Schwarz Digits KG

Neckarsulm

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRA 737212
Vorher
Schwarz IT Holding GmbH & Co. KGSchwarz IT Holding Stiftung & Co. KG
Eingetragen
28.10.2020

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Silke Dr. Gulden
seit 8.12.2025
Prokura
Robert Jozic
seit 14.11.2025
Prokura
Leonie Knorpp
seit 29.8.2025
Prokura
Brian Heilig
seit 29.8.2025
Prokura
Tobias Röhrig
seit 29.8.2025
Prokura
Christian Müller
seit 2.11.2023
Prokura
Sebastian Schork
seit 2.11.2023
Prokura
Rolf Schumann
seit 2.11.2023
Prokura
Anna Winter
seit 2.11.2023
Prokura

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

Kommanditgesellschaft (KG)

Name
Rolle
Ort
Schwarz Digits Beteiligung GmbH & Co. KG
Kommanditist

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Schwarz Digits KG

Neckarsulm

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.03.2023 bis zum 29.02.2024

Inhalt

Konzernbilanz zum 29. Februar 2024

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. März 2023 bis zum 29. Februar 2024

Konzernanhang

Erläuterung der Grundlagen und Methoden des Konzernabschlusses

Erläuterungen zur Konzernbilanz

Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige Angaben

Kreis der einbezogenen Unternehmen

Konzernlagebericht

Grundlagen des Konzerns

Geschäftsentwicklung

Wesentliche nichtfinanzielle Leistungsfaktoren zu Umwelt- und Arbeitnehmerbelangen

Chancen- und Risikobericht

Rechnungslegungsbezogenes internes Kontroll- und Risikomanagementsystem

Prognosebericht

Konzernbilanz zum 29. Februar 2024

Aktivseite

T€ Anhang 29.02.2024
Anlagevermögen S. 6 529.007
Immaterielle Vermögensgegenstände 399.365
Sachanlagen 56.930
Finanzanlagen 72.712
Umlaufvermögen 169.021
Vorräte S. 8 4.292
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände S. 8 67.609
Cash-Pool-Guthaben S. 8 14.083
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 83.037
Rechnungsabgrenzungsposten 10.679
Nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Verlustanteil des Kommanditisten 182.739
891.446

Passivseite

T€ Anhang 29.02.2024
Eigenkapital S. 8 0
Kommanditeinlage 0
Rücklagen 0
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 0
Rückstellungen S. 8 60.228
Verbindlichkeiten S. 9 790.619
Rechnungsabgrenzungsposten 31.671
Passive latente Steuern S. 9 8.928
891.446

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. März 2023 bis zum 29. Februar 2024

T€ Anhang GJ 2023
Umsatzerlöse S. 10 323.395
andere aktivierte Eigenleistungen 3.144
sonstige betriebliche Erträge S. 10 5.141
Materialaufwand S. 10 57.383
Personalaufwand S. 10 166.378
Abschreibungen 171.275
sonstige betriebliche Aufwendungen S. 11 262.007
Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 72.166
Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) -253.197
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.423
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 37.446
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag S. 11 -1.726
Konzernjahresergebnis -282.494

Konzernanhang

Erläuterung der Grundlagen und Methoden des Konzernabschlusses

Allgemeine Hinweise

Der Konzernabschluss der Schwarz Digits KG, Neckarsulm (Amtsgericht Stuttgart, HRA Nr. 737212) wurde erstmalig zum 29. Februar 2024 nach den Vorschriften des PublG für das Geschäftsjahr 2023 aufgestellt.

Der Kreis der einbezogenen Unternehmen sowie der Hinweis auf die Inanspruchnahme von Erleichterungsvorschriften sind ab S. 13 dargestellt.

Zur Klarheit und Übersichtlichkeit des Konzernabschlusses wurden einzelne Posten der Konzernbilanz sowie der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Die Posten sind im Konzernanhang gesondert erläutert. Die für die einzelnen Posten geforderten Zusatzangaben wurden ebenfalls in den Konzernanhang übernommen. Die Angaben im Konzernanhang erfolgen in T€.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Geschäfts- oder Firmenwerte werden in der Regel über 5 Jahre linear abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang erfasst. Finanzanlagen wurden zu (fortgeführten) Anschaffungskosten angesetzt.

Beteiligungen an assoziierten Unternehmen wurden nach der At-Equity-Methode unter Anwendung des Buchwertverfahrens bilanziert. Die Fortschreibung des At-Equity-Ansatzes erfolgte in Höhe des anteiligen Jahresergebnisses abzüglich der Ausschüttungen.

Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Durch die angewandten Bewertungsverfahren wurde die Einhaltung des strengen Niederstwertprinzips sichergestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten abzüglich der Wertabschläge für Einzelrisiken und für das allgemeine Kreditrisiko bilanziert.

Rückstellungen wurden in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrags angesetzt. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit Zinssätzen von 1,5% bis 1,8% abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Bei der Ermittlung latenter Steuern gem. § 274 HGB wurden temporäre Differenzen zwischen handels- und steuerbilanziellen Wertansätzen sowie werthaltige Verlustvorträge berücksichtigt. Die sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen wurden mit Steuersätzen von 11,90% bis 25,00% bewertet. Die sich im Wesentlichen aus dem Anlagevermögen und den Rückstellungen ergebenden latenten Steuern wurden verrechnet. Ein verbleibender Überhang aktiver latenter Steuern wurde in Ausübung des gesetzlichen Wahlrechts nicht angesetzt.

Die Bilanz weist zum 29. Februar 2024 einen nicht durch Vermögenseinlagen gedeckten Verlustanteil des Kommanditisten aus. Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt trotz bilanzieller Überschuldung nach dem Grundsatz der Unternehmensfortführung. Die Liquidität des Konzerns ist gesichert.

Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte mit den Wertansätzen zum Zeitpunkt der Entstehung des Mutter-Tochterverhältnisses gem. § 301 Abs. 2 S. 5 i.V.m. S. 1 HGB.

Bei den assoziierten Unternehmen wurde das Wahlrecht gem. § 310 HGB nicht ausgeübt.

Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Erträge und Aufwendungen innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert.

Auf Konsolidierungsmaßnahmen wurden latente Steuern gem. § 306 HGB gebildet. Die sich ergebenden Steuerbelastungen wurden mit einem Steuersatz in Höhe von 23,0% bewertet.

Währungsumrechnung

Die Bewertung von auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenständen und Schulden erfolgte gem. § 256a HGB. Erträge und Aufwendungen, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden zum Devisenkurs im Zeitpunkt der Entstehung umgerechnet.

Die Währungsumrechnung der Konzernbilanz sowie der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung erfolgte gem. § 308a HGB. Die funktionale Währung des Konzerns ist Euro.

Erläuterungen zur Konzernbilanz

Anlagevermögen

T€ AHK 01.03.2023 Währungsumrechnung Zugänge
Konzessionen, Schutzrechte, Lizenzen 145.638 -57 12.346
Geschäfts- oder Firmenwert 639.087 -399 0
Immaterielles Vermögen 784.725 -456 12.346
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 23.347 -5 5.346
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 63.432 -513 11.911
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 106 0 148
Sachanlagen 86.885 -518 17.405
Beteiligungen 521 0 0
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0 0 72.191
Finanzanlagen 521 0 72.191
872.131 -974 101.942
T€ Abgänge Umbuchungen AHK 29.02.2024
Konzessionen, Schutzrechte, Lizenzen -213 0 157.714
Geschäfts- oder Firmenwert -1.586 0 637.102
Immaterielles Vermögen -1.799 0 794.816
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten -274 0 28.414
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -673 106 74.263
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 -106 148
Sachanlagen -947 0 102.825
Beteiligungen 0 0 521
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0 0 72.191
Finanzanlagen 0 0 72.712
-2.746 0 970.353
T€ kum. AfA 01.03.2023 Währungsumrechnung Zugänge Abgänge kum. AfA 29.02.2024
Konzessionen, Schutzrechte, Lizenzen 67.802 -44 31.801 -213 99.346
Geschäfts- oder Firmenwert 167.770 -47 128.382 0 296.105
Immaterielles Vermögen 235.572 -91 160.183 -213 395.451
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 3.116 -5 700 -274 3.537
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 29.532 -121 13.299 -352 42.358
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0
Sachanlagen 32.648 -126 13.999 -626 45.895
Beteiligungen 0 0 0 0 0
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0 0 0 0 0
Finanzanlagen 0 0 0 0 0
268.220 -217 174.182 -839 441.346
T€ Buchwert 01.03.2023 Buchwert 29.02.2024
Konzessionen, Schutzrechte, Lizenzen 77.836 58.368
Geschäfts- oder Firmenwert 471.317 340.997
Immaterielles Vermögen 549.153 399.365
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 20.231 24.877
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 33.900 31.905
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 106 148
Sachanlagen 54.237 56.930
Beteiligungen 521 521
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0 72.191
Finanzanlagen 521 72.712
603.911 529.007

Die Zugänge im immateriellen Vermögen betreffen im Wesentlichen den Erwerb von Software.

Die Zugänge im Sachanlagevermögen beinhalten im Wesentlichen Mietereinbauten und den Erwerb von IT-Hardware sowie Zugänge in Höhe von T€ 4.887 aus der Erweiterung des Konsolidierungskreises.

Die Zugänge bei den Beteiligungen an assoziierten Unternehmen betreffen die Fortschreibung des At Equity Ansatzes der Schwarz IT KG, Neckarsulm.

In den Zugängen zu den Abschreibungen sind laufende Abschreibungen in Höhe von T€ 171.275 sowie Zugänge aus der Erweiterung des Konsolidierungskreises in Höhe von T€ 2.907 enthalten.

Vorräte

Die Vorräte betreffen fast ausschließlich Handelswaren.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

T€ 29.02.2024
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 14.227
Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen * 3.825
sonstige Vermögensgegenstände 49.557
davon mit einer Restlaufzeit > 1 Jahr 833
67.609

* Ausschließlich sonstige Forderungen betreffend

Cash-Pool Guthaben

Die Cash-Pool Guthaben bestehen in voller Höhe gegenüber einem Unternehmen der Schwarz Gruppe.

Eigenkapital

Der Jahresfehlbetrag des Mutterunternehmens wurde vollständig den Verlustvortragskonten der Kommanditisten zugewiesen. Das Eigenkapital beinhaltet eine Kommanditeinlage in Höhe von T€ 101.

Rückstellungen

T€ 29.02.2024
Steuerrückstellungen 7.444
sonstige Rückstellungen 52.784
60.228

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von T€ 18.027 und für Mitarbeiter und Soziales in Höhe von T€ 13.523.

Verbindlichkeiten

T€ < 1 Jahr 1 - 5 Jahre > 5 Jahre 29.02.2024 Gesamt
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 19.259 400 0 19.659
sonstige Verbindlichkeiten 267.263 503.697 0 770.960
davon aus Steuern 3.905 0 0 3.905
286.522 504.097 0 790.619

Außer den branchenüblichen Eigentumsvorbehalten bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestanden keine weiteren Sicherheiten.

Passive latente Steuern

In diesem Posten sind ausschließlich latente Steuern gem. § 306 HGB enthalten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen werden abgezinst ausgewiesen und betragen T€ 10.059.

Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse beinhalten im Wesentlichen Internetumsätze aus Waren und Dienstleistungen sowie Erlöse aus IT-Dienstleistungen.

T€ GJ 2023
Internetumsätze 215.642
IT-Dienstleistungen 93.060
Sonstige 14.693
323.395

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Fremdwährungsgewinne in Höhe von T€ 504.

Zudem sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 1.157 enthalten. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen.

Materialaufwand

Der Materialaufwand beinhaltet fast ausschließlich Aufwendungen für bezogene Waren im Zusammenhang mit Internetumsätzen.

Personalaufwand

T€ GJ 2023
Löhne und Gehälter 145.806
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 20.572
davon für Altersversorgung 2.962
166.378

Durchschnittliche Anzahl der im Geschäftsjahr beschäftigten Arbeitnehmer:

GJ 2023
Arbeitnehmer 1.670
davon Angestellte und Arbeitnehmer, Vollzeit 1.478
davon Angestellte und Arbeitnehmer, Teilzeit 192
Auszubildende 57
1.727

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Fremdwährungsverluste in Höhe von T€ 880.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Der Posten beinhaltet periodenfremde Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von T€ 313.

Bezüglich der Regelung zur Mindestbesteuerung (nach Pillar II) erwarten wir keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzern.

Sonstige Angaben

Derivative Finanzinstrumente

Zur Absicherung von Währungsrisiken wurden derivative Finanzinstrumente eingesetzt. Die Ermittlung der Marktwerte erfolgte nach allgemein anerkannten Bewertungsmethoden.

Für Swap-Vereinbarungen mit einem Nominalvolumen von T€ 28.500 wurden auf Einzelvertragsebene Bewertungseinheiten gebildet. Für sämtliche Bewertungseinheiten stimmten während der gesamten Laufzeit des jeweiligen Derivats die wesentlichen bewertungsrelevanten Konditionen in Grund- und Sicherungsgeschäft überein. Damit lagen hochwirksame Sicherungsbeziehungen vor, aus denen während der Laufzeit der Sicherungsbeziehung keine bilanziell relevanten Unwirksamkeiten entstanden sind. Der Marktwert wurde nach allgemein anerkannten Bewertungsmethoden ermittelt und beträgt zum Bilanzstichtag T€ 220.

Honorare des Konzernabschlussprüfers

Die Honorare des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr erbrachte Leistungen betrugen für die Abschlussprüfung T€ 125. Sonstige Leistungen wurden nicht erbracht.

Nachtragsbericht

Vorgänge, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage des Konzerns wesentlich wären, sind nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

Kreis der einbezogenen Unternehmen

Einbezogen wurden alle Gesellschaften, auf die ein beherrschender Einfluss ausgeübt werden konnte.

Der Kreis der einbezogenen Unternehmen zum 29. Februar 2024 ist im Folgenden tabellarisch dargestellt. Die mit 1 gekennzeichneten Gesellschaften wurden im Geschäftsjahr erworben bzw. neugegründet. Die mit 2 gekennzeichneten Gesellschaften nehmen die Erleichterungen des § 5 Abs. 6 PubIG i.V.m. § 264 Abs. 3 bzw. des § 264 Abs. 4 i.V.m. Abs. 3 HGB in Anspruch. Darüber hinaus wurde ein Unternehmen gem. § 311 HGB zum anteiligen Eigenkapital bilanziert.

 

Neckarsulm, 4. Juni 2024

Ny-Stiftung

Rolf Schumann, Vorstand

Christian Müller, Vorstand

PVG Geschäftsführungs-KG

Hermann-Josef Hoffmann, Geschäftsführer der PVG Geschäftsführungs- und Verwaltungs-GmbH (phG)

Kreis der einbezogenen Unternehmen

Name der Gesellschaft Sitz
Vollkonsolidierung (100% Anteilsbesitz)
Schwarz Digits KG Neckarsulm Deutschland
Schwarz Digits Payment GmbH 2 Neckarsulm Deutschland
Schwarz Business IT Beteiligungs-GmbH 2 Neckarsulm Deutschland
Schwarz IT Beta GmbH 2 Neckarsulm Deutschland
mmmake GmbH 2 Heilbronn Deutschland
INTAC Services GmbH 2 Kreuzbruch Deutschland
Schwarz IT Data Center GmbH 2 Neckarsulm Deutschland
Schwarz IT International AquiCo GmbH Neckarsulm Deutschland
MMMAKE EOOD Plovdiv Bulgarien
XM Cyber Ltd. * Herzliya Israel
XM CYBER, INC. * Wilmington USA
XM TECH, INC. * 1 Wilmington USA
Schwarz IT Innovation GmbH 1,2 Neckarsulm Deutschland
SGNB Innovation Ltd. * 1 Tel Aviv-Jaffa Israel
SGNB Innovation, Limited Partnership * 1 Tel Aviv-Jaffa Israel
XM Cyber Germany GmbH & Co. KG Neckarsulm Deutschland
XM Cyber Germany Beteiligungs-GmbH Neckarsulm Deutschland
SDL Alpha Neunte GmbH 2 Neckarsulm Deutschland
Schwarz Media Plattform GmbH 2 Neckarsulm Deutschland
Schwarz Media GmbH 2 Neckarsulm Deutschland
Schwarz Digital GmbH & Co. KG Neckarsulm Deutschland
Schwarz Digital Beteiligungs-GmbH Neckarsulm Deutschland
Kaufland e-commerce Services GmbH & Co. KG 2 Neckarsulm Deutschland
Kaufland e-commerce Services Beteiligungs-GmbH Neckarsulm Deutschland
SB DL Erste Alpha GmbH 2 Neckarsulm Deutschland
Kaufland Marketplace GmbH 2 Neckarsulm Deutschland
Kaufland e-commerce Fulfillment GmbH 2 Neckarsulm Deutschland
Rodiac GmbH Koblenz Deutschland
HuB Fulfillment GmbH 2 Neckarsulm Deutschland
Kaufland eCommerce Fulfillment CZ s.r.o. Cheb Tschechien
SOCIAL BIGDATA COMUNICACION SL 1 Barcelona Spanien
Schwarz Digits Content GmbH 1,2 Neckarsulm Deutschland
Assoziierte Unternehmen (100% Anteilsbesitz, 50% Stimmrechte)
Schwarz IT KG Neckarsulm Deutschland

* Vom Konzernabschlussstichtag abweichender Abschlussstichtag auf den 31. Dezember 2023.

Konzernlagebericht

Grundlagen des Konzerns

Geschäftstätigkeit

Der Konzern betreibt unter der Marke "kaufland.de" den Online-Marktplatz für Kaufland, über den verschiedene Waren und Dienstleistungen für den Endverbraucher angeboten werden. Im Geschäftsjahr wurde der Marktplatz von Kaufland in Tschechien und in der Slowakei eröffnet.

Darüber hinaus stellt der Konzern IT-Dienstleistungen für Unternehmen der Schwarz Gruppe sowie den externen Markt bereit. Als IT- Dienstleister erbringt der Konzern Leistungen in den Bereichen Cybersecurity, Kommunikations-, Informations- und Internet-Technologie sowie Digitalisierung.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 1

Die konjunkturelle Dynamik der Weltwirtschaft hat nach einem guten Beginn im Jahresverlauf 2023 an Schwung verloren. Positive Impulse auf die Weltkonjunktur gingen von der starken Binnennachfrage in den USA aus. In vielen anderen Regionen belasteten die hohen Inflationsraten sowie die geldpolitische Straffung die Konjunktur. Die schwache Binnennachfrage sowie der fragile Immobiliensektor in China dämpften das Wachstum der Schwellen- und Entwicklungsländer. Insgesamt wuchs die Weltwirtschaft um 2,7%.

Der Euro-Raum verzeichnete beim Bruttoinlandsprodukt einen Anstieg um 0,5% und lag damit deutlich unter der Entwicklung der Weltwirtschaft. Die Energiekrise und die daraus resultierenden wirtschaftlichen Verwerfungen führten zwar nicht zu einem Rückgang des BIP, jedoch hat die Wirtschaftsleistung im Währungsgebiet kaum mehr als stagniert. Von den größten Volkswirtschaften wies Deutschland einen Rückgang des BIP um 0,3% auf, wohingegen Frankreich und Italien mit 0,9% bzw. 1,0% einen geringfügigen und Spanien mit 2,5% einen moderaten BIP-Anstieg verzeichnen konnten. Der Anstieg der Verbraucherpreise beläuft sich im Euro-Raum auf 5,5% und ist im Wesentlichen durch die gestiegenen Energie- und Lebensmittelkosten getrieben. Angesichts der weiterhin erhöhten Inflation hat die Europäische Zentralbank den im Vorjahr begonnenen Kurs der schrittweisen Erhöhung des Leitzinses im Jahr 2023 fortgesetzt. Der private Konsum expandierte vor dem Hintergrund sinkender Realeinkommen lediglich um 0,6%. Die Bruttoanlageinvestitionen wuchsen im Umfeld höherer Realzinsen ebenfalls nur verhalten um 1,4%. Die Erwerbslosenquote ging um 0,2-Prozentpunkte auf 6,5% zurück.

Die mittel- und osteuropäischen EU-Mitgliedsstaaten verzeichneten einen durchschnittlichen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 0,4%.

Branchenentwicklung im Handel 2

Trotz der im Vergleich zum Vorjahr niedrigeren Inflationsraten spiegelt sich der Kaufkraftverlust des Vorjahres noch immer in den Umsätzen im Versand- und Internethandel wider, welche sich im Euro-Raum inflationsbereinigt um 2,2% verringert haben. Dabei lag der Rückgang in Deutschland mit 4,1% unter und in Tschechien mit 1,2% über dem Niveau des Euro-Raums.

1 Angaben gem. Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2024 vom 27. Marz 2024 der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose.
2 Angaben gem. EuroStat mit Stand 19. April 2024.

Geschäftsentwicklung

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Umsatzerlöse in Höhe von T€ 323.395 erzielt.

Die Umsatzerlöse beinhalten im Wesentlichen Internetumsätze aus Waren und Dienstleistungen in Höhe von T€ 215.642 sowie IT-Dienstleistungen in Höhe von T€ 93.060.

GJ 2023
T€
Umsatzerlöse 323.395
Materialaufwand 57.383
Personalaufwand 166.378
Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 72.166
sonstiger Aufwand abzgl. Ertrag 253.722
EBITDA -81.922
Umsatzrendite EBITDA -25,3%
Abschreibungen 171.275
EBIT -253.197
Umsatzrendite EBIT -78,3%
Zinsaufwand abzgl. Zinsertrag 31.023
Ertragsteuern -1.726
Konzernjahresergebnis -282.494
Umsatzrendite -87,4%

Ergebnisentwicklung

Das EBIT in Höhe von T€-253.197 ist im Wesentlichen durch die Aufnahme und den Ausbau der originären Geschäftstätigkeit sowie durch Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände aus früheren Unternehmenserwerben geprägt. Das Konzernjahresergebnis beläuft sich auf T€ -282.494.

Vermögenslage

Das Gesamtvermögen gliedert sich wie folgt:

29.02.2024
T€ %
Anlagevermögen 529.007 59,3
Immaterielles Vermögen 399.365 44,8
Sachanlagen 56.930 6,3
Finanzanlagen 72.712 8,2
Umlaufvermögen 169.021 19,0
Vorräte 4.292 0,5
Forderungen 67.609 7,6
Liquide Mittel 97.120 10,9
Rechnungsabgrenzungsposten 10.679 1,2
Gesamtvermögen 708.707 79,5
Nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Verlustanteil des Kommanditisten 182.739 20,5
Bilanzsumme 891.446 100,0

Die Investitionen in immaterielles Vermögen und Sachanlagen beliefen sich im Geschäftsjahr auf insgesamt T€ 26.844 und betreffen im Wesentlichen den Erwerb von Software und IT-Hardware sowie Mietereinbauten.

Das Umlaufvermögen ist im Wesentlichen durch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Forderungen gegen Unternehmen der Schwarz Gruppe geprägt.

In den liquiden Mitteln sind Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten sowie Cash-Pool Guthaben enthalten.

Finanzlage

Der Konzern weist zum Bilanzstichtag nach Verwendung des Konzernjahresergebnisses einen nicht durch Vermögenseinlagen gedeckten Verlustanteil des Kommanditisten in Höhe von T€ 182.739 aus.

29.02.2024
T€ %
Eigenkapital 0 0,0
lang- und mittelfristiges Fremdkapital 513.500 57,6
kurzfristiges Fremdkapital 346.275 38,8
Rechnungsabgrenzungsposten 31.671 3,6
Gesamtkapital 891.446 100,0

Das Fremdkapital betrifft im Wesentlichen sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen der Schwarz Gruppe.

Der Konzern war im Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, seine finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen.

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Die Geschäftsentwicklung des Konzerns war im Geschäftsjahr 2023 vor allem durch die Aufnahme und den Ausbau der originären Geschäftstätigkeit sowie durch Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände aus früheren Unternehmenserwerben geprägt. Das Konzernjahresergebnis beläuft sich auf T€ -282.494.

Wesentliche nichtfinanzielle Leistungsfaktoren zu Umwelt- und Arbeitnehmerbelangen

Neben den betriebswirtschaftlichen Leistungsindikatoren rücken insbesondere für unsere Kunden und Mitarbeiter zunehmend Nachhaltigkeitsaspekte in den Fokus. Der Konzern hat eine ganzheitliche Nachhaltigkeitsstrategie mit ambitionierten Zielen in den vier Fokusthemen Menschen, Öko- und Kreislaufsysteme sowie Produktqualität entwickelt und setzt bereits heute zahlreiche Maßnahmen um. Im Folgenden wird dabei lediglich auf die gesetzlich geforderten Angaben zu Umwelt- und Arbeitnehmerbelangen eingegangen.

Umweltbelange

Im Rahmen unserer Sortimentsgestaltung übernehmen wir aktiv Verantwortung für Mensch und Natur. Beim Einkauf unserer Produkte setzt der Konzern auf Nachhaltigkeit. Dabei achten wir bei der Auswahl der Produkte darauf, dass diese ressourcenschonend produziert wurden.

Arbeitnehmerbelange

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Konzerns sind entscheidend für unseren nachhaltigen Unternehmenserfolg. Für sie wollen wir ein herausragender Arbeitgeber sein. Im Geschäftsjahr 2023 waren im Konzern durchschnittlich 1.727 Mitarbeiter beschäftigt.

Chancen- und Risikobericht

Branchenbezogene Chancen und Risiken

Die wesentlichen Herausforderungen für den Onlinehandel ergeben sich aus der zunehmenden Veränderung des Konsumverhaltens der Kunden, wie z.B. bei dem Thema Nachhaltigkeit sowie aus der fortschreitenden Digitalisierung. Weiterhin wird die Branche durch einen intensiven Wettbewerb geprägt.

Um dem entgegenzuwirken, setzt der Konzern auf eine hohe Qualität kombiniert mit günstigen Preisen. Durch eine zunehmende Fokussierung auf ökologische, soziale oder auch gesundheitliche Aspekte wird versucht den steigenden Kundenerwartungen gerecht zu werden. Mit dem weiteren Ausbau des Internethandels werden die Chancen erhöht, neue Kunden zu gewinnen.

Zudem ist der Konzern als IT-Dienstleister für die Unternehmen der Schwarz Gruppe von der wirtschaftlichen Entwicklung der Unternehmen der Schwarz Gruppe abhängig. In Folge dessen kann es zu Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit des Konzerns kommen. Durch die internationale Ausrichtung sowie die geplante Erschließung neuer Länder durch die Unternehmen der Schwarz Gruppe hat der Konzern die Möglichkeit, sein Dienstleistungsangebot weiter auszubauen. Aus wirtschaftspolitischen Entscheidungen sowie der Expansion in neue Länder durch die Unternehmen der Schwarz Gruppe können sich Auswirkungen auf das Ergebnis des Konzerns ergeben.

Finanzwirtschaftliche Chancen und Risiken

Die Liquidität des Konzerns wird kontinuierlich beobachtet, um Chancen und Risiken daraus frühzeitig zu erkennen. Über Kapitaleinlagen der Gesellschafter sowie bestehende Kreditlinie wird die Liquiditätsversorgung im Rahmen des Ausbaus der Geschäftstätigkeit sichergestellt.

Bei Wareneinkäufen in Fremdwährung wirken sich Wechselkursänderungen auf Zahlungsströme und Ergebnisse aus. Die Wechselkursentwicklungen werden hinsichtlich Chancen und Risiken laufend analysiert.

Aufgrund überwiegend kurzfristiger Zinsbindungen beeinflusst das veränderte Zinsniveau das Ergebnis. Die weitere Zinsentwicklung wird kontinuierlich analysiert.

Lieferantenchancen und -risiken

Bei der Auswahl der Lieferanten und deren Waren können sich Reputationsrisiken ergeben. Durch die sorgfältige Überprüfung der Lieferanten sowie durch die Vorgabe von Qualitätsstandards und Zertifizierungen wird eventuellen Image-Schäden vorgebeugt. Um die Qualität der bezogenen Waren sicherzustellen, werden vielzählige Warenanalysen durchgeführt.

Weiterhin kann der Onlinehandel aufgrund saisonaler Nachfrageschwankungen oder Produktionsverzögerungen beeinträchtigt werden. Längere Lieferzeiten können zu Überbeständen oder zu Versorgungsengpässen führen. Aus diesem Grund werden Markt- und Ausfallrisiken laufend beobachtet bzw. neue Lieferanten akquiriert. Durch die Ausweitung des Lieferantenportfolios können neue Produkte zur Kundengewinnung angeboten werden.

Personalchancen und -risiken

Bedingt durch die demografische Entwicklung und den immer intensiveren Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte, können sich Engpässe bei der Rekrutierung qualifizierter Mitarbeiter ergeben.

Ein attraktives Arbeitsumfeld sowie regelmäßige Weiterbildungen schaffen Entwicklungsmöglichkeiten, sowohl für die berufliche als auch die persönliche Entwicklung der Mitarbeiter, die zu einer langfristigen Bindung an das Unternehmen beitragen.

Rechtliche und steuerliche Risiken

Rechtliche Risiken resultieren vor allem aus arbeits- und zivilrechtlichen sowie aus marken- und patentrechtlichen Verfahren. Für diese Risiken wurden, sofern die Verpflichtungen hinreichend konkretisiert sind, Rückstellungen gebildet.

Steuerliche Risiken werden regelmäßig geprüft und bei hinreichender Konkretisierung durch eine angemessene Risikovorsorge berücksichtigt.

Informationstechnische Risiken

Die Anforderungen unserer Geschäftsprozesse an die Informationstechnologie steigen kontinuierlich, unter anderem durch zunehmende regulatorische Anforderungen. Hieraus resultieren unterschiedliche Risiken, z.B. hinsichtlich der Verfügbarkeit, Vertraulichkeit und Integrität von Informationen.

Daher wurde, angelehnt an das international anerkannte Rahmenwerk ISO/IEC 27001, ein Managementsystem zur Erkennung und Minimierung dieser Risiken etabliert. Modernste Sicherheitstechnologien werden zum Schutz unserer Systeme und Daten eingesetzt. Darüber hinaus wurden Vorkehrungen getroffen, um Ausfallzeiten unserer Systeme auf ein Minimum zu verkürzen.

Beurteilung der Gesamtrisiken

Auf den obersten Verantwortungs- und Entscheidungsinstanzen werden wesentliche Chancen und Risiken diskutiert und grundsätzliche Entscheidungen zur Risikovermeidung bzw. Risikoreduzierung getroffen, die durch die operativen Ebenen umgesetzt und durch die interne Revision überwacht werden.

Aus derzeitiger Sicht ergeben sich für den Konzern keine erkennbaren Risiken, die eine direkte Auswirkung auf den Fortbestand und die Liquidität des Konzerns haben. Grundlegende Änderungen der Risikolage werden derzeit nicht erwartet.

Rechnungslegungsbezogenes internes Kontroll- und Risikomanagementsystem

Das rechnungslegungsbezogene interne Kontroll- und Risikomanagementsystem des Konzerns dient der Sicherung der Ordnungsmäßigkeit der externen Rechnungslegung, indem mögliche Risiken, die zu einem fehlerhaften Konzernabschluss führen können, rechtzeitig erkannt und minimiert werden. Das interne Kontrollsystem unterteilt sich dabei in vorgelagerte Steuerungskontrollen, Kontrollen im Rahmen des Abschlusserstellungs- bzw. Konsolidierungsprozesses sowie in unabhängige Kontrollen durch interne bzw. externe Revisoren.

Kontrollen im Rahmen des Steuerungsprozesses

Kern dieser Kontrollen sind die konzernweit gültigen Bilanzierungsrichtlinien. Diese werden jährlich überarbeitet, mit dem Konzernabschlussprüfer abgestimmt und den Tochterunternehmen vorgestellt. Innerhalb dieser Richtlinien werden konzernweite Mindestvorgaben zur Durchführung von rechnungslegungsbezogenen Kontrollen definiert, die von den jeweiligen Tochterunternehmen zu berücksichtigen sind. Weiterhin wird zur Planung und Steuerung der Abschlusserstellung ein zentraler Terminplan definiert. Dabei werden die Erstellungs- und Prüfungszeiträume mit den Tochterunternehmen und dem Abschlussprüfer im Vorfeld abgestimmt. Die Termineinhaltung wird zentral überwacht, so dass jederzeit eine Statusverfolgung der Abschlusserstellung sichergestellt ist.

Um die Sicherheit der Informationstechnik zu gewährleisten, sind Zugriffsregelungen in den rechnungslegungsbezogenen EDV-Systemen definiert, die zentral verwaltet werden. Durch die zentrale Vergabe von Berechtigungen wird sichergestellt, dass die Nutzer nur auf die Systeminformationen Zugriff haben, die sie zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigen.

Kontrollen im Rahmen des Abschlusserstellungs- und Konsolidierungsprozesses

Die Erstellung der Abschlüsse der einbezogenen Unternehmen erfolgt im Wesentlichen in SAP ERP-Systemen. Haupt- und Nebenbuchhaltungen, wie zum Beispiel die Anlagen- oder Warenbuchhaltung, sind organisatorisch getrennt. Durch die konsequente Umsetzung von Funktionstrennungen in Verbindung mit definierten Genehmigungsprozessen wird das Vier-Augen-Prinzip bei allen wesentlichen rechnungslegungsrelevanten Prozessen gewährleistet.

Die originäre Erstellung des Konzernabschlusses erfolgt in einem zentralen SAP-Konsolidierungssystem (SEM-BCS). Die Datenbereitstellung aus den SAP ERP-Systemen erfolgt im Wesentlichen durch automatisierte Datenflüsse ohne Möglichkeit manueller Eingriffe. Im SEM-BCS werden auf allen Ebenen des Erstellungsprozesses umfangreiche Prüf- und Validierungsroutinen durchgeführt. Darüber hinaus werden die einzelnen Konsolidierungsschritte sowohl systemtechnischen als auch manuellen Kontrollen unterzogen, die in einem SAP basierten Risiko- und Kontrollsystem hinterlegt sind. Diese Kontrollen werden jährlich überarbeitet und stehen dem Konzernabschlussprüfer zur Verfügung. Weiterhin werden Analysen des Konzernabschlusses erstellt und Veränderungen einzelner Posten im Vergleich zum Vorjahr auf Plausibilität geprüft.

Kontrollen durch interne Revision und externe Prüfung

In Abstimmung mit den Vorständen entwickelt die Interne Revision einen jährlichen Prüfungsplan, der rollierend die wesentlichen Führungs- und Geschäftsprozesse beinhaltet. Darin enthalten ist die Prüfung des Abschlusserstellungsprozesses in jährlich wechselnden Ländern. Die Prüfung erfolgt dahingehend, ob die konzernweit vorgegebenen Mindestvorgaben an Kontrollen durchgeführt und die Bilanzierungsrichtlinien angewendet wurden.

Der Konzernabschlussprüfer der Schwarz Digits KG prüft die wesentlichen Abschlüsse der einbezogenen Unternehmen daraufhin, ob die anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften eingehalten wurden und bestätigt schriftlich deren vollständige Anwendung. Danach prüft der Konzernabschlussprüfer den Konzernabschluss der Schwarz Digits KG und erteilt den Bestätigungsvermerk.

Prognosebericht

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung 3

Die Aussichten für die Weltkonjunktur im Jahr 2024 haben sich zuletzt etwas verbessert. Die wirtschaftliche Expansion dürfte aber moderat ausfallen. So wird davon ausgegangen, dass verbesserte Finanzierungsbedingungen sich positiv auf das Wachstum auswirken werden. Die Wirtschaftsleistung soll weltweit um 2,5% steigen. Für das globale Welthandelsvolumen wird mit einer Zunahme um 1,3% gerechnet. Prognoserisiken ergeben sich insbesondere aus der Zunahme geopolitischer Spannungen sowie aus der Entwicklung der Inflation, die sich hartnäckiger erweisen könnte als erwartet.

Für die Wirtschaftsleistung im Euro-Raum wird von einer langsamen Belebung ausgegangen. Im Jahresverlauf wird die konjunkturelle Dynamik allmählich zunehmen. Vor allem der private Konsum wird von wieder steigenden Reallöhnen Impulse erhalten. Anregend sollte sich auch die Auslandsnachfrage im Prognosezeitraum auswirken. Darüber hinaus wird eine Belebung der Investitionen durch sinkende Finanzierungskosten erwartet. Insgesamt wird für das Jahr 2024 im Euro-Raum ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,7% prognostiziert. Die Arbeitslosenquote dürfte konstant bei 6,5% bleiben. Weiterhin dürften die Energiepreise den allgemeinen Preisauftrieb dämpfen, so dass die Inflationsrate weiter zurückgeht. Durchschnittlich wird sie im Laufe des Jahres voraussichtlich bei 2,4% liegen.

Die Aussichten für die deutsche Wirtschaft deuten derzeit auf keine wesentliche Trendwende hin, so dass die Wirtschaftsleistung in 2024 lediglich um 0,1% zunehmen sollte. Das schwache Wachstum wird vor allem durch die privaten Konsumausgaben gestützt, die um 0,9% steigen sollten. Bei den Bauinvestitionen wird hingegen ein Rückgang um 2,2% prognostiziert. Die Verbraucherpreise dürften um 2,3% steigen.

Entwicklung des Konzerns

Die weiterhin vorhandene Unsicherheit hinsichtlich der Entwicklung der Inflation und der Zinsen kann Auswirkungen auf die Entwicklung des Konzerns haben. Die Planung für das Geschäftsjahr 2024 unterliegt aus diesen Gründen unvorhersehbaren Faktoren, die die aktuelle Prognose beeinflussen können. Für das Geschäftsjahr 2024 wird dennoch von einem deutlichen Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahr ausgegangen.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet der Konzern ein deutlich verbessertes Konzernjahresergebnis.

 

Neckarsulm, 4. Juni 2024

3 Angaben gem. Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2024 vom 27. März 2024 der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Schwarz Digits KG

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Schwarz Digits KG, Neckarsulm, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 29. Februar 2024, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. März 2023 bis zum 29. Februar 2024 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Schwarz Digits KG für das Geschäftsjahr vom 1. März 2023 bis zum 29. Februar 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den für Unternehmen i.S.d. § 11 PublG, die unter § 13 Abs. 3 Satz 2 PublG fallen, geltenden deutschen handelsrechtlichen Vorschriften. Der Konzernabschluss vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 29. Februar 2024 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. März 2023 bis zum 29. Februar 2024 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den für Unternehmen i.S.d. § 11 PublG, die unter 13 Abs. 3 Satz 2 PublG fallen, geltenden deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen internerKontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt;

holen wir ausreichende, geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile;

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Heilbronn, 7. Juni 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steffen Holzmann, Wirtschaftsprüfer

Marlon Ramolla, Wirtschaftsprüfer

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