GOLDBECK Deutschland GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Konstantina Kanellopoulos seit 22.5.2024 | Geschäftsführer |
Stefan Gilz seit 20.6.2022 | Prokura |
Patrick Moeller seit 12.4.2022 | Geschäftsführer |
Jan-Hendrik Goldbeck seit 9.9.2021 | Prokura |
Sven H. Röbling seit 9.9.2021 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GOLDBECK GmbHBielefeldKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023Konzernlagebericht für das 54. Geschäftsjahr (01.04.2022 bis 31.03.2023)der GOLDBECK GmbH, Bielefeld,GesamtaussageDie GOLDBECK-Gruppe blickt, angesichts sehr herausfordernder Rahmenbedingungen vom Krieg in der Ukraine über Versorgungsengpässe bis hin zu den starken Preissteigerungen von Material und Energie nach Einschätzung der Geschäftsführung auf ein insgesamt zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2022/23 zurück. Auftragseingang und Gesamtleistung konnten weiter gesteigert werden. Dies entspricht im Wesentlichen den Prognosen des Vorjahres. Die Vorsteuerrendite von 4,6 % ist angesichts der gesamt- und baukonjunkturellen Rahmenbedingungen zufriedenstellend. Auch aufgrund der unverändert überwiegenden Thesaurierung erhöhte sich die Eigenkapitalausstattung auf mehr als 1,2 Mrd. €. GOLDBECK ist in das laufende Geschäftsjahr 2023/24 mit einem hohen Auftragsbestand gestartet. Das Unternehmen befindet sich in einem Herausfordernden makroökonomischen Umfeld geprägt einerseits durch Entspannungen auf der Materialseite und andererseits hohen Inflationsraten und Zinsniveaus. Dies führt zu erheblichen gesamtwirtschaftlichen und auch bausektoralen Unsicherheiten. Die langfristig stabile Vermögens- und Finanzlage der Unternehmensgruppe sowie die Anpassungsfähigkeit im Produktportfolio tragen zur Absicherung der Zukunft bei und ermöglichen es GOLDBECK, auch in dieser unsicheren gesamtwirtschaftlichen Situation erfolgreich zu sein. Für dieses Geschäftsjahr erwartet GOLDBECK daher, dass die Gesamtleistung sowie das Ergebnis voraussichtlich steigen werden. Grundlagen des KonzernsGOLDBECK errichtet Gewerbeimmobilien in den meisten Ländern Europas. Gebäude werden bei GOLDBECK als Produkte verstanden, die dem Kunden aus einer Hand zur Verfügung gestellt werden. Dazu zählen alle mit dem Objekt verbundenen Leistungen - vom Design des Gebäudes über den Bau bis hin zur weiterführenden Betreuung mittels verschiedener Serviceleistungen. Mit dem Anspruch "building excellence" verwirklicht das Unternehmen Immobilien wirtschaftlich, schnell und zuverlässig, immer unter Berücksichtigung der kundenspezifischen Anforderungen an die Immobilie. Grundlage für Erfolg ist aus Sicht von GOLDBECK eine ganzheitliche Kompetenz in der Planung von Gebäuden, die industrielle Vorfertigung von Gebäudeteilen und der Einsatz neuer Technologien. Im Mittelpunkt steht für GOLDBECK immer der Kundennutzen: jede Immobilie wird wirtschaftlich, schnell und zuverlässig bei passgenauer Funktionalität erstellt. Menschlichkeit, Verantwortung und Leistungsbereitschaft bilden die Wertebasis des Familienunternehmens. Kundenorientierte GOLDBECKerinnen und GOLDBECKer begleiten die Kunden in regionalen Niederlassungen und handeln als Unternehmer vor Ort. Dafür sorgen über 100 Standorte in Europa. Mit der Erfahrung aus über 10.500 Projekten, der Innovationsstärke und als Treiber der Digitalisierung stellt GOLDBECK sicher, dass die Produkte während der Nutzung optimal funktionieren - Zukunftsfähigkeit inklusive. GOLDBECK ist Partner für die mittelständische Wirtschaft und Großunternehmen, Investoren, Projektentwickler sowie öffentliche Kunden. Zum Leistungsangebot gehören Logistik- und Industriehallen, Büro- und Wohngebäude, Parkhäuser und Schulgebäude. Bauen im Bestand sowie gebäudenahe Dienstleistungen vervollständigen das Spektrum. Komplexe Bauvorhaben erfordern vielschichtige Kompetenzen und Know-how, das weit über die eigentliche Bauausführung hinausreicht. Kundenspezifische Objektplanung, Erweiterungsplanung und die Betrachtung der Kosten über den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes - bevor ein maßgeschneidertes Konzept für ein komplettes Bauvorhaben steht, gilt es, unzählige Details zu durchdenken. Die Anforderungen lauten: Wirtschaftlichkeit, Qualität und Schnelligkeit - immer nutzerorientiert geplant und individuell errichtet. Planerinnen und Planer bei GOLDBECK greifen deshalb auf vielfach positiv erprobte Verfahren und Bauteile zurück. Systematisierte Bauelemente und -prozesse, spezielle Fertigungsanlagen sowie Planungs- und Entwicklungs-Know-how auf Basis eigener Erfahrung bilden dafür die Grundlage. GOLDBECK baut im Wesentlichen mit industriell vorgefertigten Bauelementen aus eigener Produktion. Das hat viele Vorteile: Alle Elemente - von den Betonteilen über Stahltragwerke und Aluminiumfassaden bis hin zu den Fensterelementen - haben eine genau definierte, gleichbleibende Qualität. Hohe Stückzahlen machen die Herstellung sehr wirtschaftlich. Und auf der Baustelle senken kurze Bauzeiten die Montagekosten und reduzieren Wetterrisiken. Gleichzeitig ermöglicht das System viele technische und gestalterische Optionen. Die GOLDBECK-Ingenieurinnen und Ingenieure entwickeln die Systemteile und Verfahren dabei ständig weiter, um Kunden nachhaltige, langlebige und wirtschaftliche Immobilien anbieten zu können. Ob Bürogebäude, Verwaltungszentrum oder Geschäftshaus, Industriehalle oder Schule: GOLDBECK Bauen im Bestand verwandelt ältere Gebäude energetisch, architektonisch und funktional wieder in attraktive, zeitgemäße und wirtschaftliche Immobilien. Das schlüsselfertige Leistungspaket reicht von der Systemplanung über Abbruch- und Ausbauarbeiten, Neugestaltung und energetische Fassadensanierung bis zur Modernisierung der Gebäudetechnik, bei Bedarf auch während des laufenden Betriebs. Hierzu gehören auch komplexe Umnutzungen mit weitreichenden Eingriffen in Statik und Gebäudetechnik. So werden Energiebilanz und Optik verbessert. Öffentlich Private Partnerschaften bieten Städten und Gemeinden viele Vorteile: Kosten und Termine sind vertraglich abgesichert, professionelles Gebäudemanagement sorgt für langfristige Werterhaltung und unterschiedliche ÖPP-Modelle geben Spielraum für alle spezifischen Anforderungen. Die GOLDBECK Public Partner GmbH ist erfahrene Ansprechpartnerin für die öffentliche Hand, die Lösungen für Planung, Finanzierung, Bau, Instandhaltung und Betrieb von Schulen, Sporthallen, Büro- und Verwaltungsgebäuden anbietet. Auch nach Bauabschluss steht den Kunden das umfangreiche GOLDBECK-Know-how zur Verfügung. Der Technische Service, das Facility und das Property Management bieten je nach Kundenwunsch zahlreiche Leistungspakete an: Von der Wartung über Reinigungs- und Hausmeisterdienste bis hin zur Liegenschaftsverwaltung ist GOLDBECK kompetenter Ansprechpartner. Auf Wunsch begleitet GOLDBECK das Bauvorhaben bereits in der Planungsphase, führt die Immobilie sicher in den Regelbetrieb und ist zuverlässiger Partner in Sachen Gebäudetechnik und Betreibung. GOLDBECK Parking Services betreibt Parkstätten für öffentliche und private Kunden. Dazu zählen Hoch- und Tiefgaragen, aber auch Freiflächen. Innerhalb des Unternehmens bietet GOLDBECK damit alle Leistungen über den gesamten Lebenszyklus des Parkraums aus einer Hand an. In einem Kreislauf der Erfahrungen fließen Erkenntnisse aus dem Betrieb in den Parkhausbau ein und umgekehrt. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen In diesem Abschnitt werden die für die Geschäftsentwicklung von GOLDBECK relevanten, gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen im Jahr 2022 erläutert. Nach einer deutlichen Erholung im Jahr 2021 schwächte sich das Weltwirtschaftswachstum 2022 merkbar ab. Dafür waren zahlreiche Herausforderungen ausschlaggebend wie die noch immer gestörten Lieferketten als Folge der Pandemie und der Ausbruch des Krieges in der Ukraine. Dieser führte u. a. zu Versorgungsengpässen sowie Einschränkungen im globalen Handel und in der Folge zu starken Preissteigerungen, allen voran bei Energie und Rohstoffen. Damit ging auch das allgemeine Preisniveau deutlich nach oben, was durch Lohnerhöhungen nicht ausgeglichen werden konnte. Zum anhaltenden Inflationsdruck kamen steigende Zinsen und eine restriktivere Kreditvergabe. Für die EU errechnete die OECD für 2022 ein Wirtschaftswachstum von 3,5 %. Dabei variierten die Wachstumsraten sehr stark von +1,6 % bis zu +12 %. Das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands ist im Jahr 2022 mit 1,8 % unterdurchschnittlich gewachsen. Frankreich, als wichtiger Markt für GSE, verzeichnete mit 2,6 % ebenfalls nur eine moderate Erhöhung des BIP. Demgegenüber wuchsen die für GOLDBECK bedeutsamen Länder Polen, Ungarn, Österreich, Niederlande und UK mit durchgängigen Zuwachsraten von über 4 % überdurchschnittlich. Die Bauwirtschaft wuchs in den EC-19-Ländern im Jahr 2022 mit 3,0 % geringer als im Jahr zuvor (2021: +5,8 %). Die enormen Veränderungen in Europa, allen voran der Krieg in der Ukraine, beeinflussten auch die Bauindustrie in hohem Maße. Stetig steigende Baukosten und Konsumentenpreise sowie die mehrmalige Erhöhung der Zinsen in der Eurozone führten dazu, dass Projektstarts verschoben oder Projekte nicht umgesetzt wurden. Aufgrund unsicherer wirtschaftlicher Aussichten und steigender Immobilienpreise war zudem ein sinkendes Verbrauchervertrauen beobachtbar. Dabei entwickelte sich die Gesamtleistung in den EC-19-Ländern unterschiedlich. Die Gesamtleistung von Deutschlands Bausektor ist, neben der österreichischen und schweizerischen, im Jahr 2022 zurückgegangen (-1,5 %). Die slowakische Bauwirtschaft stagnierte (+0,1 %). Demgegenüber wuchsen die anderen von GOLDBECK bearbeiteten Märkte erfreulich. Während Ungarn (+2,5 %), Frankreich (2,8 %), Tschechien (3,3 %) und die Niederlande (3,6 %) ein durchschnittliches Wachstum aufwiesen, lagen die Wachstumsraten in Polen, Dänemark und Großbritannien über 5 %. Italiens Bauwirtschaft wuchs, bedingt durch Sondereffekte, gar um 12,4 %. Bei der Nachfrage nach neuen Gewerbeimmobilien setzte sich in Deutschland der im Vorjahr begonnene Abwärtstrend 2022 mit einem Rückgang der Gesamtleistung um weitere 2,9 % fort. Gleichwohl blieben die für GOLDBECK bedeutsamen Segmente Logistik (+2 % ggü. VJ) und Schulen (-0,5 % ggü. VJ) unverändert stabil. Dagegen hat sich die Gesamtleistung im Bereich Industrie ggü. dem Vorjahr weiter verschlechtert (-4,5 %). Auch der Bereich der Büro Immobilien (-4,5 %) ging spürbar zurück. Der für GOLDBECK wichtige französische Markt für Gewerbeimmobilien konnte sich in 2022 weiter spürbar erholen und wuchs mit 8,6 %. Dazu trugen die Sektoren Logistikimmobilien und Industriegebäude mit +14,4 % bzw. +8,0 % erheblich bei. Die Bedeutung der NORDICS und insbesondere Dänemarks hat durch die im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgte Übernahme der DS-Gruppen für GOLDBECK erheblich zugenommen. Der dänische gewerbliche Hochbau wuchs 2022 mit 7,2 % überdurchschnittlich. Auch dort war das Wachstum des Sektors Logistikimmobilien mit +9,2 % der wesentliche Treiber. Die weiteren westeuropäischen Zielmärkte (Österreich, Schweiz und Italien) erwiesen sich auch 2022 als weitgehend stabil. Herauszuheben ist dort die Entwicklung in den Niederlanden, welche mit +7,3 % im gewerblichen Hochbau sehr erfreulich war. GOLDBECKS angestammte osteuropäische Märkte in Polen, der Slowakei, Tschechien und Ungarn entwickelten sich ebenfalls erfreulich. Der gewerbliche Hochbau wuchs durchschnittlich um 6,3 %. Treiber waren vor allem Logistikimmobilien und Industriebauten mit deutlichen Zunahmen von durchschnittlich 13,3 % bzw. 12,4 %. Nur in der Slowakei ging die Nachfrage insgesamt um 0,7 % zurück. Dabei wuchs jedoch der Sektor Logistik mit 7,1 % gegen den Trend. Zusammenfassend ist festzustellen, dass sich der gewerbliche Hochbau in den Euroconstruct-Ländern in 2022 mit einem Wachstum von 2,1 %, trotz der schwierigen Rahmenbedingungen, weiter erholt hat. Die durch COVID-19 hervorgerufene negative Entwicklung in 2020 konnte jedoch insgesamt noch nicht wieder ausgeglichen werden. Treiber dieser Erholung waren dabei mit +9,2 % die Industriebauten und insbesondere die Logistikimmobilien (+12,2 %). Beide Sektoren liegen damit wieder über dem Niveau vor COVID-19. Die Beschaffungsmärkte waren auch im abgelaufenen Geschäftsjahr in einer angespannten Situation. War die Erwartungshaltung zu Anfang 2022 noch, dass sich die Situation nach Ende der COVID-19 Pandemie wieder normalisieren werde, verursachte der Ausbruch des Krieges in der Ukraine eine weitere Störung der Lieferketten. In der Folge kam es zu neuen Versorgungsengpässen und weiteren erheblichen Preissteigerungen bei Energie und nahezu allen Materialien. Geschäftsverlauf In einem gesamtwirtschaftlich und baukonjunkturell durchaus heterogenen und herausfordernden Umfeld, hat sich GOLDBECK im Geschäftsjahr 2022/23 erfolgreich in den bearbeiteten Märkten weiterentwickelt. Der Auftragseingang wurde im Vergleich zum Vorjahr auch durch den Beitrag der zu Anfang des Geschäftsjahres übernommenen DS-Gruppen aus Dänemark, um rund 9,5 % gesteigert und erreichte 6,9 Mrd. €. Dieser bildet naturgemäß einen neuen Höchststand in der Unternehmensgeschichte. Infolge der positiven Geschäftsentwicklung erhöhte sich die Gesamtleistung der Unternehmensgruppe um 33 % auf 6,7 Mrd. €; auch dies ist eine neue Bestmarke.
In Deutschland sind die GOLDBECK-Regionalgesellschaften innerhalb des gewerblichen Hochbaumarktes weiter gewachsen und haben ihre Marktpositionen ausgebaut. Die konsolidierte Gesamtleistung erhöhte sich deutlich um weitere 19,5 % auf nunmehr 3,9 Mrd. €. Zum Abschluss des Geschäftsjahres 2022/23 haben die deutschen Regionalgesellschaften ihre Ziele betreffend den Auftragseingang übertroffen und dabei 4,4 Mrd. € (+7,4 %) an Auftragseingängen generiert. In einem heterogenen Umfeld haben die GOLDBECK Europe GmbH und ihre Beteiligungsgesellschaften ihre nach unserer Auffassung führende Position im weiterhin gut nachgefragten Industrie- und Logistikbau behauptet. In sämtlichen bearbeiteten Märkten wurde die Gesamtleistung deutlich gesteigert. Insgesamt erhöhte sich die konsolidierte Gesamtleistung deutlich auf rund 2,5 Mrd. € nach rund 1,5 Mrd. € im Vorjahr. Dazu trug auch die im Vorjahr erworbene dänische DS-Gruppen mit über 360 Mio. € erstmals bei. Der Auftragseingang entwickelte sich ebenfalls erfreulich auf 2,6 Mrd. € (Vorjahr 2,2 Mrd. €). GOLDBECK Facility Services und GOLDBECK Property Services sichern durch ihre integrativen Betreuungsleistungen den langfristigen Wert von Immobilien und ermöglichen den Kunden auf diese Weise, sich auf ihr jeweiliges Kerngeschäft zu konzentrieren. Die Bereiche entwickelten sich erfreulich und treiben den Ausbau der Flächenorganisation voran. Nahezu an allen Standorten der regionalen Baugesellschaften sind die Facility Services präsent. Die konsolidierte Gesamtleistung des Geschäftsbereichs betrug rund 100 Mio. € (+27 %). GOLDBECK Public Partner erwirtschaftet weiterhin positive Wertbeiträge aus dem Betrieb der bereits akquirierten und fertiggestellten Projekte. Die konsolidierte Gesamtleistung betrug im Berichtsjahr 60,9 Mio. € (Vorjahr 67,9 Mio. €). Der Markt für ÖPP-Projekte ist stabil auf einem hohen Niveau, sodass auch mittel- bis langfristig mit Ausschreibungen gerechnet werden kann. Der Geschäftsbereich GOLDBECK Parking Services war, wie schon in den vorherigen Geschäftsjahren, immer noch von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie betroffen. Die konsolidierte Gesamtleistung erholte sich zwar weiter auf 45,6 Mio. €, dennoch verblieb ein defizitäres Jahresergebnis. Im laufenden Jahr wird demgegenüber ein positives Ergebnis prognostiziert. Die eigenen Fertigungskapazitäten waren im abgelaufenen Geschäftsjahr durch den positiven Auftragseingang gut ausgelastet, wobei Auftragsspitzen durch die Beschäftigung von Leiharbeitnehmern und Fremdvergaben ausgeglichen werden konnten. Darüber hinaus wurden im abgeschlossenen Geschäftsjahr weitere Investitionen in den Produktionsstandorten getätigt. Die dargestellte Entwicklung der einzelnen Bereiche zeigt, dass es GOLDBECK auch im Geschäftsjahr 2022/23 gelungen ist, sich in den bearbeiteten Märkten insgesamt erfolgreich zu entwickeln und weiter zu wachsen. Durch eine vorausschauende Einkaufspolitik und nicht zuletzt durch die eigenen Fertigungskapazitäten war es GOLDBECK möglich, angesichts der erheblichen Beeinträchtigungen auf den Beschaffungsmärkten, ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erwirtschaften. Die erstmalige Einbeziehung der DS-Gruppen hat zu keinen wesentlichen Veränderungen der nachfolgend dargestellten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage geführt, sondern beruht überwiegend auf der deutlichen Ausweitung des Geschäftsvolumens. Insofern wurde auf eine gesonderte Darstellung verzichtet. Ertragslage
Als Folge des erheblich gestiegenen Auftragseingangs im Vorjahr konnte die Gesamtleistung im abgelaufenen Geschäftsjahr um 33,2 % auf 6,7 Mrd. € und damit insgesamt im Rahmen der eigenen Erwartungen gesteigert werden. Zu dieser Entwicklung trugen erfreulicherweise sämtliche bearbeiteten Märkte bei. Das im Rahmen der Strategie 2028 angestrebte insbesondere internationale Wachstum trägt weiter Früchte. Der Auslandsanteil an der konsolidierten Gesamtleistung erhöhte sich sowohl organisch, aber auch durch die DS-Gruppen, insgesamt um 7,2 Prozentpunkte auf 37,9 %. Als Folge der gestiegenen Gesamtleistung erhöhte sich auch der Materialaufwand. Durch die beschriebenen Versorgungsengpässe und Preissteigerungen erhöhte sich dieser überproportional um 1,4 Mrd. € und die Materialaufwandsquote stieg um 1,1 Prozentpunkte auf 81,1 %. Da GOLDBECK neben dem regionalen und projektbezogenen Einkauf in den letzten Jahren insbesondere den projektunabhängigen Einkauf über Rahmenverträge mit den Herstellern ausgebaut hat, konnte sich das Unternehmen der Preisentwicklung zwar nicht gänzlich entziehen, die Versorgung der Baustellen konnte jedoch durchgängig gewährleistet werden. Das anhaltende Wachstum der Unternehmensgruppe führte auch im abgelaufenen Jahr zur weiteren Schaffung vieler neuer Arbeitsplätze. Die langfristige Entwicklung zeigt der nachfolgende Mehrjahresvergleich, der die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeitenden der GOLDBECK-Gruppe darstellt:
Der durchschnittliche Personalbestand nahm entsprechend der Geschäftsentwicklung und auch durch die erstmalige Einbeziehung der DS-Gruppen um 25 % weiter deutlich zu. In der Folge erhöhten sich die Personalkosten im abgelaufenen Geschäftsjahr um 26,1 %, während sich die Personalaufwandsquote aufgrund des deutlichen Anstiegs der Gesamtleistung um 0,6 Prozentpunkte auf 10,5 % verringerte. Die berufliche Weiterbildung von Fach- und Führungskräften hat für GOLDBECK große Bedeutung. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden wieder deutlich verstärkt Präsenzseminare durchgeführt. Insgesamt wurden im Berichtsjahr im Rahmen des "GOLDBECK-Campus" mehr als 180.000 (Vorjahr 139.000) Mitarbeitenden-Seminarstunden von internen und externen Referenten "von der Praxis für die Praxis" durchgeführt. Davon entfielen auf Live-Online-Trainings rund 116.000 Stunden. Während sich die Gesamtleistung wie im Vorjahr prognostiziert positiv entwickelte, war das Vorsteuerergebnis durch den weiteren dynamischen Anstieg der Beschaffungspreise erwartungsgemäß belastet. In Würdigung der Gesamtumstände stellt die erzielte Gesamtleistungsrendite von 4,6 % aber ein zufriedenstellendes Ergebnis dar. Vermögens- und Finanzlage Die Entwicklung wichtiger Kennzahlen zur Vermögens- und Finanzlage stellt sich im Vergleich zu den Vorjahren wie folgt dar:
Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vorjahresvergleich deutlich um 477 Mio. € bzw. 18,1 %. Dies ist im Wesentlichen auf die erhebliche Ausweitung der Geschäftstätigkeit zurückzuführen. Darüber hinaus war das Geschäftsjahr auch von einer intensiven Investitionstätigkeit geprägt. Neben dem Erwerb der DS-Gruppen im April 2022 und damit Zugängen von saldiert 192 Mio. € wurden rund 75 Mio. € in Sachanlagen investiert. Unter Berücksichtigung von Abschreibungen erhöhte sich der Bestand an Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen um 198 Mio. €. Insgesamt nahm der Bestand an Forderungen stichtagsbedingt um weitere 416 Mio. € zu. Verbindlichkeiten und Rückstellungen erhöhten sich per Saldo insgesamt um 299 Mio. €. Auch aufgrund der Investitionstätigkeit wurde der Bestand an Wertpapieren des Anlagevermögens um rund 185 Mio. € verringert. Korrespondierend erhöhte sich der Bestand an Flüssigen Mitteln um 56 Mio. € auf solide 603 Mio. €. Der Cashflow betrug im Berichtsjahr 252 Mio. € nach 217 Mio. € im Vorjahr. Diese Mittel wurden im Wesentlichen für die umfangreiche Investitionstätigkeit verwendet. Ebenfalls Ausdruck des anhaltenden Wachstums des Unternehmens ist der um nochmals 1 Mrd. € auf 3,8 Mrd. € gestiegene Bestand an unfertigen Projekten. Da die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen auch zu diesem Bilanzstichtag den Bestand an Vorräten insgesamt überstiegen, führte dies auf der Passivseite zu einem Ausweis innerhalb der Verbindlichkeiten von 318 Mio. € (Vorjahr 269 Mio. €). Mit 1.242 Mio. € (+177 Mio. €) Eigenkapital ist GOLDBECK weiterhin robust finanziert, was dem Unternehmen insbesondere in dieser herausfordernden Wirtschaftsphase Stabilität gewährleistet. Trotz einer durch die zugenommene Geschäftstätigkeit deutlichen Ausweitung der Bilanzsumme verbleibt die Eigenkapitalquote weiterhin bei guten 40 %. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtRisikobericht GOLDBECK ist durch seine internationale Tätigkeit in der europäischen Baubranche verschiedenen Risiken ausgesetzt. Das Risikomanagement ist integraler Bestandteil des Managementprozesses, um potenzielle Risiken zu erkennen und daraus entstehende Unsicherheiten für das Unternehmen abzuwenden. Die Überwachung und Steuerung von Risiken werden als fortlaufender Prozess verstanden, der sowohl zentral als auch dezentral gesteuert wird. Grundlage des Risikocontrollings ist eine strategische Geschäftsplanung, ein auf GOLDBECK angepasstes Berichtswesen inklusive eines internen Kontrollsystems sowie einer implementierten Systematik zur Früherkennung und Warnung bei potenziellen Risiken. Allgemeine Marktrisiken nehmen für GOLDBECK in der Regel eine untergeordnete Rolle ein. Beginnend mit der COVID-19-Pandemie haben sie jedoch an Bedeutung gewonnen. Der konjunkturelle Aufschwung nach der Aufhebung der Pandemiemaßnahmen in 2021 hat durch den Ende Februar 2022 erfolgten Einmarsch Russlands in die Ukraine einen deutlichen Dämpfer erhalten. Die ohnehin schon hohen Preise für Erdöl und vor allem Erdgas sind innerhalb kurzer Zeit noch weiter gestiegen. Die Inflation in der EU liegt im Juni 2023 bei weiterhin hohen 6,4 %. Sie ist zwar rückläufig, jedoch hat die europäische Zentralbank weitere Erhöhungen der Leitzinsen angekündigt. Dabei treffen vor allem das Szenario einer drohenden Rezession und einer gleichzeitig hohen Inflationsrate aufeinander. Diese Entwicklung erhöht auch für GOLDBECK die allgemeinen Marktrisiken, sodass die Entwicklung der Zielmärkte weiter genau beobachtet werden muss. Die letzten Jahre waren, hervorgerufen durch die allgemeinen Marktunsicherheiten und unterbrochene Lieferketten, geprägt von Preisdruck auf der Beschaffungsseite, sowohl für Rohstoffe als auch andere Ressourcen wie Nachunternehmerleistungen. Durch eine langfristige und strategische Zusammenarbeit mit bestehenden Lieferanten, konnte dieser Entwicklung bisher entgegengesteuert werden. Zur Sicherstellung der zukünftigen Wirtschaftlichkeit der Projekte, werden darüber hinaus zukünftige Angebote von GOLDBECK strukturell an sich verändernde Rahmenbedingungen angepasst. Abzuwarten bleibt ebenfalls, wie sich das veränderte makroökonomische Umfeld, insbesondere das Zinsumfeld, auf die Nachfrage nach Gewerbeimmobilien auswirken wird. Maßnahmen zur Gegensteuerung bei einem potenziellen Nachfragerückgang werden in interdisziplinären Teams besprochen, sodass sie bei Bedarf unmittelbar eingeleitet werden können. Projektrisiken werden durch die Zusammenarbeit interdisziplinärer Teams der GOLDBECK-Gruppe aus den Bereichen Ingenieurwesen, Betriebswirtschaft sowie Recht möglichst frühzeitig identifiziert und etwaigen Auswirkungen gegengesteuert. Das Risiko von Fehlleistungen durch GOLDBECK wird durch die modulare Bauweise mit industriell gefertigten Elementen und die dadurch mögliche wiederkehrende Anwendung bereits erprobter technischer Lösungen, reduziert. Abhängigkeiten bei der Beschaffung bestehen nicht. Es gibt zwar langjährige Geschäftsverbindungen zu einzelnen Lieferanten, die Leistungen können aber grundsätzlich bei anderen Anbietern gedeckt werden. Preisänderungen bei einzelnen Rohstoffen hatten in der Vergangenheit zwar Auswirkungen auf die Gesamtkosten eines Projektes, durch vergleichsweise kurze Projektlaufzeiten sind diese in der Regel jedoch begrenzt. Den zunächst durch COVID19 und nachfolgend dem Krieg in der Ukraine hervorgerufenen außergewöhnlichen Preissteigerungen konnte sich jedoch auch GOLDBECK nicht vollständig entziehen. Die Baubranche unterliegt witterungsbedingten Risiken, die vor allem in außergewöhnlich kalten oder langen Wintern eintreten können. Das elementierte Bauen reduziert die Bauzeit, sodass GOLDBECK das witterungsbedingte Risiko im Vergleich zur Gesamtbranche reduzieren kann. Wesentliche Währungsrisiken werden gesichert. Darüber hinaus ermöglichen kurze Projektlaufzeiten eine schnelle Anpassung an sich ändernde Währungsparitäten. Zinsänderungsrisiken sind begrenzt, da GOLDBECK auf bestehende liquide Mittel zurückgreifen kann. Liquiditätsrisiken aus Zahlungsausfällen und Schwankungen der Zahlungsströme werden durch die fristenkongruente Anforderung von Zahlungen und Durchführung von Auszahlungen begrenzt. Weitere wesentliche Risiken in Bezug auf die Verwendung von Forderungen und anderen Finanzinstrumenten, die für die Beurteilung der Lage oder der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns von Belang sind, bestehen nicht. Bestehenden IT-Risiken begegnet das Unternehmen durch fortlaufende Optimierung der Systeme. Ergebnisse aus regelmäßigen Tests durch externe Dienstleister werden in der Folge umgesetzt. Restrisiken durch kriminelle Angriffe werden durch den Abschluss von Versicherungen gelöst. Die dargestellten Risiken unterliegen einem regelmäßigen Monitoring. Darüber hinaus findet im zweijährigen Rhythmus eine grundlegende Überprüfung und Aktualisierung statt. Zusammenfassend ist festzustellen, dass unternehmerische Risiken frühzeitig erkannt und adressiert werden. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, bestehen nach Einschätzung der Unternehmensleitung nicht und sind auch für die Zukunft derzeit nicht erkennbar. Chancen- und Prognosebericht Die Wirtschaft in der Europäischen Union hat die Krisen der vergangenen Jahre besser verkraftet als erwartet. Nach einer Prognose der EU-Kommission wird sie im laufenden Jahr verhalten, aber stabil wachsen. Die Behörde rechnet mit einem Wachstum von einem Prozent im Durchschnitt der 27 EU-Staaten und mit einem Plus von 1,1 Prozent für das Euro-Währungsgebiet. Die Risiken sind unverändert groß und wegen Russlands Krieg gegen die Ukraine bleibt der Ausblick unsicher. Hinzu kommt eine anhaltend hohe Inflation, welche zuletzt allerdings schrittweise gesunken ist. Der größte stabilisierende Faktor waren und sind dabei die sinkenden Energiekosten. Auch die Anpassung der Realwirtschaft auf das deutlich gestiegene Zinsniveau und geringere Finanzierungsfreiräume verhindern derzeit einen positiveren Ausblick. Für Deutschland wird im Jahresdurchschnitt 2023 mit einem BIP-Wachstum von nur 0,5 % gerechnet. Mit dem Erwerb von GSE, ist Frankreich nach Deutschland der zweitgrößte Kernmarkt des Unternehmens; dort wird für 2023 ein Zuwachs von +0,7 % prognostiziert. In den anderen von GOLDBECK bearbeiteten Märkten rechnet Euroconstruct für 2023 aktuell mit einem gesamtwirtschaftlichen Wachstum zwischen -0,6 % in Schweden und 2,0 % in Portugal. Entgegen den Einschätzungen des EUROCONSTRUCT-Netzwerks vom vergangenen November 2022 kann sich auch die europäische Bauwirtschaft den Folgen der eingetrübten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie der Zins- und Kostensprünge nicht ganz entziehen. Mit Rückgängen der Bauleistung um 1,1 % in diesem und 0,7 % in 2024 erwarten die Länderexperten des EUROCONSTRUCT-Netzwerks aber weiterhin keine größeren negativen Reaktionen. Während der Tiefbausektor bis 2025 solide wachsen wird, gerät der Hochbau erst einmal in die Defensive. Die aktuell veröffentlichten Abwärtskorrekturen gehen maßgeblich auf pessimistischere Aussichten im Wohnungsbau zurück. Dabei spielen auch Neuausrichtungen einzelner Förderinstrumente eine Rolle. Dies wirkt sich entsprechend auf die deutsche Bauindustrie aus und für die kommenden drei Jahre wird die Bauleistung voraussichtlich um durchschnittlich 1,5 Prozentpunkte sinken. Hoffnung macht allerdings der für GOLDBECK bedeutende gewerbliche Hochbau, welcher bereits 2024 wieder mit +2,5 % wachsen soll. In Frankreich wird die Bauleistung hingegen laut Prognose in den kommenden Jahren geringfügig, aber stetig, um durchschnittlich 0,7 Prozentpunkte anwachsen. Bei unterschiedlicher Entwicklung im Einzelfall wird laut der aktuellen Euroconstruct Prognose die Bauindustrie der westeuropäischen Länder in den kommenden zwei Jahren in einer Rezession (-1,0 % in 2023 und -0,8 % 2024) verbleiben, erst ab 2025 ist wieder mit einer Erholung (+1,2 %) zu rechnen. Für die osteuropäischen Länder Polen, Tschechien, Ungarn und die Slowakei wird für das Jahr 2023 ebenfalls ein Rückgang der Bauleistung von 1,7 % gegenüber dem Vorjahr erwartet. Ab 2024 sollte dann aber bereits der Aufschwung wieder einsetzen und die Bauleistung um 1,3 % zunehmen, in 2025 sogar um 3,5 %. Angesichts der makroökonomischen Unsicherheiten in Europa, zeichnet sich ein verhaltenes Bild der europäischen Bauindustrie. Durch sich regelmäßig ändernde Rahmenbedingungen bleibt jedoch abzuwarten, wie sich die Prognosen für die kommenden Jahre weiterentwickeln werden. Durch die dezentrale, flächendeckende Organisation bearbeitet GOLDBECK im Geschäftsjahr 2023/24 einen sehr großen Teil der wichtigen europäischen Märkte und kann durch diese Diversifikation die Marktrisiken reduzieren. Trotz der getrübten gesamtwirtschaftlichen und baukonjunkturellen Aussichten ist GOLDBECK mit einem planmäßigen Auftragseingang in das laufende Geschäftsjahr 2023/24 gestartet und geht derzeit von der Erreichung des geplanten Auftragseingangs (7,3 Mrd. €) aus. Der Auftragseingang der GOLDBECK-Gruppe lag Ende Juni 2023 (3 Monate) bei 2,0 Mrd. € (Vorjahr 2,6 Mrd. €). Der noch abzuarbeitende Netto-Auftragsbestand der GOLDBECK-Gruppe betrug per Ende Juni 2023 weiterhin solide 6,5 Mrd. € (Vorjahr 6,5 Mrd. €). Die im Vorjahr stark angestiegenen Materialpreise haben sich im Verlauf 2023 weiter entspannt und eingeschränkte Materialverfügbarkeiten sind nur noch punktuell spürbar. Aufgrund bestehender langfristiger Kooperationsvereinbarungen mit wichtigen Lieferanten können verbleibende Preissteigerungen zumindest abgefedert werden. Den durch das erheblich gestiegene Auftragsvolumen entstehenden Bedarfen im Eigenfertigungsbereich begegnet GOLDBECK sowohl durch weitere Prozessoptimierungen als auch durch neue Investitionen in bestehende und neue Produktionsstandorte. Hier steht insbesondere auch eine steigende Versorgung der wachsenden Auslandsgesellschaften im Fokus. GOLDBECK geht trotz der anhaltenden politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten davon aus, dass sich das Unternehmen auch zukünftig erfolgreich in den bearbeiteten Märkten behaupten und weiterentwickeln wird. Aufgrund des bereits vorhandenen Auftragsbestands, des aktuellen Auftragseingangsniveaus, erwartet GOLDBECK für das laufende Geschäftsjahr 2023/24 eine weitere moderate Steigerung der Gesamtleistung und eine spürbare Steigerung des Ergebnisses vor Steuern, sofern weitere externe politische bzw. gesamtwirtschaftliche Effekte oder unvorhersehbare Witterungseinflüsse dies nicht verhindern.
Bielefeld, den 28.07.2023 Konzernbilanz zum 31. März 2023Aktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2022 bis 31. März 2023
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022/23Allgemeine AngabenDie GOLDBECK GmbH, mit Sitz Ummelner Straße 4-6, in 33649 Bielefeld, ist unter der Nummer HRB 7815 in das Handelsregister beim Amtsgericht Bielefeld eingetragen. Der Konzernabschluss der GOLDBECK GmbH, Bielefeld, wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Berücksichtigung des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Im Interesse der Klarheit der Darstellung sind in der Bilanz und der GuV einzelne Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert aufgegliedert. Der Aufgliederung des Postens Vorräte wurde dabei der Posten "Zum Verkauf bestimmte Grundstücke und Gebäude" hinzugefügt, da dessen Inhalt nicht von einem vorhandenen Posten gedeckt wird. Zudem wurden aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit der Gewinn- und Verlustrechnung Posten hinzugefügt. Für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung kommt das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung. Der oberste Konzernabschluss wird durch die Ortwin Goldbeck Holding SE, Bielefeld, (O. Goldbeck SE) aufgestellt und im Unternehmensregister bekannt gemacht. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Abschlüsse der Tochterunternehmen wurden zum Zweck der Einbeziehung in den Konzernabschluss nach den einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der Konzernobergesellschaft für die GOLDBECK-Gruppe aufgestellt. Soweit in den Einzelabschlüssen (HB I) der vollkonsolidierten und assoziierten Konzerngesellschaften steuerliche Sonderabschreibungen auf das Anlagevermögen vorgenommen worden sind, wurden diese bei der Erstellung der HB II für den Konzernabschluss zurückgenommen. Bei den Tochtergesellschaften wurden latente Steuern berücksichtigt. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden nicht aktiviert. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei wird die von deutschen Gesellschaften entgeltlich erworbene Betriebs- und Anwendersoftware zur Dateneingabe und -verarbeitung im Jahr der Anschaffung unter Annahme einer Nutzungsdauer von einem Jahr sofort in voller Höhe abgeschrieben. Die Computerhardware wird ebenfalls im Jahr ihrer Anschaffung bei deutschen Gesellschaften sofort in voller Höhe abgeschrieben, ausgenommen davon sind Server und Hardware der Telekommunikation. Gründe für die Festlegung der Nutzungsdauer liegen im beschleunigten technologischen Wandel sowie der Vereinfachung und höheren Praktikabilität unter Berücksichtigung des Vorsichtsprinzips. Die übrigen Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet, wobei Zugänge bis 2008 auch degressiv abgeschrieben wurden. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die voraussichtlichen Nutzungsdauern belaufen sich bei Gebäuden auf 20 bis 50 Jahre, bei technischen Anlagen und Maschinen auf 5 bis 15 Jahre und bei anderen Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung auf 3 bis 15 Jahre. Die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen umfassen alle direkt dem Herstellungsprozess zurechenbaren Kosten sowie notwendige Teile der produktionsbezogenen Gemeinkosten. Hierzu zählen die fertigungsbedingten Abschreibungen und anteilige Verwaltungskosten. Fremdkapitalkosten werden nicht als Teil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Reparaturkosten werden sofort als Aufwand erfasst. Geringwertige Vermögensgegenstände, deren Anschaffungs- und Herstellungskosten € 250 nicht übersteigen, werden im Zugangsjahr in voller Höhe als Aufwand erfasst. Geringwertige Vermögensgegenstände, deren Anschaffungs- und Herstellungskosten mehr als € 250 und bis zu € 800 betragen, werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Sammelposten aus Vorjahren werden über fünf Jahre abgeschrieben und am Ende der Laufzeit im Anlagenspiegel als Abgang erfasst. Die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen erfolgt zu Anschaffungskosten, in Einzelfällen auch mit dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden mit den sich nach Anwendung der Equity-Methode ergebenden Wertansätzen ausgewiesen, wobei die Buchwerte nicht über 0 € hinaus abgeschrieben werden. Die sonstigen Beteiligungen sind mit ihren Anschaffungskosten bewertet worden. Die Wertpapiere des Anlagevermögens sind mit den Anschaffungskosten oder, nur bei voraussichtlich dauernder Wertminderung, den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die sonstigen Ausleihungen werden zum Nennwert bilanziert. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgt anhand des Durchschnittswertverfahrens. Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen sowie fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Bewertung der zum Verkauf bestimmten Grundstücke und Gebäude erfolgt auf Basis von Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Des Weiteren werden angemessene Teile der Verwaltungskosten in die Herstellungskosten einbezogen, soweit sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. Geleistete Anzahlungen sind zu Nennwerten bilanziert. Erhaltene Anzahlungen, die im Zusammenhang mit den in Ausführung befindlichen Aufträgen oder den zum Verkauf bestimmten Grundstücken und Gebäuden stehen, werden maximal bis zur Höhe der Vorräte offen von diesen abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz ermittelt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Im Falle von Aktivüberhängen aus den Einzelabschlüssen bzw. HB II der Gesellschaften wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 i.V.m. § 298 Abs. 1 HGB grds. kein Gebrauch gemacht. Bei der Einbeziehung des französischen GSE Teilkonzerns wurden dort bilanzierte aktive latente Steuern, auch auf steuerliche Verlustvorträge, aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit beibehalten. Der Berechnung der latenten Steuern liegen Steuersätze von 30,0 % bzw. 19,0 % und im GSE-Teilkonzern i.W. von 25,0 % bis 31,0 % zugrunde, die sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben werden. Posten gemäß § 306 HGB werden mit Posten gemäß § 274 HGB zusammengefasst, aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verpflichtungen aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen in Deutschland werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens und der kongruent rückgedeckten Pensionsverpflichtungen erfolgt zum beizulegenden Zeitwert des Deckungsvermögens, welcher den fortgeführten Anschaffungskosten entspricht. Für Altzusagen aus Einmalbeiträgen wurden in Ausübung der Wahlrechte des Art. 28 EGHGB in Höhe von T€ 10 keine Rückstellungen gebildet. In Frankreich werden die Pensionsverpflichtungen auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung lokaler Richttafeln des Nationalen Institutes für Statistik und Wirtschaftsstudien (INSEE) bewertet. Bei der Ermittlung wurden ein Abzinsungssatz von 3,62 %, Lohn- und Gehaltssteigerungen von 3,5 % und gestaffelte Fluktuationsraten von 2,26 % bis 5,25 % zugrunde gelegt. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsforderungen und verbindlichkeiten sowie liquide Mittel in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. KonsolidierungskreisDie Abgrenzung des Konsolidierungskreises erfolgt nach einheitlichen Grundsätzen in der GOLDBECK-Gruppe. In den Konzernabschluss wurden neben der GOLDBECK GmbH 59 Tochterunternehmen, davon 26 inländische und 33 ausländische, auf Basis der Vollkonsolidierung einbezogen. Zwei ausländische assoziierte Unternehmen werden at equity bewertet, eins davon auf Basis seines Konzernabschlusses, ein ausländisches Gemeinschaftsunternehmen wird anteilig in den dortigen Teilkonzernabschluss einbezogen, da es gemeinsam von einem Konzernunternehmen und einem anderen Unternehmen geführt wird. Nicht in den Konzernabschluss einbezogen sind zehn Tochterunternehmen, die auch bei zusammengefasster Betrachtung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung sind. Die Veränderung des Konsolidierungskreises resultiert sowohl aus Erst- und Entkonsolidierungen als auch aus Verschmelzungen einzelner Gesellschaften. Erstmals einbezogen wurden die GOLDBECK Betonelemente Kirchberg GmbH, Bielefeld, die GOLDBECK Austria Holding GmbH & Co. KG, Bielefeld, die GOLDBECK CEE South s.r.o., Bratislava/Slowakei, die DS Gruppen A/S, Hobro/Dänemark, die DS Flexhal A/S, Hobro/Dänemark, die DS Stalkonstruktion A/S, Hobro/Dänemark, die DS Skanding d.o.o., Ljubljana/Slowenien, die DS Engineering Sp. z o.o., Wroclaw/Polen, die DS Nor AS, Kristiansund/Norwegen, die DS Elcobyg A/S, Hobro/Dänemark, die DS Stalprofil A/S, Hobro/Dänemark und die DS Stahl GmbH, Lengenbostel. Darüber hinaus wurden im Rahmen von gesellschaftsrechtlichen Umstrukturierungen die Topos Prefa Tovacov s.r.o., Tovacov/Tschechien auf die GOLDBECK Prefabeton s.r.o., Vrdy/Tschechien sowie die VEMARQ SAS, Avignon/Frankreich auf die GSE SAS, Avignon/Frankreich verschmolzen. Im Berichtsjahr wurden zudem die Gesellschaft GOLDBECK Gebäudemanagement GmbH, Bielefeld in GOLDBECK Facility Services GmbH, Bielefeld und die GOLDBECK PROCENTER GmbH, Bielefeld in die GOLDBECK Property Services GmbH umfirmiert. Wesentliche konsolidierungskreisbedingte Zugänge betreffen bei den DS-Gruppen Gesellschaften das Anlagevermögen (€ 192 Mio), die Forderungen (€ 78 Mio), flüssigen Mittel (€ 59 Mio) und Verbindlichkeiten einschließlich Überhang erhaltener Anzahlungen (€ 102 Mio). Die Gesamtleistung (€ 364 Mio), der Materialaufwand (€ 239 Mio) und der Personalaufwand (€ 60 Mio) erhöhten sich ebenfalls insbesondere durch die Einbeziehung der Gesellschaften. Darüber hinaus wird die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen durch die Veränderung des Konsolidierungskreises gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich beeinträchtigt. Die Aufstellung des Anteilsbesitzes der verbundenen und assoziierten Unternehmen sowie Gemeinschaftsunternehmen ist als Anlage 2 zum Konzernanhang beigefügt. KonsolidierungsgrundsätzeDer Konzernabschluss wird auf den Stichtag des Jahresabschlusses der GOLDBECK GmbH, den 31. März, aufgestellt, der dem Stichtag der Konzernobergesellschaft sowie der bedeutendsten und der Mehrzahl der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen entspricht. Die Geschäftsjahre der einbezogenen Objektgesellschaften, der GSE China Ltd. sowie der GSEM SARL enden jeweils am 31. Dezember eines Jahres. Bei der Konsolidierung wurden in erforderlichem Umfang Anpassungsbuchungen für wesentliche Vorgänge, die zwischen dem 31. Dezember 2022 und dem Stichtag des Konzernabschlusses lagen, vorgenommen. Das Geschäftsjahr der in den Konzernabschluss einbezogenen assoziierten Unternehmen endet am 31. März. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt - für Unternehmen, deren Erstkonsolidierungszeitpunkt vor dem Inkrafttreten des BilMoG liegt - unverändert nach der Buchwertmethode durch Aufrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen Eigenkapital zum Zeitpunkt des Erwerbs. Nach Inkrafttreten des BilMoG kommt die Neubewertungsmethode zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist, zur Anwendung. Aktivische Unterschiedsbeträge wurden als Geschäfts- oder Firmenwerte erfasst und seit Inkrafttreten des BilMoG über Nutzungsdauern von maximal 5 Jahren erfolgswirksam abgeschrieben. Buchwerte von Geschäfts- oder Firmenwerten aus Vorjahren bis zum Geschäftsjahr 2016/17 bestehen nicht. Der in 2017/18 zugegangene Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von € 23,8 Mio. wird, entsprechend der erwarteten Amortisationsdauer der Investition, über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Die in 2019/20 zugegangenen Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von € 165,6 Mio. und € 16,4 Mio. werden, entsprechend der erwarteten Amortisationsdauer der Investition, über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren bzw. 10 Jahren abgeschrieben. Der in 2022/23 zugegangene Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von € 161,7 Mio. wird, entsprechend der erwarteten Amortisationsdauer der Investition, über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Passivische Unterschiedsbeträge wurden, soweit sie vor Inkrafttreten des BilMoG entstanden sind, direkt in die Konzerngewinnrücklagen umgegliedert. Die Beteiligungen an den assoziierten Unternehmen werden unter Anwendung der Buchwertmethode auf den Zeitpunkt des Erwerbs, nach Inkrafttreten des BilMoG auf den Zeitpunkt, zu dem die Unternehmen assoziierte Unternehmen geworden sind, mit ihrem anteiligen Eigenkapital bewertet. Abweichende Wertansätze in den Jahresabschlüssen der assoziierten Unternehmen wurden wegen untergeordneter Bedeutung für die Darstellung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns beibehalten. Geschäfts- oder Firmenwerte bestehen nicht. Das Gemeinschaftsunternehmen wird anteilig konsolidiert. Konzerninterne Ausleihungen, Forderungen, Verbindlichkeiten, Aufwendungen und Erträge werden eliminiert. Auf die Eliminierung von Zwischenergebnissen wird verzichtet, da diese nur von untergeordneter Bedeutung sind. Falls die Voraussetzungen zur Konsolidierung von Drittschuldverhältnissen gegeben sind, wird hiervon Gebrauch gemacht. Aktive latente Steuern auf zeitliche Differenzen aus ergebniswirksamen Konsolidierungsmaßnahmen und aus dem GSE-Teilkonzern wurden mit passiven latenten Steuern aus den Einzelabschlüssen bzw. HB II, die auf zeitlichen Differenzen aus Bilanzierungs- und Bewertungsunterschieden beruhen, verrechnet. Insgesamt ergibt sich in der Konzernbilanz eine aktive Steuerabgrenzung. WährungsumrechnungIn den Einzelabschlüssen werden Fremdwährungsforderungen und verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Im Konzernabschluss werden die Bilanzposten ausländischer Tochterunternehmen, mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zu historischen Kursen umgerechnet wird, mit den jeweiligen Devisenkassamittelkursen am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Posten der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und das Jahresergebnis als Saldo werden mit den jeweiligen Jahresdurchschnittskursen umgerechnet. Die Jahresdurchschnittskurse werden gleichgewichtet aus zwölf Monatskursen ermittelt. Sie belaufen sich für relevante Währungen auf 4,708 PLN/EUR, 24,3468 CZK/EUR, 7,4401 DKK/EUR und 0,8643 GPB/EUR. Die sich aus der Währungsumrechnung ergebenden bilanziellen Umrechnungsdifferenzen werden erfolgsneutral in einem gesonderten Posten innerhalb des Konzerneigenkapitals ausgewiesen. Erläuterungen zur Konzern-BilanzAnlagevermögen Die Aufgliederung der in der Konzern-Bilanz zusammengefassten Anlageposten und ihre Entwicklung sind unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Konzern-Anlagenspiegel ist als Anlage 1 zum Konzernanhang beigefügt. Angaben zu Investmentvermögen am Bilanzstichtag:
Ausschüttungen wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht vereinnahmt. Beschränkungen in der Möglichkeit der täglichen Rückgabe bestehen grundsätzlich nicht. Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, gegen assoziierte Unternehmen und gegen Beteiligungsunternehmen betreffen den gegenseitigen Verrechnungs- und Finanzverkehr. Sie enthalten mit T€ 341.888 (i. Vj. T€ 272.219) Forderungen gegen Gesellschafter und haben mit T€ 81.734 (i. Vj. T€ 44.426) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten unter anderem Darlehensforderungen, Steuererstattungsansprüche, debitorische Kreditoren, Lohn-, Gehalts- und Reisekostenvorschüsse sowie andere Forderungen außerhalb des Lieferungs- und Leistungsverkehrs. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Es handelt sich im Wesentlichen um € - Guthaben bei Kreditinstituten. Latente Steuern Zum Bilanzstichtag wurden aktive latente Steuern von T€ 40.655 (Vorjahr T€ 38.516; Veränderung T€ 2.139) und passive latente Steuern von T€ 8.362 (Vorjahr T€ 3.451; Veränderung T€ 4.911) in einer Gesamtdifferenzenbetrachtung saldiert. Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, welche zu latenten Steuern führen, resultieren im Wesentlichen aus abweichenden Wertansätzen im Bereich der sonstigen Rückstellungen, im Anlagevermögen und bei Forderungen. Ferner sind auch aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge im Ausland enthalten. Gewinnrücklagen Die Gewinnrücklagen beinhalten vollständig andere Gewinnrücklagen. Diese resultieren mit T€ 120.000 (Vorjahr T€ 120.000) aus den Gewinnrücklagen der GOLDBECK GmbH. Darüber hinaus sind T€ 852.547 (Vorjahr T€ 690.204) aus Gewinnthesaurierungen und Konsolidierungsmaßnahmen enthalten. Der Konzernbilanzgewinn des Vorjahres wird jeweils in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Rückstellungen
Kongruent rückgedeckte Pensionsverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Deutschland in Höhe von T€ 3.443. Diese wurden mit Deckungsvermögen (T€ 3.443) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Als Deckungsvermögen wurden zweckexklusive, verpfändete und insolvenzgeschützte Rückdeckungsversicherungen klassifiziert. Der beizulegende Zeitwert der saldierten Rückdeckungsversicherungsansprüche entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung). Erträge aus dem Deckungsvermögen (T€ 50) wurden mit Aufwendungen aus Pensionsverpflichtungen (T€ 50) im Zinsergebnis verrechnet. Die bilanzierten Pensionsrückstellungen betreffen den GSE Teilkonzern. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Nachlaufkosten für abgerechnete Aufträge, Garantierückstellungen, Personalrückstellungen und Drohverlustrückstellungen. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen den gegenseitigen Verrechnungs- und Finanzverkehr. Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen T€ 46.391 (Vorjahr T€ 32.395) auf Steuern, T€ 9.154 (Vorjahr T€ 9.502) bestehen im Rahmen der sozialen Sicherheit. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten ferner Sicherheitseinbehalte von Lieferanten, Verbindlichkeiten aus der Lohn- und Gehaltsabrechnung, sowie andere Verbindlichkeiten außerhalb des Lieferungs- und Leistungsverkehrs und andere Verpflichtungen. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag hat GOLDBECK Avalkredite bei Banken und Versicherungen von insgesamt 1.243 Mio. € (Vorjahr 931,6 Mio. €) in Anspruch genommen. Die Bürgschaften waren überwiegend für Vertragserfüllungen und Gewährleistungsverpflichtungen gegeben. Für die angeführten zu Nominalwerten angesetzten Eventualschulden wurden keine Rückstellungen gebildet, da die zu Grunde liegenden Verbindlichkeiten voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme oder Belastung der Gesellschaft nicht zu rechnen ist. Es bestehen Verpflichtungen aus langfristigen Mietverträgen (i.d.R. 5 bis 10 Jahre) für Betriebsgrundstücke und gebäude sowie Verkaufsniederlassungen und Fahrzeuge (i.d.R. 4 Jahre). Der voraussichtliche Mietaufwand 2023/24 beträgt T€ 29.748 (Vorjahr T€ 22.583). Aus Pachtverträgen für Parkhäuser/Parkplätze mit unterschiedlichen Laufzeiten bis längstens Mai 2059 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen von insgesamt 313,3 Mio. € zuzüglich Nebenkosten. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse des Konzerns teilen sich nach geographischen Regionen wie folgt auf:
Nach Geschäftsbereichen teilen sich die Umsatzerlöse wie folgt auf:
Sonstige betriebliche Erträge Hierunter sind im Wesentlichen Erträge aus der Veräußerung von Wertpapieren (T€ 8.770), Erträge aus der Veräußerung von Anlagegütern (T€ 719), Erträge aus Versicherungsvergütungen und Schadenersatz (T€ 7.444), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 11.030), Erträge aus der Währungsumrechnung (T€ 7.290; Vorjahr T€ 5.472), Schrotterlöse (T€ 1.492) sowie periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen (T€ 12.604) und aus Betriebsprüfungen (T€ 4.890) ausgewiesen. Materialaufwand
Personalaufwand
Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen T€ 4.223 (im Vorjahr T€ 2.975). Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)
Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Sachkosten der Verwaltung, IT und des Fuhrparks, Mieten, Reise- und Werbungskosten, Instandhaltungsaufwendungen, Forderungsabwertungen, Aufwendungen aus der Währungsumrechnung (T€ 10.544; Vorjahr T€ 15.510), Rechts- und Beratungskosten, Zuführungen zu sonstigen Rückstellungen sowie Versicherungsprämien. Finanzergebnis
Von verbundenen Unternehmen wurden Zinserträge in Höhe von T€ 1.483 (Vorjahr T€ 1.161) vereinnahmt. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Der Aufwand aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern innerhalb der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beläuft sich auf T€ 2.772 (Vorjahr T€ 216 Ertrag). In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind mit T€ 17.500 Aufwendungen und T€ 175 Erträge aus Ertragsteuern für Vorjahre enthalten. Sonstige Angaben Das vom Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2022/23 berechnete Gesamthonorar betrug:
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird unter Anwendung der Schutzklausel gemäß §§ 314 Abs. 3 i.V.m. 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nur zwei Geschäftsführer eine Vergütung von der Gesellschaft erhalten haben. Nachtragsbericht Im Mai 2023 konnte ein Tochterunternehmen der GOLDBECK GmbH den Erwerb des tschechischen Unternehmens Prefa Žatec s.r.o. erfolgreich abschließen. Am Standort Žatec nahe der deutschen Grenze produziert das Unternehmen auf rund 78.000 Quadratmetern Fläche Stahlbetonelemente für das Tragwerk von Gebäuden. Mit dem neuen Werk sollen die internen Produktionskapazitäten erweitert und die dezentrale Versorgung der Baustellen mit Systembauteilen sichergestellt werden. Das Unternehmen beschäftigt rund 80 Mitarbeiter:innen. Darüber hinaus sind nach Abschluss des Geschäftsjahres bis zur Aufstellung dieses Anhangs keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die zu berichten wären. Konzernverhältnisse Die Abschlüsse der GOLDBECK GmbH und der einbezogenen Tochtergesellschaften werden in den Konzernabschluss der Ortwin Goldbeck Holding SE, Bielefeld, einbezogen. Die GOLDBECK GmbH hat von den Befreiungsmöglichkeiten des § 291 HGB keinen Gebrauch gemacht. Folgende einbezogene Tochterunternehmen haben Befreiungen gemäß § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch genommen:
Folgende einbezogene Tochterunternehmen haben unter Bezugnahme auf den befreienden Konzernabschluss der GOLDBECK GmbH, Bielefeld, darüber hinaus auch Befreiungen gemäß § 291 HGB in Anspruch genommen und keinen eigenen Konzernabschluss und keinen Konzernlagebericht aufgestellt:
Bielefeld, 28. Juli 2023 GOLDBECK GmbH, Bielefeld Jörg-Uwe Goldbeck Jan-Hendrik Goldbeck Hans Jörg Frieauff Oliver Peter Schele Konzern-Anlagenspiegel (Anlage 1 zum Konzernanhang)
1 einschließlich Anpassungen aus Währungskursveränderungen bei ausländischen Gesellschaften 2 Zuschreibungen anteiliger Jahresüberschüsse abzüglich erfolgter Gewinnausschüttungen assoziierter Unternehmen Anteilsbesitzliste zum Konzernabschluss derGOLDBECK GmbH, Bielefeld, zum 31. März 2023
Konzernkapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. April 2022 bis 31. März 2023
Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen:
Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. März 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die GOLDBECK GmbH, Bielefeld Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der GOLDBECK GmbH, Bielefeld, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. März 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der GOLDBECK GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bielefeld, den 16. August 2023 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Carsten Schürmann, Wirtschaftsprüfer ppa. Dirk Schäfer, Wirtschaftsprüfer Der Konzernabschluss zum 31. März 2023 wurde am 18. September 2023 gebilligt. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
45 nahegelegene Organisationen
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Erbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen für den Pflanzenbau
Herstellung von Gipserzeugnissen für den Bau
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von vorgefertigten Bauelementen und Gebäuden aus Beton, Zement oder Kalksandstein
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Herstellung von Gipserzeugnissen für den Bau
Beteiligungsgesellschaften
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Erschließung von unbebauten Grundstücken
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Beteiligungsgesellschaften
Betrieb von Sportanlagen
Herstellung von Solarwärmekollektoren
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Betrieb von Parkhäusern und Parkplätzen
Bauträger für Wohngebäude
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Erzeugung und erste Bearbeitung von Edelmetallen
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Betrieb von Parkhäusern und Parkplätzen
Beteiligungsgesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen