und Radiallüfter für einen breiten Anwendungsbereich in der Elektroindustrie und im Maschinenbau. Im Bereich der Powersysteme produziert die SANYO DENKI Gruppe unterbrechungsfreie Stromversorgung, DC/AC Inverter, Network Power Manager, Inverter für Photovoltaik- und Brennstoffzellensysteme sowie mobile Stromerzeuger. Der Antriebstechnikbereich beinhaltet Produkte zur Bewegungssteuerung, Servoregler, Servomotoren, Schrittmotoren sowie Lineare Servosysteme.

In 2023 hatten die Industrielüfter mit 53% (Vorjahr 46%) den größten Anteil am Umsatz, gefolgt von der Antriebstechnik mit 44% (Vorjahr 51%).

2. Forschung und Entwicklung

Die SANYO DENKI GERMANY GmbH konzentriert sich ausschließlich auf den Vertrieb und technischen Service für konzerneigene Produkte. Eine Forschung und Entwicklung findet an den Standorten in Eschborn und in Kirchheim-Heimstetten nicht statt.

B. Wirtschaftsbericht

1. Rahmenbedingungen

SANYO DENKI GERMANY GmbH beliefert hauptsächlich Kunden aus dem Bereich Maschinenbau, Robotik und Elektrotechnische Ausrüstung. Die Entwicklung der Konjunktur in den Branchen Maschinenbau und Elektro beeinflusst wesentlich die Geschäftslage der Gesellschaft.

Das Jahr 2023 war ein Jahr, in dem die SANYO DENKI GERMANY GmbH eine starke Nachfrage nach ihren Produkten aus diesen Industriezweigen verzeichnete. Die Bestellungen und Auslieferungen erreichten im Jahr 2023 ein neues Rekordhoch und die Muttergesellschaft war wieder in der Lage, Waren in ausreichendem Umfang zu produzieren und zu liefern, um sämtliche bei der SANYO DENKI GERMANY GmbH eingegangenen Bestellungen zu erfüllen.

Durch die Rezession in Deutschland und die verhaltene Entwicklung der Wirtschaft in den anderen europäischen Ländern sind allerdings die Bestellungen für das Jahr 2024 deutlich zurückgegangen.

2. Finanzielle Leistungsindikatoren

Da die SANYO DENKI GERMANY GmbH ausschließlich eine reine Vertriebsgesellschaft ist, kommen als steuerungsrelevante Leistungsindikatoren für das Management im Wesentlichen die Umsatzerlöse der einzelnen Produktlinien zur Anwendung. Aber auch dem EBIT wird ein relevanter Beitrag zugemessen.

3. Geschäftsverlauf in 2023

Die SANYO DENKI GERMANY GmbH übertraf ihr prognostiziertes Umsatzwachstum, da die Muttergesellschaft wieder in der Lage war ausreichend Ware zu produzieren und zu liefern.

Der Umsatz stieg gegenüber dem Jahr 2022 um 14,4% auf TEUR 20.644 und liegt damit deutlich über der Prognose des Vorjahres, nach der nur ein leichter Umsatzanstieg erwartet wurde. Das EBIT liegt mit TEUR 1.531 um 273,8% über dem Vorjahresbetrag von TEUR 410 und damit auch deutlich über der Prognose im Lagebericht des Vorjahres, nach der nur ein leichter Anstieg des EBIT für die Berichtsperiode prognostiziert wurde. Ursächlich hierfür waren im Wesentlichen der hohe Nachholbedarf der Kunden nach unseren Produkten und im Vorjahresvergleich gesunkene Logistikkosten.

Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage konnten einige Neukunden gewonnen werden. Dies ist nach unserer Ansicht ein positives Anzeichen dafür, dass sich unser Geschäft stabil weiterentwickelt. Insgesamt ist aber derzeit das Bestellvolumen aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung unserer Märkte rückläufig.

C. Darstellung der VERMÖGENS-, FINANZ- UND ERTRAGSLage

1. Ertragslage

Die Umsatzerlöse des Berichtszeitraums in Höhe von TEUR 20.644 (Vorjahr: TEUR 18.046) beinhalten alle drei Sparten SANMOTION, San Ace, SANUPS und stiegen im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.598. Der Anstieg ist vor allem auf die wirtschaftliche Erholung der relevanten Industriezweige nach Auslaufen der Corona-Pandemie und die weitestgehende Behebung der im Vorjahr noch vorhandenen Materialengpässe bei unserer Muttergesellschaft zurückzuführen. Hierdurch konnten unsere Warenbestellungen von der Muttergesellschaft bedient und die gestiegene Kundennachfrage in der Berichtsperiode erfüllt werden.

Die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Erträge resultiert im Wesentlichen aus einem Zuwachs der Kursgewinne aus der Währungsumrechnung um TEUR 112 auf TEUR 472.

Die Materialaufwendungen sind um TEUR 1.313 auf TEUR 16.470 (Vorjahr: TEUR 15.157) im Geschäftsjahr 2023 gestiegen. Diese Entwicklung geht im Wesentlichen einher mit dem Anstieg der Umsatzerlöse. Die Rohertragsmarge (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwendungen) lag mit 20,2% über dem Vorjahresniveau von 16,0%. Ursächlich hierfür waren im Wesentlichen gesunkene Logistikkosten. Zudem hat sich die Währungskursentwicklung im Berichtsjahr positiv auf den Wareneinkauf ausgewirkt. Die Personalaufwendungen des Berichtszeitraums betrugen TEUR 1.872 (Vorjahr: TEUR 1.654).

Die Abschreibungen liegen mit TEUR 16 um TEUR 1 über dem Niveau des Vorjahres.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 1.311 (Vorjahr: TEUR 1.253) gestiegen. Dies resultiert im Wesentlichen aus höheren Aufwendungen aus den Mieten für die Geschäftsräume (TEUR 309; Vorjahr TEUR 254).

Das Betriebsergebnis (EBIT) liegt mit TEUR 1.531 deutlich über dem Vorjahr (TEUR 410). Die Erträge aus Ausleihungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 100 (Vorjahr TEUR 0) entfallen im Wesentlichen auf die Ausleihungen an ein verbundenes Unternehmen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag lagen bei TEUR 428 (Vorjahr TEUR 104). Der Jahresüberschuss beträgt TEUR 1.202 (Vorjahr TEUR 304) und liegt damit um 296% über dem Vorjahr.

2. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 300 auf TEUR 13.940 verringert. Auf der Aktivseite der Bilanz sind das Anlagevermögen durch die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Ausleihungen an verbundene Unternehmen von TEUR 3.574 um insgesamt TEUR 3.567 und die Waren um TEUR 2.518 angestiegen, während die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (- TEUR 689) und die Barmittel (-TEUR 5.376) gesunken sind. Auf der Passivseite der Bilanz wurden Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 406 gebildet. Zudem ist das Eigenkapital trotz teilweiser Gewinnausschüttung des Jahresüberschusses 2022 ergebnisbedingt angestiegen (+ TEUR 1.111). Gegenläufig hat sich vor allem der stichtagsbedingte Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (- TEUR 1.757) ausgewirkt.

Das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 3.617 (Vorjahr: TEUR 50), das mit TEUR 3.574 eine verzinsliche Ausleihung an das verbundene Unternehmen SANYO DENKI PHILIPPINES, INC, Subic Freeport Zone, Philippines, mit einer Laufzeit bis 2030 beinhaltet, ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 3.567 gestiegen. Das Anlagevermögen ist zu 100% durch Eigenkapital gedeckt.

Das Vorratsvermögen stieg um TEUR 2.518 auf TEUR 5.241 gegenüber dem Vorjahr (TEUR 2.723) durch die Milderung der Materialengpässe beim Mutterunternehmen sowie die kürzeren Lieferzeiten.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind infolge des verbesserten Working Capital Managements stichtagsbedingt von TEUR 3.662 im Vorjahr auf TEUR 2.653 gesunken.

Die Gesellschaft hält am Bilanzstichtag Liquide Mittel in Höhe von TEUR 2.425 (Vorjahr: TEUR 7.801). Der Rückgang resultierte im Wesentlichen aus Auszahlung des Darlehens von TEUR 4.000 an das verbundene Unternehmen SANYO DENKI PHILIPPINES, INC.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen verringerten sich trotz der erhöhten Liefermengen stichtagsbedingt von TEUR 5.691 auf TEUR 3.935. Hierbei handelt es sich ausschließlich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen.

Die Eigenkapitalquote stieg durch die niedrigere Bilanzsumme bei erhöhtem Eigenkapital am Bilanzstichtag auf 66,9% (Vorjahr: 57,7%).

3. Finanzlage

Der Rückgang des Finanzmittelbestandes gegenüber dem Vorjahr um TEUR 5.376 auf TEUR 2.425 zum 31. Dezember 2023 ist im Wesentlichen auf die Auszahlung eines Darlehens an die SANYO DENKI PHILIPPINES, INC. in Höhe von 4 Mio Euro zurückzuführen. Die Finanzlage der SANYO DENKI GERMANY GmbH ist stabil, um die laufenden Kosten zu begleichen. Die Liquidität des Unternehmens ist durch die Finanzmittelbestand, die positiven Ertragsaussichten und die Einbindung in den SANYO DENKI-Konzernverbund gesichert.

Die Finanzierung des Anlage- und Umlaufvermögens erfolgte im Wesentlichen durch eigene Mittel sowie durch unverzinsliche Konzernverbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit entsprechenden Zahlungsfristen.

Sämtliche Transaktionen der SANYO DENKI GERMANY GmbH mit der Muttergesellschaft sowie den verbundenen Unternehmen werden nach dem Arm's Length-Prinzip durchgeführt.

4. Mitarbeiter

Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 waren 19 Mitarbeiter (Vorjahr 17 Mitarbeiter) bei SANYO DENKI GERMANY GmbH beschäftigt.

D. Risiko- und Chancenbericht

Für die SANYO DENKI GERMANY GmbH bestehen Risiken in unterschiedlichen Bereichen. Durch unser umfangreiches Produktportfolio ist die Gesellschaft, nicht von der Entwicklung einzelner Geschäftsfelder abhängig.

Im Rahmen unserer jährlichen strategischen Planungen werden in allen Unternehmensbereichen Chancen und Risiken systematisch identifiziert und analysiert. Hierzu gehören das wirtschaftliche Umfeld, (potenzielle) Kunden, Wettbewerber aber auch gesellschaftliche Rahmenbedingungen. Im Rahmen des Budgetgenehmigungsverfahrens werden die Risiken und Chancen auch mit der Muttergesellschaft diskutiert und bewertet.

1. Risiken

Die von der Geschäftsführung gesehenen Risiken werden im Folgenden in absteigender Reihenfolge Ihrer Bedeutung für die Gesellschaft beschrieben.

Das derzeitige Hauptrisiko ist eine mögliche Rezession bzw. das derzeit schwache Wirtschaftswachstum in Deutschland und in den anderen europäischen Märkten der Gesellschaft. Nach dem Pandemieende haben viele Kunden begonnen, ihre Lagerbestände wieder aufzustocken und entsprechende Bestellungen bei unserer Gesellschaft platziert. Eine Rezession würde sich negativ auf die künftige Geschäftsentwicklung der SANYO DENKI GERMANY GmbH auswirken.

Der Mangel an elektrischen Bauteilen, seltenen Erden und Kunststoffharzen ist seit langem ein Problem für alle Hersteller. Die Muttergesellschaft SANYO DENKI CO. LTD. litt im Jahr 2023 stark unter diesen Engpässen, wobei ab dem 2. Quartal 2023 deutliche Verbesserungen eintraten. Auch in 2024 gibt es weiterhin Engpässe, insbesondere bei Chips, aber das Management erwartet weitere Verbesserungen. Die Geschäftsführung arbeitet eng mit der Muttergesellschaft zusammen und tauscht Informationen über den Bedarf an Chips aus, damit die Beschaffungsmaßnahmen für diese knappen Materialien früher beginnen.

Der Einmarsch Russlands in die Ukraine im Frühjahr 2022 hat die Wirtschaft weltweit verunsichert. Zum jetzigen Zeitpunkt ist das Unternehmen nicht direkt von den Auswirkungen des Kriegs betroffen, da weder der Bezugs- noch der Absatzmarkt der Gesellschaft mit Russland oder der Ukraine verflochten ist. Die Unternehmensleitung prüft jedoch sorgfältig und regelmäßig die Auswirkungen auf das Geschäft der SANYO DENKI GERMANY GmbH.

Ein anderes Risiko ist die Abhängigkeit von einigen wenigen Großkunden die erheblich zur jährlichen Umsatzzielerreichung beitragen. Die SANYO DENKI GERMANY GmbH ist sehr stark von dem Geschäftsverlauf und Entwicklung dieser Kunden abhängig. Um dieses Risiko zu vermindern, hat das Unternehmen neue Kunden gewonnen und wird, vor allem mit neuen Produkten und verstärkten Vertriebsaktivitäten, auch in Zukunft Neukunden gewinnen.

Zudem stellen Währungskursschwankungen ein weiteres Risiko dar, da die Gesellschaft zu einem großen Anteil ihre Geschäfte sowohl im Einkauf als auch im Verkauf in US-Dollar und YEN durchführt. Daher hat die Entwicklung der Euro-Währung gegenüber dem US-Dollar und dem Japanischen Yen aufgrund des zeitlichen Versatzes im Einkauf und dem darauffolgenden Verkauf einen Einfluss auf die weitere Geschäftsentwicklung der Gesellschaft.

Gesamtbild zur Risikolage

Die Geschäftsführung geht derzeit von keinen bestandsgefährdenden Risiken aus.

2. Chancen

Die von der Geschäftsführung gesehenen Chancen werden im Folgenden in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft beschrieben.

SANYO DENKI GERMANY GmbH erwartet durch die für 2024 geplante Markteinführung von neuen Produkten in den SANMOTION und SANACE Bereichen Möglichkeiten in neue Märkte zu expandieren sowie einen neuen Kundenkreis zu erschließen.

Das Management sieht eine besonders starke Nachfrage aus den Bereichen Fabrikautomation, Netzwerkkommunikation, EV (Electric Vehicle) sowie Photovoltaik bezogene Industrien. Die SANYO DENKI Gruppe verfügt über geeignete Produkte für diese Branchen, weshalb die Geschäftsführung davon ausgeht, dass sich in diesem Jahr weitere neue Geschäftsmöglichkeiten ergeben werden.

Gesamtbild zur Chancenlage

Die Chancen sind grundsätzlich geeignet, bestehende Risiken auszugleichen. Dies bedeutet, dass die Bedingungen für eine zukünftige weitere positive Entwicklung der Gesellschaft gegeben sind.

E. Prognosebericht

Für das Jahr 2024 wird ein Umsatzrückgang von rund 25% gegenüber dem Vorjahr prognostiziert. Das EBIT wird gemäß unserer Planung voraussichtlich um 87% niedriger ausfallen als im Jahr 2023. Die wesentlichen Gründe für diese Entwicklung liegen darin, dass der Nachholbedarf unserer Kunden aufgrund der weitestgehenden Beseitigung der Lieferengpässe im Jahr 2023 erfüllt wurde und neue Kundenbestellungen derzeit angesichts der Rezession in Deutschland und des schwachen Wirtschaftswachtsums in den anderen europäischen Ländern stagnieren.

Die Automobilindustrie, die Fabrikautomation, die Telekommunikation und die Photovoltaik Industrie gehören zu den führenden Branchen, die zum Wirtschaftswachstum beitragen, aber im Moment von einer stagnierenden Geschäftsentwicklung betroffen sind. SANYO DENKI GERMANY GmbH hat eine Reihe angesehener Kunden in diesen Branchen und erwartet trotzdem eine ausreichende Nachfrage, um ihre Ziele für das Jahr 2024 zu erreichen und mittelfristig wieder stabil zu wachsen.

 

Eschborn, den 17. Juni 2024

Die Geschäftsführung

Shigeo Yamamoto

Yoshimasa Matsumoto

Naoki Maejima

Fuyuhiko Takamoto

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 4.937,00 1.677,00
4.937,00 1.677,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 37.954,00 48.742,00
37.954,00 48.742,00
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3.574.000,00 0,00
3.574.000,00 0,00
3.616.891,00 50.419,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 5.241.171,73 2.723.164,13
5.241.171,73 2.723.164,13
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.290.198,05 2.979.381,97
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 223.355,12 222.214,06
3. sonstige Vermögensgegenstände 139.545,51 460.396,07
2.653.098,68 3.661.992,10
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.425.497,72 7.801.325,44
10.319.768,13 14.186.481,67
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.597,26 2.972,76
13.940.256,39 14.239.873,43

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 815.000,00 815.000,00
II. Kapitalrücklage 460.000,00 460.000,00
III. Gewinnvortrag 6.845.494,67 6.632.980,59
IV. Jahresüberschuss 1.201.705,61 303.591,54
9.322.200,28 8.211.572,13
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 406.326,23 0,00
2. Sonstige Rückstellungen 94.932,50 99.575,75
501.258,73 99.575,75
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 155.446,03 157.926,62
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.934.517,85 5.691.390,29
3. sonstige Verbindlichkeiten 26.833,50 33.020,94
(davon Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit€ 1.697,85, Vorjahr € 4.979,25)
4.116.797,38 5.882.337,85
D. Passive latente Steuern 0,00 46.387,70
13.940.256,39 14.239.873,43

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 20.644.115,24 18.046.169,83
2. sonstige betriebliche Erträge 556.756,59 442.621,94
(davon Erträge aus der Fremdwährungsumrechnung € 472.359,84; Vorjahr € 360.589,23)
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Waren -16.470.362,36 -15.157.020,66
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.621.779,33 -1.442.824,14
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -250.202,29 -210.826,67
(davon für Altersversorgung: € 2.482,08; Vorjahr € 1.747,68)
-1.871.981,62 -1.653.650,81
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -16.159,74 -15.140,82
6. sonstige betriebliche Aufwendungen -1.311.336,99 -1.253.379,92
(davon Aufwendungen aus der Fremdwährungsumrechnung € 423.870,46; Vorjahr € 438.637,29)
1.531.031,12 409.599,56
7. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens
(davon aus verbundenen Unternehmen: € 100.097,26; Vorjahr € 0,00) 100.097,26 0,00
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16,00 0,00
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -427.508,59 -103.964,28
10. Ergebnis nach Steuern 1.203.635,79 305.635,28
11. sonstige Steuern -1.930,18 -2.043,74
12. Jahresüberschuss 1.201.705,61 303.591,54

Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die SANYO DENKI GERMANY GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuchs (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die Gesellschaft mit Sitz in Eschborn wird beim zuständigen Registergericht Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 76628 geführt.

Im Anhang sind alle hinsichtlich des Ausweises der Bilanzierung und der Bewertung der einzelnen Posten von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erforderlichen Angaben, Aufgliederungen, Darstellungen, Erläuterungen und Begründungen gemacht worden.

II. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird seit dem 1. Januar 2008 handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 und Abs. 2a EStG angewendet. Anschaffungs- und Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 2 nicht übersteigen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als € 250 und bis zu € 1.000 betragen, wird ein jährlicher Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Der jährliche Sammelposten wird über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Scheidet ein Wirtschaftsgut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert.

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind zum Nennwert abzüglich der im Berichtsjahr erfolgten Tilgungen angesetzt. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Die Vorräte werden zu den Anschaffungskosten angesetzt und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt anhand des gleitenden Durchschnittsverfahrens. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind zum Nennwert aktiviert. Einzelnen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Dem in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegenden allgemeinen Ausfallrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Der Steuersatz beinhaltet Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag sowie Gewerbesteuer und beträgt insgesamt 27,38%.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs (Devisenbriefkurs bzw. Devisengeldkurs) zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeit (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen oder Verbindlichkeiten bestanden am Abschlussstichtag nicht.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibung des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Bestandteil des Anhangs) dargestellt.

Die Finanzanlagen enthalten eine verzinsliche Ausleihung an das verbundene Unternehmen SANYO DENKI PHILIPPINES, INC, Subic Freeport Zone, Philippines, in Höhe von T€ 3.574 mit einer Laufzeit bis 2030.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in vollem Umfang gegen die Gesellschafterin SANYO DENKI CO., LTD., Tokyo, Japan, in Höhe von T€ 223 (Vorjahr T€ 222).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen aus Kautionen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von T€ 27 (Vorjahr T€ 26). Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3. Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt wie im Vorjahr T€ 815 und ist voll eingezahlt.

4. Sonstige Rückstellungen

Es handelt sich im Wesentlichen um Rückstellungen für Personalaufwendungen, Prüfungskosten, Berufsgenossenschaftsbeiträge und ausstehende Eingangsrechnungen.

5. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber SANYO DENKI CO., LTD., Tokyo, Japan (Gesellschafterin) in Höhe von T€ 3.935 (Vorjahr T€ 5.691) und bestehen vollständig wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen.

6. Latente Steuern

Für die temporären Unterschiede zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz waren im Vorjahr per Saldo passive latente Steuern gemäß § 274 HGB in Höhe von T€ 46 bilanziert. Zum 31. Dezember 2023 ergeben sich aktive latenten Steuern von T€ 42. Von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 HGB Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Latente Steuern resultieren im Wesentlichen aus temporären Differenzen bei der Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse (in T€)

Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:

Nach Märkten: 2023 2022
Deutschland 13.625 11.431
Sonstige EU-Länder 3.787 3.446
Asien 1.932 1.872
Übrige 1.300 1.297
20.644 18.046
Nach Produkten: 2023 2022
Antriebstechnik 9.135 9.224
Kühlsysteme 10.855 8.317
Übrige 654 505
20.644 18.046

Zur Verbesserung der Aussagefähigkeit der Angaben zu den Umsatzerlösen im Anhang wurde im Geschäftsjahr 2023 das Vorgehen für die Ermittlung der Umsatzerlöse nach Märkten und Produkten geändert, in dem die einzelnen Umsatzbuchungen ausgewertet wurden. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst.

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten insbesondere Erträge aus der Währungsumrechnung von T€ 472 (Vorjahr T€ 361). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremden Erträge aus Erstattungen der Vorjahre in Höhe von T€ 2 (Vorjahr T€ 0) enthalten.

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen aus der Währungsumrechnung, Mietaufwendungen, Aufwendungen für den Fuhrpark, Aufwendungen für Telekommunikation und Internet, Marketingkosten sowie Reisekosten. Wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind nicht angefallen.

4. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten im Wesentlichen Gewerbe- und Körperschaftssteuer einschließlich Solidaritätszuschlag. Der Steueraufwand beinhaltet zudem Erträge aus der Auflösung von passiven latenten Steuern in Höhe von T€ 46 (Vorjahr Aufwand aus der Zuführung zu passiven latenten Steuern in Höhe von T€ 46).

V. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte

Verpflichtungen (netto) aus Miet-, Leasing- und sonstigen Verträgen in T€
Fällig innerhalb 1 Jahres 283 (Vorjahr T€ 242)
Fällig innerhalb von 1 bis 5 Jahren 592 (Vorjahr T€ 56)

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf T€ 875 (Vorjahr T€ 298)

Bei diesen Verpflichtungen handelt es sich im Wesentlichen um die eingegangenen Mietverträge für Büroflächen in Eschborn und in Kirchheim-Heimstetten. Weiterhin bestehen Leasingverträge für Firmenfahrzeuge. Die Verpflichtungen wurden vor allem eingegangen, um die Zahlungsströme an die tatsächliche Fahrzeugnutzung anzupassen. In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt

Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären.

2. Anzahl der Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt wurden 15 lokale und 3 entsandte Angestellte (Vorjahr 13 lokale und 4 entsandte Mitarbeiter) beschäftigt.

3. Gesellschaftsorgane

Im Geschäftsjahr 2023 waren folgende Personen Geschäftsführer:

Shigeo Yamamoto, Japan (Representative Director/Chairman of the Board and CEO SANYO DENKI CO. LTD., Tokyo/Japan)

Yoshimasa Matsumoto, Japan (Director, Senior Executive Operating Officer for Sales/Officer for Group companies SANYO DENKI CO. LTD., Tokyo/Japan)

Naoki Maejima, Japan (Director, SANYO DENKI EUROPE S.A., Roissy/Frankreich)

Fuyuhiko Takamoto, Eschborn (Leiter der deutschen Vertriebsgesellschaft)

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da im Geschäftsjahr 2023 nur ein Geschäftsführer von der Gesellschaft Bezüge erhielt.

4. Konzernzugehörigkeit

Als 100% Tochtergesellschaft wird die SANYO DENKI GERMANY GmbH in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens einbezogen. Dies ist die SANYO DENKI CO. LTD., Tokyo, Japan, die einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis aufstellt. Der Konzernabschluss kann auf der Website www.sanyodenki.com der Muttergesellschaft abgerufen werden.

5. Nachtragsbericht

Es gab keine wesentlichen Ereignisse nach dem Abschlussstichtag.

6. Gewinnverwendung

Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von € 1.201.705,61 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Eschborn, den 17. Juni 2024

Geschäftsführer

Shigeo Yamamoto

Yoshimasa Matsumoto

Naoki Maejima

Fuyuhiko Takamoto

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2023
T€
Zugänge
T€
Abgänge
T€
31.12.2023
T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 32 5 0 37
32 5 0 37
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 170 4 2 172
170 4 2 172
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0 4.000 426 3.574
0 4.000 426 3.574
202 4.009 428 3.783
Abschreibungen
01.01.2023
T€
Zugänge
T€
Abgänge
T€
31.12.2023
T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 30 2 0 32
30 2 0 30
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 122 14 2 134
122 14 2 134
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0 0 0 0
0 0 0 0
152 16 2 164
Restbuchwerte
31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 5 2
5 2
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 38 48
38 48
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3.574 0
3.574 0
3.617 50

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die SANYO DENKI GERMANY GmbH, Eschborn

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SANYO DENKI GERMANY GmbH, Eschborn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SANYO DENKI GERMANY GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlichder Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 17. Juni 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Zheng Wang, Wirtschaftsprüferin

ppa. Hans-Jörg Müller, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 26.06.2024 festgestellt.

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