Scope Ratings GmbH
Lennéstraße 5, 10785 Berlin, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Scope Ratings GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHTI. Angaben zur Unternehmensführung und zur GesellschaftDie Scope Ratings ist eine GmbH nach deutschem Recht (im Folgenden "Scope Ratings" oder "Gesellschaft" genannt). Sie ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Scope SE & Co. KGaA, Berlin, mit der ein Beherrschungsvertrag besteht. Die Gesellschaft bietet als Kreditratingagentur öffentliche, private und Abonnement - Kreditratings für Corporates (Unternehmen), Financial Institutions (Finanzinstitute), Structured Finance (Verbriefungen), Project Finance (Projektfinanzierungen) sowie Public Finance (öffentlicher Sektor) an. Darüber hinaus erstellt die Gesellschaft im Bereich Risk Solutions Kreditanalysen und Scorecards für Investoren. Scope Ratings wird durch die European Securities and Markets Authority (ESMA) als europäische Ratingagentur überwacht, sie besitzt den ECAI-Status (External Credit Assessment Institution) der Europäischen Bankenaufsicht (EBA) und ist durch die eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA registriert. Die Gesellschaft besitzt eine 100%ige Tochtergesellschaft Scope Ratings UK Limited, welche im gleichen Geschäftsfeld im Vereinigten Königreich aktiv ist und von der Financial Conduct Authority (FCA) überwacht wird. Die Gesellschaft ist als neue "External Credit Assessment Institution" (ECAI) im Rahmen des Eurosystem Credit Assessment Framework (ECAF) durch die Europäische Zentralbank akzeptiert. II. RahmenbedingungenWirtschaftliches Umfeld Im Verlauf des Jahres 2023 verlangsamte sich das wirtschaftliche Wachstum in allen europäischen Ländern im Vergleich zum Vorjahr. Die anhaltende Energiekrise in Europa, ausgelöst durch den Krieg in der Ukraine, hatte einen bleibenden Einfluss und führte zu anhaltend hoher Inflation und steigenden Zinsen. Dies wiederum löste in mehreren Ländern Rezessionen aus; in manchen Ländern ging die jährliche Wirtschaftsleistung im Vergleich zum Vorjahr zurück, beispielsweise in Ungarn (-0,6 %) sowie in Deutschland (-0,3 %). Das Wachstum im Euroraum sank von 3,4 % im Jahr 2022 auf 0,7 %. Nach einer historisch starken Straffung der Geldpolitik erreichten die Zinsen der Europäischen Zentralbank, Federal Reserve und Bank of England im letzten Quartal 2023 ihren Höchststand im Zinserhöhungszyklus 1 . Das wirtschaftliche Umfeld erwies sich insgesamt als herausfordernd für Kapitalmarkt- und Ratingaktivitäten in den meisten Anleihesegmenten. Jedoch hatten Unsicherheiten im Zusammenhang mit geopolitischen Risiken keinen spürbaren Einfluss auf das Ratinggeschäft; Scope Ratings konnte seine Aktivitäten und Kundenbeziehungen im Geschäftsjahr erfolgreich ausbauen. Entwicklung auf den relevanten Märkten Scope Ratings ist es gelungen, die Diversifizierung der beauftragten Ratings weiter zu steigern. Insbesondere Ratings in den Bereichen Corporates und Structured Finance generieren einen erheblichen Anteil an wiederkehrenden Umsätzen durch feste jährliche Monitoring-Gebühren. Die Gesellschaft hat den Umfang bezahlter Ratingmandate in diesem Bereich im Jahr 2023 im schwierigen Kapitalmarktumfeld weiter ausgebaut. Der positive Wachstumstrend hat sich im Bereich Corporates im Jahr 2023 fortgesetzt. Scope Ratings konnte seinen Marktanteil in Europa in Bezug auf die Anleihen relevanter Emittenten halten und bestätigte seine Position als drittgrößter Anbieter von Corporate Ratings in der Region. In diesem Jahr wurde das Wachstum im Bereich Corporates vor allem durch eine dynamische Nachfrage nach private Credit Estimates und private Ratings im Zusammenhang für Private-Debt-Funds sowie durch eine stabile Nachfrage von skandinavischen Emittenten getragen. Im Bereich Structured Finance hat sich die Aktivität in den verschiedenen europäischen Märkten und Teilsektoren weiter diversifiziert. Während das Volumen der gerateten Verbriefung von notleidenden Krediten (NPL) in Europa im Jahr 2023 sehr begrenzt blieb, hat sich ein zunehmender Anteil der Scope-Ratings-Aktivitäten im Bereich der strukturierten Kredite, der gewerblichen Immobilien und privater Verbriefungen positiv entwickelt. Der Bereich Projektfinanzierung profitierte vom anhaltenden Trend nach Projektfinanzierungsratings in Europa. Im Bereich Financial Institutions wurde die Emissionstätigkeit in erster Linie durch aufsichtsrechtliche Anforderungen an regulatorisches Eigenkapital bestimmt. Zusätzlich führte die Änderung der Geldpolitik in Europa zu steigenden Pfandbriefemissionen, da Banken sich weniger direkt über Zentralbanken refinanzieren konnten. Als hilfreich erwies sich hierbei die wachsende Anerkennung von Scope Ratings bei Zentralbanken. III. Ertrags-, Finanz- und VermögenslageErtragslage 1. Umsatzentwicklung Die Umsätze der Scope Ratings erhöhten sich im Berichtsjahr um 16 % von TEUR 19.623 auf TEUR 22.666, das im Vorjahr prognostizierte und angestrebte Umsatzwachstum von ca. 30% wurde dabei nicht erreicht. Die Gründe für das geringere Wachstum sind im Wesentlichen zurückzuführen auf ein weiterhin schwieriges Marktumfeld in Folge der allgemeinen makroökonomischen Entwicklungen weltweit, unter anderem als Folge des andauernden Ukraine-Krieges, gestörter Lieferketten und steigender Rohstoff- und Energiepreise. Die Umsätze der Gesellschaft setzen sich zusammen aus nicht-wiederkehrenden Umsätzen (TEUR 10.095; Vj. TEUR 8.729) und wiederkehrenden Umsätzen (TEUR 12.572; Vj. TEUR 10.894), dabei ist der Anteil an wiederkehrenden Umsätzen an den Gesamtumsätzen im Vergleich zu 55,5% im Vorjahr mit 55,4% annähernd stabil geblieben. Langfristig beabsichtigt die Gesellschaft, den Anteil wiederkehrender Umsätze am Gesamtumsatz auf über 70 % zu steigern und damit die wirtschaftliche Stabilität zu festigen. 2. Ergebnisentwicklung Die für das Berichtsjahr ursprünglich prognostizierte deutliche Kostenreduktion wurde nicht erreicht. Ursächlich dafür waren zum einen höhere Personalaufwendungen durch die Bildung von Restrukturierungsrückstellungen und zum anderen eine erhöhte Inanspruchnahme konzerninterner Dienstleistungen gegenüber dem budgetierten Wert. Ebenso wirkte sich die höhere Dotierung einer Rückstellung für eine Strafzahlung negativ auf das Ergebnis der Gesellschaft aus. Die Verminderung des Bestandes an unfertigen Leistungen (TEUR -309 Vj. TEUR -499) ist, wie bereits im Vorjahr, zurückzuführen auf die konsequente Fertigstellung von Ratingaufträgen zum Jahresende. Der Materialaufwand (TEUR 3.614; Vj. TEUR 3.748) beinhaltet Aufwendungen für die durch die englische Tochtergesellschaft Scope Ratings UK Ltd. erbrachten Dienstleistungen sowie den Aufwand für die Beschäftigung von Freelancern. Die Personalaufwendungen (TEUR 19.362; Vj. TEUR 16.686) sind im Berichtsjahr in Folge des anhaltenden Ausbaus der Analystenteams, der unterstützenden Funktionen und der langfristigen Mitarbeiterbindungsprogramme angestiegen. Der Großteil des Anstiegs ist allerdings auf die Bildung von Restrukturierungsrückstellungen in Höhe von TEUR 2.397 zurückzuführen. Aufgrund der beschriebenen Entwicklungen verbesserte sich das EBITDA der Gesellschaft im Berichtsjahr um 13 % (Vj. - 34 %), von TEUR -24.346 in 2022 auf TEUR -21.226; der im Vorjahr prognostizierte Anstieg des EBITDA um ca. 40 % wurde jedoch deutlich verfehlt. Insgesamt ergibt sich ein verminderter Verlust nach Steuern (TEUR -22.179; Vj. TEUR -25.212), der im Rahmen der Verlustausgleichsverpflichtung von der Scope SE & Co. KGaA übernommen wurde. 3. Finanzlage Die Finanzierung der Gesellschaft wurde durch die Muttergesellschaft Scope SE & Co. KGaA sichergestellt. Auf der Grundlage des bestehenden Beherrschungsvertrags wurden die Verluste der Scope Ratings durch die Scope SE & Co. KGaA ausgeglichen. Die Unternehmensführung ist hinsichtlich der Unternehmensentwicklung zuversichtlich, dass die Gesellschaft in den kommenden Jahren gemäß der Unternehmensplanung schrittweise profitabel wird. Entscheidend ist hierbei das Erreichen fortgesetzten Umsatzwachstums bei gleichzeitig limitierter und kontrollierter Kostenentwicklung. Das Erreichen der Profitabilitätsschwelle bei gleichzeitiger Sicherstellung höchster Qualitäts- und Integritätsstandards ist ein Kernziel der Geschäftsführung der Gesellschaft sowie des Gruppenvorstands. Solange die Profitabilität der Gesellschaft nicht gegeben ist, dient die Verlustübernahme gemäß Beherrschungsvertrag dem Ausgleich operativer Verluste. Weitere Absicherungselemente sind ein Rangrücktritt der Darlehen der Muttergesellschaft in Höhe von bis zu TEUR 20.000, die mögliche Ausgabe zusätzlicher Darlehen durch die Muttergesellschaft sowie eine Patronatserklärung derselben. 4. Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft war wesentlich geprägt durch selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und gegen verbundene Unternehmen auf der Aktivseite sowie Rückstellungen und passive Rechnungsabgrenzungsposten auf der Passivseite. In den immateriellen Vermögensgegenständen wurden vor allem fertige oder sich in der Entwicklung befindende, selbsterstellte Ratingmethoden abgebildet. Der Buchwert aller immateriellen Vermögensgegenstände inklusive der noch in Entwicklung befindlichen Vermögenswerte erhöhte sich unter Berücksichtigung von Abschreibungen im Berichtsjahr um +8 % (Vorjahr -15 %) auf TEUR 1.575 (Vj. TEUR 1.464). Der Bestand an unfertigen Leistungen reduzierte sich zum Ende des Berichtsjahres auf TEUR 504 (Vj. TEUR 813). Ursächlich für diesen Rückgang war die Erhöhung der Kapazitäten in den Analysten-Teams hin zur Fertigstellung von Ratings zum Jahresende. Stichtagsbezogen erhöhten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen deutlich um 30 % (TEUR 4.312; Vj. TEUR 3.316), da insbesondere zum Jahresende umfangreiche Großaufträge fertiggestellt und fakturiert wurden. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen nahmen ebenfalls deutlich zu (TEUR 9.733; Vj. TEUR 5.970), da die Forderungen aus der Verlustausgleichsverpflichtung gegen die Gesellschafterin die saldierungsfähigen Verbindlichkeiten zum Jahresende überstiegen. Nach der Stärkung des Eigenkapitals im Jahr 2022 durch einen Forderungsverzicht der Gesellschafterin blieb das Eigenkapital im Jahr 2023 unverändert bei TEUR 2.284. Die Rückstellungen (TEUR 6.179; Vj, TEUR 2.716) sind gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen. Sie setzen sich vor allem aus Restrukturierungskosten, Aufwendungen für ein von der Aufsichtsbehörde ESMA laufendes Verfahren, welches zum Zeitpunkt der Aufstellung abgeschlossen wurde, sowie Verpflichtungen im Zusammenhang mit dem Long-term Incentive Plan zusammen. Die erhaltenen Anzahlungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verzeichneten nur leichte Veränderungen gegenüber dem Vorjahr, wohingegen die sonstigen Verbindlichkeiten deutlich aufgrund der Verrechnung der Konzernumlage für die Scope Ratings UK Ltd. über die Scope Ratings GmbH gestiegen sind. Im Rechnungsabgrenzungsposten (TEUR 5.494 Vj. TEUR 4.862) werden zukünftige Erträge abgebildet. Der deutliche Anstieg der Erträge gegenüber dem Vorjahr war zurückzuführen auf das im Berichtsjahr gestiegene Geschäftsvolumen mit einem einhergehenden höheren Monitoring-Bestand. Aus Sicht der Geschäftsführung ist das Geschäftsjahr insgesamt zufriedenstellend verlaufen, wenn man die andauernden makroökonomischen Auswirkungen des Ukraine Krieges und der Inflation in die Gesamtbewertung miteinbezieht. IV. MitarbeiterDie Mitarbeiter der Scope Ratings tragen maßgeblich zum Unternehmenserfolg und zur Realisierung der Unternehmensvision bei. Von zentraler Bedeutung ist daher die Führung und Entwicklung der Mitarbeiter in einer gestärkten Interaktion zwischen Mitarbeitern und Führungskräften. Aufgabe des Personalmanagements ist es deshalb, engagierte Mitarbeiter für die Scope Ratings zu gewinnen, ihre individuelle Entwicklung im Unternehmen zu fördern und sie langfristig an das Unternehmen und die Teams zu binden. Das Prinzip, die unterschiedlichen Teams und Talente des Unternehmens bei der nachhaltigen Entfaltung ihres Potenzials zu unterstützen, ist dabei fester Bestandteil der Steuerung und des Wachstums der Scope Ratings. Die Unternehmenswerte hohe analytische Exzellenz, Kundenorientierung, unternehmerische Weiterentwicklung und Vielfalt bilden die Basis der täglichen Zusammenarbeit. Vielfalt (Diversity) ist ein elementarer Bestandteil der europäisch geprägten Unternehmenskultur und Werte. Die Scope Group und die Scope Ratings garantieren allen Mitarbeitern ein diskriminierungsfreies Arbeitsumfeld und Chancengleichheit. Mitarbeitern wird, da wo möglich und betrieblich sinnvoll, ein hohes Maß an Flexibilität bei der Zeiteinteilung ermöglicht. Attraktive Arbeitsbedingungen und Entwicklungsperspektiven in einem international tätigen Unternehmen spielen dabei eine wichtige Rolle und bilden eine gute Grundlage, um den vielfältigen Herausforderungen unserer Mitarbeiter, der verschiedenen Arbeitsmärkte, des demografischen Wandels und der Digitalisierung erfolgreich zu begegnen. Mitarbeitergewinnung Die Scope Ratings baut ihre Positionierung als Top-Arbeitgeber bei relevanten Zielgruppen weiter aus, um auch künftig geeignete Bewerber zu gewinnen. Die europäisch ausgerichtete Rekrutierungsstrategie der Scope Ratings zielt dabei auch auf eine erfolgreiche Direktansprache qualifizierter Kandidaten ab. Zusätzlich werden Talente mittels einer zielgruppenspezifischen Ansprache über digitale Plattformen, wie Karriere-Website oder soziale Netzwerke, gewonnen. Die Scope Group und die Scope Ratings wollen ihre externe Reputation und ihren Bekanntheitsgrad bei potenziellen Bewerbern stetig erhöhen. Deshalb erfolgt ein aktives Reputationsmanagement. Dabei wurden durch die Scope Group bereits auch wiederholt Auszeichnungen erreicht, die auch zur Steigerung der Wahrnehmung im Bewerbermarkt beitragen. Dies wirkt sich ebenfalls positiv auf die Scope Ratings aus. So gehörte die Scope Group auch im Jahr 2023 auch zu den Top Arbeitgebern im Mittelstand, die durch eine jährliche unabhängige Befragung des Magazins "Focus" ermittelt werden. Mitarbeiterbindung Mitarbeiterbefragungen vergangener Jahre haben verdeutlicht, dass eine faire Vergütung für die Zufriedenheit der Mitarbeiter von zentraler Bedeutung ist. Die Scope Group und die Scope Ratings verstehen das Thema deshalb als essentiellen Aspekt ihrer Personalarbeit. Ein faires, leistungsorientiertes und transparentes Vergütungsmodell unterstützt die Motivation und Bindung der Mitarbeiter. Die Vergütung beinhaltet seit 2015 eine mehrjährige Vergütungskomponente, die auf den langfristigen Unternehmenserfolg ausgerichtet ist. Die Vergütung im regulierten Marktumfeld muss verschiedene Anforderungen und Vorgaben erfüllen, die die Scope Ratings und die Scope Group berücksichtigen. Das Vergütungsmodell soll unter Berücksichtigung dieser Anforderungen überprüft und weiterentwickelt werden. Die Scope Group und die Scope Ratings legen darüber hinaus großen Wert darauf, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter zu fördern. Dazu werden flexible und bedürfnisorientierte Benefit Lösungen bezogen auf das jeweilige Land angeboten. Zur weiteren Stärkung der Motivation, Einsatzbereitschaft und Qualifikation der Mitarbeiter bietet die Scope Ratings ihren Mitarbeitern zudem ein vielfältiges Angebot an Förderungs- und Entwicklungsmöglichkeiten. Die Scope Academy der Scope Group bündelt fachbezogene und persönliche Weiterentwicklung. V. NachhaltigkeitDie Scope Ratings ist den Prinzipien der Nachhaltigkeit und Vielfalt verpflichtet. Der für alle Mitarbeiter gültige Code of Conduct und der Ethik-Kodex beschreiben die erwarteten sozialen, nachhaltigen und ethischen Verhaltensweisen für Mitarbeiter der Scope Ratings. In einer Erklärung zu Good Corporate Citizenship verpflichtete sich die Scope Group darüber hinaus zu vorbildlichem Verhalten als Arbeitgeber und Unternehmen. Im Kontext der Nachhaltigkeit bezieht die Gesellschaft wo möglich Büromaterial aus nachhaltiger Produktion und mit lokaler Lieferkette bezogen. Das Bahnfahren wird, wenn möglich, dem Fliegen vorgezogen und durch die kontinuierliche Nutzung von Videokonferenzen konnten Reisetätigkeiten verringert werden. Im Kontext der Vielfalt (Diversity) wurden laufend Verbesserungspotenziale identifiziert. Insbesondere setzt sich Scope Ratings zum Ziel, den Frauenanteil in der Belegschaft zu erhöhen. Er lag zum 31.12.2023 bei 30 %. Heute arbeiten bei Scope Ratings Mitarbeiter aus 34 unterschiedlichen Nationen, deren Entwicklung gemäß den Coaching Richtlinien ohne Ansehen von Geschlecht, Rasse oder Alter gefördert wird. Das Hinweisgeberschutzgesetz (HinSchG) ist bei der Scope Ratings und der Scope Group entsprechend den Vorgaben der EU-Whistleblower-Richtlinie in deutsches Recht umgesetzt worden. Das Hinweisgeberschutzgesetz soll Personen schützen, die im Rahmen ihrer Berufstätigkeit Kenntnisse über Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften oder andere verbindliche Regelungen erlangt haben und diese melden. Mit der Einführung eines Meldeportals ist es Whistleblowern möglich, Missstände ohne Angst vor Repressalien offenzulegen. Es ist im ausdrücklichen Interesse der Scope Ratings und der Scope Group, möglichst frühzeitig von etwaigen Verstößen zu erfahren, um diese schnell abstellen zu können. VI. StrategieNach Meinung der Geschäftsleitung ist der Ratingmarkt eines der attraktivsten Segmente der Finanzindustrie; er ist seit Jahrzehnten geprägt von stetigem Wachstum, wiederkehrenden Umsätzen und vor allem von vergleichsweise hohen Margen. Die Beherrschung der Ratingmärkte durch drei US-amerikanische Ratingagenturen bei öffentlichen und privaten Marktteilnehmern hat die Einsicht in die Notwendigkeit von mehr Wettbewerb auf dem Ratingmarkt in Europa weiter gesteigert. Im Zusammenhang mit dem Aufbau einer effizienten europäischen Kapitalmarktunion (CMU) ist es für Europa von entscheidender Bedeutung, sich bei der Bewertung der Kreditrisiken und der damit verbundenen Finanzierungskosten europäischer Emittenten nicht mehr ausschließlich auf US-amerikanische Rating-Agenturen, sondern auch auf regionale Rating-Anbieter zu verlassen. Scope Ratings hat daher zukunftsweisende Ratingmethoden entwickelt, die es den Analysten ermöglichen, Bonitätsurteile abzugeben, die den Besonderheiten europäischer Emittenten Rechnung tragen und regionale Besonderheiten widerspiegeln. Zu diesem Zweck hat die Gesellschaft ein Team angesehener Analysten mit langjähriger Rating-Erfahrung aufgebaut und einen eigenen analytischen "Fußabdruck" für Scope Ratings im Markt etabliert. Auch hinsichtlich des Preismodells hat die Gesellschaft neue Wege eingeschlagen: Für die Erstellung und Nutzung von Ratings werden auch die Investorenrelevanz der Ratings und der Nutzungsumfang durch die Nutzer der konzernweiten Plattform (ScopeOne) transparent in die Preisbildung einbezogen. Scope Ratings erzielt weiterhin Umsatzwachstum, indem es analytische Qualitätsstandards entwickelt, die denen der großen US-Ratingagenturen entsprechen oder darüber liegen und indem es auf einer paneuropäischen Basis und in allen Kreditsegmenten tätig ist. Die Agentur konzentriert sich auf die europäischen Märkte und fokussiert sich dabei auf unterversorgte Kreditrating-Segmente und große europäische Emittenten, die für institutionelle Anleger von größter Bedeutung sind. Die Gesellschaft konnte wesentliche Ratingmandate von renommierten europäischen Konzernen und Banken gewinnen und auch in Structured Finance eine starke Marktposition in bestimmten Assetklassen erarbeiteten, zum Beispiel bei der Bewertung von Verbriefungen von notleidenden Krediten (NPL ABS) oder im Bereich Gewerbeimmobilien (CRE/CMBS). Gestärkt durch die Aufnahme von Scope Ratings GmbH in das Eurosystem Credit Assessment Framework (ECAF) der Europäischen Zentralbank zeichnet sich immer mehr ab, dass Kunden - Emittenten und Investoren - Scope Ratings als einen relevanten und zuverlässigen Anbieter von Kreditratings in Europa ansehen. Scope Ratings verfolgt dabei ein gemischtes Geschäftsmodell mit Einnahmen, die von Emittenten aber auch Anlegern stammen. Der Ausbau analytischer Expertise und einer paneuropäischen Präsenz sollen die Grundlage für eine erhöhte Relevanz am Kapitalmarkt sowie stetiges Umsatzwachstum in den nächsten Jahren schaffen. Mittelfristig bleibt es das Ziel von Scope Ratings, einen Marktanteil von 10 % der bezahlten Kreditratings in Europa zu erreichen. VII. Chancen- und Risikobericht1. Risikomanagementsystem Verankerung des Risikobewusstseins in der Unternehmenskultur Jedes erfolgreiche unternehmerische Handeln ist mit dem Management von Risiken verbunden. Entscheidend für die Unternehmensführung der Scope Ratings ist es, mit bestehenden und neu hinzukommenden Risiken so umzugehen, dass sie aktiv gesteuert werden. Chancen in unternehmerischer Hinsicht sollen zugleich im Sinn der Steigerung des Unternehmenswertes für alle Stakeholder genutzt werden. Die Gesellschaft verfügt über eine umfassende Risikoanalyse, die neben operativen vor allem auch regulatorische Risiken berücksichtigt, und offen und transparent kommuniziert wird. Aus Sicht der Unternehmensführung ist gelebtes Risikobewusstsein das effizienteste Instrument für den Umgang mit Risiken. Die Festlegung und unternehmensweite Kommunikation von Verhaltenscodices, IT und Compliance Richtlinien sowie die Einführung von standardisierten Prozessen unterstützen die Etablierung von regelkonformem Verhalten. Die Gesamtheit der durch die internen Kontrollfunktionen eingeführten und beaufsichtigten Prozesse bildet ein System, das die Einhaltung von aufsichtsrechtlichen Standards im internen und externen geschäftlichen Handeln gewährleistet. Die Verantwortlichen von Compliance, interner Review Funktion, Risikomanagement, IT-Sicherheit und interner Revision berichten an die Geschäftsführung der Scope Ratings sowie an den Beirat der Scope Ratings mit unabhängigen Direktoren. Die Scope Ratings arbeitet in Abstimmung mit dem Beirat kontinuierlich an der Verbesserung und Erweiterung ihres Risikomanagementsystems, das sämtliche interne Kontrollfunktionen umfasst. Risikomanagementsystem Risikomanagement (RMS) in der Scope Ratings bedeutet die systematische Auseinandersetzung mit Risiken, verstanden als negative Ereignisse, deren Eintritt Schäden und/oder unvorhergesehene Kosten erzeugen kann. Mit dem Risikomanagementsystem werden die internen und externen Risiken systematisch ermittelt, bewertet, gesteuert und an die Geschäftsführung und die genannten Aufsichtsgremien berichtet. Dem RMS liegen ein Meldeprozess, eine definierte Risikoinventur sowie eine unterjährige Risikobewertung zugrunde. Im Rahmen der Risikoinventur werden alle wesentlichen Risiken durch die relevanten Entscheidungs- und Wissensträger in den Fachbereichen bewertet. Danach können die Risiken anhand des sich ergebenden Risikoerwartungswertes gewichtet und priorisiert werden. Ein dediziert benannter Risikomanager verantwortet das RMS und stellt die Einhaltung des Prozesses sicher. Somit ermöglicht das Risikomanagementsystem der Unternehmensführung der Scope Ratings, wesentliche Risiken frühzeitig zu erkennen, Maßnahmen zur Gegensteuerung einzuleiten und deren Umsetzung zu überwachen. Chancen Für Scope Ratings bestehen vielfältige unternehmerische Chancen. Zweifellos stellen das Fehlen einer echten europäischen Ratingalternative sowie das oligopolistische und damit gleichermaßen für Emittenten und Anleger nachteilige Verhalten der dominanten Ratingagenturen eine signifikante Möglichkeit für die Gesellschaft dar. Diese Chance verfolgt Scope Ratings bereits seit ihrer Gründung durch kontinuierliche Investitionen in hoch qualifiziertes und motiviertes Personal, neue und relevante Ratingmethoden, differenzierte und wirtschaftlich attraktive Produkte, eine zunehmend große Rating-Abdeckung (Coverage) von Emittenten und Emissionen, sowie eine breite geographische Präsenz in Europa. Weitere Chancen zur Beschleunigung des Unternehmenswachstums sind regulatorischer, analytischer und technologischer Natur. Scope Ratings hat Anfang 2022 bei der Europäischen Zentralbank (EZB) einen Antrag auf Zulassung als externe Ratingagentur im einheitlichen Rahmenwerk für Bonitätsbeurteilungen im Euroraum (Eurosystem Credit Assessment Framework - ECAF) gestellt. Da die EZB der größte Anleiheinvestor in Europa ist, bietet der ECAF-Status für Scope Ratings ein großes Marktpotenzial im Hinblick auf die kommerzielle Verwertbarkeit seiner aktuellen und zukünftigen Ratingabdeckung. Am 10. November 2023 hat die EZB Scope Ratings diesen Status erteilt; die Erlangung dieses Status ist für Scope Ratings ein strategischer Meilenstein und stellt ein bedeutendes Geschäftspotential dar. Wesentliche Chancen für die zukünftige Geschäftsentwicklung sieht das Management von Scope Ratings auch in der geographischen Expansion über Europa hinaus. Die Internationalisierung der Geschäftsaktivitäten wird dem Unternehmen und der gesamten Gruppe große Wachstumschancen eröffnen. Die Akkreditierung von Scope Ratings durch die SEC würde es US-amerikanischen institutionellen Anlegern ermöglichen, für ihre Investmententscheidungen auf Scopes bestehende Ratingcoverage mit ihrem spezifisch europäischen Analyseansatz zurückzugreifen. Die Akkreditierung würde Scope Ratings wiederum in die Lageversetzen, Emittenten zu betreuen, deren Anlegerbasis eine Mischung aus US-amerikanischen, europäischen und anderen Anlegern ist. Weitere Chancen der Scope Ratings liegen in der Integration alternativer, nicht-finanzieller Daten in die Ratinganalyse sowie in der systematischen Einbettung von risikorelevanten ESG Metriken in die genutzten Ratingmethodiken. Auf diese Weise kann die Gesellschaft die Alleinstellungsmerkmale ihrer Produkte stärker ausbauen. Auf der Kostenseite bestehen erhebliche Chancen der Automatisierung des analytischen Produktionsprozesses. Die Gesellschaft plant, erhebliche Investitionen in diesem Bereich in den nächsten Jahren. In Zusammenarbeit mit einer Universität entwickelt die Scope Group derzeit mögliche strategische Ansätze zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz, um eine größere Effizienz von Arbeitsabläufen und die Unterstützung und Entlastung von menschlichen Tätigkeiten zu ermöglichen. 2. Risiken Risiken der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Die Ratingaktivitäten der Scope Ratings sind stark von der Situation an den Fremdkapitalmärkten und dem Verhalten der dort aktiven Emittenten und Investoren abhängig. Deren Emissions- und Investitionstätigkeit hängt sowohl von kurzfristigen Effekten wie auch von mittel- bis langfristigen gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen ab. Trotz der weitgehenden Robustheit des Geschäftsmodells von Ratingagenturen ist die Gesellschaft somit in erheblichem Maße den Auswirkungen längerfristiger makroökonomischer Entwicklungen auf die Kapitalmärkte ausgesetzt, so zum Beispiel der Verringerung von Emissionen von Schuldtiteln durch die Änderung der Geldpolitik in Europa aufgrund sehr hoher Inflation. Scope Ratings befindet sich seit mehreren Jahren und auf absehbare Zeit in einer Phase signifikanter Investitionen in Personal, Vertriebsaktivitäten, internationale Standorte, Technologieinfrastruktur und Produktentwicklung. Insofern besteht bei einer geringeren Marktnachfrage als geplant das Risiko einer negativen Auswirkung auf das betriebliche Ergebnis. Grundsätzlich werden diese Zukunftsinvestitionen durch die Geschäftsführung und den Gruppenvorstand mit Augenmaß und immer auf der Basis konkreter Erwartungen über die Marktentwicklung entschieden. So werden weniger fundierte und/oder verfrühte Investitionen vermieden. Regulierungs-, Compliance- und Prozessrisiken Zwei besondere Formen von Regulierungsrisiken können die Ratingagentur in erster Linie betreffen. Kreditratings werden von institutionellen Anlegern verschiedener Gruppen wie Banken, Versicherungsgesellschaften und Vermögensverwaltern verwendet, die alle einer umfangreichen Regulierung unterliegen. Viele von ihnen verlassen sich auf Ratings, um ihr Kreditrisiko zu bewerten. Eine Änderung oder Weiterentwicklung des für diese Nutzer von Ratings geltenden Rechtsrahmens kann die Höhe der Nachfrage nach Ratings erheblich beeinflussen. Die Tätigkeit der Ratingagentur unterliegt daher Änderungen in der Banken- und Versicherungsregulierung. Auch die Einleitung, Änderung oder Beendigung von Anleihekaufprogrammen der Zentralbanken, die sich auf die spezifische Verwendung von Ratings stützen, können die Nachfrage nach Kreditratings signifikant beeinflussen. Darüber hinaus werden die Erstellung von Ratings und die allgemeinen Aktivitäten der Gesellschaft von der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA), der Financial Conduct Authority (FCA) und der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) beaufsichtigt. Potenzielle Verstöße gegen die jeweiligen aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen, im Zusammenhang mit der Erstellung und Veröffentlichung von Kreditratings, können zu Geldbußen, Abhilfemaßnahmen, potenziellen Einschränkungen der Geschäftstätigkeit durch die Aufsichtsbehörden bis hin zum Entzug einer Rating-Lizenz führen. Das Unternehmen muss daher die Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Vorschriften und Standards durch jeden Mitarbeiter und als Organisation insgesamt sicherstellen. Die Geschäftsleitung überwacht die Einhaltung dieser regulatorischen Rahmenbedingungen. Die internen Kontrollfunktionen erstatten dem Beirat der Scope Ratings, dem auch qualifizierte unabhängige, nicht geschäftsführende Direktoren angehören, und dem Aufsichtsrat der Scope SE & Co. KGaA regelmäßig Bericht. Innerhalb der Scope Ratings wurden detaillierte Richtlinien und Verfahren festgelegt und vereinbart, um regelkonformes Verhalten zu unterstützen und zu gewährleisten. Vereinzelte und relevante Richtlinien gelten auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Scope Group. Die Mitarbeiter nehmen regelmäßig an Compliance-Schulungen teil. Es besteht die Verpflichtung, Abweichungen von den einschlägigen Richtlinien direkt an die Compliance-Abteilung zu melden. Compliance führt regelmäßige Kontrollen durch und überwacht die Einhaltung der internen Verhaltensrichtlinien und Prozesse. Auf dieser Basis kann Compliance schnell auf Fehlverhalten reagieren und Gegenmaßnahmen einleiten, um Schaden vom Unternehmen fernzuhalten. Scope Ratings ist regulatorischen und damit verbundenen rechtlichen Risiken ausgesetzt. Die Insolvenz der Greensill Bank im Jahr 2021 und die Bewertung durch Scope Ratings zum Zeitpunkt ihres Ausfalls stellen ein Risiko für das Unternehmen dar. Eine umfassende interne Prüfung durch die Compliance-Abteilung des Unternehmens hat allerdings keinerlei Hinweise auf Fahrlässigkeit oder gar vorsätzliches Fehlverhalten ergeben, die die Unabhängigkeit und Qualität des Ratings oder der Analyse beeinträchtigt hätten. Im März 2024 hat die ESMA eine Untersuchung abgeschlossen, die unter anderem die Richtlinien und Verfahren bei Scope Ratings in Bezug auf die Bewertung, Verwaltung und Offenlegung von tatsächlichen oder potentiellen Interessenkonflikten umfasste. Diese Prüfung kam zu dem Ergebnis, dass es administrative Defizite in der Steuerung und Offenlegung potenzieller Interessenskonflikte gab. Dieser Sachverhalt führt zu einer Strafzahlung für die eine entsprechende Risikovorsorge getroffen wurde. Die Ratings der Gesellschaft, sowie die den Ratings zugrunde liegenden Methodologien sind jedoch hiervon ausdrücklich nicht betroffen. Produktrisiken Die Reputation und der Erfolg einer Ratingagentur hängen stark von den analytischen Fähigkeiten der Analysten und der Qualität ihrer Arbeit ab. Prognosegüte und Aussagekraft der erstellten Ratings bestimmen die Relevanz und Anerkennung einer Agentur am Markt, denn institutionelle globale Investoren integrieren Kreditratings in ihren Investitionsentscheidungsprozess. Analyse- und Modellfehler, ein unangemessenes Management dieser Fehler oder Ungenauigkeiten in der analytischen Arbeit können zu erheblichen Reputations- und Regulierungsschäden oder Prozessrisiken für die Agentur führen. Scope Ratings unterhält und entwickelt fortlaufend geeignete Prozesse, um die höchste Produktionsqualität seiner Rating-Methoden zu gewährleisten. Die Abteilungen Internal Review, Compliance und Interne Revision sind die wesentlichen Funktionen, die die Qualität und Integrität des Ratings und des Ratingprozesses in enger Zusammenarbeit mit den Analyseteams kontrollieren. Personalrisiken Der Erfolg der Gesellschaft ist von qualifizierten Führungskräften und Mitarbeitern in Schlüsselpositionen abhängig. Scope Ratings ist dem Risiko ausgesetzt, dass ein unzureichender Personalbestand oder das Versäumnis, ausreichend qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen oder zu halten, zu suboptimalen Leistungen führt. Dieses Risiko hängt auch von der Konzentration kritischen Wissens bei einzelnen Mitarbeitern ab (Schlüsselpersonenrisiko). Die Geschäftsführung von Scope Ratings überwacht regelmäßig die Angemessenheit ihrer Ressourcen und berichtet dazu regelmäßig an den Beirat von Scope Ratings. Gut ausgebildetes Personal hat in teilweise langjähriger Unternehmenszugehörigkeit spezielles Wissen, operative Erfahrung oder kommerzielle Kontakte entwickelt. Dem Risiko der Abwanderung solcher Mitarbeiter wirkt die Gesellschaft einerseits durch die beschriebenen Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung und -belohnung, andererseits durch die Verbreiterung der Wissensbasis und Aufbau von Stellvertretern entgegen: die Entwicklung von Mitarbeitern sowie eine marktgerechte Entlohnung dienen der Begrenzung der Abwanderung. Zusätzlich steigern leistungsabhängige Entlohnungskomponenten, regelmäßige Weiterbildungen und eine gute Unternehmenskultur die Motivation und Zufriedenheit der Mitarbeiter. Prozess- und operationelle Risiken Die Tätigkeit als Ratingagentur erfordert eine robuste Prozesskette, um die Genauigkeit und Kontinuität der Ratingaktivitäten zu gewährleisten. Scope Ratings unterliegt der aufsichtsrechtlichen Verpflichtung und Notwendigkeit, ratingbezogene Ankündigungen und Mitteilungen regelmäßig zu aktualisieren und zu veröffentlichen, vor allem über seine Website. Das Unternehmen ist daher dem Risiko des Versagens von Schlüsselprozessen oder von Handlungen von Mitarbeitern und Dritten ausgesetzt, insbesondere in den Bereichen, die mit der stabilen und konsistenten Erstellung und Veröffentlichung von Ratings zusammenhängen. IT- und Datensicherheitsrisiken Scope Ratings stützt sich bei seiner Tätigkeit auf eine Reihe von Technologiesystemen. Das Unternehmen ist daher dem Risiko ausgesetzt, dass diese Systeme und die zugehörige Unterstützung unzureichend werden oder sich nicht an die sich ändernden Anforderungen anpassen lassen. Darüber hinaus besteht der Großteil der Analysetätigkeit von Scope Ratings in der Entgegennahme, Analyse und Erstellung einer Vielzahl von Daten, einschließlich vertraulicher Informationen im Zusammenhang mit Rating-Aktivitäten. Folglich erfordern die Aktivitäten von Scope Ratings eine robuste und widerstandsfähige IT-Infrastruktur, die einen sicheren Betrieb und den Schutz der Daten ermöglicht. Risiko von Drittanbietern/Verkäufern Scope Ratings ist für seinen Betrieb auf eine Vielzahl von Dienstleistern und Lieferanten innerhalb der Scope Group, aber auch auf Drittanbieter außerhalb der Gruppe angewiesen. Die Abhängigkeit von Outsourcing-Anbietern setzt Scope Ratings dem Risiko von Geschäftsunterbrechungen, potenziellem Datenmissbrauch oder nachteiligen Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung im Zusammenhang mit der Leistung von Drittanbietern aus. Diesem Risiko wird durch strenge rechtliche Vereinbarungen über Dienstleistungen begegnet, die es dem Unternehmen ermöglichen, damit verbundene Risiken angemessen zu kontrollieren. Finanzielle Risiken Es besteht ein Liquiditätsrisiko, da die Gesellschaft bis zum Break-Even mittelbar über die Muttergesellschaft Scope SE & Co. KGaA auf externe Finanzierung angewiesen ist. Das Liquiditätsrisiko der Scope Ratings und der Gruppe wird zentral von der Finanzabteilung mittels revolvierender Liquiditätsplanungen überwacht. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit gegeben. Die auch in 2023 fortgesetzte Finanzierung der Gruppe durch langfristig orientierte Investoren muss auf Sicht auch zukünftig die finanzielle Stabilität der gesamten Scope Group gewährleisten. Dennoch stellen die Steuerung der Liquidität und der bis zur Erreichung der Profitabilitätsschwelle notwendige Liquiditätsbedarf eine fortgeführte Herausforderung für die Unternehmensleitung dar. Die Gesellschaft ist zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs und zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit einerseits von der erfolgreichen Umsetzung der Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Profitabilität und somit der Erreichung ihrer Wachstumsziele und andererseits von der weiteren Finanzierung durch ihre Muttergesellschaft, der Scope SE & Co. KGaA, abhängig. Da die in den Tochtergesellschaften der Scope SE & Co. KGaA erzielten Umsätze derzeit nicht ausreichen, um den Liquiditätsbedarf der Unternehmensgruppe zu decken, ist die Scope SE & Co. KGaA ihrerseits auf die erfolgreiche Umsetzung der Maßnahmen zur Verbesserung der Profitabilität auf Ebene ihrer operativen Tochtergesellschaften insgesamt bzw. auf die ausreichende Zurverfügungstellung von finanziellen Mitteln durch europäische strategische Investoren und somit eine externe Finanzierung angewiesen. Für die Scope Ratings besteht somit ein bestandsgefährdendes Risiko, da sie ansonsten möglicherweise nicht in der Lage ist, im gewöhnlichen Geschäftsverlauf ihre Vermögenswerte zu realisieren sowie ihre Schulden zu begleichen. Unter Berücksichtigung der eingeleiteten Maßnahmen ist die Scope SE & Co. KGaA bzw. die Gruppe mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen im Betrachtungszeitraum nachzukommen. Somit wäre auch die Finanzierung der Scope Ratings durch ihre Muttergesellschaft gewährleistet. In der Gesamtbetrachtung der Risiken ist Scope Ratings überwiegend generellen (leistungs-) wirtschaftlichen und regulatorischen Risiken ausgesetzt, im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Gesamtrisikoposition im Berichtsjahr stabil entwickelt. Es sind für die Geschäftsführung bis auf das Finanzierungsrisiko keine einzelnen oder aggregierten Risiken zu erkennen, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten. Strategisch und auch finanziell ist das Unternehmen so aufgestellt, dass die sich bietenden Geschäftschancen genutzt werden können. VIII. Prognosebericht1. Konjunkturelle Aussichten Scope Ratings erwartet für das Jahr 2024 eine sanfte Landung der Weltwirtschaft und eine Wende im globalen Zinszyklus. Die großen Zentralbanken werden voraussichtlich spätestens in der zweiten Jahreshälfte mit Zinssenkungen beginnen. Für den Euroraum erwartet die Geschäftsführung für 2024 ein Wachstum unterhalb des Potenzials von 1,1 %, eine Verbesserung im Vergleich zu 0,7 % im Jahr 2023. Dabei bleibt das Wachstum in Deutschland mit +0,3 % schwach im Vergleich zu anderen Kernmärkten von Scope Ratings wie Ungarn (+2,4 %), Frankreich (+1,0 %) und Italien (+0,8 %). Sollten sich geopolitische Risiken ausweiten und zu weiteren wirtschaftlichen Einbußen führen - etwa durch erneute Unterbrechungen kritischer Lieferketten, erhöhte Energiepreise und eine restriktivere Geldpolitik über einen längeren Zeitraum als erwartet - angesichts anhaltend hoher Inflation, ist eine Senkung dieser Wachstumsprognosen denkbar. Bessere Aussichten für die Weltwirtschaft, beispielsweise durch niedrigere Inflationsraten und schnellere Zinssenkungen, oder aufgrund eines stärkeren Wachstums der chinesischen Wirtschaft, könnten sich entsprechend positiv auf die Prognosen auswirken. Im Jahr 2024 ist weiterhin mit einem Anstieg der Insolvenzen zu rechnen. Die erwartete Zinsreduktionen in der zweiten Jahreshälfte bietet Chancen für die Gesellschaft, da damit oft eine gesteigerte Emissions- und Transaktionstätigkeit einhergeht. Insgesamt erwartet die Geschäftsleitung von Scope Ratings für das Jahr 2024 ein eher schwaches gesamtwirtschaftliches Umfeld. Dabei bestehen sowohl eine Reihe potenzieller Chancen als auch Abwärtsrisiken für das Ratinggeschäft. 2. Voraussichtliche Geschäftsentwicklung für das Geschäftsjahr 2024 Aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Aussichten, der Höhe der erwarteten Fremdkapitalemissionen, der Aufnahme von Scope Ratings GmbH im Eurosystem Credit Assessment Framework (ECAF) der Europäischen Zentralbank sowie der zugrunde liegenden Wachstumsdynamik des Unternehmens, erwartet das Management von Scope Ratings für das Geschäftsjahr 2024 ein Umsatzwachstum von ca. 20-25 %. Es wird erwartet, dass sowohl das erhöhte Volumen an wiederkehrenden Umsätzen aus der Überwachungstätigkeit als auch neue Rating-Mandate in allen Segmenten zu diesem Wachstum beitragen werden. Insbesondere aus den Bereichen Structured Finance und Corporates werden deutliche Umsatzzuwächse erwartet. Im Kostenmanagement beabsichtigt die Geschäftsleitung, die Kosten deutlich zu reduzieren (ca. -19 %) bei gleichzeitiger Beibehaltung der ganzheitlichen, hohen Qualitätsstandards. Für das Jahr 2024 rechnet die Geschäftsführung mit einem gegenüber dem Vorjahr um ca. 60 % verbesserten EBITDA. Was die einzelnen Rating-Bereiche angeht, so gehen wir im Corporates Bereich von einer weiteren positiven Geschäftsentwicklung aus, trotz des hohen Zinsniveaus sowie der anhaltenden makroökonomischen Unsicherheiten. Auch für Structured Finance erwartet die Geschäftsführung weiterhin eine hohe Nachfrage. Die steigende Akzeptanz der Ratings bei europäischen Zentralbanken sollte sich in den Bereichen Financial Institutions und Covered Bonds ebenfalls positiv auswirken. Ergebnistrend In der Kombination von einem erwarteten starken Umsatzwachstum und einer deutlichen Verbesserung des EBITDAs rechnet die Gesellschaft mit einem gegenüber dem Vorjahr ebenfalls deutlich verbesserten Jahresergebnis.
Berlin, den 8. Juli 2024 Guillaume Jolivet, Geschäftsführer Matthias Böhm, Geschäftsführer
1 Quelle: 2024 Sovereign Outlook, Scope Ratings
GmbH
Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine AngabenDie Scope Ratings GmbH, Berlin (im Folgenden "Scope Ratings" oder "Gesellschaft" genannt), betätigt sich im Bereich der Analyse und Einstufung der Bonität von Emittenten an den internationalen Kapitalmärkten. Die Gesellschaft ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg, Berlin, HRB 192993 B, eingetragen. Der Jahresabschluss der Scope Ratings ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) in der jeweils aktuell gültigen Fassung aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Zwischen der Gesellschaft und ihrer Muttergesellschaft, der Scope SE & Co. KGaA, Berlin, besteht ein Beherrschungsvertrag. Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wird vom Grundsatz der Unternehmensfortführung (going - concern - Prinzip gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) ausgegangen, da die seitens der Alleingesellschafterin getroffenen Maßnahmen (Rangrücktritt über bis zu TEUR 20.000 für ein bestehendes Darlehen und Patronatserklärung zugunsten der Gesellschaft, Verlustübernahme durch Beherrschungsvertrag) zu einer positiven Fortführungsprognose führen. Die Scope Ratings GmbH ist für einen ungefährdeten Fortbestand allerdings darauf angewiesen, dass ihr auch künftig hinreichende finanzielle Mittel von ihrer Gesellschafterin zufließen. Die Gesellschaft ist zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs und zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit einerseits von der erfolgreichen Umsetzung der Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Profitabilität und somit der Erreichung ihrer Wachstumsziele und andererseits von der weiteren Finanzierung durch ihre Muttergesellschaft, die Scope SE & Co. KGaA, abhängig. Da die in den Tochtergesellschaften der Scope SE & Co. KGaA erzielten Umsätze derzeit nicht ausreichen, um den Liquiditätsbedarf der Unternehmensgruppe zu decken, ist die Scope SE & Co. KGaA ihrerseits auf die erfolgreiche Umsetzung der Maßnahmen zur Verbesserung der Profitabilität auf Ebene ihrer operativen Tochtergesellschaften insgesamt bzw. auf die ausreichende Zurverfügungstellung von finanziellen Mitteln durch europäische strategische Investoren und somit eine externe Finanzierung angewiesen. Für die Scope Ratings besteht somit ein bestandsgefährdendes Risiko, da sie ansonsten möglicherweise nicht in der Lage ist, im gewöhnlichen Geschäftsverlauf ihre Vermögenswerte zu realisieren sowie ihre Schulden zu begleichen. Unter Berücksichtigung der eingeleiteten Maßnahmen ist die Scope SE & Co. KGaA bzw. die Gruppe mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen im Betrachtungszeitraum bis Ende 2025 nachzukommen. Somit wäre auch die Finanzierung der Scope Ratings GmbH durch ihre Muttergesellschaft gewährleistet. II. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden zum Vorjahr unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Von der Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens nach § 248 Abs. 2 HGB wird Gebrauch gemacht. Diese werden nach § 255 Abs. 2 Sätze 1 und 2 und Abs. 2a HGB aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Gemäß § 268 Abs. 8 S.1 HGB ist in Höhe des aktivierten Betrages (EUR 1,6 Mio.; Vj. EUR 1,5 Mio.) eine potenzielle Ausschüttungssperre entstanden, die durch das Bestehen frei verfügbarer Rücklagen in ausreichender Höhe nicht zur Anwendung kommt. Die Herstellkosten für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens enthalten die Einzelkosten sowie die notwendigen Gemeinkosten für die Entwicklung. Allgemeine Kosten der Verwaltung sowie Fremdkapitalzinsen sind nicht enthalten; Forschungsaufwendungen sind nicht angefallen. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten aktiviert. Bei voraussichtlich vorübergehender oder dauerhafter Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die unfertigen Leistungen sind zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Gemeinkosten, inklusive angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung. Zinsen auf Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Risiken in den Beständen, die sich aus Wertminderungen ergeben, sind durch Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen bewertet. Absehbaren insolvenz- oder bonitätsbedingten Risiken wird durch Einzel- bzw. Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden mit den anteiligen Ausgaben aus der Zeit vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für Folgejahre darstellen, bewertet. Das Eigenkapital wird zum Nennwert ausgewiesen. Die Rückstellungen für Pensionen werden auf Grundlage von versicherungsmathematischen Gutachten nach der Anwartschaftsbarwertmethode bewertet und gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst. Die für den Jahresabschluss maßgeblichen Zinssätze betragen 1,71 % (7-Jahres-Durchschnitt) bzw. 1,78 % (10-Jahres-Durchschnitt). Im Vergleich zur Abzinsung mit dem Sieben-Jahres-Durchschnittszins ergibt sich zum 31. Dezember 2023 ein Unterschiedsbetrag von TEUR 2, der gemäß § 253 Abs. 6 S. 2 HGB potenziell ausschüttungs-, aber nicht abführungsgesperrt ist. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die italienischen Richttafeln "IPS55" der Associazione Nazionale fra le Imprese Assicuratrici verwendet. Der Gehaltstrend und die Inflationsrate wurden mit 2,5 % angenommen, die erwartete Fluktuationsrate liegt bei 5,0 %. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden zum Nennwert ausgewiesen, vom Wahlrecht nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zu den Erfüllungsbeträgen. Verbindlichkeiten in Fremdwährungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden bei Zugang mit dem tagesaktuellen Devisenkassamittelkurs sowie zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Konzernweit wurden den Mitarbeitern virtuelle Optionen von der Scope SE & Co. KGaA gewährt. Diese anteilsbasierten Vergütungen an Mitarbeiter werden im Leistungszeitraum aufwandswirksam im Personalaufwand unter gleichzeitiger Erfassung einer Verbindlichkeit gegenüber der Gesellschafterin Scope SE & Co. KGaA erfasst. In gleicher Höhe weist die Gesellschafterin Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie eine Einstellung in die Kapitalrücklage aus. Bei Vereinbarungen mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente wird der Aufwand mit dem beizulegenden Zeitwert zum Zeitpunkt der Leistungserbringung bewertet. Der Gesamtaufwand wird dabei auf den Zeitraum zwischen Optionszusage und dem Datum, an dem das Optionsrecht unwiderruflich wird, verteilt. Für Einnahmen, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, werden passive Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der BilanzBilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen für interne Leistungsbeziehungen mit der Gesellschafterin Scope SE & Co. KGaA (TEUR 8.892; Vj. TEUR 5.142) sowie mit der Schwestergesellschaft Scope ESG Analysis GmbH (TEUR 841; Vj. TEUR 828). Die Forderungen gegen die Gesellschafterin resultieren nach Saldierung mit Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ihr gegenüber aus der Verlustausgleichsverpflichtung. 3. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt TEUR 100 und wurde in voller Höhe eingezahlt. Die Kapitalrücklage weist zum 31. Dezember 2023 einen Betrag in Höhe von TEUR 11.579 aus. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen zusammen aus TEUR 2.397 Aufwendungen für Restrukturierungen, TEUR 2.198 für ein von der Aufsichtsbehörde ESMA laufendes Verfahren, welches zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses abgeschlossen wurde sowie TEUR 264 für Verpflichtungen im Zusammenhang mit dem Long-term Incentive Plan. 5. Verbindlichkeiten Die Gesellschaft weist zum Stichtag 31. Dezember 2023 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 2.169 (Vj. TEUR 1.885) aus, diese betreffen vorrangig Verbindlichkeiten aus internen Leistungsbeziehungen gegenüber der Tochtergesellschaft Scope Ratings UK Ltd. Mit Darlehensvertrag vom 22.03.2018 wurde der Gesellschaft durch die Gesellschafterin ein nachrangiges Gesellschafterdarlehen in Höhe von bis zu TEUR 20.000 gewährt. Das Darlehen soll nur aus künftigen Jahresüberschüssen oder einem etwaigen Liquidationsüberschuss bzw. aus weiterem, die sonstigen Schulden der Gesellschaft übersteigendem, Vermögen getilgt werden. Zum 31. Dezember 2023 bestehen Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 51. Die sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 959; Vj. TEUR 745) bestehen hauptsächlich aus personalbezogenen Verbindlichkeiten sowie kreditorischen Debitoren. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. 6. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Der passive Rechnungsabgrenzungsposten (TEUR 5.494 Vj. TEUR 4.862) enthält hauptsächlich im Voraus vereinnahmte Erlöse für das Monitoring von Ratings, die jährlich abgerechnet werden. IV. Gewinn- und Verlustrechnung1. Umsatzerlöse Die Umsätze setzen sich wie nachfolgend dargestellt zusammen (in TEUR):
V. Sonstige Angaben1. Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 138, davon sind im Jahresdurchschnitt 42 Arbeitnehmer weiblich und 96 Arbeitnehmer männlich. 2. Organe der Gesellschaft Die Geschäftsführung der Gesellschaft erfolgt durch Herrn Guillaume Jolivet, Finanzanalyst, Berlin. Herr Matthias Böhm, Vorstand Operations bei der Scope SE & Co. KGaA, Frankfurt am Main, ist mit Wirkung zum 1. April 2024 als Geschäftsführer bestellt worden. Die Gesellschaft verzichtet unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge. Vorschüsse und Kredite an Mitglieder der Geschäftsführung sowie ehemalige Geschäftsführer wurden nicht gewährt. Ebenso wurden keine Haftungsverhältnisse zugunsten dieses Personenkreises eingegangen. 3. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den freiwillig erstellten Konzernabschluss der Scope SE & Co. KGaA, Berlin, als kleinsten und größten Konzernkreis einbezogen. Der Konzernabschluss wird nicht veröffentlich, da keine Pflicht nach § 293 HGB für die Muttergesellschaft zur Aufstellung und Prüfung besteht. 4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverhältnissen (TEUR 34) und konzerninternen Dienstleistungsverträgen (TEUR 4.119). Für die Dienstleistungsverträge werden budgetierte Aufwendungen erfasst, die zum Ende eines jeden Quartals abgerechnet werden. 5. Honorare des Abschlussprüfers Auf die Angaben zu den Honoraren des Abschlussprüfers der Gesellschaft wurde gem. § 288 Abs. 2 HGB verzichtet. VI. ErgebnisverwendungDer ansonsten auszuweisende Jahresfehlbetrag wird aufgrund eines mit der Scope SE & Co. KGaA bestehenden Beherrschungsvertrages von dieser ausgeglichen.
Berlin, den 8. Juli 2024 Guillaume Jolivet, Geschäftsführer Matthias Böhm, Geschäftsführer Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Scope Ratings GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Scope Ratings GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Scope Ratings GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf die Angaben in Abschnitt "I. Allgemeine Angaben" im Anhang sowie die Angaben in Abschnitt "VII. Chancen- und Risikobericht", Unterabschnitt "Finanzielle Risiken" des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass der Fortbestand der Gesellschaft von der erfolgreichen Umsetzung der Maßnahmen zur Verbesserung der Profitabilität und von der weiteren finanziellen Unterstützung durch die Scope SE & Co. KGaA abhängig ist. Dabei ist der Fortbestand der Scope SE & Co. KGaA ihrerseits wiederum von der erfolgreichen Umsetzung der Maßnahmen zur Verbesserung der Profitabilität auf Ebene ihrer operativen Tochtergesellschaften insgesamt bzw. von der ausreichenden Zurverfügungstellung von finanziellen Mitteln durch europäische strategische Investoren abhängig. Wie in Abschnitt "I. Allgemeine Angaben" im Anhang und Abschnitt "VII. Chancen- und Risikobericht", Unterabschnitt "Finanzielle Risiken" des Lageberichts dargelegt, zeigen diese Ereignisse und Gegebenheiten, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 9. Juli 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Katharina Woythe, Wirtschaftsprüferin ppa. Martin Katzy, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 17.12.2024 festgestellt. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
99 nahegelegene Organisationen
Realport Management GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
SUNCATCHER Klötze II GmbH & Co. KG
Selbe AdresseSCPL MIDCO I GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
SUNCATCHER Contracting GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
SUNCATCHER Holzendorf GmbH & Co. KG
Selbe AdresseSUNCATCHER Gardelegen GmbH & Co. KG
Selbe AdresseSUNCATCHER Wilhelmshof GmbH & Co. KG
Selbe AdresseSUNCATCHER Aufdachanlagen GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
2nd S-Air Aviation GmbH & Co. KG
Selbe AdresseAIM VENTURES GmbH
Selbe AdresseWagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
SUNCATCHER Polska GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
S-Air Service GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Luftfahrt a. n. g.
Euroshare GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
SUNCATCHER Hanstedt GmbH & Co. KG
Selbe AdresseSUNCATCHER Greenfield GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
SUNCATCHER Solaranlagen GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Schoeller Corporation GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
SUNCATCHER Schapow GmbH & Co. KG
Selbe AdresseREALPORT AG
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
SCPL MIDCO II GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
SUNCATCHER Ritze GmbH & Co. KG
Selbe AdresseSCDE Midco I GmbH & Co. KG
Selbe AdresseKA C90 LJ-1045 GmbH
Selbe AdresseBetrieb von Flughäfen und Landeplätzen für Luftfahrzeuge
SUNCATCHER Großpaschleben GmbH & Co. KG
Selbe AdresseSCDE Midco II GmbH & Co. KG
Selbe AdresseSUNCATCHER Märkisch Linden GmbH & Co. KG
Selbe AdresseSUNCATCHER Putlitz GmbH & Co. KG
Selbe AdresseSUNCATCHER Kerzlin GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
SUNCATCHER Engineering GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
SUNCATCHER Asset Platform PL GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
S-Air General GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
JVL 6 GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Corint Media GmbH
Selbe AdresseVerwertungsgesellschaften zur Wahrnehmung von Urheberrechten und verwandten Schutzrechten
Scope Management SE
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Scope SE & Co. KGaA
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
SUNCATCHER Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
SUNCATCHER Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Scope Innovation Lab GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Scope ESG Analysis GmbH
Selbe AdresseAlle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.
Scope Fund Analysis GmbH
Selbe AdresseFondsmanagement
1st S-Air Aviation GmbH & Co. KG
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Wärme- und Kältehandel
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit Photovoltaikmodulen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Praxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
Wärme- und Kältehandel
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Wärme- und Kältehandel
Großhandel mit Photovoltaikmodulen
Sonstige Vermittlungstätigkeiten für die Erbringung von wirtschaftlichen Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen a. n. g.
Unternehmensberatung
Vermittlung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Tätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklern
Beteiligungsgesellschaften
Geld- und Wertdienste
Unternehmensberatung
Unternehmensberatung
Rechtsanwaltskanzleien und Notariate
Bauträger für Wohngebäude
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit Photovoltaikmodulen
Organisationen der Kultur
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Rechtsanwaltskanzleien und Notariate
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Großhandel mit Flachglas
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Großhandel mit Photovoltaikmodulen
Unternehmensberatung
Großhandel mit Photovoltaikmodulen
Erbringung von Dienstleistungen der diagnostischen Bildgebung
Bauträger für Wohngebäude
Bauträger für Wohngebäude
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Bauträger für Wohngebäude
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit Photovoltaikmodulen
Großhandel mit Photovoltaikmodulen
Großhandel mit Photovoltaikmodulen
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Großhandel mit Photovoltaikmodulen
Rechtsanwaltskanzleien und Notariate
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Großhandel mit Photovoltaikmodulen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen