valantic IT Group GmbHLiquidiert

80801 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 201613
Vorher
DABERO IT Group GmbH
Eingetragen
29.10.2012
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Verwaltung eigenen Vermögens und Erwerb, Finanzierung, Verwaltung, Steuerung, Beratung und Leitung von Beteiligungen an Unternehmen sowie alle damit in Zusammenhang stehenden Maßnahmen. Erlaubnispflichtige Tätigkeiten nach dem KWG werden nicht ausgeübt, insbesondere nicht die Finanzierung von fremden Beteiligungen

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Geschäftsführer
Holger Dr. von Daniels
seit 29.10.2012
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Berichtigung

Aufgrund eines technischen Versehens ist die Veröffentlichung vom 18.01.2018 fehlerhaft.

valantic IT Group GmbH (vormals: DABERO IT Group GmbH)

München

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2016 Grundlagen des Konzerns

Das Bestreben der DABERO IT Group (DABERO) ist es, durch die Verbindung marktführender IT-Spezialisten und IT-Gesellschaften die No. 1 High-End IT-Solutions und Consulting-Gruppe im D-A-CH Raum zu etablieren. Bei der Auswahl neuer Gruppengesellschaften ist entscheidend, dass diese von der gemeinsamen Größe profitieren können: Leistungsbreite, gemeinsamer Kundenzugang, Know-how-Austausch, Management Synergien, bessere Finanzierungskonditionen und Zugang zu IT-Experten. Dies trifft vor allem auf etablierte, High-end Consulting und Solutions Gesellschaften des gehobenen Mittelstands zu, denen aufgrund eines sich stark konsolidierenden Markts die notwendige Größe fehlt, um weiterhin stark zu wachsen, die in ihrem Betätigungsfeld aber eine Nischenmarktführerschaft einnehmen. Entscheidende Kriterien für die Aufnahme in die Gruppe sind in erster Linie eine stabile Umsatz- und Ertragsentwicklung, eine marktführende Stellung oder sich abzeichnende Markführerschaft in ihrem Segment, sowie eine breite Kundenstruktur und ein stabiles Management, das beabsichtigt, die Entwicklung der Gesellschaft weiter aktiv zu begleiten. Unsere Top-Manager sind zumeist die Gründer der Gruppengesellschaften und Unternehmer, die verantwortungsvoll Risiken eingehen und auf unkonventionellen Wegen ihre Ideen zum Erfolg führen. Und obwohl jede Gruppengesellschaft ihre eigene Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte hat, teilen und leben wir gemeinsame Werte und Ziele im Sinne einer "One Firm"-Partnerschaft. Deshalb werden Kunden auch weiterhin von der Service-Orientierung und Flexibilität mittelständischer Gesellschaften, zugleich aber auch von der Größe, Leistungsbreite und Qualität profitieren, die sie von einem professionellen IT-Partner erwarten.

Struktur der DABERO IT Group

Die DABERO Gruppe umfasste Ende 2016 sechs operative Einheiten, welche zum Teil aus mehreren Einzelgesellschaften bestanden. Die DABERO IT Group GmbH fungiert als Muttergesellschaft der operativen Einheiten und stellt diesen verschiedene Services zur Verfügung. Den Großteil der Leistungen kauft die DABERO IT Group GmbH von der Muttergesellschaft DABERO Service Group GmbH ein.

Im August 2016 wurde mit der Wassermann Unternehmensberatung AG (München), dem führendem Consulting- und Solutions Anbieter im Bereich Supply Chain Management (SCM) & Logistik, sowie deren Tochterunternehmen Wassermann Expert Services GmbH (Böblingen, beide zusammen "Wassermann Gruppe"), das Leistungsportfolio der Gruppe noch einmal signifikant erweitert.

Im Geschäftsjahr wurden zudem sechs Gesellschaften verschmolzen und so die Gesellschaftsstruktur verschlankt.

Aktuelles Leistungsportfolio

Das Leistungsportfolio von DABERO lässt sich in die Bereiche IT-Consulting und IT-Solutions gliedern. Unter IT-Consulting sind hierbei zum einen branchenübergreifende Beratungsleistungen in den Bereichen Supply Chain Management (SCM), Customer Relationship Management (CRM), E-Commerce, Application Management sowie Enterprise Resource Planning (ERP) zu verstehen. Zum anderen bietet die DABERO Gruppe branchenspezifische Beratungsleistungen für Banken an, unterstützt bei der Umsetzung neuer regulatorischer Anforderungen sowie bei der Integration von Handels- und Abwicklungsplattformen und zahlreichen weiteren Branchen, in denen IT in den kommenden Jahren wettbewerbsentscheidenden Charakter hat. Darüber hinaus deckt das Beratungsangebot produktspezifische Beratung für eine weite Bandbreite von SAP-, IBM-, Oracle- oder Microsoft-Produkten ab. In der IT-Solutions-Sparte bietet DABERO branchenübergreifende Lösungen, v.a. in den Bereichen CRM, SCM, Governance und Banking an. Branchenspezifische Produkte wie Handelssoftware für verschiedene Finanzprodukte, Governance sowie Risk & Compliance-Lösungen (GRC) für Telekommunikationsanbieter runden das Angebot ab. Das Leistungsportfolio der Gruppe wurde so aufgebaut, dass DABERO Kunden im Rahmen der digitalen Transformation als "Preferred Partner" begleiten kann. Dieses auf die digitale Transformation von Geschäftsprozessen spezialisierte Leistungsportfolio hat im vergangenen Geschäftsjahr verschiedene Kunden bewogen, DABERO anstelle der weltgrößten Anbieter und Wettbewerber zu beauftragen.

DABERO verwendet zur Steuerung und Weiterentwicklung der Gruppe verschiedene finanzielle und nicht-finanziellen Leistungsindikatoren. Diese werden für die einzelnen Einheiten, sowie für die Gruppe als Ganzes festgelegt und regelmäßig überprüft. Bei den finanziellen Indikatoren wird neben dem Umsatzwachstum vor allem auch auf die Entwicklung der Umsatzrentabilität (Umsatzerlöse im Verhältnis zum Ergebnis - EBITDA) geachtet. Ziel ist es neben einem absoluten Wachstum der Kennziffern Umsatz und Ergebnis auch die Rentabilität konstant weiter zu steigern. Dies wird vor allem durch die ständige Überprüfung des angebotenen Leistungsspektrums unterstützt. Bei den nicht-finanziellen Leistungsindikatoren legt DABERO vor allem Wert auf die Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit. Auch hier strebt die Gruppe eine konstante Verbesserung der bereits hohen Zufriedenheitswerte an und investiert gezielt in diese Bereiche.

Forschung und Entwicklung

Die DABERO Gruppe entwickelt das bestehende Produktportfolio kontinuierlich weiter, um damit den bestehenden Wettbewerbsvorteil auch in der Zukunft zu sichern. Innovationstreiber sind kontinuierlich steigende Kundenanforderungen, sowie erhöhte Komplexität der IT Systeme. Vor allem in den Bereichen GRC, Banking und SCM werden aktuell neue High-End-Lösungen entwickelt, um die bestehende Produktpalette zu erweitern und Bestands- wie auch Neukunden in Kombination mit entsprechenden Dienstleistungen, zu bedienen. Im Rahmen der Entwicklung greift die Gruppe vor allem auf die internen Fachexperten zurück und unterstützt diese je nach Bedarf durch externe Dienstleister.

Auf Konzernebene werden die dafür anfallenden Entwicklungskosten nicht aktiviert. Diese finden sich vor allem in den Personalkosten bzw. den sonstigen betrieblichen Aufwendungen wieder.

Wirtschaftsbericht: Allgemeines

Mit über 84% Anteil am Gruppenumsatz ist Deutschland für DABERO der wichtigste Markt. Laut dem Statistischen Bundesamt wuchs die deutsche Wirtschaft im Jahr 2016 stetig und solide. Das Bruttoinlandsprodukt stieg in 2016 um 1,9 9 % (1,7% in 2015). Mit 11% vom Gruppenumsatz stellt die Schweiz den zweitwichtigsten regionalen Markt für DABERO dar. Das durch den Frankenschock im Jahr 2015 bedingte, moderate Wachstum von lediglich 0,8% hat die eidgenössische Wirtschaft 2016 mit 1,3% 10 überboten und wird das Wachstum in 2017 (1,6%) und 2018 (1,9%) nach Prognosen weiter beschleunigen. 11 Getragen wird dieses Wachstum von einer robusten Inlandsnachfrage und der positiven Weltwirtschaftslage.

Mit ca. 1,1% Umsatzanteil ist Österreich im Portfolio der DABERO Gruppe aktuell noch ein kleiner Markt. Bei einem Wachstum von 1,5% des realen Bruttoinlandsprodukts in 2016 und einer prognostizierten Steigerung der Wachstumsrate auf 2,0% für 2017 und 1,8% für 2018, setzt DABERO auch hier auf einen weiterhin aussichtsreichen Wirtschaftsraum. 12

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die gesamtwirtschaftliche Lage in den Kernmärkten der DABERO Gruppe von einem stetigen und soliden Wirtschaftswachstum geprägt ist.

Der deutsche Markt für IT-Consulting und Solutions 13 konnte laut Branchenverband BITKOM (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien) im Jahr 2016 mit einem Marktwachstum von 3,9% erneut ein starkes Wachstum verzeichnen (Vorjahr 4,0%). Der Verband geht in einem Bericht von März 2017 außerdem von einem Marktvolumen für ITConsulting und Solutions in Höhe von EUR 59,7 Mrd. aus. In 2017 soll der Umsatz erneut um 3,7% auf EUR 61,9 Mrd. wachsen. 14 Auch eine aktuelle Studie des Branchenexperten Lünendonk 15 unter IT-Beratungs- und Systemintegrations-Unternehmen 16 in Deutschland bestätigt die Einschätzung für die Entwicklung des Markts. Die befragten Unternehmen gehen hier von einem Marktwachstum von ca. 5,0% p.a. bis 2020 aus. Als Grund für die hohe Nachfrage wird vor allem die Anpassung und Modernisierung der traditionellen IT-Strukturen in vielen Unternehmen an die Anforderungen digitaler Geschäftsmodelle genannt. Dabei werden immer mehr IT-Leistungen extern ausgeschrieben, während der Anteil an IT-Eigenleistungen immer weiter zurückgeht. Genau in diesem Bereich ist die DABERO mit dem aktuellen Leistungsportfolio sehr gut positioniert.

9 Statistisches Bundesamt, https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemittellungen/2017/01/PD17_010_811.html
10 Staatssekretariat für Wirtschaft, https://www.seco.admin.ch/seco/de/home/wirtschaftslage---wirtschaftspolitik/Wirtschaftslage/bipquartalsschaetzungen-. html
11 Staatssekretariat für Wirtschaft, https://www.seco.admin.ch/seco/de/home/wirtschaftslage---wirtschaftspolitik/Wirtschaftslage/konjunkturprognosen.html
12 Bundesministerium für Finanzen, https://www.bmf.gv.at/wirtschaftspolitik/in-oesterreich/aktuelle-wirtschaftsdaten.html
13 Definition von DABERO für den relevanten Markt; setzt sich aus den gewichteten Werten der Märkte IT Services & Software des Branchenverbands BITKOM zusammen
14 BITKOM, https://www.bitkom.org/Marktdaten/ITK-Konjunktur/ITK-Markt-Deutschland.html
15 Lünendonk, Der Markt für IT-Beratung und IT-Service in Deutschland, http://luenendonk.de/
16 Dazu gehören Anbieter, die "mehr als 60 Prozent ihres Umsatzes mit IT-Beratung, Individual-Softwareentwicklung und Systemintegration, also mit Change the Business, erwirtschaften"

Wirtschaftsbericht: Geschäftsverlauf

Die DABERO Gruppe kann auch im Geschäftsjahr 2016 auf eine sehr gute Entwicklung zurückblicken. So stieg der Umsatz und das EBITDA auf Basis der handelsrechtlich konsolidierten Zahlen im Vergleich zum Vorjahr deutlich an. Der Umsatz konnte in 2016 um TEUR 8.191 auf TEUR 65.681 gesteigert werden, was einem Wachstum von 14% entspricht. Während das E-BITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Sondereffekten) in 2015 noch bei TEUR 7.929 lag, wurden in 2016 TEUR 9.963 erreicht und das Ergebnis so um TEUR 2.035 bzw. 25,7 % gesteigert. Die EBITDA-Marge konnte von 13,8% in 2015 auf 15,1% in 2016 gesteigert werden.

Aussagekräftiger ist jedoch die Entwicklung auf Basis von Pro-Forma Werten. Hier werden die unterjährig zur Gruppe hinzugewonnen Gesellschaften ganzjährig in die Gewinn- und Verlustrechnung mit einbezogen. Zudem werden die bei zwei Gruppengesellschaften aktivierten Eigenleistungen eingerechnet. Hier konnte die DABERO Gruppe ein Umsatzwachstum von 26% auf TEUR 75.004 (2015 TEUR 59.619) erzielen. Das EBITDA konnte noch stärker von TEUR 8.323 auf TEUR 12.087 (+45%) gesteigert werden. Auch die EBITDA Marge wurde aus Pro-Forma Sicht weiter verbessert, so stieg dies auf 16,0% (2015 13,8%). Diese Werte bilden die Ausgangslage für die operative Umsatz- und Ertragskraft des kommenden Geschäftsjahres.

Ohne Berücksichtigung des Zukaufs der Wassermann Gruppe entsprach das Wachstum im Geschäftsjahr im Wesentlichen der von der Gruppe aufgestellten Prognoserechnung.

Bei den Umsatzerlösen wurde im Vergleich zum Vorjahr ein strategisch nicht relevanter Bereich für Third Party Management aufgegeben, welcher in 2015 noch einen Umsatz i.H.v. TEUR 3.085, allerdings ohne Ergebnisbeitrag, erzielt hat. Bereinigt um diesen Effekt konnte auch in den Bestandsgesellschaften ein Umsatzwachstum erzielt werden. Das organische Wachstum der DABERO Gruppe wurde in 2016 durch anorganisches Wachstum in Form der Akquisition der Wassermann Gruppe weiter unterstützt. Im Geschäftsjahr erzielte diese auf Jahresbasis ein Umsatzvolumen von ca. EUR 16,8 Mio. (2016). Die Wassermann Gruppe ist strukturell äußerst effizient aufgestellt, was eine reibungslose Integration in die DABERO Gruppe ermöglich hat. Das Kundenportfolio der Gesellschaft bietet auch für bestehende Gruppengesellschaften Potential für weiteres organisches Wachstum und erweitert die Kundenbasis der DABERO Gruppe. Als Mitglied von DABERO kann Wassermann als SCM und Logistik Experte von der gemeinsamen Größe und dem gruppenweiten Knowhow in weiteren Teilen des IT Consulting und Solutions Markts profitieren.

Im konsolidierten Konzernabschluss werden die erworbenen Gesellschaften ab dem Erstkonsolidierungszeitpunkt 01. August zeitanteilig berücksichtigt.

Zur Unterstützung des zukünftigen Wachstums ist für DABERO zudem die Gewinnung von qualifizierten Mitarbeitern essentiell. Daher wurden in der zweiten Jahreshälfte 2016 gruppenübergreifende Strukturen für ein einheitliches Recruiting geschaffen. Ziel ist es, vermehrt hochspezialisierte Fachkräfte im umkämpfen IT Consulting und Solutions für die DABERO Gruppe gewinnen zu können.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Geschäftsführung der DABERO IT Group GmbH beurteilt die wirtschaftliche Lage des Konzerns positiv. Einen Überblick über die wirtschaftliche Entwicklung des Konzerns geben die Darstellungen und Erläuterungen unter den folgenden Punkten:

Ertragslage

Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. der Bestandsveränderungen) des Konzerns betrug im Geschäftsjahr TEUR 65.865. Im Geschäftsjahr wurden Bestandsveränderungen für unfertige Leistungen in Höhe von TEUR 185 gebildet. Zur Aufgliederung des Umsatzes nach Märkten verweisen wir auf den Konzernanhang.

Der Personalaufwand im Konzern wird durch variable Erfolgsvergütungen für das Management bzw. Mitarbeiter wesentlich beeinflusst. Zum Ende des Geschäftsjahres waren neben dem Geschäftsführer der DABERO IT Group GmbH und den Geschäftsführern sowie Vorstandsmitgliedern der Tochterunternehmen, 508 Mitarbeiter beschäftigt.

Der in der Bilanz ausgewiesene Geschäfts- oder Firmenwert wird linear über 10 Jahre abgeschrieben und beeinflusst die Abschreibungen maßgeblich. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bestehen zu einem Großteil aus Reisekosten, Kosten für Gebäude, Kfz-Kosten, sowie Beratungskosten.

Das Zinsergebnis besteht zum überwiegenden Teil aus Zinszahlungen für Finanzverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, sowie aus endfälligen Zinsverbindlichkeiten gegen Gesellschafter.

In den Sondereffekten sind Personalsonderzahlungen (Halteprämien), Transaktionskosten welche im Rahmen durchgeführter/beabsichtigter Akquisitionen angefallen und nicht aktiviert worden sind, Kosten für die Refinanzierung und sonstige einmalige Aufwendungen enthalten. Darüber hinaus werden die weiterbelasteten Kosten der DABERO Service Group dort einbezogen. Diese Kosten werden bei der Berechnung der Steuerungskennzahl EBITDA bereinigt um die Entwicklung gegenüber dem Vorjahr, sowie die operative Ertragskraft besser beurteilen zu können. In 2016 sind dies TEUR 2.127 (Vorjahr TEUR 1.203). Weitere TEUR 900 (Vorjahr TEUR 0) sind einmalige Kosten welche die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen belasten und hier ebenfalls gesondert betrachtet werden.

Unter den Steuern werden der Aufwand für Körperschaft-, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag und die Bildung/Auflösung passiver latenter Steuern gezeigt.

Das Konzernjahresergebnis beträgt TEUR -2.189 und wird maßgeblich durch die Regelabschreibungen auf Firmenwerte sowie im Rahmen der Erstkonsolidierung aktivierter Software beeinflusst.

Finanzlage

Im Geschäftsjahr wurde im Rahmen des Erwerbs der Wassermann Gruppe eine Refinanzierung der Gruppe vorgenommen. Bestehende Einzelfinanzierungen auf Ebene der Zwischenholdings wurden durch eine gruppenübergreifende Finanzierung in Höhe von TEUR 26.000 zuzüglich einer verfügbaren Working Capital Linie i.H.v. TEUR 4.000 auf Ebene der DABERO IT Group GmbH abgelöst. Durch diese Maßnahme hat sich die Flexibilität im Hinblick auf den Einsatz der liquiden Mittel deutlich erhöht.

Der Finanzmittelfonds (TEUR 14.922, Vorjahr TEUR 7.760) besteht aus Guthaben bei Banken, die zum Großteil in Euro gehalten werden, abzüglich in Anspruch genommener Kontokorrent-linien (TEUR 252). Die positive Veränderung des Finanzmittelfonds im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 7.162) beruht mit TEUR 7.874 aus Zuflüssen aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Die Zuflüsse aus der Finanzierungstätigkeit i.H.v. TEUR 7.458 wurden für Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis (TEUR 7.349) verwendet. Darüber hinaus wurden im Cashflow aus der Investitionstätigkeit im Wesentlichen noch Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen und Sachanlagevermögen (TEUR 802) getätigt, so dass hier ein Gesamtabfluss von TEUR 8.198 zu verzeichnen ist. In Summe zeigt die Kapitalflussrechnung die Fähigkeit der DABERO Gruppe die operative Ertragskraft in den Aufbau von Liquidität umzuwandeln, da zum einen die hohen Abschreibungen nicht liquiditätswirksam sind und auch im Bereich Working-Capital keine negativen Effekte aufgetreten sind.

Die Zahlungsfähigkeit der DABERO Gruppe war zu jedem Zeitpunkt gegeben.

Für die ausführliche Darstellung der Finanzlage verweisen wir auf die Konzernkapitalflussrechnung (Anlage IV).

Vermögenslage

Im Geschäftsjahr 2016 standen den Investitionen in immaterielles Vermögen und Sachanlagen in Höhe von TEUR 16.620 planmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 5.975 und Abgänge zum Restbuchwert in Höhe von TEUR 142 gegenüber. Zugänge zum Geschäfts- oder Firmenwert resultieren aus dem Erwerb der Anteile an der Wassermann Gruppe. Der Restbuchwert der Geschäfts- oder Firmenwerte beträgt TEUR 29.087. Der Anteil langfristig gebundener Vermögensgegenstände beträgt 57%.

Unter den Vorräten werden die zum 31. Dezember 2016 abgegrenzten unfertigen Leistungen, Waren und geleistete Anzahlungen gezeigt. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgte zu Herstellungskosten.

Das Ausfallrisiko der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist gering, da sie sich zum wesentlichen Teil gegen Großkunden mit einer hohen Bonität richten.

Das Eigenkapital weist zum 31.12.2016 einen nicht gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 3.748 aus. Der Fehlbetrag resultiert vor allem aus hohen nicht liquiditätswirksamen Abschreibungen auf die Firmenwerte und die im Rahmen der Erstkonsolidierung aufgedeckte Software. Eine insolvenzrechtliche Überschuldung liegt nicht vor, da die Gesellschafterdarlehen inkl. Zinsverbindlichkeiten i.H.v. TEUR 19.308 mit einem Rangrücktritt versehen sind.

Der Rückstellungsbedarf ist im Vergleich zum Vorjahr durch die Konsolidierung der Wassermann Gruppe, höherer Personalrückstellungen und Rückstellungen für variable Kaufpreisbestandteile insgesamt deutlich gestiegen. Bis auf einen Anteil von TEUR 3.003 sind die Rückstellungen kurzfristig fällig.

Von den Verbindlichkeiten werden TEUR 13.898 zwischen 1 und 5 Jahren fällig und betreffen fast vollständig Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind mit einem Rangrücktritt versehen und i.H.v. TEUR 19.308 langfristig (> 5 Jahre), TEUR 925 sind kurzfristig fällig. Ebenfalls langfristig (> 5 Jahre) sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten i.H.v. TEUR 10.083. Die restlichen Verbindlichkeiten unter der Position übrige Verbindlichkeiten sind kurzfristig. Die Veränderung der übrigen Verbindlichkeiten im Vergleich zum Vorjahr ist im Wesentlichen auf den Anstieg aus den Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen, bedingt durch die Konsolidierung der Wassermann Gruppe, sowie den Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten zurückzuführen. Hier wurden Verbindlichkeiten aus Kaufvertragsbestandteilen passiviert.

Die Bilanzierung der passiven latenten Steuern basiert hauptsächlich auf der Aktivierung von immateriellen Vermögenswerten, welche im Zuge des Erwerbs der Wassermann Unternehmensberatung AG und der icubic AG zum beizulegenden Zeitwert angesetzt wurden.

Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

Prognosebericht

Die DABERO Geschäftsführung ist von den strukturellen Wachstumschancen des IT-Consulting und Solutions Markts überzeugt. Das IT-Consulting und Solutions-Geschäft ist oft von der Zusammenarbeit mit Großkunden geprägt. Dies bietet sowohl Chancen für weiteres Wachstum und Cross-Selling, birgt aufgrund der Abhängig aber auch Risiken. Die Kundenbeziehungen zu allen Großkunden in der Gruppe sind langfristiger Natur. Das Management erwartet für keinen der Top 10 Kunden einen deutlichen Umsatzrückgang.

Die Fragmentierung bei anhaltender Konsolidierung des deutschen IT-Service-Marktes stellt für DABERO eine bedeutende Chance dar. Eine signifikante Unternehmensgröße und ein einheitliches Branding sind überzeugende Argumente in Kundengesprächen und stellen im Rahmen von Neuakquisitionen einen zunehmend wichtigeren Wettbewerbsvorteil dar. Zahlreiche IT-Servicegesellschaften werden von potentiellen Kunden als zu klein angesehen, um als verlässlicher Geschäftspartner mit "Preferred Supplier Status" geführt zu werden. Aus diesem Grund verfolgt DABERO das Ziel, durch starkes organisches und anorganisches Wachstum in den kommenden Jahren die notwendige Größe zu erreichen, um bei immer mehr internationalen Großkonzernen und führenden Mittelständlern als starker Partner auftreten zu können.

Anhaltende Trends der IT-Branche wie Cloud, Mobile, Big Data, Security, Outsourcing, Industrie 4.0 und die anhaltende Digitalisierung aller Lebens- und Unternehmensbereiche werden zu einer hohen und wachsenden Nachfrage nach IT-Dienstleistungen, Beratung und Lösungen führen. Zudem wird die Nachfrage nach ERP-, Collaboration-, CRM- oder BI (Business Intelli-gence) -Lösungen steigen. Die DABERO Gruppe kann Knowhow in eben allen diesen Bereichen aufweisen, wird vom Wirtschaftswachstum im D-A-CH Raum sowie dem starken Umsatzwachstum in den relevanten Märkten profitieren und sich durch gezielte Zukäufe verstärken.

Ziel der DABERO IT Group ist es, neben einem operativen Wachstum der bestehenden Gruppengesellschaften ein zusätzliches Wachstum durch weitere Akquisitionen zu erreichen. Hierzu führt das Management fortwährend Gespräche mit potentiellen Gruppenunternehmen. Auf Basis der bestehenden Gruppengesellschaften rechnet die Gruppe in 2017 mit leicht steigenden Umsatzerlösen und Ergebnissen (EBITDA vor Sondereffekten und periodenfremdem Ergebnis). Dabei kann nicht ausgeschlossen werden, dass es auf Grund von Einmaleffekten zu Abweichungen von der Prognose kommt. Sollten im nächsten Jahr weitere Akquisitionen realisiert werden, könnte die Prognose evtl. deutlich übertroffen werden.

Risikobericht

Liquiditäts- und Kreditrisiken

Für die Sicherung des langfristigen Unternehmenserfolgs ist es unerlässlich, Risiken zu identifizieren und durch geeignete Steuerungsmaßnahmen zu beseitigen oder zu begrenzen. DABERO hat über die Zeit abgestufte Risikomanagement- und Kontrollsysteme auf Ebene der Gruppenunternehmen sowie auf Ebene der Konzernleitung eingeführt, die das Management unterstützen, Risiken sowie Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, um diese frühzeitig zu erkennen. Die Risikomanagement- und Kontrollsysteme werden jährlich weiterentwickelt und an die geänderten Anforderungen der Gruppe und deren Umfeld angepasst. Auf Ebene der Gruppenunternehmen agieren Vorstände und Geschäftsführungen jeweils unternehmerisch eigenständig und eigenverantwortlich. Die in den einzelnen Gesellschaften eingesetzten Controlling-Systeme und die Führungsorganisationen in den Unternehmen gewährleisten eine hohe Transparenz, die eine zeitnahe Information über die Entwicklung der Unternehmen ermöglicht. Die Arbeit der einzelnen Vorstände und Geschäftsführer wird von der Konzernleitung über die entsprechenden Kontrollgremien wie Aufsichtsräte und Gesellschafterversammlungen begleitet und kontrolliert. In den Geschäftsordnungen für die Geschäftsführungen der Gruppenunternehmen sind Informationspflichten und Zustimmungserfordernisse geregelt. Darüber hinaus findet ein intensiver sowie regelmäßiger Austausch zwischen den Geschäftsführungen der einzelnen Gruppenunternehmen untereinander und mit der Konzernleitung statt. Konzernweite, periodisch zusammentretende Gremien wie das Partner Committee, das Sales Board und ein Finanzmeeting, dienen dem regelmäßigen Informationsaustausch sowie der Gruppentransparenz.

Auf Ebene der DABERO IT Group besteht ein Gruppen- bzw. Konzerncontrolling, dessen Funktion und Effizienz regelmäßig überprüft wird. Hierzu bedient sich die DABERO IT Group der Dienstleistungen der DABERO Service Group GmbH. Systemisch basiert dies auf integrierten Planungs-, Controlling- und Reportinginstrumenten, die die laufende betriebswirtschaftliche Analyse der Einzelgesellschaften bis hin zum Konzern sicherstellen. In das System fließen auf Konzernebene u.a. monatlich sämtliche Unternehmenszahlen ein.

Die jährliche Geschäftsplanung i.S. eines zu genehmigenden Budgets für das folgende Geschäftsjahr - bestehend aus Gewinn- und Verlustrechnung (GuV), Planbilanz sowie Finanzplan - erfolgt auf der Grundlage einer Bottom-Up Planung der Einzelgesellschaften, die in Planungsgesprächen mit der Geschäftsführung der DABERO IT Group vorgestellt und diskutiert wird. Das Budget wird ergänzt durch eine Jahresplanung für die zwei Folgejahre. Die monatliche Soll-Ist-Analyse sowie der Vergleich mit der jeweiligen Vorjahresperiode ermöglichen eine adäquate Steuerung sowohl der Einzelgesellschaften als auch des Konzerns. Die Ergebnisse der Analysen werden im persönlichen Gespräch mit dem Management diskutiert, mögliche Abweichungen erörtert und gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen beschlossen. Für wesentliche Abweichungen von der Planung ist ein Eskalationsprozess definiert, der verschiedene Maßnahmen wie die sofortige, tiefergehende Prüfung bis hin zur Einleitung von Sanierungsschritten vorsieht. Nach Ablauf des ersten Quartals des folgenden Geschäftsjahres wird die Planung insgesamt überprüft und eventueller Anpassungsbedarf ermittelt.

Finanzrisiken

Aus der Verpflichtung zur Bedienung der Fremdfinanzierung bestehen verschiedene Risiken. Zum einen müssen vertraglich vereinbarte Tilgungen geleistet werden. Zur jederzeitigen Erfüllung dieser Zahlungsverpflichtungen muss der DABERO IT Group eine entsprechende Liquidität zur Verfügung stehen. Durch die derzeitige Finanzlage des Unternehmens (Ertragslage, Bestand an liquiden Mitteln und der positive Cashflow aus der betrieblichen Geschäftstätigkeit) zeigt sich das Liquiditätsrisiko begrenzt. Zum anderen besteht ein Zinsänderungsrisiko, da der Zins für die Fremdfinanzierungen sich auch aus einer Zinsmarge sowie dem EURIBOR zusammensetzt. Zur Absicherung eines Anstieges des EURIBOR wurden Zinsbegrenzungsgeschäfte (CAP) abgeschlossen, welche das Zinsrisiko auf max. 2% beschränken. Die Geschäftsführung der DABERO IT Group geht aktuell aber nicht davon aus, dass sich mittelfristig ein Risiko hieraus ergibt.

Ein weiteres Risiko im Zusammenhang mit der Fremdfinanzierung kann sich aus der Nichteinhaltung bzw. Verschlechterung der im Kreditvertrag aufgeführten Finanzkennzahlen ergeben. Sowohl zum 31.12.2016, als auch unterjährig, hat die DABERO IT Group allerdings alle Finanzkennzahlen mit ausreichendem Abstand zu den Ober- bzw. Untergrenzen eingehalten. Für die Zukunft wird die DABERO IT Group die Einhaltung wie bisher laufend überwachen und durch regelmäßige Forecasts eine frühzeitige Indikation erhalten, sollten sich hier Veränderungen ergeben. Aktuell sieht die Geschäftsführung hier allerdings nur ein sehr geringes Risiko, da die Verschuldung im Verhältnis zur Ergebniskraft (EBITDA) reduziert werden konnte und für die Zukunft mindestens konstante Ergebnisse erwartet werden.

Bei der Anlage etwaiger Liquiditätsreserven besteht grundsätzlich das Risiko, dass Anlagen aufgrund der Zahlungsunfähigkeit einer Bank oder anderer Adressen ausfallen. Aus diesem Grund achten die Unternehmen der Gruppe auf eine konservative Anlage der Liquiditätsreserven bei Banken bzw. auf das Rating bei der Anlage in sonstige Wertpapiere sowie auf eine Risikostreuung durch Aufteilung der Anlagen auf mehrere Finanzinstitute bzw. Unternehmen. Die Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit der DABERO Gesellschaften ist ein wichtiges Unternehmensziel. Durch die implementierte Liquiditätsplanung und -steuerung werden mögliche Engpässe rechtzeitig transparent gemacht und angemessene Schritte ausgelöst. Im Rahmen der Unternehmensplanung wird die Liquiditäts- und Finanzierungslage für den Planungshorizont von drei Jahren prognostiziert. Der kurzfristige Liquiditätsbedarf wird auf Grundlage einer wöchentlichen 12-Monats-Feinplanung abgeschätzt.

Zur Finanzierung des Working Capital stehen den operativen Gesellschaften liquide Mittel und eine Betriebsmittelfinanzierung in Form von einer Kontokorrentlinie in ausreichender Höhe zur Verfügung. Die Tilgung von Kaufpreisdarlehen ist auf die zukünftige Ertragskraft der erworbenen Tochterunternehmen ausgerichtet.

Rechtsrisiken

Die Gesellschaften übernehmen im Rahmen des operativen Geschäfts in den Verträgen mit ihren Kunden zum Teil vertragliche Haftungen und Gewährleistungen. Diese sind teilweise durch Versicherungen oder Ansprüche gegen Dritte abgedeckt. Für sämtliche Rechtsrisiken und sofern sich aus den vertraglichen Haftungen konkrete Risiken ergeben, werden bei den betreffenden Gesellschaften entsprechende Rückstellungen gebildet.

Regulatorische Risiken

Änderungen der Gesetzgebung oder in der Auslegung von Gesetzen können die Umsätze und Profitabilität der Unternehmen der Gruppe beeinträchtigen. Sollten sich die gesetzlichen Voraussetzungen in Deutschland, z.B. im Bereich der Steuern und Sozialabgaben, des Arbeitsrechts, des Dienst- oder Werkvertragsrechts, ändern, so kann dies zu einem höheren Aufwand oder zu höheren Haftungsrisiken der Unternehmen führen. Auf Grund der noch weitgehenden Konzentration der Geschäftstätigkeit auf Deutschland bestehen für die Gruppe derzeit keine regulatorischen Risiken, die aus ausländischen Rechtsordnungen und Kulturkreisen herrühren.

Chancenbericht

Neben den bereits dargestellten Risiken bestehen auch Chancen, die über die in der Planung erfasste Geschäftsentwicklung hinausgehen. Die Geschäftsführung der DABERO sieht diese insbesondere in den folgenden Bereichen:

Akquisitionen

Auch im Geschäftsjahr 2017 soll die DABERO Gruppe durch Akquisitionen wachsen, da diese einen wichtigen Bestandteil der Unternehmensstrategie und -entwicklung darstellen. Neben den beschriebenen Risiken aus Akquisitionen stellen diese aber auch eine erhebliche Chance zur Beschleunigung des Wachstums und für den weiteren, gezielten und strategischen Aufbau der Gruppe dar. Der Fokus der Akquisitionstätigkeit richtet sich hierbei auf mittelständische IT-Unternehmen, deren Geschäftsmodell sich in der Vergangenheit bereits bewährt hat, da diese Unternehmen am meisten davon profitieren, sich einer größeren Gruppe anzuschließen. Das Management der DABERO IT Group führt hierzu jedes Jahr zahlreiche Gespräche.

Technologien und Märkte

Die DABERO Gruppe verfügt über umfassendes technologisches Knowhow insbesondere in Trendtechnologien. Der beschriebene Wandel des IT-Marktes, der sowohl IT Unternehmen als auch Unternehmen aus klassischen Branchen erfasst, eröffnet ein großes Umsatzpotential für die Gruppe. Die Affinität zur Technologie ermöglicht es den DABERO Gruppengesellschaften auch in neuen Geschäftsfeldern mit bedeutenden Wachstumspotentialen einen Zugang zu finden und sich somit gegenüber dem Wettbewerb zu differenzieren. Die Verankerung der DABERO Gruppe im deutschsprachigen Raum und die mittelständische Prägung wird von Kunden sehr geschätzt und ist ein großer Vorteil gegenüber Konkurrenten. Aber auch der Eintritt in neue Marktsegmente und Regionen durch organisches oder akquisitorisches Wachstum schafft neue Möglichkeiten. Aktuell arbeitet die Gruppe an verschiedenen IT-Lösungen, welche ein hohes zusätzliches Ertragspotential besitzen.

Mitarbeiter

Durch das bisher erzielte Wachstum konnte die DABERO Gruppe ihre Attraktivität für neue Mitarbeiter ausbauen. Die Bearbeitung komplexer und herausfordernder Projekte und das damit verbundene Knowhow bilden für neue Mitarbeiter einen starken Anreiz, Teil der DABERO Gruppe zu werden. Aufgrund des zukünftigen Auftretens der Gruppengesellschaften als "One Firm" wird sich die Visibilität und Attraktivität der Gruppe weiter erhöhen. Die Möglichkeit, den künftigen Erfolg einer jungen Gruppe mitgestalten zu können und in einem dynamischen Umfeld mit kurzen Entscheidungswegen und flacher Hierarchie arbeiten zu dürfen, zieht einige der fähigsten Köpfe der Branche an. Auch ehemalige Gesellschafter der DABERO Gruppenunternehmen bleiben aus genannten Gründen dem Verbund in der Regel langfristig erhalten. Kollegen, die durch Akquisitionen hinzugewonnen wurden, konnten schnell von den Vorteilen der Gruppenzugehörigkeit überzeugt werden. Dazu gehören unter anderem die vielfältigen Perspektiven hinsichtlich der persönlichen und professionellen Entwicklung innerhalb der Gruppe. Ein Steuerungsmittel um gegen den akuten Fachkräftemangel und den fortschreitenden demographischen Wandel anzutreten, liegt in der Auflage eines Anwerber-Programms an Top-Universitäten im europäischen Raum, um über die Stadien Praktikum bzw. Trainee, Talente langfristig an die DABERO Gruppe zu binden.

Prozesse und Systeme

Die stetige Verbesserung der internen Organisation und Zusammenarbeit hat für die DABERO Gruppe hohe Priorität. Der Einsatz moderner Systeme und durchdachter Prozesse erlaubt es, gruppenübergreifend effizient zusammenarbeiten zu können. Die Einführung weiterer System birgt großes Potential. Die Priorität liegt hierbei auf dem Teilen von Know-how und verfügbaren Ressourcen sowie auf der Intensivierung bestehender und neuer Kundenbeziehungen und dem erfolgreichen Durchführen von Kundenprojekten.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass das Gesamtrisiko, dem die DABERO IT Group ausgesetzt ist, unter Berücksichtigung des angewandten Risikomanagements als begrenzt und überschaubar angesehen werden kann. Das konzernweite Risikomanagementsystem sowie die damit im Zusammenhang stehenden organisatorischen Maßnahmen erlauben es der Geschäftsführung, Risiken zeitnah zu erfahren, um adäquate Maßnahmen einzuleiten. Zum Zeitpunkt der Fertigstellung dieses Berichtes lagen keine bestandsgefährdenden Risiken vor. Dem gegenüber wurden im abgeschlossenen Geschäftsjahr die Strukturen weiter optimiert, um die bestehenden Chancen erfolgreich nutzen zu können. Dies gilt sowohl für den Aufbau weiterer Mitarbeiter durch ein gemeinsames Recruiting in der Gruppe, die Entwicklung neuer Solutions für Kunden und die Nutzung von Synergiepotentialen. Zudem wird die positive operative Entwicklung durch potentielle zukünftige Akquisitionen zusätzlich verstärkt.

In Summe sieht das Management die DABERO Gruppe für die weitere Zukunft sehr gut aufgestellt.

 

München, den 19. Mai 2017

Dr. Holger von Daniels, Geschäftsführer

Konzernbilanz zum 31. DEZEMBER 2016 UND 2015

AKTIVA

31.12.2016 31.12.2015
TEUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Software 10.460 4.441
2. Geschäfts- oder Firmenwerte 29.087 24.867
  39.547 29.307
II. Sachanlagen    
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.306 1.040
  1.306 1.040
III. Finanzanlagen    
Genossenschaftsanteile 0 0
  0 0
Summe Anlagevermögen 40.853 30.347
     
B. UMLAUFVERMÖGEN    
I. Vorräte    
1. Unfertige Leistungen 624 362
2. Waren 263 189
3. Geleistete Anzahlungen 34 3
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 922 554
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12.361 9.959
2. Forderungen gegen Gesellschafter -,-- 23
3. Sonstge Vermögensgegenstände 948 13.309 1.648 11.630
III. Sonstige Wertpapiere    
Sonstige Wertpapiere 48 54
  48 54
IV. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 15.174 7.946
Summe Umlaufvermögen 29.453 20.185
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 818 635
D. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG 3.748 1.589
  74.871 52.756

PASSIVA

   
  31.12.2016 31.12.2015
  TEUR TEUR
EIGENKAPITAL    
I. Gezeichnetes Kapital 25 25
II. Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung 119 88
III. Konzernbilanzverlust -3.892 -1.702
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 3.748 1.589
Summe Eigenkapital -,-- -,-
     
A. RÜCKSTELLUNGEN    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 436 418
2. Steuerrückstellungen 1.627 1.395
3. Sonstige Rückstellungen 10.745 6.077
Summe Rückstellungen 12.808 7.890
B. VERBINDLICHKEITEN    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 25.444 16.143
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.161 206
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.743 3.541
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 20.233 18.911
- davon Darlehen mit Rangrücktritt: TEUR 16.760; Vorjahr: TEUR 16.640    
- davon endfällige Zinsverbindlichkeiten mit Rangrücktritt: TEUR 2.548; Vorjahr: TEUR 1.510    
5. Sonstige Verbindlichkeiten 6.869 2.816
Summe Verbindlichkeiten 57.450 41.616
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1.527 2.010
D. PASSIVE LATENTE STEUERN 3.086 1.240
  74.871 52.756

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Geschäftsjahre 2016 und 2015

2016 2015
TEUR TEUR
1. Umsatzerlöse 65.681 57.490
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen 185 302
3. Sonstige betriebliche Erträge 882 595
4. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für bezogene Waren 3.776 5.503
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 9.275 11.634
5. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 31.187 23.716
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.481 3.338
6. Abschreibungen    
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (ohne Firmenwerte und im Rahmen der Erstkonsolidierung erworbene Software) 683 503
b) auf im Rahmen der Erstkonsolidierung erworbene Software 1.670 1.020
c) auf die Geschäfts- oder Firmenwerte 3.621 2.921
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 10.175 7.462
8. Erträge aus anderen Wertpapieren 1 1
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erräge 11 15
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.722 1.796
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.342 918
12. Ergebnis nach Steuern -2.173 -408
13. Sonstige Steuern 17 8
14. Konzernjahresfehlbetrag -2.189 -416
15. Nicht beherrschende Anteile -,-- -11
16. Konzernverlustvortrag -1.702 -1.275
17. Konzernbilanzverlust -3.892 -1.702

Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2016

Ergänzende Angaben zum Konzerneigenkapital per 31.12.2016:*

davon zur Ausschüttung an die Gesellschafter zur Verfügung stehend: TEUR 0

davon gesetzlichen Ausschüttungssperren unterliegend: TEUR 0

davon gemäß Satzung einer Ausschüttungssperre unterliegend: TEUR 0

*diese Angaben beziehen sich auf das Mutterunternehmen, die DABERO IT Group GmbH

DABERO IT Group GmbH, München

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2016

2016
TEUR
Konzernjahresfehlbetrag -2.189
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 5.975
+ Zunahme der Rückstellungen 827
+ Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 985
- Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -546
+ Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 142
+ Zinsergebnis 2.711
+ Ertragsteueraufwand 1.342
- Ertragsteuerzahlungen -1.373
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 7.874
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -156
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -645
- Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis -7.349
- Auszahlungen von Kaufpreisanteilen nicht im Geschäftsjahr erworbener Gesellschaften -59
+ Erhaltene Zinsen 11
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -8.198
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten 26.000
- Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten -17.012
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Gesellschafterdarlehen 120
- Gezahlte Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.651
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 7.458
Zahlungsmittelwirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 7.133
+ Wechselkursbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 29
+ Finanzmittelfonds am Jahresanfang 7.760
Finanzmittelfonds am Jahresende 14.922
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds [T€] 31.12.2016
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 15.174
- Kontokorrentverbindlichkeiten gegenüber Banken -252
Finanzmittelfonds am Jahresende 14.922

KONZERN-EIGENKAPITALSPIEGEL 2016

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital Eigenkapitaldifferenzen aus Währungsumrechnung Konzernverlustvortrag Konzenjahresfehlbetrag, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist Summe
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Stand am 01.01.2015 25 2 -1.275 -,-- -1.248
übrige Veränderungen -,-- 86 -,-- -,- 86
Konzernjahresfehlbetrag -,-- -,-- -427 -,-- -427
Stand am 01.012016 25 88 -1.702 -,-- -1.589
Währungsumrechnung -,-- 31 -,- -,-- 31
Konzernjahresfehlbetrag -,-- -,-- --- -2.189 -2.189
Stand am 31.12.2016 25 119 -1702 -2.189 -3.748
Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
TEUR TEUR
Stand am 01.01.2015 776 -472
übrige Veränderungen -787 -701
Konzernjahresfehlbetrag 11 -416
Stand am 01.012016 -,-- -1.589
Währungsumrechnung -,-- 31
Konzernjahresfehlbetrag -,-- -2.189
Stand am 31.12.2016 -,-- -3.748

Ergänzende Angaben zum Konzerneigenkapital per 31.12.2016: *

davon zur Ausschüttung an die Gesellschafter zur Verfügung stehend: TEUR 0

davon gesetzlichen Ausschüttungssperren unterliegend: TEUR 0

davon gemäß Satzung einer Ausschüttungssperre unterliegend: TEUR 0

* diese Angaben beziehen sich auf das Mutterunternehmen, die DABERO IT Group GmbH

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2016

I. Allgemeine Angaben

Der Konzernabschluss der IT Group GmbH für das erste Konzerngeschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2016 wird unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going Concern) und nach den Vorschriften der §§ 290 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Die Unternehmensfortführung ergibt sich, trotz des negativen Eigenkapitals, durch die Rangrück-trittsvereinbarung der Gesellschafter bezüglich der Gesellschafterdarlehen an die DABERO IT Group GmbH und die positiven Fortführungsprognosen für die Konzernunternehmen. Der Rangrücktritt erfolgt im Falle einer (insolvenzrechtlichen) Überschuldung oder eines sonstigen Insolvenzgrundes.

Der Konzernabschluss wurde erstmals nach den durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) vom 17. Juli 2015 (BGBl. I S. 1245) geänderten Vorschriften des HGB aufgestellt. Die Vorjahreszahlen wurden nicht angepasst. Durch die Umstellung ergaben sich neben dem neuen Gliederungsschema der Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 Abs. 2 HGB keine wesentlichen Änderungen der Bilanzierung in der Gewinn- und Verlustrechnung.

Zur Vergrößerung der Klarheit der Darstellung werden Davon-Vermerke, wenn zulässig, einheitlich im Anhang angegeben.

II. Konsolidierung

Konsolidierungskreis

Im Konzernabschluss sind neben dem Abschluss der DABERO IT Group GmbH (Mutterunternehmen), die Abschlüsse der nachfolgend aufgeführten Tochterunternehmen einbezogen. Der Jahresabschluss der einbezogenen Tochterunternehmen ist auf den Stichtag des Mutterunternehmens aufgestellt.

Gliederung, Ansatz und Bewertung erfolgen im Konsolidierungskreis nach konzerneinheitlichen Vorschriften.

Der Anteilsbesitz gemäß § 313 Abs. 2 HGB ist in nachfolgender Übersicht ersichtlich:

Nr. Gesellschaft Sitz Anteile am Kapital in % Währung
1. DABERO IT Group GmbH München 100% EUR
Unmittelbare Beteiligungen der DABERO IT Group GmbH      
2. DABERO .more GmbH* München 100% EUR
3. Cedros Gesellschaft für Datenverarbeitung mbH * Sankt Augustin 100% EUR
4. icubic AG * Magdeburg 100% EUR
5. novem business applications GmbH Hamburg 100% EUR
6. Wassermann Unternehmensberatung AG * München 100% EUR
Mittelbare Beteiligungen über abhängige Tochtergesellschaften      
7. realtime AG * Langenfeld 100% EUR
8. movento GmbH * Mannheim 100% EUR
9. quadracon GmbH Mannheim 100% EUR
10. movento digital GmbH * München 100% EUR
11. movento Schweiz AG St. Gallen (CH) 100% CHF
12. movento DABERO Austria GmbH Wien (AT) 100% EUR
13. HighQ for the financial Industry GmbH * Frankfurt am Main 100% EUR
14. novem business services AG Hamburg 100% EUR
15. novem Swiss AG Zürich (CH) 100% CHF
16. Wassermann Expert Services GmbH Böblingen 100% EUR

* Diese Gesellschaften machen von der Möglichkeit der Befreiung des § 264 Abs. 3 HGB im Berichtsjahr Gebrauch.

Die wesentlichen Veränderungen des Konsolidierungskreises im Berichtsjahr betreffen:

Die zum 3. August 2016 erworbenen Gesellschaften Wassermann Unternehmensberatung AG, München, und Wassermann Expert Services GmbH, Böblingen, sind auf den 1. August 2016 erstkonsolidiert worden.

Durch einen Verschmelzungsvertrag vom 01. August 2016 wurden sechs Gesellschaften mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01. Januar 2016 rückwirkend verschmolzen. Die CAPIT GmbH wurde auf die novem business applications GmbH und die Realtime GmbH auf die DABERO .more GmbH verschmolzen. Die Gesellschaften DABERO Operation 1 GmbH, DABERO icubic AG, DABERO novem GmbH und DABERO Operation 4 GmbH wurden hingegen auf die DABERO IT Group GmbH verschmolzen.

Im Vergleich zum Vorjahr führt die erstmalige Einbeziehung der Wassermann-Gesellschaften in den Konzernabschluss zu erhöhten Umsatzerlösen i.H.v. TEUR 7.484 für die Monate August bis Dezember sowie einer Bestandserhöhung von TEUR 48 und sonstigen betrieblichen Erträgen über TEUR 137. Dem stehen Aufwendungen für Material bzw. bezogene Leistungen i.H.v. TEUR 1.498 und Personal i.H.v. TEUR 4.055 sowie Abschreibungen von TEUR 116 und sonstige betriebliche Aufwendungen von TEUR 1.074 gegenüber. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wurde somit mit TEUR 927 positiv beeinflusst. Durch die erstmalige Konsolidierung der Wassermann-Gesellschaften wurde auch die Konzernbilanz zum 31.12.2016 in mehreren Positionen wesentlich verändert. So stiegen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Konzern um TEUR 3.108 und die Liquiden Mittel um TEUR 2.156. Die Rückstellungen lagen bei TEUR 1.691. Im Rahmen der Erstkonsolidierung zum 1. August 2016 wurden stille Reserven einer Software i.H.v. TEUR 7.800 aufgedeckt.

Konsolidierungsmethoden

Bei der Erstellung des Konzernabschlusses werden die Vorschriften über die Kapitalkonsolidierung (§ 301 HGB), die Schuldenkonsolidierung (§ 303 HGB), die Zwischenergebniseliminierung (§ 304 HGB), die Aufwands- und Ertragskonsolidierung (§ 305 HGB), die latenten Steuern (§ 306 HGB) sowie die Währungsumrechnung (§ 308a HGB) beachtet.

Die Kapitalkonsolidierung (Erstkonsolidierung) erfolgte nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 HGB). Dabei werden die Anschaffungskosten der Anteile an den einbezogenen Tochterunternehmen mit dem jeweils anteiligen Reinvermögen basierend auf den beizulegenden Zeitwerten der übernommenen Vermögenswerte und Schulden dieser Unternehmen zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung verrechnet. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Beim Hinzu-erwerb von Anteilen Dritter während des Konzerngeschäftsjahres wird der Unterschiedsbetrag zum Erwerbsstichtag ermittelt und den bestehenden Geschäfts- oder Firmenwerten zugeordnet.

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden gegeneinander aufgerechnet. Konzerninterne Umsatzerlöse sowie andere Erträge werden mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet. Wesentliche Zwischenergebnisse aus Geschäftsvorfällen zwischen einbezogenen Unternehmen bestehen nicht.

Bei der Umrechnung der in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlüsse werden alle Vermögenswerte und Schulden, mit Ausnahme des Kapitals, zu Stichtagkursen umgerechnet. Das Kapital wird zu historischen Kursen umgerechnet. Die Umrechnung der Gewinn- und Verlustrechnungen erfolgt mit den monatlichen Durchschnittskursen. Eine sich ergebende Um-rechnungsdifferenz wird ergebnisneutral im Eigenkapital im Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnungen" gem. § 308a HGB ausgewiesen.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Konzernabschluss werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Vermögensgegenstände und Schulden werden grundsätzlich einzeln bewertet.

Aktiva

Selbst erstellte Software, welche teilweise auf Einzelgesellschaftsebene zu Herstellungskosten (Entwicklungskosten) aktiviert wird, fließt auf Konzernebene nicht in die Ermittlung der Bilanz mit ein.

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene

EDV-Programme in der Regel über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben.

Die Geschäfts- oder Firmenwerte werden linear über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Die DABERO IT Group GmbH sieht die Nutzungsdauer bei 10 Jahren, da die erworbenen Gesellschaften eine überdurchschnittliche Markt- und Wettbewerbsposition besitzen. Durch die Implementierung ihrer Produkte bei Kunden mit langfristigen oder sich in der Regel jährlich verlängernden Serviceverträgen gib es eine hohe Sicherheit was zukünftige Einnahmen betrifft. Darüber hinaus haben die erworbenen Gruppengesellschaften durch ihre Positionierung in Themengebieten mit stetig steigenden Anforderungen, wie z.B. der Banken-Regulatorik oder der Dokumentations- und Auskunftspflicht in der Telekommunikationsindustrie eine sehr gute Marktpositionierung. Die langjährige Betriebszugehörigkeit von Schlüsselmitarbeitern und Kompetenzträgern ist ebenfalls ein Grund für die gewählte Abschreibungsdauer.

Die Sachanlagen werden grundsätzlich zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, soweit sie abnutzbar sind, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Zugänge werden mit den Anschaffungs- oder den aktivierungspflichtigen Herstellungskosten bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Bei Sachanlagen mit zeitlich begrenzter Nutzung werden lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Für die Schätzung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern werden die steuerlichen Abschreibungstabellen herangezogen und, soweit die dort genannten Nutzungsdauern innerhalb des handelsrechtlich vertretbaren Schätzrahmens liegen, berücksichtigt.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe im Aufwand erfasst. Ohne Rücksicht darauf, ob die Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Soweit der Grund für eine außerplanmäßige Abschreibung entfallen ist, erfolgt eine Zuschreibung unter Berücksichtigung des planmäßigen Abschreibungsverlaufs.

Die am 31. Dezember 2016 noch nicht abgerechneten, in Arbeit befindlichen Aufträge, werden mit einem auf Basis der handelsrechtlichen Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2 HGB ermittelten Stundensatz bewertet.

Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Bildung von Pauschalwertberichtigungen wurde teilweise vorgenommen. Langfristige Steuererstattungsansprüche i.S.d. § 37 KStG (Körperschaftsteuer-gut-haben) sind zum Barwert angesetzt.

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Passiva

Als Gezeichnetes Kapital wird das Stammkapital des Mutterunternehmens zum Nennbetrag bilanziert.

Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrages. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten alle bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Mit ihnen werden Verpflichtungen abgedeckt, die dem Grunde nach erkennbar, aber hinsichtlich ihrer Höhe oder des Zeitpunkts ihres Eintritts unbestimmt sind.

Für ungewisse Verpflichtungen aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die bestehenden Pensionsverpflichtungen werden entsprechend versicherungsmathematischen Gutachten nach Saldierung mit dem Planvermögen ausgewiesen. Bei der Ermittlung des versicherungsmathematischen Passivierungsbetrages wurde jeweils die "projected-unit-credit-method" (Methode der laufenden Einmalprämien) angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz: 4,01%
Erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen: 0,00%
Zugrunde gelegte Sterbetafel: Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck

Die Pensionsverpflichtungen der Cedros Gesellschaft für Datenverarbeitung mbH wurden nach IDW RS HFA 30 mit ihren Anschaffungskosten bewertet.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Umsatz für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Fremdwährungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Schulden werden entsprechend § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Stichtag umgerechnet und die entstehenden Kursdifferenzen in den Erträgen und Aufwendungen abgebildet.

Latente Steuern

Latente Steuern werden auf temporäre Differenzen zwischen steuerlichen und handelsrechtlichen Bilanzansätzen mit einem konzerneinheitlichen Durchschnittssteuersatz von 30,0% bilanziert. Auf der Passivseite kommt es aufgrund unterschiedlicher gesetzlicher Regelungen im Handels- und Steuerrecht auf Ebene der in den Konzernabschluss einbezogenen Abschlüsse und durch Konsolidierungsmaßnahmen zu temporär differierenden Wertansätzen. Die Differenzen beruhen im Wesentlichen auf den im Rahmen der Neubewertung ermittelten Software-Produkten. Der bei einem operativen Tochterunternehmen aufgrund von steuerlichen Verlustvorträgen resultierende Aktivüberhang wird unter Ausübung des Wahlrechts nicht aktiviert.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und der Abschreibungen sind im folgenden Anlagespiegel dargestellt:

Entwicklung des Konzernanlagevermögens vom 31. Dezember 2015 bis 31. Dezember 2016

Anschaffungs- und Herstellungskosten
31.12.2015 Zugänge zum Konsolidierungskreis Zugänge Abgänge Währungsdifferenzen 31.12.2016
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Entgeltlich erworbene Software 6.678 8.871 156 342 0 15.364
2. Geschäfts- oder Firmenwerte 29.590 0 7.841 0 0 37.431
  36.269 8.871 7.998 342 0 52.795
II. Sachanlagen            
Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.083 1.340 645 344 3 5.727
III. Finanzanlagen            
Genossenschaftsanteile 0 0 0 0 0 0
  40.352 10.211 8.643 686 3 58.523
Abschreibungen
31.12.2015 Zugänge zum Konsolidier- ungskreis Zugänge Abgänge Währungsdifferenzen 31.12.2016
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Entgeltlich erworbene Software 2.238 1.050 1.830 215 0 4.904
2. Geschäfts- oder Firmenwerte 4.724 0 3.621 0 0 8.345
  6961 1.050 5.452 215 0 13.249
II. Sachanlagen            
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.043 1.183 523 329 1 4.421
III. Finanzanlagen            
Genossenschaftsanteile 0 0 0 0 0 0
  10.005 2.233 5.975 544 1 17.669
Restbuchwerte
31.12.2016 31.12.2015
TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Software 10.460 4.441
2. Geschäfts- oder Firmenwerte 29.087 24.867
  39.547 29.307
II. Sachanlagen    
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.306 1.040
III. Finanzanlagen    
Genossenschaftsanteile 0 0
  40.853 30.347

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich (wie im Vorjahr) eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens umfassen Aktien (TEUR 45) und Investmentfondsanteile (TEUR 3). Diese sind als Sicherheit für finanzielle Verpflichtungen (Mietbürgschaft) verpfändet worden.

Eigenkapital

Die Entwicklung des Eigenkapitals ist dem Konzerneigenkapitalspiegel zu entnehmen (Anlage V).

Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen belaufen sich auf TEUR 436 (01.01.2016: TEUR 418). Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen beträgt zum 31. Dezember 2016 TEUR 1.094. Das gemäß § 253 Abs. 1 S. 4 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert bewertete und nach § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit den Pensionsrückstellungen verrechnete Deckungsvermögen beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 658. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB. Bei den Rückstellungen für Altersvorsorgeverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 134.

Unter den sonstigen Rückstellungen (TEUR 10.745; 01.01.2016: TEUR 6.077) sind im Wesentlichen Personalrückstellungen, variable Kaufpreisbestandteile, Rückstellungen für Urlaub und Überstunden, Rückstellungen für Gewährleistungen, Jahresabschlusskosten, ausstehende Rechnungen und Archivierungskosten ausgewiesen. Von den sonstigen Rückstellungen haben TEUR 3.003 eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

Verbindlichkeiten

Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
von bis zu einem Jahr von einem bis fünf Jahren von mehr als fünf Jahren
TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 25.444 1.922 13.438 10.083
(Vorjahr) (16.143) (5.018) (11.125) 0
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.161 1.161 0 0
(Vorjahr) (206) (206) 0 0
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.743 3.743 0 0
(Vorjahr) (3.541) (3.541) 0 0
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 20.233 925 0 19.308
(Vorjahr) (18.911) (761) 0 (18.150)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 6.869 6.409 460 0
(Vorjahr) (2.816) (1.879) (937) 0
Gesamt 57.450 14161 13.898 29.391
(Vorjahr Gesamt) (41.616) (11.404) (12.062) (18.150)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen mit TEUR 25.167 (31.12.2015: TEUR 15.925) im Wesentlichen aufgenommene Darlehen zur Finanzierung des Erwerbs der operativen Gesellschaften, sowie mit TEUR 252 (31.12.2015: TEUR 186) in Anspruch genommene Kontokorrentlinien. Für die Darlehen wurden die folgenden wesentlichen Sicherheiten bestellt:

Anteils- bzw. Aktienverpfändung der Anteile an den wesentlichen Tochterunternehmen

Globalzession der Forderungen, Ansprüche und Rechte (einschließlich solcher aus Lieferungen und Leistungen und Versicherungen, Darlehen sowie Unternehmensverträgen) der wesentlichen Tochterunternehmen,

Verpfändung der Guthaben-Konten bei Banken der wesentlichen Tochtergesellschaften sowie

Abtretung von immateriellen Rechten der icubic AG und Wassermann Unternehmensberatung AG

Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Sicherheiten wird als sehr gering eingeschätzt, da der DABERO IT Group GmbH ausreichende Cashflows zur Bedienung der Darlehen über die Tochterunternehmen zufließen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 20.233 (31.12.2015: TEUR 18.911) beziehen sich zu einem Großteil (TEUR 16.760) auf Darlehen, welche zusätzlich zu den Darlehen gegenüber Kreditinstituten im Rahmen des Erwerbs der einzelnen operativen Einheiten aufgenommen wurden. Diese sind alle mit einem Rangrücktritt versehen und werden endfällig mit einem Zinssatz von 6% p.a. verzinst. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen mit TEUR 19.308 (TEUR 18.150) sonstige Verbindlichkeiten und mit TEUR 925 (31.12.2015: TEUR 761) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 1.975 (31.12.2015: TEUR 1.405) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 282 (31.12.2015: TEUR 38) enthalten.

Latente Steuern

Auf der Passivseite kommt es aufgrund unterschiedlicher gesetzlicher Regelungen im Handels-und Steuerrecht auf Ebene der in den Konzernabschluss einbezogenen Abschlüsse und durch Konsolidierungsmaßnahmen zu temporär differierenden Wertansätzen. Die Differenzen beruhen im Wesentlichen auf den im Rahmen der Neubewertung ermittelten Software-Produkten. Bei der Ermittlung der latenten Steuern kommt ein konzerneinheitlicher Durchschnittssteuersatz von 30,0% zur Anwendung.

1.1.2016 Zugang im Rahmen der Erstkonsolidierung Ergebniswirksame Veränderung 31.12.2016
TEUR TEUR TEUR TEUR
Passive Steuerlatenz 1.240 2.340 -494 3.086

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Umsatzerlöse lassen sich wie folgt aufgliedern:

2016
Land TEUR %
Deutschland 54.958 84%
Schweiz 7.081 11%
Großbritannien 2.553 4%
Österreich 698 1%
Frankreich 1 0%
Sonstige 390 1%
Gesamt 65.681 100%

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen verrechnete Sachbezüge sowie Erträge aus Versicherungsentschädigungen enthalten. Die Erträge aus der Währungsumrechnung betragen TEUR 11 (2015 TEUR 48), die periodenfremde Erträge TEUR 178 (2015 TEUR 73).

Der Personalaufwand beinhaltet Aufwendungen für Altersvorsorge in Höhe von TEUR 167 (2015 TEUR 73).

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 12 (2015 TEUR 34) und Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 42 (2015 TEUR 52) enthalten.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen stammen mit TEUR 1.038 (2015 TEUR 976) aus Gesellschafterdarlehen und mit TEUR 722 (2015 TEUR 716) aus Bank- bzw. sonstigen Darlehen. TEUR 900 zinsähnliche Aufwendungen wurden im Rahmen der Refinanzierung als einmalige Fee gegenüber den finanzierenden Banken fällig. Aus der Abzinsung von Rückstellungen resultiert Aufwand von TEUR 44 (2015 TEUR 103).

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ohne latente Steuern betragen TEUR 1.836 (2015 TEUR 1.225). Aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern ist ein Ertrag in Höhe von TEUR 494 (2015 TEUR 307) entstanden.

VI. Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung

In der Kapitalflussrechnung sind die Zahlungsströme entsprechend dem DRS 21 des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee e.V. nach Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit aufgeteilt.

Die Auszahlung aus von Kaufpreisanteilen nicht im Geschäftsjahr erworbener Gesellschaften betreffen Earn Out Zahlungen, welche bei Erreichen zum Kaufzeitpunkt festgelegter Ergebnisse fällig werden. Der Finanzmittelfond umfasst den Posten Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten abzüglich in Anspruch genommener Kontokorrentlinien. Von den Guthaben sind TEUR 80 (31.12.2015: TEUR 72) auf Kautionskonten nicht sofort verfügbar. Die Guthabenkonten bei Banken sind trotz ihrer überwiegenden Verpfändung als Sicherheiten im Rahmen eines ordnungsgemäßen Geschäftsgangs verfügbar.

VII. Ergänzende Angaben

Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr waren neben einem Geschäftsführer durchschnittlich 445 Angestellte (Vorjahr: 342) beschäftigt. Davon waren zum 31.12.2016 17 Beschäftigte im Vorstand bzw. in der Geschäftsführung der operativen Tochtergesellschaften tätig.

Haftungsverhältnisse und Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Konzern hat in der Vergangenheit Fördermittel in Höhe von TEUR 2.115 von der öffentlichen Hand erhalten, die bei Verstößen gegen die im Bewilligungsbescheid genannten Auflagen (insbesondere die Schaffung von 23 Dauerarbeitsplätzen) ganz oder teilweise zurückgefordert werden könnten. Nach aktueller Einschätzung ist eine Rückforderung sehr unwahrscheinlich, da der Förderzeitraum bereits abgelaufen ist und auf nationaler Ebene alle Anforderungen erfüllt wurden. Lediglich eine noch mögliche Prüfung auf europäischer Ebene könnte hier zu einer Rückforderung führen.

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen für die folgenden 5 Jahre beläuft sich auf TEUR 6.167, davon für das Folgejahr TEUR 2.657.

Honorare des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen wurden i.H.v. TEUR 49 (2015 TEUR 21) im Geschäftsjahr zurückgestellt. Für Steuerberatungsleistungen wurden im Geschäftsjahr TEUR 2,5 (2015 TEUR 0) zurückgestellt, für sonstige Leistungen sind TEUR 33 (2015 TEUR 36) angefallen.

Konzernzugehörigkeit

Das Mutterunternehmen des größten Konzernkreises ist die DABERO Service Group GmbH, München, in dessen Konzernabschluss die DABERO IT Group GmbH einbezogen wird. Dieser wird beim elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung mit wesentlichem Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage sind nach dem Ende des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

ANLAGE VI Seite 13

Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehörten im Berichtsjahr an:

Dr. Holger von Daniels, München; Betriebswirt

Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des §181 BGB befreit.

Hinsichtlich der Angabe zu den Geschäftsführerbezügen (§314 Abs. 1 Nr. 6 HGB) wird von der Ausnahmeregelung analog §286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

 

München, den 19. Mai 2017

Dr. Holger von Daniels, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den von der DABERO IT Group, München, aufgestellten Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2016 geprüft. Die Aufstellung von

Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des

durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens- Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen

Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter

Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der

Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Hamburg, 22. Mai 2017

AC CHRISTES & PARTNER GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Christes, Wirtschaftsprüfer

Schulze, Wirtschaftsprüfer

Billigung des Konzernabschlusses

Der Konzernabschluss 2016 wurde in der Gesellschafterversammlung am 26.06.2017 gebilligt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

52 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.